CH636435A5 - Vorrichtung fuer die munitionszufuhr zu einem scheitellafettierten geschuetz. - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für die tierten Geschütz und der erfindungsgemässen Vorrichtung in Munitionszufuhr von einem unterhalb einer um eine vertikale 55 zwei verschiedenen Stellungen des Aufzugs,
Achse drehbaren Plattform befindlichen Magazin zu einem auf Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1 mit der Plattform angebrachten scheitellafettierten Geschütz mit einer abgewandelten Patronenhalterausführungsform und Elévation Null unter Verwendung eines Aufzugs und rohrförmi- Fig. 3 zeigt einen Patronenaufnehmer in grösserem Massgen Halterungen für die Patronen, insbesondere für gepanzerte stab, im Längsschnitt.
Fahrzeuge. 60 Auf einer in einer Panzerdeckung (Fahrzeug oder Bunker)
Bei als Waffenträger dienenden gepanzerten Fahrzeugen um eine vertikale Achse drehbaren Plattform 1 befindet sich ein besteht die Forderang, diese Fahrzeuge möglichst klein zu bau- scheitellafettiertes höhenrichtbares Geschütz 2 in Elévation en, um wenig Angriffsfläche zu bieten. Andererseits soll aber Null. Unterhalb vom Bodenstück 3 dieses Geschützes 2 ist an trotz des hierdurch entstehenden geringen Farhzeuginnenraums der Unterseite der Plattform 1 ein Munitionsaufzug 4 mit einem neben der Besatzung und den Antriebseinrichtungen der Muni- 65 rohrförmigen Patronenaufnehmer 5 fest angeordnet, dessen tionsvorrat unter Panzerschutz und möglichst tief im Fahrzeug Längsachse sich in der Vertikalebene der Seelenachse des Geuntergebracht sein. Dabei treten, wenn es sich um dünnwandige schützrohrs 6 erstreckt (Fig. 1). Ausserdem ist an der Plattformund daher stossempfindliche Patronen oder um solche handelt, Unterseite ein Munitionsmagazin 7 befestigt, in dem Patronen 8
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senkrecht stehend gelagert sind und mittels einer an sich bekannten Folgeschaltung nacheinander in eine Bereitstellung unter dem Aufzug bewegt werden. Jede so bereitgestellte Patrone 8 wird, eventuell mittels einer nicht näher bezeichneten Hubeinheit, aus dem Magazin 7 entnommen und in den rohrförmigen Patronenaufnehmer 5 eingeführt, der sowohl eine Zentrierung 9 als auch einen Halter 10 für die Patrone 8 besitzt. Anschliessend wird der Patronenaufnehmer 5 mit der darin befindlichen Patrone aufwärts bewebt durch eine kurzzeitig freigegebene, mittels eines an sich bekannten schwenkbaren Deckels 11 abdeckbare Öffnung 12 in der Plattform 1 bis in eine über die Plattform 1 befindliche Stellung. Der Patronenaufnehmer 5 ist hierbei an einem nach oben abgewinkelten, gabelförmigen Tragarm 13 des beispielsweise hydraulisch betätigten Aufzugs 4 gelagert und über eine ebenfalls hydraulische Schwenkeinrichtung 14 mit diesem verbunden. Damit der gabelförmige Tragarm 13 bei seinen Auf- und Abwärtsbewegungen exakt geführt wird, kann dieser an seinem der Gabel abgewandten Ende mit entsprechenden Elementen, wie z.B. in Rohren 15 geführten Stangen 16, versehen sein. Sobald der Aufzug 4 seine oberste, durch einen an der Plattformunterseite befindlichen Anschlag 17 begrenzte, in Fig. 1 strichpunktierte angedeutete Stellung erreicht hat, wird der rohrförmige Patronenaufnehmer 5 mittels der schwenkeinrichtung 14 in die Ladestellung geschwenkt, in der seine Längsachse mit der verlängerten Seelenachse des Geschützrohrs 6 übereinstimmt. Während der Aufwärtsbewegung des Patronenaufnehmers 5 oder bei seinem Einschwenken in die Ladestellung wird das Magazin 7 unter der Steuerung der Folgeschaltung im oder entgegen dem Uhrzeigersinn weitergedreht, so dass sich die nächste Patrone in Bereitstellung befindet für die Beschickung im Patronenaufnehmer. Sobald der rohrförmige Patronenaufnehmer 5 seine Ladestellung erreicht hat und dabei gegen einen nicht näher bezeichneten Anschlag am Bo- . denstück 3 des Geschützes 2 anliegt, wird ein sich in einer Längsaussparung 18 des Patronenaufnehmers 5 befindender Ansetzer 19 durch hier nicht beschriebene, von der schon genannten Folgeschaltung gesteuerte Antriebsmittel bewegt und die Patrone aus dem jetzt als Laderohr dienenden Patronenaufnehmer in das Bodenstück 3 des Geschützes 2 geschoben. Anschliessend wird der Ansetzer 19 in seine Ausgangsstellung in den Patronenaufnehmer 5 zurückbewegt. Nachdem der Patronenaufnehmer 5 wieder in vertikale Stellung geschwenkt ist und sich in Abwärts- oder erneuter Aufwärtsbewegung befindet,
wird die Hülse 20 der abgefeuerten Patrone ausgestossen. Da der Bodenflansch 21 der Patrone 8 einen grösseren Durchmesser als die Hülse 20 und das Geschoss besitzt, sind für die Zen10
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trierung und Führung der Patrone, damit sie nicht schräg im Patronenaufnehmer angeordnet ist, mindestens drei in die lichte Weite des rohrförmigen Patronenaufnehmers 5 hineinragende gleichmässig verteilte und die Patrone federnd abstützende Elemente 22 vorgesehen. Diese Elemente 22 stützen die Patrone 8 etwa im Bereich ihres Schwerpunkts, vorzugsweise aber im Übergangsbereich vom Geschoss zur konischen Hülsenschulter ab, wie in Fig. 3 dargestellt. Für die Vorwärtsbewegung der Patrone 8 im Patronenaufnehmer 5 zum Einstossen in das Bodenstück 3 des Geschützes ist es allerdings notwendig, dass die Elemente 22 so weit zurückbewegbar sind, dass der Bodenflansch 21 der Patrone sich ungehindert vorbeibewegen kann. Bei der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführung bestehen die die Radiusdifferenz zwischen Patrone 8 und lichter Weite des rohrförmigen Patronenaufnehmers 5 ausgleichenden Elemente 22 aus je einer mit einem Schwenkhebel versehenen Zentrierrolle. Die so im Patronenaufnehmer 5 zentrierte Patrone 8 wird während des Transports und insbesondere beim Kippen in die Ladestellung durch den Halter 10 fixiert, der gemäss Fig. 3 aus einem auslenkbaren Arm, wie beispielsweise eine Blattfeder, mit einer am freien Ende befindlichen, den Bodenflansch 21 der Patrone hintergreifenden Nase 24 besteht. Diese unter Federdruck stehende Nase 24 ragt in Ruhestellung auch in die lichte Weite des rohrförmigen Patronenaufnehmers 5 hinein und wird unter dem Einfluss der in den Patronenaufnehmer einschiebbaren Patrone 8 in ihre geöffnete Lage gedrückt. Hierbei gleitet die Patronenhülse 20 an der Nase 24 entlang, bis diese hinter den Bodenflansch 21 der Patrone 8 greift und dadurch ihre Betriebsstellung erreicht hat.
Der in Fig. 1 und 3 dargestellte Halter für die Patrone 8 im Patronenaufnehmer 5 kann entfallen, wenn die Nase 23 des im Patronenaufnehmer befindlichen Ansetzers 19 als Halter entsprechend Fig. 2 ausgebildet ist.
Für die Beschickung des Patronenaufnehmers 5 wird die Nase 23 des Ansetzers 19 unter dem Einfluss der Folgeschaltung kurzzeitig aus der lichten Weite des Patronenaufnehmers 5 und wieder zurückbewegt. Um einen möglichst geringen Abstand zwischen dem Magazin 7 und der Plattform 1 zu erreichen, ist der rohrförmige Patronenaufnehmer 5 an seinem als Patronenaufnahme dienenden Ende mit gegenüberliegenden Aussparungen 25 versehen, die den in Schiessrichtung vorderen Teil der Patrone entsprechen. Hierdurch ist es möglich, dass trotz teilweisen Übergreifens der Patronenlänge durch den Patronenaufnehmer 5 die sich stehend im Magazin befindenden Patronen 8 beim Drehen des Magazins ungehindert quer durch den Patronenaufnehmer 5 bewegen können.
2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Vorrichtung für die Munitionszufuhr von einem unterhalb stehen, bei Transport vom Magazin zum Geschütz besondere einer um eine vertikale Achse drehbaren Plattform (1) befindli- Probleme auf, weil hierfür eine die Patronen schonende Förde-chen Magazin (7) zu einem auf der Plattform gebrachten schei- rang erforderlich ist.
tellafettierten Geschütz (2) mit Elévation Null unter Verwen- s Es ist eine Munitionszufuhreinrichtung, bestehend aus ei-dung eines Aufzuges (4) und rohrförmigen Halterungen (5) für nem Geschossaufzug mit einem an seinem oberen Ende befind-die Patronen (8), insbesondere für gepanzerte Fahrzeuge, liehen vertikal dreh- und horizontal schwenkbaren Munitions-
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzug (4) an der Plattform- aufnehmer mit rohrförmigen Halterungen bekannt, bei der des Unterseite befestigt ist und einen rohrförmigen Patronenaufneh- Geschoss vom Aufzug in den Munitionsaufnehmer und von dort mer (5) besitzt, der eine in seine lichte Weite hineinragende, io in einen aus einem in Längsrichtung aufgeschützten Rohr beste-unter Federdruck stehende Patronenzentrierung (9) und einen henden Lader überführt wird, von wo es mittels einer zusätzli-ebenfalls unter Federdruck stehenden, senkrecht zur Patronen- chen Vorrichtung in das Geschützrohr eingeschoben wird (DT-aufnehmerlängsachse bewegbaren Halter (10) für die Patrone PS 634 474). Nachteilig bei dieser bekannten Ausführung ist, (3) aufweist und mit dem die senkrecht zur Seelenachse des dass das Geschoss auf dem Transportweg vom Aufzug bis zum
Geschützrohrs (6) im ebenfalls mit der Plattformunterseite fest Einschieben in das Geschützrohr mehrere Übergabestationen verbundenen Magazin (7) befindlichen Patronen bis oberhalb passieren muss und dadurch ein erhöhter Zeitaufwand entsteht, der Plattform (1) anhebbar und dort in eine mit der Bohrung der den in der modernen Waffentechnik gesteigerten Anforde-des Geschützrohrs koaxiale Lage schwenkbar sind, wobei der rangen hinsichtlich einer raschen Schussfolge nicht mehr ge-Patronenaufnehmer (5) gleichzeitig als Laderohr dient, in dem recht wird. Ausserdem wird durch die fest auf der Plattform ein Ansetzer (19) integriert ist. 20 angeordneten Munitionsaufnehmer und Lader sowie der Ein-
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn- Schubvorrichtung die Silhouette der Fahrzeuges vergrössert, zeichnet, dass die Patronenzentrierung (9) im Patronenaufneh- wodurch dieses leichter zu erkennen ist.
mer (5) aus mindestens drei gleichmässig über die lichte Weite Der Erfindimg liegt die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung des Patronenaufnehmers (5) verteilt angeordneten Elementen der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der ein schneller (22), wie Klinken oder Rollen besteht, die in der dem Patronen- 25 Transport auf einfache und betriebssichere Weise möglich ist, ausgang zugewandten Hälfte des Patronenaufnehmers (5) ange- der unabhängig von der Azimutstellung des Geschützes durchordnet sind und für die Patronenhülse (20) beim Durchschieben führbar ist, und welche Vorrichtung keine festen Aufbauten auf der Patrone (8) gleichzeitig als Führung dienen, dem Boden- der drehbaren Plattform erfordert.
flansch (21) der Patrone aber freien Durchgang gestatten. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass
3. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch 30 der Aufzug an der Plattformunterseite befestigt ist und einen gekennzeichnet, dass der Patronenhalter (10) im Patronenauf- rohrförmigen Patronenaufnehmer besitzt, der eine in seine nehmer (5) aus einem auslenkbaren Arm, z.B. Blattfeder, mit leichte Weite hineinragende, unter Federdruck stehende Patro-einer an seinem freien Ende befindlichen, den Bodenflansch , nenzentrierung und mindestens einen ebenfalls unter Feder-(21) der Patrone (8) hintergreifenden Nase (24) besteht, wel- druck stehenden, senkrecht zur Patronenaufnehmerlängsachse eher Arm unter dem Einfluss der in den Patronenaufnehmer (5) 35 bewegbaren Halter für die Patrone aufweist und mit dem die einschiebbaren Patrone (8) in seine geöffnete Lage bewegbar senkrecht zur Seelenachse des Geschützrohrs im ebenfalls mit sowie nach dem Einschiebvorgang selbsttätig in seine Ausgangs- der Plattformunterseite fest verbundenen Magazin befindlichen Stellung zürückbewegbar ist und am für die Patronenaufnahme Patronen bis oberhalb der Plattform anhebbar und dort in eine dienenden Ende des Patronenaufnehmers (5) angeordnet ist. mit der Bohrung des Geschützrohrs koaxiale Lage schwenkbar
4. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 1 und 2, dadurch40 sind, wobei der Patronenaufnehmer gleichzeitig als Laderohr gekennzeichnet, dass als Patronenhalter (10) die Nase (23) des dient, in dem ein Ansetzer integriert ist.
im Patronenaufnehmer (5) befindlichen Ansetzers (19) dient, Die Munitionszufuhrvorrichtung als in sich geschlossene wobei die Nase (23) für die Beschickung des Patronenaufneh- Einheit hat den Vorteil, dass sie für sich allein funktionsfähig ist mers (5) unter dem Einfluss der Folgesteuerung aus der lichten und nachträglich in gepanzerte Fahrzeuge, ohne nennenswerte Weite des Patronenaufnehmers (5) bewegbar ist. 45 Umrüstungen eingebaut werden kann. Weiterhin werden durch
5. Vorrichtung nach den Patentansprüchen 1 bis 4, dadurch die Ausbildung dieser Zufuhrvorrichtung die Wege, um die die gekennzeichnet, dass der Patronenaufnehmer (5) an seinem als Geschosse zum Geschütz transportiert werden müssen, ohne Patronenaufnahme dienenden Ende, diametral gegenüberlie- Zwischenschaltung einer gesonderten Ladeeinrichtung redu-gend, dem in Schiessrichtung vorderen Patronenteil entspre- ziert.
chende Aussparungen (25) aufweist. 50
Nachfolgend wird anhand der schematischen Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine drehbare Plattform mit einem scheitellafet-
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased | ||
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