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DE3348244C2 - Verdrängermaschine - Google Patents

Verdrängermaschine

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Publication number
DE3348244C2
DE3348244C2 DE3348244A DE3348244A DE3348244C2 DE 3348244 C2 DE3348244 C2 DE 3348244C2 DE 3348244 A DE3348244 A DE 3348244A DE 3348244 A DE3348244 A DE 3348244A DE 3348244 C2 DE3348244 C2 DE 3348244C2
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DE
Germany
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housing
flange
rotor
commutator
displacement machine
Prior art date
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DE3348244A
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English (en)
Inventor
Peter Dr Ing Wuesthof
Johann Ing Grad Schneider
Ewald Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bosch Rexroth AG
Original Assignee
Mannesmann Rexroth AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C2/00Rotary-piston machines or pumps
    • F04C2/08Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing
    • F04C2/10Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member
    • F04C2/103Rotary-piston machines or pumps of intermeshing-engagement type, i.e. with engagement of co-operating members similar to that of toothed gearing of internal-axis type with the outer member having more teeth or tooth-equivalents, e.g. rollers, than the inner member one member having simultaneously a rotational movement about its own axis and an orbital movement
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C17/00Arrangements for drive of co-operating members, e.g. for rotary piston and casing
    • F01C17/06Arrangements for drive of co-operating members, e.g. for rotary piston and casing using cranks, universal joints or similar elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verdränger­ maschine und insbesondere auf einen Hydraulikmotor nach Art eines Planetenradmotors.
Ein Planetenradmotor der Art, auf den sich die Erfin­ dung bezieht, ist in der DE 31 19 807 A1 beschrieben. Auch die Werbeschrift RD 14325/12.80 der Anmelderin zeigt einen Hydraulikmotor, auf den sich die vorliegende Erfindung bezieht.
Diese bekannten Hydraulikmotoren bestehen im wesentlichen aus einem Steuergehäuse mit gehäusefestem Kommutator, einem Flanschgehäuse, einer Welle, einem Zwischengehäuse, einem Verdrängersatz mit Rotor, einem Hohlrad, Innenrol­ len und Außenrollen sowie aus einer Steuerscheibe.
Die Druckmittelzu- und -abfuhr erfolgt über entsprechen­ de Anschlüsse, wobei das Druckmittel über Ringkanäle im Steuergehäuse zu dem Kommutator gelangt. Durch das Zu­ sammenwirken der Steueröffnungen des gehäusefesten Kommu­ tators und der mit der Welle umlaufenden Steuerscheibe wird das Druckmittel in die Verdrängerkammern oder aus den Verdrängerkammern heraus geleitet. Die Anzahl der Verdrängerkammern entspricht der Anzahl der Innenrollen. Etwa die Hälfte der umlaufenden Kammern steht unter Druck und bewirkt eine Drehmoment erzeugende Kraft auf den Rotor. Der Rotor führt dabei eine langsame Drehbewe­ gung um die Wellenachse aus, während das Hohlrad eine schnelle Kreisbewegung um die Wellenachse beschreibt.
Hierdurch ergibt sich eine große Anzahl von Verdränger­ vorgängen pro Wellenumdrehung. Die Zahl der Verdränger­ kammern pro Wellenumdrehung ist das Produkt aus der An­ zahl der Innenrollen und aus der Anzahl der zykloiden Zäh­ ne des Hohlrades. Die Außenrollen stützen und führen das Hohlrad.
Obwohl diese bekannte Rotationskolbenmaschine, insbeson­ dere in der Form eines Hydraulikmotors, außerordentlich zufriedenstellend arbeitet, besteht ein Nachteil dersel­ ben darin, daß sie verhältnismäßig groß ist und somit bei beengten Platzverhältnissen nicht ohne weiteres einge­ setzt werden kann. Insbesondere ist nachteilig, daß das Steuergehäuse mit dem Kommutator einen großen Platzbedarf erforderlich macht.
Beim Betrieb der bekannten Maschine muß das auftretende Reaktionsdrehmoment im Zwischengehäuse aufgenommen wer­ den, wobei das Zwischengehäuse seinerseits diese Verfor­ mungskräfte über die Befestigungsschrauben (welche Steuer­ gehäuse, Zwischengehäuse und Flanschgehäuse verbinden) auf das Steuergehäuse und damit auf die Positionsgenauig­ keit des Kommutators überträgt. Dies bedeutet wegen der erforderlichen Präzision des Kommutators eine verschlech­ terte Steuerungsgeometrie und somit auch einen verschlech­ terten Wirkungsgrad und ein ungünstigeres Geräuschver­ halten der bekannten Maschine.
Die US-PS 34 90 383 beschreibt eine hydraulische Pumpe oder einen Motor. In einem Gehäuse ist dabei ein Lager sowie ein Ventilglied angeordnet und ein weiteres Gehäuseteil ist anschließend an das eigentliche Gehäuse vorgesehen und trägt auf seiner entgegengesetzt liegenden Seite unter Zwischenschal­ tung einer Druckausgleichsplatte eine Gehäuseendkappe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden, wobei insbesondere eine robuste Bauweise erreicht werden soll.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im Anspruch 1 genannten Maßnahmen vor.
Die Unterbringung des Kommutators nicht in der be­ kannten Weise im Steuergehäuse, sondern vielmehr im Flanschgehäuse hat den Vorteil, daß die Verformung oder Durchbiegung des Zwischengehäu­ ses und der Schrauben nunmehr nicht mehr auf den flansch­ gehäusefesten Kommutator übertragen werden kann. Das Steuer- oder Abschlußgehäuse kann bei der erfindungsge­ mäßen Unterbringung des Kommutators im Flanschgehäuse dann eine einfache und kompakte, vorzugsweise mit einem Wellenlager ausgebildete Platte sein. Durch die erfindungs­ gemäße Konstruktion wird die Baulänge und auch der Material­ aufwand für die Maschine beträchtlich vermindert.
Das Flanschgehäuse dient zur Anbringung des Hydraulik­ motors bzw. der Maschine und ist daher ohnehin mit einer größeren Stärke ausgebildet, so daß bei Unterbringung des Kommutators im Flanschgehäuse keine Verschlechterung der Positionsgenauigkeit des Kommutators durch das Reaktionsdrehmoment hervorgerufen werden kann.
Es sei darauf hingewiesen, daß weitere bevorzugte Ausge­ staltungen der Erfindung insbesondere auch den Unteran­ sprüchen zu entnehmen sind. Speziell sei noch bemerkt, daß bei dem gemäß der Erfindung ausgebildeten Motor das abtriebswellenseitige Lager, welches durch äußere Radial­ kräfte bei vielen Einsatzfällen höher belastet ist als das Gegenlager im Steuergehäuse, so ausgebildet ist, daß es über die Axiallänge des Kommutators hinaus geht. Es ergibt sich somit eine hohe Lagerkraftaufnahme. Ein weiterer Vorteil des gemäß der Erfindung ausgebilde­ ten Motors besteht darin, daß infolge der Steifigkeit des Flanschgehäuses der Kommutator flachseitig dichtend ohne Benutzung von zusätzlichen Dichtungen gegen den Bo­ den des Flanschgehäuses eingepreßt sein kann.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß zur Aufnahme von axialen Wellen­ kräften ein axial wellenfestes Sicherungselement zwi­ schen Steuerschieber und Rotor angebracht ist. Vorzugs­ weise ist das Sicherungselement ein sogenannter Seeger­ ring. Hierdurch wird in einfacher Weise erreicht, daß die Axialkräfte entweder von der Steuerscheibe auf das Flanschgehäuse oder aber vom Rotor auf das Steuer- oder Abschlußgehäuse übertragen werden.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung:
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt einer Kreiskolbenpumpe nach Linie I-I in Fig. 2
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend Fig. 2 mit anderer Ausbildung von Teilen.
Fig. 4 schematisch einen Längsschnitt durch einen ge­ mäß der Erfindung ausgebildeten Motor;
Fig. 5 einen Schnitt längs Linie IV-IV in Fig. 4.
Die Kreiskolbenpumpe hat ein aus einem Gehäuseendteil 1, einem Gehäuse­ mittelteil 2 und einem Deckel 3 gebildetes Gehäuse 1 bis 3. Der Gehäuse­ endteil 1 ist schalenförmig, der Gehäusemittelteil 2 ringförmig und der Deckel 3 scheibenförmig ausgebildet. Im Grund des Gehäuseendteils 1 befin­ det sich eine Lagerbüchse 4 in einer durchgehenden Bohrung und im Deckel 3 eine Lagerbüchse 5 in einem Sackloch. In den beiden Lagerbüchsen 4 und 5 ist eine über den Gehäuseendteil 1 überstehende Rotorwelle 6 drehbar gelagert, mit der im Bereich des Gehäusemittelteils 2 ein Innenzahnrad 7 mittels einer Kerbverzahnung drehfest verbunden ist. Die Rotorwelle 6 und das auf ihr sitzende Innenzahnrad 7 sind mittels eines nicht dargestellten Motors antreibbar.
Auf dem Umfang des Innenzahnrades 7 sind in gleichen Umfangsabständen sieben von je einer Rolle gebildete Zähne 8 angeordnet, welche über den Umfang radial vorstehen. Das Innenzahnrad 7 ist von einem Außenzahnrad 9 umgeben, das gewellt ausgebildet ist und das nachstehend im einzelnen be­ schrieben wird. Das Außenzahnrad 9 und das Innenzahnrad 7 bilden eine Ver­ drängereinheit. Die Zähne 8 stehen dauernd an dem Außenzahnrad 9 an und bilden mit diesem Verdrängerkammern 10 bis 16 (Fig. 2). Die Zähne 8 sind in entsprechenden Ausnehmungen des Innenzahnrades 7 drehbar gelagert.
Zwischen der Verdrängereinheit 7, 9 auf der einen Seite und dem Gehäuse­ endteil 1 auf der anderen Seite ist eine Steuerscheibe 17 angeordnet und mit der Rotorwelle 6 drehfest verbunden, so daß das Innenzahnrad 7 und die Steuerscheibe 17 mit gleicher Drehzahl umlaufen. Die Steuerscheibe 17 be­ grenzt die Verdrängungskammern 10 bis 16 auf der Seite des Gehäuseendtei­ les 1, wogegen sie auf der anderen Seite durch den Deckel seitlich abge­ deckt sind. Die Steuerscheibe 17 weist jeweils eine zwischen die Zähne 8 des Innenzahnrades 7 und damit in die Verdrängungskammern 10 bis 16 mündende Zulaufbohrung 18 auf. Diese Zulaufbohrungen sind auf dem Um­ fang der Steuerscheibe 17 gleichmäßig verteilt angeordnet. Ihre Zahl ent­ spricht der Anzahl der Verdrängerkammern 10 bis 16. In den Gehäuseendteil 1 ist ein Verbindungskörper 19 undrehbar eingesetzt, welcher abwechselnd je eine Längsbohrung 20 mit nach außen herausgeführtem Querkanal 21 und auf seiner der Steuerscheibe 17 benachbarten Seite je einen Eckkanal 22 hat. Die Längsbohrung 20 und der Eckkanal 22 münden also abwechselnd auf der der Steuerscheibe 17 zugekehrten Seite des Verbindungskörper 19. Die Anzahl der Längsbohrungen 20 und die Anzahl der Eckkanäle 22 ist jeweils um die Zahl 1 größer als die Anzahl der sieben Verdrängerkammern 10 bis 16 Somit sind jeweils acht Längsbohrungen 20 und acht Eckkanäle 22 vorhanden, die auf dem Umfang wechselweise gleichmäßig verteilt angeordnet sind. Der Querkanal 21 ist mit einem Ringkanal 23 und der Eckkanal 22 ist mit einem Ringkanal 24 verbunden. Der Querkanal 21 steht mit einem nicht dargestell­ ten Vorratsbehälter in Verbindung und der Ringkanal 24 mit einem unter Druckmitteldruck stehenden, ebenfalls nicht dargestellten Druckmittelkreis. Die in den Gehäuseendteil 1 fest eingesetzte Lagerbuchse 4 durchsetzt den Verbindungskörper 19. Der Gehäuseendteil 1, der Gehäusemittelteil 2, der Deckel 3 sind mittels Schrauben 25 miteinander verbunden.
Das Außenzahnrad 9 hat auf seiner Innenseite 8 nach innen ragende, in Fig. 2 gesehen kreisbogenförmige Vorsprünge 26, zwischen denen jeweils, eben­ falls in Fig. 2 gesehen, kreisbogenförmige Ausnehmungen 27 jeweils für den Eingriff einer der Zähne 8 vorgesehen ist, wobei der Radius der Ausnehmung 27 kleiner als der des Vorsprunges 26 ist. Das Außenzahnrad 9 hat auf seiner Außenseite Mantelabschnitte 28 eines Kreiszylinders mit dem Durch­ messer Di. Dazwischen sind in Fig. 2 gesehen halbkreisförmige Zähne 33 angeordnet, die an ihren Füßen jeweils kreisbogenförmige Lagerstellen 29 aufweisen, welche sich jeweils auf der den Ausnehmungen 27 gegenüberlie­ genden Seite befinden. Der Radius der Lagerstellen 29 ist mit r bezeichnet. Die Mitte des Halbkreises der Lagerstellen 29 befindet sich zwischen dem durch die Mantelabschnitte 28 bestimmten Kreis auf der einen Seite und den durch die radial am weitesten außen liegenden Stellen der Ausnehmungen 27 bestimmten Kreis auf der anderen Seite. Beim Ausführungsbeispiel liegt das Verhältnis r/Di zwischen 0,155 und 0,145.
Das Außenzahnrad 9 ist um den Betrag e exzentrisch zur Welle 6 und zum Gehäuse 1 bis 3 angeordnet. Der Gehäusemittelteil 2 hat auf seiner Innen­ seite an seitlichen Rändern von Zahnmulden 34 angeordnete, den Lagerstellen 29 des Außenzahnrades 9 angepaßte, in Achsrichtung gesehen ebenfalls kreis­ bogenförmige Stützstellen 30, deren Radius R die Summe aus dem Radius r und dem Doppeltem des Exzenterabstandes e ist. Zwischen den Zahnmulden 34 sind nach innen ragende Zähne 31 vorgesehen. Der Zahn 31 steht so weit über den Grund der Zahnmulde 34 über, daß er, wie in Fig. 2 oben darge­ stellt, zwischen zwei Zähne 33 paßt. Im Bereich jeder der Zähne 31 befindet sich eine Schraube 25. Der Zahn 31 ist voll ausgebildet und hat eine Zahnkopffläche 32, die Bestandteil eines zylindrischen Mantelabschnittes ist.
Die Wirkungsweise der Kreiskolbenpumpe entspricht der nach der DE 30 15 551 A1.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 sind nur die die Lagerstellen 29 aufweisenden Zähne 33a des Außenzahnrades 9a und die die Stützstellen 30 aufweisenden Zahnmulden 34a des Gehäusemittelteils 2a anders als beim ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet. Die Zähne 33a sind an ihren radial außen liegenden Enden abgeschnitten und der Grund der Zahnmulde 34a ist weniger tief als der Grund der Zahnmulde 34. Geblieben sind am Fuß des Zahnes 33a die beidseitig angeordneten Lagerstellen 29 mit dem Radius r auf gemeinsamem Kreisbogen und beidseitig der Zahnmulde 33a angeordnete Stützstellen 30 mit dem Radius R jeweils in Achsrichtung gesehen. Die Höhe h des Zahnes 33a beträgt etwa 3/4 des Radius r. Die in Achsrichtung gese­ hen auf einem Umfangskreis liegende Kopffläche des Zahnes 33a stützt sich während des Betriebes nicht auf dem in Achsrichtung gesehen ebenfalls auf einem Umfangskreis liegenden Grund der Zahnmulde 34a ab. Entsprechendes gilt auch für das erste Ausführungsbeispiel.
Bei beiden Ausführungsbeispielen hat sich gezeigt, daß sich der Zahn 33, 33a nur im Bereich seines Zahnfußes an den seitlichen Rändern der Zahnmulde 34 bzw. der Zahnmulde 34a abstützt. Die miteinander zusammenarbeitenden, in Achsrichtung gesehen kreisbogenförmigen Stellen sind vorstehend mit La­ gerstelle 29 bei dem Außenzahnrad 9 bzw. 9a und mit Stützstelle 30 bei dem Gehäusemittelteil 2 bzw. 2a bezeichnet. Sie bilden einen steilen Eingriffswin­ kel.
Die Stützstelle 30, 30a im Gehäusemittelteil kann mit einer Lagerschale aus einem verschleißfesten, gehärteten Werkstoff versehen sein.
Die Lagerstelle 29 und die Stützstelle 30 sind vorstehend in Achsrichtung gesehen als kreisbogenförmig bezeichnet. Die Kreisbogenform ergibt sich daraus, daß das Außenzahnrad 9 eine kreisförmige Bewegung um die Achse der Rotorwelle 6 ohne Drehbewegung ausführt. Die Anzahl der Zähne 33, 33a und die Anzahl der Zähne 31 sind daher immer gleich. Sie müssen jedoch nicht der Anzahl der Ausnehmungen 27 im Außenzahnrad 9 entsprechen.
In den Fig. 4 und 5 ist eine Rotations- oder Kreis­ kolbenmaschine (gelegentlich auch als Verdrängermaschine bezeichnet) dargestellt, und zwar in der Form eines Hy­ draulikmotors 650. Die Verwendung der Kreiskolbenmaschine als Hydraulikmotor wird bevorzugt, weshalb im folgenden in der Beschreibung auch stets von einem Hydraulikmotor 650 gesprochen wird, obwohl dies nicht einschränkend ver­ standen sein soll.
Der Hydraulikmotor 650 weist ein vorzugsweise aus drei Bauteilen bestehendes Gehäuse auf, und zwar besteht das Gehäuse aus einem Flanschgehäuse 66, einem Zwischengehäuse 65 und einem Abschlußgehäuse 67. Diese drei Gehäusebautei­ le werden durch mehrere Befestigungsschrauben 621 zusammen­ gehalten, die durch Bohrungen im Abschlußgehäuse und Zwischengehäuse verlaufen und in mit Gewinde versehene Bohrungen im Flanschgehäuse 66 eingeschraubt sind. Die Bohrungen im Zwischengehäuse sind mit den Bezugszeichen 620 bezeichnet. Auf der Längsachse 625 des Motors 650 ist eine Welle 61 angeordnet, und zwar drehbar gelagert mit­ tels eines Lagers 610a im Flanschgehäuse 66 und mittels eines Lagers 610b im Abschlußgehäuse 67, Mit der Welle 61 ist zum einen ein Innenzahnrad oder Rotor 62 und ferner eine Steuerscheibe 64 drehfest verbunden. Die Steuerscheibe 64 ist durch die bei 623 angeordnete Verzahnung mit der Welle 61 drehfest verbunden und der Rotor 62 ist durch die bei 622 an­ gedeutete Verzahnung drehfest mit der Welle 61 verbunden. Die Verzahnungen 622, 623 würden an sich noch eine Axialbe­ wegung von Rotor 62 und Steuerscheibe 64 gestatten, d. h. die Welle 61 könnte bei Auftreten von Axialkräften aus dem Motor­ gehäuse herausgezogen werden. Um dies zu verhindern, ist ein Sicherungselement 626 in der Form eines Seegerrings an der Welle 61 befestigt und ragt in Radialrichtung in eine Ausdrehung 627 in der Steuerscheibe 64 hinein. Gleichzeitig liegt das Sicherungselement 626 an der nach innen weisenden Stirnfläche 628 des Rotors 62 an.
Ein zum Betrieb des Motors 650 unerläßlicher Kommutator 68 ist in eine Kreisbohrung 629, vorgesehen im Flanschgehäuse 66 eingepreßt derart, daß der Kommutator 68 flachseitig dichtend am Boden 630 der Flanschgehäusebohrung 629 anliegt, so daß zusätzliche Dichtungen nicht erforderlich sind.
Im Flanschgehäuse 66 sind ferner benachbart zum Kommutator 68 zwei Ringnuten 618 und 619 ausgebildet, die zur Zu- bzw. Abführung von Druckströmungsmittel dienen je nachdem, ob Motor- oder Pumpenbetrieb gewünscht wird. Der Kommutator 68 ist in bekannter Weise ausgebildet, beispielsweise so wie bei dem Hydraulikmotor, der in der Werbeschrift RD 14325/12.8 der Anmelderin beschrieben ist.
Ebenfalls in bekannter Weise sorgt der Kommutator 68 zu­ sammen mit der ebenfalls aus der genannten Werbeschrift bekannten Steuerscheibe 64 dafür, daß abhängig von der Drehung der Welle 61 Druckmittel den zwischen dem Rotor 62 sowie einem den Rotor 62 umgebenden Hohlrad 63 gebildeten Verdrängerkammern 631 zugeführt bzw. von diesen Kammern 631 abgeführt wird.
In bekannter Weise wird beim bevorzugten Motorbetrieb der Rotor 62 und somit die Welle in Rotation versetzt. Um dies zu ermöglichen, trägt der im wesentlichen siebeneckige Rotor an seinem Außenumfang an jeder seiner Ecken eine Rolle 611, die mit dem Innenumfang des Hohlrads (Außenzahn­ rads) 63 zusammenwirken. Das Hohlrad 63 besitzt an seinem Außenumfang acht in etwa gleichgroß ausgebildete kreisbogen­ förmige Ausnehmungen 612 und ist auf seiner Innenseite der­ art wellenförmig ausgebildet, daß es stets an sämtlichen am Rotor 62 angebrachten Rollen 611 anliegt. Das Zwischenge­ häuse 65 trägt an seinem Innenumfang acht konzentrisch zum Rotor 62 mit gleichem Abstand angeordnete Abstützrollen 13. Jede dieser Abstützrollen 613 wirkt mit einer der Ausnehmun­ gen 612 auf der Außenseite des Hohlrades 63 zusammen, wobei letzteres exzentrisch bezüglich der Achse 625 angeordnet ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel begrenzen Rotor 62 und dessen Rollen 611 einerseits und das Hohlrad 63 anderer­ seits sieben Verdrängungskammern 631 in welche jeweils ein Steuerkanal der Steuerscheibe 64 mündet.
Wie bereits erwähnt, ist der grundsätzliche Aufbau und der Betrieb des Kommutators und der Steuerscheibe 64 zur Aktivierung des Rotors 62 und des Hohlrads 63 aus dem Stand der Technik bekannt, weshalb hier auf eine nähere Darstel­ lung verzichtet werden kann. Es ist aber wichtig darauf hinzuweisen, daß gemäß der Erfindung anders als beim Stand der Technik der Kommutator, welche Form er im ein­ zelnen auch immer haben mag, im Flanschgehäuse 66 angeord­ net ist, d. h. in dem Gehäuseteil, der abtriebswellenseitig angeordnet ist. Der entgegengesetzt zum Flanschgehäuse 63 liegende Gehäuseteil kann daher relativ flach in der Form des Abschlußgehäuses 67 ausgebildet sein, welches ledig­ lich das Lager 610b für das innen liegende Ende der Welle 61 aufnimmt.
Vorzugsweise erstreckt sich das abtriebswellenseitige Lager 610a für die Welle 61 nicht nur im Bereich des Kommuta­ tors 68, sondern geht darüber hinaus noch (in der Zeichnung nach links) in das Flanschgehäuse 66 hinein. Dies ist inso­ fern vorteilhaft, als sich eine hohe Lagerkraftauf­ nahme ergibt.

Claims (6)

1. Eine als Planetenradmaschine ausgebildete Verdrängerma­ schine, insbesondere Hydraulikmotor, bei der das ringförmige innenverzahnte Außenzahnrad aufgrund einer weiteren Verzahnung auf seiner Außenseite, die im Eingriff mit dem Gehäuse steht, eine planetenartige Bewegung um das Zentrum des Rotors aus­ führt, mit einer in einem Gehäuse gelagerten Welle, auf der der Rotor sowie eine Steuerscheibe drehfest angeordnet ist, die mit dem Außenzahnrad sowie einem gehäusefesten Kommutator zusammenarbeiten, um entsprechend einer Druckmittelzu- und -abfuhr eine Relativbewegung zwischen Rotor und Außenzahnrad zu erzeugen und wobei das Gehäuse ein Flanschgehäuse aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommutator (68) in dem Flansch­ gehäuse untergebracht ist, und daß das befestigungsflanschar­ tige Lager (610a) für die Welle (61) sich im Bereich des Kom­ mutators (68) sowie darüber hinausgehend in das Flanschgehäuse hinein erstreckt.
2. Verdrängermaschine nach Anspruch 1, wobei das Gehäuse aus dem Flanschgehäuse (66), einem Zwischengehäuse (65) und einem Abschlußgehäuse (67) aufgebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kommutator im Flanschgehäuse drehfest angeordnet ist.
3. Verdrängermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Kommutator (68) in einer Axialbohrung (629) des Flanschgehäuses (66) eingepreßt ist und flachseitig dichtend am Boden (630) der Bohrung (629) anliegt.
4. Verdrängermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprü­ chen, dadurch gekennzeichnet, daß ein axialwellenfestes Siche­ rungselement (626) zwischen Steuerscheibe (64) und Rotor (62) angebracht ist.
5. Verdrängermaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich­ net, daß das Sicherungselement (626) in einer Ausdrehung (627) der Steuerscheibe (64) liegt und zum anderen an der flansch­ seitigen Stirnfläche (628) des Rotors (62) anliegt.
6. Verdrängermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che mit dem Druckmittelzufluß bzw. dem Druckmittelabfluß in Verbindung stehenden Ringnuten, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringnuten (618, 619) im Flanschgehäuse (66) benachbart zum Kommutator (68) ausgebildet sind.
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