DE3230589A1 - Scharfeinstelleinrichtung fuer eine photographische kamera - Google Patents
Scharfeinstelleinrichtung fuer eine photographische kameraInfo
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Description
Scharfeinstelleinrichtung für eine photographisehe
Die Erfindung betrifft eine Scharfeinstelleinrichtung für eine Kamera, insbesondere eine Scharfeinstelleinrichtung, bei
der Licht von einem mittels einer Fokussierlichtquelle beleuchteten
Aufnahmeobjekt empfangen wird, um die Scharfeinstellung
eines AufnahmeObjektivs selbsttätig festzustellen.
Es gibt die verschiedensten Anordnungen, bei denen das von einer Fokussierlichtquelle ausgehende Licht von einem Aufnahmeobjekt
reflektiert und dies reflektierte Licht aufgenommen wird, um die Scharfeinstellung des Aufnahmeobjektivs festzustellen.
Bei den bekannten Anordnungen wird die Fokussierlichtquelle zwangsweise deaktiviert, ehe der Verschluß geöffnet wird,
um zu verhindern, daß die Oberfläche des photographischen Films auf das Fokussierlicht anspricht. Hierzu ist ein mechanischer
Schalter vorgesehen, der unmittelbar vor dem Öffnen des Verschlusses
betätigt wird. Dies macht die ohnehin schon komplizierte Anordnung noch komplexer und hat den Nachteil, daß es
zu einem schlechten Kontakt oder zu einer Fehlfunktion kommen kann.
Eine herkömmliche Scharfeinstelleinrichtung weist eine Batterieprüfschaltung
auf, die mit einer Schaltung zum Feststellen der Scharfeinstellung im Nebenschluß vorgesehen ist, um Fehlfunk-
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tionen zu vermeiden, wenn die Spannung der Stromquelle zu gering ist. Auf diese Weise wird der Betrieb der Schaltung zum
Feststellen der Scharfeinstellung verhindert, sobald die als Stromquelle dienende Batterie leer ist. Der Stand der Technik
kennt allerdings eine Anordnung, bei der die Fokuesierlichtquelle unabhängig davon, ob der Schaltkreis zum Feststellen
der Scharfeinstellung in Betrieb ist, aufleuchtet. Das führt zu der Unannehmlichkeit, daß der nichtbetriebsbereite Zustand
des Schaltkreises für die Scharfeinstellung, der auf der leeren Batterie beruht, fälschlich für ein Versagen der Kamera
gehalten wird.
Vor einer ins Einzelne gehenden Beschreibung der Erfindung soll der Stand der Technik anhand einer bestimmten Anordnung
gemäß Fig. 1 näher erläutert werden. Fig. 1 zeigt als Blockschaltbild ein Beispiel einer elektrischen Schaltung einer
Grundanordnung für eine herkömmliche Scharfeinstelleinrichtung für eine Kamera. Die Einrichtung weist eine Fokussierlichtquelle
B1 auf, die Fokussierlicht L erzeugt, welches auf
ein Aufnahmeobjekt 1 gerichtet ist, sowie eine Lichtquellensteuerschaltung LC, die das Erregen oder Entregen der Lichtquelle
B1 steuert, eine Scharfeinstelldetektorßchaltung AF,
die auf das vom Aufnahmeobjekt 1 reflektierte Licht der Belichtungsquelle
B1 anspricht und die Scharfeinstellung feststellt,
eine Batterieprüfschaltung BC, die die Scharfeinsteildetektorschaltung
AF außer Betrieb setzt, sobald die Ausgangsspannung einer als Stromversorgung vorgesehenen Batterie E1
unter eine gegebene Spannung abgesunken ist, einen Elektromagneten Mg1, der auf ein AusgangIfe^^charfeinstelldetektor-8chaltung
AF anspricht, einen normalerweise offenen Hauptschalter S1, der in Abhängigkeit von einem ersten Hub beim Herabdrücken
eines nichtgezeigten Verschlußauslöseknopfes vor Betriebsbeginn eines gleichfalls nichtgezeigten Verschlusses geschlossen
wird, sowie einen normalerweise geschlossenen Entregungsschaiter Spt der unmittelbar vor dem Öffnen des Yerschlus-
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ses abgeschaltet wird.
Im einzelnen ist mit dem positiven Anschluß der Batterie E-,
eine positive Leitung Lg verbunden, während der negative Anschluß
der Batterie über den Hauptschalter S-, an eine negative
Leitung L1 angeschlossen ist. Die Schaltkreise LC, AF und
BC sind an die Leitungen L1, L2 so angeschlossen, daß sie bei
geschlossenem Schalter S1 von der Batterie mit Strom versorgt
werden. Der Ausgang der Batterieprüfschaltung BC liegt an einem Steuereingang der Fokussierdetektorschaltung AF an, deren
Ausgang über den Elektromagneten Mg1 mit der Leitung L2 verbunden
ist. Der Schalter S2 ist zwischen die Leitung L1 und
einen Steuereingang der Lichtquellensteuerschaltung LC geschaltet.
Fig. 2 ist ein Schaltdiagramm, welches die Lichtquellensteuerschaltung
LC der in Fig. 1 gezeigten Fokussiereinrichtung im einzelnen zeigt. Die Steuerschaltung LC weist einen Transistor
Q. zum Abschalten der Lichtquelle, Transistoren Q1 bis Q^ zum
Steuern der Lichtquelle, einen Zeitkonstanten-Kondensator C-, und einen -Widerstand R1, eine Entladungsdiode D1 und Widerstände
R2 bis R- auf. Der Transistor Q. ist in Form eines npn-Transistors
vorgesehen, dessen Basis über den Widerstand R^ mit der Leitung L2 und außerdem über den Schalter S2 mit der
Leitung L, verbunden ist. Der Emitter des Transistors QA ist
unmittelbar mi-fe der Leitung L1 verbunden, während der Kollektor
über die umgekehrt gepolte Diode D1 mit der Leitung L1 und
außerdem mit der Verknüpfungsstelle zwischen dem Kondensator C1 und dem Widerstand R1 verbunden ist. Ein Ende des Kondensators
C1 ist mit der Leitung L2 verbunden, während das andere
Ende mit einem Ende des Widerstands R1 in Verbindung steht,
dessen anderes Ende über den Widerstand R2 an die Leitung L1
angeschlossen ist. Die Verknüpfungsstelle zwischen den Widerständen R1 und R2 ist mit der Basis des Transistors Q1 verbunden,
der aus einem npn-Transistor besteht, dessen Emitter un-
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mittelbar mit der Leitung L1 und dessen Kollektor über den
Widerstand R~ mit der Leitung L2 und außerdem mit der Basis
des nächstfolgenden Transistors Q2 verbunden ist. Der Transistor
Q2 ist wieder ein npn-Transistor, dessen Emitter unmittelbar
mit der Leitung L1 und dessen Kollektor über den Widerstand
R^ mit der Leitung L2 und außerdem mit der Basis des
die Endstufe bildenden Transistors Q-, verbunden ist. Auch der
Transistor Q- ist ein npn-Transistor, dessen Emitter unmittelbar
mit der Leitung L1 und dessen Kollektor über die Lichtquelle
B1 mit der Leitung L2 verbunden ist.
In Fig. 2 ist ein Transistor Qß zur Steuerung eines Elektromagneten
vorgesehen* Im Nebenschluß zu der Kollektor-Emitter-Strecke dieses Transistors ist eine Zenerdiode ZD1 vorgesehen,
die das Auftreten von Spannmeßspitzen oder Überschwingungsspitzen verhindert, die von einer gegenelektromotorischen
Kraft des Elektromagneten Mg, herrühren. Der Transistor Qx, ist
in Form eines npn-Transistors vorgesehen, dessen Basis mit dem
Ausgang der Scharfeinstelldetektorschaltung AF, dessen Emitter
unmittelbar mit der Leitung L1 und dessen Kollektor über den
Elektromagneten Mg1 mit der Leitung L2 verbunden ist. Die Zenerdiode
ZD1 ist in . Durchlaßrichtung an den Emitter und Kollektor
des Transistors Q~ angeschlossen.
Die Scharfeinstelldetektorschaltung AF dieser Scharfeinstelleinrichtung
weist eine Belichtungssteuerschaltung auf. Das bedeutet, daß der Ausgang der Scharfeinstelldetektorschaltung AF
nicht nur den Scharfeinstellvorgang steuert sondern den Elektromagneten Mg1 auch erregt, um die Belichtungszeit zu steuern.
Im einzelnen ist dies im Zusammenhang mit der Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung beschrieben.
Unmittelbar vor dem Öffnen des Verschlusses wird im Betrieb der Schalter S2 abgeschaltet, damit der Transistor Q. leitend
werden kann. Wenn dann der Kondensator C1 nicht völlig aufgeladen ist und die Lichtquelle B1 aufleuchtet, wird ein rasches
Aufladen des Kondensators C1 über die Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors QA ermöglicht, wodurch der Transistor
Q1 gesperrt wird. Hierdurch wird der Transistor Q2 leitend,
der den Transistor Q3 sperrt und damit die Lichtquelle B1 abschaltet
Folglich kann der photographische Film nicht auf das Fokussierlicht der Lichtquelle B1 ansprechen. Allerdings wird
die Schaltung kompliziert durch den mechanischen Schalter S2,
und es kann zu einem Versagen aufgrund von Fehlfunktionen oder
schwachem Kontakt kommen.
Wenn die Ausgangsspannung der Batterie E-, unter einen gegebenen
Wert abgesunken ist, wird dies von der Batterieprüfschaltung
BC festgestellt, die ihrerseits die Scharfeinstelldetektorschaltung
AF ausschaltet. Folglich erfolgt keine Scharfeinstellung mehr und das Aufnahmeobjektiv wird nicht aus seiner
Ausgangsstellung verlagert. Die Batterieprüfschaltung ist jedoch
nicht mit der Lichtquellensteuerschaltung LC zusammengeschlossen, so daß die Lichtquelle B1 selbst dann aufleuchtet,
als ob normale Spannung herrsche, wenn die Ausgangsspannung der Batterie E-, abgesunken ist. Die Lichtquelle B1 leuchtet
also selbst dann auf, wenn keine Scharfeinstellung erfolgt. Deshalb kann das nichterfolgte Fokussieren für ein mechanisches
oder elektrisches Versagen der Anordnung gehalten werden, da die Lichtquelle B, leuchtet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannte Schwierigkeit
des Standes der Technik zu vermeiden und die Erregung der Fokussierlichtquelle zu verhüten, wenn die Scharfeinstelldetektorschaltung
nicht in Betrieb ist.
Eine diese Aufgabe lösende Scharfeinsteileinrichtung ist mit
ihren Ausgestaltungen in den Patentansprüchen gekennzeichnet.
In der Scharfeinstelleinrichtung für eine Kamera wird die Fokussierlichtquelle in Abhängigkeit von einem Scharfeinsteilsignal
einer Scharfeinstelldetektorschaltung abschaltet.
Das Scharfeinstellsignal, welches die Scharfeinstelldetektorschaltung
abgibt, bewirkt ein Abschalten der Fokussierlichtquelle, ohne daß dazu ein mechanischer Schalter benötigt wird.
So ist sichergestellt, daß die Fokussierlichtquelle erlischt, ehe sich.der Verschluß öffnet.
Das Aufleuchten der Fokussierlichtquelle wird außerdem vermieden, wenn die Scharfeinstelldetektorschaltung infolge des
Absinkens der Speisespannung unter einen gegebenen Wert außer
Betrieb ist. Das Aufleuchten oder Nichtaufleuchten der Fokussierlichtquelle
zeigt also zuverlässig an, ob die Vorratsbatterie leer ist oder nicht. Damit ist die Möglichkeit ausgeschaltet,
daß ein nichterfolgender ScharfeinsteilVorgang
fälschlich für ein Versagen der Kamera gehalten wird.
Im Folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt ι
Fig· 3 ein Blockschaltbild einer elektrischen Schaltung, die
die Grundanordnung einer Scharfeinstelleinrichtung für eine photographische Kamera, gemäß der Erfindung bildet;
Fig. 4 ein Schaltkreisdiagramm der Scharfeinstelleinrichtung
gemäß Fig· 3» die im einzelnen die Lichtquellensteuereehaltung
zeigt;
Fig. 5(Al) bis (Ck) Zeittabellen zur Erläuterung des Betriebs
der Scharfeinstelleinrichtung gemäß Fig. k;
Fig. 6 ein Schaltkreisdiagramm der elektrischen Schaltung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer Scharfeinstelleinrichtung
gemäß der Erfindung.
Die in Fig. 3 als Blockschaltbild gezeigte elektrische Schaltung ist die Grundanordnung einer Scharfeinstelleinrichtung
für eine photographische Kamera gemäß der Erfindung. Hier ist die in Fig. 1 gezeigte herkömmliche Scharfeinstelleinrichtung
dadurch abgewandelt, daß der Ausgang der Scharfeinstelldetek-
torschaltung AF mit dem Steuereingang der Lichtquellensteuerschaltung
LC^verbunden ist und der Schalter S2 fehlt, der die
Lichtquelle entregt.
In Fig. k ist im einzelnen die Lichtquellensteuerschaltung
LC1 der Scharfeinstelleinrichtung gemäß Fig. 3 als Schaltkreisdiagramm
gezeigt. Diese elektrische Schaltung ist gegenüber der in Fig. 2 gezeigten insofern geringfügig abgewandelt,
als die Basis des Transistors Q. über den Widerstand R- mit dem Kollektor des den Elektromagneten steuernden Transistors
Qn verbunden ist und der Schalter S0 fehlt. Zwischen den Kondensator
C1 und den Widerstand R1 ist ein Widerstand RA in
Reihe geschaltet» dessen Widerstandswert im Vergleich zu dem des Widerstandes R, sehr gering ist. Der Kollektor des Transistors
QA ist an die Yerknüpfungsstelle zwischen den Widerständen
R. und R, angeschlossen.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Scharfeinstelleinrichtung soll unter Hinweis auf die Zeittabellen gemäß Fig. 5(Al)
bis (C4) erläutert werden.
Zunächst wird die Kamera auf das Aufnahmeobjekt 1 gerichtet und der hier nicht gezeigte Verschlußauslöseknopf gedrückt.
Während seines ersten Hubes bewirkt der Verschlußäuslöseknopf,
daß der Hauptschalter S1 eingeschaltet wird, wie Fig. 5(Al)
zeigt, so daß die Lichtquellensteuerschaltung LC1, die Scharfeinstelldetektorschaltung
AF und die Batterieprüfschaltung BC
von der Batterie E, über die Leitungen L1, L2 gespeist werden.
1.) Wenn die Batterie E1 eine Ausgangsspannung oberhalb eines
gegebenen Wertes hats
In diesem Fall stellt die Batterieprüfschaltung BC fest, daß
die Ausgangsspannung oberhalb eines gegebenen Wertes liegt, so daß die Scharfeinstelldetektorschaltung AF betriebsfähig
gemacht wird, die infolgedessen einen Ausgang von hohem Niveau,
: . ; w w 5o 092
(nachfolgend als "H"-Niveau bezeichnet) erzeugt, wodurch der Transistor Q- eingeschaltet wird. Dementsprechend nimmt
die K oll eic tor spannung V, des Transistors QB ein niedriges
Niveau an, nachfolgend als "L"-Niveau bezeichnet, wie Fig. 5(A2) und (Bl) zeigen, wodurch der Elektromagnet Mg·, erregt
wird. Hiermit ist es möglich, eine Scharfeinstellung vorzunehmen. Da die Spannung V, "L"-Niveau hat und der Transistor
QA innerhalb der Lichtquellensteuerschaltung LC1 ausgeschaltet
ist, nimmt die Kollektorspannung Y2 des Transistors QA
"HM-Niveau an, wie Fig. 5(A3) zeigt. Allerdings beginnt der
Kondensator C, über die Widerstände R., R1 und die Basis-Emitter-Strecke
des Transistors Q1 mit einer Zeitkonstante geladen zu werden, die von der.Kapazität des Kondensators C1
und dem Widerstand des Widerstandes R1 bestimmt ist. Infolgedessen
nimmt die Spannung Vg allmählich ab, wie in Fig. 5(A3)
und (B2) gezeigt. (Da der Widerstandswert des Widerstandes R. bedeutend niedriger ist als der des Widerstandes R,, wird
der Widerstandswert des Widerstandes R. vernachläßigt.) Wenn der Ladestrom des Kondensators C1 über die Basis und den
Emitter fließt, wird der Transistor Q1 eingeschaltet, wie
Fig. 5(A4) Und (B3) zeigen, wodurch der Transistor Q2 gesperrt
und. der Transistor Q~ leitend wird. So wird die Lichtquelle
B1 erregt und leuchtet auf, wie Fig. 5(A5) und (B^)
zeigen.
Das Licht der Lichtquelle B-. beleuchtet das Aufnahmeobjekt 1
und das von diesem reflektierte Licht L wird von der Scharfeinstelldetektorschaltung
AF empfangen, die die Scharfeinstellung des.Aufnahmeobjektivs auf der Basis dieses Lichts L
feststellt. Wird eine Scharfeinstellung festgestellt, so wird der Ausgang der Scharfeinstelldetektorschaltung AF auf ML"-Niveau
umgekehrt. Infolgedessen wird der Transistor QB gesperrt
und die Spannung V1 kehrt auf "H"-Niveau zurück, wie
in Fig. 5(A2) und (Bl) gezeigt. Hierdurch wird der Elektromagnet Mg1 entregt und ein hier nicht gezeigtes Glied, welches
das Aufnahmeobjektiv in seiner Lage bestimmt, wird in eine
092
-sr -
Stellung bewegt, die der Scharfeinstellung des Aufnahmeobjektivs entspricht.
Wenn die Scharfeinstelldetektorschaltung AF das Scharfeinsteilsignal
abgibt, ehe das Laden des Kondensators C-, beendet ist,
wird dieser über die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors QA im wesentlichen sofort aufgeladen, wenn die Spannung
Y1 ihr HHM-Niveau erreicht, wie Fig. 5(A2) und (A3) zeigen.
Infolgedessen wird der Transistor Q, in diesem Zeitpunkt ausgeschaltet, wie Fig. 5(A^) zeigt, was ein Durchsteuern des
Transistors Q2 nach sich zieht und den Transistor Q- sperrt,
um die Lichtquelle B1 abzuschalten, wie Fig. 5(A5) zeigt.
Wenn das Scharfeinstellsignal nach Beendigung des Aufladens des Kondensators C-, abgegeben wird, wird der Transistor Q1
in demjenigen Zeitpunkt abgeschaltet, wie Fig. 5(B3) zeigt, in dem das Laden des Kondensators C-, beendet ist, so daß die
Spannung V2 "L"-Niveau erreichen kann, wie in Fig. 5(Bl) und
(B2) gezeigt. Dies ermöglicht ein Durchsteuern des Transistors Q2 und ein Abschalten des Transistors Q-, um die Lichtquelle
B1 zu entregen, wie Fig. 5(B*0 zeigt.
Wenn der Verschlußauslöseknopf weiter herabgedrückt wird, wird das Aufnahmeobjektiv freigegeben, und eine hier nicht
gezeigte Vorspanneinrichtung ermöglicht es dem Aufnahmeobjektiv, sich so weit zu bewegen, daß es am Lagebestimmungsglied
anliegt, wodurch das Objektiv in die scharfeingestellte Position
kommt. Auch ein Verschlußauslösemechanismus beginnt seinen Betrieb, und unmittelbar vor dem öffnen eines Sektors
des Verschlusses erzeugt die Scharfeinstelldetektorschaltung AF, die eine Belichtungssteuerschaltung aufweist, wieder einen
Ausgang von HHH-Niveau, womit die Belichtungssteuerung
beginnt. Daraufhin wird der Transistor Qß eingeschaltet, die
Spannung V1 wird auf "L"-Niveau umgeschaltet, wie Fig. 5(A2)
und (Bl) zeigen, so daß der Elektromagnet Mg1 erregt werden
kann, um den Sektor des Verschlusses offenzuhalten.
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Wenn anschließend die Belichtungssteuerschaltung innerhalb der Scharfeinstelldetektorschaltung AF feststellt, daß der
photographische Film während der Zeit, während der der Sektor offen war, die richtige Belichtung erhalten hat, ändert sich
der Ausgang der Scharfeinstelldetektorschaltung AF zu "L"-Niveau,
um den Transistor Qß zu sperren, wodurch die Spannung
V1 auf "H"-Niveau umgeschaltet wird, wie Fig. 5(A2) und (Bl)
zeigen, was den Elektromagneten Mg, entregt, wodurch das Schließen des Verschlusses veranlaßt wird. Hiermit ist die
Belichtung des photographischen Films mit einer Lichtabbildung des Aufnahmeobjekts beendet.
2.) Wenn die Batterie E1 eine Ausgangsspannung hat, die einen
gegebenen Wert nicht erreichtι
Die Batterieprüfschaltung BC stellt fest, daß die Ausgangsspannung
der Batterie E1 unter einem gegebenen Wert liegt
und setzt die Scharfeinstelldetektorschaltung AF außer Betrieb.
Diese erzeugt infolgedessen einen Ausgang von "L"-Niveau,
wodurch der Transistor Qß gesperrt wird. Wie Fig. 5(Cl)
zeigt, bleibt die Spannung V1 unverändert auf "Hw-Niveau. Infolgedessen
wird der Transistor Q. leitend und der Kondensator C1 im wesentlichen sofort über die Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors QA aufgeladen, und zwar im wesentlichen
gleichzeitig mit dem Schließen des Hauptschalters S-,. Wie Fig. 5(C2) zeigt, ist die Spannung V2 auf "I^-Niveau, und der
Transistor Q1 kann nicht eingeschaltet werden, wie Fig. 5(C3)
zeigt, so daß die Lichtquelle B-, nicht erregt wird, wie Fig.
zeigt.
Ab dem Zeitpunkt, in dem der Verschlußauslöseknopf freigegeben
wird und in seine ursprüngliche Stellung zurückkehren kann, um den Hauptschalter S-, zu öffnen, entlädt allmählich
der Kondensator C1 über.den Widerstand R^, den Transistor Q-
und die Diode D1*
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1$
Ϋί -
Fig. 6 zeigt ein Schaltkreisdiagramm einer Scharfeinstelleinrichtung
für eine photographische Kamera gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. In diesem Fall ist der
Kollektor des Transistors Q. mit der Verknüpfungsstelle zwischen den Widerständen R, und R2 oder mit der Basis des Transistors
Q, statt mit der Verknüpfungsstelle zwischen den Widerständen R. und R, verbunden·
Abschaj-t-Diese
Verbindung des Kollektors des /Transistors QA ändert
den Betrieb des Transistors Q* jedoch überhaupt nicht, und
die Einrichtung arbeitet im wesentlichen so wie die in Fig. 4 gezeigte.
Wie vorstehend beschrieben, ist gemäß der Erfindung die Lichtquellensteuerschaltung
mit der Scharfeinstelldetektorschaltung verbunden, so daß das Aufleuchten der Fokussierlichtquelle in
Übereinstimmung mit einem .Scharfeinstellsignal gesteuert wird. Das ermöglicht es, eine entsprechende Fokussiereinrichtung
vorzusehen, bei der die anfangs erwähnten Schwierigkeiten vermieden sind.
Bei den hier beschriebenen Ausführungsbeispielen wird davon ausgegangen, daß die Scharfeinstelldetektorschaltung eine Belichtungssteuerschaltung
einschließt« deren Ausgang einen Elektromagneten steuert, so daß sowohl die Scharfeinstellung
als auch die Belichtungssteuerung erfolgen kann. Gemäß einer Alternative kann die Belichtungssteuerschaltung aus der
Scharfeinstelldetektorschaltung entnommen sein und hat dann
die Aufgabe, den Fokussierelektromagneten allein zu steuern.
Leerseite
Claims (1)
- PATENTANWÄLTE : - Z Z .". . jdr.mng.-p*kanz wuesthofpWUESTHOFF-v. PECHMANN -BEHRENS-GOETZ"* "**·*«*«·>* ™«™opp (,9ϊ7-,,,6)DIPL.-ING. GERHARD PULS (195 I-I971)EUROPEAN PATENTATTORNEYS D.PL.-CHEM. dr. ε. pre.her* von pkomannDR.-ING. DIETER BEHRENSDIPI..-ING.; DIPL.-WIRTJCH.-INR. Ruri'Rr GC)KTZD-8000 MÜNCHEN 90 SCHWEIGERSTRASSE 21A-56 092 telefon: (089)6620 jiOlympus Optical Company Limited telegram μ: protectpatenttelex: 524070Ansprüche1. Scharfeinstelleinrichtung für eine photographische Kamera mit einer Fokussierlichtquelle, die Fokussierlicht auf ein Aufnahmeobjekt :. !richtet und mit einer Scharfeinstelldetektorschaltung, die die Scharfeinstellung in Abhängigkeit von dem Fokussierlicht feststellt, welches sie empfängt, wenn es von dem Aufnahmeobjekt reflektiert wird,dadurch gekennz eichnet, daß eine Lichtquellensteuerschaltung (LC,) vorgesehen ist, die die Fokussierlichtquelle (B.,) in Abhängigkeit von einem von der Scharfeinstelldetektorschaltung (AF) gelieferten Scharfeinstellsignalabschaltet.2. Scharfeinsteileinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß eine Batterieprüfschaltung (BC) vorgesehen ist, die die Spannung einer Stromquelle prüft, und daß die Lichtquellensteuerschaltung (LC1) mit der Scharfeinstelldetektorschaltung (AF) so zusammenwirkt, daß einEinsdhaltender Fokussierlichtquelle (B1) unterbleibt, wenn die Scharfeinstelldetektorschaltung von der Batterieprüfschaltung außer Dienst gestellt ist.3. Scharfeinstelleinrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellensteuerschaltung (LC1) einen Abschalt-Transistor (QA) aufweist, der in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal der Scharfeinstelldetektor schaltung (AF) ein- und ausschaltbar ist, eine Zeitkonstantenschaltung mit einem Kondensator (C1) und einem-Z-Widerstand (R1)I die die Zeitspanne steuert, während der die_ , , ,, .7 , , ,, , .. einschaltbar . . . Fokussierlichtquelle zur Beleuchtung ist, einen Schalttransistor (Q1, Q2» Qo)» der von der Zeitkonstantenschaltung und dem Abschalt-Transistor (Q^) gesteuert und ein- und ausschaltbar ist, wobei er das Ein- oder Ausschalten der Fokussierlichtquelle (B-,) steuert, und eine Diode (D,), die eine Entladestrecke für den Kondensator (C1) der Zeitkonstantenschaltung bildet·*f. Scharf einstelleinrichtung nach Anspruch 3 t dadurch gekennzeichnet, daß der Abschalt-Transistor (QA) in Abhängigkeit von einem Ausgangssignal der Scharfeinstelldetektorschaltung (AF) abschaltbar ist, welches erzeugbar ist, wenn dieser außer Betrieb gesetzt ist, wodurch die Zeitkonstantenschaltung aktivierbar ist, die ein Einschalten der Fokussierlichtquelle (B1) über den Schalttransistor (Q1 bis Q-) erlaubt, und daß der Abschalt- Transistor in Abhängigkeit von einem Scharfeinstellsignal der Scharfeinstelldetektorschaltung (AF) abschaltbar ist und ein rasches Laden des Kondensators (C1) in der Zeitkonstantenschaltung ermöglicht öowie der Schalt transistor (Q1 bis Q-) zum Abschalten der Fokussierliehtquelle (B1) umschaltbar ist.5. Scharfeinstelleinrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennz eic hne t, daß die Zeitkonstantenschaltung eine in Abhängigkeit von ihrer Zeitkonstante bestimmte Zeitspanne liefert, nach der die Ausgangsspannung derselben bewirkt, daß der Schalttransistor (Q1 bis Q-) in entgegengesetzten Zustand umschaltbar ist und die Fokussierlichtquelle (B1) abschaltet.
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