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DE69911225T2 - Spiegelanordnung für rückblickspiegeleinrichtung in kopfbedeckung und dafür geeignete befestigungsvorrichtung - Google Patents

Spiegelanordnung für rückblickspiegeleinrichtung in kopfbedeckung und dafür geeignete befestigungsvorrichtung Download PDF

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DE69911225T2
DE69911225T2 DE69911225T DE69911225T DE69911225T2 DE 69911225 T2 DE69911225 T2 DE 69911225T2 DE 69911225 T DE69911225 T DE 69911225T DE 69911225 T DE69911225 T DE 69911225T DE 69911225 T2 DE69911225 T2 DE 69911225T2
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DE
Germany
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    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
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    • A42B3/04Parts, details or accessories of helmets
    • A42B3/0406Accessories for helmets
    • A42B3/042Optical devices
    • A42B3/0426Rear view devices or the like

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  • Helmets And Other Head Coverings (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)
  • Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
  • Rear-View Mirror Devices That Are Mounted On The Exterior Of The Vehicle (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spiegelanordnung für ein Rückspiegelsystem in einem Artikel der Kopfbedeckung, hauptsächlich für ein Rückspiegelsystem in einem Fahrrad- oder Motorradhelm, obgleich sie nicht ausschließlich darauf beschränkt ist.
  • Rückspiegelsysteme für Fahrrad- und Motorradhelme sind bekannt, wie zum Beispiel der in PCT/GB94/00485 (WO-A-94/22336) dargestellte Helm, der einen Helm betrifft, der einen massiven Block aus lichtdurchlässigem Material mit reflektierenden Oberflächen aufweist, der innerhalb eines Kanals in der Schaumpolsterung eines Helmes angeordnet wird. FR2631789 offenbart einen Helm mit einem offenen, hohlen Kanal durch den Helm über dem Kopf des Trägers. Der Helm weist zwei Spiegel auf der Oberseite des Kanals und einen Spiegel auf der Unterseite des Kanals auf. Die Spiegel lenken das Licht von hinter dem Träger auf die Augen des Trägers. EP0007432 offenbart einen Helm, der eine Reihe von Konvexlinsen und eine optische Faser in dem Helm enthält, um zu ermöglichen, dass der Träger hinter sich sehen kann. Drei der Linsen werden radial zum Kopf des Trägers angeordnet. Der Kanal durch den Helm ist hohl und nach außen offen. Ein weiterer Helm ist von PCT/GB96/02349 (WO-A-97/10731) bekannt, wo mehrere Spiegel auf einer einstückigen Befestigung angeordnet werden, welche in einem Kanal in der Schaumpolsterung innerhalb der Außenhülle des Helmes angeordnet wird. Die Spiegelanordnung, die in PCT/GB96/02349 (auf welcher der Oberbegriff von Anspruch 1 basiert) offenbart wird, umfasst einen ersten konkaven Parabolspiegel, einen zweiten Flachspiegel und einen dritten konvexen Parabolspiegel.
  • Der Bereich des ausgeprägten Sehens der Netzhaut des menschlichen Auges nimmt ungefähr 6° bezüglich der Flächenwinkel ein. Mit anderen Worten, ohne die Augen zu bewegen, können nur Objekte, die in einem Kegel des Spitzenwinkels 6° liegen, deutlich unterschieden werden. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Spiegelanordnung für ein Rückspiegelsystem in einem Artikel der Kopfbedeckung bereitzustellen.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Spiegelanordnung für ein Rückspiegelsystem in einem Artikel der Kopfbedeckung bereitgestellt, die einen ersten, einen zweiten und einen dritten Spiegel umfasst, wobei der erste Spiegel einen konkaven Parabolspiegel umfasst, der in Gebrauch benachbart zu den Augen des Benutzers angeordnet wird, wobei der erste Spiegel eine Hauptachse und einen effektiven Brennpunktabstand f1 aufweist, der zweite Spiegel im Wesentlichen flach ist und zwischen dem ersten und dem dritten Spiegel angeordnet wird, wobei der dritte Spiegel einen konvexen Parabolspiegel umfasst, der eine Hauptachse und einen effektiven Brennpunktabstand f3 aufweist, gekennzeichnet dadurch, dass der erste Spiegel ein konkaver außeraxialer Parabolspiegel ist, wobei der dritte Spiegel ein konvexer außeraxialer Parabolspiegel ist und die Spiegel so angeordnet werden, dass der erste und der dritte Spiegel einen gemeinsamen Brennpunkt aufweisen und die Parabeln so in Beziehung sind, dass 1,5 f1 ≤ f3 ≤ 3f1.
  • Auf diese Weise erlaubt die Spiegelanordnung der Erfindung ein erweitertes Gesichtsfeld, das in einer Kontaktspiegelanordnung gesehen werden kann, welche in einem Kanal in der Schaumpolsterung des Helmes angeordnet werden kann, ohne seine Schutzfunktion zu beeinträchtigen. Der beanspruchte Bereich der Parabelgeometrie stellt einen Bereich des Gesichtsfeldes von 9 bis 18° bereit.
  • Vorzugsweise ist f3 = 2f1.
  • Auf diese Weise verdoppelt die Spiegelanordnung in dem Helm das Gesichtsfeld, mit anderen Worten, das Gesichtsfeld beträgt ungefähr 12°. Dies ermöglicht, dass ein 2 Meter hohes Objekt vollständig in einem Abstand von 10 Metern hinter dem Benutzer gesehen werden kann.
  • Der zweite Flachspiegel wird vorzugsweise dichter an dem ersten Spiegel als der dritte Spiegel angeordnet. Diese Anordnung soll erlauben, dass sich die Größe des zweiten Spiegels verringert und sich der Winkel des Lichteinfalles ∅ an dem dritten Spiegel vergrößert.
  • Der erste Spiegel wird vorzugsweise in Gebrauch so angeordnet, dass er von beiden Augen des Benutzers gesehen werden kann.
  • Die Spiegel werden vorzugsweise in einem Kanal in der Schaumpolsterung eines Helmes angeordnet. Die Spiegel werden vorzugsweise auf dem Oberteil des Kanals so angeordnet, dass sie in den Kanal zeigen.
  • Die Spiegel können als ein Teil einer einstückigen Befestigung gebildet werden. Die einstückige Befestigung kann in dem oben genannten Kanal angeordnet werden. Vorzugsweise umfasst die einstückige Befestigung ein Paßstück auf einer Kante davon und der Artikel der Kopfbedeckung enthält einen Kanal, wobei der Artikel der Kopfbedeckung ein zusammenwirkendes Paßstück aufweist, das längs einer Kante des Kanals gebildet wird, wobei das Paßstück zusammenwirkt, um die Spiegelanordnung auf dem Artikel der Kopfbedeckung zu halten.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Befestigungsanordnung für ein Rückspiegelsystem bereitgestellt, wobei die Befestigungsanordnung einen Artikel der Kopfbedeckung umfasst, der einen darin gebildeten Kanal und eine Spiegelvorrichtung aufweist, die auf dem Artikel der Kopfbedeckung befestigt wird, um den Kanal zu überbrücken, wobei die Spiegelanordnung ein Paßstück aufweist, das längs einer Kante davon gebildet wird, wobei der Artikel der Kopfbedeckung ein zusammenwirkendes Paßstück aufweist, das längs einer Kante des Kanals wird, wobei die Paßstücke zusammenwirken, um die Spiegelvorrichtung des Artikels der Kopfbedeckung zu halten.
  • Dies stellt eine geeignete Methode der Montage der Spiegelvorrichtung in dem Artikel der Kopfbedeckung bereit.
  • Vorzugsweise weist die Spiegelvorrichtung jeweilige Paßstücke auf, die längs der gegenüberliegenden Kanten davon gebildet werden, und weist der Artikel der Kopfbedeckung jeweilige zusammenwirkende Paßstücke auf, die längs der gegenüberliegenden Kanten des Kanals gebildet werden. Das Paßstück auf der Spiegelvorrichtung oder dem Artikel der Kopfbedeckung kann mindestens einen Vorsprung umfassen und das Paßstück auf der anderen der Spiegelvorrichtung und des Artikels der Kopfbedeckung kann mindestens einen Einschnitt umfassen, wobei der oder jeder Vorsprung innerhalb des jeweiligen Einschnittes mit einem Preßsitz passt. In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Vorsprung auf der Spiegelvorrichtung bereitgestellt und wird der Einschnitt auf der Kante des Kanals in dem Artikel der Kopfbedeckung bereitgestellt.
  • Vorzugsweise umfasst der Vorsprung einen Ansatz, der einen Hals und einen Kopf aufweist, wobei der Kopf größer als der Hals ist, wobei der Einschnitt im Wesentlichen das Negativ des Vorsprunges ist. Der Ansatz kann mit einer Kurve zwischen dem Hals und dem Kopf gebildet werden.
  • Auf diese Weise wird Stoß oder Spannung auf den Artikel der Kopfbedeckung durch die Spiegelvorrichtung über die gekrümmten Ansätze in den Körper des Artikels der Kopfbedeckung abgeleitet. Die gekrümmten Ansätze verringern die Spannungskonzentrationen und verringern daher das Risiko des Brechens der Spiegelvorrichtung unter Spannungen, die auf den Artikel der Kopfbedeckung angewendet werden. In dem Fall eines Helmes können die Stöße stark sein und die Konfiguration der Befestigung macht die Spiegelvorrichtung sicherer als frühere derartige Systeme.
  • Vorzugsweise werden mehrere Vorsprünge und entsprechend mehrere Einschnitte bereitgestellt. Insbesondere werden mehrere gekrümmte Ansatzvorsprünge und jeweilige Paßeinschnitte bereitgestellt.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung wird nun im Detail beispielhaft und mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, in welchen zeigen:
  • 1 – einen schematischen Seitenriss einer Spiegelanordnung gemäß der Erfindung.
  • 2 – eine Draufsicht eines Fahrradhelmes, der eine Spiegelanordnung und Befestigungsanordnung gemäß der Erfindung vereinigt, und
  • 3 – einen Querschnitt, der auf Linie III-III in 2 aufgenommen wurde.
  • Eine Spiegelanordnung 10 gemäß der Erfindung wird innerhalb eines Artikels der Kopfbedeckung 12, wie zum Beispiel eines Motorradhelmes, angeordnet. Die Spiegelanordnung 10 umfasst einen ersten Spiegel 14, einen zweiten Spiegel 16 und einen dritten Spiegel 18.
  • Die Spiegelanordnung 10 befindet sich in einem Kanal 20, der in der Schaumpolsterung 22 des Helmes 12 gebildet wird, wobei sich der Kanal auf dem Oberteil des Kopfes des Trägers in Gebrauch von der Nähe der Stirn des Benutzers bis zur Nähe des Scheitels des Kopfes des Benutzers erstreckt. Die Spiegel 14, 16, 18 befinden sich auf einer Halterung (nicht gezeigt), welche sich auf dem Oberteil des Kanals 20 erstreckt, wodurch alle Spiegel in den Kanal in Richtung des Bodens des Kanals zeigen.
  • Der erste Spiegel 14 umfasst einen konkaven außeraxialen Parabolspiegel. Der Spiegel 14 wird in so einer Position angeordnet, dass der Träger den Spiegel 14 mit beiden Augen sehen kann, wenn er den Artikel der Kopfbedeckung 12 trägt. Dementsprechend ist der Spiegel 14 breit genug, um von beiden Augen gesehen zu werden und weist eine Länge von 10 bis 20 mm, insbesondere 16 mm, auf.
  • Der zweite Spiegel 16 ist im Wesentlichen flach und befindet sich dicht an dem ersten Spiegel. Dies ermöglicht, dass sich die Größe dieses Spiegels verringert, was die Größe des Vorderteils der Spiegelanordnung verringert. Ebenfalls die Bereitstellung eines im Wesentlichen flachen Spiegels lenkt die ankommenden Lichtstrahlen um, so dass der Winkel des Lichteinfalles ∅ an dem dritten Spiegel vergrößert werden kann, was die Bildqualität verbessert. Ebenfalls die Bereitstellung des im Wesentlichen flachen Spiegels 16 reflektiert die Lichtstrahlen im Wesentlichen nach unten in den ersten Spiegel, wie in 1 gezeigt ist, was den Betrag verringert, um den der erste Spiegel von dem Kopf des Benutzers entfernt sein muss, um die Lichtstrahlen in das Auge des Benutzers zu reflektieren. Ebenfalls ist die Bereitstellung einer ungeraden Anzahl von Spiegeln erforderlich, um ein Bild bereitzustellen, das in der richtigen Weise erscheint. Eine geradzahlige Anzahl von Spiegeln würde ein Bild bereitstellen, welches umgekehrt war.
  • Der dritte Spiegel 18 ist ein konvexer außeraxialer Parabolspiegel. Der dritte Spiegel 18 ist größer als der erste und zweite Spiegel und wird hinter dem Artikel der Kopfbedeckung über dem Scheitel des Kopfes des Benutzers angeordnet.
  • Der erste Spiegel 14 weist eine effektive Achse 14a auf und der dritte Spiegel 18 weist eine effektive Achse 18a auf. Eine Linie parallel zu 18a ist in 1 zu Zwecken der Veranschaulichung angegeben. Der Winkel zwischen den Achsen 14a und 18a ist als α gezeigt. Dieser Winkel beträgt in dem Fall von 1 ungefähr 16°. Die gekrümmten Spiegel 14, 18 weisen einen gemeinsamen effektiven Brennpunkt R auf, der in 1 gezeigt ist. Dieser Brennpunkt R wird längs der Hauptachse des ersten Spiegels 14 mit Abstand angeordnet, wie bei 14b in 1 gezeigt ist. Die Positionierung des ersten und des dritten Spiegels und die Geometrie der Parabeln werden gemäß der folgenden Gleichung definiert 1,5f1 < f3 < 3f1 wo f1 – der effektive Brennpunktabstand des ersten Spiegels 14 und f3 – der effektive Brennpunktabstand des dritten Spiegels 18.
  • Die Orientierung und die Lage der Spiegel werden durch ihre Geometrie bestimmt. Insbesondere die Geometrie der Spiegel 14, 18 verändert die Position des gemeinsamen Brennpunktes, welcher seinerseits die Änderung des Gesichtsfeldes verändert, das die Spiegelanordnung 10 gemäß der vorliegenden Erfindung bereitstellt.
  • Wie vorher erwähnt wurde, kann das menschliche Auge einen Spitzenwinkel von 6° deutlich unterscheiden. Dementsprechend wird das Licht, das in das Auge von dem ersten Spiegel 14 eintritt, nur über einen Winkel von 6° an der Netzhaut deutlich gesehen. Folglich ist es notwendig, um ein effektives Rückspiegelsystem bereitzustellen, das Gesichtsfeld zu verändern. Die oben dargestellte Anordnung vergrößert das Gesichtsfeld auf zwischen 9° und 18°. In der besonderen Anordnung, die in 1 dargestellt ist, ist beabsichtigt, dass das Gesichtsfeld 12° beträgt. Mit anderen Worten ist f3 = 2f1.
  • Folglich ist die Geometrie der zwei Parabeln verwandt. In der gezeigten Ausführungsform ist der gemeinsame Brennpunkt R mit Abstand von dem ersten Spiegel doppelt so weit angeordnet, wie er mit Abstand von dem dritten Spiegel angeordnet ist.
  • Offensichtlich wird die Auswahl einer alternativen Beziehung zwischen dem ersten und dem dritten Spiegel innerhalb des oben genannten Bereiches ein unterschiedliches Gesichtsfeld bereitstellen. Ein Gesichtsfeld von 6°, d. h. wo Planspiegel verwendet werden, ist für ein Rückspiegelsystem in einem Helm nicht ausreichend.
  • In der vorliegenden Ausführungsform, wo die Anordnung als ein Rückspiegelsystem für einen Motorradhelm verwendet werden soll, ist es wichtig, dass der Träger die Fahrzeuge hinter sich in einem ausreichend kurzen Abstand sehen kann, ohne seinen Kopf umdrehen zu müssen. Ein Gesichtsfeld von 6°, wie durch Planspiegel bereitgestellt wird, ist nicht ausreichend, da ein 2 Meter hohes Objekt nur vollständig gesehen werden kann, wenn es mindestens 30 Meter hinter einem Motorradfahrer ist, unter der Annahme, dass der Fahrer ungefähr 1,5 Meter groß ist, wenn er auf seinem Motorrad sitzt. Durch Vergrößerung des Gesichtsfeldes verringert sich der Abstand, in welchem Objekte dieser Größe gesehen werden können, ohne den Kopf zu bewegen. Die einzige Alternative ist, eine größere Spiegelanordnung bereitzustellen, welche die Integrität des Helmes gefährden würde. Die vorliegende Anordnung stellt den Vorteil eines breiten Gesichtsfeldes in einer kompakten Spiegelanordnung bereit, welche die primäre Funktion des Helmes, nämlich den Träger zu schützen, nicht gefährdet.
  • In 2 vereinigt ein Fahrradhelm 12 die Spiegelanordnung 10 von 1. Der Fahrradhelm 12 enthält einen Kanal 20, der in der Polsterung des Helmes auf dem Oberteil des Helmes von seiner Vorderseite zur Rückseite gebildet wird. Die Spiegelanordnung 10 umfasst die Spiegel 14, 16, 18, die sich, wie oben beschrieben, auf einer Halterung 24 befinden. Die Halterung 24 ist verlängert und enthält vier ansatzähnliche vorstehende Teile 26, die mit Abstand längs jeder Längskante davon angeordnet sind.
  • Die Polsterung 22 des Helmes 12 weist vier Einschnitte 28 auf, die mit Abstand angeordnet längs jeder Kante des Kanals 20 gebildet werden. Die Einschnitte 28 sind im Wesentlichen das Negativ der Vorsprünge 26 auf der Halterung 24, so dass die Vorsprünge 26 innerhalb der Einschnitte 28 mit einem Preßsitz aufgenommen werden. Die Ansätze und Einschnitte sind den Ansätzen und Einschnitten ähnlich, die in einem Puzzlespiel vorkommen. Jeder Ansatz 26 weist einen Hals und einen vergrößerten Kopf auf, wobei sich der Hals nach außen in den Kopf krümmt und die Einschnitte 28 in der gleichen Art gebildet werden.
  • Um die Halterung 24 auf dem Helm 12 zusammenzubauen, befindet sich die Halterung auf dem Oberteil des Kanals mit den Spiegeln 14, 16, 18, die in den Kanal zeigen. Die Ansätze 26 werden anschließend in die jeweiligen Einschnitte 28 gedrückt, bis sie ordnungsgemäß mit einem Preßsitz aufgenommen werden. Wegen des verengten Halses und des vergrößerten Kopfes jedes Ansatzes 26 können die Ansätze aus den Einschnitten 28 nicht ohne weiteres herausgezogen werden. Die Hülle des Helmes befindet sich dann über der gesamten Vorrichtung, um die Halterung 24 in dem Kanal 20 zu halten. Im Falle eines Stoßes auf den Helm dient die Hülle zuerst dazu, einige Kraft, außer den in die Polsterung übertragenen Kräften, abzuleiten und folglich in die Halterung 24. Jedoch aufgrund der gekrümmten Konstruktion der Halterungsansätze 26 und der Einschnitte 28 wird die Spannung von der Halterung in die Polsterung 22 des Helmes ohne Spannungskonzentration abgeleitet. Die gekrümmte Konstruktion der Halterungsansätze erhöht die Verschleißfestigkeit der Spiegelanordnung und erlaubt die feste und sichere Befestigung der Spiegelanordnung innerhalb des Helmes 12.

Claims (16)

  1. Spiegelanordnung (10) für ein Rückspiegelsystem in einem Artikel der Kopfbedeckung (12), die einen ersten (14), einen zweiten (16) und einen dritten (18) Spiegel umfaßt, wobei der erste Spiegel (14) einen konkaven Parabolspiegel umfaßt, der in Gebrauch den Augen des Benutzers benachbart ist, wobei der erste Spiegel (14) eine Hauptachse und einen effektiven Brennpunktabstand f1 aufweist, wobei der zweite Spiegel (16) im Wesentlichen flach ist und zwischen dem ersten und dem dritten Spiegel angeordnet ist, wobei der dritte Spiegel (18) einen konvexen Parabolspiegel umfaßt, der eine Hauptachse und einen effektiven Brennpunktabstand f3 aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spiegel (14) ein konkaver außeraxialer Parabolspiegel ist und der dritte Spiegel (18) ein konvexer außeraxialer Parabolspiegel ist, und die Spiegel so angeordnet sind, daß der erste und der dritte Spiegel einen gemeinsamen Brennpunkt aufweisen und die Parabeln so in Beziehung sind, daß 1,5f1 < f3 < 3f1.
  2. Spiegelanordnung (10) nach Anspruch 1, in welcher f3 = 2f1.
  3. Spiegelanordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2, in welcher der zweite Flachspiegel (16) näher am ersten Spiegel (14) als der dritte Spiegel (18) angeordnet ist.
  4. Spiegelanordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, in welcher der erste Spiegel (14) in Gebrauch so angeordnet ist, daß er von beiden Augen des Benutzers gesehen werden kann.
  5. Spiegelanordnung nach jedem vorhergehenden Anspruch, in welcher die Spiegel (1418) in einem Kanal (20) in der Schaumpolsterung eines Helmes (12) angeordnet sind.
  6. Spiegelanordnung nach Anspruch 5, in welcher alle Spiegel (1418) auf dem Oberteil des Kanals (20) so angeordnet sind, daß sie in den Kanal zeigen.
  7. Spiegelanordnung nach jedem vorhergehenden Anspruch, in welcher die Spiegel (1418) als Teil einer einstückigen Befestigung gebildet sind.
  8. Spiegelanordnung nach Anspruch 5 und 6, in welcher die Spiegel (1418) als ein Teil einer einstückigen Befestigung (24) gebildet sind und die einstückige Befestigung in dem oben erwähnten Kanal (20) angeordnet ist.
  9. Spiegelanordnung (10) nach Anspruch 7, in welcher die einstückige Befestigung (24) ein Paßstück (26) an einer Kante davon umfaßt und der Artikel der Kopfbedeckung (12) einen Kanal (20) enthält, wobei der Artikel der Kopfbedeckung ein zusammenwirkendes Paßstück (28) aufweist, das längs einer Kante des Kanals gebildet wird, wobei die Paßstücke (26, 28) zusammenwirken, um die Spiegelanordnung (10) auf dem Artikel der Kopfbedeckung (12) zu halten.
  10. Spiegelanordnung nach Anspruch 1, die eine Befestigungsanordnung für ein Rückspiegelsystem aufweist, wobei die Befestigungsanordnung einen Artikel der Kopfbedeckung (12), die einen darin gebildeten Kanal (20) aufweist, und eine Spiegelvorrichtung (10), die auf dem Artikel der Kopfbedeckung (12) befestigt ist, umfaßt, um den Kanal (20) zu überbrücken, wobei die Spiegelvorrichtung ein Paßstück (26) aufweist, das längs einer Kante davon gebildet ist, wobei der Artikel der Kopfbedeckung ein zusammenwirkendes Paßstück (28) aufweist, das längs einer Kante des Kanals (20) gebildet ist, wobei die Paßstücke (26, 28) zusammenwirken, um die Spiegelvorrichtung auf dem Artikel der Kopfbedeckung (12) zu halten.
  11. Spiegelanordnung nach Anspruch 10, in welcher die Spiegelvorrichtung (10) jeweilige Paßstücke (26) aufweist, die längs der gegenüberliegenden Kanten davon gebildet sind, und der Artikel der Kopfbedeckung (12) jeweilige zusammenwirkende Paßstücke (28) aufweist, die längs der Kanten des Kanals (20) gebildet sind.
  12. Spiegelanordnung nach Anspruch 10 oder 11, in welcher das Paßstück (26, 28) auf der Spiegelvorrichtung (10) oder dem Artikel der Kopfbedeckung (12) mindestens einen Vorsprung aufweist und das Paßstück auf der anderen Spiegelvorrichtung und dem Artikel der Kopfbedeckung mindestens einen Einschnitt aufweist, wobei der oder jeder Vorsprung innerhalb des jeweiligen Einschnittes mit einem Preßsitz paßt.
  13. Spiegelanordnung nach Anspruch 12, in welcher der Vorsprung (26) auf der Spiegelvorrichtung (10) und der Einschnitt (28) auf der Kante des Kanals (20) im Artikel der Kopfbedeckung (12) bereitgestellt ist.
  14. Spiegelanordnung nach Anspruch 12 oder 13, in welcher der Vorsprung (26) einen Ansatz umfaßt, der einen Hals und einen Kopf aufweist, wobei der Kopf länger als der Hals ist, wobei der Einschnitt (28) im Wesentlichen das Negativ des Vorsprunges ist.
  15. Spiegelanordnung nach Anspruch 14, in welcher der Ansatz (26) mit einer Kurve zwischen dem Hals und dem Kopf gebildet ist.
  16. Spiegelanordnung nach jedem der Ansprüche 12 bis 15, in welcher mehrere Vorsprünge (26) und entsprechende mehrere Einschnitte (28) bereitgestellt werden.
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