DE1528960C - Zahnradringpumpe - Google Patents
ZahnradringpumpeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zahnradringpumpe mit ineinander angeordneten ringförmigen
Rotoren, deren einander zugekehrte Mantelflächen eine kontinuierliche Verzahnung in Form gleichartiger
Wellen aufweist, die so ausgebildet sind, daß zwei jeweils die beiden aufeinanderfolgenden Wellenberge
umschreibende Kreise sich im wesentlichen an einer Stelle berühren.
Bei den zur Zeit bekannten Zahnradringpumpen der angegebenen Art greifen Zähne eines Rotors
direkt in die Innenverzahnung eines Zahnkranzes ein, der um den angetriebenen Rotor herum angeordnet
ist. Durch richtige Wahl der Anzahl und der Abmessungen der von den Zähnen gebildeten Zellen
kann die Gesamtleistung der Pumpe über die bei vergleichbaren Pumpentypen vorhandenen Werte gesteigert
werden; dies beruht grundsätzlich auf der relativen Drehung zwischen dem inneren und dem
äußeren Rotor auf Grund der Tatsache, daß die Zähnezahl des inneren Rotors um eins kleiner ist
als· die Zähnezahl des äußeren Rotors. Diese Verschiedenheit der ineinandergreifenden Zähnezahlen
ruft eine konstante, aber langsame Zunahme der' Anzahl der Umdrehungen des inneren Rotors gegenüber
der Anzahl der Umdrehungen des äußeren Rotors hervor. Die gegeneinander abgedichteten Zellen
vergrößern und verkleinern sich; ein Strömungsmittel, beispielsweise Luft oder eine Flüssigkeit, die an einer
Stelle eingeführt wird, wo die Zellen ihr größtes Volumen haben, kann in def nachfolgenden Ver- jo
kleinerungsphase mit gesteigertem statischem Druck abgegeben werden.
Trotz der grundsätzlichen Vorteile derartiger Pumpen ist es für eine universellere Verwendbarkeit
nötig, die Abmessungen zu verkleinern und die Förderleistung zu erhöhen. Eine weitere Beschränkung
des Verwendungsbereiches ergibt sich aus den gegenwärtigen Herstellungskosten; diese Kosten sind
verhältnismäßig hoch, weil für die Erzielung einer genauen Passung zwischen den Rotoren kostspielige
Räum- und Bearbeitungsvorgänge erforderlich sind.
Es ist. Aufgabe der Erfindung, eine Zahnradringpumpe der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die
bei gegebenem Gewicht eine vergrößerte Verdrängung herbeiführt und bei gegebenen Abmessungen der
Pumpe die Verdrängung erhöht.
Die gestellte Aufgabe ist bei einer Zahnradringpumpe
der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß gelöst durch eine über den Umfang gleichmäßig
verteilte Anzahl.von Rollen, die zwischen den beiden Mantelflächen mit ihren Wellen und in Berührung
mit diesen so angeordnet sind, daß ein durch ihre Drehachsen gelegter Kreis wenigstens einen der
beiden umschreibenden Kreise im wesentlichen berührt, und durch einen Strömungsmittel-Einlaß und
-Auslaß an in Umfangsrichtung gegeneinander versetzten Stellen, an denen Zwischenräume zwischen
den Rollen und den Wellen vorgesehen sind, wobei die radial außen liegende Mantelfläche zwei Wellen
mehr aufweist als die radial innen liegende Mantelfläche und die Anzahl der Rollen um eins größer ist
als die Anzahl der Wellen der inneren Mantelfläche.
Die Rollen tragen zu einer erheblichen Zunahme des Maximalvolumens der Zellen bei. Außerdem
weist die Pumpe auf Grund der rollenden Bewegung der Rollen, die zwischen den Rotoren angeordnet
sind, eine größere wartungsfreie Lebensdauer auf.
Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Rollen hohl ausgebildet, so daß sie
sich federnd verbiegen und an Unvollkommenheiten der Abstände zwischen den Wellen der beiden Mantelflächen
anpassen können. Eine solche Pumpe kann mit geringeren Kosten hergestellt werden und ist
wegen ihrer Nachgiebigkeit und Anpassungsfähigkeit dauerhafter; weiterhin neigt sie weniger zum Lecken
als die bis jetzt bekanntgewordenen Pumpen dieser Art.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist
gekennzeichnet durch zwei die. Seiten der Rotoren drehend antreibende Phasenringe, von denen jeder
eine Anzahl von als Lager für die Enden der Rollen dienenden Öffnungen und eine Anzahl von zwischen
diesen Öffnungen liegenden Durchgängen, die die Einlaß- und Auslaßmittel mit zwischen, den Rollen
und den Wellen vorgesehenen Zwischenräumen zu verbinden vermögen, aufweist. Schließlich sind die
hohlen Rollen mit dünnen federnden' Wänden versehen, die unter dem Einfluß von Druckkräften, die
durch Unvollkommenheiten der Abstände zwischen den Wellen hervorgerufen werden, nachgeben können.
Damit wird das Trägheitsmoment der Rollen; vermindert, so daß während des Umlaufes der Pumpe
geringere Beschleunigung- "und Bremsarbeiten erforderlich
sind und demzufolge der Verschleiß verringert und eine höhere Drehzahl der pumpenden Elemente
ermöglicht wird.
Die Erfindung wird an Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine mittlere Schnittansicht einer Zahnradringpumpe nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Stirnansicht der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform, im wesentlichen längs der Linie 2-2,
F i g. 3 einen Schnitt durch eine Abdeckplatte, im wesentlichen längs der Linie 3-3 der Fig. 1,
F i g. 4 einen Schnitt durch die andere Abdeckplatte, im wesentlichen längs der Linie 4-4
der Fig. 1,
F i g. 5 eine Schnittansicht, im wesentlichen längs der Linie 5-5 der F i g. 1,
F i g. 6 einen Aufriß eines Phasenringes,
F i g. 7 eine schematische Erläuterung, aus der die kritischen Lagen der die Rotorwellenberge und
Rollen definierenden Kreise für die Ausführungsform nach F i g. 1 hervorgehen,
F i g. 8 einen Seitenriß einer anderen Ausführungsform.
Die Pumpe nach der Erfindung weist ein stationäres Gehäuse 10 auf, das von einem mittleren zylindrischen
Körper Λ und auf dessen beiden Seiten angeordneten Abdeckplatten B-I und B-2 in der Weise gebildet ist,
daß eine kreiszylindrische Kammer L entsteht, in welcher die Pumpenelemente angeordnet sind. In
das Gehäuse 10 ragt eine drehbare Antriebswelle D hinein, deren eines Ende im Gehäuse mittels einer
Lageranordnung 12 gelagert ist. Die Pumpenelemente umfassen ringförmige Rotoren E, F, die exzentrisch
ineinander angeordnet sind, Abstandsringe G, H, die auf entgegengesetzten Seiten der ringförmigen Rotoren
E, F angeordnet und in die Kammer 11 eingepaßt
sind, und eine Anzahl von zylindrischen Rollen /, die so mit gleichmäßigen Abständen über den Umfang
verteilt in den Phasenringen drehbar gelagert sind, daß sie während des Betriebes mit beiden Rotoren
in Berührung stehen.
Im folgenden werden die Bestandteile der Pumpe
mehr ins einzelne gehend besprochen. Der zylindrische Körper A hat eine kreisförmige Gestalt. An
seine Seiten 13. 14 legen sich Abdeckungen ß-1 und ß-2 an. Die Abdeckungen sind mit Hilfe von
Stiften, die sich durch ausgerichtete öffnungen 16 in den Abdeckungen ß-1, ß-2 und dem Körper A
erstrecken, mit dem Körper A verbunden. Die Abdeckung ß-2 stellt einen Kreiszylinder dar und ist
mit einem Strömungsmitteleinlaß 17 versehen. Dieser enthält einen Durchgang 18, der den äußeren Umfang
der Pumpe mit einer bogenförmigen Nut 19 verbindet, die sich an einer solchen Stelle zu der einen
Seite der Abdeckung ß-2 hin öffnet, daß sie auf die Zwischenräume ausgerichtet ist, die im Bereich der
Mündung der Nut zwischen den Rotoren gebildet werden. Die Abdeckung ß-2 besitzt ebenfalls in ihrer
äußeren Seite eine ringförmige Ausnehmung 23, die zur Aufnahme und drehbaren Lagerung der äußeren
Lauffläche 12a der Lageranordnung 12 dient.
Die Abdeckung ß-1 ist von ähnlicher kreiszylindrischer Gestalt. In ihr ist ein Teil eines Strömungsmittelauslasses
20 mit einem Durchgang 21 ausgebildet, der den äußeren Umfang der Pumpe mit einer
bogenförmigen Nut 22 verbindet. Diese Nut öffnet sich nach einer Seite der Abdeckung ß-1 und ist auf
die Zwischenräume ausgerichtet, die in nächster Nachbarschaft der Nut zwischen den Rotoren gebildet
werden. Die äußeren Endteile der Durchgänge 21 und 18 können mit Gewinde für den Anschluß
von Strömungsmittelleitungen versehen sein.
Die Nuten 22 bzw. 19 der gegenüberliegenden Abdeckungen ß-1 bzw. ß-2 sind so angeordnet,
daß sie mit verschiedenen Umfangshälften der Kammer 11 (s. Fig. 3 und 4) in Verbindung stehen.
Jede der Abdeckungen ß-1 und ß-2 besitzt aufeinander ausgerichtete mittlere öffnungen 24 bzw. 25,
durch welche sich die Antriebswelle D erstreckt. Das eine Ende der Antriebswelle ist in der inneren
Lauffläche 12b der Lageranordnung Ϊ2 gelagert. Diese Lageranordnung ist auf der Welle B durch Sprengringe
30 und 31 axial festgelegt. Die Endplatte 32 ist mit Kopfschrauben an der Abdeckung ß-2 befestigt,
die bei der Halterung der Lageranordnung 12 mitwirkt.
Der Rotor E sitzt mit einem kreisförmigen inneren Umfang 35 auf der Außenfläche der Welle D und
ist mit Hilfe eines radial gerichteten Keiles 36, der sich sowohl in den Rotor als auch in die Welle hinein
erstreckt, drehfest mit der Welle verkeilt. Der äußere Umfang des antreibenden Rotors E ist mit einer
Verzahnung in Form gleichartiger Wellen 37 versehen (»gleichartig« wird hier in bezug auf die Drehachse
der Welle D sowohl im radialen als auch im Umfangssinn gebraucht). In dem hier dargestellten
Fall besitzen die Wellen 37 vierzehn Berge 38 und vierzehn Täler 39. Die Berge und Täler sind in Umriß
und Gestalt einander komplementär. Der Mittelpunkt G-I eines die Spitzen der Berge 38 der Wellen 37
umschreibenden Kreises liegt auf der Drehachse der Welle D. . .
Der mitlaufende Rotor F besitzt eine kreiszylindrische Form von größerem Durchmesser als der
antreibende Rotor und sitzt mit seinem äußeren Umfang 41 in der inneren Umfangsfläche 42 des
Körpers A passend ein. Der innere Umfang des mitlaufenden Rotors ist mit einer Verzahnung in
Form gleichartiger Wellen 43 versehen, die in bezug auf Form und Gestalt Gegenstücke der Wellen 37
des antreibenden Rotors bilden. Der Rotor F ist mit sechzehn Bergen und sechzehn Tälern 45 versehen.
Ein die Spitzen der Wellen 43 umschreibender Kreis berührt nahezu den Kreis 40 und hat einen
Mittelpunkt C-2, der gegen den Mittelpunkt C-I um das Inkrement K versetzt ist.
Zwischen den beiden kontinuierlichen Folgen der
ίο Wellen 37 und 43 auf dem angetriebenen bzw. dem
mitlaufenden Rotor und in abrollender Berührung mit diesen Wellen ist eine Anzahl von Rollen / angeordnet.
Die Rollen werden durch Phasenringe G, H in über den Umfang gleichmäßig verteilten Lagen
gehalten (»über den Umfang verteilt« wird hier in bezug auf die ringförmige Anordnung der Rollen
um die Rotorwellen herum gebraucht). Jeder Phasenring besteht aus einer verhältnismäßig dünnen Platte
und ist zwischen einer Pumpenabdeckung und einer Seite des Rotors (Fig. 1) angeordnet; die Ringe
liegen auf entgegengesetzten Seiten der Rotoren und besitzen jeder eine Anzahl kreisförmiger Rollenöffnungen 50, die zur drehbaren Lagerung der Enden
der Rollen / dienen. Die Rollen und Ringe bilden zusammen einen Rollensatz L, in welchem die öffnungen
in den gegenüberliegenden Ringen aufeinander ausgerichtet sind, so daß sich die Rollen /
um ihre eigenen Achsen 51 drehen können, während sie von den Wänden 50a der öffnungen mitgenommen
werden: . · -
Ein Kreis 52, der durch die Projektionen sämtlicher Rollenachsen geht, hat einen gegen die Mittelpunkte
C-I und C-2 versetzten Mittelpunkt C-3. ,Die Exzentrizität der Versetzung der Mittelpunkte C-I, C-2 und
C-3 wird weiter unten noch näher besprochen werden. In jedem der Phasenringe ist ferner eine Anzahl von
Durchgängen 54 vorgesehen, deren Durchmesser kleiner
ist als der Durchmesser der Rollenöffnungen 50: Je einer dieser Durchgänge liegt zwischen zwei
öffnungen 50; die Mittelpunkte der Durchgänge 54 liegen ebenfalls auf dem Kreis 52. Die Phasenringe G
und H besitzen ringförmige Umfange 55, die vom Gehäusekörper A in der Weise mitgenommen werden,
daß sie sich um den Mittelpunkt C-3 drehen.
Die Rollen / sind mit dünnen Wänden 56 versehen, die einen zylindrischen Hohlkörper bilden.
Die dünnwandige Konstruktion schafft einen Grad von Nachgiebigkeit (die Rollen sind vorzugsweise
aus einem Stahl gefertigt, wie er für moderne Rollenlager benutzt wird), die eine Anpassung an etwaige
Fehlausrichtungen zwischen den Rotoren ermöglicht. Durch die dünnwandige Konstruktion wird weiter
das Trägheitsmoment des gesamten Rollensatzes L herabgesetzt. Viele der Schwierigkeiten, die bisher
bei der Herstellung von Pumpenrotoren aufgetreten waren, werden durch die Biegsamkeit der dünnwandigen
Rollen dadurch beseitigt, daß die Notwendigkeit enger Toleranzen und kostspieliger Räumvorgänge
zumindest teilweise entfällt. Es werden nämlich, wenn vorgegebene Toleranzen oder Abstände zwischen
den Rotorwelien überschritten werden, die Fehlmaße von den Rollen aufgenommen, so daß eine ständige
gute Abdichtung zwischen den Rotorwellen und den Rollen gewährleistet ist. Weil während der Arbeit
der Pumpe der Rollensatz L ständig beschleunigt und abgebremst wird, trägt die den hohlen Rollen
eigentümliche geringe Masse zu einer Verringerung des Trägheitsmomentes bei und ermöglich dadurch
auch die Auslegung einer Pumpe von gegebenen Abmessungen für höhere Rotordrehzahlen.
Eine wichtige geometrische Eigenschaft der erfindungsgemäßen Pumpe ist die Festlegung einer Anzahl
volumenveränderlicher Kammern 59, die infolge ihrer Vergrößerung und Verkleinerung den grundsätzlichen
Pumpeneffekt hervorrufen. Die Volumenveränderung dieser Kammern wird nicht durch die sich ändernden
Beziehungen zwischen den Rotorwellen, sondern auch durch die sich veränderte Beziehung der Rollen
relativ zu den sich verändernden Rotoren hervorgerufen. Die Seiten aller Kammern 29 liegen in
gemeinsamen Ebenen, die durch die Phasenringe G und H bestimmt sind; die Seiten dieser Kammern
verändern sich nicht. Das Zusammenwirken der Mantelflächen von Wellen und der Rollen ergibt bei
einer Pumpe von gegebenen Abmessungen und mit einer entsprechenden Masse an Pumpenbauteilen
einen höheren Grad von Volumenzunahme und -abnähme als bei vorbekannten Pumpen. Im allr
gemeinen wird die Versetzung K zwischen den Mittelpunkten C-X und C-2 weitgehend durch die Wahl
des Rollendurchmessers bestimmt (der bei dem hier zum Zweck der Erläuterung beschriebenen bevorzugten
Ausführungsbeispiel zu 0,398" = 1,01092 cm gewählt wurde; aus diesem Wert wurde die Versetzung
K errechnet).
Damit eine Pumpwirkung zustande kommt, muß ein Rotor sich relativ zum anderen drehen, und der
Rollensatz L muß relativ zu jedem der Rotoren .weiterbewegt werden; eine solche Weiterbewegung;
wird durch ungleiche Anzahlen von Wellenbergen auf den beiden Rotoren und eine von den Anzahlen
der Wellenberge beider Rotoren verschiedene Anzahl von Rollen erzielt. In dem hier beschriebenen Fall
sind auf dem antreibenden Rotor vierzehn Wellenberge, auf dem mitlaufenden Rotor sechzehn Wellenberge
und im Rollensatz fünfzehn Rollen gewählt worden. Somit werden bei jeder Umdrehung des
Rotors F die Rollen des Satzes L um einen Wellenberg weiterbewegt, und die Wellenberge des antreibenden
Rotors bewegen sich relativ zum Rollensatz um eine Rolle weiter.
Die Winkelgeschwindigkeiten der Rotoren und des Rollensatzes L können durch die folgenden Formeln
bestimmt werden:
Bauteil
Antreibender Rotor
Rollensatz
Rollensatz
Mitlaufender Rotor
N -2
W — Winkelgeschwindigkeit der Welle D.
N = Anzahl der Rollen.
N = Anzahl der Rollen.
Wenn sowohl C-I als auch C-I durch die Lage
ihrer entsprechenden Lager bestimmt sind, ist C-3 auf eine bestimmte Lage im Raum festgelegt, auch
wenn kein Lager mit C-3 als Mittelpunkt vorgesehen ist. Dies folgt aus der Tatsache, daß der Abstand
zwischen C-I und C-3 und der Abstand zwischen C-I
und C-3 Konstanten sind, die mit den Rotorwellen zusammenhängen.
Die Kreise 40 und 46 stehen im wesentlichen miteinander in Berührung, können sich in der Praxis
jedoch nicht tatsächlich berühren. Tatsächliche Berührung würde eine gegenseitige Störung der Werke
der komplementären Wellenfolgen hervorrufen. Ein geringer Abstand ist sogar an der Stelle erforderlich,
wo an sich die tatsächliche Berührung stattfinden müßte; ein derartiger Grad der Abweichung von der
tatsächlichen Berührung soll in dem Ausdruck »im
ίο wesentlichen'berührend« eingeschlossen sein; dieser
Ausdruck wird im folgenden benutzt werden.
Die hier beschriebene Erfindung ist sowohl bei mit konstanter Drehung laufenden Pumpen mit
variabler Verdrängung als auch bei den in den F i g. 1
bis 6 dargestellten Pumpen mit fester Verdrängung anwendbar. In F i g. 8 ist eine Pumpe 69 mit veränderbarer
Verdrängung dargestellt (dabei sind Teile, die Teilen der in den F i g. 1 bis 6 dargestellten bevorzugten
Ausführungsform. entsprechen, mit gleichen Bezugszahlen unter Voranstellung von »A«. bezeichnet).
Diese Pumpe 69 besitzt ein äußeres ringförmiges Rotorlager A 72 mit einer inneren Oberfläche A 42,
an welche sich die äußere Oberfläche A 41 des äußeren Rotors F passend anlegt. Das Lager /172 hat eine
ringförmige Außenfläche Λ 75 von kleinerem Durchmesser als die allgemein ringförmige Oberfläche /173
des Körpers A, in wachem das Lager einsitzt. Die
Drehachse des äußeren Rotors F und der damit zusammenfallende Mittelpunkt des Rotorlagers All
yo sind beide C-2 bezeichnet und werden durch die
lineare Positionierung des Rotorlagers innerhalb der größeren zylindrischen Innenwand A 73 des Körpers A
. bestimmt. Die Achse C-2 wird (wie in'F ig. 8 zu
sehen ist) mit Hilfe einer Steuerstange A 70 nach oben oder unten verschoben; diese Steuerstange
erstreckt sich durch eine Führungsöffnung ΑΠ im
Körper A und besitzt ein radiales inneres Ende /174, das an der äußeren Oberfläche A 75 des Rotorlagers 72
anliegt. Bei der hier beschriebenen Vorrichtung dient eine Stange zur Verschiebung der Achse C-2 in
Richtung der Bewegung der Stange. Es können aber auch andere Mittel verwendet werden, um die Zwischenräume
zwischen den Rotoren zu verändern; dabei können auch geringfügige Winkelverstellungen
ebenso wie geradlinige Verstellungen vorgenommen werden.
Angenommen, die Achse C-2 gehe durch den Mittelpunkt C-I. Dann liegt der äußere Rotor F
konzentrisch zum inneren Rotor E. Bei einer solchen konzentrischen Lage kann durch die Drehung des
inneren Rotors E keine Pumpwirkung hervorgerufen werden, weil die Zwischenräume 59 ^zwischen dem
inneren und dem äußeren Rotor ihr Volumen nicht verändern. Wenn jedoch der Steuerstab/170 nach
unten bewegt wird (wie in F i g..8 dargestellt), nimmt die Verdrängung der Pumpe zu; die tiefste Stellung
des Rotors, bei der er am Körper A anliegt, wie in Fig. 8 dargestellt ist, stellt den Zustand maximaler
Verdrängung dar, in welchem beim Betrieb der
t« Pumpe die größten Volumenveränderungen der Zwischenräume
59 auftreten. Entsprechend wird bei linearer Einstellung des Rotorlagers A 72 auf eine Zwischenstellung ein Zwischenwert der Pumpleistung
erzeugt werden, und man erkennt, daß die Pumpen-Verdrängung zwischen 0 und einem Maximalwert
eingestellt werden kann. Auf dem Körper A sind flache Anlageflächen /4 76 vorgesehen, die die lineare
Einstellung des Lagers .4 72 ermöglichen und gleich-
zeitig dieses Lager gegen Belastungen abstützen, die
durch Druck auf den äußeren Rotor F hervorgerufen werden.
Bei jeder Einstellung des Rotorlagcrs auf eine geringere als maximale Verdrängung gibt es zwei
mögliche Lagen C-3« und C-3/> für die Achse C-3. Diese Lagen werden durch einander schneidende
Bogen bestimmt, die jeder den Radius Λ/ (annähernd gleich einem Viertel des Rollendurchmessers
S.--F i g. 7) aufweisen. In solchen Fällen ist die. Versetzung
K zwischen den Achsen C-I und C-2 kleiner als der halbe Rollendurchmesser. Diese geometrischen
Beziehungen folgen aus der Notwendigkeit, den Rollensatz L mit beiden Rotoren E und F in Berührung
zu halten. Beim Zusammenbau der .Pumpe nimmt die Achse C-3 des Rollensatzes L eine der
beiden genannten möglichen Lagen an und verbleibt danach stabil in dieser Lage. Der Rollensatz L muß
in Berührung mit den Wellen beider Rotoren bleiben und muß eine Winkelverschiebung ausführen, wenn
sich der Zwischenraum zwischen den Wellen von dem in F i g. 8 mit ausgezogenen Linien dargestellten
Abmessungen auf den in F i g. 8 mit einer gebrochenen Linie angedeuteten Zustand verändert.
Fs liegt gleichfalls im Rahmen dieser Erfindung, daß die Verwendung eines Rollensatzes zwischen
Rotoren, die mit den Rollen berührend zusammenwirken,
in Zahnradgetrieben, beispielsweise Planetengetrieben,
dazu dienen kann, bessere mechanische Eigenschaften'zu erzielen, als dies früher mit ineinandergreifenden
Zähnen möglich war. Aufbau und Anordnung der verschiedenen Drehachsen der Elemente
würden von den hier in bezug auf Pumpen offenbarten Grundsätzen bestimmt werden. Die Verdrängung
der in Fig. I dargestellten Pumpe kann durch folgende mathematische Beziehungen berechnet
werden:
DPR = 2 7 CHi/) j.
DPR = Verdrängung pro Umdrehung.
E = Abstand zwischen den Rotormitlelpunk-
tcn.
W = Breite des Rotors.
D, = Durchmesser des Kreises durch die Achsen
des Rollensatzes /..
Die obige Gleichung stellt eine exakte Lösung für die Pumpenverdrängung dar und berücksichtigt
nicht die beim praktischen Entwurf auftretenden Probleme, beispielsweise die Einhaltung einer nur
annähernden Berührung statt einer exakten Berührung zwischen den Kreisen 46 und 40 und die Berücksichtigung-unvermeidbarer
Toleranzen bei der Bearbeitung des Rotors. Eine praktische gut brauchbare Näherung lautet wie folet:
DPR
2 J>
J,
</r Rollenradius.
.V = Anzahl der Rollen.
Die obige zweite Gleichung erlaubt es. die gesamte Auslegung der Pumpe in erster Linie von der Wahl,
des Rollendurchmessers abhängig zu machen. Die Größe E in der ersten Gleichung ist dabei durch
-T und die Größe D, durch die Größe ^ ~ dr ersetzt
worden. In der /weiten Gleichung kann die nominelle
Zulassung von Zahneingriffen dadurch erfolgen, daß </r geringfügig verändert wird.
Im Betrieb dicht die Antriebswelle D den Rotor /:.
der seinerseits den eingreifenden Rollensatz L und den mitlaufenden Rotor F mit der richtigen Beziehung
in Drehung versetzt. Durch den Einlaß 17 wird Strömungsmittel angesaugt und zu denjenigen Zwischenräumen
oder Zellen 59 geleitet, die gerade im Volumen zunehmen, so daß das Maximum des
variablen Volumens der Zwischenräume sich mit dem Strömungsmittel füllt. Man beachte, daß eine beträchtliche
Volumenziinahme stattfindet, wenn die Drehung
gegen den Uhrzeigersinn von der Lage aus. in der sich die Zwischenräume in der oberen benachbarten Lage
■zur Achse V-V (s. Fig. 5) befinden:.in die unterste
Lage in Nachbarschaft der Achse V->' erfolgt. Die Kammer oder der Zwischenraum 59 sind so ausgebildet,
daß die Rollen in die Täler der Rotoren eintreten können, wie im obersten Teil der F i g. 5 dargestellt
ist. Das Strömungsmittel setzt seine Einströmbe.wegung
durch die Zugänge 54 des Phasenringes// fort, wenn die Zellen in einer gegen den
Uhrzeigersinn der F i g. 5 verlaufenden Richtung
. vorbeigehen. Sobald das Volumen der Zellen- abzunehmen beginnt, wird Strömungsmittel durch die
Durchgänge 54 im Phasenring (i abgegeben und durch den Auslaß 20 herausgedrückt, wie in F i g. 3 mit
schmalen Pfeilen angedeutet ist. Dabei ist es die exzentrische Beziehung des antreibenden Rotors zum
^Rollensatz L und des Rollensalzes /. zum mitlaufendcn'Rotor
(wobei jedes weiter außen liegende Glied einen Zahn oder eine Rolle weniger aufweist als das
weiter innen liegende Glied), die die Bildung von Kammern mit kontinuierlich veränderlichen Ab-
■ messungen hervorruft und eine größere Volumenänderung bewirkt, als sie bei \orbekannlen Konstruktionen
möglich ist. Die große Umfangslänge der Nuten 22 und 19 in bezug auf die Durchlässe 54
der Phaseriringe sorgt dafür, daß die Einlaß- und
■ Alislaßimpulse in solcher Weise verteilt werden, daß
cine gleichmäßige, nicht pulsierende Pumpwirkung.
erzielt wird. . · ■
Andere Ausführungsformen sind möglich, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. '
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Zahnradringpumpe mit ineinander angeordneten ringförmigen Rotoren, deren einander zugekehrte Mantelflächen eirfe kontinuierliche Verzahnung in Form gleichartiger Wellen aufweist. die so ausgebildet sind, daß zwei jeweils_die beiden aufeinanderfolgenden Wellenberge umschreibende Kreise sich im wesentlichen an einer Stelle berühren, gekennzeichnet durch eine über< den Umfang gleichmäßig verteilte Anzahl von Rollen (1). die zwischen den beiden Mantelflächen mit ihren Wellen (38 39 und 43 44) und in Berührung mit diesen so angeordnet sind, daß ein durch ihre Drehachsen gelegter Kreis wenigstens einenο der beiden umschreibenden Kreise im wesentlichen berührt, und durch einen Strömungsmittel-Einlaß und -Auslaß (17 bzw: 20) an in Umfangsrichtung gegeneinander versetzten Stellen, an denen Zwischenräume zwischen den Rollen (1) und den·? Wellen (38 39 und 43 44) vorgesehen sind, wobei die radial außen liegende Mantelfläche zwei Wellen (43 44) mehr aufweist als die radial innen liegende Mantelfläche und die Anzahl der Rollen 111 umeins größer ist als die Anzahl der Wellen (38 39) der inneren Mantelfläche..2. Pumpe nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (1) hohl sind, so daß sie sich federnd verbiegen und an Unvollkommenheiten der Abstände zwischen den Wellen (38 39 und 43 44) der beiden Mantelflächen anpassen können. 3. Pumpe nach Anspruch 1.-gekennzeichnet durch zwei die Seilen der Rotoren drehend antreibende. Phasenringe (G, H), von denen jeder eine Anzahl von als Lager für die Enden der Rollen (1) dienen-10den öffnungen (50) und eine Anzahl von zwischen diesen öffnungen liegenden Durchgängen (54). die die Einlaß- und Auslaßmittel mit zwischen den Rollen und den Wellen vorgesehenen Zwischenräumen zu verbinden vermögen, aufweist.4. Pumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Rollen (1) mit dünnen federnden Wänden versehen sind, die unter dem Einfluß von Druckkräften, die durch Unvollkommenheiten der Abstände zwischen den Wellen hervorgerufen werden, nachgeben können.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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