DE2748309A1 - Sicherheitsskibindung - Google Patents
SicherheitsskibindungInfo
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- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C9/00—Ski bindings
- A63C9/08—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings
- A63C9/088—Ski bindings yieldable or self-releasing in the event of an accident, i.e. safety bindings with electronically controlled locking devices
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Description
S.A. Etablissements Francois SALOMON ft FILS
Chemin de la Prairie prolonge 26. Oktober 1977
Besch reibung
Sicherheitsskibindung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung, insbesondere eine Kontrollschaltung einer solchen Bindung, deren
Auslösung für die Freigabe des Stiefels durch ein Signal gesteuert wird, das von einer elektrischen Schaltung stammt.
Es sind bereits Sicherheitsskibindungen bekannt, die ein oder mehrere elektrische Schaltungen, insbesondere eine Feststell-,
Rechner- und Auslöseschaltung aufweisen. Bei dieser Bindungsart erfaßt diese Schaltung die vom Skifahren herrührenden Belastungen,
stellt dann eine Rechnung an und sendet schließlich einen Befehl (oder auch nicht) zur Auslöseschaltung, die ein Verriegelungsorgan
freigibt oder auch nicht entsprechend dem festgestellten Belastungsniveau und gegebenenfalls der Dauer dieser Belastung.
Aufgrund des Vorhandenseins zahlreicher elektrischer Komponenten und einer von Batterieelementen ausgehenden elektrischen Versorgung
ist es verständlich, daß es die verschiedenartigsten Störungs-
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risiken bei solchen Bindungen gibt. Es sind bereits Bindungen der vorerwähnten Bauart bekannt, bei denen eine Signallampe vorgesehen
ist, die eine Überwachung des Ladungszustandes der Batterieelemente
ermöglicht. Diese überwachung reicht jedoch nicht aus, da die Störungen auch andere Ursprünge haben können: Die Meßeinrichtungen
zum Feststellen der Belastungen können beschädigt sein, die verschiedenen Verbindungsleitungen können unterbrochen sein,
die elektronischen Bestandteile können beschädigt sein, usw.... Es ist daher leicht verständlich, daß diese Störungen für den
Skifahrer sehr gefährlich sind, da er skifahren könnte, ohne zu wissen, daß seine Bindung nicht mehr funktioniert.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die Unzulänglichkeiten
der Sicherheitsbindungen dieser Art zu vermeiden, und eine Sicherheitsbindung zu schaffen, in welcher besonders einfache
Einrichtungen einverleibt sind, die eine dauernde überwachung des einwandfreien Funktionszustandes der Bindung erlauben.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist diese Sicherheitsskibindung mit mindestens
einer elektrischen Hauptschaltung zum Erfassen der Belastungen, Berechnen und Auslösen der Bindung gekennzeichnet durch
mindestens eine Zusatzschaltung mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Signals an mindestens einem Punkt der Hauptschaltung,
das unabhängig von den beim Skifahren erzeugten Signalen ist.
Das von der Zusatzschaltung gelieferte elektrische Signal ist derart
geeicht, um die Auslösung der Bindung zu verursachen. Darüber hinaus kann der Skifahrer die Zusatzschaltung benutzen, um das
freiwillige Auslösen dieser Bindung zu verursachen, was besonders interessant ist, da der Skifahrer beim Abschnallen zwangsläufig
diese Bindung kontrolliert und demzufolge ihre einwandfreie oder mangelhafte Funktionsweise wahrnimmt.
Die Zusatzschaltung kann eine Kontrollschaltung sein und sie weist
daher visuelle und / oder akustische Einrichtungen auf, um den Skifahrer über den Zustand seiner Bindung zu informieren.
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Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform kann die Zusatzschaltung
eine mechanische austarierte Vorrichtung aufweisen, die derart angeordnet ist, um eine piezoelektrische Vorrichtung mit einer
bestimmten Kraft im Hinblick auf die Lieferung eines entsprechend bestimmten Signals zu erschüttern.
Im nachfolgenden wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein Ubersichtsschema einer elektrischen Hauptschaltung
zum Erfassen der Belastungen, Berechnen und Auslösen, die mit einer Sicherheitsbindung verbunden ist, welche
einen Stiefel auf einem Ski hält, sowie einer Zusatzschaltung gemäß der vorliegenden Erfindung, die mit der Hauptschaltung
verbunden ist, und
Fig. 2 einen elektrischen Schaltplan einer besonderen Ausführungsform der elektrischen Hauptschaltung und der Zusatzschaltung
der Bindung.
Die in Fig. 1 dargestellte Bindung stellt lediglich ein Ausführungsbeispiel dar, und es versteht sich von selbst, daß die Erfindung auf
eine beliebige Bindung mit elektrischer Auslösung angewendet werden kann.
In Fig. 1 ist ein Stiefel 1 dargestellt, der sicher auf einem Ski 2
durch einen vorderen Haltebacken 3 und einen hinteren Haltebacken gehalten wird. Der hintere Haltebacken ist für das Skifahren durch
ein Verriegelungsorgan 5 verrieglt. Dieses Organ 5 kann freigegeben werden, wenn die auf das Bein des Skifahrers ausgeübte Belastung
für das Bein gefährlich sein kann, durch eine Auslöseschaltung 6, die durch ein elektrisches Signal gesteuert wird, das
auf einem Leiter 7 auftritt. Das Erfassen der Belastungen wird durch eine Schaltung 8 bewirkt, die über einen Leiter 9 ein Signal zu
einer Rechnerschaltung 10 überträgt. Nenn die Belastung unzulässig
ist und insbesondere ein bestimmtes Niveau überschreitet, sendet diese Schaltung 10 über den Leiter 7 ein Signal zur Auslöseschal-
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tung 6,und es erfolgt die Entriegelung des Organs 5 und die Freigabe
des Stiefels 1. Die Schaltung 8 zum Erfassen und Feststellen
der Belastungen, die Rechnerschaltung 10 und die Auslöseschaltung 6, die gemeinsam eine elektrische Hauptschaltung bilden, in
welcher Signale beim Skifahren auftreten, sind mit einer elektrischen Versorgungsquelle 11 (z.B. Batterieelemente) über Leiter 53,
30 verbunden.
Der soeben beschriebenen elektrischen Hauptschaltung, welche die Belastungen erfaßt, eine Berechnung anstellt und ein Auslösesignal
aussendet, ist eine Zusatzschaltung 13 zugeordnet, die insbesondere
zur Kontrolle des einwandfreien Zustands der Hauptschaltung mit Hilfe eines Druckknopfes 14 in Betrieb genommen werden kann. Dieser
Druckknopf ermöglicht darüber hinaus das freiwillige Aufmachen der Bindung, wie sich aus dem Nachfolgenden ergibt. Die Zusatzschaltung
13 ist mit der Schaltung 8 zum Erfassen der Belastungen über einen Anschluß 16, mit der Rechnerschaltung 10 über Anschlüsse 17, 18
und mit der Auslöseschaltung 6 über einen Anschluß 19 verbunden.
Die in Fig. 1 dargestellte Zusatzschaltung wird von der Versorgungsquelle 11 der Hauptschaltung aus versorgt. Sie könnte jedoch auch
mit einer unabhängigen Versorgungsquelle verbunden sein.
Es wird im Nachfolgenden unter Bezugnahme insbesondere auf Fig. 2 eine nicht-beschränkende Ausführungsform der Hauptschaltung und
der Zusatzschaltung der vorliegenden Sicherheitsbindung beschrieben.
Bei dieser Ausführungsform erfolgt das Unterspannungsetzen der
Schaltungen beim Anschnallen der Bindung mit Hilfe eines Unterbrechers 12, der mit der Versorgungsquelle 11 verbunden ist. Der
Unterbrecher 12 ist normalerweise geöffnet und wird nur geschlossen,
wenn der Stiefel auf dem Ski durch die Bindung gehalten wird. Das Schließen des Unterbrechers 12 überträgt sich durch das Anlegen von
zwei Potentialen, nämlich einem positiven Potential V+ und einem
negativen Potential V-, die an den Klemmen der Versorgungsquelle auftreten, auf die jeweiligen Versorgungsleitungen 30a, 15a für
das Potential V+ und die Versorgungsleitungen 30b, 15b für das
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Potential V-. Die Potentiale V+ und V- stehen ebenfalls dauerhaft jeweils auf Leitern 15df 15c an, die ebenso wie die Leiter 15a,
15b mit einem Mehrfachunterbrecher 14a verbunden sind, der von
dem Druckknopf 14 betätigt wird.
Die Schaltung 8 zum Erfassen der Belastungen wird von einer Meßbrücke
32 gebildet, welche vier Widerstände 33, 34, 35 und 36 aufweist. Diese Brücke wird über zwei Anschlüsse 53a, 53b versorgt,
die mit zwei gegenüberliegenden Brückenpunkten und jeweils mit einem Leiter 30a auf dem Potential V+ und einem Leiter 30b auf
dem Potential V- verbunden sind.
Das von der Meßbrücke 32 kommende Signal, das der festgestellten Belastung entspricht, wird zur Rechnerschaltung 10 übertragen, die
aufeinanderfolgend von ihrem Eingang zu ihrem Ausgang einen Filterverstärker 20, einen Gleichrichter 51, einen Inverter 52, einen
Filter 21 und eine Schwellwertschaltung 22 aufweist. Die Schwellwertschaltung 22 weist ein Potentiometer 29 auf, mit dessen Hilfe
die Einstellung der Bindung erfolgen kann. Die Schwellwertschaltung 22 liefert ein Ausgangssignal, das über den Leiter 7 zur Auslöseschaltung
6 übertragen wird.
Die Auslöseschaltung weist z.B. eine Haltespule 23 auf, welche das
Verriegelungsorgan so lange hält, wie sie von einem Strom durchflossen wird, und die im Gegensatz hierzu das Verriegelungsorgan
freigibt, wenn sie nicht mehr versorgt wird. Diese Spule 23 ist in Reihe geschaltet mit einem Transistor 24, an dessen Basis das
auf dem Leiter 7 anliegende Signal unter Zwischenschaltung eines Widerstandes angelegt ist. Wenn daher die Bindung ausgelöst werden
soll, wird das auf dem Leiter 7 anliegende Signal auf ein niedriges Potential gebracht, was die Sperrung des Transistors 24 nach sich
zieht, so daß die Spule 23 nicht mehr unter Spannung steht. Mit einer solchen Auslöseschaltung wird der Skifahrer gewarnt, wenn die
Versorgungselemente 11 nicht mehr einwandfrei sind, da in diesem Falle die Spule 23 nicht mehr versorgt wird und der Skifahrer seine
Ski nicht mehr anschnallen kann, da die Verriegelung nicht mehr funktioniert.
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Die anderen Störungen der Hauptschaltung werden mit Hilfe der Zusatzschaltung 13 festgestellt. Diese Schaltung wird elektrisch
versorgt, wenn man den Druckknopf 14 niederdrückt. Der vom Druckknopf
14 betätigte Mehrfachunterbrecher 14a weist zwei Kontakte auf, welche jeweils eine Verbindung zwischen den Leitern 45a und
45b und den jeweils auf dem Potential V+ und V-
befindlichen Leitern 30a, 30b herstellen.
Zwei weitere Kontakte des Unterbrechers 14a stellen jeweils die Verbindung zwischen dem auf dem Potential V+ befindlichen Leiter
15d und dem Leiter 15a einerseits und zwischen dem auf dem Potential
V- befindlichen Leiter 15c und dem Leiter 15b andererseits her, was zur Folge hat, daß der Unterbrecher 12 kurzgeschlossen
wird. Diese Beschreibung erlaubt es dem Skifahrer, seine Bindung zu kontrollieren, ohne seine Ski anschnallen zu müssen.
Die Zusatzschaltung 13 weist einen geeichten Widerstand 25 auf, der zwischen einen Leiter 45a einerseits und den Anschluß 16, der
mit einem Meßpunkt 37 der Meßbrücke 32 verbunden ist, andererseits geschaltet ist, wobei dieser Meßpunkt ebenfalls mit einem Eingang
des Verstärkers 20 verbunden ist.
Die Zusatzschaltung 13 weist auch eine Anordnung auf, die zwei Schwellwerte, nämlich eine obere Spannung V0 und eine untere Spannung
VA, bestimmt. Diese Anordnung enthält einen Spannungsteiler,
der aus drei Widerständen 38, 39, 40 besteht, die in Reihe zwischen den Leiter 45a und Masse geschaltet sind, und zwei Operationsverstärker
42 und 43. Die ersten Eingänge dieser Operationsverstärker 42 und 43 sind jeweils mit dem Verbindungspunkt B zwischen den
Widerständen 38 und 39 und dem Verbindungspunkt A zwischen den Widerständen 39 und 40 verbunden. Die zweiten Eingänge dieser Verstärker
sind gemeinsam über den Leiter 17 mit dem Verbindungspunkt 55 zwischen dem Inverter 52 und dem Filter 21 verbunden.
Die Ausgänge 56, 57 der Verstärker 42 und 43 sind jeweils mit den beiden Eingängen eines ODER-Gliedes 47 verbunden, dessen Ausgang
58 mit einem Eingang eines ODER-Gliedes 48 verbunden ist. Der Aus-
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gang des ODER-Gliedes 47 ist ebenfalls mit einem Eingang eines Nicht-UND(NAND)-Gliedes 49 verbunden, dessen anderer Eingang über
den Leiter 18 mit dem Ausgang der Schwellwertschaltung 22 verbunden ist. Der Ausgang des Nicht-UND-Gliedes 49 ist mit dem
zweiten Eingang des ODER-Gliedes 48 verbunden.
Die Zusatzschaltung 13 weist darüber hinaus eine Signallampe 27 auf,
die zwischen den Ausgang 59 des ODER-Gliedes 48 und Masse geschaltet ist, sowie einen Schallsignalapparat 28, der in Reihe mit einem
Feldeffekttransistor 44 geschaltet ist. Die Steuerelektrode des Transistors 44 ist mit dem Ausgang 59 des ODER-Gliedes 48 verbunden,
während seine Ausgangselektrode mit der Ausgangselektrode des Transistors 24 der Auslöseschaltung 6, d.h. mit der Haltespule 23
verbunden ist.
Im Nachfolgenden wird die Funktionsweise der Zusatzschaltung 13 beschrieben.
Wenn der Skifahrer absichtlich seine Bindung auslösen oder den einwandfreien Zustand der Bindung kontrollieren will, drückt er
auf den Druckknopf 14. Hierdurch verursacht er die Versorgung der Schaltung 13 und insbesondere die Einschaltung des geeichten Widerstandes
25. Da dieser Widerstand mit dem Meßpunkt 37 der Meßbrücke 32 verbunden ist, wird diese Meßbrücke, die vorher abgeglichen war,
aus dem Gleichgewicht gebracht und es tritt eine Spannungsdifferenz zwischen den beiden gegenüberliegenden Punkten 37 und 54 auf. Diese
Fehlanpassung ist eine Funktion der Größe des Widerstandes 25 und des einwandfreien Funktionszustandes der Meßbrücke. Die Größe dieses
Widerstandes ist derart, daß seine Einfügung in die Schaltung die Auslösung der Bindung bewirkt. Wenn sich in der Schaltung nichts
verschlechtert hat, löst die durch ein Niederdrücken des Druckknopfes 14 ausgelöste Kontrolle darüber hinaus den Betrieb des
Schallsignalapparates 28 aus. Wenn es im Gegensatz hierzu ein Problem in den Schaltungen gibt, wird nicht der Schallsignalapparat
28, sondern im Gegensatz hierzu vielmehr die Störsignallampe 27 erleuchtet, wie aus dem Nachfolgenden hervorgeht.
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Wie aus dem obigen hervorgeht, ist der Widerstand 25 geeicht und derart ausgewählt, um, wenn alles gut geht, eine Fehlanpassung
der Meßbrücke 32 zu bewirken, derart, daß das vom Inverter 52 ausgehende Signal ausreicht, um die Auslösung der Bindung unabhängig
von der Einstellung der Schwellwertschaltung 22 zu bewirken. Das Ausgangssignal des Inverters 52, das am Verbindungspunkt
55 auftritt, ist nunmehr ein Prüfpotential V , derart,daß dieses
Potential zwischen den beiden Schwellwerten V„ und V., die durch
den Spannungsteiler 38, 39, 40 bestimmt sind, liegt. Die Größe dieser Widerstände 38, 39 und 40, die in dieser Reihenfolge zwischen
den auf dem Potential V+ liegenden Leiter 45a und Masse geschaltet sind, ist so ausgewählt, um dies zu bewirken. Wenn
beim Skifahren ein Meßwiderstand beschädigt wird, ist der Verstärker 20 im Sättigungszustand, wodurch die Auslösung der Bindung
verursacht wird. Auf jeden Fall kann man in diesem Falle nicht wissen, ob es sich um eine normale Auslösung oder um eine Störung
der elektrischen Schaltung oder der Versorgungsquelle handelt.
Um den Zustand seiner Bindung zu kontrollieren, drückt der Skifahrer
nunmehr den Druckknopf 14 nieder. Wenn die elektrische Schaltung in Ordnung ist,befindet sich das am Verbindungspunkt 55
anstehende Signal auf dem Prüfpotential V_ ebenso wie der Leiter
17, der mit den beiden Eingängen der Operationsverstärker 42 and 43 verbunden ist. Da das Prüfpotential VT definitionsgemäß zwischen
den Potentialschwellwerten Vß und VA liegt, liefern die Verstärker
42 und 43 keinerlei Ausgangssignal, so daß die Ausgangsleiter 56 und 57 auf Null sind. Das ODER-Glied 47 liefert an seinem Ausgang
ein Signal Null ebenso wie das ODER-Glied 48 and seinem Ausgang
59. Demzufolge wird die Signallampe 27 nicht versorgt und der Feldeffekttransistor
44 bleibt leitend. Der Schallsignalapparat 28 wird versorgt, da der Leiter 45a sich auf dem Potential V+ befindet.
Es wird daher ein Schallsignal ausgesandt, während die Signallampe 27 sich nicht erleuchtet, was dem Skifahrer anzeigt,
daß die Schaltungen der Bindung in einwandfreiem Zustand sind. Da das am Verbindungspunkt 55 anliegende Signal auf dem Potential
V-, ist, ist es ausreichend, um die Auslösung der Bindung zu verur
sachen. Wenn daher zusammengefaßt in den Schaltungen nichts be-
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schädigt ist, erfolgt ein absichtliches Auslösen der Bindung, das Aussenden eines Schallsignales durch den Signalapparat 28, während
die Störsignallampe 27 dunkel bleibt.
Wenn im Gegensatz hierzu die Auslösung auf der Beschädigung eines Meßwiderstandes beruht, geht der Verstärker 20 in den Sättigungszustand
über und das am Ausgang 55 des Inverters 52 anliegende Signal hat das Potential V+. Wenn in diesem Falle der Skifahrer
auf den Druckknopf 14 drückt,um eine Kontrolle durchzuführen, wird dieses Potential V+ über den Leiter 17 zu den zweiten Eingängen
der Operationsverstärker 42 und 43 geleitet. Da sich der Leiter 17 daher auf dem Potential V+ befindet, das oberhalb des
oberen Potentialschwellwertes'V_ liegt, liefert der Verstärker
42 an seinem Ausgang 56 ein Signal 1, das über die ODER-Glieder 47 und 48 übertragen wird. Das Signal 1, das am Ausgang 59 des
Gliedes 48 auftritt, verursacht einerseits die Versorgung der Störsignallampe 27 und andererseits die Sperrung des Feldeffekttransistors
44. Der Skifahrer wird somit von der Beschädigung der Meßbrücke 32 aufgrund der Tatsache informiert, daß die Störsignallampe
27 erleuchtet ist und der Schallsignalapparat 28 nicht funktioniert.
Ein anderer Störgrund der Schaltung ist die Sperrung der Meßbrücke
32 im Null-Zustand (z.B. bei einem Kurzschluß). Wenn der Skifahrer
den Druckknopf 14 niederdrückt, kann die Meßbrücke 32 nicht aus dem Gleichgewicht gebracht werden, obwohl der Widerstand 25 vorhanden
ist, aufgrund der Tatsache, daß sie auf Null blockiert ist. Demzufolge ist das am Ausgang 55 des Inverters 52 anliegende Signal
im Zustand Null, also auf einem Niveau, das unter dem unteren Potentialschwellwert
V liegt. Das Potential Null, das auf dem Leiter 17 anliegt, wird nunmehr den zweiten Eingängen der Verstärker 42
und 43 zugeführt und der Verstärker 43 liefert an seinem Ausgang 57 ein Signal 1. Die beiden ODER-Glieder 47, 48 übertragen dieses
Signal 1 wie im vorhergehenden, so daß die Signallampe 27 erleuchtet wird und der Schallsignalapparat 28 nicht arbeitet. Der Skifahrer
wird immer noch darüber informiert, daß es in den elektrischen Schaltungen ein Problem gibt.
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Wenn der Verstärker 20 beschädigt ist, ist das Signal, das am Verbindungspunkt 55 auftritt, wenn der Druckknopf 14 niedergedrückt
wird, nicht auf dem normalen Prüf potential V»,. Entsprechend dem
jeweiligen Fall ist es nunmehr der Operationsverstärker 42 oder 43, der ein Signal 1 aussendet und wie im vorhergehenden wird die Signallampe
27 erleuchtet und der Schallsignalapparat 28 nicht versorgt. Der Vorgang ist der gleiche für den Fall einer Beschädigung
in den Schaltungen 51 und 52.
Für den Fall, in welchem der Filter 21 beschädigt ist (wenn z.B. der Kondensator kurzgeschlossen ist), wird beim Niederdrücken
des Druckknopfes 14 die vorgesehene Fehlanpassung verursacht und das Signal am Verbindungspunkt 55 ist auf einem Potential zwischen
V und V . Die Verstärker 52 und 53 sind nunmehr gesperrt und die Signale an den Ausgängen 56 und 57 sind im Zustand Null ebenso wie
das Signal am Ausgang 58 des ODER-Gliedes 47. Parallel hierzu wird die Schwellwertschaltung 22 nicht gekippt und ihr Ausgang befindet
sich im Zustand Null. Diese Information wird nunmehr über den Leiter 18 zu dem Nicht-UND-Glied 49 übertragen. Da die beiden
Eingänge dieses Gliedes gleichzeitig im Zustand Null sind, ist das Signal an seinem Ausgang 50 im Zustand 1. Daraus folgt, daß
das Signal am Ausgang 59 des ODER-Gliedes 48 ebenfalls im Zustand
1 ist. Die Signallampe 27 wird daher erleuchtet und der Schallsignalapparat
28 arbeitet nicht.
Wenn die Spule 23 unterbrochen wird, erfolgt eine Auslösung der Bindung, aber die Rückkehr über den Leiter 19 erfolgt nicht und
demzufolge wird der Schallsignalapparat 28 nicht versorgt.
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'AS-Leerseite
Claims (12)
- PatentansprücheM J Sicherheitsskibindung mit mindestens einer elektrischen Hauptschaltung zum Erfassen der Belastungen, Berechnen und Auslösen der Bindung, gekennzeichnet durch mindestens eine Zusatzschaltung (13) mit einer Einrichtung zur Erzeugung eines elektrischen Signals an mindestens einem Punkt der Hauptschaltung, das unabhängig von den beim Skifahren erzeugten Signalen ist.
- 2. Sicherheitsbindung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Einrichtungen (27, 28), die dem Skifahrer den Zustand seiner Bindung anzeigen.
- 3. Sicherheitsbindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen, die dem Skifahrer den Zustand seiner Bindung anzeigen, eine Lichtsignalquelle (27) und / oder einen Schallsignalapparat (28) aufweisen.809819/0749
- 4. Sicherheitsbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (13) eine Einrichtung (25) aufweist, welche ein geeichtes Signal liefert, das der Hauptschaltung zugeführt wird.
- 5. Sicherheitsbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das geeichte, von der Zusatzschaltung gelieferte Signal eine derart vorgewählte Größe aufweist, daß es die Freigabe des Stiefels verursacht .
- 6. Sicherheitsbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (13) einen Druckknopf (14) aufweist, der vom Skifahrer betätigt werden kann, um die Bindung zu kontrollieren und / oder auszulösen, und der einen Unterbrecher (14a) steuert, bei dem zwei normalerweise offene Kontakte zwischen die die Zusatzschaltung (13) bildenden Elemente und eine elektrische Versorgungsquelle (11) der Bindung geschaltet sind, um die Zusatzschaltung (13) unter Spannung zu setzen, wenn der Skifahrer den Druckknopf (14) niederdrückt.
- 7. Sicherheitsbindung nach Anspruch 6 mit einem normalerweise offenen Unterbrecher, der zwischen die elektrische Versorgungsquelle und die Hauptschaltung der Bindung geschaltet ist und der geschlossen wird, wenn der Stiefel mit der Bindung in Eingriff gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Mehrfachunterbrecher (14a), der durch den Druckknopf (14) betätigt wird, zwei zusätzliche Kontakte aufweist, welche den Unterbrecher (12) der Hauptschaltung kurzschließen, wenn der Skifahrer den Druckknopf (14) niederdrückt.
- 8. Sicherheitsbindung nach Anspruch 6 oder 7, bei welcher die Hauptschaltung eine Meßbrücke zum Erfassen der Belastungen, einen Verstärker, einen Gleichrichter, einen Inverter, einen Filter, eine Schwellwertschaltung und eine Auslöseschaltung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (13) einen geeichten Widerstand (25) aufweist, der über einen Leiter (16) einerseits mit809819/0749einem Eingang des Verstärkers (20) und andererseits mit einem Meßpunkt (37) der Meßbrücke (32) verbunden ist, deren anderer Meßpunkt (54) mit dem zweiten Eingang des Verstärkers (20) verbunden ist, daß die Größe des Widerstandes (25) derart gewählt ist, daß beim Niederdrücken des Druckknopfes (14) durch den Skifahrer das am Ausgang des Inverters (52) auftretende Signal ein Prüfpotential VT aufweist, das ausreicht, um die Auslösung der Bindung unabhängig von der Einstellung der Schwellwertschaltung (22) zu verursachen.
- 9. Sicherheitsbindung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (13) eine Anordnung aufweist, die zwei Schwellwerte, nämlich eine höhere Spannung V_ und eine niedrigere Spannung V-. bestimmt und die über einen Leiter (17) mit dem Ausgang (55) des Inverters (52) der Hauptschaltung verbunden ist, daß die Anordnung an ihrem Ausgang ein Signal eines ersten Zustandes aussendet, wenn sich das Ausgangssignal des Inverters (52) auf einem Potential zwischen den beiden Schwellwertspannungen Vn und VA befindet, und ein Signal eines zweiten Zustandes, wenn das Ausgangssignal des Inverters (52) nicht zwischen den beiden Schwellwertspannungen Vn und Vx liegt, und daß die Zusatzschaltung (13) Einrichtungen (27, 28) aufweist, um dem Skifahrer eine visuelle und / oder akustische Anzeige über den Signalzustand am Ausgang der die beiden Schwellwerte bestimmenden Anordnung und demzufolge über den Zustand der Bindung zu übermitteln.
- 10. Sicherheitsbindung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die die beiden Schwellwerte, nämlich die höhere Spannung Vn und die niedrigere Spannung V_ , bestimmende Anordnung drei Widerstände (38, 39, 40), die in Reihe zwischen einen Leiter (45a) mit dem Potential V und Masse geschaltet sind, wobei die jeweiligen Verbindungspunkte (B, A) zwischen den Widerständen jeweils mit dem ersten Eingang von zwei Operationsverstärkern (42, 43) und die zweiten Eingänge gemeinsam über einen Leiter (17) mit dem Ausgang (55) des Inverters (52) verbunden sind, und ein (»ER-Glied (47) mit zwei Eingängen aufweist, die jeweils mit den Ausgängen (56, 57) der beiden Operationsverstärker (42, 43) verbunden sind, wobei das ODER-Glied (47) ein Signal liefert, dessen Zustand das einwandfreie oder809819/0749mangelhafte Funktionieren der Bindung anzeigt.
- 11. Sicherheitsbindung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (13) ein zweites ODER-Glied (48) aufweist, dessen einer Eingang mit dem ersten ODER-Glied (47) und dessen Ausgang einerseits mit einer Signallampe (27) und andererseits mit der Steuerelektrode eines Transistors (44) verbunden ist, der in Reihe zwischen einen Schallsignalapparat (28) der Zusatzschaltung (13) und eine Spule (23) geschaltet ist, die Teil der Auslöseschaltung (6) der Bindung ist.
- 12. Sicherheitsbindung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzschaltung (13) eine Nicht-UND(NAND)-Glied (49) aufweist, dessen einer Eingang mit dem Ausgang des ersten ODER-Gliedes(47) und dessen anderer Eingang über einen Leiter (18) mit dem Verbindungspunkt zwischen der Schwellwertschaltung (22) und der Auslöseschaltung (6) der Hauptschaltung verbunden ist, und daß der Ausgang des Nicht-UND-Gliedes (49) mit dem zweiten Eingang des zweiten ODER-Gliedes (48) verbunden ist.809819/07*9
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