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DE3020482A1 - Einrichtung zum automatischen ueberfuehren von geschossen - Google Patents

Einrichtung zum automatischen ueberfuehren von geschossen

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Publication number
DE3020482A1
DE3020482A1 DE19803020482 DE3020482A DE3020482A1 DE 3020482 A1 DE3020482 A1 DE 3020482A1 DE 19803020482 DE19803020482 DE 19803020482 DE 3020482 A DE3020482 A DE 3020482A DE 3020482 A1 DE3020482 A1 DE 3020482A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
magazine
projectiles
frame
firearm
Prior art date
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Granted
Application number
DE19803020482
Other languages
English (en)
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DE3020482C2 (de
Inventor
Lars Lundin
Rune Svanstroem
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Saab Bofors AB
Original Assignee
Bofors AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bofors AB filed Critical Bofors AB
Publication of DE3020482A1 publication Critical patent/DE3020482A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3020482C2 publication Critical patent/DE3020482C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82Reloading or unloading of magazines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/10Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
    • F41A9/13Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
    • F41A9/09Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
    • F41A9/20Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating
    • F41A9/22Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines sliding, e.g. reciprocating in a horizontal direction

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)
  • Automatic Tape Cassette Changers (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum automatischen Überführen von Geschossen von Munition für ein Artilleriegesohütz, bestehend aus einer Schußwaffe, die in einer Lafette installiert ist, einem, am höhenrichtbaren System 5 der Schußwaffe angeordneten Magazin und einem Geschoßzuführung-skanal, beispielsweise einem Hebeschacht, der von einem Munitionslager und über die Unterseite der Lafette zur Oberseite der Lafette führt.. Die Einrichtung weist dann eine Kassette für Geschosse auf, die zwiechen einer Eingabeβteilung und einer Ausgabestellung 10 für Geschosse verschiebbar ist. In besagter Ausgabestellung ist die Kassette so eingestellt, daß wenn die Schußwaffe eine vorbestimmte Höhenrichtlage einnimmt, inre Auegabeöffnung einer Eingabeöffnung des Magazins gegenüberliegt, so daß die Geschosse
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BANK. DRESDNER BANK. HAMBURG. 4030448 (BLZ 20080000) ■ POSTSCHECK: HAMBURQ147607-200 (BLZ 20010020) - TELEQRAMM: SP6CHTZIES
von der Kassette in das Magazin über diese öffnungen überführt werden können.
Für derartige Einrichtungen zum überführen von Geschossen ist es bisher allgemein üblich, verschiebbare Kassetten für Geschosse zu verwenden, die naoh oben zum Magazin bewegt werden können, wenn die Sohußwaffe sioh in einer vorbestimmten Höhenrichtlage befindet.
Es ist ebenfalls allgemein bekannt, beispielsweise auf Schiffen, eine großkalibrige Schußwaffe zu verwenden und Munition von einem Hauptlager unter Deck mittels eines oder mehrerer Muntionehebewerke zu: ifuhren, deren Hebeschächte oder Hebetrommeln dann üblicherweise vertikal angeordnet sind. Die Plattform der in Frage stehenden Lafette ist darüber hinaus mit Öffnungen versehen, die, wenn sich die Schußwaffe in ihrer Ladestellung befindet, oberhalb der Munitionshebewerke liegen. Für derartige Schußwaffen und Einrichtungen zum Überführen von Geschossen wurde auch schon vorgeschlagen, eine Überführung der Geschosse von Hand vorzusehen, zwei Ladekanoniere sind dann an der Schußwaffe und an zahlreichen Abfeuerstufen stationiert um vom Hebewerk zugeführte Geschosse zu verwendeten Munitionsgestellen au überführen und Geschosse von den Munitionsgestellen zum Magazin der Sohußwaffe zu überführen.
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Für die beschriebenen Schußwaffen besteht vor allem der Wunsch, die Überführung der Geschosse vom Munitionshebesohacht zum Magazin der Schußwaffe automatisieren zu können. Derartige Schußwaffen gehören üblicherweise zum Schnellfeuertyp und sind in vergleichsweise begrenzten Räumen angeordnet, und es kann daher in vielfacher Hinsicht schwierig sein, den Wunsch nach einer technisch gut funktionierenden und schnell automatisierten Überführung der Geschosse zu erfüllen. Derartige Probleme werden auch durch solche Einrichtungen zur Überführung von Geschossen hervorgehoben, die die allgemeine Forderung nach Einfachheit des technischen Aufbaus erfüllen, so daß Installation und Wartung auf einem annehmbaren Niveau gehalten werden können.
Die erfindungsgemäße Einrichtung zur automatischen Überführung von Geschossen einer Munition wird für eine großkalibrige Schußwaffe, beispielsweise für Schiffe od.dgl., verwendet. Die Schußwaffe ist mit einem, an ihrem höhenrichtbaren System angeordneten Magazin verseher- und wird beim Laden dee Magazins in einer vorbestimmten Höhenrichtlage eingestellt. Geschosse werden von einem Munitionslager über die Unterseite der Lafette zur Oberseite der Lafette transportiert. Gemäß dem Konzept der vorliegenden Erfindung sollte zur automatisierten Überführung
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von Geschossen eine Kassette verwendet werden. Diese Kassette ist dann in einer Richtung , im wesentlichen parallel zur Achse der Höhenrichtlage der Schußwaffe verschiebbar, und darüber hinaus ist die Kassette in Bezug auf das Magazin der Sohußwaffe so angeordnet, daß sie über das Magazin hinaus auf eine Höhe oberhalb der Höhe des Magazins bewegt werden kann. Sie Lageenergie, die den Geschossen gegeben wird, wenn sie in die Kassette eingegeben werden, kann dann teilweise oder ganz für die Überführung der Geschosse von der Kassette zum Magazin der Schußwaffe verwendet werden, so daß keine spezielle, im Magazin wirkende Überführeinrichtung benötigt wird. Hierbei ist die seitlioh verschiebbare Kaesetx, so angeordnet, daß sie in einer Eingabestellung die ihr zugeführten Geschosse aufnehmen kann und in einer Ausgabestellung die Geschosse auf das Magazin tiberführen kann, wenn dieses eine Ladeposition eingenommen hat.
In einer Weiterentwicklung des Erfindungegedankens werden detaillierte Konstruktionsmaße für den Aufbau der Kassette und deren Aufhängung in Bezug zum Magazin der Schußwaffe vorgeschlagen. Diese Weiterentwicklungen umfassen auch ein sogenanntes Puffermagazin, in welches die Geschosse von der Kassette oder umgekehrt eingesetzt werden können. Bei weiteren Aueführungeformen wurde die Kassettenanordnung doppelt ausgeführt, so daß die Überführung des Geschosse* jede Versorgung «in·· Magazine der Sohußwaffe halbiert.
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Die für die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung weitgehend charakteristische Ausführungeform ist dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 zu entnehmen.
Zusätzlich zur Erreichung der tatsächlichen Automatisation der Überführung von Geschossen, wird ein technisch einfacher und kompakter Aufbau erreicht, der für die Verwendung in begrenztem Raum, beispielsweise in Waffenkuppeln für Artilleriegeschütze für Schiffe geeignet ist.
Der Einrichtung zur Überführung von Geschossen kann eine große Kapazität verliehen werden und die Lagerung der Geschosse in speziellen Paffermagazinen ermöglicht ein Laden des Magazins der Schußwaffe ohne, daß die Schußwaffe bei allen Gelegenheiten, in denen eine Ladung stattfindet, in eine vorbestimmte Querstellung eingestellt werden muß.
Da die Lageenergie zur Überführung der Geschosse von der Kassette zum Magazin der Schußwaffe verwendet wird, werden keine, mit den Bewegungen unten im Schu3waffenmagazin zusammenarbeitende Spezialeinrichtungen zum Überführen der Geschosse zwischen Kassette und Magazin benötigt.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird anhand der folgenden Figuren beschrieben. Es zeigt :
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Fig. 1 eine in einer Waffenkuppel angeordnete Schußwaffe
mit der neuen Einrichtung zur automatisierten Übertragung der Geschosse zwisohen einem Munitionshebewerk und dem Schußwaffenmagazin in der Rückansicht;
Fig. 2 die Schußwaffe und die Einrichtungen gemäß der Pig. in der Draufsicht (Ansicht A-A) j
Fig. 3 die Schußwaffe und die Einrichtung gemäß der Fig. 1 und 2 in der Seitenansicht (Ansicht B-B) j
Fig. 4 Einzelheiten der Sohußwaffe und der Einrichtung gemäß der Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie A1 -A,.}
Fig. 5 die Schußwaffe und die Einrichtung gemäß der Fig. 2 im Schnitt entlang der Linie B1-B1I
Fig.. 6a eine an sich bekannte Ladeeinrichtung die für die Einrichtung verwendet wird, in der Draufsicht) und
Fig. 6b die Ladeeinrichtung gemäß der Fig. 6a in der Seitenansicht.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen Teile einer an sich bekannten automatischen Kanone für ein Schiff, auf die sioh die vorliegende Erfindung bezieht. Die Bezugsziffer 1 bezeichnet eine querver-
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schiebbare Waffenkuppel. In der Waffenkuppel 1 ist eine Laufbuchse 2 so angeordnet, daß sie in einer Drehzapfenaufhängung 3 höhengerichtet werden kann. Die Schußwaffe trägt zwei Magazine 4 und 5» die an ihrem höhenrichtbaren System befestigt sind und symmetrisch zur Verlängerung der Laufbuchsenachse liegen. Jedes Magazin ist mit zwei Abteilen 4a, 4b und 5a und 5b versehen. Jedes Magazinabteil ist mit einer Eingabeöffnung für Gesohosse versehen, wobei die Eingabeöffnung an der Oberseite 4c eines jeden Magazins angeordnet ist. Die Eingabeöffnungen für alle Magazinabteile sind im wesentlichen in der Fig. 2 zu sehen, aus der ersichtlich ist, daß die in Frage stehenden Teile ganz offen sind, so daß die Geschosse 6 in die Abteile über die besagten offenen Teile eingesetzt werden können.
Die Plattform 1a eines Geschützturmes 1 kann in einer vorbestimmten Querposition eingestellt werden, wobei zwei Öffnun- . gen 1b in der Plattform über zwei am Schiff befestigten, zueinander parallelen Hebetrommeln liegen und von denen eine in der Fig. 3 gezeigt und mit 7 bezeichnet ist. In diesen Hebetrommeln sind an sich bekannte Munitionshebewerke angeordnet, die von einem Munitionslager unter Deck Geschosse in Bündeln von zwei und zwei nach oben zur Oberseite der Plattform transportieren. Jede Hebetrommel ist dazu vorgesehen ihr Magazin, von den Magazinen 4 und 5 t zu bedienen und da die Einrichtung zur automatischen Übertragung der Geschosse für jede Hebetrommel identisch
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ist, wird im folgenden nur eine im Detail beschrieben.
tfber der fraglichen öffnung 1b in der Plattform, die in einer vorbestimmten Querposition der Kanone über der Hebetrommel eingestellt sein kann, ist ein Rahmen 8 angeordnet, der an seinem Boden mit einer Trommel ^ versehen ist, die durch die öffnung 1b nach unten gerichtet ist, durch die Geschoßpaare von dem Hebewerk in den Rahmen eingesetzt werden können. Sowohl in der Hebetrommel 7 als auch in der Trommel 9 werden die Geschoßpaare durch längliche Führungsschienen 7b , und 9b geführt. Auch der Rahmen hat an «einer Innenwand tin· solche Führungsschiene 10.
Innerhalb des Rahmens ist ein Pendel 11 angeordnet, welches an seinem oberen Teil auf an sich bekannte Art und Weise aufgenommen ist, und welches an seinen unteren Teilen erste Fangelemente 11a aufweist, die mit dem rückwärtigen Flansch an einem der Geschosse des Geschoßpaares, welches in den Rahmen eingesetzt worden ist, zusammenwirken können. In der Fig. 4 stehen zwei Geschosse auf ihren Endteilen, die in den Rahmen eingesetzt worden sind und mit 12 und 13 bezeichnet sind, und die ersten Fangelemente 11a haben das rückwärtige Ende des Geschosses 15 umfangen. Die ersten Fangelemente umfassen ein Teil, welches in an sich bekannter Art und Weise seitlich federn kann, und welches, wenn das Geschoßpaar in den Rahmen eingesetzt ist,
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zuerst beiseite federt und dann um die rückwärtige Kante des Flansches schnappt. Das Geschoßpaar wird in ebenfalls an sioh bekannter Art und Weise durch eine Ladeeinrichtung, die im folgenden beschrieben wird, zusammengehalten.
Das Pendel 11 weist auch zweite Fangelemente 11b auf, die in der gezeigten Stellung der Geschosse 12 und 13 den Vorderteil des Geschosses 13 umfassen. Das Pendel wird durch einen Hydraulikzylinder 14 betätigt. Aus einer Holposition gemäß der Stellung der Geschosse 12 und 13 kann das Pendel somit nach oben in die mit 12' und 13' bezeichnete Stellung der Geschosse schwingen. Während dieser Bewegung sind die Geschosse durch zwei Führungsplatten 15a und 15b seitlich geführt, die innerhalb des Rahmens angeordnet sind. Eine Lasche 16 greift in die Ladeeinrichtung, die das Gesohoßpaar am unteren Ende der Geschosse zusammenhält, ein. Die Lasche hält die Geschosse in der mit 12· und 13' bezeichneten Stellung zurück, wenn das Pendel durch den Zylinder 14 in die Hohlposition zurückgeschwungen ist, um ein neues Geschoßpaar zu holen. An den Innenwänden des in Frage stehenden Rahmens ist eine Stoßeinrichtung 17 angeordnet, die in einem Führungsschlitz 18 in der Rahmenwand geführt sein kann. Die Einrichtung wird durch einen Hydraulikzylinder 19 betätigt. Die Führungsschiene 10 ist so angeordnet, daß sie beiseite federn kann, um ein Nachobenschwenken des Geschoßpaares durch das Pendel zu erlauben. Wenn eich das Pendel in seiner unteren Position befindet ist die Führungsschiene durch das Pendel
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blockiert und kann nur seitlieh wegfedern wenn das Pendel begonnen hat nach oben zu schwingen.
Der Rahmen 8 hat eine schräg eingestellte Öffnung 8a die schräg nach oben gerichtet ist. Diese Öffnung dient als Ausgabeöffnung, über die das Geschoßpaar 12· und 13' duroh die Einrichtung 17 aus dem Rahmen gestoßen wird.
Die neue Einrichtung zur Überführung der Geschosse weist auch eine Kassette 20 auf, in die das aus dem Rahmen 8 geführte Geschoßpaar übertragen werden kann. Die Kassette ist unter anderem durch eine Führung 21 gehaltert, die in Stützen 22, 23 angeordnet ist, so daß sie sich parallel zur Drehzapfenachse erstreckt. An ihrer Unterseite ist die Kassette über zwei Radgruppen, die im Abstand zueinander angeordnet sind, auf der Führung 21 getragen, und die entsprechend drei Räder 24, 25, 26 aufweisen, die mit der Führung zusammenwirken können, und die mit einem Abstand von 120 zwisohen den Rädern angeordnet sind.
An der Oberseite ist die Kassette ebenfalls in einer Führungsschiene 27, die an einem Rahmenteil 28 angeordnet ist, aufgenommen. Die Kassette ist in dieser Führungsschiene über Führungerollen 29 oder entsprechende, das Gleiten erleichternde Elemente geführt. Auch die Führungsschiene 27 erstreckt sioh parallel zur Drehzapfenaohse. Duroh die oben
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beschriebene Anordnung ist die Kassette zwischen einer Eingabestellung für Geechosse am Rahmen und einer Ausgabestellung für Geschosse am Magazin 4 seitlich verschiebbar.
Sie besagte Kassette ist mit zwei Abteilen, die in der Fig. 2 mit 20a und 20b bezeichnet sind, versehen. Für jedes Abteil hat die Kassette eine schräg eingestellte kombinierte Eingabe- und Ausgabeöffnung 20a' für Geschosse, die nach unten gerichtet ist. In den Fig. 2, 3 und 4 ist das Abteil 20a in der Eingabestellung der Kassette am Rahmen 8 dargestellt.
Wenn das Abteil 20a teilweise oder ganz mit Geschossen gefüllt ist, kann die Kassette seitlich so verschoben werden, daß das Abteil 20b in die Eingabestellung am Rahmen gelangt, d.h. die Stellung 20a in der Fig. 2. Die seitliche Verschiebung der Kassette wird durch einen Hydraulikzylinder 30 bewerkstelligt, dessen Kolben mit der einen Seitenwand der Kassette zusammenwirkt. In der Eingabestellung wird die kombinierte Eingabe- und Ausgabeöffnung an der Unterseite der Kassette so eingestellt, daß sie der Ausgabeöffnung 8a im Rahmen gegenübersteht, so daß die Geschosse 12· und 13' durch die Einrichtung 17 in die Kassette in die mit 12'' und 13·· bezeichneten Stellungen gestoßen werden können.
An der Innenseite der Kassette sind für jedes Kassettenabteil Blockierelemente 31 vorgesehen, die verhindern, daß die Geschosse 12" und 13" aus der Kassette herauegleiten,
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wenn die Einrichtung 17 zurückkehrt, um eich dafür vorzubereiten ein neues Geschoßpaar herauszustoßen. Die Blockierelemente sind in Form von Schaltsternen auegeführt, mit denen die in die Kassette ausgestoßenen Geschosse 12'· und 13'' zusammenwirken können. Vom Schaltetern 31a geht eine Achse aus, die ein Schaltrad 31b trägt, welches mit einer vorgespannten Klaue so zusammenwirkt, daß das Schaltrad nur in einer Richtung drehen kann. Die Klaue kann durch einen Elektromagneten 52 freigegeben werden und das Sohaltrad kann dann auch in die andere Richtung drehen.
Durch den Elektromagneten 32 wird das Entleeren der Geschosse aus der Kassette, wenn diese sich in der Auegabestellung· am Magazin 4 befindet, bestimmt. Der Elektromagnet kann dann impulsgesteuert werden, so daß beispielsweise er die die Freigabe eines Geschoßpaaree für jeden Impuls erlaubt. Jedes Kassettenabteil hält fünf Geschoßpaare, d.h. eine Gesamtanzahl von zehn Geschossen und das gesamte Abteil wird somit in fünf Impulsen geleert sein.
Wenn die Schußwaffe eine vorbestimrate Höhenrichtlage eingenommen hat ist die Kassette in ihre Ausgabestellung am Magazin 4 bewegbar. Diese vorbestimmte Höhenriohtlage wird bei dem Ausführungsbef,spiel dann erhalten, wenn die Schußwaffe eine maximale Höhenrichtlage von 77° einnimmt.
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In den Figuren hat die Laufbuchse eine Höhenrichtlage von Null Grad. Wenn das Magazin 4 in seine Ladeposition schwingt» schwingt ein Punkt P des Magazins um die Drehzapfenachse mit einem Radialabstand E. In der Zuführposition des Magazins liegen die Eingabeöffnungen des Magazins in der gleichen Ebene wie die Ausgabeöffnung 8a des Rahmens 8, d.h. in den Fig. J> und 4 hat das Magazin 4 eine Stellung entsprechend der Position des Rahmens 8. An seiner Oberseite trägt das Magazin einen Führungsschienenteil 33» dessen Ende in der Ladeposition des Magazins mit der Führungsschiene 27 verbunden ist, so daß die Kassette über diesen Führungsschienenteil über die Magazinabteile bewegt werden kann. Die seitliche Verschiebung kann dann so erfolgen, daß die zwei Abteile in der Kassette jeweils so eingestellt werden, daß sie ihrem Magazinabteil gegenüberliegen, oder so/ daß ein beliebiges Kassettenabteil über einem beliebigem Magazinabteil eingestellt ist, wobei die letztere Alternative eine größere Auswahl gibt, wenn die Abteile des Magazins mit verschiedenen Arten von Munition gefüllt werden sollen. In der Fig. 2 ist die zuerst genannte Alternative mit den Kassettenabteilen jeweils über ihren Magazinabteilen durch 20' angegeben. Aus der Fig. 2 ist auch die Oberseite der Kassette ersichtlich, die mit aoht Inspektionsöffnungen 20c versehen ist.
Die Einrichtung zur automatischen Überführung von Geschössen enthält auch ein Puffermagazin 34 (siehe Fig. 2 und 5),
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welches ausgehend von der Schußwaffe außerhalb des Rahmens 8 angeordnet 1st. Auch das Puffermagazin ist mit zwei Abteilen versehen, die in der Fig. 2 mit den Bezugsziffern 34a und 34b bezeichnet sind, und von denen · jedes zehn Geschosse oder fünf Geschoßpaare aufnehmen kann. Auch das Puffermagazin ist mit kombinierten Elngabe- und Ausgabeöffnungen 34c für die Abteile versehen, die schräg eingestellt und auf die gleiohe Art und Weise mit der gleichen Stellung wie die Ausgabeöffnungen 8a des Rahmens schräg nach oben auf die entsprechende Art und Weise und mit der gleichen Stelllung wie die Ausgabeöffnung 8a des Rahmens schräg nach oben gerichtet sind. Die Führung 21 und die Führungsschiene 27 erstrecken sich über das Puffermagazin, so daß die Kassette seitlich über die Abteile 34a, 34b des Puffermagazins verschoben werden kann, und dann jedes der Kassettenabteile über seinem Puffermagazinabteil zu ein und derselben Zeit eingestellt werden kann, oder ein Kassettenabteil kann wahlweise über einem ausgewählten Puffermagazinabteil eingestellt werden. Wenn die Kassette über dem Puffermagazin eingestellt ist, sind die schräg eingestellten kombinierten Eingabe- und Ausgabeöffnung an der Unterseite der Kassette gegenüber den schräg nach oben geriohteten kombinierten Eingabe- und Ausgabeöffnungen dee Puffermagazins.
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An der Innenseite des Puffermagazins 34 ist ein entsprechendes Pendel 35 und 36 für jedes Abteil angeordnet. Dieses Pendel ist an seinem oberen Teil entsprechend wie das Pendel 11 im Rahmen 8 gehaltert. Diese Pendel können ebenfalls mit Hilfe der entsprechenden Hydraulikzylinder 37 und 38 geschwenkt werden.
Die Kassette 20, das Puffermagazin 34 und das Magazin 4 der Schußwaffe sind mit inneren Führung-sbahnen für die Geechoßpaare versehen, wobei die Führungsbahnen für die Kassette und das Puffermagazin durch die Bezugsziffern 39 und 40 bezeichnet sind. Diese Führungsbahnen wirken mit den Ladeeinrichtungen für die entsprechenden Geschoßpaare zusammen und ermöglichen, daß die Geschoßpaare leicht innerhalb der Kassette und des in Frage stehenden Magazins verschoben werden können. Derartige Führungsfunktionen sind an sioh bekannt und werden daher nicht im Detail beschrieben.
Derartige Führungsbahnen machen es auch möglich, daß die vom Rahmen überführten Geschosse auf das Puffermagazin mit Hilfe von Lageenergie, die die Geschosse in Verbindung mit der Überführung vom Rahmen auf die Kassette erhalten haben, überführt werden können. Bei Freigabe der oben beschriebenen Blockierelemente 31 gleiten aie Geschosse mit Hilfe der Lageenergie nach unten in das Puffermagazin, so daß sie die ent-
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sprechenden Pendel 35» 36 in den Puffermagazinabteilen berühren werden. Umgekehrt werden, wenn eich die Kassette vom Puffermagazin Geschosse holt, diese mit Hilfe der Pendel 35t 36, entsprechend der Überführung vom Rahmen 8 auf die Kassette, nach oben in die Kassette gestoßen. Die entsprechenden Pendel 35 und 36 sind dann so ausgebildet, daß auch ein letztes Geschoßpaar in die Kassette ohne irgendeine spezielle Stoßeinriohtung, entsprechend der Einrichtung 17» gestoßen werden kann.
Da die Geschoßpaare in der Ladeeinrichtung zusammengehalten werden und es möglich sein muß, diese im Magazin der Schußwaffe in Verbindung mit dem Abfeuern freizugeben, miieaen die Geschosse in den Magazinabteilen um ein wenig zueinander verschoben werden. Siehe hierzu die Pig. 2, aus der ersicht-
15- lieh ist, wie die Geschosse 6 in den Abteilpaaren 4a, 4*> und 5a, 5t zueinander verschoben sind. Dies beinhaltet, daß die Kassette ihre Geschosse in zueinander verschobener Stellung in den zwei Abteilen 20a, 20b auf entsprechende Art und Weise tragen muß, was seinerseits beinhaltet, daß die Kassette in Längsrichtung verschiebbar sein muß, so daß sie in Bezug zur Ausgabeöffnung des Rahmens 8 verschiedene Verschiebeatellungen in Längsrichtung ausüben kann. Für diesen Zweck ist die Kassette in einem Rahmen gehaltert, der seinereeite in Übereinstimmung mit dem vorstehend beschriebenen in Längsrichtung
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zur Kassette verschiebbar ist. Dieser Rahmen trägt Endteile 41 und 42, die die entsprechenden, oben beschriebenen, das Gleiten erleichternden Elemente 29 und 24, 25, 26 aufnehmen. Auf einer Seite der Kassette ist der Rahmen mit zwei länglichen Seitenteilen 43» 44» 45 versehen. Auf einer Seite ist die Kassette an den oberen Seitenteilen 43 und 45» bzw. an jeder Seite über die Klemmen 46 und 47» die an den Außenseiten der Seitenwände der Kassetten befestigt sind aufgenommen, wodurch eine Längeversohiebebewegung der Kassette in Bezug zum Rahmen ermöglicht ist.
An ihren Enden haben die besagten oberen Teile 43, 45 eingeschnürte Abschnitte, über die das Zusammenwirken mit den Klemmen 46, 47 erfolgt. Die längliche Verschiebung der Kassette erfolgt über einen Hydraulikzylinder 2Od, dessen Kolben mit der Kassette zusammenwirken kann.
Weiterhin sind die Kassetten und die Magazine mit nicht speziell dargestellten Sensoren ausgestattet, die die Anzahl der Geschosse und die Stellungen der Geschosse in den Kassetten und Magazinen erfassen. Damit es möglich ist, an der bewegbaren Kassette Steuer- und Sensor-Leiter zu installieren, ist diese mit einer Schutzabdeckung 48 versehen, bestehend aus zueinander bewegbaren Gliedern, die die Leiter vor mechanischer Beschädigung, beispielsweise Abnutzung, wenn die Kassette ihre seitliche Bewegung ausübt, zu schützen.
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ORIGINAL INSPECTED
Die Fig. 6a und 6b zeigen eine bereits bekannte Ladeeinrichtung für zwei 57nun-Geeehos8e, die für die neue Einrichtung verwendet werden kann. Die Ladeeinrichtung ist mit Rollen 49 und 50 versehen, über die die Ladeeinrichtung mit den Führungsbahnen 39» 40 in den Kassetten und Magazinen zusammenwirkt. Die Ladeeinrichtung ist mit betätigbaren Fangelementen 51» 52 versehen, die mit Nuten am rückwärtigen Flansch des entsprechenden Geschosses zusammenwirken. Die Ladeeinrichtung ist auch mit Freigabeelementen 53» 54 versehen, die in den Magazinen der Schußwaffe in Verbindung mit dem Abfeuern betätigt werden, so daß die Geschosse aus der Ladeeinrichtung freigegeben werden und diese in an sioh bekannter Art und Weise in Verbindung- mit dem Abfeuern ausgestoßen werden kann. Zusätzlich zu den Fangelementen 51» 52 wirkt die Ladeeinrichtung mit den entsprechenden Geschossen über die Führungskanten 55 und 56 zusammen.
Beschreibung der Funktionsweise
Es wird davon ausgegangen, daß sioh die Kassette mit einem ihrer Kassettenabteile am Rahmen 8 in der Eingabestellung befindet und daß sioh die Sohußwaffe in einer vorbestimmten Queretellung befindet, in der die Hebetrommel über
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die öffnungen 1b in der Plattform 1a unbedeckt eind. Die Geschoßpaare werden von einem Munitionslager unter Deck über an sich bekannte Munitionshebewerke in den Hebetrommeln 7 naoh oben zum Rahmen 8 transportiert. Das Pendel 11 des Rahmens schwenkt das entsprechende Geachoßpaar zur Ausgabeöffnung des Rahmens, von wo aus die Einrichtung 17 das entsprechende Geschoßpaar in das fragliche Kassettenabteil stößt. Wenn das in Frage stehende Kassettenabteil teilweise oder ganz gefüllt ist, wird die Kassette in seitlicher - und Längsrichtung betätigt, so daß ihr zweites Abteil in eine Stellung zum Einfüllen der Geschosse gelangt. Die Kassette kann danach in eine Stellung über der Schußwaffe verschoben werden, die dann höhengerichtet wird, so daß ihr Magazin 4 sich in der Ladeposition befindet, wonach die gewünschte Anzahl von Geschossen in die Magazinabteile mit Hilfe der Lageenergie, die den Geschossen bei der Überführung vom Rahmen verliehen worden ist, zu überführen. Alternativ kann die Kassette seitlich in eine Stellung oberhalb des Puffermagazins 34 verschoben werden, in welches die Geschosse auf entsprechende Art und Weise wie beim Magazin der Sohußwaffe überführt werden können. Nach der Überführung der Geschosse zu irgendeinem der Magazine 4 oder 5 kann die Kassette seitlich verschoben werden, um neue
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Geechosse zu holen, so daß bevor das Abfeuern beginnt, beide Magazine und die Kassetten mit Geschossen gefüllt sind.
Nach dem das Magazin der Schußwaffe teilweise oder ganz in Verbindung mit dem Abfeuern geleert worden ist, können die in der Kassette verbleibenden Geschosse in das Magazin der Schußwaffe überführt werden. Bei fortlaufendem Abfeuern kann die Kassette aus dem Puffermagazin Geschosse holen und diese in das Magazin der Schußwaffe in einer oder den Pausen beim Abfeuern überführen, woduroh .nicht notwendig ist, daß die Schußwaffe zu ihrer vorbestimmten Querstellung zurückkehren muß, wenn die Gesohosse im Schußwaffenmagazin und in der Kassette verbraucht worden sind.
Durch Erfassen der in Präge stehenden Geschosse in den Magazinen und Kassetten, können die Kassetten abhängig von den Abfeuerbedingungen gesteuert werden, so daß eine optimierte Überführung der Geschosse erhalten wird. Abfeuern und Zuführen von verschiedenen Munitionsarten kann ebenfalls ausgeführt und [ optimal gesteuert werden. Die neue Einrichtung zur automati- \ sehen Überführung von Geschossen enthält zwei identische Half- t ten der Ausstattung auf jeder Seite der Schußwaffe und die be- j sagte Optimierung bezieht sich dann auoh auf die koordinierende ' Steuerung der automatischen Überführung der Gesohosse in die J
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beiden Hälften.
Die vorliegende Erfindung ist nicht auf das beschriebene Aueführungsbeispiel begrenzt, sondern kann innerhalb des Umfangee der folgenden Patentansprüche verändert werden. So kann beispielsweise die Anzahl der Abteile in den Kassetten und der Puffermagazine variiert werden, und es ist auch möglich, mehr als ein Puffermagazin auf jeder Seite zu verwenden. Ee ist auch möglich, die Konstruktion der in der neuen Einrichtung enthaltenen Bauteile zu verändern und in jeder Kaeeette eine Geeohoßzuführeinrichtung zu installieren« Diese Zuführeinrichtung arbeitet dann innerhalb der Kassette und benötigt somit nicht die innerhalb des Schußwaffenmagazins arbeitenden Bewegungen.
Die in der neuen Einrichtung zur automatischen Überführung von Geschossen für großkalibrige Schußwaffen, enthaltenen· Einzelteile sind leioht in einem effizienten Herstellprozeß in einer Fabrik herzustellen und Sowohl bei neuen Waffenausstattungen als auch bei bereits in Betrieb befindlichen Waffenausstattungen einzubauen. Auf der zugehörigen Waffe montiert funktioniert die neue Ausstattung ohne irgendwelche Modifikationen, die bei bereits existierenden Ausstattungen erforderlich sind.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Einrichtung zum automatischen Überführen von Geschossen für ein Artilleriegeschütz, bestehend aus einer Schußwaffe, die in einer Lafette installiert ist, einem am höhenrichtbaren System der Schußwaffe angeordneten Magazin und einem Geschoßzuführungs-5 kanal (Hebeschacht), der von einem Munitionslager über die Unterseite der Lafette zur Oberseite der Lafette führt,, sowie weiterhin einer Kassette, die verschiebbar zwischen einer Eingabestellung für die Geschosse und einer Ausgabestellung angeordnet ist, wobei die Kassette mit ihrer Ausgabeöffnung einer Eingabeöffnung am 10 Magazin gegenüberstehend eingestellt ist, wenn sich die Schußwaffe in einer vorbestimmten Eöhenrichtlage befindet, so daß de Geschosse von der Kassette zum Magazin Über diese Öffnungen über-
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    führt werden können, dadurch gekennzeichne t, daß die Kassette in einer Richtung im wesentlichen parallel zur Achse der Höhenrichtlage (3) der Schußwaffe verschiebbar angeordnet ist und weiterhin so angeordnet ist, daß sich die Kaseette (20) in besagter Ausgabestellung auf einem Niveau befindet, welches höher als das des Magazins (4, 5) ist, so daß eine, den Geschossen in der Kassette verliehene Lageenergie zum Überführen der Geschosse von der Kassette zum Magazin verwendet werden kann.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Kassette so angeordnet ist, daß die Ausgabeöffnung der Kassette auch als Eingabeöffnung der Kassette dient, um eine kombinierte Eingabe- und Ausgabeöffnung zu bilden, die schräg liegend eingestellt und an der Unterseite der Kassette angeordnet ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2 , dadurch gekennzeichnet, daß an der Eingabeöffnung für Geschosse der Kassette ein Rahmen (8) angeordnet ist, der oberhalb der Mündung des Geschoßzuführungskanals in der Lafette liegt und mit einer schräg eingestellten, nach oben gerichteten Ausgabeöffnung (8a) versehen ist, wobei die kombinierte Eingabe- und Ausgabeöffnung der Kassette gegenüber der Eingabestellung der Kassette eingestellt werden kann.
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    4. Einrichtung nach Anspruch 3 , dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen (θ) ein Pendel (11) angeordnet ist, um Geschosse (12, 13) zu ergreifen, die über den Kanal (7) in den Rahmen (8) überführt eind und um die Gesohoese in Verbindung mit der Auegabeöffnung (8a) des Rahmens hoch zu schwenken.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4 » dadurch gekennzeichnet, daß im Rahmen eine Geschoß-BetätiguniTseinrichtung (17) vorgesehen ist, die die durch das Pendel nach oben in die Ausgabeöffnung des Rahmens geschwenkten Geschosse in die Kassette (20), die oberhaxb der Ausgabeöffnung des Rahmens eingestellt ist, verschiebt.
    6. Einrichtung nach jedem der vorstehenden Ansprüohe, dadurch gekennzeichnet , daß die Kassette Blockierglieder (31, 32) aufweist, um Geschosse, die in der Eingabestellung der Kassette in de Kassette eingesetzt sind, zurückzuhalten, wobei die Blockierglieder in der Ausgabestellung der Kassette, oberhalb des Magazins der Schußwaffe, freigegeben werden können.
    7. Einrichtung nach jedem der Ansprüche 2 bis 6 , dadurch gekennzeichnet, daß ein Puffermagazin (34) mit einer schräg eingestellten, nach oben gerichteten, kombinierten
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    Eingabe- und Ausgabeöffnung vorgesehen ist, an welches die Kassette mit ihrer kombinierten Eingabe- und Ausgabeöffnung (20a1) angesetzt werden kann, so daß die Geschosse mittels der Lageenergie, die ihnen in den Kassetten verliehen ist, von den Kassetten in die Puffermagazine überführt werden können und daß die Geechosse mittels eines Pendels (35» 36) im Puffermagazin vom Puffermagazin in die Kassetten überführt werden können.
    Θ. Einrichtung nach jedem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet , daß dip Kassette mit zwei parallelen Abteilen für Geschosse versehen ist und daß die Kassette betätigt werden kann, um die einzelnen Abteile in die Eingabe- und Ausgabestellung der Kassette in Bezug zum Rahmen (8) einzustellen.
    9· Einrichtung nach jedem der vorstehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet , daß die Kassette für ihre Beitliche Bewegung in Führungen (21) geführt ist, die sich parallel zur Höhenrichtachse der Schußwaffe erstrecken und an den unteren Teilen der Kassette befinden, auf denen die Kassette über Führungselemente, wie beispielsweise Führun£-srollen, Führungsräder od.dgl., verschoben werden kann, sowie auch auf einer ersten Führungsechine (27), die an den
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    oberen Teilen der Kassette angeordnet ist, und einer zweiten Führungsschiene (33), die an den oberen Teilen des Magazins (4f 5) der Schußwaffe angeordnet ist und die bei der vorbestimmten Höhenrichtlage der Schußwaffe mit ihrem Ende das Ende der ersten Führungsschiene (27) berührt, und daß die Kassette in einem Rahmen, in dem sie in Längsrichtung verschoben werden kann, aufgehängt ist, um diese Verschiebung in Längsrichtung zu ermöglichen.
    10. Einrichtung naoh Anspruch 8 oder 9 , wobei die Schußwaffe mit zwei Magazinen und zwei Geschoßzuführungskanälen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Magazin (4» 5) und jeder zugehörige Geschoßzuführungekanal seine eigene Kassette, Rahmen und Puffermagazin aufweist, und daß die Puffermagazine von der Schußwaffe aus betrachtet außerhalb der Rahmen angeordnet sind.
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DE19803020482 1979-06-07 1980-05-29 Einrichtung zum automatischen ueberfuehren von geschossen Granted DE3020482A1 (de)

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