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DE3819873A1 - Spulautomat mit einem automatischen spulenabnehmer und verfahren zum ansetzen eines fadens an eine spulenhuelse - Google Patents

Spulautomat mit einem automatischen spulenabnehmer und verfahren zum ansetzen eines fadens an eine spulenhuelse

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Publication number
DE3819873A1
DE3819873A1 DE3819873A DE3819873A DE3819873A1 DE 3819873 A1 DE3819873 A1 DE 3819873A1 DE 3819873 A DE3819873 A DE 3819873A DE 3819873 A DE3819873 A DE 3819873A DE 3819873 A1 DE3819873 A1 DE 3819873A1
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DE
Germany
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thread
bobbin
tube
bobbin tube
winder
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Application number
DE3819873A
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English (en)
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DE3819873C2 (de
Inventor
Shoichi Tone
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Machinery Ltd
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
Publication of DE3819873A1 publication Critical patent/DE3819873A1/de
Application granted granted Critical
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Granted legal-status Critical Current

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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/22Automatic winding machines, i.e. machines with servicing units for automatically performing end-finding, interconnecting of successive lengths of material, controlling and fault-detecting of the running material and replacing or removing of full or empty cores
    • B65H54/26Automatic winding machines, i.e. machines with servicing units for automatically performing end-finding, interconnecting of successive lengths of material, controlling and fault-detecting of the running material and replacing or removing of full or empty cores having one or more servicing units moving along a plurality of fixed winding units
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Spulautomaten mit einem auto­ matischen Spulenabnehmer, sowie ein Verfahren zum Ansetzen eines Fadens in eine Spulenhülse in einem Spulautomaten.
Anwendungsgebiet der Erfindung ist das der Spulautomaten zum Umspulen von Textilfäden und insbesondere das des automati­ schen Abnehmens von vollbewickelten Auflaufspulen und des Auswechselns dieser Auflaufspulen gegen leere Spulenhülsen.
Wie anhand der Fig. 9 der Zeichnung ersichtlich ist, umfaßt im allgemeinen ein Spulautomat hauptsächlich mehrere Spulstellen 101, die in einer Reihe nebeneinander angeordnet sind, und einen Spulenabnehmerwagen 102, der über den Spulstellen 101 hängend befestigt und entlang der Spul­ stellenreihe fahrbar ist. An jeder Spulstelle 101 ist eine Spulenhülse 110 in einen Tragarm 111 einer Umspulein­ richtung einsetzbar und mit einer Wickelwalze 109 in Berüh­ rung bringbar, die die Spulenhülse 110 in Umdrehung versetzt, so daß ein von einer Ablaufspule 108 zugeführter Faden 112 zur Bildung einer vollbewickelten Auflaufspule 116 auf die Spulenhülse 110 aufgespult wird. Jede der Spulstellen 101 umfaßt auch eine Fadenverbindeeinrichtung 124 zum Feststellen einer unregelmäßigen oder fehlerhaften Stelle im Faden 112, zum Durchschneiden des Fadens 112 in der Nähe der fehlerhaften Stelle und zum Verbinden des mit der Ablaufspule 108 verbunde­ nen Fadens mit dem mit der Auflaufspule 116 verbundenen Faden, wobei die in dem Endteil des einen Fadens vorhandene fehler­ hafte Stelle abgeschnitten wird.
Der Spulenabnehmerwagen 102 ist in der Weise ausgebildet, daß der Tragarm 111 von einem nicht dargestellten Öffner einer Spulenabnehmeeinrichtung geöffnet und die vollbewickelte Auflaufspule 116 entfernt wird, wonach eine neue Spulenhülse 110 zum Aufnehmen des Fadens 112 mittels einer Greifeinrichtung 137 aus einer Vorratseinrichtung 136 dem Tragarm 111 zugeführt wird. Der sich zwischen der Ablauf­ spule 108 und der vollbewickelten Auflaufspule 116 er­ streckende Faden 112 wird von einer Schneideinrichtung 129 einer Fadenansetzeinrichtung durchgeschnitten, wonach ein Fadenendteil 112 a des mit der Ablaufspule 108 verbunde­ nen Fadens an die neue, im Tragarm 111 befindliche Spulenhülse 110 angesetzt wird.
Wenn sich unter den Aufnahmehülsen oder Spulenhülsen 110 auch solche befinden, die nicht leer, sondern mit einem Restfaden versehen sind, der z. B. nach einem vorhergehenden Zetteln auf der Spulenhülse übriggeblieben ist, ergeben sich Schwierigkeiten.
Ein üblicher Spulautomat ist in der Weise ausgebildet, daß nach dem Einsetzen einer neuen Spulenhülse 110 in dem Tragarm 111 der Fadenendteil 112 a mit Sicherheit an die neue Spulenhülse 110 angesetzt, d. h. an dieser festgelegt und positioniert wird. Wird eine Spulenhülse 110 als Auflaufspule 116 eingesetzt, auf der sich ein Restfaden befindet, erfolgt das Ansetzen des Fadenendteils 112 a in gleicher Weise, wobei jedoch der Faden 112 nicht kontinuierlich mit dem bereits auf der Spulenhülse 110 befindlichen Restfaden verbunden wird. Demgemäß können einem derartig ausgebildeten Spulautomaten keine Spulenhülsen zum vollständigen Abspulen zugeführt wer­ den, die mit einem Restfaden versehen sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Spulautomaten und ein Verfahren zum automatischen Ansetzen eines Fadens, der an einer Spulstelle eines Spulautomaten mit einer Ablaufspule verbunden ist, an eine als zu bewickelnde Auflaufspule zu­ geführte Spulenhülse vorzusehen, bei denen der Faden nicht nur an einer leeren Spulenhülse festgelegt wird, sondern auch automatisch mit einem Restfaden verbindbar ist, der sich gegebenenfalls auf der zugeführten Spulenhülse befindet.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Patentansprüchen 1, 5 und 6.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unter­ ansprüchen gekennzeichnet.
Der erfindungsgemäße Spulautomat umfaßt einen automatischen Spulenabnehmer, der an den Spulstellen die vollbewickelten Auflaufspulen abnimmt und durch neue, noch zu bewickelnde Auflaufspulen ersetzt. Der Spulenabnehmer ist mit einer Detektoreinrichtung, die feststellt, ob eine einer Spulstelle zuzuführende Spulenhülse eine leere Spulenhülse mit keiner darauf befindlichen Fadenlage oder eine Spulenhülse mit einem darauf befindlichen Restfaden ist, und einer Steuereinrich­ tung versehen, die ansprechend auf ein Feststellungssignal der Detektoreinrichtung einen Teil des Spulenabnehmvorgangs ändert.
Jede Spulstelle des erfindungsgemäßen Spulautomaten umfaßt eine Umspuleinrichtung zum Umspulen eines Fadens einer Faden­ lieferspule oder Ablaufspule auf eine Spulenhülse zur Bildung einer vollbewickelten Auflaufspule, eine Spulenabnehmeein­ richtung zum Entfernen einer vollbewickelten Auflaufspule aus der Umspuleinrichtung und zum Zuführen einer neuen Spulen­ hülse aus einer Vorratseinrichtung an die Umspuleinrichtung, eine Fadenansetzeinrichtung zum Durchschneiden eines sich zwischen der Fadenlieferspule bzw. Ablaufspule und der voll­ bewickelten Auflaufspule ersreckenden Fadens und zum An­ setzen eines Endteils des mit der Fadenlieferspule bzw. Ab­ laufspule verbundenen Fadens an die neue Spulenhülse, eine Fadenverbindeeinrichtung zum Verbinden eines mit der Faden­ lieferspule bzw. Ablaufspule verbundenen Fadens mit einem mit der Auflaufspule verbundenen Faden und eine Einrichtung zum Verhindern eines Fadenansetzens, die das Vorhandensein einer Spulenhülse mit einem darauf befindlichen Restfaden in der Vorratseinrichtung feststellt, ein Ansetzen des Fadens verhindert und einen Endteil des Restfadens auf der Spulen­ hülse mit einem Endteil des mit der Fadenlieferspule bzw. Ablaufspule verbundenen Fadens der Fadenverbindeeinrichtung zuführt.
Wenn das Vorhandensein einer Spulenhülse mit einem darauf befindlichen Restfaden festgestellt wird, erfolgt kein An­ setzen eines mit der Ablaufspule verbundenen Fadens an die Spulenhülse. Statt dessen findet ein Verbinden des Faden­ endteils des Restfadens der Spulenhülse mit einem Fadenend­ teil des mit der Ablaufspule verbundenen Fadens statt. Folg­ lich wird der von der Ablaufspule kommende Faden auf die mit dem Restfaden versehene Spulenhülse aufgewickelt, wobei der Restfaden mit dem neu aufgewickelten Faden kontinuierlich verbunden ist, und es kann bei einer späteren Verarbeitung des Fadens der auf diese Weise bewickelten Auflaufspule der gesamte Faden als ein einziger Faden kontinuierlich abge­ wickelt werden.
Anhand der Figuren wird die Erfindung an einer bevorzugten Ausführungsform näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Querschnittes durch einen erfindungsgemäßen Spulautomaten, in dem eine Spul­ stelle und ein Spulenabnehmerwagen dargestellt sind;
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Spulstelle;
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Spulabnehmerwagens;
Fig. 4 eine Seitenansicht zur Darstellung der Funktions­ weise einer Fadenbundwalze;
Fig. 5 eine Draufsicht auf einen Endteil eines Faden­ aufnehmermechanismus zur Darstellung der Funktions­ weise;
Fig. 6 eine Seitenansicht einer Hülsengreifeinrichtung zur Darstellung der Funktionsweise;
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Schneideinrichtung zur Darstellung der Funktionsweise;
Fig. 8 eine Draufsicht auf einen Tragarm zur Darstellung der Funktionsweise; und
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Querschnittes durch einen üblichen Spulautomaten, in der eine Spulstelle und ein Spulenabnehmerwagen dargestellt sind.
Bei dem in der Fig. 1 dargestellten Spulautomaten bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine Spulstelle und das Bezugszeichen 2 einen Spulenabnehmerwagen, der oberhalb von Spulstellen 1 aufgehängt, abgestützt und an Führungsschienen 3 in waag­ rechter Richtung entlang den aneinandergereihten Spulstellen 1 des Spulautomaten fahrbar ist. Jede der Spulstellen 1 weist an ihren beiden gegenüberliegenden Seiten jeweils einen Seitenrahmen 4 auf, wie dies in der Fig. 2 dargestellt ist. Zwischen den Seitenrahmen 4 sind eine Schiene 5, an der sich die Spulstelle 1 nach vorne schwenkbar abstützt, eine Saug­ leitung 6, eine Druckluftzuführleitung 7 usw. angeordnet.
An einem unteren Teil der Spulstelle 1 ist eine Fadenliefer­ spule oder Ablaufspule 8 gehaltert, während an einem oberen Teil der Spulstelle 1 eine Wickelwalze 9 vorgesehen ist und an einem anderen oberen Teil der Spulstelle 1 ein schwenk­ barer Tragarm 11 vorgesehen ist, in den eine Spulenhülse 10 einsetzbar ist und der die eingesetzte Spulenhülse 10 mit der Wickelwalze 9 in Berührung bringt. Ein von der Ablauf­ spule 8 abgezogener Faden 12 durchläuft eine Führung 13, einen Fadenspanner 14, der dem Faden 12 eine geeignete Zug­ spannung erteilt, und einen Fadenwächter 15, der eine un­ regelmäßige oder fehlerhafte Stelle des Fadens 12, z. B. eine Dickstelle, erfaßt und dann den Faden 12 durchschneidet und der auch das Vorhandensein eines laufenden Fadens 12 fest­ stellt, und wird dann auf die im Tragarm 11 eingesetzte Spulen­ hülse 10 aufgewickelt, bis eine vollbewickelte Auflaufspule 16 gebildet worden ist. Wie in der Fig. 8 dargestellt ist, weist der Tragarm 11 an den beiden einander gegenüberliegenden End­ teilen eines U-förmigen Rahmens jeweils ein drehbar gelager­ tes Tragglied 17 bzw. 18 auf, die die beiden entgegenge­ setzten Endteile einer eingesetzten konusförmigen Spulenhülse 10 haltern. Einer der Schenkel des U-förmigen Rahmens des Tragarms 11 ist als ein gegenüber dem übrigen Tragarm 11 schwenkbarer Tragarmteil 19 ausgebildet, der am übrigen Tragarm 11 an einem Zapfen 20 in der Weise schwenkbar angelenkt ist, daß mittels eines am Tragarmteil 19 befestig­ ten Hebels 21 der Tragarmteil 19 und somit der Tragarm 11 in eine offene Stellung zum Einsetzen oder Herausnehmen einer Spulenhülse 10 oder in eine geschlossene Stellung zum Haltern der Spulenhülse 10 zwischen den beiden Traggliedern 17 und 18 bringbar ist.
Die Spulstelle 1 ist der Weise ausgelegt, daß beim Erfassen einer unregelmäßigen oder fehlerhaften Stelle usw. im Faden 12 durch den Fadenwächter 15 eine in der Nähe des Fadenwäch­ ters 15 vorgesehene, nicht dargestellte Schneideinrichtung betätigt wird, die den laufenden Faden 12 durchschneidet. Infolge des darauffolgenden Fehlens des laufenden Fadens 12 wird der Spulbetrieb der Spulstelle 1 abgestoppt, wonach ein erster schwenkbarer Fadenführungssaugarm 22 betätigt wird, der einen Fadenendteil 12 a des mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadens in eine außerhalb des normalen Fadenlaufweges angeord­ nete Fadenverbindeeinrichtung 24 einführt, und ein zweiter schwenkbarer Fadenführungssaugarm 23 betätigt wird, der einen Fadenendteil 126 des mit der Auflaufspule 16 verbundenen Fa­ dens in die Fadenverbindeeinrichtung 24 einführt. Danach werden beide Fadenendteile 12 a und 12 b verbunden, wonach das Umspulen des Fadens 12 wieder aufgenommen wird. Es ist zu bemerken, daß beide Fadenführungssaugarme 22 bzw. 23 mit der Saugleitung 6 verbunden sind, während die Fadenver­ bindeeinrichtung 24 über ein Zuführrohr 25 mit der Druckluft­ versorgungsleitung 7 verbunden ist. Wie noch zu erläutern ist, dient eine Fadenfalle zum Ansaugen des angeschnittenen Fadenendteils 12 a eines mit der Ablaufspule 8 ver­ bundenen Fadens und von Fadenabfall usw. bezeichnet. Die Fadenfalle 26 ist mit der Saugleitung 6 verbunden. Wenn die Auflaufspule 16 vollbewickelt worden ist, stellt die Spul­ stelle 1 den Spulbetrieb ein und erzeugt ein Stopsignal. Ansprechend auf das Stopsignal bewegt sich der Spulenab­ nehmerwagen 2 an eine oberhalb der Spulstelle 1 liegende Stelle und führt das Spulenabnehmen usw. aus.
Wie in den Fig. 3 bis 5 dargestellt ist, befindet sich auf dem Spulenabnehmerwagen 2 eine antreibbare Fadenbundwalze 27, die an einem schwenkbaren Traggestell gelagert und in Rich­ tung nach unten, auf die Oberfläche der Auflaufspule 16 zu bewegbar ist und mit der die Auflaufspule 16 in der Aufspul­ richtung in Umlauf versetzbar ist. Hierdurch wird die als Changierwalze ausgebildete Wickelwalze 9 über die Auf­ laufspule 16 mit in Umlauf versetzt, wobei der Faden 12 changiert wird.
Auf dem Spulenabnehmerwagen 2 befindet sich ein Fadenauf­ nahmemechanismus 30, der in der Weise gelenkig ausgebildet ist, daß ein hakenartiger Endteil mit einem Fadeneinfang­ ausschnitt 28 in Richtung zum changierten Faden 12 hin be­ wegt, der Faden 12 im Ausschnitt 28 eingefangen und der Faden 12 in Richtung zum Spulenabnehmerwagen 2 zurückgezogen werden kann. Hierbei wird der auf seinem Weg zur Auflauf­ spule 16 hin umgelenkte Faden 12 in eine Schneideinrichtung 29 des Spulenabnehmerwagens 2 eingeführt. Diese umfaßt einen an seinem oberen Ende an einem Zapfen 32 am Spulenabnehmer­ wagen 2 schwenkbar gelagerten Hebel, der an seinem unteren Ende einen scherenartigen Teil 31 aufweist, der in der Weise ausgebildet ist, daß er den zugeführten Faden 12 durchschnei­ det, jedoch danach den mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadenendteil 12 a zwischen Klemmflächen festhält.
Die Schneideinrichtung 29 ist von einem Antriebsnocken 33 über eine Gelenkverbindung 34 in der Weise antreibbar, daß sie zum Ansetzen des Fadenendteils 12 a an die neue Spulen­ hülse 10 zum Tragarm 11 hin verschwenkt wird. Hierbei wird der Fadenendteil 12 a des mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadens zwischen einem Ende der Spulenhülse 10 und dem dort vorgesehenen Tragglied 18 des Tragarms 11 eingeklemmt, das zum Haltern der Spulenhülse 10 vorgesehen ist, wie dies in den Fig. 1 und 8 dargestellt ist. Danach wird der Fadenend­ teil 12 a von der Schneideinrichung 29 freigegeben, die dann in Richtung zum Spulenabnehmerwagen 2 hin zurückgezogen wird.
Am Spulenabnehmerwagen 2 ist ein Öffner 35 vorgesehen, der mit dem Hebel 21 des Tragarms 11 in Eingriff kommt, um den Tragarm 11 zu öffnen oder zu schließen. Ebenfalls ist am Spulenabnehmerwagen 2 ein Greifer 37 zum Herausnehmen einer neuen Spulenhülse 10 aus einer Vorratseinrichtung 36, wie dies in der Fig. 6 dargestellt ist, und zum Zuführen der Spulen­ hülse 10 zu dem auf diese Weise vom Öffner 35 geöffneten Tragarm 11 vorgesehen. Eine vollbewickelte Auflaufspule 16, die vom Tragarm freigegeben worden ist, rollt herab in Richtung einer Aufnahmestation 38, die an der Rückseite der Spulstelle 1 vorgesehen ist, und wird in dieser aufge­ nommen. In der Fig. 3 bezeichnet das Bezugszeichen 39 ein Hakenglied zum Positionieren der Spulenhülse 10 an der Greif­ stelle und das Bezugszeichen 40 einen Fadenführungshebel.
In einem Spulautomaten dieser Art ist insbesondere am Spulenabnehmerwagen 2 eine Detektoreinrichtung 41 vorgesehen, die eine photoelektrische Röhre oder ein ähnliches Bauteil umfaßt und die feststellt, ob eine in der Vorratseinrichtung 36 untergebrachte und herauszunehmende Spulenhülse 10 mit einem Restfaden versehen ist oder nicht. Falls auf der Spulenhülse 10 kein Restfaden vorhanden ist, wird wie in einem üblichen Fall ein Ansetzen des Fadens durchgeführt. Falls jedoch die Spulenhülse mit einem Restfaden versehen ist, wird ein Fadenverbinden, ohne ein Ansetzen des Fadens an der Spulenhülse durchgeführt. Es ist, im einzelnen, ein Anschlag 42, der ansprechend auf ein Erfassungssignal der Detektoreinrichtung 41 mittels eines Solenoids oder einer ähnlichen Einrichtung in eine Betriebsstellung herausge­ fahren oder aus dieser zurückgezogen wird, an der Schwenk­ bahn der Schneideinrichtung 29 des Spulenabnehmerwagens 2 vorgesehen. Wenn das Vorhandensein einer Spulenhülse 10 mit einem Restfaden festgestellt worden ist, wird der Anschlag 42 in die Betriebsstellung ausgefahren, um ein Herausschwenken der Schneideinrichtung 29 zu verhindern. Es ist zu bemerken, daß in dem Fall, in dem eine mit einem Restfaden versehene Spulenhülse 10 erfaßt worden ist, die Fadenbundwalze 27 zu der mit dem Restfaden versehenen und im Tragarm 11 gehalter­ ten Spulenhülse 10 herunterbewegt wird, um die Spulenhülse 10 in umgekehrter Richtung in Umlauf zu versetzen, so daß das Ende des auf der Spulenhülse 10 befindlichen Restfadens abgezogen werden kann, wobei der zweite Fadenführungs­ saugarm 23 der Fadenverbindeeinrichtung 24 das Ende des Restfadens ansaugt. In diesem Fall schneidet die Schneideinrichtung 29 den vom Fadenaufnahmemechanismus 30 zugeführten Faden 12 durch und erfaßt den mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadenendteil 12 a, wonach, nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne, die Schneideinrichtung 29 den Fadenendteil 12 a freigibt. Der auf diese Weise freigegebene Fadenendteil 12 a wird in die Fadenfalle 26 hineingesaugt, so daß er nicht von der Saugwirkung des ersten Fadenführungs­ saugarms 22 erfaßt wird.
Nachstehend wird die Funktionsweise der dargestellten Aus­ führungsform beschrieben.
Der Spulbetrieb der Spulstelle 1 wird abgestoppt, wenn eine Auflaufspule 16 vollbewickelt worden ist und ein Stopsignal abgegeben wird. Der Spulenabnehmerwagen 2 erhält das Stop­ signal und bewegt sich in eine Stellung oberhalb der Spul­ stelle 1, um ein Spulenabnehmen durchzuführen. Danach wird von der Detektoreinrichtung 41 festgestellt, ob eine neue, innerhalb der Vorratseinrichtung 36 befindliche und dem Trag­ arm 11 zuzuführende Spulenhülse 10 mit einem Restfaden ver­ sehen ist oder nicht. Im Falle einer leeren Spulenhülse 10 efolgt ein Ansetzen des Fadens wie im Normalfall. Hierbei wird zuerst der Faden 12 von dem Fadenaufnahmemechanismus 30 aufgenommen und der Schneideinrichtung 29 zugeführt. Die Schneideinrichtung 29 schneidet den auf diese Weise zuge­ führten Faden 12 durch und erfaßt den Fadenendteil 12 a des mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadens. Die Schneidein­ richtung 29 führt den Fadenendteil 12 a zum Tragarm 11 hin. Zu diesem Zeitpunkt ist die vollbewickelte Auflaufspule 16 bereits vom Öffner 35 aus dem Tragarm 11 freigegeben worden und es ist die aus der Vorratseinrichtung 36 entnommene leere Spulenhülse 10 vom Greifer 37 dem geöffneten Tragarm 11 zugeführt worden. Wenn der Tragarm 11 vom Öffner 35 ge­ schlossen wird, um die leere Spulenhülse 10 zu haltern, wird der mit der Auflaufspule 8 verbundene Fadenendteil 12 a, der von der Schneideinrichtung 29 dem Tragarm 11 zugeführt wird, zwischen dem einen Ende der Spulenhülse 10 und dem Tragglied 18 festgeklemmt. Die Schneideinrichtung 29 gibt den festgehaltenen Fadenendteil 12 a frei und wird dann zu­ rückgezogen, womit das Ansetzen des Fadens beendet ist. Nach dem Beenden des Fadenansetzens wird die Fadenbundwalze 27 nach unten zur Spulenhülse 10 hin bewegt, um die Spulen­ hülse 10 in Umdrehung zu versetzen und auf diese einen Faden­ bund aufzuwickeln. Danach wird die Fadenbundwalze 27 zurück­ gezogen und von einem Betätigungsarm 43 ein zum Wiederstarten vorgesehener Schalter 44 der Spulstelle 1 eingeschaltet, wo­ rauf sich der Spulenabnehmerwagen 2 in eine Stellung oberhalb einer anderen danach abgestoppten Spulstelle 1 bewegt.
Falls jedoch das Vorhandensein einer mit einem Restfaden versehenen Spulenhülse 10 erfaßt wird, erfolgt ein Spulen­ abnehmen wie vorstehend beschrieben, jedoch wird der Anschlag 42 herausgetrieben, um ein Vorrücken der Schneideinrichtung 29 zu verhindern. Demgemäß wird an einer im Tragarm 11 ge­ halterten, mit einem Restfaden versehenen Spulenhülse 10 kein Ansetzen eines Fadens durchgeführt. In diesem Fall gibt nach Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne die Schneideinrichtung 29 den mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadenendteil 12 a frei und es wird der freigegebene Fadenendteil 12 a in die Fadenfalle 26 hineingesaugt, während die Fadenbundwalze 27 zu der mit dem Restfaden versehenen Spulenhülse 10 hinunter­ bewegt wird, um die Spulenhülse 10 in Rückwärtsrichtung, d. h. in Abwickelrichtung in Umlauf zu versetzen, wodurch das Ende des Restfadens vom zweiten Fadenführungssaugarm 23 nach vorne abgezogen werden kann.
Danach schaltet der Spulenabnehmerwagen 2 mit einem Betäti­ gungsarm 43 den Schalter 44 der Spulstelle 1 wieder ein und bewegt sich zu einer oberhalb der nächsten, abgestoppten Spul­ stelle 1 liegenden Stellung hin. Da jedoch der mit der Ablauf­ spule 8 verbundene Fadenendteil 12 a und der Endteil des auf der Spulenhülse 10 befindlichen Restfadens nicht miteinander verbunden sind, wird dieser Umstand vom Fadenwächter 15 erfaßt und der Umspulvorgang noch nicht wieder aufgenommen. In diesem Fall wird der erste Fadenführungssaugarm 22 betätigt, um den mit der Ablaufspule 8 verbundenen Fadenendteil 12 a anzusaugen und es wird der zweite Fadenführungssaugarm 23 betätigt, um den Endteil des auf der Spulenhülse 10 befind­ lichen Restfadens anzusaugen, wonach die beiden Fadenendteile in die Fadenverbindeeinrichtung 24 eingeführt werden. Wenn der Fadenwächter 15 feststellt, daß die jeweiligen Fadenendteile miteinander verbunden worden sind, wird an der Spulstelle 1 der Umspulvorgang wieder aufgenommen.
Wird somit das Vorhandensein einer Spulenhülse 10 festge­ stellt, die mit einem Restfaden versehen ist, erfolgt ein Fadenverbindevorgang, ohne daß ein Faden an der Spulenhülse 10 angesetzt wird. Folglich kann nicht nur eine leere Spulen­ hülse 10, sondern auch eine mit einem Restfaden versehene Spulenhülse 10 dem Spulautomaten zugeführt werden. Demgemäß wird die Wiederverwendung einer mit einem Restfaden ver­ sehenen, bei einem Zetteln entstehenden Spulenhülse verein­ facht. Ein vorheriges Abspulen einer mit einem Restfaden versehenen Spulenhülse 10 kann entfallen.
Zusammenfassend lassen sich mit der Erfindung die nach­ stehend angegebenen Vorteile erzielen.
Dem erfindungsgemäßen Spulautomaten können nicht nur leere Spulenhülsen zum Bewickeln zugeführt werden, sondern auch Spulenhülsen, die mit einem Restfaden versehen sind, weil der erfindungsgemäße Spulautomat in der Weise ausgestaltet ist, daß in jedem Fall festgestellt wird, ob eine einer Spulstelle zuzuführende Spulenhülse mit einem Restfaden ver­ sehen ist oder nicht, wobei im Falle einer Spulenhülse, die mit keinem Restfaden versehen ist, ein Ansetzen des mit der Ablaufspule verbundenen Fadenendes in normaler Weise erfolgt, jedoch im Falle einer mit einem Restfaden versehenen Spulen­ hülse ein Ansetzen des mit der Ablaufspule verbundenen Faden­ endteils unterbleibt und statt dessen der Endteil des auf der Spulenhülse befindlichen Restfadens mit dem Endteil des mit der Ablaufspule verbundenen Fadens verbunden wird.
Folglich wird eine Weiterverwendung des nach einem Zetteln auf einer Spulenhülse verbleibenden Restfadens vereinfacht, wobei ein vorheriges Abspulen der mit dem Restfaden versehenen Spulenhülse unterbleiben kann.

Claims (7)

1. Spulautomat mit einem automatischen Spulenabnehmer, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenabnehmer (Spulenabnehmerwagen 2) versehen ist mit
  • - einer Detektoreinrichtung (41), die feststellt, ob eine einer Spulstelle (1) zuzuführende, zu bewickelnde Spulen­ hülse (10) eine leere Spulenhülse (10) mit keiner darauf befindlichen Fadenlage oder eine Spulenhülse (10) mit einem Restfaden ist, und die ein entsprechendes Fest­ stellungssignal abgibt, und
  • - einer Steuereinrichtung, die ansprechend auf das Fest­ stellungssignal der Detektoreinrichtung (41) ein Steuer­ glied betätigt, das einen Teil des Spulenabnehmvorgangs ändert.
2. Spulautomat nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Steuerglied einen Anschlag (42) umfaßt, der an der Bewegungsbahn einer schwenk­ baren, auf den Spulenabnehmer (Spulenabnehmerwagen 2) vorge­ sehenen Fadenansetzeinrichtung angeordnet ist, und der ansprechend auf ein Erfassungssignal von der Detektorein­ richtung in eine Betriebsstellung vorrückbar oder aus dieser zurückziehbar ist, so daß die Fadenansetzeinrichtung an der Ausführung einer Schwenkbewegung gehindert wird, falls das Vorhandensein einer mit einem Restfaden versehenen Spulen­ hülse (10) festgestellt worden ist.
3. Spulautomat nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Fadenansetzeinrichtung versehen ist mit
  • - einer Schneideinrichtung (29) mit einem am Spulenabnehmer (Spulenabnehmerwagen 2) schwenkbar gelagerten Hebel, der einen scherenartig ausgebildeten Endteil zum Durch­ schneiden eines von einem Fadenaufnahmemechanismus (30) zugeführten Fadens (12) unter Festhalten von nur dem mit der Ablaufspule (8) verbundenen Fadenendteil (12 a) aufweist, und
  • - einem Antriebsnocken (33) und einer Gelenkverbindung (34) zum Verschwenken des Hebels in Richtung zu einem Tragarm (11) hin, an dem eine in die Spulstelle (1) eingesetzte Spulenhülse (10) gehaltert wird, zum Ansetzen des Faden­ endteils (12 a) zwischen einer neuen Spulenhülse (10) und einem an einer Seite des Tragarmes (11) vorgesehenen Trag­ glied (18) des Tragarms (11),
  • - wobei zum Verhindern der Ausführung einer Schwenkbewegung der Schneideinrichtng (29) in Richtung zum Tragarm (11) hin, der Anschlag (42) in eine Stellung vorrückbar ist, in der der Hebel gegen den Anschlag (42) anstößt.
4. Spulautomat nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Spulenabnehmer ein Spulen­ abnehmerwagen (2) ist, der entlang einer Reihe von Spul­ stellen (1) fahrbar vorgesehen und ausgestattet ist mit einer Fadenbundwalze (27), die zum Drehen der Auflaufspule (16) nach unten zur Auflaufspule (16) hin bewegbar ist, einem Faden­ aufnahmemechanismus (30) zum Einfangen eines Fadens (12) und zum Zuführen des Fadens (12) zur Schneideinrichtung (29), einem Öffner (33), der mit einem Hebel (21) zum Öffnen und Schließen des Tragarms (11) beim Ansetzen des Fadenendteils (12 a) in Eingriff bringbar ist, und einer Greifeinrichtung (37) zum Herausnehmen einer neuen Spulenhülse (10) aus einer Vorratseinrichtung (36) und zum Zuführen der Spulenhülse (10) zu dem vom Öffner (35) geöffneten Tragarm (11) und zum Ein­ setzen der Spulenhülse (10) in den Tragarm (11).
5. Spulautomat, gekennzeichnet durch eine Spuleinrichtung zum Umspulen eines Fadens (12) von einer Ablaufspule (8) auf eine Spulenhülse (10) zur Bildung einer vollbewickelten Auflaufspule (16), einen Spulenabnehmer (Spulenabnehmerwagen 2) zum Entfernen der vollbewickelten Auflaufspule (16) von der Spuleinrichtung und zum Beliefern der Spuleinrichtung mit einer neuen Spulenhülse (10) aus einer Vorratseinrichtung (36), eine Fadenansetzeinrichtung zum Durchschneiden eines sich zwischen der Ablaufspule (8) und der vollbewickelten Auflaufspule (16) erstreckenden Fadens (12) und zum Ansetzen des nach dem Durchschneiden ent­ stehenden Endteils (12 a) des mit der Ablaufspule (8) ver­ bundenen Fadens (12) an die neue Spulenhülse (10), eine Fadenverbindeeinrichtung (24) zum Verbinden eines mit der Ablaufspule (8) verbundenen Fadenendteils mit einem mit der Auflaufspule (16) verbundenen Fadenendteils und einer Ein­ richtung zum Verhindern eines Fadenansetzens, die das Vor­ handensein einer mit einem Restfaden versehenen, in der Vor­ ratseinrichtung (36) befindlichen Spulenhülse (10) fest­ stellt, ein Ansetzen eines mit der Ablaufspule (8) verbunde­ nen Fadenendteils (12 a) an diese Spulenhülse (10) verhindert und einen Endteil des Restfadens der Spulenhülse (10) und den Endteil (12 a) des mit der Ablaufspule (8) verbundenen Fadens zur Fadenverbindeeinrichtung (24) führt.
6. Verfahren zum Ansetzen eines Fadens an eine Spulenhülse in einem Spulautomaten, der mehrere Spulstellen, die jeweils einen Spulabschnitt zum Umspulen eines Fadens von einer Ab­ laufspule auf eine Spulenhülse zur Bildung einer vollbe­ wickelten Auflaufspule und eine Fadenverbindeeinrichtung zum Verbinden eines mit der Ablaufspule verbundenen Fadens mit einem mit der Auflaufspule verbundenen Faden umfassen, und einen Spulenabnehmerwagen aufweist, der entlang einer Reihe der Spulstellen fahrbar ist, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Detektoreinrichtung zum Fest­ stellen, ob eine einer Spulstelle zuzuführende Spulenhülse eine leere Spulenhülse mit keiner darauf befindlichen Faden­ lage oder eine mit einem Restfaden versehene Spulenhülse ist, auf dem Spulenabnehmerwagen vorgesehen ist, so daß der mit der Ablaufspule verbundene Faden an der Spulenhülse angesetzt wird, falls eine leere Hülse festgestellt wird, während der mit der Ablaufspule verbundene Faden von der Fadenverbinde­ einrichtung mit dem Restfaden auf der Spulenhülse verbunden wird, falls auf dieser ein Restfaden festgestellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine Fadenbundwalze, die auf dem Spulenabnehmerwagen vorgesehen ist, nach unten zu einer mit einem Restfaden versehenen Spulenhülse hin bewegt wird, daß mit der Fadenbundwalze die Spulenhülse in umgekehrter Richtung in Umlauf versetzt wird, so daß das Ende des Restfadens herausziehbar wird, und daß das freie Restfadenende mit einem Saugarm angesaugt wird, der zum Führen eines Fadens in die Fadenverbindeeinrichtung vorgesehen ist.
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