DE3118939C1 - Ausbaugestell fuer den Strebausbau im untertaegigen Grubenbetrieb - Google Patents
Ausbaugestell fuer den Strebausbau im untertaegigen GrubenbetriebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Ausbaugestell für den Strebausbau im untertägigen Grubenbetrieb, welches
mit einer auf dem Liegenden abgestützten Liegendkufe
und einer das Hangende abstützenden Hangendkappe versehen ist und durch mindestens einen Hydraulikstempel
zwischen Hangendem und Liegendem verspannbar ist, wobei zwischen Liegendkufe und Hangendkappe
mindestens eine Stabilisierungsschwinge angeordnet ist, welche um in Streblängsrichtung
verlaufende Gelenkachsen verschwenkbar sowohl mit der Liegendkufe als auch mit der Hangendkappe in
Verbindung steht.
Zu den Ausbaugestellen gemäß Gattungsbegriff zählen sowohl Schildausbaugestelle (z.B. B DE-AS
24 03 834), bei denen der Bruchschild die Funktion der Stabilisierungsschwinge hat, als auch Bockausbaugestelle
(DE-AS 27 21 381), bei denen zwischen Hangendkappe und Liegendkufe eine gesonderte Stabilisierungsschwinge angeordnet ist.
Ein wesentliches Merkmal der Ausbaugestelle der erfindungsgemäßen Gattung besteht darin, daß das
obere Ende der Stabilisierungsschwinge bzw. die daran befestigte Hangendkappe bei Absenkbewegungen der
Hangendkappe relativ zur Liegendkufe entlang einer vorgegebenen Linie geführt sind, deren geometrische
Form von der Ausbildung der gelenkigen Verbindung zwischen Stabilisierungsschwinge und Liegendkufe
abhängt. So ist bei Schildausbaugestellen die gelenkige Verbindung zwischen der Liegendkufe und der Stabilisierungsschwinge
oft als Gelenkviereck ausgebildet, derart, daß sich die Spitze der Stabilisierungsschwinge
beim Absenken entlang einer langgestreckten, etwa S-förmigen Lemniskate bewegt, welche einer geraden
vertikalen Linie etwa angepaßt ist. Jedoch auch bei der sogenannten Lemniskatenführung läßt sich nicht vermeiden,
daß beim Zusammendrücken des Ausbaugestelles unter dem Einfluß des Gebirgsdruckes bankparallele
Relativbewegung zwischen der Hangendkappe und dem Hangenden bzw. zwischen der Liegendkufe und
dem Liegenden auftreten. Solche Relativbewegungen lassen sich nämlich nur dann vermeiden, wenn die von
der Führung erzwungene kinematische Bewegung der Spitze der Stabilisierungsschwinge genau mit der
Bewegungsrichtung des Hangenden zusammenfällt, was in der Praxis fast niemals der Fall ist.
Die erwähnten bankparallelen Verschiebungen zwischen dem Hangenden und der Hangendkappe bzw·,
dem Ligenden und der Ligendkufe verursachen natürlich große bankparallele Kraftkomponenten, die
von der Stabilisierungsschwinge bzw. deren Verlagerung an die Liegendkufe und Hangendkappe abgenommen
werden müssen. Diese Bauteile werden deshalb in der Praxis entsprechend stabil ausgelegt. Bei der
statischen Berechnung dieser Bauteile wird ein Reibungsbeiwert zwischen Stahl und Gestein von μ = 0,3
zugrundegelegt. Das bedeutet, daß diese Bauteile so ausgelegt werden müssen, daß sie bankparallele
Kraftkomponenten aufnehmen können, die etwa dem 0,3fachen des Ausbauwiderstandes entsprechen. Höhere
Reibbeiwerte oder schlimmstenfalls Formschluß an Kanten oder Unebenheiten des Hangenden oder
Liegenden führen selbst bei einer derart stabilen Ausführung der Bauteile unweigerlich zur Überlastung
und Zerstörung derselben.
Nach dem Stande der Technik (DE-AS 27 21 381) ist es bekannt, die bankparallelen Verschiebungen im
Bereich der Befestigung der Stabilisierungsschwinge an der Hangendkappe auszugleichen, und zwar dadurch,
daß die in Streblängsrichtung verlaufende Gelenkachse zwischen Stabilisierungsschwinge und Hangendkappe
in Längsrichtung der Hangendkappe in einem Gleitlager verschiebbar gelagert ist. Dies bedeutet jedoch
einerseits lagertechnisch einen erheblichen Aufwand und zusätzlich Verschleiß; andererseits ist es erforderlich,
zusätzliche Rückstellelemente in Form von Druckmittelzylindern oder dgl. vorzusehen, durch
welche die Gelenkachse nach einer etwa aufgetretenen Verschiebung vor dem erneuten Verspannen des
Ausbaugestelles wieder in die ursprüngliche Lage verschoben wird.
Nach dem Stand der Technik (DE-PS 23 09 671; DE-OS 23 20 960; DE-AS 24 03 834; DE-AS 27 21 381)
ist es weiterhin bekannt, zwischen dem oberen Ende der Stabilisierungsschwinge und der Hangendkappe außer
dem Gelenk mit in Streblängsrichtung verlaufender Gelenkachse ein weiteres Gelenk mit in Längsrichtung
der Kappe verlaufender Gelenkachse oder insgesamt ein Kugelgelenk vorzusehen. Diese zusätzliche Gelenkigkeit
erlaubt eine Neigung der Hangendkappe um eine in Längsrichtung der Hangendkappe verlaufende
Achse zur Anpassung an etwa vorhandene Welligkeiten des Hangenden, löst aber die durch die unvermeidbaren
bankparallelen Verschiebungen zwischen Hangendem und Hangendkappe bzw. Liegendem und Liegendkufe
verursachten Probleme nicht. Außerdem sind auch hier verhältnismäßig aufwendige Rückstellmittel erforderlich,
damit die Hangendkappe nach dem Lösen des Ausbaugespannes aus der Verspannung in ihre Ursprungslage
zurückkehrt
Es ist Aufgabe der Erfindung, das Ausbaugestell gemäß Gattungsbegriff mit technisch einfachen Mitteln
dahingehend weiterzubilden, daß die Hangendkappe den Absenkbewegungen des Hangenden folgen kann,
sich erforderlichenfalls auch in beliebigen Richtungen neigen kann und beim Lösen aus der Verspannung
zwischen Hangendem und Liegendem selbsttätig in die von der Geometrie des Führungssystems vorgegebene
Ursprungslage zurückkehrt
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung ausgehend von einem Ausbaugestell gemäß dem
Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 vor, daß die Stabilisierungsschwinge und/oder die sie führenden
Lenker als gegen Schub- und Torsionskräfte nachgiebige Federelemente ausgebildet sind, deren Rückstellkräfte
so groß bemessen sind, daß sie Teile des aus der Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem
gelösten Ausbaugestelles unter Einwirkung der Rückstellkräfte in die Ursprungslage zurückgestellt werden.
Beim Ausbaugestell gemäß der Erfindung erfolgt der Ausgleich der beim Zusammendrücken des Ausbaugestelles
auftretenden bankparallelen Verschiebungen innerhalb des elastisch nachgiebige Elemente enthaltenden
Stabilisierungs- und Führungssystemes durch eine entsprechende elastische Verformung der elastischen
Bauteile, so daß es zu den gefürchteten Überlastungserscheinungen nicht kommen kann. Infolge der Nachgiebigkeit
gegen Torsionskräfte kann sich die Hangendkappe gegebenenfalls auch um eine in ihrer Längsrichtung
verlaufenden Achse neigen, was in den Federelementen des Stabilisierungs- und Führungssystemes
durch eine entsprechende Torsion der Federelemente ausgeglichen wird. Diese Verformungen sind indessen
nur möglich, wenn durch die Hangendkräfte entsprechend große Kräfte in das Ausbaugestell eingeleitet
werden. Ist das Ausbaugestell hingegen aus der Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem
gelöst, so vermögen die verhältnismäßig starken Rückstellkräfte die Teile des Ausbaugestelles wieder in
ihre von der Geometrie des Führungssystemes vorgegebene Ursprungslage zurückzustellen.
Für die Verwirklichung der Erfindung brauchen lediglich die Stabilisierungsschwinge und/oder die
Führungslenker durch eine entsprechende Materialauswahl, Formgebung und Dimensionierung als Federelemente
ausgebildet zu werden. Im übrigen werden weder zusätzliche Lagerelemente noch Rückstellmittel oder
dergleichen benötigt. Die Gesamtvorrichtung behält also den einfachen und für den Einsatz unter Tage
erforderlichen robusten Aufbau.
Zweckmäßig bestehen gemäß Patentanspruch 2 die
Zweckmäßig bestehen gemäß Patentanspruch 2 die
Stabilisierungsschwinge und/oder die sie führenden Lenker aus einer oder mehreren Blattfedern, die parallel
und mit Abstand zueinander in parallel zur Schwenkebene der Stabilisierungsschwinge verlaufenden Ebenen
angeordnet sind. Derart aufgebaute, gegebenenfalls aus parallelen, mit Abstand zueinander angeordneten
Blattfedern bestehende Federelemente sind einerseits tordierbar, gegen Stauchkräfte in dem erforderlichen
Maße nachgiebig und dennoch in der Schwenkebene verhältnismäßig biegesteif, was für die Führungsfunktion
dieser Teile bei aus der Verspannung gelöstem Ausbaugestell wichtig ist
Gegebenenfalls können gemäß Patentanspruchs
zwischen der Liegendkufe und der Hangendkappe zwei oder mehr Stabilisierungsschwingen insbesondere nebeneinander
angeordnet werden. Hierdurch ist es möglich, die Führungskräfte optimal auf das Ausbaugestell
zu verteilen, wodurch man mit besonders schwach dimensionierten Stabilisierungsschwingen auskommt
Ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht vor, daß bei einem Ausbaugestell mit
versatzseitig angeordneter Stabilisierungsschwinge, d. h. also bei einem Schildausbaugestell, an der oder den
Stabilisierungsschwingen ein Versatzabschirmschild befestigt ist, wobei die Befestigungsmittel zwischen
Stabilisierungsschwinge und Versatzabschirmschild das für die Verformung der Stabilisierungsschwinge erforderliche
Spiel belassen. Bei dem so ausgebildeten Ausbaugestell sind die beim bekannten Schildausbaugestell
von dem Bruchschild erfüllten Funktionen, nämlich die Führung der Hangendkappe einerseits und die
Abschirmung gegen Bruchberge andererseits, voneinander getrennt worden, nämlich dahingehend, daß die
Führungsfunktion nur noch von den Stabilisierungsschwingen und die Abschirmfunktion nur noch von dem
Versatzabschirmschild wahrgenommen wird, so daß beide Teile voneinander getrennt werden konnten. Dies
war notwendig, weil der Versatzabschirmschild wegen der auf ihn einwirkenden großen Kräfte sehr stabil sein
muß, während die Stabilisierungsschwinge zumindest gegen Torsionskräfte und Stauchkräfte nachgiebig sein
muß.
Zweckmäßig ist gemäß Patentanspruch 5 weiterhin vorgesehen, daß die Befestigung des Versatzabschirmschildes
an den Stabilisierungsschwingen durch dem Versatzabschirmschild zugeordnete Laschen mit Langlöchern
erfolgt, in welche der Stabilisierungsschwinge zugeordnete Bolzen mit allseitigem Spiel eingreifen. Auf
diese Weise wird eine einfache und ausreichend feste Verbindung zwischen der oder den Stabilisierungsschwingen
und dem Versatzabschirmschild ermöglicht, welche den Stabilisierungsschwingen das für die
elastische Verformbarkeit erforderliche Spiel beläßt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert Es
zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht eines Ausbaugestelles gemäß der Erfindung;
F i g. 2 einen Längsschnitt durch die beiden Stabilisierungsschwingen
des in Fig. 1 dargestellten Ausbaugestelles.
In der Zeichnung ist die auf dem Liegenden abgestützte Liegendkufe des Ausbaugestelles mit dem
Bezugszeichen 1 und die das Hangende abstützende Hangendkappe mit dem Bezugszeichen 2 bezeichnet
Zwischen der Liegendkufe und der Hangendkappe 2 sind hydraulische Stempel 3 angeordnet die in nicht
näher dargestellter Art und Weise raumgelenkig sowohl
an der Liegendkufe als auch an der Hangendkappe 2 angreifen und dazu dienen, das Ausbaugestell zwischen
Hangendem und Liegendem zu verspannen.
Am versatzseitigen Ende sind die Liegendkufe 1 und die Hangenkappe 2 durch Führungs- und Stabilisierungselemente
verbunden. Diese weisen zwei parallel zueinander angeordnete Stabilisierungsschwingen 4 auf,
welche an ihren oberen Enden durch Bolzengelenke 5 mit in Streblängsrichtung verlaufender Gelenkachse am
versatzseitigen Ende der Hangendkappe 2 befestgt sind. Die unteren Enden der Stabilisierungsschwingen 4 sind
über je zwei Bolzengelenke 6 und 7 mit Lenkern 8 und 9 verbunden, die ihrerseits über je ein weiteres Bolzengelenk
10 bzw. 11 mit dem versatzseitigen Ende der Liegendkufe 1 in Verbindung stehen. Auf diese Weise
bilden die beiden Lenker 8 und 9, der untere Abschnitt der Stabilisierungsschwinge 4 und das versatzseitige
Ende der Liegendkufe 1 ein Gelenkviereck, an dessen Ecken die Bolzengelenke 6, 7,10 und 11 mit jeweils in
Streblängsrichtung verlaufenden Gelenkachsen liegen und durch welches die Stabilisierungsschwinge 4 derart
geführt wird, daß ihr oberes Ende und damit die daran befestigte Hangendkappe 2 beim Absinken relativ zur
Liegendkufe 1 entlang einer langgestreckten Lemniskate geführt werden, die einer vertikalen Geraden nahezu
angepaßt ist.
Die Stabilisierungsschwingen 4 sind erfindungsgemäß als gegen Stauchkräfte und Torsionskräfte nachgiebige
Federelemente ausgebildet. Hierzu bestehen die Stabilisierungsschwingen 4 jeweils aus zwei mit Abstand
zueinander angeordneten, relativ dünnen, aus Federstahl bestehenden Blattfedern 4a und 4b, die sich in
Ebenen erstrecken, die parallel zur Schwenkebene der Stabilisierungsschwinge verlaufen. Beim Auftreten von
Stauchkräften können sich diese Blattfedern 4a und 46 seitlich ein- oder ausbauchen und auf diese Weise den
Stauchkräften nachgeben. Außerdem können sie sich um ihre Längsachse verdrehen und hierbei Torsionskräften
nachgeben. Dennoch sind die Blattfedern 4a und 4b in der Schwenkebene der Stabilisierungsschwinge 4
verhältnismäßig biegesteif.
Die Blattfedern 4a und 4b sind so ausgelegt, daß die durch die Verformung erzeugten Rückstellkräfte so
groß sind, daß die Teile des aus der Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem gelösten Ausbaugestelles
unter der Einwirkung dieser Rückstellkräfte in die Ursprungslage zurückgestellt werden.
Auf der Stabilisierungsschwinge 4 liegt weiterhin ein Versatzabschirmschild 12 auf, der mit Befestigungslaschen
13 versehen ist, in welchen sich Langlöcher 14 befinden, in welche mit den Blattfedern 4a bzw. 46
verbundene Befestigungsbolzen 15 mit allseitigem Spiel eingreifen. Dieses Spiel ist so groß bemessen, daß die
gewollte und zulässige Verformung der Stabilisierungs-
> schwinge 4 durch den aufliegenden Versatzabschirmschild
12 nicht behindert wird.
Beim in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwischen der Liegendkufe 1 und der
Hangendkappe 2 zwei Stabilisierungsschwingen 4
i" vorgesehen. Abweichend davon reicht unter Umständen
auch eine einzige Stabilisierungsschwinge 4 aus. Gegebenenfalls können auch drei oder mehr Stabilisierungsschwingen
4 verwendet werden, die dann entsprechend schwächer ausgeführt werden. Gegebenenfalls
können die Stabilisierungsschwingen 4 auch in Schreitrichtung hintereinander im Ausbaugestell angeordnet
werden.
Beim in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen weiterhin die Stabilisierungsschwingen 4
aus jeweils zwei Blattfedern 4a und 4b. Abweichend davon können die Stabilisierungsschwingen aber auch
aus einer einzigen Blattfeder oder aus mehr als zwei parallel mit Abstand zueinander angeordneten Blattfedern
bestehen.
Schließlich können abweichend vom in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel auch die die Stabilisierungsschwinge
4 führenden Lenker 8 und 9 als Federelemente ausgebildet sein und ebenso wie die
Stabilisierungsschwinge 4 aus einer oder mehreren mit Abstand zueinander angeordneten Blattfedern bestehen.
| Bezugszeichenliste | Liegendkufe | |
| 1 = | Hangendkappe | |
| 35 | 2 = | Stempel |
| 3 = | Stabilisierungsschwinge | |
| 4 = | Blattfeder | |
| 4a = | Blattfeder | |
| 46 = | Bolzengelenk | |
| 40 | 5 = | Bolzengelenk |
| 6 = | Bolzengelenk | |
| 7 = | Lenker | |
| 8 = | Lenker | |
| 9 = | Bolzengelenk | |
| 45 | 10 = | Bolzengelenk |
| 11 = | Versatzabschirmschild | |
| 12 = | Befestigungslasche | |
| 13 = | Langloch | |
| 14 = | Befestigungsbolzen | |
| 50 | 15 = |
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
- Leerseite -
- Leerseite -
Claims (5)
1. Ausbaugestell für den Strebausbau im untertägigen Grubenbetrieb, welches mit einer auf dem
Liegenden abgestützten Liegendkufe und einer das Hangende abstützenden Hangendkappe versehen
ist und durch mindestens einen Hydraulikstempel zwischen Hangendem und Liegendem verspannbar
ist, wobei zwischen Liegendkufe und Hangendkappe mindestens eine Stabilisierungsschwinge angeordnet
ist, welche um in Streblängsrichtung verlaufende Gelenkachsen verschwenkbar sowohl mit der
Liegendkufe als auch mit der Hangendkappe in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stabilisierungsschwinge (4) und/oder die sie führenden Lenker (8,9) als gegen Schub- und
Torsionskräfte nachgiebige Federelemente ausgebildet sind, deren Rückstellkräfte so groß bemessen
sind, daß die Teile des aus der Verspannung zwischen Hangendem und Liegendem gelösten
Ausbaugestells unter Einwirkung der Rückstellkräfte in die Ursprungslage zurückgestellt werden.
2. Ausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungsschwinge (4)
und/oder die sie führenden Lenker (8, 9) aus einer oder mehreren Blattfedern (4a, Ab) bestehen, die
parallel und mit Abstand zueinander in parallel zur Schwenkebene der Stabilisierungsschwinge (4) verlaufenden
Ebenen angeordnet sind.
3. Ausbaugestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Liegendkufe
(1) und der Hangendkappe (2) zwei oder mehr Stabilisierungsschwingen (4) insbesondere nebeneinander
angeordnet sind.
4. Ausbaugestell nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, mit einer versatzseitig angeordneten
Stabilisierungsschwinge, dadurch gekennzeichnet, daß an der oder den Stabilisierungsschwingen
ein Versatzabschirmschild (12) befestigt ist, wobei die Befestigungsmittel (13, 14, 15) zwischen
Stabilisierungsschwinge (4) und Versatzabschirmschild (12) das für die Verformung der Stabilisierungsschwinge
(4) erforderliche Spiel belassen.
5. Ausbaugestell nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung des Versatzabschirmschildes
(12) an den Stabilisierungsschwingen (4) durch dem Versatzabschirmbild (12) zugeordnete
Laschen (13) mit Langlöchern (14) erfolgt, in welche den Stabilisierungsschwingen (4) zugeordnete Bolzen
(15) mit allseitigem Spiel eingreifen.
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| DE3118939A DE3118939C1 (de) | 1981-05-13 | 1981-05-13 | Ausbaugestell fuer den Strebausbau im untertaegigen Grubenbetrieb |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE3118939A DE3118939C1 (de) | 1981-05-13 | 1981-05-13 | Ausbaugestell fuer den Strebausbau im untertaegigen Grubenbetrieb |
Publications (1)
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|---|---|
| DE3118939C1 true DE3118939C1 (de) | 1982-11-04 |
Family
ID=6132159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3118939A Expired DE3118939C1 (de) | 1981-05-13 | 1981-05-13 | Ausbaugestell fuer den Strebausbau im untertaegigen Grubenbetrieb |
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| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
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