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DE2615629B2 - Schildausbaugestell - Google Patents

Schildausbaugestell

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Publication number
DE2615629B2
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DE
Germany
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shield
support frame
elements
end cap
sole construction
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE2615629A
Other languages
English (en)
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DE2615629A1 (de
Inventor
James Anthony Sutton
John Hirst Walker
John Henry Waters
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DOWTY MINING EQUIPMENT Ltd ASHCHURCH TEWKESBURY GLOUCESTERSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
Original Assignee
DOWTY MINING EQUIPMENT Ltd ASHCHURCH TEWKESBURY GLOUCESTERSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
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Filing date
Publication date
Application filed by DOWTY MINING EQUIPMENT Ltd ASHCHURCH TEWKESBURY GLOUCESTERSHIRE (GROSSBRITANNIEN) filed Critical DOWTY MINING EQUIPMENT Ltd ASHCHURCH TEWKESBURY GLOUCESTERSHIRE (GROSSBRITANNIEN)
Publication of DE2615629A1 publication Critical patent/DE2615629A1/de
Publication of DE2615629B2 publication Critical patent/DE2615629B2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/03Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor having protective means, e.g. shields, for preventing or impeding entry of loose material into the working space or support
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0004Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face
    • E21D23/0034Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face comprising a goaf shield articulated to a base member
    • E21D23/0039Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face comprising a goaf shield articulated to a base member and supported by a strut or by a row of struts parallel to the working face

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schildausbaugestell bestehend aus einer Sohlkonstruktion und einer einteiligen, über zwei Gelenke mit dem Bruchschild schwenkbar verbundenen Hangendkappe, die durch mindestens einen sich auf der Sohlkonstruktion gelenkig abstützenden Stempel von der Sohikonstruktion distanziert ist, wobei der Stempel auch an seinem oberen Ende gelenkig gelagert ist.
Bei einem vorbekannten Schildausbaugestell dieser Art (DE-OS 2116365), bei dem die einteilige Hangendkappe relativ breit ausgebildet ist, ist an der Sohlkonstruktion ein einteiliger Bruchschild angelenkt, an dem die Hangendkappe über zwei Gelenke schwenkbar angebracht ist. Hierdurch kann die Hangendkapp^ Kippbewegungen um eine horizontale, parallel zum Abbaustoß verlaufende Achse ausführen. Nicht jedoch möglich sind sogenannte Rollbewegungen der Hangendkappe, d. h. Bewegungen um eine in Längsrichtung des Gestells verlaufende Achse, so daß die Anpaßbarkeit der Hangendkappe an das Hangende beschränkt ist.
Es ist bereits ein Schildausbaugestell etwas anderer Gattung, jedoch ebenfalls mit relativ breiter Hangendkappe vorbekannt (DE-OS 2320960), bei dem die Hangendkappe mitte's eines einzelnen Universalgelenkes am Bruchschild angelenkt ist, so daß die Hangendkappe nicht nur Kippbewegungen, sondern auch Rollbewegungen ausführen kann. Dies bedingt jedoch, daß die Hangendkappe auch eine Drehbewegung um eine vertikale Achse ausführen kann; dies ist unerwünscht, da hierbei keilförmige Spalte zwischen den benachbarten Hangendkappen nebeneinander angeordneter Schildausbaugestelle entstehen, durch die Bergeversatz in den Arbeitsraum gelangen kann. Ferner führt diese Lagerung der Hangendkappe am Bruchschild dazu, daß die Hangendkappe relativ steif und somit schwer ausgebildet werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schildausbaugestell der eingangs angegebenen Gattung dahingehend zu verbessern, daß sich die Hangendkappe an Unebenheiten des Hangendes besser anpassen kann und in der Lage ist, sowohl Kipp- als auch sogenannte Rollbewegungen um eine in Längsrichtung des Gestells verlaufende Achse ausführen zu können, wobei jedoch ein Drehen der Hangendkappe in der Horizontalen um eine vertikale Achse ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Bruchschild aus zwei nebeneinander angeordneten, jeweils mit der Sohlkonsiruktion gelenkig verbundenen und unterschiedlich höhenverstellbaren Schildelementen besteht und daß die zwei Verbindungsgelenke zwischen der Hangendkappe und den beiden Bruchschildelementen als Universalgelenke ausgebildet sind.
Es sind bereits Schildausbaugestelle (DE-OS 2307954 und Zeitschrift »Glückauf« 108 [1972], Nr. 2, S. A29) vorbekannt, bei denen der Bruchschild aus zwei Schildelementen besteht. Bei diesen Schildausbaugestellen ist jedoch jedes Schildelement mit einer eigenen Hangendkappe verbunden, die entsprechend schmal ausgebildet sind. Die beiden Hangendkappen sind hierbei mit den Schildelementen gelenkig so verbunden, daß sie nur eine Kippbewegung, nicht jedoch eine Rollbewegung ausführen können.
Im Gegensatz hierzu kann bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Schildausbaugestell trotz einer »Zweipunkt-Lagerung« die Hangendkappe nicht nur eine Kippbewegung, sondern auch eine Rollbewegung ausführen. Eine Drehbewegung der Kappe um eine vertikale Achse dagegen wird im wesentlichen dadurch verhindert, daß die Kappe an zwei auf Abstand zueinander liegenden Stellen abgestützt wird, was darüber hinaus eine entsprechend leichte Bauweise der Kappe ermöglicht.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben. Hinsichtlich der im Anspruch 5 angesprochenen Lemniskatenführung vyird auf die russische Literaturstelle Mechanisierte Abbau-Gesamteinrichtung »Tula«, Verlag Nedra Moskau 1967 — S. 112 verwiesen, aus der Lemniskatenführungen der angegebenen Art grundsätzlich bekannt sind.
An Hand der Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schildausbaugestells,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Schildausbaugestells,
Fig. 3 einen Schnitt im vergrößerten Maßstab durch die in Fig. 2 oben dargestellten Bauteile,
Fig. 4 einen Grundriß nebst Draufsicht der Sohlkonstruktion des Schildausbaugestells, wobei die Hangendkappe und der Bruchschild dargestellt sind,
Fig. 5 eine Draufsicht auf das Schildausbaugestell in verkleinertem Maßstab,
Fig. 6 einen Schnitt längs der Linie VI-VI in Fig. 1.
Das dargestellte Schildausbaugestell besteht aus zwei im wesentlichen gleichen Einheiten, die Seite an Seite aufgestellt sind. Jede Einheit besteht aus einer Liegendschwelle 1, einem Schildelement 2, einem ersten Lenker 3, einem zweiten Lenker 4 und einem ausfahrbaren Stempel 5. Der Lenker 4 ist mittels eines Zapfens 6 schwenkbar angeordnet, der sich durch Bohrungen in den aufrechten Flanschen 7 an der Rückseite der Liegendschwelle 1 erstreckt. Der Lenker 3 ist in entsprechender Weise um einen Zapfen 9 schwenkbar, der ebenfalls in Bohrungen der Flan sehe 7 angeordnet ist. An den anderen Enden sind die Lenker 3 und 4 mittels Zapfen 11 und 12 an den Flanschen 13 angelenkt, die sich an der Innenseite des Schildelements 2 befinden.
Die zweite Einheit besteht aus einer Liegendschwelle 21, einem Schildelement 22, einem ersten Lenker 23, einem zweiten Lenker 24 und einem Stempel 25. Beide Lenker 23, 24 der zweiten Einheit sind ebenfalls an aufrechten Flanschen 27 angelenkt, die an der Rückseite der Liegendschwelle 21 vorgesehen sind und Zapfen 26 und 29 tragen, welche sich im Abstand durch die Flansche 27 erstrecken. Die anderen Enden der Lenker 23 und 24 sind mittels Zapfen 31 und 32 an Flanschen 33 an der Innenseite des Schildelements 22 angelenkt.
Die beiden Einheiten sind nebeneinander, also Seite an Seite, befestigt, wobei eine Anzahl von Verbindungen zwischen ihnen vorgesehen ist, die einerseits für Zusammenhalt sorgen und andererseits eine unabhängige Bewegung von Teilen der beiden Einheiten bis zu einem gewissen Grade erlauben. Bei diesen Verbindungen handelt es sich um folgende:
a) ein flexibles Gelenk in Gestalt eines Blattfederelements 34, das an den Vorderkanten der Flansche 7 und 27 durch Schrauben befestigt ist;
b) eine an den oberen Vorderkanten der Schildelemente 2 und 22 befestigte Verbindung 36. Diese Verbindung 36 ist im vergrößerten Maßstab in Fig. 3 dargestellt und besteht aus einem Metallstreifen, der mittels Bügel 37 und 38 an jedem Schildelement befestigt ist. Jeder Bügel ist an der Stirnseite des entsprechenden Schildelements mit einem Schlitz 39 bzw. 41 versehen, in denen die Enden des Verbindungsstreifens 36 aufge- ι nommen sind. Damit der Verbindungsstreifen 36 in den Bügeln 37, 38 gehalten wird, weist jeder Bügel einen Bolzen 42 bzw. 43 auf, dessen Schaft sich durch ein wesentlich größeres Loch in dem Verbindungsstreifen 36 erstreckt. Die Wirkungsweise der Verbindung 36 besteht darin, daß eine wesentliche gegenseitige Bewegung zwischen den beiden Schildeiementen in einer parallel zu ihrer Länge verlaufenden Richtung vermieden, aber eine andere gegenseitige Bewegung gestattet wird;
c) eine einteilige Hangendkappe 44 ist am anderen Ende der Schildelemente 2 und 22 angeordnet und weist eine Gelenkverbindung mit jedem Schildelement auf. Am Schildelement 2 ist die Gelenkverbindung ein Universalgelenk aus einem Kugelkopf 46, der am oberen Ende des Schildelements 2 ausgebildet ist und in eine Pfanne 47 auf der Unterseite der Kappe 44 greift. Ein nicht dargestellter Zapfen kann zwischen dem Kugelkopf 46 und der Pfanne 47 angeordnet sein, so daß diese zusammengehalten sind. Für das Schildelement 22 besteht die Gelenkverbindung aus einem nicht dargestellten Kugelkopf, der in eine ebenfalls nicht dargestellte Pfanne auf der Unterseite der Schiene 44 greift, wobei dieser Kugelkopf und die Pfanne im wesentlichen den Teilen 46 und 47 des Schildelements 2 entsprechen. Um die Winkellage der Kappe 44 gegenüber den Schildelementen 2 und 22 einzustellen, sind zwei hydraulische Anstellzylinder 48 und 49 nebeneinander bzw. neben den Kugelgelenken unterhalb der Kappe vorgesehen, wobei sich die Zylinder 48, 49 an einem Widerlager 51 des Schildelements 2 abstützen.
Die Anstellzylinder 48 und 49 verstellen die Kappe 44 um die durch den Mittelpunkt der Universalgelenke verlaufende Achse. Die Kappe 44 ist außerdem um eine rechtwinklig zu dieser Achse verlaufende Achse schwenkbar, und zwar durch unabhängige Höhenverstellungen der beiden Schildelemente 2 und 22;
d) ferner ist ein Brückenglied 52 über Gelenke 53 und 54 an den Liegendschwellen 1 und 21 befestigt. Die Achsen der Gelenke 53, 54 verlaufen parallel zur Längserstreckung der Liegendschwellen 1,21 und weisen ein solches Spiel auf, daß die Liegendschwellen gegeneinander um eine waagerechte Achse in der Ebene des Blattfederelements 34 leicht bewegbar sind;
e) zwei elastisch nachgiebige Blattfederelemente 55 und 56 sind zwischen den oberen Lenkern 3 und 23 befestigt. Zu diesem Zweck ist jeder obere Lenker 3 bzw. 23 mit einem nach innen gerichteten Flansch 57 versehen. Die Blattfederelemente 55,56 sind auf jeder Seite der Flansche 57 mittels Bolzen 58 verschraubt. Die Blattfederelemente 55, 56 können einen zusätzlichen Hilfsschild bilden, um den Eintritt von Bruchbergen an den unteren Enden der Schildelemente zu vermeiden. Für jede Einheit sind die Lenker und die Gelenkverbindungen zwischen diesen Lenkern und der Liegendschwelle und dem Schild so angeordnet, daß die Kugelverbindung am oberen Ende des Schildelements bei einer Winkelbewegung des Schildelements oberhalb der Liegendschwelle auf eine Bewegung begrenzt ist, die in einer im wesentlichen geraden Linie in einer zur Längserstreckung der Liegendschwelle rechtwinkligen Richtung verläuft, wobei diese Bewegung natürlich durch die Betätigung des Stempels
gesteuert wird. Die Lenker und ihre Gelenkverbindungen lassen es nicht zu, daß die Schildelemente eine andere Bewegung ausführen, als die Winkelbewegung in einer Ebene, die durch die Vorwärts- und Rückwärtsrichtung der Liegendschwelle und der erwähnten im wesentlichen geraden Linie gebildet wird. Da die Liegendschwellen parallel liegen, müssen sich auch die Schildelemente in parallelen Ebenen bewegen. Der Stempel stützt sich an der Hangend- und Liegendschwelle an kugelförmigen Gelenken ab. Die hydraulischen Anstellzylinder 48 und 49, welche die Neigung der oberen Kappe steuern, können jeweils ein Druckentlastungsventil aufweisen, das so angeordnet ist, daß eine nahe dem vorderen Ende der Kappe auf diese einwirkende Last keine ausreichende Kraft ausüben kann, um das ganze Ausbaugestell um die Vorderkanten der Liegendschwelle kippen zu lassen.
Beim Aufstellen der Ausbaugestelle werden diese nebeneinander vor der Abbaufront in einer Reihe aufgestellt, wobei sich die Kappen 44 nach vorne erstrecken, um den Raum unmittelbar an der Abbaufront im Bereich des Förderers zu schützen. Der Förderer ist mittels Schreitzylinder an den Ausbaugestellen befestigt. Die Schreitzylinder sind in der Zeichnung nicht dargestellt, befinden sich jedoch in dem Raum zwischen den Liegendschwellen 1 und 21 und sind an dem Brückenglied 52 angelenkt. Somit kann jeder Schreitzylinder das gesamte Ausbaugestell in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung bewegen.
Die Liegendschwellen sind auf der Außenseite und rückseitig jeweils mit einem Seitenschutz 61 und 62 versehen. Die Außenkante der Schildelemente ist ebenfalls mit einem sich nach unten erstreckenden Seitenschutz 63 und 64 versehen. Ein solcher Seitenschutz, z. B. der Seitenschutz 63, kann einstellbar angeordnet sein, so daß er sich an einen Seitenschutz 64 eines danebenstehenden Gestells anlegt. Die Kappe 44 kann ebenfalls mit einem Paar von sich nach unten erstreckenden Seitenschutzteilen 65 und 66 versehen sein, die gegenüber den Seitenschutzteilen 63 und 64 angeordnet sind. Wiederum kann eines dieser Seitenschutzteile, z. B. der Seitenschutz 65, nach außen zu einstellbar sein.
Beim Aufstellen der Ausbaugestelle sind die Kappen 44 jedes Gestells nach vorne gerichtet und bilden einen offenen Raum, in dem der Förderer angeordnet werden kann. Alle Stempel 5 und 25 werden unter Druck gesetzt und drücken die Kappen geÄen das Hangende. Dabei hat jeder Stempel ein eigenes Ventil, so daß er beim Auftreten von zu hohen Lasten unabhängig von den anderen Stempeln einstellbar ist. In üblicher Weise können die Gestelle zusammen druckentlastet werden, damit sie in Richtung der Abbaufront nachgeschoben werden können, worauf dann die Stempel wieder gesetzt werden. Sobald eines der Gestelle wieder gesetzt ist, stürzt sich die Kappe am Hangende ab, wobei mit hoher Wahrscheinlichkeil eine Schwenkbewegung auftritt, wenn sich die Kappe an das unregelmäßige Hangende voll anlegt. Diese Bewegung der Kappe wird durch deren Schwenken um eine Achse ermöglicht, die parallel zur Abbaufront und durch beide Universalgelenke an den Enden der Schildelemente verläuft, sowie durch ein Schwenken um eine längsgerichtete Achse, die rechtwinklig zur Abbaufront verläuft und die sich durch unterschiedliche Höheneinstellungen der Schildelemente 2 und 22 ergibt. Da die Universalgelenke an den oberen Enden der Schildelemente auf eine Bewegung in vertikaler Richtung begrenzt sind, veruraschen unterschiedliche Höheneinstellungen der Schildelemente keine Winkelbewegung der Kappe um eine vertikale Achse. Auch das Liegende ist uneben, so daß sich auch die Liegendschwellen 1 und 21 dem Liegenden anpassen müssen. Zu diesem Zweck sind die beiden Liegendschwellen 1 und 21 mittels des Blattfederelements 34 miteinander verbunden, so daß sich eine gegenseitige Winkelbewegung zwischen den Liegendschwellen um eine horizontale Achse in der Ebene des Blattfederelements 34 ergibt, wobei dies durch Verdrehen des Elements 34 ermögicht wird. Das Brückenglied 52, das mittels der Gelenke 53 und 54 an den Liegendschwellen in einer Entfernung von dem Blattfederelement 34 befestigt ist, kann eine solche winklige Bewegung nicht verhindern, da die Gelenke 53 und 54 ein entsprechendes Spiel aufweisen. Doch sucht das Brückenglied 52 eine konstante Entfernung zwischen den Liegendschwellen einzuhalten und verhindert eine gegenseitige Winkelbewegung zwischen den Liegendschwellen um eine vertikale Achse.
Wenn die Schildelemente sich auf leicht unterschiedliche Höhen unte» der Wirkung der Stempel 5 und 25 einstellen, um ein Schwenken der Kappe zu ermöglichen, so verdienen sich die Biattfedereiemente 55, 56, wenn die Lenker 3 und 23 unterschiedliche Winkellagen einnehmen.
Innerhalb des durch die Erfindung abgesteckten Rahmens lassen sich verschiedene Änderungen des dargestellten Ausführungsbeispiels durchführen:
a) Die Liegendschwellen 1 und 21 können als Einheit ausgebildet werden, wobei sie einen zentralen Kanal zur Aufnahme des Schreitzylinders aufweisen. In diesem Fall ist der Vorteil der Nachgiebigkeit zwischen den beiden Liegendschwellen verloren, doch besteht immerhin noch die Flexibilität zwischen den Schildelementen zum Schwenken der Kappe um eine längsgerichtete Achse.
b) Der bzw. die Stempel können unmittelbar zwischen der Liegendschwelle bzw. den Liegendschwellen und der oberen Kappe wirken, wobei die Schildelemente dann an ihren oberen Enden an der Kappe getragen sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schildausbaugestell bestehend aus einer Sohl konstruktion und einer einteiligen, über zwei Gelenke mit dem Bruchschild schwenkbar verbundenen Hangendkappe, die durch mindestens einen sich auf der Sohlkonstruktion gelenkig abstützenden Stempel von der Sohlkonstruktion distanziert ist, wobei der Stempel auch an seinem oberen Ende gelenkig gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bruchschild aus zwei nebeneinander angeordneten, jeweils mit Jer Sohlkonstruktion (1) gelenkig verbundenen und unterschiedlich höhenverstellbaren Schildelementen (2, 22) besteht und daß die zwei Verbindungsgelenke zwischen der Hangendkappe (44) und den beiden Bruchschildelementen (2, 22) als Universalgelenke (46, 47) ausgebildet sind.
2. Schildausbaugestell nach Anspruch 1, bei dem zwei Stempel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (5, 25) in an sich bekannter Weise unmittelbar an Teilen der Hangendkappe (44) angreifen.
3. Schildausbaugestell nach Anspruch 1, bei dem zwei Stempel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (5, 25) in an sich bekannter Weise an den Bruchschildelementen (2, 22) angreifen, wobei in diesem Falle zwischen der Hangendkappe (44) und den Bruchschildelementen (2, 22) in an sich bekannter Weise je ein Anstellzylinder (48, 49) vorgesehen ist.
4. Schildausbaugestell nach Anspruch 1 oder einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bruchschildelemente (2, 22) durch eine Federeinrichtung (55, 56) in einer Stellung vorgespannt sind, in der die Gelenke (46, 67) die gleiche Höheneinstellung aufweisen.
5. Schildausbaugestell nach Anspruch 4 bei Verwendung einer Lemniskatenführung zwischen den beiden Bruchschildelementen und der Sohlkonstruktion, dadurch gekennzeichnet, daß die Federeinrichtung aus zwei die beiden oberen Lenker (3, 23) der Lemniskatenführungen (3, 4 und 23, 24) der Bruchschildelemente (2, 22) verbindenden Blattfederelementen (55, 56) besteht.
6. Schildausbaugestell nach Anspruch 1 oder einem der vorhergehenden Ansprüche bei Verwendung einer zweigeteilten Sohlkonstruktion, von der je eine Liegendschwelle einem Bruchschildelement (2, 22) zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen beider! Liegendschwellen (1, 21) der Sohlkonstruktion ein Blattfederelement (34) angeordnet ist.
DE2615629A 1976-04-08 1976-04-09 Schildausbaugestell Withdrawn DE2615629B2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

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Publication Number Publication Date
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DE2615629A Withdrawn DE2615629B2 (de) 1976-04-08 1976-04-09 Schildausbaugestell

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