DE1997847U - Lueftungsschieber - Google Patents
LueftungsschieberInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24F—AIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
- F24F13/00—Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
- F24F13/08—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates
- F24F13/10—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers
- F24F13/12—Air-flow control members, e.g. louvres, grilles, flaps or guide plates movable, e.g. dampers built up of sliding members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Air-Flow Control Members (AREA)
Description
P.A.539 665*1 ϊ. 9.68
Dr. O. Loesenbeck c-— , |
Dipl.-lng. Stracke
Dipl.-lng. Loesenbeck
48 Bieleieid, Hertorder Slwlje U
Dipl.-lng. Loesenbeck
48 Bieleieid, Hertorder Slwlje U
Vestfalisch.es Metallwerk Franz Schneider, 3492 Brakel, Er.Höxter
Lüftungsschieber
Dir» Neuerung "betrifft einen Lüftungsschieber und ist dadurch
gekennzeichnet j daß er aus zwei teleskopartig ineinander gleitenden ge3.ochten Hohlprofilen od. dgl. besteht, wobei das
Schieberinnenteil mit einen» Bewegungsmechanismus versehen ist, derart j daß der lüftungsschieber in Schließstellung ein auf \
laiftmagsschieber dieser Art haben den wesentlichen Vorteil 5 daß
bei geoffneteia ScHieber eine Sonnsunikation svischen Aussen- tmd
Innenluft erfolgen kann,, während der Schieber in Schlä eßstellung — |
durch seine Ausbildung als Eohiprofil - ein Luftpolster bilde-, |
daß soKOhl wänae- als auch geräxscbisolierend wirkt» |
t Ein wesentliches Herksial der Heuerung bestehe darin, da£ ein aus '
Grundplatte und zvvei auf einander augerichtet en ü-Profilen einstükkig
gebildetes Schiebergehäuse ein als Hohlprofil ausgebildetes
Schieberinnenteil aufnimmt und die Grundplatte sowie die Schen-
kel der U-Profile Aussparungen aufweisen, die mit Durchtrittsöffnuiigen
des Schieberinnenteiles deckungsgleich gehalten sind,
wobei bei Verschiebung des Schieberinnenteiles die zwischen den Durchtrittsöffnungen liegenden Wandungen die Aussparungen des
häüses teilweise abdecken und/oder schliessen.
Durch diese wirtschaftlich vorteilhafte Konstruktion und durch
den günstigen Aufbau des LüftungsSchiebers unter Verwendung
^ von Strangprofilen oder gepressten Teilen aus Aluminium, Kunst-,*,
stoff od. dgl. wird ebenfalls ein hoher Isolierungseffekt erzielt.
Bei einer «eiteren Ausführungsform ist das Schieberinnenteil
als nicht allseitig geschlossenes Hohlprofil ausgebildet, -wobei die Schenkel des im Querschnitt V-förmigen ,Innenteiles gebogen
ausgebildet und an den Enden nach, innen gekröpft sind sowie unter
Torspannung für den L· nscirab in öas Schiebergehäuse stehen.
Bei dieser Ausführung ergibt sich besonders der Vorteil eines
einwandfreien dichten Andrucks des Schiebers an Schiebergeihäuse,
insbesondere ist dieses Ausföhrungsbeispiel sehr preiswert
herstellbar.
Femer kann das Schiebergehäuse aus zwei Gehäus^teilen bestehen,
die durch ümbördelung miteinander verbunden sind, wobei die Gehäuseteile
gebogene Flächen aufweisen, so daß ein etwa ovales
Hohlprofil entsteht, in das ein. eirwa gleichgeformtes Hohlprofil
als Schieberinnenteil unter leichter Spannung eingeschoben ist.
Für die Geräusch- und Wärmeisolierung können im Inneren der
Hohlprofile Kunststoff-Schaumstoffplatten od. dgl. angeordnet
sein, die auf ihrer Länge Ausnehmungen aufweisen, die sich mit den Durchbrüchen decken.
Weitere Kennzeichen und HerKmäie d^r üe^aexOSg erge^es sioi* «us
den Unteransprüchen und den folgenden beschriebenen vorteilhaften
Ausführungsformen. Es zeigen:
"!# Figur 1 eine perspektivische Sückansicht eines Lüftungsschiebers,
fy Figur 2 die Vorderansicht eines abgeänderten Lüftungsschiebers,
Figur 5 väinen Schnitt durch einen Lüftungsschieber entsprechend
der Schnittlinie k - B in Fig. 2.
Figur % einen Querschnitt eines abgeänderten Schieberinnenteiles,
Figur 5 einen Querschnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel
eines Schieberinnenteiles.
In Fig. Ί ist ein Lüftungsschieber mit einem Schiebergehäuse 1
aus Aluminium od. dgl. dargestellt, das aus einer Gehäuseplatte mit zwei auf einander zugekehrt en TJ-Profilen 19 besteht. In die als
Führung dienenden U-Profile 19 ist als Schieb erinnent eil 8 ein
stranggepresstes kastenförmiges Hohlprofil 20 eingeschoben.
Die U-Profile 19 weisen Aussparungen 21 auf, die vorzugsweise deckungsgleich mit den in den Wandungen 23 des Hohlprofils 20
eingearbeiteten Durchbrächen 22 ausgeführt sind.
Damit ist durch die in der Fig. 1 dargestellten offenen St2llung
eine Luftzirkulation gegeben- Bei Verschiebung des Innenteiles 8 in axialer Richtung decken die Za-xschena?3Lüde 24- die
Durchbrüche 22 dichtend ab, «änren-I die ¥ordersci-° des Lüf-
"GungsSchiebers Ί in an sich bekannter Weise durch Verschiebung
von Längsschlitzen od. dgl. im Verhältnis zueinander geschlossen wird*
Ob nun das Hohlprofil 20 stranggezogen ist oder aus einem Blech
geformt wird und zu einem Kasten gebogen ist, ob dieser Kasten nun durch eine Schweissnaht od. dgl. geschlossen wird, ist vollkommen
gleichgültig.
Die Zwischenwände 24- des Schiebergehäuses i können leicht untex-Vorspannung
gestellt werden, so daß der Schieberinnenteil 8 also bei diesem Ausführungsbeispiel das Hohlprofil 20 unter Spannung **
auf der Rückwandflache der Gehäuseplatte 18 aufliegt.
Eir\ weiteres Ausführungsbeispiel eines Lüftungsschiebers 1 '■
stellt die Fig. 2 dar» Den Querschnitt dazu entsprechend der \
Schnittlinie A-B aeigt die S1Ig. 3. ;
Die aus Blech od*. dgl. gewölbt ausgebildeten Schiebergehäusewandungen
2 und 3 sind miteinander durch Umbördelung der Seitenkanten
25 des Teiles 2 fest verbunden. In diesem Schiebergehäuse
1 liegt axial verschiebbar und durch einen beliebigen Bewegungsmechanismus
gesteuert» ein ebenfalls mit Durchtrittsöffnungei. versehenes Hohlprofil als Schieberinnente^.1 8, das innenseitig
mit Fliegengase 26 ausgestattet ist. Sowohl die Schiebergehäusewandungen
2 und 3 als auch das Schieberinnenteil 8
tragen in an sich bekannter Weise beliebig geformte Öffnungen 12, 13, 14, 15c Decken sich die öffnungen, so ist ein Durchströmen
der Luft gegeben=
Das Schieberinnenteil 8 ist bei dieser Ausführung einstückig,
J997847
z.B. als Blec^-ihohlprofil ausgebildet und weist ebenfalls wie
das Schiebergehäuse 1 leicht gevjölbte Wandungen, auf, wodurch in
ineinandergeschobenem Zustand eine leichte Spannung erzielt vird, die eine !Flächendichtigkeit zwischen G-ehäusewandung und
Schieberwandung erwirkt.
Durch die Wahl leicht unterschiedlicher Krümmungen besteht die Möglichkeit, den Schieberinsenteil 8 unter stärkerer Yorspannung
in aas Gehäuse 1 einzupressen und damit eine Di<- itigkeit
der Flachen aufeinander zu erhöhen«
Ein abgeändertes Ausführuagsbeispiel eines Schieberinnenteiles
ist in Fig. 3- dargestellt, bei dem das So&ieberinaenteil 8 aus
einem V-förmig gebogenen BlecLteil besteht, dessen offene Seitenkanten
52 nach innen eingezogen sind. Me Schenkel des V-förmigen Bleches sind gewölbt, wodurch hier, wie beim Beispiel
der Fig. 3, der Spannungseffekt beim Einsetzen in ein
sprechendes Schiebergehäu 3 1 bei gleichzeitiger Dichtigkeit durch Flächenandruck erzielt wird.
In Fig. 5 ist ein weiterhin abgeändertes Ausführungsbeispiel
eines Lüftungsschiebers aus stranggezogenen zusammengesetzten
Profilen dargestellt.
Dieser Schieber kann wahlweise als Normalschieber oder auch als dichtender Lüftungsschieber eingesetzt werden.
Bei diesem Lüftungsschieber ist der Gehäuseteilplatte 2 eine Trägerplatte 33 vorgesetzt, die mit der Gehäuseteilplatte 2
formschlüssig ineinandergreifend verbunden ist. Die öii'äger—
platte 33 ist dazu rahmenartig ausgebildet und mit einschi^bbaren
Wetterschenkeln 34· versehen.
Durch ein Distanzstück 36 ist das Schiebergehäuseteil 2 mit
einem dahinterliegenden Schiebergehäuseteil 3 verbunden, wobei
das Distanzstück 36 ü-formige Ausnehmungen 3? aufweist, in die
Pliegengaze 38 eingezogen ist.
(.* Die Schieberinnenteile 9 und 10 sind miteinander zwecks gleich-("
läufiger Verschiebung zum Schliessen und öffnen verbunden. In
geschlossener Stellung bildet sich dabei ein Luftraum 40, der
„, als Isolierung wirkt. Dabei ist as möglich, diesen Luftraum
mit einer Kunststoff-Schaumstoffplatte od. dgl. 4-1 auszufüllen,
die eine Axialverschiebung der Schieberinnenteile 9 und "10 nicht
behindert.
Derartige Kunststoff-Schaumstoffplatten od.dgl. können auch
bei sämtlichen Ausführungsbeispielen Verwendung finden. Sie
müssen lediglich Durchtrittsöffnungen aufweisen, die sich bei
Mitlauf der Kunststoff-Schaumstoffplatten mit denan des Schieberinnenteiles
8 decken oder bei ortsfester Arretierung mit denen des Schiebergehäuses 1. Dieses Ausfüllen des Zwischenraumes
mit einer Isolierplatte od. dgl. hat den Vorteil, daß auch bei geöffnetem Schieber eine gewisse Geräuschminderung
vorhanden ist. Sämtliche Teile sind vorzugsweise kulissenführungsartig miteinander verbunden. Sie können auf Länge geschnitten
werden, so daß der Schieber in sämtlichen Längen hergestellt werden kann» die benötigt werden.
Es liegt im Rahmen der !feuerung, daß scmoKL das £5c]iiel>ergenäuse
als auch das Sckieoeri/Hienteil eines
aus Kunststoff gefertigt werden kann.
Claims (8)
1. Lüftungsschieber, bestehend aus Schiebergehäuse u
St berinnenteil, dadurch gekennzeich
^. daß er aus zwei teleskopartig ineiueiider-gleit enden g
Hohlprofilen od. dgl. besteht, wobei das Schieberinn
mit einem Bewegungsmechanismus (7) vorsehen ist, dei
der Lüftungsschieber in Schließstellung ein auf seir geschlossenes Hohlprofil bildet.
2. Lüftungsschieber nach Anspruch 1, dadurch gekenns
daß ein aus Grundplatte (18) und zwei aufeinanderzu
\) ten U-Profilen (19) einstückig gebildetes Schieberg«
f\ als Hohlprofil (20) ausgebildetes Schieberinnenteil
nimmt und die Grundplatte (18) sowie die Schenkel d'
file (19) Aussparungen (21) aufweisen, die mit Durc] nungen (22) des Schieberinnenteiles (8) deckungsgle
ten sind, wobei bei Verschiebung des Schieberinnent die zwischen den Durchtrittsöffnungen (22) liegende
(2A-) die Durchbrüche (22) des Schiebergehäuses (1) abdecken und/oder schliessen.
3. Lüftungsschieber nach Anspruch 1 und 2, dadurch net, daß Zwischenwände (2A-) des Schiebergehäur es (1
191
-Z-
unter Vorspannung gestellt sind, derart, daß der Schieberinnenteil
(8) unter Spannung auf der Rückwandf lache der Gehäuseplatte
(18) aufliegt.
4-. Lüftungsschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schieberinnenteil (6) als nicht allseitig geschlossenes Hohlprofil ausgebildet ist, wobei die Schenkel des im
Querschnitt 'V-förmigen Innenteiles (8) gebogen ausgebildet
und an den Enden (52) nach innen gekröpft sind sowie unter
^n. Torspannung für den Einschub in das Schiebergehäuse (1) stehen.
)
5. Lüftungsschieber nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schiebergehäuse (1) aus zwei Gehäuseteilen (2, 3) besteht, die durch Umbo^lelung (25) miteinander verbunden sind,
wobei die Gehäuseteile (2, 3) gebogene Flächen aufweisen, so
daß ein etwa ovales Hohlprofil entsteht, in das ein etwa gleichgeformtts
Hohlprofil als Schieberinnenteil (8) unter leichter
/ Spannung eingeschoben ist.
6. Lüftungsschieber nach Anspruch 1 und 5? dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandungen (2, 3> 23) von Schiebergehäuse (1) und
Schieberinnenteil (8, 20) in der Vertikalkrummung ihrer Flächen unterschiedliche Krümmungsgrade aufweisen, derart, daß das
Schieberinnenteil (8, 20) unter Vorspannung; im Gehäuse (1) einsetzbar
ist*
7· Lüftungsschieber nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der Hohlprofile (8, 20) Kunststoff-Schaumstoffplatten (41) od. dgl. ange-
ordnet sind, die auf ihrer Länge Ausnehmungen aufweisen, die sich mit den Durchbrächen (22) decken.
8. Lüftungssckieber nach Anspruch Λ und einem der nachfolgenden
Ansprüche , dääxtrcn. gsk«xiiSexciuiBTi 5 ϊίδί? ΐίχ
(1) als auch Schieberinnenteil (8, $>·, 10) aus "Kunststoff bestehen.
I
9„ Lüftungsschieber nach Anspruch 1 und einem der nachfolgenden \
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an Schiebergehäuse (1) \
an der Gehäuseteilplatte(2) ioriiscM.us.slg· einsehiebbare Wetterschenkel
(34-) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997847U DE1997847U (de) | 1968-09-11 | 1968-09-11 | Lueftungsschieber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997847U DE1997847U (de) | 1968-09-11 | 1968-09-11 | Lueftungsschieber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1997847U true DE1997847U (de) | 1968-12-05 |
Family
ID=33438831
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1997847U Expired DE1997847U (de) | 1968-09-11 | 1968-09-11 | Lueftungsschieber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1997847U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3034765A1 (de) * | 1980-09-15 | 1982-03-25 | Gretsch-Unitas Gmbh Baubeschlagfabrik, 7257 Ditzingen | Schieberlueftung |
| DE3802597A1 (de) * | 1988-01-29 | 1989-08-10 | Duerr Gmbh & Co | Spritzkabine |
-
1968
- 1968-09-11 DE DE1997847U patent/DE1997847U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3034765A1 (de) * | 1980-09-15 | 1982-03-25 | Gretsch-Unitas Gmbh Baubeschlagfabrik, 7257 Ditzingen | Schieberlueftung |
| DE3802597A1 (de) * | 1988-01-29 | 1989-08-10 | Duerr Gmbh & Co | Spritzkabine |
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