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DE3219592A1 - Elektrisch betriebene kamera - Google Patents

Elektrisch betriebene kamera

Info

Publication number
DE3219592A1
DE3219592A1 DE19823219592 DE3219592A DE3219592A1 DE 3219592 A1 DE3219592 A1 DE 3219592A1 DE 19823219592 DE19823219592 DE 19823219592 DE 3219592 A DE3219592 A DE 3219592A DE 3219592 A1 DE3219592 A1 DE 3219592A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographic
motor
camera
power supply
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19823219592
Other languages
English (en)
Inventor
Mutsuhide Yokohama Kanagawa Matsuda
Ryuji Tokyo Tokuda
Hiroyoshi Yokohama Kanagawa Tsuzuki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE3219592A1 publication Critical patent/DE3219592A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/42Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film
    • G03B17/425Interlocking between shutter operation and advance of film or change of plate or cut-film motor drive cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/26Power supplies; Circuitry or arrangement to switch on the power source; Circuitry to check the power source voltage

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrisch betriebene Kamera, insbesondere mit einer Aufnahme-Sperreinrichtung zur Verhinderung eines Aufnahmevorgangs der Kamera, wenn ein Spannungsquellenpotential zur Steuerung z.B. des Verschlusses oder dergleichen unter einen bestimmten vorgegebenen Wert abgefallen ist.
Aus der US-PS 3 856 393 ist eine Kamera mit einem sogenannten elektrischen Verschluß bekannt, bei der bei Abfall des Spannungsque11enpotentials unter einen bestimmten vorgegebenen Wert ein Belichtungssteuermagnet nicht mehr anspricht und die Betätigung eines Verschlußauslöseknopfes mechanisch sperrt, um ein weiteres Fotografieren zu verhindern, da bei einer Kamera dieser Art die Gefahr besteht, daß die Belichtungssteuerung nicht mehr mit der erforderlichen Zuverlässigkeit erfolgen kann, wenn das Spannungsquellenpotential unter einen bestimmten vorgegebenen Wert abgefallen ist.
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Deutsche Barde (München) Kto. 51/61070 Dresdner Bank (München) Kto. 3939 Postscheck (München) Kto. 67D-43-BO*
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Bei einer solchen Aufnahme-Sperreinrichtung wird jedoch bei Abfall des Spannungsquellenpotentials unter einen bestimmten vorgegebenen Wert das Niederdrücken des Verschxußauslb'seknopfes während der Betätigungsbewegung
durch ein mit der AuslÖserbetätigüng in Wirkverbindung stehendes Sperrglied zur Verhinderung des Aufnahmebeginns gesperrt, so daß die Gefahr besteht, daß bei einer zu raschen Betätigung des Verschlußauslöseknopfes keine Verriegelung erfolgen kann und somit auch in einem solchen Falle ein AufηahmeVorgang eingeleitet wird. Außerdem ist hierzu ein ziemlich langer Auslösehub des Verschlußauslöseknopfes erforderlich, was nachteiligerweise eine schwere Ausführung des Verschlußauslöseknopfes bedingt, die die Bedienung der Kamera erschwert.
Außerdem ist bereits eine Kamera mit einer Ablaufsteuerschaltung vorgeschlagen worden, mit deren Hilfe das Spannungsquellenpotential überwacht und ggf. der Übergang auf den nächsten fotografischen Aufnahmeablauf verhindert werden kann, jedoch W3ist eine solche Ablaufsteuerschaltung einen komplizierten Aufbau auf und erfordert dementsprechend hohe Herstellungskosten. Da die Ablaufsteuerschaltung zur Durchführung des fotografischen Aufnahmeablaufs ständig mit Strom versorgt v/erden muß, ist häufig die Gefahr gegeben, daß das Spannungsquellenpotential aufgrund der Stromversorgung eines Antriebsmotors bei einem automatischen Schärfstellvorgang oder einem Filmtransportvorgang abfällt und damit Fehlfunktionen der Ablaufsteuerschaltung verursacht. Aus diesem Grunde wird üblicherweise eine spezielle Kompensationsschaltung oder eine billige Stabzellenbatterie verwendet und die Spannung mit einer Spannungserhöhungsschaltung angehoben.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine elektrisch betriebene Kamera zur Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile des Standes der Technik derart auszu-
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gestalten, daß mit einer einfach aufgebauten Aufnahme- !; Sperreinrichtung ein Aufnahmevorgang bzw. der Aufnahmebetrieb der Kamera zuverlässig verhindert werden kann:, wenn
.# das Spannungsquellenpotential niedrig ist.
t 5
Darüberhinaus soll die Kamera derart ausgestaltet werden, daß bei Übergang eines AblaufSteuervorgangs während des Aufnahmebetriebs auf den nächsten Ablaufsteuervorgang ermittelt werden kann, ob einen normalen AufnähmeVorgang ermöglichende Bedingungen auch für den nächsten Ablaufsteuervorgang erfüllt sind oder nicht, so daß die Stromzufuhr zu der den nächsten Ablaufsteuervorgang durchführen-έο den Schaltungsanordnung gesteuert werden kann.
V/eiterhin soll die Antriebseinrichtung zum Spannen und
* Laden der elektrisch betriebenen Kamera derart ausgeführt - sein, daß sie bei einem niedrigen Spannungsquellenpotential zur Verhinderung eines Aufnahmevorgangs nicht angetrieben wird.
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Darüberhinaus soll die elektrisch betriebene Kamera eine Schalteinrichtung zur Umschaltung der Stromversorgung für eine Belichtungssteuerschaltung und eine Filmtransportsteuerschaltung aufweisen, derart, daß bei der Stromver-
r:: . sorgung der Filmtransportsteuerschaltung durch die Schalteinrichtung die Stromversorgung eines Motors auf der Basis
f einer während der Stromversorgung der Belichtungssteuer-
* schaltung erfolgenden Überwachung des Spannungsquellenpotentials steuerbar ist.
30
Diese Aufgabe wird mit den in den Patentansprüchen angegebenen Mitteln gelöst.
Erfindungsgemäß ist die Kamera somit mit einer Aufnahme-35
Sperreinrichtung versehen, die den Aufnahmebetrieb bzw.
■ s a · · a
9 1 * H
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einen Aufnahmevorgang der Kamera verhindert, wenn ein
Spannungsquellenpotential zur Steuerung z.B. des Verschlusses usw. unter einer, bestimmten vorgegebenen Wert abgefallen ist. Eine solche Aufnahme-Sperreinrichtung ist insbesondere bei einer elektrisch betriebenen Kamera von Vorteil, bei der Lade- und Spannvorgänge, wie z.B. der Filmtransport, mit Hilfe eines Motorantriebs erfolgen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 den Aufbau der Kamera in Form einer Draufsicht,
Fig. 2 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispiels einer Aufnahme-Sperreinrichtung der Kamera gemäß Fig. 1 und
Fig. 3 (a) und 3 (b) Signal verlaufe zur Veranschaulichung der Wirkungsweise der Aufnahme-Sperreinrichtung gemäß Fig.2.
In Fig. 1 ist ein Ausführungsbeispiel einer elektrisch betriebenen Kamera dargestellt. Die Bezugszahl 1 bezeichnet eine Auslöseplatte, die in Richtung des Pfeils B durch einen nicht dargestellten Verschlußauslöseknopf betätigbar ist, der von einem Stift 2 beweglich gehalten und mittels einer Feder 3 vorgespannt ist. Die Auslösepiatte 1 ist mit Stellstiften 4 und 5 versehen, von denen der Stellstift 4 bei Betätigung der Auslöseplatte 1 in Richtung des Pfeils B einen Schalter SW1 umschaltet, woraufhin der Stellstift 5 einen Druckhebel 10 in Uhrzeigerrichtung verstellt und der Stellstift 4 einen Haltehebel 6 für einen
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vorderen Verschlußvorhang in Uhrzeigerrichtung bewegt. Der Haltehebel 6 ist auf einer Achse 9 drehbar gelagert und wird von einer Feder 7 in Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 wird die Drehbewegung des Haltehebels 6 von einem Anschlagstift 8 begrenzt. Die Bezugszahl 16 bezeichnet den vorderen Verschlußvorhang, der zur Begrenzung seiner Ablaufbewegung mit dem Haltehebel 6 in Wirkverbindung steht und bei seiner Auslösung vcn der Federkraft einer Feder 18 in Richtung des Pfeils A bewegt wird. Mit der Bezugszahl 16a i?t ein in Verbindung mit der Feder 18 vorgesehener Vorsprung bezeichnet, über den ein Schalter SW_ beim Ablaufen des vorderen Verschlußvorhangs einmal geschlossen wird. Mit SW_ ist ein Schalter bezeichnet, der von einem an dem vorderen Verschlußvorhang 16 befindlichen Stellstift 16b geöffnet wird, wenn der vordere Verschlußvorhang 16 zur Belichtung abzulaufen beginnt, wobei mit dem Öffnen des Schalters SW„ eine nachstehend noch näher beschriebene Belichtungssteuerschaltung einen Zählvorgang beginnt. Die
2ö Bezugszahl 17 bezeichnet einen hinteren Verschlußvorhang izur Beendigung der durch ein Objektiv 26 hindurch erfolgenden Belichtung, der von einer Feder 19 in Richtung des Pfeils A vorgespannt ist. Ein mit dem hinteren Verschlußvorhang 17 in Wirkverbindung stehender Haltehebel 13 ist auf einer Achse 14 drehbar gelagert und wird von einer -Feder 15 in Gegenuhrzeigerrichtung vorgespannt. Wenn die Stromversorgung eines ein Ende 13a des Haltehebels 13 anziehenden Magneten Mg unterbrochen wird, dreht sich der Haltehebel 13 in Gegenuhrzeigerrichtung und gerät außer
Eingriff mit dem hinteren Verschlußvorhang 17= Der von dem Stellstift 5 an der Auslöseplatte 1 um eine Achse drehbare Druckhebel 10 wird von einer Feder 11 in Gegen-
VOJTgSopSnnt Und drückt iliit SiriGITi EriuG
das Ende 13a des Haltehebels 13 gegen den Magneten Mg.
Mit 18' ist ein an dem vorderen Verschlußvorhang vorgesehener weiterer Stellstift bezeichnet.
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Die Bezugszahl 20 bezeichnet einen Verschlußablauf-Detektorhebel, der auf einer Achse 21 drehbar gelagert und von einar Feder 22 in Uhrzeigerrichtung vorgespannt ist und über ein mit dem hinteren Verschlußvorhang 17 in Wirkverbindung stehendes Ende in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, wenn der hintere Verschlußvorhang 17 abgelaufen ist. Die Bezugszahl 23 bezeichnet ein Schalter-Umschaltglied, das von einer nicht dargestellten Feder in Richtung eines Pfeils C verstellt wird, wenn es außer Eingriff mit dem Verschlußablauf-Detektorhebel 20 gerät. Durch die Verstellung dieses Schalter-Umschaltgliedes 23 wird ein nachstehend noch näher beschriebener Schalter SW. umgeschaltet. Hierbei nimmt das Schalter-Umschaltglied 23 die in Fig. 1 dargestellte Stellung ein, wenn die Kamera nach der Umschaltung des Schalters SW. geladen bzw. gespannt ist. Die Bezugszahl 24 bezeichnet einen drehbar auf einer Achse
26 gelagerten Übertragungshebel zur Verstellung eines Auslöseverrxegelungsgliedes 27 entlang eines Führungsstiftesi Wenn ein Ende des Übertragungshebels 24 gegen das Sehalrer-Umschaicgli^d 23 gedruckt und der Übertragungshebel 24 gegen die Federkraft einer Feder 25 in Drehung versetzt wird, wird ein Ende des Auslöseverriegelungsgliedes 27 unter die Auslöseplatte 1 bewegt. Die Bezugszahl 28 bezeichnet eine Feder, die das Auslöseverriegelungsglied
27 in der Fig. nach links vorspannt.
In Fig. 2 ist die Schaltungsanordnung einer Aufnahme-Sperreinrichtung für die Kamera gemäß Fig. 1 veranschaulicht. Hierbei sind mit E eine Stromquelle, mit SW. der bei Verstellung der Auslöseplatte 1 in Richtung des Pfeiles B auf einen Kontakt a umschaltbare Schalter und mit 29, 30 ein Spannungsteilerwiderstand zur Teilung der Span-
• ^^ T
* -n 1 Λ .*» Ti Λ 4· ·4- Λ M* *
zeichnet, wobei das Potential Vi des Spannungsteilerpunktes dem invertierenden Eingang (-) eines Vergleichers 33
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1 zugeführt wird. Die Bezugszahl 31 bezeichnet eine Konstantstromschaltung zur Bildung eines Normalpotentials Vref.. über einen Widerstand. Das auf diese Weise erhaltene Normalpotential Vre^ wird dem nichtinvertierenden Eingang 5 (+) des Vergleichers 33 zugeführt. Die Bezugszahl 34 bezeichnet ein D-Flip-Flop, das über seinen D-Eingang das Ausgangssignal V1 des Vergleichers 33 erhält und im D-Eingangszustand mittels des Q-Ausgangssignals V_ eines nachstehend noch näher ^-schriebenen RS-Flip-Flops 43 festge-10 halten werden kann. Das Q-Ausgangssignal V„ des D-Flip-Flops 34 wird ^r Basis eines NPN-Schalttransistors 38 zu- =-"-- geführt, Jer den Ladekreis eines Kondensators 54 bildet. : Die Bezugszahl 35 bezeichnet ein UND-Glied mit zwei Ein- = gangen, denen das (T-Ausgangssignal V4 des D-Flip -Flops 15 '34 und das Q"-Ausgangssignal V1- eines RS-Flip-Flops 40 zu- ~ geführt werden. Diese Bauelemente bilden eine Quellenspan- :I fnungsdetektorschaltung A zur Ermittlung eines Spannungsab- = falls der Batterie E. Die Bezugszahl 36 bezeichnet einen ~ ^NPN-Transistor, dessen Basis das Ausgangssignal Vg des z2G UND-Gliedes 35 zugeführt wird, während die Bezugszahl 37 - einen PNP-Schalttransistor bezeichnet, der den Entlade- = kreis des Kondensators 54 bildet und über seine Basis mit τ dem Kollektor des Transistors 36 verbunden ist.
25 Mit SWp ist der einmal beim Ablaufen des vorderen Verschlußvorhangs 16 gemäß Fig. 2 schließbare Schalter bezeichnet j v/ährend die Bezugs zahl 39 einen Ableitwiderstand bezeichnet, über den der Eingang S des RS-Flip-Flops 40 bei geöffnetem Schalter SW„ auf niedrigem Pegel gehalten
30 wird. Die Bezugszahl 41 bezeichnet eine Taktsignalgeberschaltung zur Bildung von Grundtaktimpulsen, die beim Umschal cen des Schalters SW- auf den Kontakt a zu arbeiten beginnt, während die Bezugszahl 42 eine Frequenzteilerschaltung zur Teilung der Frequenz des Ausgangssignals
35 der Taktsignalgeberschaltung 41 bezeichnet. Das Ausgangs-
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signal der Frequenzteilerschaltung 42 ist mit dem Eingang S des RS-Flip-Flops 43 verbunden, wodurch das Q-Aüsgangssignal V? des RS-Flip-Flops 43 nach Ablauf einer bestimmten vorgegebenen Zeit auf einen hohen Wert übergeht. Ein Widerstand 64 und ein Kondensator 65 bilden ein RC-Zeitglied. Das Ausgangssignal eines Inverters 66 wird durch die RC-Zeitkonstante nach der Umschaltung des Schalters SVZ1 auf den Kontakt a für eine bestimmte vorgegebene Zeitdauer auf hohem Pegel gehalten, wodurch das D-Flip-Flop 34, das RS-Flip-Flop 40 und das RS-Flip-Flop 43 durch ein Impulsausgangssignal zurückgestellt werden.
Mit B ist eine Belichtungssteuerscwaltung bezeichnet. Bei dieser Schaltung bezeichnen die Bezugszahl 47 einen Operationsverstärker mit MOS-Feldeffekttransistoreingang, die Bezugszahl 46 eine zwischen die beiden Eingänge des Operationsverstärkers 47 geschaltete Silicium-Fotodiode, die Bezugszahl 48 eine in einen Gegenkopplungszweig des Operationsverstärkers 47 geschaltete logarithmische Signalkomprimierungsdiode und die Bezugszahlen 44 und 45 eine Konstantstromschaltung bzw. einen Widerstand, über die ein Normalpotential Vref2 dem nichtinvertierenden Eingang des Operationsverstärkers 47 als Vorspannung zuführbar ist. Die Bezugszahl 50 bezeichnet einen NPN-Dehnungstransistor, die Bezugszahl 49 einen mit dem Kollektor des Dehnungstransistors 50 verbundenen Zeitkondensator und das Bezugszeichen SW„ den dem Zeitkondensator 49 parallelgeschalteten Zählstartschalter, der zu Beginn der Belichtung beim Ablaufen des vorderen Verschlußvorhangs in der vorstehend beschriebenen Weise geöffnet wird. Die Bezugszahl 52 bezeichnet einen Vergleicher, dessen invertierendem Eingang (-) ein von einer Konstantstromschaltung 51 in Verbindung mit einem Widerstand 54 gebildetes Normalpotential Vref^ zugeführt wird, während sein nichtinvertierender Eingang (+) mit dem Kollektor des Dehnungstransistors 50 verbunden
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ist. Die Bezugszahl 53 bezeichnet einen NPN-Schalttransistor, dessen Basis mit dem Ausgang des Vergleichers 52 und dessen Kollektor mit einem Magneten Mg zur Steuerung des Ablaufbeginns des hinteren Verschlußvorhangs 17 verburtden sind*
Mit C ist eine Motcrantriebsschaltung bezeichnet. Bei dieser Schaltungsanordnung bezeichnet die Bezugszahl 55 einen NPN-Transistor, während die Bezugszahl 54 einen Zeitkondensator zur Steuerung der Antriebszeit eines Motors M bezeichnet, der im leitenden Zustand des Transistors 55 aufgeladen wird. Die Bezugszahl 56 bezeichnet einen NPN-Transistor, dessen Basis mit der Basis des Transistors 55 zur Bildung einer üblichen Stromspiegelschaltung verbunden ist, während eine Konstantstromschaltung 57 gleich- | zeitig mit seinem Kollektor und seiner Basis verbunden ist. Der Kollektorstrom des Transistors 55 ist aufgrund der Stromspiegelwirkung gleich dem Kollektorstrom des
Transistors 56. Die Bezugszahl 58 bezeichnet einen PNP-
Transistor, der den Antrieb des Motors M in Abhängigkeit vom Aufladungszustand des Kondensators 54 verhindert und über seine Basis an dem Potential V„ zwischen dem Kollektor des Ladetransistors 38 für den Kondensator 54 und dem Kollektor des Entladetransistors 37 für den Kondensator ° 54 liegt. Der Kollektor des Transistors 58 liegt über einen Widerstand 59 an Masse und ist außerdem mit der Basis eines PNP-Transistors 60 verbunden. Die Bezugszahl 63 bezeichnet einen NPN-Schalttransistor, dessen Basis über einen Widerstand 62 am Kollektor des Transistors 60 liegt,
während sein Kollektor mit dem Motor M verbunden ist, der dazu dient, nach einer Aufnahme den Film weiter zu transportieren und den vorderen und hinteren Verschlußvorhang zu spannen. Die Bezugszahl 61 bezeichnet einen mit dem
Kollektor des Transistors 60 verbundenen Widerstand .
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Mit SW4 ist der bei der Bewegung dea Schalter-Umschaltgliedes 23 in Richtung des Pfeils C gemäß Fig. 1 nach dem Ablaufen des hinteren Verschlußvorhangs 17 auf einen Kontakt b umschaltbare Schalter bezeichnet, dessen Kontakt b mit dem Kontakt b des Schalters SW1 verbunden ist. Auf diese Weise wird der Motor M mit der Batterie E verbunden, wenn nach Beendigung einer Aufnahme die Auslöseplatte 1 nicht mehr betätigt wird. Der Schalter SW4 wird zur Unterbrechung der Stromversorgung zum Motor M wieder auf den Kontakt a umgeschaltet, wenn die Kamera vom Motor M erneut geladen und gespannt ist und das Schalter-Umschaltglied 23 wieder die in Fig. 1 dargestellte Lage einnimmt.
Nachstehend wird näher auf die Wirkungsweise des beschrie-1^ benen Ausführungsbeispiels der Kamera eingegangen. Zunächst wird in Verbindung mit den Signalverläufen gemäß Fig. 3 (a) der Fall betrachtet, daß die Spannung der Batterie E über einem bestimmten Wert liegt.
^O Wenn bei der Betätigung der Auslöseplatte 1 gemäß Fig. 1 der Schalter SW1 auf den Kontakt a umgeschaltet v/ird, geht das Ausgangssignal des Inverters 66 auf einen niedrigen Wert über, nachdem es für eine bestimmte vorgegebene Zeitdauer auf einem hohen Wert gehalten worden ist. Durch diesen einen Impuls werden das D-Flip-Flop 34, das RS-Flip-Flop 40 und das RS-Flip-Flop 43 zurückgestellt, so daß die Signale an ihren Q-Ausgängen niedrige Werte und die Signale an ihren (^-Ausgängen hohe Werte annehmen. Durch die Umschaltung des Schalters SW1 gibt der Opera-
tionsverstärker 47 der Belichtungssteuerschaltung B ein Ausgangssignal in Abhängigkeit von der auf die Silicium-Fotozelle 46 fallenden Lichtmenge ab. Über den Kollektor des Transistors 50 und den Schalter SWQ fließt somit ein Kollektorstrom I und das Ausgangssignal des Vergleichers 52 nimmt einen hohen
oc C
Pegel an, so daß der Schalttransistor 53 durchgeschaltet wird und die Stromversorgung zu dem
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* A Magneten Mg einsetzt. Durch diese Stromversorgung des Magneten Mg verbleibt der mit dem hinteren Verschlußvorhang 17 in Eingriff stehende Haltehebel 13 in dem in Fig. 1 dargestellten Zustand - auch wenn die Auslöseplatte 1 wei-
|i 5 ter niedergedrückt wird und der Druckhebel 10 das Ende 13a nicht langer andrückt - da das Ende 13a nun vom Magneten Mg angezogen wird. Durch die Umschaltung des Schalters SW1 auf den Kontakt a beginnt auch die Taktsignalgeberschaltung 41 zu arbeiten, so daß die Frequenzteilerschaltung 42 die Frequenz der von der Taktsignalgeberschaltung 41 abgegebenen Taktimpulse derart teilt, daß nach Ablauf einer bestimmten vorgegebenen Zeitdauer (T- ) nach der Umschaltung des Schalters SW- auf den Kontakt a das Signal am S-Eingang des RS-Flip-Flops 43 einen hohen Wert an-1^ nimmt. Auf diese Weise geht das über den Q-Ausgang des
('' RS-Flip-Flops 43 abgegebene Ausgangssignal V„ auf einen
hohen Wert über. Da zu diesem Zeitpunkt das Ausgangssignal V- des Vergleichers 33 einen niedrigen Wert aufweist, wenn die dem invertierenden Eingang (-) des Vergleichers 33
, *^ zugeführte Teilerspannung Vi über der am nichtinvertieren-
"; den Eingang ( + ) anstehenden Normalspannung Vre^ liegt,
- nimmt das D-Flip-Flop 34 bei Anstehen des Q-Ausgangssig-
x nals V2 des RS-Flip-Flops 43 den D-Eingangszustand an und
1I wird in diesem Zustand festgehalten, so daß sein Q-Aus-
% . gangssignal V„ einen niedrigen und sein Q-Ausgangssignal
IT V- einen hohen Wert aufweisen. Auf diese Weise wird der
Transistor 38 somit zu diesem Zeitpunkt nicht durchge-
■1 schaltet und der Kondensator 54 nicht aufgeladen. Das Q-
Ausgangssignal V1. des RS-Flip-Flops 40 wird bis zum Ab-
φ 30
lauf der Zeitdauer T_, d.h. von der bei der Betätigung
^ ■ der Auslöseplatte 1 erfolgenden Umschaltung des Schalters SW1 bis zum Schließen des Schalters SW- bei der Ablau.'bewegung des vorderen Verschlußvorhangs, auf einem hohen
Wert gehalten, so daß auch das Ausgangssignal Vfi des UND-35
Gliedes 35 auf einen hohen Wert übergeht und den Ladetran-
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sistor 37 für den Kondensator 54 über den Transistor 36 durchschaltet. Auf diese Weise geht das Potential zwischen den Kollektoren der Transistoren 37 und 38 in der in Fig. 3 (a) dargestellten Weise auf einen hohen Wert über.
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Wenn sich sodann während der Betätigung der Auslöseplatte 1 der vordere Verschlußvorhang 16 aus seinem Eingriff mit dem Haltehebel 6 löst und abzulaufen beginnt, setzt die Belichtung ein, nachdem der Schalter SW„ einmal geschlossen worden ist, während sich der Schalter SW~ geöffnet hat. Auf diese Weise beginnt sich der Kondensator 49 mit dem Kollektorstrom Ic des Transistors 50 aufzuladen, t»is die Ladespannung die Normalspannung Vref3 übersteigt, woraufhin das Ausgangssignal des Vergleichers 52 auf einen niedrigen Wert übergeht. Hierbei wird der Kollektorstrom Ic von der vom Operationsverstärker 47 in Abhängigkeit von der auf die Silicium-Fotodiode 46 fallenden Lichtmenge abgegebenen Spannung zur Erzielung einer korrekten Belichtung gesteuert. Wenn das Ausgangssignal des Vergleichers 52 auf einen niedrigen
Wert übergeht, sperrt der Schalttransistor 53 und unterbricht dadurch die Stromversorgung des Magneten Mg, der nun das Ende des Haltehebels 13 nicht länger anzieht, so daß dieser den hinteren Verschlußvorhang 17 freigibt, der zur Beendigung der Belichtung abzulaufen beginnt.
Wenn die Auslöseplatte 1 wieder die Position gemäß Fig* 1 eingenommen hat und der Verschlußablauf-Detektorhebel 20 nach dem Ablaufen des hinteren Verschlußvorhangs 17 gegen die Federkraft der Feder 22 in Gegenuhrzeigerrichtung gedreht wird, bewegt sich das Schalter-Umschaltglied 23 in Pfeilrichtung. Hierbei verstellt das Schalter-Umschaltglied 23 über den Übertragungshebel 24 das Auslösesperrglied bzw. Auslöseverriegelungsglied 27, bis das Ende des Auslöseverriegelungsgliedes 27 unter der Auslöseplatte 1 angeordnet ist, so daß ein Niederdrücken der Auslöse-
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platte 1 verhindert wird, wobei nach Ablauf einer kurzen Zeitdauer T„ der Schalter SW4 auf den Kontakt b umgeschaltet wird. Da auch der Schalter SW1 auf seinen Kontakt b geschaltet ist, wird bei der Freigabe der Auslöseplatte 1 die Batterie E mit dem Motor M verbunden.
Da zu diesem Zeitpunkt der Kondensator 54 entladen und seine Klemmenspannung niedrig ist, weist die Spannung V_
zwischen den Kollektoren der Transistoren 37 und 38 einen hohen Wert auf und der Transistor 58 sperrt. Bei der ITm- ^schaltung des Schalters SW4 auf den Kontakt b wird die üBasis-Emitter-Strecke des Transistors 60 zu dessen Durchschaltung in Durchlaßrichtung vorgespannt, so daß auch üder Schalttransistor 63 zur Stromversorgung des Motors IM durchgeschaltet wird. Während einer bestimmten vorgegebenen Zeitdauer werden der Filmtransport, das Spannen des ^Verschlusses und dergleichen von dem Motor M über einen
!!üblichen Spannmechanisrnus durchgeführt, so daß die Kamera wieder in den betriebsbereiten Zustand gemäß Fig. 1 versetzt wird. Zu diesem Zeitpunkt wird das Schalter-Umschaltglied 23 betätigt und der Schalter SW4 auf den Kontakt a umgeschaltet, wodurch der Motor M abgeschaltet
wird. Zur Umschaltung des Schalters SW4 nach dem Spannen der Kamera kann die Perforation des transportierten Films ausgenutzt werden.
Bei der Umschaltung des Schalters SW4 auf den Kontakt b werden die eine Stromspiegelschaltung bildenden Transistoren 55 und 56 durchgeschaltet und ein dem Konstantstrom der Konstantetromschaltang 57 entsprechender Strom fließt über den Kollektor des Transistors 55, so daß der Kondensator 54 aufgeladen wird, wobei sich während der Stromversorgung des Motors M clie Spannung V7 linear mit der Klemmenspannung des Kondensators 54 ändert, wie dies in der Zeichnung dargestellt ist. Wenn die Spannung V7 sodann
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nach Ablauf einer bestimmten vorgegebenen Zeit T(T > T.) nach der Stromversorgung des Motors M mit der Ladung des Kondensators 54 abfällt, wird der Transistor 58 durchgeschaltet,/ so daß das Basispotantial des Transistors 60 auf einen hohen Wert übergeht. Hierdurch wird der Transistor 60 zu diesem Zeitpunkt in den Sperrzustand versetzt, so daß auch der Transistor 63 sperrt. Für den Fall, daß die Kamera auch nach Ablauf einer bestimmten vorgegebenen Zeitdauer nicht gespannt unu der- Schalter SW4 nicht auf den Kontakt b umgeschaltet sind, wird die Stromversorgung des Motors M. nach der Umschaltung des Schalters SW4 auf .den Kontakt b und dem Einsetzen der Stromversorgung in Abhängigkeit von der Klemmenspannung des aufgeladenen Kondensators 54 unterbrochen, so daß der Motor M nicht
ständig mit Strom versorgt werden kann, und zwar auch dann nicht, wenn das Filmende erreicht ist und ein weiterer Filmtransport unmöglich wird. Hierbei ist die Zeitdauer von der Aufladung des Kondensators 54 bis zum Sperren des Transistors 58 natürlich ausreichend langer als die zum Spannen einer üblichen Kamera erforderliche Zeitdauer T. gewählt.
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Nachstehend wird unter Bezugnahme auf die in Fig, 3 (b) dargestellten Signalverläufe näher auf den Fall einer unter einem bestimmten vorgegebenen Wert liegenden Spannung der Batterie E eingegangen.
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In diesem Falle ist die Teilerspannung Vi niedriger als die Normalspannung Vref., so daß das Ausgangssignal des Vergleichers 33 einen hohen Wert aufweist. Wenn somit in Verbindung mit der Betätigung der Auslöseplatte 1 nach der Umschaltung des Schalters SW1 auf den Kontakt a und Ablauf einer von der Schaltung 41, 42 vorgegebenen bestimmten Zeitdauer das Q-Ausgangssignal Vp des RS-Flip-Flops 43 auf einen hohen Wert übergeht, nehmen das Q-Aus-
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I 1 gangssignal V„ des D-Flip-Flops 34 einen hohen und das i Q-Ausgangssignal V. des D-Flip-Flops 34 einen niedrigen
'■■ Wert an und werden auf diesen Werten festgehalten.
Auf diese V/eise wird das Ausgangssignal Vg des UND-Gliedes 5 35 danach auf einem niedrigen Wert gehalten und der Transistor 37 nicht durchgeschaltet. Da das Q-Ausgangssignal V3 des D-Flip-Flops 34 im hochpegeligen Zustand festgehalten wird, wird der Transistor 38 durchgeschaltet gehalten und der Kondensate·" 54 derart aufgeladen, daß mit seiner 10 Klemmenspannung der Spannungspegel V„ in der in Fig. 3 (b) veranscr .^lichten Weise abfällt. Sodann beginnt der
%', vordere Verrchlußvorhang 16 abzulaufen und öffnet den
S Schalter SWQ zur Belichtungssteuerung, während de<"- Schalle ö
ij ter SW. in der vorstehend beschriebenen Weise auf den Kon-
g 15 .takt b umgeschaltet wird, wenn der hintere Verschlußvor-
Γ- hang abgelaufen ist»
£ Da jedoch in diesem Falle die Spannung V„ einen niedrigen
f Pegel aufweist, so daß aer Transistor 58 durchgeschaltet
f 20 ist, wird der Transistor 60 nicht curchgeschaitet, so daß ''■ auch der Schalttransistor 63 im Sperrzustand verbleibt.
Auch wenn eine Aufnahme ausgelöst und der Schalter SW^ umgeschaltet wird, wird somit dem Motor M kein Strom zugeführt, so daß die Kamera in dem nach Beendigung einer Auf-25 nähme vorliegenden Zustand festgehalten und die nächste I Aufnahme verhindert wird. Außerdem verbleibt in diesem
Falle das Auslöseverriegelungsglied 27 unter der Auslöse- : platte 1, so daß die Ausiöseplatte 1 nicht niedergedrückt
werden kann, was vom Kamerabenutzer einfach erkannt werden , ow kann. Wird in einem solchen Falle die Batterie E ausge-. ' tauscht, setzt die Stromversorgung des Motors M ein, so daß die Kamera gespannt und wieder in den betriebsbereiten 7iicT&nn /ΎΔίηο β η t ex 1 i/^o T^ c ο "t" *7 i~ ι*τ α v*^*o ri 1^* ο y^n.
Der zum Spannen der Kamera dienende Motor M wird somit nicht angetrieben, wenn die Quellenspannung unter einem
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bestimmten vorgegebenen Wert liegt, so daß bei niedriger Versorgungsspannung Aufnahmevorgänge der Kamera ohne Verwendung eines komplizierten Auslösemechanismus zuverlässig verhindert werden können. Außerdem ist überhaupt kein mechanisches Sperrglied zur Verhinderung eines Aufnahmevorgangs bei niedriger Versorgungsspannung erforderlich, so daß eine kompakte und leichte Kamera realisierbar ist, die darüberhinaus einen Verschlußauslöseknopf mit einem kurzen Auslösehub aufweisen kann, der erheblich zur Bedienungserleichterung beiträgt.
Da eine Zeitgebereinrichtung zur Steuerung der Betriebszeit des Motors verwendet wird, mit deren Hilfe der Aufnahmebetrieb gesperrt bzw. ein AufηahmeVorgang verhindert v/erden kann, erübrigen sich jegliche spezielle Maßnahmen hinsichtlich der Motorantriebsschaltung, die auf diese V/eise vereinfacht werden kann.
Die zur Steuerung der Transistoren 36 und 37 vorgenommene UND-Verknüpfung des "ÖT-Ausgangssignals des zum Festhalten des Einschaltsignals des Schalters SW2 dienenden RS-Flip-Flops 40 mit dem Ö~-Ausgangssignal des D-Flip-Flops 34 dient zur Verhinderung einer Fehlfunktion der Schaltung selbst durch ein unerwartet auftretendes Signal, was darauf beruhen kann, daß in den verschiedenen Schaltungsteilen unterschiedliche Sperrspannungen auftreten, weil der Schalter SVL bezüglich des Kontaktes b geöffnet ist, bis der Schalter SW4 auf seinen Kontakt b geschaltet wird. Hierdurch kann die Spannung V3 auch nach dem Öffnen des Schalters SW1 zuverlässig auf dem Spannungsquellenpotential gehalten v/erden. Wie vorstehend beschrieben, wird bei niedriger Quellenspannung der Filmtransport durch den Motor unterbunden und damit ein weiteres Fotografieren verhindert. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, eine Einrichtung gemäß der japanischen Patentanmeldung Sho 55-162151 bzv/. der USPatentanmeldung Nr. 321 208 zur Verhinderung
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eines Motorantriebs bei Feststellung von Unregelmäßigkeiten während des Fotografierens einzusetzen und auf diese Welse den Anwendungsbereich der vorstehend beschriebenen Aufnahme-Sperreinrichtung zu erweitern.
Darüberhinaus kann unter Einbeziehung des vorstehend beschriebenen Konzepts während des Fotografierens beim Übergang von einem Ablaufsteuervorgang auf einen nächsten Ablaufsteuervorgang eine Überwachung dahingehend durchgeführt werden, ob die Bedingungen, die ein normales Fotografieren auch beim nächsten Ablaufsteuervorgang ermöglichen, erfüllt sind oder nicht, so daß sich die Stromversorgung für die den nächsten Ablaufsteuervorgang durchführende Schaltungsanordnung steuern läßt. Eine solche Überwachung in Verbindung mit einer entsprechenden Steuerung läßt sich zweckmäßig bei einer Kamera mit automatischer Scharfeinstellung, einer für Blitzaufnahmen ausgerüsteten Kamera und dergleichen einsetzen.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Elektrisch betriebene Kamera mit einer Aufnahme-Sperreinrichtung, gekennzeichnet durch eine Detektoreinrichtung (A) zur Ermittlung eines Spannungsquellenpocentials der Kamera, durch eine Stromversorgungseinrichtung (C) zur Verhinderung einer Stromzufuhr zu einem Motor (M) , wenn die Detektoreinrichtung ein niedriges Spannungsquellenpotential ermittelt, und durch eine Auslöse-Bedieneinrichtung (1) zur Auslösung eines Aufnahmebeginns, die bei Sperrung der Stromversorgung des Motors verriegelbar ist.
2. Kamera nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromversorgungseinrichtung ein Zeitglied (54) zur Steuerung der Antriebszeit des Motors aufweist.
3. Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied ein Kondensator (54) ist, der bei Stromzufuhr zu dem Motor aufgeladen wird und die Stromversorgung des Motors in Abhängigkeit von seiner Klemmenspannung verhindert, wobei die Aufladung des Kondensators vor dem Antrieb des Motors erfolgt, wenn die Detektoreinrichtung ein niedriges Spannungsquellenpotential ermittelt.
V/22
Deutsche Bank (München) KIo. 51/61070
Dresdner Bank (München) Kto. 3939844
Postscheck (München) Klo. 670-43-804
3213592
-z-
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4. Kamera, bei der Spannvorgänge, wie der Filmtransport und dergleichen, von einem Motor ausgeführt werden, gekennzeichnet durch eine Detektoreinrichtung (A) zur Ermittlung eines Spannungsquellenpotentials der Kamera,
durch eine Stromversorgungseinrichtung (C) zur Verhinderung einer Stromzufuhr zu dem Motor (M), wenn die Detektoreinrichtung ein niedriges Spannungsquellenpotential ermittelt, und durc eine Auslöse-Bedieneinrichtung (1) zur Auslösung einec Aufnahmebeginns, die bei Sperrung der Stromversorgu--^ des Motors verriegelbar ist.
5. Elektrisch betriebene Kamera, gekennzeichriet durch eine elektrische Stromquelle (E), durch eine Schalteinrichtung (1,4) zur Umschaltung eines fotografischen Ablaufsteuerschaltungen von der elektrischen Stromquelle aufeinanderfolgend zugeführten Stromes und durch eine
Überwachungseinrichtung (A), die während des Fotografie- :rens beim Übergang eines Ablaufsteuervorgangs auf den
nächstfolgenden Ablaufsteuervorgang zur Steuerung der
Stromversorgung für die den nächsten Ablaufsteuervorgang durchführende Schaltungsanordnung ermittelt, ob eine Bedingung, die bei dem nächstfolgenden AbIaufsteuervorgang ein normales Fotografieren ermöglicht, erfüllt ist oder nicht, wodurch bei Umschaltung der Schalteinrichtung zur Zuführung eines Stroms zu einer nächsten fotografischen Ablaufstcuerschaltung der folgende fotografische Aufnahmsbetrieb in Abhängigkeit von den Signalen der Überwachungseinrichtung gesteuert wird.
6. Elektrisch betriebene Kamera, gekennzeichnet durch eine elektrische Stromquelle (E) , durch eine Schalteinrichtung (1,4) zur Umschaltung eines fotografischen Ablaufsteuerschaltungen von der elektrischen Stromquelle aufeinanderfolgend zugeführten Stromes, durch eine erste fotografische Ablaufsteuerschaltung (B) zur Steuerung ei-
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nes ersten fotografischen Aufnahmevorgangs einer Folge von aufeinanderfolgenden fotografischen Aufnahmevorgängen, wobei die Stromzufuhr von der elektrischen Stromquelle zu der ersten fotografischen Ablaufsteuerschaltung in Verbindung mit einem Auslösevorgang einsetzt und am Ende des ersten fotografischen Aufnahmevorgangs von der Schalteinrichtung unterbrochen wird, und durch eine Detektorschaltung (A), die im Betrieb der ersten fotografischen Ablaufsteuerschaltung ermittelt, ob die Spannung der elektrischen Stromquelle zur Ausführung eines normalen fotografischen Aufnahmevorgangs bei einer folgenden zweiten fotografischen Ablaufefceuerschaltung (C) ausreicht, und entsprechende Überwachungssignale abgibt, wodurch bei Umschaltung der Schalteinrichtung zur Zuführung eines Stromes zu der zweiten fotografischen Ablaufsteuerschaltung ein zweiter fotografischer Aufnahmevorgang in Abhängigkeit von den Überwachungssignalen der Detektorschaltung gesteuert wird.
DE19823219592 1981-05-25 1982-05-25 Elektrisch betriebene kamera Withdrawn DE3219592A1 (de)

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JP56079021A JPS57192936A (en) 1981-05-25 1981-05-25 Photographing inhibiting device for camera

Publications (1)

Publication Number Publication Date
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DE19823219592 Withdrawn DE3219592A1 (de) 1981-05-25 1982-05-25 Elektrisch betriebene kamera

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