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DE2320960C3 - Schildausbaugestell - Google Patents

Schildausbaugestell

Info

Publication number
DE2320960C3
DE2320960C3 DE19732320960 DE2320960A DE2320960C3 DE 2320960 C3 DE2320960 C3 DE 2320960C3 DE 19732320960 DE19732320960 DE 19732320960 DE 2320960 A DE2320960 A DE 2320960A DE 2320960 C3 DE2320960 C3 DE 2320960C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shield
cap
fracture
support frame
hanging wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19732320960
Other languages
English (en)
Other versions
DE2320960B2 (de
DE2320960A1 (de
Inventor
Dipl.-Berg.-Ing. Hans Friedrich 4712 Werne Waskoenig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Original Assignee
Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH filed Critical Gewerkschaft Eisenhutte Westfalia GmbH
Priority to DE19732320960 priority Critical patent/DE2320960C3/de
Publication of DE2320960A1 publication Critical patent/DE2320960A1/de
Publication of DE2320960B2 publication Critical patent/DE2320960B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2320960C3 publication Critical patent/DE2320960C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0004Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face
    • E21D23/0034Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor along the working face comprising a goaf shield articulated to a base member

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

außen auf den Schild wirkenden Last in ihrer Lage zu stabilisieren.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Schildausbaugestell in Seitenansicht;
Fig.2 eine Ansicht zu Fig. 1, wobei die Stempel fortgelassen sind.
Das dargestellte Schildausbaugestell weist in bekannter Weise eine Liegendschwelle 4 auf, an der über ein Lenkersystem 6 ein Bruchschild 7 angeschlossen ist, welcher über ein Raumgelenk 1 mit der Kappe 5 verbunden ist Das Lenkersystem 6 ist in herkömmlicher Weise als Lemniskatengetriebe ausgebildet; es bewirkt beim Ein- und Ausschub der Stempel eine gleichbleibende Entfernung der Kappe 5 vom Kohlenstoß.
Wie F i g. 2 zeigt, ist beiderseits des mittig angeordneten Raumgelenks jeweils ein hydraulischer Richtzylinder 2 zwischen Bruchschild 7 und Kappe 5 eingeschaltet Die beiden Richtzylinder halten die Kappe 5 in der jeweiligen Lage und stabilisieren außerdem die Gelenkverbindung, insbesondere gegen Durchknicken unter der Auflast des Bruchschildes 7 oder der Kappe 5.
Die auf der Liegendschwelle 4 abgestützten Stempel
3 und 8 unterstützen einerseits den Bruchschild 7 und andererseits die Kappe 5. Die beiden Stempel 3 stehen quer zur Schreitrichtung im Abstand nebeneinander auf der Liegendschwelle 4.
Bei der Darstellung nach F i g. 1 sind die Richtzylinder 2 fortgelassen, während in F i g. 2 die Stempel 3 und 8 nicht dargestellt sind. Aus F i g. 2 ist zu erkennen, daß die Kappe 5 auch dann, wenn das Hangende 9 nicht bankparallel zum Liegenden 10 verläuft, sich vollflächig gegen das Hangende anlegen kann, ohne daß schädliche Verformungskräfte in die Schildkonstruktion eingeleitet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schildausbaugestell, dessen das Hangende unterfangende Kappe an einem Bruchschild angelenkt ist, der über ein den gleichbleibenden Abstand der Kappe vom Abbaustoß beim Stempeleinschub und -ausschub bewirkendes Lenkersystem mit der Liegendkufe gelenkig verbunden ist, auf der sich die Stempel abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bruchschild (7) und der hieran raumgelenkig angeschlossenen Kappe (5) eine Richtzylindervorrichtung (2) eingeschaltet ist.
2. Schildausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Richtzylindervorrichtung zwei beiderseits des Raumgelenkes (1) angeordnete Richtzylinder (2) aufweist.
3. Schildausbaugestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kappe (5) durch zwei quer zur Schreitrichtung nebeneinanderstehende, auf der Liegendkufe stehende Stempel (3) abgestützt ist
Die Erfindung betrifft ein Schildausbaugestell, dessen das Hangende unterfangende Kappe an einem Bruchschild angelenkt ist, der über ein den gleichbleibenden Abstand der Kappe vom Abbaustoß beim Stempelein- »chub und -ausschub bewirkendes Lenkersystem mit der Liegendkufe gelenkig verbunden ist, auf der sich die Stempel abstützen.
Ein Schildausbaugestell dieser Art, bei dem die Verbindung des Bruchschildes mit der Liegendschwelle über ein als Lemniskatengetriebe ausgebildetes Lenkerlystem erfolgt, ist bekannt (mechanisierte Abbau-Getamteinrichtung »Tula«, Verlag Nedra, Moskau 1967, Seite 112). Die verhältnismäßig kurze Gelenkkappe ist hier an dem stempelunterstützten Bruchschild in einem einachsigen Gelenk mittig angeschlossen.
Es ist ferner ein Schildausbaugestell bekannt, dessen von Stempel unterstützter, an seinem freien Ende die gelenkbewegliche Hangendkappe tragender Bruchtchild mittels eines Schubkolbengetriebes teleskopartig verlängerbar ist, wobei zwischen dem ausfahrbaren Bruchschildteil und dem bruchseitigen Kappenende ein hydraulischer Stützzylinder eingeschaltet ist (DE-OS 21 47 803). Mit der Einschaltung des Stützzylinders twischen Bruchschild und Kappe wird sichergestellt, daß ein erheblicher Teil der Stempelstützkraft über das bruchseitige Kappenende in das Hangende eingeleitet wird, um ein planmäßiges Hereinbrechen der Hangendichichten an der Bruchkante zu erreichen.
Bekannt sind schließlich auch Ausbauböcke, bei denen am versatzseitigen Kappenende etwa kastenförmige Bruchabschirmungen, z. B. über Bolzen-Langlochverbindungen, gelenkig angehängt sind (GB-PS 10 61071). Hierbei ist es auch nicht mehr neu, die Bruchabschirmungen über Lenker zu führen (US-PS 34 83 705).
Der Schildausbau herkömmlicher Bauart erzwingt durch die Anordnung einachsiger Doppelgelenke !wischen Liegendschwelle und Bruchschild einerseits und zwischen Bruchschild und Kappe andererseits eine parallele Stellung zwischen Kappe und Liegendschwelle. Bei nicht bankparalleler Ausbildung des Hangenden und Liegenden eines Flözes ergibt sich infolgedessen eine Linienberührung der Kappe mit dem Hangenden. Hierbei kann das Hangende über seine Druckfestigkeit
hinaus beansprucht und zerdrückt werden, was höchst unerwünscht ist Die durch die Stempel aufgebrachten bzw. durch das Gebirge eingeleiteten Kräfte müssen dabei von der Schildkonstruktion aufgenommen werden, ohne das Schaden entstehen, welche die Funktion beeinträchtigen. Infolgedessen muß die Schildkonstruktion sehr kräftig und entsprechend aufwendig ausgeführt werden. Beim Schreiten des Schildausbaugestells besteht außerdem die Möglichkeit, daß die Kappe mit ihrer einen Seite gegen die Kappe des benachbarten Schildausbaugestelles fährt, wodurch das Schildausbaugestell aus der Schreitrichtung abgelenkt wird. Sofern diese Ablenkung durch Führung der Liegendschwelle an einer Führungsvorrichtung verhindert wird, werden Torsionskräfte in die Schildkonstruktion eingeleitet, die, sofern diese nicht entsprechend schwer und aufwendig gebaut wird, zu Funktionsstörungen führen können.
Insbesondere dann, wenn der Bruchschild am versatzseitigen Ende einer verhältnismäßig langen, bis zum Abbaustoß vorkragenden Kappe angelenkt wird, besteht die Gefahr, daß im Raubzustand des Schildausbaugestells das Anschlußgelenk zwischen Kappe und Bruchschild unter der am Bruchschild wirkenden Bruch-Auflast nach unten durchknickt, wodurch die Kappe mit ihrem abbaustoßseitigem Ende gegen das Hangende schwenkt und durch Anschlag am Hangenden den Schreitvorgang blockieren kann. Ein Aus- oder Durchknicken des genannten Anschlußgelenkes kann auch beim Setzen bzw. im Lastzustand des Schildausbaugestells bei stark unebenem, mit Ausbrüchen u. dgl. versehenen Hangendem eintreten, wodurch die Standsicherheit des Ausbaus in Frage gestellt und schädliche Verformungskräfte in die Schildkonstruktion eingeleitet werden können.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Schildausbaugestell der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Schildkonstruktion den genannten schädlichen Verformungskräften entzogen und eine bessere Anpassung der Kappe an das Hangende möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zwischen dem Bruchschild und der hieran raumgelenkig angeschlossenen Kappe eine Richtzylindervorrichtung eingeschaltet ist.
Bei dieser Ausgestaltung des Schildausbaugestells kann sich die Kappe über das Raumgelenk in ihrer Lage dem Verlauf des Hangenden und insbesondere der Lage der Hangendfläche gegenüber der Liegendfläche anpassen. Da zugleich die Kappe beim Schreitvorgang seitlich einwirkenden Kräften ausweichen kann, werden keine Drehkräfte in der senkrechten oder waagerechten Achse wirksam. Mit Hilfe des zwischen dem Bruchschild und der Kappe eingeschalteten Richtzylinders läßt sich zugleich die Kappe in ihrer Lage halten und ein Ausoder Durchknicken des die Kappe mit dem Bruchschild verbindenden Gelenks vermeiden.
Im einzelnen läßt sich die Anordnung in zweckmäßiger Weise so treffen, daß die Richtzylindervorrichlung zwei beiderseits des Raumgelenkes angeordnete Richtzylinder aufweist. Bei dem erfindungsgemäßen Schildausbaugestell ist außerdem die Kappe vorteilhafterweise durch zwei quer zur Schreitrichtung nebeneinanderstehende, auf der Liegendkufe stehende Stempel abgestützt. Dies ermöglicht es, über die Kappe selbst dann, wenn diese eine verhältnismäßig große Länge hat und von ihrem als Raumgelenk ausgebildeten bruchseitigen Bruchschild-Anschlußgelenk bis an den Abbaustoß reicht, große Stützkräfte in das Hang2nde einzuleiten und zugleich die Kappe gegenüber der von
DE19732320960 1973-04-26 1973-04-26 Schildausbaugestell Expired DE2320960C3 (de)

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DE2320960A1 DE2320960A1 (de) 1974-11-14
DE2320960B2 DE2320960B2 (de) 1980-07-17
DE2320960C3 true DE2320960C3 (de) 1981-08-06

Family

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DE2320960B2 (de) 1980-07-17
DE2320960A1 (de) 1974-11-14

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