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DE3034765C2 - Schieberlüftung - Google Patents

Schieberlüftung

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Publication number
DE3034765C2
DE3034765C2 DE3034765A DE3034765A DE3034765C2 DE 3034765 C2 DE3034765 C2 DE 3034765C2 DE 3034765 A DE3034765 A DE 3034765A DE 3034765 A DE3034765 A DE 3034765A DE 3034765 C2 DE3034765 C2 DE 3034765C2
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DE
Germany
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slide
ventilation
cross
sealing strip
locking
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DE3034765A
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Julius 7000 Stuttgart Maus
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Gretsch Unitas GmbH Baubeschlaege
Original Assignee
Gretsch Unitas GmbH Baubeschlaege
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    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/08Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
    • F24F13/10Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers
    • F24F13/12Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers built up of sliding members
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
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Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Schieberlüftüng mit zwei Grundkörpern und zwei gleichzeitig sowie gleichsinnig miteinander verschiebbaren Lüftungsschiebern, wobei die Grundkörper über zumindest ihren Längsrändern zugeordnete Profilleisten miteinander verbunden sind. Eine derartige Schieberlüftung ist beispielsweise durch das DE-GM 19 97 847 bekanntgeworden. Die beiden Grundkörpier dieser Schieberlüftung sind über Distanzstücke miteinander verbunden, welche als Profilleisten ausgebildet sind. Die Verbindung erfolgt jeweils über eine Nut und Feder. Deshalb muß beispielsweise jeder Grundkörper in Längsrichtung auf die Profilleiste aufgeschoben werden bzw. umgekehrt, und infolgedessen benötigt man für die Montage einen Arbeitsplatz, welcher zumindest der doppelten Länge der fertigen Schieberlüftung entspricht Eine Länge von zwei und mehr Metern ist jedoch bei solchen Schieberlüftungen nicht selten, weswegen der Arbeitsplatz eine beträchtliche Länge aufweisen muß. Diese Art des Zusammenbaus erschwert demnach nicht nur die Herstellung, sondern später auch die Wartung und Reparatur.
Die Führung für jeden Lüftungsschieber wird quasi zur Hälfte durch den jeweiligen Grundkörper und zur anderen Hälfte durch eine Profilleiste gebildet Ein leichtgängiges Verschieben ohne Klemmen ist nur möglich, wenn man an den betreffenden Stellen ein ausreichendes Spiel vorsieht. Dies hat jedoch den Nachteil, daß die ms Grundkörpern und Profilleisten bestehende Einheit an den Verbindungsstellen nicht, zumindest aber nur unzureichend, dicht ist. Um eine Montage auch meterlanger Schieberlüftungen zu ermöglichen, müssen die Toleranzen an allen Stellen, an denen ein Zusammenschieben notwendig ist, entsprechend weit gewählt werden, weil es sonst zum Klemmen und zu Beschädigungen kommen kann oder die Montage gar nicht möglich ist. Aus diesen Überlegungen heraus ist eine besondere Abdichtung des Luftraums zwischen den Schieberlüftungen bei dieser vorbekannten Schieberlüftung weder vorgesehen noch möglich.
Andererseits ist es aber ein Erfordernis von Schieberlüftungen, daß sie in der geschlossenen Stellung luftdicht sind und alle Schleichwege unterbunden sind, um unangenehme Zugerscheinungen zu verhindern. Luft soll effektiv nur dann von dem betreffenden Raum nach außen bzw. umgekehrt strömen, wenn die Schieberlüftung teilweise oder ganz geöffnet ist. Des weiteren ist es natürlich unerwünscht, daß eine derartige Schieberlüftung eine Kältebrücke bildet, die, wenn auch im kleinen Umfang, einen Energieverlust beinhaltet, der sich zu demjenigen der undichten Schieberlüftung addiert.
Die Aufgabe der Erfindung wird nun darin gesehen, eine Schieberlüftung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 so weiterzubilden, daß sie bei hoher Fugendichtheit ihres Gehäuses keine oder zumindest keine nennenswerte Kältebrücke bildet.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Schieberlüftung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Die vorgeschlagene Verbindung der beiden Gehäuse der Schieberlüftung mit den ProfiÜeisten gewährt eine maximale Fugendichtheit, so daß bei geschlossener Schieberlüftung kein Luftaustausch über die Verbindungsfügen stattfinden kann und Energieverluste dieser Art entfallen, Aufgrund des gewählten Materials für die Profilleisten Verhindert man auch die Bildung Von
Kältebrücken, so daß auch aus dieser Sicht, keine oder zumindest nur stark verringerte Verluste auftreten. Wegen der dichten Verbindung zwischen den beiden Grundkörpern der Schieberlüftung und den Profilleisten entsteht eine ringsrum gut abgedichtete Luftkammer zwischen den beiden Schiebern, der eine besondere Pufferwirkung zukommt und die als Isolator zwischen den beiden Lüftungsschiebern wirkt. Diese Abdichtung erreicht man einerseits über die schräg stehenden Dichtleisten und andererseits natürlich auch über die besondere Art dei Verbindung der Grundkörper und Profilleisten. Diese Verbindungsart hat darüber hinaus den besonderen Vorteil, daß man die Teile nicht mehr in Längsrichtung aufeinander aufschiebt, sondern sie quer zur Ebene der Lüftungsschieber bzw. Grundkörper schnappend oder rastend verbinden kann. Dies ermöglicht mit engen Toleranzen zu arbeiten, so daß Schleichwege für die Luft ausgeschaltet werden können. Trotzdem in eine Leichtgängigkeit der Schieber und auch ein dichtes Anliegen an ihrem Grundkörper aufgrund der federelastischen Wirkung der Dichtleisten gewährleistet
Da die Profilleisten in vorteilhafter Weise als lsolations-Profilleisten ausgebildet sind und Sich bei geschlossener Schieberlüftung zwischen den bziden Lüftungsschiebern ein Luftpolster befindet, kann man sowohl die Grundkörper als auch die Lüftungsschieber ohne weiteres in bekannter und vorteilhafter Weise aus Aluminium oder dergleichen Leichtmetall herstellen, ohne die Bildung einer Kältebrücke im Bereich der Schieberlüftung befürchten zu müssen. Zumindest wird eine derartige Erscheinung im Bereich der Schieberlüftung so stark reduziert, daß sie nicht ins Gewicht fällt. Die Verwendung von Aluminiumprofilen für den Grundkörper und den Lüftungsschieber hat den Vorteil, daß man die Schieberlüftung aus Abschnitten von sogenannter Meterware leicht herstellen kann und eine gute Stabilität und Formbeständigkeit gewährleistet ist. Weg;n der hohen Formbeständigkeit erreicht man eine gute Planlage und damit ein sauberes Anliegen des Lüftungsschiebers an seinem Grundkörper. Die"; ist im Interesse der Ausbildung des erwähnten Isolations-Luftpolsters zwischen den beiden Lüftungsschiebern bei geschlossener Schieberlüftung sehr wichtig. Schließlich bildet Aluminium und dergleichen auch die Möglichkeit der geschmacklichen Anpassung, insbesondere bei Aluminiumfenstern.
Für die Montage, Reparatur und Demontage reicht ein Arbeitsplatz in der Länge der Schieberlüftung aus. weil die Teile, wie bereits erwähnt, gewissermaßen zusammengesteckt und nicht in Längsrichtung aufeinander geschoben werden wie bei der vorbekannten Schieberlüftung.
Einen Lüftungsschieber gegenüber seinem Grundkörper mittels einer Dichtleiste abzudichten, ist zwar grundsätzlich bekannt (DE-GM 77 13 570). jedoch findet dabei eine Dichtleiste herkömmlicher Art Verwendung, deren einzige Aufgabe eben das Abdichten ist. Sie kann keinerlei tragende Funktion übernehmen und auch nicht die Aufgabe eines Wärmeisolators zur Verhinderung einer Kältebrücke.
Es ist auch vorbekannt, ein aus zwei Profilen oder dergleichen bestehendes Gehäuse einer Lüftung über isolierende Leisten miteinander zu Verbinden, jedoch handelt es sich dabei um keine Schieberlüftung, weswegen sich das Problem einer Abdichtung eines verschiebbaren Teils, rt?mlich des Lüftungsschiebers, bei diesem Stand der'Technik gar nicht stellt,
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß jeder seinem Schieber zugeordnete U-Schenkel oder der U-Mittejsteg jedes Verrastglieds mit der geneigt zur Schieberebene angeordneten Dichtleiste einstückig gefertigt ist. Dies vereinfacht nicht nur die Montage, sondern verhindert auch das unglückliche Zusammentreffen von Toleranzen in diesem Bereich.
Eine andere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß jede Dichtleiste als sogenannte Hart-Weich-Dichtleiste ausgebildet ist, wobei ihr freies, am Schieber anliegendes Ende aus hartem und ihr Anlenkende aus weicherem Material, insbesondere Kunststoff, hergestellt sind. Die Fertigung solcher Hart-Weich-Elemente ist technisch kein Problem und bringt in der Praxis einen erheblichen Vorteil mit sich. Das weichere Material zeichnet sich durch ein gutes elastisches Verhalten aus, ermöglicht ein dichtes Anschmiegen und damit gutes Abdichten und kann auch schwingungsdämpfend wirken. Demgegenüber zeichnet sich der härtere Teil einer solchen Kombination durch eine hohe Verschleißfestigkeit und somit lange Lebensdauer . jS.
In der nachfolgenden Beschreibung ei,ier bevorzugten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung noch näher erläutert.
Die Zeichnung zeigt ein solches Ausführungsbeispiel anhand e'nes vertikalen Querschnitts durch eine horizontale Schieberlüftung.
Die Schieberlüftung besteht im wesentlichen aus den beiden Grundkörpern 1 und 2 und den daran senkrecht zur Bildebene verschiebbar gelagerten Schiebern 3 bzw. 4 sowie den beiden lsolations-Profilleisten 5 und 6. welche die beiden Grundkörper 1 und 2 unter Bildung einer Kammer 7 wärmeisolierend miteinander verbinden. An den beiden Schmalseiten der Schieberlüftung ist die Kammer mittels nicht näher dargestellter Endstücke verschlossen, von denen eines gleichzeitig als Antrieb ausgebildet sein kann. Letzterer ist mit den beiden innenliegenden Schiebern 3 und 4 oder einem zwischen beide eingesetzten Kupplungsstück verbunden, so <.!aß die Schieber gleichzeitig und gleichsinnig bewegt werden können. Der Schieber 3 ist mit etwa rechteckigen Lüftungsschlitzen 5 versehen, während der Schieber 4 Lüftungsöffnungen besitzt, die aus Gruppen kleiner Lüftungslöcher 9 bestehen. Diese Gruppen bestehen ihrerseits aus Längs- und Querreihen der kleinen Lüftungslöcher, deren Platzbedart insgesamt etwa demjenigen eines Lüftungsschlitzes 10 des Grundkörpers 2 entspricht. Zwischen den Lüftungsschlitzen 10 bzw. den Lüftungsöffnungsgruppen des Schiebers 4 sind Stege, deren Abmessungen etwa denjenigen der Lüftunpsschlitze 10 entsprechen.
Die Lüftungsschlitze des Grundkörpers 1 sind beim Ausführungsbeispiel aufgrund von jeweils zwei Stegen 11 i'nd J2 dreigeteilt, wobei an den beiden Stegen jeweils der leicht geneigt nach außen unten verlaufende eine Schenkel zweier winkelförmiger Wetterie>sten 13 und 14 angesetzt ist. Oberhalb des obersttn Lüftungs-Teilschlitzes 15 befindet sich eine weitere Wetterleiste 16. an die sich unnittelbar ein Versteifungswinkel 17 anschließt. Außerdem ist am unteren Ende jedes LüftungsTeilschlitzes eine Abtropfnase 18 angeformt= An seinem unteren Längsrand 19 trägt der Griincjkörper 1 einen rechtwinkligen Glässcheibeh-Aii'schlag 20, Aufgrund dieser Ausbildung eignet sich diese Schieberlüftung zum Aufsetzen auf eine Scheibe( d, h. diese Sehieberlüftung ist für den Einbau in einen Glasfalz Vorgesehen.
Die beiden Grundkörper 1 und 2 sind, wie bereits ausgeführt wurde, über Isolations-Profilleisten 5 und 6 am oberen bzw. unteren Längsrand der beiden Grundkörper miteinander verbunden, welche den Wärmeübergang von einem Grundkörper zum anderen unterbinden oder zumindest erschweren. Diese Isolations-Profilleislen 5 und 6 sind, wie man der Zeichnung entnehmen kann, in ganz besonderer Weise gestaltet und ausgebildet. Außerdem findet eine schnappende bzw. rastende Verbindung zwischen jedem der beiden Grundkörper 1 und 2 und den dazwischen liegenden Isolations-Profilleisten 5 und 6 statt. Zu diesem Zweck befinden sich am oberen und unteren Längsrand beider Grundkörper im Querschnitt U-förmige Verrastaufnahmen 21 und 22 bzw. 23 und 24. In jede ist ein im Querschnitt ebenfalls etwa U-förmiges Verraslglied 25, 26 bzw. 27,28 der zugeordneten Isolations-Profilleiste 5 bzw. 6 eingerastet. An die freien Enden der U-Schenkel der Verrastaufnahmen und der Verrastglieder sind Vcffäsiwüiäic ängeiöffnt, welche einander ii'i uer aus der Zeichnung ersichtlichen Weise hintergreifen.
Anden Innenseiten der beiden Schieber 3 und 4 liegen Dichtleisten 29,30 bzw. 31,32 an. Diese sind einstückig mit den beiden gleich ausgebildeten und spiegelbildlich angeordneten isolations-Profilleisten 5 und 6 hergestellt. Ihre Ebene verläuft geneigt zu derjenigen der Schieber 3 bzw. 4 und ihre Aufgabe besteht darin, die Schieber gegen die Innenfläche ihres Grundkörpers drücken, um dadurch deren Fugendichtheit zu verbessern. Infolgedessen müssen sie eine ausreichende Eigenelastizität besitzen. Andererseits sind ihre anliegenden Dichtlippen beim öffnen und Schließen dieser Schieberlüfiung einer gewissen Reibung unterworfen und sie müssen infolgedessen zumindest in diesem Bereich vergleichsweise widerstandsfähig sein. Aus diesem Grunde ist jede Dichtleiste 29, 30; 31, 32 als sogenannte Hart-Weich-Dichtleiste ausgebildet, wobei ihr freies, am Schieber anliegendes Ende 33 aus hartem Und ihr Anlenkende bzw. ihr restlicher Teil aus weicherem Material mit entsprechender Elastizität hergestellt sind. Dabei ist der anliegende Dichlleistenrand 33 etwas verdickt und im Querschnitt etwa kreisförmig.
Die U-Miltelstücke der beiden Verrastglieder 25, 28 bzw. 26, 27 sind mittels eines im Querschnitt etwa T-förfnigen Stegs 34 bzw. 35 einstückig miteinander verbunden. Dabei bildet der T-Quersleg 36 bzw. 37 je eine Abstützung für die beidseits angeordneten
in Dichtleisten 29 und 32 bzw. 30 und 31, insbesondere deren freie Leislenränder 33. Diese Ausführung ermöglicht es, auf separate Führungen an den Grundkörpern 1 und 2 für ihre Schieber 3 bzw. 4 zu verzichten.
Die beiden Isolations-Profilleisten 5 und 6 haben mehrere, im seillichen Abstand angeordnete Befestigungsbohrungen 38, die mit entsprechenden Bohrungen 39 bzw. 40 der beiden Grundkörper 1 bzw. 2 fluchten. Außerdem liegen die Achsen der Befestigungsbohrun-
m gen 38 ifi den ΜίίίεΙευεΠεΓι uef li-iöf niigcn VciTäiigncder 25 bis 28. Bei Anordnung eines Versteifungswinkels 17 besitzt dessen vertikaler Schenkel eine Bohrung 41, die mit den übrigen genannten Bohrungen ebenfalls fluchtet. Infolgedessen kann man über alle diese Bohrungen die Schieberlüftung an ein nicht dargestelltes Element, beispielsweise einen Blendrahmen od. dgl., anschrauben. Das dem Grundkörper 2 zugeordnete Ende der Befestigungsbohrungen 36 ist erweitert und nimmt -Jen Schraubenkopf auf. Damit ist die Schraube wärmeisoliert gehalten, so daß auch im Bereich dieser Befestigungsmittel keine Kältebrücken entstehen. Die Ansenkung ist mit 42 bezeichnet. Jede der beiden Isolations-Profilleisten 5 und 6 weist an ihrem außen gelegenen Längsrand eine insbesondere im Querschnitt etwa winkelförmige Befestigungsnut 43 bzw. 44 für einen nicht gezeigten Glasscheibenanschlag auf. Damit erreicht man auch in diesem Bereich eine iihermische Trennung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Schieberlüftung mit zwei Grundkörpern und zwei gleichzeitig sowie gleichsinnig miteinander verscniebbaren Lüftungsschiebern, wobei die Grundkörper über zumindest ihren Längsrändern zugeordnete Profilleisten miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den beiden Längsrändern jedes Grundkörpers (1,2) eine im Querschnitt U-förmige Verrastaufnahme )0 (21, 22; 23, 24) befindet, in die je ein im Querschnitt ebenfalls etwa U-förmiges Verrastglied (25, 26; 27, 28) der zugeordneten Isolations-Profilleiste (5, 6) einrastet, wobei die U-Schenkel der Verrastaufnahmen und der Verrastglieder an ihren freien ri Schenkelenden einander hintergreifende Verrastwülste aufweisen, und daß jeder seinem Schieber (3,
    4) zugeordnete U-Schenkel oder der U-Mittelsteg jedes Verrastglieds (25, 26; 27, 28) mit einer geneigt zur Schieberebene angeordneten Dichtleiste (29,32; 30,31) verwinden ist.
    2. Schieberlüfiung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder seinem Schieber (3, 4) zugeordnete U-Schenkel oder der U-Mittelsteg jedes Verrastglieds (25, 26; 27, 28) mit der geneigt zur Schieberebene angeordneten Dichtleiste (29,32; 30,31) einstückig gefertigt ist
    3. Schieberlüftung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Dichtleiste (29, 32; 30, 31) als sogenannte Hart-Weich-Dichtleiste ausgebildet ist, wobei ihr freies, am Schieber (3, 4) anliegende: Ende (33) aus hartem, und ihr Anlenkende aus weicherem Material, insbesondere Kunststoff, hergestellt sind.
    4. Schieberlüftung nach \nspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der anliegende Dichtleistenrand (33) etwas verdickt, insbesondere im Querschnitt etwa kreisförmig ist.
    5. Schieberlüftung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die U-Mittelstege der beiden Verrastglieder (25,28; 26,27) mittels eines im Querschnitt etwa T-förmigen Stegs (34, 35) verbunden, insbesondere einstückig hergestellt sind, desc°n T-Quersteg (36, 37) je eine Abstützung für die beidseits angeordneten Dichtleisten (29, 32; 30, 31), insbesondere deren freie Leistenränder (33) bildet.
    6. Schieberlüftung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch mehrere, in seitlichem Abstand angeordnete Befestigungsbohrungen (38) der beiden Isolations-Profilleisten (5, 6). die mit entsprechenden Bohrungen oder Dun h jchen (39, 40, 41) der beiden Grundkörper (1, 2) fluchten.
    7 .Schieberlüftung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsbohrungen (38) der Isolations-Profilleisten (5, 6) an einem Ende eine Ansenkung (42) od. dgl. aufweisen.
    8. Schieberlüftung nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jede Isolations-Profilleiste (5, 6) an ihrem außen gelegenen Längsrand eine insbesondere im Querschnitt etwa winkelförmige Befestigüngsnüt (43, 44) für einen Glasscheiberianschiag aufweist,
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