DE3340497A1 - Spulenherstellungsmaschine - Google Patents
SpulenherstellungsmaschineInfo
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Classifications
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- Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)
Description
W. Schlafhorst & Co. 8.11.1983
Blumenbergar Siraße 143/145 -3- SPTWio/L
4050 iviönchengladbach 1 1218
Die Erfindung betrifft eine Spulenherstellungsmaschine nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Zum Herstellen der Spulen werden Textilfaden verwendet, die
entweder an Ort und Stelle an den einzelnen Arbeitsstellen der Spulenherstellungsmaschine aus Fasermaterial oder dergleichen
hergestellt werden, oder die Spulen entstehen durch Umwickeln bereits vorhandener Spulen auf andere Hülsen.
Die Spulenherstellungsjnaschinen umfassen demnach sowohl
reine Spulmaschinen, als auch Spinnmaschinen beziehungsweise Spinn-Spulmaschinen.
Die mobile Wechselvorrichtung der Spulenherstellungsmaschine
führt einen begrenzten Vorrat leerer oder teilbewickelter Hülsen mit sich, nach deren Abgabe sie zum stationären Lademagazin
fahren muß, um ihr eigenes Magazin aufzufüllen.. Da aber moderne Spulenherstellungsmaschinen etwa bis zu
200 Arbeitsstellen aufweisen, ergeben sich folgende Nachteile: Die mobile Wechselvorrichtung hat ihren Hülsenvorrat
verbraucht, bevor sie turnusgemäß am stationären Lademagazin ankommt. Sie muß dann ihre Tätigkeit unterbrechen
und eine Sonderfahrt zum Lademagazin durchführen, die unter Umständen recht lang ist. Während der Fahrt und während
der Hülsenübernahme am Lademagazin können keine Spulen
gewechselt beziehungsweise Hülsen in die Wickel vorrichtungen eingesetzt werden, so daß bei größeren Spulenherstellungsmaschinen
und beim Wickeln von Spulen kürzerer Wickel zeit unvermeidbare Wartezeiten auftreten, wodurch der Wir-
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- 4 - SPT Wio/L 1218
kungsgrad der ganzen Spulenherstellungsmaschine sinkt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Effektivität der mobilen Wechselvorrichtung zu steigern und dafür zu
sorgen, daß beim Nachladen der mobilen Wechselvorrichtung
mit Hülsen keine oder zumindest keine unnötigen Wartezeiten auftreten, der Wirkungsgrad der Spulenherstellungsmaschine
also hoch bleibt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Spulenherstellungsmaschine einen auf automatischen Pendelverkehr
zwischen Wechselvorrichtung und Lademagazin eingestellten mobilen HUlsenüberbringer aufweist. Sobald der
HLiI senüberbringer bei seiner Pendelfahrt am stationären
Lademagazin anlangt, koppelt er sich zum Beispiel automatisch an das Lademagazin an und übernimmt soviel Hülsen,
wie er tragen kann. Er pendelt dann zurück zur mobilen Wechselvorrichtung und koppelt sich an deren Magazin an,
um dieses Magazin mit Hülsen aufzufüllen. Sofern die mobile Wechselvorrichtung dabei einen Stellungswechsel
macht, kann der angekoppelte mobile Hülsenüberbringer mitfahren,
so daß ein Stellungswechsel die Hülsenübergabe nicht beeinträchtigt oder verzögert.
Der mobile Hülsenüberbringer braucht danach nicht sofort
zum stationären Lademagazin zurückzupendeln. Hat er noch
einen größeren Hülsenvorrat bei sich, kann er solange an der mobilen Wechselvorrichtung angekoppelt bleiben,
bis er seinen Hülsenvorrat ganz abgegeben hat. Spätestens dann pendelt er aber wieder zum stationären Lademagazin
zurück und die beschriebenen Arbeitsvorgänge können sich wiederhol en.
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Nach, einer weiteren Ausbildung der Erfindung sind die
mobile Wechselvorrichtung und der mobile Hülsenüberbringer auf der gleichen, oberhalb der Wickel vorrichtungen
der Spulenherstellungsmaschine angeordneten Schienenanordnung
verfahrbar. Ein eigenes Schienensystem für den mobilen Hülsenüberbringer sollte aus Kostengründen und
zur Platzersparnis nach Möglichkeit vermieden werden.
Vorteilhaft besitzt der mobile Hülsenüberbringer ein
wahlweise auf Hülsenaufnahme oder Hülsenabgabe stellbares
Hülsenmagazin. Während der freien Pendelfahrt bleibt das Hülsenmagazin geschlossen.
Bestimmte Spulenherstellungsmaschinen wickeln die Spulen
auf zylindrische Hülsen, andere Spulenherstellungsmaschinen widerum auf konische Hülsen. Das Handhaben zylindrischer
Hülsen ist etwas einfacher als das Handhaben konischer Hülsen, so daß weitere Ausbildungen der Erfindung
darauf Rücksicht nehmen, ob es sich um zylindrische oder konische Hülsen handelt.
Eine weitere Ausbildung der Erfindung sieht vor, daß das Hülsenmagazin als ein um eine waagerechte Achse drehbares
Rundmagazin ausgebildet ist. Das Rundmagazin kann selbstverständlich auch eine leicht schräge Achslage einnehmen.
Ein solches Rundmagazin ist prinzipiell für zylindrische und für konische Hülsen geeignet. Das Beladen und Entladen
eines Rundmagazins gelingt aber besser mit zylindrischen
Hülsen, so daß ein Rundmagazin für diese Hülsenart besonders gut geeignet ist.
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Passend zu solch einem Rundmagazin sieht eine weitere Ausbildung der Erfindung vorj daß das. stationäre Lademagazin
eine mit Seitenbegrenzungen und einem Boden versehene, parallel!iegende Hülsen enthaltende, in Schräglage bis in
Höhe des Rundmagazins, des in HUl senübernahmeposi tion geparkten
mobilen Hülsenüberbringers schwenkbare Laderinne aufweist. Eine solche Laderinne ist insbesondere für zylindrische
oder nur ganz leicht konische. Hülsen geeignet, für extrem konische Hülsen dagegen nicht. Sobald die Laderinne
sich in Schräglage vor dem Rundmagazin befindet, kann das Rundmagazin zum Zweck des Einfüllens geöffnet und dann
langsam gedreht werden, wobei Hülsen aus der Laderinne in das Rundmagazin nachrutschen, sobald das Rundmagazin freie
Taschen aufweist. In eine noch gefüllte Tasche des Rundmagazins kann keine Hülse aus der Laderinne nachrutschen,
so daß die Füllung des Rundmagazins ganz zwanglos geschieht, wenn es eine Drehung um 360 Grad vollzieht.
Die Übergabe der getankten Hülsen an die mobile Wechselvorrichtung
geschieht zweckmäßi.gerweise in umgekehrter Reihenfolge, das heißt die mobile Wechselvorrichtung kann ebenfalls
ein rinnenartiges Magazin aufweisen, dessen Neigung aber jetzt nicht gegen das Rundmagazin des Hülsenüberbringers,
sondern entgegengesetzt gerichtet ist. Beim Drehen des Rundmagazins rollen die Hülsen aus den einzelnen Taschen
unter der Wirkung der Schwerkraft in die Magazinrinne der mobilen Wechselvorrichtung ,bis die Magazinrinne gefüllt
ist und keine weiteren Hülsen mehr aufnehmen kann. Nach einer Drehung um 360 Grad ist dann entweder das Magazin
der mobilen Wechselvorrichtung gefüllt oder das Rundmagazin
hat alle seine Hülsen abgegeben, sofern die Kapazität des Magazins der mobilen Wechselvorrichtung gleich groß
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1218 oder größer ist als der Inhalt des Rundmagazins.
Bei konischen Hülsen empfehlen sich andere Ausbildungen der Erfindung:
Das Hülsenmagazin des mobilen Hülsenüberbringers kann vorteilhaft
als ein muldenförmige Hülsenlagerstellen aufweisendes Flachmagazin ausgebildet sein. Jede konische Hülse liegt
dann für sich allein in einer muldenförmigen Lagerstelle. Aus dieser Hülsenlagerstelle heraus kann die einzelne Hülse
auf unterschiedliche Art und Weise weitergegeben werden.
Im Interesse einer kompakten, niedrigen Bauweise ist es jedoch vorteilhaft, wenn nach einer weiteren Ausbildung der
Erfindung das Flachmagazin an jeder HülsenlagerstelIe einen
mit einem Verschiebekraftbegrenzer versehenen, schaltbaren Hülsenlängsverschieber besitzt. Ein solcher Hülsenlängsverschieber
gestattet die Weitergabe der Hülsen in ihrer Längsrichtung in einer Ebene. Der Verschiebekraftbegrenzer sorgt
dafür, daß in dem die Hülsen aufnehmenden Magazin der mobilen Wechselvorrichtung keine Störungen durch überfüllen
eintreten an den Stellen, an denen Aufnahmeplätze noch durch Hülsen belegt sind. Findet die zu übergebende Hülse einen Widerstand,
so bleibt sie infolge der Begrenzung der Verschiebekraft in der Hülsenlagerstelle des mobilen Hülsenüberbringers
liegen.
Im Fall konischer Hülsen ist nach einer weiteren Ausbildung
der Erfindung vorgesehen, daß das stationäre Lademagazin ein mit Einzelmulden versehenes, schaltbares Hülsentransband besitzt,
dessen Einzelmulden bei Stillstand des Transportbandes mit den Hülsenlagerstellen des in Hülsenübernahmeposition
geparkten mobilen Hülsenüberbringers fluchten, und daß jeder
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vor einer Hülsenlagerstelle desselben Überbringers gelegenen
Einzelmulde des Transportbandes ein mit einem Verschiebekraftbegrenzer
versehener, schaltbarer Hülsenlängsverschieber
zugeordnet is.t.
Hier gestattet das Hülsentransportband die Zufuhr der Hülsen von der Seite her, wogegen die Weitergabe an den mobilen Hülsenüberbringer
in Längsrichtung der Hülsen in einer Ebene geschieht. Die Begrenzung der Verschiebekraft dient auch
hier dem Zweck, einer überfüllung des Hülsenmagazins des
mobilen Hülsenüberbringers oder sonstigen Störungen vorzubeugen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Die Erfindung soll anhand dieser Ausführungsbeispiele noch näher erläutert und beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt schematisch in einer Ansicht von oben eine erfindungsgemäße
Spulenherstellungsmaschine.
Fig. 2 zeigt schematisch in Seitenansicht eine Arbeitsstelle
der Spulenherstellungsmaschine mit darüber befindlicher
mobiler Wechselvorrichtung.
Fig. 3 zeigt die in Fig. 2 dargestellte Wechselvorrichtung
bei der Übernahme zylindrischer Hülsen.
Fig. 4 zeigt schematisch in Seitenansicht einen mobilen
Hülsenüberbringer mit einem für zylindrische Hülsen geeigneten Rundmagazin im Zeitpunkt der Hülsenübernahme
aus dem stationären Lademagazin.
Fig. 5 zeigt schematisch in einer Ansicht von oben den in Fig. 4 dargestellten mobilen Hülsenüberbringer.
Fig. 6 zeigt schematisch in einer Ansicht von vorn eine alternative Ausbildung von stationärem Lademagazin,
mobilem Hülsenüberbringer und mobiler Wechselvorrichtung.
ORIGINAL^
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Beim ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Fig. 1
eine Spulenherstellungsmaschine. 1 mit den Maschinenseiten
2 und 3. Die Anzahl der Arbeitsstellen ist in Fig. 1 nicht
erkennbar, es sei aber angenommen, daß jede Maschinenseite ungefähr achtzig Arbeitss.tellen aufweist. An der linken
Seite befindet sich ein Endgestell 4 mit einem stationären Lademagazin 5S das dem Nachladen der von einer mobilen
Wechselvorrichtung 6 benötigten HUl sen dient. Die Wechselvorrichtung
6 besitzt ein eigenes Magazin 7 für einen begrenzten Hülsenvorrat.
Die Wechselvorrichtung 6 besitzt vorn zwei Fahrrollen 8, 9
und hinten eine Stützrolle 10. Eine der beiden Fahrrollen
ist antreibbar. Die Fahrrollen 8, 9 ruhen auf einer Schiene
11, die zunächst an der Maschinenseite 2 oberhalb der Arbeitsstellen entlanggeht, dann einen Kreisbogen beschreibt
und an der Maschinenseite 3 weitergeht. Die andere Schiene 12 beginnt oberhalb des Lademagazins 5 und endet an der
rechten Maschinenseite an einer Plattform 13.
Die Schiene 12 befindet sich über der Maschinenmitte. Unter
der Schine 12 liegt ein Spulentransportband 14, auf das drei fertig gewickelte Spulen 15, 16, 17 abgelegt sind.
Es handelt sich um ein endloses Transportband, das über Rollen 18, 19 (Fig. 2) geleitet ist. Das Spulentransportband
14 läuft durch das Endgestell 4 hindurch und endet an einer
Spulenablage 20, auf der bereits vier Spulen 21 abgelegt sind,
Die mobile Wechselvorrichtung 6 befindet sich gerade auf der
Fahrt in Richtung des Pfeils 22. Am Ende der Geradeausfahrt wird sie später in eine Kreisfahrt übergehen, wobei die
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Stützrolle 10 sich auf der Plattform 13 um 180 Grad auf der
Stelle dreht, worauf die mobile Wechselvorrichtung 6 an der Maschinenseite 3 ihre Geradeausfahrt fortsetzt.
Der mobilen Wechselvorrichtung 6 folgt ein ebenfalls mobiler
Hülsenüberbringer 23, der zuvor am Lademagazin 5 mehrere Hülsen geladen hatte, um sie zur mobilen Wechselvorrichtung
6 zu transportieren. Auch der Hülsenüberhringer 23 besitzt zwei Fahrrollen 24 und 25, von denen eine antreibbar ist.
Er besitzt außerdem am hinteren Ende eine Stützrolle 26. Beide Vorrichtungen 6 und 23 sind auf dem gleichen Schienensystem
verfahrbar angeordnet. Die Fahrgeschwindigkeit des mobilen Hülsenüberbringers 23 ist größer als die Fahrgeschwindigkeit
der mobilen Wechselvorrichtung 6, so daß
er sich bald an die Wechselvorrichtung ankoppeln wird,
um seine Hülsen abzugeben. Dies kann nur während der Geradeausfahrt beider Vorrichtungen oder während des Stillstands
der mobilen Wechselvorrichtung 6 geschehen. Durch eine Verriegelungsvorrichtung
ist verhindert, daß eine der beiden Vorrichtungen im zusammengekoppelten Zustand eine Kreisfahrt
unternimmt. Außerdem ist durch eine Verriegelung verhindert, daß die zweite Vorrichtung) zur Kreisfahrt ansetzt,
solange sich die vor ihr befindliche Vorrichtung noch auf der Kreisfahrt befindet.
Die Spulenherstel1ungsmaschine 1 ist als Offenend-Rotor-Spinnmaschine
ausgebildet. Gemäß Fig. 2 und 3 besitzt daher die hier dargestellte einzelne Arbeitsstelle 27 eine
Spinnvorrichtung 28, ein Abzugswalzenpaar 29, 30 und eine
Wickelvorrichtung 31. In der Spinnvorrichtung 28 wird Faserlunte
32 zu einem Faden 33 gesponnen.
BAD ORIGINAL
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Die Wickelvorrichtung 31 umfaßt eine Spultrommel 34, auf der
die in Arbeit befindliche Spule 35 abrollt. Die Spule 35 wird auf eine zylindrische Hülse 36 gewickelt, die ein
schwenkbarer Spulenrahmen 37 trägt.
Die mobile Wechselvorrichtung 6 besitzt ein Flachmagazin 38,
das von vorn nach hinten geneigt angeordnte ist. Es enthält gemäß Fig. 2 insgesamt 4 zylindrische Hülsen 39 bis 42 und
weist zwei gestrichelt dargestellte Freiplätze 43 und 44 auf.
Der Faden 33 durchläuft das Abzugswalzenpaar 29, 30 und wird
laufend auf die Spule 35 aufgewickelt. Die mobile Wechselvorrichtung
6 steht schon zum Spulenwechsel bereit. Beim Spulenwechsel wird der Spinnprozeß unterbrochen und die
Hülse 36 aus der Halterung des Spulenrahmens 34 gelöst, wobei gleichzeitig der Spulenauswerfer 45 nach links schwenkt
und der Spule 35 eine so große Beschleunigung erteilt, daß sie auf das Spulentransportband 14 rollt. Anschließend tritt
ein Zubringer 46 in Tätigkeit, der die Aufgabe hat, dem Spulenrahmen 37 die nächstgelegene Hülse 39 des Flachmagazins
38 zuzuführen. Ein Greifer 47 ergreift dabei die Hülse 39, worauf der Zubringer 46 um den Drehpunkt 48 nach unten
schwenkt. Eine federnd geschlossene Klappe 49 des Flachmagazins 38 öffnet sich dabei nach unten und gibt die Hülse
39 frei. Der Zubringer 46 trägt auf seiner Rückseite einen Leitdraht 50, der verhindert, daß beim Schwenken des Zubringers
46 weitere Hülsen 40, 41 nachrollen.
Die Hülse 39 wird durch den Zubringer 46 in die gestrichelt dargestellte Lage 39' gebracht, in dieser Lage durch den
BAD ORSGIMAL
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Spulenrahmen 37 eingeklemmt und auf die SpultrommeT 34 aufgelegt. Dann schwenkt der Zubringer 46 in die in Fig.
dargestelle Ausgangs.tel.lung zurück. Während dieser Schwenkbewegung
schließt sich wieder die Klappe 49 und die nächstfolgende Hülse 40 kann jetzt den Platz einnehmen, den zuvor
die Hülse 39 innehatte. Alle weiteren im Flachmagazin 38 enthaltenen Hülsen wandern um eine Stellung weiter.
Bevor anhand der Fig. 3 die Übernahme der Hülsen aus dem mobilen Hül senüberbri'nger erläutert wird, soll anhand der
Fig. 4 und 5 dieser mobile Hülsenüberbringer .51 näher erläutert werden.
Bei dem Hülsenüberbringer 51 handelt es sich um eine von
Fig. 1, Teil 23 abweichende Konstruktion. Der Hülsenüberbringer
51 soll auf den Schienen 11 und 12 verfahrbar sein. Er besitzt vorn zwei Fahrrollen 52, 53 und hinten eine
Stützrolle 54. Das Hülsenmagazin 55 ist als Rundmagazin
ausgebildet. Es ragt aus dem Gehäuse des Hülsenüberbringers
51 so weit heraus, daß es bei der Hülsenübergabe mit
dem Flachmagazin 38 der mobilen Wechselvorrichtung 6 fluchtet.
Das Rundmagazin 55 besitzt einen siebenzackigen Stern 56,
der auf einer gegen den Uhrzeigersinn drehbaren Welle 57
befestigt ist. Der siebenzackige Stern 56 bildet in dem zylindrischen Gehäuse 58 des Rundmagazins 55 sieben Kammern,
die jeweils eine Hülse aufnehmen können. Das Füllen und Entleeren des Rundmagazins 55 geschieht von der Seite her,und
zwar von links..
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In Fig. 3 ist vom mobilen Hülsenüberbringer 51 nur das Rundmagazin
55 sichtbar. Es fluchtet bereits mit dem Flachmagazin 38. Beim Einfahren des. Rundmagazins 55 vor das Flachmagazin
38. ist automatisch, ein Kammerbreite aufweisender Wandteil
des Gehäuses 58 wie ein Schieber geöffnet worden, so daß durch die nunmehr geöffnete linke Seitenwand des Gehäuses
58 Hülsen 59 aus dem Rundmagazin 55 in das Flachmagazin 38 rollen können, sobald die Welle 57 langsam gegen den Uhrzeigersinn
gedreht wird.
Die Welle 57 vollendet bei jeder Hülsenübergabe eine Drehung
um 360 Grad. Gemäß Fig. 3 sei angenommen, daß die Welle 57 sich gerade dreht. Die Kammern 60 und 61 des Rundmagazins
haben ihre Hülsen 62 und 63 bereits an das Flachmagazin 38 abgegeben. Weitere Hülsen kann das Flachmagazin nicht übernehmen,
so daß beim Weiterdrehen der Welle 57 die noch im Rundmagazin 55 befindlichen Hülsen 59 hier verbleiben, beziehungsweise
an den im Flachmagazin 38 befindlichen Hülsen abgleiten.
Fig. 4 zeigt, daß das stationäre Lademagazin 64 eine mit Seitenbegrenzungen 65 und mit einem Boden 66 versehene,
parallel liegende Hülsen 67 enthaltende schwenkbare Laderinne 68 aufweist. Die Laderinne 68 ist um den Drehpunkt 69
schwenkbar gelagert- Im Ruhezustand liegt die Laderinne 68 etwas tiefer, als. es Fig. 4 zeigt, nämlich so, daß die vordere
Hülse 67' vor einer Wand 70 liegt.Nach dem öffnen des
linken Wandteils des Gehäuses 58 des Rundmagazins 55 wird
zum Zweck der Hülsenübergabe ein pneumatischer Stellmotor 71 mit Druckluft beaufschlagt, wodurch die Laderinne 68 in
die in Fig. 4 dargestellte Lage angehoben wird. Sobald sich nun die Welle 57 langsam gegen den Uhrzeigersinn dreht ,
BAD ORIGINAL
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rollen die auf der Laderinne- 68 liegenden Hülsen nacheinander
in die freien Kammern des Rundmagazins 55. Gemäß Fig. 4 ist dies, schon geschehen und das Rundmagazin 55 ist hier gefüllt.
Nach der Übernahme der Hülsen 72 kann der mobile Hülsenüberbringer
51 zur Weiterfahrt starten, wobei sich der schieberartig geöffnete Wandteil des, Gehäuses 58 automatisch wieder
schließt. Zugleich wird die Laderinne 68 wieder abgesenkt und die Wand 70 verhindert das Herabrolien der Hülsen 67.
Bei dem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung nach Fig. 6 ist eine Spulenherstellungsmaschine unter anderem
mit einem stationären Lademagazin 73, einem mobilen Hülsenüberbringer
74 und einer mobilen Wechselvorrichtung 75 versehen. Fig. 6 zeigt die auf einer vorderen Schiene 76 verfahrbaren
Fahrrollen 77, 78 beziehungsweise 79, 80 der mobilen Vorrichtungen. Der Hülsenüberbringer 74 befindet sich
gerade in einer Position, die eine Hülsenübernahme aus dem
Lademagazin 73 ,aber auch eine Hülsenweitergabe an die
Wechselvorrichtung 75 erlaubt.
Das Hülsenmagazin 81 des mobilen Hülsenüberbringers 74 ist
hier als ein muldenförmige HUl sen!agerstel1 en 82 aufweisendes
Flachmagazin ausgebildet. Die einzelnen Hülsenlagerstellen
82 liegen in einer Ebene hintereinander, so daß in Fig. 6 nur die vorderste sichtbar ist.
Jede HülsenlagersteiIe 82 des Flachmagazins 81 besitzt einen
schaltbaren Hülsen!ängsverschieber 83, der auf einer endlosen
Kette 84 sitzt, die über Kettenräder 85, 86 geleitet ist. Das Kettenrad 86 wird über eine Rutschkupplung 87, die als Verschiebekraftbegrenzer
dient, angetrieben. Alle Rutschkupplungen beziehungsweise Verschiebekraftbegrenzer 87 werden
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gemeinsam durch eine Welle 88 angetrieben. Sobald die Kette 84 läuft, gelangt der Hülsen!ängsverschieber 83, der die
Form eines Stiftes b.at, durch einen Schütz 89 im Boden der Hülsenlagerstelle 82 vor das verjüngte Ende der auf der
Hülsenlagerstelle 82 liegenden konischen Hülse 90 und schiebt
sie axial in das Flachmagazin 91 der mobilen Wechselvorrichtung 75. Das Flachmagazin 91 besitzt beispielsweise
ebenfalls KUlsenaufnahmemulden 92, die auf ein endloses
Band 93 montiert sind. Das Band 93 läuft über Rollen 94, 95. Mit Hilfe des Bandes können die im Flachmagazin 91 liegenden
konischen Hülsen 96 schrittweise einem Zubringer der mobilen Wechselvorrichtung 75 zugeführt werden.
Das stationäre Lademagazin 73 besizt ein mit Einzelmulden 97 versehenes, schaltbares Hülsentransportband 98, das über
Rollen 99, 100 läuft. Die Einzelmulden liegen alle in einer Ebene hintereinander, so daß nur die vordere Einzelmulde
sichtbar ist. (Der besseren Darstellung wegen ist das Hülsentransportband 98, wie auch das endlose Band 93 des Flachmagazins
91, im Schnitt dargestellt)
Bei Stillstand des Hülsentransportbands 98 fluchten die Einzelmulden 97 mit den Hülsenlagerstellen 82 des in Hü 1 senUbernahmeposition
geparkten mobilen Hülsenüberbringers 74.
Jeder vor einer Hülsenlagerstelle 82 des Hülsenüberbringers
74 gelegenen Einzelmulde 97 des Transportbandes 98 ist ein schaltbarer HUlsenlängsverschieber 101 zugeordnet. Der HUlsenlängsverschieber
sitzt auf der Kolbenstange 102 eines pneumatischen Stellmotors 103. über ein Schaltventil 104
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ist der pneumatische Stellmotor 103 an eine Druckluftquelle
P einstellbaren Druckes angeschlossen,, die wegen der Einstellbarkeit
des Luftdrucks als Verschiebekraftbegrenzer dient.
Nach dem Betätigen des Schaltventils 104 b-ewegt sich der
Kolben. 105 des pneumatischen Stellmotors 103 nach rechts und nimmt dabei über die Kolbenstange 102 den Hülsenlängsverschieber
101 mit. Dieser schiebt die in der Einzelmulde 97 liegende konische Hülse 106.nach rechts, wobei eine um den
Drehpunkt 107 schwenkbare Klappe 109 mitgenommen wird. Liegt nun auf der HUlsenlagerstelIe 82 eine Hülse 90, wie es
Fig. 6 zeigt, dann findet die Klappe 109 an dieser konischen Hülse 90 einen Widerstand und das überschieben der Hülse
von der Einzelmulde 97 in die HülsenlagerstelIe 82 gelingt
nicht. Wegen der Verschiebekraftbegrenzung vollendet der Hülsenlängsverschieber 101 seinen maximal möglichen Verschiebeweg
nicht.
Das überschieben der konischen Hülsen vom stationären Lademagazin 73 in das Hülsenmagazin 81 gelingt demnach nur an
den im Hülsenmagazin 81 freien Speicherplätzen. Während der
Hülsenübergabe bleibt eine um den Drehpunkt 98 schwenkbare
Klappe 110 arretiert, um das seitliche Herabfallen einer Hülse zu verhindern. Nach dem Hülsenübernahmevorgang werden
alle Klappen 109 in die senkrechte Lage zurückgestelltem
die nicht übernommenen Hülsen wieder korrekt in den Einzelmulden 97 zu lagern.
Zum Zweck der Hülsenübergabe vom mobilen Hülsenüberbringer
in das Flachmagazin 91 der mobilen Wechselvorrichtung 75
wird durch einen Antrieb die Welle 88 im Uhrzeigersinn
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langsam gedreht, wodurch, über, die Verschiebekraftbegrenzer
87 die Kettenräder 86 mitgenommen werden. Die Hülsenlängsversxhieber
83. versuchen dabei, die auf den Hülsenlagerstellen
82 liegenden konischen Hülsen 90 nach rechts in die Hülsenaufnahraemulden 92 des Flachmagazins 91 hinein
zu verschieben. Gemäß Fig. 6 nimmt zum Beispiel die Hülse 90 dabei die Klappe. 110 mit, welche s.ich gegen die Hülse
96 anlegen wird, so daß .der öbergabevorgang nicht stattfinden
kann. Der Hülsenlängsverschieber 83 übt wegen der
Rutschkupplung 87 nur eine begrenzte Verschiebekraft aus.
Nach Abschluß des eine vorgegebene Zeit dauernden Übergabevorgangs werden die Klappen .110 wieder in die senkrechte
Lage zurückgestellt, um die nicht abgegebenen Hülsen 90 wieder korrekt in den Hülsenlagerstellen 82 zu lagern. Die
Welle 88 wird gegen den Uhrzeigersinn zurückgedreht, bis
sich alle Hülsenlängsverschieber 83 auf dem unteren Trum
der Ketten 84 befinden.
Die Erfindung soll nicht auf die dargestellten und beschriebenen
Ausführungsbeispiele eingeschränkt sein.
Der Pendelverkehr der mobilen Hülsenüberbringer kann
auf bedarfsabhängigen oder bedarfsfreien Betrieb
eingestellt sein.
Bei bedarfsfreiem Betrieb pendelt der mobile Hülsenüberbringer
ständig zwischen dem stationären Lademagazin und der mobilen Wechselvorrichtung hin und her und versucht dabei jedesmal
soviele Hülsen aufzunehmen beziehungsweise abzugeben, wie
möglich ist.
ORIGINAL^
8.11.1983
- 18 - SPT Wio/L
1218
Bei bedarfsabhängigem Pendelbetrieb bleibt der mobile Hülsen-Überbringer
zum Beispiel solange in der Nähe der Wechselvorrichtung beziehungsweise an der Wechselvorrichtung angekoppelt,
wie er noch. Hülsen enthält, und pendelt erst dann zum stationären Lademagazin· zurück, um neue Hülsen aufzunehmen
und der mobilen Wechsel vorrichtung zuzuführen.
Ein Rundmagazin kann zwecks Hülsenübernahme oder Hülsenübergabe
statt kontinuierlich um 360 Grad auch diskontinuierlich
um jeweils eine Teilung weitergedreht werden, bis alle seine Speicherplätze an der übergabe- beziehungsweise übernahmestelle
vorbei gelaufen sind.
- Leerseite -
Claims (1)
- 8.11.1983w. Schlaf hörst & Co. s pt Wi ο/LUwow Siraus 143/145 12184050 .Mönchengladbach 1Patentansprüche:1. Spulenherstel lungsroaschine mit einer mobilen Wechselvorrichtung zum Ersetzen der fertig gewickelten Spulen gegen leere oder teil bewickelte Hülsen und mit einem stationären Lademagazin zum Nachladen der von der Wechselvorrichtung benötigten leeren oder teil bewickelten Hülsen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenherstellungsmaschine (1) einen auf automatischen Pendelverkehr zwischen Wechselvorrichtung (6, 75) und Lademagazin (5, 64, 73) eingestellten mobilen Hülsenüberbringer (23, 51, 74) aufweist.2. Spulenherstellungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mobile Wechselvorrichtung (6, 75) und der mobile Hülsenüberbringer (23, 51, 74) auf der gleichen, oberhalb der Wickelvorrichtungen (31) der Spulenherstellungsmaschine (1) angeordneten Schienenanordnung (11, 12) verfahrbar sind.3. Spulenherstellungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der mobile Hülsenüberbringer (51. 74) ein wahlweise auf Hülsenaufnahme oder Hülsenabgabe stellbares Hülsenmagazin (55, 81) besitzt.4. Spulenherstellungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenmagazin als ein um eine waagerechte Achse drehbares Rundmagazin (55) ausgebildet ist.8.11.1983- 2 - SPT Wio/L12185. Spulenherstellungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hülsenmagazin als ein muldenförmige Hülsenlagerstellen (8.2) aufweisendes Flachmagazin (81) ausgebildet ist.6. Spulenherstellungsmaschine nach. Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß .das. Flachmagazin (8.1) an jeder Hülsenlagerstelle (82) einen mit einem Verschiebekraftbegrenzer (87) versehenen, schaltbaren Hülsenverschieber (83) besitzt.7. Spulenherstellungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das stationäre Lademagazin eine mit Seitenbegrenzungen (65) und einem Boden (66) versehene, parallelliegende Hülsen (67) enthaltende, in Schräglage bis in Höhe des Rundmagazins (55) des in Hülsenübernahmeposition geparkten mobilen Hülsenüberbringers (51) schwenkbare Laderinne (68) aufweist.8. Spulenherstellungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das stationäre Lademagazin (73) ein mit Einzelmulden (97) versehenes, schaltbares Hülsentransportband (98) besitzt, dessen Einzelmulden (97) bei Stillstand mit den Hülsenlagerstellen (82) des in Hülsenübernahmeposition geparkten mobilen Hülsenüberbringers (74) fluchten, und daß jeder vor einer Hülsenlagerstelle (82) des Hülsenüberbringers (74) gelegenen Einzelmulde (9.7) des Transportbandes (98) ein mit einem Verschiebekraftbegrenzer (P) versehener, schaltbarer Hülsenlängsverschieber (101) zugeordnet ist.
Priority Applications (5)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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