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BESCHREIBUNG
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Die Erfindung betrifft allgemein ein Wortinformationsspeicher- und
Wiedergewinnungsgerät und insbesondere einen elektronischen übersetzen gemäß dem
Gattungsbegriff des Anspruchs 1.
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In jüngster Zeit werden bereits neue elektronische Geräte, die elektronische
übersetzen genannt werden, auf dem Markt angeboten. Ein solcher elektronischer Übersetzer
unterscheidet sich gegenüber herkömmlichen Geräten dieser Art darin, daß er einen
für Übersetzungsvorgänge besonders geeigneten Aufbau aufweist, mit dem in einem
Speicher gespeicherte Wörter schnell und sicher wiederaufgefunden werden können.
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Dieser bekannte Übersetzer kann einen aus Wörtern bestehenden Ausgangs
satz in einen anderen Satz einer anderen Sprache übersetzen. Bei diesem bekannten
übersetzen muß der Ausgangssatz jedoch zur Wiedergewinnung des anderen Satzes in
der anderen Sprache in einem Speicher des Ubersetzers gespeichert sein. Wenn ein
darüber hinausgehender, nicht im Speicher gespeicherter Satz zum Übersetzen eingegeben
wird, können die diesen Satz bildenden Wörter direkt übersetzt werden, so daß die
übersetzten Wörter in derselben Reihenfolge wie die Ausgangswörter stehen. Eine
grammatikalische Verbesserung der Wortenden und/oder eine Umordnung der übersetzten
Wörter ist jedoch mit dem bekannten übersetzen nicht möglich.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen elektronischen
Rechner zu schafFen, der einen Hinweis darauf gibt, daß keine grammatikalische Verbesserung
und/oder eine Umordnung der übersetzten Wörter bei der Übersetzung der Ausgangswörter
vorgenommen wurde.
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Die Aufgabe wird erfindungsgemäß mit dem in Anspruch 1 angegebenen
übersetzen gelöst. Der in Anspruch 3 angegebene übersetzen löst ebenfalls die gestellte
Aufgabe.
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Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
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Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen beispielsweise
näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den erfindungsgemäßen elektronischen Rechner
schematisch in Aufsicht, Fig. 2, 3(a) und 3(b) Blockschaltbilder einer Steuerschaltung,
wie sie bei dem in Fig. 1 dargestellten übersetzen verwendet wird, Fig. 4(a) das
Format eines Festwertspeichers ROM zur Wortspeicherung, wobei der ROM in der in
Fig. 2 dargestellten Weise in der Steuerschaltung angeordnet ist, Fig. 4(b) bis
4(d) verschiedene Formate für den ROM, der in der in Fig. 2 dargestellten Weise
in der Steuerschaltung angeordnet ist, Fig. 5 ein Format für einen Wortdatenbereich
WC in dem in Fig. 4(a) dargestellten Format, Fig. 6 eine Tabelle, die Buchstaben,
#omprimierungscodes und Steuercodes für den Wortdatenbereich WC von Fig. 5 wiedergibt,
Fig.
7 das Format für eine Komprimierungstabelle in dem in Fig. 4(a) dargestellten Format,
Fig. 8(a) bis 8(d) Einzelheiten von Formaten für einen Satzdatenbereich SA in dem
in Fig. 4(a) dargestellten Format und Fig. 9 und 10 Flußdiagramme für den erfindungsgemäßen
Übersetzer.
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Der erfindungsgemäße elektronische übersetzen kann für alle Sprachen
eingesetzt werden. Ein Eingabewort wird in einer bestimmten Sprache Buchstabe für
Buchstabe eingegeben, und man erhält das entsprechende oder übersetzte Wort in einer
anderen Sprache. Die Sprachen können jeweils frei gewählt werden.
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Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen elektronischen Übersetzer mit
einem eine japanische Silbentastatur, eine alphabetische Tastatur, eine Symboltastatur
und eine Bedienungs- bzw. Funktionstastatur vrfassenden Tastenfeld 1, sowie einer
eine Buchstaben- bzw. Zeichenanzeige 3, eine die gewählte Sprache angebende Anzeige
4 und eine Symbolanzeige 5 umfassende Anzeigeeinrichtung 2.
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Die Buchstaben- bzw. Zeichenanzeige 3 zeigt die mit dem übersetzen
erhaltenen bzw. in den übersetzen eingegebenen Buchstaben bzw. Zeichen an. Der eine
gewählte Sprache angebende Anzeiger 4, im nachfolgenden kurz Sprachanzeiger 4 genannt,
zeigt die Symbole an, die für die beim übersetzen verwendete Muttersprache und Fremdsprache
verwendet werden. Der Symbolanzeiger 5 zeigt die Symbole an, die zur Anzeige von
Betriebs- bzw. Funktionszuständen im übersetzen verwendet werden.
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Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer im Übersetzer verwendeten Schaltungsanordnung
mit einer Anzeige 2, einer Ansteuer- bzw. Treiberstufe 6, einer Tastenmatrixstufe
7, einem Mikrocomputer 8, einem Festwertspeicher ROM I 9, einem Festwertsspeicher
ROM II 10, sowie einem Festwertspeicher ROM III 11. Die Tastenmatrixschaltung 7
hängt mit dem in Fig. 1 dargestellten Tastenfeld 1 zusammen und ist mit den Anschlüssen
des Mikrocomputers 8 zur Erzeugung von Tasten-Strobesignalen und Tasteneingangssignalen
ver-
bunden. Die ROMs 9 bis 11 enthalten jeweils im Zusammenhang
mit dem übersetzen verwendete Worte und/oder Sätze.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung entspricht einer
der ROMs 9 bis 11 einer bestimmten Sprache.
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Beispielsweise sind im ROM I 9 englische Wörter, im ROM II 10 japanische
Wörter und im ROM III 11 deutsche Wörter gespeichert. Vorzugsweise ist der ROM I
9 im übersetzen austauschbar. Auch können der ROM II 10 und der ROM III 11 jeweils
entfernt und durch andere ROMs als Modul @ oder @ ersetztwerden.
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Die ROMs 9 bis 11 sind jeweils über einen Adressenbus bzw. Adressenübertragungsweg
12 und einen Datenbus bzw.
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Datenübertragungsweg 13 mit dem Mikrocomputer 8 verbunden.
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Vom Mikrocomputer 8 werden Chip-Wählsignale CE1, CE2 und CE3 zum Auswählen
eines der ROMs 9 bis 11 erzeugt. Vom ausgewählten ROM gelangen dann Wörter und/oder
Buchstaben zum Mikrocomputer 8. Ein Wählsignal CE4 gelangt an die Treiberstufe 6.
Mit R/W ist ein Lese-/Schreib-Signal bezeichnet, mit dem der Lese- oder Schreib-Vorgang
gewählt wird.
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Fig. 3 (a) zeigt ein Blockschaltbild des in Fig. 2 dargestellten Mikrocomputers
8. Ein Befehls-Festwertspeicher ROM 14 hält eine Anzahl Befehle gespeichert, die
vom Ubersetzter jeweils für einen bestimmten Vorgang verwendet werden und vorzugsweise
in einem codierten Format vorliegen. Wenn die Adresse eines ROM-Adressenregisters
15 jeweils weitergezählt wird, wird aus dem ROM 14 jeweils ein bestimmter Befehl
ausgelesen, der einer Zentraleinheit CPU 16 bereitgestellt wird, so daß diese entsprechend
den jeweiligen Befehlen entsprechende Operationen ausführt.
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Die Zentraleinheit 16 weist ein Leitwerk 17, ein Rechenwerk 18 und
einen Akkumulator 19 auf. Der interne Datenübertragungsweg ist mit dem Bezugszeichen
20 versehen.
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Ein Daten-Randomspeicher 21, nachfolgend kurz Daten-RAM 21 genannt,
enthält vorläufig für den Ubersetzer benötigte Daten und wirkt als Bedingungs-Flip-Flop,
der als Verzweigung in einem Programmablauf dient. Die von der Zentraleinheit 16
kommenden Daten werden an einer bestimmten, von einem RAM-Adressenregister 22 ausgewählten
Speicherplatz im Daten-RAM 21 gespeichert. Die im RAM 21 gespeicherten Daten werden
derZentraleinheit 16 bereitgestellt.
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Ein Ausgabepufferregister 23 gibt Tasten-Strobsignale KS an die Tastenmatrixschaltung
7 ab, so daß das Ausgangssignal dieser Tastenmatrixschaltung 7 als Tasteneingangssignal
XI zur Zentraleinheit 16 gelangt. Ein Adressenregister 24 dient dazu, die Adresse
des externen Speichers, der die ROMs 9 bis 11 umfaßt, sowie eine Randomspeicherschaltung
in der Treiberstufe 6 zu adressieren. Das Ausgangssignal des Adressenregisters 14
wird über den Adressenübertragungsweg 12 geleitet. Die Zentraleinheit 16 steuert
das Adressenregister 24 wahlweise so, daß es weiterzählt oder zurückzählt, und führt
eine bestimmte Adresse aus. Da die Zentraleinheit 16 mit dem Datenübertragungsweg
13 verbunden ist, (vgl. Fig. 2) erfolgt die Übertragung von Daten zwischen der Zentraleinheit
16 und dem externen Speicher über den Datenübertragungsweg 13.
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Die Übertragungsrichtung der Daten zwischen der Zentraleinheit 16
und dem externen Speicher wird mit dem Lese-/ Schreib-Signal R/W festgelegt.
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Die Flip-Flops 25 bis 28 werden mit einer Steuerschaltung 29 gesetzt
oder rückgesetzt, die von der Zentraleinheit 16
gesteuert wird.
Die Ausgangssignale der jeweiligen Flip-Flops 25 bis 28 werden als Chip-Wählsignale
CE1 bis CE4 bezeichnet.
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Fig. 3 (b) zeigt das Blockschaltbild der in Fig. 2 wiedergegebenen
Treiberstufe 6. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anzeigeeinrichtung
2 eine Flüssigkristallanzeige. Der Buchstaben- bzw. Zeichenanzeiger 3 besteht aus
einer 5 x 7-Punktmatrix für jeweils eine einzige Stelle. Ein Symbol des Sprachanzeigers
4 und des Symbolanzeigers 5 wird jeweils mit einer einzigen Stelle bzw. einstellig
dargestellt.
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Die Treiberstufe 6 umfaßt einen Random-Speicher RAM 30, einen Adressendecoder
31, einen Adressenpuffer 32, einen Gegen- bzw. Gemeinschaftselektroden-Signalgenerator
33 und einen Segmentpuffer 34. Jedes Bit des RAM 30 entspricht einem jeweiligen
Punkt (Segment) der Anzeigeeinrichtung 2.
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Das heißt, wenn der Binärwert "1" in einem bestimmten Bit des RAM
30 eingeschrieben ist, wird ein bestimmter Punkt (ein bestimmtes Segment) der Anzeigeeinrichtung
2 entsprechend diesem Bit angezeigt. Wenn die Binärinformation "O" an einer bestimmten
Bit-Speicherstelle des RAM 30 gespeichert ist, wird ein bestimmter Punkt (ein bestimmtes
Segment) der Anzeigeeinrichtung 2 entsprechend diesem Bit abgedunkelt.
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In Fig. 3 (b) werden die Segmentelektrodensignale S1, S2 und S3 zur
Anzeige bzw. zum Aufleuchtenlassen von Symbolen verwendet. Segmentelektrodensignale
S4 bis SN werden zur Anzeige von Buchstaben bzw. Zeichen verwendet. Mit dem Bezugszeichen
H1 bis H7 werden die Gegenelektrodensignale bezeichnet. Die Bezugszeichen M1 bis
M7 geben ein
Symbol "~ " des Sprachanzeigers 4 wieder, wobei dieses
Symbol die Mutter- oder Ausgangssprache anzeigt, die mit dem erfindungsgemäßen übersetzen
nicht übersetzt werden soll. Die Bezugszeichen F1 bis F7 stellen ein weiteres Symbol
~V" desselben Anzeigers 4 dar, wobei dieses Symbol die Fremdsprache oder die Sprache
anzeigt, in die der erfindungsgemäße übersetzen übersetzen soll. Die Zahlen 1 bis
7 als Indizes in Fig. 3 (b) bezeichnen Englisch, Deutsch, Japanisch, Französisch,
Spanisch, eine sechste Sprache "O", bzw. eine siebente Sprache "A".
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MT steht für ein Wort mit mehreren Vokalen und KA zeigt einen japanischen
"Ratakana"-Buchstaben an. SN steht für einen Satz und WD für ein Wort. Ein ~#~ bedeutet,
daß jedes in der Mutter- oderursprungssprache vorliegende Wort in die entsprechenden
Wörter in der Fremdsprache übersetzt wird, ohne daß grammatikalische Korrekturen
oder Abänderungen, die gegebenenfalls in der Fremdsprache erforderlich sind, vorgenommen
werden.
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Die Treiberstufe 6 gibt Anzeigesignale an die Anzeigeeinrichtung 2
ab, wenn Anzeigedaten vom Mikrocomputer 8 an den RAM 30 gegeben werden. Da die Treiberstufe
6 eine herkömmliche Schaltungsanordnung ist, soll sie hier nicht nochmals beschrieben
werden.
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Fig.4a zeigt ein Format, gemäß dem viele Wörter in den jeweiligen
ROMs 9 bis 11 gespeichert sind bzw. werden.
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Dieses Format umfaßt einen Steuerdatenbereich CDA, eine Datenkomprimierungstabelle
CTA, einen Satzdatenbereich SA und einen Wortdatenbereich WA.
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Die Wörter werden im ROM jeweils so gespeichert, daß sie hinsichtlich
ihrer Buchstabierung komprimiert werden.
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Beispielsweise werden im ROM I 9 zwei Buchstaben "AN" als komprimierter
Code CC1 mit einem Byte gespeichert.
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Weitere zwei Buchstaben ~1BA" werden als komprimierter Code CC2 mit
einem Byte gespeichert. Die Häufigkeit, in der bestimmte Buchstabenfolgen bei englischen
Wörtern auftreten, wird ermittelt, um einige englische Buchstabenfolgen mit hoher
Häufigkeit festzustellen. Die auf diese Weise ausgewählten englischen Buchstabenfolgen
werden zu Speicherzwecken in entsprechende komprimierte Codes umgesetzt. Die Datenkomprimierungstabelle
CTA speichert Daten und gibt den Zusammenhang zwischen den ausgewählten Buchstabenfolgen
und den komprimierten Codes wieder.
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Wenn zwischen einem eingegebenen Wort und einem oder mehreren Wörtern,
die in einem der ROMs gespeichert sind, Übereinstimmung festgestellt werden soll,
wird das eingegebene Wort in Wörter mit einem der Komprimierungscodes entsprechend
dem Speicherinhalt der Datenkomprimierungstabelle CTA umgeändert, da die ROMs jeweils
Codes speichern, die einen der Komprimierungscodes enthalten können. Die Tabelle
CTA dient dazu, die in einem der ROMs gespeicherten Worte durch Änderung der Codes
in der ursprünglichen Buchstabenfolge anzuzeigen. Die Tabelle ist jeweils für die
einzelnen Sprachen unterschiedlich, um die Datenkomprimierung möglichst effektiv
und hoch zu machen.
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Die gespeicherten Wörter werden in 47 Kategorien bzw.
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Sachgruppen klassifiziert, in denen jeweils mehrere Wörter angeordnet,
bzw. in eine Ordnung gebracht sind. In Fig. 4a wird eine Wortsachgruppe n mit WGn
bezeichnet. Es werden Sätze durch die Kombination mehrerer gespeicherter Worte gebildet.
Diese Sätze werden in 14 Kategorien
bzw. Sachgruppen oder Klassen
eingeteilt, in denen jeweils mehrere Sätze geordnet sind. In Fig. wird eine Satzgruppe
bzw. eine Satzklasse m mit SGm bezeichnet, die einen ersten Satz Sm-1 bis zu einem
letzten Satz Sm-min umfaßt. Jede Klasse gehört zu allen Wortklassen WG1 bis WG14
entsprechend den jeweilicgen Satzklassen SG1 bis SG14.
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Die nachfolgend angegebene Tabelle zeigt den Zusammenhang zwischen
der fortlaufenden Cruppennummer und dem Gruppennamen.
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Fortlaufende Entsprechende Gruppenname Gruppennummer Taste 1 "ra"
oder "ç" Flugzeug 2 "ri" oder "I" Zoll 3 "ru" oder A Transport 4 "re" oder "J" Im
Hotel 5 ~ro" oder "S" Im Restaurant 6 "m" oder "T" Besichtigung 7 mo oder "U" Vergnügen
8 "ho" oder "V" Beim Einkauf 9 "no" oder "W" Auskunft 10 "to" or "X" Beruf 11 "so"
oder"Y" Dienstleistungen 12 ko oder Z Unterhaltung 13 "O" oder "." Beim Arzt 14
SPC oder "o" Notfall
Jede Klasse für die Wörter umfaßt 265 Wörter.
Ein erster Wortadressentabellenbereich WSTA enthält eine erste Adresse, die in Fig.
4a mit No, N1, N21 ... N4 bezeichnet wird. Diese erste Adresse ist einer Speicherstelle
zugeordnet, in der erste Codes oder erste komprimierte Codes zur Darstellung des
ersten Wortes gespeichert sind. Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der
Erfindung wird jede Adresse durch zwei Bytes dargestellt. Jede erste Adresse ist
in einen oberen Byte No(H) bis Ni(H) und in einen unteren Byte No(L) bis Ni(L) unterteilt.
Der erste Wortadressentabellenbereich dient dazu, die Wiedergewinnungszeit für ein
bestimmtes Wort zu verkürzen.
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Mit CS wird eine erste Satzadresse CS(H) und CS(L) bezeichnet, die
in einem ersten Satzadressenbereich CSA gespeichert ist. In einer Speicherstelle
LNA wird eine fortlaufende Nummer bzw. Zahl eines eine bestimmte Sprache anzeigenden
Wortes gespeichert, wie dies in Fig. 4 mit LN von LN(H) und LN(L) bezeichnet ist.Oder
genauer ausgedrückt, wenn der die englischen Wörter gespeichert habende ROM betrachtet
wird, ist ein Wort Englisch notwendigerweise in diesem ROM enthalten. In diesem
Falle ist LN die fortlaufende Nummer der Wörter "Englisch" im ROM, beginnend vom
ersten Wort derselben Wortgruppe. Die Speicherung der fortlaufenden Nummer LN ist
dafür vorgesehen, die Muttersprache und die auszuwählende Fremdsprache im Buchstaben-
Zeichenanzeiger 3 anzuzeigen, weil es nicht erforderlich ist, zusätzlich ein die
bestimmte Sprache anzeigendes Wort zu speichern.
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Der erfindungsgemäße übersetzen kann auch eine Tonwiedergabeeinrichtung
aufweisen, die Wörter in der Muttersprache und/oder
in der Fremdsprache
akustisch wiedergibt. Da eine solche akustische Wiedergabeeinrichtung beispielsweise
in der US-PS 4 060 848 beschrieben ist, soll hier nicht näher darauf eingegangen
werden.
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Weiterhin ist, wie Fig Aa zeigt, ein Sprachcode LC vorgesehen, dessen
obere Bits einen im ROM gespeicherten Sprach-bzw. Sachbereich und dessen untere
4 Bits die im ROM gespeicherten Sprachen anzeigen. Insbesondere kann ein ROM vorhanden
sein, in dem Wörter aus dem Sachgebiet der Wirtschaft, der Ingenieurwissenschaften
oder der Medizin gespeichert sind. Informationen aus einem solchen Sachgebiet sind
in LC gespeichert. Die unteren 4 Bits entsprechen der jeweiligen Sprache gemäß der
nachfolgend angegebenen Tabelle.
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Die unteren 4 Bits Sprache 0 0 0 1 (1) Englisch O 0 1 0 (2) Deutsch
0 0 1 1 (3) Japanisch o 1 0 0 (4) Französisch 0 1 0 1 (5) Spanisch O 1 1 0 (6) eine
sechste Sprache "O" O 1 1 1 (7) eine siebte Sprache "" Tabelle 1 - 2 In Fig.4a ist
BC "11111111" ein Begrenzungs- und EC ~11111111" ein Endecode des ROM.
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Die Fig. 4(b) bis 4(d) zeigen Formate von Wort-Klassen bzw. -Gruppen
in verschiedenen ROMs, die englische, deutsche bzw. japanische Wörter gespeichert
enthalten.
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Bei diesen Wortgruppen ist das erste in jeder Gruppe gespeicherte
Wort gleichzeitig der Name der jeweiligen Gruppe.
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Fig. 5 zeigt im einzelnen ein Format in einem Wortdatenbereich WA
innerhalb des in Fig. 4(a) dargestellten Formats, gemäß dem der ROM englische Wörter
gespeichert enthält.
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Im Wortdatenbereich WA sind die Wortdaten in Einheiten von 1 Byte
angeordnet. Das achte Bit des ersten Worts in jeder Wortgruppe ist eine binäre "1",
wogegen das achte Bit des zweiten oder der weiteren Wörter als binäre "O" festgelegt
ist. Die ersten bis siebten Bits werden zur Speicherung von Buchstabencodes verwendet,
die die Buchstaben oder Buchstaben darstellende Komprimierungscodes in komprimierter
Weise gespeichert haben. Beispielsweise ist das Wort ~WATCH" gespeichert, indem
die beiden Buchstaben WA durch einen einzigen Komprimierungscode mit 1 Byte, die
beiden Buchstaben CH durch einen weiteren Komprimierungscode mit 1 Byte und der
Buchstabe T durch einen Buchstabencode mit 1 Byte dargestellt sind. Die fünf Buchstaben
des Wortes "WATCH" werden daher nur mit drei Bytes gespeichert.
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Jedes Wort mit einer bestimmten Bedeutung entspricht jeweils einem
zu übersetzenden bzw. übersetzten Wort.
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Ein Wort, das wenigstens hinsichtlich der Buchstabierung mit einem
anderen Wort übereinstimmt, sowie ein Homonym, also ein Wort, das hinsichtlich der
Buch-
stabenfolge und der Aussprache mit einem anderen Wort übereinstimmt,
werden jeweils mit einer Identifizierungsbemerkung gespeichert. Fig. 5 zeigt das
Wort BATCH mit zwei Bedeutungen, nämlich mit der Bedeutung BLOCK ("UHR") und SEE
("BEOBACHTEN"), so daß die jeweilige Bemerkung dem Wort ~WATCH" in Klammern zugefügt
wird, daß also "WATCH (CLOCK)" und "WATCH (SEE)" gespeichert ist. Diese Bemerkungen
folgen nach jedem Bemerkungscode C3 (7E in hexadezimaler Notation) im Wortdatenbereich.
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Die Klammer für die Bemerkung folgt gewöhnlich dem Wort, dem die Identifizierungsbemerkung
zugeordnet ist. Die Klammer kann jedoch auch vor diesem Wort stehen, wobei dann
die Bemerkung dem Bemerkungscode C2 (7D in hexadezimaler Notation) folgt. In Fig.
5 ist eine Bemerkung "THE" für das Wort "LOVE" für den Ausdruck "(THE)LOVE" vorgesehen.
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Eine aus wenigstens zwei Wörtern bestehende Wortverbindung entspricht
den jeweiligen übersetzten Wörtern. Fig.5 zeigt ein Beispiel für die Wortverbindung
HOT DOG".
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Zwischen den beiden Wörtern "HOT" und ~DOG" befindet sich ein Abstandscode
CO (7B in hexadezimaler Notation).
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Wenn wenigstens-eines der beiden Wörter in einem der ROMs gespeichert
und das erste Wort der Wortverbindung ist, folgt dem letzten Buchstabencode des
Worts (des Komprimierungscodes) ein Wortverbindungscode C1 (7C in hexadezimaler
Notation). Das Wort HOLT" in Fig. 5 ist dieses Wort, dem der Wortverbindungscode
C1 folgt.
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Der Wortverbindungscode C1 dient dem Hinweis, daß es noch eine Wortverbindung
bzw. noch mehrere Wortverbindungen gibt, die mit dem Wort "HOT" beginnen.
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Wie zuvor beschrieben, sind die gespeicherten Worte in 47 Klassen
oder Gruppen klassifiziert bzw. gruppiert.
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Ein Gruppentrenncode C4 (7F in hexadezimaler Notation) zeigt die Grenze
bzw. Trennung zwischen den jeweiligen Gruppen. Dieser Gruppentrenncode folgt dem
jeweiligen letzten Wort in einer Gruppe. In Fig. 5 folgt dieser Code der Wortverbindung
HOT DOG". Am Endes des Wortdatenbereichs WA befindet sich ein Endcode C5 (FF in
hexadezimaler Notation).
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Fig. 6 zeigt eine Tabelle mit Buchstabencodes,Komprimierungscodes
und Steuercodes, wie sie jeweils in dem in Fig. 5 dargestellten Format verwendet
werden.
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Im Wortdatenbereich nehmen alle Wortdaten jeweils einen Byte ein.
Durch die 8 Bits sind 256 Möglichkeiten in Verbindung mit einer Datenart vorhanden.
Das achte Bit wird jedoch zur Kennzeichnung der ersten Daten jedes Worts verwendet.
Die verbleibenden sieben Bits ergeben dann für eine Datenart 128 Möglichkeiten.
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Die Codes in den schraffierten Bereichen der Tabelle von Fig. 6 sind
Zifferncodes, Symbolcodes und Steuercodes, die alle in Zusammenhang mit den jeweiligen
Sprachen verwendet werden. In den übrigen Bereichen der Tabelle sind die Buchstabencodes
(in Fig. 6 die alphabetischen Buchstaben) und die Komprimierungscodes vorgesehen.
Die Kontrollcodes CO bis C5 wirken in der Weise, wie dies anhand von Fig. 5 bereits
beschrieben wurde.
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Fig. 7 zeigt die Komprimierungstabelle für englische Wörter im Format
von Fig. 4(a). Das Format von Fig. 7 entspricht der Komprimierungstabelle von Fig.
6.
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In Fig. 7 stellen die unteren sieben Bits die Buchstaben in Form von
Buchstabencodes dar, wenn im achten Bit die Binärzahl "1" vorhanden ist. Wenn das
achte Bit eine binäre "O" ist, so sind die unteren sieben Bits ein Komprimierungscode
für die vorausgegangenen Buchstabencodes. Das Ende der Komprimierungscodes wird
durch einen Endcode C6 dargestellt. Die Komprimierungstabellen unterscheiden sich
je nach der Sprache voneinander, so daß man Komprimierungstabellen mit höchster
Komprimierungsdichte bzw. bester Wirkung erhält.
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Die Fig. 8(a) bis 8(d) zeigen Formate des Satzdatenbereichs SA im
Format von Fig. 4(a), und zwar in Zusammenhang mit der englischen oder japanischen
Sprache.
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Mehrere Wörter bilden einen Satz, in dem jedes Wort unter Verwendung
der Komprimierungscodes gespeichert ist.
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Zu Beginn eines Wortes ist das achte Bit eine binäre 1. Einige Buchstaben-
oder Komprimierungscodes, die ein bestimmtes Wort wiedergeben, sind im Format vor
Auftreten des nächsten achten Bits mit dem Binärwert 1 enthalten. Zur Trennung der
Sätze werden zwei Codearten C7 und C8 verwendet. Der Code C7 wird nach einem normalen
bzw. bejahenden oder bestätigenden Satz und C8 wird nach einem Fragesatz hinzugefügt.
Der Code C7 ist "FE" und der Code C8 ist "FC" jeweils in hexadezimaler Notation.
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Wie bereits zuvor beschrieben, sind die gespeicherten Sätze in 14
Gruppen bzw. Klassen gruppiert bzw. klassifiziert. Ein Satzgruppen-Trenncode Cg
dient der Trennung zwischen den jeweiligen Satzgruppen und wird durch "FF" in hexadezimaler
Notation dargestellt. Dieser Code Cg folgt den Codes C7 und C8. Fig. 8(a) zeigt
den Satz GOOD LUCK", der am Ende einer bestimmten Satzgruppe gespeichert ist.
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Es kann auch möglich sein, daß derselbe Satz in zwei oder mehreren
Satzgruppen enthalten ist. Um die Speicherbytes in diesem Falle klein zu halten,
wird der Satz als solcher in einer Gruppe gespeichert, und die Leitadresse des gespeicherten
Satzes in dieser Gruppe wird in einer anderen Gruppe gespeichert. Ein Adressenspeichercode
C10 (FD in hexadezimaler Notation) wird zu diesem
Zwecke verwendet.
Zwei dem Code C10 folgende Bytes werden zur Speicherung einer Adresse "SSA" für
den Code (Komprimierungscode) des Anfangsbuchstabens des ersten Worts verwendet,
das in dem gemeinsamen Satz enthalten ist.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Übersetzers
können ein oder mehrere Wörter eines Mustersatzes in der Mutter- bzw. Ausgangssprache
durch ein oder mehrere Wörter in der Ausgangssprache ersetzt bzw. geändert werden,
um einen anderen Satz in der Ausgangssprache zu bilden. Der auf diese Weise abgeänderte
Satz wird dann übersetzt. Wörter, die geändert werden können, werden in Klammern
angezeigt. Es können höchstens zwei Wörter in einem einzigen Satz geändert werden,
wie dies in Fig. 8(a) dargestellt ist.
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Fig. 8(a) zeigt den Mustersatz "A LITTLE MORE (MILK) PLEASE" Ein Wort
in den Klammern wird durch einen Klammercode C11 (FA in hexadezimaler Notation)
gekennzeichnet. Wenn diesem Code C11 ein achter Bit mit dem Binärwert "O" folgt,
dann sind die unteren sieben Codes die Buchstaben- bzw. Komprimierungscodes (wenn
zwei Wörter in die Klammern eingesetzt werden sollen, um einen bestimmten Ausdruck
oder eine Redewendung zu erhalten, wird der Code C11 zwischen diese Wörter eingesetzt.
Beispielsweise wird der Ausdruck CHECK IN1, zwischen die Wörter eingesetzt, sc daß
sich eine Codefolge Code C11, CHECK, Code C11 IN" ergibt, wie dies in Fig. 8(b)
dargestellt ist.
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Fig. 8(c) zeigt ein weiteres Beispiel, nämlich I WANT (2) TICKETS
TO (TOKYO)." in englischer Sprache. (2) wird durch Verwendung des Codes C11 und
(TOKYO) unter
Verwendung eines weiteren Klammercodes C12 (FB in
hexadezimaler Notation) dargestellt. Der Code C11 muß nicht notwendigerweise dem
Code C12 vorausgehen. Fig. 8(c) zeigt ein Beispiel in japanischer Sprache. In diesem
Falle kommt der Code C12 vor dem Code C11, da die Wortreihenfolge im Japanischen
anders als im Englischen ist.
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Bei diesem übersetzen werden die ersten Klammern in einem englischen
Satz mit dem Code C11 und die zweiten Klammern im englischen Satz mit dem Code C12
dargestellt. In einer anderen sich gegenüber dem Englischen unterscheidenden Sprache
werden die ersten Klammern, die als erstes in dem englisch übersetzten Satz vorhanden
sind, mit dem Code C11 und die zweiten Klammern, die im englisch übersetzten Satz
danach auftreten, mit dem Code C12 dargestellt. Wenn nur ein Klammerpaar in einem
Satz verwendet wird, wird notwendigerweise der Code C11 benutzt.
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BETRIEBSWEISE DES ÜBERSETZERS (1) Anzeige: Wie in Fig. 1 dargestellt
ist, zeigt der Buchstabenanzeiger 3 alphabetische Buchstaben, japanische "Katakana"-Buchstaben,
Ziffern und Symbole. Der Sprachanzeiger 4 zeigt die Markierungen oder Zeichen "
" und an. as. Der Symbolanzeiger 5 umfaßt die Symbole MT, KA, SN und WD, die mit
dem Symbol ~v" gekennzeichnet sind, sowie den Stern "*". Diese Symbole werden durch
Steuerung der Treiberstufe 6 angezeigt, wenn der Mikrocomputer 8 die entsprechenden
Signale erzeugt.
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(2) Ubersetzungsprinzip: Ein übersetzen mit der in Fig. 2 dargestellten
Schaltungsanordnung kann in oder aus drei Sprachen in die jeweils andere Sprache
übersetzen. In den jeweiligen ROMs sind viele Wörter und Sätze gespeichert, wie
dies in Fig. 4(a) dargestellt ist. Jedes Wort und jeder Satz entspricht einem übersetzten
Wort bzw. Satz. Diese Zuordnung wird durch die Wort- und Satznummern sichergestellt,
die in den einzelnen ROMs jeweils gleich sind.
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Es sei beispielsweise angenommen, daß der Satz GOOD MORNINGS." als
100. Satz im ROM für die englische Sprache gespeichert ist. Dann ist ein entsprechendes
Wort bzw. ein entsprechender Satz in der japanischen bzw. übersetzten Sprache als
100. Satz in dem ROM für die japanische Sprache gespeichert. Ein dementsprechendes
deutsches Wort GUTEN MORGEN." ist im 100. Satz eines weiteren ROMs für die deutsche
Sprache gespeichert.
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Dasselbe gilt auch für Wörter, derart, daß ein bestimmtes, mit einer
bestimmten fortlaufenden Zahl in einem ROM versehenes Wort einem übersetzten Wort
entspricht, das mit derselben fortlaufenden Zahl in einem anderen ROM reihenfolgemäßig
gespeichert ist.
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Bei Durchführung des Übersetzungsvorgangs sucht der übersetzen die
fortlaufende Nummer eines Worts oder eines Satzes im ROM für die Mutter- oder Ursprungs
sprache und ermittelt demgemäß ein übersetztes Wort oder einen übersetzten Satz
mit derselben fortlaufenden Nummer im ROM für die Fremdsprache.
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Der Übersetzungsvorgang umfaßt die folgenden Schritte: (i) erster
Schritt: Wahl eines bestimmten ROMs mit der Mutter- bzw. Ausgangssprache (ii) zweiter
Schritt: Feststellen der fortlaufenden Nummer eines ROMs oder eines Satzes in diesem
ausgewählten ROM (iii) dritter Schritt: Wahl eines anderen bestimmten ROMs für die
Fremdsprache bzw. für die Sprache, in die übersetzt werden soll, (iv) vierter Schritt:
Feststellen eines übersetzten Worts oder Satzes mit derselben fortlaufenden Nummer
in dem anderen ROM für die Fremdsprache.
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(3) Übersetzen eines bestimmten Satzes, der aufgrund der Wahl einer
Gruppe adressiert wird: In Fig. 1 sind die mit L1 bis L14 bezeichneten Tasten Sachgruppen-
bzw. Sachgebiets-Wahltasten. Gewünschtenfalls
kann auf oder neben
den jeweiligen Sachgruppen-Wahltasten ein Bild angebracht sein, das die Sachgruppe
bzw. Klasse symbolisiert oder andeutet. Durch Drücken einer dieser Tasten und durch
nachfolgendes Drücken einer SN/WD-Taste 41, durch die im Anzeiger 5 das Zeichen
" " angezeigt wird, wird die Auswahl der Sachgruppe getroffen.
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Durch Drücken einer SRC-Taste 42 werden danach mehrere Sätze, die
zur selben Sachgruppe gehören, gesucht. Wenn der letzte Satz einer Sachgruppe angezeigt
wurde, soll der erste Satz dieser Sachgruppe adressiert werden. Wenn ein Satz adressiert
ist, wird die fortlaufende Nummer dieses Satzes ausgegeben. Durch Drücken einer
TRL-Taste 43 wird der dritte und vierte Schritt gemäß Absatz (2) ausgeführt und
dieser Satz übersetzt.
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Die Übersetzung eines bestimmten Satzes, der durch Auswahl einer Sachgruppe
adressiert wird, läuft in folgenden Schritten ab: (i) erster Schritt: Wahl eines
bestimmten ROMs mit der Muttersprache (ii) zweiter Schritt: Aufleuchten des Zeichens
" 11# durch Drücken der Taste 41 (iii) dritter Schritt: Drücken einer der Sachgruppentasten
L1 bis L14 (iv) vierter Schritt: wiederholtes Drücken der SRC-Taste 42, so daß die
fortlaufende Nummer des bestimmten Satzes ermittelt wird, und danach Drücken der
Ubersetzungstaste 43
(v) fünfter Schritt: Wahl eines anderen ROMs
mit der Fremdsprache (vi) sechster Schritt: Ermitteln eines übersetzten Satzes mit
der fortlaufenden Nummer im andere ROM für die Fremdsprache (4) Übersetzen eines
eingegebenen Worts: Durch Drücken der Buchstabentasten 44 wird ein Wort buchstabenweise
eingegeben und bei Drücken der Übersetzungstaste 43 wird dieses Wort dann aus der
Muttersprache in die im Anzeiger 4 angezeigte Fremdsprache übersetzt. Nachfolgend
wird angegeben, daß auch andere Fälle je nach der Art, welche bzw. wie die Buchstaben
eingegeben werden, auftreten können.
-
(i) Die eingegebene Buchstabenfolge wird nicht im ROM für die Muttersprache
gefunden.
-
(ii) Mit der eingegebenen Buchstabenfolge stimmt nur eine Buchstabenfolge
bzw. ein Wort im ROM für die Muttersprache überein.
-
(iii) Mit der eingegebenen Buchstabenfolge stimmen mehrere Buchstabenfolgen
bzw. Wörter im ROM für die Muttersprache überein.
-
Bei dem unter Ziffer (i) genannten Fall ist kein Wort im ROM für die
Muttersprache gespeichert, das mit dem eingegebenen Wort übereinstimmt. In diesem
Falle wird ein doppeltes Ausrufezeichen "!!" am Ende des eingegebenen Worts nach
Drücken der Übersetzungstaste 43 angezeigt.
-
Beim Fall gemäß (ii) wird die fortlaufende Nummer der mit der eingegebenen
Buchstabenfolge identischen Buchstabenfolge im ROM der Muttersprache festgestellt
und der ROM mit der Fremdsprache gewählt, so daß dann das übersetzte Wort mit derselben
fortlaufenden Nummer im ausgewählten ROM für die Fremdsprache festgestellt und angezeigt
wird.
-
Es sei beispielsweise angenommen, daß Englisch als Mutter- oder Ausgangssprache
und Japanisch als Fremd- oder Übersetzungssprache gewählt wurde. Das Wort SEE wird
eingegeben und durch Drücken der Taste 43 übersetzt. Das erste Wort im ROM für die
englische Sprache wird adressiert, so daß die Buchstabenreihenfolge des eingegebenen
Worts und das ersten Wort als übereinstimmend festgestellt wird. Wenn keine Übereinstimmung
festgestellt wird, wird ein Zähler zum Speichern der fortlaufenden Nummer des Worts
um eins weitergezählt, um das zweite Wort zu adressieren. Wenn das Wort SEE im ROM
für die englische Sprache durch Weiterzählen der Adresse des Zählers bis zu der
fortlaufenden Nummer, beispielsweise der Nummer 500 für dieses Wort, ermittelt wird,
wird Ubereinstimmung festgestellt. Der ROM für die japanische Sprache wird dann
gewählt, so &B ein übersetztes Wort durch Adressieren der fortlaufenden Nummer
500 im ROM für die japanische Sprache erzeugt wird. Auf diese Weise erfolgt die
Übersetzung.
-
Im Fall von (iii) sind auftretende Homonyme in der in Fig. 5 dargestellten
Weise in einem Speicherformat mit Identifizierungsbemerkungen versehen. Eine bestimmte
konkrete Bedeutung wird vom Benutzer des Übersetzers festgestellt. Nach dem eingegebenen
Wort wird auf der
Anzeige dann eine Bemerkung oder ein Zeichen
"!?" angezeigt, um darauf hinzuweisen, daß das eingegebene Wort mehreren Wörtern
in der Fremdsprache entspricht.
-
Angenommen, das Wort ~WATCH" von Fig. 5 wird eingegeben und die Übersetzungstaste
43 gedrückt. Dann tritt auf der Anzeige "WATCH (CLOCK) !?" auf.
-
Dann wird die Suchtaste 42 gedrückt, und es wird ein anderes übersetztes
Wort entsprechend dem Wort "WATCH" angezeigt.
-
"WATCH (SEE) !?" Wenn eines dieser beiden alternativen Wörter bzw.
eine dieser beiden alternativen Bedeutungen angezeigt wird, wird die Übersetzungstaste
43 gedrückt und man erhält das entsprechende übersetzte Wort. Wenn das Homonym mit
der angegebenen Bemerkung eingegeben worden ist, leuchtet am Anzeiger 5 gleichzeitig
das Symbol bzw. das Zeichen "tor" zum Hinweis auf die Angabe MT auf, so daß der
Benutzer darauf aufmerksam gemacht wird, daß eines oder mehrere zusätzliche übersetzte
Worte vorhanden sind, die dem eingegebenen Wort entsprechen.
-
(5) Ubersetzen von zwei oder mehreren eingegebenen Wörtern: Der erfindungsgemäße
übersetzen kann zwei oder mehrere eingegebene Wörter übersetzen. Durch Drücken der
Abstandstaste 45 werden diese beiden Wörter voneinander getrennt.
-
Wenn das erste Wort eingegeben und die Abstandstaste 45 gedrückt wird,
kann das zweite Wort eingegeben werden, wenn das zuerst eingegebene Wort im ROM
für die Mutter-
sprache enthalten ist. Wenn das erste Wort nicht
im ROM gespeichert ist oder zu dem Homonym gehört, erfolgt der Bedienungsablauf
entsprechend den Fällen (i) und (iii) .
-
Wenn anzunehmen ist, daß alle nachfolgenden Wörter I, ~AM", "A" und
"BOY" im ROM für die englische Sprache gespeichert sind, wird "I", "SPC", "AM",
"SPC", "A", "SPC" und BOY eingegeben und auf der Anzeige 3 angezeigt.
-
"I AM A BOY".
-
Beim Betätigen der Übersetzungstaste 43 leuchten in der Anzeige 3
die übersetzten Wörter in der gleichen Reihenfolge wie die eingegebenen Wörter auf.
Das heißt, die übersetzten Wörter werden entsprechend den eingegebenen Wörtern in
derselben Reihenfolge hintereinander angeordnet, unabhängig davon, wie die grammatisch
richtige Reihenfolge in der Fremdsprache aussieht. Der Stern "*" leuchtet dabei
im Anzeiger 5 auf und macht auf diese Situation aufmerksam.
-
(6) Eingabe von Wörtern mit Klammern und Übersetzen dieser Wörter:
Wie in Fig. 8(a) dargestellt ist, wird ein Mustersatz A LITTLE MORE (MILK) PLEASE."
adressiert und "A LITTLE MORE ((MILK)) PLEASE." angezeigt. Durch Betätigen der Übersetzungstaste
43 wird ein übersetzter Satz, der im Format gemäß Fig. 8(d) in der japanischen Version
gespeichert ist, angezeigt, wobei ein übersetztes Wort entsprechend dem Wort "((MILK))"
mit einer einzigen Klammer dargestellt wird.
-
Wenn der englische Mustersatz angezeigt wird, wird das Wort COFFEE
durch Drücken der entsprechenden alphabetischen Tasten eingegeben, so daß A LITTLE
MORE ((COFFEE) )PLEASE." angezeigt wird.
-
Durch Betätigen der Übersetzungstaste 43 wird ein entsprechender übersetzter
Satz nur dann gebildet und angezeigt, wenn das Wort ~COFFEE" im ROM für die englische
Sprache gespeichert ist. Wenn dies nicht der Fall ist, ergibt sich ein Ablauf entsprechend
dem Fall (i) oder (iii) von Abschnitt (4).
-
Die Abwandlung und Übersetzung des mit Klammern versehenen Worts wird
folgendermaßen vorgenommen: Ein Satz mit Klammern wird dadurch adressiert, daß den
ersten bis vierten Schritten von Abschnitt (3) folgende Schritte folgen: (v) fünfter
Schritt: Das in Klammern gesetzte Wort im adressierten Satz wird durch das eingegebene
Wort ersetzt, bevor die Übersetzungstaste 43 gedrückt wird.
-
(vi) sechster Schritt: Im ROM für die Muttersprache wird ein Wort
mit derselben Buchstabenfolge wie das eingegebene Wort festgestellt und die fortlaufende
Nummer dieses Wortes ermittelt.
-
Wenn ein solches Wort im ROM nicht ermittelt werden kann oder wenn
zwei oder mehrere Wörter mit der Buchstabenfolge des eingegebenen Wortes vorhanden
sind, ergibt sich ein Ablauf entsprechend den Fällen (i) oder (iii)
von
Abschnitt (4). Die folgenden Schritte sollten entsprechend Abschnitt (4) (ii) ablaufen.
-
(vii) siebter Schritt: Wahl des ROMs für die Fremsprache (viii) achter
Schritt: Auslesen des Satzes mit derselben fortlaufenden Nummer wie die gespeicherte
fortlaufende Nummer aus dem ROM für die Fremdsprache, so daß der Satz ins Pufferregister
gelangt. Der Code C11 oder C12 gelangt auch ins Pufferregister.
-
(iv) neunter Schritt: Auslesen des Worts mit derselben fortlaufenden
Nummer wie das Wort, welches im nächsten Schritt festgestellt wurde, und Einsetzen
des ausgelesenen Worts zwischen den Klammern, die durch den im achten Schritt ins
Pufferregister gelangten Klammerncode dargestellt werden.
-
Bei einem Satz mit zwei unterschiedlichen Klammern wird die Klammertaste
46 gedrückt und ein bestimmtes Wort zwischen die Klammern eingesetzt. Anhand des
folgenden Satzes "I WANT ((2)) TICKETS TO (TOKYO)" soll dies erläutert werden.
-
Die ersten Klammern werden als Doppelklammern und die zweiten Klammern
als einfache Klammern angezeigt. Danach wird ein eingegebenes Wort oder ein eingegebener
Ausdruck
zum Einsetzen zwischen die Doppelklammern vorgesehen.
-
Durch Betätigen der Klammertaste 46 wird die einfache Klammer durch
die Doppelklammern und die Doppelklammer durch die einfache Klammer ersetzt. Auf
diese Weise kann das in der zweiten und Doppelklammer enthaltene Wort durch neuerliches
Eingeben eines Wortes ersetzt werden. Die Lage der Doppelklammer wird jedesmal bei
Betätigen der Klammertaste 46 geändert. Die Übersetzung des eingegebenen Worts oder
Ausdrucks wird in der zuvor beschriebenen Weise vorgenommen.
-
(7) Festhalten des Worts ohne Übersetzung: Eine Haltetaste 47 mit
den Bezugsbuchstaben HLD wird zur Kennzeichnung eines Personen- oder Eigennamens
gedrückt, der nicht übersetzt werden kann bzw. sollte.
-
Nach Drücken der Haltetaste 47 wird ein solches Wort eingegeben. Wenn
dann die Übersetzungstaste 43 gedrückt wird, wird dieses Wort jedoch nicht übersetzt
und das eingegebene Wort in seiner ursprünglichen Form angezeigt.
-
Wenn die Übersetzungstaste 43 nach Eingabe eines solchen, nicht zu
übersetzenden Worts gedrückt wird, wird am Ende des eingegebenen Wortes das doppelte
Ausrufezeichen hinzugefügt und angezeigt, wie dies bereits im Abschnitt (4) beschrieben
wurde. In diesem Falle wird die Ubersetzungstaste 43 nochmals betätigt und der zuvor
beschriebene Haltevorgang wird in derselben Weise wirksam, als wenn die Haltetaste
47 gedrückt worden wäre.
-
(8) Automatisches Festhalten des eingegebenen Worts ohne Übersetzung:
Die Ziffern "O" bis "9" und die Zeichen 1,$", "." (Punkt), (Doppelpunkt), "?" (Fragezeichen)
sollen dann, wenn
sie anderen Worten zugefügt sind, nicht übersetzt
werden. Dabei ist es jedoch nicht erforderlich, die Haltetaste 47 zu drücken.
-
(9) Adressieren von Wörtern, die in den Sachgruppen klassifiziert
bzw. zusammengefaßt sind: Wie Fig. 4(a) zeigt, sind die Worte in 47 Klassen oder
Sachgruppen klassifiziert bzw. gruppiert, so daß jedes dieser Worte in entsprechender
Weise wie bei der Adressierung der jeweiligen Sätze in den Satzgruppen adressiert
werden kann.
-
(10) Suchen der jeweiligen über die Tastatur eingegebenen Wörter:
Auf jedes über die Tastatur eingegebenes Wort kann entsprechend der Wortreihenfolge
direkt zugegriffen werden.
-
TASTENBEDIENUNG BEIM ÜBERSETZEN A. Die Übersetzung eines eingegebenen
einzigen Worts wird durch die Tastenbedienung entsprechend der Tabellen 2 bis 6
ausgeführt, wobei in diesem Falle Englisch die Mutter- oder Ausgangssprache und
Deutsch die zu übersetzende bzw. Fremdsprache ist, so daß der Anzeiger 4 folgendes
anzeigt: v ENG GER
Tastenbedienung Buchstabenanzeige "TREE" "TRL"
BAUM "TRL" TREE "TRL" BAUM Tabelle 2 Tastenbedienung Buchstabenanzeige "THREES"
"TRL" TREES!! SCR TREE!? "TRL" BAUM "TRL" TREE Tabelle 3 Tastenbedienung Buchstabenanzeige
"TRE" "TRL" TRE!! "E" TREE "TRL" BAUM "TRL" TREE Tabelle 4
Tastenbedienung
Buchstabenanzeige Symbolanzeige "LOVE" ~TRL" (THE) tOVE!? "SRC" (TO) LOVE!? v TRL
LIEBEN MT v ~TRL" (TO) LOVE MT Tabelle 5 Tastenbedienung Buchstabenanzeige "ABC"
"TRL" ABC!! "TRL" ABC "TRL" ABC Tabelle 6 Tabelle 2: Nachdem die Buchstabenfolge
eines Worts eingegeben und die Übersetzungstaste 43 mit dem Buchstaben TRL gedrückt
worden ist, erfolgt die Übersetzung entsprechend der Anzeige 4 aus der Muttersprache
in die Fremdsprache.
-
Die Übersetzungstaste 43 wird nochmals gedrückt und dadurch das in
der Muttersprache eingegebene Wort nochmals angezeigt.
-
Tabellen 3 und 4: Das doppelte Ausrufezeichen "!!" leuchtet zusätzlich
auf, um anzuzeigen, daß kein Wort mit derselben Buchstabenfolge wie das eingegebene
Wort im ROM für die Muttersprache gespeichert ist. Durch Drückden der Suchtaste
42 wird ein Wort aus dem ROM für die Muttersprache mit einer Buchstabenfolge angezeigt,
die der Buchstabenfolge des eingegebenen Worts am nächsten kommt.
-
Einem solchen Wort wird dann das Zeichen "!?" zugefügt. Dies ist als
Frage zu verstehen, ob vom Ubersetzer dieses Wort gemeint ist.
-
Tabelle 5: Wenn das eingegebene Wort mehreren übersetzten Wörtern
bzw. Homonymen entspricht, wird die Ubersetzungstaste 43 gedrückt, so daß das eingegebene
Wort mit dem Zusatz der Identifizierungsbemerkung und dem Zeichen "!?" angezeigt
wird. Durch Betätigen der Suchtaste 42 wird das eingegebene Wort mit einer anderen
Identifizierungsbemerkung und dem Zeichen '!?" angezeigt. Wenn die Form oder Bedeutung
des Wortes, die übersetzt werden soll, angezeigt wird, wird die Ubersetzungstaste
43 gedrückt, wobei das Wort LOVE ein Substantiv und ein Verb ist, so daß das Wort
als Substantiv durch die Anzeige "(THE) LOVE !?" und das Wort als Verb durch die
Anzeige "(TO) LOVE !?" gekennzeichnet wird.
-
Tabelle 6: Das Wort ABC ist im ROM für die Muttersprache nicht gespeichert.
Dieses Wort wird daher als Eigennahme angesehen, so daß es nicht übersetzt wird.
-
B. Die Übersetzung mehrerer eingegebener Wörter wird durch Tastenbetätigung
gemäß der Tabellen 7 und 8 vorgenommen, wobei in diesem Falle Englisch die Muttersprache
und Japanisch die Fremdsprache ist, so daß die Anzeige 4 folgendes anzeigt: v ENG
JPN
| Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| "A" (I SPC'# A- |
| "BIG" "SPS" A BIG - |
| ~TREE" "TRL" E #~y,J #» |
| "TRL" ABIG TREE |
Tabelle 7
| Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| "I" "SPC" 1 - |
| "10VE"- "TRIOL" ItTHE) LOVE!? |
| "ARC" I(TO) LOVE!? |
| SPC I(TO) LOVE - |
| "YOU" "TAL" 76<#)fr v |
| "TAL" I(TO) LOVE YOU |
Tabelle 8
Die Abstands- bzw. Zwischenraumtaste 45 wird dazu verwendet,
aus einigen Wörtern bzw. in übersetzte Wörter zu übersetzen. Auch dann, wenn diese
Taste gedrückt ist, wird das eingegebene Wort unverändert als solches angezeigt.
Es erfolgt jedoch eine interne Übersetzung.
-
Die Bedeutungen der angefügten Zeichen "!!" und "!?" entsprechen dem
Fall von A. Der Stern "*" wird beim Übersetzen aus einigen Wörtern bzw. in übersetzte
Wörter angezeigt, da die übersetzten Wörter nicht umgeordnet sind und keinen richtigen
Satz im grammatikalischen Sinne ergeben.
-
C. Das Zurückhalten von eingegebenen Wörtern ohne Übersetzen wird
entsprechend den Tabellen 9 und 10 vorgenommen, wobei in diesem Falle Englisch die
Muttersprache und Deutsch die Fremdsprache ist.
-
Tastenbedienung Buchstabenanzeige 11111 "SPC" 1 -"GO" ~SPC" I-GO-ON
!? "SPC" I GO !? "SPC" 1 GO -"TO" "SPC" I GO TO -OSAKA "HLD" I GO TO OSAKA -"TRL"
ICH GEHEN ZU OSAKA Tabelle 9
Tastenbedienung Buchstabenanzeige
I GO TO OSAKA -TRL I GO TO OSAKA! TRL ICH GEHEN ZU OSAKA Tabelle 10 Bei dem Beispiel
von Tabelle 9 wird die Übersetzungstaste 43 anstelle der Haltetaste 47 gedrückt,
so daß das Zeichen "!!" angezeigt wird und darauf hinweist, daß das Wort OSAKA nicht
im ROM für die Muttersprache gespeichert ist. Wenn die Taste 43 nochmals gedrückt
und dadurch das Wort OSAKA festgehalten wird, wird in Tabelle 9 dieselbe Anzeige
ausgelöst, wie sie in Tabelle 10 zu sehen ist.
-
D. Das automatische Halten von eingegebenen Wörtern ohne Übersetzung
ist in Tabelle 11 dargestellt, wobei in diesem Falle die Mutter- und Fremdsprache
denen der Tabellen 9 und 10 entsprechen.
-
Tastenbedienung Buchstabenanzeige "A.M. " "SPC" A.M. -~7:30" A.M.
7:30 -"TRL" A.M. (VORMITTAG)7:30 Tabelle 11
E. Der Adressiervorgang
zum Adressieren von Mustersätzen und deren Übersetzung ist in Tabelle 11 angegeben,
wobei in diesem Falle Englisch die Muttersprache und Japanisch die Fremdsprache
bzw. die Sprache ist, in die übersetzt werden soll.
| Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| SN/WD |
| GOOD MORNING. |
| SRC GOOD AFTERNOON. |
| SRC GOOD EVENING. |
| SRC GOOD LUCK. |
| ~TRL" |
| SCR SEE YOU LATER. |
-
Tabelle 12 Die SN/WD-Taste 41 wird zum Anzeigen des Zeichens zur
wie es zuvor beschrieben wurde, des Satzwahlzeichens SN und dazu gedrückt, um die
Sachgruppentasten wählen bzw. drücken zu können. Eine der Sachgruppentasten wird
dann gedrückt und dementsprechend eine Sachgruppe gewählt. Der erste Satz der ausgewählten
Sachgruppe wird adressiert und angezeigt. Das über der Stelle SN angebrachte Zeichen
erlischt bei Drücken einer der Sachgruppentasten. Die "SRL"-Taste 42 wird dann gedrückt,
um nacheinander die Mustersätze in der gewählten Sachgruppe zu adressieren.
-
Wenn ein gewünschter Satz adressiert und angezeigt ist, wird die ~TRL"-Taste
43 gedrückt und die Ubersetzung vorgenommen. Dann wird die "SRC"-Taste 42 nochmals
gedrückt und der nächste Satz adressiert. Nur dann, wenn die Taste 42 gedrückt wird,
wird daher ein weiterer Satz adressiert und angezeigt. Wenn die "SRC"-Taste 42 bei
angezeigtem letzten Satz der Sachgruppe gedrückt wird, wird der erste Satz in dieser
Sachgruppe adressiert und nochmals angezeigt.
-
Es wird jeder Satz mit dem in Klammern gesetzten Wort adressiert und
in derselben Weise wie der Satz ohne das in den Klammern gesetzte Wort angezeigt.
Die Übersetzung des Satzes mit dem in den Klammern enthaltenen Wort ist im grammatikalischen
Sinne immer richtig, so daß die Anzeige 5 das Zeichen ~ ~ nicht anzeigt.
-
F. Die Eingabe eines Worts in einen Satz, in dem ein Wort in Klammern
gesetzt ist, und die Übersetzung eines auf diese Weise abgewandelten Satzes werden
anhand der Tabellen 13 bis 17 erläutert. In den Tabellen 13, 14, 16 und 17 ist Englisch
die Mutter- oder Ausgangssprache und Japanisch die Fremdsprache. Dagegen ist in
Tabelle 15 Japanisch die Mutter- und Englisch die Fremdsprache.
| Nr. Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| nach Zugriff auf MAY 1 HAVE ((MILK)) ? |
| 1 einen Mustersatz |
| 2 "C" MAY I HAVE (( C- ))? |
| 3 "O" MAY I HAVE (( CO - )) ? |
| 4 ~F" MAY I HAVE (( COF-)) ? |
| 5 nF" MAY I HAVE (( COFF-)) ? |
| 6 "E" MAY 1 HAVE (( COFFE - |
| 7 "E" MAY I HAVE (( COFFEE-)) ? |
| 8 ~TRL" |
| 9 ~TRL" MAY I HAVE (I#COFFEE )) ? |
| 10 ~T" MAY I HAVE (( T - J) ? |
| 11 -"E" MAY I HAVE (( TE-)) ? |
| 12 ~A" MAY I HAVE ((#TEA-)) ? |
| 13 "TRL" |
| 13 9 '1"TAL" ( |
Tabelle 13
| Nr. Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| nach Zugriff auf I WANT ((2)) TICKETS TO (PARIS). |
| einen Mustersatz |
| 2 ~3" I WANT (( 3 )) TICKETS TO (PARIS) |
| 3 ~( )~ 1 WANT (3) TICKETS TO ((PARIS)) |
| 4 "LONDON" I XJÅNT (3) TICKETS TO ((LONDON)). |
| 5 "TRI." :L# > J / =tL=r7'ff (3) tX |
Tabelle 14
| Nr. Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| 1 nach Zugriff auf 79 |
| einen II |
| 2 ,\ t###t. |
| 3 'TAL" (~t(t#)I?) IN Jo |
| 4 "SOL" (,N*C'#####)lT) '35 |
| 5 "TAL" WEIERE CAN I BÜY (FLO.r.\zER)? |
| 6 "TAL" (#~*(v##7'v)( y3 # b### |
Tabelle 15
| Nr. Tastenbedienung |
| nach Zugriff auf |
| einen Mustersatz WHERE CAN I BUY (( MAP)) ? |
| . . . |
| 2 "FLO;fEP" WIJERE CAN I BUY ((FLOWI;P ))? |
| . . . . |
| 3 "TRL" WHERE CAN 1 BUY ((I3LOWEP!!))? |
| 4 "SRL" WHERE CAN I BUY ((FLOWER!?))? |
| . . . . . . . . . . . |
| 5 "TRL" (> ) ,~ |
Tabelle 16
| Nr. Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| nach Zugriff |
| auf einen DOES((THIS T.RAIN)) STOP AT (KYOTo)? |
| Mustersatz |
| 2 "THAT" "SPC" DOES((THAT-)) STOP AT (KYOTO)? |
| 3 "AIRPLAN" DOES (( TIJAT AIRPLAN~)) STOP AT (KYOTO) ? |
| 4 ~( )~ DOES((T11AT AIRPLAN!!)) STOP AT (KYOTO)? |
| 5 "E" DOES ((THAT AIRPLAN)) STOP AT (KYOTO)? |
| 6 ~( )II DOES (THAT AlRPLAN) STOP AT ((KYOTO)) ? |
| 7 "OSAKA" "llLD" DOES (THAT AIRPLANE) STOP AT (( OSAKA )) ? |
| 8 .TAL" (7t'(T#)t=n##) 3 9 (OSAKA) - F v'1 |
Tabelle 17
Tabelle 13: Der Satz mit dem in Klammern gesetzten Wort
wird entsprechend der in Abschnitt E beschriebenen Weise adressiert. Nach Zugriff
auf einen Mustersatz wird ein Wort eingegeben, das das in der Doppelklammer enthaltene
Wort ersetzt. Wenn der abgewandelte Satz mit den Doppelklammern übersetzt wird,
werden die Doppelklammern in eine einfache Klammer umgeändert, in der kein Wort
in die einfache Klammer eingesetzt ist.
-
Wenn das Wort in den Klammern des Ursprungssatzes ersetzt wird, wird
das eingegebene Wort nicht gebeugt und kann daher im grammatikalischen Sinne fehlerhaft
sein. Um dies kenntlich zu machen, leuchtet der Stern "*" im Anzeiger 5 auf. In
Tabelle 13 wird dieses Symbol ab Nr. 8 und danach angezeigt.
-
Tabelle 14: In einem Satz können höchstens zwei Klammern enthalten
sein, wobei die erste Klammer als Doppelklammer und die weitere Klammer als einfache
Klammer dargestellt sind. Bei Betätigen der Klammertaste 46 wird die Doppelklammer
in eine einfache Klammer und die einfache Klammer in eine Doppelklammer geändert.
Jedesmal, wenn die Taste 46 gedrückt wird, wird die Lage der Doppelklammer geändert.
Das in der Doppelklammer enthaltene Wort kann unabhängig davon, ob die Doppelklammer
an erster oder an zweiter Stelle steht, ersetzt werden. Bei Nr. 5 in Tabelle 14
wird das Sternzeichen angezeigt.
-
Tabellen 15 und 16: Diese Tabellen beschreiben den Fall, bei dem das
eingegebene Wort, das in die Doppelklammer gesetzt werden soll, nicht im ROM für
die Muttersprache enthalten ist, oder wenn das eingegebene Wort mehreren übersetzten
Wörtern entspricht. In diesen Fällen läuft der Vorgang in derselben Weise wie in
den Abschnitten A und B ab. Das Sternzeichen wird ab Nr. 5 und danach in Tabelle
15 und bei Nr. 5 in Tabelle 16 angezeigt.
-
Tabelle 17: Diese Tabelle entspricht den Fällen, bei denen die eingegebenen
Worte zurückgehalten und nicht automatisch oder bewußt übersetzt werden, Tabelle
17 entspricht also den Fällen von Abschnitt C und D. Das Sternzeichen wird bei Nr.
8 in Tabelle 17 angezeigt.
-
G. Die Übersetzung von Wörtern in drei Sprachen untereinander erfolgt
in der in den Tabellen 18 und 19 angegebenen Weise.
| Sprachenanzeige |
| Tastenbedienung ENG GER JPN |
| v |
| t |
| II II |
| AV v |
| "LNG" ~ v |
| v |
| II II v |
| I |
| "LANG" Y |
| - |
| v A |
| "LNGH ß v |
| NÄVI, v |
| "LNG" 1"' |
| "LNG" v |
| 1,LNG" v |
Tabelle 18
| Sprachanzeige |
| Tastenbedienung Buchstabenanzeige ENG GER JPN |
| ENG GER JPN |
| nach Zugriff auf |
| einen Mustersatz rAY I IIAVE ((MILK)) ? v |
| ~COFFEE" MAY I HAVE ((COFFEE)) ? v |
| ~TRL" .v |
| ~TRL'1 . v |
| n TRLX' |
| DARF DARF ICH BITTE (KAFFEE) |
| - - - - . HABEN? ~wI, |
| "TAL" ( n ~ t - )9 #C#ttzi. v |
Tabelle 19 Tabelle 18: Die Wahl der Mutter- bzw. Ausgangssprache und der Fremdsprache
erfolgt mit der Umkehrtaste 48 und der Sprachtaste 49. Die Muttersprache wird mit
dem Zeichen ~A" und die Fremdsprache mit dem Zeichen "t " gekennzeichnet.
-
Tabelle 19: Die Übersetzung eines Wortes, mehrerer Wörter und eines
Mustersatzes zwischen den drei Sprachen wird durch Kombination einer Umschaltung
der Mutter- und der Fremd-
sprache und der Übersetzungsvorgänge
vorgenommen, wie es in den Abschnitten A bis F beschrieben wurde.
-
H. In den Tabellen 20 und 21 wird dargestellt, wie auf die Worte eines
ROM in einer Sachgruppe zugegriffen und diese Wörter dann übersetzt werden.
| Tastenbedienung Buchstabenanzeige Symbolanzeige |
| v |
| ~SN/WD" SN |
| "SN/WD" WD |
| II AIRPLANE |
| SRC INTERNATIONAL |
| ~TRL" |
| "ARC" DOMESTIC |
| "SN/WD" SN |
| "SN/WD" WD |
| ~T~ SIGHSEEING |
| "SEC" TRIP |
| "ARC" TRAVEL |
Tabelle 20
Tastenbedienung Buchstabenanzeige Symbolanzeige "ZOO"
ZOO "SN/WD" ZOO WD "SN/WD" ZOO "SRC" ZOO "SRC" LION "SRC" TIGER "TRL" ## "SRL" BEAR
Tabelle 21 Tabelle 20: Wie bereits zuvor beschrieben, sind alle Wörter in 47 Sachgruppen
unterteilt bzw. zusammengefaßt. Diese Wörter können in derselben Weise wie die Sätze
adressiert werden. Nach übersetzung durch Drücken der Übersetzungstaste 43 wird
die Suchtaste 42 gedrückt, so daß dann das nächste Wort adressiert wird.
-
Tabelle 21: Alle Wörter, die zur selben Sachgruppe wie das gerade
eingegebene Wort gehören, können nacheinander adressiert werden.
-
1. Der Suchvorgang zum Auffinden eines Wortes oder mehrerer Wörter
mit der gleichen Buchstabenfolge wie ein eingegebenes Wort ist in Tabelle 22 angegeben.
| Tastenbedienung Buchstabenanzeige |
| "STA" STA |
| "SRC" STATION (TRAIN)!? |
| "SRC" STAY(IIOTEL)!? |
| SRC STATUE!? |
| SRC STAIRS!? |
| ~TRL" |
| "TRL" STARIS. !? |
| SRC START!? |
| SRC STAR!? |
| SRC STATION(TRAIN) ~.? |
Tabelle 22 Wie Tabelle 22 zeigt, werden alle Wörter, die dieselbe Buchstabenfolge
wie das eingegebene Wort haben, in direktem bzw. wahlfreiem Zugriff adressiert.
Die Homonyme, die dieselbe Buchstabenfolge wie das eingegebene Wort aufweisen, werden
nacheinander adressiert. Wenn alle Wörter adressiert sind, wird auf das erste Wort
mit dieser Buchstabenfolge zugegriffen. Für den Übersetzungsvorgang wird die Übersetzungstaste
43 gedrückt und es wird wieder zum Wort in der Muttersprache zurückgekehrt,
wobei
dann die Suchtaste 42 zum Auslösen des Suchvorgangs gedrückt wird.
-
Tastenbedienung Buchstabenanzeige ~STAAAA" STAAAA~ ~SRC" STAAT STA
O START!? SRC STATION(TRAIN)!? SRC STAy(HOTEL) !? SRC STATUE Tabelle 23 Was die
Angaben in Tabelle 23 betrifft, so wird der Suchvorgang in Abhängigkeit von der
Buchstabenfolge "STA" aufrechterhalten. "D " ist ein Zeichen, das angibt, daß der
Suchvorgang ausgeführt wird. Während des Suchvorgangs kann dieser durch Drücken
der "C/ON"-Taste unterbrochen werden.
-
Wenn das eingegebene Wort für den Suchvorgang aus vier oder mehr Buchstaben
besteht, so werden, wie in Tabelle 23 dargestellt ist, nur die ersten vier Buchstaben
dem Suchvorgang unterzogen, so daß alle diese vier Buchstaben enthaltenden Wörter
adressiert werden. Wenn kein Wort vorhanden ist, das dieselben Buchstaben wie das
eingegebene Wort aufweist, wird die Anzahl der dem Suchvorgang unterworfenen Buchstaben
für den weiteren Suchvorgang um eins erhöht.
-
Fig. 9 zeigt ein Flußdiagramm, nach dem der vorliegende übersetzen
arbeitet. In Fig. 4 sind Markierungen F1 bis F4 zum Speichern der jeweiligen Zustände
bzw. Bedingungen vorgesehen, wobei diese Markierungen als Teile des Daten-RAMs von
Fig. 3(a) vorhanden sind. Die Markierung F1 stellt den Mustersatzmodus dar. F2 stellt
den Sachgruppen- bzw. Klassenwahlsuchmodus dar. F3 gibt den Fall wieder, bei dem
der adressierte Mustersatz eine oder mehrere Klammern aufweist. Die Markierung F4
gibt wieder, daß das Wort in den Klammern durch ein neues Wort ersetzt worden ist.
-
(1) Übersetzen eines eingegebenen Worts: (i) Eingabe eines Worts:
Wenn ein Wort mit der Tastatur eingegeben wird, laufen die Programmschritte S1 e
S2 e S4 4 5 j 6 7 57 8 ab, so daß die den Buchstaben eines Worts darstellenden Codes
in den Puffer gelangen, und der Programmschritt Sg wird dann ausgewählt, um den
Buchstaben anzuzeigen.
-
Durch wiederholten Tastendruck werden die in einem Wort enthaltenen
Buchstaben in den Eingabepuffer gebracht.
-
Dann wird die Übersetzungstaste 43 gedrückt, um das eingegebene Wort
zu übersetzen. Mit dem Programmschritt S10 wird der in F1 gespeicherte Zustand festgestellt.
Da ein Wort und kein Satz übersetzt werden soll, wird F1 rückgesetzt, so daß man
zum Programmschritt S11 gelangt, bei dem festgestellt wird, ob der Zwischenraum
bzw. der Abstand im Eingabepuffer vorhanden ist. Weil es sich im vorliegenden Fall
um ein einziges Wort handelt, ist kein Zwischenraum vorhanden, und das Programm
geht auf den Programmschritt S12 über und führt die Übersetzung aus.
-
Der Programmschritt S13 setzt den Sternsymbol-Flip-Flop "*" zurück.
Dieser Flip-Flop mit einem Bit ist im RAM 30 von Fig. 3(b) enthalten. Dadurch, daß
der Flip-Flop "*" gesetzt wird, wird das Sternzeichen im Anzeiger 5 angezeigt. Durch
Rücksetzen des Flip-Flops "*" wird diese Anzeige wieder gelöscht.
-
(ii) Die Suche nach einer Sachgruppe bzw. Klasse wird durch Wahl einer
der Sachgruppen bzw. Klasse und nachfolgendes Adressieren der zu dieser Sachgruppe
bzw.
-
Klasse gehörenden Wörter durch Drücken der Suchtaste 42 bewirkt.
-
Wenn das gewünschte Wort angezeigt wird, wird die Übersetzungstaste
43 gedrückt und es werden die Wörter übersetzt: Zunächst wird F1 rückgesetzt, so
daß die "SN/WD"-Taste 41 zweimal betätigt wird, um den Wortmodus mit der Pro-S14
-> S15 -> S17 S17 ..... .F2 wird gesetzt und F1 wird rückgesetzt. Durch Drücken
einer der Sachgruppen- bzw.
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Klassentasten # L1 bis L14 wird das erste Wort einer der Sachgruppen
angezeigt. Das erste Wort bezeichnet auch die ausgewählte Sachgruppe.
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Zu diesem Zwecke wird F3 rückgesetzt und mit dem Programmablauf S1
-> ..... -> s6 -> s7 -> S18 -> S19 durchgeführt.
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Mit dem Programmschritt 819 wird das erste Wort in der ausgewählten
Sachgruppe festgestellt. Nach der Wiederauffindung wird die laufende Nummer des
Worts im Puffer NB (S20) gespeichert und das wiederaufgefundene Wort in den Eingabepuffer
(S21) gebracht.
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Durch wiederholtes Drücken der Suchtaste 42 werden die Worte in der
Sachgruppe nacheinander entsprechend der Programmschrittfolge S1 -> ... ->
S5 -> S22 -> S23 -> S24 adressiert. Mit dem Programmschritt S23 wird der
Inhalt des Puffers NB um eins weitergezählt. Mit dem Programmschritt S24 wird das
Wort mit der dem Inhalt des Puffers NB entsprechenden laufenden Nummer aus dem ROM
für die Muttersprache ausgelesen. Mit den Programmschritten S25 + S26 wird festgestellt,
ob der Klammercode in den adressierten Inhalten vorhanden ist. Jetzt wird nur das
Wort adressiert, um dabei festzustellen, daß kein Klammercode vorhanden ist. F3
wird beim Programmschritt S27 rückgesetzt.
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Die Übersetzungstaste 43 wird zum Übersetzen des wiederaufgefundenen
Wortes gedrückt. Danach laufen die Programmschritte S12 und S13 ab, um dieselben
Vorgänge wie im Abschnitt (i) auszuführen.
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Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm des in Fig. 9 dargestellten Programmschritts
S23. Mit dem Programmschritt S231 wird festgestellt, ob der Speicherinhalt des Puffers
NB den Binärwert "O" aufweist. Wenn dies der Fall ist, wird mit dem Programmschritt
8232 die laufende Nummer des in den Eingabepuffer eingegebenen Worts ermittelt.
Diese laufende Nummer wird dann in den Puffer NB gebracht.
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Wenn dies nicht der Fall ist, d.h. wenn der Inhalt von NB nicht "O"
ist, wird mit dem Programmschritt S233 zum Inhalt von NB +? zuaddiert.
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Wenn NB den Binärwert 11011 gespeichert hat, wird ein Wort direkt
angewandt, wobei die "SN/WD"-Taste 41 zweimal gedrückt wird, um den Wortmodus auszuwählen.
Die Suchtaste 42 stellt bei Drücken die laufende Nummer des
eingegebenen
Worts fest. Diese laufende Nummer wird im Puffer NB gespeichert. Wie in Fig. 9 dargestellt,
ist die Anzeige dieses Worts das eingegebene Wort.
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Danach werden auf die Wörter in der Sachgruppe, zu der das eingegebene
Wort gehört, jedesmal bei Drücken der Suchtaste 42 nacheinander zugegriffen. Durch
Feststellen des am Ende jeder Sachgruppe hinzugefügten Sachgruppentrenncodes wird
das erste Wort in jeder Sachgruppe bzw. Klasse adressiert.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Worte
derart gesucht, daß ein mit der Tastatur eingegebenes Wort eine Sachgruppe bzw.
Klasse auswählt, in der sich das Wort befindet.
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In entsprechender Weise wird der Vorgang für Sätze ausgeführt, wobei
ein mit der Tastatur eingegebener Satz eine Satzsachgruppe auswählt, in der sich
der eingegebene Satz befindet.
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(2) Übersetzen eines Satzes: (i) Übersetzen mehrerer Worte entsprechend
mehrerer eingegebener Worte: Mehrere über die Tastateur eingegebene Worte werden
übersetzt, um mehrere entsprechende übersetzte Worte zu erhalten. Über die Tastatur
wird ein Satz eingegeben, der in derselben Weise wie im Abschnitt (1) (i) beschrieben
in den Eingabepuffer gelangt. Durch Drücken der Übersetzungstaste 43 werden die
Programmschritte S2 g S1O i S ausgeführt. Die Abstands- bzw. Zwischenraumcodes sind
zum Absetzen der Wörter des Satzes erforderlich.Mit dem Programmschritt S28 wird
die Übersetzung
der Gruppe in die entsprechenden übersetzten Wörter
direkt vorgenommen. Der Programmschritt S29 setzt den Stern-Flip-Flop, so daß das
Sternzeichen ab und nach dem Programmschritt Sg angezeigt wird.
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(ii) Die Adressierung und Übersetzung eines Mustersatzes in einer
Sachgruppe bzw. Klasse, die bei Betätigen der Suchtaste ausgewählt und adressiert
wird: Die SN/WD-Taste 41 wird entsprechend der gewünschten Nummer wiederholt gedrückt,
so daß beim Programmschritt S16 die Markierung F1 gesetzt und der Mustermodus eingestellt
wird. Es wird eine der Sachgruppentasten L1 -L14 gedrückt, um den ersten Satz in
einer entsprechenden Satzgruppe zu adressieren und ihn dann anzuzeigen.
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Zu diesem Zwecke läuft die Programmschrittfolge S1 + ersten Mustersatz
in einer ausgewählten Sachgruppe wiederaufzufinden, weil die Markierung F1 gesetzt
ist. Mit dem Programmschritt 532 gelangt die laufende Zahl des adressierten Satzes
in den Puffer NB. Der adressierte Satz wird mit dem Programmschritt S33 in den Eingabepuffer
gebracht. Es wird festgestellt, ob der adressierte Satz ein in Klammern gefaßtes
Wort aufweist, oder in anderen Worten ausgedrückt, ob Klammercodes vorhanden sind.
Code F3 wird entsprechend der Programmschritte 25 + S26 fl S34(S27) gesetzt oder
rückgesetzt.
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Die Suchtaste wird immer wieder gedrückt, um die Mustersätze in derselben
Sachgruppe entsprechend der Programmfolge S1 -> ... - S5 -> S22 -> S23
-> S23 -> ... nacheinander zu adressieren. Wenn ein gewünschter Mustersatz
adressiert ist, wird die Übersetzungstaste gedrückt, und man erhält einen übersetzten
Satz mit derselben laufenden
Nummer wie der Ausgangs-Mustersatz.
Wenn der Ausgangs-Mustersatz ein Wort oder einen Ausdruck in Klammern enthält, kann
das Wort oder der Ausdruck durch Drücken der erforderlichen Tasten entsprechend
der Programmfolge S1 s n S6 n S35 - S36 ersetzt werden.
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Der Programmschritt S35 wird so ausgeführt, daß dann, wenn der Ursprungs
satz adressiert ist, das Wort oder der Ausdruck in den Klammern des Satzes sich
in einem zusätzlichen Klammerpuffer zusätzlich zum Eingabepuffer befindet, und dann
wird das Wort oder der Ausdruck mittels Tastenbedienung durch ein neu eingegebenes
Wort oder einen Ausdruck ersetzt. Der Programmschritt S37 wird bei Betätigen der
Übersetzungstaste wirksam und übersetzt den ursprünglichen Mustersatz.
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Wenn ein Satz durch Anderung des Inhalts in den Klammern abgewandelt
werden soll, wird der Programmschritt 836 ausgeführt, der F4 setzt, und der Programmschritt
S39 übersetzt den Inhalt im Klammerpuffer. Mit dem Programmschritt 840 wird der
übersetzte Inhalt in den Klammern durch einen neuen übersetzten Inhalt ersetzt.
In diesem Falle wird mit dem Programmschritt 829 das Sternzeichen "*" gesetzt, so
daß dieses zusammen mit der Anzeige des übersetzten Satzes entsprechend dem Programmschritt
Sg angezeigt wird.
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Wenn der ursprüngliche Mustersatz kein Wort in Klammern aufweist oder
wenn in dem ein Wort in Klammern aufweisenden Ausgangs-Mustersatz keine Anderung
des in den Klammern stehenden Worts vorgenommen wird, laufen die Programmschritte
S38 + 513 aufgrund der rückgesetzten Markierung F4 ab, so daß das Sternzeichen nicht
angezeigt wird.
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Durch Eingeben eines Worts über die Tastatur und durch Drücken der
Suchtaste zum Aufsuchen des eingegebenen Worts läuft der Programmschritt S41 ab.
Dabei wird irgendein Wort, das mit der Buchstabenfolge des eingegebenen Worts beginnt,
aus den Wortdaten des ROM für die Muttersprache von Anfang an wiedergewonnen. Mit
dem Programmschritt S42 wird das Wort mit derselben Buchstabenfolge in den Eingabepuffer
gebracht.
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Die Erfindung wurde anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Dem
Fachmann sind jedoch zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß
dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird.