DE3034510A1 - Elektronisches uebersetzungsgeraet - Google Patents
Elektronisches uebersetzungsgeraetInfo
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Description
Sharp E. K. 1504-GER-A
TER MEER · MÖLLER · STEItJMEISTER
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Wortinformationsspeicherung
und -wiedergewinnung bzw. -auffindung and insbesondere einen elektronischen Übersetzer zum
schnellen Auffinden eines gewünschten Worts oder gewünschter Wörter, das bzw. die in diesem elektronischen
Übersetzer gespeichert sind.
In den letzten Jahren gewannen die sogenannten "elektronischen Übersetzer" an Bedeutung und wurden auch erfolgreich
verkauft. Diese elektronischen Übersetzer besitzen einen ersten Speicher,in dem mehrere Übersetzungswörter gespeichert sind, wobei eines dieser Übersetzungswörter entsprechend einem über ein Tastenfeld eingegebenes
Wort adressiert wird. Zu diesem Zwecke werden eine Vielzahl von Wörtern einschliesslich des einzugebenden
Worts weiterhin in einem zweiten Speicher gespeichert, wobei diese Wörter mit den Übersetzungswörtern
in Beziehung stehen. Durch entsprechende Verfahren können auch ganze Sätze gespeichert und adressiert werden.
Ein solcher elektronischer Übersetzer ist beispielsweise in der US-PS 4 159 536 beschrieben.
Aus der US-PS 4- 158 236 ist ein weiteres Beispiel für einen solchen elektronischen Übersetzer bekannt. In
dieser Druckschrift sind Schaltungseinrichtungen beschrieben, die sicherstellen, dass alle Worte angezeigt
werden, die in einem Festwertspeicher in Form von Buchstaben gespeichert sind, und die mit den vom Benutzer
eingegebenen Buchstaben übereinstimmen.
Die eingegebenen Buchstaben betrafen Wörter in ihrer
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Gesamtlänge, wobei alle vom Benutzer eingegebenen Buchstaben
als sicher angenommen werden konnten, und darüberhinaus Teilwörter, die Buchstaben enthalten, die
der Benutzer als sicher eingegeben hat, und weiterhin Leerzeichen enthalten, die der Benutzer für nicht sichere
Buchstaben eingegeben hat.
Alle im zweiten Speicher gespeicherten Wörter, die Buchstaben aufweisen, welche mit den vom Benutzer eingegebenen
Buchstaben übereinstimmen, werden geprüft.
Beim Eingeben von vollständigen Wörtern ist es jedoch weiterhin wünschenswert, dass Einrichtungen vorhanden
sind, die Auskunft darüber geben, ob das Gesamtwort oder der Satz mit den Gesamtwörtern im zweiten Speicher
gefunden werden können oder nicht, und die ein Wort oder einen Satz, der dem eingegebenen Wort oder Satz
soweit wie möglich entspricht, anzeigen, soweit die im zweiten Speicher gespeicherten Wörter betroffen sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen Übersetzer zu schaffen, bei dem die
Eingabe eines Wortes überwacht und eine fehlerhafte Eingabe bzw. falsche Wörter festgestellt wird..
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss mit dem in Anspruch angegebenen elektronischen Übersetzer gelöst.
Der in Anspruch 5 angegebene elektronische Übersetzer löst ebenfalls die gestellte Aufgabe.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den UnteranSprüchen angegeben.
Der erfindungsgemasse elektronische Übersetzer gibt darüber Auskunft, ob ein Gesamtwort bzw. ein Wort in
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seiner ganzen Länge oder ein Satz mit den Gesamtwörtern, die genau einem eingegebenen Wort oder einem Satz entsprechen,
in einem Speicher nicht aufgefunden werden kann.
Der erfindungsgemässe elektronische Übersetzer gibt ein Gesamtwort oder einen Satz aus Gesamtwörtern aus, die
einen eingegebenen Gesamtwort oder einem Satz aus Gesamtwörtern entsprechen bzw. gleichjsind.
Der erfindungsgemässe Übersetzer zeigt weiterhin ein bestimmtes Zeichen oder Symbol an, das darauf hinweist,
dass ein Gesamtwort oder ein Satjz aus Gesamtwörtern, das bzw. der einen eingegebenem Vort oder einem eingegebenen
Satz genau entspricht, nicht im Speicher gefunden werden kann.
Mit dem erfindungsgemässen elektronischen Übersetzer
kann ein Wort mit wenigstens einer arabischen Ziffer unter Verwendung von arabischen Ziffern eingegeben werden.
Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
weist der elektronische Rechner die Ihnlichkeit bzw. Übereinstimmung feststellende Schaltungsstufen auf,
um die Ihnlichkeit bzw. Übereinstimmung zwischen Buchstaben im ersten Wort und Buchstaben im zweiten Wort
in derselben Sprache wie das erste Wort festzustellen, damit dasjenige zweite Wort erzeugt wird, dessen Buchstäben
soweit wie möglich den Buchstaben des ersten Worts entsprechen oder mit diesen übereinstimmen, soweit
Wörter, die in einem Speicher gespeichert sind, betroffen sind. Gemäss einer weiteren Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung wird das erste Wort mit wenigstens einer arabischen Ziffer eingegeben, um ein übersetztes
Wort in einer anderen Sprache zu erhalten.
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Zu diesem Zweck sind im Speicher mehrere Übersetzungswörter
mit wenigstens einer arabischen Ziffer anstelle des Worts in der anderen Sprache gespeichert.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen
beispielsweise näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemässen
elektronischen Übersetzers in Aufsicht, Fig. 2 eine schematische Schaltungsanordnung des in
Fig. 1 dargestellten elektronischen Übersetzers, Fig. 3 einen Teil des Inhalts eines Speichers, der bei
der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung verwendet wird,
Fig. 4- und 5 Anzeigezustände, die mit der in Fig. 2 dargestellten-Schaltung gesteuert werden, Fig. 6 eine andere Ausführungsform des elektronischen
Fig. 4- und 5 Anzeigezustände, die mit der in Fig. 2 dargestellten-Schaltung gesteuert werden, Fig. 6 eine andere Ausführungsform des elektronischen
Übersetzers in Aufsicht,
Fig. 7 und 8 Teile von Speicherinhalten im Speicher, der bei der in einer Schaltungsanordnung verwendet wird, die Teil des in Fig. 6 dargestellten elektronischen Übersetzers ist,
Fig. 7 und 8 Teile von Speicherinhalten im Speicher, der bei der in einer Schaltungsanordnung verwendet wird, die Teil des in Fig. 6 dargestellten elektronischen Übersetzers ist,
Fig. 9 ein Teil der Anfangs- bzw. Kopfadressen, die
für eine Wiederauffindungstabelle verwendet werden, und
Fig.10 eine schematische Schaltungsanordnung des in Fig. 6 dargestellten elektronischen Übersetzers.
Zunächst sei darauf hingewiesen, dass bei dem erfindungsgemässen elektronischen Übersetzer alle Sprachen
verwendet bzw. eingesetzt werden können. Ein Eingabe-Ursprungs- oder Primärwort wird in einer bestimmten
Sprache buchstabiert, um ein entsprechendes Wort zu erhalten, oder ein übersetztes Wort wird in einer an-r
deren Sprache dementsprechend buchstabiert. Die Sprachen können frei gewählt werden. Bei einem Ausfüh-
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rungsbeispiel der Erfindung wird angenommen, dass die
Ursprungs- oder Primärsprache englisch und die übersetzte Sprache japanisch ist, und umgekehrt.
Fig. 1 zeigt einen elektronischen Übersetzer gemäss der
vorliegenden Erfindung mit 26 alphabetischen Tastenschaltern 1, einer Übersetzungstaste 2 zur Übersetzung
ins Japanische, einer Anzeige 3, und einem Ein-/Ausschalter 4. Dj e 26 alphabetischen Tasten 1 werden
jeweils in entsprechender Weise gedruckt, um einen Buchstaben, der einem bestimmten englischen Wort angehört,
einzugeben. Die Übersetzungstaste 2 zum Übersetzen ins Japanische wird gedrückt, um ein japanisches Wort
oder einen japanischen Satz entsprechend dem bestimmten, eingegebenen englischen Wort zu erhalten. Wenn eine
der Tasten 1 gedrückt wird, werden auf der Anzeige 3 die Buchstaben des jeweiligen englischen Wortes, welches
eingegeben wird, angezeigt. Sobald die Übersetzungstaste 2 gedruckt wird, zeigt die Anzeige 3 das japanische
Wort oder die wiedergewonnenen Wörter an.
Fig. 2 zeigt schematisch eine Schaltungsanordnung des in Fig. 1 dargestellten, elektronischen Übersetzers.
Die Schaltung umfasst ein alphabetisches Tastenfeld entsprechend den in Fig. 1 dargestellten 26 alphabetischen
Tastenschaltern 1, einen Übersetzungstastenschalter 2, der der Übersetzungstaste 2 zum Übersetzen ins
Japanische in Fig. 1 entspricht, eine Anzeige 3> ein
Eingabepuffer 5, einen Speicher 6, einen Adressenzähler 7, ein Adressenregister 8, einen Adressendecoder 9i
Pufferregister 10 und 11, einen Wortvergleicher 12, Eingabetore bzw. Eingabe-Verknüpfungsglieder 13 und
21, einen Buchstabenzähler 14, einen Buchstabenvergleicher 15, ein Buchstabenregister 16, Registereingabetore
bzw. -verknüpfungsglieder 17 und 18, ein
Register 19 und eine Markierungs- bzw. Kennzeichenstufe
20.
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Ein Speicher 6 speichert mehrere Paare aus englischen
Wörtern und den dazu entsprechenden japanischen Wörtern und Sätzen bzw. Phrasen. Diese sind in der in Fig. 3
dargestellten Weise in alphabetischer Reihenfolge gespeichert. Das Pufferregister 10 erhält und enthält
englische Wörter, die der Speicher 6 bereitstellt. Das andere Pufferregister 11 erhält und enthält japanische
Wörter und Wendungen bzw. Phrasen oder Ausdrücke, sowie Sprachteile, die vom Speicher 6 bereitgestellt werden.
Die japanischen Wörter oder Wendungen, sowie die Sprachteile entsprechend den englischen Wörtern, die
gerade im Pufferregister 10 gespeichert sind. Der Wortvergleicher 12 stellt fest, ob das über das Tastenfeld
1 eingegebene englische Wort dem vom Speicher 6 bereitgestellte englischem Wort entsprichb. Der
Wortvergleicher 12 erzeugt Signale S11, wenn die beiden englischen Wörter gleich sind. Die Signale S11
gelangen zum Eingabetor 13 und steuern diesen auf.
Über das Eingabetor 13 gelangen dann die Inhalte des Pufferspeichers 11 zur Anzeige 3. Auf diese Weise werden
ein japanisches Wort oder eine japanische Wendung, sowie ein Aussprache- bzw. Sprachteil, die im Pufferregister
11 enthalben sind, an die Anzeige 3 gebracht. Diese entsprechen dem englischen Wort im Pufferregister
10, nämlich dem Wort, das über das alphabetische Tastenfeld 1 eingegeben worden war.
Der Buchstabenzähler 14 zählt die Anzahl der Buchstaben,
die zwischen dem im Eingabepuffer 5 gespeichertem englischen Wort und dem im Pufferregister 10 gespeicherten
englischen Wort übereinstimmen. Die übereinstimmenden Buchstaben werden mit den aufeinanderfolgenden Buchstaben
vom Kopf des englischen Wortes in Übereinstimmung gebracht. Der Wortvergleicher 12 stellt Signale S^2
bereit, wenn die im Pufferregister 10 und im Eingabe-
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puffer 5 gespeicherten Wörter nicht übereinstimmen. Die Signale S,,- gelangen zum Buchstabenvergleicher 15·
Der Buchstabenvergleicher 15 arbeitet so, dass er die Inhalte "A" des Buchstabenzählers 14 und die Inhalte
"B" des Buchstabenregisters 16 vergleicht. Das Buchstabenregister 16 steht mit dem Buchstabenzähler 14-über
das Registereingabetor bzw. das Registereingabeverknüpfungsglied 17 in Verbindung. Das Register 16
wird in den Rücksetz-Zustand gebracht, wenn der Wiedergewinnung^Vorgang
beginnt.
Wenn A^1B ist, erzeugt der Buchstabenvergleicher 15
die Signale S2-], wodurch das Registereingabetor 17
durchgeschalter wird, so dass die Inhalte "A" des Zählers 14- zum Register 16 gelangen. Das Registereingabetor
18 wird in Abhängigkeit vom Auftreten der Signale Sp* aufgesteuert. Die Inhalte der Pufferregister 10
werden zum Register 19 gebracht. Die Signale Sp^ gelangen
an den Adressenzähler 7-
Wenn A=B ist, erzeugt der Buchstabenvergleicher 15
Signale Sp0, die dem Adressenzähler 7 zugeführt werden,
der auf die Signale Sp^ oder die Signale S22 anspricht
und bewirkt, dass der Adressenzähler 8 seine Adresse
verbessert. Die nächsten Wörter werden adressiert und erschlossen bzw. als nächstes werden Wörter adressiert
und erschlossen.
Wenn A -^. B ist, gibt der Buchstabenvergleicher 15
Signale Sn^ an das Eingabetor 21 ab, so dass dieses
in den leitenden Zustand versetzt wird. Die Markierungs- bzw. Kennzeichenstufe 20 fügt ein bestimmtes Symbol,
beispielsweise das Fragezeichen "?",dem im Register 19
enthaltenen englischen Wort hinzu und gibt dieses Ergebnis an das Eingabetor 21 ab. Im leitenden Zustand
lässt das Eingabetor 21 diese Ergebnisse von der' Markierungsstufe
20 zur Anzeige 3 durch. Auf der Anzeige
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erscheint dann das englische Wort mit dem Fragezeichen
Angenommen, dass ein falsches Wort "EVERYBADT" anstelle
des Wortes "EVERTBODX" eingegeben wurde. Für diesen Fall soll die Funktionsweise der vorliegenden Schaltung
beschrieben werden.
Fig. 4 zeigt einen Anzeigezustand, wenn das Wort "EVERTBADT" bereits eingegeben worden ist. Durch Drücken
der Übersetzungstaste 2 beginnt der Wiedergewinnungs-
bzw. Auffindungsvorgang. Der Adressenzähler bewirkt, dass das Adressenregister 8 eine Anfangsadresse unter
Zuhilfenahme des Wortvergleichers 12 und des Buchstabenvergleichers
15 enthält. Der Speicher 6 liefert sequentiell mehrere englische Wörter für den Vergleich.
Nachdem die Buchstaben "EVER" als übereinstimmend festgestellt wurden, enthält das Register 19 "EVER" und
das Buchstabenregister 16 die Ziffer "4". Danach wird ein Vergleich zwischen dem Wort "EVERIBADT" und dem
Wort "EVERT", das im Speicher 6 gespeichert ist, vorgenommen. Da diese beiden Wörter nicht übereinstimmen,
erzeugt der Wortvergleicher 12 die Signale S^p· Der
Buchstabenvergleicher 15 bewirkt, dass die Inhalte "A" des Buchstabenzählers 14 mit den Inhalten "B" des Buchstabenregisters
16 verglichen werden. In diesem Falle ist "A" gleich "5" und "B" gleich "4". Da A>B ist,
werden die Signale Sp. erzeugt. In Abhängigkeit von den
Signalen Sp. werden die Reigsterausgangstore 17 und in den leitenden Zustand versetzt. Die Inhalte des
Pufferregisters 10 und des Buchstabenzählers 14 werden zum Register 19 bzw. zum Buchstabenregister 16 gebracht.
Das Register 19 enthält also jetzt das Wort "EVERT"
und das Buchstabenregister 16 enthält "5".
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Da die Adresse des Adressenzählers 8 auf Grund der Signale
Sp^ erhöht bzw. fortgeschrieben wird, erzeugt
der Speicher 6 das nächste englische Wort, etwa "EVERYBODY" und seinen Sprachteil 11PRON", sowie das
entsprechende ins Japanische übersetzte Wort. Diese befinden sich in den Pufferregistern 10 und 11 und
werden angezeigt. Der Vergleichsvorgang wird nochmals ausgeführt. Nachdem dieser Vergleichsvorgang abgeschlossen
ist, enthält das Register 19 das Wort "EVERYBODY" und das Buchstabenregister 16 die Ziffer "6".
Danach wird ein nächstes Wort,etwa das Wort "EVERYONE"
dem Vergleichsvorgang unterzogen. Der Wortvergleicher erzeugt die Signale S^2 für den Buchstabenvergleicher 15-Da
in diesem Falle A <B ist, werden die Signale Sp-,
erzeugt und bringen das Eingabetor 21 in den leitenden Zustand. Während das im Register 19 gespeicherte Wort
"EVERYBODY" zur Anzeigeeinrichtung 3 gebracht wird, wird das Fragezeichen durch die Markierungs- bzw. Kennzeichenstufe
20 am Ende des Worts zugefügt. Die Anzeige 3 zeigt dann das Wort und das Fragezeichen an
(vgl. Fig. 5). Die Bereitstellung der Signale S27; bedeutet,
dass der Wiedergewinnungs- bzw. Auffindungsvorgang
abgeschlossen ist.
Ein wesentlicher Vorteil bzw. eine wesentliche Aufgabe der zuvor beschriebenen bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Eingabe von Wörtern mittels der Tasteneingabeeinrichtungen zu
erleichtern, da es für den Benutzer nicht erforderlich ist, genau acht zu geben, ob die einzugebenden Worte
richtig sind.
Es sei noch auf eine weitere bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung hingewiesen. Der Zweck dieser bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
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besteht darin, die Eingabe von Wörtern zu erleichtern,
die arabische Ziffern bzw- Zahlen enthalten. Insbesondere können japanische Wörter mit arabischen Zahlen
bzw. Ziffern üblicherweise auf verschiedene Weise ausgesprochen werden. So kann die Bedienungsperson
nicht entscheiden, welche Aussprache für die Tasteneingabe vorhanden bzw. geeignet ist. Diese Schwierigkeit
kann dadurch behoben werden, dass die Tasteneingabe unter Verwendung jeweils der arabi sehen Ziffern
bzw. Zahlen anstatt ihrer japanischen Aussprache vorgenommen wird. Diese Schwierigkeit kann auch bei
anderen Sprachen vorhanden sein.
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des elektronischen
Übersetzers gemäss einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Diese
Ausführungsform des elektronischen Übersetzers umfasst eine Tasteneingabeeinheit 31 mit arabischen Zifferntasten
"O" bis "9" und englisch-japanischen alphabetischen Tastenschaltern 32, eine Übersetzungstaste U
zum Übersetzen ins Japanische, eine Übersetzungstaste 1E zum Übersetzen ins Englische, eine japanische
" £atakana"-Taste 1K, sowie eine Anzeige 4-9. Wenn die
".Katakana"-Taste 1K gedrückt wird, so geben die alphabetischen
Tastenschalter 32 die japanischen "Katakana"-Schriftzeictsiab.
Diese Taste 1K wird nochmals gedrückt, so dass die Tasten 32 das englische Alphabet betreffen.
Jede der Tasten 1E und U wird gedruckt, um eine englische bzw. japanische Übersetzung durchzuführen.
Die Tastenschalter für das englische Alphabet betreffen das ganze Alphabet, das in alphabetischer Reihenfolge
angebracht ist. Jeder dieser Tastenschalter ist mit den jeweiligen Symbolen zur Kennzeichnung der Funktion
beschriftet. Alle Tastenschalter mit japanischer Silbenschrift bzw. Silhenzuordnang sind mit dem
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römischen Alphabet beschriftet. Neben dem römi sehen
Alphabet können auch japanische "Katakana"-Schriftzeichen vorgesehen sein.
In den Pig. 7 und 8 sind Teile der Inhalte eines Speichers 41 dargestellt, der nachfolgend noch beschrieben
werden wird.
Wie Fig. 7 zeigt, sind mehrere japanische Wörter gespeichert, die japanische Silbenwörter
und Ziffern von O bis 9 in dieser Reihenfolge enthalten. Das heisst, es wird eine
60-Reihenfolge anstelle der japanischen alphabetischen
Reihenfolge von 50 verwendet. Die Zeichen bzw. Angaben
"al", "a2" ... "am" vor den Wörtern stellen die Adressencodes
dar, die die Adressen angeben, in denen jeweils die englischen Wörter entsprechend den jeweiligen japanischen
Wörtern gespeichert sind. Ein englisches Wort, beispielsweise "once", entspricht dem japanischen Wort,
das dem Zeichen "al" zugeordnet ist. Der Adressencode "al" gibt eine Adresse an, in der das englische Wort
"once" gespeichert ist.
Wie Fig. 8 zeigt, sind mehrere englische Wörter von "able" bis "zoom" in alphabetischer Reihenfolge gespeichert.
Die Zeichen bzw. Angaben "b1", "b2" ... "bn" sind Adressencodes, die die Adressen darstellen, in
denen jeweils die japanischen Wörter entsprechend den jeweiligen englischen Wörtern gespeichert sind.
Fig. 9 zeigt eine Wiedergewinnungs- bzw. Wiederauffindungstabelle
für den Speicher 41. Die Anfangs- bzw.
Kopfadresse für den Wiederauffindungsvorgang wird durch
JO den Anfangs- bzw. Kopfbuchstaben von jeden der mehreren
eingegebenen Wörter festgelegt. Zusätzlich zu den jeweiligen Kopf- bzw. Anfangsadressen ist der Kopf- bzw.
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Anfangsbuchstabe des Wort vorhanden. Wenn der Anfangsbzw. Kopfbuchstabe von jedem der Wörter, beispielsweise
"1" eingegeben wird, so ist die zu adressierende Anfangs- bzw. Kopfadresse "01100100", bezüglich vieler
Worte, die mit "1" beginnen (vgl. Fig. 9)·
Fig. 10 zeigt schematisch eine Schaltung für den in Fig. 6 dargestellten Übersetzer. Diese Schaltung umfasst
eine Übersetzungstaste 3U zum Übersetzen ins Japanische, eine Übersetzungstaste 31E zum Übersetzen
ins Englische, eine "Katakana"-Taste 31K, alphabetische
Tasten 32, wobei diese Tasten jeweils den Tastenschaltern U, 1E, 1 K und 32 in Fig. 6 entsprechen, einen
Codierer 33, einen Eingabepuffer 34, eine Detektorstufe
35, eine Englisch-Tabelleastufe 36 bzw. eine
Stufe für die englische Tabelle 36, eine Japanisch-Tabellenstufe
37 bzw. eine Stufe für die japanische Tabelle 37? einen Adressenzähler 38, ein Adressenregister
39, einen Adressendecoder 40, den Speicher 41,
eine Ausgabestufe 42, ein Ausgabepuffer 43, ein Adressencodepuffer
44, ein Verknüpfungsglied bzw. ein Tor 45, ein Übersetzungsausgangstor bzw. -verknüpfungsglied
46, eine Verzögerungsschaltung 47, eine Treiberstufe 48 und die Anzeige 49-
Die Stufe 36 für die englische Tabelle und die Stufe
für die japanische Tabelle speichern Inhalte in der anhand von Fig. 9 beschriebenen Weise.
Die Funktion der Schaltung soll unter der Annahme beschrieben werden, dass die Tasten 32 gedrückt werden,
um ein japanisches Wort "3.Z)T" entsprechend einem englisehen
Wort "once" einzugeben. Der Codierer 33 codiert das Wort. Die codierte Information gelangt zum Puffer
34. Danach wird die Taste 31E gedruckt, so dass der
Speicher 4-1 adressiert wird, um ein englisches Wort
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entsprechend dem eingegebenen japanischen Wort festzustellen.
Der Anfangs- bzw. Kopfbuchstabe des eingegebenen Worts, nämlich "1" bewirkt in der Stufe 37, dass
diese dem Register 39 die Kopf- bzw. Anfangsadresse bereitstellt. In Abhängigkeit von der Kopf- bzw.
Anfangsadresse adressiert der Decoder 40 den Speicher Der Speicher 4-1 erzeugt ein japanisches Wort, das mit
"1" beginnt und dieses Wort wird dann über die Stufe 4-2 dem Puffer 43 bereitgestellt.
Der Speicher 4-1 erzeugt ein Adressencode, der über die
Stufe 42 an den Puffer 44 gelangt. Dieser Adressencode gibt die Adresse wieder, in der ein englisches Wort
entsprechend dem entwickelten japanischen Wort gespeichert ist.
Die Detektorstufe 35 vergleicht den Inhalt des Puffers 34- mit dem Inhalt des Puffers 43. Wenn diese Inhalte
nicht gleich sind, gibt die Stufe 35 Signale S^ ab, die
zum Zähler 38 gelangen, so dass die Adresse des Zählers
33 verbessert bzw. geändert wird, um das nächste Wort aus dem Speicher 41 auszulesen. Der Puffer 43 erhält das
nächste Wort vom Speicher 41 zugeführt. Diese Vorgänge werden solange wiederholt, bis die Stufe 35 feststellt,
dass die Inhalte der Puffer 34 und 43 übereinstimmen.
Wenn dies der Pail ist, gibt die Stufe 35 Signale S£
ab, die dem Verknüpfungsglied bzw. Tor 4-5 bereitgestellt werden. Das Tor 35 lässt den Adressencode vom Puffer 44
zum Register 39 durch.
Ein englisches Wort, welches erhalten werden soll, gelangt in den Puffer 43. Der Speicher 41 liefert das englische
Wort "once" entsprechend dem eingegebenen japanischen Wort. Die von der Stufe 35 bereitgestellten Signale S£
gelangen zur Verzögerungsschaltung 47. Die Ausgangssignale
der Verzögerungsschaltung 47 werden dem Verknüp-
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fungsglied bzw. Tor 46 zugeführt. Die von der Verzögerung
sschaltung 47 hervorgerufene Verzögerungszeit ist gleich dem Zeitraum, in dem ein dem Adressencode
zugeordnetes englisches Wort - der Adressencode wurde vorher vom Puffer 44 erzeugt - vom Speicher 41 bereitgestellt
und dem Puffer 43 zugeführt wurde. Das englische Wort im Puffer 43 wird über das Tor 46 an die
Treiberstufe 48 abgegeben. Die Anzeigeeinrichtung 49 zeigt dann das englische Wort "once" an.
Die Übersetzung eines englischen Worts in ein japanisches Wort geht folgendermassen vor sich: Die Tasten
werden zur Eingabe eines englischen Worts, beispielsweise des englischen Worts "once" gedrückt. Danach wird
die Taste 37IJ gedrückt. In Abhängigkeit vom Anfangsbuchstäben,
nämlich von "o" des eingegebenen Worts, stellt die Stufe 36 dem Register 39 die Anfangsadresse entsprechend
dem Anfangsbuchstaben "o" bereit. Die Vorgänge laufen dann in der entsprechenden Weise wie bei
der zuvor beschriebenen Übersetzung aus dem Japanischen ins Englische ab. Schliesslich gelangt das dem englischen
Wort "once" entsprechende, vom Speicher 41 ausgelesene Wort zum Puffer 43- In der Anzeigeeinrichtung
wird dann das japanische Wort angezeigt.
Die vorliegende Erfindung wurde anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche
Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne dass dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird.
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Claims (6)
- PATENTANWÄLTETER MEER-MÜLLER-STEINMEISTERBeim Europäischen Patentamt zugelassene Vertreter — Professional Representatives before the European Patent Office Mandatalres agrees pres !'Office european des brevetsDipl.-Chem. Dr. N. ter Meer Dipl.-lng. H. Steinmeister D-8OOO MÜNCHEN 22 D-48OO BIELEFELD 11504-GER-AMü/G/Kü 12. September 1980SHARP KABUSHIKI KAISHA22-22 Nagaike-cho, Abeno-ku, Osaka 545, JapanElektronisches ÜbersetzungsgerätPrioritäten: 13. September 1979, Japan, Ser.-Nr. 54-118146 13. September 1979, Japan, Ser.-Nr. 54-118149PATENTANSPRÜCHE\y. Elektronisches Übersetzungsgerät, bei dem ein erstes Wortin einer ersten Sprache über eine Eingabeeinrichtung eingebbar ist, un das ein diesem Wort entsprechendes zweites Wort in einer anderen Sprache aus einem Wörterspeicher ermittelt und ausgibt,
gekennzeichnet durch1300H/ 1233Sharp K. K. 1504-GER-ATER MEER · MÜLLER · STEIfJMEISTEF? O η 0 / r 1 η _— 2 —- Zugriffseinrichtungen (7, 8, 9; 38, 39, 4-0), die in Abhängigkeit des mit der Eingabeeinrichtung (15 31) eingegebenen ersten Worts den Speicher (6; 41) zum Auffinden des zweiten Worts adressieren, und- die Ähnlichkeit feststellende Stufen (12, 14, 15; 35), die auf die Zugriffseinrichtungen (7, 8, 9; 38, 39» 40) ansprechen, Ähnlichkeit zwischen den Buchstaben im ersten Wort und den Buchstaben im zweiten Wort feststellen und die Erzeugung des zweiten Worts ermöglichen, dessen Buchstaben mit den Buchstaben im ersten Wort soweit wie möglich übereinstimmen, soweit die Wörter im Speicher (6; 41) enthalten sind. - 2. Elektronischer Übersetzer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Markierungsstufe (20), die mit den die Ähnlichkeit feststellenden Stufen (12, 14, 15; 35) verbunden ist und ein bestimmtes Symbol zum zweiten Wort hinzufügt, das auf Ähnlichkeit geprüft wird.
- 3. Elektronischer Übersetzer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ähnlichkeit feststellenden Stufen (12, 14, 15; 35) folgende Schaltungssteile aufweisen:- einen Zähler (14), der die Anzahl der Buchstaben des zweiten Worts zählt, die mit einer bestimmten Anzahl an Buchstaben des ersten Worts genau übereinstimmen, und- eine Steuerstufe (15), die mit dem Zähler (14) verbunden ist, die Adresse für den Speicher (6; 41) in Abhängigkeit vom Zählerstand des Zählers (14)1300U/1233Sharp K.E. 1504-GEK-ATER MEER · MÜLLER ■ STEINME.STEF? 3 Π Ί A F) 1 Ωerhöht, so dass das nächste zweite Wort vom Speicher (6; 41) ausgelesen wird, und die .Anzeige des zweiten Worts auf der Anzeigeeinrichtung (3; 49) in Abhängigkeit vom Zählerwert des Zählers (14) steuert.
- 4. Elektronischer Übersetzer nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, dass der Speicher (6; 41) mehrere Sprachteile gespeichert enthält, die den jeweiligen zweiten Wörtern zugeordnet sind.
- 5. Elektronischer Übersetzer, dem ein erstes Wort in einer ersten Sprache eingegeben wird, und der ein zweites Wort entsprechend dem ersten Wort ermittelt, gekennzeichnet durch- eine Eingabeeinrichtung (31), mit der das erste Wort eingegeben wird,- einen Speicher (41), der mehrere zweite Wörter gespeichert enthält,- Zugriffseinrichtungen (38, 39, 40), die in Abhängigkeit des durch die Eingabeeinrichtung (31) eingegebenen ersten Worts den Speicher (41) zum Auffinden der zweiten Wörter adressieren,- eine Eingabeeinrichtung (32), die wenigstens eine arabische Zifferntaste aufweist, die zum Eingeben des ersten Worts mit wenigstens einer arabischen Ziffer betätigbar ist, und- der Speicher (41) mehrere zweite Wörter mit wenigstens einer arabischen Ziffer anstatt in der zweiten Sprache gespeichert enthält (Hg. 6, 10).
- 6. Elektronischer Übersetzer nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Tabellenstufen (36, 37), die mit den Zugriffseinrichtungen (38, 39, 40) verbunden sind und diesen in Abhängigkeit von den arabischen Ziffern eine Adresse zum Adressieren des Speichers (41) bereitstellen (Fig. 10).1300 U/1233
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