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DE2804672A1 - Stapelvorrichtung fuer reprographische geraete - Google Patents

Stapelvorrichtung fuer reprographische geraete

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Publication number
DE2804672A1
DE2804672A1 DE19782804672 DE2804672A DE2804672A1 DE 2804672 A1 DE2804672 A1 DE 2804672A1 DE 19782804672 DE19782804672 DE 19782804672 DE 2804672 A DE2804672 A DE 2804672A DE 2804672 A1 DE2804672 A1 DE 2804672A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheets
stop member
stacking
stop
discharged
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19782804672
Other languages
English (en)
Inventor
Albert George Ronald Gates
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NRG Manufacturing Ltd
Original Assignee
NRG Manufacturing Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NRG Manufacturing Ltd filed Critical NRG Manufacturing Ltd
Publication of DE2804672A1 publication Critical patent/DE2804672A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H33/00Forming counted batches in delivery pile or stream of articles
    • B65H33/06Forming counted batches in delivery pile or stream of articles by displacing articles to define batches
    • B65H33/08Displacing whole batches, e.g. forming stepped piles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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    • B65H2801/00Application field
    • B65H2801/03Image reproduction devices
    • B65H2801/06Office-type machines, e.g. photocopiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pile Receivers (AREA)
  • Paper Feeding For Electrophotography (AREA)
  • Forming Counted Batches (AREA)

Description

18 450/1 60/st GESTETNER LIMITED
Fawley Road, Tottenham
Londen N17 9LT
Großbritannien
Stapelvorrichtung für reprographische Geräte
Die Erfindung betrifft ein reprographisches Gerät mit einer Stapelvorrichtung zur Unterstützung der Anordnung bzw. Ausrichtung von Kopien aus dem Ausgabemechanismus des Gerätes in einer zur nachfolgenden Ordnung oder Kollation der Kopienblätter geeigneten Weise.
Es tritt häufig das Problem auf, eine große Anzahl von Kopien eines Dokumentes, Schriftsatzes oder dgl, zu erzeugen. Dies kann entweder direkt vom Original aus unter Benutzung eines reprographischen Gerätes wie eines elektrostatographischen Kopiergerätes oder dadurch erfolgen, daß zunächst eine Mutterkopie wie eine Matritze, Schablone oder Offsetdruckplatte von jedem Blatt des Originals erzeugt wird und diese Mutterkopie dann in einer geeigneten Druckmaschine zur Erzeugung der erforderlichen Anzahl der Einzelkopien jeder Seite benutzt wird. Da in der Regel von jeder Mutterkopie oder jedem Original, die nachfolgend unter dem Oberbegriff Original zusammengefaßt sind, ein ganzer Kopienstapel angefertigt wird, müssen diese Kopien umgeordnet werden, wozu von jedem Stapel eines gleichen Blattes eine Kopie entnommen werden muß, um ein einzelnes vollständiges Duplikat des Originales zusammenzustellen. Dies erfolgt normalerweise entweder von Hand oder durch eine automatische Kollationsmaschine, der unmittelbar aus dem repro-
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graphischen Gerät oder durch Übergabe von Hand die Kopienblätter zugeführt verden und die selbst vieder in ihrem Betrieb automatisch oder auch nicht-automatisch arbeiten kann. Eine Durchführung dieser Umordnung ausschließlich von Hand ist bei größeren Auflagen sehr unbequem und zeitraubend, vährend vollautomatische Kollationsmaschinen in der Regel außerordentlich teuer sind.
Mit der vorliegenden Erfindung vird eine Stapelvorrichtung geschaffen, die eine Anordnung der Kopienblätter derart ergibt, daß in dem an der Ausgabeseite des reprographischen Gerätes erzeugten Blattstapel die Blattsätze von unterschiedlichen Originalen als solche gut erkennbar sind, um ein Aufteilen des Gesamtstapels in die unterschiedlichen Blattsätze und die nachfolgende Umordnung der Einzelkopien von Hand oder die Übergabe der Sätze in eine mechanische Kollationsmaschine zu erleichtern.
Nach der vorliegenden Erfindung vird hierzu ein reprographisches Gerät geschaffen, velches einen Ausgabemechanismus zur Ausgabe von Blättern auf eine Ausgabeoberfläche aufveist, vobei eine Stapelvorrichtung der Ausgabeseite des reprographischen Gerätes zugeordnet ist, um die ausgegebenen Kopienblätter in Stapeln auf der Stapeloberfläche anzuordnen; die Stapelvorrichtung nach der Erfindung umfaßt ein drehbares Glied, velches um eine von der Ausgabe- oder Stapelfläche aufrechtstehende Achse drehbar ist und venigstens zvei Oberflächenabschnitte aufweist, velche Anschläge für die Förderränder der ausgegebenen Blätter aufveisen, vobei aufeinanderfolgende Blätter oder aufeinanderfolgende Blattsätze in Positionen gestapelt verden können, die in Richtung parallel sur Stapeloberfläche gegeneinander versetzt sind. In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Anschlagglied bei der Be-
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nutzung durch einen geeigneten Antrieb beweglich, so daß aufeinanderfolgende Blattsätze derart angeordnet verden können, daß ihre Vorderränder in einer von zwei Positionen angeordnet sind, die bezüglich des Stapeltisches in Längsrichtung gegeneinander versetzt sind. Nachdem somit ein Blattsatz von einem Original erzeugt ist, wird das Anschlagglied von seiner einen Betriebsstellung in seine andere Betriebsstellung überführt und in dieser Stellung gehalten, während der nächste Blattsatz ausgegeben wird, worauf das Anschlagglied wieder in seine ursprüngliche Position zurückkehrt, usw.. Auf diese Weise sind aufeinanderfolgende Blattsätze gegeneinander in Längsrichtung des Stapeltisches oder der Stapelplatte gegeneinander verschoben, wobei alternierend jeder zweite Satz fluchtet, so daß der vollständige Stapel einfach und schnell in die einzelnen Blattsätze wieder aufgeteilt werden kann, um diese umzuordnen. %
Selbstverständlich kann die Ordnung auch so getroffen sein, daß die einzelnen Blattsätze in mehr als zwei unterschiedlichen Positionen abgestapelt werden.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der zeichnung, insbesondere in Verbindung mit den Ansprüchen.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematisch vereinfachte perspektivische Ansicht einer bekannten Ausgabeeinheit eines Offsetdruckers ,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Stapelvorrichtung nach einer ersten Ausführungsform,
Fig. 3 schematisch vereinfacht eine Draufsicht auf die Stapelvorrichtung gemäß Fig. 2 im Zusammenwirken
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mit einer Ausgabeeinheit gemäß Fig. 1, wobei die erfindungsgemäße Stapelvorrichtung den bekannten Papieranschlag ersetzt,
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Anschlagglied der Vorrichtung gemäß Fig. 2,
Fig. 5 einen schematischen Teilschnitt durch das Anschlagglied der Vorrichtung gemäß Fig. 2 im Betrieb,
Fig. 6 schematisch vereinfacht eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Stapelvorrichtung in einer zweiten Ausführungsform,
Fig. 7 eine Draufsicht auf die Stapelvorrichtung gemäß Fig. 6 und
Fig. 8 eine im wesentlichen Fig. 5 entsprechende schematische Seitenansicht bzw. Schnittdarstellung des Anschlaggliedes der Vorrichtung gemäß den Fig. 6 und 7.
Im Betrieb einer bekannten Ausgabeeinheit 1 gemäß Fig. 1, im Beispielsfalle die Ausgabeeinheit des Offsetdruckers Modell 209 der Firma Gestetner Ltd., läuft ein lopienblatt zwischen dem nicht dargestellten Gummizylinder und Druckzylinder des Druckers hindurch und wird dann mittels oberer und unterer Führungsrollen 3 und 5 auf eine Ausgabe- oder Stapelplatte geführt. Die oberen Führungsrollen 3 sind an Halterungen geführt, die um eine Stange 15 schwenkbar sind, velche parallel zur Drehachse der oberen Führungsrollen 3 gelagert ist. Die unteren Rollen 5 weisen im wesentlichen kegeistumpfförmige Ausbildung auf, wobei das Ende mit dem geringeren Durchmesser in Richtung auf die jeweils andere Rolle dient. Die unteren Führungsrollen 5 bilden somit Förderspalte mit den oberen Führungsrollen 3, wobei die besondere Form der Führungsrollen 5 dazu dient, dem Blatt 2 eine konkave Biegung nach unten zu vermitteln.
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Die Stapelplatte weist eine geneigte Stapelfläche 7 auf, die den Boden der Platte bildet, sowie feste Ausricht-Seitenführungen 9 und 11, sowie am unteren Ende der Stapelfläche 7 einen einstellbaren Anschlag 13, gegen den der Vorderrand der Blätter 2 anschlägt, wenn der Stapel auf der Stapelfläche 7 gebildet wird.
Wenn im Betrieb die Kopienblätter bedruckt werden, so bilden sie einen Stapel auf der Stapelplatte. Dabei bilden, wenn mehrere Kopien von einer Mehrzahl von Offsetdruckplatten erzeugt werden, die einzelnen Kopiensätze vom jeweiligen Original einen einzelnen, homogenen Stapel auf der Stapelfläche 7. Wenn somit die Blätter unter Zuhilfenahme einer mechanischen Kollationsmaschine oder von Hand umgeordnet werden, so ist es entweder erforderlich, Blatt für Blatt durch den Stapel zu gehen, um die Blätter in die einzelnen Sätze für die Kollation aufzuteilen, oder während des Drukkes selbst die einzelnen Sätze getrennt zu halten, was natürlich dadurch erfolgen kann, daß jeder Blattsatz am Ende des Druckes von einer Vorlage von der Stapelfläche 7 abgenommen wird, was jedoch alles unbequem und zeitraubend für die Bedienungsperson ist.
In den Fig. 2 bis 5 ist eine Vorrichtung veranschaulicht, welche die auf der Stapelfläche 7 abgelegten Blätter in gut erkennbaie Blattsätze aufteilt, wobei jeder Blattsatz die gleiche Kopie von einer einzelnen Vorlage enthält.
Die Stapelvorrichtung 21 gemäß Pig. 2, die anstelle des einstellbaren Anschlages 13 an die Druckmaschine gemäß Fig. 1 anzusetzen ist, weist ein drehbares Anschlagsglied 23 auf, welches an der Oberseite eines Gehäuses 25 gelagert ist, das einen Mechanismus zum Anheben und Absenken sowie zum Drehen des Anschlaggliedes 23 aufweist, dessen
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Arbeitsweise weiter unten noch näher erläutert ist.
Die obere Fläche des Gehäuses 25 bildet eine Verlängerung der Stapelfläche 7 des Stapeltabletts, und das Anschlagglied 23 erzeugt einen Anschlag für den vorderen Rand der nach dem Druck am Stapeltablett ankommenden Blätter. Das Anschlagglied 23 ist um eine im wesentlichen vertikale Achse 24 drehbar gehalten und weist aufrechte Wandabschnitte 27 und 29 auf, die je als Anschlagflächen für die vorderen Ränder der am Sammeltablett ankommenden Kopienblätter dienen können. Wenn das Anschlagglied 23 in eine Stellung gedreht wird, in der die Anschlagfläche 27 den Führungsrollen 3 und 5 der Ausgabeeinheit gegenüberliegt, werden die über die Stapelfläche 7 angelieferten Blätter im Stapel übereinander so angeordnet, daß ihre Vorderränder an der Oberfläche 27 anliegen. Wenn der Blattsatz, der von der entsprechenden Vorlage vervielfältigt wird, vollständig ist, wird das Anschlagglied 23 in einer nachfolgend noch zu erläuterten Weise über 18O° gedreht, bis der aufrechte Wandteil 29 in Richtung auf die Führungsrollen 3 und 5 liegt. Der nächste Blattsatz wird dann derart aufeinandergestapelt, daß die vorderen Ränder der Blätter an der Oberfläche 29 anliegen. Wenn dieser Satz fertig vervielfältigt ist, wird das Anschlagglied 23 wieder um 180° gedreht, so daß die Anschlagfläche 27 in der Betriebsstellung liegt. Auf diese Weise kann ein einzelner Blattstapel aus einer Anzahl von Blattsätzen entsprechend den jeweiligen Vorlagen auf dem Ausgabetablett gebildet werden, wobei die einzelnen Blattsätze gut erkennbar sind, da die aufeinanderfolgenden Blattsätze mit ihren Vorderrändern in Ausgaberichtung im Abstand voneinander liegen, also unterschiedlichen Abstand von der Drehachse 24 des Anschlaggliedes 23 haben, je nach dem, ob bei der Erzeugung des jeweiligen Blattsatzes die Anschlagfläche 27
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oder 29 in Betrieb war.
Den Anschlagflächen 27 und 29 sind entsprechende Füße 31 und 33 zugeordnet. Dabei ist der Stapelfuß 31 der Anschlagfläche 27 zugeordnet und vergleichsweise kurz und dick, um einen Luftspalt 40 zwischen einem "lang ausgetragenen" Blattsatz 41, also einem Blattsatz, der bei im Betrieb befindlicher Anschlagfläche 29 ausgeliefert worden ist, und einem "kurz ausgetragenen" Blattsatz 43 zu erzeugen, also einem Blattsatz, der bei im Betrieb befindlicher Anschlagfläche 27 ausgetragen worden ist. Der Luftspalt 40, der infolge des vergleichsweise dicken Fußes 31 erzeugt worden ist, hilft zur Verminderung der Haftung zwischen der Oberseite des unteren Blattsatzes 41 und der Unterseite des oberen Blattsatzes 43. Weiterhin bietet der Fuß 41 eine Oberfläche, auf der der Vorderrand des Stapels 43 der kurz ausgetragenen Kopienblätter aufliegen kann, wenn der Stapel weiterwächst.
Die den kurz ausgetragenen Satz 43 bildenden Kopienblätter werden alle vom selben Original, im Beispielsfalle von derselben Offsetdruckplatte gebildet. Wenn die gewünschte Anzahl von Kopien von dieser Vorlage erzeugt worden ist, wird ein Relais 51 erregt, welches einen Elektromotor 53 in Betrieb setzt, der mittels eines Untersetzungsverhältnisses 55 mit einem Untersetzungsverhältnis von 50:1 den Mechanismus in Betrieb setzt, der das Anschlagglied 23 betätigt. Bei der Betätigung des Motors 53 wird das Anschlagglied 23 im Uhrzeigersinn um 180° aus der Stellung gemäß Fig. 4 in die Stellung gedreht, in der die Anschlagfläche 29 in Betriebsstellung ist. Während der ersten 90° dieser Bewegung liegt der Vorderrand des kurz ausgetragenen Satzes 43 an einer aufrechten Nockenfläche 35 an, die parallel zur Drehachse 24 liegt und eine Verlängerung der Anschlagfläche 27
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bildet. Wie in der Zeichnung veranschaulicht ist, nimmt der Abstand zwischen der Nockenflache 35 und der Drehachse 24 in Richtung der Bewegung entlang der Nockenfläche 35 weg von der Anschlagfläche 27 zu, und da' der Vorderrand der Blätter im Satz 43 an dieser Nockenfläche 35 anliegt, wird dieser Satz 43 über einen gewissen Abstand auf dem Stapeltablett zurückgestoßen. In Fig. 3 veranschaulicht das Bezugszeichen A die Stellung des rückwärtigen Randes eines lang ausgetragenen Blattes auf dem Stapeltablett, während das Bezugszeichen B die Stellung des rückwärtigen Randes eines kurz ausgetragenen Blattes veranschaulicht, während die Anschlagfläche 27 in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise in der Betriebsstellung ist. Mit dem Bezugszeichen C ist die Position des rückwärtigen Randes eines kurz ausgetragenen Blattes veranschaulicht, wenn das Anschlagglied 23 aus der Position gemäß Fig. 4 um 90° im Uhrzeigersinn gedreht worden ist. Entsprechende Nylonbürsten 57 und 59, die an den rückwärtigen vertikalen Rändern der Seitenführungen 9 und 11 gelagert sind, ergreifen die kurz ausgetragenen Blätter, wenn sie aus der Position B in die Position C zurückgestoßen werden, und helfen, die kurz ausgetragenen Blätter in dieser Position gegen die Neigung der Blätter zu halten, in Richtung auf das untere Ende des Tablettes infolge der Vibrationen der Maschine zu rutschen. Obwohl bei der vorliegenden Ausführungsform die Anschlagflächen 27 und 39 unterschiedlichen Abstand von der Drehachse 24 haben, könnten sie tatsächlich auch denselben Abstand von der Drehachse 24 aufweisen, da die Nockenfläche 25 sicherstellt, daß alternierende Sätze in eine Stellung zurückgestoßen werden, die sich von der Stellung der anderen Sätze unterscheidet.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weist der vorspringende Fuß 31 einen gebogenen Vorsprung 31a auf, dessen
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Oberseite eine Verlängerung der Oberfläche des Fußes 31 bildet, wobei der Vorsprung 31a zunehmend in der Breite und der Höhe in Richtung auf eine Stelle hin abnimmt, an der er auf die Nockenfläche 35 trifft, so daß der Vorsprung 31a, venn die Nockenfläche 35 die kurz ausgetragenen Blätter zurück zur Position C stößt, zunehmend und weich aus dem Zwischenraum zwischen dem kurz ausgetragenen Satz und dem vorherigen, lang ausgetragenen Satz freikommt.
Es ist anzustreben, daß das Anschlagglied 23 während der Bewegung weg von der in Betrieb befindlichen Anschlagfläche 27 und der in Betrieb befindlichen Anschagflache 29 vom Stapel freikommt, und umgekehrt, und weiterhin anzustreben, daß der entsprechende Fuß 31 oder 33 auf dem soeben ausgegebenen Blattsatz aufruht, wenn diese Drehung vollständig ausgeführt ist. Dies wird dadurch erzielt, daß das Anschlagglied 23 während der Drehung zwischen den Betriebsstellungen angehoben wird, wozu eine Kolben-Zylinderanordnung vorgesehen ist, welche das Anschlagglied 23 trägt und die über Druckluft betätigt wird, die über eine Leitung 157 von einem Balg 159 aus geliefert wird, der über den Antriebsmotor 53 betätigt wird. Von der Innenseite der oberen Fläche des Anschlaggliedes 23 erstreckt sich eine Kolbenstange 60 nach unten, deren unteres Ende an einem Kolben 61 befestigt ist, der in einer Bohrung eines Zylinders 63 hin- und herbeweglich ist, wobei der Zylinder 63 mit dem Anschlagglied 23 gegenüber dem Gehäuse 25 drehbar ist. Während der ersten 90° der Drehung des Anschlaggliedes 23 aus der Stellung gemäß Fig. 4, in der die Anschlagfläche 27 in Betrieb ist, in die andere Betriebsstellung, in der Anschlagfläche 29 in Betrieb ist, bleibt das Anschlagglied 23 in der abgesenkten Stellung über diejenige Zeitspanne hinweg, in der die Nockenfläche 35 den Satz zurückstößt und der Fuß 31 und sein Vorsprung oder seine
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Verlängerung 31a vom Stapel freikommen. Dann wird durch einen Betätigungsnocken 65, der an die Ausgangswelle des Getriebekastens 55 angeschlossen ist, und einen Verbindungshebel 66 der Balg 159 betätigt, um das Anschlagglied 23 vom Stapel abzuheben. Das Anschlagglied 23 bleibt in dieser angehobenen Stellung, bis nach einer Drehung über 180° aus der Stellung gemäß Fig. 4, ein Kanal im Sockel des Zylinders mit einer Entlüftungsöffnung zur Atmosphäre hin fluchtet, die in dem benachbarten Teil des Gehäuses 25 vorgesehen ist, so daß die Luft aus dem Zylinder 63 entweicht und das Anschlagglied 23 absinkt, bis der Fuß 33 für die lang ausgetragenen Blätter auf dem Blattstapel aufruht· Die schrittweise Bewegung des Anschlaggliedes 23 zwischen den beiden Betriebsstellungen erfolgt über einen Malteser-Schrittantrieb mit einem Schrittschaltrad 67, das an dem Sockel des Zylinders 63 befestigt und mit dem Anschlagglied 23 drehbar ist, und einem Betätigungsarm 68, der über den Getriebekasten 55 vom Motor 53 aus angetrieben ist. Ein Anschlagstift 69 am Betätigungsarm 68 dient zur Abschaltung des Motors 53, wozu der Anschlagstift 69 einen Mikroschalter 70 betätigt, wenn das Anschlagglied 23 in einer der beiden BetriebsStellungen ist.
Wenn die Anschlagfläche 29 in Betriebsstellung ist, so ist der in vertikaler Richtung vergleichsweise dünne Fuß 33 in Betrieb und hilft, eine Haftung zwischen dem lang ausgetragenen Blattsatz, der sich oberhalb des Fußes 33 ansammelt und dem zuvor kurz ausgetragenen Satz unter dem Fuß 33 zu vergrößern.
Wenn die Vorlage zur Erzeugung des nächsten, lang ausgetragenen Blattsatzes verarbeitet ist, so wird selbstverständlich der Motor 53 erneut betätigt und bringt das Anschlagglied 23 in die Position für den Kurzaustrag,
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Während der ersten 90° der Drehung bleibt auch hier das Anschlagglied 23 in der abgesenkten Stellung und wird dann durch Betätigung des Balges 159 angehoben und wird wieder auf den Stapel abgesenkt, nachdem die Position für den Kurzaustrag erreicht ist. Dieser Arbeitsablauf kann wiederholt werden, bis die Höhe des Blattstapels die Höhe des Anschlaggliedes 23 erreicht. Die Betätigung des Startrelais 51 kann auf unterschiedliche Weise gesteuert werden. So kann eine automatische Steuerung erfolgen, jedesmal, wenn eine neue Vorlage, im Beispielsfalle eine neue Druckplatte verwendet wird, In diesem Fall kann das Startrelais 51 durch Betätigung des Druckplatten-Ausstoßmechanismus oder durch Betätigung eines Bauteils ausgelöst werden, welches bei der Beschickung der Maschine mit der Platte bewegt wird· Ein von Hand betätigbarer übergeordneter Schalter könnte verwendet werden, so daß die Weiterschaltung des Anschlaggliedes 23 auch zu anderen Zeiten willkürlich ausgelöst werden könnte. Ebenso könnte das Startrelais 51 mittels eines Zählers betätigt werden, der die Anzahl der auf das Stapeltablett abgelegten Blätter zählt, so daß das Anschlagglied 23 von der Position für Kurzaustrag in den Position für Langaustrag und umgekehrt geschaltet wird, wenn jeweils eine bestimmte Anzahl von Kopien ausgetragen worden ist. Selbstvertändlich kann das Startrelais 51 auch vollständig von Hand betätigbar ausgelegt werden, allerdings mit dem geringen Nachteil im Betrieb, daß die Bedienungsperson dann stets daran denken muß, den Schalter tatsächlich zu bedienen.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, ist das das Anschlagglied 23 lagernde Gehäuse 25 mittels einer Konsole 71 befestigt, die einstellbar in eine Nut 72 in der die Stapelfläche 7 bildenden Bodenplatte des Stapeltablettes gehalten ist. Die Konsole 71 weist weiterhin einen Langschlitz 73 auf,
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um Einstellungen gemäß der effektiven Länge des Stapeltablettes zur Aufnahme unterschiedlicher Papierlängen vornehmen zu können. An jeder Seite des Anschlaggliedes 23 sind Hilfsanschläge 74 und 75 vorgesehen, die mit der Anschlagfläche 29 in deren Betriebsstellung fluchtend ausgerichtet sind, um so sicherzustellen, daß die lang ausgetragenen Blätter nicht schief auf der Stapelfläche 27 zu liegen kommen. Die Seitenführungen 9 und 11 sind beide in Längsrichtung und Querrichtung des Stapeltablettes einstellbar, um eine Anpassung an unterschiedliche Größen der Kopienblätter zu erzielen.
Obwohl das veranschaulichte Ausführungsbeispiel im Zusammenhang mit der Anwendung bei Offsetdruckmaschine erläutert worden ist, liegt es auf der Hand, daß es mit geeigneten Abwandlungen auch bei anderen Formen von reprographischen Geräten anwendbar ist, so bei Druckmaschinen, Matritzenvervielfältigern oder elektrostatischen Kopiergeräten.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 6 bis 8 kann verwendet werden, um den Bereich der verschiedenen Typen der reprographischen Geräte zu erhöhen, an denen die erfindungsgemäße Stapelvorrichtung verwendbar ist. Dabei ist insbesondere eine Anpassung mit Matritzen arbeitenden Vervielfältigern mit hoher Geschwindigkeit und horizontaler Ablageplatte gedacht· Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 6 bis 8 ist eine umgekehrte Anordnung der Stapelvorrichtung vorgesehen und sind alternative Halteglieder vorgesehen, welche eine ähnliche Funktion wie die bürstenartigen Halteglieder 57 und 59 bei der ersten Ausführungsform haben.
In den Fig. 6 bis 8 sind zu den Fig. 1 bis 5 gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen, wobei die nachfolgende
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Beschreibung im wesentlichen nur die Unterschiede dieser zweiten Ausführungsform deutlich macht.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 6 bis 8 ist die Vorrichtung 23 oberhalb des Bodens 7 des Ablagetablettes hängend angeordnet, wobei der Betätigungsmechanismus für das Anschlagglied 23 oberhalb des Anschlaggliedes und innerhalb eines Gehäuses 125 vorgesehen ist. Gleitbeweglich an der Grundplatte des Gehäuses 125 ist ein Stutζteil 104 befestigt, welches zwei federnd befestigte Haltearme 105 für die Kopienblätter aufweist, die, wenn keine Kopienblätter auf dem Ablageboden 7 liegen, an geeignet gebogenen Enden des Bodens 7 des Ablagetablettes aufliegen. Ein Positionswählnocken 106_ ist an der Welle des Anschlaggliedes 23 mit diesem drehbar gelagert, und eine Feder 107 drückt das Stützglied 104 in Berührung mit dem Nocken 106.
Wenn das Anschlagglied 23 gedreht wird, um Blätter in der lang ausgetragenen Position zu sammeln, so ermöglicht das Profil des Nockens 106 dem Stützteil 104 eine Position einzunehmen, in der die gebogenen Enden an der Stelle a (vgl. Fig. 8) der Arme 105 an dem vorderen Rand jedes ausgetragenen Blattes anliegen und so eine Bewegung der Blätter weg vom Anschlagglied 23 vermeiden. Wenn das Anschlagglied 23 über 180° dreht und so die Position für den kurzen Austrag erreicht, so drückt der Nocken 106 das Stützteil 104 derart, daß wiederum eine Halterung der Blätter an der Stelle a durch die Arme 105 erfolgt. Um eine Bewegung des kurz ausgetragenen Kopiensatzes während des Rückzuges des Fußes 31 zu vermeiden, wenn das Anschlagglied 23 um 180° wieder in die Position für den langen Austrag dreht, erfolgt eine Halterung an der gebogenen Kurve der Arme 105 etwa im Bereich des Punktes b. Der Punkt b hängt natürlich von der Höhe des in der Position
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für kurzen Austrag gestapelten Kopiensatzes ab. Eine veitere Verbesserung im Sinne einer höheren Arbeitsgeschwindigkeit des lopienaustrages ergibt sich dadurch, daß die
vorderen Ränder der Arme 105 die Blätter nach unten drükken.

Claims (8)

18 GESTETNER LIMITED Fawley Road, Tottenham London N17 9LT Großbritannien 450/1 60/st Patent- (Schutz-) Ansprüche
1.Λ Stapelvorrichtung zur Anordnung von aus dem Austrag-V^/raechanismus eines reprographisehen Gerätes auf eine Ablagefläche ausgetragenen Blättern in Stapeln, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlagglied (23) vorgesehen ist*, welches um eine auf der Ablagefläche (7) aufrecht stehende Achse (24) drehbar ist und wenigstens zvei Oberflächenabschnitte (27, 29) als Anschläge für die vorderen Ränder der abgelegten Blätter derart aufweist, daß aufeinanderfolgende Blätter oder aufeinanderfolgende Blattsätze in Positionen abgestapelt werden, die in einer Richtung parallel zur Ablageflache (7) gegeneinander versetzt sind.
2· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflächenbereiche (27, 29) derart angeordnet sind, daß die unterschiedlichen Positionen der vorderen Blattränder in der Richtung gegeneinander versetzt sind, in der die Blätter auf die Ablagefläche (7) ausgetragen werden.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei derartiger Oberflächenbereiche (27, 29) in unterschiedlichen Abständen von der Drehachse (24) des Anschlaggliedes (22) vorgesehen sind.
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4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3t dadurch gekennzeichnet, daß jedem Oberflächenbereich (27, 29) ein sich radial nach außen erstreckender Fuß (31, 33) zugeordnet ist, der am Anschlagglied (23) gelagert ist und die abgelegten Blätter von der Oberfläche des vorherigen Blattsatzes trennt·
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch eine Nockenanordnung (35) auf dem Anschlagglied (23) zur Bewegung der Blätter aus der Stellung, in der sie durch einen der Oberflächenbereiche (27, 29) abgestoppt sind, in die Stellung, in der die Blätter gestapelt werden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenanordnung (35) zum Drücken der gegen einen der Oberflächenabschnitte (27) angelieferten Blätter zurück zur Eintrittsseite der Ablageoberfläche (7) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Halteteil (57, 59; 105) zur Halterung der Blätter in ihrer Stapelstellung vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Anheben des Anschlaggliedes (23) über die ausgetragenen Blätter hinaus während eines Teiles der Drehbewegung des Anschlaggliedes (23) vorgesehen ist.
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DE19782804672 1977-02-03 1978-02-03 Stapelvorrichtung fuer reprographische geraete Pending DE2804672A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB451277A GB1554364A (en) 1977-02-03 1977-02-03 Reprographic apparatus

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2804672A1 true DE2804672A1 (de) 1978-08-10

Family

ID=9778612

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19782804672 Pending DE2804672A1 (de) 1977-02-03 1978-02-03 Stapelvorrichtung fuer reprographische geraete

Country Status (4)

Country Link
JP (1) JPS53131107A (de)
DE (1) DE2804672A1 (de)
FR (1) FR2379460A1 (de)
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