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DE2929268A1 - Einrichtung zum aussenden von lichtstrahlen fuer eine kamera mit automatischer scharfeinstellung - Google Patents

Einrichtung zum aussenden von lichtstrahlen fuer eine kamera mit automatischer scharfeinstellung

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Publication number
DE2929268A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
emitting light
light beams
camera
emitting
noted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19792929268
Other languages
English (en)
Inventor
Takashi Kagechika
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujinon Corp
Original Assignee
Fuji Photo Optical Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuji Photo Optical Co Ltd filed Critical Fuji Photo Optical Co Ltd
Publication of DE2929268A1 publication Critical patent/DE2929268A1/de
Priority to US06/253,358 priority Critical patent/US4327976A/en
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/30Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line
    • G02B7/305Systems for automatic generation of focusing signals using parallactic triangle with a base line using a scanner

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Focusing (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Cameras In General (AREA)
  • Automatic Focus Adjustment (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen für eine Kamera mit automatischer Scharfeinstellung, mit der ein Lichtfleck auf einen zu fotografierenden Gegenstand projiziert wird, so daß mit einer in der Kamera enthaltenen Einrichtung zur automatischen Scharfeinstellung die automatische Scharfeinstellung sogar im Dunkeln aufgrund der von dem Gegenstand erhaltenen Information durchgeführt werden kann, welcher mit dem Lichtfleck beleuchtet ist.
  • Bei verschiedenen Arten von Einrichtungen zur automatischen Scharfeinstellung für fotografische Kameras ist es in Hinblick auf eine Kostenersparungund kompakte Bauweise von Vorteil, einen fotoelektrischen Wandler zu verwenden, um die Information von dem zu fotografierenden Gegenstand zu empfangen. Der Ausgang des fotoelektrischen Wandlers wird mittels einer elektrischen Signalverarbeitungs schaltung verarbeitet. Dies hat den Vorteil, daß die gonstruktion mechanisch nicht kompliziert und somit leicht herzustellen ist, und daß die Einrichtung mit hoher Genauigkeit arbeiten kann.
  • Andererseits Jedoch liegt bei einer solchen Einrichtung zur Scharfeinstellung ein Mangel insofern vor, als daß die automatische Scharfeinstellung nicht durchgeführt werden kann, wenn die Helligkeit oder der Kontrast des Gegenstandes nicht ausreicht.
  • Eine Zielsetzung dieser Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zum Beleuchten eines Teiles des zu fotografierenden Gegenstandes zu schaffen, in dem ein Lichtstrahl auf den Gegenstand gerichtet wird.
  • Eine weitere Zielsetzung dieser Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen auf den zu fotografierenden Gegenstand zu schaffen, bei der der Stromverbrauch zum Betreiben der lichtaussendenden Einrichtung klein ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen zeichnet sich dadurch aus, daß die lichtstrahlenaussendende Einrichtung in der Kamera mit automatischer Scharfeinstellung eingebaut ist und in Abhängigkeit vom Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes oder der Betätigung der automatischen Scharfeinstelleinrichtung mit Strom versorgt wird, um einen Lichtfleck auf den Gegenstand auszusenden.
  • Durch die Erfindung wird also eine Kamera mit automatischer Scharfeinstellung geschaffen, in der eine Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen vorgesehen ist, um einen Lichtfleck auf den zu fotografierenden Gegenstand zu projizieren. Der Lichtfleck wird auf den Gegenstand in Abhängigkeit vom Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes oder von der Betätigung der automatischen Scharfeinstelleinrichtung in der Kamera auf den Gegenstand projiziert.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausfuhrungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer Ausführungsform einer Kamera, in der die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach der Erfindung eingebaut ist, Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine beispielhaft.
  • Ausbildung des lichtaussendenden Teils der erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig. 3 Schaltkreisdarstellungen, die beispielhafte und 4 Steuerschaltungsanordnungen zeigen, die in dieser Erfindung verwandt werden, Fig. 5 eine schematische Darstellung, in der in beispielhafter Form eine automatische Scharfeinstelleinrichtung gezeigt ist, die zusammen mit der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach der Erfindung verwandt wird, und Fig. 6 ein Zeitdiagramm, in dem die Betriebsreihenfolge verschiedener Elemente der automatischen Scharfeinstelleinrichtung und der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach der Erfindung dargestellt ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine mit einer elektronischen Blitzlichtröhre ausgerüstete 35mm-Stehbildkamera, die die Erfindung darstellt. Ein Kamerakörper 1 weist ein Aufnahmeobjektiv 2, eine elektronische Blitzlichtröhre 3, einen Betriebsschalter 4 für die elektronische Blitzlichtröhre, Fenster 5a,5b zum Empfangen von Licht zur automatischen Scharfeinstellung und einen Abschnitt 6 zum Aussenden von Lichtstrahlen für die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen auf.
  • Der Abschnitt 6 zum Aussenden von Lichtstrahlen umfaßt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, eine Linse 7 (es kann auch eine flache Glasplatte sein), einen rohrförmigen Körper 8, dessen innere Oberfläche 8a mit einem reflektierenden Nittel beschichtet ist, und eine Lampe 9, die vorne einen konvexen Linsenabschnitt 9a besitzt, damit das von dem Lampenfaden ausgesandte Licht in ein Lichtstrahlenbündel konvergiert. Die optische Achse des Licht strahl enbündels ist nahe an und parallel zu der optischen Achse des Aufnahmeobjektivs 2 angeordnet, so daß das Lichtstrahlenbündel stets den zu fotografierenden Gegenstand beleuchtet, obleich selbst der Durchmesser des Lichtstrahlenbündels sehr klein wird.
  • In Fig. 3 ist eine Ausführungsform eines Steuerschaltkreises dargestellt, der das Leuchten der Lampe 1 der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen steuert Ein Speiseschalter sO der Kamera wird in Abhängigkeit vom Anfangszustand des Niederdrückens des Verschlußauslöseknopfes der Kamera angeschaltet. Ein anderer Schalter s1 ist ein Wählschalter, um das Benutzen oder nicht Benutzen der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen auszuwählen. Dieses Auswählen geschieht zwischen den Anschlüßen b und a und der Schalter wird auf den Anschluß a in Abhängigkeit vom Anschalten des Betriebsschalters 4 der Kamera bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform geschaltet. Der andere Schalter s2 ist ein Speiseschalter, um die Lampe 1 mit Energie zu versorgen, der in Abhängigkeit vom halben Niederdrücken des Verschlußaiislöseknopfes oder unmittelbar vor dem Arbeiten der automatischen Scharfeinstelleinrichtung angeschaltet werden kann.
  • Bei der vorhergehend beschriebenen Ausgestaltung muß der Fotograf in dem Fall, in dem die elektronische Rlitzlichtröhre verwandt wird, wenn die Helligkeit des Gegenstandes klein ist, lediglich den Betriebsschalter 4 anschalten, um das Aussenden von Lichtstrahlen vorzubereiten.
  • Es ist sichergestellt, daß die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen durch Anschalten des Schalters s2 arbeitet, wobei das Anschalten in Abhängigkeit vom Halbniederdrucken des Verschlußauslöseknopfes oder der Betätigung der automatischen Scharfeinstelleinrichtung erfolgt. Die vorhergehend erwähnte Ausgestaltung und die Arbeitsweise sind in einer solchen Kamera äußerst einfach, indem nämlich die automatische Scharfeinstelleinrichtung durch Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes betätigt wird und alle die Vorgänge, welche zur Scharfeinstellung unter Einschluß des Aussendens von Lichtstrahlen erforderlich sind, lediglich durch Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes vorgenommen werden können. Ferner wird dadurch, daß das Aussenden von Lichtstrahlen auf den Gegenstand in Abhängigkeit von der Beendigung des Scharfeinstellvorganges beendet wird, ein unnötiger Betrieb der Scharfeinstelleinrichtung ausgeschlossen und der Stromverbrauch wird verhindert.
  • In Fig. 4 ist eine andere Ausführungsform des Steuerschaltkreises für das Leuchten der Lampe 1 der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen dargestellt.
  • Bei dieser Ausführungsform ist ein Transistor Tr zu dem in Fig. 3 dargestellten Schaltkreis hinzugefügt. In Fig. 4 sind die den in Fig. 3 äquivalenten Elemente mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Die Basis des Transistors Tr ist mit dem Verschlußschaltkreis verbunden und wird durch den Ausgangs des fotoelektrischen Wandlers p an-und ausgeschaltet, der die Helligkeit des Gegenstandes mißt Dies dient dazu, zu verhindern, daß die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen betrieben wird, um ein Lichtstrahlenbündel auf den Gegenstand zu richten, wenn die Helligkeit des Gegenstandes so niedrig ist, daß eine elektronische Blitzlichtbeleuchtung zum Durchführen einer ausreichend belichteten Aufnahme erforderlich ist, wobei die Helligkeit jedoch nicht so niedrig ist, als daß ein von der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen projizierter Lichtfleck benötigt wird. Dies ist nicht nur in Hinblick auf das Einsparen von Energie sondern auch in Hinblick auf eine Störung eines zu fotografierenden Menschens wünschenswert.
  • Bei einer Portrait-Aufnahme ist es nicht erwünscht, ein Lichtstrahlenbündel während einer langen Zeit auf das Modell zu richten, da das Lichtstrahlenbündel das Modell stört. Deshalb ist es wünschenswert, die Beleuchtungsdauer mit dem Lichtstrahlenbündel so kurz als möglich zu halten. Ferner ist es auch in Hinblick auf eine Energieeinsparung wunschenswert, die Leuchtdauer des Lichtstrahlenbündels so kurz als möglich zu halten. Es ist auch wünschenswert, eine Aufnahme soweit als möglich ohne die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen durchzuführen, wenn die Helligkeit des Gegenstandes für den Betrieb der automatischen Scharfeinstelleinrichtung ohne das auf den durch die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen auf den Gegenstand gerichtete Lichtstrahlenbündel ausreicht.
  • Um die störende Wirkung des auf das Modell gerichteten Lichtstrahlenbündels zu verringern,ist es möglich, die spektrale Verteilung des auf das Modell gerichteten Lichtes gegenüber der spektralen Empfindlichkeit des menschlichen Auges zu verschieben. Beispielsweise kann ein Farbfilter zwischen die Linse 7 und die Lampe 9 des lichtaussendenden Abschnittes der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen, die in Fig. 2 dargestellt ist, eingesetzt werden. Wenn ein Silicium-Fotofühler als fotoelektrischer Wandler in der automatischen Scharfeinstelleinrichtung verwendet wird, kann die obige Wirkung erhalten werden, indem ein Rot filt er dazwischen eingesetzt wird, da die spektrale Empfindlichkeit des Silicium-Fotofühlers etwas zur langwelligen Seite verschoben ist.
  • Ferner ist es von Nutzen, ein Lichtstrahlenbündel mit einem gemusterten Querschnitt auf den Gegenstand zu richten, so daß die automatische Scharfeinstelleinrichtung die Scharfeinstellung durch Verwenden des auf den Gegenstand projizierten Musters durchführen kann. In diesem Fall kann die Scharfeinstellung ohne weiteres durch Verwendung des auf den Gegenstand projizierten Musters durchgeführt werden, selbst dann, wenn der Gegenstand einen geringen Kontrast aufweist. Um diese Verbesserung durchzuführen, kann eine Maske mit einem Muster in dem lichtaussendenden Abschnitt der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, vorgesehen werden.
  • In Fig. 5 ist ein Beispiel einer automatischen Scharfeinstelleinrichtung gezeigt, welche der in Fig. 1 dargestellten Kamera angepaßt ist. Ein fester Spiegel 11a wirft Licht von einem Gegenstand über ein Prisma 12 auf einen ersten Fotofühler 13a. Ein beweglicher Spiegel lib der in der Richtung der Pfeile x und y gedreht werden kann, reflektiert Licht aus einem dem Gegenstand umfassenden Bereich über das Prisma 12 zu einem zweiten Fotofühler 13b.
  • Jeder der Fotofühler 13a und 13b besteht aus einer Anzahl von Fotoelementen, die in der gleichen Weise angeordnet sind wenn die Ausgänge der Fotoelemente von einem Fotofühler identisch mit jenen der Foto elemente des anderen Fotofühlers geworden sind, wird ein Scharfeinstellsignal an einer damit verbundenen Verarbeitungseinheit 14 erhalten. Wenn die Drehung des beweglichen Spiegels lib mit der Scharfeinstellbewegung des Aufnahmeobjektivs 2 in Beziehung gesetzt wird, wird das Aufnahmeobjektiv in die Scharfeinstellage in tbereinstimmung mit der Lage des beweglichen Spiegels 11b bewegt.
  • Beim Betrieb der in Fig. 5 dargestellten automatischen Scharfeinstelleinrichtung wird die beste Scharfeinstellung mittels der Verarbeitungseinheit 14 erhalten, wenn sich der bewegliche Spiegel 11b in die Richtung des Pfeiles dreht. Die beste Scharfeinstellage wird in der Verarbeitungseinheit 14 gespeichert. Dann, wenn sich der bewegliche Spiegel 11d in die Richtung y dreht, wird ein Scharfeinstellsignal von der Verarbeitungseinheit 14 abgegeben, wenn der bewegliche Spiegel lib sich in die gespeicherte Position mit der besten Scharfeinstellung bewegt hat, welche die Größe der Bewegung des Aufnahmeobjektivs 2 bestimmt. Deshalb ist bei der Rückbewegung des beweglichen Spiegels lib in die Richtung y kein Licht von Gegenstand erforderlich.
  • Dies bedeutet, daß der Lichtfleck auf dem Gegenstand nur benötigt wird, wahrend sich der bewegliche Spiegel 11b in der ersten Richtung x dreht. Deshalb ist bei dem in Fig. 5 dargestellten Beispiel, bei dem die Scharfeinstelllage während der ersten Abtastung mit dem beweglichen Spiegel erhalten wird und die Lage des Aufnahmeobjektivs während der zweiten Abtastung des beweglichen Spiegels gesteuert wird, erforderlich, daß das Lichtstrahlenbündel nur während derersten Abtastung auf den Gegenstand gerichtet wird.
  • In Fig. 6 ist der obige Ablauf durch ein Diagramm dargestellt. Das erste Signal A stellt die Betätigung des Verschlußauslöseknopfes dar, wobei der Verschlußauslöseknopf zuerst'bits zur Hälfte seines Hubes und dann vollkommen niedergedrückt wird. Das zweite Signal 3 zeigt das Abtasten des beweglichen Spiegels lib, wobei der bewegliche Spiegel zuerst in einer Richtung x und dann in der entgegengesetzten Richtung y gedreht wird. Das dritte Signal C bedeutet die Bewegung der Objektivfassung des Aufnahmeobjektivs 2. Das vierte Signal D bedeutet die Verschlußauslösung und das fünfte Signal E stellt die Projektion bzw. das Aussenden des Lichtstrahlenbiindels durch die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen dar.
  • Durch die Anfangsstufe des Niederdrückens des Verschlußauslöseknopfes wird der Speiseschalter angeschaltet, und durch das Halbniederdrücken des Verschlußauslöseknopfes wird die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen betrieben, einen Lichtfleck auf einen Gegenstand zu projizieren. Unmittelbar anschließend beginnt die automatische Scharfeinstelleinrichtung mit dem ersten Abtasten durch den beweglichen Spiegel. Während des ersten Abtastens wird das Lichtstrahlenbündel auf den Gegenstand gerichtet.
  • Gleichzeitig mit der Beendigung des ersten Abtastens wird die Projektion des Lichtstrahlenbündels beendet und die automatische Scharfeinstelleinrichtung beginnt mit dem zweiten Abtasten durch den beweglichen Spiegel. Nach Beendigung des Abtastens ist die Scharfeinstellage festgestellt und die Lage des Aufnahmeobjektivs ist bestimmt.
  • Die Objektivfassung kann gleichzeitig mit dem zweiten Abtasten bewegt werden, so daß die Objektivfassung durch Feststellen des die Scharfeinstellage anzeigenden Signals angehalten werden kann. Bei dieser Ausfuhrungsform wird die Objektivfassung, da die die Information hinsichtlich der Scharfeinstellage im Sucher in dem Zustand angezeigt wird,in dem die automatische Scharfeinstelleinrichtung ihre Arbeit zum Feststellen der Scharfeinstellage vollendet hat, in ihrer Wartestellung gehalten und das Ergebnis der zweiten Abtastung oder des Feststellens der Scharfeinstellage kann im Sucher durch ein elektrisches oder mechanisches Signal bestätigt werden, indem der Verschlußauslöseschalter in der halb niedergedrückten Stellung gehalten wird.
  • Durch weiteres Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfes wird dann die Objektivfassung aus der Wartestellung in die Scharfeinstellage bewegt. In Abhängigkeit von der Beendigung der Bewegung der Objektivfassung wird der Verschluß ausgelöst, um eine Aufnahme durchzuführen.
  • Wie vorhergehend beschrieben wurde, ist die vorliegende Erfindung dadurch ausgezeichnet, daß die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen organisch mit dem Betrieb der automatischen Scharfeinstelleinrichtn oder dem Verschlußauslöseknopf kombiniert ist, so daß der der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen so gesteuert wird, daß er für eine minimale Zeit durhgeführt d, wodurch der Energieverbrauch äußerst klein gehaltes ? dar nicht notwendige Störung des Models verhindert Ferner wird bei einer bevorzugten Äusfünrungsform dieser Erfindung, wie eE vorhergehend erläutert wurde, die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen mit dem Betriebsschalter îiir die elektronische Blitzlichtröhre kombinert, so daß die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen automatisch in dem Fall betrieben werden kann, in dem das Blitzlicht verwendet wird, ohne von Hand den Schalter der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen einzuschalten. Ferner kann durch die Kombination der Helligkeitsmeßeinrichtung mit der Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen, wie es bei der bevorzugten Ausführungsform gezeigt ist, die Projektion des Lichtstrahlenbündels auf den Gegenstand in dem Fall automatisch verhindert werden, wenn die Helligkeit nicht ausreicht.
  • Leerseite

Claims (7)

  1. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen für eine Kamera mit automatischer Scharfeinstellung Patentansprüche 1. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen für eine Kamera mit automatischer Scharfeinstellung, die eine automatische Scharfeinstelleinrichtung enthält, durch die eine Scharfeinstellage automatisch beim Niederdrücken eines Verschlußauslöseknopfes festgestellt wird, in dem die durch das Licht von einem Gegenstand übertragene Information verwandt wird, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß durch die Einrichtung (6,7-9) zum Aussenden von Lichtstrahlen ein Lichtstrahlenbündel auf den zu fotografierenden Gegen stand gerichtet wird, wenn die Helligkeit des Gegenstandes für eine normale Arbeitsweise der automatischen Scharfeinstelleinrichtung (Ila - 14) unzureichend ist, und daß die Einrichtung (6,7-9) zum Aussenden von Lichtstrahlen beim Niederdrücken des Verschlußauslbseknopfes oder bei der Betätigung der automatischen Scharfeinstelleinrichtung (iia-14) betreibbar ist.
  2. 2. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen (6,7-9) eine nahebei dem Aufnahmeobjektiv (2) der Kamera (1) angeordnete Lichtquelle (6,9) aufweist und daß die optische Achse der Lichtquelle (6,9) parallel zur optischen Achse des Aufnahmeobjektivs (2) verläuft.
  3. 3. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die spektrale Verteilung des von der Einrichtung (6,7-9) zum Aussenden von Lichtstrahlen ausgesandten Lichtes der spektralen Empfindlichkeit der Photofühler (13a,13b) der automatischen Scharfeinstelleinrichtung entspricht.
  4. 4. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß das Lichtstrahlenbündel einen mit einem Muster versehenen tUerschnitt aufweist.
  5. 5. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Wählschalter zum Auswählen oder Nichtauswählen der Einrichtung (6,7-9) zum Aussenden von Lichtstrahlen in Abhängigkeit von einer Vorbereitungsmaßnahme für die Blitzlichteinrichtung betätigbar ist, die in der Kamera (1) eingebaut oder an dieser befestigt ist.
  6. 6. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach Anspruch 5,dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Blitzlicht einrichtung eine in der Kamera eingebaute elektronische Blitzlichteinrichtung ist und daß der Betriebszustand der Blitzlicht einrichtung durch den Betriebsschalter (4) der elektronischen Blitzlichteinrichtung einschaltbar ist.
  7. 7. Einrichtung zum Aussenden von Lichtstrahlen nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß der Betrieb der Einrichtung (6,7-9) zum Aussenden von Lichtstrahlen verhinderbar ist, wenn der Ausgang des Fotofühlers (P) der Belichtungssteuereinrichtung in der Kamera oberhalb eines vorgegebenen Pegels liegt, und zwar selbst dann, wenn sich der Wählschalter (sol) in der Stellung befindet, in der ein Betrieb der Einrichtung (6,7-9) zum Aussenden von Lichtstrahlen durchführbar ist.
DE19792929268 1978-07-19 1979-07-19 Einrichtung zum aussenden von lichtstrahlen fuer eine kamera mit automatischer scharfeinstellung Ceased DE2929268A1 (de)

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