DE3139073C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für Jalousien od. dgl. mit
einem Antriebsmotor, der über zwei hintereinander geschaltete
Planetengetriebe eine mit der Jalousie zu koppelnde
Abtriebswelle antreibt, wobei die Planetenräder jeweils eines
Planetengetriebes mit einem Korb verbunden sind und mit einem
gehäusefesten Außenrad kämmen, mit einem im Gehäuse drehbar
gelagerten, auf der dem Motor abgewandten Seite der Planeten
getriebe angeordneten dritten Außenrand und mindestens einem
vom Getriebe betätigten Endschalter.
Ein derartiger Antrieb für Rolläden ist aus der FR-PS 23 76 285
bekannt. Das dritte Außenrad ist dabei mit dem Aufwickelrohr
des Rolladens drehfest verbunden. Der Endschalter wird über
ein Schneckengetriebe betätigt, das mit einem mit dem dritten
Außenrand in Eingriff befindlichen Planetenrad gekoppelt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Antrieb der
eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß er weniger Platz
in Anspruch nimmt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Abtriebswelle mit dem Korb des vom Motor abgewandten zweiten
Planetengetriebes verbunden ist, daß die Planetenräder des
zweiten Planetengetriebes auch mit dem dritten Außenrad kämmen,
daß das dritte Außenrad eine von der Zähnezahl des Außenrads
des zweiten Planetengetriebes abweichende Zähnezahl aufweist,
derart, daß es mit einer geringen Drehgeschwindigkeit umläuft,
und daß das dritte Außenrad eine Schaltnocke aufweist, die das
Schaltglied des Endschalters betätigt.
Die Erfindung umfaßt selbstverständlich auch die sich ohne
weiteres dem Fachmann ergebende Abwandlung, daß das Planetenrad
des zweiten Planetentriebs in seinen mit den beiden Außenrädern
in Eingriff kommenden Bereichen unterschiedliche Zähnezahlen
aufweist.
Die Drehzahluntersetzung, die für die Betätigung des Schalter
für die untere Endlage der Jalousie erforderlich ist, wird
somit nicht durch ein gesondertes Getriebe erzielt, sondern
unmittelbar vom zweiten Planetentrieb durch sich nur durch
eine geringe Zähnezahl unterscheidende, jedoch einen gleichen
Rollkreis aufweisende Zahnkränze erzielt. Dadurch werden gegen
über der bekannten Anordnung Getrieberäder eingespart. Weiter
ist von Vorteil, daß gegenüber einem Antrieb ohne Endschalter
der erfindungsgemäße Antrieb als zusätzliches Teil lediglich
das dritte Außenrad und selbstverständlich den Endschalter
benötigt. Das dritte Außenrad nimmt bei
geeigneter Konstruktion nur einen sehr geringen Raum
in Anspruch. Da sich das dritte Außenrad nur relativ
langsam dreht, ist es ohne Schwierigkeit möglich, den
Endschalter erst dann ansprechen zu lassen, wenn die
Abtriebswelle, die beispielsweise mit der Aufwickelwelle
einer Jalousie verbunden ist, eine vorbestimmte Viel
zahl von Umdrehungen ausgeführt hat. Der geschilderte
Endschalter wird im allgemeinen zum Abschalten des Mo
tors in der unteren Endlage der Jalousie verwendet wer
den, dies muß jedoch nicht in allen Fällen so sein.
Die Schaltnocke, also im allgemeinen ein Vorsprung am
dritten Außenrad, der den Endschalter betätigt, kann
an einer beliebigen, für den jeweiligen Anwendungsfall
geeigneten Fläche des dritten Außenrads angeordnet
sein. Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist die
Schaltnocke an einer rechtwinklig zur Drehachse des
dritten Außenrads verlaufenden Fläche angeordnet, somit
an einer dem Antriebsmotor abgewandten Fläche. Dadurch
läßt sich im allgemeinen der Endschalter besonders ein
fach durch die Schaltnocke betätigen.
Die Schaltstellung des Endschalters muß nicht unbedingt
durch besondere Einstellmittel justierbar sein. Bei
spielsweise ist es denkbar, daß der Monteur beim Mon
tieren einer Jalousie die Jalousie zunächst in die un
tere Endstellung bringt, also vollständig schließt, be
vor er den Antrieb mit der Aufwickelwelle
der Jalousie verbindet, und daß er den Antriebsmotor
in Schließrichtung so lange laufen läßt, bis der End
schalter anspricht. Dann verbindet er den Antrieb
mit der Aufwickelwelle, so daß dann, wenn die
Jalousie durch den Antrieb hochgezogen ist
und anschließend wieder abgesenkt wird, der Motor genau
in dem Augenblick abgeschaltet wird, in dem die
Jalousie ihre untere Endstellung wieder erreicht hat.
In vielen Fällen ist es jedoch zweckmäßig, gesonderte
Einstellvorrichtungen vorzusehen, die es dem Monteur
gestatten, den Endschalter auch dann zu justieren, wenn
der Antrieb mit der Jalousie od. dgl. bereits
fest verbunden ist.
So ist bei einer Ausführungsform der Erfindung
vorgesehen, daß das dritte Außenrad des Getriebes
von seinem Antrieb entkoppelbar ist und daß ein
weiteres von Hand betätigbares Zahnrad für das Außen
rad vorgesehen ist, durch das das Außenrad dann, wenn
es von seinem Antrieb entkoppelt ist, drehbar ist.
Der Vorteil dieser zuletzt beschriebenen Er
findung besteht darin, daß eine Einstellung des Endschal
ters mit sehr einfachen Mitteln ermöglicht wird. Im Zu
sammenhang mit der eingangs beschriebenen Erfindung er
gibt sich ebenfalls der Vorteil eines geringen Raumbe
darfs. Der verringerte Raumbedarf bietet den Vorteil,
daß der zum Betrieb eines speziellen Antriebsmotors mit
einphasigem Wechselstrom benötigte Kondensator bei Vor
gabe einer bestimmten maximalen Baugröße des Antriebs
in diesem untergebracht werden konnte.
Für die Entkopplung des Außenrads von seinem Antrieb
sind mehrere Möglichkeiten denkbar. Bei einer bevor
zugten Ausführungsform ist es dadurch von seinem Antrieb
entkoppelbar, daß es parallel zur Richtung seiner Dreh
achse verschiebbar ist. Eine derartige verschiebbare La
gerung läßt sich besonders einfach verwirklichen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist mit dem Außen
rad eine Platte um die Welle des Außenrads drehbar,
aber in Richtung der Drehachse des Außenrads unverschieb
bar verbunden, und es greift an der Platte eine in einem
Gehäuse des Zahnrades gelagerte Betätigung zum
Verschieben des Außenrades an. Dadurch ergibt sich auf ein
fache Weise die Möglichkeit, das Außenrad mittels einer
relativ zum Gehäuse drehfesten Handhabe außer Eingriff
mit seinem Antrieb zu bringen. Die Platte ist im Gehäuse
verschiebbar, aber nicht drehbar.
Bei einer Weiterbildung der soeben geschilderten Ausfüh
rungsform der Erfindung ist der Endschalter an der Platte
gehalten, und die Platte ist im Gehäuse drehfest angeord
net. Der Vorteil besteht hierbei darin, daß sich der Ab
stand des Schaltglieds des Endschalters von der Schalt
nocke des Außenrads beim Verschieben des Außenrads nicht
ändert, so daß die Schaltstellung des Endschalters unab
hängig von der Form der Schaltnocke unverändert bleibt.
Das Verdrehen des Außenrads dann, wenn es von seinem An
trieb entkoppelt ist, kann in unterschiedlicher Weise
erfolgen. Im einfachsten Fall könnte dies beispielsweise
dadurch erfolgen, daß der Monteur durch eine geeignete
Aussparung des Gehäuses hindurch das Außenrad mittels ei
nes Schraubenziehers oder ähnlichen Werkzeugs, mit dem
er in eine Verzahnung des Außenrads eingreift, passend
verdreht. Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist
jedoch das Außenrad auf seiner dem Motor abgewandten
Seite eine Stirnverzahnung auf, und es ist im Gehäuse
ein Zahnrad mit Außenverzahnung gelagert, das
derart angeordnet ist, daß die Stirnverzahnung des Außen
rads nach dem Entkoppeln des Außenrads von seinem Antrieb
durch Verschieben des Außenrads und/oder des
Zahnrads mit der Verzahnung des Zahnrads in
Eingriff bringbar ist, und daß das Zahnrad von
Hand verdrehbar ist. Unter dem Begriff der Stirnverzah
nung soll in diesem Fall auch eine Kegelradverzahnung
fallen, da sie, wie offensichtlich ist, im vorliegenden
Fall völlig gleichwirkend ist. Der Vorteil der geschil
derten Ausführungsform liegt darin, daß das Außenrad
nach dem Entkoppeln von seinem Antrieb mittels des
Zahnrads, das mit einer geeigneten Handhabe ver
bunden sein kann, sehr einfach verdreht werden kann, wo
durch die Einstellage des Endschalters geändert wird.
Bei einer anderen Vorrichtung zum Ändern der Einstell
lage des Endschalters ist das Außenrad drehfest mit einem
im Gehäuse unverschiebbar gelagerten gleichachsigen Korb
verbunden, in dem ein weiteres Planetenrad gelagert ist, das
mit einem im Gehäuse unverschiebbar aber drehbar gelagerten
Außenrad in Eingriff ist, das an seiner dem Außenrad ab
gewandten Seite eine Stirnverzahnung aufweist, und daß
das Zahnrad im Gehäuse derart beweglich gelagert ist, daß seine
Verzahnung mit der Stirnverzahnung des weiteren Außen
rads in Eingriff bringbar ist; mit dem weiteren Planeten
rad ist eine Verschiebevorrichtung gekoppelt, die bei
einer Drehung des weiteren Planetenrads relativ zu sei
nem Korb eine axiale Verschiebung des Außenrads bewirkt.
Das hier genannte Planetenrad wird lediglich gedreht,
wenn das Außenrad außer Eingriff oder in Eingriff mit
seinem Antrieb gebracht werden soll. Der Vorteil bei
dieser Ausführungsform liegt darin, daß der Monteur
zum Justieren des Endschalters nicht zwei verschiedene
Betätigungselemente der Antriebsvorrichtung betätigen
muß, sondern daß dann, wenn das Zahnrad in Ein
griff mit der geschilderten Stirnverzahnung gebracht
ist, beim Drehen des Zahnrads sowohl das Ent
koppeln des die Schaltnocke tragenden Außenrads von sei
nem Antrieb als auch das Verdrehen des die Schaltnocke
tragenden Außenrads erfolgt.
Die soeben genannte Verschiebevorrichtung weist bei ei
ner Weiterbildung einen an einer das Planetenrad tra
genden Welle angeordneten Vorsprung auf, der in eine
schraubengangförmige Nut in der Wandung einer die Welle
aufnehmenden Bohrung des Außenrads eingreift. Diese Aus
führungsform läßt sich sehr einfach verwirklichen.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist das
Zahnrad mit einem im Gehäuse im wesentlichen rechtwink
lig zur Drehachse der Abtriebswelle verschiebbar und um
seine Achse drehbar gelagerten nach außen vorragenden
Bolzen drehfest verbunden, der bei seiner Verschiebung
nach innen das Schaltglied eines weiteren Endschalters
betätigt. Dieser weitere Endschalter wird bei einer Ja
lousie im allgemeinen derjenige Endschalter sein, der
den Motor beim Erreichen der oberen Endlage der Jalou
sie abschaltet. Von Vorteil ist bei dieser Ausführungs
form, daß der zum Betätigen des weiteren Endschalters
nach außen ragende Bolzen auch zum Verstellen der Schalt
stellung des erstgenannten Endschalters verwendet wer
den kann. Es kann dabei zweckmäßig sein, die Anordnung
so zu treffen, daß beim normalen Abschalten des Motors
beim Erreichen der oberen Endstellung der Jalousie
das mit dem Bolzen drehfest verbundene Zahnrad nicht
oder wenigstens nicht so weit verschoben werden kann,
wie dies zum Justieren der Schaltstellung des erstge
nannten Endschalters erforderlich ist.
Anschließend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an
hand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Längsschnitt, teilweise abgebrochen,
durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer
Antriebsvorrichtung für Jalousien,
Fig. 2 einen der Fig. 1 entsprechenden Schnitt durch
das dritte Außenrad,
Fig. 3 eine Ansicht, teilweise abgebrochen, in
Richtung des Pfeils III in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV
in Fig. 3 und
Fig. 5 einen der Fig. 1 ähnlichen Schnitt durch
ein weiteres Ausführungsbeispiel einer
Antriebsvorrichtung für Jalousien.
Die in Fig. 1 gezeigte Vorrichtung enthält zwei hinter
einander geschaltete Planetengetriebe mit jeweils drei
Planetenrädern, von denen jeweils nur eines in der Zeich
nung sichtbar ist. Die Welle 1 des elektrischen Antriebs
motors 2 trägt an ihrem Ende ein Sonnenrad 3, das
mit dem größeren Zahnkranz 4 von Planetenrädern 5
kämmt, die in einem Korb 6 gelagert sind. Um eine rela
tiv geringe Umlaufgeschwindigkeit des Korbs 6 zu er
halten, greifen die Planetenräder 5 mit einem gegen
über dem Zahnkranz 4 kleineren Zahnkranz 8 in ein ge
häusefestes Außenrad 9 ein, wogegen der größere Zahn
kranz 4 lediglich mit dem Sonnenrad 3 in Eingriff ist.
Im Korb 6 sind Achsbolzen 7 mit ihren beiden Enden
abgestützt, die die Planetenräder 5 tragen. Die in
Fig. 1 rechte Endscheibe 12 des Korbs 6, die das rechte
Ende der Achsbolzen 7 trägt, stützt sich auf einem
rohrförmigen Teil 14 des Gehäuses 15 ab, und im rechten
Endbereich des rohrförmigen Teils 14 ist ein Kalotten
lager 16 zum Abstützen der Welle 1 vorgesehen.
Der Korb 6 sitzt mit seinem dem Motor 2 abgewandten,
in Fig. 1 linken Endbereich drehfest auf einer Zwischen
welle 20, die in axialer Verlängerung der Welle 1 ange
ordnet ist. Die Welle 20 weist in ihrem links vom linken
Endbereich des Korbs 6 liegenden Bereich eine Verzahnung
auf und bildet somit ein Sonnenrad 21, das mit der Ver
zahnung von Planetenrädern 23 in Eingriff ist, die in einem
Korb 25 mittels Achsbolzen 26 drehbar gelagert sind. Die
Planetenräder 23, von denen in Fig. 1 wie erwähnt nur
eines sichtbar ist, greifen in ein gegenüber dem Außen
rad 9 einen größeren Durchmesser aufweisendes gehäuse
festes Außenrad 28 ein, das mit dem Außenrad 9 einstückig
ausgebildet ist. Die Verzahnung der Planetenräder 23 ragt
über das Außenrad 28 nach links noch etwas hinaus und
ist dort auch mit der Verzahnung 31 eines dritten Außen
rads 30 in Eingriff, das im Gehäuse 15 drehbar gelagert
ist und dessen Zähnezahl von der Zähnezahl des Außenrads
28 nur geringfügig verschieden ist. Im Ausführungsbeispiel
unterscheiden sich die Zähnezahlen nur um einen Zahn.
Daher bewegt sich das dritte Außenrad 30 um eine einzige
Zahnbreite, wenn der Korb 25 eine vollständige Umdrehung
ausgeführt hat.
Der Korb 25 ist einstückig mit einem achsgleich mit der
Zwischenwelle 20 liegenden rohrförmigen Abschnitt ver
bunden, der eine zentrische Aussparung mit Sechskantprofil
aufweist, und dieser rohrförmige Abschnitt bildet die Ab
triebswelle 32 des Antriebs. Mit dem Inneren
der Abtriebswelle 32 kann die Aufwickelstange einer nicht
dargestellten Jalousie gekoppelt werden.
Das linke Ende der Zwischenwelle 20 ist in einem Kunst
stofflager 34 abgestützt, das in eine zentrische Ausspa
rung des Korbs 25 eingesetzt ist. Die Drehzahl der Ab
triebswelle 32 ist durch die beiden Planetengetriebe gegen
über der Drehzahl der Welle 1 stark herabgesetzt.
Das dritte Außenrad 30, das im Querschnitt in Fig. 2
noch einmal getrennt dargestellt ist, weist an einer in
Fig. 1 nach links weisenden und somit dem Planetengetriebe
20, 23, 25 abgewandten, rechtwinklig zur Drehachse des
dritten Außenrads 30, die mit der Drehachse der Welle 1
und der Zwischenwelle 20 fluchtet, liegenden Fläche eine
Schaltnocke 36 auf, die in der Lage ist, einen Schalt
stift 38 eines Endschalters 39 in der Darstellung der
Fig. 1 nach links zu drücken, wenn die Schaltnocke 36
mit dem Schaltstift 38 in Eingriff kommt. Der Endschalter
39 dient dazu, den Motor 2 beim Erreichen der unteren End
lage der Jalousie abzuschalten. Der Endschalter 39 ist
mittels federnder Klammern 40 an einer Platte 41 befe
stigt, die im wesentlichen die Form einer ebenen Scheibe
hat, die an einer radialen Fläche 46 des dritten Außen
rads 30 anliegt und mittels eines Federrings 47, der
in eine Ringnut 48 eines rohrförmigen Absatzes 49 des
dritten Außenrads 30 eingreift, gegen Verschieben ge
sichert ist, wobei sich jedoch das dritte Außenrad 30
im Gehäuse 15 verdrehen kann, obwohl die Platte 41 und
somit der Endschalter 39 im Gehäuse 15 drehfest angeordnet
ist.
Die Platte 41 wird dadurch gegen Verdrehen gesichert,
daß an ihr ein Bolzen 50 starr befestigt ist, der parallel
zur Achsrichtung des gesamten Antriebs der
Fig. 1, aber im Abstand von der Achse, also der Rotations
achse der Welle 1 und der Zwischenwelle 20 verläuft. Der
Bolzen 50 ragt über die in Fig. 1 linke Endwand 52 eines
Gehäusedeckels 53 hinaus, und dort ist ein Knopf 54 mit
tels eines Federrings 55 befestigt. Der Bolzen 50 ist im
Gehäusedeckel 53 in einem nach innen ragenden rohrförmi
gen Abschnitt 58 des Deckels 53 verschiebbar geführt.
Eine als Schraubendruckfeder ausgebildete Feder 60 stützt
sich an der in Fig. 1 nach rechts weisenden Stirnfläche
des rohrförmigen Abschnitts 58 und an der in Fig. 1 nach
links weisenden Fläche der Platte 41 ab und ist bestrebt,
die Platte 41 und somit auch das dritte Außenrad 30 in
die in Fig. 1 gezeigte rechte Endstellung zu drücken.
An der bei fertig eingebautem Antrieb im
allgemeinen nach unten weisenden Seite 70 des Gehäuses
15 ragt aus dem Deckel 53 ein in vertikaler Richtung
verschiebbarer Betätigungsknopf 72 nach unten vor, der
in einem rohrförmigen Ansatz 74 des Deckels 53 verschieb
bar und drehbar geführt ist und durch eine Feder 75 in
seine äußere, also untere Endlage vorgespannt ist. Der
Knopf 72 ist zweistückig ausgebildet, in seinem inneren
Endbereich schließt sich an ihn nämlich ein Zahnrad 76
an, das mit dem Knopf 72 durch eine Schraube 77 drehfest
verbunden ist. Das Zahnrad 76 mit Außenverzahnung 78
wirkt mit seiner nach oben weisenden Stirnfläche 79 auf
den Schaltstift 80 eines weiteren Endschalters 81, der
mittels nur angedeuteter Klammern 82 an der Platte 41
gehalten ist. Der weitere Endschalter 81 dient zum Ab
schalten des Motors 2 beim Erreichen der oberen Endlage,
wenn also die waagrechten Lamellen der Jalousie in der
oberen Endlage den Knopf 72 nach oben drücken.
Beim Montieren des Antriebs kann der Monteur den Knopf
54 ergreifen und nach links ziehen, dadurch wird der
Bolzen 50, die mit ihm starr verbundene Platte 41, und
weil sich diese an dem Federring 47 abstützt, auch das
dritte Außenrad 30 nach links bewegt, und zwar so weit,
bis seine Außenradverzahnung 31 außer Eingriff mit der
Verzahnung der Planetenräder 23 kommt. Bei dieser Ver
schiebebewegung des dritten Außenrads 30 dient der
rohrförmige Absatz 49 des dritten Außenrads 30
als Führung, der auf einer zylindrischen Außenfläche 64
eines rohrförmigen Abschnitts 65 des Deckels 53 glei
tet, wobei die zylindrische Innenfläche 66 dieses rohr
förmigen Abschnitts 65 gleichzeitig das Drehlager für
die Abtriebswelle 32 bildet. Da der Endschalter 39 an
der Platte 41 befestigt ist, macht er die Verschiebebe
wegung der Platte 41 und somit des dritten Außenrads 30
mit.
Wird durch Bewegen des Knopfs 54 nach links das
dritte Außenrad 30 nach links
verschoben, so kommt eine in Fig. 1 und 2 nach links
weisende Stirnverzahnung 85 des dritten Außenrads 30
mit der Verzahnung 78 des Zahnrads 76 in Eingriff. Da
zu diesem Zeitpunkt die Außenradverzahnung 31 des
dritten Außenrads 30 nicht mehr in Eingriff mit den
Planetenrädern 23 ist, ist es nun dem Monteur mög
lich, durch Verdrehen des Knopfes 72 das dritte Außen
rad 30 zu verdrehen und dadurch die Position der Schalt
nocke 36 zu ändern, und zwar derart, daß der Antriebs
motor 2 genau beim Erreichen der unteren Endlage der
Jalousie abgeschaltet wird. Ist die gewünschte Einstel
lung der Schaltnocke 36 erfolgt, so läßt der Monteur
den Knopf 54 los, durch die Feder 60 wird die Platte
41 und das dritte Außenrad 30 wieder nach rechts be
wegt, bis es in Eingriff mit der Verzahnung der Planeten
räder 23 ist, und in dieser Stellung besteht auch kein
Eingriff mehr zwischen dem Zahnrad 76 und dem dritten
Außenrad 30.
Der Knopf 54 ist auch bei bereits eingebautem Antrieb
im allgemeinen von unten her oder in vielen
Fällen auch von oben her für den Monteur zugänglich. In
manchen Fällen mag allerdings ein an der Stirnseite des
Deckels 53 angeordneter Betätigungsknopf etwas schwie
rig zu handhaben sein. Die in Fig. 5 gezeigte Ausfüh
rungsform der Erfindung weist zum Verstellen der Schalt
nocke 36 nur noch ein einziges Betätigungsglied auf, bei
dem es sich um den nach unten ragenden Knopf handelt,
der gleichzeitig zum Abschalten des Motors 2 bei Errei
chen der oberen Endlage der Jalousie dienen kann.
Diese in Fig. 5 gezeigte Ausführungsform unterscheidet
sich hinsichtlich der Ausbildung des Motors 2 und der
beiden Planetengetriebe nicht von der in Fig. 1 gezeig
ten Ausführungsform, die Fig. 5 ist daher gegenüber
Fig. 1 weiter abgebrochen. Vom zweiten Planetengetriebe 20,
23, 25 sind hier die Zwischenwelle 20, deren das Sonnenrad bil
dende Verzahnung 21, das Planetenrad 23 und der Korb 25
zu sehen, und das Planetenrad 23 greift mit seiner
Verzahnung wiederum in die Verzahnung des gehäusefesten
Außenrads 28 ein. Außerdem greift das Planetenrad 23 in
die Außenradverzahnung 100 eines dritten Außenrads 102
ein, das teilweise im Gehäuse 15 und teilweise im Ge
häusedeckel 105 drehbar und axial ein wenig verschiebbar
gelagert ist. Die Verzahnung 100 unterscheidet sich wie
bei der oben beschriebenen Ausführungsform in der Zähne
zahl nur ganz geringfügig von der Zähnezahl des gehäuse
festen Außenrads 28. Die mit dem Korb 25 verbundene Ab
triebswelle 2 ist hier gegenüber der zuerst beschriebenen
Ausführungsform etwas verlängert und daher mit dem Bezugs
zeichen 32′ bezeichnet.
Das dritte Außenrad 102 stützt sich mit zylindrischen
Außenflächen 108 und 109 an einer zylindrischen Innen
fläche 110 des Deckels 105 und des Gehäuses 15 ab. Auf
einem rohrförmigen Abschnitt 112 des Deckels 105, der
wie der rohrförmige Abschnitt 65 des Deckels 53 der An
ordnung nach Fig. 1 die Abtriebswelle 32′ lagert, ist
mittels zweier Federringe 113 und 114 ein Rad 116 zen
trisch zur Drehachse der gesamten Vorrichtung, also
insbesondere zur Drehachse der Zwischenwelle 20 drehbar,
aber relativ zum Deckel 105 unverschiebbar gehalten, das
im wesentlichen eine radial verlaufende Scheibe 117 auf
weist, die zwischen den Federringen 113 und 114 gehalten
ist und auf der zylindrischen Außenfläche 64 des rohr
förmigen Abschnitts 112 aufsitzt und am äußeren Umfang
dieser Scheibe 117 schließt sich ein rohrförmiger, in
Fig. 5 nach rechts gerichteter Abschnitt 120 an, dessen
zylindrische Außenfläche sich an einer zylindrischen
Ausdrehung 122 des eine verhältnismäßig große Breite
aufweisenden dritten Außenrads 102 abstützt. Dadurch
ist das Rad 116 kippsicher gehalten. Das Rad 116 weist
im äußeren Randbereich der Scheibe 117 an der in Fig. 5
nach links weisenden Seite eine Stirnverzahnung 122
auf, und außerdem weist es an der Innenseite des rohr
förmigen Abschnitts 120 eine Innenverzahnung 124 auf.
Zwischen der in Fig. 5 nach rechts weisende Fläche der
Scheibe 117 und der in Fig. 5 nach links weisenden Flä
che des Korbs 25 ist ein durch eine radial angeordnete
Scheibe 130 und eine im Abstand davon angeordnete radial
angeordnete Scheibe 131 mit sich in ihrem inneren Rand
nach rechts fortsetzenden Rohrabschnitt 132 gebildeter
Planetenradträger so angeordnet, daß er sich in Achs
richtung der gesamten Anordnung, in Fig. 5 also nach
links und rechts nicht verschieben kann. Zwischen den
beiden Scheiben 130 und 131 sind mehrere Planetenräder 135
auf jeweils einer mit diesen drehfest verbundenen Welle
136 gehalten, wobei die Welle 136 in entsprechende Bohrun
gen der Scheiben 130 und 131 paßt. Die Welle 136 ragt mit
ihrem rechten Ende in eine Bohrung 140 des dritten Außen
rads 102. In die Wandung dieser Bohrung 140 ist eine schrauben
gangförmige Nut 141 eingebracht, in die ein von der Wel
le 136 nach außen ragender Vorsprung eingreift. Die Boh
rung 140 befindet sich in einem durch eine radiale Schei
be 146 gebildeten Mittelteil des dritten Außenrads 102,
und dieses Mittelteil des dritten Außenrades 102 ist in seinem
Zentrum ausgespart, so daß die Wandung dieser Bohrung 140 in
einem radialen Abstand von dem Rohrabschnitt 132 liegt.
Das dritte Außenrad 102 weist wiederum, wie bei der in
Fig. 1 geschilderten Anordnung, eine in Fig. 5 nicht
sichtbare Schaltnocke auf, die in der Lage ist, auf den
Schaltstift 38 des in Fig. 5 oberen Endschalters 39 ein
zuwirken und diesen Endschalter 39 zu betätigen. Der End
schalter 39 ist im Gegensatz zur Anordnung nach Fig. 1
im Inneren des Deckels 105 in nicht dargestellter
Weise unbeweglich gehalten. Außerdem ist im Inneren des
Deckels 105 der zum Abschalten in der oberen Endlage
dienende Endschalter 81 gehalten, dessen Funktion dem
Endschalter 39 der Fig. 1 entspricht. Auf den Schalt
stift 80 des Endschalters 81 wirkt wiederum ein
Knopf 150 ein, in diesem Falle jedoch indirekt, nämlich der Bolzen 150
und ein mit diesem wiederum fest verbundenes, dem Zahn
rad 76 entsprechendes Zahnrad 152 schieben über eine
Druckfeder 154 einen Betätigungsstift 155 gegen den
Schaltstift 80, so daß es möglich ist, den Bolzen 150
und das Zahnrad 152 nach dem Betätigen des Endschalters
81 noch weiter nach oben zu schieben, ohne daß hierdurch
der Schalter 81 beschädigt werden kann. Es kann auf diese
Weise vom Monteur dadurch, daß er den Knopf 150 nach oben
drückt, das Zahnrad 152 so weit nach oben bewegt werden,
daß seine Außenverzahnung 78 mit der Stirnverzahnung 122
des Rads 116 in Eingriff kommt, ohne daß das Rad 116
hierzu irgendwie verschoben werden müßte. Sind die Ver
zahnungen 78 und 122 in Eingriff, und dreht nun der Mon
teur den Knopf 150 bei Draufsicht auf den Knopf 150 im
Uhrzeigersinn, wobei diese Drehrichtung in Fig. 5 durch
die Spitze 160 und den Schwanz 161 eines Pfeils angedeu
tet ist, so wird das Rad 116 in der Weise bewegt, daß es
sich im unteren Teil der Fig. 5 in der ebenfalls durch
einen Pfeilschwanz 161 angedeuteten Weise nach unten in die
Zeichenebene hineinbewegt, dadurch wird das Planetenrad
135 so bewegt, daß es beim Blick von links im Uhrzeiger
sinn verdreht wird, und hierdurch ist der an der Welle
136 angeordnete, in die schraubengangförmige Aussparung
141 ragende Vorsprung bestrebt, sich weiter nach rechts
in diese schraubengangförmige Nut 141 der Bohrung 140
hineinzuschrauben. Da dies nicht möglich ist, weil das
Planetenrad 135 in Längsrichtung unverschiebbar gelagert
ist, wird statt dessen das dritte Außenrad 102 in Fig. 5
nach links verschoben. Dadurch kommt seine Außenrad
verzahnung 100 außer Eingriff mit dem Planetenrad 23,
und dadurch wird nun beim Weiterdrehen des Knopfes 150
im gleichen Drehsinn das dritte Außenrad 102 verdreht
und dadurch die Position des Schaltstiftes 80 geändert. Die
Anordnung ist dabei so getroffen, daß dann, wenn sich
der Schaltstift 80 außerhalb des Bereiches des Endschalters
81 befindet, das dritte Außenrad 102 nicht in Berührung
mit dem Schaltstift 80 kommt und daher keine Betätigung
des Endschalters 81 eintritt. Eine Betätigung des End
schalters 81 kann nur erfolgen, wenn sich der Schalt
stift 80 im Bereich des Endschalters 81 befindet. Ist die ge
wünschte Einstellage des Schaltstiftes 80 gefunden, so ver
dreht der Monteur den Knopf 150 in Gegenrichtung und
dadurch wird das dritte Außenrad 102 wieder nach rechts
bewegt und kommt in Eingriff mit dem Planetenrad 23.
Schließlich läßt der Monteur den Knopf 150 los und die
ser wird durch die Druckfeder 75 wieder nach unten be
wegt, wodurch die Verzahnung 78 außer Eingriff mit der
Verzahnung 122 kommt.
Das Planetenrad 135 ist in dem Planetenradträger 130,
131, 132 und in der Bohrung 140 etwas schwergängig, so
daß bei dem normalen Betrieb des Antriebs,
bei dem sich das weitere Außenrad 102 je nach Drehrich
tung des Motors 2 im einen oder anderen Drehsinn bewegt,
die Welle 136 des Planetenrads 135 sich relativ zum Pla
netenradträger 130, 131, 132 nicht bewegt, so daß der Eingriff
der Verzahnung 100 des dritten Außenrads 102 in die Verzahnung
des Planetenrads 23 erhalten bleibt.
Für die Funktion der in Fig. 5 beschriebenen Anord
nung ist wichtig, daß bei abgeschaltetem Motor 2 der
Motor 2 infolge der beiden ihm nachgeschalteten Planeten
getriebe 3, 5, 9 und 21, 23, 28 (vgl. Fig. 1) von sei
ner Abtriebsseite her, also über das Außen
rad 102, nicht durchgedreht werden kann, so daß es tat
sächlich möglich ist, mittels des Zahnrads 76 in der
oben geschilderten Weise das dritte Außenrad 102 außer
Eingriff mit dem Planetenrad 23 zu bewegen.
Im Einzelfall kann es zweckmäßig sein, zwischen dem Pla
netenrad 135 und dem Planetenradträger 130, 131, eine
Feder vorzusehen, die bei der in Fig. 5 gezeigten Be
triebsstellung der Anordnung zweckmäßigerweise vorge
spannt sein kann, und zwar derart, daß sie bestrebt ist,
das Planetenrad 135 so zu drehen, daß das dritte Außen
rad 102 nach rechts bewegt wird, und diese Feder wird
dann stärker gespannt (oder falls sie nicht vorgespannt
ist, erstmals gespannt), wenn in der soeben geschilder
ten Weise das Rad 116 verdreht wird, um hierdurch über
eine Drehung des Planetenrads 135 das dritte Außenrad
102 nach links zu verschieben. Läßt der Monteur dann
nach Ende des Einstellvorgangs den Knopf 150 los, so be
wegt sich der Knopf 150 nach unten und das Zahnrad 76
kommt dabei außer Eingriff mit der Verzahnung 122, und
gleichzeitig bewirkt die soeben genannte Feder, daß sich
das Planetenrad 135 relativ zum Planetenradträger zurück
dreht und das dritte Außenrad 102 selbsttätig
wieder nach rechts in seine Betriebsstellung bewegt.
Die einzelnen Teile des Antriebs der Fig. 1
und 5 bestehen großenteils aus Kunststoff, auch dort, wo
dies aus der Art der verwendeten Schraffur nicht unmittel
bar hervorgeht.
Die Zeichnungen sind maßstäblich, im Ausführungsbei
spiel beträgt der Außendurchmesser des dritten Außen
rads 30 und des dritten Außenrads 102 etwa 50 mm. Die
weiteren Abmessungen der verschiedenen Einzelteile er
geben sich dann unmittelbar aus der Zeichnung. Das Außen
rad 28 hat im Beispiel 65 Zähne, das dritte Außenrad 30,
102 hat eine Außenradverzahnung mit 64 Zähnen.
Von beonderem Vorteil bei den verschiedenen Antrieben
ist noch, daß die Endschalter 39, 81 auf der glei
chen Seite des Antriebes angeordnet sein können, an
der auch die Antriebswelle 32 bzw. 32′ liegt. Es kann
zweckmäßig sein, auch das Planetenrad 135 mehrfach vorzu
sehen, insbesondere drei derartige Planetenräder 135 vor
zusehen.
Claims (11)
1. Antrieb für Jalousien od. dgl. mit einem Antriebsmotor, der
über zwei hintereinander geschaltete Planetengetriebe
eine mit der Jalousie zu koppelnde Abtriebswelle antreibt,
wobei die Planetenräder jeweils eines Planetengetriebes
mit einem Korb verbunden sind und mit einem gehäusefesten
Außenrad kämmen, mit einem im Gehäuse drehbar gelagerten,
auf der dem Motor abgewandten Seite der Planetengetriebe
angeordneten dritten Außenrad und mit mindestens einem
vom Getriebe betätigten Endschalter, dadurch gekennzeich
net, daß die Abtriebswelle (32, 32′) mit dem Korb (25)
des vom Motor (2) abgewandten zweiten Planetengetriebes
(20, 23, 25) verbunden ist, daß die Planetenräder (23) des
zweiten Planetengetriebes (20, 23, 25) auch mit dem dritten
Außenrad (30, 102) kämmen, daß das dritte Außenrad (30, 102)
eine von der Zähnezahl des Außenrads (28) des zweiten
Planetengetriebes (20, 23, 25) abweichende Zähnezahl auf
weist, derart, daß es mit einer geringen Drehgeschwindig
keit umläuft, und daß das dritte Außenrad (30, 102) eine
Schaltnocke (36) aufweist, die das Schaltglied des End
schalters (39) betätigt.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schaltnocke (36) an einer rechtwinklig zur Drehachse des
dritten Außenrades (30, 102) verlaufenden Fläche angeordnet
ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das dritte Außenrad (30, 102) des Getriebes von seinem
Antrieb entkoppelbar ist und daß ein weiteres von Hand
betätigbares Zahnrad (76, 152) für das Außenrad (30, 102)
vorgesehen ist, durch das das Außenrad (30, 102) in von
seinem Antrieb entkoppelten Zustand drehbar ist.
4. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
dritte Außenrad (30, 102) von seinem Antrieb dadurch ent
koppelbar ist, daß es parallel zur Richtung seiner Dreh
achse verschiebbar ist.
5. Antrieb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit
dem dritten Außenrad (30) eine Platte (41) um die Welle
des Außenrades (30) drehbar, aber in Richtung der Dreh
achse des Außenrads (30) unverschiebbar verbunden ist,
und daß an der Platte (41) eine in einem Gehäuse (15) des
Zahnrades (76, 152) gelagerte Betätigung (50, 54) zum Ver
schieben des Außenrads (30) angreift.
6. Antrieb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Endschalter (39) an der Platte (41) gehalten ist, und daß
die Platte (41) im Gehäuse (15) drehfest angeordnet ist.
7. Antrieb nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das dritte Außenrad (30, 102) auf seiner
dem Motor (2) abgewandten Seite eine Stirnverzahnung (85,
122) aufweist, daß im Gehäuse ein Zahnrad (76, 152) mit
Außenverzahnung gelagert ist, das derart angeordnet ist,
daß die Stirnverzahnung (85, 122) des Außenrads (30, 102)
nach dem Entkoppeln des Außenrads (30, 102) von seinem
Antrieb durch Verschieben des Außenrads (30, 102) und/oder
des Zahnrades (76, 152) mit der Verzahnung des Zahnrads
(76, 152) in Eingriff bringbar ist, und daß das
Zahnrad (76, 152) von Hand verdrehbar ist.
8. Antrieb nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das dritte Außenrad (102) drehfest mit einem im Gehäuse
unverschiebbar gelagerten gleichachsigen Korb (130, 131,
132) verbunden ist, in dem ein weiteres Planetenrad (135)
gelagert ist, das mit einem im Gehäuse unverschiebbar
aber drehbar gelagerten Außenrad (120, 124) in Eingriff
ist, das an seiner dem Außenrad (102) abgewandten Seite
eine Stirnverzahnung (122) aufweist, und daß das Zahn
rad (152) im Gehäuse derart beweglich gelagert ist, daß
seine Verzahnung mit der Stirnverzahnung (122) des Außen
rads (102) in Eingriff bringbar ist, und daß mit dem wei
teren Planetenrad (135) eine Verschiebevorrichtung gekop
pelt ist, die bei einer Drehung des weiteren Planetenrads
(135) relativ zu seinem Korb (130, 131, 132) eine axiale
Verschiebung des Außenrads (102) bewirkt.
9. Antrieb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Verschiebevorrichtung einen an einer das weitere Planeten
rad (135) tragenden Welle (136) angeordneten Vorsprung
aufweist, der in eine schraubengangförmige Nut (141) in der
Wandung einer die Welle (136) aufnehmenden Bohrung (140)
des Außenrades (102) eingreift.
10. Antrieb nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwi
schen das weitere Planetenrad (135) und seinen Korb (130,
131, 132) eine das weitere Planetenrad (135) in einer
vorbestimmten Richtung vorspannende Feder eingeschaltet
ist.
11. Antrieb nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß das Zahnrad (76, 152) mit einem im Gehäuse im wesent
lichen rechtwinklig zur Drehachse der Antriebswelle (32)
verschiebbar und um seine Achse drehbar gelagerten nach
außen vorragenden Knopf (72, 150) drehfest verbunden ist,
der bei seiner Verschiebung nach innen den Schaltstift (80)
eines weiteren Endschalters (81) betätigt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813139073 DE3139073A1 (de) | 1981-10-01 | 1981-10-01 | Antriebsvorrichtung fuer jalousien oder dergleichen |
| CH553382A CH657892A5 (de) | 1981-10-01 | 1982-09-20 | Antriebsvorrichtung fuer jalousien. |
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