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DE2714021C2 - Vorrichtung zum Abschalten der Drehbewegung einer angetriebenen Welle - Google Patents

Vorrichtung zum Abschalten der Drehbewegung einer angetriebenen Welle

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DE2714021C2
DE2714021C2 DE2714021A DE2714021A DE2714021C2 DE 2714021 C2 DE2714021 C2 DE 2714021C2 DE 2714021 A DE2714021 A DE 2714021A DE 2714021 A DE2714021 A DE 2714021A DE 2714021 C2 DE2714021 C2 DE 2714021C2
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DE
Germany
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gear
switching
gears
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disks
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DE2714021A
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DE2714021A1 (de
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Hans Ing.(grad.) 7841 Bad Bellingen Hügin
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BAUTEX ADOLF STOEVER KG 2857 LANGEN DE
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BAUTEX ADOLF STOEVER KG 2857 LANGEN DE
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Publication date
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    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abschalten der Drehbewegung einer angetriebenen Welle, insbesondere einer Welle eines Fensterbehangs, wie z. B. einer Lamellenjalousie gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Auf zahlreichen Gebieten der Technik werden Vorrichtungen benötigt, die die Drehbewegung einer angetriebenen Welle nach einer einstellbar vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen abschalten. In den meisten Anwendungsfällen handelt es sich um einen elektromotorischen Antrieb, dessen Stromzufuhr auf ein elektrisches Signal hin unterbrochen wird, welches nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Motorwelle erzeugt wird. Bevorzugte Anwendungsgebiete sind der Elektromaschinenbau und die Stellantriebe im Anlagenbau.
Die Vorrichtung, die die Erfindung betrifft, eignet sich zwar für alle genannten Anwendungsfälle, wurde aber speziell für den elektromotorischen Antrieb von Fensterbehängen, wie z. B. Jalousien, entwickelt und wird daher auch anhand dieses Anwendungsbeispiels erläutert.
Bei allen elektromotorisch angetriebenen Jalousien ist es notwendig, eine geräteinterne Endlagenschaltung vorzusehen, die nach einer bestimmten Anzahl von Umdrehungen der Welle des Antriebsmotors, die den Endstellungen der Jalousie entspricht, den Antrieb zu unterbrechen, um die Gefahr einer Zerstörung der Anlage durch unachtsames Betätigen der Steuergeräte zu vermeiden.
Aus der DE-OS 24 26 719 ist zu diesem Zweck eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung bekannt. Bei dieser Vorrichtung werden die Schültscheiben von der angetriebenen Welle über ein Untersetzungsgetriebe und ein Differenzengetriebe angetrieben. Das Untersetzungsgetriebe ist ein rückkehrendes mehrstufiges Planetengetriebe, das das Zentralzahnrad des Differenzengetriebes mit gegenüber der Welle untersetzter Drehzahl antreibt. Das Differenzengetriebe besteht aus Zahnrädern unterschiedlicher Zahnzahlen, die koaxial nebeneinander angeordnet sind und in das von dem Abtriebsritzel des Planetengetriebes gebildete Zentralzahnrad eingreifen. Diese Zahnräder sind jeweils mit Hohlwellenstümpfen versehen, die koaxial ineinandergreifen und auf denen jeweils die Schaltscheiben sitzen.
Das als echtes Planetengetriebe ausgebildete Untersetzungsgetriebe und das die unterschiedliche Drehzahl der Schaltscheiben bewirkende Differenzengetriebe sind funktionsmäßig vollständig voneinander getrennt und axial aneinander anschließend angeordnet. Dadurch ergibt sich eine erhebliche axiale Baulänge der Vorrichtung. Die Schaltscheiben sitzen auf den Hohlwellenstümpfen der Zahnräder des Differenzengetriebes, die
koaxial ineinandergreifen. Dies bedeutet einen sehr großen Fertigungsaufwand und insbesondere eine hohe F'-äzision der Einzelteile. Es müssen nämlich bereits in der einfachsten Ausführung drei Hohlwellenstümpfe konzentrisch ineinander und auf einer zentralen Achse gelagert werden. Eine Erweiterung des ?clialtbereiches der Vorrichtung durch Hinzufügen weiterer Schaltscheiben ist daher praktisch kaum zu realisieren. Schließlich sind bei der bekannten Vorrichtung die einzelnen Schaltscheiben in eine auf dem jeweiligen Hohlwellenstumpf festsiteünde Nabe und einen gegenüber dieser Nabe einrastend verdrehbaren Außenring unterteilt Die Verstellung der Schaltscheiben erfolgt durch Verdrehen dieses Ringes gegen die Naben. Die federnde Einrastung von Außenring und Nabe steht einem über lange Betriebszeiten zuverlässigen Festhalten der Einstellung entgegen. Außerdem ist ein Verstellen der Schaltscheiben nur in den Schritten der Einrastung möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Gattung so zu verbessern, daß sich ein einfacher kompakter Aufbau mit insbesondere geringerer axialer Baulänge ergibt
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist das Untersetzungsgetriebe nicht als echtes Planetengetriebe zwischen die angetriebene Welle und das Zentralzahnrad eingeschaltet, sondern das Zentralzahnrad wird unmittelbar durch die Welle angetrieben. Das die Drehzahl der Welle untersetzende Getriebe wird von dem Zentralzahnrad, den in dieses eingreifende Planetenzahnrädern und der Innenverzahnung der Schaltscheiben gebildet. Im Gegensatz zu einem echten Planetengetriebe sind die Achsen der in das Zentralzahnrad eingreifenden Planetenzahnräder ortsfest gehalten und laufen nicht um das Zentralzahnrad um. Auch die Achsen der mit der Innenverzahnung versehenen Schaltscheiben laufen nicht um das Zentralzahnrad um, sondern fallen mit der Achse des Zentralzahnrades zusammen. Die Funktionen des Untersetzungsgetriebes und des Differenzengetriebes sind in den Planetenzahnrädern und der Innenverzahnung der Schaltscheiben vereinigt, so daß das Untersetzungsgetriebe und das Differenzengetriebe in derselben Radialebene zusammenfallen. Dadurch ergibt sich eine erhebliche Verringerung der axialen Baulänge. Eine zusätzliche Verringerung der axialen Baulänge ergibt sich noch dadurch, daß auch die Schaltscheiben und die diesen zugeordnete Verzahnung des Differenzengetriebes in derselben radialen Ebene angeordnet sind.
Die Einzelteile der Vorrichtung erfordern keine besondere Präzision bei der Herstellung, da nur die Schaltscheiben jeweils auf den Planetenträgern gelagert sind. Die Zahl der Schaltscheiben kann dementsprechend nach Bedarf vergrößert werden, ohne daß sich die Lagertoleranzen addieren und damit die Anforderungen an die Präzision größer werden. Die mögliche Vergrößerung der Anzahl der Schaltscheiben kann dazu ausgenutzt werden, bei gleicher Laufdauer bzw. bei gleicher maximaler Anzahl von Umdrehungen der angetriebenen Welle die Abschaltgenauigkeit zu erhöhen oder die Laufdauer, d. h. die maximale Anzahl von Umdrehungen der angetriebenen Welle bei gleicher Umfangsgeschwindigkeit der Schaltscheiben, d. h. bei gleicher Abschaltgenauigkcit zu vergrößern Die Herstellungskosten werden nicht nur dadurch reduziert, daß die Anforderungen an die Präzision der Einzelteile geringer sind, sondern zusätzlich auch dadurch, daß die Anzahl der benötigten Einzelteile geringer ist
Zur Einstellung der Schaltscheiben wird die Zahnradverbindung zwischen der Welle und dem Zentralzahnrad unterbrochea Es ist daher keine federnde Rastverbindung notwendig, die einer dauerhaften und zuverlässigen Einhaltung der gewählten Einstellung der Schaltscheiben entgegensteht Da sämtliche Antriebsverbindungen durch Zahnradeingriff und ohne federndes Einrasten erfolgen, sind die Anforderungen an das Material gering, so daß sämtliche Teile problemlos aus Kunststoff gefertigt werden können. Die Herstellung aus Kunststoff wird durch die relativ geringen Anforderungen an die Präzision der Einzelteile zusätzlich begünstigt
Die Zahnteilung des Zentralzahnrades bestimmt beim Einkuppeln der Antriebsverbindung mit der Welle die Schrittgröße bei der Verstellung der Schaltscheiben. Diese durch die Zahnteilung des Zentralzahnrades festgelegte Schrittgröße wird aber durch das Untersetzungsverhältnis von Zentralzahnrad zu Planetenzahnrädem und weiter von Planetenzahnrädern zur Innenverzahnung der Schaltscheiben verkleinert. Dadurch ergibt sich eine Verstellbarkeit der Schaltscheiben in sehr feiner Schrittunterteilung.
Der kompakte Aufbau und insbesondere die geringe axiale Baulänge der Vorrichtung ermöglicht es, diese als Getriebeblock zwischen zwei Platinen auf kleinstmöglichem Raum unterzubringen. Die gesamte Vorrichtung kann auf diese Weise als separater Baustein werksseitig montiert werden, so daß das Einsetzen der Abschaltvorrichtung am jeweiligen Einsatzort äußerst einfach ist.
Werden die Planetenträger in einer vorteilhaften Ausführungsform mit axial vorspringenden Zapfen zur drehfesten Verbindung in entsprechende Ausnehmungen des anschließenden Planetenträgers bzw. eine von zwei die Vorrichtung aufnehmenden Getriebeplatinen eingesetzt, so ergibt sich eine besonders einfache Fertigung und Montage, da insbesondere keine Schraubverbindungen benötigt werden.
Das Zentralzahnrad kann mit einem Achsstummel über die Getriebeplatinen hinausragen, wobei auf dem Achsstummel ein Einstellknopf angeordnet ist. Dadurch ist eine Einstellung der Umdrehungszahl bzw. der Endstellung ohne ein Werkzeug möglich. Das Zentralzahnrad wird dazu mit Hilfe des Einstellknopfes axial verschoben, wodurch die Drehantriebsverbindung zwischen der angetriebenen Welle und dem Zentralzahnrad unterbrochen wird. Mittels des Einstellknopfes können die Schaltscheiben dann frei gedreht werden, bis sie die Stellung einnehmen, in welcher die Schaltwippe in die Einkerbungen einfallen kann. Die angetriebene Welle wird nun so lange gedreht, bis die gewünschte Endstellung des durch diese Welle angetriebenen Gerätes, beispielsweise der Lamellenjalousie, erreicht ist. Dann wird das Zentralzahnrad mit Hilfe des Einstellknopfes wieder verschoben, bis das mit dem Zentralzahnrad verbundene Zahnrad in das Antriebszahnrad eingreift und die Drehantriebsverbindung wieder hergestellt ist. Der Abschal'nunkt der Vorrichtung ist damit genau auf die gewünschte Endstellung eingestellt. Das Zentralzahnrad wird dann durch ein Sicherungsglied gegen eine unbeabsichtigte axiale Verschiebung gesperrt.
Ist ein Abschalten in zwei Endstellungen der Drehbewegung der angetriebenen Welle gewünscht, wie dies
in der Praxis regelmäßig der Fall ist, so sind zweckmäßigerweise zwei Zentralzahnräder mit zugehörigen Planetenträgern, Planetenzahnrädern, Schaltscheiben und Schaltwippen vorgesehen, wobei beide Zentralzahnräder mittels fest verbundener Zahnräder mit einem gemeinsamen Antriebszahnrad der angetriebenen Welle in Eingriff stehen. Auch in dieser Ausführungform kann die gesamte Vorrichtung als kompakte Baueinheit zwischen zwei Platinen montiert werden.
Im allgemeinen werden zwei oder mehr Schaltscheiben verwendet. Die unterschiedliche Zahnzahl der Innenverzahnung dieser Schaltscheiben legt die Anzahl der Umdrehungen der Motorwelle fest, nach welcher die Einkerbungen sämtlicher Schaltscheiben die gleiche Winkelstellung aufweisen, so daß die Schaltwippe einfallen und den Antrieb der Welle abschalten kann. Ist nur ein Abschalten nach einigen wenigen Umdrehungen der Motorwelle erforderlich, so kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch nur mit einer Schaltscheibe ausgebildet sein.
Um ein Abschalten nach einer sehr großen Anzahl von Umdrehungen der Motorwelle zu bewirken, kann die Zähnezahldifferenz zwischen den einzelnen Schaltscheiben auf jeweils einen Zahn reduziert werden, wobei die Zahl der Schaltscheiben auf bis zu sechs Scheiben erhöht werden kann. Um die Baukosten der Vorrichtung dadurch nicht zu sehr zu erhöhen, kann pro Schaltscheibe nur ein einziges Planetenrad verwendet werden. Auf diese Weise verringert sich zwar die Genauigkeit des Ausgangssignals bezogen auf die Motorwelle, es ist jedoch andererseits eine erhebliche Erhöhung der Anzahl der Umdrehungen der Motorwelle bis zum Abschalten möglich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 einen ausgebrochenen Längsschnitt durch eine Vorrichtung gem. der Erfindung und
F i g. 2 eine perspektivische Darstellung dieser Vorrichtung.
Die in der Zeichnung dargestellte Abschaltvorrichtung weist drei gleiche hakenförmige Planetenträger 2 auf. die an ihrem einen stirnseitigen Ende zwei diametral angeordnete axial vorspringende Zapfen 4 ode Segmente und am anderen stirnseitigen Ende entsprechend angeordnete Bohrungen oder Ausnehmungen 6 aufweisen.
Mit Hilfe dieser Zapfen 4 und Aussparungen 6 sind die Planetenträger 2 koaxial aneinander anschließend zusammengesteckt, so daß sie drehfest miteinander verbunden sind. Die zusammengesteckten Planetenträger 2 sind zwischen zwei Getriebeplatinen 8 und 10 angeordnet, wobei die Platine 8 im eingebauten Zustand der Vorrichtung zur Betätigung freiliegt, während die Platine 10 im eingebauten Zustand dem abzuschaltenden Antriebsmotor zugewandt ist Der in der Zeichnung rechte der drei Planetenträger 2 ist mit seinen vorspringenden Zapfen 4 in entsprechende Ausnehmungen 6 der Platine 8 eingesetzt, wodurch die gesamte Anordnung der drei Planetenträger 2 drehfest zwischen den Platinen 8 und 10 gehalten wird
Jeder Planetenträger 2 weist an seinem einen stirnseitigen Ende einen oder mehrere axial vorspringende Lagerzapfen 12 auf, auf denen Planetenzahnräder 14 drehbar angeordnet sind. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei diametral angeordnete Lagerzapfen 12 vorgesehen, wobei die vorderen Enden dieser Lagerzapfen 12 als die Zapfen 4 ausgebildet sind, die in die entsprechenden Ausnehmungen 6 des anschließenden Planetenträgers 2 bzw. der Getriebeplatine 8 eingesteckt sind.
Auf dem Außenumfang der Planetenträger 2 sitzt jeweils drehbar eine Schaltscheibe 16, 18 bzw. 20. Die Schaltscheiben 16,18,20 weisen an der den Lagerzapfen 12 der Planetenträger 2 entsprechenden axialen Stirnseite Ausdrehungen auf, die mit einer Innenverzahnung 22, 24 bzw. 26 versehen sind. Diese Innenverzahnungen
ίο 22,24,26 stehen mit den Planetenzahnrädern 14 in Eingriff. Während die drei Planetenzahnräder 14 gleich sind, weisen die Innenverzahnungen 22, 24, 26 der Schaltscheiben 16, 18, 20 bei gleichem Teilkreisdurchmesser eine unterschiedliche Zähnezahl auf. Im dargestellten Beispiel ist für die Schaltscheibe !6 eine Zähnezahl von 30 Zähnen, für die Schaltscheibe 18 eine Zähnezahl von 32 Zähnen und für die Schaltscheibe 20 eine Zähnezahl von 34 Zähnen gewählt. Koaxial in den Planetenträgern 2 ist ein langgestrecktes Zentralzahnrad 30 angeordnet, das drehbar und axial verschiebbar in einer Bohrung 32 der äußeren Getriebeplatine 8 und einer Bohrung 34 der antriebsseitigen Getriebeplatine 10 gelagert ist Die Verzahnung des Zentralzahnrades
30 erstreckt sich über die gesamte Länge der drei Planetenträger 2 und steht mit den Planetenzahnrädern 14 in Eingriff.
Das Zentralzahnrad 30 ragt mit einem Achsstummel
31 über die äußere Getriebeplatine 8 hinaus. Auf dem Achsstummel 31 sitzt ein vorzugsweise aufgespritzter Dreh- und Einstellknopf 36. Auf das axial andere Ende des Zentralzahnrades 30 ist ein Zahnrad 38 drehfest aufgesteckt und mittels eines Sicherungsringes 40 gegen axiale Verschiebung auf dem Zentralzahnrad 30 festgelegt
Das Zahnrad 38 greift in ein Antriebszahnrad 42 ein, das von dem vorgeschalteten Gerät, beispielsweise dem elektrischen Antriebsmotor einer Lamellenjalousie, angetrieben wird.
Die axiale Breite und die axiale Lage des Zahnrads 38 und des Antriebszahnrads 42 ist so mit dem axialen Verschiebungsweg des Zentralzahnrades 30 abgestimmt, daß das Zahnrad 38 in der in F i g. 1 dargestellten einen Endlage des Verschiebungsweges des Zentraizahnrades 3ö in das Antriebszahnrad 42 eingreift, während in der nicht dargestellten, in F i g. 1 linken Endlage des Verschiebungsweges des Zentralzahnrades 30 das Zahnrad 38 axial außer Eingriff von dem Antriebszahnrad 42 kommt In der in F i g. 1 dargestellten rechten Endlage des Verschiebungsweges des Zentralzahnrades 30, in der das Zahnrad 38 mit dem Antriebszahnrad 42 in Eingriff steht, v.'ird zwischen der inneren Stirnfläche des Einstellknopfes 36 und der axial äußeren Stirnfläche der Getriebeplatine 8 bzw. eines Nabenvorsprungs dieser Platine 8 eine Umfangskerbe 56 gebildet, in die ein den Achsstummel 31 umgreifendes gabelförmiges Sicherungsglied 58 radial eingeschoben werden kann, um das Zentralzahnrad 30 gegen eine axiale Verschiebung zu sichern.
Wird das Zentralzahnrad 30 über das Zahnrad 38 durch das Antriebszahnrad 42 angetrieben, so werden über die Planetenzahnräder 14 die Schaltscheiben 16, 18, 20 aufgrund der unterschiedlichen Zähnezahlen der Innenverzahnung 22, 24 und 26 mit unterschiedlicher Winkelgeschwindigkeit angetrieben. In dem angegebenen Beispiel mit Zähnezahlen 30, 32 und 34 wird die Schaltscheibe 16 mit einer ca. 5 höheren Winkelgeschwindigkeit und die Schaltscheibe 20 mit einer ca. 5 niedrigeren Winkelgeschwindigkeit als die Schalt-
scheibe 18 angetrieben.
Die Schaltscheiben 16, 18 und 20 weisen an ihrem Außenumfang jeweils eine Einkerbung 28 auf. Zwischen den beiden Getriebeplatinen 8 und 10 ist unter den Schaltscheiben eine Schaltwippe 44 auf einer Achse 46 schwenkbar angeordnet. Die Schaltwippe 44 weist eine Schaltrollenachse 48 auf, auf der drei Schaltrollen 50 derart angeordnet sind, daß sie auf dem Umfang der Schaltscheiben 16,18 bzw. 20 abrollen.
Unter der Schaltwippe 44 ist ein Mikroschalter 52 angeordnet, der mit seinem federbelasteten Schaltstift 54 die Schaltwippe 44 und somit die Schaltrollen 50 gegen den Außenumfang der Schaltscheiben 16,18,20 drückt.
Fällt aufgrund der unterschiedlichen Winkelgeschwindigkeit der drei Schaltscheiben 16, 18, 20 die Winkelstellung der drei Einkerbungen 28 dieser Schaltscheiben im Winkelbereich der Schaltrollen 50 zusammen, so kann die Schaltwippe 44 mit den drei Schaltrollen 50 in die Einkerbungen 28 einfallen und der Mikroschalter 52 wird betätigt.
Durch die Betätigung des Mikroschalters 52 wird der Antrieb in einer Drehrichtung abgeschaltet. Beispielsweise wird dadurch die eine Endlage einer Lamellenjalousie festgelegt.
Für die zweite Drehrichtung des Antriebsmotors kann eine identische Abschaltung vorgesehen sein, die beispielsweise die andere Endstellung einer Lamellenjalousie festlegt. Für diese zweite Abschaltung ist eine identisch aufgebaute Anordnung von Zentralzahnrad 30' mit aufgestecktem Zahnrad 38' und Einstellknopf 36' sowie Planetenträgern 2', Planetenzahnrädern 14', Schaltscheiben 16', 18', 20', Schaltwippe 44' und Mikroschalter 52' vorgesehen, die zwischen denselben Getriebeplatinen 8 und 10 angeordnet sind. Beide Zahnräder 38 und 38' stehen mit demselben Antriebszahnrad 42 in Eingriff.
Zur Einstellung des Abschaltpunktes werden jeweils die Zentralzahnräder 30 bzw. 30' mittels der Einstellknöpfe 36 bzw. 36' axial in die in F i g. 1 linke Endstellung verschoben, so daß die Drehantriebsverbindung zwischen den Zahnrädern 38 bzw. 38' und dem Antriebszahnrad 42 unterbrochen ist. Die Schaltscheiben 16, 18, 20 bzw. 16', 18', 20' können nun unabhängig von dem Antrieb durch Verdrehen der Einstellknöpfe 36 bzw. 36' verdreht werden, bis die Schaltstellung erreicht ist, in welcher die Schaltwippe 44 bzw. 44' mit ihren Schaltrollen 50 bzw. 50' in die Ausnehmungen 28 bzw. 28' einfällt.
In der praktischen Anwendung wird die Abschaltvorrichtung vom Werk so voreingestellt, daß nach einigen Umdrehungen des Antriebszahnrades 42 die Schaltscheiben 16,18, 20 die Schaltstellung erreichen und der Antrieb stillgesetzt wird. Daraufhin wird der Einstellknopf 56 eingedrückt und so weit verdreht, bis die Schaltrollen 50 aus den Einkerbungen 28 herausgehoben werden, so daß der Antrieb wieder zu laufen beginnt. Die Schaltscheiben werden dabei jedoch nicht angetrieben.
Erreicht nun das vorgeschaltete Gerät, z. B. der Jalousieantrieb die gewünschte Abschaltstellung, wird der Einstellknopf 36 wieder zurückgedreht, so daß die Schaltrollen 50 in die Einkerbungen 28 der Schaltscheiben einfallen, der Mikroschalter 52 betätigt und der Antrieb abgeschaltet wird. Nun wird der Einstellknopf 36 wieder herausgezogen, so daß das Zahnrad 38 in das Antriebszahnrad 42 eingekuppelt und die Drehantriebsverbindung wieder hergestellt wird. Anschließend wird das Sicherungsglied 58 eingeschoben, um ein unbeaosichtigtes axiales Verschieben des Zentralzahnrades 30 zu verhindern.
Die Einstellung der Schaltscheiben 16', 18', 20' auf die andere Endstellung der Drehbewegung des Antriebs bzw. die andere Abschaltstellung des Jalousieantriebs wird in entsprechender Weise durchgeführt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Abschalten der Drehbewegung einer angetriebenen Welle, insbesondere einer Welle eines Fensterbehangs wie z. B. einer Lamellenjalousie, nach einer einstellbar vorbestimmten Anzahl von Umdrehungen mit einer oder mehreren koaxial nebeneinander angeordneten, am Außenumfang mit Einkerbungen versehenen Schaltscheiben, an deren Außenumfang eine Schaltwippe anliegt, die in die Einkerbung einfällt und den Antrieb der Welle abschaltet, mit einem antriebsmäßig zwischen der Welle und den Schaltscheiben angeordneten Untersetzungsgetriebe und mit einem durch die Welle angetriebenen Zentralzahnrad, das die Schaltscheiben über diesen jeweils zugeordnete Zahnräder unterschiedlicher Zahnzahl antreibt, dadurch gekennzeichnet, dall das Zentralzahnrad (30) von axial aneinander anschließenden, drehfest gehaltenen, hülsenförmigen Planetenträgern (2) umschlossen ist, deren Anzahl der Zahl der Schaltscheiben (16, 18, 20) entspricht, daß an jedem Planetenträger (2) wenigstens ein in das Zentralzahnrad (30) eingreifendes Planetenzahnrad (14) gelagert ist und daß die Zahnräder unterschiedlicher Zahnzahl durch mit den jeweiligen Planetenzahnrädern (14) in Eingriff stehende Innen verzahnungen (22, 24, 26) der drehbar auf dem Außenumfang der Planetenträger (2) gelagerten Schakscheiben (16, 18,20) gebildet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenträger (2) axial vorspringende Zapfen (4) aufweisen, mit denen sie zur drehfesten Verbindung in entsprechende Ausnehmungen (6) des anschließenden Planetenträgers bzw. einer von zwei die Vorrichtung aufnehmenden Getriebeplatinen (8) eingreifen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenzahnräder (14) auf axial vorspringenden Lagerzapfen (12) der Planetenträger (2) sitzen, deren axial vorspringende Zapfen (4) zur drehfesten Verbindung in die Ausnehmungen (6) des anschließenden Planetenträgers (2) bzw. der Getriebeplatine (8) eingreifen.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentralzahnrad (30) axial verschiebbar gelagert und fest mit einem koaxial angeordneten Zahnrad (38) verbunden ist, welches in einer Endstellung des axialen Verschiebungsweges des Zentralzahnrades mit einem Antriebszahnrad (42) der angetriebenen Welle in Eingriff steht und in der anderen Endstellung des Verschiebungsweges axial uiußer Eingriff von diesem Antriebszahnrad ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Zentralzahnirad (30) mit einem Achsstummel (3i) über die Getriebeplatine (8) hinausragt, daß auf dem Achsstunimel ein Einstellknopf (36) angeordnet ist und daß ein Sicherungsglied (58) vorgesehen ist, das in der dem Eingriff in das Antriebszahnrad (42) entsprechenden Endstellung des Verschiebungsweges in eine Umfangskerbe des Achsstummels b.w. des Einstellknopfes zur Verhinderung einer axialen Verschiebung des Zentralzahnrades bewegbar ;ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abschalten in zwei Endstellungen der Drehbewegung der angetriebenen Welle zwei Zentralzahnräder (30, 300 mit zugehörigen Planetenträgern (2, 2'), Planetenzahnrädern (14, 14'), Schaltscheiben (16, 16', 18, IS-", 20, 200 und Schaltwippen (44, 44') vorgeseher, sind, wobei beide Zentralzahnräder mittels fest verbundener Zahnräder (38, 380 mit einem gemeinsamen Antriebszahnrad (42) der angetriebenen Welle in Eingriff stehen.
DE2714021A 1977-03-30 1977-03-30 Vorrichtung zum Abschalten der Drehbewegung einer angetriebenen Welle Expired DE2714021C2 (de)

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JP53035370A JPS5926045B2 (ja) 1977-03-30 1978-03-29 駆動軸の回転運動を停止せしめるための装置

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DE2714021A1 DE2714021A1 (de) 1978-10-12
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