DE3034700C2 - Elektrische Widerstandsschweißzange - Google Patents
Elektrische WiderstandsschweißzangeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/30—Features relating to electrodes
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektrische Widerstandsschweißzange gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer solchen bekannten elektrischen Widerstandsschweißzange (US-PS 32 99 247) ist der verschwenkbare bzw. bewegliche Elektrodenarm über ein
Zwischenglied mit der Basis verbunden. Er wird mittels eines seitlich angeordneten Zsrfens in der Kulisse einer
an einer Seite -der Stützkonstruktion befestigten Kulissenplatte geführt Die 'Verbindung zwischen
beweglichem Elektrodenarm und Basis ist relativ kompliziert und daher aufwendig. Trotzdem wird nur
eine festgelegte Bewegung des beweglichen Elektrodenanns erreicht. Eine Anpassung der Widerstandsschweißzange an anders geformte Werkstücke erfordert daher eine Auswechslung sowohl des kompliziert
aufgebauten beweglichen Elektrodenarms als auch der Kulissenplatte. Bei dieser bekannten Widerstaadsschweißzange kann das Prinzip der schwimmenden
Lagerung gemäß der US-PS 31 36 879 angewendet werden.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Schweißzange der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der der Antrieb
für die Bewegung des Elektrodenarms einfacher und eine Anpassung an andere Werkstücke weniger
aufwendig ist.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches gelöst.
Eine schnelle und bequeme Auswechslung eines Teiles der Schweißzange zur Anpassung an andere
Werkstücke ist möglich, ohne andere Teile der Schweißzange ändern zu müssen, wodurch die Arbeit
mit der Schweißzange erheblich erleichtert und vereinfacht wird. Häufig genügt es bei einer Änderung
der Lage des Schweißpunktes, ein Positionicrglied hierfür gegenüber den Elektrodenarmen bzw. der
Kulissenplatte zu verstellen. Der lineare Öffnungsweg vor der Verschwenkung des oberen Elekitrodenarms
ermöglicht eine bequeme Handhabung auch sperriger Werkstücke bei geöffneten Elektrodenarmen. Bei einer
derartigen Schweißzange kann mit einer einfachen kostengünstigen Tragkonstruktion durch eine schwimmend gelagerte Basis die feststehende untere Elektrode
bei Abschaltung stets sofort vom Werkstück nach unten
entfernt werden;' ' ■ ■ :
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert Es zeigt ' ■■■"". '■■·■■·■' :
Fig. 1 im Teilschnitt und in Seitenansicht eine erfindungsgemäße elektrische Wfdersiändsschweißzange Tm Ruhezustand,
Fig;2 die Widerstandsschweißzange gemäß Fig. 1
im Arbeitszustand, ' ;
Fig.5, 6, 7 die Schnitte V-V, VI-Vl bzw. VII-VII in
Fig.2,
F i g. 8 in Seitenansicht die Schweißzange mit einem anderen Positionierglied.
Ein Arbeitszylinder 1 bildet einen Schweißzangenkörper, an dessen Oberseite ein Paar aus einer rechten und
einer linken Nockenplatte 3 fest angeordnet ist Die Nockenplatten 3 halten einen ortsfesten Elektrodenarm
2. In dem zwischen den beiden Nockenplatten 3 gebildeten Raom ist ein Armhaiter 7 angeordnet, der
über einen Zapfen 8 mit dem oberen Abschnitt einer Kolbenstange 5 verbunden ist, die von dem Kolben 4 im
Arbeitszylinder 1 wegragt Der Armhalter 7 trägt einen beweglichen Elektrodenarm 6 und steht über einen
zweiten Zapfen 9 in Eingriff mit einer etwa L-förmigen Kulisse 10 in jeder der Kulissenplatten 3. Auch der
erstere Zapfen 8 ragt in die Kulisse 10 der beiden Kulissenplatten 3 und ist unterhalb des zweiten Zapfens
9 angeordnet Λη den Enden der Zapfen 8, 9 sind Führungsrollen 8a bzw. 9a vorgesehen. Der ortsfeste
Elektrodenarm 2 ist über Schrauben 2a mit den Kulissenplatten 3 verbunden. Mittels Schrauben 3a sind
die Kulissenplatten 3 mit dem Arbeitszylinder 1 verbunden. Der bewegliche Elektrodenarm 6 ist mit
dem Armhalter 7 über Schrauben 6a verbunden. Ein stoßfreies Kabel U läuft längs der Rückseite des
Arbeitszylinders ί und ist über entsprechende elektrische Anschlußleiter 12a bzw. 12b n^t den Elektrodenarmen 2 bzw. 6 verbunden.
Ferner sind eine Maschinenbasis 13 und eine auf der Maschinenbasis 13 angeordnete Tragstütze 14 vorgesehen. Ein Positionierglied 15 stützt ein zu bearbeitendes
Werkstück a von unten. Eine Anschlagplatte 17 mit einer nach unten ragenden Führungsstange 16 sind am
oberen Abschnitt der Tragstütze 14 angeordnet. Der Arbeitszylinder 1 und damit die Schweißzange sind
gleitend an einem Mittelabschnitt zwischen der Anschlagplatte 17 und einem Anschlag 18 angeordnet,
der unterhalb der Anschlagplatte 17 vorgesehen ist. Der Arbeitszylinder 1 und damit die Schweißzange werden
durch eine Feder 19 vorgespannt. Die Führungsstange 16 ist am oberen Ende durch die Anschlagsplatte 17
geführt und dort mittels einer Mutter 16abefestigt.
Die Arbeitsweise ist folgende: Wenn der Kolben 14a im Arbeitszylinder 1 auf- und abbewegt wird, wird
dadurch der bewegliche Elektrodenarm 6 über den Armhalter 7 zum öffnen und Schließen bewegt, wie das
in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist. Dabei wird der Aimhalter 7 über die Zapfen 8, 9 durch die nahezu
L-förmige Kulisse 10 auf beiden Seiten geführt, wodurch der Elektrodenarm 6 eine lineare und eine bogenförmige Bewegung erfährt. Insbesondere wird beim öffnen
der Elektrodenarm 6 zunächst vertikal nach oben bewegt und dann nahezu bogenförmig nach außen
weiterbewegt, wodurch ein erheblicher Öffnungsgrad /wischen den Elektrodenarmen 2 und 6 erhalten wird.
Beim Schließen wird der bewegliche Elektrodenarm 6
zunächst bogenförmig und dann linear gerade nach
unten bewegt, weshalb beim Schließen keine Verschiebung des Werkstückes a erfolgen kann und je nach
Bedarf die Schweißzange; auch zum Einklemmen verwendet werden kann, r .
Der bewegliche Elektrodenarm 6 wird also beim
Öffnen und Schließen über die Zapfen 8,9 in der nahezu
L-förmigen Kulisse 10 so geführt, daß er linear und anschließend bogenförmig bewegt wird und auf diese
Weise ein erheblicher Öffnungsgrad erreicht wird, wenn
der Öffnungszustand vorliegt, wobei im Schließzustand dem Werkstück a eine im wesentlichen vertikale
Stoßkraft erteilt wird. Der Aufbau der Schweißzange ist sehr einfach und damit kostengünstig.
Bei diesem Vorgang wird der ortsfeste Elektrodenann 2 nach unten gedrückt und über die Feder 19 über
den Arbeitszylinder 1 abgesenkt, so daß ein kleiner Spalt zwischen dem ortsfesten Elektrodenarm 2 und
dem Werkstück a vorliegt, wie das in F i g. 1 dargestellt ist Wenn der bewegliche Elektrodenarm 6 betätigt und
in Druckkontakt mit der Oberseite des Werkstückes a gebracht wird, wirkt auf den ortsfesten Elektrodcjaarm 2
eine Reaktionskraft so ein, daß er sich gegen die Kraft der Feder 19 nach oben bewegt, so daß die beiden
Elektrodenarme 2,6 das Werkstück a von oben und von
unten fest einklemmen, wie das in Fi g. 2 dargestellt ist
Zur Änderung der Lage des Schweißpunktes ist das Positionierglied 15 durch ein anderes Positionierglied
15a ersetzbar, wie das in F i g. 8 beispielhaft dargestellt ist
Gemäß F i g. 7 ist das Unterende des Positioniergliedes 15 in einer Nut 20 in der Seitenfläche der Tragstütze
14 befestigt und ist eine Klemmplatte 21 an der Außenseite des Traggliedes 15 anliegend angebracht
Das Positionierglied 15 ist an der Tragstütze 14 mittels Schrauben 22 lösbar befestigt, die durch diese Teile 14,
21 ragen. Dies trifft auch für das andere Positionierglied 15a gemäß F i g. 8 zu. Ferner ist das Positionierglied 15
am unteren Abschnitt mit einer Auflagebasis 23 versehen. Auf dieser liegt die Anschlagplatte 17 auf und
ist mittels einer Schraube 24 lösbar an ihr befestigt Auch das andere Positionierglied 15a ist mit einer
entsprechenden Aufiagebasis 23a versehen. Ferner ist die Führungsstange 16a am unteren Ende mit einem
Antriebszylinder 25 verbunden und durch diesen auf- und abbewegöar und ist ferner gleitend durch ein
Universalgelenk 27 geführt das am Vorderende eines Tragarms 26 angebracht ist der von der Tragstütze 14
wegragt, derart, daß die Führungsstange 16 an dem Universalgelenk 27 vorwärts und rückwärts schwenkbar
ist Ferner ist ein Halter 28 zum Halten des Äntriebszynnders 25 vorgesehen.
Diese Anordnung arbeitet in folgender Weise. Das Positionierglied 15 sei gemäß Fig. 1 befestigt.und die
Lage des Schweißpunktes für das Werkstück a
ίο entspreche dem Punkt A (F i g. 2). Zur Veränderung der
Lage des Schweißpunktes ist das Positionierglied 15 durch ein anderes Positionierglied 15a (Fig.8) zu
ersetzen.
Nach Lösung der Verbindung zwischen der Auflagebasis 23 des Positioniergliedes 15 und der Anschlägplatte
17 der Führungsstange 16 wird die Führungsstange 16 durch Betätigung des Antriebszylinderr; 25 zusammen
mit dem Arbeitszylinder 1 nach oben bewegt so daß die Anschlagplatte 17 in eine obere Stellung bewegt wird.
Dann wird nach Abnehmen der Klerrvr.platte 21 und
Entfernen des PositioniergHedes 15 das andere Positionierglied
15a eingesetzt und anschließend die Führungsstange 16 abgesenkt und die Anschlagplatte 17 auf die
Aufiagebasis 23a des anderen Positioniergliedes 15a aufgelegt und daran befestigt Dies ist in F i g. 8
dargestellt. Die Anordnung aus Arbeitszylinder 1 und Elektrodenarmen 2, 6 befindet sich dann in einer
Stellung, in der sie zusammen mit der Führungsstange 16 nach links geneigt ist, derart, daß die Lage des
Schweißpunktes für das Werkstück a statt am Punkt A nunmehr in einem darüberliegenden Punkt B liegt
Die Lage des Schweißpunktes kann daher in einfacher Weise durch Austausch des Positioniergliedes
verändert werden.
Beim dargestellten Ausfübrungsbeispiel ist der obere
Abschnitt der Kolbenstange 5 in einem plattenförmigen
Bereich 5a geformt der an seinem unteren Ende einen Schulterbereich 5b aufweist, so daß der plattenförmige
Bereich 5a auch mit einem Anschlagarm 17a der von der Anschlagplatte 17 wegragi; derart zusammenarbeiten
kann, <i ;ß er mit diesem in Drehverriegelung bringbar ist Der Schulterbereich 5b kann mit dem Anschlagarm
17a so zusammenarbeiten, daß die Elektrode des Elektrodenarms 2 von dem Werkstück a entfernt wird,
■»5 nachdem diese beiden Teile beim Schweißen aneinandergeheftet
worden sind.
Hierzu S Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrische Widerstandsschweißzange mit zwei Elektrodenarmeh, deren Abstand voneinander durch Verschwenkung emes'Arms veränderbar ist, der seinerseits mit dem freien Ende einer Kolbenstange eines Arbeitszylinders gelenkig verbunden ist und durch einen senkrecht zur Schwenkebene liegenden Zapfen in einer abgeknickten Kulisse einer mit dem anderen Elektrodenarm starr verbundenen Kulissenplatte geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenarme (2; 6, 7) zwischen zwei am Arbeitszylinder (1) befestigten Kulissenplatten (3) angeordnet sind, in denen der bewegliche Elektrodenarm (6,7) auf jeder Seite mittels zweier beabstandeter Zapfen (8, 9) geführt ist und deren Kulissen (10) jeweils einen in Achsrichtung des Arbeitszylinders (1) verlaufenden geraden Bereich aufweisen, der länger ist als der Abstaq^t der Zapfen (8,9).
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19803034700 DE3034700C2 (de) | 1980-09-15 | 1980-09-15 | Elektrische Widerstandsschweißzange |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19803034700 DE3034700C2 (de) | 1980-09-15 | 1980-09-15 | Elektrische Widerstandsschweißzange |
Publications (2)
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| DE3034700A1 DE3034700A1 (de) | 1982-04-01 |
| DE3034700C2 true DE3034700C2 (de) | 1983-11-17 |
Family
ID=6111940
Family Applications (1)
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-
1980
- 1980-09-15 DE DE19803034700 patent/DE3034700C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE3034700A1 (de) | 1982-04-01 |
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