DE2129963C3 - Vorrichtung zur Herstellung integraler Selbstentwicklerfilmeinheiten - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung integraler SelbstentwicklerfilmeinheitenInfo
- Publication number
- DE2129963C3 DE2129963C3 DE19712129963 DE2129963A DE2129963C3 DE 2129963 C3 DE2129963 C3 DE 2129963C3 DE 19712129963 DE19712129963 DE 19712129963 DE 2129963 A DE2129963 A DE 2129963A DE 2129963 C3 DE2129963 C3 DE 2129963C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- strip
- sheet
- container
- station
- laminate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 11
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 20
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 9
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 9
- 238000007688 edging Methods 0.000 claims description 7
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 4
- 238000003475 lamination Methods 0.000 claims 1
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 7
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 2
- 230000001070 adhesive effect Effects 0.000 description 2
- 238000010924 continuous production Methods 0.000 description 1
- 239000010985 leather Substances 0.000 description 1
- 229920001169 thermoplastic Polymers 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03C—PHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
- G03C8/00—Diffusion transfer processes or agents therefor; Photosensitive materials for such processes
- G03C8/42—Structural details
- G03C8/44—Integral units, i.e. the image-forming section not being separated from the image-receiving section
- G03C8/46—Integral units, i.e. the image-forming section not being separated from the image-receiving section characterised by the trapping means or gas releasing means
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B21/00—Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
- G03B21/14—Details
- G03B21/32—Details specially adapted for motion-picture projection
- G03B21/43—Driving mechanisms
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
- Packages (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der
im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Eine soäche Vorrichtung zur Herstellung integraler Filmeinheiten ist aus der DE-OS 19 36 009 bekannt. Das
im Bildformat geschnittene Laminat wird hierbei auf ein Band gelegt, welches das Gegenlager bildet und mit
einem geeigneten Kleber versehen, und danach wird jeweils ein Einfaßrahmen an dem aus lichtempfindlichen
Blatt und zweiten Blatt bestehenden Laminat angeklebt, und es wird dann der Behälter befestigt.
Hierdurch wird erreicht, daß die Filmeinheiten vollautomatisch durch die Vorrichtung in einem
kontinuierlichen Ablauf gefertigt werden können.
Der Erfindung lieg! die Aufgabe zugrunde, die Herstellungsvorrichtung weiter dadurch zu verbessern, daß der Ablauf der Herstellung noch billiger und einfacher durchgeführt werden kann.
Der Erfindung lieg! die Aufgabe zugrunde, die Herstellungsvorrichtung weiter dadurch zu verbessern, daß der Ablauf der Herstellung noch billiger und einfacher durchgeführt werden kann.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe durch die im Kenn/eichnungsieil des Anspruchs 1 angegebenen
Merkmale.
Das Wesen der Erfindung besteht demgemäß darin, daß die Einfaßrahmen als Trägerband für die im
Bildformat geschnittenen Laminate dienen, so daß ohne weitere Fördervorrichtungen der intermittierende
Transport von einer Station nach der nächsten erfolgen kann, an denen die Heißversiegelung, das Trennen bzw.
das Umfalten erfolgt.
Bei der nach der Erfindung ausgebildeten Vorrich-J5 tung werden die ein/einen Filmeinheiten während ihrer
Herstellung in Querrichtung gefördert, d.h. in einer Richtung, die senkrecht zu jener Bewegungsrichtung
liegt, mil der die Filmeinheiten später nach der Belichtung innerhalb der Kamera während der Behandlung
durch die Quetschwalzen gefördert werden. Die Begriffe »Vorlaufabschnitt« bzw. »Nachlaufabschnitt«
beziehen sL-h auf diese Bewegungsrichtung während des späteren Bchandlungsvorganges, wo die Filmeinheiten
mit ihrem Flüssigkeitsbehälter vorn liegend zwischen die Quetschwalzen gefördert werden, die die
Behandlungsflüssigkcit zwischen die beiden Blätter ausquetschen und zwischen diese verteilen.
Weitere zweckmäßige Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung beschrieben. In der
Zeichnung zeigt
F ι g. 1 eine schematische perspektivische Darstellung der crfindungsgemäßen Vorrichtung;
F i g. 2 eine teilweise geschnittene perspektivische Darstellung einer mit der Vorrichtung nach Fig. 1
gefertigten Filmeinheit;
Fig. 3 in einer auscinandcrgc/ogenen pcrspektivisehen
Darstellung Ein/elteile der Filmeinheit nach F i g. 2.
Die Filmeinheit 10 weist ein lichtempfindliches Blatt 12, ein Bildaufnahmeblatt 14, einen aufreißbaren
Behälter 16, ein Einfaßblatt 18, einen Auffangslrcifen 20
und einen Vcrriegclungsstrcifcn 22. Die Blätter 12 und 14 weisen die gleiche Breite auf, und sie sind in flacher
Anlage übereinander so angeordnet, daß die Längskanten der beiden Blätter miteinander fluchten. Das zweite
Blatt 14 ist langer ais das lichtempfindliche Blatt 12, und es umfaßt einen Vorlauf-Endabschnitt 24, der über die
Vorderkante des Blatts 12 um einen Betrag hinausragt, der etwas größer ist als die kleinere Abmessung des
Behälters 16, sowie einen Nachlauf-Endabschnitt 25, der
um einen kleinen Betrag über die Hinterkante des lichtempfindlichen Blatts 12 hinausragt.
Die Blätter 12 und 14 sind an ihren Längskanten sowie an ihren hinteren Enden durch das Einfaßblatt 58
miteinander verbunden, das mit einem Belichtungsfenster
28 versehen ist, das etwas kleiner ist als das lichtempfindliche Blatt 12. Das Einfaßblatt ist größer als
das Bildaufnahmeblatt 14 und umfaßt einen Vorlauf-Einfaßabschnitt
30, einen ,Nachlauf-Einfaßabschnitt 32 und seitliche Randabschnitte 34. Das Blatt 18 ist mit der
Außenfläche des zweiten Blatts 14 innerhalb der gesamten einander zugewandten Flächen der beiden
Blätter verklebt, welche das Belichtungsfenster 28 umschließen. Die seitlichen Randabschni**.e 34 des
Blatts 18 werden um die Längskanten der Blätter 12 und 14 herumgelegt und an den zugehörigen Rändern des
ersten Blatts 12 befestigt Der Nachlauf-Endabschnitt 32 des Blatts 18 wird um die Hinterkante des Blatts 14
herumgelegt und an der Außenfläche des lichtempfindlichen Blatts 12 in der Nähe seiner Hinterkante befestigt.
Die Abdichtungsverbindung zwischen den Längsrandabschnitten
36 des Behälters 16 ist schwächer als die Verbindungen an den Enden des Behälters, so daß
beim Aufbringen eines bestimmten Drucks auf die Wände des Behälters im Bereich des die Flüssigkeit
enthaltenden Hohlraums die Flüssigkeit einem hydraulischen Druck ausgesetzt wird, der ausreicht, um die
Längsrandabschnitte 36 über den größten Teil ihrer Lange aufzubrechen, so daß diese Abschnitte einen
Austrittskanal bilden. Der Behälter 16 ist auf dem Vorlauf-Endabschnitt 24 des zweiten Blatts 14 nahe der
Vorderkante des lichtempfindlichen Blatts 12 so angeordnet, daß e.· seinen flüssigen Inhalt an den Raum
zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Bildaufnahmeblatt abgeben kann. Der Behälter 16 wird
in der gewünschten Lage durch Teile der seitlichen Randabschnitte 34 festgehalten, die an den Enden des
Behälters befestigt sind, sowie durch den vorderen Endabschnitt 30 des Einfaßblatts 18, der um die
Vorderkante des Blatts 14 herumgelegt und an einem Längsrand des Behälters befestigt ist. Der Verriegelungsstreifen
22 ist an einem Längsrandabschnitt 36 des Behälters und dei.n vorderen Rand des lichtempfindlichen
Blatts 12 befestigt und arbeitet mit den Blättern so zusammen, daß er den Spalt zwischen dem Behälter und
dem lichtempfindlichen Blatt überbrückt.
Der Flüssigkeits-Auffangsireifen 20 ist mit Öffnungen
und Ausschnitten 38 versehen, welche den größten Teil der Fläche einnehmen. Der Streifen 20 ist zwischen dem
hinteren Endabschnitt 32 und den hinteren F.ndabschnitten der Blätter 12 und 14 befestigt.
Im folgenden wird die Verrichtung zur Herstellung dieser integralen Filmeinheiten beschrieben.
Der Maskenslreifen 40 (Fig. 1), der eine Folge von
Einfaßblättern 18 bildet, hat eiv .-hebliche Länge von
z. B. mehreren hundert Metern, und seine Breite ist gleich der Gesamtlänge eines Einfaßblatts. Bei dem
ersten Arbeilsschritt, der an dem Streifen 40 im Verlauf des in Fig. 1 dargestellten Herstellungs- und Montageverfahrens
durchgeführt wird, handelt es sich um einen Schneidevorgang, bei dem das Belichtungsfenster 28
erzeugt wird, und die Querränder eines herzustellenden Einfaßblatts, die den Längskanlen des Streifens 40
entsprechen, mit Ausschnitten 42 und 44 versehen werden, um eine Überlappung und eine zu große
Materialdicke in den Bereichen zu vermeiden, in denen das Einfaßblatt während der nachfolgenden Montagearbeiten
um die Ränder des Bildaufnahmeblatts 14 herumgelegt wird.
Das Material für die lichtempfindlichen Blätter und das Material für die zweiten Blätter wirr! in Form von
Vorratsrollen aus Streifen bereitgestellt, deren Breite jeweils der Länge der betreffenden Blätter entspricht,
und die zur flachen Anlage aneinander gebracht werden, bevor sie mit dem Streifen 40 vereinigt werden. Dieser
Arbeitsschritt umfaßt Maßnahmen, um das lichtempfindliche Streifenmaterial und das Streifenmaterial für
die Bildaufnahmeblätter längs konvergierender Bahnen so zu führen, daß sie in Deckung miteinander kommen,
um eine Verbindungsflüssigkeit zwischen den Streifen zu verteilen und um die Streifen dann flach aufeinanderliegend
gegeneinander zu drücken. Zu diesem Zweck sind zwei Walzen 46 und 48 vorgesehen, um die
Materialstreifen so zu führen, daß sie in Deckung miteinander gebracht und aufeinandergepreßt werden,
während eine Düse 50 die Verbindungsflüssigkeit vor dem durch die Walzen gebildeten Spalt zwischen die
Materialstreifen leitet.
Der Montagevorgang beginnt damit, daß das aus den Streifen 12 und 14 hergestellte Laminat mit dem als
T-äger dienenden Maskenstreifen 40 zusammengebracht wird, und d?ß das Laminat mit dem Trägerstreifen
verklebt wird, der hierauf dazu dient. Abschnitte des Laminats und die übrigen Bestandteile der Filmverbände
durch weitere Herstellungs-. Montage- und Prüfstaiionen zu führen. Gemäß F i g. 1 läuft der Tragerstreifen
40 von unten nach oben über eine Umlenkführung 51. Das Laminat wird zwischen zwei Walzen 54 und 56
hindurch einem Messer 58 und einem Amboß 60 hindurchgeführt, die dazu dienen, das Laminat in der
Querrichtung zu durchschneiden, um eine vordere Stirnkante zu erzeugen, die im rechten Winkel zu den
Längskanten des Laminats verläuft. Der Trägerstreifen 40 und das Laminat werden so transportiert, daß sie in
Deckung miteinander kommen, und daß der vordere Seitenrand 62 des Laminats gegenüber dem benachbarten
Rand eines Belichtungsfensters 28 des Trägerstreifens 40 um einen Betrag versetzt ist. der annähernd
einem Viertel des Abstandes zwischen einem Rand eines Belichtungsfensters 28 und dem benachbarten
Rand des vorangehenden Belichtungsfensters entspricht.
Bei der Montage kann der Streifen 40 kontinuierlich oder intermittierend bewegt werden; in Fig. 1 ist ein
mit intermittierender Bewegung arbeitendes Verfahren dargestellt; hierbei wird die Bewegung des Streifens 40
und des betreffenden Abschnitts des Laminats jeweils so unterbrochen, daß der vordere Rand des Laminats, der
gegenüber dem Streifen 40 in der soeben beschriebenen Weise angeordnet ist. zwischen zwei Backen 64
angeordnet wird, von denen in F i g. 1 nur eine dargestellt ist; diese Backen bilden eine Heißversiegelungs-Anheftstation,
die dazu dient. Wärme und Druck auf den Streifen 40 und das Laminat wirken zu lassen,
um den vorderen Rand des Bildaufnahmeblatts 14 fest mit eiern Streifen 40 zu verbinden. Zu diesem Zweck ist
die Oberseite des Streifens 40 mit einem durch Wärme aktivierbaren Klebemittel bekannter Art, z. B. einem
thermoplastischen Polymerisat überzogen. Hierauf wird der Streifen 40 zu einer zweiten Heißversiegelungsstation
transportiert, die zwei einander gegenüberliegende
Backen 66 umfaßt, von denen in Fig. I nur eine dargestellt ist, und die dazu dienen, das Bildaufnahmeblatt
14 mit dem Trägerstreifen 40 innerhalb einer Zone zu versiegeln, welche das Belichlungsfenster des
Trägerstreifens vollständig umschließt. Nach dem Verkleben des vorderen Randes des Laminats mit dem
Streifen 40 an der Heißversiegelungs-Anheftstation 64 und vor der Bewegung des Streifens und des Laminats
zu der zweiten Heißversiegelungsstation 66 oder während dieser Bewegung wird das Messer 58 betätigt,
um von dem Laminat einen Abschnitt mit der gewünschter. Länge abzutrennen; dann wird der
Streifen 40 veranlaßt, sich längs einer größeren Strecke zu bewegen, als das Laminat, damit eine Lücke zwischen
der Hinterkante des von dem Laminatstreifen abgetrennten Abschnitt und der neuen Stirnkante des
Laminats entsteht, die beim Betätigen des Messers 58 erzeugt wird. Hierbei ist die Bewegungsstrecke so
gewählt, daß die Vorderkante 52 des Laminats gegenüber dem Streifen 40 in der beschriebenen Weise
und zwischen den Heißversiegelungsbacken der ersten Heißversiegelungs-Anheftstation angeordnet wird.
Der Hauptgrund dafür, daß es bevorzugt wird, zunächst ein Laminat aus den Streifen 12 und 14
herzustellen, wird ersichtlich, wenn man den bis jetzt beschriebenen Teil des Herstellungs- und Montageverfahrens
betrachtet. Bei dem ersten Heißversiegelungsvorgang wird ein Stück des Bildaufnahmeblatts 14 an
dem Trägerstreifen 40 befestigt: wenn der lichtempfindliche Streifen 12 nicht mit dem Bildaufnahmestreifen 14
zu einem Laminat vereinigt worden wäre, müßte man Maßnahmen treffen, um das lichtempfindliche Blatt
mindestens zeitweilig mit dem Bildaufnahmebiatt zu verbinden, das seinerseits an dem Trägerstreifen 40
befestigt wird.
An der nächsten Station b/w. weiteren Stationen wird
jeweils ein Behälter 16 an einem Abschnitt eines Längsrandes des Streifens 40 angebracht, der den
vorderen Endabschnitt 30 des Einfaßblatts 18 bildet, und ein Streifen 20 wird an einem Randabschnitt des
Streifens 40 befestigt, der bei dem fertigen Filmverband den hinteren Endabschnitt 32 des Einfaßblatts 18 bildet.
Der Behälter 16 wird dadurch befestigt, daß der dem Streifen 40 benachbarte Längsrandabschnitt des Behälters
mit dem Streifen 40 durch eine Heißversiegelung verbunden wird; zu diesem Zweck werden der vordere
Randabschniit 30 und der betreffende Rand des Behälters 16 /wischen zwei nrcht dargestellten Heißversiegelungsbacken
eingespannt. Der Auffangstreifen 20 wird auf ähnliche Weise mit dem gegenüberliegenden
Kanu des Streifens 4ö dadurch verbunden, daß dieses
Elemeni zusammen mit dem hinteren Endabschnitt 32 zwischen zwei nicht dargestellten Heißversiegelungsbacken
eingespannt wird.
leder Behälter 16 kann zunächst einen Bestandteil eines sich aus mehreren Behältern zusammensetzenden
Strang bilden, der auf kontinuierliche Weise hergestellt wird, und von dem jeweils ein Behälter unmittelbar vor
dem Heißversiegeln des Behälters mit dem Trägerstreifen 40 oder danach mit Hilfe eines Messers 68 und eines
Ambosses 70 abgetrennt wird. Bei dem Ausführungsbeispiel
nach F ι g. 1 wird der Verriegelungsstreifen 22 durch Heißversiegeln mit einer Längskante 36 des
Behälters 16 verbunden, bevor der Behälter von dem Behälterstrang abgetrennt wird. Der Versiegelungsstreifen 22 ist in einer Vorratsrolle aufgespult, und das
Heißversiegeln dieses Streifens mit dem Behälterstrang kann kontinuierlich oder intermittierend bewirkt werden,
indem man die Behälter und den Streifen 22 zwischen zwei Heißversiegelungsbacken 72 einspannt,
von denen in Fig. 1 nur eine dargestellt ist. In diesem
Fall werden der Abdichtungsstreifen 22 und die Behälter 16 jeweils gleichzeitig auf die gleiche Länge
zugeschnitten. Wie erwähnt, kann dieser Arbeitsschritl
ίο nach oder vor dem Verkleben des Behälters mit einem
Rand des Streifens 40 durchgeführt werden.
Bei den nächsten Arbeitsschritten handelt es sich um Faltvorgänge, bei denen der vordere Endabschnitt 30,
an dem ein Behälter 16 befestigt ist, und der hintere Endabschnitt 32, mit dem ein Auffangslreifen 20
verbunden ist, jeweils um 180° umgefaltet werden, so daß der Behälter in flache Anlage an dem vorderen
Endabschnitt 24 des Bildaufnahmeblatts 14 und der Auffangsstreifen 20 in flache Anlage an den hinteren
Endabschnitten des lichtempfindlichen Blatts und des Bildaufnahmeblatts gebracht wird.
Während der nächsten Montageschritte wird der Streifen 22 mit dem vorderen Randabschnitt des
lichtempfindlichen Blatts 12 und der hintere Endabschnitt 32 mit dem lichtempfindlichen Blatt nahe seinem
hinteren Rand durch Heißversiegeln verbunden.
Mit dem Heißversiegeln des Streifens 22 und des hinteren Endabschnitts 32 mit der Außenfläche des
lichtempfindlichen Blatts 12 sind die Montagevorgänge abgeschlossen, die dazu führen, daß man im Verlauf
mehrerer Herstellungs- und Montageschritte eine Folge von Filmverbänden erhält, die miteinander verbunden
sind und durch den Trägerstreifen 40 transportiert werden.
Nach dem Heißversiegeln des vorderen Endabschnitts 30 und des hinteren Endabschnitts 32 des Blatts
18 mit dem lichtempfindlichen Blatt 12 wird die durch den Trägerstreifen 40 unterstützte Folge von Filmeinheiten
zwischen ein Messer 74 und einen Amboß 76 geführt, die zusammenarbeiten, um den Streifen 40 im
wesentlichen in der Mitte zwischen dem hinteren Rand des aus den Streifen 12 und 14 gebildeten Laminat einer
Filmeinheit und dem vorderen Rand eines Laminats der nächstfolgenden Filmeinheit zu durchtrennen. Während
dieses Stadiums des Herstellungsverfahrens werden die einzelnen Filmeinheiten dann mit Hilfe einer Tragvorrichtung
transportiert, die einen Bestandteil- der Einrichtung bildet, und die Filmeinheiten mindestens
durch zwei weitere Arbeitsstationen hindurchführt. An der ersten dieser Stationen werden die seitlichen
Randabschnitte 34 umgefaliei, und an dirt /weilen
Station werden die Randabschnitte 34 durch Heißversiegeln mit den seitlichen Rändern des lichtempfindlichen
Blatts 12 verbunden. Während dieser beiden letzten Arbeitsschritte werden die Filmeinheiten im
rechten Winkel zu ihrer vorherigen Bewegungsrichtung vorgeschoben.
Nach dem Abschluß der letzten Versiegelung durch die Backen 78 ist die Montage der Filmeinheit beendet.
und nach einer letzten Prüfung ist die Filmeinheit bereit. einzeln oder zusammen mit weiteren Einheiten in einen
lichtdichten Behälter eingelegt zu werden, in welchem sie mit Hilfe einer photographischen Kamera belichtet
werden kann.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Herstellung integraler photographischer Selbstentwicklerfilmeinheiten, die aus
einem ersten Blatt aus lichtempfindlichem Material, einem zweiten, damit verklebten Blatt, vorzugsweise
Bildempfangsblatt, und einem dritten, die Einfaßrahmen bildenden Maskenblatt und einem aufreißbaren
Behälter bestehen, der am Vorlaufabschnitt eines der Blätter befestigt ist, mit einer Laminierungsstation
zur Verbindung des in einem ersten Streifen zugeführten lichtempfindlichen Materials, mit dem
in einem die zweiten Blätter bildenden zweiten Streifen und mit einer ersten Schneidvorrichtung,
um das aus erstem und zweitem Streifen bestehende Laminat quer im Bildformat zu schneiden, dadurch
gekennzeichnet, daß eine EinfalJrahmenzdführvorrichlung
mit einer Umlenkführung (51) für einen dritten, die Einfaßrahmen (30, 32, 34)
bildenden Maskenstreifen (40) vorgesehen ist. mittels derer der Maskenstreifen (40) in die
Bewegungsebene des aus erstem und zweitem Streifen (12, 14) bestehenden Laminats gefördert
wird, daß eine erste Heißversiegelungs-Anheltstation (64) derart vorgesehen ist, daß durch sie der
durch den letzten Schnitt der ersten Schneidvorrichtung (58, 60) gebildete, in Bewegungsrichtung vorne
liegende Seitenrand (62) des Laminats (12, 14) nach Ausrichtung mit dem Einfaßrahmen (18) an seinem
zugeordneten Längsrahmenabschniu des nunmehr als Trägerband wirkenden Maskenstreifens (40)
angeheftet wird, daß eine /weite Hcißversiegelungsstation (66) in Bewegungsrichtung hinter der ersten
Heißversiegelungs-Anheftsiation (64) angeordnet
ist, die derart ausgebildet ist. daß sie den Bildrahmen (28, 18) des Maskenstreifens (40) mit dem /weiten
Blatt (14) dauerhaft verbindet, daß darauffolgend eine Behälter-Befestigiingsstaticn angeordnet ist.
die die ebenfalls bandförmig /ugefiihnen Behälter (16) geschnitten an dem Vorlaufeinfaßabschniti (30)
des Einfaßrahmens (18) anheilet, daß dieser Behältcr-Befcstigungsstation eine erste Umlalisiation
nachgcschaltet ist, die den Behälter (16) um die Vorlaufkante des zweiten Blattes (14) in den durch
Zuriickversetzung des ersten Blattes (12) gebildeten Vorlaufabschnitl (24) einklappt und den gegenüber
liegenden Einfaßabschnitt (32) um die Nachlaufkanie
der Filmeinheit fallet, daß eine vierte Versiegelungsstation vorgesehen ist. die diesen umgefalteten
Einfaßabsehnilt (32) auf der Rückseite der Filmeinheil
festlegt, daß eine weitere Schneidstalion (74, 76) /um Durchtrennen der Seiienrandrahmenabsehniite
(34) benachbarter Filmeinheilen vorgesehen ist. und daß eine Seitcnrand-Falt- und-Versiegelungsstation
(10) für die dauerhafte Verbindung der Seilenränder (34) der Einfaßrahmen (18) auf der Rückseite der
Filmeinheit inklusive der Behälterseitenränder vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die erste llmlalisialion eine Ziifiihrungsvorrichiung
für einen gelochten, eine Flüssigkeilsfallc bildenden weiteren Streifen (20) aufweist,
der stirnseilig vor den Nachlaufkanlcn von erstem und zweiten Blatt (12, 14) zu liegen kommt, und mit
dem Einfaßrahmenabschnitt (32) eingefaßt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet,
daß das Behälterzuführungsband einen Vcrsiegclungsstreifen (22) aufweist, der nach LImIaI-
lung des Behälters (16) mit der Rückseite der Filmeinheit verklebbar ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US4745270A | 1970-06-18 | 1970-06-18 | |
| US13553971A | 1971-04-20 | 1971-04-20 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2129963A1 DE2129963A1 (de) | 1971-12-23 |
| DE2129963B2 DE2129963B2 (de) | 1979-11-29 |
| DE2129963C3 true DE2129963C3 (de) | 1980-08-14 |
Family
ID=26725030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712129963 Expired DE2129963C3 (de) | 1970-06-18 | 1971-06-16 | Vorrichtung zur Herstellung integraler Selbstentwicklerfilmeinheiten |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE768639A (de) |
| CH (1) | CH540505A (de) |
| DE (1) | DE2129963C3 (de) |
| FR (1) | FR2099756A5 (de) |
| NL (1) | NL169113C (de) |
| SE (1) | SE358482B (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE789329A (fr) * | 1971-09-27 | 1973-03-27 | Polaroid Corp | Pellicule photographique a autodeveloppement a retenue de liquide |
| IT983005B (it) * | 1972-05-05 | 1974-10-31 | Polaroid Corp | Perfezionamento nelle pellicole fotografiche ad auto sviluppo e procedimento di produzione |
| DE2834626A1 (de) * | 1978-08-08 | 1980-02-28 | Agfa Gevaert Ag | Photographische filmeinheit mit integralem aufbau |
| US4312939A (en) * | 1980-04-18 | 1982-01-26 | Polaroid Corporation | Photographic product and process of making the same |
-
1971
- 1971-06-16 DE DE19712129963 patent/DE2129963C3/de not_active Expired
- 1971-06-17 NL NL7108340A patent/NL169113C/xx not_active IP Right Cessation
- 1971-06-17 BE BE768639A patent/BE768639A/xx not_active IP Right Cessation
- 1971-06-18 CH CH896471A patent/CH540505A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-06-18 SE SE793771A patent/SE358482B/xx unknown
- 1971-06-18 FR FR7122316A patent/FR2099756A5/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2129963A1 (de) | 1971-12-23 |
| SE358482B (de) | 1973-07-30 |
| CH540505A (de) | 1973-08-15 |
| DE2129963B2 (de) | 1979-11-29 |
| NL7108340A (de) | 1971-12-21 |
| NL169113B (nl) | 1982-01-04 |
| BE768639A (fr) | 1971-12-17 |
| NL169113C (nl) | 1982-06-01 |
| FR2099756A5 (de) | 1972-03-17 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1906939C3 (de) | Vorrichtung zurri StoBverbinden zweier in Laufrichtung aufeinanderfolgender dünner Warenbahnen | |
| DE69104390T2 (de) | Zylindrisches Filter und ihre Herstellung. | |
| EP0718096A2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines Getränkebehälters | |
| DE3781018T2 (de) | Verfahren zum verpacken von gegenstaenden in einer folie. | |
| EP0317724A1 (de) | Schweissvorrichtung zum Schweissen von Kunststoffbahnen | |
| DE2029799A1 (de) | Vorrichtung zum Aneinanderkleben von Filmen | |
| DE2129963C3 (de) | Vorrichtung zur Herstellung integraler Selbstentwicklerfilmeinheiten | |
| DE2412455A1 (de) | Filmverbindungsvorrichtung | |
| DE3923770A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zur kontinuierlichen herstellung von aufguss-filterpapierbeuteln | |
| DE10109875A1 (de) | Trinkhalmanbringvorrichtung und -verfahren | |
| DE4416231B4 (de) | Verfahren zur Herstellung eines zweilagigen Metallbandes und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3115551C2 (de) | ||
| DE9217023U1 (de) | Verpackungsbeutel aus Papier oder Kunststoff | |
| DE3115288A1 (de) | Folie und verfahren fuer filmschutz | |
| EP0562212B1 (de) | Verfahren zur Erstellung eines langen Bands aus einer Vielzahl von kurzen Streifen eines fotografischen Bandmaterials | |
| DE2222235C3 (de) | Verfahren zur Herstellung integraler fotografischer Selbstentwickler-Filmeinheiten | |
| DE69324336T2 (de) | Verfahren zum Einschweissen von Dokumenten, geschnitten aus folienförmigem Material | |
| DE3318310A1 (de) | Faltschachtel mit innenfutter sowie verfahren und vorrichtung zur herstellung | |
| DE934755C (de) | Verwendung mehrlagiger, thermoplastischer Folien als Einwickelbogen | |
| DE10134508A1 (de) | Verfahren zum Zusammenfassen von Beuteln, Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und Beutelkette, sowie Beutelstapelkette | |
| DE2617283C3 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Folien aus vulkanisierbarem Kautschuk | |
| EP0478810A1 (de) | Verpackungseinheit | |
| DE4322454C2 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten von im wesentlichen rechteckigen flachen Produkten | |
| DE2631082C2 (de) | Vorrichtung zum paarweisen Aufbringen von einseitig beleimten Verstärkungszetteln auf die inneren Randbereiche einer Halbschlauchfolienbahn | |
| DE2557754C2 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von bandförmigen Abschnitten |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |