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DE3028119A1 - Drosselklappenoeffnungssteuervorrichtung - Google Patents

Drosselklappenoeffnungssteuervorrichtung

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Publication number
DE3028119A1
DE3028119A1 DE19803028119 DE3028119A DE3028119A1 DE 3028119 A1 DE3028119 A1 DE 3028119A1 DE 19803028119 DE19803028119 DE 19803028119 DE 3028119 A DE3028119 A DE 3028119A DE 3028119 A1 DE3028119 A1 DE 3028119A1
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DE
Germany
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valve
throttle
throttle valve
diaphragm
temperature
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803028119
Other languages
English (en)
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DE3028119C2 (de
Inventor
Takao Tate
Mamoru Yoshioka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toyota Motor Corp
Original Assignee
Toyota Motor Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Toyota Motor Corp filed Critical Toyota Motor Corp
Publication of DE3028119A1 publication Critical patent/DE3028119A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3028119C2 publication Critical patent/DE3028119C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M3/00Idling devices for carburettors
    • F02M3/06Increasing idling speed
    • F02M3/062Increasing idling speed by altering as a function of motor r.p.m. the throttle valve stop or the fuel conduit cross-section by means of pneumatic or hydraulic means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D33/00Controlling delivery of fuel or combustion-air, not otherwise provided for
    • F02D33/02Controlling delivery of fuel or combustion-air, not otherwise provided for of combustion-air
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    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

Drosselklappenöffnungssteuervorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Drosselklappensteuervorrichtung für das Anlegen von gegen die Schließkraft der Drosselklappe gerichtete Verzögerungskräfte im Augenblick schnellen Schließens der Drosselklappe. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine verbesserte Drosselklappensteuereinrichtung, die bei Brennkraftmaschinen einsetzbar ist, die mit Abgasreinigungseinrichtungen versehen sind und bei denen eine Membraneinrichtung vorgesehen ist, die eine Membran besitzt, die zusammen mit der Drosselklappe bewegbar ist, wenn die Öffnung der Drosselklappe kleiner als ein spezifischer Wert ist, wobei eine Feder die Membran mit einer Kraft beaufschlagt, die kleiner als die Schließkraft der Drosselklappe ist; auf der Rückseite der Membran ist eine Membrankammer vorgesehen, in die atmosphärischer Druck oder der Ansaugunterdruck unmittelbar stromab der Drosselklappe einleitbar ist.
Die Abgase von Brennkraftmaschinen, insbesondere von Kraftfahrzeugmotoren enthalten giftige Bestandteile wie Kohlenwasserstoff (HC), Kohlenmonoxid (CO) und Stickoxide (NO ). Von diesen Bestandteilen werden die Kohlenwasser-
Ji.
I/rs
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Deutsche Bank (München) Kto. 51/61070 Dresdner Bank (München! Kto. 3939844 Postscheck (München) KIo. 670-43-804
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T Stoffe infolge unvollständiger Verbrennung, Flammenunterdrückung an der Innenwandoberfläche der Brennkammern oder durch Fehlzündungen verursacht. Insbesondere dann, wenn die Drosselklappe bei Motorbremsung oder aus anderen Gründen völlig und schnell geschlossen wird, steigt der Unterdruck in der Ansaugleitung plötzlich an, so daß der an der Ansaugleitung haftende Brennstoff schnell verdampft und der verdampfte Brennstoff in großen Mengen in die Brennkammer der Maschine gesaugt wird. Da außer-
]0 dem die angesaugte absolute Luftmenge ungenügend wird, verschlechtert sich die Zündung und es ergeben sich Fehlzündungen oder nahezu Fehlzündungen. Unter diesen Bedingungen wird in großer Menge unverbrannter Brennstoff als Kohlenwasserstoff ausgestoßen. Um den Ausstoß von Kohlenwasserstoffen beim Bremsen mit dem Motor, also im Schiebebetrieb zu verhindern, sind Verzögerungssteuereinrichtungen, z. B. Drosselklappenpositioniereinrichtungen und Dämpfungseinrichtungen vorgeschlagen worden. Diese Vorrichtungen sind so ausgelegt, daß sie der Bildung von Kohlenwasserstoffen durch Verbesserung der Verbrennung und von Fehlzündungen dadurch entgegenwirken, daß sie verhindern, daß das Luft/Brennstoffgemisch zu fett wird und indem sie für den Verzögerungsvoirgang ein bestimmtes Luft/Brennstoffgemisch aufrechterhalten.
Gemäß Fig. 1 besitzt eine solche Vorrichtung z. B. eine Membrandose 18, die beim schnellen Schließen der stromab eines Venturiabschnitts 14 in der Ansaugleitung 12 des Vergasers 10 liegenden Drosselklappe 16 Verzögerungskräfte oder Hemmkräfte gegen die Schließkraft der Drosselklappe 16 bewirkt. Diese Membrandose besteht aus einer Membran 18a, die über das Ende einer Stange 2 4 in Anlageberührung mit einem mit der Drosselklappe 16 drehbaren Drosselklappenhebel 17 steht und die mit der Drosselklappe 16 bewegbar ist, wenn die Öffnung der Drosselklappe 16 kleiner als ein vorbestimmter Wert ist; eine Druckfeder 18c drückt auf die Membran 18a mit einer Kraft, die kleiner als die Schließkraft der Drosselklappe
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■j ist; auf der Rückseite der Membran 18a befindet sich eine Membrankammer 18b, in die über ein ünterdruckübertragungsventil 20 (im folgenden kurz als VTV bezeichnet) aus einer stromauf des Venturiabschnitts 14 gelegenen Luftöffnung c 20 atmosphärischer Druck einleitbar ist. Das VTV 20 besitzt ein Rückschlagventil 20a und eine Drosselöffnung 20b, die parallel liegen. Das Rückschlagventil 20a ist in eine solche Richtung gelegt, daß der von der Luft-Öffnung 22 anstehende atmosphärische Druck schnell zur
IQ Membrankammer 18b der Membrandose 18 übertragen werden kann. In Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen 26 einen Luftfilter für den Einlaß von sauberer Luft zur Ansaugleitung 12; das Bezugszeichen 28 bezeichnet eine Ansaugleitung für die Verteilung und Zulieferung eines im
ic Vergasergehäuse 10 bereiteten Luft/Brennstoffgemisches zu den Brennkammern der Maschine.
Wenn im Falle der vorbeschriebenen Verzögerungssteuervorrichtung der Motor oder Maschine gestoppt wird,
2Q ist die Kraft der Rückstellfeder der Drosselklappe 16 für die Schließkraft der Drosselklappe 16 größer als die Kraft der Druckfeder 18c der Membrandose 18. Dadurch wird die Stange 24 in der Fig. 1 durch den Drosselklappenhebel 17 nach rechts zurückgedrückt und die Kraft der Druckfeder 18c überwunden, so daß die Drosselklappe 16 in der voll geschlossenen Stellung oder in einer besonderen Leerlaufsteilung verbleibt. Wird die Maschine betätigt, wird die Drosselklappe 16 mit Hilfe eines nicht gezeigten Gaspedals geöffnet. Dann wird der-Drosselklappenhebel 17 von der Stange 24 abgehoben und letztere unter der Wirkung der Druckfeder 18c und der schnell in die Membrankammer 18b über die Luftöffnung 22 und das VTV 20 eingelassenen Luft in eine festgelegte Lage vorgerückt. Wird dann das Gaspedal plötzlich beim Verzögern oder aus irgendeinem anderen Grund freige-
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geben und auf die Drosselklappe 16 eine Schließkraft ausgeübt, kehrt sie unter der Wirkung der Rückstellfeder in die Schließstellung zurück. War die Offenstellung der Drosselklappe 16 in der Weise vermindert worden, daß der Drosselklappenhebel 17 eine Stellung erreichte, in der er an der Stange 24 anliegt, wird über die Stange unter der Wirkung der Druckfeder 18c und des sich in der Membrankammer 18b einstellenden Drucks eine Hemmkraft auf den Drosselklappenhebel 17 der Drosselklappe 16 ausgeübt.
IQ Auf diese Weise wird schnelles Schließen der Drosselklappe 1 6 verhindert, wobei letztere progressiv unter der Kraft der Rückstellfeder der Drosselklappe 16 geschlossen wird, die die Kraft der Druckfeder 18c und des Luftdrucks in der Membrankammer 18b überwindet. Zu diesem Zeitpunkt hängt die Arbeitscharakteristik der Membran 18a der Membrandose 18, d. h. die Öffnungssteuerung der Drosselklappe 16 von den Bedingungen der Luft ab, die aus der Membrankammer 18b der Membranvorrichtung über die Drosselstelle 20b des VTV 20 rückwärts in Richtung auf die Luftöffnung 22 strömt. Da ein schnelles Schließen der Drosselklappe 16 durch die Membrandose 18 verhindert ist, wird ein plötzlicher Anstieg des Unterdrucks in der Ansaugleitung 28 verhindert und es wird eine bestimmte Luft/Brennstoff gemischmenge gewährleistet. Demzufolge wird die Verbrennung verbessert und werden Fehlzündungen verhindert, so daß die Bildung von Kohlenwasserstoffen reduziert ist.
Bei Brennkraftmaschinen variiert die beim Verzögern einzuhaltende Drosselklappenstellung in Abhängigkeit vom Fahrzustand. So unterscheidet sich z. B. die in der Brennkraftmaschine im kalten Zustand entwickelte Reibungskraft von derjenigen bei warmer Maschine, selbst wenn die Drosselklappenöffnung dieselbe ist. Dementsprechend variiert auch die Leistung der Motorbremsung. Ferner sollte bei Brennkraftmaschinen, die mit einem katalytischen Wandler
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•j als Abgasreinigungsvorrichtung im Abgas system versehen ist, die Bildung von Kohlenwasserstoffen dadurch reduziert werden, daß man die Öffnung der Drosselklappe im Zeitpunkt der Verzögerung beibehält, wenn sich die Maschine c im kalten Zustand befindet und die Temperatur des katalytischen Wandlers noch nicht eine Höhe erreicht hat, bei der die volle Reinigungswirkung erzielt wird. Hat sich die Maschine ausreichend auf eine Temperatur erwärmt, bei der der katalytische Wandler seine Reinigurigswirkung
ig entfaltet, ist es sinnvoll, die Aufgabe der Reduktion von Abgaskohlenwasserstoffen dem katalytischen Wandler zu überlassen und die Drosselklappenöffnung zu vermindern, um erhöhte Brennstoffkosten zu vermeiden und die Motorbremswirkung zu erhöhen, so daß insgesamt die Laufeigenschäften des Fahrzeugs verbessert werden.
Bei den bekannten Verzögerungssteuervorrichtungen sind jedoch die Arbeitskennwerte der Membranvorrichtung unabhängig von den Laufzuständen der Maschine stets gleich, so daß diese Vorrichtungen den Nachteil haben, daß die Probleme der Laufverbesserung des Fahrzeugs, der Abgasreinigung und der Brennstoffkostenminderung sowohl für den Kaltzustand als auch für den Warmzustand der Maschine nicht vollständig gelöst sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile der
vorgenannten Vorrichtungen zu vermeiden und die Laufeigenschaften der Maschine, die Abgasreinigungswirkung und die Brennstoffkosten dadurch zu verbessern, daß eine Drosselklappenöffnungssteuervorrichtung geschaffen wird, die in Abhängigkeit vom jeweiligen Laufzustand oder Betriebszustand der Maschine die am besten geeignete Klappenöffnung gewährleis tet.
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] Diese Aufgabe ist durch die gekennzeichneten Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schemati-, scher Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung, die ein
Beispiel einer Drosselklappenöffnungssteuervorrichtung als Dämpfungseinrichtung zeigt;
Fig. 2 zeigt in schematischer Darstellung eine erfindungsgemäße Drosselklappenöffnungssteuervorrichtung im Zustand bei kalter Maschine;
20
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 1 für den Zustand nach dem Aufwärmen der Maschine;
Fig. 4 zeigt in einem Diagramm die Arbeitskennwerte der Drosselklappenöffnungssteuer
vorrichtung nach der ersten Ausführungsform;
Fig. 5, 6 und 7 zeigen eine zweite, eine dritte und eine vierte Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Drosselklappenöffnungssteuervorrichtung.
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] Die erste Ausführungsform der Erfindung hat wie im Falle der Fig. 1 eine Verzögerungssteuereinrichtung mit einer Membrandose 18 und einem VTV 2O entsprechend dem bekannten Fall; ferner ist ein Bypass 30 vorgesehen, der c das VTV 20 umgeht und mit einem Temperaturfühlventil .34 versehen ist, das die Temperatur eines Motorkühlmittels 32 erfühlt und geöffnet oder geschlossen wird; ferner hat der Bypass eine Drossel 36. Die anderen Einrichtungen entsprechen der bekannten vorher beschriebenen Vorrichtung.
Das Temperaturfühlventil 34 besitzt ein Bimetallelement 34a für das Ertasten der Temperatur des Motorkühlmittels 32, einen Ventilkörper 34b für das Schließen des Bypass 30, wenn die Temperatur des Motorkühlmittels 32 unter einem vorbestimmten Wert liegt und für das öffnen des Bypass 30, wenn die Temperatur des Motorkühlmittels 32 den vorbestimmten Wert überschritten hat, wobei das Öffnen und Schließen mit Hilfe des Bimeta.llelements 34a erfolgt. Das Temperatürfühlventil 35 ist z. B. in den Motorblock 38 eingeschraubt.
Ferner kann der Durchmesser der Drosselstelle 20b des VTV 20 oder der Durchmesser der Drosselstelle 36 in Abhängigkeit von der Öffnungscharakteristik der Membrandose 18 gewählt werden, wie es einerseits für den kalten Zustand der Maschine bzw. für den Warmlaufzustand der Maschine erforderlich ist.
Im folgenden wird die Arbeitsweise dieser Vorrichtung beschrieben. Für den Fall, daß bei kaltem Motor die Temperatur des Motorkühlmittels 32 niedriger als ein vorbestimmter Wert ist und gemäß Fig. 2 der Ventilkörper 34b sich in einer oberen Stellung befindet und der Bypass 30 durch das Temperaturfühlventil 34 geschlossen ist, wird die Membran 18a der Membrandose 18 durch die Luftleckwerte in der Membrankammer 18b der Membrandose 18 betätigt, die durch die Drosselstelle 20d des
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τ VTV 2O bestimmt werden. Dementsprechend hat die Stange 24 Verzögerungswerte, die für den kalten Motor geeignet sind und bei denen er sich für eine Betriebszeit von 4 bis 5 Sekunden z. B. zurückzieht, wobei trotz eines c unbefriedigend arbeitenden katalytischen Wandlers die Menge an in den Brennkammern des Motors erzeugtem HC in erheblichem Maße reduziert ist, so daß befriedigende Abgasreinigungswerte erhalten werden.
IQ Steigt hingegen die durch das Temperaturfühlventil 34 gemessene Temperatur des Motorkühlmittels 32 nach dem Aufwärmen der Maschine gemäß Fig. 3 über den vorbestimmten Wert an, wird der Ventilkörper 34b abgesenkt und der Bypass 30 durch das Temperaturfühlventil 34 geöffnet, wodurch die Öffnungscharakteristik der Membran 18a der Membrandose 18 im Falle der Motorbremsung vergleichsweise Schnellwerte annehmen, die durch die Drosselstelle 20b des VTV und die hierzu parallel liegende Drosselstelle 36 bestimmt werden, wobei z. B. eine Arbeitszeit von etwa einer Sekunde erreicht wird. Demzufolge wird die Drosselklappe 16 schnell geschlossen, so daß eine befriedigende Motorbremswirkung erzielt und die Brennstoffverbrauchsrate vermindert wird. Außerdem erfolgt in diesem Fall die HC-Reinigung ausschließlich durch den katalytischen Wandler, der bereits aufgewärmt worden ist.
Die Schließwerte der Drosselklappe im Falle schnellen Schließens der Drosselklappe 16 sind für die bekannte Verzögerungssteuervorrichtung in Fig. 4 durch eine Punkt-Strichlinie A verdeutlicht, während die Schließwerte der Drosselklappe nach der ersten Ausführungsform der Erfindung durch eine gestrichelte Linie B dargestellt sind, während die Schließwerte der Drosselklappe nach aufgewärmter Maschine
durch eine ausgezogene Linie C in Fig. 4 dargestellt sind. 35
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] Die Fig. 5 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten darin, daft das VTV 20 und die Drosselstelle 3 6 an einer Unterdrucköffnung 40 angeschlossen sind, die sich unmittelbar stromab der Drosselklappe 16 in der Ansaugleitung 12 befindet; der Anschluß erfolgt hier also nicht an eine Luftöffnung; die Membrandose 18 wird in Abhängigkeit von dem Unterdruck betätigt, der nahe an den Ansaugleitungsunterdruck heranreicht, wenn die Öffnung der Drossel-IQ klappe sehr klein wird, und der sich an den atmosphärischen Druck annähert, wenn die Öffnung sehr groß wird. Alle anderen Elemente entsprechen denjenigen der ersten Ausführungsform, so daß eine nähere Erläuterung entfallen kann.
Zusätzlich kann bei beiden vorbeschriebenen Ausführungsformen die Drosselstelle 36 unabhängig von dem Temperaturfühlventil 34 oder dem Bypass 30 vorgesehen werden. Es kann auch die Drosselstelle 36 in das Temperaturfühlventil 34 eingegliedert sein oder es kann der Bypass 30a in das Temperaturfühlventil 34 eingeleitet sein und der aus diesem herausführende Bypass 30b kann so gestaltet werden, daß er einen geeigneten Durchflußverlauf liefert, so daß die Drosselstelle 36 in den Bypass 30a oder 30b eingegliedert werden kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 zeigt eine dritte Ausfuhrungsform der Erfindung. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten darin, daß die Membrankammer 18b der Membrandose 18 und die Luftöffnung 22 über VTVs 42, 44 miteinander verbunden sind, die parallel zueinander liegen, wobei das Temperatürfühlventil 46 an die ,beiden VTVs 42 und 44 angeschlossen ist.
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] Dieses Temperaturfühlventil 46 besitzt die folgenden Elemente: ein Thermowachs 46a für das Erfühlen der
Temperatur des Motorkühlmittels 32, einen Ventilkörper
46b, der in der Zeichnung in Abhängigkeit von der Ausc dehnung oder Kontraktion des Thermowachses 46a vertikal bewegbar ist; eine Druckfeder 46c, die ständig den Ventilkörper 46b in der Zeichnung nach unten beaufschlagt,
wobei der Ventilkörper den über eine Öffnung 46d in
seinen Mittelabschnitt eingeleiteten atmosphärischen Druck
•jQ über eine Öffnung 46e zum VTV 42 überträgt, während der Motor kalt ist und das Thermowachs 46a geschrumpft ist; demgegenüber überträgt der Ventilkörper 46b über die Öffnung 46f den atmosphärischen Druck zum VTV 44, nachdem
sich die Maschine erwärmt hat und das Thermowachs 46a
sich ausgedehnt hat. Die VTVs 42 und 44 arbeiten jeweils bei kaltem bzw. warmem Motor, wobei die Durchmesser der Drosselstellen 42b und 44b so gewählt sind, daß sie den Betriebskennwerten der Membran 18a der Membrandose 18
für kalten Motor bzw. warmen Motor entsprechen.
Auch bei dieser Ausführungsform gelangt der
atmosphärische Druck der Membrankammer 18b der Membrandose 18 durch das VTV 42 oder 44 in Abhängigkeit von dem durch das Temperaturfühlventi1 46 ermittelten Warmzustand zur Luftöffnung 22, so daß die Öffnungskennwerte der Drosselklappe 16 für den kalten Motorzustand bzw. den warmen Motorzustand geeignet sind.
Die Fig. 7 zeigt die vierte Ausführungsform nach
der Erfindung. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform darin, daß ein Unterdruckumschaltventil (VSV) 52 anstelle des Temperaturfühlventils in den Bypass 30 eingeschaltet ist und durch einen in Abhängigkeit von der Temperatur des Motorkühlmittels betätigbaren Wassertemperaturschalters 50 geöffnet oder
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] geschlossen wird.
Der Wassertemperaturschalter 50 erfühlt die Temperatur des Motorkühlmittels, gibt ein "ADS"-Signal· ab, wenn die Temperatur des Motors unter einem vorbestimmten Wert liegt, bzw. ein "EIN"-Signal, wenn die Temperatur des Motorkühlmittels über dem vorbestimmten Wert liegt.
Ferner kann das VSV 52 in Abhängigkeit von dem
IQ Wassertemperaturschalter 50 und einem Zündschalter arbeiten und den Bypass 30 nach dem Aufwärmen des Motors öffnen, wenn sowohl der Zündschalter als auch der Wassertemperaturschalter 50 in der Stellung "EIN" sind, so daß atmosphärischer Druck dem Bypass 30 auf der Seite der Drosselstelle 36 zugeführt wird, wenn wenigstens entweder der Temperaturschalter 50 oder der Zündschalter in der Stellung "AUS" sind. Die anderen Merkmale entsprechen denjenigen der ersten Ausführungsform.
Bei allen vorbeschriebenen Ausführungsformen können die Arbeitskennwerte oder Betriebsparameter der Membranvorrichtung in Abhängigkeit von der Temperatur des Motorkühlmittels variieren. Hingegen ist der Laufzustand des Motors für das Variieren der Öffnungskennwerte der Einrichtung für die Steuerung der Beeinflussung der "Drosselklappenstellungj. der Einrichtung also, die eine Membranvorriclitung und dgl. besitzt, nicht auf das vorbeschriebene beschränkt, sondern kann in Abhängigkeit von der Temperatur des Hauptkörpers des Motors, der öltemperatur., der Umgebungstemperatur, der Zeit nach dem Anlassen des Motors oder dem Schaltzustand des Getriebes, der Fahrzeuggeschwindigkeit variiert werden.
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Die Erfindung liefert somit eine Drosselklappenöffnungssteuervorrichtung zum Anlegen von Hemm- oder Verzögerungskräften gegen die Schließkraft der Drosselklappe zum Zeitpunkt des schnellen Schließens in Abhängigkeit vom Laufzustand des Motors oder der Maschine. Diese Steuervorrichtung besitzt eine Membranvorrichtung, die aus einer Membran besteht, die gemeinsam mit der Drosselklappe bewegbar ist, wenn die Drosselklappenöffnung kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, ferner eine Feder, die die Membran mit einer Kraft beaufschlagt, die kleiner als die Schließkraft der Drosselklappe ist und die eine Membrankammer besitzt, die auf der Rückseite der Membran vorgesehen ist und in die atmosphärischer Druck oder der unmittelbar stromab der Drosselklappe herrschende Ansaugleitungsunterdruck einlaßbar ist; ferner ist eine Einrichtung vorgesehen, um in Abhängigkeit vom Laufzustand der Maschine die Durchfluß- oder Leckrate an Luft zu variieren, die aus der Membrankammer der Membranvorrichtung im Augenblick des schnellen Schließens
der Drosselklappe ausströmt.
Leerseite

Claims (8)

  1. - KlMKIt= Patentanwälte und
    rüpe - Pellmann 3028119
    Dipl.-Ing. R. Kinne Dipl.-Ing. R Grupe Dipl.-Ing. B. Pellmann
    Bavariaring 4, Postfach 20 240Γ 8000 München 2
    Tel.: 089-539653 Telex: 5-24845 tipat
    cable: Germaniapatent Münche-
    24. Juli 1980 DE 057 3 / case FP-4442-DE
    Patentansprüche
    (1.JDrosselklappenöffnungssteuereinrichtung für das Anlegen von Hemmkräften gegen die Schließkraft der Drosselklappe beim schnellen Schließen der Drosselklappe, mit einer Membrandose, die eine Membran hat, die zusammen mit der Drosselklappe bewegbar ist, wenn die Drosselklappenöffnung kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, und die eine Feder besitzt, die die Membran mit einer Kraft beaufschlagt, die kleiner als die Schließkraft der Drosselklappe ist, und die eine Membrankammer hat, die auf der Rückseite der Membran ausgebildet ist, und in die atmosphärischer Druck über ein Unterdruckübertragungsventil einleitbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, mit der in Abhängigkeit vom Laufzustand des Motors die Luftdurchflußrate aus der Membrankammer (18b) der Membrandose (18) im Auaenblick schnellen Schliessens der Drosselklappe (16) variierbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für das Variieren der Durch-
    flußrate einen Bypass (30) besitzt, in den eine Drosselsteile (36) und ein EIN-AUS-Ventil (34) eingegliedert ist, um atmosphärischen Druck in die Membrankammer (18b) zu leiten.
    35
    I/rs 0.30086/0826
    - 2 - DE 0573
    ]
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das EIN-AUS-Ventil (34) ein Temperaturfühlventil ist, das die Temperatur des Motorkühlmittels (32) ertastet und den Bypass (30) bei einer hohen Temperatur öffnet und einer niedrigen Temperatur schließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für das Variieren der Luftdurchflußrate ein Schaltventil (46) für das Umschalten und das Anschließen des einen oder anderen Unterdruckübertragungsventils (42, 44), die parallel zueinander liegen und unterschiedliche Luftdurchflußwerte haben, an die Membrankammer (18b) ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltventil (46) ein Temperaturfühlventil für das Ermitteln der Temperatur des Motorkühlmittels (32) ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung für das Variieren der Luftdurchflußmenge ein Bypass (30) ist, in den eine Drosselstelle (36) und ein Umschaltventil (52) eingegliedert, mit dem das Unterdruckübertragungsventil (20) überbrückbar ist und atmosphärischer Druck in die Membrankammer (18b) einleitbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschaltventil (52) in Abhängigkeit von AusgangsSignalen eines Zündschalters und eines Wassertemperaturschalters (50) betätigbar ist, der seinerseits in Abhängigkeit von der Motorkühlmitteltemperatur betätigt wird,, um den Bypass (30) zu öffnen, wenn sowohl der Zündschalter als auch der Wassertemperaturschalter (50) in der Stellung "EIN" sind und den Bypass
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    (30) auf der Seite der Membrankammer zu schließen und atmosphärischen Druck in den Bypass (30) auf der Seite der Drosselstelle (36) einzuleiten, wenn wenigstens einer der beiden Schalter sich in der "AUS"-Stellung c befinden.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des atmosphärischen Drucks der unmittelbar stromab der Drosselklappe in der Ansaugleiin tung herrschende Unterdruck durch ein Unterdruckübertragungsventil an die Membrankammer (18b) übertragen wird.
    03 00 66/0
DE3028119A 1979-08-01 1980-07-24 Vorrichtung zur Dämpfung einer schnellen Schließbewegung einer Brennkraftmaschinen-Drosselklappe Expired DE3028119C2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP9880679A JPS5623554A (en) 1979-08-01 1979-08-01 Throttle valve position controller

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3028119A1 true DE3028119A1 (de) 1981-02-05
DE3028119C2 DE3028119C2 (de) 1985-11-14

Family

ID=14229574

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