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DE3111577C2 - Sicherheitsbrille aus einem Kunststoff - Google Patents

Sicherheitsbrille aus einem Kunststoff

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Publication number
DE3111577C2
DE3111577C2 DE3111577A DE3111577A DE3111577C2 DE 3111577 C2 DE3111577 C2 DE 3111577C2 DE 3111577 A DE3111577 A DE 3111577A DE 3111577 A DE3111577 A DE 3111577A DE 3111577 C2 DE3111577 C2 DE 3111577C2
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DE
Germany
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temple
front section
safety glasses
transparent front
bracket
Prior art date
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Expired
Application number
DE3111577A
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English (en)
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DE3111577A1 (de
Inventor
John Howard 02816 Conventry R.I. King
Edward Novak 02806 Barrington R.I. Montesi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
North Safety Products LLC
Original Assignee
Siebe Norton Inc (eine Ges N D Gesetzen Des Staates Massachusetts) Charleston Sc Us
Siebe Norton Inc Eine Ges N D Gesetzen Des Staates Massachusetts Charleston SC
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Publication date
Application filed by Siebe Norton Inc (eine Ges N D Gesetzen Des Staates Massachusetts) Charleston Sc Us, Siebe Norton Inc Eine Ges N D Gesetzen Des Staates Massachusetts Charleston SC filed Critical Siebe Norton Inc (eine Ges N D Gesetzen Des Staates Massachusetts) Charleston Sc Us
Publication of DE3111577A1 publication Critical patent/DE3111577A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3111577C2 publication Critical patent/DE3111577C2/de
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/02Goggles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61F9/02Goggles
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Abstract

Eine Sicherheitsbrille (10) mit einem einstückigen, mit abgewinkelten Abschnitten versehenen gekrümmten vorderen Gesichtsteil (12), das die Stirn des Trägers bis zu den Schläfen umschließt. Zu dem Gesichtsteil gehören ein Na senteil (14), ein im wesentlichen verzerrungsfreier sphärischer Sicht- und Augenschutz-Vorderabschnitt (16) von unterschiedlicher Dicke, ein oberer Schutzansatz (18) und einander gegenüberliegende Seitenteile (20) mit oberen und unteren Ansätzen (22, 24), welche Aufnahmeöffnungen für Gelenkstifte aufweisen, an denen Schläfenbügel (30) angelenkt sind. Jeder Schläfenbügel weist obere und untere Gelenkstifte (32, 34) auf, die von oberen und unteren Ansätzen (36, 38) nach außen ragen, welch letztere sich von einem relativ breiten Vorderabschnitt der Seitenwand (40) mit oder ohne Luftlöcher oder Schlitze (L) nach innen erstrecken. Mindestens ein Gelenkstift an jedem Schläfenbügel (30) und seine Aufnahmeöffnung haben jeweils eine längliche Form mit abgerundeten Enden und einer abgeschrägten Seite, um ein gegenseitiges Eingreifen und Verriegeln zu ermöglichen, wenn der Schläfenbügel in die Tragstellung geschwenkt wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsbrillc aus einem Kunststoff, bestehend aus einem einstückigen Gesichtsteil, der einen transparenten Frontabschnitt mit einer Nasenaussparung zwischen einer rechten und einer linken Sichtzone, zwei sich von den Enden des Frontab-Schnitts nach hinten erstreckende Schläfenabschnitte mit Lageransätzen und einen oberen Steg sowie einen unteren Steg aufweist, die sich nach hinten und innen bis zu einer Gesichtsanlagefläche erstrecken, und aus zwei Schläfenbügeln, die mittels Gelenkstiften an die Lageransätze angelenkt sind.
Eine derartige Sicherheitsbrille ist bereits bekannt (US-PS 22 74 791). Diese bekannte Brille weist einen im wesentlichen ebenen Frontabschnitt auf, der zwischen seinen sich in waagerech· er Richtung gegenüberliegen-Jen Enden ohne Krümmung verläuft, wobei die Schläfenabschnitte ebenso wie die Stege im wesentlichen unter einem rechten Winkel an den Frontabschnitt anschließen. Die Schläfenbügel sind als Drahtbügel ausgeführt, die sich innerhalb der Schläfenabschnitte bis nahe zum Frontabschnitt erstrecken und dort mittels separater Gelenkstifte befestigt sind. Der Frontabschnitt bzw. seine Sichtzonen weisen eine einheitliche Wandstärke auf.
Diese bekannte Brille schützt zwar die Augen vor Staub und Blendung und kann auch die an die Augen angrenzenden Gesichtspartien in einem gewissen Ausmaß vor herumfliegenden Gegenständen schützen, im Rahmen einer industriellen Verwendung der Brille ist dieser Schutz jedoch insbesondere im Bereich der dün-
JO nen Schläfenbügel ungenügend. Auch ist nicht unter allen Umständen gewährleistet, daß die Brille ihren ordnungsgemäßen Sitz stets beibehält. Ferner engt die bekannte Brille das Blickfeld ein und führt wegen ungenügender optischer Qualität zu Verzerrungen von unter
J5 verschiedenen Winkeln wahrgenommenen Bildern. Auch diese optischen Faktoren bedeuten einen Risikofaktor.
Es ist zwar bekannt, bei einer Brille breite bzw. hohe Schläfcnbügel vorzusehen (DE-OS 14 91206). Diese Schläfenbügel besitzen jedoch weder eine konvexe Außenfläche noch obere oder untere Stege, die einen Abschluß zum Kopf des trägers darstellen. Ferner bilden die Bügel in der Betriebssteilung keine kontinuierliche Fortsetzung des Frontabschnitts der Brille oder gar von Schläfcnabschiiitten. die hier fehlen. Daher ist auch in diesem Falle nur ein ungenügender Gesichtsschutz vorhanden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schutzwirkung, den Tragekomfort und die Sichtverhält-
5(; nissc zu verbessern und dadurch die Sicherheit für den Träger zu erhöhen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der transparente Frontabschnitt aus /ähem bruchfestem Material eine zwischen seinen Enden durchgehend konvex verlaufende Außenfläche aufweist, daß auch die Schläfenabschnitte eine durchgehend von den Enden des transparenten Frontabschnitts sich erstrekkende konvexe Außenfläche aufweisen, daß die Schläfenbügel einen an die Schläfenaoschnitte anschließenden vorderen Wandabschnitt mit einer konvexen Außenfläche aufweisen, der sich zu einem hinteren Kopfanlageabschnitt des Schläfenbügels erstreckt und mit einem oberen Steg und mit einem unteren Steg versehen ist, die einwärts bis zu inneren !lachen vorspringen.
μ und daß der transparente Frontabschnitt eine Wandstarke aufweist, die von einem Punkt in der Mittelebene zwischen der rechten und linken Sichtzone aus sich in allen Richtungen kontinuierlich über die Sichtzonen
vermindert.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wird durch ein vollständigeres Umschließen der Augen- und Schlä-Fenpartien bis in den Ohrenbereich hinein eine erhöhte Schutzwirkung gegen umherfliegende Teile erreicht. Darüber hinaus ist ein korrekter und weitgehend unverrückbarer Sitz der Brille gewährleistet Ein vergrößertes Blickfeld und geringere Verzerrungen bzw. optische Fehler erhöhen die Sicherheit des Trägers der Brille. Außerdem bringt das einstückige Gesichtsteil mit der sich über die Sichtzonen ändernden Wandstärke Vorteile hinsichtlich der Bildschärfe und des Tragekomforts mit sich, wie sie bei einer normalen Brille mit zwei einzelnen Linsen kaum zu erzielen sind. Von Vorteil ist die Möglichkeit, optische Effekte zwischen beiden Augen auszugleichen, denn bei kleinen Stärke-, Prisma- und astigitiatischen Fehlern besteht die Hauptschwierigkeit in einem Ungleichgewicht zwischen den Augen. Stärke- und Astigmatismusfehler erschweren die Anpassung, verringern die Bildschärfe und können zu Fehlern bezüglich des räumlichen Sehens führen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand einer schematischen Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 die Sicherheitsbrille in Draufsicht;
Fig. 2 die Sicherheitsbrille nach Fig. 1 in Seitenansicht:
F i g. 3 die Sicherheitsbrille nach F i g. 1 und 2 in Vorderansicht:
Fig.4 den Längsschnitt 4-4 in Fig.3, der durch die Mitte des einstückigen Vorderteils der Brille verläu't und ihre sphärische Krümmung, ihren Sitz in Beziehung zu den Teilen eines dargestellten Gesichts sowie die Innenansicht eines Teils des mit Schützen versehenen rechten Schläfenbügels zeigt, der an dem Vorderteil angelenkt ist:
Fig. 5 eine teils als Draufsicht und teils als Schnitt gezeichnete Darstellung eines Gelenkteils zur Verdeutlichung ar- gegenseitigen Lage des abgeschrägten ovalen Gelenkstifts und der Stiftaufnahmeöffnung, wenn die Schläfenbügel in die offene oder Tragesteilung geschwenkt werden:
F i g. 6 den Teilschnitt 6-6 in Fig. 1. der die oberen und unteren Gelenkstifte, die Krümmung der Seitenwand rowie die oberen und unteren gekrümmten Schutzansätze des Schläfenbügels zeigt:
F i g. 7 den Teilschnitt 7-7 in F i g. 4: und
F i g. 8 den Teilschnitt 8-8 in F i g. 3. der die sphärische Krümmung sowohl ürr konkaven Innenflache als auch der konvexen Außenfläche sowie ihre wechselnde Wandsfärke zeigt.
Die erfindungsgemäßen verbesserten Kunslstoff-Sicherheitsbrillen 10 ohne optischen Effekt für industrielle Zwecke sind in Fig. 1, 2 und 3 dargestellt. Zu der Schutzbrille 10 gehören ein cinslückiges Vorderteil 12 in Gestalt eines Kunststoff-Forniteils mit einem nach innen ragenden gekerbten oder geschlitzten Nasenteil 14. einem durchsichtigen, im wesentlichen verzerrungsfreien, sphärisch gekrümmten Sicht- und Augenschutzteil oder vorderen Wandteil 16. einem oberen geneigten Schultcrteil oder .Schutzansatz 18 und einander gegenüberliegende, mit abgewinkelten Ansätzen versehene, gekrümmte rechte und linke Schlafen- oder Anlcnkabschniitc 20.
Der Sicht- und Augenschutzabschnitt 16 besitzt eine sphärisch gekrümmt·· Augenflache mit einem einheitlichen Krümmungsradius R von etwa 127,8 mm, gemessen von dem Schnittpunkt A zwischen einer senkrechten Ebene VP, die sich durch die Mitte erstreckt, und einer wpagerechten Ebene HP, die sich durch den oberen Teil und den Mittelpunkt etwas unterhalb des Ansatzes 18 erstreckt. Die sphärisch gekrümmte, konkave Innenfläche des sphärisch gekrümmten Sicht- und Augenschutzteils 16 hat einen etwas kürzeren einheitlichen Krümmungsradius R 1 von etwa 127 mm, gemessen von
ίο dem Schnittpunkt S der senkrechten Ebene VP und der waagerechten Ebene HP, der etwa 14,48 mm hinter dem Punkt A liegt. Infolgedessen erstrecken sich d:e durch einen Abstand getrennten sphärisch gekrümmten konvexen und konkaven Flächen nach jeder Seite der Ebene VP und über sie hinaus sowie abwärts von der waagerechten Ebene HP, so daß die Wandstärke des Sicht- und Augenschutzteils 16 leicht variiert.
Gemäß F i g. 3, 4 und 8 nimmt die Wandstärke des sphärisch gekrümmten Seh- und Augenschutzteils 16 gleichmäßig in allen Richtungen von dem dicksten Punkt C mit etwa 2,286 mm Wandstärke aus ab, welch letzterer in der Nähe des Nase-<eils und des oberen Ansatzes auf der Schnittlinie der senkrechten Ebene VP und der waagerechten Ebene HP liegt.
Somit ist die Wandstärke an allen Punkten des Teils 16 einschließlich der Mittelpunkte beider Sichtbereiche ode? -zonen R und L, die im gleichen radialen Abstand von dem Punkt C größter Wandstärke liegen, etwas geringer als am Punkt Cund im wesentlichen gleich.
Jedoch wird von einer gekrümmten Fläche mit festem Radius, die sich durch die Mittelpunkte der Sichtzonen R und L erstreckt, die Wandstärke auf der Innenseite der gekrümmten Fläche in Richtung auf den Punkt C größer. Dagegen wird auf der entgegengesetzten, äußeren Seite der gekrümmten Fläche, die von dem Punkt C fonweist, die Wandstärke geringer.
Entsprechend den Gesetzen der Lichtbrechung durch transparente Materialien und Linsen mit sphärischen konvexen und konkaven Flächen hat die leicht variierende Wandstärke der Sichtzonen R unci L dvn Vorteil, daß die Verzerrung bei Betrachtung eines Gegenstandes unter verschiedenen Winkeln verringert wird.
Der durchgehende geneigte Schulter· oder Ansatzabschniti 18 einschließlich eines inneren Randes oder einer Rippe ist etwa 11.8 mm breit und besitzt fine konkave Fläche mit einem Krümmungsradius R2 von etwa 116 min. gemessen von dem Punkt A. die im wesentlichen parallel zu der äußeren konvexen Fläche mit dem Radius R verläuft.
so Anschließend an einen Berührungspunkt oder eine Berührungslinie mit der geneigten Schulter 18 und dem Augenschutz 16 erstrecken sich rechts und links die Schläfen- oder Anlenkabschnitte 20. die die Schläfenbereiche des Kopfes umschließen. Jeder Schläfen- oder A; itnkabschnitt 20 weist gegenüberliegende obere und untere gekrümmte Gelenkansätze 22 und 24 mit darin ausgebildeten, aufeinander ausgerichteten Gelenkstift-Aiifnahmeöffnungen auf. von denen mindestens eine oder aber beide gemäß F i g. 5 eine exzentrische, ovale.
bo abgerundete Form aufweisen.
Außerdem besitzt jeder Schläfen- oder Anlenkabschnitt 20 eine nach außen gekrümmte Schutzwand für Auge und Schläfe von im wesentlichen gleichmäßiger Dicke mit einem Krümmungsradius von etwa 25.4 mm
h· gegenüber der konvexen Außenfläche, die sich zwischen den oberen und unteren Ansätzen und von der Berührungslinie oder dem Berührungspunkt mit den konvexen und konkaven Flächen des Vorderteils 16 aus
erstreckt.
leder nach innen ragende Ansatz oder Rippenahst'hnitt des Teils 20 bildet eine Verlängerung des oberen Ansatz- und Rippenabschnitts 18 und besitzt eine konkave Innenfläche mit einem etwas größeren KrOmmungsradius als die konvexe Außenfläche ties Seitenwandabsehnitts 20, gemessen von einem alitieren Krümmungsmitlelpunkt. Daher verlaufen sie weder konzenirisch noch parallel zueinander.
Von den im wesentlichen dünneren unteren Seitenteilen und der konkaven Innenfläche des Teils 16 und der Seitenteile 20 erstrecken sich die unteren Ansätze 24 von im wesentlichen einheitlicher Dicke, tieren Innen k.inte. wiederum von einem anderen Krümmungsmiltel· punkt gemessen, unter einem Radius von etwa 25.4 mm gekrümmt ist.
Die durchgehende konkave Innenkante oder -fluche des oberen Ansatzes bzw. der Rippe 18. die sich an den Vorderabschnitt 16 anschließt, sowie die Schlafen- bzw.
ren und Schläfenabschnitte der Stirn oberhalb des Auges.
In ähnlicher Weise liegen die durchgehenden unteren Kanten oder Flachen, welche die unteren, dünneren Abschnitte des Vorderteils 16 verbinden, und die unteren Ansätze 24 relativ dicht an den vorderen und seitlichen Gesichtsteilen unterhalb und nahe den Augen an. Somit sind die Augen und ihre Umgebung eingeschlossen und gegen mögliche Verletzungen geschützt.
Gemäß Fig. 1. J. 4 und 6 ist die Schwenkachse der aufeinander ausgerichteten oberen und unteren länglichen Gelenkstift-Aufnahmeöffnungen in den Ansätzen 22 und 24 gegenüber der senkrechten F.bene VP geneigt, so daß die unteren Gelenkstifte und öffnungen sowie der Ansatz. 24 der Ebene VVnähcr liegen. Von der Seite gesehen, verläuft die Schwenkachse jedoch im wesentlichen parallel zu der senkrechten Stirnfläche des Ahschnius 20. die in einer senkrechten F.heno liegt, welche rechtwinklig zu der senkrechten F.bene Wverläuft.
Gemäß F i g. 4. 5 und 6 ist die längliche Gelenkstiftöffnung in dem oberen Ansatz 22 etwas größer als diejenige des unteren Ansatzes 24. Außerdem haben die Gelenkstiftöffnungen innere Lagerflächenteile, die gegen über der Schwenkachse mindestens auf der Rückseite abgeschrägt oder geneigt sind.
Jede längliche Gelenkstiftöffnung hat ein kleines Eintrittsende, das am längsten bzw. breitesten entlang einer Ebene ist. die sich durch die Schwenkachse im rechten Winkel zu der senkrechten Ebene VP und parallel zur Stirnfläche des Abschnitts 20 erstreckt, während die Öffnung ihre kürzeste bzw. schmälste Abmessung entlang der Ebene der geneigten Schwenkachse aufweist.
An den rechten und linken Schläfen- oder Anlenkteilen 20 sind rechte und linke Schläfenbügel 30 schwenkbar angelenkt oder angebracht, die vorzugsweise aus einem zähen, durchsichtigen Polycarbonat oder einem gleichwertigen bruchfesten Kunststoffmaterial geformt sind.
Jeder Schiäfenbügel 30 besteht vorzugsweise aus einem einzigen Stück mit einander gegenüberliegenden oberen und unteren angeformten Gelenkstiften 32 und 34. die sich in entgegengesetzten Richtungen von vorderen Gelenkstiftansätzen der oberen geneigten sowie der unteren, mit Rippen versehenen Ansätze 36 und 38 aus erstrecken, die von einem äußeren gekrümmten Seitenwandteil 40 nach innen ragen. Die Ansätze 36 und 38 können jedoch gerade, geneigt oder gekrümmt ausgebildet sein, so daß sie zu den benachbarten, ebenfalls gerade!', geneigten oiler gekrümmten Ansatzer, 18. 22 oiler 24 ties Gesicht st ei Is 12 p.issen.
Der Seiienwandabschnitt 40 besitzt eine konkave Außenfläche und eine konkave Innenfläche und erstrocki sich im Hiigen von einer vorderen K.inte oder Stirnfläche eines relativ breiten vonieien IJKkIbSIhIIiUs1UCi an dem Gelenk an dec Stirnfläche ties Abschnitts 20 anliegt, zum !linieren finde eines relativ schmaleren, elastischen hinteren Teils tier Seitenwand 40 und des Sehläfenbiigels 30.
Gemäß F i g. 4 kann der breite vordere Seite::'.\andabschnitt 40 ties Schläfenbügels 30 mit F.ntliiftungen. Löchern, öffnungen oder Schlitzen /. wie in F i g. 7 versehen oder gemäß F i g. 2 ohne solche öffnungen ausgebildet sein. Durch Stege getrennte schmale Schlitze oder Durchlässe unter einem Winke! zu der Seitenwand 40 sind jedoch vorzuziehen, da sie den größten Schutz gegen Verletzungen durch in Richtung auf die Schläfenbiigel 30 eindringende Teilchen bieten sowie zur Luft-
.ι.,.:— i
gen. die zum Beschlagen tier Sichtteile des Vorderabschnitts führen könnten.
Gemäß F i g. 4. 5 und 6 ist mindestens einer, vorzugsweise jedoch jeder Gelenkstift 32 und 34 der Schlafenbügel 30 ebenfalls von abgeschrägter, ovaler Form und wird in dazu passende abgeschrägte, !angliche Gelenköffnungen in den Ansätzen 22 und 24 des Vorderteils 12 eingeführt und darin festgehalten. Die unteren Gelenkstifte 34 .,nil ihre öffnungen sind auf der Rückseite mit zueinander passenden abgeschrägten hinteren Flächenteilen versehen, die sich nach unten erstrecken und unter einem Winkel von etwa 15 von der Schwenkachse fort und gegenüber den zur Schwenkachse parallelen Flächenteilen verlaufen.
Ebenso besitzen die oberen Gelenkstifte 32 und die zugehörigen Öffnungen, die etwas größer sind als die unteren Stifte und Öffnungen, auf ihrer Rückseite zueinander passende abgeschrägte hintere Flächenteile, die sich nach oben erstrecken und von der Schwenkachse fort unter einem Winkel von 15' und gegenüber den zur Schwenkachse parallelen Flächenteilen verlaufen.
Die Schwenkachse ist außerdem von dem oberen, äußeren Gelenkstift 32 bis zum unteren, inneren Stift 34 unter einem Winkel von etwa 8.5" gegenüber der senkrechten Ebene VPnach innen geneigt.
Gemäß F i g. 5 hat jeder ovale Stift ein inneres dünnes zylindrisches Ende mit einem Durchmesser, der im wesentlichen der kleineren Abmessung des engen Endes der länglichen Gelenkstiftöffnung entspricht. Von seinem dünnen Ende aus verdickt sich der Gelenkstift auf einer Seite zu einem länglichen oder ovalen Ende hin. dessen Länge im wesentlichen der größten Abmessung des weiteren Endes der abgeschrägten Gelenkstiftöffnung entspricht und nicht größer ist als die längere Abmessung des kleineren bzw. Eintrittsendes der länglichen Öffnung, die das ovale, dickere Ende des Gelenkstifis passieren muß. Somit werden die Schläfenbügel 30 an dem Vorderteil 10 dadurch angebracht, daß man die Bügel 30 in ihre zusammengeklappte Stellung im rechten Winkel zu der gezeigten Tragestellung bringt, woraufhin die ovalen Gelenkstifte auf die länglichen Gelenkstiftöffnungen ausgerichtet werden. Nunmehr werden die elastischen Ansätze und die aus ihnen herausragenden Gelenkstifte aufeinander zu gedruckt, zwischen die oberen und unteren Ansätze des Anlenkteils 20 eingeführt, auf die Öffnungen ausgerichtet und in sie eingerastet.
Durch Auswärtsschwenken der Schläfenbügel 30 aus
der zusammengeklappten Stellung werden die zueinander passenden abgeschrägten Teile der GelenkMifte und Öffnungen aufeinander ausgerichtet, wodurch die Brille in der geöffneten Stellung gehalten wird.
Gemäß F ι g. 1.2 und b sind die Schlafenbügel 30 nach innen aufeinander zu und auf die senkrechte Ebene YP zu sowie nach unten aus der horizontalen F.bene ///' heraus gekrümmt. Wird die Brille 10 aufgesetzt, umgreifen (.·-» elastischen rückwärtigen Wandteile der Bügel elastisch und reibungsschlüssig die Seitenteile des Kopfes in der Ohrengegend.
Vorzugsweise sind die rückwärtigen EnJen der Bügel wie gezeigt mit Schlitzen versehen und können gegebenenfalls durch ein verstellbares elastisches oder federndes Band oder eine Schnur (nicht gezeigt) miteinander υ verbunden sein.
Diese elastische Verbindung liegt am Hinterkopf an und spannt und hält die Brille und ihre Schutansätze in ihrer die Stirn und Schläfen umschließenden Stellung
ICM. _'(J
Außerdem werden die Bügel 30 durch das Auseinanderspreizen an die Stirnflächen des Anlenkabschnitts 20 angedrückt und elastisch dort festgehalten, so daß keinerlei Zwischenraum oder öffnung zwischen diesen Teilen an den Gelenken verbleibt. >;
Durch die aneinander anstoßende Lage der Teile am Brillengelenk werden auch die gekrümmten Innenkanten oder -flachen der oberen und unteren Schiiizansätze 36 und 38 in ihrer auf die Krümmung der Innenkanten oder -flächen der oberen und unteren Schutzansätzc der jo Anlenkteile 20 ausgerichteten Lage gehalten.
Sc.iit hat die erfindungsgemäße Brille 10 von hoher optischer Qualität mit eng anliegenden oberen, geneigten und unteren Schutzansätzen sowohl an dem einstükkigen Vorderteil 12 als auch an den Schläfcnbügeln 30 r, sowie dem eng anliegenden Nasenteil und der Unterkante des Vorderteils 12 die Eigenschaft, eng anzuliegen und abzuschließen und sehr wpnjp oder 17UT liiMiK'ii Raum freizulassen, durch den schädliche Teilchen eindringen könnten. Außerdem bieten die äußere konvexe Krümmung der Wandabschnitte des Vorderteils 12 und der Bügel 30 aus zähen Kunststoff-Formteilen sowie die geneigten Schutzansätz.e größere Festigkeit und Widerstandskraft gegen Schläge sowie die Eigenschaft, auftreffende Teilchen und Gegenstände abzuweisen. -n
Als Material für die Kraftstoff-Formteile wird zwar zähes, transparentes Polycarbonat bevorzugt, doch können Vorderteil und Bügel der Brille auch im Spritzgußverfahren aus dem gleichen oder einem anderen geeigneten schlag- und bruchfesten Kunststoffmaterial hergestellt werden, das aus der Gruppe gewählt ist. zu der Polycarbonatmethytmethacrylat, Celluiosepropionat. Celluloseacetat und Cellulosebutyrat gehören.
Ferner können das Vorderteil 12 aus einem klaren oder farbig getönten transparenten Kunststoffmaterial und die Bügel aus einem klaren, getönten, undurchsichtigen oder durchscheinenden "Kunststoffmateria! geformt sein. Das durchsichtige Frontteil 12 aus Kunststoff und die klaren Schläfenbügel können ebenfalls farbig getönt sein, um die Blendung zu verringern, und/oder sie kön- t>o nen mit einer durchsichtigen, klaren Beschichtung aus einem abriebfesten Material versehen sein, das geeignet ist, das Zerkratzen und die Zerstreuung der Lichtstrahlen zu vermindern.
Vorzugsweise sind die gesamte sphärische-konvexe Außenfläche des vorderen Sicht- und Augenschutzteüs 16 sowie die konvexen Flächen der Schläfenbügel-Anlenkteile gleichmäßig mit einer sehr dünnen Beschichtung aus einem klaren, durchsichtigen, abriebfesten Material von etwa i bis 5 Mikrometer Dicke versehen. Die dünne Beschichtung wird auf bekannte Weise aufgebracht und hat die bekannte Eigenschaft, ein Zerkratzen und die Zerstreuung der Lichtstrahlen zu verringern und dadurch mehr Licht passieren zu lassen.
Die Brechkraft jeder der .Sichtzonen R und L liegt vorzugsweise innerhalb von ± 1/32(0.031) Dioptrie, und der maximale -\stigmatismus in jeder Medianebene derselben ist kleiner als oder gleich l/lb (0.0625) Dioptrie.
Die Resultierende der vertikalen und horizontalen prismalischen Fehler soll nicht größer sein als 1/4 (0.2-t) Dioptrie.
Hierzu I Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Sicherheitsbrille aus einem Kunststoff, bestehend aus einem einstückigen Gesichtsteil, der einen transparenten Frontabschnitt mit einer Nasenaussparung zwischen einer rechten und einer linken Sichtzone, zwei sich von den Enden des Frontabschnitts nach hinten erstreckende Schläfenabschnitte mit Lageransätzen und einen oberen Steg sowie einen unteren Steg aufweist, die sich nach hinten und innen bis zu einer Gesichtsanlagefläche erstrecken, und aus zwei Schläfenbügeln, die mittels Gelenkstiften an die Lageransätze angelenkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der transparente Frontabschnitt (16) aus zähem bruchfestem Material eine zwischen seinen Enden durchgehend konvex verlaufende Außenfläche aufweist, daß auch die Schläfenabschnitte (20) eine durchgehend von den Enden des transparenicn Frontabschnitts (16) sich erstreckende konvexe Außenfläche aufweisen, daß die Schläfenbügel (30) einen an die Schläfenabschnitte (20) anschließenden vorderen Wandabschnitt (40) mit einer konvexen Außenfläche aufweisen, der sich zu einem hinteren Kopfanlageabschnitt des Schläfenbügels (30) erstreckt und mit einem oberen Steg (36) und mit einem unteren Steg \38) versehen ist, die einwärts bis zu inneren Flächen vorspringen, und daß der transparente Frontabschnitt (16) eine Wandstärke aufweist, die von einem Punkt (C) in der Mittclebene (W^ zwischen der rechten und linken Sichtzone (R. L) aus sich in allen Richtungen kontinuierlich über die Sichtzone.! (R. /^vermindert.
2. Sicherhcitsbrilie na*.h Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der transpari ite Frontabschnitt (16) eine glatte, konvexe Außenfläche mit einem einheitlichen sphärischen Krümmungsradius (R) aufweist.
3. Sicherheitsbrille nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß der transparente Frontabschnitt (16) eine glatte, konkave Innenfläche mit einem einheitlichen sphärischen Krümmungsradius (R I) aufweist.
4. Sicherheitsbrillc nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schläfenabschnitt (20) in einen oberen Stegabschnitt (22) mit einer oberen öffnung zur Aufnahme eines oberen Gelenkstifts (32) und in einen unteren Stegabschnitt (24) mit einer unteren Öffnung zur Aufnahme eines unteren Gelenkstifts (34) übergeht.
5. Sicherheitsbrille nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstifte (32 und 34) an die vorderen Aoschnitte des oberen Stegs (36) bzw. des unteren Stegs (38) eines jeden Schläfenbügels (30) angeformt sind.
6. Sicherheitsbrille nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schläfenbügel (30) mindestens eine Lüftungsöffnung (ZJ aufweist.
7. Sicherheitsbrille nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lüftungsöffnung (L) von einer gegenüber der Schiäfenbügelfläche abgewinkelten Fläche begrenzt ist.
DE3111577A 1980-03-24 1981-03-24 Sicherheitsbrille aus einem Kunststoff Expired DE3111577C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/133,366 US4271538A (en) 1980-03-24 1980-03-24 Safety spectacles

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3111577A1 DE3111577A1 (de) 1982-01-28
DE3111577C2 true DE3111577C2 (de) 1984-05-10

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3111577A Expired DE3111577C2 (de) 1980-03-24 1981-03-24 Sicherheitsbrille aus einem Kunststoff

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JP (1) JPS6036569B2 (de)
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BR (1) BR8101713A (de)
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CH (1) CH642841A5 (de)
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MX (1) MX153981A (de)
NL (1) NL8101422A (de)
NZ (1) NZ196564A (de)
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