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DE3311037A1 - Pulsierend arbeitende bremsbeschleuniger-einrichtung fuer eine indirekt wirkende druckluftbremse fuer schienenfahrzeuge - Google Patents

Pulsierend arbeitende bremsbeschleuniger-einrichtung fuer eine indirekt wirkende druckluftbremse fuer schienenfahrzeuge

Info

Publication number
DE3311037A1
DE3311037A1 DE19833311037 DE3311037A DE3311037A1 DE 3311037 A1 DE3311037 A1 DE 3311037A1 DE 19833311037 DE19833311037 DE 19833311037 DE 3311037 A DE3311037 A DE 3311037A DE 3311037 A1 DE3311037 A1 DE 3311037A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
pressure
nozzle
brake
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19833311037
Other languages
English (en)
Inventor
Josef 8939 Türkheim Hintner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Knorr Bremse AG
Original Assignee
Knorr Bremse GmbH
Knorr Bremse AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Knorr Bremse GmbH, Knorr Bremse AG filed Critical Knorr Bremse GmbH
Priority to DE19833311037 priority Critical patent/DE3311037A1/de
Priority to US06/492,318 priority patent/US4552411A/en
Priority to EP83107546A priority patent/EP0105117B1/de
Priority to DE8383107546T priority patent/DE3367362D1/de
Priority to BR8304634A priority patent/BR8304634A/pt
Priority to AU18483/83A priority patent/AU555163B2/en
Publication of DE3311037A1 publication Critical patent/DE3311037A1/de
Priority to US06/755,752 priority patent/US4592598A/en
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T17/00Component parts, details, or accessories of power brake systems not covered by groups B60T8/00, B60T13/00 or B60T15/00, or presenting other characteristic features
    • B60T17/18Safety devices; Monitoring
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T15/00Construction arrangement, or operation of valves incorporated in power brake systems and not covered by groups B60T11/00 or B60T13/00
    • B60T15/02Application and release valves
    • B60T15/36Other control devices or valves characterised by definite functions
    • B60T15/42Other control devices or valves characterised by definite functions with a quick braking action, i.e. with accelerating valves actuated by brake-pipe pressure variation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Systems And Boosters (AREA)

Description

  • Pulsierend arbeitende Bremsbeschleuniger-
  • Einrichtung für eine indirekt wirkende Druckluftbremse für Schienenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine pulsierend arbeitende Bremsbeschleuniger-Einrichtung für eine indirekt wirkende Druckluftbremse für Schienenfahrzeuge. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen Bremsbeschleuniger der aus einem Pulsator besteht, über den pulsierend Druckluft aus der Bremsleitung zur Atmosphäre abzapfbar ist, wobei der Pulsator von einem Sensor angesteuert ist.
  • Der Sensor mit dem Pulsator kann eine Ventileinheit bilden. Die Erfindung betrifft aber auch einen Bremsbeschleuniger, bei dem der Sensor sich in die Notbremseinheit eines Bremssteuerventils integrieren läßt und der mit der Notbremseinheit eine Beschleuniger/Notbrems-Einheit bildet.
  • Stand der Technik: Der Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, ist in der Figur 1 dargestellt.
  • In Figur 1 ist ein Bremssteuerventil für eine einlösige Druckluftbremse für Schienenfahrzeuge mit 10 bezeichnet.
  • Das Bremssteuerventil 10 besteht aus einem Betriebsbremsteil 11 und einem Notbremsteil 12, die durch eine Kanalverbindungsplatte i3 pneumatisch miteinander in Verbindung stehen. Das Betriebsbremsteil 11 und das Notbremsteil 12 sind an die Bremsleitung BP angeschlossen. Der Betriebs- bremsteil 11 ist mit einem Hilfsluftbehälter 15 verbunden und beinhaltet einen Druckvergleicher 11', in dem der Druck aus dem Hilfsluftbehälter 15 mit dem entsprechend der gewählten Bremsstufe erniedrigten BP-Druck in der Bremsleitung BP verglichen wird, um einen der BP-Druckerniedrigung entsprechenden Druck in den Bremszylinder 16 einzusteuern. Der Notbremsteil 12 enthält einen Notbremskolben 14, der den BP-Druck aus der Bremsleitung mit dem QA-Druck einer Steuerkammer QAC vergleicht, die über eine Fülldüse 17 an die BP-Leitung angeschlossen ist.
  • Bei einer Betriebsbremsung wird der Druck entsprechend der gewählten Bremsstufe um einen bestimmten Wert pro Zeiteinheit erniedrigt, ohne daß dabei ein gewählter Grenzwert überschritten wird. Entsprechend der eingesteuerten Druckabsenkung in der Bremsleitung BP wird der Bremszylinder 16 bei einer Betriebsbremsung mit einem entsprechenden Druck aus dem Hilfsluftbehälter 15 beaufschlagt. Während also der Betriebsbremsteil 11 bei Betriebsbremsung den Druck in dem Bremszylinder 16 überwacht, überprüft das Notbremsteil 12 bei jeder Betriebsbremsung, ob der gewählte Grenzwert für eine maximale BP-Druckabsenkung pro Zeiteinheit überschritten wird.
  • Wird dieser Grenzwert bei einer Betriebsbremsung überschritten, leitet der Notbremsteil 12 eine Schnellbremsung ein.
  • Während einer Betriebsbremsung überwacht der Notbremskolben 14 eine QA-Entiüftungsdüse, über die ein Druckausgleich zwischen dem jeweiligen BP-Druck und dem QA-Druck hergestellt wird. Wird bei einer der Grenzwert Druckabsenkung in der Bremsleitung BP pro Zeiteinheit überschritten, so ist die QA-Entlüftungsdüse nicht schnell genug in der Lage, den QA-Druck auf das Niveau des BP-Druckes zu erniedrigen. Hierdurch wird durch den Notbremskolben 14 auf bekannte Weise eine Notbremsung eingeleitet.
  • Bei einem Zug mit z.B. 150 Wagen (ca. 2,3 km Zuglänge) besteht das Problem, daß das von der Lokomotive ausgehende Bremssignal durch Strömungsverluste in den Rohrleitungen geschwächt und verzögert am Zugende ankommt. Dies führt zu längeren Bremszylinderfüllzeiten und dadurch zu längeren Bremswegen. Um einer solchen Abflachung des Druckgradienten in der BP-Leitung im Bereich des Zugendes längerer Züge entgegenzuwirken und eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung sämtlicher Bremszylinder auch am Zugende sicherzustellen, ist es bekannt, das Bremssteuerventil mit einem Betriebsbremsbeschleuniger auszurüsten. Hierzu wird bei einer Betriebsbremsung an jedem Bremssteuerventil Luft aus der Bremsleitung zur Atmosphäre entsprechend dem Grad der Bremsung entlüftet. Eine solche Funktion wird nach der US-PS 3 707 314 nur für die erste Bremsstufe von der Betriebsbremseinrichtung überwacht.
  • In neuerer Zeit hat man das Bremssteuerventil mit einem zusätzlichen Betriebsbremsbeschleuniger versehen, der nicht nur in der ersten Bremsstufe, sondern bei sämtlichen Bremsstufen wirksam ist. Durch die US-PS 3 716 276; 4 070 068; 4 103 977; 4 139 239; 4 157 849; 4 206 949; 4 226 482 sind bereits verschiedene Bremsbeschleuniger vorgeschlagen worden, die bei jeder Betriebsbremsstufe wirksam sind und die sämtlich räumlich bevorzugzd9Motbremsteilen zugeordnet,insbesondere an Notbremsteilen 12 anzuflanschen sind.
  • Durch die US-PS 3 716 276; 4 103 977; 4 157 849 und 4 206 949 ist es auch schon bekannt, einem Betriebsbrems- beschleuniger 18 mit einem Pulsator zu versehen, um Luft aus der BP-Leitung pulsierend zur Atmosphäre abzuzapfen.
  • Der Pulsator wird dabei von einem Druck angesteuert, der vom Druck der Steuerkammer QAC abgeleitet ist. Durch die US-PS 4 070 068; 4 139 239 und 4 226 482 ist es auch schon bekannt, entsprechende Pulsatoren jeweils durch einen Druck anzusteuern, der vom Druck der Bremsleitung BP abgeleitet ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß die Ansteuerung der Pulsatoren Steuerkammer QAC mit einem vom Druck der ab abgeleiteQten Druck besonders zweckmäßig ist.
  • Kritik am Stand der Technik Der Beschleuniger nach der US-PS 3 716 276 hat den Nachteil, daß zur Erregung des Pulsators diejenige QA-Luft verwendet wird, die von einem Schiebervenitl freigegeben wird, das seinerseits vom Notbremskolben zur Aufrechterhaltung bzw. Wiedereinstellung eines BP/QA-Druckgleichgewichts gesteuert wird. Je nach der eingesteuerten Betriebsbremsstufe wird bei einer Betriebsbremsung über ein Schieberventil mehr oder weniger QA-Luft zur Atmosphäre freigegeben, um das BP/QA-Druckgleichgewicht am Notbremskolben aufrechtzuerhalten. Der Pulsator wird also von stark schwankenden QA-Luftmengen beaufschlagt. Aus diesem Grunde ist ein besonders Rückschlagventil vorgesehen, über das größere QA-Luftmengen zur Atmosphäre rasch abgeleitet werden können, ohne daß ein übermäßiger QA-Rückstau zum Notbremskolben auftritt und diesen zur Unzeit in die Notbremsstellung schaltet. Das Rückschlagvenitl stellt somit ein Sicherheitsrisiko dar, das bei einer Funktionsstörung den Notbremskolben zur Unzeit bei einer Betriebsbremsung in seine Notbremsstellung gehen läßt, wenn die jeweils notwendige QA-Luftmenge nicht über das Rückschlag- ventil zur Atmosphäre abgelassen werden kann. Andererseits kann der Pulsator derart stark mit QA-Luft beaufschlagt werden, daß er zwar in seine eine Stellung geschaltet wird-, aber anschließend nicht sicher zurückgeschaltet wird. Der Pulsator würde also nicht pulsieren. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, muß eine besondere Ventileinrichtung mit einem an BP-Luft angeschlossenes Volumen vorhanden sein, um mittels BP-Druck den Pulsator sicher in seine zweite Stellung zurückschalten zu können.
  • Durch die Beschleuniger nach den US-PS 4 157 849; 4 070 068 und 4 206 949 sind die Nachteile des Beschleunigers nach der US-PS 3 716 276 dadurch behoben, daß zur Erregung des Pulsators nicht die vom Notbremskolben gesteuerte QA-Luft verwendet wird. Vielmehr wird ein zum Notbremskolben parallel geschalteter (BP/QA-Sensor) verwendet, der ein Ventil steuert, das entweder BP-Luft oder QA-Luft als Erregerquelle an den Pulsator anschließt, wobei die BP- bzw. QA-Luft über eine Düse an den Pulsator geschaltet ist.
  • Hierdurch kann die Luftmenge, die zur Erregung des Pulsators benötigt wird, besonders eingestellt werden.
  • Eine entsprechende Düse kann bei dem Beschleuniger nach der US-PS 3 716 276 zwischen das Schieberventil und dem Pulsator, wie vorstehend erläutert, nicht geschaltet werden. Bei dem Beschleuniger nach der US-PS 4 206 949 ist die Düse zwischen dem BP/QA-Sensor und dem Pulsator derart gewählt, daß dieser allein durch QA-Luft zum Takten gebracht wird, ohne daß, wie vor allem nach der US-PS 3 716 276, aber auch nach der US-PS 4 070 068 BP-Luft in Volumina besonders angestaut werden muß, um BP-Luftimpulse zum Rücksteuern des Pulsators in seine Ausgangslage zur Verfügung zu haben. Bei dem Pulsator nach er US-PS 4 206 949 reichte daher ein einziger Ventilsitz aus, während die Pulsatoren nach den US-PS 3 716 276 und 4 070 068 jeweils noch zwei Ventilsitze benötigen.
  • Die US-PS 4 157 849 und insbesondere die US-PS 4 206 949 zeigen also Pulsatoren, die allein durch QA-Luft zum Takten gebracht werden, ohne daß hierzu auch BP-Luftimpulse zum Zurückschalten zur Verfügung stehen müssen.
  • Wichtig ist nun aber bei den bekannten Beschleunigern nach den US-PS 4 147 849, 4 070 068 und 4 206 949, daß die zum Notbremskolben parallel geschalteten BP/QA-Sensoren derart ausgelegt sind, daß sie bereits bei einer unteren Ansprechschwelle ansprechen und daß das von dem Sensor gesteuerte Ventil zur Erregung des Pulsators mit QA- oder BP-Luft geöffnet wird, bevor der Notbremskolben das QA-Entlüftungsventil aufsteuert, um eine Schnellbremsung bei einer Notsituation einzuleiten. Weiterhin muß sichergestellt sein, daß das von den BP/QA-Sensoren überwachte Ventil nach dem QA-Entlüftungsventil'wieder in seine Schließstellung geht Mit anderen Worten müssen also die zu den Notbremskolben parallel geschalteten BP/QA-Sensoren zur Überwachung der Erregerquellen für die Pulsatoren nach den US-PS 4 157 849, 4 070 068 und 4 206 949 eine bestimmte niedrigere Ansprechschwellebesitzen als die Notbremskolben.
  • Nachteilig ist bei den bekannten Beschleunigern nach den US-PS 4 157 849, 4 070 068 und 4 206 949, daß die vorgenannten unterschiedlichen Ansprechschwellen genügend weit auseinandergelegt werden müssen, um sicherstellen zu können, daß der von dem BP/QA-Sensor angesteuerte Pulsator zu takten beginnt, bevor das vom Notbremskolben angesteuerte QA-Entlüftungsventil zur Auslösung der Schnellbremsung geöffnet ist.
  • Durch Alterungen, Materialermüdungen und/oder Umwelteinflüsse können sich aber die unterschiedlichen Ansprech- schwellen für den BP/QA-Sensor und für das QA-Entlüftungsventil verschieben, so daß es zu Überschneidungen kommen kann, bei denen dann der vom Sensor zu steuernde Pulsator ausfällt.
  • Durch den Beschleuniger nach der noch bekannten US-PS 4 226 482 ist bereits gezeigt, daß auf einen BP/QA-Sensor gemäß den US-PSsen 4 157 849, 4 070 068 und 4 206 949 verzichtet werden kann, wenn der Notbremskolben nicht nur ein QA-Entlüftungsventil zur Aufrechterhaltung des BP/QA-Druckgleichgewichtes während einer Betriebsbremsung und ein BP-Schnellentlüftungsventil zur Auslösung einer Schnellbremsung bei einer Notsituation, sondern zusätzlich noch ein Ventil zur Erregung des Pulsators überwacht. Eine solche Lösung bietet sich vor allem dann an, wenn über das Ventil von der Bremsleitung abgezapfte BP-Luft zur Erregung des Pulsators verwendet wird, und wenn gemäß der US-PS 4 226 482 und der US-PS 3 716 276 das Entlüftungsventil als Schieberventil ausgebildet ist.
  • Hierbei ist es notwendig, daß das Schieberventil derart ausgebildet ist, daß der Notbremskolben bei einer BP/QA-Druckdifferenz zuerst das vom Notbremskolben gesteuerten Ventil zur Erregung des Pulsators und erst dann das Schieberventil öffnet bzw. schließt.
  • Eine solche Lösung ist jedoch dann nicht mehr erzielbar, wenn mit dem vom Notbremskolben gesteuerten Ventil QA-Luft aus der Steuerkammer QAC zum Pulsator geschaltet werden soll, wenn außerdem das QA-Entlüftungsventil nicht länger als das Schieberventil, sondern z.B. gemäß den US-PS 4 157 849, 4 070 068 und 4 206 949 als Sitzventil ausgebildet werden soll.
  • Hierbei ist zu berücksichtigen, daß man in jüngster Zeit mehr und mehr bestrebt ist, die herkömmliche Schieberventiltechnik für das QA-Entlüftungsventil durch eine Ventilsitztechnik zu ersetzen, die gegenüber der Schieberventiltechnik verschiedene Vorteile besitzt.
  • Bei den verwendeten bekannten Pulsatoren besteht auch noch das Problem, daß sie schon bei relativ kleinen BP-Druckabsenkungen pro Zeiteinheit zu arbeiten beginnen, die ihre Ursache allein in Druckverlusten in der Bremsleitung haben und nicht auf einer Betriebsbremsung beruhen. Mit anderen Worten ist bei den bekannten Pulsatoren nicht mit einfachen Mitteln sicher gestellt, daß sie erst pulsieren, wenn die BP-Druckabsenkung pro Zeiteinheit einen bestimmten Mindestwert überschritten hat, wenn also eindeutig eine Betriebsbremsung eingeleitet worden ist.
  • Aufgabe der Erfindung: Es ist Aufgabe der Erfindung, einen einfachen, billigen und betriebssicheren Bremsbeschleuniger der eingangs genannten Art anzugeben, der sich ohne Schwierigkeiten derart einstellen läßt, daß er erst zu takten beginnt, wenn die BP-Druckabsenkung in der Bremsleitung pro Zeiteinheit einen bestimmten Mindestwert sicher überschritten hat. Das bedeutet, daß der Pulsator bei sehr geringen Druckabsenkungen pro Zeiteinheit in der Bremsleitung, die nicht auf einer Betriebsbremsung beruhen, zur Aufrechterhaltung des BP/QA-Druckgleichgewichtes entsprechende Mengen von QA-Luft aus der Steuerkammer QAC zur Atmosphäre abströmen läßt, ohne dabei zu takten, also ohne BP-Luft aus der Bremsleitung zyklisch abzuziehen.
  • Der Bremsbeschleuniger soll darüber hinaus als Ventileinheit mit der Notbremseinheit eines Bremssteuer- ventils verbindbar sind. Außerdem soll sich der Sensor des Bremsbeschleunigers zur Erregung des Pulsators in die Notbremseinheit integrieren lassen und mit diesem eine Notbrems/Beschleuniger-Ventileinheit bilden.
  • Weiterhin soll der Bremsbeschleuniger als eine separate Ventileinheit gegebenenfalls zur Unterstützung der Beschleunigerfunktion eines oder mehrerer Bremssteuerventile parallel zu dem oder den betreffenden Bremssteuerventilen schaltbar sein.
  • Lösung der Erfindung: Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen eines oder mehrerer Ansprüche gelöst.
  • Vorteilhafte Ausführungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus der Kombination der Merkmale eines der Ansprüche in Verbindung mit den Merkmalen wenigstens eines weiteren Anspruches.
  • Die Erfindung wird mehr im einzelnen anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen beschrieben, die in der Zeichnung schematisch im Anschluß an den Stand der Technik (Fig. 1) dargestellt sind. Hierin zeigt: Figur 2 eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Notbrems/Beschleuniger-Venti leinheit in Kombination mit einem ersten Pulsator, Figur 3 eine zweite Ausführung einer erfindungsgemäßen Ventileinheit in Kombination mit einem zweiten erfindungsgemäßen Pulsator Figur 4 eine Ausführung für ein separates Beschleunigerventil mit dem Pulsator nach Fig. 2.
  • In den Figuren 2 bis 4 sind gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In den Fig. 2 bis 4 ist ein Pulsator-Erregerventil 8 als Sensor zur Erregung eines noch zu beschreibenden erfindungsgemäßen Pulsators/in eine mit 1 bezeichnete Notbremseinrichtung integriert, um eine erfindungsgemäße Notbrems/ Beschleunigerventileinheit zu bilden. Die Einrichtung weist einen an eine Bremsleitung BP angeschlossenen, ersten Eingang 2 und einen an eine Steuerkammer QAC angeschlossenen zweiten Eingang 3 auf. Weiterhin enthält die Einrichtung 1 einen Notbremskolben 4, der auf seiner einen, oberen Seite vom BP-Druck aus der Bremsleitung BP und auf der anderen Seite vom QA-Druck aus der Steuerkammer QAC beaufschlagt ist, die über eine Fülldüse 7 an die Bremsleitung BP angeschlossen ist.
  • Auf der BP-Druckseite steuert der Notbremskolben 4 einen Stößel 10, der druckdicht verschieblich durch eine Ventilgehäuseöffnung geführt ist und das Pulsator-Erregerventil 8 steuert, das über eine QA-Leitung an die Steuerkammer QAC bzw. an die QA-Druckseite des Notbremskolbens angeschlossen ist. Das Ventil 8 besteht aus einer federbelasteten Ventilplatte 8', die in der Ruhestellung einen Ventilsitz 8" zwischen der QA-Leitung und einer Leitung 13' mit einer Düse 13 abschließt. Bei einer kleineren Druckdifferenz zwischen BP- und QA-Druck, bei der der QA-Druck den BP-Druck übersteigt, bewegt sich der Notbremskolben 4 in der Zeichnung nach oben und öffnet über den Ventilstößel 10 das Pulsator-Erregerventil 8.
  • An der QA-Druckseite des Notbremskolbens 4 befindet sich eine Hülse 41, in der ein Stößel 40 verschieblich ist.
  • Zwischen dem Stößel 40 und dem kolbenseitigen Boden der Hülse 41 befindet sich eine Feder 40'. Der Stößel 40 ragt mit seinem einen Ende durch eine zentrale Öffnung 41'.
  • Am unteren Ende der Hülse befindet sich ein Anschlag 42 zum Abfangen des Stößels 40. Die Hülse 41 am Notbremskolben 4 ist in einem Rohr 47 verschieblich, das an den QA-druckseitigen Raum 4' der Notbremseinrichtung 1 anschließt. Am unteren Rohrende ist ein QA-Entlüftungsventil 5 gehalten, das aus einer Ventilplatte 44 besteht, die einen Ventilsitz 43 abzuschließen vermag. Gegen die Ventilplatte 44 wirkt in Öffnungsrichtung eine Feder 44'.
  • Die Federkraft der Feder 44' ist schwächer als die Federkraft der Feder 40'.
  • Bei BP/QA-Druckgleichheit nimmt der Notbremskolben 4 die in Fig. 2 dargestellte Stellung ein, in der die Ventilsitzplatte 44 auf dem Ventilsitz 43 aufliegt. Das QA-Entlüftungsventil 5 befindet sich daher in seiner Schließstellung. Der Innenraum des Ventilsitzes 431iegt über eine QA-Entlüftungsdüse 6 an Atmosphäre.
  • Mit Abstand von dem unteren Ventilsitz 43 ist ein weiterer, oberer Ventilsitz 45 vorgesehen, wobei die Ventilsitze 43 und 45 koaxial zueinander liegen und wobei das untere Ende des Stößels 40 durch den oberen Ventilsitz 45 greift, um sich an der Ventilplatte 44 abzustützen. Die beiden Ventilsitze 43 und 45 befinden sich in einem von QA beaufschlagten Ventilraum 46, an den eine Leitung 46' zu einem hier nur schematisch dargestellten BP-Schnellentlüftungsventil 46" anschließt, das über eine Leitung 48 an die Bremsleitung BP angeschlossen ist.
  • Bei einer BP/QA-Druckdifferenz aufgrund eines BP-Druckgradienten, der einen oberen Grenzwert überschreitet, schaltet der Notbremskolben 4 in seine Notbremsstellung.
  • Das heißt, der in der Hülse 41 über einen Abfangflansch 40" abgefangene Stößel 40 wird zusammen mit der Hülse 41 vom Notbremskolben 4 bei dessen Auslenkung aus der dargestellten Gleichgewichtslage derart in Fig. 2 nach oben bewegt, daß die Ventilplatte 44 durch die Feder 44' den oberen Ventilsitz 45 abzuschließen vermag. Damit ist die Verbindung des Ventilraumes 46 zum offenenVentilsitz 45 abgesperrt. Andererseits ist der Ventilraum 46 über den offenen Ventilsitz 43 und die Düse 6 an Atmosphäre angeschlossen. Entsprechend ist auch die Leitung 46'2arnno Atmosphäre angeschlossen, wodurch das vorstehend angesprochene BP-Schnellentlüftungsventil in seine Öffnungsstellung geschaltet wird, um die Bremsleitung BP über einen großen Querschnitt in an sich bekannter Weise zu entlüften.
  • In der dargestellten Gleichgewichtslage des Notbremskolbens 4 bei Druckgleichheit zwischen dem BP- und dem QA-Druck weist der Abfangflansch 40" am Stößel 40 von dem Anschlag 42 am Ende der Hülse 41 einen Abstand h auf, der einem Tothub des Notbremskolbens 4 entspricht. Das heißt, der Notbremskolben 4 ist um den Tothub h bei einer BP/QA-Druckdifferenz in der Zeichnung nach oben verschiebbar, um das Pulsator-Erregerventil 8 sicher in die Öffnungsstellung zu schalten, bevor die Ventilplatte 44 unter der Kraft der Feder 44' von dem Ventilsitz 43 abhebt und anschließend den Ventilsitz 45 abschließt.
  • Ist der Ventilsitz 43 geöffnet, kann QA-Luft aus der Steuerkammer QAC bzw. aus dem QA-druckseitigen Kolbenraum 4' des Notbremskolbens 4 über die QA-Entlüftungsdüse 6 zur Atmosphäre entweichen. Das untere Ende des von der Feder 40' belasteten Stößels 40 überwacht damit nach Überwinden des Hubes h die Spaltweite, mit der die Ventilplatte 44 des QA-Entlüftungsventils in die Öffnungsstellung gehen kann, d.h., sich vom Ventilsitz 43 abhebt, bevor s-ie den Ventilsitz 45 abschließt, um die Notbremsung einzuleiten.
  • Dieser Öffnungsspalt zwischen dem Ventilsitz 43 und der Ventilplatte 44 ist umso größer, je größer der eingesteuerte BP-D-ruckgradient (Druckabsenkung pro Zeiteinheit) bei einer Betriebsbremsung ist, bei der der gewählte obere Grenzwert über den BP-Druckgradienten nicht überschritten wird und somit keine Notbremsung eingeleitet wird.
  • Das heißt, der Öffnungsspalt ist umso größer, je stärker der BP-Druck in der Bremsleitung BP gegenüber dem QA-Druck in der Steuerkammer QAC bei einer Betriebsbremsung abgesenkt wird. Über das QA-Entlüftungsventil 43, 44 wird also jeweils mit einem dem jeweiligen BP-Druckgradienten entsprechenden Wert QA-Luft über die Düse 6 zur Atmosphäre abgezapft. Zusätzlich wird QA-Luft über das Ventil 8 abgezapft. Bei kleinen Bremsstufen entsprechend niedrigen Druckänderungen pro Zeiteinheit in der Bremsleitung BP reicht bereits das über den Stößel 10 geöffnete Ventil/%us, um die notwendige QA-Luftmenge über die Düse 13 und die Leitung 13' zur Atmosphäre abzuzapfen, ohne daß das Ventil 43, 44 auch nur einen kleinen Spalt geöffnet wird.
  • Die Hülse 41 am Notbremskolben 4 und der in der Hülse federbelastete Stößel 40 bildet somit eine mechanische Kupplungseinrichtung 9 zwischen dem Notbremskolben 4 und dem QA-Entlüftungsventil 5. In diese Kupplungseinrichtung 9 ist eine Tothubeinrichtung 11 eingeschaltet, die von dem federbelasteten Stößel 40 mit ihrem Abfangflansch 40" und dem Anschlag 42 in der Hülse 41 gebildet ist.
  • Es ist klar, daß der Tothub h entsprechend den jeweiligen Erfordernissen besonders eingestellt werden kann, so daß die Ansprechschwellen der beiden Ventile 5 und 8 genau vorbestimmt werden können.
  • In Fig. 2 ist der schon erwähnte Pulsator mit 12 bezeichnet, der hier beispielsweise von dem Pulsator-Erregerventil 8 angesteuert ist, das in die Notbremseinrichtung 1 integriert ist. Die Notbremseinrichtung braucht nicht in der vorstehend beschriebenen Weise ausgebildet zu sein. Insbesondere ist es nicht erforderlich, daß das Pulsator-Erregerventil 8 über einen Ventilstößel mechanisch vom Notbremskolben gesteuert ist. Ein entsprechendes Pulsator-Erregerventil könnte auch rein druckgesteuert sein. Der Pulsator 12 besteht aus zwei Ventilen 14' und 15'. Das Ventil 14' enthält einen Membrankolben 30, der einerseits von einer Feder 31 beaufschlagt ist und andererseits einen Ventilsitz 32 überwacht, der über ein Volumen 24 und eine Düse 23 in einer Leitung 2" an den BP-druckseitigen Raum der Notbremseinheit angeschlossen und somit von einem abgeleiteten BPW-Druck beaufschlagt ist.
  • Die von der Feder 31 beaufschlagte Seite des Membrankolbens 30 ist über eine Öffnung Ex ständig zur Atmosphäre entlüftet. Der ventilsitzseitige Kolbenraum 34 ist einerseits über eine Düse 21 an Atmosphäre und andererseits über die Leitung 34' an den Ventilsitz 36 des zweiten Ventils 15' angeschlossen, der von einem Membrankolben 33 überwacht wird, welcher auf seiner vom Ventilsitz 36 abliegenden Seite von einer Feder 38 belastet ist. Außerdem ist der Kolbenraum 34 des ersten Ventils 14' über ein Volumen 24' und die Leitung 13' 8 angeschlossen. Der Kolbenraum 34 ist somit von einem QAW-Druck beaufschlagt, der über die Düse 13 vom QA-Druck der Steuerkammer QAC abgeleitet ist. Der federseitige Kolbenraum des zweiten Ventils 15' ist über seine Öffnung Ex frei zur Atmosphäre, während der ventilseitige, den Ventilsitz 36 umgebende Kolbenraum 35 über eine Düse 37 an Atmosphäre angeschlossen ist.
  • Der Ausgang der relativ kleinquerschnittigen Düse 21 kann auch über eine gestrichelt dargestellte Leitung 21 an den Kolbenraum 35 angeschlossen sein, der den Ventilsitz 36 umgibt, weil die Düse 37 gegenüber der Düse 21 relativ großquerschnittig ist.
  • Der Beschleuniger nach Fig. 2 arbeitet wie folgt: Bei einer BP/QA-Druckdifferenz am Notbremskolben 4 öffnet dieser das Ventil 8 bevor das QA-Entlüftungsventil 5 öffnet. Letzteres öffnet, wie gesagt, nur dann, wenn die BP/QA-Druckdifferenz groß genug ist, daß die Kolbenbewegung des Notbremskolbens 4 größer ist als der eingestellte Tothub h.
  • Ist das Ventil 8 geöffnet, so gelangt QA-Luft aus der Steuerkammer QAC über die Düse 13 in die Leitung 13' in das Volumen 24' und von dort in den Kolbenraum 34. Dort staut sich ein QAW-Druck an, da die Düse 21 entsprechend klein gewählt ist. Aus dem BP-Druck hat sich über die Leitung 2" und die Düse 23 in dem Volumen 24 ein bestimmter BPW-Druck eingestellt, der über die relativ kleine, vom Ventilsitz 32 umschlossene Fläche nur unwesentlich auf den Membrankolben 30 einwirkt.
  • Über die Leitung 34' staut sich QAW-Luft auch in dem vom Ventilsitz 36 umschlossenen, inneren Raum des zweiten Ventils 15' an. Die beiden Ventile 14' und 15' sind derart ausgelegt, daß das erste Ventil 14' z.B. bei ca.
  • 1 bar angestautem QAW-Druck aufschaltet. Dabei schießt der relativ höher angestaute BPW-Druck aus dem Volumen 24 über den offenen Ventilsitz 32 in den Ventilraum 34 ein und bildet mit dem hier angestauten QAW-Druck einen höheren Mischdruck von z.B. 2,5 bar bis 3,0 bar, der über die Leitung 34' zum Ventilsitz 36 gelangt und mit zeitlicher Verzögerung gegenüber dem ersten Ventil 14' das zweite Ventil 15' aufschaltet. Über das geöffnete zweite Ventil 15' wird der Mischdruck über die Düse 37 zur Atmosphäre abgebaut. Gleichzeitig wird aber der Mischdruck bei geöffnetem ersten Ventil 14' über die Düse 21 abgebaut. Die Düsen 21 und 37 sind derart gewählt, daß trotz Luftnachspeisung durch die Düse 13 und Leitung 13' sowie Leitung 2" und Düse 23 in den Kolbenräumen 34 und 35 eine Druckabsenkung eintritt, so daß die Ventile 14' und 15' wieder schließen; die Membrankolben 30 und 33 und die Federn 31 und 38 sind dabei derart bemessen, daß das erste Ventil 14' vor dem zweiten Ventil 15' zurück in die SChließstellung geschaltet wird. Z.B. schaltet das erste Ventil bei ca. 1 bar und das zweite Ventil bei ca. 0,1 bar bis 0,5 bar zurück.
  • Es kann zweckmäßig sein, die erste Düse 13 und die zweite Düse 21 etwa gleich groß zu wählen.
  • Es ist klar, daß die vorstehenden Größenangaben nur beispielsweise gelten und zur Verdeutlichung der Funktion des Beschleunigers beitragen sollen, ohne daß die Erfindung auf diese Angaben beschränkt aufzufassen ist.
  • Wenn das erste Ventil 14' und anschließend das zweite Ventil 15' in ihre Schließstellung zurückgeschaltet sind, vermag sich über die Düse 13 wieder QAW-Druck in dem äußeren Ventilraum 34 des ersten Ventils 14' und in dem inneren, vom Ventilsitz 36 umschlossenen Raum des zweiten Ventils 15' aufzubauen. Außerdem baut sich über die Düse 23 erneut ein bestimmter BPW-Druck in dem Volumen 24 auf, bis die Ventile 14' und 15' erneut in die Öffnungsstellung gehen. Damit pulsieren aber beide Ventile 14' und 15' im Rhytmus des QAW-Druckanstaues und das QAW/BPW-Mischdruckabbaues zueinander phasenverschoben, wobei stets das erste Ventil 14' zuerst in die Öffnungs-und auch zuerst wieder in die Schließstellung geht.
  • Aufgrund der Mischdruckbildung durch Zuleitung eines besonders bemessenen BPW-Druckes zu dem angestauten QAW-Druck wird ein sicheres Schalten der beiden Ventile 14' und 15' erreicht, wobei im Takt der beiden Ventilen Luftgemisch aus der Bremsleitung BP und der Steuerkammer QAC abgezapft wird. Dabei ist durch die Düse 21 sichergestellt, daß die Ventile 14' und 15' erst zu takten beginnen, wenn die Druckabsenkung von BP einen Mindestwert überschritten hat. Bei kleineren Druckabsenkungen von -BP, wie sie durch Undichtigkeiten in der Bremsleitung verursacht werden, wird ein Schalten der Ventile 14' und 15' vermieden. Die Einstellung des Minde-stdruckes, bei dem die Ventile 14' und 15' zu takten beginnen, läßt sich bei dem erfindungsgemäßen Pulsator leicht einstellen.
  • Es ist klar, daß das erste Ventil 14' auch derart ausgebildet sein kann, daß es einen einerseits vom QAW-Druck beaufschlagten, andererseits an Atmosphäre liegenden Membrankolben aufweist, der beim Erreichen des QAW-Schaltdruckes über einen Stößel das federbelastete gesonderte Sitzventil entsprechend dem Ventil 32 aufstößt, das Luft aus dem BP-Volumen 24 zum inneren Sitzraum 36 des zweiten Ventils 15' schaltet.
  • Figur 3 zeigt die Notbremseinrichtung 1 entsprechend Fig. 2 in Verbindung mit einem weiteren erfindungsgemäßen Pulsator. Auch dieser Pulsator muß nicht notwendigerweise mit der speziellen Notbremseinrichtung 1 verbunden sein.
  • Entsprechendes, was insoweit zum Pulsator 12 in Fig. 2 gesagt ist, gilt auch für den Pulsator 12 in Fig. 3.
  • Der Pulsator 12 besteht aus zwei Ventilen 14 und 15 und einem zusätzlichen, federbelasteten Rückschlagventil 29.
  • Das Ventil 14 wird von einem Membrankolben 17 gebildet, der zu seiner einen Seite einen Ventilsitz 19 kontrolliert.
  • Gegen die andere Seite des Membrankolbens 17 drückt eine Feder 18 in einem entlüfteten Raum 16. In den vom Ventilsitz 19 umgebenden Ventilsitzraum 22 ragt durch eine abgedichtete Öffnung 27 ein durch einen Gehäuseanschlag 25"' nur begrenzt verschiebliches Ventilrohr 25, das von einer Feder 25' in einem Raum 25" belastet ist.
  • Das Ende des Ventilrohres 25 ist als Ventilsitz 26 ausgebildet, dessen Öffnung ebenfalls von dem Membrankolben 17 kontrolliert wird. Der Raum 25" des Ventils 15 ist über ein Volumen 24, die Leitung 2" und eine Düse 23 an dem BP-beaufschlagten Kolbenraum des Notbremsteils bzw. an die Bremsleitung BP angeschlossen. Der vom Ventil- sitz 19 umfaßte, innere Ventilsitzraum 22 ist über die Leitung 13' und die Düse 13 an das Pulsator-Erregerventil 8 angeschlossen. An den den Ventilsitz 19 umfassenden, äußeren Raum 20'ist über eine Düse 28 das Rückschlagventil 29 angeschlossen, das den Raum 20 in der Öffnungsstellung an Atmosphäre legt. Die Düse 13 hat z.B.
  • einen Durchmesser von 0,3 mm, während die Düse 23 einen Durchmesser von z.B. 0,8 mm aufweisen kann. Die Düse 21 und die Düse 28 haben z.B. einen Durchmesser von 1,0 bis 2,0 mm bzw. 1,5 bis 2,5 mm. Diese Angaben sollen das Verständnis für die Funktion des Pulsators erläutern, ohne die Erfindung zu beschränken.
  • Der Beschleuniger nach Fig. 3 arbeitet wie folgt: Bei geöffnetem Ventil 8 gelangt über die Düse 13 QA-Luft als QAW-Druck in den inneren Ventilsitzraum 22 und staut sich dort auf, bis der angestaute QAW-Druck den Membrankolben 17 in die Öffnungsstellung schaltet. Das Volumen 24 und der Federraum 25" für das Ventilrohr 25 ist über die Düse 23 an die Bremsleitung BP angeschlossen, so daß sich in den Räumen 24 und 25" ein bestimmter BPW-Druck angestaut hat, bevor der Membrankolben 17 das Ventil 14 und, durch die Verschieblichkeit des Ventilrohr-es 25 und dessen Gehäuseanschlag 25"' zeitlich etwas nachfolgend, das Ventil 15 aufschaltet. Im geöffneten Zustand des Ventils 14 bildet sich in den Ventilräumen 20, 22 ein BPW/QAW-Mischdruck, der ein rasches Durchschalten des Membrankolbens 17 zum Öffnen des Ventils 15 bewirkt, woraufhin der Mischdruck über die Düse 21 und die Düse 28 mit dem nachgeschalteten Rückschlagventil 29 abgebaut wird und sodann der Membrankolben 17 wieder in seine Schließstellung geht, um die Ventilsitze 19 und 26 erneut zu schließen. Es können sich damit erneut im Pulsator 12 QAW- und BPW-Drücke aufbauen und der vom angestauten QAW-Druck erneut in die Öffnungsstellung geschaltete Membrankolben 17 ermöglicht erneut eine QAW/BPW-Mischdruck- bildung mit einem erneuten Abbau des Mischdruckes über die beiden Düsen 21 und 28. Auch dieser Pulsator 12 taktet damit im Rhytmus des Druckanstaues von QAW-D.ruck im Ventilsitzraum 22 und des Abbaues des QAW/BPW-Mischdruckes über die Düsen 21 und 28.
  • Fig. 4 zeigt ein separates Beschleunigerventil nach der Erfindung, das nach Wahl zusätzlich z.B. zu einer Notbrems-/Beschleuniger-Ventileinheit nach Figuren 2 oder 3 verwendet werden kann, wie bereits eingangs erläutert ist. Das Beschleunigerventil enthält einen Druckvergleicher, z.B. einen Membrankolben 4, der einerseits über einen Eingang 2 an die Bremsleitung BP und andererseits über einen Eingang 3 an eine Steuerkammer'QAC angeschlossen ist. Der Membrankolben 4 überwacht über einen Stößel 10 ein Pulsator-Erregerventil 8 , entsprechend dem Ventil 8 nach Fig. 2 und 3. Das Ventil 8 weist eine federbelastete Ventilplatte8iauf, die einen Ventilsitz 8" abzuschließen vermag, der in der Öffnungsstellung eine QA-Leitung über eine Düse 13 entsprechend der Düse 13 in Fig. 2 oder 3 an einen erfindungsgemäßen Pulsator 12 entsprechend dem Pulsator 12 in Fig. 2 anschließt.
  • Es ist klar, daß das Beschleunigerventil nach Fig. 4 an eine Steuerkammer QAC angeschlossen sein muß, wobei zwischen der Bremsleitung BP und der Steuerkammer QAC ein Rückschlagventil 7' und parallel dazu eine Fülidüse 7 angeordnet ist, wie es an sich bekannt ist, wobei das Rückschlagventil 7' von BP nach QA sperrt und von QA nach BP öffnet.
  • Es ist auch klar, daß das Ventil 14' des erfindungsgemäßen Pulsators 12 auch derart ausgebildet sein kann, daß es einem einerseits von QA-Luft beaufschlagten, andererseits an Atmosphäre liegenden Membrankolben aufweist, der beim Erreichen des QA-Schaltdruckes über einen Stößel ein federbelastetes Sitzventil ähnlich dem Ventil 8 aufstößt, welches das BP-Volumen 24 zum inneren Raum des Ventilsitzes 36 des zweiten Ventils 15' schaltet.
  • Weiterhin ist klar, daß der Pulsator 12 auch durch den erfindungsgemäßen Pulsator 12 nach Fig. 3 ersetzt sein kann.
  • Der erfindungsgemäße Beschleuniger nach Fig. 4 in Verbindung mit einem der erfindungsgemäßen Pulsatoren nach Fig. 2 oder 3 kann aber auch als ein Ventilbauteil an eine herkömmliche Notbremseinheit angeflanscht werden, die noch mit keinem Beschleuniger ausgerüstet ist, um dadurch eine Notbrems-/Beschleuniger-Venti leinheit zu bilden. Der erfindungsgemäße Beschleuniger kann darüber hinaus auch eine separate Ventileinheit bilden, die wahlweise zusätzlich parallel zu Notbrems-/Beschleuniger-Ventileinheiten geschaltet werden kann, wie eingangs schon erwähnt.
  • Die erfindungsgemäße Ventileinheit nach Fig. 2 oder 3, bei der das Pulsator-Erregerventil 8 jeweils mit der Notbremseinheit eines nicht weiter dargestellten Bremssteuerventils zu einer Beschleuniger/Notbrems-Ventileinheit kombiniert ist, überwacht erfindungsgemäß drei Ventileinrichtungen: Die erste Ventileinrichtung ist das Pulsator-Erregerventil 8, die zweite Ventileinrichtung 5 ist in die Verbindung zwischen der Steuerkammer QAC und der Entlüftungsdüse 6 zur Atmosphäre geschaltet und die dritte Ventileinrichtung 44, 45 schließt die mit dem Schnellbremsventil 46" in Verbindung stehende Leitung 46 über die offene zweite Ventileinrichtung 5 und die Entlüftungsdüse 6 an Atmosphäre an und sperrt gleichzeitig die Verbindung der Steuerkammer QAC zu dem Ventilraum 46 ab.
  • Bei geringen Druckabsenkungen pro Zeiteinheit in der Bremsleitung BP, die einen unteren Grenzwert nicht überschreiten und die vor allem nur auf Druckverluste in der Bremsleitung BP zurückzuführen sind, nicht jedoch von einer Betriebsbremsung herrühren, wird zur Angleichung des etwas höheren Druckes in der Steuerkammer QAC an den nur relativ langsam abfallenden Druck in der Bremsleitung BP vom Kolben 4 nur das Pulsator-Erregerventil 8 aufgesteuert, ohne daß - Dank des Tothubes h - auch das Ventil 5 geöffnet wird. Hierdurch gelangt Luft aus der Steuerkammer QAC über das offene Ventil 8 und die Düse 13 zum Pulsator 12, wo die Steuerkammerluft schleichend zur Atmosphäre abströmt, ohne daß dabei der Pulsator zu pulsieren beginnt. Es wird also durch den Pulsator keine Luft aus der Bremsleitung BP abgezapft, was in dieser Situation auch nicht erwünscht wäre, da ja die angenommene geringe Druckerniedrigung in der Bremsleitung BP nicht auf einer Betriebs- bzw. Regelbremsung beruht.
  • Bei relativ höheren Druckabsenkungen pro Zeiteinheit in der Bremsleitung BP, die den unteren Grenzwert überschreiten und die auf eine Betriebs- bzw. Regelbremsung für die niedrigste oder eine relativ niedrige Bremsstufe zurückzuführen sind, wird von dem Kolben 4 weiterhin nur das Ventil 8 aufgesteuert, während das Ventil 5 geschlossen bleibt. Die jetzt über das geöffnete Ventil 8 zum Pulsator 12 strömende Luft aus der Steuerkammer QAC bringt diesen nunmehr zum Takten, so daß mit der Taktfrequenz des Pulsators QAW/BPW-Mischdruckimpulse zur Atmosphäre abgezapft werden.
  • Wird dagegen eine mittlere bis höhere Bremsstufe eingesteuert, ist der Druckgradient in der Bremsleitung BP derart steiler, daß die nötige Menge der QA-Luft aus der Steuerkammer QAC nicht mehr allein über das offene Ventil 8 und den angeschlossenen Pulsator zur Atmosphäre abgeleitet werden kann. Der Kolben steuert in einem solchen Falle nicht nur das Ventil 8, sondern auch das Ventil 5 auf, wodurch die Steuerkammer QAC zusätzlich über die Entlüftungsdüse 6 an Atmosphäre angeschlossen ist.
  • Hierdurch läßt sich der Steuerkammerdruck rasch an den in Abhängigkeit von der jeweiligen eingesteuerten Betriebsbremsstufe abfallenden Bremsleitungsdruck anpassen, ohne daß eine Schnellbremsung ausgelöst wird. QA-Luft aus der Steuerkammer QAC wird dabei aber nicht nur über die Entlüftungsdüse 6, sondern auch über das offene Ventil 8 und den taktenden Pulsator 12 zur Atmosphäre abgeleitet.
  • Ist- bei einer Notsituation die Druckabsenkung in der Bremsleitung BP pro Zeiteinheit so groß, dabei oberer Grenzwert überschritten wird, dann steuert der Kolben 4 das Ventil 44, 45 in seine Schließstellung während die Ventile 8 und 5 in der Öffnungsstellung verbleiben.
  • Hierdurch wird die Leitung 46' zum Schnellentiüftungsventil 46" über die Düse 6 an Atmosphäre gelegt, woraufhin in an sich bekannter Weise das Schnellentlüftungsventil in seine Öffnungsstellung gesteuert wird.
  • Die Bremsleitung BP wird dadurch über die Leitung 48 und einen nicht dargestellten bekannten großquerschnittigen Ventilsitz an Atmosphäre geschaltet. Hierdurch erfolgt in bekannter Weise eine rasche Entlüftung der Bremsleitung BP.

Claims (18)

  1. ANSPRÜCHE 9 Pulsierend arbeitende Bremsbeschleuniger-Einrichtung für eine indirekt wirkende Druckluftbremse für Schienenfahrzeuge; -- der Bremsbeschleuniger (4, 8, 12) arbeitet bei jeder Bremsstufe einer Betriebsbremsung (Regelbremsung); -- der Bremsbeschleuniger besitzt eine erste Eintrittsöffnung (2) für Bremsleitungsdrucksignale und eine (3) zweite Eintrittsöffnung fur Bezugsdrucksignale; -- die Bezugsdrucksignale stammen aus einer Steuerkammer (QAC), die über eine Fülidüse (7) an die Bremsleitung (BP) angeschlossen ist; -- der Bremsbeschleuniger (4, 8, 12) besitzt ein Steuerorgan (4), das auf Druckunterschiede der beiden Drucksignale an den beiden Eintrittsöffnungen (2, 3) anspricht; -- das Steuerorgan (4) überwacht eine erste Ventileinrichtung (8) zum Betrieb eines Pulsators (12), der während jeder Bremsstufe wiederholte Luftimpulse aus der Bremsleitung zur Atmosphäre abzapft; die Ventil--- einrichtung (8) ist einerseits an die Steuerkammer (QAC) und andererseits über eine erste Düse (13) an den Pulsator (12) angeschlossen; der Bremsbeschleuniger (4, 8, 12) ist wie folgt gekennzeichnet: -- der Pulsator (12) ist über eine zweite Düse (23) an die Bremsleitung (BP) angeschlossen; -- der Pulsator (12) bildet einen Mischdruck aus einem ersten abgeleiteten Druck (QAW) und einem zweiten abgeleiteten Druck (BPW); der erste Druck (QAW) ist über die erste Düse (13) vom Druck der Steuerkammer (QAC) abgeleitet und der zweite Druck (BPW) ist über die zweite Düse (23) vom Druck der Bremsleitung (BP) abgeleitet; -- bei jeder Bremsstufe zapft der Pulsator (12) taktweise Mischdruckimpulse (BPW/QAW) zur Atmosphäre ab, wobei gleichzeitig der Bremsleitungsdruck und der Steuerkammerdruck über den Pulsator (12) erniedrigt werden.
  2. 2. Beschleuniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, -- daß der Pulsator (12) aus zwei Ventilen- (14', 15') besteht; -- daß das erste Ventil (14') einen ersten Ventilkolben (30) aufweist, der einen ersten Ventilraum (34) von einem zweiten Ventilraum (31) trennt, der erste Ventilraum (34) über ein erstes Volumen (24') und die erste Düse (13) an den Sensor (8) angeschlossen ist, außerdem der erste Ventilraum (34) über eine dritte Düse (21) an Atmosphäre liegt, der zweite Ventilraum (31) zur Atmosphäre offen ist; -- daß in dem ersten Ventilraum (34) sich ein erster Ventilsitz (32) befindet, der von dem ersten Ventilüber kolben (30) überwacht ist und der/ein zweites Volumen (24) und die zweite Düse (23) an die Bremsleitung (BP) angeschlossen ist, in dem zweiten Ventilraum (31) sich eine erste Feder (31') befindet, die den ersten Ventilkolben (31) in Richtung des ersten Ventilsitzes (32) belastet; -- daß das zweite Ventil (15')einen zweiten Ventilkolben (33) aufweist, der einen dritten Ventilraum (35) von einem vierten Ventilraum (38) trennt, der dritte Ventilraum (35) über eine vierte Düse (37) an Atmosphäre gelegt ist, der vierte Ventilraum (38) zur Atmosphäre offen ist, in dem dritten Ventilraum (35) sich ein zweiter Ventilsitz (36) befindet, der von dem zweiten Ventilkolben (33) überwacht ist und der an den ersten Ventilraum (34) angeschlossen ist, in dem vierten Ventilraum (38) sich eine zweite Feder (38') befindet, die den zweiten Ventilkolben (33) in Richtung des zweiten Ventilsitzes (36) belastet, die dritte Düse (21) im Querschnitt wesentlich kleiner gewählt ist als die vierte Düse (37).
  3. 3. Beschleuniger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ventilraum (34) über die dritte Düse (21) an den dritten Ventilraum (35) angeschlossen ist.
  4. 4. Beschleuniger nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die dritte Düse (13, 21) annähernd gleich groß und jeweils kleiner gewählt sind als die zweite und die vierte Düse (23, 37) und daß die.
    vierte Düse (37) größer als die zweite Düse (23) gewählt ist.
  5. 5. Beschleuniger nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventile (14', 15') des Pulsators (12) im Rhythmus des Druckanstaues des QAW-Druckes und des Druckabbaues des QAW/BPW-Mischdruckes phasenversetzt zueinander pulsieren, wobei jeweils das erste Ventil (14') vor dem zweiten Ventil (15') in seine Öffnungs- bzw.
    Schließstellung schaltet.
  6. 6. Beschleuniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Pulsator (12) aus zwei Ventilen (14, 15) besteht: -- das erste Ventil (14) weist einen Ventilkolben (17) auf, der einen ersten Ventilraum (20) von einem zweiten Ventilraum (16) trennt; der erste Ventilraum (20) liegt über einer dritten Düse (21) an Atmosphäre; in dem ersten Ventilraum befindet sich ein erster Ventilsitz (19),der von dem Kolben (17) überwacht ist und der über die erste Düse (13) an den Sensor (8) angeschlossen ist; -- innerhalb des ersten Ventilsitzes (19) liegt ein zweiter Ventilsitz (26) am Ende eines Ventilrohres (25), das in einer Öffnung (25"') eines dritten Ventilraumes (25") axial verschieblich geführt ist, und dort von einer ersten Feder (25') in Richtung des Kolbens (17) belastet ist; der dritte Ventilraum (25") ist über ein Volumen (24) und die zweite Düse (23) an die Bremsleitung (BP) angeschlossen; -- in dem zweiten Ventilraum (16) befindet sich eine zweite Feder (18), die den Kolben in Rich-tung der beiden Ventilsitze (19, 26) belastet; der Kolben überwacht sowohl den ersten wie den zweiten Ventilsitz; der zweite Ventilraum ist zur Atmosphäre offen.
  7. 7. Beschleuniger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Ventilraum (20) über eine vierte Düse (28) an ein Rückschlagventil (29) angeschlossen ist, das in seiner Öffnungsstellung den ersten Ventilraum zusätzlich zu der dritten Düse (21) an Atmosphäre anschließt.
  8. 8. Beschleuniger nach Anspruch 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Düse (13, 23) jeweils kleiner als die dritte und die vierte Düse (21, 28) gewählt sind, wobei die erste Düse (13) kleiner als die zweite Düse und die vierte Düse (28) größer als die dritte Düse (21) gewählt ist.
  9. 9. Beschleuniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleuniger (4, 8, 12) als Ventilbaueinheit an ein Notbremsteil eines Bremssteuerventils anflanschbar ist und mit diesem eine Notbrems/Beschleuniger-ventileinheit bildet.
  10. 10. Beschleuniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleuniger (4, 8, 12) eine separate Ventilbaueinheit bildet, die wenigstens einem Bremsteuerventil zugeordnet ist und wobei parallel zu der Fülldüse (7) ein Rückschlagventil (7') geschaltet ist, das von der Steuerkammer (QAC) zur Bremsleitung (BP) öffnet und von der Bremsleitung (BP) zur Steuerkammer (QAC) schließt.
  11. 11. Beschleuniger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (4) zugleich als Notbremskolben ausgebildet ist, und eine Beschleuniger/Notbremskolben-Einheit au er bildet, die/der ersten Ventileinrichtung (Sensor 8) eine zweite Ventileinrichtung (5) in einem ersten Druckluftverbindungsweg (3, 4', 47) zwischen der Steuerkammer (QAC) und einer Entlüftungsdüse (6) und zusätzlich eine dritte Ventileinrichtung (46") in einem zweiten Druckluftverbindungsweg (2, 2", 48) zwischen der Bremsleitung (BP) und der Atmosphäre überwacht.
  12. 12. Beschleuniger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerorgan (4) über je eine Kupplungsvorrichtung (10; 9) mit der ersten und der zweiten Ventileinrichtung (8 , 5) mechanisch verbunden ist und daß in die Kupplungseinrichtung (9) zwischen dem Steuerorgan (4) und der zweiten Ventileinrichtung (5) eine Tothubeinrichtung (11) eingeschaltet ist, derzufolge bei einer Druck erniedrigung in der Bremsleitung die erste Ventileinrichtung (8) zeitlich vor der zweiten Ventileinrichtung (5) in Öffnungs- stellung geht und daß bei einer Druckangleichung des Steuerkammerdruckes an den Bremsleitungsdruck die zweite Ventileinrichtung (5) vor der ersten Ventileinrichtung (8) in Schließstellung geht.
  13. 13. Beschleuniger nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Tothubeinrichtung (11) des Steuerorgans (4) aus einem federbelasteten Ventilstößel (40) besteht, der in einer am Steuerorgan (4) festen Hülse (41) längsverschieblich geführt ist und mit seinem aus der Hülse (41) herausragenden Ende die zweite Ventileinrichtung (5) kontrolliert, und daß in der Hülse (41) ein Anschlag (42) zum Abfangen des Stößels (40) vorhanden ist.
  14. 14. Beschleuniger nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite entileinrichtung (5) aus einem Ventilsitz (43) und einer Ventilplatte (44) besteht, die in Öffnungsrichtung der zweiten Ventileinrichtung (5) von einer ersten Federkraft belastet ist, daß der Ventilsitz (43) an die Entlüftungsdüse (6) angeschlossen ist und daß die den Ventilstößel (40) in Schließrichtung der Ventilplatte (44) belastende zweite Federkraft (40') stärker bemessen ist, als die die Ventilplatte (44) belastende, erste Federkraft (44').
  15. 15. Beschleuniger nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der maximale Tothub (h) zwischen dem Anschlag (42) und dem Ventilstößel (40) bei Druckgleichheit von BP-Druck und QA-Druck vorhanden ist, wobei die Ventilplatte (44) durch den Ventilstößel (40) in ihrer Schließstellung gehalten ist.
  16. 16. Beschleuniger nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ventileinrichtung (5) einen zweiten Ventilsitz (45) aufweist, daß die Ventilplatte (44) in einem Ventilraum (46) beweglich angeordnet ist und die Schließstellung beider Ventilsitze (43, 45) überwacht, und daß der Ventilraum (46) über den zweiten Ventilsitz (45) mit der Steuerkammer (QAC) in Verbindung steht und und an die dritte Ventileinrichtung/angeschlossen ist.
  17. 17. Beschleuniger nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ventilsitze (43, 45) den Ventilraum (46) begrenzen und sich einander gegenüberliegen, daß da.s freie. Ende des Stößels (40) durch den zweiten Ventilsitz (45) ragt und in Richtung auf die Ventilplatte (44) weist und daß die Hülse (41) am Notbremskolben (4) mit Spiel in einem Rohr (47) verschieblich ist, das einerseits an den vom QA-Druck beaufschlagten Kolbenraum (4') zur einen Seite des Notbremskolbens (4) und andererseits an den zweiten Ventilsitz (45) angeschlossen ist.
  18. 18. Beschleuniger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, -- daß bei geringen Druckabsenkungen pro Zeiteinheit in der Bremsleitung (BP), die einen unteren Grenzwert nicht überschreiten, zur Angleichung des höheren Steuerkammerleitungsdruckes an den langsamen abfallenden Bremsleitungsdruck das Steuerorgan (4) nur die erste Ventileinrichtung (8) aufsteuert, wobei Luft aus der Steuerkammer (QAC) über die erste Düse (13) und den Pulsator (12) schleichend zur Atmosphäre entweicht, ohne daß der Pulsator (12) taktet; -- daß bei einer den unteren Grenzwert überschreitenden Druckabsenkung pro Zeiteinheit in der Bremsleitung (BP) zur Einleitung einer relativ niedrigen Bremsstufe das Steuerorgan (4) weiterhin nur die erste Ventileinrichtung (8) aufsteuert, wobei der Pulsator (12) erregt wird, der einen QAW/BPW-Mischdruck zur Atmosphäre abzapft, -- daß bei Einleitung einer mittleren bis höheren Bremsstufe das Steuerorgan (4) zusätzlich zur ersten Ventileinrichtung (8) auch die zweite Ventileinrichtung (5) aufsteuert, wodurch einerseits der Pulsator (12) zum Pulsieren gebracht wird als auch QA-Luft aus der Steuerkammer über die Entlüftungsdüse (6) zur Atmosphäre geleitet wird und -- daß bei einer einen oberen Grenzwert überschreitenden Druckabsenkung pro Zeiteinheit in der Bremsleitung (BP) zur Auslösung einer Schnellbremsung das Steuerorgan (4) bei geöffneter erster und zweiter Ventileinrichtung (8, 5) die dritte Ventileinrichtung (44, 45) geschlossen wird, um das Schnellbremsventil (46") zur Auslösung zu bringen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CZ305720B6 (cs) * 2014-11-11 2016-02-17 Dako- Cz, A.S. Uspořádání potrubního zrychlovače pneumatické brzdy kolejového vozidla vlakové soupravy I

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CZ305720B6 (cs) * 2014-11-11 2016-02-17 Dako- Cz, A.S. Uspořádání potrubního zrychlovače pneumatické brzdy kolejového vozidla vlakové soupravy I

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