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Zeichenstift
Die Erfindung betrifft einen Zeichenstift mit einem Kopfaufsatz, der vom oberen Bereich eines Schäfttubus
absteht und mit dem Schafttubus axialbewegbar in Schraubverbindung bringbar ist, und einer Schreib-■
5 spitze, die sich durch den Kopfaufsatz, davon entfernbar
gehalten, erstreckt, wobei die Länge des aus dem Kopfaufsatz herausragenden oberen Bereiches der Schreibspitze
einstellbar ist.
Die Erfindung bezieht sich somit auf Zeichen- oder Signierstifte und insbesondere solche, die eine feine
Schreibspitze einschliesslich sehr feiner Schreibspitzen verwenden.
Die herkömmlichen Zeichenstifte kann man grundsätzlich hinsichtlich ihres Aufbaues in zwei Gruppen aufteilen:
•bei der einen Gruppe ist die Schreibspitze oder das
Schreibelement in fester Beziehung zu einem Schafttubus gehalten, so dass sich die herausstehende Länge des
oberen Teils der Schreibspitze nicht verstellen lässt bzw. die Schreibspitze unbeweglich ist. Ein solcher
Zeichenstift ist in Fig. 1 gezeigt. Bei der anderen in Fig. 2 bis 5 gezeigten Gruppe von Zeichenstiften kann
dagegen die herausragende Länge des oberen Teils der Schreibspitze verstellt werden. Beide Ausführungsgruppen
von Zeichenstiften haben gewisse Nachteile,auf die im einzelnen noch in Verbindung mit einer ausführlichen
Beschreibung der bekannten Konstruktionen eingegangen wird.
Ziel der Erfindung ist daher die Schaffung eines Zeichenstiftes
der eingangs erwähnten Art, bei dem die mit den
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bekannten Zeichenstiften verbundenen Nachteile beseitigt sind.
Der erfindungsgemässe Zeichenstift zeichnet sich dadurch
aus, dass der Kopfaufsatz in Schraubverbindung mit dem
Schafttubus gebracht werden kann, so dass die Schreibspitze ausgetauscht und die herausragende Länge des
oberen Teils der Schreibspitze verstellt werden kann. An der äusseren Oberfläche eines Eingriffsrohres am
Kopfaufsatz ist eine Vorsprungsanordnung vorgesehen, die an der inneren Oberfläche des oberen Bereiches des
Schafttubus anliegt, wodurch verhindert wird, dass der Kopfaufsatz unter den während des Zeichnens aus verschiedenen
Richtungen auf die Schreibspitze wirkenden Drücken wacklig wird. In dem Eingriffsrohr am Kopfaufsatz
sind ein oder mehrere in Axialrichtung verlaufende Schlitze ausgebildet, die sich im wesentlichen bis zum
freien Ende des Eingriffsrohre erstrecken und dem • Eingriffsrohr eine Nachgiebigkeit verleihen.. Diese Nactigiebigkeit
oder Verformungsmöglichkeit verhindert, dass das Eingriffsrohr zu fest in Verbindung mit dem Schafttubus
kommt, so dass sich der Kopfaufsatz stetig in Axial=
richtung bewegen lässt und damit problemlos eine Feineinstellung der herausragenden Länge des oberen Teils
der Schreibspitze vorgenommen werden kann. In dem Schafttubus ist ein Tintenleitkern fixiert, der mit einem
im Schafttubus angeordneten Tintenvorratselement in Verbindung steht. Die Schreibspitze ist mit dem Tintenleitkern verbunden, was das Vorsehen einer sehr langen
Schreibspitze verhindert. Dies bewirkt einen stetigen Tintenfluss und damit die Schaffung einer sauberen
Zeichnung. Der auf die Schreibspitze einwirkende Schreibdruck wird ferner von dem Tintenleitkern aufgenommen,,
was eine Verformung oder Zerstörung der Schreibspitze verhindert. Am oberen Bereich des Tintenleitkernes ist
eine zentrale öffnung mit geringem Durchmesser und einer konischen Erweiterung vorgesehen. Die zentrale
öffnung ist dem Durchmesser der Schreibspitze angepasst. Auf dem vorderen Bereich des Tintenleitkernes
ist fest ein Kollektor mit Π -förmigem Längsschnitt aufgesetzt , der eine öffnung mit grösserem Durchmesser
entsprechend dem Durchmesser des Tintenleitkernes an seiner der konischen Erweiterung abgewandten· Basisseite der zentralen öffnung aufweist. Dieser Kollektor
verhindert ein Aufbrechen des Tintenleitkernes in Ein-. zelteile oder eine Rissbildung unter den Zeichendrücken
oder aus anderen Umständen. Dies bewirkt, dass die Tinte im vorderen Teil des Tintenleitkernes leicht gesammelt
werden kann, und ausserdem lasst sich die Schreibspitze problemlos und genau mittels der konischen Erweiterung
in Verbindung mit dem Tintenleitkern bringen, ohne dass der Basisbereich der Schreibspitze verformt
oder zerstört wird. Vielmehr kann die Tinte im Tintenleitkern stetig in die Schreibspitze fliessen. Der
Kollektor verhindert weiter, dass die im oberen Bereich des Tintenleitkernes gespeicherte Tinte verdunstet oder
austrocknet. Durch den Kollektor erstreckt sich der · aus dem Kopfaufsatz unten herausragende Basisbereich
der Schreibspitze in den Tintenleitkern, wobei die ■ Schreibspitze durch den Kollektor nur soweit gehalten
ist, dass sie bei einer Axialbewegung des Kopfaufsatzes
oder unter Schwingungs- oder Stossbeanspruchungen unbeweglich bleibt. Die Fixierung der Schreibspitze durch
den Kopfaufsatz ist jedoch nicht so, dass die Tintendurchflusspassagen
in der Schreibspitze verengt werden,
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wie es bei einer starren Eingriffnähme der Fall wäre.
Der Kollektor ermöglicht somit einen leichten und raschen Austausch von Schreibspitzen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend unter vorhergehender Erläuterung des Standes der Technik
anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine vergrösserte geschnittene Ansicht der Hauptteile von einem bekannten Zeichen
stift- ohne Möglichkeit der Einstellung
der oben herausragenden Länge der Schreibspitze sowie ohne Austauschbarkeit von abgenutzten Schreibspitzen,
Fig. 2 eine vergrösserte geschnittene Ansicht
der Hauptteile von einem anderen bekannten Zeichenstift mit Möglichkeit der Einstellung
der oben herausragenden Schreibspitzenlänge, ·
Fig. 3 eine vergrösserte geschnittene Ansicht der Hauptteile von einem weiteren· bekannten
Zeichenstift mit Möglichkeit der Einstellung der oben herausragenden Schreibspitzenlänge ,
Fig. 4 eine vergrösserte geschnittene Ansicht
der Hauptteile von einem weiteren bekannten Zeichenstift mit Möglichkeit der Einstellung
der oben herausragenden Schreibspitzenlänge,
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Fig. 5 eine.vergrösserte geschnittene Ansicht der
Hauptteile von einem weiteren bekannten Zeichenstift
mit Möglichkeit der Einstellung der oben herausragenden Schreibspitzenlänge,
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-S-
Fig. 6a eine Vorderansicht von einer Ausführungsform
eines erfindungsgemäss aufgebauten Zeichenstiftes mit aufgesetzter Kappe,
Fig. 6b eine Seitenansicht des Zeichenstiftes nach
Fig. 6a, · -
Fig. 7a eine Vorderansicht von einer modifizierten Ausführungsform eines erfindungsgemäss aüfgebauten
Zeichenstiftes mit aufgesetzter Kappe
anderer Ausbildung wie in Fig. 6,
Fig. 7b eine Seitenansicht von Fig. 7a,
Fig. 8 eine Vorderansicht des in Fig. 7a gezeigten
Zeichenstiftes bei entfernter Kappe,
Fig. 9 eine vergrösserte geschnittene Ansicht eines erfindungsgemäss aufgebauten Zeichenstiftes
mit weggenommener Kappe gemäss Fig·. 6b,
Fig. 10 eine vergrösserte geschnittene Ansicht eines
erfindungsgemäss aufgebauten Zeichenstiftes mit weggenommener Kappe gemäss Fig. 7b,
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Fig. 11 eine vergrösserte geschnittene Vorderansicht
der Hauptteile von einem Zeichenstift nach der Erfindung, .
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Zeichenstift nach
Fig. 11,
Fig. 13 eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie
I-I in Fig. 11,
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Fig. 14 eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie
H-II in Fig. 11,
Fig. 15 eine vergrösserte geschnittene Ansicht der Hauptteile des erfindungsgemäss aufgebauten
Zeichenstiftes nach Vergrösserung der oben herausragenden Schreibspitzenlänge,
und
Fig. 16 eine geschnittene Ansicht längs der Schnittlinie
IH-III in Fig. 11. ■
In der Zeichnung bedeuten 1 einen Schafttubus, 10.1 einen Kopfaufsatz, 201 ein Eingriffsrohr am Kopfauf- ■
satz, 202 eine Vorsprungsanordnung am Eingriffsrohr,
203 einen Schlitz im Eingriffsrohr, 3 eine Schreibspitze, 301 den oberen Bereich der Schreibspitze.,
302 den Basisbereich der Schreibspitze, 4 ein Tintenvorratselement, 5 einen Tintenleitkern, 6 einen
Kollektor mit Π -förmigem Längsschnitt, 601 eine zentrale öffnung, 602 eine konische Erweiterung am
oberen Bereich der zentralen öffnung und 603 eine öffnung mit grossem Durchmesser im Anschluss an den
engen Bereich der zentralen öffnung.
. .
Stand der Technik ' ' ·
Der in Fig. 1 gezeigte bekannte Zeichenstift umfasst eine Schreibspitze 3a, die sich durchein am oberen
Bereich von einem Schafttubus 1a befestigtes Halterohr 2a erstreckt. Die Schreibspitze 3a ist in dem Halterohr
2a durch Eindrücken des Halterohres oder dergl. befestigt und ragt an ihrem oberen Teil 301a um eine - geeignete
Länge aus dem Rohr 2a heraus. Die Schreib-
te · *
ν · · m ψ
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spitze 3a wird daher durch das Halterohr 2a in einer feststehenden Beziehung zum Schafttubus 1 gehalten,
wobei ihr Basisbereich 302a in Verbindung mit einem im Schafttubus 1a angeordneten Tintenvorratselement
4a steht. Dieser weitverbreitete Zeichenstift befindet sich seit langem in Einsatz. Er hat jedoch Nachteile,
wenn er für Feinschriften mit einer Schreibspitze ver>sehen
ist, die einen kleinen Durchmesser hat. Da dabei der Schreibdruck, unabhängig vom Durchmesser
der Schreibspitze im wesentlichen konstant ist, ist die Schreibbel.astung auf die Schreibspitze pro
Flächeneinheit sehr hoch, was zu einer grösseren Reibung zwischen der Schreibspitze und der Schreiboberfläche
(Papier oder dgl. ) führt, so dass die Schreibspitze starkem Verschleiss unterworfen ist. Dies bewirkt eine
sehr rasche Verkürzung und damit Unbrauchbarkeit der Schreibspitze. Um diesen Nachteil auszuschalten, sollte
die aus dem Halterohr oben herausragende Schreibspitzenlänge verstellbar sein, damit stets das Schreiben mit
einer konstanten herausragenden Schreibspitzenlänge erfolgen
kann,oder die Schreibspitze sollte ausgetauscht werden können. Der vorbeschriebene bekannte Zeichenstift
erlaubt jedoch weder eine Einstellung"der herausragenden
Länge noch einen Austausch der Schreibspitze.
Die in Fig. 2 bis 5 gezeigten bekannten Zeichenstifte stellen diesbezüglich eine Verbesserung dar. Der Zeichenstift
nach Fig. 2 ist Gegenstand des japanischen Gebrauchsmusters Nr. 36 529/1972 und umfasst einen Kopf-■30
aufsatz 2b, der in Schraubverbindung mit einem Schafttubus 1b steht und daher in Axialrichtung bewegt werden
kann. Diese Anordnung ist jedoch mit zwei haupt- . sächlichen Schwierigkeiten verbunden: zum einen wird
. eine Anordnung mit direkter Berührung der"Schreibspitze
3b mit dem im Schafttubes 1b vorgesehenen Tintenvorratselement
4b verwendet, so dass die Schreibspitze 3b, wie
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in der Zeichnung deutlich zu sehen ist, das Tintenreservoir 4b im Schafttubus 1b mittels eines axial verlängerten und in seiner axialen Lage verstellbaren
Mechanismus, d.h. einer Gewindeverbindung zwischen Schafttubus 1b und Kopfaufsatz 3b, erreicht/und daher
notwendigerweise die Schreibspitze sehr lang sein muss. Bei einer solchen langen Schreibspitze muss die
im Tintenvorratselement 4b gespeicherte Tinte einen sehr langen Weg durchlaufen, was einem stetigen Fluss
der Tinte entgegenwirkt und gegebenenfalls zu einer' ■ Unterbrechung des Tintenflusses, führen kann. Aus diesem
." Grund kann eine saubere Zeichnung mit einem solchen Stift nicht erwartet werden. Da weiter bei dieser Anordnung
mit direkter Berührung des Basisteiles 302b der Schreibspitze 3b mit dem Tintenvorratselement 4b
letzteres eine fasrige Struktur wie ein Tabakfilter mit grober Faserdichte und viel Freiraum hat,
ist nicht gewährleistet, dass die Schreibspitze 3b in richtiger Berührung mit dem Tintenvorratselement
4b kommt. Die in dem Reservoir gespeicherte Tinte kann daher von der Schreibspitze 3b nicht ordnungsgemäss aufgesaugt
werden, was einen stetigen Tintenfluss verhindert und die Möglichkeit einer Unterbrechung des
Tihtenflusses nicht ausschliesst. Aus diesem Grund
kann mit einem solchen Zeichenstift eine saubere . ■ Zeichnung nicht erhalten werden.
Die in Fig. 3, 4 und 5 gezeigten Filzstifte befinden
sich ebenfalls schon im Handel und sind Gegenstand des japanischen Gebrauchsmusters Nr. 179 248/1979. Wie in
der Zeichuny dargestellt, sind bei diesen FiI/.stiften
die Schreibspitzen 3c, 3d,, 3e in Bezug auf die zugehörigen
Schafttuben 1c, 1d, 1e gehalten und fixiert. Die Kopfaufsätze 2d, 2d, 2e lassen sich auf die Schafttüben
1c, 1d, 1e aufschrauben und damit in Axilrichtung bewegen. Infolge dieser Anordnung ist es schwierig, die
Schreibspitzen 3c, 3d, 3e bei Verschleiss auszutauschen^ wenn sie sich abgenutzt haben. Mit-anderen Worten
weist die Anordnung nach Fig. 3 auf: ein inneres Rohr 101c nit einem Gewinde, das in ein äusseres Rohr
102c eingepresst und damit gegenüber diesem fixiert ist, um einen Schafttubus 1c zu bilden. In die äussere
Oberfläche am vorderen Bereich des äusseres Rohres 102c ist ein O-Ring 103c gehalten. Eine.Schreibspitze
3c erstreckt sich durch ein Halterohr 4c, das in das innere Rohr 101c eingepresst und dadurch fixiert ist.
Die Schreibspitze 3c ist durch Eindrücken des oberen
Bereiches des Halterohres fixiert. Der Kopfaufsatz
2c ist auf das Gewinde am inneren Rohr 101c aufgeschraubt, wobei der Basisbereich des Kopfaufsatzes
das äussere Rohr 102c umgreift und in Berührung mit dem O-Ring 103c steht. Die Schreibspitze 3c wird
somit durch das Halterohr 4c fest im Schafttubus 1c gehalten, der sich aus dem inneren Rohr 101c und
dem äusseren Rohr 102c zusammensetzt. Die Anordnung nach Fig. 4 umfasst: ein inneres Rohr 101d mit einem
Gewinde, das unter Bildung eines Schafttubus 1d in ein äusseres Rohr 102d eingepresst und dagegen
fixiert ist; eine Schreibspitze 3d, die sich durch ein Halterohr 4d erstreckt, das in das innere Rohr 101d
eingepresst und darin fixiert ist, wobei die Schreib-
30-. spitze durch Eindrücken des oberen Bereiches des
Halterohres oder in ähnlicher Weise fest mit dem Halterohr verbunden ist; einen Kopfaufsatz 2d, der aus
zwei Teilen besteht, nämlich einem vorderen Teil 201d
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und einem hinteren Teil 2O2.d, wobei der hintere Teil
202d zunächst auf das Gewinde am inneren Rohr 101d
aufgeschraubt wird und dabei der Basisbereich des hinteren Teils das äussere Rohr 102d umgreift, wonach
der vordere Teil 201 d auf das Gewinde am inneren Rohr
101d aufgeschraubt wird, bis er in Berührung mit dem hinteren Teil 201 d kommt.. Bei dieser Anordnung handelt ·
es sich somit um eine Ausbildung mit Doppel- oder Kontermuttereffekt. Durch das Halterohr 4d ist somit
die Schreibspitze 3d fest im Schafttubus 1d, der aus dem inneren Rohr 101d und dem äusseren Rohr 102d
besteht, fixiert;
Die Anordnung nach Fig. 5 umfasst ein inneres Rohr 10Ie, das unter Bildung eines Schafttubus Ie in
ein äusseres Rohr 102e eingepresst und dazu fixiert ist. Eine Schlitznut 103e ist am oberen Bereich des
inneres Rohr 101e vorgesehen, so dass diesem Rohr am oberen Bereich eine gewisse Federeigenschaft verliehen
wird. Durch ein in das innere Rohr eingepresstes und dagegen fixiertes Halterohr 4e erstreckt sich eine
Schreibspitze 3e, die durch Eindrücken des oberen Bereiches des Halterohres oder durch eine ähnliche
Massnahme im Halterohr fixiert ist. Ein Kopfaufsatz
2e ist auf dem oberen Bereich des inneren Rohres 101e so aufgesetzt, dass er in Axialrichtung verschoben
werden kann. Die Schreibspitze 3e wird somit durch das Halterohr 4e fest in Bezug auf den Schafttubus 1e
gehalten, der aus dem inneren Rohr 10Le und dem
äusseren Rohr 102e besteht. ·
Aus der vorausgehenden Beschreibung des Standes der Technik ist somit ersichtlich, dass jede der erwähnten
.... . .- ·· 3U2520
-yf-
Anordnungen erhebliche Schwierigkeiten bereiten, wenn die Schreibspitzen ausgetauscht werden sollen.
Die Anordnung nach Fig. 3 hat ausser der fehlenden MÖglichkeit, die Schreibspitzen auszutauschen, noch weitere
Nachteile: zum einen steht die Schreibspitze 3c in direkter Berührung mit dem nicht gezeigten Tintenvorratselement
im Schafttubus 1c, so dass,wie bei der
Anordnung nach Fig. 2, eine sehr lange Schreibspitze 3c vorgesehen werden muss. Infolge davon kann der Tintenfluss
blockiert werden, was eine Unterbrechung des Schreibvorganges bewirken kann. Zum anderen besteht das
Tintenvorratselement aus der gleichen fasrigen Struktur wie in Fig. 2, so dass die im Vorratselement gespeicherte
Tinte nicht in richtiger Weise von der Schreibspitze 3c aufgesaugt wird. Dies verhindert einen stetigen Abfluss
der Tinte und bewirkt damit eine diskontinuierliche Tintenströmung. Infolge davon kann ein deutlicher Schriftzug
nicht erwartet werden. Ferner ist auf dem Schafttubus
1c ein O-Ring 103c nahe dem Basisbereich des Kopfaufsatzes 2c angeordnet. Obgleich der O-Ring 103c
weitgehend an dem Basisbereich des Kopfaufsatzes 2C anliegt, kann der obere Bereich des Kopfaufsatzes 2c
um den Mittelpunkt des O-Ringes 103c, der wie ein Drehpunkt wirkt, eine Schwenkbewegung vornehmen. Diese
Schwenkbewegung oder instabile Lage des oberen Bereiches des' Kopfaufsatzes bex'eitet nicht nur Schwierigkeiten
beim Schreiben, sondern kann auch die Schreibspitze 3c soweit verformen,.dass ein stetiger Fluss der Tinte
nicht mehr stattfindet. Die bekannte Anordnung beinhaltet daher keine Merkmale,mit denen sich die vorerwähnte
Schwenkbewegung verhindern lässt.
Die in Fig. 4 gezeigte Anordnung hat neben der erwähnten schwierigen Austauschbarkeit der Schreibspitzen noch die
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folgenden Nachteile: es wird ein Doppelmutter- oder Kontermutter
sy stem mit einem Kopfaufsatz 2d, bestehend aus
einem vorderen Teil 201d und einem hinteren Teil 202d, verwendet, wobei beide Teile auf ein inneres Rohr 101d
aufgeschraubt sind. Zum Einstellen der Länge des oberen Bereiches einer Schreibspitze 3d müssen daher die beiden
Teile nacheinander gedreht werden, um eine Axialbewegung zu erhalten. Dies bedeutet, dass die Handhabung der bekannten Anordnung schwierig und unbequem ist.
Die Anordnung nach Fig. 5 umfasst eine Schlitznut 103e
am oberen Bereich des inneren Rohres 101e. Da diese Schlitznut
in einem vom Kopfaufsatz 2e beaufschlagbaren Bereich
vorgesehen ist, kann der obere Bereich leicht eine bleibende Verformung erfahren, was nicht nur dessen Funktion
hinsichtlich des Einklemmens oder Haltens der Schreibspitze 3e in Frage stellt, sondern auch die weitere
Funktion des oberen Bereiches beeinträchtigt, den Kopfaufsatz
2e spielfrei zu halten, so dass er nicht wacklig wird.·
Schliesslich sei daran erinnert, dass die in Fig. 3, 4 und 5 gezeigten Anordnungen den Nächteil haben, dass sie sowohl
einen stetigen Tintenfluss als auch einen richtigen Halt der Tinte in den betreffenden Schreibspitzen 3c,
3d, 3e verhindern. Da die Schreibspitzen 3c, 3d, 3e durch Einstauchen der betreffenden Halterohre
Ac, 4d,· 4e fixiert sind, werden die Tintendurchflusspassagen
zusammengedrückt, was ebenfalls einen stetigen Tintenfluss verhindert. Ein sauberer Schriftzug kann
daher nicht erwartet werden.
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Beschreibung einer Ausführungsform der Erfindung
Wie in Fig. 6 bis 16 dargestellt, ist ein Schafttubus
1 durch Schraubverbindung eines vorderen Schaftabsehnittes
102 mit einem hinteren Schaftabschnitt 103 gebildet. Nahe dem Basisbereich des vorderen Schaft
absehnittes ragt eine Trennwand 104 in Richtung der Mittellinie nach innen, und von dem Basisbereieh des
vorderen Schaftabschnittes erstreckt sich in Axialrichtung eine zylindrische Wand 105 mit einem Innendurchmesser, der .dem Durehmesser von einem Tintenvor-
ratselement 4 angepasst ist. Der vordere Schaftabschnitt 102 hat daher einen im wesentlichen H-förmigen
Längsschnitt. In der Mitte der Trennwand 104 ist entfernbar ein Belüftungsrohr 7 eingesetzt. Ein Tintenleitkern
5 hat eine durch die Mitte des Belüftungsrohres gehende Verlängerung, um in Verbindung mit ·
dem Tintenvorratselement 4 zu treten. In der äusseren Oberfläche des Belüftungsrohres 7 ist eine sich in
Axialrichtung erstreckende konkave Nut 701 vorgesehen, die nach Einsetzen des Belüftungsrohres 7 in die Mitte
der Trennwand 104 zusammen mit dieser eine Ventilationspassage 8 bildet. Die Luft in dem hinteren Schaftabschnitt
103 kann daher nacheinander durch die•Ventilationspassage 8,den vorderen Schaftabschnitt 102, ein
Eingriffsrohr 20-1 an einem Kopf auf satz 2 und einen im
Eingriffsrohr 201 vorgesehenen Schlitz 203 abgeführt werden, während die Umgebungsluft in umgekehrter Richtung
einströmen kann, so dass ein Luftaustausch im hinteren Schaftabschnitt 103 erfolgen kann. Auf diese
Weise wird ein übermässiger Ausfluss an Tinte infolge einer Luftexpansion im hinteren Schaftabschnitt 103
verhindert. Am Ende des hinteren Schaftabschnittes "T03
if ·:" : ΤΓ4252(Γ
-M-
ist ein Futteral 9 für entfernbare Reserveteile vorgesehen,
in dem z-.B. Schreibspitzen zum Zwecke des Austausches bevorratet werden können.
■ Zur Erzielung einer-Schraubverbindung mit dem vorderen
Schaftabschnitt 102 ist der Kopfaufsatz 2 um das Eingriffsrohr
201 verlängert, in dem ein oder mehrere in Axialrichtung im wesentlichen bis zu seinem Ende verlaufende
Schlitze 203 ausgebildet sind. Wenn das Eingriffsrohr
201 in den vorderen Schaftabschnitt 102 eingeschraubt wird, erfährt es eine Verformung infolge
des Vorsehens der Schlitze 203. Selbst bei einem ziemlich festen Einschrauben des Eingriffsrohres in den
vorderen Schaftabschnitt 102, bewirkt die Verformung
des Eingriffsrohres 201 durch die Schlitze 203 eine gewisse Lockerung der festen Eingriffnähme, so dass
eine geeignete Verbindung erreicht wird» Wenn der Kopfaufsatz 2 mit dem vorderen Schaftabschnitt. 102 in Eingriff
gebracht ist und gedreht wird, erfährt er eine axiale Bewegung. Diese axiale Bewegung des Kopfaufsatzes
sollte stetig erfolgen= Zur Erzielung einer solchen stetigen Axialbewegung muss zwischen dem vorderen
Schaftabschnitt 102 und dem Eingriffsrohr 201
eine richtige (d»h. nicht zu feste) Eingriffnahme vorliegen.
Diese richtige Eingriffnahme wird dadurch erreicht, dass'der volle Durchmesser (Aussendurchmesser)
des in der äusseren Umfangsflache des Eingriffsrohres
201 ausgebildeten Gewindes etwas grosser als der Wurzeldurchmesser des in der inneren umfangsflache des
vorderen Schaftabschnittes ausgebildeten Gewindes ist, so dass der vordere Schaftabschnitt 102 auf den Umfang des darin eingeschraubten Eingriffsrohres 201
einen Druck ausübt, wodurch das Eingriffsrohr 201 etwas infolge des Vorsehens der Schlitze 203 in Richtung
zur Mittellinie·verformt wird. Die Folge davon ist,
At '"' : Π'42520'
ν? -
dass an den in Gewindeberührung stehenden Bereichen dieser
beiden Bauteile ein leichter LoCkerüngseffekt eintritt.
Wenn daher zwischen dem vorderen Schaftabschnitt 102 und dem Eingriffsrohr 201 die vorerwähnte geeignete
Beziehung der Gewindedurchmesser vorliegt und in dem Eingriffsrohr eine geeignete Anzahl an Schlitzen
vorgesehen ist, ergibt sich selbst bei einer Ausbildung des vorderen Schaftabschnittes 102 und des dazu
angepassten Eingriffsrohres 201 mit geringen Abmessungsäfehlern,
die eine festen Sitz hervorrufen würden, tatsächlich eine leichte Lockerung in dem richtigen Aus*-
mass, um den Kopfaufsatz 2 in Axialrichtung stetig bewegen
zu können, ohne dass andererseits die miteinander verschraubten Teile wacklig werden.
15,. ·
In der äusseren Oberfläche des Eingriffsrohres 201 am Kopfaufsatz 2 ist eine Vorsprungsanordnung 202,
bestehend aus einer vorstehenden Ringfläche oder einer Vielzahl· von (z.B. drei oder mehr) nicht gezeigten Vor-Sprüngen,vorgesehen.
Diese Anordnung befindet sich an einer Stelle, die der inneren Oberfläche 101 am oberen
Bereich des vorderen Schaftabschnittes 102 entspricht, wo kein Gewinde vorliegt. Das Vorsprungsmass der Anordnung
202 ist-so, dass die Endfläche der Anordnung
die innere Oberfläche 101 des oberen Bereiches des vorderen Schaftabschnittes 102 berühren kann. Die" Vorsprungsanordnung 202 kommt daher in Berührung mit der
inneren Oberfläche 101 am oberen Bereich des vorderen Schaftabschnittes 102, was verhindert, dass der Kopfaufsatz
2 wackelt, wenn während des Zeichnens auf den oberen Bereich 301 der Schreibspitze ein Druck einwirkt.
Π*4252θ'
Der Kopfaufsatz 2 ist ferner mit einer Betätigungskante
204 zum Verdrehen versehen. Diese Betätigungskante befindet sich an einer Stelle, die stets ausserhalb
des vorderen Schaftabschnittes 102 liegt, selbst wenn der Kopfaufsatz 2 maximal in den vorderen Schaftabschnitt
eingeführt worden ist. Die Betätigungskante hat vorzugsweise eine solche Formgebung, dass sie eine
leichte und zwangsmässige Drehbewegung durch die Finger der Bedienungsperson oder mit Hilfe irgendeines
geeigneten Werkzeuges erlaubt. Wenn daher die Betätigungskante die Gestalt eines normalen Kreises
hat, sollte sie in geeigneter Weise mit Einkerbungen an ihrer Umfangsflache versehen sein. Auch andere Formgebungen
eignen sich für diesen Zweck, z.B. die in der Zeichnung dargestellte Sechskantstruktur.
In dem Kopfaufsatz 2 ist fest ein feines Rohr 205
eingesetzt, durch das sich die Schreibspitze 3 erstreckt und das ein Ausbeulen der Schreibspitze 3 verhindert,.
Bei der Schreibspitze 3 handelt es sich um eine feine Spitze mit einem Durchmesser von weniger als
1 mm, die ein Formstück aus einem Kunstharz darstellt und ein oder mehrere Tintenpassagen entweder nur im
• Inneren oder sowohl im Inneren als auch in den äusseren
25' umfangsflachen aufweist; die Tintenpassagen sind
in der Zeichnung nicht dargestellt. Wenn die Schreibspitze mit dem Tintenleitkern 5 in Berührung oder damit
über einen flachen Zentrieransatz oder dgl. in Verbindung steht, kann die im Tintenleitkern befindliche
Tinte zum oberen Ende der Schreibspitze fliessen. Das obere Ende der Schreibspitze ist zur Erzielung einer
dünnen Schriftbreite abgedreht oder abgeschält.
Das Tintenvorratselement 4, das in dem hinteren Schaft-.abschnitt
103 angeordnet ist, kann ein stabförmiges Element aus mit Tinte getränkten Fasern ähnlich einem
Tabakfilter sein, oder es handelt .sich um ein Tintenrohr mit darin enthaltener Rohtinte, In der Zeichnung
ist ein fasriges Stabelement gezeigt. Bei Verwendung derartiger Stabelemente sind nur deren Umfangsflachen
mit einer Umhüllung 401 aus z.B. einer Kunststofffolie, Cellophanpapier oder dgl. bedeckt, um eine
Lockerung des fasrigen Materials im Stabelement zu verhindern, was einen stetigen Ausfluss der Tinte
beeinträchtigen würde.
' Der obere Teil des Tintenvorratselementes 4 ist entfernbar in der zylindrischen, am vorderen Schaftabschnitt
102 vorgesehenen Wand 105 eingesetzt, während der Basisteil des Tintenvorratselementes. 4 nicht in
Berührung mit irgendwelchen Bereichen des hinteren Schaftabschnittes 103 steht, so dass die in den hinteren
Schaftabschnitt strömende Umgebungsluft von hinten in das Tintenvorratselement 4 in einer Menge
einströmen kann, die gleich·der Menge an verbrauchter
Tinte ist. Als Alternative hierzu kann auch der Basisteil des Tintenvorratselementes 4 in Berührung mit
der inneren Oberfläche von einer Bodenplatte 106 stehen. In diesem Fall wird auf der inneren Oberfläche der
Bodenplatte vor dem Einsetzen des Tintenvorratselementes 4 ein nicht gezeigter konvexer Querstreifen angeordnet,
mit dem die Endfläche des Basiste.ils des Tintenvorratselementes 4 in Berührung kommt, so dass "durch den
konvexen querliegenden Streifen ein geringer Abstand von der inneren Oberfläche der Bodenplatte 106 erzielt
wird und damit die in dem hinteren Schaftabschnitt 103
befindliche Luft ebenfalls in einer Menge in das Tintenvorratselement
4 strömen kann,die gleich der Menge an verbrauchter Tinte ist.
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Der Tintenleitkern 5 hat die Form von einem stabförmigen Element, das an seinem Ende eine stangenförmige
Verlängerung 501 mit geringerem Durchmesser aufweist. Wenn der Tintenleitkern aus fasrigen Materialien besteht,
indem durchgehende ode.r geschnitzelte Fasern in geeigneter Weise mit einem Kunstharz behandelt werden,
sollte er in einem solchen Äusmass gehärtet, sein, dass
ein allmähliches Eindringen der Schreibspitze 3 in den Tintenleitkern unter dem während des Schreibens
einwirkenden Druck nicht stattfindet. Dabei muss die Faserdichte des Tintenleitkernes 5 wesentlich höher
als die Dichte des Tintenvorratselementes 4 sein. Dadurch wird einerseits das allmähliche Eindringen der
Schreibspitze 3 unter dem einwirkenden Schreibdruck verhindert und andererseits ein stetiger Fluss der
im Tintenvorratselement 4 enthaltenen Tinte in den Tintenleitkern 5 sichergestellt. Bei dem Tintenleitkern
5 kann es sich um ein Formstück in Gestalt eines stabförmigen Elementes aus Kunstharz handeln. Bei Verwendung
einer solchen Ausbildung sind im Inneren des ■ Kernes axiale Tintenpassagen vorgesehen, die zur Mitte
am oberen Bereich des Kernes zusammenlaufen, wobei der Basisbereich 302 der Schreibspitze 3 in den oberen Bereich
des Kernes eingesetzt ist. Der Basisbereich der Schreibspitze ist dabei durch irgendeine geeignete
Einrichtung so gehalten, dass verhindert wird, dass die Schreibspitze 3 unter dem während des Schreibens
einwirkenden Druck in den Kern eindringt; der Basisbereich 302 der Schreibspitze steht in Verbindung mit
den Tintenpassagen. Der Basisbereich des Tintenleitkernes 5 hat einen kleinen Durchmesser und wird durch die
stangenförmige Verlängerung 501 gebildet, die sich durch das in der Mitte der Trennwand 104 im vorderen Schaftabschnitt
102 befestigte Ventilationsrohr 7 erstreckt.
. .
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Das Ende der stangenförmigen Verlängerung 501 ist in den oberen Bereich des Tintenvorratselementes 4
bis zu einer geeigneten Tiefe eingesetzt, während die zwischen dem Grundkörper 502 und der stangenförmigen
Verlängerung 501 befindliche Endfläche des Kerns in Berührung mit dem Ventilationsrohr 7 steht und durch
dieses fixiert wird.
Der obere Bereich des Tintenleitkernes 5 ist mit einem Kollektor 6 bedeckt, der verhindert, dass der Kern
aufgrund irgendwelcher Umstände in Einzelteile aufbricht oder sich an irgendwelchen Stellen des Kernes
Risse bilden..Dieser Kollektor erleichtert daher die Ansammlung von Tinte am oberen Bereich des Tintenleitkernes
5 und ermöglicht eine stetige Bewegung der Tinte zur Schreibspitze 3. In den Kollektor 6 ist
eine zentrale öffnung 601 eingebohrt, die dem Durchmesser
der Schreibstifte 3 angepasst ist. Oder es ist darin eine zentrale öffnung 601 mit einer Formgebung eingelassen,
die von der Querschnittsgestält der Schreibspitze 3 abweicht. Diese öffnung 601 sieht eine konische Erweiterung
602 an ihrem oberen Bereich vor. Des weiteren ist an der Basisseite der zentralen öffnung 601 gegenüber der
konischen Fläche eine öffnung 203 mit grösserem Durchmesser vorgesehen, die so ausgelegt ist, dass sie einen
für die Aufnahme des Grundkörpers 502 des Tintenleitkernes 5 geeigneten Durchmesser hat und im Schnitt
eine Π -förmige Gestalt ergibt. In diese grosse Öffnung wird der. obere Bereich des Tintenleitkernes 5
"30 eingesetzt und darin befestigt." Durch den auf den oberen
Bereich des Tintenleitkernes 5 aufgesetzten Kollektor 6 erstreckt sich die Schreibspitze 3, deren Basisbereich
302 auf der oberen Endfläche des Tintenleitkernes 5 aufliegt oder in den oberen Bereich des Tintenleitkernes
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bis zu einer geeigneten Tiefe eingesetzt ist.· Folglich
wird die.Schreibspitze 3. nicht soweit festgehalten,
dass sie· während des Zeichnens dem anliegenden Schreibdruck nicht nachgeben kann. Vielmehr ist der Basisbereich
302 der Schreibspitze durch den Kollektor 6 nur mit einer geringen Kraft gehalten und an keiner Stelle
fixiert. Mit anderen Worten: der Kollektor 6 hält die Schreibspitze 3 so, dass, selbst wenn der Kopfaufsatz
3 in Axialrichtung bewegt wird, die Schreibspitze 3 die Bewegung des Kopfaufsatzes nicht mitmacht, was bewirkte, dass die Schreibspitze herausgezogen werden würde,
und dass ein Herausziehen der Schreibspitze 3 infolge von Schwing- oder Stossbeanspruchungen nicht eintritt.
Wenn daher auf die Schreibspitze 3 der Zeichendruck ein-wirkt, kommt der Basisbereich 302 in festerer Berührung
mit dem oberen Bereich des Tintenleitkernes 5, was einen sehr stetigen Fluss der im Leitkern befindlichen Tinte
sicherstellt.
Die konische Fläche 602 des Kollektors 6 ermöglicht ein rasches Einführen des Basisbereiches 302 der Schreibspitze
durch die zentrale öffnung 601, um sie in Verbindung
mit dem Tintenleitkern 5 zu bringen. Damit wird die Möglichkeit ausgeschaltet, dass der Basisbereich 302 der
Schreibspitze 3 eine Verformung oder Zerstörung erfährt und der Tintenfluss infolge einer solchen Zerstörung
oder Verformung blockiert wird. Der Basisbereich 302 der Schreibspitze kann daher schnell und genau in Verbindung
mit dem Tintenleitkern 5 gebracht werden. Die Anordnung und Befestigung des Kollektors 6 auf. dem
oberen -Bereich des Tintenleitkernes 5 verhindert ein Austrocknen der Tinte an diesem oberen Bereich und
ferner dessen Auflockerung in Einzelteile sowie
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die Bildung von Rissen an gewissen Stellen unter dem
Schreibdruck oder infolge anderer Umstände, so dass die Tinte stets auf den oberen Bereich des Tintenleitkernes
5 konzentriert bleibt und damit ein stetiger Fluss der Tinte zur Schreibspitze 3 gewährleistet ist.
Das Ventilationsrohr 7, das in der Mitte der Trennwand 104-im oberen Schaftabschnitt angeordnet ist,
weist die erwähnte konkave Nut 701 an seiner äusseren oder inneren ümfangsflache sowie einen Ringflansch
702 auf, der auf der, dem Tintenleitkern 5 zugewandten Endfläche der Trennwand 104 aufliegt. Die
auf den Schafttubus 1 aufsetzbare Kappe 10 ist mit einer Betätigungsbohrung 1001 versehen,die der Betätigungskante
204 am Kopftaufsatz 2 angepasst ist. Dies bedeutet, dass man die Kappe als Werkzeug für
die Drehbewegung verwenden kann. Ferner ist in der Betätigung sbohrung 1001 der Kappe 10 entfernbar ein
Zusatzteil 1002 mit T- oder f~| -förmigem Längsschnitt
gehalten.
" Durch die Erfindung ist somit ein Zeichenstift geschaffen,
bei dem der Kopfaufsatz in den oberen Bereich
des Schafttubus hineinragt und darin eingeschraubt wird, so dass der Kopfaufsatz in Axialrichtung bewegt
werden kann. Die Schreibspitze ist in dem Kopfaufsatz
entfernbar gehalten und erstreckt sich durch diese, so dass die Länge des oberen aus dem Kopfaufsatz herausragenden
Bereiches der Schreibspitze nach Bedarf eingestellt werden kann. Erfindungsgemäss ist an der
äusseren Ümfangsflache des Eingriffsrohres am Kopfauf-,
satz eine Vorsprungsanordnung ausgebildet, die an der inneren Oberfläche am oberen Bereich des Schafttubus
anliegt, und weis.t das Eingriffsrohr ein ödere mehrere
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axial bis annähernd zu seinem freien Ende verlaufende
Schlitze auf, mit deren Hilfe es bei Einschrauben in den Schafttubus nachgeben kann.
5. In dem Schafttubs ist ein Tintenleitkern fixiert,
der mit einem im Schafttubus angeordneten Tintenvorratselement in Verbindung steht. Ein Kollektor
mit einem Π -förmigen Längsschnitt hat eine zentrale Öffnung mit geringem Durchmesser, die dem Durchmesser
der Schreibspitze angepasst ist. An ihrem oberen Bereich ist die Öffnung unter Bildung einer konisch
verlaufenden Oberfläche erweitert. An der der koni-. sehen Oberfläche gegenüberliegenden Basisseite der
zentralen Öffnung weist der Kollektor eine Öffnung mit grösserem Durchmesser auf, die dem Durchmesser
des Tintenleitkernes angepasst ist, so dass der Kollektor auf den oberen Bereich des Tintenleitkernes
aufgesetzt und daran befestigt werden kann. Der Basisbereich der Schreibspitze, der unten aus dem
Kopfaufsatz herausragt, erstreckt sich durch den Kollektor, um in Verbindung mit dem Tintenleitkern
zu treten. Somit kann die Schreibspitze frei ausgetauscht und die aus dem Kopfaufsatz herausragende
Länge des oberen. Bereiches der Schreibspitze bequem verstellt werden.
Das .Vorsehen der Vorsprungsanordnung an der äusseren
Oberfläche des Eingriffsrohres am Kopfaufsatz, die
in Berührung mit der inneren Fläche am oberen Bereich des Schafttubus kommt, gewährleistet insbesondere,
dass der Kopfaufsatz unter irgendwelchen darauf während des Zeichnens aus irgendwelchen Richtungen
wirkenden Drücken nicht wacklig wird. Das Vorsehen von ein oder mehreren in Axialrichtung verlaufenden Schlitzen
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im Eingriffsrohr des Kopfaufsatzes, die sich im wesentlichen
bis zu dessen Ende erstrecken, erlaubt eine Verformung
des Eingriffsrohres, was eine zu feste Verbindung mit dem Schafttubus verhindert. Dies gewährleistet
eine stetige Axialbewegung des Kopfaufsatzes und eine leichte Feineinstellung der am oberen Bereich
herausragenden Schreibspitzenlänge.
In dem Schafttubus ist der Tintenleitkern fixiert,
der mit dem Tintenvorratselement im Schafttubus in Verbindung steht. Da somit die Schreibspitze über
den Tintenleitkern mit dem Vorratselement verbunden ist, wird das Vorsehen einer sehr langen Schreibspitze
vermieden, was sowohl einen stetigen Fluss der Tinte zur Erzielung einer sauberen Zeichnung als auch
infolge des Abfangens des auf die Schreibspitze einwirkenden Druckes durch den Tintenleitkern eine Verformung oder Zerstörung der Schreibspitze verhindert,
wodurch ebenfalls der Tintenfluss in die Schreibspitze verstetigt wird.
In Gestalt einer konischen Erweiterung ist der' obere Teil einer zentralen kleinen öffnung ausgebildet, die
dem Durchmesser der Schreibspitze angepasst ist. Auf den oberen Bereich des Tintenleitkernes ist fest.
der Kollektor aufgesetzt, der an der der konischen Erweiterung abgewandten Basisseite der zentralen öffnung
eine öffnung mit einem grossen Durchmesser hat, die dem Durchmesser des Tintenleitkernes angepasst ist. Der
Kollektor verhindert ein Aufbrechen des Tintenleitkernes in Einzelteile sowie .die Bildung von Rissen an
gewissen Stellen des Kernes unter den einwirkenden Belastungen beim Zeichnen oder infolge anderer Ursachen,
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wodurch wiederum die Konzentration der Tinte auf den oberen Bereich des Tintenleitkernes gefördert wird.
Durch die konische Fläche lässt sich rasch und genau die Schreibspitze in Verbindung mit dem Tintenleitkern
bringen, ohne dass der obere Teil der Schreibspitze dabei eine Verformung oder Zerstörung erfährt,
so dass die Tinte stetig aus dem Tintenleitkern in die Schreibspitze fliessen kann. Ausserdem verhindert
der Kollektor eine übermässige Verdunstung oder Austrocknung der im Tintenleitkern enthaltenen Tinte.
Der aus dem Kopfaufsatz unten herausragende Basisbereich
der Schreibspitze erstreckt sich durch den Kollektor,
um in Verbindung mit dem Tintenleitkern zu treten,-; ohne
dass der Kollektor eine starre Fixierung der Schreibspitze bewirkt. Vielmehr ist die Schreibspitze durch
den Kollektor nur soweit gehalten, dass sie bei eilner Axialbewegung des Kopfaufsatzes" oder unter einwirkenden
Schwingungs- und Stossbelastungen unbeweglich bleibt/ so dass keine verengende Verformung der Tintendurchlasspassagen
in der Schreibspitze eintritt, wie es der Fall sein würde, wenn die Schreibspitze starr ;
fixiert wäre. Ausserdem gewährleistet die besagte Fixierung der Schreibspitze durch den Kollektor einen leichten
und raschen Austausch von Schreibspitzen. Durch die Erfindung wird somit ein verbesserter Zeichenstift·
geschaffen, bei dem sämtliche mit den vorerwähnten bekannten Zeichenstiften verbundenen Nachteile ausgeschaltet
sind.
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