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DE2555711A1 - Beutelhalter - Google Patents

Beutelhalter

Info

Publication number
DE2555711A1
DE2555711A1 DE19752555711 DE2555711A DE2555711A1 DE 2555711 A1 DE2555711 A1 DE 2555711A1 DE 19752555711 DE19752555711 DE 19752555711 DE 2555711 A DE2555711 A DE 2555711A DE 2555711 A1 DE2555711 A1 DE 2555711A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bag
frame
elements
holder according
bag holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19752555711
Other languages
English (en)
Inventor
Martin John Wharmby
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rieke Packaging Systems Ltd
Original Assignee
English Glass Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Glass Co Ltd filed Critical English Glass Co Ltd
Publication of DE2555711A1 publication Critical patent/DE2555711A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B67/00Apparatus or devices facilitating manual packaging operations; Sack holders
    • B65B67/12Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials
    • B65B67/1244Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials characterised by mechanisms for temporarily closing the mouth of the sack, e.g. pedal-operated
    • B65B67/125Sack holders, i.e. stands or frames with means for supporting sacks in the open condition to facilitate filling with articles or materials characterised by mechanisms for temporarily closing the mouth of the sack, e.g. pedal-operated comprising resilient closing elements, e.g. inserts, cooperating with the mouth of the sack

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Apparatuses For Manual Packaging Operations (AREA)

Description

  • Beutelhalter Die Erfindung bezieht sich auf Beutelhalter, d.h. Gegenstände, die in der Lage sind, an einer Wand angeordnet zu werden oder in anderer Weise getragen zu werden und die einen Beutel an seiner Einfüllöffnung so halten, daß dieser nach unten hängt und zur Aufnahme von Gegenständen aufnahmebereit ist.
  • Ein Beutelhalter, der die Einfüllöffnung eines Beutels sowohl in einer offenen als auch in einer geschlossenen Stellung zu halten in der Lage ist, ist wünschenswert und es sind bereits verschiedene Vorschläge gemacht worden, beispielsweise gemäß der US-PS 3 374 976, DT-AS 1 288 503 und insbesondere in der ND-OS 7 3o7 199 In dieser letztgenannten Literaturstelle wird die Einfullöffnng eines Beutels durch einen Rahmen gehalten, der aus zwei relementen besteht, die gelenkig an ihren Enden miteinander verbunden sind, um eine geschlossene Form variierbarer Gestaltung zu erreichen Die Federememente sind quer gekrümmte Federstahlstreifen, die durch die Federkraft in eine gerade und parallel zueinander liegende Lage geführt werden. Im inittleren Bereich ihrer Länge ist eines der Elemente an der Wand oder einem anderen Tragelement verankern, das andere Element tragt einen Zuggriff Ein Beutel hängt zwischen den beiden Streifen, wobei die Ränder der Einfüllöffnung nach außen über die Federstahlstreifen gebogen sind. Wenn der Zugriff gezogen wird, biegen sich die Streifen und die geschlossene Gestalt wird rhomboidal, so daß die Einfüllöffnung des Beutels offen gehalten wird.
  • Wird der Zuggriff losgelassen, führt die Rückstellkraft der Federstahlstreifen aufgrund der quergerichteten Krümmung derselben diese in die gerade Lage zurück, so daß die Einfüllöffnung des Beutels geschlossen wird.
  • Bei dieser Anordnung wird ein vergleichbar kostenaufwendiger Werkstoff benutzt, nämlich die quer gekrümmten Stahlstreifen, an welchen die Einfüllöffnung des Beutels befestigt und angepaßt ist. Die Federstahlstreifen werden aufgrund ihrer Gestaltung in eine geradlinige Ruhelage zurückbewegt und dies ist nicht die beste Stellung für die wirksame Schließung einer Beuteleinfüllöffnung.
  • Weiterhin müssen verschiedene Maßnahmen durchgeführt werden, um die Gelenke an den Enden der Streifen herzustellen.
  • Hierdurch werden wirtschaftliche und herstellungstechnische Nachteile bedingt.
  • In der US-PS 3 329 382 wird ein gelenkiger Rahmen zur Erzielung einer geschlossenen Gestaltung von unterschiedlicher Form zur Halterung der Einfüllöffnung eines Beutels vorgeschlagen. Dieser bekannten Einrichtung fehlt aber der selbstschließende Effekt und ist nur aufwendig herzustellen.
  • Quer gekrümmte Streifen, wie sie gemäß der Lehre der NL-OS 7 307 199 vorgeschlagen werden, sind bereits in der FR-PS 1 209 370 bekanntgeworden und sind an ihren Enden miteinander verbunden und können in einen Saum, der die EinfU öffnung eines Beutels umgibt, eingeführt werden oder dort befestigt werden. Diese bekannte -Einrichtung hat die bereits vorstehend erläuterten Nachteile und unterscheidet sich gattungsmäßig von der erfindungsgemäßen Vorrichtung dadurch, daß sich die erfindungsgemäße Vorrichtung auf die vorEbergehende Festlegung und Halterung eines Beutels an einer Tragvorrichtung bezieht.
  • Die vorliegende Erfindung schafft einen Beutelhalter, bei welchem eine Beuteleinfüllöffnung durch eine geschlossene Rahmenkonstruktion variabler Form aufgenommen wird, wobei der Rahmen aus zwei Elementen besteht, von denen eines an einer Seite an einer Tragvorrichtung festgelegt werden kann und das andere an der gegenüberliegenden Seite einen Zuggriff aufweist, mit dem die Rahmenkonstruktion in eine offene Stellung gebracht werden kann, wobei in dieser Stellung die beiden Elemente entgegengesetzt gebogen sind, so daß ihr mittlerer Bereich voneinander entfernt ist, andererseits aber die beiden Elemente dicht aneinander in einer den Beutel verschließenden Stellung liegen und gelenkig an ihren Enden miteinander verbunden sind. Das Neue der erfindungsgemäßen Konstruktion wird darin gesehen, daß die Elemente federnd in eine gebogene Beutelschließstellung geführt werden, in welcher beide Elemente in der gleichen Richtung gebogen sind. Die federnde Biegung ist vorzugsweise derart, daß das Element, das an der Tragkonstruktion befestigt ist, konkav gegenüber der Tragkonstruktion in der Beutelschließstellung steht, wobei ein Zug an dem Zuggriff den Rahmen in die offene Beutelstellung bringt, wobei dieses Element durch eine gerade in eine konvexe Gestalt geführt wird, während das andere Element (gegenüber der Tragvorrichtung) zu allen Zeiten konkav verbleibt.
  • Die Elemente bestehen vorzugsweise aus kunststoffgefertigten Streifen, die in Querrichtung rechtwinklig ausgebildet sind und damit einteilig ausgeformteFederelemente aufweisen, und zwar an ihren Enden, um damit eine gelenkige Verbindung des Rahmens zu schaffen.
  • Die Federkraft des Rahmens wird dazu benutzt, die Elemente in eine Ruhestellung zurückzuführen, in welcher sie gebogen gestaltet sind, oder es kann wenigstens teilweise hierfür ein elastisches Bauteil vorgesehen werden, das von den gegenüberliegenden Endteilendes einen Elementes bis hinter einen Tragblock führt, das von einer Seite dieses Elementes vorspringt, beispielsweise von der Seite, die in der Beutelschließstellung eine konkave Form aufweist.
  • Dieses elastische Bauteil kann an den Endteilen des einen Elementes verhakt sein, kann aber auch durch ein Band gebildet werden, das vollständig um die Rahmenkonstruktion und hinter dem Tragblock vorbeiführt.
  • Wenn die Federkraft wenigstens teilweise durch ein elastisches, an einem der Elemente verb akten Bauteil herbeigeführt wird, kann ein weiteres Band vorgesehen sein, um rund um die Rahmenkonstruktion gelegt zu werden und um die Beuteleinfüllöffnung an dem Rahmen festzulegen.
  • Ein Band, welches vollständig rund um die Rahmenkonstruktion geführt wird, wird vorzugsweise in entsprechend damit zusammenarbeitenden Kerben an den äußeren Enden der beiden der Elemente eingelegt, um dadurch sowohl die Lage des Bandes zu sichern als auch die Enden der beiden Elemente in ihrer gelenkigen Verbindung zusammenzuhalten.
  • Weiterhin können vorzugsweise im Abstand voneinander entfernte Kerben an den Endkanten wenigstens eines der Elemente vorgesehen sein, das bei Benutzung die obere Endkante darstellt, so daß ein Band, welches vollständig um den Rahmen geführt ist, durch die Kerben eingespannt wird, um damit eine bessere Halterung der Beutelöffnung zu erreichen.
  • Es ist offensichtlich, daß einfache, relativ kostengünstige Elemente und Werkstoff zur Erzielung einer außerordentlich wirksamen Beutelschließvorrichtung eingesetzt werden können, wodurch die Elemente und die Beuteleinfüllöffnung in eine geschlossene Stellung geführt werden. Zur Erzielung dieses Erfolges wird der Rahmen über eine Mittelstellung geführt, wobei ein Element aus einer konkaven in eine konvex gewölbte Form und umgekehrt geführt wird. Hierdurch wird eine außerordentlich positive Wirkung bei der Bewegung in die Schließstellung des Beutels erreicht. Die Gelenkelemente können einteilig mit den Elementen an deren Enden ausgeformt sein, beispielsweise durch gegeneinander versetzten Eingriff ineinander, um damit die Gelenkigkeit des Rahmens zu erzielen. Die Elemente können durch ein Band zusammengehalten werden, das um den Rahmen geführt ist und das weiterhin einen Beutelhalteeffekt herbeiführt. Das Hindurchführen des Bandes durch im Abstand angeordnete Nocken an einer oberen Kante eines Elementes wird die Halterung des Beutels noch verbessern.
  • Der Halter gemäß der vorliegenden Erfindung kann zur Aufnahme von Abfällen im Haushalt, insbesondere in der Küche und in Waschräumen dienen, in Krankenhäusern und Wohnwagen und wird üblicherweise an einer Wandung, einer Tür oder einer anderen vertikalen Fläche festgelegt.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen erläutert. Die Zeichnungen zeigen in Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung mit einem Beutel in der geschlossenen Stellung, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht auf die erste Ausführungsform, wobei der Beutel in der geöffneten Stellung ist, Fig. 3 eine Frontansicht der ersten Ausführungsform ohne Beutel, Fig. 4 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, gemäß der Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 eine Endansicht, Fig. 6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI gemäß Fig. 4, Fig 7 eine rückwärtige perspektivische Ansicht auf eine zweite Aus führungs form, Fig. 8 eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform in der geschlossenen Stellung, Fig. 9 eine Draufsicht auf die zweite Ausführungsform in der geöffneten Stellung, Fig. lo eine Frontansicht auf die zweite Ausführungsform.
  • Bei beiden Ausführungsformen handelt es sich um Beutelhalter, die mit einer Seite des Halterahmens an einer Wandung 1 o.dgl.
  • festgelegt werden können. Ein Element 2 des Halterahmens besteht aus einem Kunststoffstreifen, der im vertikalen Querschnitt rechtwinklig ausgebildet ist. In der Mitte der Enden weist dieser Streifen einen hohlen Tragblock 3 auf, der einteilig aus dem Streifen ausgeformt ist und durch dessen Rückwand ein Kanal 4 verläuft, der zur Aufnahme eines Gummibandes 5 dient, das nachfolgend noch näher erläutert wird. Die rückwärtige Wand des Blockes 3 weist eine flache Fläche 6 auf, in der Löcher vorgesehen sind, die es ermöglichen, die Festlegung des Blockes an der Wandung beispielsweise durch Schrauben 7 zu bewirken. Ein zweites Element des Beutelhalterahmens besteht aus einem Kunststoffelement 8, das vertikal im Querschnitt ebenfalls rechtwinklig ausgebildet ist und an seiner Frontseite einen Handgriff 9 aufweist.
  • Die Elemente weisen gleiche Länge auf und haben in ihren Endbereichen miteinander fluchtende Kerben 10, 11, durch die das Band 5 führt, das bei dieser Ausführungsform zwei Funktionen ausübt. Im Bereich der miteinander fluchtenden Endteile des vorderen und rückwärtigen Elementes 2, 8 hält dieses Band diese Elemente aneinanderliegend zusammen und ist weiterhin bestrebt, die Elemente in einer Weise zu biegen, die deutlich aus Fig. 1 und 4 ersichtlich ist, aufgrund der Tatsache, daß dieses Band durch den Kanal 4 im Tragblock 3 verläuft, wobei dieser Kanal im Abstand von der rückwärtigen Seite des rückwärtigen Elementes 2 liegt und somit ist das Band bestrebt, dieses Element in eine konkave Form bezüglich der Wand 1 zu führen. An jedem Ende des vorderen Elementes 8 und vertikal oberhalb und unterhalb der Kerbe 10, 11 sind überstehende nöpfchen 12 vorgesehen, die ein Lager und eine Gelenkstelle für die äußeren Enden des rückwärtigen Elementes 2 schaffen, und zwar insbesondere dann, wenn der Rahmen in der in Fig. 2 dargestellten offenen Stellung steht.
  • Aus Fig. 5 ist deutlich erkennbar, daß der Handgriff 9 etwas im Abstand von dem vorderen Element 8 so angeordnet istr daß das Band 5 zwischen dem Handgriff und dem Element hindurchgeführt werden kann.
  • Bei der Benutzung dieser Vorrichtung werden die Einzelbauteile durch Abnahme des Gummibandes auseinandergenommen, so daß das hohle Innere des Blockes 3 zugänglich ist und die Schrauben 7 oder andere Haltevorrichtungen in die tragende Wandfläche eingeschraubt werden können. Das Frontelement wird dann in die entsprechende Stellung eingebaut und das Band 5 über das Frontelement geführt und dabei in die Kerben 10, 11 eingelegt. Der Beutel wird dann angeractt und von dem Reutelhalter gehalten, so da dieser Beutel 15 in seiner mit seiner Einfülöffnung nach oben gerichteten Stellung durch den rahmen hindurchgeführt wird und dann nach außen gebogen wird über das vordere und rückwärtige Element und über die Gelenkenden der beiden Elemente.
  • Wenn Halter und Beutel korrekt aufeinander abgestimmt sind, kann hierdurch der Beutel bereits ausreichend gehalten werden. Jedoch ist es selbstverständlich auch möglich, insbesondere unter Berücksichtigung verschiedener Beutelgrößen, das Band 5 über die äußere umgebogene Kante der Beuteleinfüllöffnung zu führen, um damit die Halterung des Beutels zu verbessern. Andererseits können auch die noch nachfolgend zu erläuternder: Hilfsmittel vorgesehen werden, die aus im Abstand voneirnader angeordneten Kerben in der oberen Kante wenigstens des vorderen Elementes bestehen, die ein entsprechend eingesetztes Band aufnehmen können.
  • Die in den Fig. 7 bis 1o gezeigte zweite Ausführungsform gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen aus Bauteilen, die aus entsprechend federndem thermoplastischen Werkstoff bestehen. Es sind ein Paar von im Schnitt rechtwinkliaen, biegsamen langgestreckten Elementen 21 und 22 vorgesehen, die in einem Formvorgang hergestellt werden. Die beiden Enden des Elementes 21 sind mit einem Paar von im wesentlichen rechtwinkligen Vorsprüngen 23 und 24 versehen, wobei jeder Vorsprung einen kleinen zylindrischen Gelenkzapfen 25 trägt, die sich quer zur Längsachse des Elementes 21 erstrecken und im wesentlichen fluchtend mit der Hauptkante des Elementes 21 enden. Jeder der Zapfen 25 wird in einem Sockel aufgenommen, der durch einen C-förmigen Kanal 26 an den Enden des Elementes 22 gebildet wird. Bei dieser Ausführungsform ist das Element 21 etwas länger als das Element 22 und eine gewisse Kraft ist erforderlich, um die Zapfen 25 in die Sockel 26 einzuführen. Wenn die beiden Elemente in dieser Weise gelenkig miteinander verbunden sind, bewirkt die erzeugte Spannung die beiden Zapfen zu biegen, und zwar in der gleichen Richtung. Die rückwärtige Seite des Elementes 22 ist mit einem Tragblock 27 ausgerüstet, der zwei Flansche 28 aufweist, die nach oben und unten vorstehen, wobei jeder Flansch 28 eine Bohrung 29 besitzt, so daß das Element 22 an einer entsprechenden vertikalen Fläche, z.B. der Tür eines Küchenschrankes, befestigt werden kann. Es ist offensichtlich, daß die Schrauben durch die Löcher 29 eingesetzt werden können,ohne daß ein Auseinandernehmen des Beutelhalters erforderlich ist.
  • Die Frontseite des Elementes 21 ist mit einem Handgriff 30 ausgerüstet, wie dies aus Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, und die Endteile des Elementes 22 sind mit Bügel 31 versehen, an denen die Enden eines dicken Gummibandes 32 festgelegt werden können, so daß, wenn das Band 32 zwischen den Bügeln 31 gestrafft ist und hinter dem Tragblock 27 vorbeiführt, dieses Band die Elemente in die gekrümmte Stellung gemäß Fig. 8 führt. Die Rückseite des Tragblockes 27 ist bei 33 ausgenommen, um die Führung des Bandes 32 zu verbessern. Die oberen Kanten der Elemente 21 und 22 sind bei 34 eingeschnitten.
  • Bei Benutzung der Einrichtung wird die Einfüllöffnung eines Plastikbeutels 35 von unten zwischen die beiden Elemente eingeführt und dann über die oberen Kanten der Elemente 21 und 22 umgebogen, wie dies aus Fig. 1o ersichtlich ist. Um die Halterung des Beutels 35 zu verbessern, wird ein Gummiband 36 vollständig um den Rahmen, der durch die beiden Elemente gebildet wird, geführt. Es wird über den Beutelwerkstoff in die Ausnehmungen 37 eingelegt, die in den Endteilen 23 und 24 vorgesehen sind und an beiden Elementen 21 und 22 führt das Gummiband 36 durch die innere Seite der schmalen Stege 38, die zwischen den Schlitzen 34 geschaffen werden, so daß dadurch der Werkstoff des Beutels seitlich in die Ausnehmungen 37 und nach unten in die Schlitze 34 gepreßt wird, wodurch der Beutel sicher, selbst wenn er vollgefüllt ist, an Ort und Stelle gehalten wird.
  • Es ist offensichtlich, daß durch das Vorsehen dieser Befestigungsart die Größe des Beutels unabhängig von der Größe des Beutelhalters ist. Wenn der Beutel hinsichtlich seiner öffnugsgröße dem Beutelhalter im wesentlichen entspricht, kann der Beutel an Ort und Stelle lediglich durch nach außen Umbiegen der äußeren Enden des Beutels gehalten werden und auf das Band 36 verzichtet werden. Es ist ersichtlich, daß, wenn Gegenstände in den Beutel. eingefüllt werden sollen, es lediglich erforderlich ist am Handgriff 30 zu ziehen, und zwar gegen die natürliche Rückstellkraft der Elemente 21 und 22 und des Gummibandes 32 in die in Fig. 9 dargestellte Stellung. Während dieser Bewegung geht das Element 22 aus der konkaven in die konvexe Stellung über, d.h. also, es wird "überbogen". Durch Freigabe des Handgriffes 3c gehen die Elemente in die in Fig. 8 dargestellte Stellung zurück, ion der sie beide in der gleichen Richtung gebogen sind, wodurch der Beutel wirksam verriegelt und verschlossen wird.
  • Das überbiegen während des Endes der Bewegung, wenn das Element 22 aus der konvexen in die konkave Stellung geht, gibt der Schlußverriegelungsstellung noch einen sogenannten "Schnappeffekt".
  • Natürlich können auch andere Mittel zur Befestigung der Vorrichtung als Schrauben vorgesehen werden, beispielsweise Vakuumhalter oder Klebemittel.
  • Weiterhin können schmale, nach oben gerichtete Vorsprünge oder Ohren an den oberen Kanten der Elemente 21 und 22 vorgesehen werden, die im Bereich der Nähe der Schlitze 34 angeordnet sind, um derart die Halterung des Gummibandes 36 zu verbessern.
  • Patentansprüche

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Beutelhalter mit einem die Einfüllöffnung eines Beutels aufnehmenden Rahmen, der eine geschlossene Form bildet und aus zwei Elementen, die gelenkig miteinander an ihren Enden verbunden sind, besteht, wobei ein Element Vorrichtungen zur Befestigung an einer Tragwand aufweist und das andere Element einen Betätigungsgriff besitzt, wobei jedes Element flexibel ist, um eine Veränderung der Form der geschlossenen Stellung durch Anwendung eines Zuges auf den Rahmen vom Handgriff aus zu erreichen, wobei in der Offenhaltungsstellung die Elemente in entgegengesetzten Richtungen gebogen sind, so daß der mittlere Bereich der Elemente voneinander entfernt ist,'dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen in die Beutelschließstellung so gebogen wird, daß beide Elemente (2,8;21,22) in die gleiche Richtung gebogen sinds 2. Beutelhalter nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Federführung des Rahmens wenigstens teilweise durch die Elemente (2,8;21,22) herbeigeführt wird, die eine Ruhelage bewirkt, in welcher beide Elemente in einer Richtung gebogen sind.
    3. Beutelhalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein elastisches Mittel (5,32) vorgesehen ist, um den Rahmen in die Beutelschließstellung zu führen.
    4. Beutelhalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel (5;32) sich an jedes Ende des Elementes (2,22) erstreckt, welches seine Biegerichtung zwischen der Beutelöffnungs- und Beutelschließstellung verändert und über den mittleren Bereich des Elementes so geführt ist, daß es von diesem Element durch Einschalten von Hilfsmittel (3;27) entfernt ist, wobei diese Hilfsmittel gleichzeitig als Tragevorrichtung dienen.
    5. Beutelhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Element ein Gummiband (5) ist, das vollständig um den Rahmen führt.
    6. Beutelhalter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Mittel (32) an den Endteilen des Elementes (22) befestigt ist und sich nicht über diese Endteile erstreckt.
    7. Beutelhalter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzliches Gummiband (36) vorgesehen ist, das vollständig um den Rahmen herumführt.
    8. Beutelhalter nach Anspruch 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gummiband, das vollständig um den Rahmen herumführt, in Kerben (10,11;37) in den Endteilen des Rahmens festgelegt ist.
    9. Beutelhalter nach Anspruch 5, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Bereich wenigstens des Elementes (21), das seine Richtung während des Biegevorganges nicht ändert, an der oberen Kante mit im Abstand voneinander angeordneten Schlitzen, die sich nach unten erstrecken, ausgerüstet ist.
    10. Beutelhalter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß das Gummiband (36) vollständig um dem Rahmen herumgeführt ist und in Schlitzen (34) aufgenommen wird, in den Außenbereichen des Rahmens außerhalb der Elemente und im mittleren Bereich des Rahmens innerhalb der Elemente liegt.
    11. Beutelhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Element(2,8; 21,22) aus einem Kunststoffstreifen von rechteckigem Querschnitt besteht.
    12. Beutelhalter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindungen (12,25,26) einheitlich aus den Elementen ausgeformt sind.
    13. Beutelhalter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkverbindung durch Zapfen (25) an einem der Elemente und Kanälen (26), die die-Zapfen (25)aufnehmen, an dem anderen Element gebildet wird.
    14. Beutelhalter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des einen Elementes (21) zwischen den Gelenkverbindungen (25,26) etwas größer als die Länge des anderen Elementes (22) ist.
    15. Beutelhalter nach einem der Ansprüche 11 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (3,27) zur Festlegung des Rahmens einheitlich aus den Elementen (2,22) ausgeformt sind.
    16. Beutelhalter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel (15,35) mit seinen die Beutelöffnung begrenzenden Randbereichen nach außen über den Rahmen rund um den Rahmen umgebogen ist.
    17. Beutelhalter nach Anspruch 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen umgebogenen Randbereiche des Beutels durch das Gummiband (36) in die Schlitze (34) eingepreßt werden.
    Leerseite
DE19752555711 1974-12-12 1975-12-11 Beutelhalter Pending DE2555711A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

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GB5388774 1974-12-12
GB3714175 1975-09-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2555711A1 true DE2555711A1 (de) 1976-06-16

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Family Applications (1)

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DE (1) DE2555711A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4130261A (en) * 1977-04-11 1978-12-19 Dow Ray A Bag filling device
US4245993A (en) 1977-11-02 1981-01-20 Rohner Ag Pratteln Highly concentrated, stable, free-flowing aqueous dispersions of diazotizable aromatic amines bearing electrophilic substituents
EP0060914A1 (de) * 1981-03-23 1982-09-29 Wilhelm Scherz Halterung für Tütenblöcke oder Tütenstapel
DE102012008288A1 (de) * 2012-04-12 2013-10-17 Georg Dobler Vorrichtung zur Befestigung eines Müll oder Kleidersackes

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