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Elektrofotografisches,
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lichtempfindliches Element Beschreibung Die vorliegende Erfindung
betrifft ein elektrofotografisches, lichtempfindliches Element, welches Lichtempfindlichkeit
mit sowohl positiver als auch negativer Polarität aufweist, mit einer fotoleitfähigen
Schicht aus amorphem Silizium.
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Es sind bereits verschiedene Arten von elektrofotografischen, lichtempfindlichen
Elementen bekannt. Unter anderem wurde die Aufmerksamkeit auf die Anbringung des
amorphen
Siliziums (im nachfolgenden als "a-Si" abgekürzt) auf derartige lichtempfindliche
Elemente konzentriert, die durch Prozesses wie beispielsweise Glimmentladung oder
Zerstäuben erfolgt, und in den zurückliegenden Jahren hat sich die Suche und Entwicklungsarbeit
im Bereich der Halbleiter auf diesen Teil bezogen. Dies ist der Tatsache zuzuschreiben,
daß lichtempfindliche Elemente aus a-Si bezüglich Hitzewiderstand, AbriebwiderstandL
und Lichtempfindlichkeitscharakteristiken, sowie auch vom Standpunkt der Umweltverschmutzung
aus betrachtet denen aus Selen oder CdS bekanntermaßen überlegen sind. Aus der GB-Pt
2 013 725 ist ein lichtempfindliches Element mit einer fotoleitfähigen Schicht aus
a-Si bekannt.
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Bei der Entwicklungsarbeit bezüglich der A ringung von a-Si auf elektrogotografische,
lichtempfindliche Elemente wurde herausgefunden, @@@ das lichtempfindliche Element
a-Si im Gegensatz zu herkömmlichen lichtempfindlichen Elementen bezüglich der Verursachung
keiner Umweltverschmutzung die idealen Eigenschaften aufweist und be zuglich Hitzewiderstand,
Oberflächenhärte, Abriebwiderstand etc. hervorragend ist. Auf der anderen Seite
konnte
Jedoch eine fotoleitfähige Schicht aus a-Si für elektrofotografische,
lichtempfindliche Elemente aus den im folgenden beschriebenen grundlegenden zwei
Gründen nicht verwendet werden.
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Der erste Grund ist in dem aufgefundenen Problem zu sehen, daß, wenn
der übliche Glimmentladungs-oder Zerstäubungsprozess für die Herstellung von a-Si
verwendet wird, die resultierende fotoleitfähige Schicht, die einen Dunkelwiderstand
unterhalb von 101°:L -cm aufweist, selbst auf den niedrigsten der Oberflächenpotentialwerte,
der zur Ausbildung der Bilder durch den Carlson-Prozess erforderlich ist, nicht
aufladbar ist, und daher für ein dem aus den Arbeitsschritten Laden, Abbilden des
Originalbildes, Entwickeln, Ubertragen, Reinigen und Ladungs-Löschen bestehenden
Carlson-Prozess ausgesetztes, lichtempfindliches Element unbrauchbar ist.
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Wie in der Zeitschrift "Philosophical Magazine, Vol. 33, Nr. 6, Seiten
935 bis 949, 1976", in dem Artike] "Electronic Properties of Substitutionally Doped
Amorphous Si and Ge" beschrieben, wird auf dem Halbleitergebiet a-Si, wenn es in
reiner Form frei von Verunreinigungen ist, üblicherweise als ein Halbleiter vom
N-Typ
wirken, wobei seine Strukturfehler ein Donatorniveau bilden, und wenn es eine Verunreinigung
aus der Gruppe Vb des periodischen Systems, üblicherweise Phosphor (p) aufweist
als ein Halbleiter vom verstärkten N-Typ wirken, während a-Si als ein Halbleiter
vom P-Typ dient, wenn es eine Verunreinigung der Gruppe IIIb, üblicherweise Bor,
aufweist. Der Dunkelwiderstand von a-Si variiert in- Ubereinstimmung mit dem Gehalt
an Verunreinigungen. Tatsächlich zeigt der Bericht, daß der Zusatz von B2H6 zu SiH4,
dem a-Si-Material, in einer Menge von 10 4 bis 10 5 der Molverhältnisse (200 bis
20 ppm) zu einem erhöhten Dunkelwiderstand von ungefahr 1011 # -cm führt. Die Verwendung
einer größeren Menge Bor führt jedoch zu einer merklichen Verminderung des Dunkelwiderstandes,
da der durch den Zusatz von Verunreinigungen zu a-Si erzielte Effekt im allgemeinen
niedriger als bei kristallinem Silizium ist und sehr viel niedriger ist, wenn a-Si
für elektrofotografische, fotoleitfähige Schichten verwendet wird. Gemäß der vor
stehend bereits erwähnten GB-PA 2 013 725 beträgt die bevorzugte Menge der zuzusetzenden
Fremdatome aus der Gruppe IIIb 10 3 bis 10 6 Atom% (entsprechend 5x10-6 bis 5 x
10-9 im Molverhältnis von B2H6/SiH4, oder 0,01 bis 10 ppm), was sehr viel geringer
als die in dem vor-
stehend erwähnten Bericht vorgeschlagene Menge
auf dem Halbleitergebiet ist. Es ist daher so, daß bei einem a-Si für die Verwendung
als ein elektrofotografisches, fotoleitfähiges Material der Zusatz von Fremdatomen
aus der Gruppe IIIb nicht für eine signifikante Steuerung der Fotoleitfähigkeit
(Dunkelwiderstand) verwendbar ist und bezüglich der Erzeugung eines weitgehend erhöhten
Dunkelwiderstandes versagt. Angesichts der vorstehend beschriebenen Situation ist
es wünschenswert, lichtempfindliche Elemente mit einer fotoleitfähigen Schicht aus
a-Si zu schaffen, die eine sehr kleine bis große Menge von Fremdatomen aufgenommen
haben kann, und deren Fotoleitfähigkeit in einem weiten Bereich leicht zu steuern
ist.
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Es ist weiterhin sehr erwünscht, eine fotoleitfähige Schicht aus
a-Si zu entwickeln, die einen Dunkelwiderstand von wenigstens 1012 -cm, insbesondere
größer a] 1013 Q -cm, wie er für den elektrofotografischen Abbild vorgang erforderlich
ist, aufweist. Um diese Anfordern gen zu erfüllen, wird in der JP-PA SHO 54-145539
vorgeschlagen, 0,1 bis 30 Atoms Sauerstoff a-Si zuzusetzen und dadurch den Dunkelwiderstand
zu verbessern. Nachdem
fotoleitfähige Schichten aus a-Si mit wenigstens
0,1 Atom96 Sauerstoff hergestellt und bezüglich der allgemeinen elektrofotografischen
Eigenschaften überprüft worden sind, wurde herausgefunden, daß die Schichten einen
verbesserten Dunkelwiderstand aufweisen, der gut oberhalb des für den elektrofotografischen
Prozess erforderlichen Wertes lag. Die fotoempfindlichen Eigenschaften werden jedoch
mit einem Ansteigen des Sauerstoffgehaltes weit reduziert, so daß dieSchicht selbst
bei dem geringsten Sauerstoffgehalt von 0,1 Atom% im als Bereich des sichtbaren
Lichtes schlechter| bei den herkömmlichen fotoempfindlichen Elementen ist.
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Bezugnehmend auf den zweiten Grund, dient a-Si durch den Zusatz der
vorstehend beschriebenen Verunreinigungen als ein Halbleiter vom P-Typ oder N-Typ.
Ob @@Typ oder N-Typ hängt jedoch davon ab, daß die Driftbeweglichkeit der Elektronen
sehr viel größer as der Löcher ist. Wie bereits durch die Zeitschrift "Physics Letters",
Vol. 319 Nr. 11, Seiten 762 bis 764, bekannt, ist die Driftbeweglichkeit µe der
Elektronen in a-Si (2 - 5) x 10-2 cm²/VS@@ während die Driftbeweglichkeit ph der
Löcher (5 -6) x 10-4cm²/VSek. beträgt. Das heißt, daß die Driftbeweglichkeit der
Löcher so klein wie ungefähr ein Hundertstel der der Elektronen ist. Auf der anderen
Seite liegen die Le
bensdauern der Anlagerung des Elektrons und
Loches (d. h. die mittelere Lebensdauer bis zum Einfangen im Anlagerungsmittelpunkt)
im allgemeinen im Bereich von 1 µSek. bis 19 µSek., obwohl sie etwas von den Mustern
der fotoleitfähigen Schichten abhängig sind. Wenn davon ausgegangen wird, daß die
Lebensdauer Te des Elektrons und die Lebensdauer # h des Loches 1 µSek., d. h. #
e = # h = 1 µSek.
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ist, und wenn an eine fotoleitfähige Schicht mit einer Dicke d = 10
µm 300 V angelegt sind (was dem elektrischen Feld E = 3 x 10 V/cm entspricht), dann
würde die freie Weglänge (Schubweg range) we des Elektrons 150 µm sein, da #e =
µe#eE = 5 x 10 2cm2/VSek.
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x 1 pSek. x 3 x 105 V/cm ist, während die mittlere freie Weglänge
# h des Loches 1,5 µm sein würde, da w h = µh#hE = 5 x 10-4cm²/VSek. x 1 µSek. x
3 x 105 V/cm ist. D. h. daß, obwohl die mittlere freie Weglänge des Elektrons ausreichend
größer als die Dicke der fotoleitfähigen Schicht ist, d. h. # e >> d, ist
die mittlere freie Weglänge des Loches kleiner als die Dicke, d. h.
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4 h d. Wenn demgemäß diese Tatsache direkt für die Aufbringung auf
ein elektrofotografisches, lichtempfindliches Element mit einer fotoleitfähigen
Schicht aus a-Si und insbesondere mit einer fotoleitfähigen Schicht, aus a-Si, die
selbst elektrostatische Ladungen zurück-
hält und auf deren Oberfläche
ein Bild davon ausbildet, verwendet wird, würde die Fotoempfindlichkeit der fotoleitfähigen
Schicht ausreichend groß sein, wenn die Ladungspolarität negativ und das Elektron
der Ladungsträger ist. Die Fotoempfindlichkeit würde jedoch äußerst niedrig werden,
wenn die Ladungspolarität positiv und das Loch der Ladungsträger ist. Somit ist
die Ladungspolarität bei herkömmlichen fotoleitfähigen Schichten aus a-Si auf die
negative begrenzt.
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D. h., wenn a-Si in einem Kopiergerät als ein fotoempfindliches Element
verwendet wird, ist dieses zahlreichen Einschränkungen unterworfen. Als ein Grundproblem
wäre die Verwendung von Entwickler und auch die ar wendung von Ladungspolaritäten
und Bildiibertr- ,ungselementen eingeschränkt. Darüberhinaus besteht seit kurzem
eine starke Nachfrage nach eilae .r.opiergerät, das sowohl von Negativ-Originalen
als auch von üblichen Positiv-Originalen Positivkopien erzeugen kann. In diesem
Fall, d. h. für den Fall, daß von einem Negativ-Original eine Positivkopie erzeugt
werden soll, ist eine gleichförmige Ladung in der Polarität entgegengesetzt zu der
des Positiv-Positiv-Kopiervorganges erforderlich. Daraus folgt, daß
ein
Bild abgebildet ist und dann eine umgekehrte Entwicklung ausgeführt wird, um das
Bild zu entwickeln.
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Statt der gleichförmigen Ladung in der zur ursprUnglichen Ladung entgegengesetzten
Polarität kann gleichförmige Ladung nachfolgend zur Abbildung angelegt werden und
dann erfolgt ein normaler Entwicklungsvorgang, um das Bild zu entwickeln. Demgemäß
war die Realisierung von Kopiergeräten, die sowohl Negativ-Positiv-Kopien als auch
Positiv-Positiv-Kopien erzeugen konnten schwierig, da sie ein fotoempfindliches
Element erfordern, welches sowohl für positive als auch für negative Polaritäten
empfindlich ist.
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Demgemäß ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein elektrofotografisches,
lichtempfindliches Element mit einer neuen amorphen Siliziumschicht zu schaffen,
die sowohl für positive als auch negative Polaritäten empfindlich ist, einen hohen
Dunkelwiderstand, eine überragende Fähigkeit, Ladung aufzunehmen und hohe Empfindlichkeit
aufweist, welche durch einen Glimmentladungsprozess erzeugt ist, zusätzlich ausgezeichnete
Eigensctften bezüglich Umweltschutz, Wärmewiderstand, Oberflächenhärte, Abriebwiderstand
etc. besitzt, eine sehr kleine bis große Menge Fremdatome aufweist und eine elektrische
Leitfähigkeit hat, die leicht innerhalb eines großen Bereiches
steuerbar
ist.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein elektrofotografisches,
lichtempfindliches Element mit einer fotoleitfähigen Schicht aus amorphem Silizium,
welches dadurch gekennzeichnet ist, daß das lichtempfindliche Element Lichtempfindlichkeit
mit sowohl positiver als auch negativer Polarität aufweist und daß die fotoleitfähige
Schicht aus amorphem Silizium etwa 10-5 bis 5 x 10 2 Atom% Sauerstoff, etwa 10 bis
40 Atoms Wasserstoff und etwa 200 bis 20000 ppm einer Dotierung aus der Gruppe IIIb
des Periodensystems enthält.
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Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werder anhand der folgenden
Figuren im einzelnen bese'srieben.
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Es zeigt: Fig. 1 ein Schaltbild zur schematischen Darstellung der
Konstruktion eines Glimmentladungsgerätes zur Ausbildung von fotoleitfähigen Schichten
aus amorphem Silikon mit Sauerstoff und Wasserstoff gemäß der vorliegenden Erfindung;
Fig.
2 eine grafische Darstellung der Veränderungen des Dunkelwiderstandes von sauerstoffhaleinem
amorphem SilSSUm und sauerstoffreiem amorphem Silizium,die mit verschiedenen Mengen
Bor oder Phosphor versehen sind; Fig. 3 eine grafische Darstellung der Veränderungen
der spektralen Empfindlichkeit bei 600 nm und der Ladungsaufnahmefähigkeit von fotoleitfähigen
Schichten aus amorphem Silizium mit verschiedenen Sauerstoffgehalten; Fig. 4 eine
grafische Darstellung der spektralen Empfindlichkeitscharakteri stiken von fotoleitfähigen
Schichten aus amorphem Silizium mit verschiedenen Sauerstoffgehalten; Fig. 5 eine
grafische Darstellung der Meßergebnisse der Driftbeweglichkeiten von Löchern und
Elektronen in fotoleitfähigen Schichten aus amporphem Silizium; un Fig. 6 eine grafische
Darstellung der spektralen Empfindlichkeitscharakteristiken von fotoleitfähigen
Schichten aus amorphem Silizium, wenn diese entsprechen mit positiver und negativer
Polarität aufgeladen sind.
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Wie bereits beschrieben wird das durch den GlimmentD ladungsprozess
oder durch den Zerstäubungsprozess hergestellte amorphe Silizium ein Halbleiter
vom P-Typ oder N-Typ, wenn Fremdatome der Gruppe IIIb (bevorzugt Bor) oder der Gruppe
Vb des periodischen Systems (bevorzugt Phosphor) enthalten sind. Amorphe Siliziumschlchten
wer den durch die Verwendung von SiH4, Si2H6 oder 8I3H8 -Gas als Ausgangsmaterial
in Kombination mit Doborangas (B2H6-Gas) für den Borzusatz oder mit PH3-Gas für
den Phosphorzusatz erzeugt. Für diese Gase wird WasserstoffS Argon, Helium oder
dgl. als Trägergas verwendet. Demgemäß enthält die a-Si-Schicht in ihrer Reinform,und
auch wenn Bor oder Phosphor zugesetzt sind, wenigstens wasser stoff. Wie jedoch
aus dem später beschriebenen Versuchsbeispiel ersichtlich, haben die a-Si-Schichten,die
a@ derartigen Materialien gebildet sind, einen @@nkelwiderstand, der im Höchstfall
weniger als 1010# -cm beträgt und sind nicht für den elektrofotographischen Abbildevorgang
(d. h. Carlson-Prozess) geeignet, der im allge meinen einen Dunkelwiderstand von
wenigstens 1013# -cm benötigt.
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Der sehr niedrige Dunkelwiderstand erscheint zugehörig zur Anwesenheit
von vielen nichtpaarigen Bindungen im a-S
welches eine amorphe
Struktur aufweist. Der Ausdruck "nichtpaarige Bindungen" bezieht sich auf den Zustand,
in dem Siliziumatome freie Elektronen ohne Bindung haben oder Valzenzbindungen unterbrochen
sind. Für den Fall von fotoleitfähigen Schichten aus a-Si ist es so, daß viele Siliziumatome
lose ohne Bindung in dem Zustand mn nichtpaarigen Bindungen in der Nähe der Oberfläche
und auch im inneren hängen.
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Genauer gesagt, ist amorphes Silizium sehr viel weniger als kristallines
Silizium durch den Zusatz von Fremdatomen der Gruppe IIIb oder der Gruppe Vb des
periodischen $systemes, wie bereits beschrieben beeinflußt, so daß es schwierig
ist, die elektrische Leitfähigkeit von a-Si durch die Steuerung der Valenz zum P-Typ
oder N-Typ zu steuern. Es ist so, daß diese Schwierigkeit teilweise aus der Anwesenheit
von lokalisiertem Niveau in dem Bandspalt (oder Mobilitätsspalt) infolge der vorstehend
erwähnten vielen nichtpaarigen Bindungen resultiert; die Elektronen oder Löcher,
die vom Donator oder Akzeptor durch das lokalisierte Niveau aufgefangen werden,
so daß dBs Fermi-Niveau nur leicht bewegt werden kann, was konsequenterweise extreme
Schwierigkeiten bezüglich der Steuerung der Leitfähigkeit durch die Steuerung der
Valenzen darstellt. Da jedoch SiH4, B2H6 und dgl. Gase
zur Erzeugung
der a-Si-Schicht verwendet werden enthält die Schicht sich verbindende Wasserstoffatomen
welche die nichtpaarigen Bindungen eliminieren, um das örtliche Niveau zu reduzieren,
was dazu führt, daß die elektrische Leitfähigkeit bis zu einem gewissen Ausmaß durch
die Steuerung der Valenzen durch den Zusatz von Fremdatomen steuerbar ist.
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Es wurde herausgefunden, daß der Einschluß von ungefähr 10 bis ungefähr
40 Atoms von Wasserstoff in die fotoleitfähige Schicht aus a-Si bewirkt, daß sich
asserstoffatome mit einer ziemlich großen Menge der nicht paarigen Bindungen verbinden,
um eine zufriedenstellend gesteuerte elektrische Leitfähigkeit zu erzeugen wobei
der Dunkelwiderstand der a-Si-Schicht immer noch als gut unterhalb des gewünschten
annehmbaren We @es liegend festgestellt werden konnte, da viel@ verbleibende nicht
paarige Bindungen oder die schwachen und stabilen Bindung gen zwischen den Wasserstoffatomen
und Siliziumatomen vorhanden sind. Insbesondere die Wasserstoff-Silizium-Verbindung
ist leicht zu unterbrechen, um das Wasserstoffatom freizugeben, da die a-Sl-Schicht
selbst ausgebildet wird, wobei der Träger auf eine hohe Temperatu erhitzt werden
muß.
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Um das Problem des niedrigen Dunkelwiderstandes weiter zu erforschen
wurden weitere Untersuchungen durchgeführt und es wurde herausgefunden, daß der
Dunkelwiderstand bis zu einem großem Ausmaß durch Einbauen einer geeigneten Menge
von Sauerstoff in die fotoleitfähige Schicht aus a-Si zusätzlich zum Wasserstoffgehalt
von ungefähr 10 bis ungefähr 40 Atom% verbessert werden kann. Das Einbinden des
Sauerstoffes eliminiert weitgehend alle der nichtpaarigen Bindungen, wobei Sauerstoffatome
an Silizium mit den nichtpaarigen Bindungen angezogen sind.
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Dies erscheint zur Verbesserung des Dunkelwiderstandes nützlich. Wie
aus einigen der später beschriebeaen Versuchsbeispiele hervorgeht, haben fotoleitfähige
Schichten aus a-Si mit Wasserstoff und Sauerstoff einen Dunkelwiderstand von wenigstens
1013n -cm, der somit um das 102 bis ungefähr l07fache des Dunkelwiderstandes jener
Schichten beträgt, die keinen Sauerstoff enthalten. Es wurde jedoch auch herausgefunden,
daß die Fotoempfindlichkeit der a-Si-Schicht mit einem Ansteigen des Sauerstoffgehaltes
abfällt und daß die Schicht keine gut Fotoleitfähigkeit erzeugt, wenn sie ein Übermaß
an Sauer stoff enthält. Wie im einzelnen später beschrieben, muß der Sauerstoffgehalt
der fotoleitfähigen Schicht aus a-S daher ungefähr 10 5 bis ungefähr 5 x 10 2 Atom%
betragen
und beträgt bevorzugt ungefähr 0,01 bis ungefähr 0,04
Atom%. Bei der Verwendung des Glimmentladungsvorganges wird zur Einbindung des Sauerstoffes
unabhängig von dem SiH4-Gas, jedoch mit diesem gleichzeitig Sauerstoff in den Glimmentladungsreaktor
eingeführt. Da Sauerstoff sehr effizient eingebunden werden kann, wird Sauerstoff
in einer Menge von ungefähr dem 1,1 bis 2fachen der Menge, die eingebunden wird,
zugeführt, beispielsweise bei einem Molverhältnis von O2/SiH4 von 0,55 x 10-4 zu
1 x 10 4, wenn 10 2 Atom% des Sauerstoffes enthalten sind. Insoweit als das gewünschte
O2/SiH4-Verhältnis aufrecht erhalten wird, kann Sauerstoff unter Verwendung von
Luft oder H2, Ar, He oder einem ähnlichen inerten Gas als Trägergas eingeführt werden.
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Sauerstoffatome mit ihren großen elektrisch negativen Eigenschaften
teilen leicht die Elektronen der nichtpaarigen Bindungen mit Silizium@@omen, um
wirksam die Bindungen zu eliminieren, so daß der Sauerstoff selbst dann eine überragend
große Wirkung erzeugt, wenn er in einer ziemlich kleinen Menge von ungefähr 10 5
bis 5 x 10'2 Atom%, wie vorstehend erwähnt, zugeführt wird.
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Weiterhin verbessern die resultierenden starken Bindungen den Hitzewiderstand,
andere Stabilitäten und die Festigkeit der fotoleitfähigen Schicht. Wie bereits
erwähnt,
sollte der Sauerstoffgehalt auf maximal 5 x 10-2 ² Atoms
begrenzt sein. Sonst würde eine bis zu einem großen Maß reduzierte Fotoempfindlichkeit
erzeugt werden, da ein Übermaß an Sauerstoff anders als der die nichtpaarigen Bindungen
eliminierende Sauerstoff, sich mit dem Silizium zu Siliziumdioxidkristallen verbinden
würde, die einen Wandabstand von ungefähr 7 eV haben und nicht im Bereich von sichtbarem
Licht fotoleitfähig sind. Wenn umgekehrt der Sauerstoffgehalt kleiner als 10-5 Atom%
ist, kann er nicht vollständig die nichtpaarigen Bindungen eliminieren, wodurch
die Anstrengung, eine fotoleitfähige Schicht aus a-Si mit einem Dunkelwiderstand
nicht unterhalb 1015SL -cm zu schaffen, fehlschlägt.
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Mit ungefähr 10 bis ungefähr 40 Atoms Wasserstoff und ungefähr 10-5
bis ungefähr 5 x 10-2 Atom% Sauerstoff in der a-Si-Schicht sind die nicht paarigen
Bindungen darin fast vollständig eliminiert, wobei in dem Mobilitätsabstand ein
extrem reduziertes örtliches Niveau vorhanden ist, so daß das Fermi-Niveau durch
die Steuerung der Valenz sehr viel leichter als bisher möglich steuerbar ist, obwohl
die Schicht ein amorpher Halbleiter ist.
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Mit anderen Worten der Zusatz von dreiwertigen oder fünfwertigen Fremdatomen
erzeugt einen merkbar verbessorten Effekt. Insbesondere ein dreiwertiges Fremdatom,
wie
beispielsweise Bor, welches als Akzeptor kann, kann in einem Bereich von mindestens
10 q" bis maximal 20000 ppm dotiert werden, obwohl d@ @ ge teilweise vom Sauerstoffgehalt
abhängig ist @@ somit einen großen Anteil des a-Si-Vorrates großen Dunkelwiderstand
von wenigstens verteilt.
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Es wird nun eine fotoleitfähige Schicht aus @-@ beschrieben, die
mit positiver und negativer @ @@ aufgeladen werden kann, d. h. eine fotoleit Schicht
aus a-Si, die in beiden Polaritäten lich ist.
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Wie vorstehend bereits beschrieben, ist die beweglichkeit des Elektrons
in a-Si weit grö@ @@ die des Loches. D. h. a-Si könnte nicht dazu diese sowohl für
positive als auch i@ negative D @@ @t@ eine otoempfindlichkeit zu haben. Als ein
aus zahlreichen Experimenten wurde jedoch h@ @ @@ den9 daß eine iotoleitfähige Schicht
aus a-Si E'3 bis 5 x 10-2 Atom% Sauerstoff und 10 bis 40 @ @@ serstoff die folgenden
Charakteristiken bezüglich beweglichkeiten der Ladungsträger aufweist. @@ @@ ist,
daß die Driftbeweglichkeit des Loches @e. @01
mit Fremdatomen aus
der Gruppe IIIb oder Gruppe Vb der periodischen Systemes oder selbst ohne Fremdatome
im wesentlichen die gleiche ist. Auf der anderen Seite ist die Driftbeweglichkeit
des Elektrons im amorphen Silizium maximal, wenn Fremdatome der Gruppe Vb dotiert
sind, und beträgt das 2 bis 3fache der Driftbeweglichkeit des Loches. Im Gegensatz
hierzu wird die Driftmobilität des Elektrons ähnlich oder im wesentlichen gleich
der Driftmobilität des Loches, wenn in einer a-Si fotoleitfähigen Schicht Fremdatome
der Gruppe IIIb dotiert sind. Es wurde herausgefunden, daß eine fotoleitfähige Schicht
aus a-Si gemäß der vorliegenden Erfindung eine Fotoempfindlichkeit sowohl für positive
als auch für negative Polaritäten dadurch aufweist, indem Fremdatome der Gruppe
IIIb in einer Menge von ungefähr 200 bis ungefähr 20000 ppm dotiert sind.
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Zur näheren Erläuterung ist anzumerken, daß durch Versuche herausgefunden
worden ist, daß die Driftbeweglichkeit des Loches in a-Si mit Sauerstoff und Wasserstoffgehalt
im wesentlichen ungeachtet des Zusatzes von Fremdatomen konstant ist und ungefähr
0,02 bis 0,06 cm2/VSek. beträgt. Dieser Wert 0,02 bis 0,06 cm2/VSek.
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für das Loch ist so groß wie ungefähr das 100fache des Wertes, der
in dem Bericht der bereits vorstehend ge-
nannten Zeitschrift "Physics
Letters" genannt ist, insbesondere beträgt die Driftmobilität des Loches @@ gefähr
X,03 cm2/VSek. bei einer Dotierung von-Bor, entsprechend ungefähr 0,03 cm²/VSek.
bei 20@@ Bor und ungefähr 0,04 cm²/VSek. bei 20000 ppm @@@.
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ist der anderen Seite; die Driftmobilität des R @@ hängig von der
Dotierung von Fremdatomen und ins dere wird sie ungefähr 0,05 cm²/VSek. bei 200
p@ und ungefähr 0,03 cm²/VSek. mit 2000 der 20000 Bor, was dann im wesentlichen
gleich der Dri@t@@ keit des Loches ist. Somit hat eine fotoleitfähi @t aus a-Si
gemäß der vorliegenden Erfindung lichkeit sowohl für positive als auch negativ indem
Fremdatome der Gruppe IIIb (normalerwei einer Menge von ungefähr 200 bis 2000) ppm
den vorstehend beschriebenen Mengen Sauerstof stoff zugesetzt sind. Die Anpassungsfähigkeit
u@@ barkeit einer fotoleitfähigen Schicht aus adadurch ausgedehnt, wenn sie sowohl
yrnr positiv@ @l negative Polaritäten empfindlich ist. Beispiels nen die Polaritäten
des Toners, der Ladeeinrich Bildübertragungseinrichtung frei gewählt werden @@ hinaus
ist die Realisierung eines Kopiergerät@ sowohl einen Negativ-Positiv-Kopiervorgang
@@@ üblichen Positiv-Positiv-Kopiervorgang ausfünach dem eine starke Nachfrage besteht
Obwohl
die fotoleitfähige Schicht aus a-Si gemäß der vorliegenden Erfindung ungefähr 10
5 bis 5 x 10-2 Atoms Sauerstoff, ungefähr 10 bis 40 Atom% Wasserstoff und ungefähr
200 bis 20000 ppm Fremdatome der Gruppe IIIb enthält, ist sie in zahlreichen Formen
verwendbar, bevorzugt ist die Schicht als eine Oberflächenschicht zum Ausbilden
von Bildern elektrostatischer Ladungen auf der Oberfläche verwendbar, da sie überragende
Eigenschaften bezüglich der Empfindlichkeit für beide Polaritäten, frei von umweltbelastenden
Eigenschaften, Hitzewiderstand, Oberflächenhärt etc. aufweist. Für eine derartige
Verwendung hat die Schicht eine Dicke von ungefähr 5 bis 100 m, bevorzugt unge-Shr
10 bis 50 µm. Falls gewünscht kann auf dem Träger eine Zwischenschicht ausgebildet
sein, die ein Eindringen der Ladungen vom Träger verhindert. Als ein Beispiel für
eine derartige Zwischenschicht kann amorphes Silizium mit einer Dicke von weniger
als 1 pm verwendet werden, da es wirksam das Eindringen von Ladungen aus dem Träger
verhindert. Statt dessen kann eine Al203-Schicht von ungefähr 1 bis 10 pm als Zwischenschicht
verwendet werden, die gemäß der GB-PA 1 446 111 durch einen anodischen Oxidationsprozess
ausgebildet ist.
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Die dotierte Fremdatommenge der Gruppe IIIb v@@ fähr 200 bis 20000
ppm erzeugt nicht nur eine @@ lichkeit des a-Si für beide Polaritäten, sc@@@e@@
@@ @ einen Dunkelwiderstand, der im Bereich von 1013 @@ 1@ 1 # -cm ein Maximum erreicht
und dadurch den Abb vorgang durch jeden elektrofotografischen Proz@ möglicht. Mit
einer Menge größer als ungefä@@ @ @@ sinkt der Dunkelwiderstand schnell ab und d@@
daher unbrauchbar. Wenn die a-Si-Schicht durch Glimmentladungsprozess ausgebildet
wird, werden atoms der Gruppe IIIb, beispielsweise Bor, in da durch Zuführen von
B2H6-Gas in den Entladung @e@ sammen mit SiH4, Si2H6 oder Si3H8-Gas dotiert.
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Verunreinigungselement weniger wirksam als Saue eingebaut wird, muß
B2H6-Gas in einer Menge werden, die ungefähr das 5 bis 15fache der Menge beträgt.
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Die a-Si fotoleitfähige Schicht gemäß der v@@ den Erfindung weist
spektrale Empfindlichkeits@@ ristiken über einen Bereich auf, der das sichtb Spektrum
einschließlich des infrarot-fotografische@ reiches am Spektrumsende der längeren
Wellenläng @ll stand abdeckt. Insoweit als der Sauerstoff halb des vorstehenden
Bereiches, insbesonder die obere Grenze von 5 x 10-2 Atom% hinausgeht,
$chicht
zufriedenstellende Dunkelabfall- und Lichtabfall-Charakteristiken. Mit einem Sauerstoffgehalt
von weniger als 0,03 Atoms hat die fotoleitfähige Schicht aus a-Si eine vergleichsweise
höhere Empfindlichkeit als die herkömmlichen lichtempfindlichen Elemente vom Se-Typ
und jene aus Polyvinylcarbazol mit TNF.
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Weiterhin hat die a-Si-Schicht gemäß der vorliegenden Erfindung eine
Oberflächenhärte (Vickers-Härte) von unge-£§hr 1800 bis 2300 kg/mm2, was ungefähr
das 30 bis 40fach@ der Härte von Se-As lichtempfindlichen Elementen (As 5%) gad
ungefähr das 18 bis 23fache der Härte von Aluminium ist, Somit ist die Schicht so
hart wie Saphir. Demgemäß ist die Schicht gut für die Druckübertragung des Tonerbil
4vs geeignet und durch eine Metallklinge reinigbar. Da das a-Si eine Kristallisationstemperatur
von ungefähr 7000 C aufweist, ist die Schicht auch für Hitzeübertragun geeignet
und hat eine überragende Gesamtlebensdauer.
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Fig. 1 zeigt ein Glimmentladungsgerät zum Ausbilden dr fotoleitfähigen
Schicht. Mit Bezug auf die Figur ist ip pen ersten, zweiten, dritten und vierten
Tanks 1, 2, 3 und 4 entsprechend SiH4, PH4, B2H6 und 02-Gas enthalten Für die SiH4-,
PH4- und B2Hó-Gase wird Wasserstoff als Trägergas verwendet. Stattdessen kann auch
Argon oder
Helium als Trägergas verwendet werden. Diese den freigegeben,
wenn entsprechende erste, zwei@@, @itte und vierte Regulierventile 5, 6, 7 und 8
geö@@ @-den und die Durchflußgeschwindigkeiten der Base we@@@ durch Mengenstrom-Steuereinrichtungen
9, 10, 11 @ 12 gesteuert. Die Gase der ersten bis dritten Tank@ werden in einen
ersten Hauptkanal 13 geleitet @nd @@@ Sauerstoffgas aus dem vierten Tank 4 wird
@ t@@ @t diesen Gasen in einen zweiten Hauptkanal 14 g@l Die Bezugsziffern 15, 16,
17 und 18 bezeichne flußmesser und die Bezugsziffern 19 und 20 teile Die durch die
ersten und zweiten Hauptlei@@@ 13 und 14 fließenden Gase werden einer Realt @rö@
@@ zugeführt, die von einer Resonanzschwingungsspule umgeben ist, welche auf geeignete
Art und Weise @i@ Hochfrequenzleistung von 100 Watt bis zu mehr watt bei einer Frequenz
von 1 MHz bis zu m@@ r MHz erzeugt. Innerhalb der Reak@@rröhre 21 elektrisch leitfähiger
Träger 23, beispielsweis Aluminium, rostfreiem Stahl oder NESA-Glas @@@ @s den einer
a-Si-Schicht auf diesem Träger aus @i@ tisch 25 angeordnet, der durch einen Motor
S?: ist. Der Träger 23 an sich ist gleichförmi@ Temperatur von ungefähr 50 bis ungefähr
300° C vorzugt ungefähr 150 bis ungefähr 250° C du @@@ eignete Heizeinrichtung aufgeheizt.
Das Inn@@@
Reaktorröhre 21, die auf ein Hochvakuum (Entladungsdruck:
0>5 bis 2,0 Torr) für die Ausbildung der a-Si-Schicht evakuiert sein muß, steht
mit einer Rotationspumpe 26 und einer Diffusionspumpe 27 in Verbindung.
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Wie bereits beschrieben, kann die fotoleitfähige Schic aus a-Si direkt
auf dem Träger 23 ausgebildet werden, ode es wird ein Aluminiumträger verwendet,
auf dem die vorstehend bereits erwähnte Al2O3-Schicht bereits ausgebilde ist. Weiterhin
kann eine Trennschicht aus a-Si ausgebilde weraen, wofür das gleiche Glimmentladungsgerät
wie für di fotoleitfähige Schicht verwendbar ist. Die nachfolgende Beßchreibung
bezieht sich auf den Fall, bei dem eine fotc leitfähige Schicht aus a-Si direkt
auf dem Träger ausgebi det wird.
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Um mit dem Glimmentladungsgerät der vorstehend beschreibenen Konstruktion
eine fotoleitfähige Schicht aus a-Si auszubilden, wird zuerst das Innere der Reaktorröhre
21 durch die Diffusionspumpe 27 auf ein Vakuum von ungefähr 10 4 bis 10 6 Torr evakuiert
und danach wird die Rotationspumpe 26 abwechselnd betätigt, um ein Vakuum von ungefähr
10 ² bis ungefähr 10 4 Torr zu erhalten.
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Wenn Sauerstoff dotiert werden soll, wird das vierte Regelventil 8
geöffnet und Sauerstoff wird aus dem vierten
Tank 4 in die Rohre
21 geführt und au einem stimmten Druckwert gehalten, der durch die Me@ strom-Steuereinrichtung
12 justiert wird Dar wird SiH4-Gas aus dem ersten Tank 1 durch Öff@ des ersten Regelventils
5 zugeführt, und ~~~~ wünscht wird auch PH3-Gas oder B2H6-Gas aus zweiten oder dritten
Tank 2 oder 3 durch Öffn@@ des zweiten oder dritten Regelventils 6 oder gegeben.
Demgemäß wird SiH4-Gas oder ein Misch aus $lH4 mit B2H6 oder PH3-Gas durch die erst
Hauptleitung 13 der Reaktorröhre 21 zugeführt, bei die Mengen genau durch die Mengenstrom-St@
einrichtungen 9, 10 und 11 gesteuert werden.
-
sprechend wird Sauerstoffgas in einem gewisse @@@ verhältnis zu SiH4
durch die zweite Hauptleitung der Reaktorröhre 21 zugeführt, wobei seine durch die
Mengenstrom-Steuereinrichtung 12 gesteuer wird. Bei einem Innendruck in der Reaktorröhre
@@ der auf ungefähr 0,5 bis ungefähr 2,0 Torr ge wird5 dem auf eine Temperatur von
50 bis @ 300° geheizten Träger und der auf eine Hochfrequenz@@@ von 100 Watt bis
zu mehreren Kilowatt bei ei@@ guten von 1 bis zu mehreren 10 MHz eingestell Spule
22 tritt eine Glimmentladung auf, @ @
zu zersetzen und auf dem
Träger mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 0,5 bis ungefähr 2 µm/60 Min. eine
fotoleitfähige Schicht aus a-Si abzuscheiden, wobei die fotoleitfähige Schicht einen
vorbestimmten Sauerstoffgehalt mit oder ohne eine geeignete Menge von Bor oder PhosphorSenthält.
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Versuchsbeispiel 1 Es wurden fotoleitfähige'Schichten aus a-Si mit
Wasserstoff, jedoch ohne Sauerstoff hergestellt und dann auf ihren Dunkelwiderstand
überprüft.
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Unter Verwendung des Glimmentladungsgerätes gemäß der Fig. 1 wurde
SiH4-Gas aus dem ersten Tank 1, getragen durch Wasserstoff (10 99 SiH4 relativ zu
Wasserstoff) freigegeben und in Form einer 20 pm dicken fotoleitfähigen Schicht
aus reinem a-Si auf einem Aluminiumträger zersetzt. Die angewendeten Produktionsbedingungen
waren: Entladungsdruck 1,5 Torr, Temperatur des Aluminiumträgers 2000 C, Hochfrequenzleistung
300 Watt, Frequenz 4 MHz und Beschichtungsgeschwindigkeit 1 pm/h.
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Die nächsten 20 pm dicken fotoleitfähigen Schichten aus a-Si enthalten
ungefähr 20, 200 und 20000 ppm Bor und
wurden unter den gleichen
Bedingungen wie vorstehend beschrieben auf Aluminiumträgern ausgebildet. Diese Gehalte
entsprechen 10-5, 10-4 und 10-3 als Molverhältnis von B2H6/SiH4 ausgedrückt. Da
der Wirkungsgrad, mit dem Bor in eine-fotoleitfähige Schicht aus a-Si dotiert werden
kann, 1/5 bis 1/15 wie bereits erwähnt beträgt, sind die verwendeten Molverhältnisse
von B2H6/SiH4 ungefähr das 10fache der dotierten Borgehalte. Die Borke halte wurden
durch einen Ionen-Microanalysator der Firma Hitachi gemessen.
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Auf ähnliche Art und Weise wurde der Reaktorröhre für die Glimmentladung
eine Mischung aus SiM4 und Gasen zugeführt, um 20 µm dicke fotoleitfählge Schichter
aus a-Si mit 10, 100 und 1000 ppm Phosphor auszubilden Die Dunkelwiderstände der
vorstehenden fotoleitfähigen Schichten aus a-Si wurden dann gemessen und das Er,ebnis
ist durch die durchgezogene Linie A in der Fig 2 dargestellt, in der die Bor- und
Phosphor-Gehalte in ppm und die Molverhältnisse von B2H4/SiH4 und PH3/SiH4 in runden
Klammern angegeben sind. Diese Molverhältnisse sind unter der Voraussetzung dargestellt,
daß der Dotierwirkungsgrad des zugehörigen Elementes 100 , beträgt.
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Die durchgezogene Linie A der Fig. 2 gibt an, daß die fotoleitfähige
Schicht aus reinem a-Si einen Dunkelwiderstand von weniger als 109 #-cm aufweist,
der selbst dann nicht ansteigt, wenn iO ppm Phosphor enthalten sind. Wenn die Schicht
größere Mengen Phosphor enthält, wird der Dunkelwiderstand merklich verringert;
d. h. ungefähr 4 x 107#-cm bei 100 ppm Phosphor, und ungefähr 8 x 106#-cm bei 1000
ppm Phosphor. Auf der anderen Seite weist bei Borgehalt die a-Si-Schicht bei einem
Borgehalt von ungefähr 200 ppm den höchsten Widerstand von ungefähr 6 x 109#-cm
auf, der jedoch abrupt absinkt, wenn der Borgehalt weiter ansteigt. Der Dunkelwiderstand
ist bei 2000 ppm 107-cm. Daraus folgt daher, daß die a-Si-Schicht, die Wasserstoff,
jedoch keine Sauerstoff enthält, ungeachtet des Zusatzes von Bor oder Phosphor einen
maximalen Dunkelwiderstand aufweist, der weniger als 1010#-cm ist, und als eine
elektrofotografische fotoleitfähige Schicht, die üblicherweise einen Dunkelwiderstand
von wenigstens ungefähr 1013#-c aufweisen muß, nicht verwendbar ist. Tatsächlich
betrug bei Aufladen einer fotoleitfähigen Schicht aus a-Si mit einem Borgehalt von
200 ppm durch eine Koronaentladeeinrichtung das Oberflächenpotential entweder mit
positiver oder negativer Polarität weniger als mehrere zehn Volt.
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Versuchsbeispiel 2 Es werden fotoleitfähige Schichten aus a«SS lfi
Wasserstoff und Sauerstoff hergestellt und au@ @@@ Dunkclwiderstand hin überprüft.
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Unter den gleichen Bedingungen wie beim Verstand beispiel 1 mit Ausnahme,
daß aus dem vierte@ T@@@ Sauerstoff in einem Molverhältnis von O2/Si@4 v@@ fähr
0,75 x 10-7, um 10-5 Atom% Sauerstoff in die Schicht zu dotieren,wurde eine 20 µm
dicke @otolo@: fähige Schicht aus a-Si hergestellt. Auf ähnlich@ und Weise wurden
fotoleitfähige Schichten aus a@@@ gestellt, die weiterhin 20, 200, 2000 und 20000
@ und solche, die 10, 100 und 1000 ppm Phospher Diese sieben 20 µm dicken fotoleitfähigen
S@@de@ a-Si wurden jeweils mit ein Sauerstoffgehalt fähr 10-5 Atom% hergestellt.
Jede dieser Sc@@@h@ herausgefunden, enthält ungefähr 18 bis ungefäh@-Atom% Wasserstoff.
Die Sauerstoffgehalte wurden @@ ein Funkenquellen-Massenspektrometer bestimmt.
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Die Dunkelwiderstände der a-Si-Schichten wurde@ @@ sen und das erhaltene
Ergebnis ist durch eine @ gene Linie B in der Fig. 2 dargestellt0
Die
durchgezogene Linie B in der Fig. 2 zeigt an, daß die fotoleitfähige Schicht aus
a-Si, die weder Bor noch Phosphor, jedoch Sauerstoff und Wasserstoff enthält, nur
einen Dunkelwiderstand von ungefähr 5 x 1Q11 Q -cm zu cm aufweist, der ungefähr
das 1000fache des Dunkelwiderstandes der Schicht beträgt, die keinen Sauer stoff
und nur Wasserstoff enthält. Bei Anwesenheit von Phosphor fällt der Dunkelwiderstand
leicht ab und fällt mit einem Ansteigen des Phosphorgehaltes weiter ab. Selbst wenn
gdoch 1000 ppm Phosphor enthalten sind, hat die a-Si-Schicht immer noch einen Dunkelwiderstand
v mehr als 1011#-cm. Dies offenbart, daß der Zusatz von Sauerstoff den Dunkelwiderstand
merklich verbessert. Auf der anderen Seite, wenn zusätzlich zu Wasserstoff und Sauerstoff
Bor enthalten ist, hat die a-Si-Schicht einen Dunkelwiderstand von ungefähr 2 x
1012fl-cm bei einem Borgehalt von 20 ppm, ungefähr 8 x 1012j2L-cm, was nahe bei
1013 Q -cm liegt, bei einem Borgehalt von 200 p und 1,5 x 1013#-cm bei 2000 und
20000 ppm Bor. Somit ist die a-Si-Schicht mit 10 5 Atom% Sauerstoff und mehr als
200 ppm Bor zufriedenstellend als eine elektrofotografische lichtempfindliche Schicht
zum Ausbilden eines Bildes durch den Carlson-Prozess verwendbar. Verglichen mit
der sauerstoffreien, jedoch Bor enthaltenden a-Si-Schicht des Versuchsbeispieles
1 bei gleichen Borgehalte beträgt der Dunkelwiderstand der Schicht dieses Beispiel
mehr
als das 1000fache bei Borgehalten von 20 ppm u@ 2000 ppm als der Dunkelwiderstand
der ersteren Schield und mehr als das 106fache bei 2000 ppm Der Dunkelwiderstand
der fotoleitfähigen Schicht a-Si flacht ab, wenn der Borgehalt 2000 ppri über und
bleibt im wesentlichen bis 20000 ppm unv@rä@ fällt jedoch abrupt ab, wenn der Borgehalt
weite steigt.
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Mit Ausnahme, daß 10 Atom,' Sauerstoff in g i fffi%O dotiert wurden,
wurden acht 20 µm dicke fotoleitfäl Schichten aus a-Si auf die gleiche Art und Weise,
@ @@rstehend beschrieben,hergestellt, wobei eine Schicht @@ @ Bor noch Phosphor
enthält, vier Schichten 20@ @ und 20000 ppm Bor und drei Schichten 10, 100 und 10@@
Phosphor enthalten. Der Dunkelwiderstand dieser Sc@ wurde gemessen und das Ergebnis
ist durch die d@@@ gene Linie C in der Fig. 2 dargestellt0 Die erzielten Dunkelwiderstände
betragen ungefähr das 10fache der durch die durchgezogen L1 B dargestellten Dunkelwiderstände,
bei der der Sau@ @@fgehalt ungefähr 1/1000fache des Gehaltes im verlie@ Fall ist;
mit einem Borgehalt von 20 ppm steigt de@ @ @@-
stand von 2 x 1012#
-cm auf 3 x 1013#-cm, bei einem Borgehalt von 200 ppm von 8 x 1012#-cm auf 8 x 1013Q
-cm und bei einem Borgehalt von 2000 ppm und 20000 ppm von 1,5 x 1013#-cm auf 1,5
x 1014# -cm.
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Die obigen Ergebnisse zeigen an, daß die fotoleitfähige Schicht aus
a-Si, die für die Verwendung als eine bildformende Oberflächenschicht einen Dunkelwiderstand
von wenigstens ungefähr 1013#-cm aufweisen muß, ungefähr 20 ppm bis maximal 20000
ppm Bor enthalten muß, wen sie 10 5 bis 10'2 Atom,' Sauerstoff aufweist. Wie jedoch
als einigen Versuchsbeispielen ersichtlich und zu folger kann bis zu 5 x 10-2 Atom,'
Sauerstoff in die Schicht gemäß der vorliegenden Erfindung dotiert werden, wobei
die erhaltenen Dunkelwiderstände etwas höher als die durch die Linie C angegeben
sind, so daß mit einem Borgehalt von ungefähr 10 ppm ein Dunkelwiderstand von ungefähr
1013#-cm zur Verfügung steht. Demgemäß kann insoweit als der Dunkelwiderstand größer
als 1013#-cm ist, der Borgehalt von ungefähr 10 bis ungefähr 20000 ppm betragen.
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Versuchsbeispiel 3 Es wurden unter den gleichen Bedingungen wie bei
Versuchsbeispiel 2 mit Ausnahme, daß Sauerstoff in die Schichten mit veränderten
Mengen von 0,@7, @ @ 0,O5p 0,04, 0,03, 0,02, 0,01, 10, 3. 10-4 u@@ 10@5 Atom% eingebaut
wurden zehn a-Si-Schichten jeweils mit 20 pm Dicke und 200 ppm Borgehalt hergestellt.
-
Es wurden die spektralen Empfindlichkeiten bei der Wellenlänge von
600 nm und die Ladungsaufnahmefahig pro 1 µm Dicke der Schicht gemessen und die
Er@@@n.
-
sind in der Fig. 3 dargestellt.
-
In der Fig. 3 wird auf einer Abszisse eine Saue@ stoffkonzentration
(Atom%), auf der linken Ordinate die spektrale Empfindlichkeit S (cm²/erg) und @@@@
rechten Ordinate die Ladungsaufnahmefähigkeit V@ (Volt/µm) aufgetragen. Die @@@
gsaufnahmefähig@ei@ Vo werden durch positives und negatives Auf@@de @ ei@ jedem
der Schichten durch eine Koronaladeei@ri@@tu@ die an eine Spannungsquelle von #
5,6 KV und nachf@@ des Messen des Oberflächenpotentials, welches d@@@ 20 µm geteilt
wird, ermittelt, um in der Fig. 3 als flächenpotential pro 1 µm aufgetragen werde@
@@ @@
Zur Bestimmung der spektralen Empfindlichkeiten S wird jede
der Schichten positiv und negativ aufgeladen und mit einem Licht von 600 nm Wellenlänge
belichtet, um den Anstieg der Lichtenergie messen zu können, die benötigt wird,
um das Oberflächenpotential auf die Hälfte zu reduzieren. Wie dargestellt bezeichnen
die mit einem Kreis markierten Punkte die gemessenen Werte für spektrale Empfindlichkeiten
und Ladungsaufnahmemöglichkeiten für die Fälle der positiven Ladung und sind durch
die durchgezogenen Kurven D und F entsprechend miteinander verbunden. Punkte markieren
die gemessenen Werte der spektralen Empfindlichkeiten und Ladungsauf nahmemöglichkeiten
für die Fälle der negativen Ladungen und sind ebenfalls durch die entsprechenden
Kurven E und G miteinander verbunden.
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Es werden als erstes die spektralen Empfindlichkeitex und Ladungsaufnahmemöglichkeiten
der a-Si-Schichten übei prüft, die 0,01 bis 0,07 Atom% Sauerstoff aufweisen, wo
bei zu ersehen ist, daß die Fotoempfindlichkeit S einer a-Si-Schicht mit 0,01 Atom,'
Sauerstoff 0,62 cm2/erg beträgt, und daß die Ladungsaufnahmemöglichkeit Vo 28 V
pro F für den Fall der positiven Ladung beträgt. Auf del anderen Seite ist für den
Fall der negativen Ladung die
spektrale Empfindlichkeit S merklich
größer als O, cm²/erg, obwohl die Ladungsaufnahmemöglichkeit mit - 17 V etwas niedriger
ist. Bei einem Sauerstiffg@ halt von 0,02 Atom,' betragen die Fotoempfindlichk S
für den Fall der positiven Ladung 0,52 cm²/erg @ für den Fall der negativen Ladung
0,8 Ladungsaufnahmemöglichkeiten Vo steigen für der @ der positiven Ladung auf 33
V und für den Fall de@ gativets Ladung auf - 23 V.
-
Mit dem Ansteigen des Sauerstoffgehaltes simmt Fotoempfindlichkeit,
aber die Ladungsaufnah@em@ keit steigt an. Die a-Si-Schicht mit 0,03 Atom@ stoff
erzeugt spektrale Empfindlichkeiten S vo@ O@ erg für positive Ladung und 0,32 cm2/erg
für n' n' Ladung. Diese Werte sind viel höher als die sp Empfindlichkeiten herkömmlicher
fotoempfindlic@ mente aus Se und Polyvinilcarbazol mit TNF, D@@ aufnahmemöglichkeiten
Vo sind ebenfalls hoch u@ gen 40 V und - 30 V entsprechend für positive z @d tive
Aufladungen. D. h., daß eine a-Si-Schicht @it @@ Dicke auf Oberflächenpotentiale
von + 800 V und -aufgelasen werden kann. Relativ scharfe A@@äll@ spektralen Empfindlichkeit
S werden für beide @@@@
positiven und negativen Aufladung für eine
a-Si-Schicht mit 0,04 Atoms Sauerstoff erhalten, obwohl die Ladungsaufnahmemöglichkeiten
auf 45 V und - 42 V angestiegen sind. Mit einem Sauerstoffgehalt von 0,04 Atom96
ist die spektrale Empfindlichkeit S für positive Ladung etwas kleiner als 0,05 cm2/
erg und ungefähr 0,1 cm2/erg für negative Ladung.
-
Diese Empfindlichkeitscharakteristiken sind höher oder im wesentlichen
gleich denen der herkömmlichen fotoempfindlichen Elemente und für die Reproduktion
von Bildern mit feinem Kontrast ausreichend.
-
Selbst mit dem Sauerstoffgehalt von 0,05 Atom,' betragen die Empfindlichkeiten
S für positive Ladung 0,03 cm2/erg und 0,04 cm2/erg für negative Ladung.
-
Die durch eine a-Si-Schicht mit 0,05 Atom,' Sauerstoff erzeugten Empfindlichkeiten
sind für die Bildreproduktion immer noch ausreichend, sind jedoch für feine Reproduktion
von Bildern Grenzen. Dies ist klar, da die a-Si-Schicht mit 0,06 Atoms Sauerstoff,
die Empfin lichkeiten von 0,021 cm2/erg und 0,027 cm2/erg für positive und negative
Ladungen aufweist, zur Repro.duktion von schwach kontrastreichen Bildern selbst
dann führt, wenn die Ladungsaufnahmemöglichkeiten Vo 70 V
und -
82 V beträgt. Mit dem auf 0,07 Atom% erhöht Sauerstoffgehalt sinken die Empfindlichkeiten
S auf 0,016 cm2/erg und 0,02 cm²/erg, obwohl Vo 86 V - 105 V beträgt. Derartige
spektrale Empfindlichk ten sind für den sichtbaren Strahlenbereich von 600 zu niedrig
und tatsächlich eigen kopierQe Bilder Schlierenbildung und geringen Kontrast Demgemäß
te der Sauerstoffgehalt weniger als ungefähr C Atom%, bevorzugt weniger als 0,04
Atom% betragen.
-
Mit einem Sauerstoffgehalt von weniger al 0,0@ Atom,'9 d. h. mit
einem Sauerstoffgehalt von10 Atom% werden die spektralen Empfindlichkeiten S grö@
ser als die bei einem SauerStoffgehalt von 0,01 @@@@ und betragen 0,7 cm²/erg für
positive Ladung und @el als 1,0 cm²/erg bei negativer Ladung. Die La@@@ @@ nahmemöglichkeiten
V0 sinken jedoch auf ungefähr 21 und - 15 V. Insbesondere weli Schicht Ladung verwendet
wird, wird ihre Dicke bevorzugt @ wenigstens 5 pm erhöht. Mit einem Sauerstoffgeh@
von 10-4 Atom% sind die Empfindlichkeiten D @mm@@ größer und betragen für positive
Ladung 0,76 cm²/erg und für negative Ladung 1,2 cm²/erg. Die Ladungsauf nahmemöglichkeiten
V0 sind relativ niedrig und @@@ gen entsprechend 17 V und - 11 V. Ähnlich ist V0
ei
a-Si-Schicht mit 10 5 Atom,' Sauerstoff 15 V und - 9 V und es
ist das beste, die Dicke der fotoleitfähigen Schicht aus a-Si um 5 bis 10 µm zu
erhöhen, da fUr eine genaue Bildreproduktion ein Minimum von + 300 V an Oberflächenpotential
im allgemeinen erforderlich ist.
-
Tatsächlich werden mit jeder der zehn fotoleitfähigen Schichten aus
a-Si, die einem Ladevorgang, Belichtungsvorgang, Magnetbürsten-Entwicklungsvorgang
und Bildübertragungsvorgang auf das Kopierpapier ausgesetzt sind, bei denen gute
Bilder mit gutem Kontrast erhalten, die 0,01 bis 0,05 Atom% Sauerstoff enthalten.
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Von den Schichten, die 0,06 und 0,07 Atom,' Sauerstoff enthalten werden
jedoch Bilder mit geringem Kontrast erhalten. Die a-Si-Schicht mit 10-3 Atom% Sauerstoff
reproduziert ein Bild mit guter Qualität dann, wenn sie positiv aufgeladen wird,
bei negativer Aufladung jedoch ein Bild, das nicht so scharf und bis zu einem gewissen
Grad mit Schlieren versehen ist. Ähnliche schlierige Bilder mit geringem Kontrast
werden von einer a-Si-Schicht mit 10-4 und 10-5 Atom% Sauerstoff erhalten Aus diesem
Grund wurden drei a-Si-Schichten jeweils mit einer Dicke von 32 µm und entsprechenden
Sauerstoffgehalten von 10-3, 10-4 und 10-5 Atom% hergestellt. Mit
diesen
wurden die gleichen Versuche durchgeführt un die Ergebnisse zeigen für jede der
a-Si-Schichten eine Reproduktion von guten Bildern. Somit sollte ein minimaler Sauerstoffgehalt
ungefähr bei Atom% und ein maximaler Sauerstoffgehalt bei ungefähr 5 x 10-2 Atom%,
wie bereits vorstehend erwähnt liegen. Ein Sauerstoffgehalt von ungefähr 1G 2 bis
4 x 10-2 Atom% ist bezüglich der spektralen Empfindlichkeit und Ladungsaufnahmecharakteristiken
von Vo@ teil, Mit einem Sauerstoffgehalt von weniger als 10-5 Atom% sinkt der Dunkelwiderstand
und die @a@un aufbahmemöglichkeit wird zu niedrig.
-
Versuchsbeispiel 4 Unter den gleichen Bedingungen wie beim @@rsu 3
beispiel wurde eine fotoleitfähige Schicht aus a-Si mit einer Dicke von 20 µm und
einem Borgehalt 7C% ä und 0,1 Atom% Sauerstoff hergestellt. Es wurden @uc@ drei
fotoleitfähige Schichten aus a-Si jeweils mit 200 ppm Bor und 0,05 Atom%, 0,04 Atom%
und 0,01 Atom% Sauerstoff verwendet, die bereits im Versuchsbeispiel hergestellt
wurden, welche bezüglich ihrer spektral Empfindlichkeitscharakteristiken überprüft
wurde@@.
-
Bestimmung der spektralen Empfindlichkeiten wur@@
der
Schichten mit einer Korona-Ladeeinrichtung negativ aufgeladen, welche an eine Spannungsquelle
von - 5,6 KV angeschlossen war und mit einem Licht mit einer Wellenlänge zwischen
400 und 900 nm belichtet, um die Lichtenergiemengen zu messen, die zur Reduzierung
des Oberflächenpotentials auf seine Hälfte erforderlich sind.
-
Die Ergebnisse sind in der Fig. 4 dargestellt, in der die Kurven H,
I, J und K die spektralen Empfindlichkeitscharakteristiken der a-Si-Schichten mit
den Sauerstoffgehalten von 0,1, 0,05, 0,04 und 0,01 Atom,' entsprechend darstellen.
Zum Vergleich stellen die Kurven L und M die spektralen Empfindlichkeitscharakteristiken
konventioneller fptoempfindlicher Elemente, d. h. vom Se-Typ und organischen Typ
aus PolyVinylcarbazol mit TNF (im Molverhältnis 1:1) dar.
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Die Fig. 4 offenbart, daß je niedriger der Sauerstoffgehalt ist um
so höher sind die spektralen Empfindlichkeiten. Genauer gesagt hat die a-Si-Schicht
mit einem Sauerstoffgehalt von 0,1 Atoms Empfindlichkeiten (Kurve H), die ein Maximum
von ungefähr 0,018 selbst bei einer spitzen Wellenlänge von 650 nm aufweist, und
die vergleichsweise niedriger als jene des vorstehend erwähnten organischen lichtempfindlichen
Elementes über dem Wellenlängenbereich von 400 bis 600 nm ist, und somit keinerlei
Verbesserung
gegenüber dem Stand der Technik darstellt;.
-
Im Gegensatz hierzu hat die Schicht mit 0,05 Atoms Sauerstoff spektrale
Empfindlichkeiten (Kurve I), die ungefähr das 2 bis 3fache der durch die Kurve H
dargestellten Empfindlichkeiten betragen, und die vergleichbar oder größer als jene
der herkömmlichen fotoempfin5 lichen Elemente (Kurven L und M) insbesondere im Bereich
der längeren Wellenlängen sind. Die Schicht ist daher voll verwendbar. Diese Ergebnisse
begründen auch die vorstehende Anforderung an die Erfindung, daß der Sauers't:offgehalt
der fotoleitfähigen Schicht aus a-Si oberhalb von 0,05 Atom,' liegen sollte. Die
Kurve J stellt die spektra len Empfindlichkeitscharakteristiken einer a-Si-Schicht
mit 0,04 Atom,' Sauerstoff dar, und wie zu ersehen ist, betragen die Empfindlichkeiten
ungefähr das 2fach dem Empfindlichkeiten bei einem Sauerstoffgehalt von 0,05 Atom,'
und sind größer als die bei dem herkömmlichen fotoempfindlichen Element vom organischen
Typ (Kurve ) insbesondere im -Bereich der längeren Wellenlängen. Wenn der Sauerstoffgehalt
weiter auf 0,01 Atom,' absinkt, betragen die spektralen Empfindlichkeiten (Kurve
K) ungefähr das 9 bis 10fache der Empfindlichkeiten, die bei einem Sauerstoffgehalt
von 0,04 Atom,' (Kurve j) erhalten werden. Eine derartige a-Si-Schicht erzeugt ein
fotoempfindliches Element, welches empfindlicher als jedes andere herkömmliche derartige
Element ist.
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Versuchsbeispiel 5 Von acht a-Si-Schichten, die beim Beispiel 2 hergestellt
wurden und die jeweils 10 5 Atoms Sauerstoff enthalten, werden die Driftbeweglichkeiten
der Ladungsträger von solchen a-Si-Schichten ermittelt, die nur Sauerstoff und Wasserstoff,
bei 200 ppm, bei 2000 ppm und 20000 ppm Bor und 100 ppm und 1000 ppm Phosphor zusätzlich
zu Sauerstoff und Wasserstoff enthalten, gemessen. Um die Driftbeweglichkeiten zu
messen, wird auf jeder der a-Si-Schichten ein Isolierelement bestehend aus einer
Parylen-Schicht ausgebildet und auf jeder Parylen-Schicht wird eine halbtransparente
Au-Schicht als eine Elektrode ausgebildet. Während zwischen Au-Schicht und Aluminiumträger
eine Spannung angelegt wird, wird ein Lichtimpuls hoher Intensität mit groß ein
Absorptionskoeffizienten und in der Größenordnung von 10 8 Sekunden einmal von der
Seite der Au-Schicht angelegt, um in der a-Si-Schicht an einem Ort in der Nähe der
Oberfläche nahe der Parylenschicht Löcher und Elektronen zu erzeugen. Durch Auswahl
der Polarität der angelegten Spannung werden an einem Oszillosgraphen Impulsstrom-Wellenformen
erhalten und dessen Impulslänge t ist die gemessene Zeit. Die Driftbeweglichkeit
t des Loches oder Elektrons wird dann durch Einsetzen dies
Wertes
t in die Gleichung µ = d2/Vt erhalten, wobei V die angelegte Spannung und d die
Dicke der a-Si-Schicht ist. Der Grund für die Anbringung der Parylen.
-
Schicht liegt darin, das Eindringen von Ladungen aus der Au-Elektrodenschicht
zu terhindern, und um sicher zu titellen, daß die Ladungsträger in der Tat in der
a-Si-Schicht erzeugt werden.
-
In der Fig. 5 sind die Driftbeweglichkeiten von Loch und Elektron
einer jeden dieser a-Si-Schichten dargestellt, wobei die Kurve N, die durch Punkte
markiert ist, die Driftbeweglichkeiten der Löcher und die mit Kreisen markierte
Kurve die Driftbeweglichkeiten der Elektronen darstellt. Wie aus dieser Figur ersichtli@@,
ist die Driftbeweglichkeit selbst bei Dotierung mit Phosphor und Bor im wesentlichen
die gleiche e Di beweglichkeit des Loches einer a-Si-Schicht mit 1000 ppm Phosphor
zusätzlich zu 10-5 @@@@ Sauerstoff und etwas Wasserstoff beträgt ungefähr 0,06 cm²/VSek.
Mit einem Phosphorgehalt von 100 ppm beträgt sie ungefahr Q,OF: cm2/VSek. und ohne
Phosphor oder Bor-Dotierung ungef@@@ 0,04 cm2/VSek. Selbst mit 200 ppm Bor beträgt
die Driftbeweglichkeit des Loches ungefähr 0,03 cm²/VSek.und @@ für 2000 ppm Bor
ebenfalls die gleiche. Bei 20000 ppm Bor beträgt sie ungefähr 0,04 cm2/VSek. Somit
liegen die
Driftbeweglichkeiten der Löcher in a-Si-Schichten in
dem gewissen Bereich von ungefähr 0,02 bis 0,06 cm2/VSek.
-
Auf der anderen Seite werden die Driftbeweglichkeiten der Elektronen
mit dem Ansteigen der Phosphormenge groß und im Gegensatz hierzu werden sie bei
einem Ansteigen der Bormenge im wesentlichen gleich oder ähnlich den Driftbeweglichkeiten
der Löcher. Genauer gesagt beträgt die Driftbeweglichkeit des Elektrons einer a-Si-Schicht
mit 1000 ppm Phosphor zusätzlich zu Sauerstoff und Wasserstoff ungefähr 0,12 cm2/VSek.
und dieser Wert ist ungefähr das 2fache der Driftbeweglichkeit des Loches der gleichen
a-Si-Schicht. Selbst mit einem Phosphorgehalt von 100 ppm beträgt die Driftbeweglichkeit
des Elektrons 0,09 cm2/VSek.,was mehr als das 4fache der Driftbeweglichkeit des
Loches ist. Dies deutet daher darauf hin, daß insoweit als Phosphor enthalten ist,
a-Si-Schichten nicht sowohl für positive als auch negative Polaritäten Fotoempfindlichkeiten
aufweisen würden.
-
Dies bewahrheitet sich auch für eine a-Si-Schicht ohne Phosphor oder
Bor, da die Driftbeweglichkeit des Elektrons ungefähr 0,08 cm2/VSek. beträgt, was
das 2fache der Driftbeweglichkeit des Loches ist. Die Driftbeweglichkeit des Elektrons
in einer a-Si-Schicht mit 200 ppm
Bor nähert sich jedoch der des
Loches, die 0,03 cm²/VSek.
-
beträgt, und liegt bei ungefähr 0,05 cm2/VSec. Mit eirr Borgehalt
von 2000 ppm liegt sie bei ungefähr 0,03 cm²/VSek.
-
und ist ungefähr die gleiche wie die Driftbeweglichkeit des Loches.
Entsprechend ist die Driftbeweglichkeit d Elektrons für eine a-Si-Schicht mit 20000
ppm Bor 0,0@ cm2/VSek., was im wesentlichen der gleiche Wert win d-'lfür das Loch
ist.
-
Zusätzlich werden die Lebensdauerzeiten der Anlage@@ng für jede der
a-Si-Schichten gemessen, indem die Abkli@ charakteristiken der fotoelektrischen
Stromimpulse! bis des während der Messungen fotoelektrischen Stromimpulses halten
werden, analysiert werden. Die Ergebnisse offe@@ baren, dann die Lebensdauer T e
des Elektrons 0,5 µS@@ und die Lebensdauer #h des Loches 1,7 µSek.@@@ einen a-Si-Schicht
mit 2000 ppm Bor beträgt. - Wenn eine Spannung von 500 V an die a-Si-Schicht mit
einer Dicke d von 20 µm angelegt wird, dann betragen die mittleren frei@@ Weglängen
# e und # h des Elektrons und des Loches est sprechend 37,5 µm und 127,5 µm, was
ausreichend größen als die Dicke der a-Si-Schicht (d. h.# e:#h>> d) ist und
was damit sicherstellt, daß die a-Si-Schicht im we sentlichen in beiden Polaritäten
die gleiche und hohe Fotoempfindlichkeit aufweist. Obwohl die Lebensdauer@@
ten
der Anlagerung # e und # #h bis zu einem gewissen Grad von der Bormenge abhängig
sind, werden im Bereich von 200 bis 20000 ppm keine Veränderungen festgestellt und
liegen im allgemeinen bei der Größenordnung von 1 pSek.
-
Bei den gleichen Versuchen für sechs a-Si-Schichten jeweils mit 0,01
Atom% Sauerstoff und fünf Schichten mit 200 ppm, 2000 ppm, 20000 ppm Bor, 100 ppm,
1000 ppm Phosphor und einer Schicht ohne Fremdatome wurden im wesentlichen für die
Driftbeweglichkeiten der Löcher und Elektronen die gleichen Ergebnisse wie vorstehend
beschrieben erhalten. Mit anderen Worten die Driftbeweglichkeiten haben sich nicht
mit dem Ansteigen der Sauerstoffmenge verändert. Somit haben fotoleitfähige Schichten
aus a-Si mit ungefähr 200 bis 20000 ppm Bor zusätzlich zu ungefähr 10 bis 5 x 10-2
Atom,' Sauerstoff und ungefähr 10 bis 40 Atoms Wasserstoff sowohl für positive als
auch negative Polaritäten Fotoempfindlichkeiten.
-
Da es kaum irgendwelche Veränderungen bezüglich der Dunkelwiderstände
und der Driftbeweglichkeiten in a-Si-Schichten mit Borgehalten oberhalb von 2000
ppm verglichen mit denen unterhalb 2000 ppm Borgehal ibt und da die Erhöhung der
Fremdatommenge im allgemeinen dazu neigt, die Empfindlichkeit zu vermindern, ist
anzumerken, daß der Borgehalt ungefähr zwischen 200 und 2000 ppm liegen kann.
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Versuchsbeispiel 6 Von sechs a-Si-Schichten aus dem Beispiel 5, die
jeweils 0,01 Atoms Sauerstoff enthalten wurden die spektralen Empfindlichkeiten
sowohl für positive als auch negative Ladung für a-Si-Schichten mit 200 ppin und
2000 ppm Bor entsprechbnd ermittelt, die im wesentlichen gleiche oder ähnliche Driftbeweglichkeiten
der Löcher und Elektronen aufweisen. Für die Bestimmung der spektralen Empfindlichkeiten
wurde jede Schicht positiv und negativ aufgeladen und mit Licht im Bereich von -400
bis 800 nm Wellenlänge variierend be-Richtet, um die Lichtenergiemengen zu messen;'
die zur Reduzierung des Oberflächenpotentials auf die Hälfte erforderlich sind.
Die Ergebnisse sind in der Fig. 6 dargestellt, in der die Kurve P die spektra' n
Empfindlichkeitscharakteristiken efrer a-Si-Schicht mit 200 ppm Bor bei negativer
Ladung da@@@@llt und der Kurve K in der Fig. 4 entspricht. Die Kurve Q stellt die
Charakteristiken der gleichen a-Si-Schicht bei positiver Ladung dar und die Kurven
R und S stellen die spektralen Empfindlichkeitscharakteristiken einer a-Si-Schicht
mit 2000 ppm Bor bei positiver und negativer Ladung dar.
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Wie aus der Fig. 6 ersichtlich, haben beide a-Si-Schichten spektrale
Empfindlichkeiten, die den Bereich der sichtbaren Strahlen bis zum Bereich der längeren
Wellenlängen ungeachtet der Ladungspolarität abdecken, und somit für beide Polaritäten
feine Fotoempfindlichkeiten aufweisen.
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Als nächstes wurde jede dieser a-Si-Schichten durch eine Korona-Ladeeinrichtung
negativ aufgeladen, belichtet, mit Toner durch eine Magnetbürste entwickelt und
dann auf Kopierpapiere übertragen. Die erhaltenen Bilder hatten guten Kontrast mit
guter Bilddichte. Unter Verwendung der gleichen a-Si-Schichten wurden ähnliche Versuche
durch positives Aufladen durchgeführt und die erhaltenen Bilder hatten guten Kontrast.
Bei wiederholter Abbildung beispielsweise 10000mal mit jeder der besagten a-Si-Schichten
sowohl mit positiver als auch mit negativer Ladung konnte keine Verschlechterung
der Bildqualität festgestellt werden und darüberhinaus blieben die Licht- und Dunkel-Abfallcharakteristi
ken im wesentlichen von Anfang bis Ende die gleichen.
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Innerhalb des Schutzumfanges der vorliegenden Erfindung sind zahlreiche
Veränderungen und Modifikationen der als Ausführungsbeispiele beschriebenen Ausführungsform
denkbar.