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DE3241032C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3241032C2
DE3241032C2 DE3241032A DE3241032A DE3241032C2 DE 3241032 C2 DE3241032 C2 DE 3241032C2 DE 3241032 A DE3241032 A DE 3241032A DE 3241032 A DE3241032 A DE 3241032A DE 3241032 C2 DE3241032 C2 DE 3241032C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bobbin
pins
bobbin tube
push
traction means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3241032A
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English (en)
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DE3241032A1 (de
Inventor
Hans Grecksch
Hans-Werner Schwalm
Johannes 4050 Moenchengladbach De Thomalla
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Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
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Publication date
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Priority to GB08329382A priority patent/GB2129451B/en
Priority to IT49277/83A priority patent/IT1170568B/it
Priority to US06/549,576 priority patent/US4641740A/en
Priority to JP58207660A priority patent/JPS59133176A/ja
Publication of DE3241032A1 publication Critical patent/DE3241032A1/de
Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/06Supplying cores, receptacles, or packages to, or transporting from, winding or depositing stations
    • B65H67/068Supplying or transporting empty cores
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Spulenhülsenmagazin für die Spulenbeschickungsvorrichtung einer Spulen herstellenden Textilmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Auf Wickelmaschinen oder auf Offenend-Spinnmaschinen beispielsweise werden Kreuzspulen hergestellt. Auch eine der Offenend-Spinnmaschine vorgeschaltete Starterspulenwickelmaschine stellt Kreuzspulen her, die dann aber erst eine begrenzte Anzahl Windungen aufweisen. Alle diese Maschinen müssen fortlaufend mit Spulenhülsen bestückt werden. Bei den Spulenhülsen kann es sich um völlig unbewickelte Wickelkörper, aber auch um Wickelkörper handeln, die bereits Starterwindungen oder Teilbewicklungen aufweisen, aus denen dann später eine Kreuzspule vorgegebener Größe entsteht.
Aus der US-PS 36 03 440 ist eine Spulenhülsen-Ladestation bekannt. Ein waagerecht verlaufendes, endloses Transportband, das über Umlenkrollen geführt wird, trägt senkrechtstehende Noppen, deren Längsachsen folglich in der Ebene liegen, in welcher sich das endlose Transportband bewegt. Auf diesen Noppen werden leere Spulenhülsen gesetzt. Die Spulenhülsen werden am Ende des Bandes, vor dem Umkehrpunkt, von den Noppen abgehoben. Bei diesem Transportband ist nur das Obertrum als Speicher nutzbar.
Aus der DE-OS 17 60 689 ist ein gattungsgemäßes Spulenmaschinenmagazin bekannt. Es werden Garnspulen zu den Spulwerken einer Spulmaschine mit wandernden Spulwerken befördert. Auf einer waagerecht angeordneten, ovalen Bahn werden Garnspulen aufrecht auf einzelnen, losen Dornen stehend zu den Spulwerken transportiert. Die Dorne gelangen über ein Einlaßtor in die Bahn und über ein Auslaßtor aus der Bahn und werden innerhalb der Bahn von einer umlaufenden Schleppkette mit Mitnehmern geschoben. Die Garnspulen werden mit den Dornen zum Abspulen aus der Bahn in die Spulwerke eingebracht und nach dem Abspulen werden die leeren Hülsen auf den Dornen wieder in die Bahn eingeschleust, damit die leeren Hülsen gegen volle Spulen ausgetauscht werden können. Das Spulmaschinenmagazin hat eine begrenzte Aufnahmekapazität.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung einer Spulen herstellenden Textilmaschine ein Spulenhülsenmagazin vorzustellen, mit dem Hülsen in hoher Packungsdichte und einem so großen Spulenhülsenvorrat vorgelegt werden können, daß über viele Stunden oder eine ganze Schicht lang ein automatischer Wickelbetrieb ermöglicht wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Zugmittel aus mehreren parallelliegenden, mit Aufsteckdornen versehenen Transportketten besteht. Im Interesse einer großen Packungsdichte und einer bequemen Füllung am Füllort und um große Entnahmemengen pro Zeiteinheit zu ermöglichen, wird man mehrere, zum Beispiel vier bis sechs Transportketten nebeneinander anordnen. An den Stellen des Transportweges der Spulenhülsen, an denen die Aufsteckdorne abwärts oder schräg abwärts weisen, sind vor den Enden der Aufsteckdorne Gleitführungen für die stirnseitigen Enden der Spulenhülsen angeordnet. Außerdem erhält das Spulenhülsenmagazin einen frei zugänglichen Füllort und einen mit eine Entladevorrichtung versehenen Entladeort.
Der Spulenhülsenförderer hat zwecks Entladung eine Wirkverbindung zu der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung. Er kann zum Beispiel jederzeit angehalten werden, um eine oder mehrere Spulenhülsen an die Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung abzugeben. Unabhängig davon ist er aber auf Kreislauf schaltbar und kann dabei während des Kreislaufes, aber auch während des Stillstands zum Beispiel von Hand oder auch automatisch mit Spulenhülsen bestückt werden. Ist das Zugmittel des Spulenhülsenförderers zum Beispiel einmal umgelaufen, so kommen am Füllort die nicht entnommenen Spulenhülsen wieder zum Vorschein und durch Entnahme bereits entstandene Lücken können wieder mit Spulenhülsen aufgefüllt werden.
Will man das Spulenhülsenmagazin zu Beginn einer wartungsfreien Schicht gut füllen, so ist es lediglich nötig, den Spulenhülsenförderer unabhängig auf Kreislauf zu schalten und so lange Spulenhülsen aufzufüllen, bis keine oder so gut wie keine freien Plätze im Spulenmagazin mehr vorhanden sind. Entsteht während dieser Tätigkeit ein Spulenhülsenbedarf an der Textilmaschine, dann wird die Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung den Spulenhülsenförderer kurzzeitig anhalten, die erforderliche Anzahl Spulenhülsen aus dem Spulenhülsenmagazin entnehmen und den Spulenhülsenförderer dann wieder einschalten. Dieser Entnahmevorgang stört den Füllvorgang am Füllort grundsätzlich nicht.
Sofern eine stärkere Spulenhülsenentnahme aus dem Spulenhülsenmagazin einsetzt oder falls die Entnahmemenge in der Zeiteinheit schon fast so groß wie die Füllmenge in der Zeiteinheit ist, kann es besonders vorteilhaft sein, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Entladeort in Bewegungsrichtung des Spulenhülsenförderers mindestens eine halbe Zugmittelgesamtlänge vom Füllort entfernt ist. In diesem Fall kann durch Nachfüllen dafür gesorgt werden, daß ständig ein erheblicher Spulenhülsenvorrat auf der Strecke zwischen dem Füllort und dem Entladeort vorhanden ist. Dieser Vorrat hat eine Pufferwirkung für den Fall, daß tatsächlich vorübergehend die Entnahme das Nachfüllen übertrifft. Auch bei einem Partiewechsel oder bei der Neubestückung mit Spulenhülsen ist es vorteilhaft, wenn in Bewegungsrichtung des Spulenhülsenförderers zwischen Füllort und Entladeort besonders viele Spulenhülsen im Magazin vorhanden sind. Beim Anfahren der Kreuzspulen herstellenden Textilmaschine entsteht ja bekanntlich ein besonders großer Spulenhülsenbedarf, der dann zurückgeht, wenn der zwischen Füllort und Entladeort vorhandene Spulenhülsenvorrat fast aufgebraucht ist. Sofern der Füllvorgang während dieser Zeit mit der Spulenhülsenentnahme nicht Schritt halten konnte, müssen jetzt Lücken, daß heißt nicht besetzte Aufsteckdorne auf dem Spulenhülsenförderer in die Nähe der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung kommen. Dies ist aber um so unschädlicher, je größer der zuvor zwischen Füllort und Entladeort vorhanden gewesene Spulenhülsenvorrat war.
Das Zugmittel des Spulenhülsenförderers besteht aus mehreren parallelen Transportketten, deren Kettenglieder die Aufsteckdorne tragen. Derartige Transportketten können vorteilhaft individuell und unterschiedlich lang aus den einzelnen Kettengliedern zusammengesetzt und so der Textilmaschinenkapazität auf einfache Weise angepaßt werden. Es ist demnach möglich, beliebig lange Ketten aus völlig gleichartig ausgebildeten Kettengliedern zusammenzustellen. Auch die Lagerhaltung vereinfacht sich dadurch. Einzelne Kettenglieder sind außerdem einfacher zu fertigen als Endlosbänder oder Ketten unterschiedlicher Größe, wie sie von den Spulenhülsenförderern aus dem bekannten Stand der Technik bekannt sind.
Am Füllort muß gewährleistet sein, daß sich die Spulenhülsen leicht aufstecken lassen, ohne daß sie zum Beispiel durch Prellvorgänge wieder von den Aufsteckdornen abrutschen. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Aufsteckdorn gegen das Zugmittel eine solche Schräglage einnimmt, daß sein Ende am Füllort schräg aufwärts weist. Ein Abrutschen oder Zurückprallen der Spulenhülse ist in diesem Fall kaum zu befürchten. Die gleiche oder sogar eine etwas bessere Wirkung wird erreicht, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Aufsteckdorn an seinem Ende einen Fortsatz besitzt, der am Füllort nach oben weist. Hierbei kann der Aufsteckdorn selber waagerecht stehen. Dies hat noch einen weitere Vorteil. Befindet sich nämlich der Entladeort auf dem entgegengesetzt laufenden Trum des Zugmittels, so weisen die Fortsätze am Entladeort nach unten und gestatten so der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung, zum Beispiel mit der Hilfe von Hebeln, die Spulenhülsen von den Aufsteckdornen zu schieben, ohne daß dabei Schrägstellungen oder Nasen der Aufsteckdorne stören.
Das Zusammenstellen der Kettenglieder zu Transportketten ist besonders leicht zu bewerkstelligen, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Kettenglieder ineinandersteckbar ausgebildet sind in der Weise, daß die Laschen gegen die Zapfen gerichtete Abschrägungen und/oder die Zapfen gegen die Laschen gerichtete Abschrägungen als Gleit- und Führungsflächen für den Montagevorgang aufweisen. Eine Kette kann nunmehr in der Weise gebildet werden, daß die Kettenglieder hintereinander in eine Lade gelegt und durch leichten Druck in Längsrichtung der Kette miteinander zum Einschnappen gebracht werden. Dabei sind keine Hilfsmittel erforderlich. Bei bestimmungsgemäßer Beanspruchung können die Kettenglieder sich dann nicht mehr voneinander lösen.
Die Erfindung soll anhand des in den Zeichungen dargestellten Ausführungsbeispiels in den folgenden Textabschnitten noch weiter erläutert und beschrieben werden.
Fig. 1 zeigt schematisch eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht eines Spulenhülsenmagazins.
Fig. 2 zeigt ausschnittsweise eine Vorderansicht auf den Füllort und auch Teile der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung.
Teile eines Spulenhülsenförderers sind in Fig. 3 in Seitenansicht, in Fig. 4 in einer anderen Ansicht von oben und in Fig. 5 in Vorderansicht dargestellt.
Fig. 6 zeigt eine alternative Ausbildung und Anordnung der Transportketten des Spulenhülsenförderers.
Fig. 7 zeigt die Anordnung nach Fig. 6 in Seitenansicht.
Das in Fig. 1 mit 1 bezeichnete Spulenhülsenmagazin ist stationär neben einer hier nicht näher dargestellten OE-Spinnmaschine aufgestellt, von der lediglich die Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2 einer Starterspulenwickelvorrichtung zeichnerisch dargestellt ist. Die Starterspulenwickelvorrichtung wickelt auf jede vorgelegte Spulenhülsen eine Anzahl Fadenwindungen in Kreuzlagen und gibt die so gewonnene Starterspule an die Spulstellen der OE-Spinnmaschine weiter.
Das Spulenhülsenmagazin 1 beinhaltet noch einen insgesamt mit 3 bezeichneten Spulenhülsenförderer. Der Spulenhülsenförderer 3 besitzt vier parallellaufende endlose Zugmittel, die aus Transportketten 4 bestehen. Jede Transportkette 4 besteht aus gleichartigen Kettengliedern 5 und jedes Kettenglied 5 trägt einen vom Zugmittel abstehenden Aufsteckdorn 6, der an seinem Ende einen Fortsatz 7 besitzt.
Die Zugmittel beziehungsweise Transportketten 4 laufen oben und unten über Kettenradsätze 8 beziehungsweise 9. Der Kettenradsatz 8 sitzt auf einer Welle 10 und der Kettenradsatz 9 auf einer Welle 11. Die beiden Wellen sind in Seitenwänden 12 gelagert (die vordere Seitenwand ist abgenommen). Gemäß Fig. 2 wird die Welle 10 durch einen Motor 13 angetrieben. Durch einen Hauptschalter 14 kann der Motor 13 ein- und ausgeschaltet werden. Das Einschalten ist aber nur dann möglich, wenn ein Nockenschalter 15 geschlossen ist, über den die Zuleitung 16, 17 führt.
Wenn der Motor 13 eingeschaltet ist, bewegen sich die Zugmittel 4 in Richtung des Pfeils 18 (die Bewegungsrichtung darf aber auch umgekehrt sein). Ein Füllort 19 ist durch einen Pfeil angedeutet. Der Füllort 19 reicht vom oberen Ende des abwärtsgehenden Trums bis nahe an die untere Umlenkstelle. Dort befindet sich ein über die ganze Breite einer Gleitführung 20 reichender Flügel 21, der das Einlaufen der aufgesteckten Spulenhülsen 22 in die Umlenkstelle erleichtern soll. Die Gleitführung 20 verhindert das Abrutschen der Spulenhülsen 22 von den Aufsteckdornen 6 im Bereich der unteren Umlenkstelle.
Wird dagegen der Spulenhülsenförderer 3 in entgegengesetzter Richtung angetrieben, ist es vorteilhaft, den Flügel 21 in die Stellung 21′ zu bringen. In dieser Stellung ist der Flügel 21 in der Lage, bereits über den Fortsatz 7 geglittene Spulenhülsen 22 wieder ganz auf den Aufsteckdorn 6 zurückzuschieben.
Im Anschluß an die Gleitführung 20 befindet sich auf der Rückseite eine Rückwand 23, die an einem Entladeort 24 endet, der durch einen Pfeil angedeutet ist. An der oberen Umlenkstelle ist das Spulenhülsenmagazin 1 frei von Abdeckungen. Der Entladeort 24 befindet sich ganz nahe an der oberen Umlenkstelle.
Die Einzelheiten der Transportkette 4 zeigen insbesondere die Fig. 3 bis 5. Jedes Kettenglied 5 hat an einem Ende zwei Innenlaschen 25, 26 und am anderen Ende zwei Außenlaschen 27, 28. Die Innenlasche 25 trägt einen nach außen gerichteten Zapfen 29 und die Innenlasche 26 einen nach außen gerichteten Zapfen 30. Fig. 4 läßt erkennen, daß der Zapfen 29 eine Lagerstelle 31 etwas größeren Durchmessers für den Eingriff eines Kettenrades und eine etwas weiter außenliegende Gelenkstelle 33 etwas kleineren Durchmessers aufweist, die eine Verbindung mit dem nächstfolgenden Kettenglied darstellt. In gleicher Weise besitzt der andere Zapfen 30 eine Lagerstelle 32 und eine Gelenkstelle 34. Die Lagerstelle 31 ist mit einer aufgesteckten Rolle 35 und die Lagerstelle 32 mit einer aufgesteckten Rolle 36 versehen.
Die Kettenglieder 5 sind ineinandersteckbar ausgebildet in der Weise, daß die Laschen 27 und 28 gegen die Zapfen 29, 30 des nächstfolgenden Kettengliedes gerichtete Abschrägungen 37 beziehungsweise 38 und die Zapfen 29 und 30 gegen die Außenlaschen 27, 28 des vorhergehenden Kettengliedes gerichtete Abschrägungen 29 beziehungsweise 40 als Gleit- und Führungsflächen für den Montagevorgang aufweisen.
Die Bohrung 41 in den Laschen 27 und 28 passen zu den Außendurchmessern der Gelenkstellen 33 und 34 der Zapfen 29 und 30. Außerdem sind an den Kettengliedern Anschläge 42 vorgesehen, welche das Durchbiegen der Transportketten 4 nach hinten in gestrecktem Zustand begrenzen. Die Anschläge 42 werden durch die Stirnseiten von Stegen 43 gebildet, die mit den Kettengliedern verbunden sind. Die Stege 43 tragen auch die Aufsteckdorne 6.
Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel bilden die Kettenglieder 5 mit ihren Stegen 43 und den Aufsteckdornen 6 jeweils ein Spritzgußteil aus Kunststoff. Alle diese Spritzgußteile sind gleichartig ausgebildet, so daß man zu ihrer Herstellung nur eine einzige Spritzgießform braucht. Die eingelegten Rollen 35 und 36 sind als ringförmige Teile ausgebildet, die aus einer Kunststoffplatte ausgestanzt werden.
An der hier nicht im einzelnen dargestellten Starterspulen-Wickelvorrichtung, der die einzelnen Spulenhülsen 22 mit Hilfe der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2 nacheinander zugeführt werden, ist eine Steuerwelle 44 vorhanden. Die Steuerwelle 44 steuert den Takt der Starterspulen-Wickelvorrichtung und über eine Kurvenscheibe 45 auch den Takt der Spulenabgabe an der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2. Gleichzeitig steuert die Steuerwelle 44 über eine Kurvenscheibe 46 auch eine Entladevorrichtung 47, die sich am Entladeort 24 befindet. Die Entladevorrichtung 47 besitzt zweiarmige Hebel 48, die auf einer gemeinsamen Achse 49 sitzen und daher gemeinsam schwenkbar sind. An den längeren Enden der Hebel 48 sind Abstreiferlaschen 50 vorhanden, die in der Lage sind, insgesamt bis zu vier Spulenhülsen auf einmal von den Aufsteckdornen herunterzuschieben und in den Aufnahmeschalen 51 der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2 einzulegen (Fig. 2). Die Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2 besitzt ein Schrittschaltwerk 52, das durch eine Hebelanordnung 53 durch die Kurvenscheibe 45 gesteuert wird. In ähnlicher Weise besteht über eine Hebelanordnung 54 eine Wirkverbindung von der Kurvenscheibe 46 zur Entladevorrichtung 47.
Fig. 2 zeigt, daß am Ende der schwenkbaren Achse 49 eine kleine Kurvenscheibe 45 sitzt, welche die Aufgabe hat, den Nockenschalter 15 zu steuern. Wenn sich die Achse 49 auch nur ganz wenig aus ihrer Ruhelage bewegt, wird der Nockenschalter 15 ausgeschaltet. Der Nockenschalter 15 ist immer nur dann eingeschaltet, wenn die Achse 49 genau in der Ruhelage steht.
Bevor die Textilmaschine überhaupt zu arbeiten beginnt, kann das Spulenhülsenmagazin 1 bereits gefüllt werden. Zu diesem Zweck wird der Schalter 14 (Fig. 2) eingeschaltet. Da die Entladevorrichtung 47 noch in ihrer Ruhelage steht, ist der Nockenschalter 15 eingeschaltet, so daß der Motor 13 anläuft. Hierdurch wird das Zugmittel 4 des Spulenhülsenförderers 3 in Richtung des Pfeils 18 in Bewegung gesetzt. Die Aufsteckdorne 6 tragen zunächst noch keine Spulenhülsen. Am Füllort 19 werden die Spulenhülsen 22 nun auf die Aufsteckdorne 6 aufgesteckt. Das kann zum Beispiel von Hand geschehen. Die Aufsteckdorne sind so dünn, daß Spulenhülsen unterschiedlichen Innendurchmessers verwendet werden können. Durchmesser, Form und Abmessungen der Spulenhülsen richten sich nach der jeweiligen von der Textilmaschine zu verarbeitenden Partie.
Die Arbeitsgeschwindigkeit des Zugmittels 4 ist einstellbar. In erster Linie richtet sich die Arbeitsgeschwindigkeit nach der später einsetzenden Entnahme. Bei besonders hoher Arbeitsgeschwindigkeit oder dann, wenn der Nachschub an Spulenhülsen stockt, weil zum Beispiel gerade ein Vorratskasten leer geworden ist, können beim ersten Durchgang einzelne Aufsteckdorne oder ganze Reihen unbesetzt bleiben. Dies ist aber nicht schädlich, weil der Spulenhülsenförderer 3 rundläuft und die unbesetzten Aufsteckdorne von oben her wieder zum Vorschein kommen. Schon nach zweimaligem Rundlauf hat man am Füllort 19 die Kontrolle darüber, ob das Spulenhülsenmagazin 1 völlig gefüllt ist. Geht das Aufstecken nicht schnell genug, kann zwischendurch der Spulenhülsenförderer 3 auch angehalten werden.
Wenn nun die Kreuzspulen herstellende Textilmaschine zu arbeiten beginnt, wenn also im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Starterspulen-Wickelvorrichtung zu arbeiten beginnt, setzt zwangsläufig auch die Tätigkeit der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2 und die Tätigkeit der Entladevorrichtung 47 ein. Zu Beginn der Drehbewegung der schwenkbaren Achse 49 wird der Nockenschalter 15 ausgeschaltet, so daß der Spulenhülsenförderer 3 zum Stillstand kommt. Dann schwenken die Hebel 48 und ein an den Hebeln befestigtes Schutzblech 56 in Richtung des Pfeils 57, wobei die Aufnahmeschalen 51 der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung 2 gegenüberliegenden Spulenhülsen 22 von den Dornen 6 geschoben und auf die Aufnahmeschalen 51 gelegt werden. Die Entladevorrichtung 47 schwenkt dann in ihre Ruhelage zurück, wodurch der Nockenschalter 15 wieder eingeschaltet wird. Damit setzt sich der Spulenhülsenförderer 3 erneut in Bewegung. Auch während der kurzen Stillstandszeit des Spulenhülsenförderers 3 können am Füllort 19 weiterhin Spulenhülsen aufgesteckt werden. Durch eine hier nicht dargestellte Pilgerschrittvorrichtung oder Rastvorrichtung kann zusätzlich dafür gesorgt werden, daß der Spulenhülsenförderer 3 immer in bestimmter Stellung der Aufsteckdorne zu der Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung stehen­ bleibt.
Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis Fig. 5 jede Transportkette 4 von der Nachbarkette unabhängig ist, zeigen die Fig. 6 und 7 eine etwas andere Konstruktion. Hier sind insgesamt fünf nebeneinanderliegende Transportketten 58 durch gemeinsame Gelenkbolzen 59 miteinander verbunden. An den Gelenkbolzen 59 sind an den außenliegenden Transportketten Lagerstellen 60, 61 für den Eingriff von Kettenrädern vorhanden. Die Lagerstellen sind durch aufgesteckte Hülsen gebildet worden. Die Kettenglieder 62 sind auch hier alle gleichartig ausgebildet worden. Die einzelnen Transportketten 58 sind gegeneinander versetzt. Dadurch ergibt sich eine größere Packungsdichte der Spulenhülsen 64, wie es insbesondere Fig. 6 zeigt. Fig. 6 deutet auch an, daß die Verbindung aufeinanderfolgender Kettenglieder 62 der einzelnen Transportkette 58 stets über ein Kettenglied oder zwei Kettenglieder benachbarter Transportketten erfolgt.

Claims (6)

1. Spulenhülsenmagazin für die Spulenhülsenbeschickungsvorrichtung einer Spulen herstellenden Textilmaschine, das einen Spulenhülsenförderer mit einem endlosen, umlaufenden Zugmittel mit Aufsteckdornen zum Transport der Spulenhülsen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufsteckdorne mit ihrer Längsachse in der Ebene liegen, in der sich das endlose Zugmittel bewegt, daß das Zugmittel aus mehreren parallelliegenden, mit Aufsteckdornen (6) versehenen Transportketten (4) besteht, daß an den Stellen des Transportweges der Spulenhülsen (22), an denen die Aufsteckdorne (6) abwärts oder schräg abwärts weisen, vor den Enden der Aufsteckdorne (6) Gleitführungen (20) für die stirnseitigen Enden der Spulenhülsen (22) angeordnet sind und daß ein frei zugänglicher Füllort (19) und ein mit einer Entladevorrichtung (47) versehener Entladeort (24) vorgesehen sind.
2. Spulenhülsenmagazin nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladeort (24) in Bewegungsrichtung des Spulenhülsenförderers (3) mindestens eine halbe Zugmittelgesamtlänge vom Füllort (19) entfernt ist.
3. Spulenhülsenmagazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsteckdorn (6) gegen das Zugmittel eine solche Schräglage einnimmt, daß sein Ende am Füllort (19) schräg aufwärts weist.
4. Spulenhülsenmagazin nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufsteckdorn (6) an einem Ende einen Fortsatz (7) besitzt, der am Füllort (19) nach oben weist.
5. Spulenhülsenmagazin nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Längenanpassung die Transportketten (4) des Zugmittels aus einer beliebigen Anzahl ohne Hilfsmittel ineinandersteckbarer Kettenglieder (5) bestehen.
6. Spulenhülsenmagazin nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder (5) der Transportketten (4) ineinandersteckbar ausgebildet sind, daß die Kettenglieder (5) Laschen (27, 28) besitzen, welche gegen die Zapfen (29, 30) des nächstfolgenden Kettengliedes gerichtete Abschrägungen (37, 38) und/oder die Zapfen (29, 30) gegen die Laschen (27, 28) des vorhergehenden Kettengliedes gerichtete Abschrägungen (39, 40) als Gleit- und Führungsflächen für den Montagevorgang aufweisen.
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