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DE1574599A1 - Anordnung zum Datenvergleich - Google Patents

Anordnung zum Datenvergleich

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Publication number
DE1574599A1
DE1574599A1 DE1968J0035577 DEJ0035577A DE1574599A1 DE 1574599 A1 DE1574599 A1 DE 1574599A1 DE 1968J0035577 DE1968J0035577 DE 1968J0035577 DE J0035577 A DEJ0035577 A DE J0035577A DE 1574599 A1 DE1574599 A1 DE 1574599A1
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DE
Germany
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comparison
data
character
memory
characters
Prior art date
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Granted
Application number
DE1968J0035577
Other languages
English (en)
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DE1574599C3 (de
DE1574599B2 (de
Inventor
Schellenberg Anselm Gotthard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Business Machines Corp
Original Assignee
International Business Machines Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Business Machines Corp filed Critical International Business Machines Corp
Publication of DE1574599A1 publication Critical patent/DE1574599A1/de
Publication of DE1574599B2 publication Critical patent/DE1574599B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1574599C3 publication Critical patent/DE1574599C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • G06F16/90Details of database functions independent of the retrieved data types
    • G06F16/903Querying
    • G06F16/90335Query processing
    • G06F16/90344Query processing by using string matching techniques

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Databases & Information Systems (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computational Linguistics (AREA)
  • Data Mining & Analysis (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Information Retrieval, Db Structures And Fs Structures Therefor (AREA)
  • Document Processing Apparatus (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

IBM Deutschland Internationale Büro-Matchinen Gesellschaft mbH
Böblingen, 24. Januar 1968 bg-sch
Anmelderin: International Business Machines
Corporation, Armonk, N. Y. 10 504
Amtl. Aktenzeichen: Neuanmeldung
Aktenz. der Anmelderin: Docket 19 146
Anordnung zum Datenvergleich
Die Erfindung bezieht sich auf ein digitales Datenvergleichs system im allgemeinen und im besonderen auf informationswandelnde Systeme zur Verwendung in Lehrmaschinen und/oder zur Wiedergewinnung von Informationen. Die Erfindung ist jedoch nicht unbedingt auf derartige Systeme beschränkt, sondern für digitale Datenverarbeitungssysteme geeignet, in denen eine oder mehrere Daten mit oder ohne Varianten mit hereinkommenden Datenformulierungen verglichen wird und gemäß dem Ergebnis eine Form von elektronischer oder el ektromechanischer Steuerung ausgeübt wird.
Auf dem Bereich der Erziehung liefen intensive Forschungen nach den Prinzipien und Praktiken des Unterrichts mit dem Ziel Maschinen zur Unterstützung des Lehrers zu entwickeln, wobei auch a&r Gedanke auftauchte, diesen in einfacheren Fächern evtl. zu ersetzen. Zu diesem Zweck wurden zahlreiche Anlagen vorge-
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BAD O^
schlagen, die vom einfachen mit einem elektrographisehen Stift beschriebenen Bogen und den elektrischen Auswertungsanlagen bis zu komplexen digitalen Rechnern in Unterrichtssystemen mit Rechnerunterstützung reichen. In einem anderen Bereich wurde intensiv nach der Speicherung und Klassifizierung von Informationen sowie deren späterer Wiedergewinnung mit Hilfe von mechanischen und/oder elektronischen Maschinen geforscht.
Das Problem der Speicherung von Informationen wird jetzt durch zahlreiche Anlagen in zufriedenstellender Weise gelöst. Das Problem der Wiedergewinnung hängt noch viel zu stark vom menschlichen Element in Form der Anordnung eines Schlüssels oder anderer Klassifizierung der Information ab, im besonderen im Erstellen einer für den Suchenden greifbaren Bezugsunterlage. Die herkömmliche Wiedergewinnung mit Datenverarbeitungsanlagen erfordern lange und komplizierte Programme.
ErfindungsgemäJß werden die oben genannten Ziele durch ein flexibles serielles, datenverarbeitendes und Informationenumwandelndes Datenvergleichs system erreicht, das in Echtzeit in mehreren Betriebsarten läuft. Die zu vergleichenden Daten werden zeichenweise von einer Eingabeeinheit, ζ. Β. einer Schreibmaschine eingegeben und die Zeichen werden vorzugsweise bitweise verglichen. Das laufende Ergebnis des Vergleiches wird in einem Kurzzeitspeicher gespeichert. Für eine große Anzahl von Vergleichen sind nur zwei Kippschaltungen erforderlich. Die Feststellungen der nachfolgenden Ergebnisse werden auf einen
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die Ergebnisse puffernden Umlaufspeicher übertragen. Der Inhalt des Speichers zeigt z. B. eine vollständige Übereinstimmung oder eine Nichtübereinstimmung irgendeines Bits an, ehe das Ergebnis in den Umlaufspeicher übertragen wird. Ein Ergebnisdetektor fragt den Umlaufspeicher ab und sucht nach der ersten Anzeige eines stimmenden Vergleiches den Merkmal zwischen der eingegebenen und der vorhandenen Formulierung, einer Schlüsselformulierung oder dergleichen für die Steuerschaltung, die anschließend das Informationsumwandlungssystem gemäß der vorher festgelegten Anordnung steuert.
Die Bewertung der vorhergenommenen Formulierung kann leicht gemäß den herkömmlichen Techniken beim computerunterstützten Unterricht vorgenommen werden und eine Zeitschaltung kann eingebaut werden, die einen Transport gestattet, wenn eine Übereinstimmung nicht oder zu spät zustandekommt.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen und durch die beiliegenden Zeichnungen näher erklärt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfin
dung,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines anderen Ausführungsbeispiels
der Erfindung,
Fig. 3 die Anordnung der Fig. 3a bis 3g zueinander,
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BAD ORIGINAL
Fig. 3a bis 3g zusammengenommen das Schaltbild des in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsbeispiels und
Fig. 4 eine Zeittabelle.
Fig. 1 zeigt die Grundbauteile, die ein in Echtzeit arbeitendes Datenvergleichssystem bilden, das in Lehrmaschinen oder bei der Datenwiedergewinnung verwendet wird. Als Eingabe-Ausgabe-Einheit zur Bedienung eines ganzen Systemes wird hier eine Schreibmaschine 10 mit einer Tastatur 11 verwendet, die einen nicht dargestellten Codierer zum Umwandeln der Tastenanschläge in binärcodierte digitale elektrische Signale enthält. Die Schreibmaschine 10 hat außerdem einen Schreibmechanismus 12 mit einem Decodierer zum Umwandeln binär codierter digitaler elektrischer Signale in Typenanschläge. Derartige Schreibmaschinen mit Codier- und Decodiervorrichtungen sind allgemein bekannt. Die durch Drücken der Tasten auf der Schreibmaschinentastatur 11 erzeugten Daten werden zeichenweise in ein umlaufendes 1-Zeichen-Puff er register 20 gegeben.
In einem Datenspeicher 30 sind Zeichen die aus Buchstaben, Zahlen und/oder anderen Symbolen bestehen in Reihen und Spalten einer Matrix gespeichert. Als Speicher 30 kann jeder Speicher herkömmlicher Art, der binäre Digitaldaten in Serie wiedergibt, verwendet werden. Dazu gehört eine Schaltung zur Wiedergabe digitaler Daten der Zeichen die vorzugsweise spaltenweise abgetastet und geprüft werden. Wegen der hohen Packungsdichte empfiehlt es sich, optische Festwertspeicher zu verwenden. Auch Kurzzeitspeicher können z. B. in einem
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computerunterstützten Radarfolgesystem benutzt werden. Die im Speicher 30 ' aufgezeichneten Daten werden zeilenweise geprüft und in der Reihenfolge deOrdnung szeichen bitseriell auf die Vergleichsschaltung 40 geleitet zum Vergleich mit den in der Reihenfolge nächsten Bits des einzelnen Zeichens, die im umlaufenden Pufferspeicher 20 gespeichert sind.
Der serielle Vergleich hat den Vorteil, daß der Schüler oder der Suchende Formulierungen unbegrenzter Länge eingeben kann, was bei paralleler Arbeitsweise nicht oder nur mit sehr großen Kosten möglich ist. Obwohl der Datenspeicher eine bestimmte Kapazität haben muß, braucht er nicht größer als bei anderen Maschinen zu sein. Trotz der im Vergleich zur parallelen Arbeitsweise niedrigeren Geschwindigkeit reicht die Geschwindigkeit der seriellen Schaltung für diese Zwecke vollkommen aus.
Jedes Zeichen der gespeicherten Daten wird mit dem Zeichen von der Eingabeeinheit verglichen und das Ergebnis zur zeitweiligen Speicherung in zwei bistabile Kippschaltungen 50 und 51 eingegeben. Diese Kippschaltungen geben vier Vergleichsanzeigen und das Gesamtergebnis des laufenden Vergleichs und der vorherigen Vergleiche wird über eine Eingangsschaltung 22 seriell in dem größeren Umlaufspeicher 60 gespeichert. Die Speicherkapazität des Umlauf Speichers 60 reicht für einen ganzen Satz laufender Vergleichsergebnisse aus. Jedes hereinkommende Zeichen wird mit dem entsprechenden vorhergehenden Zeichen verglichen und die im. Umlaufspeicher 60 gespeicherten Ergebnisse laufend auf den
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neuesten Stand gebracht. Auf diese Weise enthält der Umlaufspeicher 60 immer
eine Anzeige der Übereinstimmung, Nichtübereinstimmung oder von zwei anderen gewünschten Anzeigen einer ganzen Zeile des Datenspeichers 30 am Ende jedes vollständigen Vergleiches. Eine Ausgangsschaltung 68 ist mit einem Ergebnisdetektor 70 verbunden, der die neuesten im Umlaufspeicher 60 gespeicherten Ergebnisse für jede Zeile, für die eine Anzeige gewünscht wird, überprüft. Wenn die gewünschte Übereinstimmung gefunden wird, werden alle oder ein Teil der zur Formulierung gehörigen Wörter im Speicher 30 an eine Ausführungsschaltung 75 gegeben, die zwischen dem Speicher 30 und der Schreibvorrichtung 12 der Schreibmaschine 10 oder einer Datenverarbeitungsanlage liegt.
So werden z. B. in einem Informations-Wiedergewinnungssystem ein oder mehrere Descriptoren über die Schreibmaschinentastatur 11 eingegeben und als Ergeb-■ nis des Vergleiches erhält man die den Descriptoren zugeordneten Formulierungen, z. B. eine Liste von Literatur stellen, die aus dem Speicher 30 auf dem Schreibmechanismus 12 herausgeschrieben werden.
Bei der Anwendung in einer Lehrmaschine wird der Datenspeicher 30 zuerst so eingestellt, daß er dem Schüler auf der Schreibmaschine 10 einen Vorschlag macht, z. B. eine kurze Besprechung des Unterrichtsmaterials. Danach folgen Fragen, auf die der Schüler antwortet, indem er die Formulierung auf der Schreibmaschine schreibt, diese wird mit Antworten im Speicher 30 verglichen. Die Ergebnisse des Vergleiches bewirken dann die Umformung der zugehörigen
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Formulierung über den Schreibmechanismus 12 oder eine andere Ausgabeeinheit. Die zugehörige Formulierung enthält vorzugsweise eine kritische Beurteilung der Antwort zusammen mit einer berechtigenden Belehrung, wenn diese erforderlich ist und einein folgenden Vorschlag in der Form, die der Autor des Kurses angegeben hat.
Wenn sich auch der erste Schritt bei der Informationswiedergewinnung und der Lehrmaschine unterscheiden, so sind doch die folgenden Schritte des informa— tionsumwandelnden Datenvergleichssystem.es erfindungsgemäß im wesentlichen gleich. Bei der Informationswiedergewinnung ist es üblich, daß der Suchende einige Kennzeichnungen eingibt, die der gesuchten Information zugeordnet und ein Teil davon sind. Diese Kennzeichnung wird mit einer vorgegebenen und mit der Information verbundenen Kennzeichnung verglichen und bei Feststellung einer Übereinstimmung wird zumindesten ein weiterer Teil der Information, in manchen Fällen auch die ganze Information vom System geliefert. Beim maschinellen Unterricht wird es als allgemein üblich angesehen, dem Schüler eine Aufgabe zu stellen, aus der er eine richtige Antwort auszuwählen hat, die mit einer vorgegebenen Antwort verglichen wird und den zweiten Teil der Aufgabe bildet. Im Rahmen dieser Anmeldung enthält der Ausdruck Formulierung alle im Speicher aufgezeichneten Daten einschließlich der vorweggenommenen Wörter, die mit der Formulierung verbunden sind, welche alle Buchstaben, Zahlen und/oder Symbole umfaßt, die durch die aufgezeichneten Daten dargestellt sind. Gemäß einer anderen Definition ist der Ausdruck Wörter ein Unterbegriff des Ausdruckes For-
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mulierung. Die Ausdrücke Information und Kennzeichnung sind gemäß ihrem folgenden Gebrauch auf den Vorgang der Datenwiedergewinnung beschränkt, soweit nicht anders angegeben. Informationen in Form von Dokumenten, Kurzfassungen, Übersichten, Listen und Registern werden nach Wörtern dieser Informations-Kennzeichnung in Form von Titeln, Kennbuchstaben, Kennzeichen, Köpfen und Beschriftungen und anderen von Fachleuten bei der Wiedergewinnung von Informationen verwendeten Begriffen gesucht. Die der Untergruppe des maschinellen Unterrichts eigenen Begriffe, Aufgabe und zugehörige Antwort werden im folgenden verwendet für Fragen und vorweggenommene oder zugehörige Antworten, Probleme und ihre Lösungen, Anregungen und Reaktionen, wobei letztere sich mit geringerer Wahrscheinlichkeit auf die Erfindung beziehen. Trotzdem dürfte sie im Hinblick auf die Aufzeichnung und Wiedergabe von Daten gemäß den Prinzipien der Erfindung nicht ganz ausgeschlossen werden. Beim maschinellen Unterricht hat die Aufgabe oft die Form von Erklärungen einschließlich Abhandlung und Kritik, worauf es keine direkte Antwort gibt. Im Interesse der Wirksamkeit ist es jedoch allgemein üblich, eine Aufgabe, die zum größten Teil aus Erklärungen besteht, durch eine diesbezügliche Frage abzuschließen, die der Schüler beantworten soll, oder ein Problem aufzuwerfen, das der Schüler zu lösen hat. Die Entgegnung und die Erwiderung sind zwar mit der Behandlung und Kritik verbunden, jedoch nicht so zur Vorwegnähme geeignet, so daß gegenwärtig der maschinelle Unterricht diese gern vermeidet. Die Erfindung enthält verschiedene Arten des Vergleiches, wodurch der Autor eines Unterrichtskurses oder der Suchende
einer Information sich der Lösung des jeweiligen Problemes auf einer breiten
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Basis nähern kann, wie aus dem folgenden näher hervorgeht.
B etrieb s ar ten
Das System kann in erfindungsgemäßer Ausführung jedes alphanumerische Zeichen durch das eine Auskunft herbeigeführt werden soll, in mehreren Betriebsarten vergleichen. Zur praktischen Durchführung der Erfindung benötigt man zwei Betriebssymbole und zwar einmal das Paragraphenzeichen §, das im folgenden als für die in Frage kommende vom System zu liefernde Auskunft nicht unbedingt erforderlich gehalten wird und daher als Betriebs symbol mit der Bedeutung "fertig" und/oder "jedes Zeichen" benutzt wird, wozu auch ein fehlendes Zeichen gehört, wie später genauer erklärt wird. Das andere Betriebszeichen ist das Undzeichen &, das zur Bezeichnung der Trennung zwischen Schlüsselwort und Schlüsselzeichensatz steht. Diese Zeichen werden der Einfachheit halber in dieser ad Anmeldung benutzt, wo eine gedruckte Wiedergabe erwünscht ist, da sie auf den üblichen Schreibmaschinen und Setzmaschinen zur Verfügung stehen, in der Praxis werden jedoch vorzugsweise nicht druckbare Zeichen dafür gesetzt.
Erfindungsgemäß werden die oben erwähnten Betriebs zeichen auf verschiedene Art bei den verschiedenen Betriebsarten verwendet. Diese Betriebsart sind in der folgenden Tabelle zusammengefaßt:
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M. Mehrfach
N. Normal
E. Exakt
P. Partiell
H. Ho/Ni
V. Verschiebung nicht berücksichtigen.
K. Kompakt
(E). (Exakt)
(P). (Partiell)
(H). (Ho/Ni)
(V). (Verschiebung nicht berücksichtigen)
T. Schlüssel
W. Willkürlich
S. Sequentiell
Diese Betriebsarten werden jetzt beschrieben. Es sei hier schon erwähnt, daß
im Rahmen der Erfindung zwei oder mehrere der oben angegebenen Betnebearten kombiniert oder auch Varianten oder neue Betriebsarten entwickelt werden können.
Grundsätzlich können die betrachteten Betriebsarten in zwei Hauptgruppen unterteilt werden, nämlich die Mehrfachbetriebsart M und die Schlüsselbetriebsart T. Der in der Beschreibung verwendete Ausdruck "Mehrfach" umfaßt alle Betriebsarten, in denen im wesentlichen alle eingegebenen Zeichen im erfindungsgemäßen System verglichen werden, gegenüber einem Vergleich nur der eingetasteten
Schlüssel-Zeichen oder -Wörter in der Schlüsselbetriebsart T.
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Die Mehrfachbetriebsart M kann wieder in zwei Untergruppen unterteilt werden, nämlich die Betriebsart Normal N und die Betriebsart Kompakt K. Der hier verwendete Ausdruck Normal umfaßt alle Betriebsarten, in denen die Eingangs Wörter in normaler Weise fließen und mit den vorhergenommenen Wörtern des Datenspeichers Zeichen für Zeichen verglichen werden, wenn z. B. ein Satz auf der Eingabetastatur der Schreibmaschine mit großen Buchstaben der Hauptwörter, Interpunktion usw. genau wie beim Schreiben eines Briefes geschrieben wird. Der im folgenden verwendete Ausdruck Kompakt umfaßt den Betrieb des erfindungsgemäßen Systemes, in dem Wörter im Datenspeicher ohne Leerzeichen oder Leerschritte aufgezeichnet werden, um die Informationsdichte zu erhöhen. Bezüglich der schreibenden Person sind die eingegebenen Wörter dieselben wie bei der Betriebsart Normal N, der Unterschied liegt jedoch in der Anordnung der erfindungsgemäßen Schaltung, wodurch die hereinkommenden Leerzeichen abgefühlt und bezüglich des Vergleiches ignoriert werden. Daraus geht sofort hervor, daß die lediglich durch Auslassen der Leerzeichen erreichte größere Packungsdichte der Informationen ein großer Vorteil ist/ weil dadurch nicht erst eine große Menge von Leerzeichenkombinationen ausgeschaltet werden muß.
Beim Betrieb in einer der beiden Betriebsarten lassen sich vier weitere Unterteilungen treffen. Die erste Unterbetriebsart, die sofort ins Auge springt, ist eine Betriebsart, bei der jedes hereinkommende Zeichen der eingegebenen Wörter mit Ausnahme der Leer schritte mit den gespeicherten Wörtern verglichen wird, und bei der, wenn keine exakte Übereinstimmung vorliegt, der Vergleich
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als nicht übereinstimmend betrachtet wird. Diese Betriebsart wird mit E (und (E) bei Unterdrückung der Leerschritte) bezeichnet. Eine Variante dieser Betriebsart ist die partielle Betriebsart P in der die Bedeutung eines oder mehrerer Zeichen einer größeren Gruppe von Zeichen unwichtig ist, so daß diese weggelassen werden können. In derartigen Situationen benutzt man das Zeichen § das bedeutet, daß unwichtige Teile der eingespeicherten vernachlässigt werden können. Diese Unterbetriebsart der Betriebsart Normal oder Kompakt wird durch die Abkürzung P (P) gekennzeichnet.
Sowohl in der normalen wie in der Kompaktbetriebsart können die eingegebenen Wortzeichen in zwei oder mehreren Betriebsarten verglichen werden, die im folgenden mit "Ho/Ni" oder Η-Betriebsart und "Verschiebung nicht berücksichtigen" oder V-Betriebsart gekennzeichnet sind. Im folgenden wird ein System beschrieben, das mit den erwähnten Betriebsarten arbeitet.
Beispiel
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Erfindung für die oben beschriebenen Betriebsweisen und zusätzlichen Mittel zwecks Ausführung anderer Betriebsweisen. Die Schreibmaschine 10 ist symbolisch mit einem Eingangswandler 11 und einem Ausgangswandler 12 dargestellt. Ein Einzeichen-Umlaufregister 20 nimmt die Daten zum Vergleich mit den Zeichen aus dem Datenspeicher 30 auf. Mehrere Schaltungen 45 zur Feststellung bestimmter oder
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kritischer Zeichen sollen das Vorhandensein für die Operation kritischer Zeichen-Bedeutung anzeigen. So werden z. B. Leerschrittzeichen durch Drücken der Leerschritt-Taste auf der Tastatur 11 der Schreibmaschine 10 erzeugt. Bestimmte Zeichen kann man bei Bedarf unterdrücken. Oft ist es vorteilhaft, Leerschrittzeichen für alle mit einem gegebenen Problem verbundenen Vergleiche zu unterdrücken. Das dient besonders der Reduzierung der Anzahl von Permutationen eingespeicherter Wörter, die sich nur durch die Anzahl der Leerschritte unterscheiden. Eine solche Leer Schrittunterdrückung ist leicht zu erreichen, wenn der Datenspeicher 30 den entsprechenden Kommandocode enthält und die Wörter keine Leerschrittzeichen enthalten. Für diese Betriebsart ist ein Leerschritt-Zeichendetektor vorgesehen. In ähnlicher Weise sind der Dezimalpunkt, der Punkt am Ende der Nachricht, jedes Zeichen und dergleichen von kritischer Bedeutung. Der Ausgang des Registers 20 und des Datenspeichers 30 werden auf eine Vergleichsschaltung 40 gegeben und deren Ergebnisse im Ergebnispuffer 60 gespeichert. Eine Fortschreibschaltung 55 setzt die Ergebnisse im Ergebnispuffer 60 entsprechend der Betriebsart an die richtige Stelle, wie später genauer beschrieben wird. Die Suchschaltung 80 spricht auf den Ergebnispuffer 60 an und schaltet die vorhergehende Schaltung ein, indem sie zum richtigen Zeitpunkt Steuerimpulse auf das Instruktionsregister 85 gibt, das zwischen den Datenspeicher 30 und die Ausführungsschaltung 75 geschaltet ist, die zum Ausgangsdecodierer 12 der Schreibmaschine 10 oder zu einer anderen Datenverarbeitungsanlage und zur Steuer« und Zählechaltung 90 führt.
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Eine vereinfachte Schaltung einer erfindungsgemäß en Ausführung ist in den Fig. 3a bis 3g dargestellt. Die Fig. 3 zeigt, wie die Fig. 3a bis 3g zusammengehören. Dieses Ausführungsbeispiel weist ein Minimum an serieller Ergebnispufferung und logischer Schaltung bei niedrigsten Kosten und hoher Zuverlässigkeit sowie hoher Arbeitsgeschwindigkeit auf. Wenn an der in Fig. 3a dargestellten Schreibmaschine 10 eine Taste gedrückt wird, wird ein binär codiertes elektrisches Signal mit einem Strombit auf der Leitung 102 erzeugt, sowie ein Schiebebit und verschiedene, meistens sechs, Datenbits parallel über die Leitung 104 übertragen und parallel zueinander das Einzeichenregister 20 und der Leer schritt-Zeichendetektor 106 geladen. Das Zeichen im Register 20 wird bitweise auf die Leitung 110 ausgeschoben und auf der Leitung 112 zurückgeführt. Auf diese Weise wird das Zeichen, wie noch zu beschreiben ist, immer wieder dem Vergleicher zugeführt. Der Datenspeicher 30 ist hier als Speicherblock 120 und als Reproduzier schaltung für Daten 122 wiedergegeben. Diese Elemente stehen in herkömmlicher Form in jeder Hinsicht zur seriellen Wiedergabe binärer digitaler Daten zur Verfügung. Fachleute können bekannte Anordnungen kombinieren um den besonderen Anforderungen zu genügen, daß die in Zeilen und Spalten gespeicherten Daten Zeile für Zeile geprüft und digital von dem einzelnen Zeichen derselben Ordnung in jeder Zeile geleitet werden, um eine spaltenweise Prüfung für die Vergleichsphase oder die Betriebsphasen zu erreichen, in denen das gewünscht wird. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die Möglichkeit der hohen Packungsdichte von optischem Film benutzt, wobei der Speicher 120 eia einzelner Filmstreifen ist oder aut meieren derartigen
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Filmstreifen bestehen kann. In einem derartigen Fall enthält die Leseschaltung 122 herkömmliche optische Bauteile zur Erzeugung eines Licltstrahles und Prüfung desselben über dem Speicher 120 sowie nachfolgende Reproduzierung der darin gespeicherten Daten durch weitere herkömmliche Mittel.
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TABELLE I
L/C O 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
0 ADREEINLERS T KEI N
1 ' GREY GHOST§
2 GRAY GHOST§
3 GR§Y G H ' O S T §
4 GREEN EYED G
5 H O S T §
6 GREEN GOURD§
7 & INSTINST
8 DAS IST RICHTIG§
9 DAS IST FALSCH
10 EIN 2. VERSUCH§§
11 WIEDERHOLEN
12 FORTSETZEN §INST
13 INSTINSTINS T I NS T
I N S T
I N S T
I N S T
I N S T
I N S T
I N S T
I N S T
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Die erste Zeile der in Tabelle I wiedergegebenen Aufstellung enthält eine willkürliche Adresse (ADRE), die keinen Teil der Erfindung bildet, sowie drei spezielle Anweisungen: Die "Einleitung" (EINL), die Daten zum. Einschalten der Betriebsart enthält, die für die übrige Zeit in Tätigkeit bleibt, während der Speicher geprüft wird; die Instruktion "Erste Ausführung" (ERST), die unmittelbar nach dem Zugriff zum Speicher ausgeführt wird und die Instruktion "Keine Übereinstimmung" (KEIN), die in dem Falle ausgeführt wird, in dem die Antwort nicht mit einem der programmierten Wörter übereinstimmt.
Mit der zweiten Zeile beginnen mehrere Zeilen gespeicherter Wörter. Jede dieser Zeilen enthält bis zu 12 Datenzeichen nach einer Instruktion. Ein gespeichertes Wort mit mehr als 12 Zeichen kann in der nächsten Zeile fortgesetzt werden. In allen Fällen wird die Instruktion in der letzten Zeile einer gespeicherten Antwort ausgeführt, wenn die gegebene mit der gespeicherten Antwort übereinstimmt. Wenn mehrere gespeicherte Wörter mit der Antwort übereinstimmen, wird die Instruktion gewählt, die am nächsten bei dem passenden vorhergenommenen Wort steht, das am weitesten oben im Programm steht. Eine andere Möglichkeit stellen Bewertungsfaktoren zur Steuerung dieser Wahl dar. Für die gespeicherten Wörter und die zugehörigen Instruktionen nicht verwendeter Raum kann zur Speicherung zusätzlicher Instruktionen und Nachrichten zur Übertragung an den Ausgabedrucker verwendet werden. Die kleinste verwendbare Speicherplatz-Vergrößerung ist das Vierzeichenfeld. Das Ende des gespeicherten Wortes wird durch ein bestimmtes Betriebszeichen markiert, das hier mit dem Zeichen "§" dargestellt ist.
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In den in Tabelle I dargestellten Speicherinhalt sind keine einzelnen Bits , sondern stattdessen alphanumerische Zeichen dargestellt. Natürlich wird bei einer Prüfung z. B. der Zeile 3 auf das erste eingegebene Zeichen die Reproduzierschaltung so geschaltet, daß nur die binären Zahlen oder Bits des ersten Buchstabens G synchron mit den entsprechenden Bits des im Speicher 20 zwecks Vergleich in der Vergleicherschaltung 40 umlaufenden Zeichens wiedergegeben werden. Während der Vergleich in Wirklichkeit bitweise durchgeführt wird, wird in dieser Beschreibung der Vergleich der Einfachheit halber oft als Zeichen-zu-Zeichenvergleich bezeichnet.
Die Ausgangsdaten von der Leseschaltung 122 in Fig. 3a werden auf die Leitung 130 für gespeicherte Wörter gegeben, die zur Vergleichsschaltung 40 führt. Die einen Taktimpuls erzeugende Schaltung 132 spricht auf den Datenfluß auf der Leitung 130 an. Die Schaltung zur Erzeugung von Taktimpulsen von digitalen Daten ist allgemein bekannt und braucht nicht näher beschrieben zu werden. Für optische Prüfsysteme mit einer Kathodenstrahlröhre ist eine Taktgeschwindigkeit von 100 kHz allgemein üblich, während mechanische Prüfsysteme mit 10 kHz arbeiten und Kernspeicher sogar mit Geschwindigkeiten bis zu mehreren MHz arbeiten können, jedoch sehr groß und teuer sind.
Die auf die Leitung 134 gegebenen Taktimpulse werden auf mehrere Speicheradresszähler gegeben, zu denen der dreistufige Bitzähler 136, ein vierstufiger Zeichenzähler 137 und ein sechsstufiger Zeilenzähler 138 gehören. Die beiden
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letztgenannten Zähler sind zu einem Adressdetektor 140 gekoppelt, dessen Ausgangssignal in der Und-Schaltung 142 mit den Taktimpulsen zusammenläuft, deren Ausgangssignal auf das Einleitungsregister 144 gegeben wird, das auch Datenimpulse von der Leitung 130 empfängt.
Das Einleitungsregister 144 ist ein Schieberegister, das mit den Daten in der ersten Zeile jedes Blocks geladen wird. Der Inhalt dieses Registers setzt die Schaltungsanordnung für die Betriebsart fest, in der das System für einen ge-, gebenen Rahmen arbeiten soll. Die erste Stufe 145 wird bei der Betriebsart M eingeschaltet, die zweite Stufe 146 bei der Betriebsart K, die dritte Stufe 147 bei den Betriebsarten T und die vierte Stufe 148 bestimmt die Betriebsarten W und S.
Ein Eingangszeichenzähler 150 wird durch einen Impuls am Ausgang des Und-Gliedes 152 ein- und durch das Auftreten des zwölften Zeichenzählimpulses auf der Leitung 153 in den M-Betriebsarten oder bei Auftreten eines Leerschrittzeichens in den T-Betriebsarten ausgeschaltet. Der Inhalt des Eingangs zeichenzähle rs 150 und des Zeichenzählers 137 werden im Ubereinstimmungsdetektor 156 auf Übereinstimmung verglichen. Das Ausgangs signal dieses Detektors wird auf ein vergleichendes Und-Glied 158 gegeben, welches auch ein Eingangssignal erhält, das anzeigt, daß das System in einer Vergleichsphase läuft. Die Ausgangsleitung 159 des Und-Gliedes 158 iet mit einem verschiebenden Und-Glied 160 verbunden, um das Einzeichenregister 20 zu verschieben. Taktimpulse
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vom Taktimpulsgenerator 132 und dem Ausgang eines Oder-Gliedes 161 werden außerdem dem Und-Glied 160 zugeführt. Das Und-Glied 162 erhält Eingangs signale vom Leer schritt-Zeichendetektor 106 und von der zweiten Stufe 146 des Einleitungsregisters 144 für die K-Betriebsart, woraufhin der Inverter 164 das Und-Glied 152 für Leerschrittzeichen sperrt. Eine Decodier schaltung 166 für die Zahl 11 (zwölftes Zeichen) ist mit einem Und-Glied 167 verbunden, das auch Stromimpulse von der Leitung 102 und den Spannungspegel erhält, der durch die erste Stufe 145 des Einleitungsregisters 144 in der Betriebsart M erzeugt wird. Das Ausgangs signal dieses Und-Gliedes 167 läuft über das Oder-Glied 169 und schaltet den Eingangszeichenzähler 150 in die Anfangs stellung zurück. Die Datenwortleitung 110 und die Datenwortleitung 130 vom Datenspeicher 30 sind mit der Vergleicherschaltung 40 verbunden und mit mehreren Schaltungen zur Anzeige kritischer Zeichen. Beispiele dafür sind in Fig. 3b gezeigt. So ist z. B. das oben erwähnte Bereitschaftssignal § am Ende der Eingangsoperation erforderlich. An den beiden Eingängen 170 und 171 wird das Fehlen oder Vorliegen eines Eingabe-Bereitschaftszeichens angezeigt. Die vom Und-Glied 173 abgegebenen Taktimpulse werden auf die Leitung 174 gegeben. Die Vergleicherleitung ist jetzt für die Dauer der Vergleichsoperation eines Zeichens eingeschaltet. Ein Rückstell signal steht auf der Leitung 175 zur Verfügung, die das Vergleicheinschaltsignal führt. Die entsprechenden Bitleitungen des Bitzählers 136 werden parallel über die Leitungen 176 auf die Schaltungen zur Anzeige kritischer Zeichen gegeben. Die Leitungen in der Gruppe sind über Und-Glieder und Inverter schaltungen nach Bedarf zur Abfühlung der Zeichen in bekannter Art miteinander ver -
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bunden und der Ausgang der Schaltung zur Anzeige kritischer Zeichen enthält "im wesentlichen Schaltungen, die ihrer Art nach Kippschaltungen sind. Die Schaltungen zur Anzeige kritischer Zeichen sind kein Teil der Erfindung. In Fig. 3b ist eine weitere Bereitschaftszeichen-Anzeigeschaltung 172' dargestellt, deren Eingang mit der Wortleitung 130 aus später zu erklärenden Gründen verbunden ist. In ähnlicher Weise unterscheiden sich die Dezimal stellen-Anzeige schaltungen und 182' nur durch die Eingangsanschlüsse zu den Leitungen 110 bzw. 130 und ihre Art der Taktgabe ist für die Betriebsarten gezeigt, in denen das Dezimalkomma kritisch ist. Schaltungen zur Anzeige kritischer Zeichen für andere Zwecke sind ähnlich aufgebaut und man kann natürlich je nach den Umständen andere Konfigurationen verwenden.
Als Beispiel ist in Fig. 3c eine Vergleichsschaltung 40 gezeigt. Die zu vergleichenden Daten auf den Leitungen 110 und 130 werden auf die Exklusiv-Oder-Schaltung 190 und auf zwei Und-Glieder 192 und 194 gegeben. Die Ausgangsleitung der Exklusiv-Oder-Schaltung 190 ist mit den Und-Gliedern 192 und 194 sowie mit drei weiteren Und-Gliedern 196, 197 und 198 verbunden. Eine De codier schaltung 200 der Und-Glieder und Inverterschaltungen enthält, gibt Ausgangs signale für die Bits 1, 2 bis 3, 4 bis 7 und 7 an die Und-Glieder 196, 197, 198 und 216 ab. Ein Oder-Glied 206 gibt das umgekehrte Ausgangs signal der Detektor schaltungen 212 und 214 auf das Und-Glied 198. Die Ausgangs signale der Und-Glieder 192, 194, 196, I97 und 198 werden auf zwei Oder-Glieder 202 und 204 gegeben, um die Kippschaltungen 50 und 51 zur vorläufigen Speicherung von Ergebnissen am
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Ende der Taktzeit zurückzustellen, zu welcher die Taktimpulse auf die Eingänge
207 gegeben werden. Die Kippschaltungen 50 und 51 werden über das Oder-Glied
208 zu einem der folgenden Zeitpunkte eingeschaltet: Ana Anfang einer Vergleichs periode, bestimmt durch eine Differenzierschaltung 210 (Fig. 3b) oder am Ende einer Vergleicherfolge wenn entweder der Detektor 214 oder der Detektor 172' über das Und-Glied 216 und das Oder-Glied 218 abgeschaltet sind.
Die in den Kippschaltungen 50 und 51 gespeicherten laufenden Vergleichsergebnisse werden über die Fortschreibschaltungen 55M oder 55K in den Umlaufspeicher 60 gegeben. Im Augenblick wird nur die in Fig. 3d dargestellte Fortschreibschaltung 55E für die Mehrfachbetriebsarten betrachtet. Gleiche Anschlüsse der Kippschaltungen 50 und 51 sind mit dem Eingang der Und-Glieder 220 und 221 und dem Eingang der Oder-Glieder 222 und 224 verbunden. Die Information wird aus der Fort schreib schaltung über das Oder-Glied 226, das Und-Glied 248 und das Oder-Glied 249 geleitet. Die Fortschreibung wird durch das Ausgangs signal einer Kippschaltung 238 gesteuert, die über den Inverter 239 eingeschaltet wird. Die Ausgänge der Kippschaltung 238 und eines Detektors 240 sind mit dem Und-Glied 242 verbunden, das nur arbeitet, wenn die Kippschaltung 238 eingeschaltet und gleichzeitig der Spannungspegel auf der Leitung 244 hoch ist, wodurch angezeigt wird, daß die beiden Vergleichs signale, die mit der Wortleitung verbunden sind,-für die ein Zeichenvergleich gerade ausgeführt wurde, aus dem Ergebnispuffer ausgelesen werden und zur Fortschreibung bereitstehen. Eine Differenzierschaltung 245 und ein Inverter 246 sind mit der Leitung 244 verbunden und
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stellen die Kippschaltung 238 zurück. Es kann auch eine Wechselstrom-Kippschaltung benutzt werden, wodurch sich die Differenzierschaltung 245 und der Inverter 246 erübrigen.
Der Ausgang des Oder-Gliedes 226 ist über ein Und-Glied 248 und ein Oder-Glied 249 ist (Fig. 3e) mit dem Oder-Glied 250 am Eingang des Ergebnispuffers verbunden. Der Ausgang des Oder-Gliedes 250 ist mit einem Eingabeverstärker 252 zur Eingabe binärer Daten in die Verzögerungsleitung 254, die z. B. magnetostriktiv ist, verbunden, deren Speicherkapazität für je zwei Bits für jede der Leitungen aus dem Datenspeicher 120 ausreicht. Der Ausgang des Ausgabeverstärkers 256 wird über einen Inverter 258 auf das vorher beschriebene Und-Glied 221 und ein Einbit-Verzögerungsglied 260 gegeben. Der Ausgang des Verzögerungsgliedes 260 wird auf ein anderes Einbit-Verzögerungsglied 262 gegeben, dessen Ausgang über einen Inverter 264 mit dem anderen Eingang des Und-Gliedes 220 verbunden ist.
Der Puffer-Taktgeber 270 herkömmlicher Bauart arbeitet mit ungefähr 1 Megahertz und gibt den nötigen Takt für den Pufferumlauf. Der Puffer läuft asynchron zum Datenspeicher und braucht nur etwas schneller betrieben zu werden als die Leitungsprüfung des Speichers 120 um Zugriff und Fortschreibung zu ermöglichen, während der Restteil einer laufenden Zeile und der Anfang der nächsten Zeile gelesen werden. Ein Puffer-Bitzähler 272 und ein Puffer-Spaltzähler 274 sind hintereinander an den Puffer-Taktgeber 27^0 angeschaltet. Diese Zähler
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stellen die Puffer-Adresszähler dar. Der Puff er-Bit zähler 272 ist eine Binärstufe und der Puff er-Spalt zähler 274 hat in diesem Beispiel eine Kapazität von 64. Die gespeicherten Impulse werden in der Reihenfolge, die den Leitungen des Speichers 120 entspricht, gegeben. Je zwei Impulse stellen das Ergebnis von einer Speicherleitung dar. Die zeitliche Lage von je zwei Impulsen wird der Einfachheit halber als Spalt bezeichnet. Das Ausgangs signal des Spaltzählers 274 wird zum Vergleich mit einem Ausgangs signal vom Adressleitungszähler 138 auf den Detektor 240 gegeben. Die Koinzidenz der Signale von diesen beiden Zählern (274 und 138) erzeugt auf der Leitung 244 ein Signal und zeigt damit an, daß der Spalt, der der Leitung des Speichers 120 zugeordnet ist, die gerade geprüft wird, aus der Verzögerungsleitung 254 ausgelesen"wird. Der Pegel der letzten Zahl (63) des Puffer-Spaltzählers 274 wird auf die Und-Glieder 276 und 278 gegeben, deren Ausgangsleitungen mit dem Einschalt- bzw. Ausschalt-Eingang der Kippschaltung 280 verbunden sind. Das Signal für die Zahl 0 im Puffer-Bitzähler 272 wird auf das Und-Glied 232 geleitet, während das Signal für die Zahl 1 auf das Und-Glied 228 und das Und-Glied 282 zur Rückstellung der Kippschaltung 284 gegeben wird. Die Kippschaltung 280 wird zur Bitzeit 11I11 im Puffer ein- und ausgeschaltet. Die Kippschaltung 284 wird über die Leitung 288 - vom Und-Glied 167 in Fig. 3a - bei Mehrfach-Vergleich zu dem Zeitpunkt eingeschaltet, wenn der Eingabe-Zeichenzähler zurückgestellt wird. Der Ausgang der Kippschaltung 280 ist mit dem Eingang des Und-Gliedes 282 verbunden, um die Kippschaltung 284 zur Bitzeit "1" im Puffer zurückzuschalten.
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r 25 -
Das Ausgangs signal der Kippschaltung 280 und das der Einbitverzögerungsleitung '260 werden auf die Und-Schaltung 290 gegeben und führen das Ausgangs signal des Verstärkers 256 auf den Eingang des Oder-Gliedes 250 am Eingang des Puffers zurück, nachdem eine Verzögerung von drei Bits durch die Einbit-Verzöge rung sschaltung 260 und die Zweibit-Verzögerungs schaltung 292 erfolgt ist. Nach Verzögerung um 1 Bit durch die Schaltung 260 wird das Ausgangs signal des Verstärkers 256 außerdem über das Und-Glied 294, welches das durch den Inverter 298 umgekehrte Ausgangs signal des Und-Gliedes 296 empfängt, auf das Oder-Glied 250 am Eingang des Puffers gegeben.
Fig. 4 zeigt die zeitlichen Beziehungen für den Ergebnispuffer. Kurve S ist der Leitungsprüftakt vom Datenspeicher 120, in welchem die Pulsfrequenz niedriger ist als im Puffer, dessen Taktfolge in der Kurve a dargestellt ist, und asynchron zu dieser läuft. Die Kurven b und c sind Impulsfolgen für den Bitzähler und den Spaltzähler. Die Daten auf den Linien d, e und f zeigen die Wirkung der Verzögerungsglieder 260 und 262 auf die aus dem Ergebnispufferspeicher ausgelesenen Daten bezogen auf das Schreibsignal für den Puffer (Zeile g). Das Fartschreibsignal auf Leitung 244 ist als Linie h dargestellt.
In Fig. 3f ist die Suchschaltung abgebildet. Ein Phasensteuerzähler 300 wird durch einen Schrittimpuls weitergeschaltet, der über das Und-Glied 302 zugeführt wird und durch das Und-Glied 304 am Ende der Vergleichsphase unwirksam gemacht wird, wenn das Bereitschaftssignal die Kippschaltung 162 eingestellt
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hat und der letzte Fortschreibzyklus beendet ist. Die Zahl 0 des Phasensteuerzählers wird auf die Schaltung gegeben, in der Erwartung, daß der Ergebnispuffer auf die Ausgangsstellung zurückkehrt- Das Signal für die Phase 0 des Phasen-Steuerzählers 300 wird zusammen mit dem Signal des Puff er spalt Zählers 63 auf das Und-Glied 306 gegeben. Das Ausgangs signal dieses Und-Gliedes wird über das Oder-Glied 310 auf das Und-Glied 302 geleitet. Das Ausgangs signal des Einbit-Verzögerungsgliedes 260 wird auf das Und-Glied 312 gegeben, dessen Ausgangs signal zusammen mit dem des Pufferspaltzählers 63 auf das Oder-Glied 314 gelangt, das zusammen mit der Phase 1 des Phasensteuerzählers 300 das Und-Glied 316 einschaltet, dessen Ergebnis auf das Oder-Glied 310 geleitet wird. Das Signal für die Zahl 0 im Adresszeichenzähler 137 wird auf ein anderes Und-Glied 318 zusammen mit der Phase 2 des Steuerzählers 300 gegeben. Das Ausgangs signal des Und-Gliedes 318 wird auf das Oder-Glied 310 gegeben, dessen Ausgangssignal im Und-Glied 302 mit der Zahl 1 im. Bitpuffer verbunden wird, um schließlich den Phasensteuerzähler 300 weiter zuschalten. Die Zahlen im Suchzähler 320 und auf dem Zeilenzähler 138 werden in den Detektor 322 eingegeben, dessen Ausgangs signal bei der Phase 3 des Phasensteuerzählers 300 über das Und-Glied 324 auf die Ausgangsleitung 326 gelangt und schließlich in das Instruktionsregister 85 eingegeben wird.
Wenn das Und-Glied 328 die Ausgangsimpulse der Einbitverzögerungseinheiten 260 und 262 gleichzeitig erhält, schaltet es die Schlüsselwort-Kippschaltung 330 ein. Diese Kippschaltung wird von einem Impuls wieder zurückgeschaltet, der
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über den Inverter 332 aus dem Einbit-Verzögerungsglied 262 kommt, Das Ausgangssignal der Schlüsselwort-Kippschaltung 330 wird auf ein Und-Glied 334 gegeben, das über das Oder-Glied 310 mit dem Und-Glied 302 verbunden ist und den Phasen Steuer zähler 300 weiterschaltet. Das Signal für die Phase η wird auf das Und-Glied 296 und das Oder-Glied 250 am Eingang des Ergebnispuffers gegeben.
Die Ausgangsleitung 326 des Und-Gliedes 324 ist mit dem in Fig. 3a dargestellten Und-Glied 340 verbunden. Die Ausgangs signale von den die Zeichen 12 bis 15 darstellenden Stufen des Zeichenzählers 137 werden zusammen mit den Taktimpulsen auf das Und-Glied 340 gegeben, um einen Verschiebeimpuls für das Instruktionsregister 85 zu erzeugen. Dieses steuert die Ausführungsschaltung 350, die mit einer Eingabe-Ausgabeeinheit, in diesem Falle der Schreibmaschine 10, verbunden ist.
Die Tastaturbetriebsarten erfordern zur Fortschreibung des Ergebnisspeichers eine etwas unterschiedliche Schaltung, für die in Fig. 3g ein Beispiel gezeigt ist. Die Ausgangsleitungen der Kippschaltungen 50 und 51 in Fig. 3c werden mit den Eingängen des Und-Gliedes 360 verbunden. Das Fort schreib signal von einem Ausgang des Und-Gliedes 362 wird auf das Oder-Glied 249 (Fig. 3d) gegeben und läuft unter der Taktsteuerung der Kippschaltung 238 und des Und-Gliedes 242.
In den Tastaturbetriebsarten ist die erste Stufe 145 des Einleitungsregisters 144
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abgeschaltet, wodurch das Und-Glied 248 für alle anderen Betriebsarten geschlossen ist und die Fortschreibungsschaltung 55E ausschaltet. Die dritte Stufe 147 ist eingeschaltet, wodurch die Tastatur aus gangs schaltung (Und-Glied) 362 die Tastatur-Fortschreibschaltung 55 an das System anschaltet.
Das Ausgangs signal des Und-Gliedes 360 wird auf die weiteren Und-Glieder 364 und 366 gegeben. Die Signale für Leerschrittzeichen oder Bereitschaftszeichen werden über die Oder-Glieder 368 und 370 auf die Und-Glieder 364 und 366 gegeben. Die Und-Glieder 372 und 374 sind zwischen die Oder-Glieder 368 und 370 eingeschaltet. Während die vierte Stufe 148 des Einleitungsregisters abgeschaltet ist, schaltet ein Inverter 376 das Und-Glied 372 ein, so daß die T-Betriebsart W abläuft. Das andere Und-Glied 374 ist eingeschaltet, während die vierte Stufe 148 eingeschaltet ist, wodurch die T-Betriebsart S eingeschaltet wird. Das Und-Glied 374 ist nur in Tätigkeit, während die Tastatur-Kippschaltung 330 eingeschaltet ist. Das Ausgangs signal des Oder-Gliedes 370 wird auf das Und-Glied 364 und über den Inverter 378 auf das Und-Glied 366 gegeben. Die Ausgangs signale vom Verstärker 256 und dem Ein-Bit-Verzögerungsglied 260 schalten die Und-Glieder 364 bzw. 366 ein, deren Ausgänge über die Oder-Glieder 380 und 381 auf die Und-Glieder 384 und 386 gegeben werden.
Diese werden zu den Bitzeiten k und k vom Bitzähler 272 eingeschaltet und leiten die Ausgangs signale über das Oder-Gliöd 388 auf das Ausgangs-Und-Glied 362.
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Das Ausgangs signal der Ein-Bit-Verzögerungseinheit 260 wird zur Fortschreibung auf das Und-Glied 392 gegeben, wogegen das Ausgangs signal des Wiedergabeverstärkers 256 über den Inverter 394 abgeschaltet wird. Ein anderes Und-Glied 396 mit den zugehörigen Inverter 398 gibt Leerschritt-Zeichensignale auf das Oder-Glied 381, wenn diese auftreten, während Ein- und Ausgang der Ein-Bit-Verzögerung seinheit 262 abgeschaltet sind.
Das Arbeitsprinzip wird im folgenden kurz beschrieben. Von der Schreibmaschine 10 hereinkommende Zeichen werden im Zähler 150 gezählt und kurze Zeit im Eingangsregister 20 gespeichert. Bei der Betriebsart K beeinflussen Leerschrittzeichen den Zeichenzähler nicht. Leerschrittzeichen können für alle Vergleiche unterdrückt werden, die mit einem gegebenen Speicherplatz im Datenspeicher 120 verbunden sind, wenn die Einleitungsschaltung das vorschreibt. Die Wörter in diesem Speicherplatz enthalten keine Leerschrittzeichen.
Ein Zeichen wird für die Dauer von mindestens einer ganzen Prüfung im Eingangsregister 20 gehalten. Wenn die Leseschaltung 122 eine Zeichenstellung erreicht, die mit der relativen Zahl des Eingangs zeichens übereinstimmt, werden zwei Zeichen seriell miteinander verglichen. Während der übrige Teil der laufenden Zeile und der. Anfang der nächsten Zeile des Rahmens gelesen werden, erfolgt dann der Zugriff zu den beiden Ergebnisanzeigefolgen, die der gerade geprüften Zeile entsprechen, vom Ergebnisumlaufpuffer 254, der dann nach den unten beschriebenen Regeln fortgeschrieben wird.
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Die acht Bitzeichen sind in einer Speicherwortfolge folgendermaßen angeordnet: Sechs Bits sind Datenbits, die mit den entsprechenden von dem Eingangsregister empfangenen Bits verglichen werden. Ein Bit ist ein Verschiebungsanzeigebit, das mit dem entsprechenden Bit vom Eingangsregister verglichen werden kann oder nicht. Schließlich wird noch ein Kennzeichnungsbit F dazu verwendet, die Art des durchgeführten Vergleiches zu kennzeichnen (gleich, hoch-niedrig, unwesentliche Verschiebung). Die Zeichen der eingegebenen Nachricht sind ähnlich angeordnet, mit Ausnahme des Kennzeichnungsbits, das nicht anzubringen ist.
Bei der Mehrfachbetriebsart können die Zeichen in verschiedener Weise verglichen werden. Die Vergleichsart von zwei gegebenen Zeichen wird durch eine Information bestimmt, die in dem Zeichen enthalten ist, das aus dem Datenspeicher 120 gelesen wird.
Die Betriebsarten E und P gelten für numerische und alphabetische Zeichen. Bei numerischen Zeichen muß das Kennzeichnungsbit F vor den anderen Bits in den Zeichen, wie sie im Datenspeicher 30 gespeichert werden, 0 sein, damit ein E- oder P-Vergleich stattfinden kann. Bei alphabetischen Zeichen, bei denen die Vergleichsanzeige überflüssig ist, zeigt das O-Kennzeichnungsbit an, daß sowohl die Verschiebungsanzeigebits, als auch die Datenbits verglichen werden müssen. Die 1-Kennzeichnungsbits zeigen an, daß die Verschiebungsanzeigebits zu ignorieren sind. Wenn die Verschiebungsanzeige ignoriert wird, kann eine Übereinstimmung mit einer vorweggenommenen Wortfolge erreicht werden, ungeachtet
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- 31 dessen, ob die eingegebene Wortfolge eingegeben wird.
Sobald unbedeutende Zeichen der eingegebenen Wortfolge ignoriert werden können, enthalten die entsprechenden Positionen in der vorhergenommenen Wortfolge Zeichen, die mit den Zeichen für das Ende der Antwort (durch § dargestellt), identisch sind, jedoch beim Erscheinen im Datenspeicher 120 die Bedeutung irgendeines Zeichens haben. Die Zeichen vom Eingangsregister 20, die mit diesen Zeichen "irgendein Zeichen" zusammenfallen, werden ignoriert, d. h. sie können das Ergebnis des laufenden Vergleiches, das im Ergebnispuffer 60 enthalten ist, nicht ändern. Die Zeichen § für das Ende der Antwort aus dem Eingabepuffer müssen jedoch mit den entsprechenden Zeichen in der vorweggenommenen Wortfolge übereinstimmen, da sonst die Ergebnisanzeiger keine Übereinstimmung anzeigen. Hinter einer Folge dieser Zeichen § in der vorweggenommenen Antwort können bedeutungsvolle Zeichen stehen, vorausgesetzt, daß die genaue Länge der Folge vorweggenommen werden kann.
Die Einstellung der Vergleichsanzeiger in den Betriebsarten E und P ist in der folgenden Tabelle Π dargestellt.
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TABELLE II
Vergleiche in Betriebsart EXAKT
Anfangsstand der Ver Vergleichs ergebni s Endstand des Ergebnisses
gleichsanzeiger Vergleichsanzeiger
(für Zeile L) (für Zeile L)
KoKi KoKi
11: = 11:
11: 00:
11: § (irgendein Zeichen) 11:
00: = 00:
00: 00:
00: % fireendein Zeichen) 00:
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Am Anfang der Vergleichsphase sind die Vergleichsanzeiger im Ergebnispuffer "60 auf 11: gestellt. (Hinter diesen Binärzahlen steht im folgenden ein Doppelpunkt.) Bei Übereinstimmung der verglichenen Zahlen müssen die Vergleichsanzeiger 11: heißen, nachdem das Zeichen für das Ende der Antwort im Eingangsregister 20 verglichen worden ist. Ein Beispiel der Vergleichsergebnisse verschiedener vorweggenommener Antworten mit einer eingegebenen Nachricht ist in der folgenden Tabelle III gezeigt.
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TABELLE III
Verwendung von § "irgendein Zeichen" bei der Verarbeitung verschiedener Darstellungen gleicher Begriffe im (V) Betrieb:
Gespeicherte Wörter: a) 8s§§§§§§§§§§
Einige Darstellungen, die mit b) und d) übereinstimmen:
9 SEKUNDEN§
9 SEKUNDEN?
9 s e c §
9 S E K §
9 s §
9 S §
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Am Anfang der Ausführungsphase, d. h. nach dem Erkennen eines Zeichens § am Antwortende, wird die Lage der übereinstimmenden Zeile durch Zählen der K=O Bits und Anhalten des Zählers nach Abfühlung des ersten K=I Bit festgestellt. Wenn eine eingegebene Wortfolge mit verschiedenen gespeicherten Wortfolgen übereinstimmt, wird nur die erste Übereinstimmung berücksichtigt.
Zuerst wird die Instruktion ausgeführt, die mit der übereinstimmenden Zeile zusammenhängt. Wenn keine Übereinstimmung festgestellt wurde, verzweigt die-Mas chine zur Instruktion "Keine Übereinstimmung". Eine vorweggenommene Antwort mit mehr als zwölf Zeichen wird einfach verkettet in der nächsten Zeile fortgesetzt.
Wenn der Bedienende das Zeichen § für das Ende der Antwort zu dem Zeitpunkt nicht eingegeben hat, wenn der Zeichenzähler 12 erreicht, wird der Zähler 150 zurückgestellt und alle Vergleichsanzeiger im Ergebnispuffer 60 um zwei Bitstellen verzögert. Zwei vorher der Zeile η zugeordnete Vergleichsbits werden jetzt mit der Zeile n+1 ausgerichtet. Nach dieser Verschiebung läuft die Vergleichsfolge normal weiter. Es können soviel Zeilen miteinander verkettet werden, wie in einem Speicherplatz vorhanden sind.
Der Hoch-Niedrig-Vergleich gilt nur für numerische Zeichen. Die Zahlen 0 bis
«
9 und die Dezimalkomma sind die einzigen numerisch betrachteten Zeichen. Ein
Hoch-Niedrig-Vergleich wird durch ein 1-Kennzeichnungsbit des Zeichens ange-
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zeigt, das aus dem Speicherplatz gelesen worden ist. Bei dieser Betriebsart wird eine gespeicherte Wortfolge ausgewählt, wenn sie numerisch größer oder gleich der eingegebenen Folge ist, d. h. wenn die Vergleichsanzeiger in den Pufferspalten am Ende der Vergleichsphase des Zyklus 01: oder 11: sind.
Die Einstellung der Vergleichsanzeiger für den Hoch-Niedrig-Vergleich ist in der folgenden Tabelle IV gezeigt. Die Vergleichsanzeiger werden am Anfang der Vergleichsphase auf 11: eingestellt und werden entsprechend dem Ergebnis der Zeichenvergleiche hinterher entsprechend anders eingestellt. Wenn die Vergleichsanzeiger in den Pufferspalten einmal auf 01: oder 10: stehen, kann ihre Einstellung nur geändert werden, wenn ein Dezimalkomma in der eingegebenen Wortfolge nicht mit einem Dezimalkomma aus dem Programm zusammenfällt oder umgekehrt.
Wenn das Dezimalkomma zuerst in der gespeicherten Antwort auftritt, werden die Vergleichsanzeiger auf 10: eingestellt, tritt er zuerst in der eingegebenen Wortfolge auf, werden sie auf 01: gesetzt. Die Vergleichsanzeiger im Ergebnispuffer 60 werden nur umgeschaltet, wenn das erste nichtübereinstimmende Dezimalkomma auftritt.
Wenn ein alphabetisches Zeichen vom Eingangs register mit einem numerischen Zeichen zusammenfällt, das einen Hoch-Niedrig-Vergleich vom Datenspeicher anzeigt, tritt keine Übereinstimmung auf und die Vergleichsanzeiger werden für
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- 37 den Rest der Vergleichsphase auf 00: gestellt.
Die Zeichen § "irgendein Zeichen1' wirken in den Hoch-Niedrig-Folgen im wesentlichen genauso wie bei den anderen Vergleichsarten, d. h. ihr Auftreten in einem Vergleich ändert die Einstellung der Vergleichsanzeiger nicht. Wenn jedoch das Zeichen § für das Ende einer Antwort vom Eingangsregister 20 mit einem numerischen Zeichen verglichen wird, das einen Hoch-Niedrig-Vergleich einer gespeicherten Wortfolge anzeigt, ergibt sich nicht "Keine Übereinstimmung". In einem solchen Fall läuft einer der folgenden Vorgänge ab:
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TABELLE IV
Vorheriger Zustand der Ergebnis des Nächster Zustand der Vergleichsanzeiger Vergleichs Vergleichsanzeiger
01: (größer)
KoKi
01:
11: (gleich)
01: 11: 10: 11:
10: (kleiner)
10:
00: (keine Übereinstimmung)
00:
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keine Uberein
Stimmung
00:
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a) Wenn von der Vergleichsschaltung vorher ein Dezimalkomma entweder vom Eingangs register oder vom Datenspeicher oder von beiden empfangen wurde, wird die Vergleichsphase beendet und alle weiteren Schritte hängen von der augenblicklichen Stellung der Vergleichsanzeiger ab.
b) "Wenn kein Dezimalkomma empfangen wurde und die Vergleichsanzeiger stehen auf 00, werden sie ohne Bedingung auf 01: gesetzt, wodurch die Instruktion ausgewählt wird, die der gespeicherten Wortfolge zugeordnet ist.
Diese Verfahren sollen irgendwelche Einschränkungen der Form für die eingegebenen Antworten aufheben. Die einzige verbleibende Einschränkung besteht darin, daß die Antwort keine führenden Nullen enthalten darf. Die vorweggenommene Wortfolge sollte jedoch immer einen Dezimalpunkt aber keine führenden Nullen enthalten und mit den Zeichen § "irgendein Zeichen" auf die maximale Länge der von der Schreibkraft gegebenen Antwort ausgedehnt werden.
Innerhalb einer gegebenen Wortfolge kann vor und/oder hinter einer Folge von Zeichen, die in der Betriebsart Hoch-Niedrig verglichen werden sollen, eine Folge von Zeichen stehen, die exakt oder partiell verglichen werden sollen. In diesem Fall tritt eine Übereinstimmung nur auf, wenn eine oder mehrere in den Betriebsarten E und P zu vergleichenden Folgen mit den entsprechenden Teilen der ,eingegebenen Wortfolge identisch sind und die in der Betriebsart Hoch-Niedrig zu vergleichende Folge größer oder gleich dem entsprechenden Teil der angegebenen Wortfolge ist.
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Bei diesem, gemischten Betrieb mit E, P und Η-Vergleich werden die Vergleichsanzeiger entsprechend den in Tabelle IV gegebenen Regeln eingestellt, wobei die Bedingung für "Keine Übereinstimmung" dahingehend erweitert wird, daß das Vergleichsergebnis "ungleich" eingeschlossen ist, wenn die Gleichbasis angezeigt wird. Beispiele für die Betriebsart H und den gemischten Betrieb von E oder P und Η-Vergleichen werden in den folgenden Tabellen V und VI gegeben.
In Tabelle V ist die eingegebene Folge 453. 07§ und die 8 Zeilen der gespeicherten Wörter sind so gewählt, daß die Einstellungen der entsprechenden Vergleichsanzeiger gezeigt werden. Spalte A zeigt die Anfang sein st ellung der Vergleichsanzeiger, während Spalte H das Endergebnis zeigt. In Zeile 5 zeigt die Spalte H die durch die gegebene und eingegebene Antwort gewählte vorweggenommene Folge.
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TABELLE V
Für eingegebene Wortfolge: 453. 07§
GESPEI CHERTE SPALTE
Zeile WORTFOLGE ABCDEFGH
1 .§§§§§§§§§§§ 11:10:10:10:10:10:10:10:
2 7 . 6 § § § § § § § § § 11:01:10:10:10:10:10:10:
3 99- 9§§§§§§§§ 11:01:01:10:10:10:10:10:
4 453. 05§§§§§§ 11:11:11:11:11:11:10:10:
5 453. 076§§§§§ 11:11:11:11:11:11:11:11:
6 453. 39§§§§§§ 11:11:11:11:11:01:01:01:
7 10000. §§§§§§ 11:10:10:10:10:10:01:01:
8 §§§§§§§§§§§§ 11:11:11:11:11:11:11:11:
Spalte A ist die Anfangseinstellung (I) 4 5 3 . 0 7 §
τλ νιο λαα 109836/1031
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Gewisse Anwendungen können lange Antworten aus vielen Wörtern erfordern. Derartige Antworten sind schwierig im einzelnen vorwegzunehmen und erfordern eine Menge Speicherplatz. In vielen Fällen ist es jedoch möglich, den wesentlichen Informationsgehalt mit einer begrenzten Anzahl von Schlüsselwörtern oder Schlüsselzeichen zu beschreiben.
In dieser Betriebsart K werden eine oder mehrere Sätze von gespeicherten Schlüsselwörtern mit den eingegebenen Wörtern verglichen. Die mit einem Satz verbundene Instruktion wird dann ausgewählt, wenn alle aufgeführten Schlüsselwörter in diesem Satz in der eingegebenen Wortfolge enthalten sind. Wenn verschiedene vorweggenommene Sätze in einer eingegebenen Antwort enthalten sind, wird die Instruktion ausgewählt, die der ersten Übereinstimmung zugeordnet ist.
Eine der beiden Versionen der K-Betriebsart wird auf Grund der in der Einleitung enthaltenen Information gewählt. Bei der sequentiellen Version wird nur dann ein Satz gewählt, wenn die in der eingegebenen Antwort enthaltenen Schlüsselwörter in derselben Reihenfolge empfangen werden, in der sie in dem Satz der Schlüsselwörter aufgeführt sind. Bei der willkürlichen Version spielt die Reihenfolge, in der die Schlüsselwörter empfangen werden, keine Rolle. Die sequentielle Betriebsart oder die Betriebsart S ist sowohl beim maschinellen Unterricht als auch bei der Wiedergewinnung von Informationen von großem Nutzen. So ist es z. B. von großer Bedeutung, wenn man unterscheiden kann, zwischen "Gummi-Reifen" Reifen-Gummi oder zwischen "Papst Alexander" einem Geistlichen und Alexander Papst einem Eigennamen.
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Ein Beispiel für einen gemischten Vergleich ist in Tabelle VI gegeben, wo die eingegebene Antwort -74 sec§ ist.
TABELLE VE
Für eingegebene Wortfolge: -74Sec§
GESPEI CHERTE
Zeile WORT
9 - 1 0 S E C §
10 -25SEC§
11 - 7 5 S E C §
12 - § § S E C S
14 § § S E C § §
15 § § § S E C §
S PALTE
ABCDEFGH
11:11:10:10:10:10:10:10:
11:11:10:10:10:10:10:10:
11:11:11:01:01:01:01:01:
11:11:11:11:11:11:11:11:
11:00:00:00:00:00:00:00:
11:11:11:00:00:00:00:00:
11:11:11:11:11:11:11:11:
11:11:11:11:11:11:11:11:
Docket 19 146
109836/1031
Zeile 11 enthält die gespeicherte Antwort, die durch die gegebene Antwort ausge-" wählt wird.
Der Inhalt des Speicherplatzes für die Betriebsart T unterscheidet sich etwas von dem für die Betriebsart M. Anstelle einer Wortfolge und der zugeordneten Formulierung enthält eine Speicherzeile ein ganzes Schlüsselwort, hinter dem mindestens ein Leerschritt oder ein Zeichen § "irgendein Zeichen" steht. Leerschrittzeichen zeigen das Ende eines Wortes an. Sätze von Schlüsselwörtern sind voneinander durch eine Zeile getrennt, die in der ersten Zeichenstelle ein Trennzeichen (&) und in den vier letzten Zeichenstellen die Instruktion enthält, die auszuführen ist, wenn eine Übereinstimmung des vorhergehenden Satzes festgestellt wird. Ein Beispiel hierfür ist in der Tabelle VII gezeigt.
Die Antworten werden bei dieser Betriebsart genauso eingegeben, wie in der Betriebsart M. Da die Leerschrittzeichen zum Trennen von Wörtern in der Wortfolge dienen, steht bei der Betriebsart K die Leerschrittunterdrückungseinheit ebensowenig zur Verfügung wie der Hoch-Niedrig-Vergleich.
Für ein Schlüsselwort im Speicher läuft der Vergleich genauso, wie bei der Ε-Version des Mehrfachbetriebes mit der Ausnahme, daß diese Phase beendet wird, wenn ein Zeichen Ende der Antwort oder das 16. Zeichen in einem Wort vom Eingangsregister empfangen wird. Die Kennzeichnungsbits "Verschiebung ignorieren" und "jedes Zeichen" können genauso verwendet werden, wie in der E oder P-Version des Vielfachbetriebes.
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Docket 19 146 8a&
TABELLE VII
Schi. W.
Satz
Schi. W. Satz
Schi. W.
Satz
Kette Inst
ADREEINLERS TKEI N Beet hoven.
Symphoni e§ Concert o§
INST
Rossini
Italienisch
OPERN
C ο ο k i ng
Wagner
O ρ e r §■ § § §
INST
Deut sch
INST.
I NSTI NSTI NSTI NST I NSTI NSTI NSTI NST
Docket 19 146
109836/1031
ORIGINAL ms
Die Behandlung der beiden Vergleichsanzeiger in der Betriebsart W ist unten gezeigt. Am Ende einer Instruktionsausführung sind alle Vergleichsanzeiger eingestellt. Die beiden mit der Satztrennzeile verbundenen Vergleichsanzeiger in Tabelle VII werden eingestellt gelassen.
K0Kl
1 1 Satz-Trennanzeige
0 1 Zeichen-Übereinstimmung
1 0 Wort-Übereinstimmung 0 0 Keine Übereinstimmung
Zum Beispiel sollen die beiden Vergleichsanzeiger KO und Kl dem Schlüsselwort BAUM in Spalte 1 zugeordnet sein:
ORIGINAL INSPECTED Docket 19 146
109836/1031
κο κι I
1 1
O 1 D
O O E
O O R
O 1
O 1 B
O 1 A
O 1 U
O 1 M
1 O
I
S
T
- 47 -
Ausgangseinstellung
Z eichen-Übe r ein Stimmung
Keine Übereinstimmung
Keine Übereinstimmung
Wort stimmt nicht, Kl setzen (nächstes Wort prüfen)
Zeichen-Über einstimmung
Zeichen-Übereinstimmung
Zeichen-Übereinstimmung
Zeichen-Übereinstimmung
Wort stimmt, KO setzen und Kl löschen (weitere Wörter unwichtig)
§ (Ende der Eingabe)
Docket 19 146
10 9 8 3 6/1031 °R'GINAL
Jedes eingegebene Wort wird mit allen Schlüsselwörtern verglichen. Wenn zwei Vergleichsanzeiger auf 00: stehen und damit keine Übereinstimmung anzeigen zu einem Zeitpunkt, wenn ein Leerschrittzeichen (Wortende) empfangen wird, werden die Vergleichsanzeiger wieder auf den Stand für Zeichenübereinstimmung 01: zurückgesetzt und mit dem nächsten eingegebenen Wort verglichen. Wenn de*· andererseits die beiden Vergleichsanzeiger noch auf den Zustand der Z eichenübe rein Stimmung zu dem Zeitpunkt stehen, zu welchem ein Leerschrittzeichen empfangen wird, werden sie auf die dauernde Wortübereinstimmung 10: gestellt und bleiben in dieser Stellung bis zum Ende der Antwort.
Docket 19 146
1 09836/ 1 03 1
TABELLE VIII
0 ADRE EINL ERST KEIN
1 F
2 R
3 K Satz A "Frankfurt"
5 T
6 &
7 D
8 M
9 S
10 T
11 &
I N S T . A
Satz B "Darmstadt"
I NST. B
12 H 1 3 D
14 B Satz C "Heidelberg"
15 G
16 & I N S T . C
Docket 19 146
109836/1031
I5V4599
Zur Vorbereitung auf eine neue Wortvergleichsfolge wird der Zeichenzähler jedesmal zurückgestellt, wenn ein Leer schrittzeichen empfangen wird.
Ana -Ende der Vergleichsfolge können die Vergleichsbits auf dem Stand stehen, der in der Tabelle unten angegeben ist. Die Zeilenzahl der entsprechenden Instruktion wird durch Zählen der beiden Vergleichsanzeiger bis zum Erreichen des Endes des ersten vollständig übereinstimmenden Wortsatzes gefunden.
& Ko Kl Zähler 150
1 1
1 0 0
Satz 1 1 0 1
0 1 ?.
& 1 0 3
1 1 4
1 0 5
Satz 2 & 0 1 6
1 1 7
1 0 8
1 0 9
1 0 10
Übereinstim & 1 0 11
mung 1 1 12
1 0 13
14
Beginn
(Stop, Satz-3-Instruktion in Zeile 13 lesen und ausführen.)
Docket 19 146
lG-lNAL !HSPSCTED
109836/1031
Das Verfahren S läuft ähnlich ab wie das oben gezeigte mit der Ausnahme, daß die beiden Vergleichsanzeiger nur auf Übereinstimmung gestellt werden, wenn die beiden vorhergehenden bereits eine Wortübereinstimmung (oder Satztrennzeichen) anzeigen, d. h. , wenn das vorgehende KO-Bit auf 1 steht.
Bei der T-Betriebsart werden die einzelnen Zeichen als Ein-Zeichen-Schlüsselwörter behandelt. Das gestattet die Prüfung der eingegebenen "Wortfolge auf das Vorliegen vorweggenommener Zeichenkombinationen, wodurch z. B. falsGh buchstabierte Wörter erkannt werden können, ohne daß eine große Anzahl von Fehlbuchstabierungen erforderlich ist. Ein mögliches Ausführungsbeispiel ist in Tabelle VIII gezeigt. Die Zeilen 1 bis 5 stellen die eingetasteten Zeichen für das Wort "Frankfurt" dar, und die Zeile 6 enthält die Instruktion für den Fall, daß der Vergleich mit dem eingegebenen Wort positiv ausfällt usw.
Wenn in einem Antwortsatz mehrere Gruppen von Schlüsselwörtern enthalten sein müssen, kann das oben erwähnte Verfahren leicht so erweitert werden, daß alle 16 Spalten eines Speicherplatzes zur Schlüsselzeichenspeicherung zur Verfügung stehen.
Durch Einführung eines Spalten-Ergebnispuffers zusätzlich zu dem Zeilenergebnispuffer kann man mit Schlüsselwörtern arbeiten, wobei jedes Wort durch einen Satz von Schluss el zeichen dargestellt wird.
Docket 19 146 109836/1031
Eine einfache logische Erweiterung der Schlüsselwortbetriebsart ist die Listenbetriebsart.
In ihrer einfachsten Form gestattet sie den Vergleich einer Liste von bis zu 31 Schlüsselwörtern mit einer eingegebenen Wortfolge, sowie weitere Schritte, die von der Zahl der in der Nachricht enthaltenen Schlüsselwörter abhängen. Die zugeordneten Primärinstruktionen stehen im 4. Feld der Zeilen 32 bis 63.
Docket 19 146 10 9 8 3 6/1031

Claims (10)

Patentansprüche
1. Anordnung zum Datenvergleich, dadurch gekennzeichnet, daß die Daten in einer Vergleichsschaltung (40) stückweise, insbesondere zeichenweise verglichen werden, daß für jeden Teilvergleich eine Bitkombination (KO, Kl) bestimmt wird, daß die bei einem Vergleich erhaltenen Bitkombinationen nacheinander in einen Umlaufspeicher (60) eingegeben werden und daß am Ausgang des Umlaufspeichers ein Detektor (70) vorgesehen ist, der den Grad der Übereinstimmung der verglichenen Daten feststellt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Verwendung in einer Lehrma s chine.
3. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ihre Verwendung in einer Vorrichtung zum Wiederauffinden von Informationen.
4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bitkombination (Vergleichsanzeiger) (KO, Kl) vor Zuführung zum Umlaufspeicher (60) in bistabilen Kippschaltungen (50, 51) zwischengespeichert wird.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Vergleichsschaltung (40) über eine Eingabeeinheit (10) eingegebene Daten mit in einem Datenspeicher (30) gespeicherten Daten verglichen werden.
109836/1031
Docket 19 146
6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die über die Eingabetastatur (11) eingegebenen Daten in einem ein Zeichen aufnehmenden Umlaufspeicher (20) zwischengespeichert werden.
7. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet; daß als Datenspeicher (30) ein optischer Speicher vorgesehen ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Detektor (70) abhängig vom Ergebnis des Vergleichs den Datenspeicher (30) zur Angabe einer von mehreren Informationen an eine Ausgabeeinheit (10) veranlaßt.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bistabile Kippschaltungen (172, 172', 182, 182' , 212, 214) vorgesehen sind, die fee* durch kritische Zeichen (&, §) in den zu vergleichenden Daten eingeschaltet werden und daß die Ausgänge dieser bistabilen Kippschaltungen mit der Vergleichsschaltung (40) verbunden sind.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung (40) beim Vergleich bestimmter im Datenspeicher (30) gespeicherter Zeichen (§) mit jedem beliebigen eingegebenen Zeichen Übereinstimmung anzeigt.
Docket 19 146
109836/1031
Lee rs e ι te
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