DE2142641A1 - Schreibgerat sowie fur dieses vor gesehene Schutzeinrichtung und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Schreibgerat sowie fur dieses vor gesehene Schutzeinrichtung und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Description
Anmelder: Edward Anthony Smagala-Romanoff
2006 Windsor Court
Broughton Drive
Beverly/Mass. 01912, V. St. A.
25. Aug. 1971
Schreibgerät sowie für diesem vorgesehene schutzeinrichtung
und Verfahren zu deren Herstellung
Die Erfindung bezieht sich generell. auf verbesserte Schreibgeräte,
wie Kugelschreiber, uns insbesondere auf Schutzkappen für derartige Schreibgeräte.
Obwohl die vorliegende Erfindung auch bei anderen Schreibgeräten als Kugelschreibern anwendbar ist, auf die nachstehend
noch näher eingegangen werden wird, liegt der Hauptanwendungsbereich der Erfindung bei Schreibgeräten mit einer Feder.
Die durch die Erfindung erzielten Vorteile werden demgemäss im Hinblick auf derartige Federn erläutert.
Die kommerziell erhältlichen Kugelschreiber werden hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaus in zwei Gruppen eingeteilt:
Die eine Gruppe umfasst einziehbare Kugelschreiber, und die andere Gruppe umfasst eine Einheit bildende Kugelschreiber.
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Bei einziehbaren Kugelschreibern ist eine vielteilige Aussenhülse
vorgesehen, in der eine Patrone oder Ersatzmine zwischen einer freiliegenden Schreibstellung, in der sie verriegelt wird,
und einer zurückgezogenen Schutzstellung bewegbar ist. Derartige Kugelschreiber sind relativ teuer, da sie eine Anzahl von Bauelementen
enthalten und da der Zusammenbau dieser Bauelemente Zeit beansprucht.
Ein zu dem zweiten Kugelschreibertyp gehörender Kugelschreiber zeigt einen einheitlichen Aufbau, gemäss dem sämtliche Teile
in ihrer relativen Lage festliegen. Eine Ausnahme hiervon bildet jedoch eine Kappe, die das sehreibseitige Ende des betreffenden
Schreibgeräts abdeckt, wenn dieses nicht benutzt wird. Ein derartiger Aufbau ist relativ einfach und dsmgemäss
billig in der Herstellung. Dieser Lösung haftet jedoch ein erheblicher Nachteil an. Dieser Nachteil liegt darin, dass
die betreffende Kappe häufig von dem Kugelschreiber entfernt wird und damit verlorengeht. Wenn man dann den ungeschützten
Kugelschreiber trägt, führt dies nicht nur zu einer Verschlechterung der Schreibqualitäten dieses Kugelschreibers,
sondern es treten häufig, was noch weit wichtiger ist, unangenehme Flecken in der Kleidung auf, die nicht ohne weiteres
beseitigt werden können.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässiges,
abschirmbares Schreibgerät zu schaffen, ohne den relativ hohen Preis in Kauf nehmen zu müssen, der vielteiligen
Schreibgeräten mit rückziehbarem Schreibteil anhaftet. Im besonderen ist eine billige Kappe zu schaffen, die auf einem
Kugelschreiber derart anbringbar ist, dass nach einem relativ einfachen Zusammenbau die betreffende Kappe auf dem Kugelschreiberkörper
festgehalten bleibt. Dabei ist insbesondere eine festgehaltene Kappe mit Einrichtungen zu versehen, die sie mit
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den in herkömmlicher Weise ausgebildeten Kugelschreiberhülsen zu verbinden gestatten, ohne dass teuere Modifikationen derartiger
herkömmlicher Kugelschreiberhülsen erforderlich sind. Schliesslich sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zur wirtschaftlichen
Herstellung derartiger Kappen zu schaffen.
G-elöst wird vorstehend aufgezeigte Aufgabe durch die im Patentanspruch
1 angegebene Erfindung.
Gemäss einem Merkmal der Erfindung ist eine einheitliche, formbare Kappe mit einer öffnung vorgesehen. Diese Kappe enthält
eine Festhalte-Sperrklinke und eine Führungskugel, die mit einem in dem Kugelschreiberkörper gebildeten schmalen
zweiteiligen Lager zusammenwirkt. Die Kappe, mit der vorzugsweise zusammenhängend eine Halteklammer gebildet ist, weist
eine solche Form auf, dass ein angenehmes Halten und ein durch Erschütterungen nicht änderbarer Sitz auf der Kugelschreiberhülse
erzielt sind. Darüber hinaus ist die Längsform der betreffenden Kappe so gewählt, dass die die Festhaltung auf
der Innenseite sowie die Einstellung betreffenden Merkmale mit Hilfe einfacher Formen ohne weiteres erreicht werden.
Anhand von Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend an Ausführungsbeispielen erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch einen Kugelschreiber und eine Kappe gemäss der Erfindung bei in zurückgezogener
Stellung bzw. Schreibatellung befindlicher Kappe.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Kugelschreiber in vergröaaertem Maaatab mit zurückgezogener Kappe, wobei
dessen Innenaufbau im Querschnitt veranschaulicht ist.
Fig. 3 zeigt in einer Teilschnittansicht das Schreibende eines
mit einer Kappe versehenen Kugelschreibers bei in der vorge-
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zogenen Schutzstellung "befindlicher Kappe.
Pig. 4 zeigt eine Schnittansicht längs der in Fig. 3 eingetragenen
Schnittlinie 4-4.
Fig. 5 zeigt das Schreibende des Kugelschreibers bei zwischen
vorgeschobener und zurückgezogener Stellung verschobener Kappe.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 7 zeigt in einer Seitenansicht einen Kugelschreiber mit
einer anderen Kappe oder Kugelschutzeinrichtung gemäss der Erfindung, wobei die Kappe der Klarheit wegen aufgeschnitten
und in der Schutzstellung dargestellt ist.
Fig. 8 zeigt die in Fig. 7 dargestellte Anordnung mit in zurückgezogener Stellung befindlicher Kappe zur Freigabe der
Schreibkugel des Kugelschreibers.
Fig. 9 zeigt eine Draufsicht der in Fig. 7 und 8 gezeigten Kappe.
Fig. 10 zeigt einen Ausschnitt eines Teiles einer Form zur Herstellung der in Fig. 7 bis 9 dargestellten Kappe.
Fig. 11 zeigt in einer Teilsehnittansicht die innere Ausbilder
dung/in pig. 7 bis 9 dargestellten Kappe.
In den Zeichnungen ist ein Kugelschreiber gezeigt, der eine Hülse bzw. ein Rohr oder einen Körper 10 aufweist, welcher
einen Tintenvorrat für eine Sohreibkugel 12 enthält. Diese Schreibkugel 12 ist in einem rohrförmigen Ansatz 14 enthalten.
Das Rohr 10 ist als zylindrisch ausgebildetes Rohr dargestellt. Es sei jedoch bemerkt, dass das betreffende Rohr 10 tatsächlich
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irgendwelche anderen Querschnittaformen aufweisen kann, wie zum Beispiel eine üblicherweise verwendete Sechseckform.
Der !angezogene rohrförmige Ansatz 14- kann in entsprechender
Weise durch eine im wesentlichen kegelförmig ausgebildete Spitze ersetzt sein oder durch einen Sohreibbausoh oder durch
eine Federspitze. Es wird im folgenden noch näher ersichtlich werden, dass bereits geringe Abänderungen in der Konstruktion
Änderungen hinichtlich des Aufbaus des Sohreibgeräts mit sich bringen.
Auf dem Kugelschreiberrohr 10 ist eine Schutzkappe angebracht, die generell mit 16 bezeichnet ist. Diese Schutzkappe 16
enthält einen rohrförmigen Abschirm- bzw. Schutzteil 18, durch
den der Ansatz 4 hindurchragt und zur Ausführung einer Schreib-Äuaktion
freigegeben ist. In den betreffenden rohrförmigen S^hutzteil
18 wird der erwähnte Ansatz 4 eingezogen, um die Kugel zu schützen. Darüber hinaus enthält die Kappe 16 einen mit ihr
zusammenhängenden Klemmteil bzw. Klipp 20, mit dessen Hilfe der Kugelschreiber an einem Kleidungsstück zum Beispiel befestigt
werden kann. Es sei hier bemerkt, dass die Kappe 16 auf der Seite, auf der sich der Klipp 20 befindet, wesentlich
langer ist als auf der gegenüber—liegenden Seite. Ferner
sei bemerkt, dass die rechte Kante der Kappe, die auf der Oberseite liegt, wenn der Kugelschreiber sich in der Schreibstellung
befindet, in Fig. 3 und 5 mit 22 bezeichnet ist. Die betreffende Kante verlauft dabei längs einer Kurve nach unten
links. Die Form der Kappenkante ist nicht nur vom Materialienstandpunkt aus wirtschaftlich, sondern sie erleichtert auoh das
Formen des Innenraums der betreffenden Kappe, die im folgenden näher beschrieben werden wird.
In einer Linie mit dem Klipp 20, ist^allgemein gesagt, in der
Kappe ein schmaler reohteckförmiger Bereich vorgesehen, der
seitlich durch zwei Schlitze 24 begrenzt ist. Der achmale Be-
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reich ist in Fig. 2, 3 und 5 mit 26 bezeichnet. Dabei ergibt aich insbesondere aus Fig. 2, dass zwischen dem auf der Innenseite
liegenden Ende der Schlitze 24 und dem Verbindungapunkt des Klipps 20 mit dem Kappenkörper ein gezähnter, dickerer
Bereich 28 vorgesehen ist. Dadurch wird an dieser Stelle eine höhere Festigkeit erhalten als im übrigen Teil der Kappe. Ferner
ist der betreffende gezähnte Bereich bzw. Teil 28 etwas von dem Kugelschreiberrohr 10 beabstandet. Durch die Kombination
der Dickenverstärkung und des Abstands ist eine Freigabe der Kappe zur Bewegung zwischen einer vorgeschobenen und
einer zurückgezogenen Stellung ermöglicht.
Der Innenteil der Kappe 16 ist in dem schmalen Bereich 26 mit einem Sperrteil bzw. einer Sperrklinke 30 versehen, und
mit dem schmalen Bereich 26 ist eine Rastkugel 32 zusammenhängend geformt. Mit der Sperrklinke 30 und der Kugel 30
wirken ein schmaler Nut 34 und eine in dem Rohr 10 enthaltene Rastpfanne 36 zusammen. Die äussere Stirnwand der Hut 34
verläuft dabei senkrecht zur Achse des Kugelschreiberrohres bzw. -gehäuses, während die innere Stirnwand geneigt verläuft.
Die Kappe 10 ist vorzugsweise aus einer Kunststoffsubstanz geformt, wie aus Polyäthylen oder Polypropylen mit genügend
Weichmacher, um der Kappe die notwendige Flexibilität zu verleihen, und zwar insbesondere in dem schmalen Bereich, der durch
die Schlitze 24 begrenzt ist und in dem die Sperrklinke 30 und die Kugel 32 untergebracht aind. Das Rohr 10 wird dabei
in herkömmlicher Weise im erwärmten Zustand von einem Rohr in der Länge abgeschnitten. Es ist dabei zum Zeitpunkt der
Ausführung des Schneidvorgangs einfach, wenn das Ende des Rohres nahe der rohrförmigen Verlängerung 14 kegelförmig ausgebildet
ist, wie dies an der Stelle 38 angedeutet ist, auch die Nut 34 und die Pfanne 36 mit Hilfe geeigneter Stempel
zu bilden, ohne damit fühlbar zusätzliche Herstellkosten für den Kugelsohreiberkörper zu verursachen. Zum Zeitpunkt des
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Zusammenbaus der Kappe 16 mit dem Kugelschreiberrohr 10
gleitet die innere Abschrägungsflache der Sperrklinke 30
auf dem kegelförmigen Teil 38 über den Körper 10 hinweg und springt achliesslich in die Nut 34 ein, wie dies Fig.
erkennen lässt. In dieser Stellung ist die Schreibkugel 12 durch den Schutzteil 18 abgedeckt. Um den Schutzteil zurückziehen
und in seiner zurückgezogenen Stellung zu verriegeln bzw. festzuhalten, wird der gezähnte Bereich 28 in Richtung
auf den Kugelschreiberkörper gedrückt, wie dies Fig. 5 erkennen lässt. Dadurch wird der schmale Bereich 26 nach
oben hin verformt, wodurch die Kugel 32 aus der Hut 34 herausgehoben wird. Wenn die Kappe nun zurückgezogen wird,
tritt die Kugel in die Pfanne 36 ein.
In Fig. 6 ist ein anderer Aufbau gezeigt. Dieser Aufbau enthält einen Kugelschreiberkörper 44» der dabei nur zum
Teil dargestellt ist und der ausgeprägte Eigenschaften im Hinblick auf das Zusammenwirken mit einer geeigneten Kappe
aufweist. Diese ausgeprägten Eigenschaften ergeben sich durch die Verwendung eines halbkugelförmigen Ansatzes 46 und eines
dreieckigen keilförmigen Vorsprungs 48. Eine geeignet geformte Kappe 50 mit einem schmalen Bereich 52, der ebenfalls seitlich
durch das Äquivalent der Schlitze 24 begrenzt ist, ist in dem schmalen Bereich mit einer Sperrklinke 54 und
einer halbkugelförmigen Pfanne 56 zusammenhängend geformt. Beim Zusammenbau gleitet die Schrägfläche der Sperrklinke
über den halbkugelförmigen Ansatz 46 und den Vorsprung 48 hinweg. Die äussere senkrechte Fläche der Sperrklinke wird
dann hinter der Innenfläche des Vorsprungs festgehalten, der ebenfalls senkrecht zur Achse des Kugelschreiberkörpers verläuft.
Beim Verschieben der Kappe 50 wird diese in entsprechender Weise verformt, wie dies in Fig. 5 bezüglich
der Kappe 16 gezeigt ist. Damit vermag die dargestellte Kappenfläche mit der Schrägfläche des Vorsprungs 48 in Kontakt
zugilangen, um auf die linke Seite des halbkugelförmigen
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Ansatzes 46 bewegt zu werden und damit die Schreibkugel des Kugelschreibers zu schützen bzw. abzuschirmen.
In Fig. 7 bisf9 ist eine Schreibkugel-Schutzeinrichtung oder
Kappe gezeigt, die generell mit 110 bezeichnet ist. Diese Kappe ist auf ejnem Kugelschreiber angebracht, der ein Rohr
112 aufweist, welches mit einer Schreibkugel 114 abgeschlossen ist. Die Kappe 110 enthält einen Klipp 116, der gegebenenfalls
zusammenhängend mit der Kappe gebildet sein kann und der dazu dient, die Kappe zum Beispiel an einer Tasche zu befestigen.
Die Kappe 110 weist in der Mitte an der mit 118 bezeichneten
Stelle ein loch auf, um die Schreibkugel 114 freizugeben,
wenn die Kappe in die in Fig. 8 dargestellte Stellung zurückgezogen ist. An der Innenseite der Kappe ist mit dieser zusammenhängend
eine Sperrklinke 120 gebildet, die leicht über den kegelförmigen Nasenteil 144 des Rohres 112 zu gleiten im
Stande ist und die danach in einer ringförmigen Nut 124 festgehalten wird. Diese Nut 124 ist zu diesem Zweck an ihrem
der Kugel 114 nahest"en Ende mit einer senkrechten Schulter
versehen. Ferner ist an der Innenseite der Kappe 110 ein im wesentlichen halbzylindrischer Rastvorsprung 126 gebildet,
der in einem grösseren Abstand von dem Lochende der Kappe angebracht ist als die Sperrklinke 120 und der vorzugsweise diametral
gegenüber dieser Sperrklinke liegt. Das Rohr 112 ist ferner mit einer zweiten, jedoch schmaleren Ringnut 128 versehen,
in die der Vorsprung 126 einfällt, wenn die Kappe zurückgezogen wird, um die Kugel 114 freizulegen. Wenn die
Kappe 110 vorgeschoben wird, um die Kugel 114 zu schützen bzw. abzudecken, springt der Vorsprung 126 in die Nut 124
ein, die an ihrem hinteren Ende von einer kegelförmigen Fläche 130 abgeschlossen ist. Über diese kegelförmige Fläche 130
gleitet der Vorsprung bzw. Ansatz 126 unter dem Einfluss der
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auf die Nut 128 ausgeübten Nennkraft. Die Fläche 130
ist im übrigen komplementär zu der Rückenseite der Sperrklinke 120 ausgebildet. Die Ringnute 124 und 126 vermeiden
dabei die Forderung nach einer Ausrichtung des Kugelschreiberkörpers bei der Anbringung der Kappe 110.
In Fig. 10 ist eine einzige Hohlform zum Teil dargestellt. Diese Hohlform dient zur Herstellung der bereits beschriebenen
Kappe. Sie enthält ein unteres Formteil 132, in welchem ein Hohlraum 134 gebildet ist, der in der Form der Aussenform
dr Kappe 110 entspricht. Die Innenform der Kappe 110 wird
durch einen im wesentlichen zylindrischen Mittelkern 136
festgelegt, der mit Kernstangen 138 und 140 zusammenarbeitet, die in dem Unterteil 132 fest angebracht sind. Die
Stangen 138 und 140 sind entsprechend einer Presspassung in dem Block 132 zylindrisch geführt und mit einem Kopf versehen.
In dem Kern 136 sind Passchlitze 142 und 144 vorgesehen. Die Stange 138 weist eine Aussenflache 146 aif, die
im wesentlichen mit der Zylinderfläche des Kerns 136 und einer Oberfläche 148 zusammenpasst, die zur Formung der
unteren Hälfte des lastanaatzes 126 geeignet ist. Die Fläche 148 entspricht somit einem Winkel von etwa 90° einea kleinen
Kreises. In entsprechender Weise passt eine Aussenfläohe
der Stange 140 mit der Zylinderfläche des Mittelkernes 136 zusammen, wobei eine Oberseite 152 flach ausgebildet ist,
um die Unterseite der Sperrklinke 120 zu bilden.
Der Mittelkern 136 ist im übrigen so ausgebildet, dass die
Kappe eine im wesentlichen gleichmäsaige Dicke erhält. Ferner
ist der Mittelkern 136 mit einer Führungsspitze 154 versehen, die zur Bildung der Mittelöffnung 118 dient.
Stangen 138 und 140 bilden öffnungen 156 und 158, die
zn dem Vorsprung 126 und der Sperrklinke 120 ausgerichtet sind.
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Auf die funktionellen Eigenschaften der Kugelschreiber-Schutzvorrichtung
haben diese öffnungen jedoch keinen Einfluss. Ein bedeutender Vorteil liegt jedoch darin, dass eine in der
Form hergestellte Kappe aua dem Formhohlraum, dadurch herausgezogen
wird, dass sie auf dem Mittelkern 136 befindlich aus diesem Formhohlraum herausgezogen wird. Von dem betreffenden
Mittelkern 136 kann dann die betreffende Kappe ohne weiteres mechanisch abgestreift werden. Ba zwischen den Teilen
der form nur eine minimale Relativbewegung vorhanden ist, vergeht für das öffnen und Schliessen der Form eine minimale Zeit.
Aus Vorstehendem dürfte ersichtlich sein, dass zwar lediglich eine einzige Hohlform dargestellt ist. Es sei jedoch bemerkt,
dass Formen mit einer grossen Anzahl von Hohlräumen, die in herkömmlicher Weise gespeist, entlüftet und bezüglich der
Einzelheiten in andern1 Weise aufgebaut sein können als dies
bereits beschrieben worden ist, als gewöhnliche Anordnungen verwendet werden können.
Absehliesaend sei bemerkt, dass die vorstehend erläuterten
Aueführungsbeispiele lediglich zur Erläuterung der Erfindung dienen, nicht aber dazu ., die Erfindung in irgendeiner Weise
zu beschränken. So ist die Erfindung zum Beispiel unter Verwendung von Metallen ebaaso wie unter Verwendung von Kunststoffen
ausführbar. Ausserdem sind gewisse Modifikationen bei anderen Schreibgeräten als Kugelschreibern vornehmbar.
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Claims (10)
1. Schreibgerät, gekennzeichnet durch einen Körper (10)
mit einem Schreibende (12,14), einer ein Loch aufweisenden Kappe (16), Halteeinrichtungen (30,32) in der
Kappe (16), durch welche die Kappe (16) auf dem Körper (10)
innerhalb eines begrenzten Bereichs verschiebbar gehalten ist, und durch Rasteinrichtungen (34,36), die die Kappe (16)
in Stellungen festzuhalten gestatten, in der das Schreibende (12,14) freigelegt fezw. verdeckt ist.
2. Schreibgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mit einem in dem Körper (10) gebildeten Schlitz (34) eine auf der Innenseite der Kappe (16) vorgesehene Sperrklinke
(30) zusammenwirkt.
3. Schreibgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem in dem Körper (10) gebildeten
Kugelpfannenteil (36) ein mit der Kappe (16) zusammenhängend gebildetes Kugelteil (32) zusammenwirkt, das bei
zurückgezogener Kappe (16) von dem Kugelpfannenteil (36) aufnehmbar ist.
4. Schutzeinrichtung für eine Schreibgerätspitze eines Schreibgeräts nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß eine einheitliche, langgestreckte Hülse (16) vorgesehen ist, die an einem Ende offen und
am gegenüberliegenden Ende verschlossen ist, daß in dem verschlossenen Ende der Hülse (16) eine Mittelöffnung
vorgesehen ist, daß auf der Innenseite der Hülse (16)
eine Sperrklinke (30) vorgesehen ist und daß im Bereich des verschlossenen Endes der Hülse (16) eine Öffnung (24)
gebildet ist, die zu der Sperrklinke (30) ausgerichtet ist.
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5. Schutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rastvorsprung (32) an der Innenseite
der Hülse (16) gebildet ist.
6. Schutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Öffnung (24) .JJi dem verschlossenen Ende der
Hülse (16) zu dem Eastvorsprung (32) ausgerichtet ist.
7. Schutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Eastvorsprung (32) von dem verschlossenen Ende
der Hülse (16) weiter entfernt ist als die Sperrklinke (30).
8. Schutzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke (30) und der Eastvorsprung (32) winklig
um die Achse der Hülse (16) versetzt sind. (Fig. 7 bis 9)
9. Form zur Herstellung einer Schutzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hohlteil (132) vorgesehen
ist, dessen Hohlraum (134) der Außenform der Schutzvorrichtung (110) entspricht, daß ein Mittelkern (136)
vorgesehen ist, der mit dem Hohlraum (134) einen Formraum mit im wesentlichen gleichmäßiger Dicke festlegt, und daß
in dem Hohlteil (132) eine Kernstange (138;140) vorgesehen
ist, die von einem Schlitz (142;144) des Mittelkerns (136)
aufgenommen ist und die eine Stirnfläche (152) zur Formung
einer unterschnittenen Fläche der Sperrklinke (120) aufweist.
10. Form zur Herstellung einer Schutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hohlteil (132)
mit einem der Außenform der Schutzvorrichtung (110) entsprechenden
Hohlraum (134) vorgesehen ist, daß ein
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Mittelkern (136) mit dem Hohlraum (134) einen Formraum mit im wesentlichen gleichmäßiger Dicke festlegt; und
daß zwei Kernstangen (138,140) in dem Hohlteil (132)"
befestigt, jeweils von einem Schlitz (142,144) des Mittelkerns
(136) aufgenommen und mit einer Stirnfläche (152)
zur Formung unterschnittener Flächen in der Sperrklinke (120) und einem Ansatz (126) versehen sind.
11» Verfahren zur Herstellung einer Schutzvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hohlraum (134)
entsprechend der Form der Außenfläche der Schutzvorrichtung (110) bereitgestellt wird, daß in den Hohlraum (134)
ein Mittelkern (136) eingeführt wird, derart, daß ein
Formraum mit im wesentlichen gleichmäßiger Dicke erhalten wird, und daß in Bezug auf den Hohlraum (134) feststehende
Kernstangen (138,140) bereitgestellt werden, die an dem Mittelkern (136) befestigt sind und durch die Formflächen
für unterschnittene Flächen der Sperrklinke (120) und des Rastvorsprungs (126 bzw. 32) gebildet werden.
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