[go: up one dir, main page]

DE2461151A1 - Einaeugige spiegelreflexkamera mit verschlusszeit-bevorzugung - Google Patents

Einaeugige spiegelreflexkamera mit verschlusszeit-bevorzugung

Info

Publication number
DE2461151A1
DE2461151A1 DE19742461151 DE2461151A DE2461151A1 DE 2461151 A1 DE2461151 A1 DE 2461151A1 DE 19742461151 DE19742461151 DE 19742461151 DE 2461151 A DE2461151 A DE 2461151A DE 2461151 A1 DE2461151 A1 DE 2461151A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
circuit
switch
shutter
elevator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19742461151
Other languages
English (en)
Other versions
DE2461151B2 (de
DE2461151C3 (de
Inventor
Hiroshi Aizawa
Tadashi Ito
Yukio Iura
Tomonori Iwashita
Susumu Kozuki
Masanori Uchidoi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP49003253A external-priority patent/JPS5098322A/ja
Priority claimed from JP49042449A external-priority patent/JPS50136025A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2461151A1 publication Critical patent/DE2461151A1/de
Publication of DE2461151B2 publication Critical patent/DE2461151B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2461151C3 publication Critical patent/DE2461151C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)

Description

Patentanwälte:
Dipl.-Ing. Tiedtke Dipl.-Chem. Bühling Dipl.-Ing. Kinne
8 München 2
Bavariaring 4, Postfach 202403
Tel.:(089)539653-56 Telex: 524845 tipat cable address: Germaniapatent München
München, den 23. Dez. 1974 B 6366 / case f.3875
Canon Kabushiki Kaisha Tokyo, Japan
Einäugige Spiegelreflexkamera mit Verschlußzeit-Bevorzugung
Die Erfindung bezieht sich auf eine einäugige Spiegelreflexkamera mit Verschlußzeit-Bevorzugung, die eine magnetische Auslösevorrichtung enthält.
Für eine Kamera, die automatische Belichtung, automatischen Filmtransport, automatische Bildaufnahme, ferngesteuerte Bildaufnahme, Bildaufnahme ohne Bedienung, und dergl. ausführen kann, ist im allgemeinen das System der. Verschlußzeit-Bevorzugung aus den folgenden Gründen geeignet: 509 827/0702
Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070
VI/8
Dresdner Bank (München) Kto. 3939844
Postscheck (München) Kto. 67043-804
(1) Da die Verschlußzeit konstant ist, können mehr Bilder aufeinanderfolgend aufgenommen werden, wenn die Verschlußgeschwindigkeit auf eine vorbestimmte Zeit (z.B. 1/2000 see) voreingestellt ist.
(2) Falls fortlaufende Bildaufnahme mit einem konstanten Zyklus auszuführen ist, ist es leichter, ein. konstantes Bildaufηahmeinterval! einzuhalten, weil die Verschlußauslösezeit konstant ist.
Bei den herkömmlichen Kameras mit Verschlußzeit-Bevorzugung wird jedoch das Niederdrücken des Auslöseknopfes über mechanische Zuordnung auf unterschiedliche Elemente übertragen, um die Blendensteuerung, das Anheben des Spiegels, das Ablaufen des Vardervorhangs , und dergl. zu bewirken. Wegen der mechanischen Übertragung weist daher notwendigerweise der Auslöseknopf einen langen Hub und große Last auf, so daß häufig Verschlußschwankung und Verzögerung der Bildaufnahmezeit verursacht wird. Bei der herkömmlichen Kamera ist auch die Anordnung des Verschlußknopfes durch den Aufbau des zugeordneten Mechanismus eingeschränkt, so daß der Verschlußknopf nicht immer in der für die Bildaufnahme günstigsten Position angeordnet werden kann.' .
Falls ferner an die herkömmliche Kamera eine Elektroantriebsvorrichtung angebaut wird, ist eine weitere mechanische Zuordnung erforderlich, die wegen der Fernbedienung und dergl. einen komplizierten Aufbau der Elektroantriebsvorrichtung
509827/0702
zur Folge hat, wobei auch die Anordnung der Elektroantriebsvorrichtung eingeschränkt ist, .
Bei der Elektroantriebsvorrichtung selbst wurden ferner zum Erfassen der Beendigung des AufzugsVorganges eines Verschlußaufzugs usw.- unterschiedliche Systeme verwendet, wie z.B. ein System zum Ermitteln einer Änderung der Aufzugsdrehkraft, ein System zum Ermitteln einer Änderung der Aufzugsgeschwindigkeit, oder ein System zum Ermitteln des Aufzugswinkels; dabei machen aber alle diese Systeme eine Detektorvorrichtung für den einzelnen Zweck erforderlich (beispielsweise bei dem System zum Ermitteln einer Änderung der Aufzugsdrehkraft eine Drehkraft-Detektorvorrichtung), wobei im Falle des Systems zum Ermitteln der Änderung der Aufzugsdrehkraft oder der Änderung der Aufzugsgeschwindigkeit die Detektorvorrichtung in der Elektroantriebsvorrlchtung angeordnet ist, so daß sie daher großen Raum beansprucht. Dies stellte eine große Schwierigkeit dar, die die Verringereng der Größe der Elektroantriebsvorrichtung verhinderte. Andererseits ist im Falle des Systems zum Ermitteln des Aufzugswinkels als Detektorvorrichtung nur ein Kontaktstück an der Aufzugswelle und der Verschlußwelle usw. in,dem Kamerakörper erforderlich, so daß daher bei diesem System vorteilhafterweise der Aufbau vereinfacht wird, wobei aber dadurch Fehler auftreten, daß es nicht feststellbar ist, wenn der Aufzugsmechanismus während des Aufzugsvorgangs beispielsweise wegen Fehlens von PiInT angehalten wird, so daß der Aufzugsmotor übermäßiger Belastung ausgesetzt und beschädigt wird oder einige Bauteile des Aufzugs-
509827/0702
- 4 mechanismus brechen.
Wenn die Kamera durch eine Elektroantriebsvorrichtung betrieben wird, ist außer der Vorrichtung zum Ermitteln der Beendigung des Aufzugsvorgangs auch eine Vorrichtung zum Ermitteln der Beendigung der Belichtung erforderlich, nämlich eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Signals für den Beginn des Aufzugsvorgangs. Bei den herkömmlichen Kameras ist die Vorrichtung zum Ermitteln der Beendigung der Belichtung von der Vorrichtung zum Ermitteln der Beendigung des Aufzugsvorgangs getrennt angebracht, was Schwierigkeiten hinsichtlich der Verkleinerung des Geräts und der Verringerung der Herstellungskosten verursacht.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vorstehend genannten Schwierigkeiten zu beheben; zu diesem Zweck wird ein an dem Kamerakörper angebrachter Kamerastarter durch eine ebenfalls an dem Kamerakörper angebrachte Magnetvorrichtung betätigt, um sowohl die Blendensteuerung als auch die Verschlußsteuerung zu bewerkstelligen.
. Weiterhin sollen Signale zwischen dem Kamerakörper und der Elektroantriebsvorrichtung ohne Kontakte übertragen werden.
Ferner soll das Öffnen und Schließen der Antriebsschaltung der Elektroantriebsvorrichtung mit Hilfe eines Sicherheitsschalters gesteuert werden, der durch die Betäti-
509827/0702
gung des rückwärtigen Verschlußvorhangs geschaltet wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine Schrägansicht des Innenaufbaus des
Kamerakörpers gemäß der ersten Ausfüh'rungsform der Erfindung.
Fig. 2 stellt eine Belichtungssteuerschaltung der Kamera gemäß Fig. 1 dar.
Fig. 3 stellt die Arbeitsweise der Kamera gemäß den Fig. 1 und 2 dar.
Fig. 4 stellt Zyklen des in Fig. 3 dargestellten Verschlußstartes dar.
Fig. 5 ist ein Schaltbild, bei dem die Schaltung der Elektroantriebsvorrichtung mit der in Fig..2 dargestellten Schaltung verbunden ist.
Fig. 6 stellt die Arbeitsabläufe der Schaltung gemäß ■der Darstellung in Fig. 5 dar.
Fig. 7 ist eine Modifikation der in Fig. 5 dargestellten Schaltung.
509827/0702
Fig. 8 betrifft die zweite Ausführungsform der Erfindung und stellt schematisch den Ilauptteil des Kamerakörpers und die Elektroantriebsvorrichtung dar.
Fig. 9 zeigt ausführlicher die in Fig. 8 dargestellte Schaltung.
Fig.10 ist eine Modifikation der in Fig. 9 dargestellten Schaltung.
Bei der Fig. 1, die den Innenaufbau der Kamera im Zustand der Beendigung des Filmtransports und des Verschlußaufzugs darstellt, ist mit 1 ein Blendenring bezeichnet, der mit EE-Anzeigen (electric eye, Belichtungsautomatik, künftig mit EE bezeichnet) für Automatikblende und Blende mit Handbetätigung sowie auch mit einem Vorsprung 1a und einem Nockenteil 1b versehen ist, während 2 eine Marke zum Vergleich der Automatikblenden-EE-Anzeigen mit den Anzeigen für die handbetätigte Blende ist. 3 ist ein Voreinsteilring, der mittels einer Feder 3a im Uhrzeigersinn vorgespannt ist und der einen Vorsprung 3b besitzt, der an den VorsprungΊa des Blendenrings 1 angreifen kann. Der Voreinsteilring 3 ist auch mit einem Arm 3c versehen; mit Hilfe eines auf ihm aufgesetzten Hebels 3d bestimmt er über einen (nicht dargestellten) Blendeneinstellnockenring die Verdrehung eines Winkelhebeis, wobei der Winkelhebel die Verdrehung eines (nicht dargestellten), Blendenverstellrings einschränkt, um die Blendenöffnung
5 09827/070 2
zu bestimmen. Mit 4 ist ein auf dem Blendenverstellring aufgesetzter Stift bezeichnet, dessen Ende mit einem Automatikblendenhebel 5 in Eingriff steht, der durch eine Feder 5a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt ist. Der Automatikblendenhebel 5 besitzt ein aufwärts gerichtetes Teilstück·5b, ein abwärts gerichtetes Teilstück 5c, das an einen beweglichen Kontakt eines Halteschalters S2 Angreift. Von einer Achswelle 6 des Automatikblendenhebels 5 wird ein Automatikblenden-Energiespeicherhebel 7 und ein Zwischenhebel 8 getragen. Der Automatikblenden-Energiespeicherhebel 7 ist im Uhrzeigersinn durch eine Feder 7a vorgespannt, während an seinem mittleren Teilstück ein Stift 9 befestigt ist, der wiederum mit Hilfe einer Feder 10 an einem gemeinsamen Hebel 11 angebracht ist. Ein Ende des gemeinsamen Hebels 11 greift an dem aufwärts gerichteten Teilstück 5b des Automatikblendenhebels 5 an. Mit 12 ist eine Aufzugachse eines (nicht dargestellten) Aufzugshebels bezeichnet, an der eine Aufzugsnocke
13 befestigt ist, wobei an dem unteren Teilstück des Aufzugsnockens 13 eine Klinkenscheibenplatte 12a zum Ankuppeln der Aufzugswelle der Elektroantriebsvorrichtung befestigt ist.
14 ist ein drehbarer Zwischenhebel, der an einem Ende mit einem Stift 14a für das Eingreifen in den Aufzugsnocken 13 und an dem anderen Ende mit einem Stift 14b zum Angreifen an ein Ende des Zwischenhebels 8 versehen ist. Das andere Ende des Zwischenhebels 8 kann an einen Stift 15a angreifen, der an einem Ende eines Aufzugshebels 15 angebracht ist. Der ^Aufzugshebel 15 ist durch eine Feder 15b entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt und an seinem anderen Ende zweigeteilt. Mit
509827/0702
16 ist ein Verschlußknopf bezeichnet. Durch Drücken dieses Verschlußknopfes 16 wird ein Magnet MgQ zum Auslösen über einen Schalter S1 für den EE-Magneten eingeschaltet. 17 ist ein drehbarer Auslösehebel, an dessen einem Ende ein Eisenstück 17c angebracht ist, das durch den Auslösemagneten Mg_ angezogen wird. Auf den Auslösehebel 17 ist auch ein Stift 17a aufgesetzt, der mit einem Ende eines an dem Energiespeicherhebel 7 angreifenden Einrückhebels 18 in Eingriff steht. Das andere Ende des Auslösehebels 17 steht mit einem Ende eines drehbaren EE-Einrückhebels 19 in Eingriff. Auf dieses andere Ende des Auslösehebels 17 ist auch ein Stift 17b aufgesetzt, der an einem Ende eines Hebels 20 angreift, welcher mittels einer Feder 20a im Gegenuhrzeigersinn verdrehbar ist. An dem anderen Ende des Hebels 20 ist ein Stift 20b aufgesetzt, der mit einem beweglichen Kontaktstück eines Speicherfesthalteschalters S^j in Eingriff steht, das auch mit einem Stift 22a eines Hebels 22 in Eingriff steht, der durch einen EE-Verriegelungsknopf 21 betätigt wird. Das andere Ende des Hebels 20 greift an einem Zweig 15b des Aufzughebels 15 an. 23 ist ein durch eine Feder 23a im Uhrzeigersinn vorgespannter EE-Zahnradsektor, der an dem anderen Ende des EE-Einrückhebels 19 anliegt. Der EE-Zahnradsektor 23 steht mit Zahnrädern 24a und 24b und einem Hemmrad 24c im Eingriff, die einen Geschwindigkeitssteuermechanismus 24 bilden. Der EE-Zahnradsektor 23 ist auch mit einem Schleiferteil Ra- eines veränderbaren Widerstandes Ra zum Bestimmen eines voreingestellten Blendenwertes verbunden. Die Welle 23b des EE-Zahnradsektors 23-1st mit einem Zahnrad 25 verbunden, das mit einem EE-
B09827/0702
Aufzugszahnrad 26 kämmt. Das EE-Aufzugszahnrad 26 ist zusammen mit einem Hebel 27 an seiner Achswelle befestigt, der das abgestufte Teilstück des anderen Zweigs 15c des Aufzugshebels 15 berührt. Auf den EE-Zahnradsektor 23· ist ein Stift 23c aufgesetzt, an dessen anderem Ende ein von einem Traghebel 28 gestützter Signalhebel 29 befestigt ist. Das umgebogene Ende des Signalhebels 29 hält den Arm 3c des Voreinstellrings 3 an.
Mg1 ist ein Magnet für die Blendensteuerung, der zum Anziehen eines an einem Anzugshebel 30 angebrachten Eisenstückes 31 gestaltet ist*. Der Anzugshebel 30 wird durch eine Feder 31a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt, wobei das abgebogene Ende des Anzugshebels 30 in das Hemmrad 24c des Geschwindigkeitssteuermechanismus 24 eingreifen kann. Das andere Ende des Anzugshebels 30 berührt ein Ende eines Winkelhebels 32 für manuelle Betätigung und das Ende eines Zweigs 15c des Aufzugshebels 15. Das andere Ende des Winkelhebels 32 ist mit einem Stift 3 2a versehen, der in eine Vertiefung an einem Ende eines Übertragungshebels 33 eingreift. Dieser Übertragungshebel 33 ist durch eine Feder 33a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt und hält mit Hilfe eines darauf gesetzten Stiftes 33b ein bewegbares Kontaktstück eines Handbetätigungsschalters S..-Das umgebogene Ende des Übertragungshebels 33 wird durch einen Hebel 34 angehalten. Auf die Objektivseite des Hebels 34 ist ein Stift 34' aufgesetzt, dessen Stirnfläche den Nockenteil 1b des Blendenrings 1 berührt. 35 ist"1 ein Spiegelverstellhebel mit einer (nicht dargestellten)
■509827/0702
Verzögerungseinrichtung, der durch eine Feder 35a entgegen dem Uhrzeiger vorgespannt ist und dessen eines Ende von dem anderen Ende des Automatikblenden-Energiespeicherhebels 7 angehalten wird, während das andere Ende an ein Ende eines Vordervorhang-Haltehebels 36 angreifen kann. Dieser Haltehebel 36 ist durch eine Feder 36a entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt, wobei sein anderes Ende mit einem Stift 37a in Eingriff steht, der auf ein mit einem Vordervorhangantriebsritzel 38 einer (nicht dargestellten) Vordervorhangstrommel kämmendes Vorvorhangszahnrad 37 aufgesetzt ist. An einem Vorsprung 35b des Spiegelverstellhebels 35 wird ein Spiegelfesthaltehebel 39 gehalten. Der Spiegelfesthaltehebel 39 ist durch eine an dem Spiegelverstellhebel 35 angebrachte Feder 39a in Uhrzeigerrichtung vorgespannt, wobei ein Ende des Hebels mit einem durch den Spiegeüverstellhebel 35 gelagerten Hochschiebehebel 40 in Eingriff steht. Der Hochschiebehebel 40 ist durch eine an dem Spiegelverstellhebel 35 befestigte Feder 40a im Uhrzeigersinn vorgespannt. Das andere Ende des Hochschiebehebels 40 greift an einem Stift 41 an ., der auf einen Spiegelhochschnellhebel 41 aufgesetzt ist, welcher an seinem anderen Ende einen an einem Spiegel 42 angebrachten Hochschnellstift 42a erfaßt und anhält. Der Spiegel 42 ist um eine Spiegelachse 42b drehbar. 43 ist ein Hintervorhangzahnrad, das koaxial mit dem Vordervorhangzahnrad 37, aber von ihm getrennt angebracht ist. Das Hintervorhangzahnrad 43 kämmt mit einem Ilintervorhangantriebsritzel 52 für eine (nicht dargestellte) Hintervorhangtrommel. Auf dem Hintervorhangzahnrad 43 ist ein^Stift 43a aufgesetzt. 44 ist ein durch den Stift 43a ge-
509827/0702
drehter Anzugshebel, der so gestaltet ist, daß er mittels eines an ihm angebrachten Eisenstücks 44a durch einen Verschlußsteuermagneten Mg? angezogen wird. 45 ist ein Hintervorhangsignalhebel, der durch den Stift 43a verdreht wird und der durch eine Feder 45a an die Stellung eines. Anschlagstifts 45b angehalten wird. Mit Sg ist ein Schalter für Hintervorhangsignale bezeichnet, der eingeschaltet wird, wenn sich der Hintervorhangsignalhebel 45 im Uhrzeigersinn verdreht. 46 ist ein dreiarmiger Hebel, dessen erster Arm durch das andere Ende, des Hintervorhangsignalhebels 45, dessen zweiter Arm durch einen Stift 39b an dem Spiegelfesthaltehebel 39 und dessen dritter Arm durch das andere Ende des gemeinsamen Hebels 11 angehalten wird. Das Durchlaßlicht des (nicht dargestellten) Bildaufnahmeobjektivs gelangt über den Spiegel 42 durch eine Mattscheibe 47, eine Kondensorlinse 48 und ein Dachkantprisma 49, erreicht ein Okular 50 und wird von einem Photographen wahrgenommen. 51 ist ein Lichtempfangselement, wie z.B. eine Siliciumzelle (silicon blue cell).
Die Fig. 2 stellt nun die Belichtungssteuerschaltung der in Fig.·1 dargestellten Kamera dar. Die der Darstellung in Fig. 1 entsprechenden gleichen Einzelteile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. E ist eine elektrische Leistungsquelle, an die über einen Stromversorgungsschalter S eine photometrische bzw. ■ Lichtmeßschaltung 70, eine Auslöseschaltung 71a,
eine Blendensteuerschaltung 71 sowie eine elektronische Verschlußsteuerschaltung 72 angeschlossen sind. Zwischen die Lichtmeßschaltung 70 und die Blendensteuerschaltung 71 ist
509827/0702
eine Blendenanzeigeschaltung 73 eingeschaltet. Bei der Auslöseschaltung 71a ist eine Verzögerungsschaltung 86 mit dem Schalter S1 und dem Auslösemagneten Mgn in Reihe geschaltet. Die Verzögerungsschaltung 86 verzögert die Erregungszeitgabe für den Auslösemagneten MgQ auf die Weise, daß die Verschlußauslösung nach dem Erregen des Blendensteuermagneten Mg., bewirkt wird. Wenn die Verzögerung jedoch durch Verzögerung des mechanischen Vorgangs hervorgerufen werden kann, kann die Verzögerungsschaltung entfallen. Bei der Lichtmeßschaltung 70 ist 74 ein an die elektrische Leistungsquelle bzw. Stromversorgung E angeschlossener Verstärker, zwischen dessen ersten und zweiten Eingangsanschluß das Lichtempfangselement 51 geschaltet ist, während zwischen den Ausgangsanschluß und den zweiten Eingangsanschluß des Verstärkers 74 eine logarithmische Kompressionsdiode 75 geschaltet ist.
Das Ausgangssignal des Verstärkers 74 wird dem ersten Eingangsanschluß eines Rechners 76 zugeführt, der APEX-Berechnung ausführt. An den zweiten Eingangsanschluß des Rechners 76 werden das Signal zum Einstellen der Verschlußgeschwindigkeit von einer Verschlußgeschwindigkeitseinstellschaltung 77, das Signal zum Einstellen der Filmempfindlichkeit von einer Filmempfindlichkeitseinstellschaltung 78 sowie das Signal zum Korrigieren der Belichtung von - einer Belichtungskorrektureinstellschatung 79 angelegt. Zwischen den zweiten Eingangsanschluß und den Ausgangsanschluß des Rechners 76 ist ein Widerstand 80 geschaltet. Das Ausgangssignal des Rechners 76 wird an e4.n Meßwerk 67 angelegt, das als Blendenanzeigeschaltung
509827/0702
73 wirkt. Das Ausgangssignal des Rechners 76 wird auch der" Blendensteuerschaltung 71 zugeführt, wobei es über den Speicherfesthalteschalter S3 an einen Kondensator 81 und an den ersten Eingangsanschluß eines Vergleichers 82 gelegt wird. Der Vergleicher 82 ist über den Handbedienungsschalter S., die Parallelschaltung des Schalters S- und des Halteschalters S2 und den Stromversorgungsschalter S an die Stromversorgung E angeschlossen. Der zweite Eingangsanschluß des Vergleichers 82 ist mit dem Verbindungspunkt zwischen einer Konstantstromschaltung (Feststromschältung) 85 und einem veränderlichen Widerstand Ra verbunden. Das Ausgangssignal des Vergleichers 82 bewirkt das Steuern der Erregung des Blendensteuermagneten Mg.. . Bei der elektronischen Verschlußsteuerschaltung 72 ist mit 83 eine an die Stromversorgung E angeschlossene Schmitt-Triggerschaltung bezeichnet, während Rs ein veränderlicher Widerstand ist, der seinen Widerstandswert in Übereinstimmung mit dem Verschlußgeschwindigkeitseinstellsignal der Verschlußgeschwindigkeiteinstellschaltung 77 verändert, wobei dieser veränderliche Widerstand Rs' durch Reihenschaltung mit einem zu einem Startschalter S1- parallelgeschalteten Kondensator 84 eine Zeitkonstanten-Schaltung bildet. Der Verbindungspunkt zwischen dem veränderlichen Widerstand Rs und dem Kondensator 84 ist an den ersten Eingangsanschluß der Schmitt-Triggerschaltung 83 angeschlossen, deren zweiter Eingangsanschluß geerdet ist. Der Verschlußsteuermagnet Mg2 wird durch das Ausgangssignal der Schmitt-Triggerschaltung 83 gesteuert. °
.. n Nachstehend werden die Betriebsvorgänge bei dem
509827/0702
vorgenannten Aufbau beschrieben.
Zuerst wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 die.EE-Bildaufnahme mit Verschlußzeit-Bevorzugung erläutert.
Wenn die EE-Marke auf dem Blendenring 1 gemäß der Darstellung mit der Marke . 2 in Übereinstimmung gebracht wird, wird infolge der Berührung zwischen dem Nockenteil 1b und dem Stift 34a der Hebel 34 angeschoben, so daß der Übertragungshebel 32 im Uhrzeigersinn dreht,um den Handbetätigungsschalter S. einzuschalten, wobei der Winkelhebel 32 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht., um das Festklemmen des Anzugshebels 30 auszulösen. Wenn dann der Stromversorgungsschalter SQ eingeschaltet wird, beginnt die Lichtmeßschaltung 70 ihre Funktion. Dabei fällt das Durchlaßlicht des Bildaufnahmeobjektivs direkt auf das Lichtempfangselement 51. Daher wird ein der Helligkeit an dem Lichtempfangselement 51 entsprechendes Ausgangssignal über den Verstärker 74 und die logarithmische Diode' 75 dem ersten Eingangsanschluß des Rechners 76 zugeführt. Zugleich wird von der Verschlußgeschwindigkeitseinstellschaltung 77 das Verschlußgeschwindigkeitseinstellsignal, von der Filmempfindlichkeitseinstellschaltung 78 das Filmempfindlichkeitseinstellsignal und von der Belichtungskorrektureinstellschaltung 79 das Belichtungskorrektur-Informationssignal dem zweiten Eingangsanschluß des Rechners 76 zugeführt,so daß der Rechner 76 die auf diesen zugeführten Signalen basierende^ APEX-Berechnung durchführt. Das Ausgangssignal des Rechners wird dem Meßwerk 67 der Blendenanzeigeschaltung 73 und
509 827/07 0 2
auch dem ersten Eingangsanschluß des Vergleichers 82 zugeführt, so daß der Kondensator 81 geladen wird. Wenn dann der Verschlußknopf 16 niedergedrückt wird, schaltet der Schalter S^ ein. Dadurch erregt der Vergleicher 82 mit seinem Ausgangssignal den Blendensteuermagneten Mg-, während das Ausgangssignal der Schmitt-Triggerschaltung 83 den Verschlußsteuermagneten Mg2 erregt, um das Hintervorhangzahnrad 43 zu verriegeln. Nachdem der Schalter S1■eingeschaltet worden ist, wird mit einer durch die Verzögerungsschaltung 86 verursachten Verzögerung um eine bestimmte Zeit der Auslösemagnet MgQ zum Anziehen des Eigenstückes 17c erregt, so daß der Auslösehebel 17 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht wird. Dadurch wird der Hebel 20 im Uhrzeigersinn gedreht, um den Speicherfesthalteschalter S, auszuschalten und dadurch die Lad'espannung an dem Kondensator 81 zu speichern und festzuhalten. Durch die Drehung des Hebels 20 klinkt der Aufzugshebel 15 aus diesem Hebel aus, so daß sich der Aufzugshebel 15 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht und aus der Stellung zum Sperren der Drehung des Anzugshebels 30 und des Hebels 27 zurückbewegt. Durch die Drehung des Auslösehebels 17 entgegen dem Uhrzeigersinn wird audider Einrückhebel 19 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, um den Eingriff mit dem Zahnradsektor 22 auszulösen. Dadurch wird durch die Feder 23a und die Voreinstellring-Feder 3a der Zahnradsektor 23 im Uhrzeigersinn verdreht. Die Zahnräder 24a und 24b drehen daher so, daß das Hemmrad 24a, mit dem zusammen sie den Geschwindigkeitssteuermechanismus 24 bilden, entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird. Durch die Verdrehung des Zahnrads,ektors 23 wird auch das Schleiferteil Ra1 des veränderlichen
50 9 8 27/070 2
246115]
Widerstandes Ra verschoben. Die Änderung des Widerstandswertes wird von dem Vergleicher 82 erfaßt, wobei das Ausgangssignal des Vergleichers 82 zu Null wird und somit der Strom zu dem Blendensteuermagneten Mg1 abgeschaltet wird, wenn der Wert einen vorbestimmten Wert erreicht. Dadurch wird durch die Feder 31a der Anzugshebel 30 entgegen dem Uhrzeiger verdreht, so daß sein abgebogenes Teilstück mit dem Hemmrad 24c in Eingriff kommt, um dessen Drehung anzuhalten. Auf diese Weise wird die Stellung des Zahnradsektors 23 festgelegt. Die Drehung des Zahnradsektors 23 bewegt auch mittels des Stiftes 23c den Signalhebel 29 abwärts, so daß der mit dem Signalhebel 29 über seinen Arm 3c in Eingriff stehende Blenden-Voreinstellring 3 mit Hilfe der Feder 3a nachfolgt und dabei in Uhrzeigerrichtung dreht, wonach er schließlich angehalten wird.
Wenn der Zahnradsektor 23 angehalten wird, ist daher der Blenden-Voreinstellring 3 in eine Stellung für den richtigen Blendenwert verdreht, wodurch er die Stellung des (nicht dargestellten) Winkelhebels bestimmt. D.h., die Anhaltestellung des Blenden-Voreinstellrings 3 entspricht einem Blendenwert, der durch die durch das Bildaufnahmeobjektiv gemessene Informationen von dem Lichtempfangselement 51 und durch die voreingestellten Informationen über die Verschlußgeschwindigkeit, die Filmempfindlichkeit und die Belichtungskorrektur bestimmt ist. Andererseits beginnt zugleich mit dem Beginn der oben genannten EE-Betriebsvorgänge der automatische Blendenmechanismus abzulaufen.
60 9 827/07 0 2
Wenn sich infolge der Erregung des Auslösemagneten Mgn der Auslösehebel 17 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht/ wird dadurch mittels des Stiftes 17a der Autömatikblenden-Einrückhebel 18 gegenüber dem Uhrzeigersinn verdreht. Dadurch wird der Automatikblenden-Energiespeicherhebel 7 entgegen dem Uhrzeiger gedreht, so daß sich der gemeinsame Hebel 11 im Uhrzeigersinn dreht, um den Automatikblendenhebel 5 im Uhrzeigersinn zu verdrehen. Dadurch wird der Halteschalter S2 eingeschaltet und der auf den Blendenverstellring aufgesetzte Stift 4 so betätigt, daß er ein Abblenden in Übereinstimmung mit der Stellung des Winkelhebels bewirkt, in die die Blende voreingestellt v/orden ist.
Durch die Drehung des Automatikblenden-Energiespeicher-
hebeis 7 im Uhrzeigersinn wird auch durch die Feder 35a der Spiegelverstellhebel 35 entgegen dem Uhrzeiger verdreht, so daß durch den koaxialen Hochhebehebel 40 der Spiegelhochschnellhebel 41 entgegen dem Uhrzeiger verdreht und auf diese Weise der Spiegel 42 hochgeschnellt wird. Zugleich.mit dem Hochschnellen des Spiegels 42 beginnt die (nicht dargestellte) Verzögerungsvorrichtung zu wirken, so daß nach einer durch die Verzögerungsvorrichtung verursachten Zeitverzögerung durch den Spiegelverstellhebel 35 der Vordervorhanghaltehebel 36 im Uhrzeigersinn gedreht wird. Die durch die Verzögerungsvorrichtung verursachte Zeitverzögerung ist so bemessen, daß der Verschluß nach dem Ablauf der Zeit für eine Blendenverstellung von Ger maximalen Blendenöffnung zu der minimalen Blendenöffnung abzulaufen beginnt. Zu diesem Zei'tpunkt beginnt das Vordervor-
509827/0702
hangzahnrad 37 zu drehen und mit Hilfe des Vordervorhangantriebsritzels 38 der Vordervorhang abzulaufen. Durch das Ablaufen des Vordervorhangs wird gemäß einer herkömmlichen Methode der Startschalter S5 ausgeschaltet, wodurch nach der durch den veränderlichen Widerstand Rs mit einem der voreingestellten Verschlußgeschwxndigkeit entsprechenden Widerstandswert bestimmten Zeit die Schmitt-Triggerschaltung 83 auf den Ausschaltzustand überwechselt, um den Verschlußsteuermagneten Mg2 in den nichterregten Zustand zu bringen. Dadurch wird die Verriegelung des Hintervorhangzahnrads 43 durch den Anzugshebel 44 gelöst, so daß sich das Hintervorhangzahnrad 43 zu drehen beginnt, um mittels des Hintervorgangantriebsritzels 52 den Hintervorgang ablaufen zu lassen.
Bei Beendigung des Ablaufs des hinteren Vorhangs wird durch den Stift 43a zugleich mit der Drehung des Hintervorhangzahnrads 43 der Hintervorgangsignalhebel 45 im Uhrzeigersinn verdreht, so daß der Dreiarmhebel 46 entgegen dem Uhrzeiger gedreht wird und der Schalter Sg eingeschaltet wird. Die Drehung des Dreiarmhebels 46 drückt den Hebel 39 herunter, wodurch sich der Hebel entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und den Eingriff mit dem Hochschiebehebel 40 löst. Der Hochschiebehebel 40 dreht sich mittels der Feder 40a im Uhrzeigersinn, so daß mittels der (nicht dargestellten) Rückstellfeder der Spiegelhochschnellhebel 41 und der Spiegel in ihre ursprünglichen Stellungen zurückkehren. Durch dieJ Drehung des Dreiarmhebels 46 wird auch der gemeinsame Hebel im ..Uhrzeigersinn gedreht und von dem aufwärtsgerichteten
509827/0702
Teilstück 5b des Automatikblendenhebels 5 zurückgezogen. Als Folge davon dreht sich der Automatikblendenhebel 5 mit Hilfe der Feder 5a entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der auf dem Blendenverstellring aufgesetzte Stift 4 wieder seine ursprüngliche freie Lage einnimmt. Wenn dann mit Hilfe der Aufzugsachse 12 der AufzugsVorgang ausgeführt wird, werden sowohl der Filmtransport als auch der Verschlußaufzug bewerkstelligt, wobei über die ' Zwischenhebel 14 und 8 der Aufzughebel 15 und dabei auch der Automatikblendenmechanismus und der Spiegelmechanismus aufgezogen werden, so daß die durch die vorgenannten Auslösevorgänge ausgelösten Einzelteile wieder in Eingriff kommen, um den dargestellten Zustand wieder herzustellen.
Wenn der EE-Verriegelungsknopf 21 gedrückt wird, wird ferner mittels des Hebels 22 der Speicherfesthalteschalter So in ausgeschaltetem Zustand gehalten, so daß aufeinanderfolgende Bildaufnahme mit dem ersten Speicherwert des Kondensators 81 ausgeführt v/erden kann.
Als nächstes werden die Vorgänge bei manuellem Betrieb erläutert. Wenn ein gewünschter Blendenwert an dem Blendenring 1 in Übereinstimmung mit der Marke 2 gebracht wird, dreht sich der Übertragungshebel 33 entgegen dem Uhrzeigersinn, weil der Stift 34" nicht mit dem Nockenteil 1b in Eingriff steht, so daß der Handbetätigungsschalter S4 ausgeschaltet und der Winkelhebel 32 zum Festlegen des Anzugshebels 30 im Uhrzeigersinn verdreht wird. Wenn dann der Stromversorgungsschalter S_
509827/0702
eingeschaltet wird, wird genau wie im Falle der Verschlußzeit-Bevorzugung die Lichtmeßschaltung 70 in Betrieb genommen, wobei der Schalter S1 eingeschaltet wird, wenn der Verschlußknopf 16 gedrückt wird. Auf diese Weise wird der Verschlußsteuermagnet Mg2 durch das Ausgangssignal der Schmitt-Triggerschaltung 83 erregt und verriegelt das Hintervorhangzahnrad 43. Zu diesem Zeitpunkt kommt die Blendensteuerschaltung 71 nicht zur Wirkung, weil der Handbetätigungsschalter S. ausgeschaltet ist. Wenn der Schalter S.. eingeschaltet wird, wird auch der Auslösemagnet Mg mit einer durch die Verzögerungsschaltung 86 verursachten Verzögerung um eine bestimmte Zeit erregt, um das Eisenstück 17c anzuziehen, so daß sich der Auslösehebel 17 gegen den Uhrzeigersinn dreht. Dadurch dreht sich der Hebel 20 im Uhrzeigersinn, um den Eingriff mit dem Aufzugshebel 15 zu lösen, so daß sich der Aufzugshebel 15 entgegen dem Uhrzeigersinn dreht und aus der Stellung zum Sperren der Drehung des Hebels 27 zurückbewegt. Durch die Drehung des Auslösehebels 17 entgegen der Uhrzeigerrichtung dreht sich auch der Einrückhebel 19 entgegen der Uhrzeigerrichtuhg, so daß er den Eingriff mit dem Zahnradsektor 23 löst. Auf diese Weise dreht der Zahnradsektor 23 mittels der Feder 23a im Uhrzeigersinn und bewegt mittels des Stiftes 23c den Signalhebel 29 abwärts, so daß sich der mit dem Signalhebel 29 über seinen Arm 3c in Eingriff stehende Blenden-Voreinstellring mit Hilfe der Feder 3acpgen die Stellung des Vorsprungs 1a des Blendenrings 1 dreht. Dadurch wird der Blenden-Voreiri^· stellring 3 in die Stellung eines voreingestellten Blendenwertes gedreht, wodurch er die Stellung des Winkelhebels be- ■
5 09827/0702
stimmt.
Zugleich mit der Drehung des Auslösehebels 17 in Gegenuhrzeigerrichtung beginnt der Automatikblendenmechanismus zu wirken. Der Automatikblenden-Einrückhebel 18 wird durch die Drehung des Auslösehebels' 17 entgegen dem Uhrzeiger gedreht, so daß er genau so wie im Falle der Verschlußzeit-Bevorzugung das Abblenden der Blende und das Hochschnellen des Spiegels bewirkt, wobei der Verschluß ausgelöst wird. Nach der Verschlußsteuerung wird die Rückstellung des Spiegels 42 und des Automatikblendenhebels 5 auf gleiche Weise wie in dem Fall einer Verschlußzeit-Bevorzugung bewerkstelligt.
■ In Fig. 5 ist das Schaltbild der in·Fig. 1 dargestellten Kamera dargestellt, die mit der Elektroantriebsvorrichtung als Zusatzeinheit ausgestattet ist. In der Fig. 5 ist mit 101 der Kamerakörper bezeichnet, während mit 102 die Elektroantriebsvorrichtung zum Ausführen elektrisch betriebener Bildaufnahme bezeichnet ist. Die Schaltung in dem Kamerakörper entspricht der in Fig. 2 dargestellten, sie weist jedoch einen Anschluß 103 zur Aufnahme des Auslösestartsignals auf, der über ein Relais L. geerdet ist. Ein von dem Relais L1 betätigter Schalter I^ ist parallel zu dem Schalter S. angeschlossen; ein Anschluß 104 zur Abgabe eines Signals für die Beendigung der Bildaufnahme ist mit einem Kontakt des Schalters S6 verbunden. Ein Anschluß 105 an der Elektroantriebsvorifichtung 102 stellt einen.Anschluß zur Aufnahme des Signals für die Beeadigung der Bildaufnahme dar, der so angeordnet ist, daß
,50 9 8 27/0702
er mit dem kameraseitigen Anschluß 1O4 verbunden wird. 106
ist eine Antriebsschaltung für den Filmtransport, die mittels eines Räderwerks und einer hydraulischen Vorrichtung usw. die Antriebskraft eines Motors M an die kameraseitige Aufzugskupplung bzw. Klinkenscheibenplatte 12a überträgt. Mit 107 ist
eine Schaltung zum Erfassen der Beendigung des Aufzugs bezeichnet, die mittels einer bekannten Detektorvorrichtung
(beispielsweise zum Ermitteln· von Veränderungen der Drehkraft an der Aufzugsachse, der Drehgeschwindigkeit an der Aufzugsachse oder des Motorstroms) die Beendigung des Filmtransportvorgangs feststellt. 108 ist eine S/C-Wechselschaltung, die
erfaßt,ob die Elektroantriebsvorrichtung auf Einzelbildaufnahmen (S) oder aufeinanderfolgende Aufnahmen (C) eingestellt ist,
wobei bei- der Einstellung (S) der Vorgang beendigt wird, während bei der Einstellung (C) das Signal an die nächstfolgende Schaltung weitergegeben wird. 109 ist eine Intervallschaltung und wirkt als Schaltung zum Festlegen des Bildaufnahmezyklus, wenn eine aufeinanderfolgende Bildaufnahme mit einem konstanten Zyklus"ausgeführt wird. 110 bezeichnet eine. Auslöseschaltung
in der Elektroantriebsvorrichtung, der ein Signal zum Beginnen der Auslösung erzeugt, wenn die AusJösetaste der Elektroantriebsvorrichtung eingeschaltet wird. Der Anschluß 111 ist für eine Verbindung mit dem kameraseitigen Anschluß 103 angeordnet
und gibt ein Signal zum Beginn der Auslösung ab. 112a und
112b stellen jeweils Anschlüsse für die Aufnahme von Auslöse-Startsignalen aus anderen Zusatzeinheiten dar. E' ist eine
elektrische Stromversorgung (Leistungsquelle) der Elektroantriebsvorrichtung.
509827/0702
Die Betriebsvorgänge der in Fig. 5 dargestellten Schaltung werden unter Bezugnahme auf die Fig. 6 erläutert.
Bei der Kamera in dem in Fig. 1 dargestellten Zustand nach Beendigung des Filmtransports und des Verschlußaufzugs wird beim Drücken der Auslösetaste der Elektroantriebsvorrichtung die Auslöseschaltung 110 in der Elektroantriebsvorrichtung eingeschaltet, wodurch sie ein Signal zum Beginn der Auslösung abgibt und die (zeitgebende) Intervallschaltung 109 auf ihren ursprünglichen Zustand zurücksetzt. Das Signal zum Beginn der Auslösung besteht aus einem positiven Impuls, dessen Impulsbreite der Zeit von der.. Erregung des Auslösemagneten Mg„ zum Anziehen des Auslösehebels 17 in dem Kamerakörper bis zu dem Einschalten des Halteschalters S9 entspricht. Sobald der positive Impuls über die Anschlüsse 111 und 103 dem Relais L1 zugeführt wird, hält das Relais L- den Schalter I1 für die durch die Impulsbreite bestimmte Zeit geschlossen. Wenn kameraseitig der parallel zu dem Schalter L1 angeschlossene Schalter I1 anstelle des Schalters S1 eingeschaltet wird, werden die Auslöseschaltung 71a und die Blendensteuerschaltung 71 in die Einschaltstellung gebracht, so daß die Verschlußauslösung auf die gleiche Weise wie bei dem Fall der Figuren 1 bis 3 begonnen wird. Nachdem der Schalter I1 nur für die der Impulsbreite des Auslösestartsignals entsprechende Zeit eingeschaltet bleibt, wird der Schalter I1 ausgeschaltet, wenn der Halteschalter S2 eingeschaltet wird, so daß der Auslösemagnet Mg aberregif'wird, um elektrische Leistung zu sparen. Wenn durch Betriebsabläufe gleich denen gemäß den Figuren 1 bis 3 die Aufnahme des ersten
509827/0702.
2^61151
Bildes beendigt ist, wird der Schalter S6 eingeschaltet. Dadurch wird das Signal für die Beendigung der Bildaufnahme über die Anschlüsse 104 und 105 der Filmaufzugs-Antriebsschaltung 106 eingegeben. Die Antriebsschaltung 106 wird damit in den Einschaltzustand gebracht, um den Motor M zu drehen, wobei die Antriebskraft des Motors über ein (nicht dargestelltes) Räderwerk zum Bewerkstelligen des Filmtransports und des Verschlußaufzugs an die Klinkenscheibenplatte 12a der kameraseitigen Aufzugskupplung übertragen wird. Wenn der Filmtransport beendet ist, wird eine herkömmliche Detektorvorrichtung für die Beendigung des Aufzugs, beispielsweise durch Ermittelung der Veränderung der Drehkraft der Aufzugsachse, zum Abgeben des Signals für die Aufzugsbeendigung an die Enddetektorschaltung 107 betätigt. Daraufhin schaltet die Enddetektorschaltung 107 auf die Einschaltstellung über, wodurch sie die Auslöseschaltung 110 und die Intervallschaltung 109 in den Anfangszustand zurücksetzt und Signale an die S/C-Wechselschaltung 108 abgibt. Daraufhin wird die S/C-Wechselschaltung 108 in den Einschaltzustand gebracht, wobei sie entsprechend dem Signal (S) im Falle einer Einzelbildaufnahme alle Funktionsvorgänge abschließt, während sie entsprechend dem Signal (C) im Falle aufeinanderfolgender Bildaufnahme Signale an die Intervallschaltung 109 abgibt. Die Intervallschaltung 109, die das Signal empfangen hat,' führt eine Zählung nur für die zum Sicherstellen eines vorbestimmten Bildaufnahmezyklus erforderliche Zeit aus (durch S.ubtränierender Auslösezeit und der Aufzugszeit von dem Bildaufnahmezyklus erhaltene Zeit), wonach sie zu einer vorbestimmten Zeit das
5 09827/0702
Auslösestartsignal erzeugt. Das Auslösestartsignal wird dem Kamerakörper über die Anschlüsse 111 und 103 zugeführt, wodurch erneut die Auslösung ausgeführt wird. Durch Wiederholung der vorgenannten Betriebsvorgänge wiederholt die Kamera das Auslösen und den Aufzug. Inzwischen kann durch das Auslösestartsignal der Beginn der Zählung durch den Intervallzeitgeber bzw. die Intervallschaltung 109 eingeleitet werden, so daß in diesem Fall die Zeitzählung durch den Intervallzeitgeber genau dem Bildaufnahmezyklus entspricht.
Die Fig. 7 zeigt eine Modifikation der in Fig. 5 dargestellten Schaltung, bei der das Aussenden und Empfangen der Signale mit Hilfe eines Reedschalters (magnetisch betätigten Zungenschalters, zumeist in Schutzgashülle) ausgeführt wird statt die Elektroantriebsvorrichtung mit dem Kamerakörper (elektrisch) zu verbinden.
Bei der Fig. 7 ist zum Aussenden des Auslösestartsignals ein Reedschalter I2 parallel zu dem Schalter S1 geschaltet, der an die Stelle des Relais L-,'des Schalters 1., und des Anschlusses 103 tritt. Bei der Elektroantriebsvorrichtung ist statt des Anschlusses 111 in einer dem Reedschalter ±2 gegenüberstehenden Position ein (Elektro-)Magnet L~ befestigt, dessen ein Anschlußende geerdet ist. Auch zum Aussenden des Signals' über die Beendigung der Bildaufnahme ist statt des Anschlusses 104 ein Magnet L3 angeschlossen, dessen, einer Endanschluß über die Steuerschaltung 113 an dem Strcmversorgungsschalter S angeschlossen.ist. Die Steuer-
509827/0702 ORIGINAL INSPECTED
schaltung 113 ist so ausgelegt, daß durch Einschalten des Schalters der Magnet L3 augenblicklich erregt wird. Seitens der Elektroantriebsvorrichtung ist anstelle des Anschlusses 105 ein Reedschalter 1-. in der dem Magneten L- gegenüberliegenden Stellung angeordnet, wobei ein Anschluß des Schalters geerdet ist. Die Reedschalter 1-, I3 sind so angeordnet, daß sie im Ansprechen auf die Intensität des Magnetfeldes einschalten.
Die Betriebsvorgänge beim Senden und Empfangen des Auslösestartsignals und des Bildaufnahmeendsignals werden nachstehet beschrieben.
Wenn seitens der Elektroantriebsvorrichtung durch die Auslöseschaltung 110 oder die Intervallzeitgeberschaltung 109 ein positiver Impuls als Auslösestartsignal erzeugt wird, wird der Magnet L„ für die durch die Impulsbreite bestimmte Zeit erregt. Wenn der Magnet L2 erregt wird, wird das Magnetfeld in der Nähe des Reedschalters I2 abrupt verstärkt, so daß der Reedschalter 1„ einschaltet und dadurch derselbe Zustand erreicht wird, wie wenn in Fig. 5 der Schalter I1 eingeschaltet würde, so daß daher die Kamera den Auslösevorgang beginnt.
Wenn dann das erste Bild des Films aufgenommen worden ist, schaltet der Schalter Sg auf gleiche Weise wie in Fig. 5 ein, wodurch der Magnet L3 augenblicklich erregt wird. DuSrch die Erregung des Magneten L- wird das Magnetfeld in der Nähe des τReedschalters I3 abrupt verstärkt, so daß der Reedschalter
509827/0702
ORIGINAL iNSPECTED
augenblicklich einschaltet und das Signal über die Beendigung der Bildaufnahme an die Filmtransport-Antriebsschaltung 106 abgibt. Die nachfolgenden Betriebsvorgänge sind die gleichen wie die bei der Schaltung nach Fig. 5.
Wie vorstehend erläutert wurde, ermöglicht die Anwendung eines Reedschalters und eines Magneten eine kontaktlose Verbindung zwischen Kamerakörper und Elektroantriebsvorrichtung. Es ist auch möglich, anstelle des Reedschalters einen Halbleiter wie z.B. eine Magnetdiode zu verwenden, der auf die Stärke des Magnetfeldes anspricht. Bei der vorstehenden Ausführungsform ist mit 114 ein Element zum Abschirmen des Magnetfeldes bezeichnet, das in der Kamera in einer dem Reedschalter I2 gegenüberstehenden Position angebracht ist und das das Einschalten des Reedschalters I2 als Folge von Störfeldern verhindert, wenn die Kamera ohne die Elektroantriebsvorrichtung 102 verwendet wird.
Die zweite Ausführungsform der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die.Figuren 8 bis 10 beschrieben. "
Mit dem Bezugszeichen 201 ist der Kamerakörper bezeichnet, während 202 die Elektroantriebsvorrichtung ist; mit 203 bis 205 ist ein optisches System einer einäugigen Spiegelreflexkamera bezeichnet, wobei 203 ein Bildaufnahmeobjektiv, 204 eine Blende, 205 einen Spiegel, 206 eine Kotidensorlinse, 207 ein Dachkantprisma und 208 eine Okulaflinse bezeichnen; 209 ist ein in dem Qkularabschnitt angeordnetes
509827/0702-
2A61151
Lichtempfangselement, während 210 eine Anzeigevorrichtung wie beispielsweise eine Lichtemissionsdiode für die Anzeige im Sucher ist, die die Verschlußgeschwindigkeit, die Bildaufnahmeblende usw. anzeigt.
211 bis 217 stellen Bestandteile des Hauptteils eines Fokalschlitzverschlusses der einäugigen Spiegelreflexkamera dar, wobei 211 einen Verschlußvordervorhang, 212 einen Verschlußhintervorhang, 213 ein Öffnungsteilstück, 214 eine Feder für den Ablauf des Vordervorhangs, 215 eine Feder für den Ablauf des Hintervorhangs, 216 einen Hebel zum Halten des Vordervorhangs und 217 einen Hebel zum Halten des Hintervorhangs bezeichnen.
S11 ist ein Schalter zum Beginnen der (Zeit-)Zählung eines elektronischen Verschlusses, das mit dem Ablauf des Vordervorhangs gekoppelt ist, während mit S12 ein Sicherheitsschalter bezeichnet ist, der vom Beenden des Hintervorhangaufzugs bis zum Ablaufen des Hintervorhangs eingeschaltet gehalten wird. Mg11 ist ein Magnet zum Auslösen des Ablaufs des Hintervorhangs, 218 ein Äuslöseknopf an dem Kamerakörper, S-O ein Schalter für Lichtmessung und Anzeige, der durch den ersten Teilhub des Auslöseknopfes 218 eingeschaltet wird, S14 ein Schalter für die Belichtungssteuerung und Verschlußauslösung, der durch den zweiten Teilhub des Auslöseknopfes 218 eingeschaltet wird. 219 ist eine direkt mit der elektrischen Leistungsquelle bzw. Stromversorgung E., verbundene Schaltungsgruppe mifeiner Anzeigeschaltung 220, einer .Lichtraeßschaltung 221
509827/0702
und einer Verschlußauslöseschaltung 222. 223 ist eine Verschlußgeschwindigkeits-Informationsquelle bzw. Verschlußgeschwindigkeitseingabe, die von Hand eingestellt ist, während 224 eine Fi'lmempfindlichkeits-Informationsquelle bzv/. Filmempfindlichkeitseingabe darstellt. Die Informationen aus diesen Quellen bzw. Eingaben werden der Lichtmeßschaltung 221 eingegeben.
225 ist eine über den Sicherheitsschalter S12 an die Stromversorgung E1 im Kamerakörper angeschlossene Schaltungsgruppe mit Selbsthalteschaltungen 226, 226' als Schaltvorrichtungen, einer Belichtungssteuerschaltung 227, einer Auslösemechanismus-Antriebsschaltung 228 und einer Verschlußzeitsteuerschaltung 229. Die' Lichtmeßschaltung 221 und die Anzeigeschaltung'220 können daher bei jedem beliebigen Zustand der Kamera durch Niederdrücken des Auslöseknopfes 218 eingeschaltet werden, während die Belichtungssteuerschaltung 227, die Auslösemechanismus-Antriebsschaltung 22 8 und die Verschlußzeitsteuerschaltung
229 nur eingeschaltet werden können, während der Sicherheitsschalter S12 eingeschaltet ist, nämlich während der Zeit von der Beendigung des Aufzugs des Verschlußhintervorhangs 212 bis zu dem Ablauf des Hintervorhangs. Mg12 ist ein Auslösemagnet, der die Verstellung der Blende 204, das Anheben des Spiegels 205 und den Ablauf des Vordervorhangs 211 steuert.
230 bis 233 stellen eine Schaltungsgruppe innerhalb der Elektroantriebsvorrichtung 202 dar, wobei 230 eine Auslöseschaltung,
231 eine Schaltvorrichtung, 232 eine Verzögerungsschaltung und 233 eine Bremsschaltung ist. - c
E2 ist eine elektrische Leistungsquelle bzw. Strom-
509827/0702
2481151
Versorgung der Elektroantriebsvorrichtung, während mit M1 ein Motor bezeichnet ist, der Funktionen wie Verschlußaufzug und Filmtransport ausführt und der durch die Schaltvorrichtung 231 ein- und ausgeschaltet wird.
Die Funktionsvorgänge des oben genannten Aufbaus werden nachstehend beschrieben. Es wird angenommen, daß der Kamerakörper 201 und die Elektroantriebsvorrichtung 202 in einem Zustand sind, bei dem der Aufzug beendet ist. Wenn zuerst der Schalter S13 durch den ersten Teilhub des kameraseitigen Auslöseknopfes 218 eingeschaltet wird, wird die Schaltungsgruppe 219 eingeschaltet und die Schaltungsgruppenbestandteile beginnen ihre Arbeitsvorgänge. Die Lichtmeßschaltung 221 führt nämlich Lichtmessung aufgrund der Objekthelligkeit und der Informationen über Verschlußgeschwindigkeit und Filmempfindlichkeit aus der Verschlußgeschwindigkeitseingabe 223 und der Filmempfindlichkeitseingabe 224 aus und führt die Ausgangssignale,nämlich die Informationen wie beispielsweise Blendenwert, Verschlußgeschwindigkeit usw. der Anzeigeschaltung 220 zu. Die Anzeigeschaltung 220 zeigt mit Hilfe der Anzeigevorrichtung 210 den Blendenwert, die Verschlußgeschwindigkeit usw. entsprechend den Ausgangssignalen der Lichtmeßschaltung 221 in dem Sucher an. Wenn dann durch den zweiten Teilhub des Auslöseknopfes 218 der Schalter S14 eingeschaltet wird, wird die Schaltungsgruppe 225 eingeschaltet (da sich zu diesem Zeitpunkt die Kamera in dem Zustand beendeten Aufzugs befindet, ist der Verschluß aufgezogen und daher der Sicherheitsschalter S^2 eingeschaltet)
S09827/0702
_ T -1 _
2Α6Ί151
Bei der Schaltungsgruppe'225 beginnen die Selbsthalteschaltungen 226 und 226' ihre Funktionen und halten die Schaltungsgruppe 225 eingeschaltet, bis die Belichtung beendet ist, selbst wenn infolge der Freigabe des niedergedrückten Auslöseknopfs 218 der Schalter S14 ausgeschaltet wird. Zugleich beginnt die Belichtungssteuerschaltung 227 zu wirken, wobei sie die Blende 204 auf einen durch die Lichtmeßschaltung 221 bestimmten richtigen Blendenwert voreinstellt. Im Gleichlauf damit beginnt auch inzwischen die Auslösemechanismus-Antriebsschaltung anzusprechen, wobei sie durch Einschalten des Auslösemagneten Mg12 die Blende 204 auf den voreingestellten Blendenwert abblendet, den Spiegel 205 anhebt und dann den Vordervorhanghaltehebel 216 um die Achse 216' im Uhrzeigersinn verdreht, um den Vordervorhang von dem Haltehebel 216 freizumachen.
Dadurch läuft durch die Wirkung der Feder 214 der Verschlußvordervorhang 211 in Richtung"entgegen dem Pfeil A in der Zeichnung ab. Wenn der Verschlußvordervorhang 211 abzulaufen beginnt, beginnt in Übereinstimmung mit dem Signal von dem Zählstartschalter S11 die Verschlußzeitsteuerschaltung 229 die Zeit zu zählen. Da die Verschlußzeitsteuerschaltung 229 vorher mit den voreingestellten Verschlußgeschwindigkeitsinformätionen aus der Verschlußgeschwindigkeitseingabe 223 beschickt worden war, zählt sie nur die voreingestellte Verschlußzeit, wobei sie den Magneten Mg11 für den Ablauf des Hintervorhangs einschaltet, wenn die Zählung beendet ist.'"Auf das Einschalten des Magneten Mg1- hin dreht sich der Hintervorhangshaltehebel 217 in Uhrzeigerrichtung um die Achse 217',
$09827/0702
so daß der Verschlußhintervorhang 212 durch Wirkung der Feder 215 zum Abschließen der Belichtung entgegen dem Pfeil A abläuft und der Sicherheitsschalter S12 ausschaltet. Wenn der Sicherheitsschalter S12 ausgeschaltet wird, wird auch die Schaltungsgruppe 225 ausgeschaltet, wobei zugleich das Signal von dem Sicherheitsschalter S12 in die Elektroantriebsvorrichtung an die Schaltvorrichtung 231 zu deren Einschalten und an die Verzögerungsschaltung 232 übertragen wird, damit diese Schaltung das Zählen einer vorbestimmten Zeit beginnt. (Zu diesem Zeitpunkt muß die an der Verzögerungsschaltung einzustellende Verzögerungszeit etwas langer sein als die für den gewöhnlichen Aufzug erforderliche Zeit. Unter der Annahme, daß die für den Aufzug erforderliche Zeit zwischen 150 ms und 300 ms in Abhängigkeit von Spannungsveränderungen der Stromversorgung E2 in der Elektroantriebsvorrichtung variiert, ist es daher notwendig, die Verzögerungszeit in der Verzögerungsschaltung 232 auf ungefähr 500 ms einzustellen.)
Wenn die Schaltvorrichtung 231 eingeschaltet wird, beginnt sich der Motor M1 zu drehen, um den Verschlußvordervorhang 211 und den Verschlußhintervorhang 212 in Richtung des Pfeils A zu bewegen, so daß der Aufzug des Verschlusses und der Transport beispielsweise des Films bewerkstelligt wird. Wenn der Transportvorgang beendet ist, ist auch der Verschlußaufzug beendet, so daß der Sicherheitsschalter S-2 eingeschaltet wird, wobei durch das Signal dieses Schalters die Schaltvorrichtung 231 ausgeschaltet'wird, um den Strom zu ..eiern Motor M1 zu unterbrechen, so daß der Motor durch die
509827/0702
2A61151
Bremsschaltung 233 gebremst wird und sofort anhält.
Durch Wiederholung der vorgenannten Betriebsvorgänge wird der Elektroantrieb der Kamera durchgeführt.
Da gemäß vorstehender Erläuterung die Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 232 auf eine etwas längere Zeit als die für den Aufzug erforderliche eingestellt ist, wird
im Falle der normalen Ausführung des Aufzugs die Schaltvorrichtung 231 im Ansprechen auf das Signal zum Zeitpunkt des
Einschaltens des Sicherheitsschalters S12 ausgeschaltet, wobei· der Motor M1 durch die Bremsschaltung 233 angehalten wird.
Wenn aber während des Aufzugs der Aufzugsmechanismus beispielsweise wegen Mangel an Film anhält., wird der Sicherheitsschalter S12 selbst nach Ablauf der in der Verzögerungsschaltung 232 eingestellten Verzögerungszeit nicht eingeschaltet. Daher würde die Schaltvorrichtung 231 eingeschaltet
bleiben und der Strom zu dem Motor M1 nicht unterbrochen werden. Für einen solchen Fall ist die Schaltvorrichtung 231 so ausgelegt, daß sie durch das Ausgangssignal der Verzögerungsschaltung 232 nach der Zählung der vorbestimmten Zeit umgeschaltet wird, so daß der Strom zu dem Motor M1 unterbrochen wird.
Die Fig. 9 stellt eine kennzeichnende Ausführungsart der in Fig. 8 dargestellten elektrischen Schaltung dar. Die
gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 8 bezeichnen die gleichen
Komponenten mit den gleichen Funktionen.wie in Fig. 8.
109827/0702
Mit dem Bezugszeichen S15-ist ein Schalter bezeichnet, der bei Beendigung, des Aufzugsvorgangs eingeschaltet und bei Ablauf des Verschlußvordervorhangs 211 ausgeschaltet wird, während S^ einen Schalter für Lichtmessung und Anzeige in der Elektroantriebsvorrichtung bezeichnet. S17 ist ein Schalter für die Verschlußauslösung, S18 ein Schalter zum Wechseln zwischen fortlaufender Bildaufnahme (C) und Einzelbildaufnahme (S), SM ein Hauptschalter der Elektroantriebsvorrichtung, und SM1 ein in Verbindung mit dem Hauptschalter SM betätigter Schalter. Der Verschlußauslösekreis 222 in dem Kamerakörper
201 gemäß der Darstellung in Fig. 8 ist aus SchalternS13, S.. . und Dioden D1 bis D5 gebildet, während die Selb.sthalteschaltung 226 aus Transistoren Tr4, Tr5, Widerständen Rg bis Rg und einem Kondensator C1 und die Selbsthalteschaltung 226' aus Transistoren Trß, Tr7, Widerständen R10 bis R13 und einem Kondensator C- gebildet ist. Ferner ist die Auslöseschaltung 230 in der Elektroantriebsvorrichtung 202 in Fig. 8 aus den Schaltern S16 und S17, die Schaltvorrichtung 231 aus Transistoren Tr8 bis Tr1- und Tr13, Widerständen R15 bis R17/ R21 und R2O' d^-e Verzögerungsschaltung 233 aus einem Transistor Tr12, Widerständen R18 bis R20 und einem Kondensator C3, sowie die Bremsschaltung 233 aus Transistoren Tr14, Tr15, Widerständen R23, R24 und einer Diode D7 gebildet. Mit mit t.. bis t4 ist jeweils ein Kontaktanschluß der Elektroantriebsvorrichtung
202 bezeichnet, der mit dem jeweiligen Anschluß t' ·< bis t'4 an dem Kamerakörper verbunden ist. Der Anschluß t.. entspracht der Erd- bzw. Massenverbindung in Fig. 8.
S09827/0702
Nunmehr werden"die Funktionen der vorstehend beschriebenen elektrischen Schaltung unter der Annahme erläutert, daß sich die Kamera im Zustand beendeten Aufzugs befindet (beide "Schalter S12 und S15 sind eingeschaltet) . Wenn die Hauptschalter SM und SM1 in der Elektroantriebsvorrichtung 202 eingeschaltet und dann der Schalter S13 in dem Kamerakörper
201 oder der Schalter S1 ,-in der Elektroantriebsvorrichtung
I b
202 eingeschaltet werden, fließt der Basi.sstrom des Transistors Tr1 (im Falle des Einschaltens des Schalters S16 über die Anschlüsse t1,, t2 und die Massenanschlüsse t-, t'-)f so daß beim Leiten des Transistors Tr- Strom zu der Lichtmeßschaltung 221 gelangt, die daraufhin die Lichtmessung aufgrund der Objekthelligkeit und der Informationen über die Verschlußgeschwindigkeit und die Filmempfindlichkeit beginnt.
Inzwischen wird beim Leiten des Transistors Trauch der Transistor Tr2 leitend, wodurch die Anzeigeschaltung 220 eingeschaltet wird, so daß das Ausgangssignal der Lichtmeßschaltung 221 über die Anzeigevorrichtung 210 gemäß Fig. 8 eine Anzeige hervorruft. Wenn dann der Schalter S14 oder der Schalter S^ eingeschaltet wird, fließt der Basisstrom des Transistors Tr3 (im Falle des Einschaltens des Schalters Sauber die Anschlüsse t1-., t3 und die Anschlüsse t-, t1-), und der Transistor Tr3 wird leitend, so daß die Anzeigeschaltung 220 ausgeschaltet wird und zugleich der Basisstrom des Transistors Tr4 fließt (über den gleichen Weg wie bei dem Transistor Tr2, weil die beiden Schalter S12 und S13 offen sind). Dusch das Leiten des Transistors Tr. wird der Transistor Tr,-
509827/0702
leitend, so daß er unabhängig von dem Ein- oder Ausschaltzustand der Schalter S14 und S17 selbsthaltend wird, wobei zugleich die Belichtungssteuerschaltung 227 und die Auslösemechanismus-Antriebsschaltung 228 eingeschaltet werden. Ferner wird zu diesem Zeitpunkt der' Transistor Tr, (auf gleiche Weise wie der Transistor Tr4) leitend, wodurch auch der Transistor Tr_ leitend und unabhängig von dem Ein- oder Ausschaltzustand der Schalter S14 und S17 selbsthaltend wird, wobei gleichzeitig die Verschlußzeitsteuerschaltung 22 9 eingeschaltet wird. Wie in Verbindung mit Fig. 8 erläutert wurde, bewirkt die Belichtungssteuerschaltung 227 die Voreinstellung der Blende auf einen durch die Lichtmeßschaltung 221 bestimmten richtigen Blendenwert. Mit Hilfe des Auslösemagneten Mg12 ^n Fig. 8) bewirkt ferner die Auslösemechanismus-Antriebsschaltung 228 das Abblenden der Blende auf einen voreingestellten Blendenwert, das Heben des Spiegels und danach das Ablaufenlassen des Verschlußvordervorhangs 211. Wenn der Verschlußvordervorhang abzulaufen beginnt, beginnt aufgrund des Signals von dem Zählstartschalter S11 (in Fig. 8) die Verschlußzeitsteuerschaltung 228 die Verschlußzeit zu zählen. Wenn der Verschlußvordervorhang abläuft, schaltet der Schalter S15 aus, so daß der der Selbsthalteschaltung 226 in Fig. 8 entsprechende Scha'ltungsteil ausgeschaltet wird, wodurch die Belichtungssteuerschaltung 227 und die Auslösemechanismus-Antriebsschaltung 228 ausgeschaltet werden. Wenn die Verschlußzeitsteuerschaltung 229 das Zählen
einer vorbestimmten Verschlußzeit beendigt, wird der Magnet Mg1- (in Fig. 8) für das Ablaufen des Hintervorhangs eingeschaltet und bewirkt den Ablauf des Hintervorhangs.
$09827/0702
Dadurch wird der Schalter S12 ausgeschaltet, wodurch der der Selbsthalteschaltung 226' in Fig. 8 entsprechende Schaltungsteil ausgeschaltet wird, so daß die Verschlußzeitsteuerschaltung 229 ausgeschaltet wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das Ausschaltsignal des Schalters Sl- über die Anschlüsse f., t. an die Elektroantriebsvorrichtung 202 übertragen, in der der Transistor Tr8 von dem leitenden in den sperrenden Zustand überwechselt, weil sein Basispotential von dem Potential der kameraseitigen Stromversorgung E1 auf Null absinkt. Wenn der Schalter S18 ausgeschaltet ist. (nämlich im Falle des fortlaufenden Bildaufriehmens (C)), werden daher die beiden Transi storen Tr- und Tr11 leitend, so daß Strom zu dem Motor M1 durchgelassen wird, um die Verschlußaufzugs- und Filmtransportarbeitsvorgänge zu bewerkstelligen.
Sowie das Basispotential des Transistors Tr1- von dem Potential der kameraseitigen Stromversorgung E1 in Übereinstimmung mit dem Ausschalt-Signal des Schalters S12 auf Null absinkt, ändert sich auch der Transistor Tr12 von leitendem in nichtleitenden Zustand, so daß die Aufladung des Kondensators Q beginnt. In diesem Fall entspricht die Zeit von dem Umschalten des Transistors Tr12 in den nichtleitenden Zustand und dem Beginn der Kondensatoraufladung bis zu dem Zeitpunkt, an dem der Transistor Tr13 leitend wird, der Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 232. Wie zuvor in Verbindung mit Fig. 8 erwähnt wurde, wird jedoch die VerztJgerungszeit so eingestellt, daß sie langer ist als" die für den normalen Aufzugsvorgang erforderliche Zeit, so daß bei normaler
$09827/0702
Ausführung des Aufzugsvorgangs der Transistor Tr13 nicht leitend wird, um den Transistor T^10 leitend zu schalten, und daher der Aufzugsvorgang beendet wird, bevor der Transistor Tr11 nichtleitend und der Stromdurchgang zu dem Motor M1 gesperrt wird, so daß der Transistor Tr12 leitend wird, wobei die Ladung des Kondensators C3 entladen wird, bevor sie einen Spannungspegel erreicht, der hoch genug ist, den Transistor Tr13 leitend zu machen.
Wenn der Schalter S12 eingeschaltet wird, steigt das Basispotential des Transistors Trß von Null auf das. Potential der kameraseitigen Stromversorgung E1, wodurch der Transistor Tr3 leitend wird, so daß die beiden Transistoren Trg und Tr11 nichtleitend werden, um den Stromfluß zu dem Motor M1 zu sperren, während zugleich der Transistor Tr14 und damit auch der Transistor Tr15 infolge der elektromotorischen Kraft des Motors selbst leitend werden, so daß beide Anschlußenden des Motors M1 kurzgeschlossen werden, wodurch der Motor sofort angehalten wird.
Wenn in diesem Fall der Schalter S.. oder der Schalter S1^ eingeschaltet bleibt, beginnt der Arbeitsvorgang der Be- , lichtungssteuerschaltung 227, der Auslösemechanismus-Schaltung 228 und der Verschlußzeitsteuerschaltung 229 zum Bewerkstelligen der Verschlußauslösung. Durch Wiederholung der vorstehend
genannten Arbeitsvorgänge wird eine aufeinanderfolgende Bildaufnahme ausgeführt.
509827/0702
Bei dem Fall, bei dem der Schalter S18 eingeschaltet ist (wenn nämlich die Kamera für Einzelbildaufnahme (S) eingestellt ist), bleibt der Transistor Tr10 leitend, sofern der Schalter S... oder der Schalter S17 eingeschaltet ist, selbst wenn der Verschlußhintervorhang abläuft und .damit der Schalter S-2 ausschaltet, weil der Transistor Tr..- mit seiner Basis über den Widerstand R25/ ^e Diode Dg, den Schalter S.g und den Schalter S14 oder den Schalter. S17 mit der Masseseite der Stromversorgung der Elektroantriebsvorrichtung verbunden ist, so daß der Motor M1 wegen des Sperrzustandes des Transistors Tr11 nicht dreht und daher der Aufzugsvorgang nicht beginnt. Der Kollektor und der Emitter ,des Transistors T^12 sind kurzgeschlossen und der Transistor Tr13 befindet sich im Sperrzustand, weil einer der beiden Schalter S14 und S17 eingeschaltet ist, so daß daher die Aufladung des Kondensators C3 nicht beginnt und die Verzögerungsschaltung 232 nicht wirksam wird.
Wenn beide Schalter S14 und S17 ausgeschaltet sind, wird der Transistor Tr10 nichtleitend, so daß der Transistor Tr11 leitend wird und Strom an den Motor M1 gelangt, um den Anzugsvorgang anlaufen zu lassen.
Wenn die Schalter S12, S14 und S17 alle ausgeschaltet sind, beginnt die Aufladung des Kondensators C3, wobei aber im Falle der vorstehend genannten normalen Ausführung des
· •■»
AufzugsVorgangs der Aufzugsvorgang beendet ist, bevor der Transistor Tr13 wegen des Potentials an dem Kondensator C3 lei€end wird.
609827/0702-
Wenn der Aufzugsvorgang beendet ist, hält der Motor M1 in gleicher Weise wie im Falle des aufeinanderfolgenden Bildaufnehmens an.
Bei eingeschaltetem Schalter S14 oder S17 wird daher die Einzelbildaufηahme durch Betriebsvorgänge ausgeführt, die gleich den vorgenannten sind.
Falls ferner der Aufzugsmechanismus beispielsweise wegen Mangel an Film während des Aufzugsvorgangs anhält, wird nach der durch die aus dem Kondensator C3 und dem Widerstand R20 gebildete R-C-Zeitkonstantenschaltung bestimmten Zeit (nämlich nach Ablauf der Verzögerungszeit der Verzögerungsschaltung 232) der Transistor Tr13 leitend, um den Transistor Tr1 leitend zu machen, weil die Aufladung des Kondensators C3 zugleich mit dem Beginn des Aufzugsvorgangs begonnen hat, so daß gemäß vorstehender Erläuterung der Transistor Tr11 ausschaltet, der Stromdurchgang zu dem Motor M1 gesperrt wird und der -Motor M1 angehalten wird.
Die Fig. 10 stellt eine Modifikation der in Fig. 9 dargestellten elektrischen Schaltung dar, bei der der Schalter S^2 durch einen Wechselschalter S' _ ersetzt ist. Die gleichen Elemente mit den gleichen Funktionen wie in Fig. 9 sind mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 9 bezeichnet. S'1? ist ein Wechselschalter, der an den Kontakt "a" geschaltet ±sh, wenn der Verschlußaufzug beendigt ist, während er an den Kontakt "b"ngeschaltet ist, wenn der Verschlußhintervorhang abzulaufen
509827/0702
beginnt. Der Kontakt "b" des Schalters S'12 ist über die Anschlüsse f. und t.f den Schalter SM1 und den Widerstand R1 . mit der Basis des Transistors Trq verbunden. Zwischen die Basis und den Emitter des Transistors Tr12 ist ein Transistor Tr1,geschaltet, während in die Kollektorleitung des Transistors Tr1, eine Lichtemissionsdiode (LED) D11 geschaltet ist.
Nachstehend werden die betrieblichen Funktionen der oben genannten Schaltung erläutert (wobei Erläuterungen für die gleichen Komponenten wie in Fig. 9 weggelassen sind).
Wenn der Verschlußhintervorhang abzulaufen beginnt und der Schalter S1.- von dem Kontakt "a" auf den Kontakt "b" überwechselt, steigt das Basispotential des Transistors Trg auf das Potential der kamerakörperseitigeh Stromversorgung E1 an, wodurch der Transistor Tr„ leitend wird, so daß der Transistor Tr11 leitend wird, (wobei es jedoch erforderlich ist, daß die Schalter S14 und S. -j 7 ausgeschaltet sind oder der Schalter S-g ausgeschaltet ist, um den Transistor Tr10 nichtleitend zu halten); daraufhin fließt Strom zu dem Motor" M-, so daß der Aufzügsvorgang beginnt. Zugleich damit beginnt genauso wie beim Fall gemäß Fig. 9 die Aufladung des Kondensators CU .Gemäß der vorstehenden Erläuterung ist jedoch der Aufzugsvorgang beendet, bevor der Transistor Tr13 durch die Ladespannung des Kondensators C3 leitend wird, wobei der Schalter S1.. 2 von dem Kontakt "b" auf den Kontakt "a"- überwechselt, so daß der Transistor Tr-,- nichtleitend und der Transistor Tr12 1 leitend geschaltet werden, wodurch die Ladung des Konden-
509827/0702
sators C3 über den Transistor Tr12 entladen wird. Wenn der Äufzugsvorgang beendet ist und der Schalter S', von dem Kontakt "b" auf den Kontakt "a" umgeschaltet hat, wird der Transistor Trg nichtleitend, so daß zum Sperren des Stromdurchgangs zu dem Motor M1 der Transistor Tr11 nichtleitend wird, wobei durch die Wirkung der Bremsschaltung der Motor M1 sofort angehalten wird.
Fall der Aufzugsmechanismus v/ährend des Aufzugsvorgangs angehalten wird, bleibt der Schalter S1 „ an den Kontakt "b" geschaltet, so daß nach der durch die aus dem Kondensator C3 und dem Widerstand R2 gebildeten R-C-Zeitkonstantenschaltung bestimmten Zeit der Transistor Tr13 und dadurch auch der Transistor Tr10 leitend wird. Dadurch hält der Motor M1 an, weil der Transistor Tr11 nichtleitend wird. Wenn der Transistor Tr13 leitend wird, leuchtet auch die Lichtemissionsdiode D11 auf, um anzuzeigen, daß der Aufzugsmechanismus während des Aufzugsvorgangs angehalten worden ist.
Der Zeitpunkt, an dem der Sicherheitsschalter S12 ausschaltet bzw. der Sicherheitsschalter S'.- von dem Kontakt "a" auf den Kontakt "b" umschaltet, entspricht dem Zeitpunkt, zu dem Verschlußhintervorhang abzulaufen beginnt, so daß das Ausschalten bzw. Umschalten um die für den Ablauf des Verschlußhintervorhangs erforderliche Zeit (ungefähr 10 ms) vor dem Zeitpunkt stattfindet, an dem die Belichtung tatsächlich Beendet ist (nämlich dem Zeitpunkt, an dem der VerschlußhintervorjT seinen Ablauf beendet hat), so daß vor Beginn der Drehung
$09827/0702
des Motors M. nach Stromdurchlaß zu dem Motor M1 über die Schaltvorrichtung 231 eine Verzögerungszeit erforderlich ist, die langer ist als die Hintervorhangsablaufzeit. Für diese Verzögerungszeit kann jedoch die beim Anlassen des Motors M.. verursachte Zeitverzögerung ausgenützt werden; wenn die Verzögerungszeit, die langer ist als die Hintervorhangsablaufzeit, durch die Zeitverzögerung beim Anlassen des Motors nicht ausgeglichen werden kann, kann eine Verzögerungsschaltung wie beispielsweise eine R-C-Verzögerungsschaltung zwischen die Schaltvorrichtung 231 und den Motor M1 geschaltet werden, um den Teil der Verzögerungszeit aufzunehmen, der nicht durch die Anlaßverzögerung ausgeglichen werden kann. Die Verzögerungsschaltung kann als Intervallzeitgebervorrichtung zum Verändern der Bildaufnahmeintervalle verwendet werden.
Bei den vorgenannten Ausführungsbeispielen wurden Erläuterungen für den Fall vorgebracht, bei dem der Kamerakörper und die Elektroantriebsvorrichtung getrennt sind. Der Kamerakörper und die Elektroantriebsvorrichtung können . jedoch in einem gemeinsamen Körper aufgebaut sein."
Bei der erfindungsgemäßen Kamera kann die Belichtung nach dem Verschlußzeit-Bevorzugungssystem bestimmt und die Auslösung durch die magnetische Auslösung bewerkstelligt werden, so daß die Verschlußauslösung durch bloßes Einschalten eines Schalters ausgeführt werden kann, wodurch das Niederdrücken des Auslöseknopfes erleichtert und eine Handbewegung zündzeitpunkt der Bildaufnahme vermieden wird, wobei die Ver-
509827/0702
Schlußauslösebetätigung mit umfangreicher Variation derart ausgeführt werden kann, daß der Verschlußknopf für eine Senkrechtbildaufnahme oder für eine vteagrechtbildaufnähme angeordnet ist und daß eine ferngesteuerte Aufnahme mit oder ohne Draht auf einfache Weise bewerkstelligt werden kann.
Wenn ferner die erfindungsgemäße Kamera einen Eingabeteil wie beispielsweise die elektrische Antriebsvorrichtung für die Verschlußauslösung besitzt, kann die Verschlußauslösebetätigung von außen her durch bloßes Zuführen des Signals zu dem Eingabeteil bewerkstelligt werden, wobei feine komplizierte, herkömmlicherweise erforderliche Außenauslösevorrichtung benötigt wird, so daß der Aufbau sehr vorteilhaft vereinfacht werden kann. Bei der Erfindung kann ferner das Aussenden und Empfangen von Signalen zwischen dem Kamerakörper und dem Zusatzgerät kontaktlos bewerkstelligt v/erden, so daß die Zusatzeinheit sehr einfach an dem Kamerakörper angebracht werden kann, wobei die Zeitdauer von der Verschlußauslösung bis zu dem Verschlußantrieb verkürzt werden kann, wodurch schnelle Bildaufnahme sichergestellt v/erden kann.
Bei einer Kamera, bei der die Auslösung durch eine magnetische Vorrichtung ausgeführt wird, kann auch ein Sicherheitsschalter vorgesehen werden, der eine Verschlußauslösung während des Aufzugsvorgangs verhindert, indem er während des Aufzugsvqrgangs die Stromversorgung der Verschlußauslösung unterbricht, so daß es möglich ist, abwechselnd die Verschlußauslösung und den Aufzug genau zu steuern.
609827/0702
ORIGINAL INSPECTED
Da ferner bei der Erfindung der Sicherheitsschalter so gestaltet ist, daß er in Verbindung mit der Bewegung des V.erschlußhintervorhangs wirksam ist, ist es nicht notwendig, auf getrennte Weise sowohl eine Detektorvorrichtung zum Ermitteln der Beendigung des Aufzugsvorgangs als auch eine Detektorvorrichtung zum Ermitteln der Belichtungsbeendigung vorzusehen. Daher können die Ausmaße der Elektroantriebsvorrichtung und die Herstellungskosten verringert werden.
Bei den Ausführungsbeispielen der Erfindung beginnt die Verzögerungsschaltung synchron mit dem Beginn des Aufzugsvorgängs zu arbeiten, wodurch der Motor wegen des Ausschaltens der Schaltvorrichtung infolge der Einwirkung der Verzögerungsschaltung selbst dann anhält, wenn der Aufzugs-Vorgang auch nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit nicht beendet ist, so daß eine Beschädigung des Motors und des Aufzugsmechanismus infolge plötzlicher Veränderungen während des Aufzugsvorgangs verhindert werden kann, wobei bei der in Fig. 10 dargestellten Ausfuhrungsform weiterhin das Auftreten plötzlicher Veränderungen angezeigt werden kann; auf diese Weise ist ein großer Vorteil sichergestellt.
Ferner wird die Kamerabedienbarkeit dadurch verbessert, daß der elektrische Antrieb der Kamera entweder durch die Auslösevorrichtung an der Kamera oder durch die Auslösevorrichtung an der Elektroantriebseinheit bewerkstelligt werden kann .^
.. n Mit der Erfindung ist eine einäugige Spiegelreflexkamera
509827/0702
mit Verschlußzeitbevorzugung geschaffen, bei der die Verschlußzeitsteuerung aufgrund einer voreingestellten Verschlußzeit ausgeführt wird, während der Blendenwert durch die Information über die voreingestellte Verschlußzeit und durch eine Ausgangsinformation einer Lichtmeßvorrichtung bestimmt wird, die das Durchlaßlicht eines Bildaufnahmeobjektivs mißt, wobei eine in dem Kamerakörper vorgesehene Kamerabetätigungsvorrichtung über eine in dem Kamerakörper vorgesehene Magnetvorrichtung derart in Betrieb gebracht wird, daß die Bildaufnähme-Blendenöffnung auf den vorbestimmten Blendenwert gesteuert wird, wonach dann die Verschlußzeitsteuerung durchgeführt wird.
$09827/07.02

Claims (11)

  1. Patentansprüche

    f 1 .· Einäugige Spiegelreflexkamera mit Verschlußzeit-
    Bevorzugung, bei der die Verschlußzeit durch eine voreingestellte Verschlußzeit gesteuert wird und der Blendenwert durch eine Rechenausgangsinformation einer das Durchlaßlicht des Bildaufnahmeobjektivs messenden Lichtmeßvorrichtung und durch die Information über die voreingestellte Verschlußzeit bestimmt wird, und bei der die Blende des Bildaufnahmeobjektivs auf den derart bestimmten Blendenwert gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine magnetische Auslösevorrichtung (71a; 228) eine Vorrichtung (17) zum Ingangsetzen der Blendensteuervorrichtung (3a, 5; 71; 227) und der Verschlußzeitsteuervorrichtung (37, 43; 72; 229) betätigt wird, daß die Blendenvorrichtung (3, 4; 204) auf den vorbestimmten Blendenwert gesteuert wird und daß dann die Verschlußzeitsteuervorrichtung zum Ausführen der Verschlußzeitsteuerung arbeitet.
  2. 2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Auslösevorrichtung (71a; 228) eine erste Schaltvorrichtung (S1; S^4) zum Schalten ihres Stromdurchlasses und eine Bedienungsvorrichtung (16; 218) zum Steuern des Ein- und Auszustandes der ersten Schaltvorrichtung aufweist.
  3. 3. Kamera nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die magnetische Auslösevorrichtung (71a; 228) einen Magneten (Mg0;
    S09827/0702
    besitzt.
  4. 4. Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Speichervorrichtung (81), die zwischen die Berechnungsvorrichtung (70) und die Blendensteuervorrichtung (71) geschaltet ist und die das Berechnungsausgangssignal der Berechnungsvorrichtung speichert, sowie dadurch, daß die Blendensteuervorrichtung die Blendenöffnung der Blendenvorrichtung aufgrund des in der Speichervorrichtung gespeicherten Wertes bestimmt.
  5. 5. Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Spiegelverstellvorrichtung (35,40, 41), die durch die Vorrichtung (17) zum Ingangsetzen betätigt wird und die fast gleichzeitig mit der Blendensteuervorrichtung anläuft.
  6. 6. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch eine in der magnetischen Auslösevorrichtung
    zu der ersten Schaltvorrichtung parallelgeschaltete zweite Schälvorrichtung (L1, I1), die den Stromdurchlaß der magnetischen Auslösevorrichtung schaltet und die durch ein Signal von außen her schließbar ist.
  7. 7. Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltvorrichtung ein durch ein Signal von~ außen her erregbares Relais (L1) sowie einen Relaisschalter (lji, aufweist, der parallel zu der ersten Schaltvorrichtung
    5098 2 7/0702
    (S1) geschaltet ist und der geschlossen ist, wenn das Relais erregt ist.
  8. 8. Kamera nach einem der Ansprüche 2 bis 5, gekennzeichnet durch einen Relaisschalter (I2), der parallel zu der ersten Schaltvorrichtung angeschlossen ist und der den Stromdurchlaß der magnetischen Auslösevorrichtung schaltet, sowie durch eine mit der Kamera kombi.nierbare Zusatzfeinheit (102) , die ein Relais (L2) zum Schließen des Relaisschalters (I2) und eine Auslösesignalerzeugungsvorrichtung (109, 110) zum Erzeugen eines Signal zum Erregen des Relais aufweist.
  9. 9. Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung (73; 210), die den Berechnungsausgangswert der Berechnungsyorrichtung und den Blendenwert anzeigt.
  10. 10. Kamera nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Filmaufzugsvorrichtung (12, 13), die die Verschlußzeitsteuervorrichtung, die Blendensteuervorrichtung und die magnetische Auslösevorrichtung vorspannt und die durch die Beendigung der Wirkungsweise der Verschlußzeitsteuervorrichtung eingeschaltet und durch die Beendigung des Aufzugsvorgangs ausgeschaltet wird.
  11. 11. Kamera nach Anspruch 10, gekennzeichnet durdh eine Elektroantriebsvorrichtung (202), die eine Aufzugsantriebsvorricfr^ung (M1), eine Vorrichtung (231) zum Steuern des Aufzugs-
    509827/0702
    antriebs der Aufzugsantriebsvorrichtung sowie eine dritte Schaltvorrichtung (S17) aufweist, die parallel zu der ersten Schaltvorrichtung geschaltet ist und die den Stromdurchlaß der magnetischen Durchlaßvorrichtung schaltet, wobei die Vorrichtung zum Steuern des Aufzugsantriebs arbeitet, wenn die zweite Schaltvorrichtung ausgeschaltet ist und ausschaltet, wenn die zweite Schaltvorrichtung eingeschaltet ist.
    S09827/0702
    Leerseite
DE2461151A 1973-12-26 1974-12-23 Stehbildkamera Expired DE2461151C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP49003253A JPS5098322A (de) 1973-12-26 1973-12-26
JP49042449A JPS50136025A (de) 1974-04-15 1974-04-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2461151A1 true DE2461151A1 (de) 1975-07-03
DE2461151B2 DE2461151B2 (de) 1978-09-07
DE2461151C3 DE2461151C3 (de) 1979-05-10

Family

ID=26336795

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2461151A Expired DE2461151C3 (de) 1973-12-26 1974-12-23 Stehbildkamera

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4015198A (de)
DE (1) DE2461151C3 (de)
FR (1) FR2256431B1 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2641520A1 (de) * 1975-09-16 1977-03-31 Canon Kk Fotografische kamera mit einem aeusseren koordiniersystem
DE2652430A1 (de) * 1975-11-17 1977-05-26 Canon Kk Automatische aufzugsvorrichtung fuer eine kamera
DE2742486A1 (de) * 1976-09-22 1978-03-23 Canon Kk Aufzugvorrichtung fuer kameras
DE2811223A1 (de) * 1977-03-16 1978-09-28 Canon Kk Fotografische kamera
DE2814787A1 (de) * 1977-04-05 1978-10-12 Olympus Optical Co Verschlussteuerung in photoapparaten
DE2823868A1 (de) * 1977-05-31 1978-12-07 Asahi Optical Co Ltd Verschlussausloesesicherung in einer kamera mit motorantrieb

Families Citing this family (35)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5219527A (en) * 1975-08-05 1977-02-14 Canon Inc Energization holding disengagement system for the electromagnetic mech anism
JPS5220829A (en) * 1975-08-09 1977-02-17 Canon Inc Photograph mode change-over system for the automatic exposure control camera of both priority type
JPS5234717A (en) * 1975-09-12 1977-03-16 Fuji Photo Optical Co Ltd Motor drive device for the single lens reflex camera
US4167314A (en) * 1975-10-01 1979-09-11 Canon Kabushiki Kaisha Motor drive unit for a camera
GB1520088A (en) * 1975-12-23 1978-08-02 Rollei Werke Franke Heidecke Camera
JPS5294129A (en) * 1976-02-04 1977-08-08 Canon Inc Photograph mode display means for camera
JPS5294127A (en) * 1976-02-04 1977-08-08 Canon Inc Bulb shooting control system for electronic shutter camera
JPS6010297B2 (ja) * 1976-03-04 1985-03-16 キヤノン株式会社 カメラの制御装置
US4208110A (en) * 1976-03-19 1980-06-17 Canon Kabushiki Kaisha Camera with selectable automatic and manual exposure control
JPS52123235A (en) * 1976-04-08 1977-10-17 Canon Inc Power source change-over system for electric shutter camera
US4194819A (en) * 1976-04-28 1980-03-25 Canon Kabushiki Kaisha Device for confirming the depth of focus of a camera
US4221476A (en) * 1976-12-10 1980-09-09 Canon Kabushiki Kaisha Exposure adjusting device for camera
JPS5383737A (en) * 1976-12-29 1978-07-24 Olympus Optical Co Ltd Single lens reflex camera
US4091400A (en) * 1977-01-10 1978-05-23 Polaroid Corporation Multiple battery camera
JPS53100229A (en) * 1977-02-14 1978-09-01 Minolta Camera Co Ltd Control circuit for single lens reflex camera
DE2812599C2 (de) * 1977-03-24 1983-09-15 Canon K.K., Tokyo Zubehöreinheit für eine Kamera
JPS5428134A (en) * 1977-08-03 1979-03-02 Canon Inc Camera and accessory for camera
JPS5438115A (en) * 1977-08-31 1979-03-22 Canon Inc Control system for energizing dynamo built-in camera
CH620524A5 (de) * 1977-09-30 1980-11-28 Pignons Sa
JPS5471632A (en) * 1977-11-18 1979-06-08 Nippon Chemical Ind Camera prememory locking unit having electromagnetic release unit
JPS5518670A (en) * 1978-07-28 1980-02-08 Canon Inc Motor-driven camera
JPS5922214B2 (ja) * 1978-09-14 1984-05-25 キヤノン株式会社 カメラのための誤動作防止回路
JPS55120021A (en) * 1979-03-08 1980-09-16 Nippon Kogaku Kk <Nikon> Misexposure preventive device of camera
FR2452726A1 (fr) * 1979-03-26 1980-10-24 Canon Kk Appareil photographique comportant un organe d'entrainement electromagnetique
JPS55140827A (en) * 1979-04-21 1980-11-04 Nippon Kogaku Kk <Nikon> Control circuit of camera or motor drive device
JPS5660423A (en) * 1979-10-22 1981-05-25 Canon Inc Electromagnetic drive shutter
JPS5662218A (en) * 1979-10-26 1981-05-28 Olympus Optical Co Ltd Photographing apparatus
JPS5741628A (en) * 1980-08-26 1982-03-08 Canon Inc Electromagnetic transmitter of camera
JPS5742034A (en) * 1980-08-28 1982-03-09 Canon Inc Winder of camera
JPS5742031A (en) * 1980-08-28 1982-03-09 Canon Inc Electric shutter camera
JPS5742030A (en) * 1980-08-28 1982-03-09 Canon Inc Camera
JPS59170825A (ja) * 1983-03-17 1984-09-27 Olympus Optical Co Ltd モ−タドライブ装置
US5333030A (en) * 1985-01-21 1994-07-26 Minolta Camera Kabushiki Kaisha Camera system
US4659201A (en) * 1985-02-10 1987-04-21 Canon Kabushiki Kaisha Drive device for camera
US4945379A (en) * 1985-12-28 1990-07-31 Canon Kabushiki Kaisha Camera shutter and viewfinder control apparatus

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1192710A (en) * 1914-10-06 1916-07-25 Rew Troxell Exposure attachment for cameras.
US3672753A (en) * 1968-11-13 1972-06-27 Asahi Optical Co Ltd Photocell controlled diaphragm
US3754455A (en) * 1970-10-07 1973-08-28 Minolta Camera Kk Motor driven still camera
JPS571813B1 (de) * 1971-05-31 1982-01-13
US3818494A (en) * 1971-07-08 1974-06-18 Canon Kk Exposure control device
JPS4836835U (de) * 1971-09-04 1973-05-04

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2641520A1 (de) * 1975-09-16 1977-03-31 Canon Kk Fotografische kamera mit einem aeusseren koordiniersystem
DE2652430A1 (de) * 1975-11-17 1977-05-26 Canon Kk Automatische aufzugsvorrichtung fuer eine kamera
DE2742486A1 (de) * 1976-09-22 1978-03-23 Canon Kk Aufzugvorrichtung fuer kameras
DE2811223A1 (de) * 1977-03-16 1978-09-28 Canon Kk Fotografische kamera
DE2814787A1 (de) * 1977-04-05 1978-10-12 Olympus Optical Co Verschlussteuerung in photoapparaten
DE2823868A1 (de) * 1977-05-31 1978-12-07 Asahi Optical Co Ltd Verschlussausloesesicherung in einer kamera mit motorantrieb

Also Published As

Publication number Publication date
US4015198A (en) 1977-03-29
DE2461151B2 (de) 1978-09-07
FR2256431B1 (de) 1979-10-12
DE2461151C3 (de) 1979-05-10
FR2256431A1 (de) 1975-07-25

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2461151A1 (de) Einaeugige spiegelreflexkamera mit verschlusszeit-bevorzugung
DE2462319C3 (de) Photographische Kamera
DE2553125A1 (de) Elektrische antriebsschaltung fuer eine kamera
DE2145490B2 (de) Anordnung zur selbsttätigen Steuerung photographischer Blitzlichtaufnahmen
DE2219021A1 (de) Behchtungssteuereinrichtung fur eine Spiegelreflexkamera
DE2742486A1 (de) Aufzugvorrichtung fuer kameras
DE2702072A1 (de) Fotografische kamera mit einer einrichtung zur anzeige der betriebsweise
DE2504566B2 (de) Reflexkamera
DE3338720C2 (de)
DE1497892A1 (de) Fotografische Kamera mit einer Belichtungssteuervorrichtung
DE2560172C2 (de)
DE2544331C3 (de) Vorrichtung zur automatischen Belichtungssteuerung einer photographischen Kamera
DE3049419A1 (de) Blitzlichtgeraet
DE2915803C2 (de) Belichtungswarneinrichtung für eine Kamera
DE3133875C2 (de)
DE2333075C3 (de) Elektronischer Verschluß für eine photographische Kamera
DE2649212B2 (de) BlendenverschluB
DE2136963A1 (de) Belichtungsautomatik fur eine ein augige Spiegelreflexkamera
DE4023957A1 (de) Steuergeraet fuer eine kamera
DE2728527A1 (de) Belichtungssteuereinrichtung fuer eine fotografische kamera
DE2450155A1 (de) Photographische stehbildkamera
DE2555585A1 (de) Kamera fuer tageslicht- und blitzlichtphotographie
DE2058680A1 (de) Kameraverschluss
DE2635309B2 (de) Stromversorgungseinrichtung für eine Kamera
DE2746263C3 (de) Fotografische Kamera mit automatischer Belichtungszeitsteuerung und angeschlossenem automatischem elektronischem elektronischem Blitzlichtgerät

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)