DE3824579A1 - Anbaurueckspiegel fuer eine brille - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft im allgemeinen optische Brillen, ins
besondere in Verbindung hiermit verwendete Rückspiegelkon
struktionen.
Im Laufe der Jahre haben eine Anzahl von Personen gefunden,
daß das Tragen von optischen Brillen verschiedener Arten er
wünscht oder nötig ist. Während die Konstruktion solcher op
tischen Brillen beträchtlich variiert, umfaßt der Hauptteil
zwei Linsenstücke, die zu einem gemeinsamen Nasenstück ver
bunden sind, das auf dem Nasenrücken des Trägers aufgenommen
werden und darauf ruhen kann. Zwei Schläfen- bzw. Bügelteile
mit langgestreckten häufig gekrümmten Gliedern sind an den
äußeren Teilen der Linsen oder dem sie tragenden Rahmen
angelenkt, werden längs der Schläfen und des Kopfs des Benut
zers getragen und erstrecken sich hinter die Ohren des Benut
zers. In vielen Fällen sind die Linsen getönt zur Bildung von
Sonnenbrillen, die den Augen des Benutzers helfen, extrem hel
les Licht auszuhalten.
Bei vielen Aktivitäten, bei denen Brillen getragen werden,
entsteht für den Träger ein Bedürfnis, auch eine Rückblick
möglichkeit vorzusehen. Personen, wie Sicherheitswächter und
Wachposten, haben oft einen Bedarf an einer Rückblickmöglich
keit. Zusätzlich ziehen ältere Personen und andere, die bei
gewissen Aktivitäten ihren Kopf nur schwer bewegen können,
Nutzen aus Brillen mit einer Rückblickmöglichkeit. Schließlich
können einige Aktivitäten, wie Radfahren, dadurch sicherer ge
macht werden, daß die Notwendigkeit zum Umdrehen des Kopfs des
Benutzers für einen Rückblick vermieden wird.
Die Notwendigkeit für eine solche Rückblickmöglichkeit in Ver
bindung mit Brillen und Sonnenbrillen hat Praktiker veranlaßt,
verschiedene Konstruktionen zu schaffen, die eine oder mehrere
am Brillenrahmen oder an den Bügelteilen getragene Spiegelvor
richtungen aufweisen. Eine solche Konstruktion zeigt die US-PS
41 05 183 für eine Rückspiegelanordnung mit einer abnehmbaren
verschiebbar eingreifenden schwenkbaren Rückspiegelbefestigung
zur Verwendung am Bügelteil von herkömmlichen Brillen. Die
dargestellte Konstruktion umfaßt einen Spiegel, der an einem
zylindrischen Glied angelenkt ist, das seinerseits an einem
insgesamt U-förmigen Bügeltragglied befestigt ist. Der Spiegel
wird in seiner Stellung geschwenkt zur Winkeleinstellung und
auf dem Bügelteil verschoben zur Vorwärts- und Rückwärtsein
stellung seiner Position.
Eine weitere in der US-PS 46 03 944 dargestellte Konstruktion
einer optischen Vorrichtung für eine Person zeigt eine opti
sche Vorrichtung zur Befestigung eines Spiegels oder einer
Vergrößerungslinse in einer gegebenen Stellung vor dem Auge
eines Brillenträgers, wobei der Spiegel oder die Linse in
veränderlichen Betriebsstellungen einstellbar ist. Ein lang
gestreckter Bügelträger umfaßt eine Gruppe von nach unten
ragenden Fingern zum Aufnehmen und Umfassen eines Abschnitts
des Bügelteils der optischen Brille. Der Bügelträger umfaßt
einen oberen Scharnierteil, an dem ein langgestreckter Arm
angelenkt ist, der ein Kugelgelenk am entfernten Ende auf
weist, das seinerseits einen Spiegel trägt.
Die US-PS 34 23 150 für einen Spiegelrahmen mit einstellbaren
Rückspiegeln zeigt eine Brille, bei der die Bügelteile einen
langgestreckten Kanal aufweisen, der sich auf einem beträcht
lichen Teil ihrer Länge erstreckt. Die Bügelteile erstrecken
sich ferner über das Scharnierteil hinaus, wobei ein langge
streckter Spiegelträger im Bügelteilkanal und dem darin ver
schiebbaren Teil aufgenommen werden kann. Ein Ende des lang
gestreckten Glieds trägt einen angelenkten Spiegel, während
das andere Ende einen Knopf trägt, der zur Einstellung der
Spiegelstellung zum Verschieben der langgestreckten Teile
gegenüber dem Bügelteil verwendet wird.
Die I-PS 5 94 364 für einen Rückspiegel zeigt eine Vorrichtung
zur Befestigung an einer herkömmlichen Brille, bei der an den
Bügel- und Rahmenteilen der Brille Träger befestigt sind. Die
Träger umfassen senkrechte Ständer, an denen zwei langge
streckte Stangen befestigt sind, die sich einwärts und ober
halb der Brillenlinsen erstrecken. Eine Verbindungsstange mit
einer Längeneinstelleinrichtung ist an den sich einwärts er
streckenden Stangen befestigt. An den Endteilen der Stangen
sind zwei Spiegel befestigt und erstrecken sich nach unten zum
Gesichtsfeld des Trägers. Die Stellung des Spiegels wird durch
die Verbindungsstange eingestellt.
Die US-PS 43 49 246 für einen Rückspiegel mit Klemmbefestigung
zeigt einen Rückspiegel für eine herkömmliche Brille mit einer
Klemmbefestigung zur Aufnahme auf dem Bügelteil. Die Klemme
hat einen krokodilklemmenähnlichen Aufbau, von dem sich ein
langgestreckter stangenähnlicher Teil nach außen erstreckt und
in einem Kugelgelenk endet. Am Kugelgelenk ist ein Spiegel
angeschlossen, dessen Stellung durch Schwenken des Ku
gelgelenks eingestellt wird.
Die US-PS 39 88 058 für eine Rückspiegelvorrichtung zur Befe
stigung an den Ausstattungsteilen des Benutzers zeigt eine
Rückspiegelanordnung zur Befestigung an verschiedenen Austat
tungsteilen, wie einem Brillenrahmen, der Spitze einer Kappe,
eines Helms usw. Die Vorrichtung umfaßt einen Körper mit einem
U-förmigen Befestigungsglied und einem sich nach außen er
streckenden Stangenteil. Der Stangenteil endet in einer Muffe,
die ein U-förmiges Glied aufnimmt, das an jedem seiner Enden
ein Kugelgelenk aufweist. Das U-förmige Glied ist an dem an
der Stange befindlichen Kugelgelenk angelenkt und trägt am
anderen Kugelgelenk einen Spiegel.
Die F-PS 9 35 711 für einen Rückspiegel für Brillen zeigt eine
langgestreckte Stange mit zwei Klemmen, die einen angelenkten
Spiegel am Bügelteil eines Brillenträgers befestigen können.
Die Spiegelstellung wird eingestellt durch Verschieben des
Trägers längs des Bügels und durch Schwenken des Spiegels.
Die US-PS 21 75 896 für einen Rückspiegel für Brillen zeigt
verschiedene Ausbildungen zur Befestigung eines Spiegels am
Bügelteil oder Rahmen einer herkömmlichen Brille. Die Befesti
gung umfaßt eine verschiebbare Stange, die den Spiegel mit
einer Schwenkbefestigung trägt.
Die F-PS 25 32 070 für einen Rückspiegel zur Befestigung an
Brillen zeigt eine langgestreckte Tragstange mit einer Klemm
einrichtung zur Befestigung am Bügelteil der Brille. Die Stan
ge endet an ihrem vorderen Ende in einem Scharnierteil, an dem
ein sich nach unten erstreckender Arm angelenkt ist. Dieser
Arm trägt einen schwenkbaren Spiegel.
Während die oben beschriebenen Konstruktionen nach dem Stand
der Technik einen gewissen Erfolg erzielten beim Vorsehen
einer Rückspiegelmöglichkeit für Brillen und dgl., ist ihr
mechanischer Aufbau oft aufwendig und verkompliziert die An
wendung der Brillen. Zusätzlich gestatten die meisten bisher
gezeigten Konstruktionen nicht ohne weiteres das Zusammenklap
pen der Bügelteile in die zusammengelegte Stellung, in der die
Brille leicht in einer Tasche oder einem Brillenetui gemäß ih
rem normalen Gebrauch ohne derartige Spiegel getragen werden
können.
So bleibt daher ein Bedarf an einer Technik für eine verbes
serte Einrichtung zur Befestigung einer Rückspiegelvorrichtung
an Brillen, die ihren Transport in der zusammengelegten Stel
lung erleichtert.
Demnach ist ein allgemeines Ziel der Erfindung die Schaffung
eines verbesserten Rückspiegels für eine Brille. Die Erfindung
erstrebt insbesondere die Schaffung eines Anbaurückspiegels
für eine Brille, der das Zusammenfalten der Gläser in ihre zu
sammengelegte Stellung für ein leichtes Tragen erleichtert.
Erfindungsgemäß ist ein Anbaurückspiegel für eine Brille
vorgesehen, bei dem das Bügelteil der Brille einen inneren Ka
nal bildet und in dem eine langgestreckte Stange gelagert ist.
Die Stange erstreckt sich über den Kanal im Bügelteil hinaus
und trägt einen angelenkten Spiegel. Eine im Kanal gelagerte
Feder spannt die Stange in eine ausgefahrene Stellung vor, in
der der Spiegel vor einer Linse der Brille getragen wird. Die
Stange ist zwischen Stellungen drehbar, in denen sich der
Spiegel nach unten und einwärts erstreckt, wobei eine Ver
riegelungseinrichtung hiermit zusammenarbeitet und es der
Stange ermöglicht, in den Brillenkanal gezogen zu werden und
den Spiegel in unmittelbarer Nähe zur Linse der Brille zu tra
gen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand
der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrägansicht eines Anbaurückspiegels für eine
Brille gemäß der Erfindung;
Fig. 2 eine Seitenansicht des Anbaurückspiegels für eine Bril
le nach der Erfindung in der ausgefahrenen Stellung;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Anbaurückspiegels nach der Er
findung für eine Sonnenbrille in der zurückgezogenen
Stellung;
Fig. 4 eine Draufsicht eines Teils des Anbaurückspiegels für
eine Brille nach der Erfindung;
Fig. 5 eine Draufsicht eines Teils des Anbaurückspiegels für
eine Brille nach der Erfindung;
Fig. 6A und 6B Schnitte 6-6 in Fig. 1 eines Teils des Anbau
rückspiegels für eine Brille nach der Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine Schrägansicht des Anbaurückspiegels nach der
Erfindung. Eine Brille 10 enthält einen zwei Linsen 21, 22
tragenden Rahmen 11 und bildet ein Nasenbrückenteil 23. Zwei
Scharniere 15, 20 sind gemäß herkömmlichen Brillenherstel
lungstechniken mit dem Rahmen 11 verbunden. Ein in üblicher
Weise hergestelltes Schläfen- bzw. Bügelteil 13 enthält ein
gekrümmtes Ohrteil 24. Das Bügelteil 13 ist über das Scharnier
15 am Rahmen 11 angelenkt. Dies ermöglicht in Verbindung mit
herkömmlichen Herstellungstechniken, daß das Bügelteil 13 ge
mäß Fig. 1 angeordnet oder wahlweise einwärts gefaltet ist und
zur Aufbewahrung oder zum Transport am Rahmen 11 anliegt.
Erfindungsgemäß enthält ein Bügelteil 14 einen Ohrteil 25 mit
einem dem Ohrteil 24 ähnlichen gekrümmten Teil. Anders als das
Ohrteil 24 ist das Ohrteil 25 wesentlich kürzer und an einer
Verbindungsstelle 33 mit einem Vorderteil 34 verbunden. Das
Vorderteil 34 und das Ohrteil 25 bilden zusammen das Bügelteil
14, das ähnlich dem Bügelteil 13 über das Scharnier 20 mit dem
Rahmen verbunden ist. Ferner gestattet das Scharnier 20 in
ähnlicher Weise dem Bügelteil 14 ein Einwärtsumlegen an den
Rahmen 11 für ein bequemes Tragen. Gemäß einem wichtigen As
pekt der Erfindung bildet das Vorderteil 34 einen langge
streckten Kanal 40, der sich auf einem wesentlichen Teil sei
ner Länge erstreckt und eine nach außen weisende Einkerbung 41
bildet. Das Vorderteil 34 bildet ferner eine Öffnung 42. Eine
langgestreckte Stange 32, deren Aufbau weiter unten im einzel
nen beschrieben ist, ist im Kanal 40 gelagert und erstreckt
sich durch die Öffnung 42 nach außen. Die Stange 32 endet in
einem Scharnier 31 und bildet einen sich nach oben erstrecken
den Ansatz 35, der sich über den im Vorderteil 34 befindlichen
Kanal 40 hinaus erstreckt. Ein Spiegel 30 ist mit dem Schar
nier 31 verbunden und hierdurch an der Stange 32 getragen. Der
Spiegel 30 ist erfindungsgemäß gegenüber der Stange 32 um das
Scharnier 31 bewegbar. In der in Fig. 1 dargestellten Stellung
ist die Brille 10 so angeordnet, wie sie vom Benutzer getragen
wird. Ebenfalls gemäß Fig. 1 wird der Spiegel 30 in der Stel
lung getragen, die das Rückblicken durch den Träger der Brille
10 ermöglicht.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Brille 10 in der in Fig. 1
gezeigten Stellung, in der der Rahmen 11 die Linse 22 trägt
und am Bügelteil 14 angelenkt ist. Das Bügelteil 14 enthält
das Ohrteil 25 und das Vorderteil 34, die an der Verbindungs
stelle 33 verbunden sind. Zwei Längshaltestifte 43, 44 er
strecken sich durch das Ohrteil 25 und das Vorderteil 34 und
verbinden sie starr. Der Ansatz 35 erstreckt sich nach oben
über das Vorderteil 34 und über den Kanal 40 hinaus. Die Stan
ge 32 erstreckt sich vom Vorderteil 34 nach vorn und trägt
durch das Scharnier 31 den Spiegel 30 in der dargestellten
Stellung. Gemäß einem wichtigen Aspekt der Erfindung kann der
Spiegel 30 in Richtung eines Pfeils 29 um das Scharnier 31 ge
schwenkt werden und die gestrichelt dargestellte waagerechte
Stellung 30 A einnehmen. Diese Stellung des Spiegels 30 bildet
die Nicht-Gebrauchsstellung des Rückspiegels nach der Erfin
dung, in der vom Träger der Brille 10 kein durch den Spiegel
bedingter Reflex gesehen wird. Gemäß Fig. 2 befinden sich der
Ansatz 35 und die Stange 32 im Kanal 40 in der nach vorn aus
gefahrenen Stellung.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Brille 10 von Fig. 2, in
der das aus dem Ohrteil 25 und dem Vorderteil 34 bestehende
Bügelteil 14 gegenüber dem Rahmen 11 und der Linse 22 in der
selben Stellung wie in Fig. 1 und 2 angeordnet ist. Im Gegen
satz zu Fig. 2 zeigt Fig. 3 den Rückspiegel nach der Erfindung
in der zurückgezogenen Stellung. Dementsprechend wurde der An
satz 35 im Kanal 40 zur Einkerbung 41 nach hinten bewegt und
dann um 90° so gedreht, daß er sich in die Einkerbung 41 er
streckt und die in Fig. 3 gezeigte Stellung einnimmt. Entspre
chend dreht der Ansatz 35 die Stange 32, die ihrerseits das
Scharnier 31 und den Spiegel 30 dreht. Auf diese Weise wird
der Spiegel 30 in der in Fig. 2 gezeigten Stellung verriegelt.
Dies ermöglicht eine Anordnung des Spiegels 30 derart, daß das
Bügelteil 14 zum bequemen Tragen an den Rahmen 11 nach innen
umgelegt werden kann.
Fig. 4 und 5 zeigen den Rückspiegel nach der Erfindung im
größeren Detail und in der Draufsicht. Fig. 4 zeigt die gegen
seitigen Stellungen bei dem Bügelteil 14 mit dem Ohrteil 25
und dem Vorderteil 34 in der Stellung von Fig. 3. Demnach ist
der Ansatz 35 in der Einkerbung 41 aufgenommen und die Stange
32 in den Kanal 40 zurückgezogen. Als Ergebnis überdeckt der
gemäß der Drehung des Ansatzes 35 um 90° einwärts geschwenkte
Spiegel 30 die im Rahmen 11 befindliche Linse 22 unmittelbar.
Wie angegeben, sind der Rahmen 11 und das Vorderteil 34 durch
das Scharnier 20 aneinander befestigt. Erfindungsgemäß bildet
der Kanal 40 in der Nähe der Verbindungsstelle 33 ein Ende 50
und in der Nähe des Scharniers 20 ein Ende 51. Das Ende 51
bildet eine Bewegungsbegrenzung für den Ansatz 35 im Kanal 40
und begrenzt somit das Ausfahren der Stange 32. Eine Feder 45
ist im Kanal 40 aufgenommen und zwischen dem Ende 50 des Ka
nals 40 und dem Ende 52 der Stange 32 eingeschlossen. Wie wei
ter unten noch genauer beschrieben, wird die Feder 35 im Kanal
40 zusammengedrückt gehalten und drückt somit auf das Ende 52
und demnach die Stange 32 weg vom Ende 50, wodurch die Stange
32 in ihre ausgefahrene Stellung gedrückt wird. In der in Fig.
4 und 5 gezeigten verriegelten Stellung widersteht das Zusam
menwirken des Ansatzes 35 mit der Einkerbung 41 dieser Feder
kraft und hält die Stange 32 in der verriegelten Stellung.
Fig. 5 zeigt die Stellung der in Fig. 4 gezeigten Brille mit
dem Unterschied, daß das Bügelteil 14 in die sogenannte Trage-
oder Aufbewahrungsstellung an den Rahmen 11 umgefaltet ist.
Zusätzlich und gemäß einem wichtigen Aspekt der Erfindung wird
der Spiegel 30 in die dargestellte Stellung an den Rahmen 11
geschwenkt, um ein problemloses Tragen der Brille 10 zu er
leichtern.
Die Fig. 6A und 6B zeigen einen Querschnitt des Rückspiegels
für eine Brille nach der Erfindung längs der Schnittlinien 6-6
in Fig. 1. Im einzelnen zeigt Fig. 6A das Vorderteil 34 im
Schnitt, wobei der Ansatz 35 in seiner Vorwärtsstellung am En
de 51 des Kanals 50 positioniert ist. Demnach erstreckt sich
in der dargestellten Stellung die Stange 32 nach außen durch
die Öffnung 42 um eine maximale Strecke, wobei der Spiegel 30
vom Scharnier 31 getragen wird. Die Feder 45 ist im Kanal 40
zwischen dessen Ende 50 und dem Ende 42 der Stange 32 einge
schlossen. Die Zusammendrückungskraft der Feder 45 hält den
Ansatz 35 am Ende 51. Die Stifte 43 und 44 erstrecken sich
durch das Ohrteil 25 und das Vorderteil 34 und gewährleisten
eine unlösbare Befestigung an der Befestigungsstelle 33.
Fig. 6B zeigt die Stange 32 und den Ansatz 35 in der gedrehten
Stellung gemäß Fig. 4. Durch die Stellungsänderung der Stange
32 wird die Feder 45 in höherem Ausmaß als in der Stellung von
Fig. 6A zusammengedrückt.
Während die oben beschriebene Konstruktion nach der Erfindung
für das Bügelteil 14 eine zweiteilige Anordnung verwendet,
kann selbstverständlich ein einziges einstückiges gegossenes
Bügelteil oder dgl. mit dem Kanal 40 und der tragenden Stange
32 versehen sein und gemäß der obigen Beschreibung funktionie
ren.
Claims (6)
1. Anbaurückspiegel für eine Brille mit zwei Linsen, zwei
Bügelteilen und diese mit den Linsen verbindenden Schar
nieren,
gekennzeichnet
durch einen in einem der Bügelteile (13, 14) ausgebildeten
langgestreckten Kanal (40) mit einem geschlossenen Ende
(50), einem einem Scharnier (20) nahegelegenen offenen
Ende (51) und einer dazwischenliegenden Einkerbung
(41),
durch eine langgestreckte Stange (32) mit einem ein erstes Spiegelscharnierglied bildenden ersten Ende, einem zweiten Ende und einem zwischen dem ersten und dem zweiten Ende gelegenen abstehenden Verriegelungsglied (35), wobei die Stange (32) im Kanal (40) derart aufgenommen ist, daß sich das erste Ende aus dem Kanal (40) durch das offene Ende (51) nach außen erstreckt, und daß sie zwischen ausgefah renen und zurückgezogenen Stellungen bewegbar ist,
durch einen Spiegel (30) mit einem zweiten Spiegelschar nierglied, das mit dem ersten Spiegelscharnierglied zu sammenarbeitet und den Spiegel (30) am ersten Ende der Stange (32) anlenkt, und
durch eine im Kanal (40) aufgenommene Feder (45), die zwi schen dem zweiten Ende der Stange (32) und dem geschlos senen Ende (50) des Kanals (40) angeordnet ist und die Stange (32) in die ausgefahrene Stellung drückt.
durch eine langgestreckte Stange (32) mit einem ein erstes Spiegelscharnierglied bildenden ersten Ende, einem zweiten Ende und einem zwischen dem ersten und dem zweiten Ende gelegenen abstehenden Verriegelungsglied (35), wobei die Stange (32) im Kanal (40) derart aufgenommen ist, daß sich das erste Ende aus dem Kanal (40) durch das offene Ende (51) nach außen erstreckt, und daß sie zwischen ausgefah renen und zurückgezogenen Stellungen bewegbar ist,
durch einen Spiegel (30) mit einem zweiten Spiegelschar nierglied, das mit dem ersten Spiegelscharnierglied zu sammenarbeitet und den Spiegel (30) am ersten Ende der Stange (32) anlenkt, und
durch eine im Kanal (40) aufgenommene Feder (45), die zwi schen dem zweiten Ende der Stange (32) und dem geschlos senen Ende (50) des Kanals (40) angeordnet ist und die Stange (32) in die ausgefahrene Stellung drückt.
2. Anbaurückspiegel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Spiegel (30) bewegbar ist zwischen einer im allge
meinen zu den Linsen (21, 22) parallelen Sichtstellung und
einer im allgemeinen zu den Linsen (21, 22) senkrechten
Nicht-Sichtstellung.
3. Anbaurückspiegel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsglied (35) in der Einkerbung (41)
aufgenommen ist und die Stange (32) in der zurückgezogenen
Stellung hält.
4. Anbaurückspiegel nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einkerbung (41) und das Verriegelungsglied (35)
gegenüber dem Spiegel (30) derart positioniert sind, daß
das Verriegelungsglied (35) die Stange (32) und den Spie
gel (30) dreht, wenn es in die Einkerbung (41) eintritt.
5. Anbaurückspiegel nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsglied (35) eine Vorderkante bildet und
daß die Einkerbung (41) eine Ausnehmung bildet, die derart geformt ist, daß sie die Vorderkante aufnimmt.
daß das Verriegelungsglied (35) eine Vorderkante bildet und
daß die Einkerbung (41) eine Ausnehmung bildet, die derart geformt ist, daß sie die Vorderkante aufnimmt.
6. Brille,
gekennzeichnet
durch einen Rahmen (11),
durch zwei im Rahmen (11) gehaltene Linsen (21, 22),
durch zwei Bügelteile (13, 14), von denen jedes einen langgestreckten Kanal (40), eine Einkerbung (41) und eine vordere Öffnung bildet,
durch zwei Scharniere (15, 20), die die Bügelteile (13, 14) mit dem Rahmen (11) verbinden,
durch zwei langgestreckte Stangen (32), die in den in den Bügelteilen (13, 14) ausgebildeten Kanälen (40) in ausge fahrenen oder zurückgezogenen Stellungen gelagert sind, sich hiervon und durch die vorderen Öffnungen nach außen erstreckende Teile aufweisen und Verriegelungsansätze (35) bilden,
durch zwei Spiegel (30),
durch zwei Spiegelscharniere (31), die die Spiegel (30) an den sich nach außen erstreckenden Teilen der Stangen (32) anlenken und
durch zwei Federn (45), die in den Kanälen (40) aufgenom men und darin eingeschlossen sind und die Stangen (32) in ihre ausgefahrenen Stellungen drücken.
durch einen Rahmen (11),
durch zwei im Rahmen (11) gehaltene Linsen (21, 22),
durch zwei Bügelteile (13, 14), von denen jedes einen langgestreckten Kanal (40), eine Einkerbung (41) und eine vordere Öffnung bildet,
durch zwei Scharniere (15, 20), die die Bügelteile (13, 14) mit dem Rahmen (11) verbinden,
durch zwei langgestreckte Stangen (32), die in den in den Bügelteilen (13, 14) ausgebildeten Kanälen (40) in ausge fahrenen oder zurückgezogenen Stellungen gelagert sind, sich hiervon und durch die vorderen Öffnungen nach außen erstreckende Teile aufweisen und Verriegelungsansätze (35) bilden,
durch zwei Spiegel (30),
durch zwei Spiegelscharniere (31), die die Spiegel (30) an den sich nach außen erstreckenden Teilen der Stangen (32) anlenken und
durch zwei Federn (45), die in den Kanälen (40) aufgenom men und darin eingeschlossen sind und die Stangen (32) in ihre ausgefahrenen Stellungen drücken.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US07/112,249 US4798454A (en) | 1987-10-23 | 1987-10-23 | Integral rear view mirror for eyeglasses |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3824579A1 true DE3824579A1 (de) | 1989-05-11 |
Family
ID=22342877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3824579A Withdrawn DE3824579A1 (de) | 1987-10-23 | 1988-07-19 | Anbaurueckspiegel fuer eine brille |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| US (1) | US4798454A (de) |
| DE (1) | DE3824579A1 (de) |
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Family Cites Families (1)
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-
1988
- 1988-07-19 DE DE3824579A patent/DE3824579A1/de not_active Withdrawn
Also Published As
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|---|---|
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