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Stopfenein treibvorrichtung
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Die vorliegende Erfindung bezieht eich auf eine Stopfeneintreibvorrichtung,
die zum Schließen von Behältern wie Dosen, Tonnen oder Fässern verwendet werden*
Bislang existiert keine Vorrichtung, die in der Lage ist, Stopfen, die von außerhalb
der Vorrichtung zugeführt werden, in Behälter mit hohem Wirkungsgrad sowie mit hoher
Zuverlässigkeit einzutreiben.
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Aufgabe der Erfindung ist es im Hinblick auf obige Lage, eine kompakte
Vorrichtung zum Eintreiben von Stopfen mit hohem Wirkungsgrad und Zuverlässigkeit
zu schaffen.
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Zur Lösung der Aufgabe sieht die Erfindung eine Stopfeneintreibvorrichtung
vor, die einen ringförmigen rotierenden Aufnahmestand zur Aufnahme von Behältern
umfaßt, wobei der Aufnahmestand Behälteranordnungsabschnitte aufweist, die an einer
Vielzahl von Stellen in kreisförmiger Anordnung liegen, Stopfeneintreibköpfe vorgesehen
sind, die individuell über den Anordnungsabschnitten liegen, wobei jeder der Köpfe
einen Saugabschnitt zum Ansaugen und Festhalten von Stopfen besitzt, eine Vielzahl
von Stopfenaufnehmvorichtungen, von denen jede einen rückziehbaren gebogenen Abschnitt
aufweist, der von einem Punkt direkt neben dem Stopfen und eintreibkopf ausgefahren
und zurückgezogen werden kann, festgelegte Stopfenzuführungsvorrichtungen zum Zuführen
der Stopfen zu dem gebogenen Hakenabschnitt vorgesehen sind, wobei der Stopfeneintreibkopf
dazu ausgelegt ist, angehoben und abgesenkt zu werden
zwischen einer
Mittelstellung, in der der Saugabschnitt des Kopfes einen Stopfen, der in dem gebogenen
Abschnitt gehalten wird, ansaugt und hält, und einer unteren Grenze, in der der
Stopfeneintreibvorgang ausgeführt wird, und einer oberen Grenze zur Bewegung des
Eintreibkopfes.
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Entsprechend einer bevorzugten Ausführungaform der vorliegenden Erfindung
zielt der kreisförmige rotierende Aufnahmestand fest auf einer Rotationswelle befestigt,
die drehbar in einem festen, und. Kastenannllenen wenause gelagert tst, ate Aur-
una Awartsbewegung der Stopfeneintreibköpfet die Stopfenansaugwirkung des Saugabschnittes
jedes der Stopfeneintreibköpfe und das Vorwärtsbewegen und Rückziehen des Hakenabschnittes
der Stopfenaufnahmevorrichtung sind durch Nocken, die um das feste, kastenartige
Gehäuse vorgesehen sind, miteinander verbunden. Dies stellt einen genauen Stopfeneintreibbetrieb
sicher. Eine derartige Anordnung bedeutet auch eine Kompaktheit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
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In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung besitzt der Stopfeneintreibkopf
einen Stopperflansch, der dazu ausgelegt ist, mit einem Abschnitt einer Behälterpositioniervorrichtung
zum Positionieren der Behälter exakt an der Stelle des Behälteranordnungsabschnittes
in Eingriff zu kommen. Der Flansch verhindert, daß der Stopfeneintreibkopf abgesenkt
wird hinter den Mittelabschnitt während des Stopfenansaugbetriebes des Kopfes.
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Dadurch wird ein genauer Stopfenansaugbetrieb und eine weniger komplizierte
Steuerung sichergestellt.
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Weiterhin ist entsprechend der Ausführungsform der Erfindung vorzugsweise
vorgesehen, daß neben dem Vorderende der Stopfenzuführvorrichtung eine Stopfenzuf'ührungssteuerung
zum Erfassen der Anwesenheit eines Behälters angeordnet ist, der von dem Behälteranordnungsabschnitt
geliefert wird, damit die Stopfenzufuhr
zu den jeweiligen Hakenabschnitten
gesteuert wird. Mit dieser Steuerung ist es möglich, eine genaue Erfassung der Bedingungen
der Behälterzufuhr zu den Behälteranorndungsabschnitten vorzusehen sowie eine gesteuerte
Zufuhr von Behältern in ubereinstimmung mit den Arbeitsbedingungen, so daß die Möglichkeit
einer nutzlosen Stopfen zufuhr und somit von Schwierigkeiten im Betrieb verhindert
werden können.
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Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der folgenden
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die zugehörigen
Figuren deutlich.
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Fig. 1 ist eine schematische Darstellung, die den Fluß der Behälter
und eine erfindungsgemäße Stopfeneintreibvorrichtung zeigt; Fig. 2 ist eine Vertikaischnittansicht
der Stopfeneintreibvorrichtung entsprechend einer bevorzugten AusfGhrungsform der
Erfindung; Fig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie I-I in Fig. 2; Fig.
4 ist eine Aufsicht auf eine Stopfenausricht und Zuführvorrichtung; Fig. 5 ist eine
Seitenansicht der Vorrichtung nach Fig. 4; Fig. 6 ist eine vergrößerte Ansicht des
Teiles X in Fig. 4; Fig. 7 ist eine Schnittansicht entlang der Linie II-II in Fig.
4; Fig. 8 ist eine Schnittansicht entlang der Linie III-III in Fig. 4; Fig. 9 ist
eine Aufsicht auf eine Stopfenzuführsteuerung; Fig. 10 ist eine Schnittansicht entlang
der Linie IV-IV in Fig. 9; Fig.11 ist eine Seitenansicht, die eine Stopfenzuführvorrichtung
zeigt; Fig. 12a bis 12d sind Ansichten zur Erläuterung, die einen Stopfeneintreibkopf
in verschiedenen Stufen des Stopfenansaug- und Stopfeneintreibbetriebes darstellen;
Fig.
13 ist eine schematische Darstellung, die das System des Nockenbetriebes darstellt;
und Fig. 14 ist ein betriebsmäßiges Zeitablaufdiagramm.
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In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 1 eine FluideinfUllvorrichtung
und das Bezugszeichen 2 eine Einheit zum Eintreiben eines Stopfens, eines Stöpsels
oder eines ähnlichen Verschlusses.
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Um diese sind ein Ladeweg L1 und ein Stopfeneintreibweg L2 ausgebildet.
Die Behälter werden während ihres Durchgangs durch diese Wege geladen und mit Stopfen,
Stöpseln oder Korken verschlossen.
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Die Bezugszeichen Lin und Lout bezeichnen einen Behälterzufffhrweg
bzw. einen Behälterabgabeweg, Der Zuführungsweg Lint der Beladeweg L1, der Stopfeneintreibweg
L2 und der Abgabeweg Lout sind miteinander über Behälterausricht- und Führungseinheiten
3A, 3B und 3C miteinander verbunden, um ein kontinuierliches System zu bilden. Mit
L3 ist eine Behälterausricht- und Führungsbahn und mit L4 eine Stopfenaufnahmebahn
bezeichnet. Eine Stopfensuführvorrichtung 4 und eine Stopfenzuführsteuerung 51 sind
in geeigneter Weise angeordnet, um der Stopfeneintreibeinheit 2 gegenüberzuliegen.
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Es wird Bezug genommen auf die Fig. 2 und 3, in denen dargestellt
ist, daß die Stopfeneintreibeinheit 2 eine Drehwelle 5 hat, die durch einen oberen
Lagerabschnitt 6 und einen unteren Lagerabschnitt (nicht dargestellt) gelagert ist
und einer nicht dargestellten Antriebswelle der Ladeeinheit 1 zugeordnet ist. Mit
der Drehwelle 5 sind Naben 7 verkeilt, an denen eine obere Befestigung 8 und ein
Sternrad 9 befestigt sind. Unterhalb des Sternrades 9 ist ein ringförmiger Behälteraufnahmestand
10 vorgesehen, der einstöckig damit ausgebildet ist, Demzufolge sind die Oberbefestigung
8, das Stern rad 9 und der Behälteraufnahmestand 10 drehbar einstückig mit der Rotationswelle
5 verbunden.
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Der Aufnahmestand 10 besitzt eine Mehrzahl von BehElteranordnungsabschnitten
11 (acht derartige Abschnitte sind in der dargestellten Ausführungsform gezeigt),
die in gleichen Winkeln zueinander beabstandet in kreisförmiger Anordnung liegen.
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Das Sternrad 9, wie es aus den Fig. 1 und 3 deutlich wird, besitzt
eine Mehrzahl (acht) von Ausnehmungen 12 entlang des Umfangs. Der obere Ladeabsehnitt
6 besitzt einen Vorsprung 13, der an der Rotationswelle verkeilt ist, einen Nockenzylinder
15, der um den Vorsprung 13 über Lager 14 gepaßt ist, und ein kastenartiges Gehäuse
oder Gestell 16, das an einem Gesamtgehäuse befestigt ist.
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Die Rotationsgollo 5 und der Vorsprung 13, der fest daran aufgebracht
ist, sind drehbar durch Lager 14 in dem Nockenzylinder 15 gelagert, der seinerseits
an dem festen Gehäuse 16 befestigt ist.
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Das Bezugs zeichen 17 bezeichnet Anordungsvorrichtungen zum Halten
eines Behälters V in einer Stelle auf dem Anordnungsabschnitt 11.
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Die Anordnungsvorrichtung 17 umfaßt den Nockenzylinder 15, eine Rolle
18, die entlang einer Nockenausnehmung 15A geführt wird, die in dem Nockenzylinder
15 ausgebildet ist, ein Paar von FUhrungswellen 19, die sich nach unten von der
Rolle 18 erstrecken und einen Zentrierkopf 20, der an den Führungswellen 19 befestigt
ist. Die Führnngswellen 19 sind nach oben und nach unten durch Öffnungen 8A und
9A geführt, die in einer Basisplatte der oberen Befestigung 8 und des Sternrades
9 ausgebohrt sind. Der Zentrierkopf 20 ist mit seinem Unterabschnitt -gleitend auf
den Führungswellen 19 aufgepaßt und besitzt einen Halteabschnitt 21, der dazu ausgelegt
ist, um den Außenumfang des Behälters V zu passen, um diesen Behälter in seiner
Lage zu halten. Mit dem Bezugszeichen 22 ist ein Kragen bezeichnet, der den Zentrierkopf
20 daran hindert, herabzufallen; und mit 23 ist eine Feder bezeichnet, die dazu
dient, den Zentrierkopf 20 ständig nach unten zu pressen. Auf dem Sternrad 9 ist
eine Stopfenaufnahmevorrichtung 24 vorgesehen, die eine Führung 25 besitzt, ein
Halter, der an dem vorderen Ende eines Hebels 26 zum Vorwärtsbewegen und Zurückziehen
befestigt ist, der durch die Führung 25 geführt wird, und ein pneumatischer Zylinder
28 zur Betätigung des Vorwärts/Rückwärtshebels 26. Der pneumatische Zylinder 28
ist lediglich als Beispiel einer ersten Betätigungsvorrichtung
dargestellt,
der Halter 27 muß nicht notwendigerweise 80 ausgelegt sein, daß er rückziehbar beweglich
in linearer Richtung ist, sondern er kann aus der Stopfenausnahmestellung dadurch
gebracht werden, indem der Halter dazu ausgelegt wird, schwenkbar um eine vertikale
Achsis bewegbar zu sein. Wie es aus Fig. 3 deutlich wird, besitzt der Halter 27
einen gekrümmten oder hakenförmigen Abschnitt 27A am vorderen Ende. Der Halter 27
ist dazu ausgelegt, einen Stopfen 29 aufzunehmen, der durch die Stopfenzuführvorrichtung
4 zugeführt wurde, wenn er sich mit der Drehung (wie dargestellt im Uhrzeigersinn)
der Rotationswelle 5 (vergl. Fig. 9) dreht, Mit 30 ist ein Stopfeneintreibkopf bezeichnet.
Wie aus Fig. 12 zu ersehen, ist der Stopfeneintreibkopf 30 so angeordnet, daß er
direkt huber dem Hakenabschnitt 27A liegt, wenn letzterer nach vorne ausgefahren
ist. Der Eintreibkopf besitzt einen Anschlagflansch 30A, der mit der Oberseite des
Zentrierkopfes 20 in Eingriff treten kann, und an seiner Unterfläche einen konkaven
Stopfenansaugabschnitt 31. Der Anschlagflansch 30A ist lediglich als Beispiel für
ein Teil dargestellt, das in der Lage ist, den Stopfeneintreibkopf in Eingriff mit
dem Zentrierkopf 20 treten zu lassen, es muß nicht notwendigerweise die dargestellte
Form sein. Der Stopfenansaugabschnitt 31 ist mit einer Ansaugvorrichtung 32 (beispielaweise
eine Unterdruckvorrichtung) verbunden (siehe Fig. 13). Der Stopfeneintreibkopf 30
ist über eine Verbindungsstange 35 mit einer Kolbenstange 34 eines pneumatischen
Zylinders 33 verbunden, der an der oberen Befestigung 8 vorgesehen ist. Die Verbindungastange
35 wird durch eine Führungshülse 36 geführt. Eine Halterung 37 liegt gegenüber der
VerbXndungsstange 35, damit die Stange 35 sich nicht dreht. Der pneumatische Zylinder
33 ist als Beispie einer zweiten Betätigungsvorrichtung dargestellt, die den Stopfeneintreibkopf
30 betätigt, um eine zweistufige Bewegung, wie im folgenden beschrieben, zu bewirken
Die
Behälteranordnungsvorrichtung 17, die Stopfenaufnehmevorrichtung 24 und der Stopfeneintreibkopf
30 sind für jeden Behälteranordnungsabschnitt 11 des Aufnatmestandes 10 vorgesehen.
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Diese werden in ineinandergreifender Bewegung miteinander durch Nocken
38 einschließlich des Nockenzylinders 15 und der Rolle 18 betrieben. Die Nocken38
liegen zwischen der Rotationsseite, zum Beispiel der oberen Befestigung 8 und der
stationären Seite, zum Beispiel dew kastenartigen Gehäuse 16. Auf der stationären
Seite sind Nockenplatten mit den notwendigen Profilen angeordnet, während auf der
Rotationsseite Ventile mit Nockenrollern und Arbeitshebeln liegen. Unter den Nockenplatten
sind in absteigender Folge eine Nockenplatte 4o zum Vor- und Rückwärtsziehen des
Hakenabschni.ttes 27A, eine Nockenplatte 41 zum Schalten des Arbeitsdruckes der
Zylinder 33 zwischen dem Zeitpunkt der ersten Stufenbewegungen des Stopfeneintreibkopfes
30 und dem Zeitpunkt der zweiten Stufenbewegung des gleichen, eine Nockenplatte
42 zur Betätigung des Stopfenansaugabschnittes 31 des Eintreibkopfes 30 und eine
Nockenplatte 43 zum Absenken des Eintreibkopfes 30 auf den Stopfeneintreibabschnitt,
wobei Abstandhalter 44 zwischen den einzelnen Nockenplatten angeordnet sind. Ventile
40A bis 43A liegen in gegenüberliegendem Verhältnis zu den entsprechenden Nockenplatten
40 bis 43. Mit 45 ist ein Regler bezeichnet, der an dem pneumatischen Zylinder 33
befestigt ist, der den Stopfeneintreibkopf 30 nach oben und nach unten bewegt.
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Die Reguliervorrichtung 45 arbeitet, wenn der pneumatische Zylinder
33 einen niedrigen Betriebsdruck besitzt.
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Stopfen 29 vorgegebener Form werden ständig von der Stopfenzuführvorrichtung
4 zur Stopfeneintreibeinheit 2 ausgerichtet zugeführt. Wie in den Figuren 7, 8 und
12 zu sehen ist, besitzen die Stopfen 29 jeweils unterhalt bzw. oberhalb eines Kragens
29A einen Einführabschnitt 29B zum Einführen in eine Öffnung, die in der Oberseite
des Behälters vorgesehen ist, und einen nach oben hervorragenden Abschnitt 29 C.
Die Stopfenzufuhrvorrich tung 4, wie deutlich aus den Figuren 4 bis 8 und 11 zu
sehen ist, umfaßt ein Silo 47, eine Zuführvorrichtung 48, eine Ausrichtvorrichtung
49 und eine Ausricht- und Zuführvorrichtung 50. Die Zulieferungsvorrichtung 48 ist
dazu ausgelegt, automatisch
Stopfen 29 zur Ausrichtungsvorrichtung
49 in geeigneten Mengen von dem Vorrat an Stopfen, der in dem Silo 47 in zufälliger
Lagerung gespeichert ist, durch die Vibrierung eines Vibrators 48A zuzuführen. In
der Ausrichtvorrichtung 49 werden die Stopfen 29 durch Vibration in der Umfangsrichtung
bewegt und im Verlauf ihrer Bewegung ausgerichtet. Anschließend werden die Stopfen
29 in ausgerichtetem Zustand in tangentiale Richtung der Bewegungsbahn 49L (siehe
Fig. 4) in der Ausrichtvorrichtung 49 der Ausricht- und ZufUhrvorrichtung 50 zugeführt.
Die Ausricht- und Zuführvorrichtung 50 besitzt eine abschüssige Bahn oder Rutsche
52. Wie in den Figuren 5 undil dargestellt ist, besitzt die Rutsche 52 an ihrem
unteren Abschnitt einen geradlinigen Zuführer 53, der so ausgelegt ist, daß die
Stopfen 29 durch die Vibration des vorderen Endes der Rutsche 52 befördert werden
können.
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Auf beiden Seitenwänden des Durchlasses für die Stopfen in der Rutsche
52 sind ausgenommene Schienen 54 zur Führung des Kragenabschnittes 29A des Stopfens
29 ausgebildet. Der vordere Endabschnitt der Rutsche 52 ist entlang des Drehwegs
(Stopfenaufnahmeweg L4) des Hakenabschnittes 27A gebogen und ist mit einer Deckplatte
55 versehen. An dem gebogenen Abschnitt der Rutsche 52 ist eine Feder 56 gekrümmter
Form vorgesehen, um den vordersten der Stopfen 29, die in ausgerichtetem Zustand
angeliefert werden, aufzunehmen. Eine Blattfeder 57 ist an der Deckplatte 55 als
Vorsprung dazu befestigt.
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Die Stopfenzuführsteuerung 51 liegt neben der Stopfenzufuhrvorrichtung
4 und der Behälteraussicht und Führungseinheit 3B huber den dazwischenliegenden
Abstand (siehe Fig. 1). Wie deutlich aus den Figuren 9 und 10 zu erkennen, ist ein
Detektorhebel 60 an der der Einheit 3B zugewandten Seite gelagert, während an der
Seite zur Stopfenzuführvorrichtung 4 ein Arm 61 zum Niederdrücken von Stopfen mit
einem Stopfenanpreßsitz 61A liegt. Der Detektorhebel 60 ist so angeordnet, daß er
den Weg
L3 der Behälerausricht- und Führungseinheit 3B gegenüberliegt
und ist mit einer vertikalen Welle 42 mit einem Schwingarm 63 verbunden, der schwenkbar
um die Welle 62 gelagert ist. Der Hebel 60 ist drehbar um die vertikale Welle 62.
Der Arm 61 zum Stopfen niederpressen ist mit einem Vertikalhebel 65 über eine horizontale
Welle 64 verbunden. Mit dem Bezugszeichen 66 ist eine zurückziehbare Stange bezeichnet,
die über eine Kupplung 67 mit einer Verbindungsstange 68 verbunden ist, die sich
von dem Schwenkarm 63 erstreckt und die durch das untere Ende des vertikalen Hebels
65 führt. Die bUckziehbare Stange 66 und die Verbindungsstange 68 stellen eine Übertragungs
welle dar. Der vertikale Hebel 65 ist zwischen einem Anschlag 69 und einem Federsitz
70 ergriffen, die beide an der zurückziehbaren Stange 66 vorgesehen sind. Bei 71
ist eine Feder angeordnet, die auf den Federsitz 70 drückt und bei 72 eine Feder,
die den Stopfenanpreßsitz 61A nach unten drückt. Die Feder 72 ist zwischen einem
Anschlag 74, der an der Verbindungsstange 68 vorgesehen ist, und einer Basis 73
für die Vertikalwelle 62 vorgesehen. Der Stopfenanpreßsitz 61A ist direkt huber
dem Stopfen 29b nahe einem führenden Stopfen 29a am vorderen Endabschnitt der Rutsche
52 angeordnet. Der Detektorhebel 60 seinerseits liegt an einer Stelle, die es dem
Hebel 60 ermöglicht, die Anwesenheit eines Behälters V, der dem Behälteranordnungsabschnitt
L zugeführt wird, wenn der Stopfen 29b eingetrieben ist, zu erfassen.
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Die Betriebsweise der oben beschriebenen Vorrichtung wird insbesondere
unter Bezugnahme auf die Figuren 12 und 14 beschrieben. Die Stopfeneintreibeinheit
2 hat ihre vordere Stellung als Bezugsstellung (Drehwinkel O Grad) gesetzt (siehe
Fig. 1). Wenn die Einheit 2 sich im Uhrzeigersinn um 90 Grad von dieser Bezugsstellung
dreht, wird ein Behälter V vollständig von der BehElterausricht- und Führungseinheit
3b auf den Behälteranordnungsabschnitt 11 des Aufnahmestandes 10
übertragen.
Deshalb muß der Hebel 60 der Behälterzufuhrsteuerung 51 in einer Stellung 90 Grad
im Uhrzeigersinn von dem Behälterübertragungspunkt entlang der Behälterausricht-
und Zuführungsbahn L3 angeordnet sein. Ein Stopfen 29 wird auf die Behälteraufnahmebahn
L4 in einer Stellung 5 Grad von der Bezugsstellung entfernt (siehe Fig. 9) zugeführt.
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Wenn die Drehwelle 5 ineinandergreifend mit der Ladeeinheit 1 sich
weitercreht, drehen sich der Behälteraufnahmestand 10, die Behälteranordnungsvorrichtung
17, die Stopfenaufnshmevor richtung 24 und der Stopfeneintreibkopf 30 zugleich mit
ihr.
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In der Bezugsstellung sind der Zentrierkopf 20 und der Stopfeneintreibkopf
30 an ihren oberen Grenzen der Bewegung bahn (obere Wartestellung), während der
Hakenabschnitt 27a in der voll ausgefahrenen Stellung ist. Wenn der Hakenabschnitt
27a sich um 5 Grad dreht, beginnt er, den vorderen Stopfen 29 der durch die gebogene
Feder 56 am vorderen Ende.bschnitt der Rutsche 52 gehalten wird, aufzunehmen, und
dieser Aufnahmebetrieb ist ausgeführt, wenn die Drehung 5 Grad (siehe Fig. 12a)
überschreitet. Mit einer weiteren Drehung des Hakenabschnittes 27a wird der Stopfen
29 durch die Kraft von der Feder 56 abgezogen und in die Stopfenaufnahmebahn L4
des gebogenen Abschnittes der Rutsche 52 gebracht, während er in dem Hakenabschnitt
27a gehalten wird, woraufhin die Blattfeder 57 in nachgiebiger Berührung mit der
Oberseite des Stopfens 29 kommt, so daß der Stopfen 29 weiterhin sicher in dem Hakenabschnitt
27a gehalten wird. Wenn der Winkel der Drehung etwa 25 Grad erreicht hat, beginnt
sich der Zentrierkopf 20 nach unten zu bewegen, und nacdem die Übertragung des Behälters
V auf den Behälteranordnungsabschnitt 11 des Behälteraufnahmestandes 10 wie oben
beschrieben durchgeführt ist, erreicht der Zentrierkopf 20 das untere Ende seiner
Bewegung in einer Stellung von 103 Grad zur Stellung des Behälters V. Zu diesem
Zeitpunkt drückt der Zentrierkopf 20 nachgiebig den Behälter V aufgrund
der
Beaufschlagungskraft der Feder 23. Inzwischen startet bei 35 Grad der Stopfeneintreibkopf
30 seine erste Stufe der Abwärtsbewegung, und wenn die Grenze dieser Bewegung (Mittelstellung)
erreicht wird, wird der Stopferansaugabschnitt 31 des Eintreibkopfes 30 über den
vorspringenden Abschnitt 29C des Stopfens 29, der in dem Hakenabechnltt 27a (siehe
Fig. 12b) enthalten ist, geführt. Zu diesem Zeitpunkt tritt der Anschlagflansch
30A des Stopfeneintreibkopfes 30 in Eingriff mit der Oberseite des Zentrierkopfes
20, wodurch der Eintreibkopf 30 daran gehindert wird, unter die Mittelstellung abzusinken.
Der pneumatische Zylinder 73 ist zu diesem Zeitpunkt im Zustand niedrigen Betriebsdruckes.
Direkt danach wird das Ventil 42A geschaltet, um den Saugbetrieb zu starten, und.
der Stopfen 29 wird an den Stopfeneintreibkopf 30 gezogen. Der Saugbetrieb wird
aufrecht erhalten bis zu einem Augenblick nach dem Start des Stopfeneintreibbetriebes
(Drehwinkel 130 Grad). Wenn ein Drehwinkel von 60 Grad erreicht wird, beginnt der
Stopfeneintreibkopf sich nach oben zu bewegen, während er den Stopfen 29 hält, bei
einer etwas weiteren Drehung (bei 64 Grad) wird der Hakenabschnitt 27a von seiner
Stellung direkt unterhalb des Eintreibkopfes 30 zur Drehwelle 5 (siehe Fig. 12c)
zurückgezogen. Direkt nachdem der Behälter V durch den Zentrierkopf 20 angeordnet
ist, beginnt der Eintreibkopf 30 mit der zweiten Stufe der Abwärtsbewegung, und
der Stopfeneintreibbetrieb ist bei etwa 250 Grad vervollständigt (Fig. 12d). Bis
zur Durchführung des Stopfeneintreibbetriebes bleibt der Eintreibkopf 30 in der
unteren Grenzstellung seiner zweiten Bewegung. Nach Durchführung des Stopfeneintreibbetriebes
wird der Eintreibkopf 30 nach oben in seine obere Wartestellung bewegt, wo er stehenbleibt,
bis der Start des nächsten Stopfenansaugbetriebes erfolgt ist.
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Nach der Aufwärtsbewegung des Stopfeneintreibkopfes 30 wird der Zentrierkopf
20 in seine obere Stellung bewegt, woraufhin der Behälter von der Positionierung
freigegeben wird. Direkt danach wird der Behälter V ausgetragen zur Abgabebahn L
ut um abgegeben zu werden. Ein Operationazyklus ist somit vervollständigt, und der
gleiche Betrieb wird für darauffolgende
Zyklen wiederholt.
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Wenn in dem oben beschriebenen Betrieb ein Behälter V auf der Behälterausricht-
und Zuführungseinheit 3b fehlt, erfaßt der Detektorhebel 60 der Stopfenzuführsteuerung
51 das Fehlen (siehe die gestrichelte Linie in Fig. 9). Daraufhin wird der zweite
Stopfen 29b gegen die Rutsche 52 durch den Stopfenpreß sitz 61 des Stopfenpreßarmes
61 durch eine Abwärf;sschwenkbewegung des Preßarmes El um die Horizontalwelle 6tt
gepreßt, wodurch die Zuführung des Stopfens 29b verhindert wird. Die Sperre der
Zuführung wird entfernt, wenn der Detektorhebel 60 das Vorhandensein eines Behälters
V erfaßt. Dank einer derartigen Steuerung kann eine nutzlose Zuführung von Stopfen
29 verhindert werden.
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