DE3227973A1 - Verfahren und vorrichtung zum ausrichten der bogen eines stapels - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum ausrichten der bogen eines stapelsInfo
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- B65H31/00—Pile receivers
- B65H31/34—Apparatus for squaring-up piled articles
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- Forming Counted Batches (AREA)
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Description
COHAUSZ & FLORACK
PATENTANWALTSBÜRO
SCHUMANNSTR. 97 D-4000 DÜSSELDORF I
Telefon:(0211) 683346 Telex:08586513 cop d
PATENTANWÄLTE:
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ · Dipl.-Ing. R. KNAUF ■ Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ ■ DipHng. D. H. WERNER
Dipl.-Ing. W. COHAUSZ · Dipl.-Ing. R. KNAUF ■ Dipl.-Ing. H. B. COHAUSZ ■ DipHng. D. H. WERNER
Anm. : Fa. Jagenberg-Werke AG, Himmelgeister Str. 107
4000 Düsseldorf
Verfahren und Vorrichtung zum Ausrichten der Bogen eines Stapels
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Ausrichten der Bogen eines Stapels, mit einem gegenüber
dem unteren Stapelpacken einseitig abgesetzten oberen, insbesondere kleineren, Stapelpacken.
Um die Anzahl von aufeinander abgelegten, einen Stapel bildenden, Bogen besser abzählen zu können, ist es üblich,
innerhalb eines Stapels einzelne, gegeneinander versetzte, Packen zu bilden. Entweder werden gleich
große Packen gebildet oder aber bei einem großen Los oder Ries wechselt ein großer Packen mit einem kleineren
Packen ab. Wird nun ein solches Los oder Ries von einem Stapel, der mehrere solche Lose umfaßt, abgenommen,
dann müssen in aller Regel für die weitere Verarbeitung die Packen wieder fluchtend ausgerichtet
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu schaffen, mit der auf einfache
Art und Weise (automatisch) eine solche Ausrichtung möglieh ist.
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Das erfindungsgemäße Verfahren ist gekennzeichnet durch
folgende Schritte:
a) Der Stapel wird horizontal und in Richtung eines
horizontal angeordneten Schwertes so weit transportiert, bis daß der vorne überstehende Teil des
oberen Stapelpackens sich über dem Schwert befindet.
b) Nach Anheben des oberen Packens durch das Schwert wird der Stapel weiter in horizontaler Richtung
transportiert, wobei der obere, angehobene Packen zurückgehalten wird, bis daß die Vorderkanten des
oberen und unteren Packens im wesentlichen fluchten.
c) Zur Entfernung des Schwertes aus dem Stapel werden
die beiden, den Stapel bildenden, Packen gemeinsam quer zur ersten Transportrichtung zur Seite transportiert.
Vorzugsweise wird der .· Transport des Stapels bei angehobenem, oberen Packen in einem ersten, größeren und
einem zweiten, kleineren Schritt durchgeführt, wobei während des zweiten Schrittes der untere Packen mit einer
Verschieberaft für eine vorbestimmte Zeit beaufschlagt
wird. Auf diese Art und Weise läßt sich die Ausrichtung schnell, aber auch exakt, durchführen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch
einen Tisch, über den der Stapel horizontal verschiebbar " ist, ein am Ende des Tisches angeordnetes, vertikales
Anschlagbrett, ein gegenüber dem Anschlagbrett vorstehendes, horizontales und in der Höhe verstellbares Schwert,
einen ersten Schieber mit Antriebsmechanismus zum Ansetzen an die Rückseite des Stapels und zum Verschieben
des Stapels in Richtung des Anschlagbrettes und einen
Ι zweiten Schieber mit Antriebsmechanismus zum Ansetzen
an eine Seite des Stapels und zum Querverschieben des Stapels.
In weiteren Ausgestaltungen ist der erste Schieber durch
den Antriebsmechanismus verschwenkbar. Der Antriebsmechanismus
läßt sich konstruktiv leicht verwirklichen, wenn der erste Schieber in hochgeschwenkter -Lage sich
über dem Transportweg des Stapels befindet. Um an den Stapel angesetzt zu werden, braucht er dann nur noch
heruntergeschwenkt zu werden.
Das Verschieben des Stapels über den Tisch wird erleichtert, wenn der Tisch steuerbare Blasluftöffnungen aufweist.
In entsprechender Weise und zu demselben Zweck sollte auch das Schwert steuerbare Blasluftöffnungen
haben.
Ein Ausführungsbeispxel einer Vorrichtung gemäß der Erfindung wird nachfolgend, unter Bezugnahme auf die
beigefügten Zeichnungen, beschrieben, wobei
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
z.T. im Querschnitt, zeigt,
Fig. 2 eine Draufsicht, z.T. im Querschnitt
und mit einigen Teilen weggebrochen, zeigt,
Fig. 3-5 vergrößerte Seitenansichten zeigen, die
aufeinanderfolgende Stufen beim Ausrichten des Stapels im Bereich eines Luftmessers
der Vorrichtung der Fig. 1 zeigen und
Fig. 6 ein Geschwindigkeits-Zeitdiagramm eines
kompletten Betriebszyklus für verschiedene Teile der Vorrichtung zeigt.
Ein in den Fig. 1 und 2 dargestellter Tisch 2 ist mit
einem Muster von an sich bekannten Luftöffnungen (nicht
gezeigt) versehen, die mit einer gesteuerten Luftdruckquelle verbunden sind. Der Tisch 2 trägt einen Ries oder
Stapel S von Papierbogen, der strichpunktiert dargestellt ist. Links vom Tisch 2 ist ein weiterer Tisch 4 mit entsprechenden
Luftöffnungen, der einen ähnlichen Stapel S1 von Bogen, in festen Umrißlinien dargestellt, trägt.
Jeder Stapel S, S1 hat eine Höhe bis zu etwa 250 mm,
wiegt etwa 70 kg und soll auf einer nachfolgenden Maschine in einen Karton verpackt werden. Jeder Stapel kommt
mit seinem, in Bezug zum Hauptteil nach rechts versetzten, oberen Teil auf dem Tisch 4 an. Dies ist die Form, in
welcher der Stapel von einem kontinuierlich geförderten, abgesetzten Stapel auf einer Bogenstapelmaschine getrennt
wird, wie beschrieben in dem oben erwähnten, gleichzeitig anhängigen europäischen Patentantrag Nr. 81 301 525.2.
Zweck der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es, diesen
oberen Teil des Stapels mit dessen Hauptteil wieder auszurichten.
In Fig. 2 ist nur eine Seite der Vorrichtung, einschließlich der Tische 2 und 4, gezeigt. Die andere Seite ist
bis auf die weiter unten erwähnten Teile ein Spiegelbild der gezeigten Seite. Die Breite zwischen den beiden
Seiten reicht aus, mehrere, nebeneinanderliegende Stapel mit einer gesamten Breite von bis zu 2 m aufzunehmen.
Der Einfachheit halber wird jedoch nur auf einen Einzelstapel Bezug genommen.
An der rechten Kante des Tisches 2 entlanglaufend ist
ein senkrechtes· Anschlagbrett 6 mit einer glatten Oberfläche,
gegen welches die Vorderkanten der Stapel S, S1 geschoben werden sollen, um sie auszurichten. Zwecks Bewegung
in senkrechter Richtung ist das Anschlagbrett 6 auf zwei Spindelantrieben 8 montiert, von denen nur einer
zu sehen ist. An der glatten, senkrechten Fläche des Anschlagbrettes
6 ist ein sich horizontal über die ganze Breite erstreckendes, schmales, konisches Luftschwert 10,
welches an seiner scharfen Kante mit einer Vielzahl von in gleichen Abständen angeordneten öffnungen versehen ist,
angeordnet. Die öffnungen sind auf der Rückseite des Anschlagbrettes
6 mit einer gesteuerten Luftdruckquelle, z.B. einer Pumpe (nicht gezeigt), verbunden. Die senkrechte
Lage des Spindelantriebs 8, und daher auch des Luftschwertes 10, wird über einen Zahnriemen 14 einem
Kodierer 12 mitgeteilt. Der Zahnriemen 14 ist um den
Kodierer 12 herumgeführt, wobei sein freies Ende an dem
senkrecht beweglichen Teil des Spindelantriebes 8 befestigt
ist.
Über dem Tisch 2 sind ein Paar Schienen 16 (nur eine gezeigt) angebracht, die sich zwischen dem Tisch 4 und einem
Punkt kurz vor dem Anschlagbrett 6 horizontal erstrekken. Beweglich entlang jeder Schiene 16 sind mittels einer
angetriebenen Kette 17 ein Paar Gleitböcke 18, Fig. 2
(z.B. Hepco-Gleitböcke für Schwerdienst), gelagert. Diese Böcke 18 sind durch eine Platte 20 zu einer Baueinheit
miteinander verbunden. Zwischen den Platten 20 auf jeder Seite der Vorrichtung befindet sich eine drehbewegliche
Welle 22, an welcher eine Schieberplatte 24 montiert ist, die mittels der Welle 22 um einen Winkel
von etwa 90 verschwenkbar ist. Am Ende der Schieberplatte 24 ist ein Schieberkopf 25 mit einem geringen Abstand
vom Tisch 2 und anschwenkbar gegen das hintere
Ende des Stapels S angeordnet. An jedem Ende der Welle
22 ist eine Kurbel 26 angebracht, mit der ein Ende eines gegabelten Gelenkhebelgliedes 28 verbunden ist,
dessen anderes Ende mit einem drehbaren Arm 30 verbunden ist, der von einem gewölbten Druckkolben 32 angetrieben
wird.
Eine Drehung des Armes 30 entgegen dem Uhrzeigersinn um
einen Winkel von 90° setzt zunächst das Gelenkhebelglied 28 frei und bewirkt dann, daß die Welle 22 und die Schieberplatte
24 im Uhrzeigersinn mit einem progressiv zunehmenden Geschwindigkeitsverhältnis um einen Winkel von
ebenfalls etwa 90° sich drehen, um die Schieberplatte in die in Fig. 1 gezeigte, durch Strichpunktlinien angedeutete,
Lage zu bringen. Das Ende der Drehung des Armes 30 entgegen dem Uhrzeigersinn wird durch einen Mikroschalter
34 an einer Seite der Vorrichtung festgestellt.
Ein Paar Schienen 36, ähnlich den Schienen 16, sind an
w gegenüberliegenden Seiten eines festen Kastenrahmens 38
angebracht, der sich über den Tisch 2, oberhalb des Anschlagbrettes 6, erstreckt. Ein Schlitten 42 mit einer
unterseitig fest angebrachten, L-förmigen Ausstoßplatte
44 ist gleitend auf den Schienen 36 mit zwei Paar Gleit-
bocken 40 (z.B. Hepco-Schwerlastböcke) gelagert. Die
untere horizontale und zum Tisch 2 parallele Kante der Platte 44 ist mit einem kleinen Abstand über dem Tisch 2
angeordnet, während die rechte, senkrechte Kante der Platte 44 einen ähnlichen kleinen Abstand von der scharfen,
freien Kante des Luftschwertes 10 hat. Der Schlitten 42 wird durch eine Kette 46 bewegt, die an den Enden des
Schlittens 42 befestigt ist, und um ein angetriebenes Kettenrad (nicht gezeigt) läuft.
-ΙΟΙ Im folgenden wird ein kompletter Betriebszyklus der Vorrichtung
beschrieben, mit zusätzlicher Bezugnahme auf die Fig. 3 bis 5 und das Zeitdiagramm der Fig. 6.
Der Zyklus beginnt mit dem auf dem Tisch 4 liegenden Stapel S1, wie in Fig. 1 gezeigt. Die Schieberplatte 24
ist in angehobener Position (strichpunktiert) und die gesamte Baueinheit mit der Platte 20 ist auf der äußersten
linken Seite, so daß sich die Schieberplatte 24 über dem Tisch 4 befindet. Ein Kettenschieber (nicht gezeigt)
auf dem Tisch 4 schiebt nun den Stapel S1 auf den Tisch
hinüber, wobei Druckluft den Luftöffnungen in dem Tisch
zugeführt wird, Anfangs ist dieser Luftdruck hoch, um die Reibung während der Übergabe des Stapels S1 zu reduzieren,
aber gegen Ende der Bewegung des Stapels S1 wird dessen Verlangsamung durch Reduzierung des Luftdruckes
auf ein niedrigeres Niveau unterstützt. Die Beendigung dieser übergabe leitet den Betrieb des Druckkolbens 32
ein, wodurch die Schieberplatte 24 um einer Winkel von 90 verschwenkt wird, so daß das Gelenkhebelglied 28 und der
Arm 30 in gestreckter Lage zu liegen kommen, wie mit den durchgehenden Linien in Fig. 1 gezeigt ist. Die zunehmenden
und dann abnehmenden Geschwindigkeiten des Druckkolbens 3 2 werden durch die Sägezahnlinie A in Fig. 6 dargestellt.
Am Ende der Abwärtsbewegung der Schieberplatte 24 wird der Luftdruck für die Luftöffnungen des Tisches 2 wieder
erhöht und gleichzeitig beginnt die Schieberplatte 24 sich infolge des Antriebes der Kette 17 nach rechts zu
bewegen. Wenn der Schieberkopf 25 am hinteren Ende des Stapels anliegt, beginnt er den Stapel S nach rechts zu
bewegen, bis der untere Hauptteil des Stapels S kurz vor dem Schwert 10 zu stehen kommt, wie in Fig. 3 gezeigt.
In Fig. 6 wird diese Bewegung durch die Trapezoidlinie B dargestellt. Sie besteht aus einer konstanten Beschleunigung,
einer kurzen konstanten Geschwindigkeit und einer konstanten Verlangsamung bis zum Stillstand.
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In der nächsten Phase, die in Fig. 6 durch die Sägezahnlinie C dargestellt ist, wird das Schwert 10, wie in Fig.
gezeigt, bis auf die Lage angehoben, in welcher es den oberen Teil des Stapels um etwa 5 mm angehoben hat. Am
Ende dieser Bewegung wird Druckluft den Luftöffnungen an der Schneide des Schwertes 10 zugeführt. Als nächstes
wird die Schieberplatte 24 weiter nach rechts bewegt, bis der untere Teil des Stapels S etwa 3 mm von dem Anschlagbrett
6 entfernt ist. Diese Bewegung ist durch die kurze Sägezahnlinie D in Fig. 6 dargestellt. Am Ende
dieser Bewegung befindet sich der Stapel S in der in Fig. 5 gezeigten Lage, in welcher das Schwert 10 zwischen
dem oberen und dem unteren Teil des Stapels S eingedrungen ist. Die eingebisene Luft wirkt beim Eindringen
wie ein Schmiermittel zwischen dem Schwert und
diesen Teilen, wodurch das Eindringen erleichtert wird. Der obere Teil ist nun gegen das Anschlagbrett 6 angefahren.
Er wurde nach links geschoben, um diesen Teil fast völlig in Flucht mit dem unteren Hauptteil zu bringen.
Um das Ausrichten des oberen Teils des Stapels S zu vervollständigen,
wird von einem nicht gezeigten, die Schieberplatte 24 über die Kette 17 antreibenden Motor ein
vorher bestimmbares Drehmoment für eine Zeit von etwa einer Sekunde aufgebracht. Damit schiebt die Schieberplatte
24 ebenfalls den unteren Teil des Stapels S voll gegen das Anschlagbrett 6, so daß der obere und untere
Teil ausgerichtet werden. Diese kleine Bewegung geschieht entlang der Linie F in Fig. 6, wobei der Motor dann für
die restliche Zeit anhält. "*
Bei Beendigung des Ausrichtens des Stapels S wird die Schieberplatte 24 von dem Kolben 32 wieder zurück in die
strichpunktierte Position geschwenkt (die Bewegung wird durch die Sägezahnlinie F in Fig. 6 dargestellt). Die Beendigung
dieser Bewegung wird von dem Mikroschalter 34 festgestellt. Gleichzeitig wird die mit der Platte 20
zusammenhängende Baueinheit durch die Kette 17 zurück
nach links bewegt, wie durch die Sägezahnlini« G ge~
zeigt ist,
10
10
Sobald die Schieberplatte 24 voll angehoben ist, d.h. in die strichpunktierte Ausgangsposition zurückgekehrt ist,
oder der die Schieberplatte 24 tragende Schlitten die Schieberplatte 24 außerhalb des Bereichs der Ausstoßplatte
44 gefahren hat, beginnt der Antrieb den die Ausstoßplatte 44 tragenden Schlitten so zu bewegen, daß die
Schieberplatte 24 in Kontakt mit der Seite des Stapels S kommt, wie in Fig. 2 gezeigt. In Fig. 6 ist diese Bewegung
durch die Trapezoidlinie H dargestellt. Sie besteht aus einem Abschnitt konstanter Beschleunigung, einem
Abschnitt konstanter Geschwindigkeit und einem Abschnitt konstanter Verlangsamung gegen Ende des Hubes der Ausstoßplatte
44. Der ausgerichtete Stapel S wird dann auf ein Transportband übergeben (nicht dargestellt) zwecks
Abtransport zu einer Kartonverpackungsmaschine. Während der Bewegung der Ausstoßplatte 44 kann die Luftzufuhr
zum Schwert 10 progressiv abgeschaltet werden.
Am Ende der Bewegung der Ausstoßplatte 44 fährt der Schlitten 42 sofort in seine Ausgangsposition zurück.
Diese Bewegung ist in Fig. 6 durch die Trapezoidlinie J dargestellt. Sie umfaßt einen Abschnitt schneller Beschleunigung
in entgegengesetzter Richtung, einen Abschnitt
*■ ·■ ·
_ 1 O _
konstanter Geschwindigkext für eine kurze. Bewegumj m
einen Abschnitt der Verlangsamung bis zum Stillstand am Ausgangspunkt der Ausstoßplatte 44. Gleichzeitig mit
dem Start der Rückbewegung der Platte 44 wird das Schwert 10 abgesenkt, wie die Sägezahnlinie K zeigt.
Sobald die Ausstoßplatte 44 wieder in ihrer Ausgangslage sich befindet — die Schieberplatte befindet &ich in
ihrer obersten Lage am ganz linken Ende, wie in Fig. gezeigt - kann der nächste, nicht ausgerichtete Stapel
vom Tisch 4 auf den Tisch 2 überführt werden. Ein neuer Zyklus kann somit beginnen.
Claims (7)
1. Verfahren zum Ausrichten der Bogen eines Stapels
mit einem gegenüber dem unteren Stapelpacken einseitig abgesetzten, insbesondere kleineren, oberen Packen,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) der Stapel wird horizontal und in Richtung eines horizontal angeordneten Schwertes so weit transportiert,
bis daß der vorne überstehende Teil des oberen Stapelpackens sich über dem Schwert befindet;
b) nach Anheben des oberen Packens durch das Schwert
wird der Stapel weiter in horizontalter Richtung transportiert, wobei der obere, angehobene Packen
zurückgehalten wird, bis daß die Vorderkante des oberen und unteren Packens im wesentlichen fluchten;
c) zur Entfernung des Schwertes aus dem Stapel werden
die beiden, den Stapel bildenden, Packen gemeinsam quer zur ersten Transportrichtung zur Seite transportiert.
25
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2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Transport des Stapels bei angehobenem, oberen
Packen in einem ersten, größeren und einem zweiten, kleineren Schritt erfolgt, wobei während des zweiten
Schrittes der untere Packen mit einer Verschiebekraft
für eine vorbestimmte Zeit beaufschlagt wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch einen Tisch (2), über den der Stapel (S) horizontal verschiebbar
ist, ein an einem Ende des Tisches (2) angeordnetes, vertikales Anschlagbrett (6), ein gegenüber
dem Anschlagbrett (6) vorstehendes, horizontales und in des- Höhe verstellbares Schwert (10) , einen ersten
Schieber (24) mit Antriebsmechanismus (16,17,26,28,
30,32,34).zum Ansetzen an die Rückseite des Stapels (S)
und zum Verschieben des Stapels (S) in Richtung des Anschlagbrettes
(6) und einen zweiten Schieber (44) mit Antriebsmechanismus (36,38,40,42,46), zum Ansetzen an
eine Seite des Stapels (S) und zum Querverschieben des Stapels (S).
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Schieber (24) durch den Antriebsmechanismus (16,17,26,28,30,32,34) verschwenkbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schieber (24) in seiner hochgeschwenkten Lage sich über dem Transportweg des Stapels (S) befindet.
-j
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadu rch gekennzeichnet,
daß in dem Tisch (2) steuerbare Blasluftöffnungen vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Schwert (10) steuerbare Blasluf tö.f fnungen
vorgesehen sind. 10
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3227973A1 true DE3227973A1 (de) | 1983-03-24 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: JAGENBERG AG, 4000 DUESSELDORF, DE |
|
| 8130 | Withdrawal |