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Verdränger-, insbesondere Kreiskolbenmaschine
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Kreiskolbenmaschine entsprechend
dem Oberbegriff des Anspruches L Bei einer Kreiskolbenmaschine der vorgenannten
Art sind die in Achsrichtung gesehenen kreishogenförmigen Lagerstellen auf der Außenseite
des Außenzahnrades muldetfötmig ausgebildet und die ebenfalls in Achsrichtung gesehen
kreisbogenförmigen Stützstellen auf der Innenseite des das Außenzahnrad umgebenden
Ge useteiles als Rollen. Die Lagerstellen und die Stützstellen weisen starke U terschiede
in ihren Krümmungen auf, weshalb beim Eingriff der Stßtzstellen in die Lagerstellen
bei geringer Dämpfung eine hohe Preßkraft mit lautem Laufgerausch auftritt. Det
Raumbedarf einer derart ausgebildeten Kreiskolbenmaschine ist verhältnismßig groß
(DE-OS 30 15 551).
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Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kreiskolbenmaschine
zu schaffen, bei der jeweils in Achsrichtung gesehen die Lagerstellen und die Stützstellen
Bögen mit verhältnismäßig großem Durchmesser aufweisen. Diese Aufgabe wird durch
die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruches 1 erfindungsgemäß gelöst. Praktische
Versuche haben gezeigt, daß die Lagerstellen und die Stützstellen jeweils nur an
ihren Außenseiten aufeinander treffen und daß es genügt, nur die sich berfibrenden
Stellen mit Bögen, insbesondere Kreisbögen möglichst großer Durchmesser auszubilden.
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Hierdurch treffen beim Eingriff Zähne des Außenzahnrades in die Zahnmulden
des
Gehäuseteiles Radien sehr geringer Krfimmungsunterschiede aufeinander, weshalb nahezu
Flächenberührung auftritt. Auch kann sich zwischen der Lagerstelle und der Stützstelle
jeweils großen Durchmessers ein Schmierfilm'länger halten als bei kleineren Durchmessern,
wodurch eine verEiltnismäßig hohe Dämpfung und eine beträchtliche Laufruhe erzielt
wird. Da bei mit Kraft aneinander liegenden gewölbten Flächen großer Durchmesser
die Pressung verhältnismäßig gering ist, erhöht sich die Lebensdauer 'der Kreiskolbenmaschine.
Eine solche Maschine kann auch in raumsparender Bauweise ausgebildet werden.
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Die Merkmale des Anspruches 2 sind auf eine bevorzugte Weiterbildung
gerichtet.
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Die Merkmale des Anspruches 3 tragen zur Verringerung des Raumbedarfs
der Kreiskolbenmaschine bei.
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Eine Erhöhung der Lebensdauer der Kreiskolbenmaschine kann durch die
Merkmale des Anspruches 4 erzielt werden.
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Die Merkmale des Anspruches 7 ermöglichen die Ausbildung ausreichend
breiter Zähne am Gehäuse.
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Die Erfindung bezieht sich gemäß einem weiteren Aspekt 'allgemein
auf eine Verdrängermaschine und insbesondere auf einen Hydraulikmotor nach Art eines
Planetenradmotors.
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Ein Planetenradmotor der Art, auf den sich die Erfindung bezieht,
ist in der DE-OS 31 19 807.4 beschrieben.
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Auch die Werbeschrift RD 14325/12.80 der Anmelderin zeigt einen Hydraulikmotor,
auf den sich die vorliegende Erfindung bezieht.
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Diese bekannten Hydraulikmotoren bestehen im wesentlichen aus einem
Steuergehäuse mit gehäusefestem Kommutator, einem Flanschgehäuse, einer Welle, einem
Zwischengehäuse, einem Verdrßngersatz mit Rotor, einem Hohlrad, Innenrollen und
Außenrollen sowie'aus einer Steuerscheibe.
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Die Druckmittelzu- und -abfuhr erfolgt über entsprechende Anschlüsse,
wobei das Druckmittel über Ringkanäle im Steuergehäuse zu dem Kommutator gelangt.
Durch das Zusammenwirken der Steueröffnungen des gehäusefesten Kommutators und der
mit der Welle umlaufenden Steuerscheibe wird das Druckmittel in die Verdrängerkammern
oder aus den Verdrängerkammern heraus geleitet. Die Anzahl der Verdrängerkammern
entspricht der Anzahl der Innenrollen.
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Etwa die Hälfte der umlaufenden Kammern steht unter Druck und bewirkt
eine Drehmoment erzeugende Kraft auf den Rotor. Der Rotor führt dabei eine langsame
Drehbewegung um die Wellenachse aus, während das Hohlrad eine schnelle Kreisbewegung
um die Wellenachse beschreibt.
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Hierdurch ergibt sich eine große Anzahl von Verdrängervorgängen pro
Wellenumdrehung. Die Zahl der Verdrängerkammern pro Wellenumdrehung ist das Produkt
aus der Anzahl der Innenrollen und aus der Anzahl der zykloiden Zähne des Hohlrades.
Die Außenrollen stützen und führen das Hohlrad.
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Obwohl diese bekannte Rotationskolbenmaschine, insbesondere in der
Form eines Hydraulikmotors, außerordentlich zufriedenstellend arbeitet, besteht
ein Nachteil derselben darin, daß sie verhältnismäßig groß ist und somit bei beengten
Platzverhältnissen nicht ohne weiteres eingesetzt werden kann. Insbesondere ist
nachteilig, daß das Steuergehäuse mit dem Kommutator einen großen Platzbedarf erforderlich
macht.
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Beim Betrieb der bekannten Maschine muß das auftretende Reaktionsdrehmoment
im Zwischengehäuse aufgenommen werden, wobei das Zwischengehäuse seinerseits diese
Verformungskräfte über die Befestigungsschrauben (welche Steuergehäuse, Zwischengehäuse
und Flanschgehäuse verbinden) auf das Steuergehäuse und damit auf die Positionsgenauigkeit
des Kommutators überträgt. Dies bedeutet wegen der erforderlichen Präzision des
Kommutators eine verschlechterte Steuerungsgeometrie und somit auch einen verschlechterten
Wirkungsgrad und ein ungünstigeres Geräuschverhalten der bekannten Maschine.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes
der Technik zu vermeiden, und zwar insbesondere auch die bei dem bekannten Hydraulikmotor
auftretenden oben geschilderten Nachteile.
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Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei dem bekannten Hydraulikmotor,
und allgemein auch bei einer Verdränger- bzw. Rotationskolbenmaschine der oben genannten
Art, vor, daß der Kommutator nicht in der bekannten
Weise im Steuergehäuse,
sondern vielmehr im Flanschgehäuse untergebracht wird. Dies hat den Vorteil, daß
die Verformung oder Durchbiegung des Zwischengehäuses und der Schrauben nunmehr
nicht mehr auf den flanschgehäusefesten Kommutator übertragen werden kann. Das Steuer-
oder Abschlußgehäuse kann bei der erfindungsgemäßen Unterbringung des Kommutators
im Flanschgehäuse dann eine einfache und kompakte, vorzugsweise mit einem Wellenlager
åusgebildete Platte sein. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird die Baulänge
und auch der Materialaufwand für die Maschine beträchtlich vermindert.
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Das Flanschgehäuse dient zur Anbringung des Hydraulikmotors bzw. der
Maschine und ist daher ohnehin mit einer größeren Stärke ausgebildet, so daß bei
Unterbringung des Kommutators im Flanschgehäuse keine Verschlechterung der Positionsgenauigkeit
des Kommutators durch das -Reaktionsdrehmoment hervorgerufen werden kann.
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Es sei darauf hingewiesen, daß weitere bevorzugte Ausgestaltungen
der Erfindung insbesondere auch den Unteransprüchen du entnehmen sind. Speziell
sei noch bemerkt, daß bei dqm gemäß der Erfindung ausgebildeten Motor das abtriebswellenseitige
Lager, welches durch äußere Radialkräfte bei vielen Einsatzfällen höher belastet
ist als das Gegenlager im Steuergehäuse, so ausgebildet werden kann, daß es über
die Axiallänge des Kommutators hinaus geht. Es ergibt sich somit eine hohe Lagerkraftaufnahme.
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Ein weiterer Vorteil des gemäß der Erfindung ausgebildeten Motors
besteht darin, daß infolge der Steifigkeit des Flanschgehäuses der Kommutator flachseitig
dichtend ohne Benutzung von zusätzlichen Dichtungen gegen den Boden des Flanschgehäuses
eingepreßt sein kann.
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Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen,
daß zur Aufnahme von axialen Wellenkräften ein axial wellenfestes Sicherungselement
zwischen Steuerschieber und Rotor angebracht ist. Vorzugsweise ist das Sicherungselement
ein sogenannter Seegerring.
Hierdurch wird in einfacher Weise erreicht,
daß die Axialkräfte entweder von der Steuerscheibe auf das Flanschgehäuse oder aber
vom Rotor auf das Steuer- oder Abschlußgehäuse übertragen werden.
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Weitere Vorteile ergeben sich aus den übtigen Ansprüchen, der Beschreibung
und der Zeichnung; in der Zeichnung zeigt: Fig. leinen Längsschnitt einer Kreiskolberipumpe
nach Linie I-I in Fig. 2 Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie ll-ll in Fig. 1, Fig.
3 einen Querschnitt entsprechend Fig. 2 mit anderer Ausbildung von Teilen.
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Fig. 4 schematisch einen Längsschnitt durch einen gemäß der Erfindung
ausgebildeten Motor; Fig. 5 einen Schnitt längs Linie IV - IV in Fig. 4 Die Kreiskolbenpumpe
hat ein aus einem Gehäuseendteil 1, einem Gehäuse mittelteil 2 und einem Deckel
3 gebildetes Gehäuse 1 bis 3. Der Gehäuse endteil 1 ist schalenförmig, der Gehäusemittelteil
2 ringförmig und der
.Deckel 3 scheibenförmig ausgebildet. Im Grund
des Gehäuseendteils 1 befindet sich eine Lagerbuchse 4 in einer durchgehenden Bohrung
und im Deckel 3 eine Lagerbüchse 5 in einem Sackloch. In den beiden Lagerbüchsen
4 und 5 ist eine über den Gehäuseendteil 1 überstehende Rotorwelle 6 drehbar gelagert,
mit der im Bereich des Gehäusemittelteils 2 ein Innenzahnrad 7 mittels einer Kerbverzahnung
dreh fest verbunden ist. Die Rotorwelle 6 und das auf ihr sitzende Innenzahnrad
7 sind mittels eines nicht dargéstellten Motors antreibbar.
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Auf dem Umfang des Innenzahnrades 7 sind in gleichen Umfangsabständen
sieben von je einer Rolle gebildete Zähne 8 angeordnet, welche über den Umfang radial
vorstehen. Das Innenzahnrad 7 ist von einem Außenzahnrad 9 umgeben, das gewellt
ausgebildet ist und das nachstehend im einzelnen beschrieben wird. Das Außenzahnrad
9 und das Innenzahnrad 7 bilden eine Verdrängereinheit. Die Zähne 8 stehen dauernd
an dem Außenzahnrad 9 an und bilden mit diesem Verdrängerkammern 10 bis 16 (Figur
2). Die Zähne 8 sind in entsprechenden Ausnehmungen des innenzahnrades 7 drehbar
gelagert.
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Zwischen der Verdrängereinheit 7, 9 auf der einen Seite und dem Gehäuseendteil
1 auf der anderen Seite ist eine Steuerscheibe 17 angeordnet und mit der Rotorwelle
6 drehfest verbunden, so daß das Innenzahnrad 7 und die Steuerscheibe 17 mit gleicher
Drehzahl umlaufen Die Steuerscheibe 17 begrenzt die Verdrängungskammern 10 bis 16
auf der Seite des Gehäuseendteiles 1, wogegen sie auf der anderen Seite durch den
Deckel seitlich abgedeckt sind. Die Steuerscheibe 17 weist jeweils eine zwischen
die Zahne 8 des innenzahnerades 7 und damit in die Verdrängungskammern 10 bis 16.
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mündende Zulaufbohrung 18 auf. Diese Zulaufbohrungen sind auf dem
Umfang der Steuerscheibe 17 gleichmäßig verteilt angeordnet. Ihre Zahl entspricht
der Anzahl der Verdrängerkammern 10 bis 16. In den Gehäuseendteil 1 ist ein Verbindungskörper
19 undrehbar eingesetzt, welcher abwechselnd je eine Längsbohrung 20 mit nach außen
herausgeführtem Querkanal 21 und auf seiner der Steuerscheibe 17 benachbarten Seite
je einen Eckkanal 22 hat.
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Die Längsbohrung 20 und der Eckkanal 22 münden also abwechselnd auf
der der Steuerscheibe 17 zugekehrten Seite des Verbindungskorper 19. Die Anzahl
der Längsbohrungen 20 und die Anzahl der Eckkanile 22 ist jeweils um die
Zahl
1 größer als die Anzahl der sieben Verdrängerkammern 10 bis 16 Somit sind jeweils
acht Längsbohrungen 20 und acht Eckkanãle 22 vorhanden, die auf dem Umfang wechselweise
gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Der Querkanal 21 ist mit einem Ringkanal 23
und der Eckkanal 22 ist mit einem Ringkanal 24 verbunden. Der Querkanal 21 steht
mit einem nicht dargestellten Vorratsbehälter in Verbindung und der Ringkanal 24
mit einem unter Druckmittel druck stehenden, ebenfalls nicht dargestellten Druckmlttelkreis.
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Die in den Gehäuseendteil 1 fest eingesetzte Lagerbuchse 4 durchsetzt
den Verbindungskörper 19. Der Gehäuseendteil 1, der Gehäusemittelteil 2, der deckel
3 sind mittels Schrauben 25 miteinander verbunden.
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Du Außenzahnrad 9 hat auf seiner Innenseite 8 nach innen ragende,
in Figur 2 gesehen kreisbogenförmige Vorsprünge 26, zwischen denen. jeweils, ebenfalls
in Figur 2 gesehen, kreisbogenförmige Ausnehmungen 27 jeweils für den Eingriff einer
der Zähne 8 vorgesehen ist, wobei der Radius der Ausnehmung 27 kleiner als der des
Vorsprunges 26 ist. Das Außenzahnrad 9 hat auf seiner Außenseite Mantelabschnitte
28 eines Kreiszylinders mit dem Durchmesser Di. Dazwischen sind in Figur 2 gesehen
halkreisförmige Zahne 33 angeordnet, die tn ihren Füßen jeweils kreisbogenförmige
Lagerstellen 29 aufweisen, welche sich jeweils auf der den Ausnehmungen 27 gegenüberlie
genden Seite befinden. Der Radius der Lagerstellen 29 ist mit r bezeichnet.
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Die Mitte des H;lkreises der Lagerstellen 29 befindet sich zwischen
dem durch die Mantelabschnitte 28 bestimmten Kreis auf der einen Seite und den durch
die radial am weitesten außen liegenden Stellen der Ausnehmungen 27 bestimmten Kreis
auf der anderen Seite. Beim Ausfuhrungsbeispiel liegt das Verhältnis r/Di zwischen
0,155 und 0,145.
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Das Außenzahnrad 9 ist um den Betrag e exzentrisch zur Welle 6 und
zum Gehäuse 1 bis 3 angeordnet. Der Gehäusemittelteil 2 hat auf seiner Innenseite
an seitlichen Rändern von Zahnmulden 34 angeordnete, den Lagerstellen 29 des Außenzahnrades
9 angepaßte, in Achsrichtung gesehen ebenfalls kreisbogenförmige Stutzstellen 30,
deren Radius R die Summe aus dem Radius r und dem Doppeltem des Exzenterabstandes
e ist. Zwischen den Zahnmulden 34 sind nach innen ragende Zähne 31 vorgesehen. Der
Zahn 31 steht so weit über den Grund der Zahnmulde 34 über, daß er, wie in Figur
2 oben dargestellt, zwischen zwei
Zähne 33 paßt. im Bereich jeder
der Zähne 31 befindet sich eine Schraube 25. Der Zahn 31 ist voll ausgebildet und
hat eine Zahnkopffläche ,32, die Bestandteil eines zylindrischen Mantelabschnittes
ist.
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Die Wirkungsweise der Kreiskolbenpumpe entspricht der nach der DE-OS
30 15551.
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Bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3 sind nur die die Lagerstellen
29 aufweisenden Zähne 33a des Außenzahnrades 9a und die die Stützstellen 30 aufweisenden
Zahnmulden 34a des Gehäusemittelteils 2a anders als beim ersten Ausführungsbeispiel
ausgebildet. Die Zähne 33a sind an ihren radial außen liegenden Enden abgeschnitten
und der Grund der Zahnmulde 34a ist weniger tief als der Grund der Zahnmulde 34.
Geblieben sind am Fuß des Zahnes 33a die beidseitig angeordneten Lagerstellen 29
mit dem Radius r auf gemeinsamem Kreisbogen und beidseitig der Zahnmulde 33a angeordnete
StGtzstellen 30 mit dem Radius R jeweils in Achsrichtung gesehen. Die Höhe h des
Zahnes 33a beträgt etwa 3/4 des Radius r. Die in Achsrichtung gesehen auf einem
Umfangskreis liegende Kopf fläche des Zahnes 33a stützt sich während des Betriebes
nicht auf dem in Achsrichtung gesehen ebenfalls auf einem Umfangskreis liegenden
Grund der Zahnmulde 34a ab. Entsprechendes gilt auch für das erste Ausführungsbeispiel.
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Bei beiden Ausführungsbeispielen hat sich gezeigt, daß sich der Zahn
33, 33a nur im Bereich seines Zahnfußes an den seitlichen Rändern der Zahnmulde
34 bzw. der Zahnmulde 34a abstützt. Die miteinander zusammenarbeitenden, in Achsrichtung
gesehen kreisbogenförmigen Stellen sind vorstehend mit Lagerstelle 29 bei dem Außenzhhnrad
9 bzw. 9a und mit Stützstelle 30 bei dem Gehäusemittelteil 2 bzw. 2a bezeichnet.
Sie bilden einen steilen Eingriffswinkel.
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Die Stützstelle 30, 30a im Gehäusemittelteil kann mit einer Lagerschale
aus einem verschleißfesten, gehärteten Werkstoff versehen sein.
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Die Lagerstelle 29 und die Stfitzstelle 30 sind vorstehend in Achsrichtung
gesehen als kreisbogenförmig bezeichnet. Die Kreisbogenform
ergibt
sich daraus, daß das Außenzahnrad 9 eine kreisförmige Bewegung um die Achse der
Rotorwelle 6 ohne Drehbewegung ausführt. Die Anahl der Zähne 33, 33a und die Anzahl
der Zähne 31 sind daher immer gleich. Sie Zssen jedoch nicht der- Anzahl der Ausnehmungen
27 im Außenzahnrad 9 entsprechen.
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In den Figuren 4 und 5 ist eine Rotations- oder Kreiskolbenmaschine
(gelegentlich auch als Verdrängermaschine bezeichnet) dargestellt, und zwar in der
Form eines Hydraulikmotors 650. Die Verwendung der Kreiskolbenmaschine als Hydraulikmotor
wird bevorzugt, weshalb im folgenden index Beschreibung auch stets von einem Hydraulikmotor.
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650 gesprochen wird, obwohl dies nicht einschränkend verstanden sein
soll.
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Der Hydraulikmotor 650 weist ein vorzugsweise aus drei Bauteilen bestehendes
Gehäuse auf, und zwar besteht das Gehäuse auseinem Flanschgehäuse 66, einem Zwischengehäuse
65und einemjAbschlußgehXuse67. Diese drei Gehäusebauteile werden durch mehrere Befestigungsschrauben
621 zusammengehalten, dXe durch Bohrungen im Abschlußgehäuse und Zwisobengehc iuse
verlaufen und in mit Gewinde versehene Bohrungen in Flanschgehäuse 66 eingeschraubt
sind. Die Bohrungen bzw Zwischengehäuse sind mit den Bezugszeichen 620 bezeichne
Wt. Auf der Längsachse 625 des Motors 650 ist eine Welle 61 angeordnet, und zwar
drehbar gelagert mittels eines Lagers 610a im Flanschgehäuse 66 und mittels eines
Lagers 61Ob im Abschlußgehäuse 67 Mit der Welle 61
ist zum einen
ein Innenzahnrad oder Rotor62 und ferner eine Steuerscheibe6 drehfest verbunden.
Die Steuerscheibe64 ist durch die bei 623 angeordnete Verzahnung mit der Welle 61
drehfest verbunden und der Rotor 62 ist durch die bei 622 angedeutete Verzahnung
drehfest mit der Welle 61 verbunden.
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Die Verzahnungen 622,623 würden an sich noch eine Axialbewegung von
Rotor 62 und Steuerscheibe 64 gestatten, d.h. die Welle 61 könnte bei Auftreten
von Axialkräften aus dem Motorgehäuse herausgezogen werden. Um dies zu verhindern,
ist ein Sicherungselement 626 in der Form eines Seegerrings an der Welle 61 befestigt
und ragt in Radialrichtung in eine Ausdrehung 627 in der Steuerscheibe 64 hinein.
Gleichzeitig liegt das Sicherungselement 626 an der nach innen weisenden Stirnfläche
628 des Rotors 62 an.
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Ein zum Betrieb des Motors650unerläßlicher Kommutator 68 ist in eine
Kreisbohrung 629 vorgesehen im Flanschgehäuse 66 eingepreßt derart, daß der Kommutator68flachseitig
dichtend am Boden 630 der Flanschgehäusebohrung 629 anliegt, sodaß zusätzliche Dichtungen
nicht erforderlich sind.
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Im Flanschgehäuse 66 sind ferner benachbart zum Kommutator 68 zwei
Ringnuten 618und 619 ausgebildet, die zur Zu- bzw.
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Abführung von Druckströmungsmittel dienen je nachdem, ob Motor- oder
Pumpenbetrieb gewünscht wird. Der Kommutator 68 ist in bekannter Weise ausgebildet,
beispielsweise so wie bei dem Hydraulikmotor,der in der Werbeschrift RD 14325/12.80
der Anmelderin beschrieben ist.
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Ebenfalls in bekannter Weise sorgt der Kommutator 68 zusammen mit
der ebenfalls aus der genannten Werbeschrift bekannten Steuerscheibe 64dafUr, daß
abhängig von der Drehung der Welle 61 Druckmittel den zwischen dem Rotor 62 sowie
einem den Rotor 62 umgebenden Hohlrad 63 gebildeten Verdrängerkammern 631 zugeführt
bzw. von diesen Kammern 631 abgeführt wird.
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In bekannter Weise wird beim bevorzugten Motorbetrieb der Rotor 62
und somit die Welle in Rotation versetzt. Um dies zu ermöglichen, trägt der im wesentlichen
siebeneckige Rotor an seinem Außenumfang an Jeder seiner Ecken eine Rolle611, die
mit dem Innenumfang des Hohlrads (Außenzahnrads) 63 zusammenwirken. Das Hohlrad63
besitzt an seinem Aunenumfang acht in etwa gleichgroß ausgebildete kreisbogenförmige
Ausnehmungen612 und ist auf seiner Innenseite derart wellenförmig ausgebildet, daß
es stets an sämtlichen am Rotor62 angebrachten Rollen611 anliegt. Das Zwischengehälse65
trägt an seinem Innenumfang acht konzentrisch zum Rotor 62 mit gleichem Abstand
angeordnete Abstützrollen 13.
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Jede dieser Abstützrollen613 wirkt mit einer der Ausnehmungen 612
auf der Außenseite des Hohlrades63 zusammen, wobei letzteres exzentrisch bezüglich
der Achse 625 angeordnet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel begrenzen Rotor
62 und dessen Rollen611 einerseits und das Hohlrad63 andererseits sieben Verdrkngungskammern631
in welche Jeweils ein Steuerkanal der Steuerscheibe64 mündet.
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Wie bereits erwähnt, ist der grundsätzliche Aufbau und der Betrieb
des Kommutators und der Steuerscheibe64 zur Aktivierung des Rotors62 und des Hohlrads63
aus dem Stand der Technik bekannt, weshalb hier auf eine nähere Darstellung verzichtet
werden kann.Es ist aber wichtig darauf hinzuweishn, daß gemäß der Erfindung anders
als beim Stand der/Technik der Kommutator, welche Form er im einzelnen auch immer
haben mag, im Flanschgehäuse66 angeordnet ist, d.h. in dem Gehäuseteil, der abtriebswellenseitig
angeordnet ist. Der entgegengesetzt zum Flanschgehäuse63 liegende Gehäuseteil kann
daher relativ flach in der Form des Abschlungehäuses67 ausgebildet sein, welches
lediglich das Lager mob für das innen liegende Ende der Welle61 aufnimmt.
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Vorzugsweise erstreckt sich das abtriebswellenseitige Lager 6i0afür
die Welle61 nicht nur im Bereich des Kommutators
68, sondern geht
darüber hinaus noch (in der Zeichnung nach link) in das Flanschgehäuse 66 hinein.
Dies ist insoferne vorteilhaft, als sich eine hohe Lagerkraftaufnahme ergibt.
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