-
Das
technische Gebiet der vorliegenden Erfindung betrifft Systeme zum
Beladen einer auf einem Schiff montierten Waffe, wie sie im Dokument US-2403882
beschrieben werden.
-
Die
auf einem Schiff montierten Waffen weisen eine Schusskadenz auf,
die mit der Handhabung der Projektile und der verknüpften Ladungen
kompatibel ist. Das Kaliber ist im Allgemeinen sehr groß und die
Handhabungsmittel sind in der Nähe
der Waffe angeordnet. Wenn Munitionen, die aus zwei Lasten bestehen,
gehandhabt werden, das heißt
ein Projektil und eine getrennte Ladung, wird es schwierig, deren Handhabung
zu leiten, um die Waffe zu beschicken. Dieses Problem wird noch
größer, wenn
die Ladung von Modulen mit unterschiedlicher Heftigkeit gebildet wird.
Andererseits ist die Sicherheit auf einem Schiff nicht mit dem Vorhandensein
von sehr großen
Mengen von Treibladungen in der Nähe der Waffe verträglich. Es
muss daher ein Teil des Schiffes, wo diese Ladungen gelagert werden,
vom Arbeitsfeld der Bedienmannschaft isoliert und ein abgesicherter Transport
vorgesehen werden.
-
Die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein System zum Beladen
einer Waffe, die an einem isolierten Ort, wie einem Schiff, vorhanden
ist, bereitzustellen, das ein hohes Niveau an Sicherheit bietet.
-
Gegenstand
der Erfindung ist somit ein Verfahren zum automatischen Beladen
einer Waffe mit großem
Kaliber, die auf einem Schiff montiert ist, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass es die folgenden Schritte umfasst:
- – die Waffe
wird durch verschiedene Zonen, die mit Trennbarrieren ausgerüstet sind,
vom Lagermagazin isoliert,
- – die
Projektile und die Ladungen werden in Behältern angeordnet, die deren
Schutz der Handhabungssicherheit gewährleisten, und
- – es
werden Mittel zum Transportieren der vollen und leeren Behälter von
einer Zone zur anderen vorgesehen.
-
Gemäss einer
Ausführungsform
werden wenigstens drei verschiedene Zonen vorgesehen, eine erste
Zone, in der das Magazin mit Projektilen und Ladungen beschickt
wird, die dann in Behälter
eingebracht werden, eine zweite Zwischen-Zone, in der ein Transport
der Behälter
vorgenommen wird, und eine dritte Zone, in der die Waffe von den
Behälter
aus beschickt wird, wobei die drei Zonen physisch voneinander getrennt
sind.
-
Gemäss einer
weiteren Ausführung
sind die drei Zonen senkrecht angeordnet.
-
Gegenstand
der Erfindung ist ebenfalls ein System zum automatischen Beladen
einer Waffe mit großem
Kaliber, die auf einem Schiff montiert ist und Munition verschließt, die
aus Ladungen und Projektilen gebildet wird, das dadurch gekennzeichnet
ist, dass es Mittel umfasst, die es erlauben, wenigstens drei verschiedene
Zonen für
den Umlauf von Munitionen zu definieren, eine erste Zone zum Aufnehmen von
Ladungen und Projektilen und zu deren Einbringen in Behälter, die
deren Schutz der Handhabungssicherheit gewährleisten, eine zweite Zone
zum Transportieren dieser Behälter
in ein Zwischen-Magazin, das zwischen der Waffe und der ersten Zone angeordnet
ist, und eine dritte Zone zum eigentlichen Beladen der Waffe mit
Hilfe der Projektile und Ladungen, wobei die ganzen Zonen durch
Wände voneinander
isoliert sind, die widerstandsfähig
sind und Durchgangs-Luken definieren, und dass es Mittel zum Transportieren
der Behälter
von der ersten Zone bis zum Turm und dann der Projektile und der
Ladungen in die Waffe umfasst.
-
Gemäss einer
Ausführung
sind die Magazine zum Aufnehmen der Ladungen und der Projektile
in der ersten Zone angeordnet, um mit ersten und zweiten Mitteln
zum Transportieren in die erste Zone zusammen zu wirken.
-
Gemäss einer
weiteren Ausführung
werden die Magazine von einer Einfassung gebildet, die Aufnahmen
definiert, in denen die Ladungen und Projektile angeordnet werden,
und umfassen zweite Mittel zum Transportieren der Ladungen und Projektile
in einzelne Behälter.
-
Gemäss noch
einer weiteren Ausführung wird
das zweite Mittel zum Transportieren der Ladungen von einem Kamm
gebildet, der mit Greifmitteln versehen ist und in das Innere des
Magazins eindringt, um Ladungsmodule in einen Transportbehälter zu überführen.
-
Gemäss noch
einer weiteren Ausführung wird
das zweite Mittel zum Transportieren von Projektilen von einem Stiel
gebildet, der jedes Projektil in einen Transportbehälter überführt.
-
Gemäss noch
einer weiteren Ausführung wird
das erste Transportmittel, das in der ersten Zone angeordnet ist,
von wenigstens einer Endloskette gebildet, welche die Behälter mit
Ladungen und Projektilen zwischen einer Ausgangsposition zur Beladung an
einem Ende und einer Endposition an einem anderen Ende antreibt.
-
Vorteilhafterweise
ist die Endloskette an einem Gestell montiert, das die Antriebsmittel
der Endloskette trägt,
wobei das Gestell mit einem dritten Mittel zum Transportieren der
Behälter
mit Ladungen und Projektilen zwischen der Endposition auf der Endloskette
und einem in der zweiten Zone angeordneten Zwischen-Magazin ausgerüstet ist.
-
Gemäss noch
einer Ausführung
wird das dritte Transportmittel aus mindestens einem Knopf gebildet,
der die Verschiebung der vollen Behälter, welche die Ladungen und
Projektile einschließen,
und der leeren Behälter
gewährleisten,
und zwischen einer Ruheposition und einer ausgefahrenen Position
beweglich ist.
-
Vorteilhafterweise
ist zwischen dem Zwischen-Magazin und der ersten Zone eine Luke
eingefügt,
deren öffnen
durch die Betätigung
des Knopfs gesteuert wird.
-
Vorteilhafterweise
gewährleistet
noch ein viertes Transportmittel, das in dem Turm integriert ist, das
Anheben der mit Ladungen und Projektilen vollen Behälter im
Zwischen-Magazin zum Mittel zum eigentlichen Beladen der Waffe und
das Berführen
der leeren Behälter
zum Zwischen-Magazin.
-
Gemäss noch
einer Ausführung
wird das Mittel zum Beladen der Waffe von einem Wagen gebildet,
der eine in Bezug auf den Wagen bewegliche Trommel trägt, wobei
der Wagen am Platz in Bezug auf eine fest mit dem Turm verbundenen
Struktur C zwischen einer Beschickungs-Position, in der die Trommel
volle Behälter
aufnimmt, und einer Position zur Verdrängung der Projektile und Ladungen
in die Waffe beweglich ist.
-
Vorteilhafterweise
ist der Wagen drehfest in horizontaler Richtung mit dem die Waffe
tragenden Turm verbunden.
-
Die
Transportmittel definieren vier Ströme von Behältern, einen Strom von mit
Projektilen vollen Behältern
und einen Strom von mit Ladungen vollen Behältern, die vom Magazin zur
Waffe geleitet werden, und ein Strom von mit Projektilen leeren Behältern und
ein Strom von mit Ladungen leeren Behältern, die von der Waffe zum
Magazin geleitet werden.
-
Ein
erster Vorteil des Verfahrens und des Systems Gemäss der Erfindung
besteht in der Tatsache, dass die Waffe in automatischer Weise ohne Eingriff
einer Bedienperson beschickt werden kann.
-
Ein
weiterer Vorteil liegt darin, dass wegen des gleichzeitigen Transportes
des Projektils und der Ladung, die zum Abfeuern dieses Projektils
dient, eine große
Schusskadenz erzielt werden kann.
-
Ein
weiterer Vorteil besteht in der Sicherheit, die durch die Isolierung
in voneinander isolierte Sektoren oder Zonen erbracht wird.
-
Ein
weiterer Vorteil besteht noch in der Verfügbarkeit einer Reserve von
Projektilen und Ladungen in unmittelbarer Nähe des Turms, die eine große Reaktivität und die
Fähigkeit,
schnell das Ziel zu wechseln, verleiht.
-
Weitere
Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung treten deutlicher
aus der hiernach als Anhaltspunkt gegebenen Beschreibung hervor,
die sich auf die Abbildungen bezieht, in welchen:
-
1 eine
schematische Ansicht der Organisation des Systems Gemäss der Erfindung
ist,
-
2 eine
synoptische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems ist,
-
3 eine
Ausführung
des ersten Transportmittels darstellt,
-
4 eine
weitere Ausführung
dieses Mittels darstellt,
-
5 und 6 eine
Ansicht des Zwischen-Magazins darstellen,
-
7 eine
Ansicht der als Turm montierten Waffe ist und
-
8 eine
Position des Turms in Bezug auf das Magazin der Ladungen darstellt.
-
Wie
zuvor angedeutet wurde, schlägt
die Erfindung ein Verfahren zum Beladen einer Waffe mit großem Kaliber,
die auf einem Schiff montiert ist, vor, wobei die Waffe automatisch
beschickt wird, um eine sehr große Schusskadenz zu gewährleisten.
Unter großer
Schusskadenz wird eine Kadenz von 10 Mal pro Minute bei dieser Art
von Waffe verstanden. Die Tatsache, auf einem Schiff zu sein, erlegt
sehr strenge Sicherheitsregeln auf, die darauf abzielen, die Sicherheit
dieses Schiffes selbst im Falle der Havarie oder der Zerstörung der
Waffe oder ihrer Beschickungseinrichtungen zu gewährleisten.
Die Erfindung zielt auf die Lösung
dieses Problems ab, indem eine Anordnung von Zonen, die durch Schutz-Barrieren
getrennt sind, und eine Behrführung
von Treibladungen und Projektilen ohne manuelles Eingreifen vorgesehen
werden. Die Schutz-Barrieren erlauben es, die Zonen zwischen sich
zu isolieren in Bezug auf eine Einwirkung, so dass das Durchschlagen
eines Brandes zum Beispiel von einer Zone zur anderen unterbunden
und somit das Risiko der Fortpflanzung begrenzt wird. Die Behrführung von
Ladungen und Projektilen zielt darauf ab, den menschlichen Eingriff in
einer instabilen Umgebung, die ein Schiff auf dem Meer darstellt,
zu beseitigen. Schließlich
wird man feststellen, dass die verwendeten Treibladungen sich im
Allgemeinen in Form von Patronen oder brennbarer Massen (unimodulare
Ladungen) darstellen, die eine pyrotechnische Hauptgefahr für das Schiff
darstellen.
-
In 1 wird
das System 1 Gemäss
der Erfindung schematisch dargestellt, das in Zonen 2, 3 und 4 mit
Transportmitteln von einer Zone in die andere angeordnet ist. Es
sind in der Figur drei Zonen definiert worden, aber es versteht
sich von selbst, dass die Anzahl dieser Zonen vervielfacht werden kann,
um die Sicherheit noch zu erhhen. Drei Zonen ermöglichen es jedoch Gemäss der Erfindung,
das gewünschte
Sicherheitsniveau zu erreichen. Auf der Skizze der Figur kann eine
vertikale Anordnung festgestellt werden, ohne dass dies eine Beschränkung der
Erfindung darstellt. Es konnte selbstverständlich eine horizontale Anordnung
des Systems Gemäss der
Erfindung vorgesehen werden. Die erste Zone 2 ist eine
Zone zum Lagern einer begrenzten Anzahl von Ladungen und Projektilen.
Selbstverständlich kann
die Zone 2 im Bedarfsfall von einem nicht dargestellten
Lager neu versorgt werden. So nimmt die Zone 2, die durch
das untere Deck 5 begrenzt wird, zwei Magazine 6 und 7 auf,
die beiderseits eines zweiten unteren Mittels 8 für den Transport
zwischen der Zone 2 und der Zone 3 angeordnet
sind. In der Figur sind die Magazine 6 und 7 in
geeigneter Weise fest mit dem unteren Transportmittel verbunden
und mit hiernach beschriebenen Mitteln ausgerüstet, um die Ladungen und die
Projektile zum Transportmittel 8 zu führen. Die Rolle des ersten
Transportmittels 8 ist es, die Ladungen und Projektile
vom Deck 5 bis zum Zwischen-Deck 9 zu verlagern.
Das Mittel 8 weist eine ausreichende Abmessung auf, um
die Decks 5 und 9 zu verbinden, und im vorliegenden
Fall wird von Hhe gesprochen, da es sich ja um ein Schiff handelt.
-
In
der Zone 3 ist ein Zwischen-Magazin 10 angeordnet,
das dafür
vorgesehen ist, die Ladungen und Projektile aufzunehmen. Diese Zone 3 und
somit das Magazin 10 sind zwischen dem Zwischen-Deck 9 und
dem oberen Deck 11 isoliert. Dieses Letztere kann zum Beispiel
das Oberdeck des Schiffes sein. Die Decks 9 und 11 sind
durch eine Luke 12 isoliert, die jede Verbindung zwischen
diesen beiden Decks nach Verschließen untersagt.
-
In
der Zone 4 ist die Waffe 13 angeordnet, die auf
dem Deck 11 befestigt ist, das von der Zone 3 durch
eine Luke 14 in zuvor beschriebener Art isoliert ist, um
die Zone 4 von der Zone 3 zu isolieren. Die Waffe 13 umfasst
eine Kanone 15, die auf einem Turm 16 montiert
ist. Herkommlicherweise ist die Kanone 15 in Bezug auf
den Turm 16 am Platz beweglich, welcher selbst in Seitenrichtung
in Bezug auf das Deck 11 auf einem Kranz 17 beweglich
ist. Gemäss
einer Besonderheit der Erfindung ermöglicht es ein Mittel C, die
Projektile und die Ladungen von einer niedrigen Position in der
Nähe der
Luke 14 in eine hohe Position hinter der Kanone 15 zu überführen.
-
Man
wird feststellen, dass das erste Transportmittel 8, die
Luke 12, das Magazin 10, die Luke 14 und
das Mittel C bei den Transportprozess auf einer Achse (a) ausgerichtet
sind.
-
In 2 wurde
eine funktionelle Darstellung des Systems Gemäss der Erfindung dargestellt,
die das Verfahren Gemäss
der Erfindung zeigt. Die Projektile werden in einem Behälter vom
Magazin 6 entsprechend einer Transportstrecke 18 zu
einem Rückführkreis 19,
der mit einer Endloskette 20 zusammenwirkt, die am Transportmittel 8 angekuppelt
ist, überführt. Die
Position 100, die in der Figur dargestellt ist, zeigt die
Stelle zum Transport eines Projektils in einem Behälter. Diese
Kette 20 führt
die Projektile in ihren Behältern
in eine hohe Position 21, und sie werden in das Zwischen-Magazin 10 überführt. Dann werden
die Projektile vom Zwischen-Magazin 10 in das Mittel zum
eigentlichen Beladen der Waffe 13 überführt, das das Mittel C integriert.
Dieser Strom, der entlang der Kette 20 aufsteigt, erlaubt
es, ein in seinen Behälter
eingeführtes
Projektil zu tragen und dieser Strom ist gleichzeitig mit einem
sinkenden Strom von mit Projektilen leeren Behältern kombiniert. Ein analoger
Prozess läuft
ab, um die in ihre Behälter
eingeführten
Ladungen entsprechend eines Stromes zu führen, der von dem Magazin 7 bis
zur Waffe 13 mit Hilfe einer Endloskette 22 und
des Zwischen-Magazins 10 aufsteigt. Ebenso definiert die Kette 22 einen
sinkenden Strom von mit Ladungen leeren Behältern. In der Figur sieht man,
dass das Magazin 7 sechs gestapelte Sektoren umfasst, die
einer Ausstattung mit sechs Ladungsmodulen entspricht.
-
In 3 wurde
das erste untere Transportmittel 8 dargestellt, unter dem
die Magazine 6 und 7 nahgehängt sind. Das Magazin 6 stellt
sich in Form eines Kastens dar, der eine Dreh-Einheit 25 integriert, in welche
die Projektile 101 manuell durch eine Bedienperson eingeführt werden.
Eine Schnittstelle 28 erlaubt es dieser Bedienperson, die
Art des in das Magazin 6 eingeführten Projektils zu bestätigen. Diese
Einheit kann zum Beispiel 30 Projektile aufnehmen. Jedes Projektil 101 wird
in der Einheit 25 durch Zangen 26, die sich ständig abstützen aber
derart einziehbar sind, dass die Projektile eins nach dem anderen
dem Bereich einer Auswahlvorrichtung 27, die fest mit dem
Mittel 8 verbunden ist, zugeführt werden. Diese Auswahlvorrichtung 27 gewährleistet
die Schnittstelle zwischen dem Magazin 6 und der Transportkette 20,
die in dieser Figur nicht sichtbar ist. Diese Auswahlvorrichtung
umfasst ebenfalls die zweiten Mittel, die es ermöglichen, dass die Projektile
zur Kette überführt werden.
Bei einer Ausführungsvariante werden
die Projektile 101 in Behälter eingeführt, die fest mit der Kette 20 verbunden
sind. Zu diesem Zweck ermöglicht
die Auswahlvorrichtung 27 den Transport des Projektils
in der Achse des leeren Behälters,
der unmittelbar darüber
angeordnet ist, und umfasst einen Zylinder, der eines der zweiten
Transportmittel darstellt, um das Projektil in den Behälter einzuführen. Selbstverständlich umfasst
der Behälter Mittel,
welche die Blockierung des Projektils ermöglichen. Diese Anordnung ist
insofern interessant, als die unregelmäßigen Bewegungen des Schiffes
nicht die Position des Projektils beeinflussen.
-
Die
Ladungen 201 sind in dem Magazin 7 angeordnet,
das auf einen Sockel 29 gesetzt ist. Die Ladungen können sich
in der Form von Modulen mit konstanten Abmessungen darstellen. Zum
Beispiel können
sechs Module eine komplette Ladung darstellen, wie dies bei den
Landartillerien bekannt ist. Ein Kamm 30, der den anderen
Teil der zweiten Transportmittel darstellt, ist fest mit dem Mittel 8 verbunden
und zwischen dem Magazin 7 und dem Sockel 29 derart
beweglich, dass die Module 201 in das Magazin angehoben
werden, um sie in den Bereich des Sockels zu führen, wo sie von der Kette 22,
die in der Figur nicht sichtbar ist, aufgenommen werden. Der Sockel
schließt
eine gewisse Anzahl von Aufnahmen oder Behältern ein, in welche die Module
mit Hilfe des Kamms eingeführt
werden. So kann der Kamm eine gewisse Anzahl von Ladungsmodulen
in dem Magazin, im Allgemeinen zwischen 3 und 6, anheben, und sie
in den Behälter,
der auf dem unteren Niveau angeordnet ist, überführen, wo sie zurückgehalten
werden. Diese Operation kann automatisch von der Feuerleitung gesteuert
werden, das heißt,
dass in Abhängigkeit
vom operationellen Bedarf für
jeden Schuss die Anzahl der Module automatisch ausgewählt wird,
um die Ladung zu bilden. Selbstverständlich umfasst der Modul-Behälter (nicht
dargestellt) Mittel, die dessen Zusammenwirken mit dem Kamm 30 ermöglichen.
-
Es
wurde das Mittel 8 dargestellt, das mit einem Schutzgerippe
ausgerüstet
ist, das es ermöglicht,
die Ketten 20 und 22 von der Außenumgebung in
der Zone 2 zu isolieren. Das Magazin 7 kann zum Beispiel
180 Module enthalten, die es ermöglichen, 30
Schüsse
mit maximaler Reichweite zu gewährleisten,
falls bei jedem Mal sechs Module verwendet werden. Das Magazin 7 umfasst
eine Schnittstelle 31, die es der Bedienperson ermöglichen,
das Magazin beim manuellen Auffüllen
zu steuern. Das Magazin 7 umfasst ebenfalls sechs Dreh-Einheiten,
die mit Aufnahmen versehen sind, die die Module festsetzen. Das System
umfasst ebenfalls eine Auswahlvorrichtung 32, die mit dem Kamm 30 zusammenwirkt,
um die Module 201 in einem Behälter, der mit der Kette 22 fest
verbunden ist, zu überführen. Im
Bereich der Auswahlvorrichtung 27 erlaubt das Pult 61 einer
Bedienperson, die Fülloperationen
von Projektilen und der Ladungsmodule in den Behältern zu kontrollieren.
-
Es
ist eine vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung, wenn die Projektile und die Module in einem Behälter mitgeführt werden,
so dass ihr Schutz und eine Handhabung ohne Risiko stattfinden.
-
Es
ist verständlich,
dass die Ketten 20 und 22, die zum Beispiel mit
derselben Motorisierung verbunden sind und einen integrierten Teil
der ersten Transportmittel darstellen, es erlauben, die vollen Behälter zu
hoch zu ziehen und die leeren Behälter wieder zu senken.
-
In 3 sieht
man, dass das Transportmittel 8 einen Aufzug darstellt,
der an seinem oberen Ende einen Zylinder 33 umfasst, der
es erlaubt, einen mit einem Projektil vollen Behälter 102 und einen
mit Ladungen vollen Behälter
zum Zwischen-Magazin zu überführen, wie
dies hiernach beschrieben wird, und einen Zylinder 34,
der mit einer Klemme versehen ist, die es ermöglicht, den mit Projektilen
leeren Behälter 102' und den mit
Ladungen leeren Behälter 202' in das Zwischen-Magazin
anzuheben, um ihn zur Kette 22 zu überführen. Diese Zylinder 33 und 34 stellen das
dritte Mittel zum Behrführen.
-
4 stellt
eine Ausführungsvariante
der Vorrichtung der 3 dar, bei welcher in einem
anderen oberen Bereich das Magazin 6 sowie die Auswahlvorrichtung 27 angeordnet
wurde.
-
In 5 wurde
das Zwischen-Magazin 10 dargestellt, das in der Zone 3 angeordnet
und auf dem Zwischen-Deck 9 befestigt ist. Dieses Magazin 10 stellt
sich in der Form einer motorisierten Aufnahme 40 dar, die
mit der Achse des Kreises 17 des Turms 16 zentriert
ist, das zum Beispiel zwanzig Aufnahme-Stellen der Module und Projektile
begrenzt. Diese Stellen sind entsprechend zweier konzentrischer
Kreise verteilt, von denen einer die Behälter mit Projektilen und der
Andere die Behälter
mit Modulen aufnimmt, die somit in ihren Behältern 102 und 202 eingeschlossen
sind. Beispielsweise können
zwei Stellen verwendet werden, zum Behrführen eines Paares Projektil-Modul
zum Turm 16, acht Stellen zum Speichern von vier Paaren
und die anderen zehn Stellen entsprechen den mit jedem notwendigen
Schlag verknüpften
Plötzen
beim Wiedersinken der leeren Behälter,
die vom Turm kommen, und beim Anstieg der vollen Behälter zur
Aufnahmen 40. In dieser Figur sieht man die besondere Anordnung der
Luke 12, welche die Verbindung zwischen dem Magazin 10 und
dem Transportmittel 8 ermöglichen. Diese Luke umfasst
ein Steuermittel 41, das nach einer Sicherheits-Reihenfolge
betätigt
wird. Die Aufnahme 40 ist auf einen Sockel 42 montiert
und integriert die Antriebsmittel in Drehrichtung. Es versteht sich
von selbst, dass, wenn die Zylinder 33 und 34 betätigt werden,
sie die Behälter
mit Modulen und Projektilen in die Trommel 40 führen, indem
der Sockel 12 überquert
wird. Selbstverständlich
sind Blockiermittel der Behälter
in den Aufnahmen 40 vorgesehen.
-
In 6 ist
eine schematische Ansicht der um ihre Achse 43 drehenden
Aufnahme 40. Die zehn dargestellten Plätze sind alternativ voll und
leer und es sind die Positionen 44, 45 und 46 zu
bemerken. Die Position 44 der Behälter mit Modulen und Projektilen
stellt beispielsweise die Position dar, wenn das Behrführen zum
Mittel zum eigentlichen Beladen der Waffe durchgeführt wird.
Dieses Behrführen
wird mit Hilfe von vierten Mitteln, die im Turm integriert sind, wie
es hiernach beschrieben werden wird. Nach Schließen der Luke 12 werden
die so genannten Mittel betätigt
und sie übertragen
Schritt für
Schritt oder gleichzeitig einen mit Projektilen vollen Behälter des Zwischen-Magazins zur Waffe
und einen leeren Behälters
des Turms zum Zwischen-Magazin. Ein analoger Prozess wurde bereits
für die
Behälter
mit Ladungen wiederholt. Die Luke 14 (1)
ist nun geschlossen und die Aufnahme 40 wird in Drehrichtung betätigt, um
die leere Position 45 in die Transportposition zu führen. Nach
dem Schuss und dem öffnen der
Luke 14, werden die leeren Behälter in das Magazin 40 bei
der Position 45 nach der Drehung der Aufnahme wieder eingeführt. Es
versteht sich von selbst, dass nach dem Transport der Behälter zum Turm,
die Position 44 mit Hilfe des Transportmittels 8 wieder
versorgt wird. Der Prozess wird somit wiederholt, um die Waffe zu
versorgen.
-
In 7 wurde
eine Waffe 13 dargestellt, die auf einem Turm 16 drehbar
in Bezug auf den Kreis 17 angebracht ist. Der Turm 13 trägt in herkömmlicher Weise
die Kanone 15 mit Hilfe eines Gestells und ist mit einer
Ausgleichvorrichtung 50 versehen. Die Kanone des Typs 155
mm ist für
das Zünden
der in die Kammer der Kanone eingeführten Module insbesondere mit
einer Mündungsbremse 51 von
bekannter Bauart und einem Zünderträger 52 ausgerüstet. Diese
Struktur ist an sich bekannt und muss nicht noch ausführlicher
beschrieben werden. Der Turm 16 ist in Seitenrichtung um
den Kreis 17 beweglich und die Kanone ist selbst am Platz
beweglich in Bezug auf einen gezahnten Sektor 53. Die Versorgung
der Waffe mit Projektilen und mit Modulen ist wie auf die folgende
Weise realisiert. Eine Leitstruktur oder ein Mittel C ist an dem
Turm angebracht und stellt sich in der Form eines Käfig in Kreisbogenform,
der zwei Flansche 54 und 55 umfasst, die unter
einander verbunden sind und einen Ladewagen 56 aufnehmen.
Dieser Wagen 56 ist gleitend zwischen einer Versorgungs-Position
an einem Ende der Struktur C, die in der Figur dargestellt wird,
befestigt, eine so genannte untere Position, und einer Beschickungs-Position
am anderen Ende, so genannte hohe Position. Selbstverständlich wird
der Wagen 56 durch ein nicht dargestelltes Antriebsmittel
dargestellt werden. Der Wagen 56 treibt im Verlauf seiner
Verlagerung eine Trommel 57 an, welche die leeren und vollen
Behälter
annimmt. In der unteren Position kann die Trommel 57 vom
Zwischen-Magazin 10 versorgt werden, egal wie die Position
des Turms am Platz und der Kanone im Seitenwinkel ist. Tatsächlich ist
die Trommel 57 in der unteren Position mit der Achse des
Kreises 17 ausgerichtet, auf dem die Position 44 der
Aufnahme 40 ausgerichtet ist. Der Turm ist mit zwei Stellgliedern 58 und 59 ausgerüstet, die
die vierten Transportmittel bilden, die mit der Trommel 57 zusammenwirken,
um den einen 58 der vollen Behälter des Zwischen-Magazins 40 zu
dieser Trommel 57 und den Anderen 59 anzuheben,
um die leeren Behälter
der Trommel zum Magazin 40 zu überführen. In der Figur ist zu sehen,
dass die Trommel vier Plätze 60 aufweist,
von denen zwei mit Behältern
in der Nähe
des Flansches 54 der Struktur C versehen sind, und zwei sind
in der Nähe
des Flansches 55 leer. Der Prozess ist wie folgt. Nach Öffnen der
Luke 14 (1) werden die beiden Stellglieder 57 und 58 betätigt, das
eine, um einen Behälter,
der zum Beispiel ein Projektil einschliesst, anzuheben, um es in
die Trommel 57 in der Nähe
des Flansches 54 einzuführen,
während
das andere Stellglied den leeren Behälter in die Aufnahme 40 schiebt.
In einem zweiten Takt wird derselbe Arbeitsschritt durchgeführt, um
einen Behälter,
der die Ladungsmodule einschliesst, anzuheben und um einen leeren
Behälter
zuzuführen.
Wenn die Trommel 57 mit zwei Behältern versehen ist, wobei der Eine
das Projektil einschließt
und der Andere die Module, wird die Verlagerung des Wagens 56 angesteuert,
bis zur hohen Position, das heißt
hinter der Kanone. Mit Hilfe eines nicht dargestellten Stellgliedes wird
zunächst
das Projektil des Behälters
zur Kammer der Waffe überführt, dann
werden die Module des Behälters
zur Kammer überführt. Die
Sequenz zum herkömmlichen
Zünden
kann somit auftreten.
-
In 8 wurde
eine Ober-Ansicht des Turmes 16 dargestellt, welche die
Position des Magazins 7 zeigt, das die Ladungsmodule einschließt. Es ist
zu sehen, dass der Turm 16 und somit die Kanone 15 beweglich
in Seitenrichtung Gemäss
einem Winkel von 125° beiderseits
einer Anfangs-Position um die Platz-Achse, die durch den Punkt C
verläuft.
In der Figur wurde ebenfalls die Achse X der Seitenbewegung der
Kanone 15 schematisiert. Es ist ebenfalls die Verschiebung
der Position des Magazins 7 in Bezug auf Punkt C auf der
Vertikalen, der die Ladungen und die Projektile zugeführt werden
müssen,
zu sehen.