DE2659652A1 - Schweisszange zum widerstandsschweissen - Google Patents
Schweisszange zum widerstandsschweissenInfo
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Description
Schweißzange zum Widerstandsschweissen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, durch welche mit Hilfe einer gemeinsamen festen Halterung
zwei entgegengesetzte Elemente auf einem Werkstück festgespannt werden können. Im besonderen ist die Erfindung
auf Schweißzangen zum Widerstandsschweissen gerichtet, bei welchen zwei Elektroden zu beiden Seiten der miteinander
zu vereinigenden Elemente festgespannt werden.
In Taktstraßen werden gewöhnlich Schweißautomaten verwendet, welche die automatische Einstellung und Arbeitsweise
der Schweißzangen gewährleisten, so daß mit sehr hohen Produktivitäten gearbeitet werden kann und die Arbeits-
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bedingungen verbessert werden können.
Wenn eine Schweißzange verwendet wird, deren beide Arme sich gleichzeitig und symmetrisch unter der Wirkung
gemeinsamer Antriebsorgane, beispielsweise eines Arbeitszylinders/
bewegen, massen die relativen Stellungen der Schweißzange und der miteinander zu vereinigenden Elemente
aüsserordentlich genau sein. In der Tat kommt, wenn die zu vereinigenden Elemente nicht in geeigneter Weise
zwischen den beiden Elektroden zentriert sind, eine erste Elektrode in Kontakt mit den Elementen und setzt
ihre Bewegung fort, bis die zweite Elektrode an den Elementen
zur Anlage kommt, so daß diese eine Verformung erfahren. In dem Falle, in welchem der Widerstand gegen
Verformung der zu vereinigenden Elemente größer als die Antriebskraft der Zangen ist, kann das Schließen der
Elektroden nicht erfolgen.
Die genaue Zentrierung der miteinander zu vereinigenden Elemente führt zu beträchtlichen Zeitverlusten und erfordert eine ständige Überwachung der Einstellungen.
Mit Hilfe der Erfindung können die vorerwähnten Nachteile
vermieden werden, da dieser die Aufgabe zugrunde liegt, ein Verfahren und eine Vorrichtung zu entwickeln, welche
die Selbstzentrierung einer Zange auf den zu verschweis-"senden
Elementen ermöglichen. Kleine Veränderungen in der relativen Position der Zange und der zu verschweissenden
Elemente haben daher keinen Einfluß auf die Qualität
der Schweißarbeit und können nicht die Gefahr einer Verformung der Elemente herbeiführen.
Die Erfindung ist daher auf ein Verfahren gerichtet, zwei gegenüberliegende Elemente von einer festen gemeinsamen
Halterung aus in Aufspannkontakt auf einem die Annäherungs-
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richtung der erwähnten beiden Elemente schneidenden Werkstück zu bringen, welches Verfahren den beiden Elementen
einen gemeinsamen Freiheitsgrad in der erwähnten Annäherungsrichtung mit Bezug auf die feste Halterung
läßt, während die beiden Elemente einander angenähert werden und auf dem Werkstück festgespannt werden.
Auf diese Weise kommt, wenn eines der Spannelemente in Kontakt mit dem Werkstück kommt, dieses Element zum
Stillstand, während das andere Element sich weiter annähert und wird beim Zuspannen das Gleichgewicht der
Kräfte erhalten, die auf jedes Spannelement ausgeübt werden.
Die Erfindung ist ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung des vorangehend beschriebenen Verfahrens gerichtet
.
Die erfindungsgemäSe Vorrichtimg besitzt eine feste Halterung,
zwei Spannelemente, die je von einem auf dieser Halterung beweglichen Arm getragen werden,, und einen Arbeitszylinder
für die Gegenbewegung der Spannelemente, wobei ein erster dieser Arme mit dem Arbeitszylinder
fest verbunden dst und der erste Arm zusammen mit dem Zylinder eine erste mit Bezug auf die Halterung bewegliche
Einheit bilden, während der zweite Arm und der Kolben eine mit Bezug auf die Halterung zweite bewegliche
Einheit bilden, welche beiden Einheiten einen gemeinsamen Freiheitsgrad mit Bezug auf die Halterung in der Ebene
der Gegenbewegung der Spannelemente haben.
Desgleichen ist die Erfindung auf zwei Ausführungsformen
der vorgenannten Vorrichtung gerichtet. Bei einer ersten Ausführungsform bewegen sich die erste und die zweite
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Einheit durch Verschiebung und bei einer zweiten Ausführ
ungs form bewegen sich die beiden Einheiten durch Verschwenken uir eine gemeinsame Achse.
Gegenstand der Erfindung ist insbesondere eine Vorrichtung, bei welcher die Spannelemente Schweißelektroden
sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und zwar zeigen:
Fig. 1 ein erläuterndes Schema des erfindungsgemäßen
Verfahrens;
Fig. 2 eine Vorrichtung mit weggebrochenen Teilen einer ersten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 3 eine Vorrichtung mit weggebrochenen Teilen einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 sind durch zwei Punkte S- und S2 zwei Spannelemente
bezeichnet, welche von einer gemeinsamen festen Halterung aus, die durchweinen Punkt 0 bezeichnet ist,
in Aufspannkontakt auf einem Werkstück gebracht werden, das mit P bezeichnet ist. Die Spannelemente S1 und S2
bewegen sich auf einem Kreisbogen C durch Verschwenken um den Punkt 0.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, den beiden Elementen S1 und S2 einen gemeinsamen Freiheitsgrad mit
Bezug auf die feste Halterung 0 in der Richtung ihrer Annäherung zu lassen, d.h. nach dem Kreisbogen C1, wenn
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.frsie einander angenähert und auf dem Werkstück P festgespannt
werden.
In Fig. 1 stellen die Punkte S1 und S2 eine mittlere
Stellung der Elemente zu einem bestimmten Zeitpunkt während ihrer Annäherung dar, d.h. für einen bestimmten
Wert des Winkels Θ.
Die Elemente S1 und S2 haben einen gemeinsamen Freiheitsgrad (Verschwenkung in der Zeichnungsebene) mit Bezug
auf den Punkt O/ wie durch die Kreisbogen S'.j, S".j und S'2/
S"2 für die Elemente S1 und S2 angegeben. Dies bedeutet,
daß sich das Element S1 frei zwischen S1« und S"..
bewegen kann, wobei sich das Element S2 dann gleichzeitig
im gleichen Sinn und um den gleichen Betrag zwischen S'2 und S"2 bewegt.
Der Punkt S1 2 stellt die mittlere Stellung der Elemente
S1 und S2 dar, wenn sie sich miteinander in Kontakt befinden.
Da sie immer einen gemeinsamen Freiheitsgrad mit Bezug auf den Punkt 0 besitzen, können sie sich frei
zwischen S" Λ ~ und S1., ->
bewegen. Unter diesen Bedingungen kommt, wenn sich das Werkstück P zwischen S"., o und S1.,
befindet, das erste Element, das in Kontakt mit dem Werkstück P kommt, im vorliegenden Fall das Element S1,
aufgrund seines Freiheitsgrades zum Stillstand, während
das Element S^ fortfährt, sich bis zum Kontakt mit P
anzunähern, einerseits, weil der Stillstand von S1 einer
Bewegung von S1 nach S1^ entspricht, was automatisch eine
Bewegung von S2nach S'2 mit sich bringt, und andererseits
wegen der Verkleinerung des Winkels Θ. Daher sind die durch die Elemente S1 und S2 zu beiden Seiten des Werkstücks
P ausgeübten Kräfte gleich und gleichen sich aus, wodurch jede Gefahr einer Verformung des Werkstücks P
vermieden wird. Die Elemente S1 und S2 zentrieren sich
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ihrerseits auf dem Werkstück P und der Kreisbogen S1,
S"-. 2 entspricht dem Selbstzentrierungshub. Jedes Werkstück,
das sich an einer beliebigen Stelle zwischen S1- o und S", o befindet, kann zwischen den Elementen
S.J und S2 ohne Verformung festgespannt werden.
In Fig. 2 ist eine Vorrichtung zur Durchführung des vorangehend beschriebenen Verfahrens dargestellt.
Die Vorrichtung nach Fig. 2 besitzt eine feste Halterung
1, zwei Spannelemente 2 und 3, welche durch die Schweißelektroden gebildet werden und von einem Arm 4
bzw. 5 getragen werden, welche mit Bezug auf die Halterung
1 beweglich sind, und einen Arbeitszylinder 6.
Der Arm 4 ist mit dem Zylinder 7 des Arbeitszylinders
fest verbunden, mit welchem er eine Einheit (4-7) bildet, die mit Bezug auf die feste Halterung 1 beweglich ist.
Der Arm 5 ist mit der Stange 8 des Kolbens 9 des Arbeitszylinders
6 durch ein Gestänge 10 fest verbunden. Der Arm 5, das Gestänge 10, die Stange 8 und der Kolben
9 bilden eine Einheit (5-8-9-10), die mit Bezug auf die feste Halterung beweglich ist. Die Einheiten (4-7) und
(5-8-9-10) können sich durch eine Schwenkbewegung um eine gemeinsame Schwenkachse 11 bewegen, die an der
festen Halterung 1 vorgesehen ist.
Der Arm 4 und der Arm 5 sind je durch eine Haltelasche
12 bzw. 13 mit einer diesen gemeinsamen Gelenkachse 14 verbunden. Die Gelenkachse 14 kann sich mit Spiel in
einer länglichen öffnung 15 bewegen, die in der festen
Halterung 1 vorgesehen ist. Die öffnung 15 hat eine sich verändernde Breite, welche mit zunehmendem Abstand
von der Basis 16 der festen Halterung 1 zunimmt.
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Die Bezugsziffern 17 und 18 bezeichnen die Eintrittsleitungen für das Druckmittel des Arbeitszylinders 6.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt. Wenn Druckmittel in die Kammer 19 des Arbeitszylinders 6
gefördert wird, bewegt sich der Kolben 9 abwärts, während sich der Zylinder 7 aufwärts bewegt, was die Annäherung
der Elektroden 2 und 3 zurFolge hat. Die Schwenkbewegung der einen Einheit (4-7) bzw. (5-10-8-9) um die Achse
hat eine Schwenkbewegung von gleichem Betrag der anderen Einheit (5-10-8-9) bzw. (4-7) mittels der Laschen 12
und 13 zur Folge. Gleichzeitig bewegt sich die den Laschen 12 und 13 gemeinsame Achse 14 in der Längsrichtung zu
dem breiteren Teil der öffnung 15. Das Spiel zwischen der Achse 14 und der öffnung 15 ermöglicht die Selbstzentrierung
der Elektroden 2 und 3; wenn die eine Elektrode 2 bzv/. 3 in Kontakt mit einem zu vereinigenden Element
(nicht dargestellt) kommt, kommt sie zum Stillstand, während die andere Elektrode sich weiterbewegt einerseits unter
der Wirkung des Arbeitszylinders 6 und andererseits durch die Querverlagerung der Achse 14 in der öffnung 15. Der
Freiheitsgrad bzw. der Selbstzentrierungshub der Elektroden
2 und 3 hängt von dem Spiel der Achse 14 in der öffnung ab. Bei der beschriebenen Ausführungsform ist der Freiheitsgrad
um so wichtiger, je mehr die Elektroden 2 und
3 einander angenähert sind. Natürlich kann durch eine Änderung der Abmessungen oder der Form der öffnung 15 der
Freiheitsgrad nach Belieben abgeändert werden.
In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
werden die Spannelemente durch Verschieben statt durch Verschwenken verlagert, jedoch bleibt das
Prinzip das gleiche.
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Die Vorrichtung nach Pig. 3 besitzt eine feste Halterung 20, zwei Spannelemente 21 und 22, die durch Schweißelektroden
gebildet werden und von einem Arm 23 bzw. 24 getragen werden, welche Arme mit Bezug auf die Halterung
beweglich sind, und einen Arbeitszylinder 25.
Der Arm 23 ist an dem einen Ende 26 eines Gleitstücks befestigt, das in einer Bohrung 28 der festen Halterung
20 gelagert ist, während das andere Ende 29 des Gleitstücks 27 durch einen Mitnehmer 30 mit dem Zylinder 31
des ArbeitsZylinders 25 verbunden ist. Der Arm 23, das
Gleitstück 27, der Mitnehmer 30 und der Zylinder 31 bilden eine erste Einheit (23-27, 30-31), die mit Bezug auf
die feste Halterung 20 beweglich ist. Der Arm 24 ist auf und in der Verlängerung einer Stange 32 des Kolbens
33 des Arbeitszylinders 25 angeordnet. Der Arm 24, die Stange 32 und der Kolben 33 bilden eine zweite Einheit
(24-32-33), die mit Bezug auf die feste Halterung 20 beweglich ist. Der Arm 23 und der Arm 24 bewegen sich in
parallelen Richtungen und der Arm 23 sowie die Elektrode 21 haben eine solche Form, daß die Enden 21* und 22·
der Elektroden 21 und 22 sich in der Richtung einer gemeinsamen Achse 34 bewegen.
Mit der Kolbenstange 32 ist ein Gleitstück 35 mittels eines Verbindungsstücks 36 fest verbunden. Das Gleitstück
35 bewegt sich in der Bohrung 37 der festen Halterung 20 und verhindert eine Drehung des Armes 24.
Das Gleitstück 27 weist Anschläge für die Halterung 20 auf, die durch die Unterseite 38 des Endes 26 und den
Mitnehmer 30 gebildet werden. Das Gleitstück 35 weist ebenfalls Anschläge auf, welche durch das Ende 39 des
Verbindungsstücks 36 gebildet werden, dessen Stellung auf der Stange 32 einstellbar ist.
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Die Rückführung des Zylinders 31 geschieht durch eine Feder 40, die zwischen einem Stift 41 am Zylinder 31 und
einem Stift 42 an der festen Halterung 20 angeordnet ist. Mit 43 und 44 sind die Eintrittsleitungen des Arbeitsmittels
für den Arbeitszylinder 25 bezeichnet.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Wenn Arbeitsmittel in die Kammer 45 des Arbeitszylinders 25 eingeleitet wird, bewegt sich der Kolben nach unten,
wobei er den Anschlag 39 mitnimmt, der an der Halterung zur Anlage kommt und dadurch zum Stillstand gebracht wird.
Der Zylinder 31 wird nach oben getrieben, bis der Mitnehmer 30 an der Halterung 20 zur Anlage kommt, was zur
Folge.hat, daß die Feder 40 gespannt wird. Die Elektroden 21 und 22 haben dann ihren maximalen Abstand voneinander.
Wenn Arbeitsmittel in die Kammer 46 des ArbeitsZylinders
25 eingeleitet wird, wird der Arm 24 angehoben, während die Feder 40 den Zylinder 31 nach unten zieht ebenso
wie den Arm 23. Wenn eine der Elektroden 21 ader 22 mit einem nicht dargestellten Werkstück in Kontakt kommt,
wird sie zum Stillstand gebracht und führt die andere Elektrode eine doppelte Bewegung aus, bis sie ihrerseits
mit dem Werkstück in Kontakt kommt.
Wenn sich der Anschlag 39 in Kontakt mit der Halterung
20 befindet, ist es der Anschlag 38 nicht mehr, da der maximale Abstand zwischen dem Anschlag 38 und der Halterung
20 von der Länge des Gleitstückes 27 abhängt, wenn der Mitnehmer 30 zur Anlage kommt, welcher Abstand dem
Freiheitsgrad bzw. dem Selbstzentrierungshub entspricht, der dadurch geändert werden kann, daß ein Gleitstück 27
von anderer Länge gewählt wird.
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Die Ausbildung der Arme 4, 5 (Fig. 2) und der Arme 23,
(Fig. 3) wird hier nicht näher beschrieben, da sie dem Fachmann bekannt ist. Beispielsweise sind die Arme mit
einem Kühlkreislauf versehen. Die Anschlüsse für die Stromversorgung sind der einfacheren Darstellung halber
ebenfalls nicht gezeigt. Es kann vorteilhaft sein, Dämpfungsorgane
(nicht dargestellt) für die Elemente vorzusehen, die an der Halterung 20 der Vorrichtung nach
Fig. 3 zur Anlage kommen, beispielsweise für die Anschläge 38, 39 oder den Mitnehmer 30 (Fig. 3). Diese
Dämpfungsorgane können durch eine Scheibe aus Gummi oder
dergleichen gebildet werden. Für die Vorrichtung nach Fig. 2 können ebenfalls Dämpfungsorgane (nicht dargestellt)
zwischen der Achse 14 und den Rändern der Öffnung 15 vorgesehen werden.
Die Erfindung ist natürlich nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern
kann innerhalb ihres Rahmens verschiedene Abänderungen erfahren. Beispielsweise können anstelle von Arbeitszylindern mit einfachem Hub,wie die Arbeitszylinder 6
und 25, Arbeitszylinder mit doppeltem Hub verwendet werden, der sich aus einem Annäherungshub und einem Arbeitshub zusammensetzt.
Ansprüche; 709828/0289
Claims (8)
1.7Spannvorrichtung mit einer festen Halterung, zwei
^**^ Spannelementen, von denen jedes von einem an der
Halterung beweglichen Arm getragen wird, und einem Arbeitszylinder für die Gegenbewegung der Spannelemente,
dadurch gekennzeichnet, daß ein erster (4) der erwähnten Arme mit dem Zylinder (7) des Arbeitszylinders (6) fest verbunden ist, welcher erste
Arm und der Zylinder eine erste Einheit (4-7) bilden, die mit Bezug auf die Halterung (1) beweglich ist,
der zweite Arm C5) mit einem Kolben (9) des Arbeitszylinders (6) fest verbunden ist, welcher zweite Arm
und der Kolben ein© zweite Einheit (5-8-9-10) bilden, die mit Bezug auf die Halterung (1) beweglich ist,
wobei die erste und die zweite Einheit einen gemeinsamen Freiheitsgrad mit Bezug auf die Halterung
in der Ebene der Gegenbewegung der Spannelemente (2, 3) hat.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die erste und die zweite Einheit eine geradlinige Bewegung ausführen,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Arm (23) an dem einen Ende (26) eines ersten Gleitstücks
(27) befestigt ist, das in einer ersten Bohrung (28) der festen Halterung (20) gelagert ist, während das
andere Ende (29) des ersten Gleitstücks (27) durch einen Mitnehmer (30) mit dem Zylinder (31) der Hubvorrichtung
bzw. des Arbeitszylinders (25) verbunden ist,
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der zweite Arm (24) auf der und in Verlängerung der Stange (32) des Kolbens (33) angeordnet ist, welches
erste Gleitstück (27) und der Kolben (33) sich in parallelen Richtungen bewegen und der eine (24) der
Arme oder das eine (22) der Spannelemente eine solche Form haben, daß die Enden der Spannelemente (21, 22)
sich in einer gemeinsamen Achse (34) bewegen, und ein zweites Gleitstück (35), das mit der zweiten Einheit
fest verbunden ist, sich in einer zweiten Bohrung (37) der festen Halterung (20) beweglich ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Gleitstück (27, 35) Anschläge
(38, 39) zur festen Halterung (20) aufweisen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Rückführorgan (40) für den Zylinder (31) der Hubvorrichtung bzw. des Arbeitszylinders (25) zur
festen Halterung (20) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einheit (4-7) und die zweite Einheit
(5-8-9-10) um eine gemeinsame Schwenkachse (11) beweglich sind, die in der festen Halterung (1) vorgesehen
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm durch mindestens eine Haltelasche (12 bzw. 13)
mit einer gemeinsamen Anlenkachse (14) der Haltelaschen
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verbunden ist, welche Anlenkachse mit Spiel in einem
Langloch (15) beweglich ist, das in der Halterung (1) vorgesehen ist, wobei der zweite Arm (5) mit
der Stange (8) des Kolbens (9) durch ein Gestänge (10) verbunden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (15) eine unterschiedliche Breite
hat, wobei dieAnlenkachse (14) der Haltelaschen (12, 13) sich zu einer Zone grösserer Breite verlagern,
wenn die Spannelemente (2, 3) eine Annäherungsbewegung ausführen.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannelemente Schweißelektroden sind.
Der Patentanwalt
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Applications Claiming Priority (1)
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| GB1567770A (en) | 1980-05-21 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |