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DE2129963A1 - Verfahren zum Herstellen photographischer Filmverbaende - Google Patents

Verfahren zum Herstellen photographischer Filmverbaende

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DE2129963A1
DE2129963A1 DE19712129963 DE2129963A DE2129963A1 DE 2129963 A1 DE2129963 A1 DE 2129963A1 DE 19712129963 DE19712129963 DE 19712129963 DE 2129963 A DE2129963 A DE 2129963A DE 2129963 A1 DE2129963 A1 DE 2129963A1
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DE
Germany
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strip
transverse
edge
strips
glued
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DE19712129963
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English (en)
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DE2129963C3 (de
DE2129963B2 (de
Inventor
Land Edwin Herbert
Bruneau Louis Oliver
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Polaroid Corp
Original Assignee
Polaroid Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Polaroid Corp filed Critical Polaroid Corp
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Publication of DE2129963B2 publication Critical patent/DE2129963B2/de
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Publication of DE2129963C3 publication Critical patent/DE2129963C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C8/00Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
    • G03C8/42Structural details
    • G03C8/44Integral units, i.e. the image-forming section not being separated from the image-receiving section
    • G03C8/46Integral units, i.e. the image-forming section not being separated from the image-receiving section characterised by the trapping means or gas releasing means
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
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Description

Polaroid Corporation, Cambridge, Massachusetts, USA. Verfahren zum Herstellen photographisoher PiImverbände
Die Erfindung bezieht sich auf ein neuartiges und verbesserte« Verfahren zum Herstellen und Montieren einer Folge von «In« Selbetentwioklung ermöglichenden photographlsohen Filmverbinden, insbesondere von β öl ohen Filnvert&nden, wie sie B.B. in den US-Patentschriften 3 415 644, 3 415 645, 3 415 646, 3 473 925. 3 573 042, 3 573 043, 3 573 044, 3 573 045, 3 576 625, 3 576 626 und 3 578 540 beschrieben sind. Ein solcher Filmverband umfaßt bzw. enthalt all· Materialien und Bestandteile, die benötigt werden, um eine photographl β ehe Kopie, vorzugsweise in voller Farbe, mit Hilfe eines DiffueionsUbertragungsverfahrens herzustellen. Zu den Hauptbestandteilen eines solohen Fileverbandes gehOren ein erstes Blatt b«w. «in lichtempfindliches Blatt mit einer Schicht aus einem lichtempfindlichen BUdaufnahmematerial, z.B. einem Silberhalogenid, ferner ein «weites Blatt dsm. ein Bildaufnahmeblatt mit einer lichtempfindlichen Schicht, das geeignet ist, mindestens dazu bei»tragen, dafl eine flüssige Be* handlungsmasse zwischen den beiden Blättern und in Berührung mit einer belichteten Fläche des lichtempfindlichen Blatts verteilt wird, wobei dieses zweit· Blatt vorzugsweise einen TrK* ger für ein durch einen DiffusionaübertragungeVorgang erzeugtes sichtbares Bild bildet, einen aufrelflbaren Be* hälter, in dem sich ein zähflüssig· Behandlungsmasse be-
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ORIGINAL INSPECTED
findet, und der geeignet ist, die Benandlungemasse in einer bestimmten gleichbleibenden Sichtung abzugeben, wenn die Behandlungsmasse durch Aufbringen eines Drucks auf den Behälter einem hydraulischen Druck ausgesetzt wird, ein kombiniertes Maskierungs- und Halteblatt zum Abgrenzen der Bildfläche und zum Zusammenhalten der verschiedenen Bestandteile des Filmverbandes, sowie Auffangmittel zum Sammeln und Einschließen der überschüssigen flüssigen Behandlungsmasse .
Bei der hier beschriebenen bevorzugten Ausführungsform des Filmverbandes haben das lichtempfindliche Blatt und das zweite Blatt eine rechteckige Form, ie haben die gleiche Breite, doch ist ihre Länge verschieden, d. ho das zweite Blatt ist erheblich langer als das lichtempfindliche Blatt, so daß die Enden des zweiten Blatts über beide Enden des lichtempfindlichen Blatts hinausragen· Die beiden Blätter können in flacher Anlage aneinander durch das kombinierte Kaskierungs- und Verbindungsblatt gehalten werden, das eine rechteckige Belichtungsöffnung aufweist, und mit der Außenfläche des zweiten Blatts verklebt ist. Alternativ können das lichtempfindliche Blatt und das zweite Blatt als Schichten aufeinandergelegt werden, bevor sie mit dem kombinierten Haskierungs- und Verbindungsblatt vereinigt werden. Das zweite Blatt ist vorzugsweise durchsichtig, damit das lichtempfindliche Blatt durch das zweite Blatt hindurch belichtet werden kann, und das Maskierungs- oder Einfassungsblatt ist vorzugsweise lichtundurchlässig und weiß, so daß es einen Hand . von gefälligem Aussehen bildet, der das zwischen den Blättern erzeugte sichtbare Bild umgibt, welches durch das durchsichtige zweite Blatt hindurch betrachtet werden kann· Die Ränder des Maskierungsblatts sind um die Stirn- und Längsränder des zweiten Blatts herumgelegt und mit dem hinteren Band und den Längsrändern des lichtempfindlichen Blatte verklebt, um die beiden Blätter in flacher Anlage aneinander
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zu halten» Die Auffangmittel haben vorzugsweise die Form eines Abstandhalters, der zwiEchen den hinteren Stirnkanten des lichtempfindlichen Blatts und des zweiten Blatts sowie dem Handabschnitt des Maskierungsblatts angeordnet ist, der mit dem lichtempfindlichen Blatt nahe seinem hinteren Ende verklebt ist» Der Aufreißbare Behälter für die Behandlungsflüssigkeit ist auf dem vorderen Endabschnitt des zweiten Blatts angeordnet, der sich über die Vorderkante des lichtempfindlichen Blatts um einen Betrag hinaus erstreckt, welcher etwas größer ist als die kleinere Abmessung des aufreißbaren Behälters, der in der gewünschten
Lage durch Kandabschnitte des I'iaskierungsblatts festgehalten ist, die um die Längskanten und den vorderen Rand des zweiten Blatts herumgelegt und mit den Bändern des Behälters verklebt sinde Ein schmaler Aboichtungsstreifen ist an der Außenfläche des lichtempfindlichen Blatts befestigt und überlappt den vorderen Rand des lichtempfindlichen Blatte und einen Rand des Behälters, an dem der Abdichtungcstreifen befestigt ist, welcher mit dem zweiten Blatt zusammenarbeitet f um einen Kanal abzugrenzen, der dazu dient, die 3ehandlungsflüesigkeit aus dem Behälter am vorderen Rand des lichtempfindlichen Blatts in dem Raum zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem zweiten Blatt zu leiten,
Eb ist ersichtlich, dtß ein solcher Filmverband eine komplizierte Konstruktion bildet, und daß man beim Herstelle α eines solchen Filmverbandes eine große Anzahl von Herst ellungs-, Kontage- und Prüfvorgängen durchführen muß, die dann, wenn eine wirtschaftliche Herstellung möglich sein soll, in schneller Folge mit Hilfe von Maschinen durchgeführt werden müssen, welche im wesentlichen automatisch arbeiten· Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neuartiges und verbessertes Verfahren zum Herstellen von Filmverbänden der genannten Art zu schaffen, das es ermöglicht, eine große Anzahl einzelner Filmverbände der beschriebenen Art mit Hilfe von im wesentlichen automatisch
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arbeitenden Maschinen herzustellen, zu montieren und zu prüfen.
Sin weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, dail sie ein Verfahren der genannten Art vorsieht, bei dem ein Bestandteil, der einer Folge von einzelnen Filmverbänder während des Herstellungs- lind Montagevorg^ngs gemeinsam zugeordnet ist, als Träger zur Wirkung kommt, der dazu client, die einzelnen Filmverbände so zu transportieren, daß si· eine Folge von Herstellungs-, Montage- und Prüfstaiionen durchlaufen.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden anhand echematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
Fig. 1 veranschaulicht in einer etwas vereinfachten perspektivischen Darstellung die Herstellung; und Kontage einer Folge von photographischen Filmverbänden unter Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens=
Fig. 2 ist eine vergrößerte, teilweise weggebrochen gezeichnete perspektivische Darstellung eines mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten Filmverbandes f
- Fig. 3 zeigt die Bestandteile des Filinverbandes nach
Fig« 2 in einer auseinandergezogenen perspektivischen Darstellung.
In Fig. 2 und 3 ist bei dem mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellten photographischen Selbstentwickler-Filmverband 10 die Dicke der verschiedenen Katerialien der Deutlichkeit halber in einem übertriebenen Maßstab dargestellt. Der Filmverband 10 umfaßt ein erstes Blatt bzw. ein lichtempfindliches Blatt 12, ein zweites Blatt bzw. ein Bildaufnahmeblatt 14, einen aufreißbaren Behüte? 16, in dem sich eine bestimmte Menge einer flüssigen Behsndlungsmasse befindet, ein Maskierungs- oder
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Verbindungsblatt 18, ein Auffangelement 20 und einen Abdichtungsstreifen 22„ Die Blätter 12 und 14 haben vorzugsweise eine rechteckige Form, diese weisen im wesentlichen die gleiche Breite auf, und sie sind in flacher Anlage aneinander so angeordnet, daß die Längskanten der beiden Blätter im wesentlichen miteinander fluchten» Bas zweite Blatt 14 ist erheblich langer als das lichtempfindliche Blatt 12, und es umfaßt einen vorderen Endabschnitt 24, der über die Vorderkante des Blatts 12 um einen Betrag hinausragt, der etwas größer ist als die kleinere Abmessiäng des Behälters 16, sowie einen hinteren Bndabschnitt 26, der um einen relativ kleinen Betrag über die Hinterkante des lichtempfindlichen Blatts 12 hinausragt» Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Filmverbandes sind das lichtempfindliche Blatt und das Bildaufnahmeblatt als Schichten so aufeinander angeordnet, daß sie sich im wesentlichen über die ganze Fläche ihrer einander zugewandten Seiten berühren, jedoch mit Ausnahme einer der Vorderkante des lichtempfindlichen Blatts benachbarten schmalen Zone«,
Die Blätter 12 und 14 sind in flacher Anlage aneinander an ihren Längskanten sowie an ihren hinteren Enden durch ein Verbindungs- oder Einfassungsblatt 18 miteinander verbunden, das eine allgemein rechteckige Form hat, und mit einer rechteckigen Belichtungsöffnung 26 versehen ist, die etwas kleiner ist als das lichtempfindliche Blatt 12. Das Einfassungsblatt 18 besteht vorzugsweise aus einem kräftigen lichtundurchlässigen weißen Material, z. B, aus einem Laminat, das eine Schicht aus Papier, eine Schicht aus einem Polymerisat und eine undurchsichtige Schicht umfaßt, wobei die lichtundurchlässige Schicht z. B, durch einen Überzug aus Netall und/oder ein Pigment gebildet ist, der bzw. das auf dem Blatt 18 oder in einer Schicht dieses Blatts angeordnet ist. Das Markierungs- oder Einfassungsblatt ist größer als das Bildaufnahmeblatt 14 und umfaßt einen vorderen Endabschnitt 30, einen hinteren Endabschnitt
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32 und seitliche Randabschnitte 34, die sämtlich länge der in 7ige 5 eingezeichneten strichpunktierten Linien nach innen umgelegt werden können. Das Blatt 18 ist mit der Außenfläche des zweiten Blatts 14 im wesentlichen inner* halb der gesamten einander zugewandten Flächen der beiden Blätter verklebt, welche die Belichtungsöffnung 28 umschließen. Die seitlichen Randabschnitte 34 des Blatts 18 werden um die Längskanten der Blätter 12 und 14 herumgelegt und an den zugehörigen Rändern des ersten Blatte 12 befestigt. Der hintere Endabschnitt 32 des Blatts 18 wird um die Hinterkante des Blatts 14 herumgelegt und an der Außenfläche des lichtempfindlichen Blatts 12 in der Nähe seiner Hinterkante befestigt»
Der Behälter 16 ist so ausgebildet, wie es in dem U.S.A.-Patent 2 343 181 beschrieben ist; er wird in der Weise hergestellt, daß ein rechteckiger Zuschnitt aus einem für Flude undurchlässigen Flachmaterial längs seiner Mittellinie gefaltet wird, und daß die Ränder des Zuschnitts mit abdichtender Wirkung miteinander verbunden werden, so daß das Flachmaterial einen Hohlraum zum Aufnehmen der Behandlungeflüssigkeit abgrenzt. Zwei sich quer zur Längsachse des Behälters erstreckende schmale Zonen der Wände des Behälters werden mit abdichtender Wirkung miteinander verbunden, um den die Flüssigkeit aufnehmenden Hohlraum in drei Abschnitte zu unterteilen und so eine bessere Verteilung der BehandltuiLsflüssigkeit beim Verdrängen der Flüssigkeit aus dem Behälter zu gewährleisten· Die Abdichtungsverbindung zwischen den Längsrandabschnitten 36 des Behälters ist schwächer als die Verbindungen an den Enden des Behälters, so daß beim Aufbringen eines bestimmten Drucks auf die Wände des Behalters im Bereich des die Flüssigkeit enthaltenden Hohlraums die Flüssigkeit einem hydraulischen Druck ausgesetzt wird, der ausreicht, um die Längersndabschnitte 36 über den größten Teil ihrer Länge voneinander zu trennen, so daß dies«
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Abschnitte einen Austrittekanal bilden, dessen Länge mindestens gleich der Länge des Hohlraums und der Breite der BelichtungEöffnung 28 ist. Der Behälter 16 ist auf dem vorderen Randabschnitt 2* des zweiten Blatts 14 nahe der Vorderkante des lichtempfindlichen Blatts 12 so angeordnet, daß er seinen flüssigen Inhalt an den Raum awlsehen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt abgeben kann. Der Behälter 16 wird in der gewünschten Lage durch Teile der seitlichen Randabschnitte 34 festgehalten, die an den Enden des Behälters befestigt sind, sowie durch den vorderen Endabschnitt 30 des Einfassungsblatts 18, der um die Vorderkante des Blatte 14 herumgelegt und an einem LängGrand des Behälters befestigt 1st. Der Dichtungsstrelfen 22 ist an einem Längsrandabschnitt 36 des Behälters und dem vorderen Rand des lichtempfindlichen Blatts 12 befestigt und arbeitet mit den Blättern so zusammen, daß er den Spalt zwischen dem Behälter und dem lichtempfindlichen Blatt überbrückt und so einen Kanal abgrenzt, der dazu dient, die aus dem Behälter verdrängte Flüssigkeit zwischen das lichtempfindliche Blatt und das Bildaufnahmeblatt zu leiten.
Beim Behandeln bzw. Entwickeln des vorstehend beschriebenen Filmverbandes wird der Filmverband mit dem Behälter 16 voraus zwischen zwei Druckgliedern hindurch vorgeschoben, die anfänglich einen Druck auf den Behälter ausüben, um den flüssigen Inhalt zu verdrängen und ihn zwischen das lichtempfindliche Blatt und das Bildaufnahmeblatt zu leiten, woraufhin die Druckglieder die flüssige Behandlungsmasse zwischen den Blättern in Richtung auf ihre Hinterkanten so verteilen, daß die Hasse eine Schicht von bestimmter im wesentlichen gleichmäßiger Dicke bildet, dl· sich mindestens über die ganze Fläche erstreckt, welche durch die Belichtungsöffnung 28 abgegrenzt ist. Um zu gewährleisten, daß ein· ausreichende Menge der Behandlungsflüseigkeit zua Erzeugen einer Schicht der erforderlichen Größe und Dick· zwischen den beiden Blättern zur Verfügung steht, enthält
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der Behälter 16 eine reichlich bemessene Menge der Behandlu&gsflüssigkeit, und der Filmverband ist mit Auffangmitteln •reisten, die dazu dienen, die überschüssige Flüssigkeit zu sammeln und festzuhalten· Bei dem hier beschriebenen Ausfübrungsbeispiel umfassen diese Auffangmittel ein Auffang·» element das gemäß Figo 5 die Form eines schmalen Streifens aus einem relativ dicken Flachmaterial hat, der mit öffnungen uns Ausschnitten $8 versehen ist, welche den größten Teil de? Fläche des Auffangelements einnehmen« Das Auffangelenent wird zwischen dem hinteren Endabschnitt 52 und den hinterea Endabschnitten der Blätter 12 und 14 so befestigt, daß die Öffnungen und Ausschnitte 38 mit den Blättern 12, 14 und 18 zusammenarbeiten, um Räume zum Sammeln und Festhalten der überschüssigen Behandlungsflüssigkeit abzugrenzen.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung des Filmverbandes ersichtlich, umfaßt die Herstellung und Montage des Filmverbandung die Herstellung und Montage von sechs getrennten Bestandteilen, die relativ zueinander mit einer ziemlich hohen genauigkeit angeordnet werden müssen, sowie mehrere Araeitssehritte zum Bestimmen der Lage der verschiedenen Bestandteile, zum Falten und zum' Verbinden der Bestandteile z. B« durch Verkleben« Außerdem werden während des beschriebenen Montagevorgangs die Herstellung und die Montage in mehreren verschiedenen Stadien des Verfahrens übo^waohts um zu gewährleisten, daß ^eder Herstellungs- oder Mcntagssefaritt in der richtigen Weise durchgeführt worden ist, Venn eine wirtschaftliche Massenfertigung solcher Filmverbände ermöglicht werden soll, ist es, wie eingangs erwähnt, erforderlich, die Herstellung©-, Montage- und Prüfschritte mit Hilfe von Maschinen durchzuführen, die nicht nur automatisch Arbeiten, sondern die erfindungsgeisäßen Fils·» verbände mit einer sehr hohen Prcduktionsgeeehwindigkeit her-Erfindung sieht, wie erwähnt, «in neuartiges
und Kontageverfahr«sn für &wn genannten Zweok ilae 'besonders geeignet ist, mit Hilfe
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Maschinen für die Massenfertigung durchgeführt zu werden·
Der Streifen 4-0 (Fig. I)4 der eine Folge von Einfassnngsblättern 18 bildet, hat eine erhebliche Länge von z. B· mehreren hundert hetern, und seine Breite ist gleich der Gesamtlänge eines Einfassungsblatts· Das streifenförmige Material 40 kann in Form einer Vorratsrolle bereitgestellt werden, und es können Maßnahmen getroffen sein, um das hintere Ende eines solchen Streifens mit dem vorderen Ende der nächstfolgenden Vorratsrolle von Streifenmaterial 40 zu verkleben, so daß der Herstellungs- und Montagevorgang nicht unterbrochen zu werden braucht» Bei dem ersten Arbeitsschutz der an dem Streifen 40 im Verlauf des in Fig· I dargestellten Herstellungs- und Montageverfahrens durchgeführt wird, handelt es sich um einen Schneidevorgang, bei dem die rechteckige Belichtungsöffnung 28 erzeugt wird, und die Querränder eines herzustellenden Einfassungsblatts, die den Längskanten des Streifens 40 entsprechen, mit Ausschnitten 42 und 44 versehen werden, um eine Überlappung und eine su große Katerialdicke in den Bereichen zu vermeiden, in denen das Einfassungeblatt während der nachfolgenden Hontagearbeiten um die Bänder des Bildaufnahmeblatts 14 herumgelegt wird· Dieser Schneidevorgang kann mit Hilf· einer bekannten Vorrichtung durchgeführt werden, die z. B. einen Stempel und eine Matrize umfaßt.
Zwar könnte man das lichtempfindliche Blatt 12 und das zweite Blatt 14 der Kontageeinrichtung in Form getrennter langgestreckter Abschnitte zuführen, doch wird bei der bevorzugten Ausführungeform des Verfahrens gemäß Fig· I sowohl das Material für die lichtempfindlichen Blätter ale aueh das Material für die zweiten Blätter in Form von Vorratsrollen aus Streifen bereitgestellt, deren breite jeweils der Länge der betreffenden Blätter entspricht, und die zur flachen Anlage aneinander gebracht werden, bevor si· Bit dem Streifen 40 vereinigt werden· Dieser Arbeits-
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schritt umfaßt im wesentlichen Haßnahmen, um das lichtempfindliche Streifenmaterial und das Streifenmaterial für die Bildaufnahmeblätter längs konvergierender Bahnen so eu führen, daß sie in Deckung miteinander kommen, um ferner eine Verbindungsflüssigkeit zwischen den Streifen zu verteilen und um die Streifen dann flach aufeinander liegend gegeneinander zu drücken. Zu diesem Zweck kann man zwei Waisen 4-6 und 48 benutzen, um die Material streifen ao su führen, d/iß sie in Deckung miteinander gebracht und aufeinandergepreßt werden, während eine Düse 50 die Verbindungsflüssigkeit vor dem durch die Waisen gebildeten Spalt zwischen ά±ο Materialstreifen leitet. Da das Material für " die lichtempfindlichen Blätter und das Material für die Bildaufnahmsblätter Oberflächen- oder Deckschichten aufweisen, die aus wasserlöslichen Polymerisaten, β. B· Gelatine und Polyvinylalkohol, bestehen, umfaßt die Verbindungeflüssigkeit vorzugsweise Wasser, das ein in Wasser lösliches polynäres filmbildendes Material enthält, welches geeignet ist, zur Erzeugung einer leicht zerstörbaren Verbindung zwischen den Materialstreifen bdzutragen· Bezüglich spezielle? Beispiele für solche Materialien und Verfahren sum L&üinieren solcher Materialstreifen sei auf die U.S.A.-Pater.canmeldung 744 912 vom 15· Juli 1968 verwiesen.
Der Mftntagevorgang beginnt damit, daß das aus den Streifen 12 und 14 hergestellte Laminat mit dem Trägerstreifen 40 zusammengebracht wird, und daß das Laminat mit dem Trägers trtdf en verklebt wird, der hierauf dazu dient, Abschnitte ces Laminats und die übrigen Bestandteile der Filmverbände durch weitere Herstellungs-, Kontage und PrüfStationen zu führen. Gemäß Fig· 1 läft der !Prägerstreifen 40 von unten nach oben über eine Führung 50· Das Laminat wird zwischen zwei Walzen 54 und 56 hindurch sowie zwischen eines. Messer 58 and einem Amboß 60 hindurchgeführt, wobei das Messer, und d«r Amboi dazu dienen, das Laminat in der Querrichtung zu durchschneiden, um eine vordere Stirnkante zu erzeugen, d:).e im rechten Winkel zu den Längskanten des Laminate
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verläuft. Der Trägerstreifen 40 und das Laminat werden so transportiert, daß sie in Deckung miteinander kommen, und daß die vordere Stirnkante 62 des Laminats gegenüber dem benachbarten Rand einer Belichtungsöffnung 28 des ifrägerstreifens 40 um einen Betrag versetzt ist, der annähernd einem Viertel des Abstandes zwischen einem Rand einer Belichtungsöffnung, 28 und dem benachbarten Rand der vorangehenden Belichtur.gsöffnung entspricht „
Bei dem Kontageverfahrec kann der Streifen 40 kontinuierlich oder intermittierend bewegt werden; in Pig· I ist ein mit intermittierender Bewegung arbeitendes Verfahren dargestellt; hierbei wird die Bewegung des Streifens 40 und des betreffenden Abschnitts des Laminats jeweils so unterbrochen, daß dor vordere Rand des Laminats, der gegenüber dem Streifen 40 in der soeben beschriebenen Weise angeordnet ist, zwischen zwei Backen 64 angeordnet wird, von denen in Fig· 1 nur eine dargestellt ist; diese Backen bilden Bestandteile einer HeißverSiegelungsvorrichtung, die dazu dient, Wärme und Druck auf den Streifen 40 und das Laminat wirken zu lassen, um den vorderen Rand des Bildaufnahmeblt.tts 14 .'.'est mit dem Streifen 40 zu verbinden. Zu diesem Sweck iet die Oberseite des Streifens 40 mit einem durch Wärme aktivierbaren Klebemittel bekannter Art, z. B. einem thermoplastischen Polymerisat überzogen. Hierauf wird der Streifen 40 zu einer »weiten Heißversiegelungsstation transportiert, die zwei einander gegenüberliegende Backen 66 umfaßt, von denen in Fig. 1 nur eine dargestellt ist, und die dazu dienen, daB Bildaufnahmeblatt 14 mit dem Trägerstreif er AO innerhalb einer Zone zu versiegeln, welche die Belichnungsoffnung des Trägerstreifens vollständig umschließt« fach dem Verkleben des vorderen Randes des Laminats mit dem Streifen 40 an der Heißversiecelungsstation mit den Becken 64 und vor der Bewegung dee Streifens und des Lamincte zu der zweiten Heißversiegelungsstation mit den Backen 66 ocer während dieser Bewegung wird dme Messer 38 betätigt, um von den laminat einen Abschnitt mit der
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gewünschten Länge abzutrennen5 dann wird der Streifen 40 veranlaßt, sich längs einer größeren Strecke zu bewegen, ale das Laminat, damit eine Lücke zwischen der Hinterkante des von dem Laminatstreifen abgetrennten Abschnitt und der neuen Stirnkante des Laminats entsteht, die beim Betätigen des Messers 58 erzeugt wird· Hierbei ist die Bewegungsstrecke so gewählt, daß die Vorderkante 52 des Laminats gegenüber dem Streifen 40 in der beschriebenen Weise und zwischen den Heißversiegelungsbacken der ersten Heißversiegelungsstation angeordnet wird. Das Verfahren umfaßt somit grundsätzlich Maßnahmen, um das Laminat durch eine ψ Heißversiegelung mit dem Trägerstreifen zu verbinden, um den Trägerstreifen so zu bewegen, daß das damit verbundene Laminat in Richtung auf die Vorderkante bewegt wird, um das Laminat so zu durchtrennen, daß sich ein Abschnitt mit der gewünschten Länge ergibt, und um schließlich den nächstfolgenden Stirnkantenabschnitt des Laminats in die Lage zu bringen, in welcher er mit dem Streifen 40 dttreh eine Heißversiegelung verbunden werden soll«
Der Hauptgrund dafür, daß es bevorzugt wird, zunächst ein Laminat aus de® Streifen 12 und 14 herzustellen, wird er= sichtlich, wan mwa den bis (jetzt beschriebenen Teil des Herat ellungs- und Montageverfahrens betrachtet. Bei dem ersten P Hei&vereiegelungevoxgang wird ein Stück des Bildaufnahme«
blatte 14 ©a dem Trägerstreifen 40 befestigt; wenn der licht*» empfindliche Streifen 12 nicht mit dem Bildaufnahmestreifen 14 sm ©in©® Saminat vereinigt worden wäre, müßte man Maßnahmen treffen, um das lichtempfindliche Blatt mindestens seitwellig alt dem Bildaufnahmeblatt zu verbinden, das seiner» seiue ®a dem THägerstreifen 40 befestigt wird· Bei einem Herstellungsverfahren, bei dem der lichtempfindliche Streifen 12 waä, &er Bildaufnahmestreif en 14 nicht vorher zu einem mat ¥©i?©äalgfe werden, was durch ims fürt eilen einer i^mgsfiiiii3igls©lt zwigeliesj d©n Streifen §©s ©feiert 0 fesm Stssifc® siad8steßs zeitweilig miteinaMe ? mit Hilfe von Heiߥersieg©lmigsbask®ii9
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ser 58 und vorzugsweise vor dem Besser angeordnet sind und es ermöglichen, Teile der einander zugewandten Polymerisat* schichten der beiden Blätter zu erweichen und miteinander zu verbinden, und zwar innerhalb von Zonen, die bei dem fertigen Filmverband den Rändern der Blätter benachbart sind«
An der nächsten Station bzw. weiteren Stationen der Montageeinrichtung wird jeweils ein Behälter 16 an einem Abschnitt eines Längsrandes des Streifens 40 angebracht, der den vorderen Endabschnitt 50 des Maskierungsblatts 18 bildet, und ein Auffangelement 20 wird an einem Randab« schnitt des Streifens 4-0 befestigt, der bei dem fertigen Filmverband den hinteren Endabschnitt 52 des Maskierungsblatts 18 bildet. Der Behälter 16 wird dadurch befestigt, daß der dem Streifen 40 benachbarte Längsrandabschnitt des Behälters mit dem Streifen 40 durch eine Heißversiegelung verbunden wird; zu diesem Zweck werden der vordere Randabschnitt 50 und der betreffende Band des Behälters 16 zwischen zwei nicht dargestellten Heißversiegelungsbacken eingespannt. Das Auffangelement 20 wird auf ähnliche Weise mit dem gegenüberliegenden Band des Streifens 40 dadurch verbunden, daß dieses Element zusammen mit dem hinteren Endabschnitt 52 zwischen zwei nicht dargestellten Heißversiegelungsbacken eingespannt wird. Das Auffangelement 20 kann die Form eines langgestreckten Streifens erhalten, der von einem Materialvorratsstreifen abgetrennt wird; dieses Abtrennen kann unmittelbar vor dem Verkleben des Auffangele— ments oder nach dem Verkleben mit dem Trägerstreifen 40 mit Hilfe der Heißversiegelungsbacken erfolgen.
Jeder Behälter 16 kann zunächst einen Bestandteil eines sich aus mehreren Behältern zusammensetzenden Strang bilden, der auf kontinuierliche Weise hergestellt wird, und von dem Jeweils ein Behälter unmittelbar vor dem Heißversiegeln des Behälters mit dem Trägerstreifen 40 oder <*ftnf»fth ait Hilfe eines Messers 68 und eines Ambosses 70 abgetrennt wird. Bei dem AusführungsbeiBpiel nach Pig. 1 wird der Ab-
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dichtungsstreifen 22 durch Heißvereiegeln mit einer Längskante 36 des Behälters 16 verbunden, bevor der betreffende Behälter von dem Behälterstrang abgetrennt wird» Ferner kann man das Material für die Abdichtungsstreifen 22 in Form einer Vorratsrolle bereitstellen, und das Heißversiegeln dieses Streifens mit dem Behält er st rang kann kontinuierlich oder intermittierend bewirkt werden, indem man die Behälter und den Streifen 22 zwischen zwei Heißversiegelungsbacken 72 einspannt, von denen in Fig« 1 nur eine dargestellt ist. In diesem Fall werden der Abdichtungsstreifen 22 und die Behälter 16 jeweils gleichzeitig auf die gleiche Länge zugeschnitten· Vie erwähnt Ψ kann dieser Arbeitsschritt nach oder vor dem Verkleben des Behälters mit einem Band des Streifens 40 durchgeführt werden.
Bei den nächsten Arbeitsschritten des Herstellungs- und Montageverfahrens handelt es sich um Faltvorgänge, bei denen der vordere Endabschnitt 30, an dem ein Behälter 16 befestigt ist, und der hintere Endabschnitt 32, mit dem ein Auffangelement 20 verbunden ist, jeweils um 180° umgefaltet werden, so daß der Behälter in flache Anlage an dem vorderen Endabschnitt 24 des Bildaufnahmeblatts 14 und das Auffangelement 20 in flache Anlage an den hinteren Endabschnitten des lichtempfindlichen Blatts und des Bildaufnahmeblatte gebracht wird, wobei das Auffangelement zwischen diesen hinteren Endabschnitten und dem hinteren Endabschnitt 32 des Blatts 18 eingeschlossen wird· Diese Fiatvorgänge können mit Hilfe von Vorrichtungen bekannter Art durchgeführt werden, ζ« B. durch pflugähnliche Bauteile und/oder bewegliehe Finger.
Während der nächsten Kontageschritte wird der Streifen 22 mit dem vorderen Bandabschnitt des lichtempfindlichen Blatts 12 und der hintere Endabschnitt 32 mit dem lichtempfindlichen Blatt nahe seinem hinteren Band durch EeiBver siegeln verbunden· Biese Heißversiegelungsvorgänge werden mit Hilfe von Vorrichtungen bekannter Art ebenfalls
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in der vorstehend beschriebenen Veiee durchgeführt, d. h., dadurch, daß die miteinander su versiegelnden Teile Jeweils zwischen zwei beheizten Backen einem Preßdruck ausgesetzt werden. Mit dem Heißversiegeln des Streifens 22 und des hinteren Endabschnitts 32 mit der Außenfläche des lichtempfindlichen Blatte 12 sind die Kontagevorgänge abgeschlossen, die dazu führen, daß man im Verlauf mehrerer Herstel« lunge- und Montageeehritte eine Folge von Filmverbänden erhält, die miteinander verbunden sind und durch den Trägerstreifen 40 transportiert werden·
Die Herstellungs- und Hontageeinrichtung umfaßt ferner mehrere PrüfStationen, die gewährleisten, daß alle aufeinanderfolgenden Herstellungs- und Montageschritte einwandfrei durchgeführt werden. Diese* Prüf Stationen umfassen Vorrichtungen, die es z. B. ermöglichen, festzustellen, ob die su einem Lamina vereinigten Streifen 12 und 14- einwandfrei auf den Trägeretreifen 40 ausgerichtet sind, ob der vordere Band Jedes Abschnitts des Laminats die richtig· Lage gegenüber der zugehörigen Belichtungeöffnung einnimmt, ob an dem Trägerstreifen ein Auffangelement 20 angebracht worden ist und die richtige Lage einnimmt, ob ein Behälter 16 und ein Abdichtungsstreifen 22 in die richtige Lage gebracht und an dem Trägerstreifen befestigt worden sind, und ob die verschiedenen FaIt- und Heißversiegelungßvorrichtungen einwandfrei gearbeitet haben. Derartige Prüfvorrichtungen sind bekannt; sie umfassen z· B. mechanische, optische und pneumatische Vorrichtungen zum Feststellen des Vorhandenseins und/oder der Lage der verschiedenen Beatandteile· Die kontinuierliche überwachung der Herstellungs- und Kontagevorgänge ermöglicht es, nicht einwandfrei hergestellte oder montierte Filmverbände sofort nach dem Überwachten Herstellunge- oder Hontageschritt zu identifizieren, so daß Haßnahmen getroffen werden können, um die Ursache dee aufgetretenen Fehlere zu beseitigen und jeden fehlerhaften Fileverband sofort zu kennzeichnen, so daß an einem solchen
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Filmverband kein© weiteren Montageschritte mehr durchgeführt werden, daß keine Beetandteile vergeudet werden, und daS der fehlerhafte Filmverband ale Ausschuß ausgeschieden wird, oder daß er eur Rückgewinnung brauchbarer Bestandteil Ie und/oder zur Durchführung weiterer Abhilfemaßnahmen in einem späteren Stadium des Herstellungsprozesses bereit« gestellt wird.
Nach dem Heißversiegeln des vorderen Endabschnitte 30 und des hinteren Endabechnitts 32 des Blatts 18 mit dem lichtempfindliehen Blatt 12 wird die durch den TrS-gerstreif en 40 unterstütze Folge von Filmverbänden zwischen ein Messer 74 und einen Amboß 76 geführt, die zusammenarbeiten, um den Streifen 40 im wesentlichen in der Mitte zwischen dem hinteren Band des aus den Streifen 12 und 14 gebildeten Laminat eines Filmverbandes und dem vorderen Rand eines Laminats des näehstfo^pnden Filmverbandee zu durchtrennen. Während dieses Stadiums des Herstellungsver» fahrens werden die einzelnen Filmverbände dann mit Hilfe einer Tragvorrichtung transportiert, die einen Bestandteil der Einrichtung bildet, und die Filmverbände mindestes durch zwei weitere Arbeltestationen hindurchführt· An der ersten dieser Stationen werden die seitlichen Bandabschnitte 34 umgefaltet, und an der zweiten Station wer» &;■-: di@ Isadabsehnitte 34 durch He iß versiege In mit den seitliches Bändern des lichtempfindlichen Blatts 12 verbunden* Wahrend dieser beiden letzten Arbeitsechritte vevdea dl© Filmverbände vorzugsweise Im rechten Winkel zu ihrer vorherigen Bewegungsrichtung vorgeschoben, so daß. dl* Faltvorgänge mit Hilfe bekannter Vorrichtungen, s. B. vom pf!unähnlichen Bauteilen und/oder Fingern, durchgeführt werden können, und daß es möglich ist, die Heißver-8i©geliing@schritte entweder kontinuierlich durch Vorschieben devBsffiidabeelmitte jedes Filmverbaisdes sw lochen paarweis· ®Eg©@i?dn©teB Heißver®iegelni!gstials@E oder later- "
in der Weis© dui*ch«ufühiiyj - dsB di© zwischen Heißvereiegelusgii" ,rcLet
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.17-
verden; zwei dieser Backen 78 sind in Fig I dargestellt·
Nach dem Abschluß dieses letzten Arbeitssehritts ist die Kontage des betreffendes Filmverbandes beendet, und nach einer letzten Prüfung ist der Filmverband bereit, als ein» seiner Verband oder zusammen mit weiteren Verbänden in einen lichtdichten Behälter oder eine Kassette eingelegt zu werden, in welcher er mit Hilfe einer photographisohen Kamera belichtet werden kann·
Gemäß der vorstehenden Beschreibung sieht die Erfindung ein neuartiges Verfahren zum Berstellen und Hontieren eines photographischen Selbstentwicklungs-Pilmverbandes vor, der zahlreiche Bestandteile umfaßto Ein wichtiges Merkmal dieses Verfahrens besteht darin, daß ein einer Polge von Filmverbänden gemeinsam zugeordneter Bestandteil als Träger benutzt wird, um die Bestandteile der Filmverbände zu unterstützen und sie durch die meisten Stationen einer Polge von Herstellungs-, Kontage- und Prüfstationen hindurehssufuhren, mittels welcher die Verfahrensschritt· durchgeführt werden, so daß es nicht erforderlich ist, kostspielige Maschinen vorzusehen, um eine Folge von FiIeverbänden durch eine Reihe von Maschinenstationen zu transportieren, an denen die verschiedenen Herstellungs-, Montage- und Prüfschritte durchgeführt werden. Sie Verwendung eines gemeinsamen Bestandteils in Form eines langgestreckten Streifens führt nicht nur zu einer Vereinfachung der benötigten Transportmittel, sondern sie trägt auch in einem erheblichen Ausmaß dazu bei, daß die Herstellungs-, Montage- und Prüfschritte in schneller Folge mit Hilfe einer Maschin« durchgeführt werden können, die automatisch arbeitet, und es ermöglicht, je Zeiteinheit eine große Zahl von Filmverbänden zu erzeugen, bei denen enge Maßtoleranzen eingehalten werden, wobei außerdem ein erheblicher Teil der Verluste vermieden wird, die sich normalerweise bei solchen Herstellung·- und Fiontagearbeiten nicht vermeiden lassen.
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Claims (1)

  1. PATENTANWÄLTE 71 29963
    DIPL-ING. CURT WALLACH
    DIPL-ING. GÜNTHER KOCH
    DR. TINO HAIBACH
    8 MÖNCHEN 2
    Kaufingerifroöl^ 264 · K/vM Telefon 24027€βββ 4301 Vorwahl 0811
    Patentansprüche :
    Verfahren zur Herstellung photographisoher Selbstentwioklerfilmverbände,
    gekennzeichnet duroh die Aufeinanderfolge der nachstehenden Schritte:
    Bs werden mehrere gleich große, im gleichen Abstand zueinander liegende Öffnungen in einem ersten Streifen angebracht* die duroh querverlaufende Abschnitte dieses ersten Streifen« getrennt sind;
    es wird ein querverlaufender Randabaohnitt am Vorderrand wenigstens eines zweiten Streifens Übereinanderliegend mit einem querverlaufenden Abschnitt des ersten Streifens zwischen benachbarten Öffnungen dieses Streifens angeordnet;
    ββ wird der Randabeohnitt des zweiten Streifens an dem querverlaufenden Abschnitt des ersten Streifens angeklebt; 5s wird ein End abschnitt des iäöäJeiJc Streif ens einschließlich dem landabsohnitt auf eine Länge abgetrennt« die etwa gleich ist der t&nge einer öffnung plus querverlaufender Abschnitt; es wird der erste Streifen mit dem daran befestigten Führungsendabsohnltt so vorgeschoben, daß ein weiterer querverlaufender landabe ohnitt am Vorderrand des zweiten Streifens dem nächstfolgenden querverlaufenden Absohnitt des ersten Streifens zwischen dem nächstfolgenden Paar von Öffnungen darin gegenüber zu liegen kommt;
    es wird der Vorderendabschnitt an dem ersten Streifen fiber eine Fläche festgeklebt« die die zuerst erwähnt· Öffnung in dem ersten Streifen umgibt·
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    2. Verfahren naoh Anspruch 1«
    dadurch gekennzeichnet« daß ein zweiter und folgende Vorderendabschnitte des »weiten Streifens jeweils am querverlaufenden Randabschnitt hiervon an dem ersten Streifen festgeklebt und von dem Rest des »weiten Streifens abgetrennt und an dem ersten Streifen über eine FlKohe verklebt werden» die eine der Offnungen umgibt·
    3. Verfahren nach Anspruch 1»
    dadurch gekennzeichnet« daß der zweite Streifen am ersten Streifen so festgeklebt ist« daß der Vorderrand des zweiten Streifens etwa ein Viertel des querverlaufenden Abschnitts zwischen benachbarten Offnungen in dem ersten Streifen überlappt.
    4. Verfahren naoh Anspruch 3«
    dadurch gekennzeichnet« daß die Offnungen rechteckig sind und daß der Vorderrand etwa parallel zu den querverlaufenden Seitenrändern der Öffnungen liegt.
    5« Verfahren naoh den Ansprüchen 1 bis 4« dadurch gekennzeichnet« daß der erste Streifen intermittierend vorgeschoben wird« um aufeinanderfolgende Abschnitte des ersten Streifens und Vorderendabsohnitte des zweiten Streifens zwischen den Bearbeitungsstationen zu bewegen« wobei eine Arbeitsstation vorgesehen ist, in der die Endabsohnltte an dem ersten Streifen die Offnungen umgebend festgeklebt werden und aufeinander« folgende querverlaufende Randabsohnitte des zweiten Streifens den querverlaufenden Abschnitten des ersten Streifens gegentlbergelegt werden.
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    6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5# dadurch gekennzeichnet, dafl wenigstens einer der Streifen mit einem thermoplastisohen Klebmittel versehen ist und daß die Streifen miteinander durch Anwendung von Hitze und Druok verklebt werden.
    7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Streifen über einen dritten Streifen gefügt und mit diesem verklebt wird und dad nach Verkleben des Randabschnittes des zweiten Streifens an ersten Streifen die vorderen Endabschnitte der zweiten und dritten Streifen gleichzeitig vom Rest des zweiten und dritten Streifens abgetrennt werden.
    8. Verfahren nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Streifen mit dem dritten Streifen durch eine Flüssigkeit verklebt wird, die zwischen den Streifen ausgebreitet wird, während die Streifen zur Deckung gebracht werden, und daß die Flüssigkeit in Berührung mit wenigstens dem Hauptabschnitt der gegeneinander gerichteten Oberflächen vom zweiten \xnü dritten Streifen ausgebreitet werden.
    Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, daduroh gekennzeichnet, ds§ d@r Etüdabschnitt des zweiten Streifens an dem ersten Streifest so festgelegt wird, daß ein seitlieher Abschnitt des erstens Streifens über einen seitlichen Rand des Endabschnitts vorsteht, wobei dieser seitliche Randabschnitt des ersten Streifens um den Seitenrand des Endabsohnltts herumgefaltet und dann mit der Oberfläche eines Abschnitts des Streifens verklebt wird, der dem ersten Streifen gegenüberliegt und an diesem befestigt ist·
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    10. Verfahren nach Anspruch 9,
    dadurch gekennzel chnet, daß der erste Streifen intermittierend vorgeschoben wird, um die Abschnitte des ersten Streifens und Bestandteile des zweiten Streifens einschließlich der Endabschnitte desselben zwischen den Bearbeitungsstationen zu transportieren, an denen die Bearbeitungsvorgänge durchgeführt werden einschließlich des Verklebens der Streifen miteinander und der Faltung des ersten Streifens.
    11. Verfahren naoh Anspruch 10,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein aufreißbarer Flüssigkeitsbehälter mit den Streifen an den seitlichen Rändern verbunden 1st und zwar gegenüberliegend dem seitlichen Randabschnitt des ersten Streifens.
    12. Verfahren nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß der erste Streifen an dem querverlaufenden Abschnitt in der Mitte zwischen den im Abstand zueinander liegenden querverlaufenden Rändern benachbarterEndabsohnitte von zweiten und dritten Streifen abgetrennt wird, um einzelne Filmverbände zu bilden.
    13. Verfahren naoh Anspruch 12,
    dadurch gekennzei chnet , daß die querverlaufenden Abschnitte des ersten Streifens um die QierrKnder von zweiten und dritten Streifen gefaltet und an der Oberfläche des dritten Streifens festgeklebt werden, bevor der erste Streifen abgetrennt wird.
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    14. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichne t , daß die Endabsohnitte des zweiten Streifens gegenüber dem ersten Streifen plaziert und auf solche Längen abgetrennt werden« daß Vorder» und Hinterrandabsohnltte der Endabsohnitte die querverlaufenden Abschnitte des ersten Streifens um etwa ein Viertel der Breite Überlappen.
    15· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die querverlaufenden Abschnitte des ersten Streifens nach dem Abtrennen um die querverlaufenden Vorder- und Hinterränder eines jeden Endabschnitts herumgefaltet und dann an der Oberfläche eines Streifenabschnitts verklebt werden, der dem ersten Streifen gegenüberliegt.
    16. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet» daß der Endabsohnitt des zweiten Streifens an dem ersten Streifen festgeklebt ist, wobei ein Seitenrandabsohnltt des ersten Streifens sich über die Seitenränder der Endabschnitte von zweitem und drittem Streifen hinwegerstreckt,und daß der seitliche Randabsohnitt des ersten Streifens um die Seitenränder der Endabsohnitte herumgefaltet und dann an der Oberfläche des dritten Streifens in der Nähe eines Seitenrandes verklebt 1st.
    17· Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzei ο h η e t , daS der erste Streifen llchtundurohlässig 1st, daß der zweite Streifen lichtdurchlässig ist und daß der dritte Streifen liohtundurohlässig ist und eine Sohicht aus lichtempfindlichem Bildaufzeichnungsmaterial aufweist.
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    l8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet« daß der zweite Streifen breiter let ale der dritte Streifen und dafi die beiden Streifen so ttberelnandergebraoht werden«daß wenigstens ein seitlieher Randabsohnitt des zweiten Streifens über den Seitenrand des dritten Streifens vorsteht·
    19· Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 18« dadurch gekennzeichnet « daß ein Abstandshalter am seitlichen Randabsohnitt des ersten Streifens auf der gleichen Oberfläch· des zweiten Streifens festgelegt wird und daß der seitliche Randabsohnitt um den dritten Streifen herum gefaltet und an diesen festgeklebt wird« wobei er den Abstandshalter umgreift«
    20. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 19« dadurch gekennzeichnet« daß ein aufreißbarer Flüssigkeitsbehälter auf dem seitlichen Randabsohnitt des zweiten Streifens in der Nähe eines Seitenrandes des dritten Streifens festgelegt ist.
    21. Verfahren nach Anspruch 20«
    dadurch gekennzeichnet, daß der erste Streifen an den querverlaufenden Abschnitten etwa in der Mitte zwischen den Im Abstand zueinanderliegenden quer« verlaufenden Rändern benachbarter Endabeonnitte vom zweiten und dritten Streifen getrennt wird« um einzelne PUmverbände zu bil den.
    22« Verfahren nach Anspruch 21« dadurch gekennzeichnet« daß dl· querverlaufenden Abschnitte von erstem Streifen um die
    Querverlaufenden Ränder von zweitem und drittem Streifen herumge-
    faltet und dann an der Oberfläche des dritten Streifens angeklebt werden.
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