DE4026093A1 - Einrichtung zum befuellen insbesondere von flaschen - Google Patents
Einrichtung zum befuellen insbesondere von flaschenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Be
füllen insbesondere von Flaschen mit Flüssigkeit sowie
gegebenenfalls zum anschließenden Verschließen, wobei
die Einrichtung zumindest eine Rundfördervorrichtung
für die Flaschen mit einem Flaschen-Mitnehmer oder
dergleichen, einen Vorratsbehälter, Füll
ventile, eine Hubeinrichtung für eine Relativbewegung
zwischen Füllventilen und Flaschen sowie eine zentrale
Halte- und Antriebssäule aufweist.
Solche Abfülleinrichtungen sind in den unterschiedlich
sten Ausführungsformen bereits bekannt.
Einerseits wurde bei bisherigen Entwicklungen ange
strebt, eine möglichst große Durchsatzleistung, d. h.
eine möglichst große Anzahl von Flaschen pro Zeitein
heit zu befüllen, wobei Leistungen von etwa zwanzig
tausend Flaschen pro Stunde erreicht werden konnten.
Solche Maschinen sind jedoch für kleinere Abfüllbetriebe
mit einer Durchsatz-Leistung, z. B. von weniger als
1000 Flaschen pro Stunde zu aufwendig und zu teuer.
Es wurden deshalb für diese Bedarfsrichtung auch schon Ab
fülleinrichtungen entwickelt, die vergleichsweise einfach
im Aufbau und auch kostengünstiger sind.
So kennt man aus der DE-OS 37 40 128 bereits eine Abfüll-
und Verschließmaschine der eingangs erwähnten Art, bei
der die zu befüllenden und zu verschließenden Flaschen
mittels einer Rundfördervorrichtung durch verschiedene
Bearbeitungssektoren transportiert werden.
Diese Vorrichtung ist zwar schon vergleichsweise einfach zu
bedienen, sie ist jedoch bezüglich ihrer Konstruktion noch
verbesserungsfähig. Insbesondere betrifft dies die Flaschen
transportvorrichtung, die Befüllvorrichtung und das Zusammen
spiel der zum Befüllen und auch zum Verschließen der Flaschen
vorgesehenen Komponenten. Dabei machen die in Eingriff mit
den Flaschen stehenden Teile jeweils eine Teilumdrehung mit
und müssen dann wieder in ihre ursprüngliche Ausgangslage
zurückgeschwenkt werden. Dies erfordert einen entsprechenden
Aufwand bei der Übertragungsmechanik. Außerdem ist jedes Mal
ein genaues Synchronisieren der Füllventile bzw. des oder
der Verkorker oder dergleichen mit den Flaschen erforderlich.
Schließlich ist zum Absenken und Anheben der Füllventile
eine separate Hubverstellung vorhanden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die einfach zu be
dienen ist und die im Aufbau im Vergleich zu bisherigen
Maschinen noch weiter vereinfacht ist. Insbesondere soll da
bei die notwendige Bewegungsmechanik für den Flaschen
transport, die relative Hubbewegung zwischen Flaschen und
Füllventilen und dergleichen vereinfacht sein. Auch eine
ggf. zugeordnete Verschließeinrichtung soll einfach im Auf
bau und funktionssicher sein und vom Arbeitsablauf zu dem
der Befülleinrichtung passen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere
vorgeschlagen, daß die Rundfördervorrichtung eine unter
halb des Mitnehmers im Verlauf des Transportweges an
geordnete, feststehende Auflage für die Flaschen aufweist,
daß die Auflage einen Höhenkurvenverlauf zum Anheben und
Absenken der Flaschen hat, daß jeweils
oberhalb einer Aufnahmeausnehmung des Mitnehmers ein
Flaschen-Füllventil vorgesehen ist und daß der Vorratsbehälter
sowie der Mitnehmer starr und drehfest mit der gemein
samen, zentralen Antriebssäule verbunden sind.
Diese Befülleinrichtung ist besonders einfach im Aufbau und
es sind hier nur vergleichsweise einfache konstruktive
Mittel erforderlich, um den vorgesehenen Arbeitsablauf zu
realisieren. Insbesondere durch die Auflage mit unterschied
lichem Höhenverlauf wird die Zuführbewegung der Flaschen
zu den Befüllventilen, deren Betätigung und auch das
Schließen der Füllventile und das Entfernen der Flaschen
von der Transportbewegung der Flaschen während des Rund
förderns abgeleitet. Separate Antriebe und Antriebsmechaniken
unter anderem zum Anheben und Absenken der Flaschen werden
somit vermieden. Dadurch ist die Maschine einfach im Auf
bau und auch sehr betriebssicher.
Durch die mitlaufenden Füllventile ist ein
kontinuierlicher Durchlauf möglich, so daß die sonst er
forderlichen Rückschwenk- und Überholbewegungen, die eine
entsprechende Mechanik erfordern, vermieden werden.
Zweckmäßigerweise ist die Auflage etwa ringförmig mit einem
höhenabgesenkten Abschnitt im Bereich des Flaschenein- und
-auslaufes und wenigstens einem relativ dazu angehobenen
Abschnitt im Verlauf des Füllweges ausgebildet, wobei der
Höhenunterschied der verschiedenen Abschnitte auf den Ar
beitshub der Füllventile abgestimmt ist.
Die Füllventile können so starr in einer Ebene umlaufen
und brauchen keine Arbeitshubbewegung durchführen. Deren
Anordnung jeweils oberhalb einer Aufnahmeausnehmung des
Mitnehmers ergibt auch eine Zwangssynchronisation, so
daß dadurch eine exakte Positionierung zwischen Füllventilen
und Flaschen vorgegeben ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Abstand der Auflage
in deren höhenabgesenktem Bereich beim Flascheneinlauf
vom unteren Ende der darüber befindlichen, unbetätigten Füll
ventile kleiner ist als die Höhe der zu befüllenden Flaschen.
Dadurch greifen die unteren Enden der Füllventile bereits
im Zuführbereich etwas in die Flaschenmündungen ein. Da
durch ergibt sich für die Flaschen eine zusätzliche obere
Führung, so daß eine sichere Dreipunkthalterung für die
Flaschen durch die bodenseitige Auflagen-Abstützung, die
Führung in Transportrichtung durch den Mitnehmer und
durch die Füllventile gegeben ist.
Beim Eingeben der leeren Flaschen in die Maschine werden
die Flaschen von Hand schräg mit ihrer Mündung von unten
auf ein Füllventilrohr geführt und dann auf die Auflage
aufgestellt. Die Flaschen befinden sich dann auch schon
lagerichtig in einer Aufnahmeausnehmung des Mitnehmers
da diese Ausnehmungen jeweils den Füllventilen zugeordnet
sind. Im Bereich des Flaschen-Auslaufes ist der Abstand
der unteren Enden der Füllventile von der dort abgesenkten
Auflage etwas größer als die Flaschenhöhe, so daß die
Flaschen dort ungehindert entnommen oder ausgeleitet werden
können.
Zwischen höhenangehobenen und höhenabgesenkten Abschnitten
der Auflage sind Übergangsabschnitte in Form von Schrägen
vorgesehen, wobei insbesondere die Schräge beim Flaschen
auslauf steiler ist als beim Flascheneinlauf und beim Aus
lauf vorzugsweise etwa 45o beträgt.
Im Bereich dieser Übergangsabschnitte werden die Flaschen
kontinuierlich in Füllposition angehoben und anschließend
wieder abgesenkt. Es sind dabei in Umfangsrichtung bzw.
Transportrichtung nur kurze Wegstrecken erforderlich, so
daß andererseits für das Befüllen eine entsprechend große
Wegstrecke zur Verfügung steht.
Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die Auflage
im Bereich von Übergangsschrägen etwa rinnenförmig ausge
bildet ist.
Die Flaschen liegen dadurch mit etwa gegenüberliegenden
Bodenrandbereichen auf der Auflage auf, wobei der in Trans
portrichtung vordere oder hintere Bereich des Bodenrandes innerhalb der
rinnenförmigen Ausformung Platz findet. Dadurch sind die
Flaschen auch im Übergangsbereich kippsicher geführt.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung
sieht vor, daß die Auflage bereichsweise, insbesondere im
höhenangehobenen Bereich einen längsverlaufenden, vorzugs
weise schmalen Auflagesteg zur etwa mittigen Auflage der
Flaschenböden aufweist.
In Versuchen hat sich herausgestellt, daß dadurch ohne
weitere Seitenführungsmittel die Flaschen im Kreis gefördert
werden können. Eine Außenrandführung oder eine schräg nach
innen geneigte Auflage sind somit nicht notwendig. Diese
würden zwar eine zusätzliche Außenseitenbegrenzung bilden,
gleichzeitig aber in unerwünschter Weise zu einer Drehung
der Flaschen während des Transportes und dabei insbesondere
während des Befüllens führen. Vorteilhaft ist hierbei, daß ohne Veränderungen
an der Auflage, Flaschen mit unterschiedlichem Durchmesser gefördert werden können.
Zweckmäßigerweise weisen die Aufnahmeausnehmungen in dem bzw. als
Mitnahmestern ausgebildeten Mitnehmer jeweils einen entgegen der Transportrichtung
gerundeten, in den Außenumfang des Mitnahmesterns über
gehenden Begrenzungsrand auf, wobei sich ggf. eine über
den Außenumfang des Mitnahmesterns radial überstehende
Nockenkurve anschließt.
In Verbindung mit einer beim Flaschenauslauf eingreifenden
Ausleitführung werden dadurch die Flaschen, abgeleitet von
der Transportdrehbewegung, aus den Aufnahmeausnehmungen
heraustransportiert und können dabei ohne Zusatzantrieb
in den Arbeitsbereich einer ggf. nachgeschalteten Ver
schließeinrichtung gefördert werden.
Eine solche Verschließeinrichtung kann eine Verkorkungsein
richtung sein, die eine Korkenzusammendrückvorrichtung sowie
eine Korkeneinführvorrichtung aufweist, wobei ein gemein
samer Antrieb für diese Vorrichtungen vorgesehen ist.
Auch hier werden von einem Antrieb ausgehend, alle Arbeits
bewegungsabläufe abgeleitet, so daß sich dementsprechend
durch die vorgesehene Anordnung der zusammenarbeitenden
Elemente ein sehr einfacher und kostengünstiger Aufbau er
gibt. In Verbindung mit der Befülleinrichtung ergibt sich
dadurch eine Flaschenfüll- und Verschließkombination, die
im kleineren Leistungsbereich kostengünstig und betriebs
sicher einsetzbar ist.
Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den wei
teren Unteransprüchen aufgeführt.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzel
heiten anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 eine Vorderseitenansicht einer Flaschenfüll
Einrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Führungsauf
lage für die Flaschen,
Fig. 3 eine etwa Fig. 1 entsprechende Ansicht einer
Flaschenfüll-Einrichtung, hier zusätzlich mit
einer Flaschen-Verschließeinrichtung,
Fig. 4 eine Teilaufsicht einer Flaschen-Auflage im
Übergangsbereich zwischen Flascheneinlauf und
höhenangehobenem Abschnitt,
Fig. 5 eine Schnittdarstellung der Flaschen-Auflage ge
mäß der Schnittlinie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Schnittdarstellung der Flaschen-Auflage ge
mäß der Schnittlinie VI-VI in Fig. 4,
Fig. 7 eine Schnittdarstellung der Flaschen-Auflage ge
mäß der Schnittlinie VII-VII in Fig. 4,
Fig. 8 eine Aufsicht eines Mitnahmesternes,
Fig. 9 eine Detail-Ansicht im unteren Endbereich einer
Antriebssäule mit Antriebsmotor,
Fig. 10 eine Seitenansicht einer Verkorkungseinrichtung,
Fig. 11 eine Vorderseitenansicht der in Fig. 10 gezeig
ten Verkorkungseinrichtung und
Fig. 12 eine Aufsicht eines zu der Verkorkungseinrichtung
gemäß Fig. 10 und 11 gehörenden Verkorkungs
schlosses.
Eine in Fig. 1 gezeigte Flaschenfüll-Einrichtung 1 weist
eine Rundfördervorrichtung 2 für Flaschen 3 auf, mit einer
feststehenden Auflage 4 sowie einem Mitnahmestern 5.
Die Auflage 4 ist, wie gut in Fig. 2 erkennbar, etwa ring
förmig ausgebildet und dient als bodenseitige Abstützung
für die Flaschen 3. Die Auflage 4 hat im Bereich eines
Flascheneinlaufes 6 sowie eines Flaschenauslaufes 7 einen
höhenabgesenkten Abschnitt 8 sowie einen relativ zu diesem
Abschnitt 8 höhenangehobenen Abschnitt Q. Der Abschnitt 9
erstreckt sich über den Bereich der Rundfördervorrichtung
2, wo die Flaschen befüllt werden. Zwischen dem höhenange
hobenen und dem höhenabgesenkten Abschnitt sind Übergangs
abschnitte 10 und 11 in Form von Schrägen vorgesehen. Bei
den Übergangsabschnitten werden die Flaschen jeweils ange
hoben bzw. abgesenkt.
Die etwa ringförmig verlaufende Auflage 4 ist um eine zen
trale Antriebssäule 12 herum angeordnet, mit der der Mit
nahmestern 5 und am oberen Ende ein Vorratsbehälter 13
drehfest verbunden sind. Am unteren Ende der Antriebssäule
12 befindet sich ein Antriebsmotor 14, der vorzugsweise
als Getriebemotor ausgebildet ist und die Antriebssäule in
eine Drehung mit beispielsweise etwa zwei Umdrehungen pro
Minute versetzt. Durch die starre Verbindung mit der An
triebssäule 12 drehen der Mitnahmestern 5 sowie der Vorrats
behälter 13 mit der Antriebssäule 12 mit.
Der Mitnahmestern 5 hat Aufnahmeausnehmungen 15 für die
Flaschen 3 (vgl. Fig. 8). In diesen etwa radial nach außen
offenen Aufnahmeausnehmungen 15 befindliche Flaschen 3
werden durch den drehenden Mitnahmestern 5 im Kreis entlang
dem Verlauf der Auflage 4 gefördert. Sie gleiten dabei
mit dem Boden auf der feststehenden Auflage 4.
An dem Vorratsbehälter 13, vorzugsweise an dessen Unter
seite befinden sich jeweils einer Aufnahmeausnehmung 15
in dem Mitnahmestern 5 zugeordnet ein Füllventil 16. In
unbetätigter Lage ist der Abstand zwischen dem unteren
Ende der Füllventile und dem höhenabgesenkten Abschnitt 8
beim Flascheneinlauf kleiner als die Flaschenhöhe, so daß
das untere Füllventil-Ende etwas in die Flaschenmündung ein
greifen kann. Die Höhenlage der Füllventile ist auf unterschiedliche Flaschenhöhen einstellbar.
Beim Zuführen von leeren Flaschen werden diese von Hand
schräg von unten über das Füllventil gestülpt und auf die
Auflage 4 aufgesetzt. Durch das geringfügige Eingreifen
des Füllventiles ist am oberen Ende der Flasche bereits
eine zusätzliche Lagestabilisierung vorhanden, so daß ein
Verkippen der Flaschen insbesondere beim Transportieren über
den Übergangsabschnitt 10 zum höhenangehobenen Abschnitt 9
vermieden wird.
Der Höhenunterschied zwischen höhenabgesenktem Abschnitt 8
und höhenangehobenem Abschnitt 9 ist auf den Arbeitshub der
Füllventile 16 abgestimmt. Im höhenangehobenen Abschnitt 9
sind die Füllventile 16 von den Flaschen 3 angehoben und ge
öffnet.
An den Übergangsabschnitt 11 vom höhenangehobenen Abschnitt 9
zum Flaschenauslauf 7 hin schließt sich ein Auflage-Bereich
an, in dem die Flaschen etwas weiter abgesenkt sind als beim
Flascheneinlauf 6, so daß sie ohne Kippbewegung unter den
unbetätigten Füllventilen 16 herausgeleitet werden können
(vgl. Fig. 1).
Durch den Mitnahmestern 5 und das jeweils mündungsseitig
eingreifende Füllventil 16 werden die Flaschen 3 in etwa
vertikaler Lage gehalten und geführt. Um im Bereich der
Übergangsabschnitte 10 und 11 einen praktisch punktförmigen
Kontakt mit der Auflage 4 zu vermeiden, sind diese Über
gangs-Schrägen etwa rinnenförmig ausgebildet (vgl. Fig. 2
und 5). Dadurch können die Flaschen an den Außenrändern
der Rinne aufliegen und sind dadurch besser abgestützt.
Gegebenenfalls könnten anstatt einer rinnenförmigen Ausbil
dung der Übergangsschrägen dort auch zwei schienenförmig
angeordnete Stege vorgesehen sein.
Die Auflage 4 kann im Bereich der Übergangsabschnitte 10
und 11 und auch im höhenangehobenen Abschnitt 9 eine außen
randseitige Begrenzung in Form eines umlaufenden Randsteges
17 aufweisen. Dies ist in den Fig. 1 und 3 erkennbar. Be
vorzugt ist jedoch die in den Fig. 4 bis 7 gezeigte Aus
führungsform der Auflage 4 vorgesehen. Insbesondere ist
diese Ausführungsform dann vorteilhaft, wenn im Durchmesser
unterschiedliche Flaschen befüllt werden sollen. Ist in
diesem Falle eine Außenrandbegrenzung vorhanden, müßte so
wohl die Auflage 4 als auch der Mitnahmestern 5 jeweils aus
gewechselt werden. Die Aufnahmeausnehmungen 15 im Mitnahmestern 5 sind
auf die Größe und Anzahl der gleichzeitig zu transportierenden Flaschen ausgelegt.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 7 weist die Auflage 4
einen längsverlaufenden, schmalen Auflagesteg 18 zur etwa
mittigen Auflage der Flaschenböden auf. Eine Außenrandbe
grenzung im höhenangehobenen Abschnitt 9 ist hierbei nicht
vorgesehen. In Versuchen hat sich herausgestellt, daß die
auf dem Auflagesteg 18 transportierten Flaschen ohne zu
sätzliche Außen-Führungshilfe auf der vorgesehenen Bahn
bleiben und unten nicht auswandern. Zusätzlich wird durch
die mittige Unterstützung ein Drehen der Flaschen während
des Transportes vermieden.
Der Auflagesteg 18 kann einen etwa rechteckigen Querschnitt
haben, wie dies in Fig. 6 und 7 erkennbar ist oder aber
zur weiteren Verminderung der Reibung auch oberseitig ge
rundet oder nach oben schmal zulaufend ausgebildet sein.
Im Bereich des Übergangsabschnittes 10 ist durch die dort
vorgesehene rinnenförmige Ausbildung der Auflage eine ge
nügende Seitenführung vorhanden. Fig. 4 bis 6 lassen noch
erkennen, daß beim oberen Ende des Übergangsabschnittes
10 zu dem höhenangehobenen Abschnitt 9 eine Außenrandschräge
19 als Übergangs-Führungshilfe vorgesehen ist. Wie insbe
sondere in Fig. 6 erkennbar, steigt diese Außenrandschräge
19 flach nach außen an, so daß zwar eine Führungshilfe, je
doch keine Außenrandbegrenzung vorhanden ist, die beim
Transportieren von im Durchmesser größeren Flaschen hinder
lich wäre. Die Auflage 4 gemäß Fig. 4 bis 7 kann somit
unverändert für im Durchmesser unterschiedliche Flaschen
eingesetzt werden. Die innere Begrenzung erfolgt durch die
Aufnahmeausnehmungen 15 des Mitnahmesterns 5.
Die Auflage 4 besteht vorzugsweise aus einem einstückigen
Kunststoffteil, welches sich in einer entsprechenden Form
auch in Serie kostengünstig herstellen läßt.
Wie in Fig. 1, 3 und 8 erkennbar, ist beim Flaschenauslauf
7 ein zwischen die Auflage 4 und den mit Abstand darüber
angeordneten Mitnahmestern 5 eingreifende Ausleitführung 20
vorgesehen. Diese Ausleitführung kann bei etwa radial
orientierten Begrenzungsrändern der Aufnahmeausnehmungen 15
schräg nach außen in Transportrichtung verlaufen, so daß
dort auftreffende Flaschen 3 schräg nach außen aus dem Mit
nahmestern 5 herausgefördert werden. Im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 8 ist der in Transportrichtung hintere Begren
zungsrand 21 gerundet ausgebildet und geht in den Außenum
fang des Mitnahmesternes über. In diesem Falle kann die
Ausleitführung 20 so wie dargestellt etwa radial oder ra
dial-parallel angeordnet sein. Man erreicht dadurch auf
verkürztem Umfangs- bzw. Transportweg ein Ausleiten der
befüllten Flaschen.
Auch dies trägt mit dazu bei, daß insgesamt ein kompakter
Aufbau der Einrichtung mit geringem Außendurchmesser mög
lich ist, da der zur Verfügung stehende Transportweg größten
teils zum Befüllen der Flaschen 3 ausgenutzt werden
kann.
Das Herausfördern der Flaschen 3 erfolgt in Richtung des
Pfeiles Pf1 in Fig. 8.
Durch den Umfangsrand des Mitnahmesternes 5 jeweils zwischen
benachbarten Aufnahmeausnehmungen 15 werden die heraus
transportierten Flaschen 3 jeweils exakt positioniert. Um
gegebenenfalls noch etwas Abstand zum Außenrand des Mit
nahmesternes zu erreichen, können im Anschluß an den kur
venförmigen Begrenzungsrand 21 noch radial überstehende
Nockenkurven 22 am Außenrand des Mitnahmesternes vorgesehen
sein. Dadurch werden die heraustransportierten Flaschen
noch um einige Millimeter weiter transportiert und haben
dann zum übrigen Außenumfang des Mitnahmesternes einen ent
sprechenden Abstand.
Der Mitnahmestern 5 ist mit seinen Aufnahmeausnehmungen 15
bezüglich der Form des hinteren Begrenzungsrandes 21 und der
Nockenkurven 22 auf den jeweiligen Flaschendurchmesser und
die Flaschenform abgestimmt. Der Mitnahmestern 5 ist an der
Maschine auswechselbar angebracht, damit die zu befüllenden
Flaschen exakt geführt und genau unter einer sich ggf. an
schließenden Verschließvorrichtung positioniert werden können.
Das genaue Positionieren der heraustransportierten Flaschen
3 ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn sich an die
Flaschenfüll-Einrichtung 1 eine Verschließeinrichtung, bei
spielsweise eine in Fig. 3 sowie den Fig. 10 bis 12 ge
zeigte Verkorkungseinrichtung 23 anschließt. Dort müssen
nämlich die gefüllten Flaschen jeweils exakt unter einem
Korkschloß 31 positioniert werden.
Dies erfolgt durch den Mitnahmestern 5, so daß eine separate
Vereinzelungs- und Positioniervorrichtung entbehrlich ist.
Aus dem Vorbeschriebenen geht deutlich hervor, daß der ge
samte Arbeitsablauf zum Befüllen der Flaschen 3 mit Be
tätigung der Füllventile 16, dem Transportieren der Flaschen
sowie der Ausgabe der Flaschen mit ggf. sich anschließendem
Positionieren für einen Verkorkungsvorgang von einer einzi
gen Antriebsbewegung abgeleitet wird. Für den gesamten Be
wegungsablauf ist nur ein einziger Antriebsmotor 14 vorge
sehen, der die Antriebssäule 12 sowie den daran befestigten
Mitnahmestern 5 und den Vorratsbehälter 13 mit daran be
findlichen Füllventilen 16 gemeinsam in Drehung versetzt.
Es sind dabei auch keine unterschiedlichen Drehbewegungen
oder Richtungsumkehrungen erforderlich der Motor läuft
hier vorzugsweise kontinuierlich durch. Zur Anpassung an
unterschiedliche Füllvolumina der Flaschen 3 kann die Dreh
geschwindigkeit vorzugsweise durch einen regelbaren An
triebsmotor einstellbar sein.
Wie in Fig. 1 erkennbar, kann der Antriebsmotor 14 am
unteren Ende in direkter Verlängerung der Antriebssäule 12
angeordnet sein. Er befindet sich dabei zweckmäßigerweise
in einem am Boden aufgestellten Gehäuse 25, auf dessen
Oberseite sich die Auflage 4 sowie die weiteren zur Flaschen
füll-Einrichtung 1 gehörenden Baugruppen befinden. Die Höhe
des Gehäuses 25 ist für ein bedienungsfreundliches Arbeiten
bemessen.
Fig. 9 zeigt noch eine abgewandelte Anordnung des Antriebs
motors 14, der hier etwas seitenversetzt zur Antriebssäule
12 an deren unterem Ende angeordnet ist und mit der Antriebs
säule 12 über einen Riementrieb 26 in Antriebsverbindung
steht. Diese Anordnung ist dann vorgesehen, wenn der Vorrats
behälter 13 von unten über die hohl ausgebildete Antriebs
säule 12 befüllt wird, wie dies durch den Pfeil Pf 2 ange
deutet ist. In diesem Falle befindet sich am unteren Ende
der Antriebssäule 12 eine hier nicht näher dargestellte Dreh
kupplung 27 zum Anschließen eines Schlauches oder dergleichen.
In Fig. 1 und 3 sind solche Drehkupplungen 27 jeweils ober
halb des Vorratsbehälters 13 angedeutet, der hier auch ent
sprechend von der Oberseite her befüllbar ist. Die Drehkupp
lung 27 befindet sich hier zentral beim Vorratsbehälter 13.
Die in den Fig. 3 sowie 10 bis 12 gezeigte Verkorkungs
einrichtung 23 dient zum Verschließen der zuvor befüllten
Flaschen 3. Die Verkorkungseinrichtung weist im wesentlichen
eine Korkenzuführvorrichtung 28, eine Korkenzusammendrück
vorrichtung 29 sowie eine Korkeneinpreßvorrichtung 30 auf.
Die Korkenzusammendrückvorrichtung 29 befindet sich inner
halb des sogenannten Korkenschlosses 31. Dieses ist ober
halb der jeweils zu verschließenden Flasche 3 (vgl. Fig. 11)
positioniert. Es ist mittels einer Spindel 33 höhenpositionier
bar und mittels zweier Säulen 32 geführt. Zwischen diesen
Säulen befindet sich die Spindel 33, die mit einer angetrie
benen Spindelmutter 44 zusammenarbeitet. Mit Hilfe der Spindel
33 läßt sich ein Betätigungskeil 34 und synchron damit ein
Einpreßbolzen 35 in der Höhe verstellen. Mit Hilfe des
Betätigungskeiles wird eine beim Korkenschloß 31 befindliche
Vereinzelungsvorrichtung 36 (Fig. 12) und auch die Korkenzu
sammendrückvorrichtung 29 betätigt.
Die Spindel 33 ist vorzugsweise eine Kugelrollspindel, deren
Spindelmutter 44 über eine Hohlwelle 44a mit einem Antrieb
verbunden ist. An den Gewindeabschnitt der Spindel 33 schließt
sich eine Zugstange 33a an, an deren oberen Ende sich die
Korkeneinpreßvorrichtung 30 mit Einpreßbolzen 35 befindet.
An der Zugstange 33a ist ein Auflage-Anschlag 24 für das
Korkschloß 31 vorgesehen, das ebenso wie die Korkeneinpreß
vorrichtung 30 durch zwei Säulen 32 geführt ist. Zwischen den
beiden Säulen befindet sich die Zugstange 33a.
Oberhalb des Korkschlosses 31 befindet sich an der Zugstange
der Betätigungskeil 34, mit dessen Hilfe die Korkenzusammen
drückvorrichtung 29 und die Vereinzelungsvorrichtung 36 für
die definierte Korkenzufuhr betätigt werden.
Ausgehend von der in Fig. 10 gezeigte Stellung der Zugstange
33a bzw. der Spindel 33 und somit der Stellung des Einpreß
bolzen 35, des Betätigungskeiles 34 und auch eines in Fig. 12
gezeigten, zur Vereinzelungsvorrichtung 36 gehörenden Schwenk
segmentes 37, wird bei einer Abwärtsbewegung der Zugstange
33a durch den Betätigungskeil 34 das Korkschloß 31 zunächst
solange mit nach unten genommen, bis es auch einer Flasche 3
(vgl. Fig. 11) aufliegt. Ab dieser Lage beginnt sich der Be
tätigungskeil 34 und die Korkeneinpreßvorrichtung 30 mit dem
Einpreßbolzen 35 relativ zum Korkschloß 31 zu bewegen. Hier
durch wird nun über die Steigung des Betätigungskeiles 34 ein
zur Korkenzusammendrückvorrichtung 29 gehörender Schieber 38
verschoben und ein sich innerhalb der Korkenzusammendrückvor
richtung 29 befindlicher Korken 39 zusammengedrückt. Gleich
zeitig wird durch den Betätigungskeil 34 das Schwenksegment
in die in Fig. 12 strichliniert eingezeichnete Verschwenklage
gebracht. Dies erfolgt über einen Schubhebel 40. Die Schwenk
achse ist mit 41 bezeichnet.
Im weiteren Verlauf der Abwärtsbewegung kommt dann der Ein
preßbolzen 35 am zusammengepreßten Korken 39 zur Anlage und
drückt diesen in die Flaschenmündung.
Nach dem Verkorken gehen die vorgenannten Elemente beim Hoch
fahren der Zugstange 33a wieder in ihrer Ausgangsstellung
zurück, wobei das Schwenksegment 37 einen einzelnen Korken
aus einer Magazinsäule 42 mitnimmt, so daß dieser in die ge
öffnete Korkenzusammendrückvorrichtung 29 fällt. Hierzu weist
das Schwenksegment eine Korkenöffnung 43 auf.
Auch bei unterschiedlich hohen Flaschen ist der Hub der
Relativbewegung zwischen Korkschloß 31 und Einpreßbolzen 35
gleich, da sich der Hub nur aus den konstruktiven Maßen des
Korkschlosses und der Korkzuführung ergibt. Daher bietet es
sich an, den Umkehrpunkt für den Antrieb nicht absolut abzu
nehmen, sondern über die Messung des ausgeführten Hubes zu
bestimmen.
Die Steuerung ist zweckmäßigerweise so ausgelegt, daß die
Drehrichtung des Antriebes umgekehrt wird, sobald der erfor
derliche Hub zurückgelegt wurde. Dies ist der Fall, wenn sich
der Einpreßbolzen 35 am unteren Ende des Korkschlosses, wo
dieses auf der Flaschenmündung aufliegt, befindet.
Dies hat den großen Vorteil, daß bei der Umrüstung auf andere
Flaschenhöhen keine Umstellung, z. B. ein Einjustieren von
Endschaltern erforderlich ist. Außerdem wird der Arbeitshub
dadurch auf das notwendige Maß beschränkt, wodurch die Ver
korkungszeit reduziert wird.
Der wesentliche Unterschied zu den bisher bekannten Verkor
kungseinrichtungen besteht darin, daß bei der hier vorliegen
den Konstruktion nicht die Flasche unter das Korkschloß an
gehoben wird, sondern das Korkschloß zur Flasche hin bewegt
wird. Dazu ist in vorteilhafter Weise kein besonderer mecha
nischer Aufwand erforderlich, da die Bewegung, wie alle
anderen Funktionen der Verkorkungseinrichtung auch, von der
Linearbewegung der Zugspindel 33 abgenommen wird.
Handelt es sich um eine Füll- und Verschließkombination wie in
Fig. 3 dargestellt, so muß die Verschließvorrichtung in Be
trieb gesetzt werden, nachdem eine Flasche unter dem Kork
schloß positioniert ist.
Durch den Mitnahmestern 5 werden die Flaschen 3 zwangsweise
unter die Verschließvorrichtung gefördert. Durch diese Zwangs
förderung kann die Position der Flasche auch durch die
Stellung des Mitnahmesterns vorzugsweise über einen induktiven
Abtaster oder dergleichen ermittelt werden.
Entsprechend der Anzahl von gleichzeitig zu befüllenden
Flaschen befinden sich am Mitnahmestern 5 in gleichmäßigen Ab
ständen Bezugsmarken in Form von Impulsgebern 46 (Magnete),
wie dies in Fig. 8 angedeutet ist.
Ein Impulsnehmer 47 ist derart am Maschinengestell angeordnet,
daß eine Bezugsmarke genau mit dem Impulsnehmer deckungsgleich
ist, wenn sich eine Flasche 3 unter der Verschließvorrichtung
befindet. Dadurch läßt sich die Verschließvorrichtung jeweils
exakt zum richtigen Zeitpunkt in Betrieb setzen.
Ein Tastschalter 48 dient zur Überprüfung, ob sich eine Flasche
in der Aufnahmeausnehmung befindet. Bei Vorhandensein einer
Flasche in der Aufnahmeausnehmung bewirkt der Tastschalter 48
eine Aktivierung der Impulssteuerung mit dem Impulsnehmer 47.
Wie bereits vorbeschrieben, werden bei der Verkorkungseinrich
tung 23 alle notwendigen Arbeitsbewegungen von einem einzigen
Antrieb abgeleitet. Dieser ist mit der Spindelmutter 44 ver
bunden. Dazu kann über eine Kupplung eine Antriebsübertragung
zwischen der Spindelmutter 44 und dem Antriebsmotor 14 der
Flaschenfüll-Einrichtung 1 vorgesehen sein. In Fig. 3 ist ein
separater Antrieb vorgesehen, der in seiner Drehrichtung um
schaltbar ist.
An die Korken-Magazinsäule 42 schließt sich unterseitig an
einem Vorratsbehälter 45 an. Innerhalb dieses Vorratsbe
hälters könnte noch ein Verteilerrad angeordnet sein, welches
ebenfalls mit von der Spindel 33 angetrieben werden kann.
Dieses Verteilerrad sorgt für eine störungsfreie Zu
führung von Korken zu der Magazinsäule 42.
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung
dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in
beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich
sein.
Claims (24)
1. Einrichtung zum Befüllen insbesondere von Flaschen mit
Flüssigkeit sowie gegebenenfalls zum anschließenden Ver
schließen, wobei die Einrichtung zumindest eine Rund
fördervorrichtung für die Flaschen mit einem Flaschen-
Mitnehmer oder dergleichen, einen Vorratsbehäl
ter, Füllventile, eine Hubeinrichtung für
eine Relativbewegung zwischen Füllventilen und Flaschen
sowie eine zentrale Halte- und Antriebssäule aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rundfördervorrichtung (2) eine unterhalb des Mitneh mers (5) im Verlauf des Transportweges angeordnete, feststehende Auflage (4) für die Flaschen aufweist,
daß die Auflage einen Höhenkurvenverlauf zum Anheben und Ab senken der Flaschen hat,
daß jeweils oberhalb einer Aufnahmeausnehmung (15) des Mit nehmers (5) ein Flaschen-Füllventil (16) vorgesehen ist und
daß der Vorratsbehälter (13) sowie der Mitnehmer (5) starr und drehfest mit der gemeinsamen, zentralen Antriebssäule (12) verbunden sind.
daß die Rundfördervorrichtung (2) eine unterhalb des Mitneh mers (5) im Verlauf des Transportweges angeordnete, feststehende Auflage (4) für die Flaschen aufweist,
daß die Auflage einen Höhenkurvenverlauf zum Anheben und Ab senken der Flaschen hat,
daß jeweils oberhalb einer Aufnahmeausnehmung (15) des Mit nehmers (5) ein Flaschen-Füllventil (16) vorgesehen ist und
daß der Vorratsbehälter (13) sowie der Mitnehmer (5) starr und drehfest mit der gemeinsamen, zentralen Antriebssäule (12) verbunden sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Auflage (4) etwa ringförmig mit einem höhenabgesenkten
Abschnitt (8) im Bereich des Flascheneinlaufes (6) und
des Flaschenauslaufes (7) und wenigstens einem relativ
dazu angehobenen Abschnitt (9) im Verlauf des Füllweges
ausgebildet ist und daß der Höhenunterschied der ver
schiedenen Abschnitte (8, 9) auf den Arbeitshub der
Füllventile (16) abgestimmt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstand der Auflage (4) in deren höhen
abgesenktem Bereich beim Flascheneinlauf (6) vom unteren
Ende der darüber befindlichen, unbetätigten Füllventile
(16) kleiner ist als die Höhe der zu befüllenden
Flaschen (3).
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen höhenabgehobenen und höhen
abgesenkten Abschnitten (9, 8) der Auflage (4) Über
gangsabschnitte (10, 11) in Form von Schrägen vorge
sehen sind und daß insbesondere die Schräge beim Flaschen
auslauf (7) steiler ist als beim Flascheneinlauf (6)
und vorzugsweise etwa 45o beträgt.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auflage (4) im Bereich von Übergangs-Schrägen
(10, 11) etwa rinnenförmig ausgebildet ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auflage (4) bereichsweise, ins
besondere im höhenangehobenen Bereich (9) einen längs
verlaufenden, vorzugsweise schmalen Auflagesteg (18)
zur etwa mittigen Auflage der Flaschenböden aufweist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß sich im Übergangsbereich (10 und/oder 11),
zumindest beim Flascheneinlauf (6) eine außen
randseitige Begrenzung (17) für die Flaschen an der
Auflage (4) befindet und daß sich die Rand-Begrenzung
(17) gegebenenfalls im weiteren Verlauf der Auflage
(4) fortsetzt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Flaschen-Mitnehmer als Mitnahmestern (5) ausge
bildet ist und bzw. auswechselbar mit der Antriebssäule (12) verbunden
ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß für die Weitertransportbewegung der
Flaschen (3), für die Hubbewegung der Flaschen zum
Öffnen der Füllventile (16) sowie für die Entnahme der
Flaschen aus der Rundfördervorrichtung (2) ein einziger,
mit der Antriebssäule (12) verbundener Antrieb (14) vor
gesehen ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Flaschenauslauf (7) eine zwischen
die Auflage (4) und den mit Abstand darüber angeordneten
Mitnahmestern (5) eingreifende Ausleitführung (20)
vorgesehen ist.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Aufnahmeausnehmungen (15) in
dem Mitnahmestern (5) jeweils einen entgegen der Trans
portrichtung gerundeten, in den Außenumfang des Mitnahme
sterns (5) übergehenden Begrenzungsrand (21) aufweisen
und daß sich gegebenenfalls eine über den Außenumfang des
Mitnahmesterns radial überstehende Nockenkurve (22) an
schließt.
12. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Flaschen-Füllventile (16) direkt
am Vorratsbehälter (13), vorzugsweise an dessen Unter
seite nach unten weisend, angebracht sind.
13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Vorratsbehälter (13) eine zentral
an seiner Oberseite befindliche Drehkupplung (27) zum
Anschließen eines Füllschlauches oder dergleichen auf
weist.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß vorzugsweise am unteren Ende der
Antriebssäule (12) ein vorzugsweise regelbarer Antriebs
motor (14) insbesondere für eine kontinuierliche Dreh
bewegung angekuppelt ist.
15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebsmotor (14) am unteren Ende der Antriebs
säule (12) koaxial mit dieser verbunden ist.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Antriebssäule (12) hohl ausge
bildet ist und als Zulauf zum Befüllen des Vorratsbe
hälters (13) dient, daß die Antriebssäule (12) vorzugs
weise am unteren Ende eine Drehkupplung (27) zum An
schließen eines Schlauches oder dergleichen Zuleitung
hat und daß der Antriebsmotor (14) seitlich versetzt
neben der Antriebssäule angeordnet und vorzugsweise
über einen Riementrieb (26) mit der Antriebssäule (12)
verbunden ist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auflage (4) vorzugsweise ein
stückig aus einem Kunststoffteil besteht.
18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch
gekennzeichnet, daß sich an den Flaschenauslauf (7)
eine Verschließeinrichtung, vorzugsweise eine Verkorkungs
einrichtung (23) anschließt, die mit dem Arbeitstakt der
Befülleinrichtung vorzugsweise synchronisiert ist.
19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verkorkungseinrichtung (23) eine Korkenzuführ
vorrichtung (28), eine Korkenzusammendrückvorrichtung
(29) sowie eine Korkeneinführvorrichtung (30) aufweist,
und daß ein gemeinsamer Antrieb für diese Vorrichtungen
vorgesehen ist, der gegebenenfalls durch den Antrieb (14)
der Flaschenfüll-Einrichtung gebildet ist.
20. Einrichtung nach Anspruch 18 oder 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Antrieb für die Verkorkungseinrichtung
(23) eine Spindel (33) bzw. eine Kugelrollspindel, ggf. eine Kreuz
spindel aufweist, mittels der wenigstens ein Betätigungs
keil (34) für die Korkenzuführvorrichtung (28) und die
Korkenzusammendrückvorrichtung (29) verstellbar ist und
die gleichzeitig als Antrieb für einen zur Korkenein
führvorrichtung (30) gehörenden Einpreßbolzen (35)
dient.
21. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verkorkungseinrichtung (23)
ein höheneinstellbares Korkenschloß (31) mit der Zu
sammendrückvorrichtung (29) aufweist, und daß dort eine
Vereinzelungsvorrichtung (36) zum einzelnen Zuführen
von Korken (39) unter den Einpreßbolzen (35) vorgesehen
ist.
22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch
kennzeichnet, daß die Spindel (33) eine angetriebene
Spindelmutter (44) sowie eine sich an ihren Gewindeab
schnitt anschließende Zugstange (33a) aufweist, an der
das Korkschloß (31), der Betätigungskeil (34) sowie die
Korkeneinpreßvorrichtung (30) angebracht sind.
23. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 22, dadurch
gekennzeichnet, daß das Korkschloß (31) unterseitig auf
einem an der Zugstange (33a) befindlichen Anschlag (24)
aufliegt und daß sich oberhalb an das Korkschloß (31) der
mit der Zugstange verbundene Betätigungskeil (34) an
schließt.
24. Einrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch
gekennzeichnet, daß die Arbeitsendstellung des Verkorkers
durch eine Relativlage zwischen Korkeneinpreßvorrichtung
(30) und Korkschloß (31) vorgesehen ist, in der sich der
Einpreßbolzen (35) etwa in Höhe der Auflageebene des
Korkschlosses (31) auf der Flaschenmündung befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4026093A DE4026093A1 (de) | 1990-08-17 | 1990-08-17 | Einrichtung zum befuellen insbesondere von flaschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4026093A DE4026093A1 (de) | 1990-08-17 | 1990-08-17 | Einrichtung zum befuellen insbesondere von flaschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4026093A1 true DE4026093A1 (de) | 1992-02-20 |
Family
ID=6412438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4026093A Withdrawn DE4026093A1 (de) | 1990-08-17 | 1990-08-17 | Einrichtung zum befuellen insbesondere von flaschen |
Country Status (1)
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