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DE1578069C3 - Zubringvorrichtung in Form einer im Inneren eines gepanzerten Fahrzeuges drehbar angeordneten Magazintrommel für eine Abschußvorrichtung für Flugkörper mit Rückstoßantrieb - Google Patents

Zubringvorrichtung in Form einer im Inneren eines gepanzerten Fahrzeuges drehbar angeordneten Magazintrommel für eine Abschußvorrichtung für Flugkörper mit Rückstoßantrieb

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DE1578069C3
DE1578069C3 DE19661578069 DE1578069A DE1578069C3 DE 1578069 C3 DE1578069 C3 DE 1578069C3 DE 19661578069 DE19661578069 DE 19661578069 DE 1578069 A DE1578069 A DE 1578069A DE 1578069 C3 DE1578069 C3 DE 1578069C3
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DE
Germany
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missile
missiles
magazine drum
axis
magazine
Prior art date
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DE19661578069
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DE1578069A1 (de
Inventor
Arnold Dipl.-Ing. 8012 Ottobrunn Stangl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
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Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Publication of DE1578069A1 publication Critical patent/DE1578069A1/de
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    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B39/00Packaging or storage of ammunition or explosive charges; Safety features thereof; Cartridge belts or bags
    • F42B39/22Locking of ammunition in transport containers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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    • F41A23/20Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles for disappearing guns
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
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    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/01Feeding of unbelted ammunition
    • F41A9/06Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F3/00Rocket or torpedo launchers
    • F41F3/04Rocket or torpedo launchers for rockets

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Zubringvorrichtung in Form einer im Inneren eines gepanzerten Fahrzeuges drehbar angeordneten Magazintrommel für eine Abschußvorrichtung, die unter der Steuerung einer Folgeschaltung· in der Magazintrommel mit senkrechter Achse gelagerte Flugkörper selbsttätig ergreift und in Richtung/der Flugkörperlängsachse aus der Panzerdeckung ausfährt und dort in eine Abschußlage schwenkt.
Gepanzerte, mit Abschußvorrichtungeri für rückstoßgetriebene Flugkörper versehene Fahrzeuge müssen, um wenig Angriffsflächen zu bieten, klein und möglichst niedrig gebaut sein und trotzdem eine ausreichende, in bestimmter Relation zum Fahrzeugwert stehende Anzahl von Flugkörpern mit sich führen. Ferner müssen die im Inneren des gepanzerten Fahrzeuges angeordneten Flugkörper schnell und ohne große Behinderung des für die Bedienung des Fahrzeuges erforderlichen Personals, sowie ohne großen Arbeitsaufwand eines oder mehrerer Ladeschützen der Abschußvorrichtung zuführbar sein,: um; eine hohe Schußkadenz zu ermöglichen.
Es.ist daher nach der deutschen Patentschrift 1 137 348 vorgeschlagen worden, den Entnahmevorgang bei der vorgenannten Zubringvorrichtung durch die Flugkörper selbsttätig freigebende und erfassende Halterungen weitgehend zu automatisieren. Dazu sind schienenförmige Halterungen vorgesehen, deren öffnungen sich gegenüberstehen und die.entsprechend an dem Flugkörper angeordnete Halter aufnehmen, wobei diese Halter nach dem Einbringen der Flugkörper auf Begrenzungen aufliegen und zwischen den Schienen und den Paßflächen des Halters an dem Flugkörper ein in geeigneter Weise betätigbarer Gleitschuh vorgesehen ist, der mit Backen die Paßflächen umschließt und nach· einem Hub in Längsrichtung der Schienen gegen die Begrenzungen feststellbar ist.
Hierdurch wird zwar die Entnahme der Flugkörper aus dem das Magazin mit der Abschußvorrichtung • verbindenden Transportwagen erleichtert, doch keine Möglichkeit geboten, die Magazinierung von Flugkörpern im Innern eines Panzerfahrzeuges zu verbessern und die Flugkörper müssen nach wie vor von Hand dem Transportwagen zugeführt werden. Da diese Art des Nachladens auf Kosten der Schußkadenz geht, ist auch versucht worden, das Problem hoher Schußkadenz bei einem Fahrzeug mit einer auf der Fahrzeugoberwänd angebrachten, als ein höhen- und seitenrichtbares Rohrbündel ausgebildeten Abschußanlage für rückstoßgetriebehe Flugkörper dadurch zu lösen, daß in dem unter der Äbschußanlage liegenden Raum ein Aufzug für die Flugkörper mit einer an diesem Aufzug drehbar gelagerten Magazintrommel angeordnet wurde (vgl. deutsches Patent 1 020 547). Die in der Magazintrommel stehend gelagerten Flugkörper werden durch schrittweises Schwenken um die senkrechte Drehachse" der Magazintrommel in eine Ladestellung gebracht, aus der sie durch den unter der Magazintrommel befindlichen Hubwagen des Aufzugs senkrecht nach oben in die vertikal geschwenkten Abschußrohre gebracht werden. Bei einer solchen Zubringvorrichtung reicht die Anzahl der aus der Magazintrommel automatisch nachladebaren Flugkörper nur zum einmaligen Nachladen der Abschußanlage. Außerdem benötigt diese für größere Wasserfahrzeuge gedachte Zubringvorrichtung viel Raum, so daß sie in gepanzerten Landfahrzeugen der eingangs genannten Art nicht unterbringbar sind.
Nach einem nicht zum Stand der Technik gehörenden Vorschlag (vgl. deutsche Auslegeschrift 1 216 734), sind die lediglich höhenrichtbaren Ab-. 40 Schußvorrichtungen auf einem um eine vertikale Achse drehbaren Turm eines gepanzerten Fahrzeuges angeordnet, wobei die Flugkörper in einem Abschußrohr in dem Turm am Turminnenumfang senkrecht stehend oder hängend bereitgestellt sind. Bei dieser Lösung ist es jedoch nachteilig,^ daß die Abschußrohre aus ihrer magazinierten Lage von einer automatischen Ladevorrichtung ausgeschwenkt und auf die in das Turminnere eingefahrene Abschußvorrichtung umgesetzt werden müssen. Die Ausführung dieser Ladevorrichtung mit den für das Halten des Flugkörpers notwendigen Verriegelungen während des Verschwenkens bringt demnach einen erhöhten technischen Aufwand mit sich, der die Betriebssicherheit J- derartiger, auch in schwierigen Gefechtssituationen kämpfenden gepanzerten Fahrzeugen vermindert.
Bei der zum Turminnenumfang konzentrischen Anordnung der magazinierten Flugkörper bleibt weiterhin für das Bedienungspersonal des Fahrzeuges nur ein sehr geringer Räum, der zudem noch von den Abschußvorrichtungen.'verkleinert wird. Abgesehen davon ist zudem das; Bedienungspersonal von anderen Sektionen des gepapzerten Fahrzeugs abgetrennt. Bietet es bei der Engeides Raumes schon Schwierigkeit, beispielsweise einen Defekt an der Verdreheinrichtung des Magazins zu beheben, so können andere ' Reparaturen an nicht in dem Turm angeordneten Aggregaten, beispielsweise am Motor oder sonstigen Versorgungsanlagen nur dadurch repariert werden,
daß das Bedienungspersonal das gepanzerte Fahrzeug durch die Einstiegsluken verläßt. Da eine derartige Handlung in Gefechtssituationen sicherlich zum Tode der Besatzung führt und andererseits ein Nichtbeheben des festgestellten Defektes zum Verlust des Fahrzeugs und der Mannschaft führen kann, wird diese Lösung der Magazinierung der Flugkörper den taktischen Anforderungen nicht gerecht.
Aus der USA.-Patentschrift 3113 486 ist ferner eine Zubringvorrichtung der eingangs genannten Art beschrieben, bei der die Flugkörper in einer Magazintrommel auf einer horizontalen Trägerplatte senkrecht stehend angeordnet sind. Die Flugkörper sind hierbei in Führungsschienen gelagert und werden durch eine kettengetriebehe.Zubringvorrichtung in die'koaxial mit der betreffenden Rakete gerichtete Abschußvorrichtung transportiert. Ein Nachladen der Magazintrommel.ist hierbei nur von oben möglich, so daß diese Zubringvorrichtung zum Einbau in Panzerfahrzeuge nicht geeignet und auch nicht dafür gedacht ist.
Eine ähnliche Zubringvorrichtung ist in der USA.-Patentschrift 2 792 757 gezeigt. Hier sind die Flugkörper ebenfalls senkrecht in einer Magazintrommel gelagert und durch feststehende Klemmbacken in Verbindung mit die Flugkörper in der Höhe arretierenden Sperrklinken gehalten. Auch bei dieser nicht für den Einbau in Panzerfahrzeuge entworfenen Zubrühvorrichtung ist ein Nachladen der Magazin-, trommel nur von oben bzw. von unten möglich. Außerdem sind die Nachladewege verhältnismäßig groß. . , .
. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine zum Einbau in niedrige,. allseitig gepanzerte und ABC-Waffen-geschützte Fahrzeuge geeignete Zubringvorrichtung für eine Abschußvorrichtung für Flugkörper mit Rückstoßantrieb zu schaffen, die bei kurzen Nach-i ladewegen für die magazinierten Flugkörper bzw. die einen Flugkörper beinhaltenden Abschußrohre einfach ausgebildet ist, eine optimale Ausnutzung und Zugänglichkeit für das Bedienungspersonal des im Fahrzeug vorhandenen Raumes, eine leichte Handhabung sowie eine jeweils exakte Zuordnung der Flugkörper; in bezug auf die Aufnahmeorgane der Abschußvorrichtung gewährleistet. .
Bei einer Zubringvorrichtung in Form einer im Inneren eines gepanzerten Fahrzeuges drehbar angeordneten Magazintrommel der; eingangs erwähnten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die horizontale Trägerplatte am unteren Ende der.;Magazintrommel hydraulisch betätigbare Gelenke aufweist, die jeweils einen Flugkörper bzw. ein Abschußrohr über einen Teil seiner Länge teilweise; umfassende, um eine zur Fiügkörperachse parallele Drehachse der.Gelenke,gegensinnig schwenkbare Halteklauen,,tragen,.' und' daß 'die Trägerplatte ferner an ihrem äußeren Randbereich mit einem Kreisring versehen ist, in dem teilförmige/zur Drehachse;., der Magazintrommel parallele Ausnehmungen angeordnet sind, die sich jeweils gegenüber am Flugkörper. bzw.-; am. Abschußrohr, angeordneten .Aufnahmemitteln befinden:'.^^ U; ^i !c?,-^' ^; ,c .-r Bßi einer solchen Zubringvorrichtühg sind also die Wege, um die die magazinierten Flugkörper bzw. Abschußrohre an die Abschüßvorrichtung.herangeführt werden müssen, ohne Zwischenschaltung einer Lade-Vorrichtung auf "eine sich- automatisch vollziehende Drehbewegung der Magazintrornrhel reduziert. Nach
der Entnahme eines Flugkörpers oder eines Abschußrohres aus der Magazintrommel durch die Abschußvorrichtung wird durch ein schrittweises Weiterdrehen der Magazintrommel ferner dafür gesorgt, daß der Abschußvorrichtung unmittelbar nach jeder Entnahme wieder ein Flugkörper zugeordnet ist, während sich der leergewordene Magazinplatz in Reichweite des Schützen befindet und sogleich wieder aus einem mitgeführten Vorrat an Flugkörpern aufgefüllt werden kann. Da diese Art der Ausbildung der Zubringvorrichtung besonders raumsparend ist, wird es somit auch ermöglicht, eine, größere Anzahl, von Flugkörpern für den Nachladevorgang der Abschußvorrichtung bereitzuhalten. Dazu können im Fahrzeuginneren, vorzugsweise in Fahrtrichtung des Fahrzeuges gesehen, hinter der Magazintrommel weitere Flugkörper stehend gelagert werden. Sind zwei 'Abschußvorrichtungen mit den zugehörigen'Zubringvorrichtungen vorgesehen, so kann ein einziger Ladeschütze zwei Zubringvorrichtungen bedienen. Der .Nachladevorgang wird ihm zusätzlich dadurch erleichtert, daß sich, durch die Folgeschaltüng gesteuert, die an den Gelenken angeordneten Halteklauen gegensinnig öffnen; der Ladeschütze .braucht also Ie- : diglich die auf die Trägerplatte aufgesetzten Flugkörper bzw. Abschußrohre mit ihren beispielsweise als Zapfen ausgebildeten Aufnahmemitteln in die parallelen'Ausnehmungen des Kreisringes der Trägerplatte ungefähr auszurichten. Durch das Schließen der Halteklauen wird dann der Flugkörper bzw. das Abschußrohr in der jetzt justierten Lage arretiert.
Weiterhin gestattet es die Ausbildung der Zubringvorrichtung gemäß der Erfindung, den Platz im Inneren des gepanzerten Fahrzeuges optimal zu nutzen, ohne dabei dem Bedienungspersonal die Zugänglichkeit zu im Ernstfall lebensnotwendigen Aggregaten zunehmen.
Die Erfindung ist an Hand der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung näher I erläutert, auf der ein Ausführungsbeispiel mehr oder minder schematisch dargestellt ist. ...;...'.
Im einzelnen zeigt ..-'.',, 1 : . .
Fig. L einen Längsschnitt durch einen Laderaum eines nur teilweise dargestellten, allseitig gepanzerten Fahrzeuges mit einer Zubringvorrichtung gemäß der Erfindung, V.",...' ..... L :.'.-,
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Zubringvorrichtung
Obwohl die Lage der in einem in F i g. 1 und 2 nur teilweise dargestellten, allseitig gepanzerten Fahrzüg 1 gelagerten Flügkörper in Anpassung an die jeweiligen Fahrzeugverhältnisse verschieden sein kann, wird bei dein zu beschreibenden Ausführungsbeispiel von einer senkrechten Lagerung der Flugkörper ausgegangen. v ^i ::; ';. ,':,, .. .,].:,-■■: ;". '^.^-sXT. Vi.;.;..' V." ■ "'\
In einem sogenannten Kampfraum 2 des Fahrzeuges 1 sind in Anlehnung an bekannte. Ausbildungen zwei Abschußvorrichtungen 3 und 3' nebeneinander angeordnet! Jeder der nach.Fig. 2, rechts und links der.?gedachten.Fahrzeuglähgsächse'liegenden Abschußvprrichturig ist: eine . als Magäzintromniel 5, 6 ausgebildete J Zubringvorrichtung" zugeordnet.', Jede Zubringvorrichtung ist mit Hilfe einer Lägerriabe 8, die von auf dem Fahrzeugboden 9 befestigten Konsolen 10 gehalten sind und Radialkugellager 11 tragen, ■ drehbar gelagert und weist nahe dem. Fahrzeugboden 9 .: eine . horizontal angeordnete, ' kreisförmige Trägerplatte 12 auf. Auf dieser Trägerplatte stehen
im vorliegenden Falle acht (vgl. F i g. 2) Flugkörper 13, die sich auch in als Verpackung dienenden Abschußrohren 14 befinden können. Sie sind mit ihren Längsachsen parallel zur senkrechten Drehachse der Zubringvorrichtung und kreisförmig um diese angeordnet und werden von Halteklauen 15 in ihrer senkrechten Lage gehalten. Die Halteklauen 15 sind um auf der Trägerplatte 12 befestigte, hydraulisch betätigbare Gelenke 16 drehbar gelagert. Über eine hier nicht dargestellte Folgeschaltung werden die Halteklauen beim Ein- und Ausbringen der Flugkörper geöffnet.
Zur Lagezentrierung der Flugkörper bzw. der Abschußrohre in der Zubringvorrichtung sind Ausnehmungen 18 in einem auf der Trägerplatte 12 befindlichen Kreisring 19 vorgesehen, in die die in der Drauf-; sieht keilförmigen Nasen 20 der Flugkörper bzw. der! Äbschußrohre einbringbar sind. Die Flugkörper bzw.! Abschußrohre weisen außer der keilförmigen Nase 20 ' noch eine nutartige Aussparung 21 auf, die der axialen Ausrichtung des Flugkörpers in der noch zu beschreibenden Abschußvorrichtung 3 dient.
Am' freien Ende der Lagernaben befindet sich ein über die hier nicht dargestellte, an sich bekannte Folgeschaltung gesteuerter hydraulischer Drehmotor 22. Der Drehmotor treibt in hier nicht dargestellter Weise die Zübringvorrichtung schrittweise an. Jeder Schritt, umfaßt hierbei mindestens drei Flugkörper 13. ,Die Abschußvorrichtungen3 und 3' (vgl. Fig. 1) bestehen jeweils aus einem in im Fahrzeug 1 senkrecht angeordneten Schienen 23 laufenden Aufzugwagen 24, der durch hier nicht näher beschriebene, von der schon genannten Folgeschaltung gesteuerte Antriebsmittel auf und ab bewegbar ist. Der Aufzugwagen trägt eine hydraulisch betätigbare Schwenkvorrichtung 28, die vermittels eines ebenfalls hydraulisch betätigten Drehgelenkes 29 mit dem Aufzugwagen verbunden 1st. Die Schwenkvorrichtung weist zwei klammerartige Halteklauen 31 und 32 auf, \ von^ denen die Halteklaue 32 um die bei in Lade- W stellung eingefahrener Abschußvorrichtung senkrechte Lagerachse 33 durch einen hydraulischen; Drehmotor 34 schwenkbar ist. Die Aus- und Einfahrbewegüng der \ Abschußvorrichtung sowie die Schwenkbewegung der Halteklaue 32 ist durch die genannte Folgeschaltung steuerbar. Die Halteklauen 31 und 32 sind der Querschnittsform der Flugkörper bzw. der Abschußrohre angepaßt. Sie besitzen an ihren Innenflächen nicht dargestellte Druckstücke zur Aufnahme und ein mit der Aussparung 21 korrespondierendes Zentrierstück zur Ausrichtung der Flugkör- ; per bzw. Abschußrohre; . . : ι
:; Die^^'Druckstucke und'Zentriermittel der Halte- i klauen .'der, in:; der Lädestellung befindlichen Abschußvorrichtung wirken, wie aus Fig. 2 zu ersehen ist, mit dem in_ Fahrtrichtung des Fahrzeuges vorn in der.;Zübringvorrichtung stehenden Flugkörper bz\y.'J mit,dessen Abschußrohr zusammen, und zwar im. ungefähren Bereich ihres Schwerpunktes. Die Halteklaüen' umfassen dabei den Flugkörper bzw. : das Abschußrohr und drücken mit ihren Druckstücken auf die Außenwand und die. keilförmige Nase : des Flugkörpers bzw. des Abschüßrohres, so daß eine ■ kraftschlüssige Verriegelung entsteht, nachdem eine axiale Ausrichtung der Flugkörper bzw. der Abschuß- 65! rohre in der Abschußvorrichtung durch ein Zentrierstück erreicht wurde. ■.-■·.-,
Über der Ladestelle befindet sich in der Panzerdeckung 42 eine von einem Lukendeckel 43 ABC-waffen- und tauchsicher abgedeckte schlitzförmige Luke, 44, die durch die genannte Folgeschaltung freilegbar ist.
Schließlich sind in dem in Fahrtrichtung des Fahrzeuges hinter den Zubringvorrichtungen liegenden Raum (vgl. Fig. 2) links und rechts der Fahrzeuglängsachse eine Anzahl, hier je neun, Flugkörper bzw! Flugkörper enthaltende Abschußrohre stehend gelagert. Ein auf dem Fahrzeugboden angebrachtes, magazinartiges Raster 45 erleichtert die Aufnahme der Flugkörper bzw. der Abschußrohre an ihrem ■Lagerplatz. Es verhindert ferner ein seitliches Wegrutschen der an ihrem oberen Ende mit Schnellverschlüssen 46 gegen Boden und Oberwand des Fahrzeuges elastisch verspannten-Flugkörper.· In dem von den Flugkörpern bzw. Abschußrohren nicht eingenommenen Raum hinter den Zubringvbrrichtungen 5 und'6 ist Platz für einen Ladeschützeh, dessen Aufgabe es ist, die Zubringvorrichtungen aufzufüllen.
Die Wirkungsweise der vorstehend beschriebenen Zubringvorrichtung ist folgende: , ; ;
Ist beispielsweise die Abseilvorrichtung 3' mit einem Flugkörper 13 bzw. einem Abschußrohr 14 mit einem darin gehaltenen Flugkörper in die Abschuß-. stellung 4 ausgefahren, so wird .unter der Steuerung der nicht dargestellten Folgeschaltuhg die Zubringvorrichtung 6 um einen." mehrere Flugkörper einschließenden Schritt im Uhrzeigersinn weitergedreht. Ein· Flugkörper bzw. Abschußrohr befindet sich jetzt wieder in Bereitschaftsstellung, während die Ladestelle der Zubringyorrichtung, aus der der Flugkörper entnommen wurde, sich nunmehr dem Ladeschützen gegenüber befindet, und somit der Lädeschütze ein neues Abschußrohr aufsetzen kann, das mit Hilfe der Halteklauen 15 arretierbar ist.
Nach dem Abschuß des ausgefahrenen Flugkörpers und Abwurf des Abschußrohres wird unter der Steuerung der Folgeschaltung die Abschußvorrichtung in die in-Fig. 1 strichpunktiert angedeutete senkrechte Lage geschwenkt und wieder eingefahren. Die beim Abwurf des Abschußrohres geöffnete Halteklaue 32.und die Halteklaue 31 werden dabei über das nunmehr auf der Trägerplatte 12 der Zubringvorrichtung in der Ladestellung befindliche Abschußröhr bewegt. Sobald die Abschabvorrichtung ihre tiefste Stellung erreicht hat, wird über den Drehmotor 34, der von einem nicht dargestellten, mit der genannten Folgeschaltung verbundenen Endschalter auslösbar ist, die Halteklaue 32 in eirieVerriegelungsstellung zurückbewegt und gleichzeitig die Halteklauen 15 der" Trägerplatte 12 geöffnet. Damit ist ein neues Abschußrohr bzw. ein neuer Flugkörper mit der Abschußvorrichtung verbunden und kann von dieser in die Abschußstellung bewegt werden:; Selbstverständlich werden bei der Verriegelung auch die hier nicht dargestellten elektrischen Signalverbindunr gen zwischen Abschußvorrichtung und Abschußrohr bzw. Flugkörper hergestellt und die das Ausfahren der Abschußvorrichtung ermöglichende Luke 44^ geöffnet und geschlossen. v - % :; :; 1^ : ;ϊ"^f: °
Da zwei Zubringvorrichtungen und die dazugehörenden Äbschußvorrichtungen vorgesehen sind, kann während des ferngelenkten Fluges eines ersten Flugkörpers ein zweiter Flugkörper in der schon bechriebenen Weise startklar gemacht werden.
Wie aus Vorstehendem ersichtlich, kann eine Anzahl — im vorliegenden Fall acht — Flugkörper aus
der Zubringvorrichtung ohne die Hilfe eines Ladeschützen durch die Abschußvorrichtung mit kurzen Ladezeiten entnommen und abgefeuert werden. Bei Anordnung von zwei wechselweise ausfahrbaren Abschuß vorrichtungen, von denen sich eine immer in Abschußstellung befinden kann, sind sechzehn Flugkörper in die Abschußvorrichtungen automatisch nachladbar. Durch den mindestens drei Flugkörper einschließenden Nachladeschritt der Zubringyorrich-
tungen hat ein Ladeschütze die Möglichkeit, mit geringem Arbeitsaufwand und kleinen Nachladewegen Flugkörper in die Zubringvorrichtung nachzuladen bzw. kann der iienkschütze in Gefechtspausen das S Auffüllen der Trommeln übernehmen, so daß ein besonderer Ladeschütze überflüssig wird. Der für einen Ladeschützen erforderliche Raum kann dann zusätzlich der Aufnahme von weiteren Flugkörpern dienen. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 607/436

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Zubringvorrichtung in Form einer im Inneren eines gepanzerten Fahrzeuges drehbar angeordneten, mit einer horizontalen Trägerplatte versehenen Magazintrommel für eine Abschußvorrichtung, die unter der Steuerung einer Folgeschaltung in der Magazintrommel mit senkrechter Achse gelagerte Flugkörper selbsttätig ergreift und in Richtung der Flugkörperlängsachse aus der Panzerdeckung ausführt und dort in eine Abschußlage schwenkt, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Trägerplatte (12) am unteren Ende der Magazintrommel (5, 6) hydraulisch betätigbare Gelenke (16) aufweist, die jeweils einen Flugkörper (13) bzw. ein Abschußrohr (14) über einen Teil seiner Länge teilweise umfassende, um eine zur Flugkörperachse parallele Drehachse der Gelenke (16) gegensinnig schwenkbare Halteklauen (15) tragen, und daß . die Trägerplatte (12) ferner an ihrem äußeren Randbereich mit einem Kreisring (19) versehen ist, in dem keilförmige, zur Drehachse der Magazintrommel (5, 6) parallele Ausnehmungen (18) angeordnet sind, die sich jeweils gegenüber am Flugkörper (13) bzw. am Abschußrohr (14) angeordneten Aufnahmemitteln (20) befinden. ■
DE19661578069 1966-03-11 1966-03-11 Zubringvorrichtung in Form einer im Inneren eines gepanzerten Fahrzeuges drehbar angeordneten Magazintrommel für eine Abschußvorrichtung für Flugkörper mit Rückstoßantrieb Expired DE1578069C3 (de)

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DEB0086156 1966-03-11

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DE1578069A1 DE1578069A1 (de) 1971-01-14
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