DE3017841A1 - Batteriebetriebene, elektrisch ausloesende sicherheitsskibindung - Google Patents
Batteriebetriebene, elektrisch ausloesende sicherheitsskibindungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine batteriebetriebene, elektrisch auslösende Sicherheitsskibindung mit einem auf eine vorbestimmte
Belastung des Skifahrerbeines ansprechenden elektrischen Meßfühler, einem daran angeschlossenen Signalformer
zur Bildung eines Auslösesignals und einem einen elektro-mechanischen Wandler wie einen Magneten aufweisenden mechanischen,
hydraulischen oder pneumatischen Auslösanechanismus, welcher bei Beaufschlagung
mit dem Auslösesignal über den Wandler eine Freigabe von den Skischuh am Ski haltenden wegschwenk- bzw. -verschiebbaren
Haltemitteln bewirkt.
Derartige batteriebetriebene, elektrisch ausl'ösbare Sicherheitsskibindungen
sind bereits bekannt (z.B. DE-OS 27 37 535, 27 48 309). Ein generelles Problem bei dieser Gattung von
Sicherheitsskibindungen besteht darin, daß sie funktionsunfähig werden, wenn die sie betreibende Batterie einen bestimmten Entladungszustand erreicht hat. Um dies dem Skifahrer
wenigstens anzuzeigen, sind bereits visuelle oder akustische Batteriezustandsanzeiger bekannt. Um auch für den
Fall eines Versagens der elektrischen Auslösevorrichtung noch eine Notauslösung vollziehen zu können, hat man bereits
Scherstifte verwendet, welche durch einen Schuhbeschlag abgesichert
werden und somit den Schuh freigeben, wenn im mechanischen oder elektrischen System ein die Auslösung verhindernder
Fehler vorliegen sollte. Eine Wiederbenutzung der durch
Brechen des Scherstiftes ausgelösten Bindung ist nur durch Einsetzen neuer Scherstifte möglich.
Der wesentliche Nachteil der Verwendung von Scherstiften für eine Notauslösung besteht neben dem Problem einer Auswechslung
eines, gebrochenen Scherstiftes darin, daß der durch den Scherstift
gegebene Auslösewert systembedingt höher liegen muß als der Auslösewert des normalen elektrischen Auslösesystems.
Da nämlich das elektrische Auslösesystem und der Scherstift hintereinander geschaltet sind, wird im Falle einer Belastung
beider Auslösesysteme das schwächste Glied nachgeben. Da nun das elektrische Auslösesystem normalerweise auslösen soll,
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muß der Auslösewert des Scherstiftes naturgemäß höher als der maximale Auslösewert des elektronischen Auslösesystems
liegen. Der Abstand der beiden Auslösewerte muß insbesondere deswegen relativ groß sein, weil elektrische Bindungen auch bei
dynamischen Kraftspitzen geschlossen bleiben sollen, welche normalerweise einen Scherstift bereits zum Brechen bringen
würden. Eine Notauslösung bei nicht funktionierendem.elektrischem Auslösesystem mit einem noch vernünftigen Auslösewert
wird hierdurch praktisch unmöglich, es sei denn, man verzichtet auf die wesentlichen Vorteile einer elektrisch auslösenden
Sicherheitsskibindung, nämlich die Berücksichtigung der Zeitdauer von Kraftstoßen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsskibindung
der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welche bei einer Entladung der Batterie und/oder einer sonstigen
Fehlfunktion des elektrischen Auslösesystems noch das Auslöseverhalten einer mit einer AusiLösef eder arbeitenden
mechanischen Sicherheitsbindung aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß bei Stromausfall
durch einen oder mehrere Schieber parallel zu dem elektro mechanischen Wandler eine an einem gehäusefesten Teil abgestützte
Auslösefeder in den Auslösemechanismus einschaltbar ist und der elektromechanische Wandler in dem Zustand verbleibt bzw. in den
Zustand versetzt wird, in dem die Feder bei Erreichen der Auslöse kraft ausweichen kann.
Bei einer Sicherheitsskibindung mit einem mechanischen Auslösesystem
sieht die Erfindung insbesondere vor, daß bei normal mit Strom betriebenem Auslösemechanismus eines der Widerlager in
Wirkverbindung mit dem von der Feder zu beaufschlagenden Element
bzw. einem ski- oder plattenfesten Teil steht, während das andere Widerlager an einem sich am entgegengesetzten Widerlager
abstützenden Federkäfig anliegt, und daß bei Stromausfall der
Federkäfig statt an dem entgegengesetzten Widerlager an einem ski- oder plattenfesten Teil bzw. dem von der Feder zu beaufschlagenden
Element abgestützt ist.
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Der Grundgedanke der Erfindung "ist jjiso.darvh"iu/seKen, daß auch
bei einer elektrischen Sicherheitsskibindung vorhandene mechanische
oder hydraulische bzw. pneumatische Schuhfesthaltesysteme so ausgebildet sind, daß bei Ausfall der elektrischen Ansteuerung
ein rein mechanisches, hydraulisches oder pneumatisches Notauslösesystem an dessen Stelle tritt. Erfindungsgemäß ist das mechanische,
hydraulische oder pneumatische Notauslösesystem jedoch während des
normalen Betriebs mit elektrischer Ansteuerung ohne Funktion. Es wird erst beim Ausfall der elektrischen Ansteuerung wirksam gemacht, beeinträchtigt also den empfindlichen elektrischen Auslösevorgang
in keiner "Weise. Da umgekehrt beim Wirksamwerden des rein
mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Notauslösesystems
die elektrische Ansteuerung außer Betrieb ist und beide Systeme
parallel geschaltet sind, kann der Auslösewert des mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Auslösesystems völlig unabhängig
von dem elektrischen Auslösewert eingestellt werden. Es liegt somit kein systembedingter Zwang vor, den mechanischen, hydraulischen
oder pneumatischen Auslösewert höher als den elektrischen einzustellen.
Nach einer ersten vorteilhaften praktischen Ausführungsform erfolgt
die Freigabe der Haltemittel bei Stromloswerden des elektromechanischen
Wandlers. Bei einem derartigen System werden im Falle einer Batterieentladung oder einer sonstigen Störung
im elektrischen System, beispielsweise einem Kurzschluß, die Schuhhaltemittel freigegeben, so daß normalerweise ein Weiterfahren mit einer derartigen Bindung nicht mehr möglich wäre.
Erfindungsgemäß braucht jedoch jetzt nur das mechanische Auslösesystem
eingeschaltet zu werden, damit die Bindung zumindest bis zum Einsetzen einer neuen Batterie oder einer Reparatur
des elektrischen Teils wieder fahrbereit ist.
Der Erfindungsgedanke kann jedoch auch bei solchen elektrischen
SicherheitsSkibindungen angewendet werden, bei denen die Freigabe der Haltemittel bei Erregung des elektro-itiechanischen
Wandlers erfolgt, wobei dann allerdings durch eine geeignete mechanische Konstruktion dafür gesorgt werden muß, daß der
Stößel des elektro-mechanischen Wändlers bei Stromausfall ausweichen kann. .
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Bei dem erstgenannten Typ von el-ek:t:fi«che"rx :si'che:rbei-tsskibindungen
hält der Stößel eines erreg'ten" eieJctrp-mecJiÄn.isehen
Wandlers die Haltemittel normalerweise über ein Getriebe in ihrer Schließlage. In diesem Fall soll am Stößel das eine
Widerlager der Feder angeordnet sein, während das andere Widerlager zweckmäßig über wenigstens einen wahlweise quer
zur Wirkrichtung der Feder einschiebbaren, an dem skifesten Teil axial abgestützten Schieber abstützbar ist.
Der Schieber kann dabei von Hand in die Wirkverbindung mit dem anderen Widerlager bringbar sein. Bevorzugt ist es jedoch,
wenn nach einer weiteren Ausführungsform der Schieber durch einen weiteren elektro-magnetischen Wandler, welcher von der
gleichen Stromquelle wie der Hauptwandler gespeist ist gegen die Kraft einer Hilfsfeder in seiner unwirksamen lage gehalten ist,
derart, daß die Hilfsfeder den Schieber bei Stromloswerden des weiteren elektro-magnetischen Wandlers in die Wirkverbindung
mit dem anderen Widerlager bringt. Auf diese Weise erfolgt beim Stromloswerden der Anordnung automatisch eine
Umschaltung von dem elektrischen auf das mechanische Auslösesystem.
Unter einem Federkäfig im Sinne der vorliegenden Erfindung ist jede mechanische Anordnung zu verstehen, welche es gestattet,
die Kraft einer zusammengedrückten Feder von dem einen auf das andere Widerlager zu übertragen. Insbesondere handelt es sich
hierbei um eine die Feder umgebende Hülse mit Innenflanschen an beiden Enden zur Überleitung der Abstützkräfte. Als Auslösefeder
eignet sich für die erfindungsgemäßen Zwecke insbesondere eine Schraubendruckfeder. Es können jedoch auch andere
Federanordnungen einschließlich der Parallelschaltung mehrerer Auslösefedern verwendet werden.
Eine praktische Ausführungsform für einen bei Stromloswerden
ausweichenden Stößel eines elektro-mechanischen Wandlers, der bei Erregung die Auslösung bewirkt, kennzeichnet sich dadurch,
daß der Stößel des elektro-magnetischen Wandlers auf das Kniegelenk eines die Bindung geschlossen haltenden, gestreckten bzw.
geringfügig jenseits'der gestreckten Totpunktlage befindlichen
Kniehebel einwirkt und daß der elektro-raaqnetische Wandler bei
Erregung den Kniehebel aus der Schließlage ggf. über den Totpunkt in eine Öffnungslage bewegt.
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Im einfachsten Falle kann der Stößel wieder von Hand in die
Öffnungslage bringbar sein. Eine automatische Umschaltung von
elektrischer auf mechanische Auslösung kann aber in bevorzugter Weise wieder dadurch erfolgen, daß ein Schieber durch einen weiteren elektro-magnetischen Wandler, welcher von der
gleichen Stromquelle wie der Hauptwandler gespeist ist, gegen
die Kraft einer Hilfsfeder in seiner unwirksamen Lage gehalten
ist, derart, daß die Hilfsfeder den Schieber bei Stromloswerden
des weiteren elektro-magnetischen Wandlers das Kniegelenk über seine Totpunktlage hinaus in die Offenstellung stößt, wobei der
Schieber zwischen das freie Auslösefederwiderlager und das von
ihr beaufschlagte Element gelangt.
Im Falle der Handumschaltung von elektrischer auf mechanische
Auslösung ist es vorteilhaft, wenn dem Handbetätigungsmechanis-. raus ein Schalter zugeordnet ist, welcher im Stromkreis der Batterie
liegt und normalerweise offen ist, jedoch durch den in Wirkverbindung mit dem anderen Widerlager gebrachten Handbetätigungsmechanismus
geöffnet wird. Auf diese Weise wird automatisch eine sonst noch mögliche Zuführung von Reststrom zum elektro-mechanischen
Wandler oder von Kurzschlußstrom verhindert.
Bei Verwendung eines hydraulischen Auslösesystems sieht eine praktische Ausführungsform der Erfindung vor, daß der elektromechanisch^
Wandler im geschlossenen Zustand der Bindung stromlos ist und über ein Ventil einen die Haltemittel beaufschlagenden Hydraulikraum absperrt und der Hydraulikraum über ein weiteres
Ventil an einen Federspeicher angeschlossen ist. Im einfachsten Fall ist das weitere Ventil handbetätigbar. Es kann aber auch von
einem weiteren im geschlossenen Zustand der Bindung strombeaufschlagten
elektromagnetischen Wandler gegen die Kraft einer öffnungsfeder
beaufschlagbar sein. In diesem Fall erfolgt die Umschaltung von der elektrischen Ansteuerung des Auslösesystems zur rein hydraulisch-mechanischen Auslösung vollautomatisch.
Eine weitere Lösung der Erfindungsaufgabe besteht darin, daß außer
der Hauptbatterie eine Hilfsbatterie vorgesehen ist, welche mittels
eines Umschalters statt der Hauptbatterie an die elektrisch gespeisten Elemente anschließbar ist. Insbesondere soll der Umschalter über
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eine Schwellenwertschaltung von der Ausgangsspannung der Hauptbatterie
gesteuert sein. Der wesentliche Vorteil dieser Lösung besteht darin, daß auch bei leerer Hauptbatterie noch eine bestimmte
Strecke gefahren werden kann, die z.B. ausreicht, um ins Tal abzufahren, wo neue Batterien beschafft werden können. Durch
eine Ladezustandsanzeige der Hauptbatterie kann das gleiche Ergebnis nicht erreicht werden, weil sie zum einen bei mangelnder
Aufmerksamkeit des Skifahrers nichts nützt und andererseits eine ausreichend exakte Kapazitätsanzeige der noch gespeicherten Energie
technisch schwierig ist.
Die bevorzugte erfindungsgemäße automatische Umschaltung von der
Hauptbatterie auf die Hilfsbatterie sollte allerdings bevorzugt
mit einer akustischen, zumindestens aber mit einer optischen Anzeige
gekoppelt sein, damit der Skifahrer auf die Umschaltung hingewiesen wird.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung
beschrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht einer mit seitlichen Haltebacken
arbeitenden batteriebetriebenen, elektrisch auslösen den Sicherheitsskibindung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine schematische Draufsicht des Gegenstandes der Fig. 1,
Fig. 3 einen vertikalen Teilquerschnitt der Bindung nach den Fig. und 2 zur Veranschaulichung der Funktion der seitlich wegschwenkbaren
Haltebacken,
Fig. 4 eine schematische Draufsicht des im Innern der Bindung nach
den Fig. 1-3 vorgesehenen kombinierten elektrischen und mechanischen Auslösesystems,
Fig. 5 eine vereinfachte Abwandlung des Ausführungsbeispieles nach
Fig. 4 mit Handumschaltung,
Fig. 6 eine Ansicht analog Fig. 4 einer weiteren Ausführungsform des kombinierten elektrischen und mechanischen Auslösesyste:
Fig. 7 ein Blockschaltbild der Umschaltvorrichtung von einer Haupt
batterie auf eine Hilfsbatterie und
Fig. 8 eine schematische Ansicht einer mit einem hydraulischen Aus
lösesystem arbeitenden Sicherheitsskibindung gemäß der Erfin dung.
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Nach den Fig. 1-3 sind eine am Ski 37 befestigte Grundplatte 36
und eine darüber angeordnete Sohlenplatte 3 5 um zumindest eine,
vorzugsweise drei Achsen aus der in Fig. 1 gezeigten Normallage
gegen die Kraft einer nicht dargestellten Feder gegeneinander verschwenkbar.
Auf der Sohlenplatte 35 ist ein Skischuh 38 angeordnet und durch
seitlich um an der Sohlenplatte 3 5 angeordnete, in Skilängsrichtung
weisende Achsen 3 9 wegschwenkbare Seiten-Haltebacken 20 auf,
der Sohlenplatte 3 5 festgehalten. Konische Ausnehmungen 41 auf der
Innenseite der seitlichen Haltebacken 20 arbeiten mit am Schuh befestigten
seitlich vorspringenden konischen Zapfen 40 zusammen.
Zwischen den beiden Platten 35, 3 6 befindet sich rundum eine Membran
42, welche das Eindringen von Schnee oder Schmutz in das Innere der Bindung verhindert.
Bei Belastungen des Skifahrerbeines um eine oder mehrere der Relativdrehachsen
der Platten 35, 36 wird ein schematisch in Fig.1
zwischen den beiden Platten angedeuteter Meßfühler 43 mit einer entsprechenden Kraft beaufschlagt. Der Meßfühler 43 gibt hierbei
ein elektrisches Signal an einen Signalformer 44 ab, der ebenso
wie das gesamte Auslösesystem in einem Hohlraum der Sohlenplatte '3 5 untergebracht ist. Das vom Signalformer abgegebene Auslösesignal beaufschlagt ein in Fig. 1 schematisch angedeutetes Auslösesystem
13, welches einen vorzugsweise als Elektromagnet ausgebildeten elektromechanischen Wandler 11 enthält, der über ein strichpunktiert
angedeutetes Getriebe 19, 22 unmittelbar die Seitenbacken
20 beaufschlagt.
In Fig. 3 ist eine zu dem Getriebe 19, 22 gehörende Stoßstange 22
gezeigt, welche sich in Querrichtung erstreckt und über eine in
Skilängsrichtung weisende, unter der Achse 3 9 liegende Schwenkachse
48 mit der einen Seitenbacke 20 gekuppelt ist. Durch seitliches Einziehen der Stoßstange 22 kann die Seitenbacke 20 außer
Eingriff mit dem Skischuh 38 gebracht werden. Zu diesem Zweck kann
eine nicht dargestellte Öffnungsfeder vorgesehen sein. Auch die
konischen Zapfen 40 unterstützen eine öffnung durch Anheben des
Schuhes 38.
Eine entsprechende Stoßstange 22· weist auch die in Fig. 3 nicht
dargestellte gegenüberliegende Seitenbacke 20 auf.
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Fig. 4 zeigt im einzelnen, wie '3i«2 .Stoßstarngjen "d-ie- Auslösemechanismus
13 von einem im Innern "eier Sohlenplatte' 3 5 angeordneten Magneten 11 beaufschlagt werden. Der Magnet 11
ist skifest in der Mitte der Sohlenplatte derart angeordnet, daß sein Stößel 16 in Richtung der Skimittellängsachse nach
vorn vorsteht. Er beaufschlagt einen Doppelkeil 19, dessen Schrägflächen mit den inneren Enden der Stoßstangen 22 in
Wirkverbindung stehen.
Sofern der Elektromagnet 11 erregt ist, ist der Stößel 16 ausgefahren,und
die Seitenbacken 20 werden über den Keil 19 und die Stoßstangen 22 in der aus den Figuren 1-3 ersichtlichen
Schließlage gehalten.
Erfindungsgemäß befindet sich an dem Stößel 16 ein scheibenförmiges
Federwiderlager 14, das von einer Auslösefeder 12 derart beaufschlagt ist, daß bei Abstützung des entgegengesetzten
Federwiderlagers 15 eine Kraft in Richtung einer Zuspannung der Seitenbacken 20 auf den Stößel 16 übertragen
wird.
Die Auslösefeder 12 und das Widerlager 14 sind von einem Federkäfig
18 umgeben, welcher an beiden Enden nach innen weisende
Flansche 18' bzw. 15 aufweist. Der vordere Innenflansch 18' umgreift das Federwiderlager 14, während der andere Flansch
das weitere Widerlager der Auslösefeder 12 bildet. In der in Figur 4 veranschaulichten Position liegt aufgrund einer entsprechenden
Vorspannung der Auslösefeder 12 der Innenflansch 1.8' an der vorderen Fläche des scheibenförmigen Federwiderlagers
an. Die Kraft der Feder 12 wird dadurch neutralisiert, und sie kann in der aus Figur 4 ersichtlichen Position keine Wirkung
auf den Auslösemechanismus ausüben. Die Auslösung erfolgt also zunächst auf rein elektrischem Wege.
Um im Falle einer Entladung der das elektrische System speisenden Stromquelle noch eine mechanische Auslösung zu erhalten,
sind in dem plattenfesten Teil 17, an dem auch der Elektromagnet befestigt ist, seitlich Führungskanäle 49 vorgesehen, in denen
in Querrichtung Schieber 23 verschiebbar angeordnet sind. Die Schieber 23 sind durch Druckfedern 25 nach innen vorgespannt.
, , ,1.3 0 0 46/0 439
3DT7841
An den Schiebern sind um Hochachsen verschwenkbar Laschen 50 angelenkt, deren freie Enden bei 51 ebenfalls um eine Hochachse
verschwenkbar miteinander verbunden sind. Das Gelenk 51
wird in Skilängsrichtung durch den Stößel 52 eines weiteren Elektromagneten 24 beaufschlagt. Auch dieser Elektromagnet 24
ist an die gleiche Stromquelle 28 wie der Elektromagnet 11 angeschlossen,
was durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
Der Elektromagnet 24 übt auf die Laschen 50 eine Kraft in der
Richtung und von der Große aus, daß bei normal geladener .
Batterie 28 die Schieber 23 gegen die Kraft der Feder 25 in
die aus Figur 4 ersichtliche unwirksame Position verschoben werden.
Ist die Batterie 28 entladen, so werden die Schieber unter der
Einwirkung der Federn 25 in die in Figur 4 strichpunktiert angedeutete Position verschoben, in welcher sie sich zwischendem
plattenfesten -Teil 17 und dem Federwiderlager 15 befinden.
Da jetzt auch der Elektromagnet 11 stromlos ist, wird auf den
Stößel 16 keine Kraft mehr ausgeübt. Gleichwohl kann der Stößel jetzt nicht ausweichen, weil die Schieber 23 über den Federkäfig
18, die Auslösefeder 12 und das Widerlager 14 den Stößel 16 in der aus Figur 4 ersichtlichen Lage halten. Von nun ab funktioniert
die Bindung wie eine normale mechanische Auslöseskibindung.
Wirkt auf die Seitenbacken 20 eine übermäßige Kraft in seitlicher
Richtung, so drücken die Stoßstangen 22 über den Keil 19 den Stößel 16 mit dem Widerlager 14 gegen die Kraft der Feder 12
nach innen', und der Schuh kann in einem Notfall mechanisch freigegeben werden.
Sobald eine neue Batterie 28 eingesetzt ist, drückt der Elektromagnet
24 über die Laschen 50 die Schieber 23 unter Zusammendrückung
der Federn 25 wieder in die aus Figur 4 in ausgezogenen Linien ersichtliche Position, in der das Widerlager 15 des
Federkäfigs 18 nicht mehr abgestützt wird. Gleichzeitig schiebt der Elektromagnet 11.den Stößel 16 nach vorn vor, so daß nunmehr
wieder der Elektromagnet 11 die Normallage der Seitenhaltebacken
20 gewährleistet und die Bindung nunmehr wieder mit dem
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elektrischen Auslösesystem arbeitet.
Während bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 die Umschaltung
von dem elektrischen Normalauslösesystem auf das mechanische Notauslösesystem automatisch erfolgt, wird diese Umschaltung
bei der vereinfachten Ausführungsform nach Figur 5
von Hand vorgenommen. Hierzu sind die Laschen 50 der Schieber mit einem um eine Hochachse 53 schwenkbaren Handbetätigungshebel
26 verbunden, welcher seitlich durch eine Öffnung 54 der Sohlenplatte 3 5 nach außen ragt und in Richtung des Doppelpfeiles
f von Hand verstellt werden kann. Hierdurch können die Schieber 2 3 wahlweise mit dem Federwiderlager 15 in bzw.
außer Eingriff gebracht werden.
Nach Figur 5 arbeitet der Handbetätigungshebel 26 auch noch mit einem Schalter 27 zusammen, der in den Stromkreis der
Batterie 28 eingeschaltet ist. Bei der in Figur 5 gezeigten elektrischen Auslöseposition ist der Schalter 27 geschlossen,
und alle elektrisch gespeisten Teile der Bindung sind an die Batterie 28 angeschlossen.
Wird der Handumschalthebel 26 nunmehr nach vorn geschwenkt, so
gelangen die Schieber 23 in die in Figur 4 strichpunktiert gezeichnete Position. Hierbei beaufschlagt das innere Ende des
Handumschalthebels 26 den Schalter 27 und öffnet diesen. Hierdurch wird verhindert, daß noch Rest- oder Kurzschlußströme
in die elektrischen Teile der Bindung fließen.
Während das Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4 und 5 mit einem elektrischen Auslösemechanismus arbeitet, der durch
Stromloswerden des Elektromagneten 11 eine Auslösung bewirkt,
zeigt Figur 6 eine Ausführungsform, bei der eine Auslösung durch Erregung des Elektromagneten 11 mit einem Auslösestrom erfolgt.
Hierzu ist der Elektromagnet 11 seitlich angeordnet, so daß sich sein Stößel 21 in Querrichtung zu dem Kniegelenk 29 eines ■
Kniehebels erstreckt, der durch die beiden am Kniehebelgelenk
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30Τ784
miteinander verbundenen Kniehebellaschen 30, 31 gebildet ist.
Die Kniehebellasche 30 ist mit ihrem vorderen Ende an dem Doppelkeil 19 angelenkt, während die hintere Kniehebellasche
über eine Stütze 55 an einem plattenfesten Teil 17 abgestützt
ist.
In der aus Figur 6 ersichtlichen Betriebslage befindet sich
der Kniehebel 30, 31 geringfügig links von der auf der Skimittellängsachse
liegenden gestreckten Totpunktlage. Aufgrund der Elastizität des Gestänges wird der Auslösemechanismus
auch bei stromlosem Elektromagneten 11 von selbst in dieser
Schließlage gehalten. ' .
Wirdjetzt der Elektromagnet 11 durch das elektrische Auslösesystem
mit einem Auslösesignal beaufschlagt, so zieht er den Stößel 21 an und läßt so das Kniegelenk 19 den Totpunkt nach
rechts überschreiten. Der Kniehebel 30, 31 kommt somit in eine Öffnungslage, in der er eine weitgehend kraftlose Bewegung
des Doppelkeils 19 in Skilängsrichtung ermöglicht. Die Seitenbacken
20 können so zwanglos seitlich ausgeschwenkt werden, und der Skischuh wird freigegeben.
Wichtig ist, daß am .Stößel 21 ein Anschlag 56 vorgesehen ist,
welcher die geringfügige übertotpunktlage nach Figur 6
fixiert und ein Durchschlagen des Kniehebels 30, 31 nach links
verhindert. Außerdem soll ein Handbetätigungsknopf 57 sich
vom Stößel 21 seitlich aus der Sohlenplatte 35 herauserstrecken, damit die Bindung von Hand wieder in die Schließstellung gebracht
werden kann.
Bei einem Stromloswerden des Elektromagneten 11 kann die Bindung in der bisher beschriebenen Weise nicht mehr auslösen. Damit
aber noch eine Notauslösung erfolgen kann, ist auf der dem Elektromagneten 11 gegenüberliegenden Seite des Kniehebels 3O, 31
ein Schieber 23 vorgesehen, welcher in Richtung des Pfeiles F von Hand oder mittels einer Feder 25 in entgegengesetzter
Richtung wie der Stößel 21 gegen das Kniehbelgelenk 29 schieb-
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ORIGINAL INSPECTED
■ -17-
bar ist. Durch Anstoßen des Schiebers 23 an das Kniegelenk 29 kann der Kniehebel 30, 31 zum Durchschlagen nach rechts in
Figur 6 gebracht werden, wodurch der Kniehebel die Seitenbacken 20 nicht mehr in ihrer geschlossenen Lage fixieren
kann. Gleichzeitig setzt sich der entsprechend dimensionierte Schieber 23 zwischen den Doppelkeil 19 und das Federwiderlager
einer Auslösefeder 12, die sich zwischen einem weiteren Federwiderlager
15 an einem plattenfesten Teil 17 und dem besagten vorderen Widerlager 14 erstreckt. Die Feder 12 ist wieder von
einem Federkäfig 18 umgeben, der aus zwei Teilen besteht und
durch geeignete flanschartige Anschläge 18" in der normalen,
elektrischen Betriebslage die Kraft der Feder 12 in der aus
Figur 6 ersichtlichen Weise neutralisiert.
Sobald jedoch der Kniehebel durchgeschlagen ist und der Doppelkeil
19 den Schieber 23 in Skilängsrichtung beaufschlagt,
stützt das Federwiderlager 14 den Doppelkeil 19 über den Schieber 23 ab. Da der Kniehebel 30, 31 - wie oben erwähnt - nach
rechts durchgeschlagen ist, wirkt nun die Auslösefeder 12 über
den Schieber 23 und das Getriebe 19, 22 auf die Seitenbacken 20 nach Art einer üblichen mechanischen Auslösefeder.
Nach Einsetzen einer neuen Batterie kann der Schieber 23 wieder aus seiner Position zwischen dem Doppelkeil 19 und dem Federwiderlager
14 herausgezogen werden. Anschließend wird dann durch den Handbetätigungsknopf 57 der Kniehebel 30, 31 wieder in die
Figur 6 dargestellte Lage gebracht, worauf die Bindung wieder elektrisch auslösbar ist, ohne daß das mechanische Auslösesystem
diese Auslösung in irgendeiner. Weise beeinflußt.
Während der Schieber 23 von Hand in seine Wirkposition gebracht werden kann, ist es doch bevorzugt, daß er nach Figur 6 durch
einen weiteren Elektromagneten 24 während des elektrischen Betriebes in seiner unwirksamen Position gegen die Kraft der Federn
25 gehalten wird. Beim Ausfall der Stromquelle oder im Falle eines Kurzschlusses wird dann der Schieber 23 durch die
Wirkung der Feder 25 automatisch in die oben beschriebene Wirk-
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Ί8-
lage gebracht.
Damit der Schieber 23 im Falle des Wirksamwerdens der mechanischen
Auslösevorrichtung den Bewegungen des Doppelkeils 19 und des Federkäfigs 18 folgen kann, soll er an
den Stößel des Elektromagneten 24 über ein Gelenk 58 befestigt sein.
Bei der Ausführungsform nach Figur 7 ist die Hauptbatterie
der Sicherheitsskibindung über einen Umschalter 33 an die das elektrische Auslösesystem speisenden Klemmen 59 angelegt.
Der Umschalter 33 befindet sich normalerweise in der aus Figur 7 ersichtlichen Stellung, in der die Klemme 59 an den
beiden Polen der Hauptbatterie 28 anliegen.
Der Umschalter 33 ist ein gesteuerter Schalter, der über eine Schwellenwertschaltung 34 umschaltbar ist, die an die Ausgangsspannung
der Hauptbattefie 28 angeschlossen ist. Unterschreitet die Ausgangsspannung der Hauptbatterie 28 einen
vorbestimmten -Wert, so schaltet der Umschalter 33 in seine
andere Schaltstellung um, in der er eine Hilfsbatterie 32 an die Klemmen 59 anlegt. Die Hilfsbatterie 32 ist so dimensioniert,
daß sie für eine bis zu einer möglichen Auswechslung der Hauptbatterie 28 erforderliche Zeit die Speisung des
elektronischen Auslösesystems übernimmt.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 8 ist statt des mechanischen
ein hydraulisches Auslösesystem vorgesehen. Die Stoßstangen 22 sind an hydraulische Kolben 61 angeschlossen, die
in einem sich quer zur Skilängsrichtung erstreckenden hydraulischen Zylinder 62 einander gegenüberliegend in Querrichtung
verschiebbar angeordnet sind. Zwischen den Kolben befindet
sich in dem Zylinder 62 ein inkompressibles Druckfluid 63.
Der das Druckfluid 63 enthaltende Hydraulikraum 271 ist über
eine Leitung 64 und ein Ventil 19' an einen einen Kolben 65 enthaltenden Hydraulikzylinder 66 angeschlossen. Durch Ausübung einer Kraft in Richtung des Pfeiles χ kann in dem Hy-
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draulikzylinder 66 ein vorbestimmter Druck erzeugt werden,
der über eine Leitung 67 und ein Rückschlagventil 68 an den Hydraulikraum 5 9 angelegt werden kann.
Das Ventil 19' ist von dem elektromechanischen Wandler 11
beaufschlagt, welcher im vorliegenden Fall wieder als Elektromagnet
ausgebildet ist und in der gleichen Weise angesteuert wird, wie der Elektromagnet 11 bei dom Ausführungsbeispiel
nach Fig. 6.
Von der Leitung 64 zweigt eine Hydraulikleitung 69 ab, die über ein weiteres Ventil 23' an einen Federspeicher 60 angeschlossen
ist, der die Notauslösefeder 12 enthält. Diese übt ihre Rückstellkraft auf einen im Zylinder des Federspeichers
60 angeordneten Kolben 70 aus, der auf der von der Federanlageseite abgewandten Stirnfläche von dem Druckfluid
in den Leitungen 64, 6 9 beaufschlagt ist.
Die Wirkungsweise der Ausführungsform nach Fig. 8 ist wie
folgt:
Zum Schließen der Bindung wird im Sinne des Pfeiles χ auf
den Kolben 65 ein geeigneter Druck ausgeübt, welcher sich über das Rückschlagventil 68 in den Hydraulikraum 59 fortsetzt.
Hierdurch werden die Kolben 61, 61 auseinandergedrückt und die Seitenbacken 20 in die Schließlage überführt.
Das stromlose Magnetventil 11, 19' ist aufgrund einer nicht dargestellten Feder geschlossen. An dem Elektromagneten 24
liegt jedoch ein' Strom an, wodurch das Ventil 23' gegen die
Kraft der Feder 25 geschlossen wird. Der Hydraulikraum 59 ist nunmehr allseits geschlossen, so daß auch bei einer auf die
Backen 20 wirkenden Öffnungskraft die Kolben 61 , 61 nicht wesentlich nach innen zurückweichen können.
130046/0439
Sobald der Meßfühler 43 nach Fig. 1 eine gefährliche Belastung
des Skifahrerbeines mißt, wird über den Signalformer 44 Strom,
an den Elektromagneten 11 angelegt, wodurch das Ventil 19 * öffnet und der Druck im Hydraulikraum 71 sich über den zurück- :
weichenden Kolben 65 entlasten kann.
Sobald der Strom wieder vom Elektromagneten 11 weggenonnen wird,
schließt das Ventil 19' und der Druck im Hydraulikraum 71 kann
durch Niederdrücken des Kolbens 65 erneut aufgebaut werden.
Bei Stromausfall bleibt das Magnetventil 11, 19' geschlossen.
Nunmehr ist jedoch der Elektromagnet 24 nicht mehr in der Lage, das weitere Ventil 23' geschlossen zu halten. Dieses wird durch
die Wirkung der Feder 25 geöffnet. Jetzt ist der Federspeicher
60 mit dem Hydraulikraum-71 verbunden. Im Fall einer übermäßigen,
vom Schuh auf die Backen 20 wirkenden Seitenkraft kann der Kolben 70 gegen die Kraft der Feder 12 zurückweichen, wobei
Druckfluid aus dem Zylinder 62 entweicht und die Backen 20 seit-*
lieh ausweichen können. Es ist nunmehr eine hydraulisch-mechanische
Auslösung gewährleistet.
-130046/0439
ORIGINAL INSPECTED
ORIGINAL INSPECTED
Leerseite
Claims (1)
- Patentansprüche:.) Batteriebetriebene, elektrisch auslösende Sicherheitsskibindung mit einem auf eine vorbestimmte Belastung des Skifahrerbeines ansprechenden elektrischen Meßfühler, einem daran angeschlossenen Signalformer zur Bildung eines Auslösesignals und einem einen elektromechanischen Wandler wie einen Magneten aufweisenden mechanischen, hydraulischen oder pneumatischen Auslösemechanismus, welcher bei Beaufschlagung mit dem Auslösesignal über den Wandler eine Freigabe von den Skischuh am Ski haltenden wegschwenk- bzw. -verschiebbaren Haltemitteln bewirkt, dadurch gekennzeichnet , daß bei Stromausfall durch einen oder mehrere Schieber (23, 23') parallel zu dem elektromechanischen Wandler (11) eine an einem gehäusefesten Teil (17) abgestützte Auslösefeder (12) in den Auslösemechanismus (13) einschaltbar ist und der elektromechanische Wandler (11) in dem Zustand verbleibt bzw. in den Zustand versetzt wird, in dem die Feder (12) bei Erreichen der Auslösekraft ausweichen kann.DIPL.-INC. W. GRAMKOW 7 STUTTGART SO. «BAD CANNSTATT) SEELBEROSTR. 23/25. TEL. (O711) 56 72 61DR. CMANITZ · DIPL.-INC. M. FINSTERWALD 8 MÖNCHEN 22. ROBERT-KOCH-STRASSE I TEL. (089) 22 42 11 ■ TELEX S-29672 PaTMF130046/0439ZENTRALKASSE BAYER. VOLKSBANKEN MÜNCHEN. KONTO-NUMMER 72 70 POSTSCHECKi MÖNCHEN 77062-8052. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 -iritreiaar. zrcchaniscben; Auslösesystem, dadurch gekennzeichnet·-," -<5äß bei" ,-«rmal -mit. Stran betriebenem Auslösemechanismus (13) eines der Widerlager (14; 15) in Wirkverbindung mit dem von der Feder (12) zu beaufschlagenden Element (16) bzw. einem ski- oder plattenfesten Teil (17) steht, während das andere Widerlager (15; 140 an einem sich am entgegengesetzten Widerlager (14; 15) abstützenden Federkäfig (18) anliegt, und daß bei Stromausfall der Federkäfig (18) statt an dem entgegengesetzten Widerlager (14; 15) an einem ski- oder plattonfesten Teil (17) bzw. dem von der Foder (12) zu beaufschlagenden Element (19) abgestützt ist.3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet , daß die Freigabe der Haltemittel (20) bei Stromloswerden des elektro - mechanischen Wandlers (11) erfolgt. · -4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Haltemittel (20) bei Erregung des elektro - mechanischen Wandlers(11) erfolgt und daß der Stößel (21) des elektro—mechanischen Wandlers (11) bei Stromausfall ausweichen kann.5. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, daß der Stößel (16) eines erregten elektro - mechanischen Wandlers (11) die Haltemittel (20) über ein Getriebe (19, 22) in ihrer Schließlage hält.6. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet , daß am Stößel (16) das eine Widerlager (14) der Feder (12) angeordnet ist.7. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet , daß das andere Widerlager (15) über wenigstens einen wahlweise quer zur Wirkrichtung der Feder (12) einschiebbaren, an dem skifesten Teil (17) axial abgestützten Schieber (23) abstützbar ist.BAD ORIGINAL 130046/ (K 398. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (23) von Hand in die Wirkverbindung mit. dem anderen Widerlager (15) bringbar ist.9. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 7 dadurch gekennzeichnet , daß der Schieber (23) durch einen weiteren elektro - mechanischen Wandler (24), welcher von der gleichen Stromquelle (28) wie der Hauptwandler (11) gespeist ist, gegen die Kraft einer Hilfsfeder (25) in seiner unwirksamen Lage gehalten ist, derart, daß die Hilfsfeder (25) den Schieber (23) bei Stromloswerden des weiteren elektro - magnetischen Wandlers(24) in die Wirkverbindung mit dem anderen Widerlager (15) bringt.10. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4 dadurch g e k e η η zeic hnet , daß der Stößel (21) des elektro - magnetischen Wandlers (11) auf das Kniegelenk (29) eines die Bindung geschlossen haltenden, gestreckten bzw. geringfügig jenseits der gestreckten Totpunktlage befindlichen Kniehebels (30, 31) einwirkt und daß der elektro- magnetische Wandler (11) bei Erregung den Kniehebel (30, 31) aus der Schließlage ggf. über den Totpunkt in eine Öffnungslage bewegt.11. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet , daß der Stößel (2ί) von Hand in die Öffnungslage bringbar ist.12. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 8 oder 11 dadurch gekennzeichnet , daß dem Handbetätigungsmechanismus (26) ein Schalter (27) zugeordnet ist, welcher im Stromkreis der Batterie (28) liegt und normalerweise offen ist, jedoch durch den in Wirkverbindung mit dem anderen Widerlager (15) gebrachten Handbetätigungsmechanismus (26) geöffnet wird.3 . Sicherheitsskibindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet ein Schieber (23) durch einen weiteren elektro - magnetischenORIGINAL INSPECTEDWandler (24), welcher von der gleichen Stromquelle (28) wie der Hauptwandler (11) gespeist ist, gegen die Kraft einer Hilfsfeder (25) in seiner unwirksamen Lage gehalten ist, derart, daß die Hilfsfeder (25) den Schieber (23) bei Stromloswerden des weiteren elektro-magnetischen Wandlers (24) das Kniegelenk (2 9) über seine Totpunktlage hinaus in die Offenstellung stößt, wobei der Schieber (23) zwischen das freie Auslösefederwiderlager (14) und das von ihr beaufschlagte Element (19) gelangt.14. Sicherhextsskibindung nach Anspruch 1 mit einem hydraulischen Auslösesystem, dadurch gekennzeichnet , daß der elektromechanische Wandler (11) im geschlossenen Zustand der Bindung stromlos ist und über ein Ventil (19') einen die Haltemittel beaufschlagenden Hydraulikraum (59) absperrt und der Hydraulikraum (59) über ein weiteres Ventil (23') an einen Federspeicher (60) angeschlossen ist.15. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet , daß das Ventil (23') handbetätigbar ist.16. Sicherhextsskibindung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (23') von einem weiteren im geschlossenen Zustand der Bindung strombeaufschlagten elektromagnetischen Wandler (24) gegen die Kraft einer Öffnungsfeder (25) beaufschlagbar ist.17. Batteriebetriebene, elektrisch auslösende Sicherheitsskibindung mit einem auf eine vorbestimmte Belastung des Skifahrerbeines ansprechenden elektrischen Meßfühler, einem daran angeschlossenen Signalformer zur Bildung eines Auslösesignals und einem einen elektromechanischen Wandler wie einen Magneten aufweisenden mechanischen Auslösemechanismus, welcher bei Beaufschlagung mit dem Auslösesignal über den Wandler eine Freigabe von den Skischuh am Ski haltenden wegschwenk- bzw. -verschiebbaren Haltemitteln bewirkt, insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch130046/0439gekennzeichnet , daß außer der Hauptbatterie (28) eine Hilfsbatterie (32) vorgesehen ist, welche mittels eines Umschalters (33) statt der Hauptbatterie (28) an die elektrisch gespeisten Elemente (11, 24) anschließbar ist.18. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 14, dadurch g e k e η η ζ ei c h η e t , daß der Umschalter (33) über eine Schwellenwertschaltung (3 4) von der Ausgangsspannung der Hauptbatterie (28) gesteuert ist.130046/0439
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