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DE20008856U1 - Treibstangenbeschlag-System mit Hochkant-Treibstange und Verzahnungsverbindungseinheit - Google Patents

Treibstangenbeschlag-System mit Hochkant-Treibstange und Verzahnungsverbindungseinheit

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Publication number
DE20008856U1
DE20008856U1 DE20008856U DE20008856U DE20008856U1 DE 20008856 U1 DE20008856 U1 DE 20008856U1 DE 20008856 U DE20008856 U DE 20008856U DE 20008856 U DE20008856 U DE 20008856U DE 20008856 U1 DE20008856 U1 DE 20008856U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive rod
tooth
recess
upright
rod element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE20008856U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Original Assignee
Aug Winkhaus GmbH and Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Aug Winkhaus GmbH and Co KG filed Critical Aug Winkhaus GmbH and Co KG
Priority to DE20008856U priority Critical patent/DE20008856U1/de
Publication of DE20008856U1 publication Critical patent/DE20008856U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/20Coupling means for sliding bars, rods, or cables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

WTG26T1
Treibstangenbeschlag-System mit Hochkant-Treibstange und Ver-
zahnungsverbindungseinheit
Die Erfindung betrifft ein Treibstangenbeschlag-System für einen Flügelrahmen mit wenigstens einem Abschnitt eines Aufnahmenutprofils eines Dreh-Kipp-Fensters oder einer Dreh-Kipp-Tür, das aufweist
- wenigstens eine Funktionseinheit mit wenigstens einem Funktionstreibstangenelement und
wenigstens ein Treibstangenelement die mit - wenigstens einem Koppelelement zu verbinden sind.
Aus der DE-OS 22 42 305 ist ein Bauteilsystem für Treibstangenbeschläge bekannt, mit dem ein Flügelrahmen eines Dreh-Kipp-Fensters beschlagen wird. Auf die Ecken des Flügelrahmens werden Eckumlenkungen und zwischen ihnen ein Verschlußbeschlag montiert, der sich aus einem Betätigungsgetriebe, einem Kupplungsschieber sowie zwei Riegelschiebern zusammensetzt. An einer der Schmalseiten des Flügelrahmens ist eine Ausstellvorrichtung aufgesetzt. Der Verschlußbeschlag, die Eckumlenkungen und die Ausstellvorrichtung sind jeweils durch Treibstangenstücke verbunden, die an ihren Enden Kupplungselemente aufweisen. Die Kupplungselemente werden durch Zapfen gebildet, die an der Unterseite von mit dem Bauteilen einstückig hergestellten Endlappen sitzen.
Um bei diesem Bauteilsystem den Schieber derart auszugestalten, daß er auch bei dem Anwendungsfall der gegenläufig in den Führungskanal einzuschiebenden Beschlagteile anwendbar ist unter Beibehaltung eines gemeinsamen Einhängeablaufes, ist es aus der DE 195 06 106 C2 bekannt, den Schieber mit einer den Kupplungszapfen teilenden Sollbruchstelle zu versehen.
Zwar kann der Schieber jetzt für unterschiedlichste Einsatzfälle genutzt werden. Eine aufwendige Montage der Teile der Treibstangenbeschläge von Hand an den Flügelrahmen muß aber noch wie vor vorgenommen werden.
Aus der DE 196 07 366 Al ist ein Treibstangenbeschlag-Montagesatz für den Flügel eines Dreh-Kipp-Fensters bekannt, der identische Eckumlenkungen für beliebige Flügelecken, eine Oberschiene zum Zusammenwirken mit einer Ausstelleinrichtung, ein Treibstangenantriebselement und identische, einseitig ablängbare Verbindungseinheiten einsetzt.
Auch wenn alle Kupplungselemente und alle Kupplungsgegenelemente jeweils identisch ausgebildet und miteinander verkoppelbar sind, ist der notwendige Montageaufwand immer noch zu hoch.
Aus dem AT-Prospekt der Firma Mayer & Co. Beschläge GmbH: MA-CO TECHNO GRAMM, S. 10, ist ein Beschlagsystem bekannt, bei dem allerdings nur die Stulpschienen mit einer Verzahnungs-Verbindungseinheit, bestehend aus einer Anschlußverzahnungsausnehmung mit einer Innenverzahnung und einem Zahnkörper mit einer Außenverzahnung, verbunden werden.
Es stellt sich deshalb die Aufgabe, ein Treibstangenbeschlag-System der eingangs genannten Art so weiter zu entwickeln,
daß der Montageaufwand bei einem einfachen und kostengünstigen Aufbau weiter gesenkt wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 oder 2 gelöst.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Verzahnungsverbindungseinheit auf die Verbindung zwischen den Treibstangen und den Anschlußprofilelementen der Funktionseinheiten übertragen wird. Dadurch, daß
das Treibstangenelement über einen Zahnkörper mit einer Au-
ßenverzahnung verfügt, der in die Anschlußzahnausnehmung einfach eingesetzt zu werden braucht, können Längentoleranzen
bei dem Verbinden durch die Verzahnungen ausgeglichen werden. Die Verbindung stellt sich so als ein einfaches Verhaken dar. Eine Anpassung an die Fensterabmessungen ist einfach dadurch möglich, daß die mit der Verzahnung ein Endes vorkonfektionierte
Treibstange anderen Endes unmittelbar vor der Montage auf das benötigte Maß gekürzt und eine Treibstangeverbindungsausnehmung
und eine Treibstangenhakenelement nur noch
eingebracht zu werden braucht. Diese Arbeiten können an Ort
und Stelle mit einfachen Werkzeugen vorgenommen werden. Die
Verbindung wird durch ein einfaches Einhaken realisiert, wobei ein körperseitiger Treibstangensteg mit umfaßt werden
kann. Hierdurch können die Funktionseinheiten schnell und genau miteinander verbunden werden.
Durch das Ausrüsten sämtlicher Funktionstreibstangenelemente mit denselben Anschluß&zgr;ahnausnehmungen ist es möglich, beide Varianten der Hochkant-Treibstangenelemente und beide Varianten der Zähnehaltekörper mit ihren Zahnkörpern einzusetzen.
Fertigungstechnisch läßt sich besonders günstig die zweite
Ausführungsform der Hochkant-Treibstangenelemente mit der
zweiten Ausführungsform der Zähnehaltekörper ausbilden. In
diesem Fall braucht das Ende des Hochkant-Treibstangenelementes nur gestaucht oder gewellt profiliert zu werden. Die nach außenstehenden Wellen des Profils stellen so die Zahnkörper dar, in die die Verzahnung durch Fräsen oder dergleichen eingebracht werden kann. Die Wellenform dieser Zahnkörper gestattet es, an nur einem der Zahnkörper die Verzahnung einzubringen, so daß die andere oder die anderen Ausbuchtungen lediglich die Aufgabe eines Gegendruckkörpers wahrnehmen. Diese zweite Ausführungsform stellt eine sehr kostengünstige und effiziente Variante dar.
Durch die in den Unteransprüchen 3 bis 16 aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Anspruch loder 2 angegebenen Treibstangenbeschlag-Systems möglich.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Flügelrahmen mit einem Treibstangenbeschlag-System;
Fig. 2 eine Anschlußausnehmung für eine Verzahnungsverbindungseinheit an einem Funktionstreibstangenelement
einer Funktionseinheit eines Treibstangenbeschlag-Systems gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine erste Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers mit einem ersten Zahnkörper für eine Anschlußzahnausnehmung einer Verzahnungsverbindungseinheit ge
mäß Fig. 2;
Fig. 4. eine erste Ausführungsform eines Hochkant-Treibstangenelementes eines Treibstangenbeschlag-Systems gemäß Fig. 1 für eine Anschlußzahnausneh-
mung gemäß Fig. 2 oder eine erste Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers gemäß Fig. 3;
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform eines Hochkant-Treibstangenelementes mit einer zweiten Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers mit zweiten Zahn
körpern für eine Anschluß&zgr;ahnausnehmung einer Zahnverbindungseinheit gemäß Fig. 2;
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers gemäß Fig. 3;
Fig. 7 einen Schnitt durch einen Zähnehaltekörper gemäß Fig. 6 entlang der Linie VII-VII;
Fig. 8 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers gemäß Fig. 3;
Fig. 9 einen Schnitt durch einen Zähnehaltekörper gemäß Fig. 6 entlang der Linie IX-IX;
Fig. 10 eine Rücksicht auf eine erste Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers gemäß Fig. 3;
Fig. 11 eine vergrößerte Darstellung eines Zahnkörpers eines Zähnehaltekörpers gemäß Fig. 10;
Fig. 12 eine erste Ausführungsform eines Hochkant-
Treibstangenelementes gemäß Fig. 4 in verschiedenen Längen;
Fig. 13 eine vergrößerte Darstellung einer Einzelheit X eines Hochkant-Treibstangenelementes gemäß Fig. 12;
Fig. 14 eine Verzahnungsverbindungseinheit mit einer Anschluß &zgr;ahnausnehmung gemäß Fig. 2 und einer zweiten Ausführungsform eines Hochkant-Treibstangenele-
mentes mit einer zweiten Ausführungsform eines Zähnehaltekörpers gemäß Fig. 5 in einer schematischen, teilweise geschnittenen Seitenansicht;
Fig. 15 eine Draufsicht auf eine Verzahnungsverbindungseinheit gemäß Fig. 14 und
Fig. 16a und 16 b
eine in eine Beschlagaufnahmenut eines Fensterprofils eingesetzte erste oder zweite Ausführungsform eines Hochkant-Treibstangenelementes in einer schematischen Schnittdarstellung.
Fig. 1 zeigt einen Flügelrahmen 100, der mit einem Treibstangenbeschlag-System beschlagen ist.
Mit dem Treibstangenbeschlag-Systems ist es möglich, mit Hilfe eines Griffelementes (nicht dargestellt, das in einer Getriebeeinheit 53 angeordnet ist, den Flügelrahmen in einem Fensterrahmen zu drehen bzw. zu verkippen.
Zu diesem Zweck weist das Treibstangenbeschlag-System eine Schereneinheit 51 mit einem Scherenlager 55, zwei Eckumlenkungen 52 und eine Verriegelungseinheit 54 auf, die zusammen mit der Getriebeeinheit 53 die Funktionseinheiten des Systems darstellen. Diese Funktionseinheiten werden durch Treibstangenelemente verbunden und weisen wenigstens teilweise Verriegelungszapfen 56 auf. An einer Ecke des Flügelrahmens ist ein Dreh-Kipp-Gelenk 57 angebracht.
Diese Treibstangenelemente sind in der Regel Flachprofile, die auf ihrer Breitseite liegend Verwendung finden.
Wie Fig. 2 bis 16b zeigen, kommen hier Hochkant-Treibstangenelemente 1, 2 zum Einsatz, die auf ihrer Schmalseite 1.2, 2.1 abstützen und bewegt werden.
Außer den Hochkant-Treibstangenelementen 1, 2 stellt die Verzahnungsverbindungseinheit eine weitere, sehr wesentliche Komponente des Treibstangenbeschlag-Systems dar.
Fig. 2 zeigt ein Funktionstreibstangenelement 20, über das die Funktionseinheiten verfügen. In dieses Funktionstrebstangenelement 20 ist eine längliche Anschlußzahnausnehmung 21 mit einer Innenverzahnung 22 eingebracht. Die Ausnehmung 21 weist einen körperseitig begrenzenden Treibstangensteg 25 auf. Die Anschlußzahnausnehmung 21 kann zwischen 10 und 25 mm, vorzugsweise 18 mm, lang sein. An die Anschlußzahnausnehmung mit der Innenverzahnung schließt sich eine Funktionsprofilsausnehmung 23 an.
Die Anschlußzahnausnehmung 21 mit der Innenverzahnung 22 bildet den ersten Baustein der Verzahnungsverbindungseinheit.
In den Fig. 3 und 7 bis 10 ist ein Zähnehaltekörper 7 dargestellt, an dem ein Zahnkörper 5 angeordnet ist. Der Zähnehaltekörper 7 ist als Quader ausgebildet, unter dem sich der Zahnkörper 5 mit einer Außenverzahnung 9 befindet. Die Außenverzahnungen 9 liegen, wie insbesondere Fig. 11 zeigt, sich gegenüber.
An dem dem Zahnkörper 5 gegenüberliegenden Ende des Zähnehaltekörpers 7 befindet sich eine Treibstangenaufnahmeausnehmung 14, die in Richtung Zahnkörper 5 in eine Hakenaufnahmeausnehmung 13 übergeht. Neben dem Zahnkörper 5 ist in den Zähnehaltekörper 7 eine Zahnkörperausnehmung 17 (vgl. insbesondere Fig. 3 und Fig. 7) eingebracht.·
In die obere Fläche des Zähnehaltekörpers 7 sind neben den beiden Ausnehmungen 13, 14 zwei Zähnehaltekörperausnehmungen 15 eingebracht.
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Der Zähnehaltekörper mit dem Zahnkörper und den beschriebenen Ausnehmungen ist als Leichtmetall-Gußkörper geformt. Wie insbesondere Fig. 10 zeigt, ist mit 24 eine Nestnummervertiefung bezeichnet, in der eine fortlaufende Nestnumitier beim Formen eingeprägt wird.
Der beschriebene Zähnehaltekörper 7 mit dem beschriebenen Zahnkörper 5 bildet den zweiten Baustein der Verzahnungsverbindungseinheit.
Wie insbesondere Fig. 4, 12 und 13 zeigen, ist das Hochkant-Treibstangenelement 1 ein Flachprofil mit einer Breite von etwa 3 mm und einer Höhe von etwa 8 mm. Selbstverständlich können auch Profile anderer Abmessungen Verwendung finden.
Einendig ist das Hochkant-Treibstangenelement 1 mit einer Treibstangenverbindungsausnehmung 11 versehen, so daß sich ein Treibstangenhakenelement 12 (vgl. insbesondere Fig. 13) ergibt.
Unmittelbar hinter der Treibstangenverbindungsausnehmung 11 ist, wie insbesondere Fig. 12 zeigt, eine Schiebeausnehmung 16 eingebracht, an die sich bei längeren Profilen 1 weitere solcher Schiebeausnehmungen in bestimmten Abständen anschließen.
Das Treibstangenhakenelement 12 mit der dahinterliegenden Treibstangenverbindungsausnehmung 11 bildet den dritten Baustein der Verzahnungsverbindungseinheit.
In den Fig. 5, 14 und 15 ist das Hochkant-Treibstangenelement 2 gezeigt. Das Hochkant-Treibstangenelement besteht ebenfalls aus einem Flachprofil mit den bereits genannten Abmaßen, insbesondere 3x8 mm. Besonders hervorzuheben ist, daß das eine Ende des Treibstangenelementes 2 durch Stauchen oder Verfor-
men wellenförmig gestaltet ist, so daß das Hochkant-Treibstangenelement 2 in wenigstens einen Zähnehaltekörper 8 übergeht. Wie insbesondere Fig. 5 deutlich macht, schließen sich hier an das Element 2 drei Zähnehaltekörper 8 an, die jeweils einen Zahnkörper 6 mit einer Außenverzahnung 10 aufweisen.
Die Zähnehaltekörper 8 mit den Zahnkörpern 6 mit den Außenverzahnungen 10 stellen eine Alternative zum zweiten mit dem dritten Baustein dar oder bilden den vierten Baustein der Verzahnungsverbindungseinheit dar.
Denn es wird deutlich, daß in die Anschlußzahnausnehmung 21 das Treibstangenhakeneiement 12, der Zähnehaltekörper 7 mit dem Zahnkörper 5 und die Zähnehaltekörper 8 mit den Zahnkörpern 6 einsetzbar sind. Durch die Verzahnungen ist es möglieh, Längendifferenzen auszugleichen.
Das Montieren und Einsetzen des Beschlag-Systems gemäß den Ausführungsbeispielen sei anhand der Fig. 1 bis 16b erläutert:
Der Flügelrahmen 100 ist mit einem umlaufenden Aufnahmenutprofil 31 versehen, das im Querschnitt entweder T-förmig (vgl. Fig. 16a) oder U-förmig (vgl. Fig. 16b) ist.
Zwischen den einzelnen Funktionseinheiten werden in das Aufnahmenutprofil 31 beabstandet untereinander Führungskörperelemente 32 eingesetzt.
Die einzelnen Führungskörperelemente 32 sind, wie insbesondere Fig. 16a und 16b zeigen, im Querschnitt U-förmig ausgebildet. Sie sind Kunststoffkörper, in die eine Beschlagaufnahmenut 33 eingebracht ist. Hierdurch entstehen zu beiden Seiten der Beschlagaufnahmenut 33 zwei sich gegenüberliegende Klemm-
körperelemente 34. Diese sind an ihren Innenseiten abgewinkelt ausgebildet.
Kommen Hochkant-Treibstangenelemente 1 zum Einsatz, werden diese ausgemessen, auf Länge geschnitten und am gegenüberliegenden Ende eine weitere Treibstangenverbindungsausnehmung 11 eingebracht, so daß ein weiteres Treibstangenhakenelement 12 entsteht. Die Treibstangenverbindungsausnehmung 11 und die Treibstangenhakenelemente sind jeweils etwa 5 mm breit.
Anschließend wird der Zähnehaltekörper 7 hergenommen und das Treibstangenhakenelement 12 in die Hakenaufnahmeausnehmung 13 eingehakt. Die dahinterliegende Treibstangenaufnahmeausnehmung 14 nimmt das hinter der Ausnehmung 11 liegende Stück des Hochkant-Treibstangenelementes 1 auf.
Das derart vorbereitete Hochkant-Treibstangenelement 1 wird auf der einen Seite mit seinem Treibstangenhakenelement 12 (nicht dargestellt) in die Anschluß&zgr;ahnausnehmung 21 des Funktionstreibstangenelementes der Getriebeeinheit 53 eingehakt, so daß der körperseitig begrenzende Treibstangensteg 25 umfaßt wird. Hierdurch wird eine spielfreie Verbindung gewährleistet. Das mit dem Zähnehaltekörper 7 mit dem Zahnkörper 6 versehene Treibstangenhakenelement 12 am gegenüberliegenden Ende wird mit dem Zahnkörper 5 in die Anschlußzahnausnehmung 21 des Funktionstreibstangenelementes 20 der oberen Eckumlenkungseinheit 52 eingesetzt. Die Innen- und die Außen-Verzahnung dieser Verzahnungsverbindungseinheit erlauben es, Montagedifferenzen bzw. Zuschnittdifferenzen auszugleichen, so daß eine straffe Verbindung zwischen diesen beiden Funktionseinheiten entsteht.
Bei dem Verbinden der Funktionseinheiten wird das Hochkant-Treibstangenelement 1 in die Beschlagaufnahmenut 33 der Füh-
rungskörperelemente 32 eingedrückt. Die obere Öffnung erlaubt ein leichtes Eindrücken des Treibstangenelementes 2. Die eingebrachte Schiebeausnehmung 16 gestattet ein geführtes Hin- und Herschieben des Treibstangenelementes 1 in dem Führungskörperelement 32. Die Führungskörperelemente 32 übernehmen dabei sowohl eine führende als auch eine schmierende Funktion, denn Kunststoff erleichtert das Bewegen der aus Metall hergestellten Treibstangenelemente wesentlich besser als zum Beispiel Holz oder Metall.
In die Anschlußzahnausnehmung 21 des anderen Funktionstreibstangenelementes 20 der Getriebeeinheit 53 wird das zugeschnittene Hochkant-Treibstangenelement 2 eingehakt. Dieses Treibstangenelement 2 wird ebenso wie das Treibstangenelement 1 entsprechend auf Länge geschnitten und mit einer Treibstangenverbindungsausnehmung 11 und einem Treibstangenhakeneiement 12 versehen.
Welches Ende des Hochkant-Treibstangenelementes 2 in die Anschlußzahnausnehmung 21 der Getriebeeinheit 53 eingesetzt wird, bleibt dem jeweiligen Monteur überlassen. Da sich die Getriebeeinheit 53 nach beiden Seiten aktiv bewegt, wird es sicherlich vorteilhaft sein, die Zahnkörper 5, 6 hier einzusetzen, damit es zu keinem Verkanten der Hochkant-Treibstangenelemente 1, 2 beim Übertragen der Zug- bzw. Schubbewegungen kommt.
Als besonders vorteilhaft erweist sich bei der Montage die einheitliche Ausgestaltung der Funktionstreibstangenelemente 20 mit einheitlichen Anschlußzahnausnehmungen 21, in die sowohl die einfachen Treibstangenhakenelemente 12 als auch die sehr komfortablen Zahnkörper 5, 6 der Zähnehaltekörper eingesetzt werden können.
Ein weiterer Vorteil der Hochkant-Treibstangenelemente und der beschriebenen Verzahnungsverbindungseinheiten ist, daß die einzelnen Treibstangenelemente mit einem Stulpschienenelement 41 nicht mehr verbunden, sondern nur abgedeckt zu werden brauchen. Anstelle des teuren Stulpschienenelementes 41 reicht ein einfaches Abdeckungsprofil aus einem Kunststoffband oder einem anderen Material aus. Wie Fig. 16b zeigt, kann eine derartige Abdeckung gegebenenfalls auch entfallen, da die Hochkant-Treibstangenelemente 1, 2 fast mit der Oberkante des Fensterprofils 30 abschließen können. Durch eine besondere Ausgestaltung des Aufnahmenutprofils 31 können die Hochkant-Treibstangeneiemente 1, 2 bündig in diesen geführt werden und so im Flügelrahmen 100 unterbracht werden, daß eine einwandfreie Betätigung gegeben ist. Die Schmalseite 1.2, 2.1 der Treibstangenelemente 1, 2 bewegt sich dabei größtenteils über dem Grund des Aufnahmenutprofils 31.

Claims (16)

1. Treibstangenbeschlag-System für einen Flügelrahmen (100) mit wenigstens einem Abschnitt eines Aufnahmenutprofils (31)eines Dreh-Kipp-Fensters oder einer Dreh-Kipp-Tür, das aufweist
- wenigstens eine Funktionseinheit (51, 52, 53, 54) mit wenigstens einem Funktionstreibstangenelement (20) und
- wenigstens ein Treibstangenelement (1, 2), die mit
- wenigstens einem Koppelelement (5, 6, 9, 10, 21, 22) zu verbinden sind,dadurch gekennzeichnet,
- daß das Treibstangenelement (1, 2) als ein Hochkant- Treibstangenelement (1, 2) ausgebildet ist, das mit seiner Schmalseite (1.1, 2.1) wenigstens teilweise abgestützt in dem Aufnahmenutprofil (31) angeordnet ist,
- daß dem Hochkant-Treibstangenelement (1, 2) wenigstens ein Zahnkörper (5, 6) mit einer Außenverzahnung (9, 10) als ein Koppelelement zugeordnet ist und
- daß dem Funktionstreibstangenelement (20) der Funktionseinheiten (51, 52, 53, 54), das flachausgerichtet ist, eine Anschlußzahnausnehmung (21) mit einer Innenverzahnung (22) als ein weiteres Koppelelement zugeordnet ist, in die wenigstens der Zahnkörper (5, 6) einzusetzen ist.
2. Treibstangenbeschlag-System für einen Flügelrahmen (100) mit wenigstens einem Abschnitt eines Aufnahmenutprofils (31) eines Dreh-Kipp-Fensters oder einer Dreh-Kipp-Tür, das aufweist
- wenigstens eine Funktionseinheit (51, 52, 53, 54) mit wenigstens einem Funktionstreibstangenelement (20) und
- wenigstens ein Treibstangenelement (1, 2), die mit
- wenigstens einem Koppelelement (5, 6, 9, 10, 21, 22) zu verbinden sind,dadurch gekennzeichnet,
- daß das Treibstangenelement (1, 2) als ein Hochkant- Treibstangenelement (1, 2) ausgebildet ist,
das mit seiner Schmalseite (1.1, 2.1) wenigstens teilweise abgestützt in dem Aufnahmenutprofil (31) geführt angeordnet ist und
das gegenüber dem Funktionstreibstangenelement (20) quer angeordnet ist,
- daß dem Hochkant-Treibstangenelement (1, 2) entweder wenigstens ein Zahnkörper (5, 6) mit einer Außenverzahnung (9, 10) oder eine Anschlußausnehmung (11) vor einem Treibstangenhakenelement (12) als ein Koppelelement zugeordnet ist und
- daß dem Funktionstreibstangenelement (20) der Funktionseinheiten (51, 52, 53, 54), das flach ausgerichtet ist, eine Anschlußzahnausnehmung (21) mit einer Innenverzahnung (22) als ein weiteres Koppelelement zugeordnet ist, in die entweder der Zahnkörper (5, 6) oder das Treibstangenhakenelement (12) mit der davor angeordneten Treibstangenverbindungsausnehmung (11) einzusetzen ist, wobei ein kopfseitig begrenzender Treibstangensteg (25) umfaßt ist.
3. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochkant-Treibstangenelement (1, 2) an wenigstens einem Ende ein Treibstangenhakenelement (12) aufweist.
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster Zahnkörper (5) an einem ersten Zähnehaltekörper (7) angeordnet, der eine Treibstangenverbindungsausnehmung (13, 14) aufweist, in die das Treibstangenhakenelement (12) einzusetzen ist.
5. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Zähnehaltekörper (8) an das Hochkant-Treibstangenelement (1, 2) angeordnet ist, an dem wenigstens ein zweiter Zahnkörper (6) angeordnet ist.
6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibstangenverindungsausnehmung aus einer Treibstangenaufnahmeausnehmung (14) und einer Hakenaufnahmeausnehmung (13) besteht.
7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Zahnkörper (7, 8) eine Zahnkörperausnehmung (17, 18) aufweisen.
8. System nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnkörperausnehmung (17, 18) hinter dem ersten bzw. dem zweiten Zahnkörper (5, 6) angeordnet ist.
9. System nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in das Hochkant-Treibstangenelement (1, 2) wenigstens eine Schiebeausnehmung (16) eingebracht ist.
10. System nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochkant-Treibstangenelement (1, 2) in der Beschlagaufnahmenut (33) mit wenigstens einem Führungskörperelement (32) gehalten ist.
11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskörperelemente (32) aus Kunststoff sind.
12. System nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zähnehaltekörper (7) mit dem ersten Zahnkörper (5) als ein Leichtmetall-Gußkörper ausgebildet ist.
13. System nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Hochkant-Treibstangenelement (1) mit einem ersten Treibstangenhakenelement (12) versehen ist, der in den ersten Zähnehaltekörper (7) mit dem ersten Zahnkörper (5) einzusetzen ist, auf Länge zu schneiden und mit einem zweiten Treibstangenhakenelement (12) zu versehen ist.
14. System nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites Hochkant-Treibstangenelement (2) an dem der zweite Zähnehaltekörper (8) mit dem zweiten Zahnkörper (6) angeformt ist, auf Länge zu schneiden und mit einem dritten Treibstangenhakenelement (12) zu versehen ist.
15. System nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Hochkant- Treibstangenelement (1, 2) mit dem angeformten zweiten Zähnehaltekörper (7) und dem zweiten Zahnkörper (6) aus Bandeisen geformt ist.
16. System nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Funktionseinheiten eine Schereneinheit (51), eine Eckumlenkungseinheit (52), eine Getriebeeinheit (53), eine Verriegelungseinheit (54) oder dergleichen ist.
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