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DE3300307A1 - Schwimmende abdeckung fuer wasserbecken aus selbsttragenden abdeckelementen - Google Patents

Schwimmende abdeckung fuer wasserbecken aus selbsttragenden abdeckelementen

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Publication number
DE3300307A1
DE3300307A1 DE19833300307 DE3300307A DE3300307A1 DE 3300307 A1 DE3300307 A1 DE 3300307A1 DE 19833300307 DE19833300307 DE 19833300307 DE 3300307 A DE3300307 A DE 3300307A DE 3300307 A1 DE3300307 A1 DE 3300307A1
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DE
Germany
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water
floating
dirty water
cover elements
Prior art date
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DE19833300307
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DE3300307C2 (de
Inventor
Joachim Dipl.-Ing. 6836 Oftersheim Grage
Horst Dr.-Ing. 6902 Sandhausen Niemann
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE3300307C2 publication Critical patent/DE3300307C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/06Safety devices; Coverings for baths
    • E04H4/08Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Sewage (AREA)

Description

  • Schwimmende Abdeckung für Wasserbecken aus
  • selbsttragenden Abdeckelementen Die Erfindung betrifft eine Abdeckung für Wasserbecken aus selbsttragenden Abdeckelementen, insbesondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
  • Solche Wasserbecken führen beispielsweise Schmutzwasser. Bisher gibt es als Abdeckung für solche Wasserbecken: Ortsfeste Kuppeln, die sich freitragend von Beckenrand zu Beckenrand spannen, und Abdeckungen, sie sich zusätzlich auf der Bedienungsbrücke oder dem Mittelbauwerk abstützen. Bei sich mit dem Krählwerk drehender Bedienungsbrücke reicht die Abdeckung entweder über das gesamte Becken hinaus, wobei gesonderte Fundamente erforderlich sind, oder die Abdeckung dreht sich mit der Bedienungsbrücke gleichschnell mit.
  • Die Nachteile und Grenzen dieser bekannten Abdeckungsmöglichkeiten liegen darin, daß unter den freitragenden Kuppeln eine korrosive Atmosphäre entsteht, die zur Zerstörung der Stahleinbauten (Bedienungsbrücke) führen kann, und zum Arbeiten in dem Raum Schutzmaßnahmen (Explosionsschutz, Gasmasken) getroffen werden müssen. Bei sehr großen Beckenabmessungen können die an sich bekannten Abdeckungsmöglichkeiten an konstruktive und wirtschaftlich unvertretbare Grenzen stoßen. Die bisherigen Abdecksysteme geben immer auch zusätzlich Lasten an den Beckenrand und gegebenenfalls Lasten an die Bedienungsbrücke oder das Mittelbauwerk ab. Für diese Zusatzlasten sind die bereits bestehenden Wasserbecken nicht dimensioniert und nur mit erheblichem Aufwand nachrüstbar.
  • Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die die oben genannten Nachteile und Schwierigkeiten überwindet. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Abdeckelemente auf Schwimmkörpern über dem Wasser des Wasserbeckens liegen. Somit kann die Abdeckung kontinuierlich über ihrer gesamten Fläche vom Wasser allein getragen werden, so daß besondere Verstärkungen an den bestehenden Wasserbecken nicht mehr erforderlich sind. Auch der Baugrund erhält keine höheren Belastungen.
  • Die unter Auftrieb stehenden Schwimmkörper können so bemessen werden, daß die auf ihnen liegenden Abdeckelemente auch bei erhöhten Lasten z.B.
  • Schnee nicht in das Wasser eintauchen.
  • Für diese Erfindung sind Abwasserbecken mit Schwimmschlamm von besonderer Bedeutung. Der Schlamm schwimmt an der Oberfläche des Schmutzwassers auf und bewegt sich zum äußeren Beckenrand hin, wo er leicht dem Becken entnommen werden kann.
  • Die eigentlichen Abdeckelemente liegen auf vereinzelt oder in Reihen angeordneten, in das Schmutzwasser getauchten Schwimmkörpern, so daß sie auch bei erhöhten Auflasten wie Schnee immer oberhalb der Schmutzwasseroberfläche liegen.
  • Somit kann der Schwimmschlamm wie bisher an der Schmutzwasseroberfläche aufschwimmen, und der Schwimmschlamm berührt nur die Schwimmkörper, die in ihrer Gesamtheit einen vielfach geringeren Eintauchquerschnitt in das Schmutzwasser besitzen als der Fläche der Abdeckelemente entspricht. Im Ergebnis bleibt also der überwiegende Teil der Schmutzwasseroberfläche frei.
  • Bei der Verwendung von schlanken und hohen Schwimmkörpern treten die Vorteile besonders klar hervor. Nach dem Ablassen des Wassers aus dem Wasserbecken stehen die Schwimmkörper auf dem Beckenboden auf. Die Abdeckung liegt dann in ausreichender Höhe über dem Beckenboden, so daß eine einwandfreie Inspektion des Beckens und der Schwimmkörper sowie der Abdeckungselemente möglich ist, ohne daß die Abdeckung entfernt werden müßte.
  • Dabei sind, wie für die neue Abdeckung allgemein, keine weiteren Führungen zum Beckenboden hin oder Zusatzarbeiten am Becken erforderlich; infolgedessen reduzieren sich die Kosten insgesamt erheblich gegenüber den bisherigen Abdeckmethoden.
  • Sofern das Schmutzwasser strömt, werden die Schwimmkörper bevorzugterweise strömungsgünstig ausgebildet. Dazu werden die Schwimmkörper bevorzugt dann als schlanke Körper ausgebildet, die mit ihrer Schmalseite gegen die Strömung stehen.
  • Besonders vorteilhaft ist die erfindungsgemäße Abdeckung für kreisrunde Abwasserbecken, insbesondere mit Räumerbrücken, insbesondere beweglichen.
  • Bislang konnte sich die Räumerbrücke in dem abgeschlossenen Luftraum unterhalb einer kuppel- förmigen Abdeckung drehen. Dabei wurde aber die Räumerbrücke durch Korrosion gefährdet; gerade aus dem Schmutzwasser treten bekanntermaßen korrosive Dämpfe und Gase aus. Auch mußte das Bedienungspersonal den mit häufig giftigem Gas gefüllten Raum unter entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen betreten und Motoren und Aggregate mußten explosionsgeschützt sein.
  • Man hat diese Nachteile schon dadurch zu umgehen veruscht, daß sich die Räumerbrücke über die Abdeckung erhob , wobei sich dann die Abdeckung auf die Räumerbrücke und/oder das Mittelbauwerk des Abwasserbeckens abstützte. Dabei dreht sich die Abdeckung mit der Räumerbrücke synchron. Besonders bei großen Becken bewirkt diese Abdeckung durch ihr Eigengewicht und eventuell darauffallenden Schnee eine sehr große zusätzliche Belastung für die Räumerbrücke und/oder das Mittelbauwerk, Beckenrand und Fundament. Dabei sind für solche Belastungen diese Bauteile meistens nicht ausgelegt und auch nur schwer nachrüstbar.
  • Man könnte nun die erfindungsgemäße Abdeckung in einem solchen Falle ohne weiteres auch einsetzen, insbesondere, indem man die Schwimmkörper bzw.
  • Abdeckelemente auf konzentrischen Kreisbahnen um das Mittelbauwerk anordnen würde.
  • Vorteilhafter ist es aber, wenn die Schwimmkörper auf von der Mitte des Abwasserbeckens, insbesondere also dem Mittelbauwerk, ausgehenden, spiraligen Leitlinien hintereinander angeordnet sind.
  • Dreht sich nun die Abdeckung mit der Räumerbrücke, indem z.B. die Räumerbrücke mit der Abdeckung kraftschlüssig verbunden ist, so korrespondiert der Drehbewegung der spiraligen Leitlinie der Schwimmkörper zwangsläufig eine Radial-Strömung des Schmutzwassers, insbesondere des Schwimmschlammes. Infolgedessen muß bei entsprechendem Drehsinn der Schwimmschlamm z.B. zum Beckenaußenrand wandern. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Räumerbrücke und der Abdeckung kann z.B. dadurch verwirklicht werden, daß das Gestänge von der Räumerbrücke zu dem sogenannten Krählwerk durch Aussparungen in den Abdeckelementen geführt ist. Es versteht sich, daß durch einen Antrieb der Abdeckung über die Räumerbrücke der Schwimmschlamm insbesondere zwangsläufig kontinuierlich zum Beckenaußenrand gefördert werden kann, wo er dann abgehoben werden kann, Eine solche, insbesondere über der gesamten Schmutzwasseroberfläche wirkende, Radial-Förderung des Schmutzwassers an der Oberfläche war bislang überhaupt nicht bekannt.
  • Besondere Vorteile ergeben sich für den Fall, wenn das Schmutzwasser vom Mittelbauwerk zum BeckenauBenrand strömt. Bei drehender Abdeckung sind nun im Abwasserbecken zwei zunächst voneinander unabhängige Bewegungen zu beachten: a) Das Schmutzwasser strömt hauptsächlich in radialer Richtung; b) Die drehende Bewegung der Abdeckung bewirkt eine konzentrische Bewegung jedes einzelnen Schwimmkörpers durch das Schmutzwasser.
  • Nun überlagern sich aber beide Bewegungen. Entsprechend den Bewegungskomponenten ändert sich von Punkt zu Punkt die Strömungsrichtung und Geschwindigkeit der Wasserteilchen bezüglich der Schwimmkörper. Werden die Schwimmkörper so angeordnet, daß der jeweils nachfolgende im Strömungsschatten des anderen liegt, so werden sich als Leitlinien für die Schwimmkörper Spiralen ergeben, Also kann dann im Ergebnis die spiralige Leitlinie so gewählt werden, daß die Schmutzwasserteilchen angenähert ungehindert zum Rand fließen können, so als ob keine Schwimmkörper ihnen im Wege stünden.
  • Die Abdeckung dreht sich damit im Ergebnis praktisch kraftfrei, so daß ein zusätzlicher Antrieb hierzu nicht mehr notwendig ist.
  • Hinzu kommt noch, daß die eintauchenden Schwimmkörper regelmäßig die gesamte Schmutzwasseroberfläche soweit unterteilen, daß dadurch Walzenbildungen im Wasser verhindert werden, das Wasser also beruhigt wird und somit der Absetzvorgang auch für den Schwunmschlamm verbessert werden wird. Dabei steht jedoch das Schmutzwasser nicht, sondern strömt wie ungehindert radial nach außen. Bei der idealen Spirale für die Leitlinie der Schwimmkörper ist in Polarkoordinaten ausgedrückt der Radius der Leitlinie zur Quadratwurzel des Drehwinkels proportional. Dies rührt daher, daß die Radial-Strömungsgeschwindigkeit des Schmutzwassers umgekehrt proportional zum Radius ist, wenn die Tiefe des Abwasserbeckens über dem Radius konstant ist, während sich die Schwimmkörper mit konstanter Winkelgeschwindigkeit um den Mittelpunkt des Abwasserbeckens drehen.
  • Wirtschaftlich besonders vorteilhaft ist die archimedische Spirale für die Leitlinie der Schwimmkörper. Die archimedische Spirale ist dadurch gegeben, daß der Radius dem Drehwinkel proportional ist. Sie kommt also dadurch zustande, daß sich ein Punkt gleichförmig längs einer Geraden bewegt, während letztere gleichzeitig um einen festen Punkt gleichförmig gedreht wird.
  • Also ist der Abstand benachbarter Leitlinien und somit der benachbarten Schwimmkörper konstant, Also können alle Schwimmkörper von gleicher Größe sein. Für die Fertigung der somit gleichen Schwimmkörper und der annähernd gleichgroßen Abdeckelemente lassen sich dann industrielle Serien-Herstellungsverfahren einsetzen. Unabhängig von der Beckengröße lassen sich die gleichen Schwimmkörper und die gleichen Abdeckelemente einsetzen, veränderlich nur nach der Zahl, die zur Abdeckung der Beckengröße erforderlich ist.
  • Um eine möglichst geruchsdichte Abdeckung zu erzielen, kann zwischen ihr und dem Rand des Abwasserbeckens eine ebenfalls auf dem Schmutzwasser schwimmende Tauchwanddichtung angeordnet sein. Die Tauchwanne selbst ist als oben offener Trog ausgebildet, der mit Wasser gefüllt ist. Eine am Rand des Abwasserbeckens demgegenüber schwimmende Schürze ragt bis in das Wasser in der Tauchwanne.
  • Damit wird ein geruchsdichter Verschluß zwischen dem Rand des Abwasserbeckens und der Abdeckung gebildet.
  • Die Schürze braucht nicht notwendigerweise zu schwimmen, sie kann auch am Rand des Abwasserbeckens fest angeordnet sein.
  • Die Erfindung sei anhand eines Ausführungsbeispieles unter Bezug auf Zeichnungen erläutert.
  • Es zeigen: Figur 1 das Prinzip der Leitlinien für eine kreisrunde Abdeckung; Figur 2 den Querschnitt entsprechend Figur 3 von dem Mittelbauwerk zum Beckenaußenrand; Figur 3 einen Quadranten einer Abdeckung gemäß den Figuren 1 und 2 in Draufsicht; Figur 4 ein Serien-Abdeckelement in Draufsicht; Figur 5 einen Querschnitt entlang der Schnittlinie A-B in Figur 4.
  • In Figur 1 ist für ein kreisrundes Abwasserbecken eine spiralige Abdeckung in Draufsicht im Prinzip dargestellt. Mit der Bezugsziffer 1 ist das Mittelbauwerk, mit der Bezugsziffer 2 der Beckenaußenrand gekennzeichnet. Vom Mittelbauwerk 1 strömt das Schmutzwasser zum Beckenaußenrand 2.
  • Es wird regelmäßig pro Zeiteinheit in radialer Richtung eine Wegstrecke 4 zurücklegen. Bei konstanter Beckentiefe ist die Wegstrecke 4 umgekehrt proportional zum radialen Abstand vom Mittelpunkt des Mittelbauwerkes. Bei konstanter Winkelgeschwindigkeit der nicht dargestellten Räumerbrücke mit der Abdeckung wird pro Zeiteinheit von einem Punkt auf der Abdeckung die Bogenstrecke 5 zurückgelegt. Die resultierende Überlagerung der Wegstrecke 4 und der Bogenstrecke 5 ergibt die spiralige Leitlinie 3. Dies ist grewissermaßen der Weg eines Punktes auf der Schmutzwasseroberfläche für einen Beobachter auf der sich drehenden Abdeckung. So erklärt es sich, daß die Schwimmkörper entlang der Leitlinie 3 anzuordnen sind, so daß sie der Strömung des Schmutzwassers scheinbar nicht im Wege stehen.
  • In Figur 2 ist nun ein Querschnitt einer Abdeckung, wie in Figur 1 im Prinzip erläutert, dargestellt.
  • Die Abdeckelemente 12 ruhen auf den Schwimmkörpern 1o, die als schlanke Körper ausgebildet sind. Verstärkt sein können die Abdeckelemente 12 durch Rippen 13 bzw Sicken. Die Abdeckelemente 12 ruhen deutlich oberhalb der Schmutzwasseroberfläche 20. Ein Abdeckelement schließt gewöhnlich radial auf ein weiter innen liegendes nach außen hin an, indem sich die beiden benachbarten Abdeckelemente überlappen. Entsprechend kann die tangentiale Anschließung der Abdeckelemente zueinander ausgebildet sein. Jedoch können auch die Kanten eines jeden Abdeckelementes wie eben Flansche verstanden werden, die dann an die Kanten der benachbarten Abdeckelemente anschließen. Am Mittelbauwerk 1 ist eine Tauchwanddichtung im einzelnen dargestellt. Im abgebildeten Fall ruht die Schürze 7 auf einem Innenringschwimmkörper 9. Somit folgt auch die Schürze wie die übrigen Abdeckungen unterschiedlichen Wasserständen, wie das in der unteren, strichliniert dargestellten Situation zu erkennen ist.
  • Die Schürze 7 schließt gegenüber dem Mittelbauwerk 1 mit einer Anlagelippe 24 ab. Die Schürze 7 selbst reicht in die Tauchwanne 8 hinein, die gewöhnlich mit Wasser befüllt ist. Die Tauchwanne 8 ruht auf Innenschwimmkörpern 14, die gleichfalls durch Rippen 13 oder dergleichen versteift sein können, An den Innenschwimmkörpern 14 schließen dann die Abdeckelemente 12 mit den Schwimmkörpern 1o an. Am Beckenaußenrand 2 ist keine Tauchwanddichtung dargestellt. Stattdessen schließt dort die Abdeckung durch eine einfache Lippe ab.Letztere bewegt sich entsprechend den unterschiedlichen Wasserständen entlang der Außenführungswand 18 des Beckenaußenrandes 2. Unterhalb der Außenführungswand 18 kann durch den Abflußspalt 19 das Abwasser 16 in die Abwasserrinne 22 abflIßen.Die Abflußstufe 17 dient in bekannter Weise zur selbsttätigen Regulierung des Wasserstandes. Die Abwasserrinne 22 wird durch die Abwasserdeckung 15 geruchsdicht abgeschlossen. Die Abwasserabdeckung 15 dreht sich nicht, sie ist starr auf dem Beckenaußenrand 2 angeordnet. Nach weiter außen hin schließlich schließt sich noch der Baugrund 21 für das gesamte Bauwerk an.
  • In Figur 3 ist nun ein Quadrant einer archimedischspiraligen Abdeckung dargestellt. Ausgehend vom Mittelbauwerk 1 mit einer Tauchwanddichtung, von der nur die Tauchwanne 8 strichliniert angedeutet ist, folgen die Abdeckelemente 12, die sie tragenden Schwimmkörper 1o auf nur strichliniert dargestellten Leitlinien 3, die als archimedische Spiralen ausgebildet sind. Die Drehrichtung 23 ist so gewählt, daß der Wanderung des Schmutzwassers vom Mittelbauwerk 1 zum Beckenaußenrand 2 Rechnung getragen wird. Auch am Beckenaußenrand 2 ist eine Tauchwanddichtung dadurch angedeutet, daß von ihr die Tauchwanne 8 strichliniert eingezeichnet ist.
  • Auch hier am Beckenaußenrand 2 kann die Tauchwanne 8 auf Innenschwimmkörpern 14 ruhen9 deren Bezeichnung allerdings in diesem Fall im eigentlichen Sinne nicht zutrifft.
  • In Figur 4 ist ein durch einen Schwimmkörper lo komplettiertes Abdeckelemente 12 für imine archimedisch-spiralige Abdeckung entsprechend Figur 3 in Draufsicht dargestellt. An einer Seite ist der Schwimmkörper 1o angeordnet. Er weist eine gerundete Stoßfuge 27 auf. In Figur 3 ist zu erkennen, daß diese Rundung der Stoßfuge 27 gerade im Innenbereich der Abdeckung bei noch starker Krümmung der Leitlinie 3 erforderlich sein kann. Die Stoßfuge 27 erstreckt sich möglichst bis zu den ihr benachbarten Kanten des Abdeckelementes 12, damit die Stoßfuge der nächstbenachbarten Scnwimmkörper mit ihr moglichst bündig abschließen können. Versteift ist das Abdeckelement 12 durch eine ebenfalls nur strichlinierte, da verdeckt, dargestellte Rippe 13. Die Bedeutung der Zunge 25 und der Lagesicke 26, letztere bei dem Schwimmkörper io, wird anhand der nächsten Figur erläutert werden.
  • In Figur 5 ist ein Querschnitt entlang der Schnittlinie A-B aus Figur 4 dargestellt. Bin jeweils radial benachbartes Abdeckelement 12 wird mit einer Zunge 25 in der Lagesicke 26 des anderen Abdeckelementes einliegen. So ergibt sich eine bündig schließende Aneinanderreihung der Abdeckelemente in radialer Richtung, wie sie auch in tangentialer Richtung gewählt sein kann.
  • Zurückgehend auf Figur 4 sei erläutert, daß diese Einheits-Abdeckelemente 12 zur Ausbildung der gewählten Spirale, insbesondere im Bereich des Mittelbauwerkes 1 zugeschnitten werden müssen, aber auch können. Jedes Abdeckelement 12 ist somit entsprechend seiner Lage in der Spirale zuzuschneiden, was aber fertigungstechnisch keinerlei Probleme bedeutet.
  • ZeichenerklårunS 1 Mittelbauwerk 2 Beckenaußenrand 3 leitlinie 4 Wegstrecke 5 Bogenstrecke 7 Schürze 8 Tauchwanne 9 Innenringschwimmkörper 1o Schwimmkörper 11 Außenringschwimmkörper 12 Abdeckelement 13 Rippe 14 Innenschwimmkörper 15 Abwasserabdeckung 16 Abwasser 17 Abflußstufe 18 Außenführungwand 19 Abflußspalt 20 Schmutzwasseroberfläche 21 Baugrund 22 Abwasserrinne 23 Drehrichtung 24 Anlagelippe 25 Zunge 26 Lagesicke 27 Stoßfuge

Claims (8)

  1. A n s Q r ü c h e Abdeckung für Wasserbecken aus selbsttragenden Abdeckelementen, insbesondere aus glasfaserverstärktem Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (12) auf Körpern (1o) liegen, die auf dem Wasser schwimmen.
  2. 2. Abdeckung nach Anspruch 1, insbesondere für Schmutzwasser mit Schwimmschlamm, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (12) auf vereinzelt in das Schmutzwasser getauchten Schwimmkörpern (lo) angeordnet sind, so daß sie im übrigen über der Schmutzwasseroberfläche (20) von dieser beabstandet sind.
  3. 3. Abdeckung nach Anspruch 2, insbesondere für strömendes Schmutzwasser, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (?o) strömungsgünstig ausgebildet sind.
  4. 4. Abdeckung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3 für kreisrunde Abwasserbecken, insbesondere mit Räumerbrücken, insbesondere beweglichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmkörper (12) auf von der Mitte des Abwasserbeckens ausgehenden, spiraligen Leitlinien (3) aneinander angeordnet sind.
  5. 5. Abdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polarkoordinaten ausgedrückt der Radius der Leitlinie (3)- zur Quadratwurzel des Drehwinkels proportional ist.
  6. 6. Abdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitlinie (3) einer archimedischen Spirale folgt.
  7. 7. Abdeckung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ihr und dem Rand des Abwasserbeckens eine ebenfalls auf dem Schmutzwasser schwimmende Tauchwanddichtung angeordnet ist.
  8. 8. Abdeckelement, insbesondere für eine Abdeckung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite einer im wesentlichen rechteckigen Platte ein Schwimmkörper (1o) mit gerundeter Stoßfuge (27) angeordnet ist.
DE19833300307 1983-01-07 1983-01-07 Schwimmende Abdeckung für Wasserbecken Expired DE3300307C2 (de)

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