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DE3111359A1 - Halterung fuer tuetenbloecke oder tuetenstapel - Google Patents

Halterung fuer tuetenbloecke oder tuetenstapel

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Publication number
DE3111359A1
DE3111359A1 DE19813111359 DE3111359A DE3111359A1 DE 3111359 A1 DE3111359 A1 DE 3111359A1 DE 19813111359 DE19813111359 DE 19813111359 DE 3111359 A DE3111359 A DE 3111359A DE 3111359 A1 DE3111359 A1 DE 3111359A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder according
holding
rear wall
shaping
bags
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813111359
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 7180 Crailsheim Scherz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Priority to EP19810105967 priority patent/EP0060914A1/de
Publication of DE3111359A1 publication Critical patent/DE3111359A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/12Feeding flexible bags or carton blanks in flat or collapsed state; Feeding flat bags connected to form a series or chain
    • B65B43/14Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B43/00Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
    • B65B43/26Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks
    • B65B43/34Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by internal pressure
    • B65B43/36Opening or distending bags; Opening, erecting, or setting-up boxes, cartons, or carton blanks by internal pressure applied pneumatically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

"pat ent'Änwälte
DR. ULRICH OSTERTAQ 4 DR. REINHARD OSTERTAQ
ElBENWEQ 10, 700O STUTTGART VO, TELEFON 07 11/78 08 45, KABEL: OSPAT
Halterung für Tütenblöcke oder Tütenstapel
Anmelder: Wilhelm Scherz
Bergwerkstraße 7180 Crailsheim
Anwaltsakte: 1060
1O6O - 5 - ' 21.3.81
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Halterung für Tütenblöcke oder Tütenstapel gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. 5
Zum Verpacken von Schnittblumen werden in Gärtnereien seit einigen Jahren Tütenblöcke aus Kunststoffolie verwendet. Diese bestehen aus flach hintereinander liegenden einzelnen Tüten, welche nach dem Füllen schlanke kegelstumpfförmige Gestalt haben. Die Tüten hängen jeweils über eine Abreißperforation an Verlängerungen ihrer Rückwand, und die Rückwandverlängerungen der hintereinander liegenden Tüten sind durch mit Schweißdornen erzeugte Durchgangsschweißungen verbunden.
Bei Verwendung derartiger Tütenblöcke werden diese einfach an den Durchgangsschweißungen auf Haltestifte, z. B. in einem Brett eingeschlagene Nägel aufgeschoben, so daß man einzelne Tüten vom Tütenblock abreißen kann. Zum Einfüllen von Schnittblumen muß jeweils an der vordersten Tüte die aus verhältnismäßig dünnem Folienmaterial gefertigte Tütenvorderwand von der Tütenrückwand abgehoben werden, und erst dann können die Blumen eingefüllt werden. Insbesondere beim Verpacken empfindlicher Blumen, welche behutsam mit beiden Händen in die Tüten eingeführt werden müssen, kann es vorkommen, daß die Tütenvorderwand von selbst oder durch Luftströmungen ganz oder teilweise wieder gegen die Tütenrückwand bewegt wird, was das Füllen der Tüte erschwert.
Die soeben geschilderten Probleme stellen sich ähnlich bei Tütenstapeln, welche sich von Tütenblöcken nur dadurch unterscheiden, daß die Rückwandverlängerungen nicht bleibend miteinander verbunden sind.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher eine Halterung für Tütenblöcke oder Tütenstapel gemäß dem Oberbegriff des An-
lOfjO - 6 - 21.3.81
Spruches 1 geschaffen werden, bei welcher eine mechanische Selbststabilisierung einer einmal geöffneten Tüte erzielt wird.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch eine Halterung gemäß Anspruch 1.
In einer erfindungsgemäßen Halterung hat eine Tüte jeweils zwei stabile Gleichgewichtslagen. In der ersten liegt die gekrümmte Vorderwand an der Tütenrückwand an, welche durch das Einspannen des Tütenblockes in die Halterung von der Einfüllseite her gesehen konkav gekrümmt ist. In der zweiten stabilen Gleichgewichtslage steht die Tütenvorderwand konvex gekrümmt von der Tütenrückwand ab. Die Tüte hat in dieser letztgenannten Konfiguration also ovale oder einer bikonvexen optischen Linse vergleichbare Querschnittsform.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Halterung ist der, daß sich die einzelnen Tüten in einem Luftvorhang leichter öffnen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß das konkave Biegen der Rückwandverlängerungen beim Einsetzen eines Tütenblockes oder Tütenstapels in die Halterung zu kleinen Verschiebungen oder Faltenbildungen an der Einfüllöffnung der Tüten führt, und an diesen Stellen hat der auftreffende Luftvorhang eine besonders günstige Angriffsmöglichkeit zum weiteren Abheben der Tütenvorderwand von der Tütenrückwand und zum anschließenden Aufblasen der Tüte zu kegelstumpfförmiger Gestalt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in ünteransprüchen angegeben.
An der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist besonders vorteilhaft, daß die Form- und Halteeinrichtung keinerlei bewegte Teile aufweist, welche verschleißen können und gewartet werden müssen.
1060 - 7 - 21.3.81
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 wird erreicht, daß der eingespannte Tütenblock oder Tütenstapel möglichst nahe bei der Einfüllseite liegt, was insbesondere beim öffnen der Tüten durch einen Luftvorhang von Vorteil ist.
Bei einer Halterung gemäß Anspruch 4 können auch solche Tütenblöcke oder Tütenstapel verwendet werden, welche geringere Dicke als üblicherweise verwendete Blöcke oder Stapel haben oder bei welchen der durch die Rückwandverlängerungen gebildete Befestigungsblock selbst keine zuverlässige Haltemöglichkeit bietet.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 ist im Hinblick auf ein leichtes Einsetzen und sicheres Festhalten von Tütenblöcken oder Tütenstapeln unterschiedlicher Dicke von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist im Hinblick auf einen besonders einfachen mechanischen Aufbau der Halterung von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 wird erreicht, daß die effektive Länge der Andrückfeder und damit die Andrückkraft leicht auf die jeweilige Dicke der Tütenblöcke eingestellt werden kann.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 ermöglicht ein besonders gutes Festhalten der Tütenblöcke oder Tütenstapel an der Form- und Halteplatte, ohne daß hierzu die Andrückfeder sehr hart ausgelegt zu werden brauchte, was im Hinblick auf ein einfaches Einsetzen der Tütenblöcke oder Tütenstapel nachteilig wäre. Man braucht also die Andrückfeder nur so steif zu wählen wie dies zur Erzeugung des Formschlusses zwischen dem Einspannende des Tütenblockes und der Form- und Halteplatte notwendig ist.
1060 "" " - *8 - 21.3.81
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß den Ansprüchen 9 und 10 ist ebenfalls im Hinblick auf das Verarbeiten von Tütenblöcken oder Tütenstapeln unterschiedlicher Dicke von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 wird ein sicheres Festhalten eines Tütenblockes oder Tütenstapels gewährleistet, ohne daß letzterer beim Einsetzen auf Haltestifte oder dgl. ausgefluchtet zu werden brauchte. Letzteres wäre bei einer Halterung nach Anspruch 9 oder 10 deshalb schwierig, da diese Haltestifte zwischen der Form- und Halteplatte und der Andrückplatte angeordnet werden müßten und somit dem Auge mehr oder weniger entzogen wären. Außerdem müßte der Öffnungshub der Andrückplatte dann sehr groß gewählt werden.
.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 12 wird erreicht, daß die jeweils vorderste Tüte des Tütenblockes automatisch durch einen Luftvorhang geöffnet wird.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 13 wird erreicht, daß der Luftvorhang bevorzugt zur Mitte einer Tüte geleitet wird, wo auch die größte Abhebbewegung für die Vorderwand der Tüte benötigt wird.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 14 ist im Hinblick auf einen besonders einfachen mechanischen Aufbau der Halterung von Vorteil.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 15 ist im Hinblick auf einen besonders kompakten Aufbau der Halterung von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 16 wird erreicht, daß die gesamte Halterung leicht an Tischen, Regalbrettern oder dgl. unterschiedlicher Dicke lösbar befestigt werden kann.
1060 - 9 - 21.3.81
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1: einen durch die vertikale Symmetrieebene gelegten Schnitt durch eine Halterung für Tütenblöcke und einen in dieser angeordneten Tütenblock zum Verpacken von Schnittblumen;
Fig. 2: eine Aufsicht auf die Halterung nach Fig. 1;
Fig. 3: einen transversalen Schnitt durch eine Form- und Halteschiene bei einer abgewandelten Halterung;
Fig. 4: eine Aufsicht auf eine weiter abgewandelte Halterung; und
Fig. 5: eine Aufsicht auf eine noch einmal abgewandelte
Halterung.
20
In Fig. 1 ist eine Halterung 10 für einen Tütenblock 12 wiedergegeben.
Der Tütenblock 12 besteht aus einzelnen Tüten mit einer Vorderwand 14 und einer Rückwand 16, wie für die vorderste, geöffnete Tüte des Blockes im einzelnen dargestellt. Verlängerungen 18 der Tütenrückwände sind über zwei mit Schweißdornen erzeugte Durchgangsschweißungen fest miteinander verbunden, von denen in der Zeichnung eine bei 20 wiedergegeben ist. Im unteren Teil der Rückwandverlängerungen 18 ist jeweils eine Abreißperforation 22 vorgesehen, so daß man eine Tüte durch ruckartiges Bewegen nach unten von der zugeordneten Rückwandverlängerung 18 und damit vom Tütenblock 12 trennen kann.
Im Tütenblock 12, welcher von der Fabrik mit ebener. Geometrie
-1O-
1060 - 10 - 21.3.81
geliefert wird, liegen die Tüten flach zusammengefaltet hintereinander, und zum Einfüllen von Schnittblumen müssen die einzelnen Tüten nacheinander aufgefaltet werden, wobei sie schlanke kegelstumpfförmige Gestalt annehmen, wie für die vorderste Tüte im Tütenblock 12 gezeigt. Dieses Auffalten
/bei den für übliche Halterungen Bestimmten Tütenblöcken wird'durch seitliche Einschnitte 24 zu beiden Seiten der Rückwandverlängerungen 18 erleichtert, welche aber bei Verwendung der Halterung 10 entbehrlich sind, da diese die Rückwand 16 ganz vorkrütint. Die Halterung 10 weist einen Rahmen 26 im Form eines in der Zeichnung nach rechts offenen U-förmigen Bügels auf, welcher zusammen mit einer in einer Gewindeöffnung des unteren Schenkels des U laufenden Spannschraube 28 eine Schraubzwinge bildet, mit welcher die Halterung 10 an einem Tisch, einem Regalbrett oder dgl. in für ein bequemes Einfüllen von Schnittblumen geeigneter Höhe angebracht werden kann.
An den Rahmen 26 ist eine in Aufsicht gesehen kreisbogenförmige Form- und Halteschiene 30 angeschweißt, und zwar derart, daß ihre konvexe Seite mit dem Rahmen 26 verbunden ist und ihre konkave Seite frei zugänglich ist. Diese Seite der Halterung 10 wird nachstehend auch als Einfüllseite bezeichnet, da bei ihr nach dem öffnen einer Tüte die Einfüllöffnung der Tüte liegt.
Die Form- und Halteschiene 30 hat im Querschnitt gesehen die Gestalt eines nach unten offenen U. An die unteren freien Enden der Schenkel des U sind horizontale Haltelippen 32 angeformt, zwischen denen ein freier Durchgang 34 verbleibt. Dessen Breite ist auf die Dicke eines Tütenblockes 12 im Bereich der Durchgangsschweißungen so abgestimmt, daß er kleiner ist als der Abstand in Dickenrichtung der beim Schweißen erzeugten Köpfe 36 an den Enden der Durchgangsschweißungen 2O, andererseits aber so breit ist, daß die (abgesehen von den Orten, bei denen die Durchgangsschweißungen 20 vorgenommen sind) lose hintereinander liegenden Rückwandverlängerungen
- 11 -
1060 - 11 - 21.3.81
unter leichter Komprimierung zwischen die Haltelippen 32 geschoben werden können.
Auf die Form- und Halteschiene 30 ist ferner ein schematisch wiedergegebenes Tangentialgebläse 38 aufgesetzt, an dessen Auslaß eine Leitwand 40 angesetzt ist. Letztere begrenzt zusammen mit dem einfüllseitigen Schenkel der Form- und Halteschiene 30 einen Leitschacht 42 mit in Aufsicht gesehen linsenförmiger Querschnittsgestalt, so daß die vom Gebläse abgegebene Luft bevorzugt zur Mitte einer Tüte geleitet wird.
Die oben beschriebene Halterung wird folgendermaßen verwendet:
Nach dem Anschrauben des Rahmens 26 an einen Tisch oder dgl.
wird ein Tütenblock 12 von einem offenen Ende der Form- und Halteschiene 30 her so eingezogen, daß die Köpfe 36 seiner Durchgangsschweißungen 20 über den Haltelippen 32 liegen. Der Tütenblock 12 wird so weit eingezogen, bis seine vertikale Mittelebene im wesentlichen mit der vertikalen Mittelebene der Halterung 10 fluchtet. Nun wird das Tangentialgebläse eingeschaltet, und durch den von ihm erzeugten Luftstrom wird bei der vordersten Tüte des Tütenblockes die Vorderwand 14 von der Rückwand 16 abgehoben, wie in Fig. 1 und 2 wiedergegeben. Nun können Schnittblumen einfach in die weit geöffnete Tüte eingebracht werden. Danach wird die gefüllte Tüte mit einem Ruck nach unten gezogen, wobei sie längs der Abreißperforation 22 vom Tütenblock 12 getrennt wird. Die auf den Haltelippen 32 abgestürzten Köpfe 36 der Durchgangsschweißungen 20 verhindern dabei, daß der gesamte Tütenblock aus der Halterung 10 nach unten herausgezogen wird.
Fig. 2 zeigt einen transversalen Schnitt durch eine geringfügig abgewandelte Form- und Halteschiene 30', bei welcher die einfüllseitige Haltelippe 32a1 geringere Breite aufweist als die rahmenseitige Haltelippe 32b1. Auf diese Weise wird
- 12 -
• · * · fr · I
1060 - 12 - 21.3.81
erreicht, daß der Tütenblock 12 noch näher zur Einfüllseite, also noch näher zum vom Tangentialgebläse 38 erzeugten Luftstrom rückt.
Außerdem ist der Durchgang 34' so bemessen, daß er Tütenblöcke 12 verschiedener Dicke unter Spiel aufnehmen kann. Durch die Durchgangsschweißungen 20 werden dann Haltestifte 44 hindurchgesteckt, welche auf den Haltelippen 32a1, 32b1 aufruhen.
Das Arbeiten mit einer gemäß Fig. 3 abgewandelten Halterung 10' erfolgt genauso wie oben für die Halterung 10 beschrieben, nur müssen vor dem Einziehen des Tütenblockes 12 in dessen Durchgangsbohrungen 20 die Haltestifte 44 eingesteckt werden..
Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf eine weiter abgewandelte Halterung 10'', bei welcher kein Gebläse vorgesehen ist, die Tüten jeweils von Hand geöffnet werden. Es versteht sich, daß ein Gebläse wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 zusätzlich eingebaut werden kann.
An den Rahmen 26'' ist eine kreisbogenförmige Form- und Halteplatte 30'" angeschweißt, welche einfüllseitig mit zwei vorstehenden Haltestiften 44'' versehen ist, auf welche die Durchgangsbohrungen 20 eines Tütenblockes 12 aufschiebbar sind.
Eine kreisbogenförmige Drahtfeder 46 ist mit ihrem einen Ende am in Fig. 4 unten liegenden Ende der Form- und Halteplatte 30'· befestigt, ihr zweites, freies Ende trägt einen kugelförmigen Handgriff 48. Auf die Drahtfeder 46 ist in der Nachbarschaft ihres freien Endes ein Klemmring 50 aufgeschoben, welcher in Kegelstumpfgeometrie angeordnete Klemmfinger aufweist, die federnd an der Außenseite der Drahtfeder 46 anliegen, so daß der Klemmring 50 verhältnismäßig leicht in Richtung zum Handgriff 48, aber nur verhältnismäßig schwer in entgegengesetzter Richtung bewegbar ist.
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über den Klemmring 50 ist die Drahtfeder 46 unter axialer Vorspannung an einer Anschlagleiste 52 abgestützt, welche fest mit dem in der Zeichnung oben liegenden Ende der Formund Halteplatte 30" verbunden ist und eine nach oben offene Ausnehmung aufweist, durch welche die Drahtfeder 46 nach oben herausbewegt werden kann, so daß der Klemmring 50 von der Anschlagleiste 52 frei kommt. Man kann hernach die Drahtfeder 46 leicht von der Vorderseite der Form- und Halteplatte 3O1' weg bewegen, dann einen neuen Tütenblock 12 einsetzen und anschließend durch Wiedereinführen der Drahtfeder 46 in die Ausnehmung 54 kraftschlüssig an der Form- und Halteplatte 301' festlegen.
Bei der Halterung 1O111 nach Fig. 5 ist wiederum eine kreisbogenförmige Form- und Halteplatte 30'·' mit ihrer konvexen Seite an dem Rahmen 26''' befestigt. Sie arbeitet mit einer gleichermaßen gekrümmten Andrückplatte 56 zusammen. An der Oberseite der letzteren sind über Augen 58 zwei parallele Führungsstangen 60 befestigt, welche in auf der Oberseite der Form- und Halteplatte 30'1' angebrachten Lagerblöcken 62 im Gleitspiel laufen. Die rahmenseitigen, freien Enden der Führungsstangen 60 tragen Sprengringe 64, und an den letzteren greifen Schraubendruckfedern 66 an, welche an der Rückseite der Lagerblöcke 62 abgestützt sind.
Die Oberseiten der Augen 58 tragen zugleich einen nach oben weisenden Handgriff 68, an welchem die Andrückplatte 56 entgegen der Kraft der Schiaubendruckfedern 66 in der Zeichnung nach links bewegt werden können.
Die Form- und Halteplatte 30"' sowie die Andrückplatte 56 sind an den einander gegenüberliegenden Halteflächen, zwischen welche das obere Ende eines Tütenblockes eingespannt wird, mit Mitteln zum Erhöhen der Reibung versehen, z. B. mit sich in den Tütenblock hineinarbeitenden kleinen Dornen oder - wie gezeigt - mit Auflagen 70, 72 aus Sandpapier.
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Bei der Halterung 1011' nach Fig. 5 wird zum Einsetzen eines neuen Tütenblockes einfach der Handgriff 68 nach links bewegt, falls erforderlich der durch die Rückwandverlängerungen gebildete Restblock gelöst und dann ein neuer Tütenblock zwischen die Form- und Halteplatte 30' " und die vorgezogene Andrückplatte 56 eingeführt. Nach Loslassen des Handgriffes 68 wird dann der Tütenblock sicher unter der Kraft der Schraubendruckfedern 66 zwischen der Form- und Halteplatte 30''' und der Andrückplatte 56 gehalten.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung und der Zeichnung ersichtlich ist, haben die Tütenblöcke nach dem Einsetzen in die Halterung jeweils kreisbogenförmiges Querschnittsprofil an der Einspannstelle. Diese Form setzt sich in die Rückwand der Tüten fort, und damit hat die Vorderwand der vordersten Tüte des Tütenblockes,ähnlich wie eine Tellerfeder, zwei stabile Gleichgewichtslagen: eine erste, in welcher sie an der Tütenrückwand anliegt, und eine zweite, in welcher sie eine zur Tütenrückwand symmetrisch gewölbte Gestalt aufweist. Das überführen der Vorderwand von der ersten in die zweite Gleichgewichtskonfiguration erfordert eine Kraft, die zwar wegen der geringen Biegesteifigkeit der in der Regel aus verhältnismäßig dünner Kunststoffolie gefertigten Vorderwand nicht sehr groß ist, aber doch ausreicht, um die Tüte in der offenen Einfüllkonfiguration gegen kleine Störeinflüsse, wie Luftströmungen oder dgl., zu stabilisieren.
Man erkennt bei den oben beschriebenen Ausführungsbeispielen, daß die Umfangserstreckung der Form- und Halteschienen 30, 30' bzw. der Form-und Halteplatten 30" und 30'" im wesentlichen der Breite der Rückwandverlängerungen 18 entspricht, während ihr Krümmungsradius so gewählt ist, daß ein Mittelpunktswinkel von etwa 160°, also nahe bei 180° erhalten wird. Auf diese Weise hat eine Tüte in der offenen Einfüllkonfiguration im wesentliehen kreisförmigen Querschnitt, was das Einfüllen von Schnittblumen besonders einfach macht.

Claims (17)

  1. -yZ^- 21.3.81
    Patentansprüche
    Halterung für Tütenblöcke oder Tütenstapel, bei denen die aus flexiblem Material gefertigten einzelnen Tüten über mit einer Abreißperforation versehene Verlängerungen ihrer Rückwände hintereinander liegend angeordnet sind, mit einem Rahmen und mit vom Rahmen getragenen, an den Rückwandverlängerungen angreifenden Haltemitteln, gekennzeichnet durch eine von der Einfüllseite, d. h.
    von der Vorderwand (14) der Tüten eines eingesetzten Tütenblockes (12) oder Tütenstapels her gesehen konkav gekrümmte Form- und Halteeinrichtung (30) für die Rückwand ve rl änge run ge n (16) und durch Mittel (32; 46; 56) zum formschlüssigen Anlegen und Festlegen der Rückwand-Verlängerungen (18) an der Form- und Halteeinrichtung (30).
  2. 2. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form- und Halteeinrichtung eine Profilschiene (30) mit ü-förmigem Querschnitt aufweist, bei der an die freien Enden der Schenkel des ü nach innen zurückspringende Haltelippen (32) vorgesehen sind.
  3. 3. Halterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Einfüllseite her gesehen vordere (32a1) der Haltelippen schmäler ist als die von der Einfüllseite abliegende (32b1) der Haltelippen.
  4. 4. Halterung nach Anspruch 2 oder 3 zur Verwendung mit Tütenblöcken oder Tütenstapeln, welche in den Rückwandverlängerungen mit fluchtenden Durchbrechungen versehen sind, gekennzeichnet durch Haltestifte (44), welche durch die Durchbrechungen (20) hindurchführbar sind und auf den Haltelippen (32) aufruhen.
    - TT- 21.3.81
    2,
  5. 5. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form- und Halteeinrichtung eine Form- und Halteplatte (301^ sowie eine Biegefeder (46) aufweist, welche von der Einfüllseite her form- und kraftschlüssig gegen die gekrümmte Form- und Halteplatte (30 Ό anlegbar und in dieser Stellung an der letzteren verriegelbar (50,* 52) ist.
  6. 6. Halterung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
    die Biegefeder eine Drahtfeder (46) ist, welche am freien Ende mit einem Handgriff (48) versehen ist.
  7. 7. Halterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Drahtfeder (46) ein Federklemmring (50) aufgeschoben ist, über welchen die Drahtfeder (46) an einem Anschlag (52) der Form- und Halteplatte (3011) abgestützt ist.
  8. 8. Halterung nach einem der Ansprüche 5 bis 7 zur Verwendung mit Tütenblöcken oder Tütenstapeln, welche in den Rückwandverlängerungen mit fluchtenden Durchbrechungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Form- und Halteplatte (3011) zur Einfüllseite hin vorstehende Haltestifte (44'·) trägt, auf welche ein Tütenblock (12) mit den in den Rückwandverlängerungen (18) vorgesehenen Durchbrechungen (20) aufschiebbar ist.
  9. 9. Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Form- und Halteeinrichtung eine gekrümmte Form- und Halteplatte (30'') und eine entsprechend gekrümmte Andrückplatte (56) aufweist, welche federnd in eine an der Form- und Halteplatte (30'1J anliegende Schließstellung vorgespannt ist.
  10. 10. Halterung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückplatte (56) durch Führungsmittel (58 bis 62)
    - K - 21 .3.81
    in Richtung zum Krümmungsmittelpunkt der Form- und Halteplatte (30111) linear verlagerbar geführt ist.
  11. 11. Halterung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich-
    net, daß die einander gegenüberliegenden Halteflächen von Form- und Halteplatte (30111) und Andrückplatte (56) eine Auflage (70, 72) hoher Reibung tragen.
  12. 12. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch ein über der Form- und Halteeinrichtung. (30)
    angeordnetes Gebläse (38) und durch einen mit dessen Förderseite in Verbindung stehenden Leitschacht (42), welcher einfüllseitig über die Form- und Halteeinrichtung (30) hinweggezogen ist.
    15
  13. 13. Halterung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die einfüllseitige Wand (40) des Leitschachtes (42) schwächer gekrümmt ist als seine rückwärtige Wand.
  14. 14. Halterung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Wand des Leitschachtes (42) durch die einfüllseitige Begrenzungsfläche der Halte- und Stützeinrichtung (30) gebildet ist.
  15. 15. Halterung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse ein von der Form- und Halteeinrichtung (30) getragenes Tangentialgebläse ist.
  16. 16. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, gekennzeichnet durch eine am Rahmen (26) ausgebildete Schraubzwinge (28).
  17. 17. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangserstreckung der Form- und Halteeinrichtung (30) einem stumpfen Mittelpunktswinkel von vorzugsweise 150 bis 170° entspricht.
DE19813111359 1981-03-23 1981-03-23 Halterung fuer tuetenbloecke oder tuetenstapel Withdrawn DE3111359A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813111359 DE3111359A1 (de) 1981-03-23 1981-03-23 Halterung fuer tuetenbloecke oder tuetenstapel
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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813111359 DE3111359A1 (de) 1981-03-23 1981-03-23 Halterung fuer tuetenbloecke oder tuetenstapel

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DE3111359A1 true DE3111359A1 (de) 1982-10-07

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DE (1) DE3111359A1 (de)

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