DE2320960C3 - Schildausbaugestell - Google Patents
SchildausbaugestellInfo
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- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D23/00—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
- E21D23/0004—Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face
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Description
außen auf den Schild wirkenden Last in ihrer Lage zu stabilisieren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Schildausbaugestell in Seitenansicht;
Fig.2 eine Ansicht zu Fig. 1, wobei die Stempel fortgelassen sind.
Das dargestellte Schildausbaugestell weist in bekannter Weise eine Liegendschwelle 4 auf, an der über ein
Lenkersystem 6 ein Bruchschild 7 angeschlossen ist, welcher über ein Raumgelenk 1 mit der Kappe 5
verbunden ist Das Lenkersystem 6 ist in herkömmlicher Weise als Lemniskatengetriebe ausgebildet; es bewirkt
beim Ein- und Ausschub der Stempel eine gleichbleibende Entfernung der Kappe 5 vom Kohlenstoß.
Wie F i g. 2 zeigt, ist beiderseits des mittig angeordneten Raumgelenks jeweils ein hydraulischer Richtzylinder
2 zwischen Bruchschild 7 und Kappe 5 eingeschaltet Die beiden Richtzylinder halten die Kappe 5 in der
jeweiligen Lage und stabilisieren außerdem die Gelenkverbindung, insbesondere gegen Durchknicken
unter der Auflast des Bruchschildes 7 oder der Kappe 5.
Die auf der Liegendschwelle 4 abgestützten Stempel
3 und 8 unterstützen einerseits den Bruchschild 7 und
andererseits die Kappe 5. Die beiden Stempel 3 stehen quer zur Schreitrichtung im Abstand nebeneinander auf
der Liegendschwelle 4.
Bei der Darstellung nach F i g. 1 sind die Richtzylinder
2 fortgelassen, während in F i g. 2 die Stempel 3 und 8 nicht dargestellt sind. Aus F i g. 2 ist zu erkennen, daß
die Kappe 5 auch dann, wenn das Hangende 9 nicht bankparallel zum Liegenden 10 verläuft, sich vollflächig
gegen das Hangende anlegen kann, ohne daß schädliche Verformungskräfte in die Schildkonstruktion eingeleitet
werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Schildausbaugestell, dessen das Hangende unterfangende Kappe an einem Bruchschild angelenkt
ist, der über ein den gleichbleibenden Abstand der Kappe vom Abbaustoß beim Stempeleinschub
und -ausschub bewirkendes Lenkersystem mit der Liegendkufe gelenkig verbunden ist, auf der sich die
Stempel abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bruchschild (7) und der
hieran raumgelenkig angeschlossenen Kappe (5) eine Richtzylindervorrichtung (2) eingeschaltet ist.
2. Schildausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtzylindervorrichtung
zwei beiderseits des Raumgelenkes (1) angeordnete Richtzylinder (2) aufweist.
3. Schildausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (5) durch zwei quer
zur Schreitrichtung nebeneinanderstehende, auf der Liegendkufe stehende Stempel (3) abgestützt ist
Die Erfindung betrifft ein Schildausbaugestell, dessen das Hangende unterfangende Kappe an einem Bruchschild
angelenkt ist, der über ein den gleichbleibenden Abstand der Kappe vom Abbaustoß beim Stempelein-
»chub und -ausschub bewirkendes Lenkersystem mit der Liegendkufe gelenkig verbunden ist, auf der sich die
Stempel abstützen.
Ein Schildausbaugestell dieser Art, bei dem die Verbindung des Bruchschildes mit der Liegendschwelle
über ein als Lemniskatengetriebe ausgebildetes Lenkerlystem
erfolgt, ist bekannt (mechanisierte Abbau-Getamteinrichtung »Tula«, Verlag Nedra, Moskau 1967,
Seite 112). Die verhältnismäßig kurze Gelenkkappe ist hier an dem stempelunterstützten Bruchschild in einem
einachsigen Gelenk mittig angeschlossen.
Es ist ferner ein Schildausbaugestell bekannt, dessen von Stempel unterstützter, an seinem freien Ende die
gelenkbewegliche Hangendkappe tragender Bruchtchild mittels eines Schubkolbengetriebes teleskopartig
verlängerbar ist, wobei zwischen dem ausfahrbaren Bruchschildteil und dem bruchseitigen Kappenende ein
hydraulischer Stützzylinder eingeschaltet ist (DE-OS
21 47 803). Mit der Einschaltung des Stützzylinders twischen Bruchschild und Kappe wird sichergestellt,
daß ein erheblicher Teil der Stempelstützkraft über das bruchseitige Kappenende in das Hangende eingeleitet
wird, um ein planmäßiges Hereinbrechen der Hangendichichten an der Bruchkante zu erreichen.
Bekannt sind schließlich auch Ausbauböcke, bei denen am versatzseitigen Kappenende etwa kastenförmige
Bruchabschirmungen, z. B. über Bolzen-Langlochverbindungen, gelenkig angehängt sind (GB-PS
10 61071). Hierbei ist es auch nicht mehr neu, die
Bruchabschirmungen über Lenker zu führen (US-PS 34 83 705).
Der Schildausbau herkömmlicher Bauart erzwingt durch die Anordnung einachsiger Doppelgelenke
!wischen Liegendschwelle und Bruchschild einerseits und zwischen Bruchschild und Kappe andererseits eine
parallele Stellung zwischen Kappe und Liegendschwelle. Bei nicht bankparalleler Ausbildung des Hangenden
und Liegenden eines Flözes ergibt sich infolgedessen eine Linienberührung der Kappe mit dem Hangenden.
Hierbei kann das Hangende über seine Druckfestigkeit
hinaus beansprucht und zerdrückt werden, was höchst unerwünscht ist Die durch die Stempel aufgebrachten
bzw. durch das Gebirge eingeleiteten Kräfte müssen dabei von der Schildkonstruktion aufgenommen werden,
ohne das Schaden entstehen, welche die Funktion beeinträchtigen. Infolgedessen muß die Schildkonstruktion
sehr kräftig und entsprechend aufwendig ausgeführt werden. Beim Schreiten des Schildausbaugestells
besteht außerdem die Möglichkeit, daß die Kappe mit ihrer einen Seite gegen die Kappe des benachbarten
Schildausbaugestelles fährt, wodurch das Schildausbaugestell aus der Schreitrichtung abgelenkt wird. Sofern
diese Ablenkung durch Führung der Liegendschwelle an einer Führungsvorrichtung verhindert wird, werden
Torsionskräfte in die Schildkonstruktion eingeleitet, die, sofern diese nicht entsprechend schwer und aufwendig
gebaut wird, zu Funktionsstörungen führen können.
Insbesondere dann, wenn der Bruchschild am versatzseitigen Ende einer verhältnismäßig langen, bis
zum Abbaustoß vorkragenden Kappe angelenkt wird, besteht die Gefahr, daß im Raubzustand des Schildausbaugestells
das Anschlußgelenk zwischen Kappe und Bruchschild unter der am Bruchschild wirkenden
Bruch-Auflast nach unten durchknickt, wodurch die Kappe mit ihrem abbaustoßseitigem Ende gegen das
Hangende schwenkt und durch Anschlag am Hangenden den Schreitvorgang blockieren kann. Ein Aus- oder
Durchknicken des genannten Anschlußgelenkes kann auch beim Setzen bzw. im Lastzustand des Schildausbaugestells
bei stark unebenem, mit Ausbrüchen u. dgl. versehenen Hangendem eintreten, wodurch die Standsicherheit
des Ausbaus in Frage gestellt und schädliche Verformungskräfte in die Schildkonstruktion eingeleitet
werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schildausbaugestell der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die
Schildkonstruktion den genannten schädlichen Verformungskräften entzogen und eine bessere Anpassung der
Kappe an das Hangende möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Bruchschild und der hieran
raumgelenkig angeschlossenen Kappe eine Richtzylindervorrichtung eingeschaltet ist.
Bei dieser Ausgestaltung des Schildausbaugestells kann sich die Kappe über das Raumgelenk in ihrer Lage
dem Verlauf des Hangenden und insbesondere der Lage der Hangendfläche gegenüber der Liegendfläche
anpassen. Da zugleich die Kappe beim Schreitvorgang seitlich einwirkenden Kräften ausweichen kann, werden
keine Drehkräfte in der senkrechten oder waagerechten Achse wirksam. Mit Hilfe des zwischen dem Bruchschild
und der Kappe eingeschalteten Richtzylinders läßt sich zugleich die Kappe in ihrer Lage halten und ein Ausoder
Durchknicken des die Kappe mit dem Bruchschild verbindenden Gelenks vermeiden.
Im einzelnen läßt sich die Anordnung in zweckmäßiger
Weise so treffen, daß die Richtzylindervorrichlung zwei beiderseits des Raumgelenkes angeordnete Richtzylinder
aufweist. Bei dem erfindungsgemäßen Schildausbaugestell ist außerdem die Kappe vorteilhafterweise
durch zwei quer zur Schreitrichtung nebeneinanderstehende, auf der Liegendkufe stehende Stempel
abgestützt. Dies ermöglicht es, über die Kappe selbst dann, wenn diese eine verhältnismäßig große Länge
hat und von ihrem als Raumgelenk ausgebildeten bruchseitigen Bruchschild-Anschlußgelenk bis an den
Abbaustoß reicht, große Stützkräfte in das Hang2nde einzuleiten und zugleich die Kappe gegenüber der von
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732320960 DE2320960C3 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Schildausbaugestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732320960 DE2320960C3 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Schildausbaugestell |
Publications (3)
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| DE2320960B2 DE2320960B2 (de) | 1980-07-17 |
| DE2320960C3 true DE2320960C3 (de) | 1981-08-06 |
Family
ID=5879196
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732320960 Expired DE2320960C3 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | Schildausbaugestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE2320960C3 (de) |
Families Citing this family (4)
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| DE2622208C2 (de) * | 1976-05-19 | 1983-10-20 | Bochumer Eisenhütte Heintzmann GmbH & Co, 4630 Bochum | Ausbaubock |
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- 1973-04-26 DE DE19732320960 patent/DE2320960C3/de not_active Expired
Also Published As
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Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
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