DE3044767A1 - Ionenaustauschermembranzelle und elektrolyseverfahren unter verwendung derselben - Google Patents
Ionenaustauschermembranzelle und elektrolyseverfahren unter verwendung derselbenInfo
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Description
~ 3- 3QU767
1A-3430
A-251EJ
A-251EJ
ASAHI GLASS COMPANY, LTD.
Tokyo, Japan
Tokyo, Japan
Ionenaustauschermembranzelle und Elektrolyseverfahren
unter Verwendung derselben
unter Verwendung derselben
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ionenaustauschermembran-Elektrolysezelle.
Genauer gesagt betrifft die Erfindung eine Ionenaustauschermembran-Elektrolysezelle,
die sich für eine Elektrolyse von Wasser oder einer wäßrigen Lösung einer Säure, einer Base, eines Alkalimetallsulfats, eines Alkalimetallcarbonate oder eines Alkalimetallhalogenids eignet. Die vorliegende Erfindung betrifft weiter ein Elektrolyseverfahren unter Verwendung der Ionenaustauschermembran-Elektrolysezelle .
die sich für eine Elektrolyse von Wasser oder einer wäßrigen Lösung einer Säure, einer Base, eines Alkalimetallsulfats, eines Alkalimetallcarbonate oder eines Alkalimetallhalogenids eignet. Die vorliegende Erfindung betrifft weiter ein Elektrolyseverfahren unter Verwendung der Ionenaustauschermembran-Elektrolysezelle .
Im Hinblick auf die Vermeidung von Umweltverschmutzungen ist anstelle des Quecksilberverfahrens in jüngster Zeit
bei der Herstellung eines Alkalimetallhydroxids mittels
Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorids hauptsächlich ein Diaphragmaverfahren angewendet wor-
bei der Herstellung eines Alkalimetallhydroxids mittels
Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorids hauptsächlich ein Diaphragmaverfahren angewendet wor-
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den. Es wurde bereits vorgeschlagen, bei der Herstellung eines Alkalimetallhydroxide durch Elektrolyse einer wäßrigen
Lösung eines Alkalimetallchlorids anstelle des als Diaphragma verwendeten Asbests eine Ionenaustauschermembran
einzusetzen, da auf diese Weise ein Alkalimetallhydroxid m.t hoher Reinheit und hoher Konzentration erhalten werden
kann.
Andererseits werden weltweit große Anstrengungen zur Energieeinsparung
unternommen. Im Hinblick auf diese Tatsache hat es sich als erforderlich erwiesen, bei der hier in
Frage stehenden Technologie die Zellenspannung zu minimalisieren. Zur Senkung der Zellenspannung sind verschiedene
Vorschläge gemacht worden,und diese Vorschläge betreffen Verbesserungen bei den Materialien, Zusammensetzungen und
Konfigurationen der Anode und der Kathode sowie verbesserte Zusammensetzungen einer Ionenaustauschermembran und die
Art der Ionenaustauschergruppe.
So ist z.B. vorgeschlagen worden, eine Elektrolyse eines Alkalimetallchlorids mittels einer sog. Elektrolyse vom
festen Polymerelektrolyt-Typ durchzuführen. Dabei ist eine
Kationenaustauschermembran aus einem fluorierten Polymeren
mit ihrer einen Oberfläche mit einer Gas-Flüssigkeitspermeablen, katalytischen Anode verbunden, während die
andere Oberfläche der Membran mit einer Gas-Flüssigkeitspermeablen,
katalytischen Kathode verbunden ist (GB-PS 2 009 795, US-PSen 4 210 501, 4 214 958 und 4 217 401).
Dieses Elektrolyseverfahren weist bemerkenswerte Vorteile dahingehend auf, daß die Elektrolyse bei einer niedrigeren
Zellenspannung durchgeführt werden kann. Der Grund dafür liegt darin, daß der durch einen Elektrolyten verursachte
elektrische Widerstand sowie ein elektrischer Widerstand, der durch während der Elektrolyse erzeugte Wasserstoff-
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und Chlorgasblasen verursacht wird, in bemerkenswerter Weise verringert werden kann. Diese den elektrischen Widerstand der Zelle beeinflussenden Faktoren wurden bei der
herkömmlichen Elektrolyse als schwer vermeidbar angesehen.
Die Anode und die Kathode sind bei der oben erwähnten elektrolytischen Zelle mit der Oberfläche der Ionenaustauschermembran
in der Weise verbunden, daß sie teilweise in diese eingebettet sind. Das Gas und die Elektrolytlösung
werden leicht durchgelassen. Es ist daher einfach, das durch die Elektrolyse an der mit der Membran in Kontakt
stehenden Elektrodenschicht gebildete Gas von der Elektrode zu entfernen. Eine derartige poröse Elektrode besteht
gewöhnlich aus einer dünnen, porösen Schicht, die dadurch erhalten wird, daß man Teilchen, welche als eine Anode
oder als eine Kathode wirken, mit einem Bindemittel sowie außerdem mit Graphit oder einem anderen elektrisch leitfähigen
Material einheitlich vermischt. Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei Verwendung einer elektrolytischen Zelle,
die eine direkt an die Elektrode gebundene Ionenaustauschermembran aufweist, die Anode während der Elektrolyse
mit Hydroxylionen in Kontakt kommt. Dabei handelt es sich um Hydroxylionen, die aus dem Kathodenabteil rückdiffundiert
sind. Polglich ist für das Anodenmaterial sowohl Chlorbeständigkeit als auch eine Alkalibeständigkeit erforderlich
und es muß ein teures Material verwendet werden. Falls die Elektrodenschicht an die Ionenaustauschermembran
gebunden ist, wird durch die Elektrodenreaktion zwischen der Elektrode und der Membran ein Gas gebildet,
und es treten bestimmte Deformationsphänomene bei der Ionenaustauschermembran auf. Dadurch werden die Charakteristika
der Membran beeinträchtigt. Es ist folglich schwierig, für einen langen Zeitraum einen stabilen Betriebszustand
zu gewährleisten. Bei einer derartigen elektrolytischen Zelle sollte der Stromkollektor zur elektrischen Ver-
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sorgung der mit der Ionenaustauschermembran verbundenen Elektrodenschicht mit dieser in enger Berührung stehen.
Falls kein fester Kontakt erreicht wird, kann die Zellenspannung zunehmen. Um einen sicheren und festen Kontakt
des Stromkollektors mit der Elektrodenschicht zu gewährleisten, ist nachteiligerweise eine komplizierte Zellenstruktur
erforderlich.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, durch Schaffung einer neuen Elektrolyse die oben erwähnten Nachteile
zu vermeiden und die Zellenspannung so weit wie möglich zu reduzieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß man eine neue Ionenaustauschermembranzelle schafft, welche ein
Anodenabteil und ein Kathodenabteil umfaßt, die dadurch gebildet werden, daß eine Anode und eine Kathode durch eine
Ionenaustauschermembran voneinander getrennt sind, an die eine für Gas und Flüssigkeit permeable, poröse Nicht-Elektrodenschicht
gebunden ist, wobei wenigstens eine der Elektroden Anode und Kathode in der Weise angeordnet ist,
daß sie mit der für Gas und Flüssigkeit permeablen, porösen Nicht-Elektrodenschicht in Berührung steht oder nicht
in Berührung steht.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen nä.-her erläutert; es zeigen:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht einer ersten AusfUhrungsform
einer erfindungsgemäßen elektrolytischen Zelle;
Fig. 2 eine teilweise Draufsicht auf ein Streckmetall ; und
Fig. 3 eine Querschnittsansicht einer weiteren Ausführungsform
einer elektrolytischen Zelle gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Bei der Durchführung einer Chlor-Alkali-Elektrolyse in einer Elektrolysezelle, die erfindungsgemäß eine Kationenaustauschermembran
umfaßt, an die eine für Gas und Flüssigkeit permeable, poröse Nicht-Elektrodenschicht gebunden ist,
können bei bemerkenswert niedriger Zellenspannung ein Alkalimetallhydroxid und Chlor hergestellt werden, ohne daß
die oben erwähnten Nachteile auftreten.
Erfindungsgemäß wird wenigstens eine der Elektroden so angeordnet,
daß zwischen ihr und der lonenaustauscherschicht die für Gas und Flüssigkeit permeable, poröse, Nicht-Elektrodenschicht
liegt. Dadurch kommt die Elektrode nicht direkt mit der Ionenaustauschermembran in Berührung. Das hat
zur Folge, daß für die Anode keine hohe Alkali-Korrosionsfestigkeit erforderlich ist. Das Anodenmaterial kann somit
aus den verschiedensten Materialien ausgewählt werden. Außerdem wird das bei der Elektrolyse gebildete Gas nicht
in der porösen Schicht erzeugt, die die Kationenaustauschermembran kontaktiert. Folglich treten keinerlei Schwierigkeiten
bei der Ionenaustauschermembran auf, die durch die Bildung eines Gases verursacht werden.
Es ist bei der erfindungsgemäßen Elektrolysezelle nicht immer notwendig, einen engen Kontakt der Elektrode mit
der an die Ionenaustauschermembran gebundenen, porösen Nicht-Elektrodenschicht vorzusehen. Selbst wenn die Elek~
troden mit einem Zwischenraum bezüglich der Ionenaustauschermembran
mit der porösen Nicht-Elektrodenschicht angeordnet sind, kann der Effekt im Hinblick auf die Reduzierung
der Zellenspannung erzielt werden.
Verglichen mit einer elektrolytischen Zelle, die eine Ionenaustauschermembran umfaßt, mit der die Elektroden, wie
z.B. ein Streckmetall, ohne irgendeine poröse Nicht-Elektrodenschicht direkt in Berührung stehen, kann bei
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Verwendimg der erfindungsgemäßen Elektrolysezelle bei der Elektrolyse eines Alkalimetallchlorids die Zellenspannung
bemerkenswert gesenkt werden. Dieses Ergebnis wird selbst dann erzielt, wenn man als poröse Nicht-Elektrodenschicht
ein elektrisch nicht leitendes Material mit einem spezifischen Widerstand von mehr als 1 χ 10 ·Λ cm verwendet.
Der erfindungsgemäße Effekt ist somit äußerst überraschend.
Die auf der Oberfläche der Kationenaustauschermembran ausgebildete,
Gas- und Plüssigkeits-permeable Nicht-Elektrodenschicht kann aus einem elektrisch nicht leitenden Material
bestehen, das einen spezifischen Widerstand von mehr als 10 -flcm und sogar mehr als 1,0 jTicm aufweist und das
elektrochemisch inaktiv ist. ' Die poröse Nicht-Elektrodenschicht kann auch aus einem elektrisch leitenden Material
bestehen, vorausgesetzt, daß dieses Material eine höhere Überspannung aufweist als das Material einer Elektrode,
die an der Außenseite der porösen Schicht angeordnet ist. Unter dem Begriff "poröse Nicht-Elektrodenschicht" ist daher
eine Schicht zu verstehen, die bei einer Elektrodenreaktion keinerlei katalytische Aktivität aufweist und die
auch nicht als eine Elektrode wirkt.
Die poröse Nicht-Elektrodenschicht besteht vorzugsweise aus einem nicht-hydrophoben, anorganischen oder organischen
Material, das gegenüber der Elektrolytlösung korrosionsbeständig ist. Beispiele derartiger Materialien umfassen
Metalle, Metalloxide, Metallhydroxide, Metallcarbide, Metallnitride
und Mischungen derselben sowie organische Polymerisate. Bei der Anodenseite kann ein fluoriertes
Polymerisat, insbesondere ein Perfluorpolymerisat, verwendet werden.
Falls eine Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorids
durchgeführt wird, besteht die poröse Nicht-
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Elektrodenschicht auf der Anodenseite und der Kathodenseite vorzugsweise aus Metallen, die im Periodensystem in der
IV-A Gruppe (vorzugsweise Ge, Sn, Pb), IV- B Gruppe (vorzugsweise Ti, Zr, Hf), V-B Gruppe (vorzugsweise V, Nb, Ta),
VI-B Gruppe (vorzugsweise Cr, Mo, ¥) und der Eisengruppe (vorzugsweise Fe, Co, Ni) ausgeordnet sind, sowie aus Aluminium,
Mangan, Antimon oder Legierungen derselben oder Oxiden, Hydroxiden, Nitriden oder Carbiden derartiger Metalle.
Außerdem können hydrophile Tetrafluoräthylenharze, wie mit Kaliumtitanat oder dergl. behandeltes hydrophiles
Tetrafluoräthylenharz, ebenfalls vorzugsweise verwendet
werden. Die optimalen Materialien für die porösen Nicht-Elektrodenschichten
auf der Anodenseite oder der Kathodenseite umfassen im Hinblick auf die Korrosionsbeständigkeit
gegenüber dem Elektrolyten und dem erzeugten Gas Metalle, wie Pe, Ti, Ni, Zr, Nb, Ta, V und Sn, oder Oxide, Hydroxide,
Nitride und Carbide derartiger Metalle. Vorzugsweise werden ein durch Umschmelzen eines Metalloxids in einem
Ofen, wie einem Lichtbogenofen, erhaltenes, geschmolzenes Oxid, ein Metallhydroxid und ein Hydrogel des Oxids verwendet,
um in dieser Hinsicht eine angestrebte Charakteristik zu gewährleisten.
Falls unter Verwendung eines derartigen .Materials die poröse
Nicht-Elektrodenschicht auf der Oberfläche der Ionenaustauschermembran ausgebildet wird, verwendet man gewöhnlich
das Material in Form eines Pulvers oder kornförmig, und zwar vorzugsweise zusammen mit einem Bindemittel aus
einem fluorierten Polymeren, wie Polytetrafluoräthylen und
Polyhexafluorpropylen. Als Bindemittel wird vorzugsweise ein modifiziertes Polytetrafluoräthylen verwendet, das mit
einem fluorierten Monomeren copolymerisiert ist, welches Säuregruppen aufweist. Ein solches modifiziertes Polytetrafluoräthylen
wird z.B. hergestellt, indem man Tetrafluoräthylen in einem wäßrigen Medium, welches ein Dispersions-
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mittel zusammen mit einer Polyinerisationsstarterquelle enthält,
polymerisiert und anschließend Tetrafluoräthylen und ein fluoriertes Monomeres mit einer funktioneilen Gruppe
vom Säuretyp, wie einer Carbonsäuregruppe oder einer SuIfonsäuregruppe,
in Gegenwart des resultierenden Polytetrafluorethylene copolymerisiert. Auf diese Weise erhält man ein
modifiziertes Polytetrafluoräthylen mit einem Gehalt der Modifizierungskomponente von 0,001 bis 10 Mol-%.
Das Material für die poröse Nicht-Elektrodenschicht liegt vorzugsweise in Form von Teilchen mit einem Durchmesser
von 0,01 bis 300 /um und insbesondere von 0,1 bis 100/um vor. Falls das fluorierte Polymere als Bindemittel verwendet
wird, wird dieses vorzugsweise in Form einer Suspension mit einem Verhältnis von vorzugsweise 0,01 bis 100 Gew.%
und insbesondere 0,5 bis 50 Gew.%, bezogen auf das Pulver für die poröse Nicht-Elektrodenschicht, verwendet.
Gegebenenfalls kann bei Anwendung des Pulvers in Form einer Paste ein die Viskosität steuerndes Mittel verwendet werden.
Geeignete Mittel zur Viskositätssteuerung umfassen wasserlösliche MateVialien, wie Cellulosederivate, z.B.
Carboxymethylcellulose, Methylcellulose und Hydroxyäthylcellulose;
und Polyäthylenglykol, Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Natriumpolyacrylat, Polymethylvinyläther,
Casein und Polyacrylamid. Das Mittel wird vorzugsweise mit einem Verhältnis von 0,1 bis 100 Gew.% und speziell 0,5 bis
50 Gew.%, bezogen auf das Pulver, einverleibt, um eine angestrebte
Viskosität der Pulverpaste zu erzielen. Es ist auch möglich, ein zweckentsprechendes oberflächenaktives
Mittel einzuverleiben.Dafür kommen z.B. langkettige Kohlenwasserstoff
derivate und fluorierte Kohlenwasserstoffderivate in Frage. Außerdem können Graphit oder andere leitfähige
Füllstoffe einverleibt werden. Auf diese Weise wird die poröse Schicht leicht erhalten.
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Der Gehalt der anorganischen oder organischen Teilchen in der erhaltenen, porösen Nicht-EiektrodensOhicht liegt vorzugsweise
in einem Bereich von 0,01 bis 30 mg/cm und insbesondere in einem Bereich von 0,1 bis 15 mg/cm .
Die poröse Nicht-Elektrodenschicht kann auf der Ionenaustauschermembran
gemäß dem in der US-PS 4 210 501 beschriebenen, herkömmlichen Verfahren ausgebildet werden. Es kann
auch ein Verfahren angewendet werden, bei dem das Pulver, gegebenenfalls das Bindemittel, das die Viskosität steuernde
Mittel mit einem zweckentsprechenden Medium, wie Wasser, einem Alkohol, einem Keton oder einem Äther, vermischt wird
und durch ein Filtrationsverfahren ein poröser Kuchen auf einem Filter ausgebildet wird und wobei schließlich der
Kuchen mit der Oberfläche der Ionenaustauschermembran verbunden
wird. Die poröse Nicht-Elektrodenschicht kann ebenfalls nach einem in der US-PS 4 185 131 beschriebenen Verfahren
gebildet werden. Dabei wird eine Paste mit einer Viskosität von 0,1 bis 105 P hergestellt, die das Pulver
für die poröse Schicht enthält. Die Paste wird auf die Oberfläche der Ionenaustauschermembran mittels Siebdruck aufgebracht
.
Die auf der Ionenaustauschermembran ausgebildete, poröse Schicht wird vorzugsweise unter Erhitzen auf die Membran
gepreßt, und zwar mittels einer Presse oder einer Walze bei 80 bis 2200C unter einem Druck von 1 bis 150 kg/cm
(oder kg/cm). Auf diese Weise wird die Schicht so weit mit der Membran verbunden, daß vorzugsweise die Schicht teilweise
in die Oberfläche der Membran eingebettet ist. Die resultierende, mit der Membran verbundene, poröse Nicht-Elektrodenschicht
weist vorzugsweise eine Porosität von 10 bis 99%, insbesondere 25 bis 95% und speziell 40 bis
90%, auf. Die Dicke liegt in einem Bereich von 0,01 bis 200/um, vorzugsweise 0,1 bis 100/um und speziell 1 bis
50/um. Die Dicke der porösen Nicht-Elektrodenschicht kann
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auf der Anodenseite anders sein als auf der Kathodenseite. Die poröse Nicht- Elektrodenschicht ist also so beschaffen,
daß sie für ein Gas und eine Flüssigkeit, wobei es sich um eine Elektrolytlösung^ eine Anolyt- oder eine
Katholytlösung handelt, permeabel ist.
Die Kationenaustauschermembran, auf der die poröse Nicht-Elektrodenschicht
ausgebildet ist, kann aus einem Polymerisat bestehen, das Kationenaustauschergruppen, wie Carbonsäuregruppen,
Sulfonsäuregruppen, Phosphorsäuregruppen und phenolische Hydroxygruppen, aufweist. Geeignete Polymerisate
umfassen Copolymerisate eines Vinylmonomeren, wie
Tetrafluoräthylen und Chlortrifluoräthylen, und eines Perfluorvinylmonomeren
mit einer Ionenaustauschergruppe, wie einer SuIfonsäuregruppe, einer Carbonsäuregruppe, einer
Phosphorsäuregruppe oder einer reaktiven Gruppe, die in die Ionenaustauschergruppe überführt werden kann. Es kann
auch eine Membran aus einem Polymerisat von Trifluoräthylen verwendet werden, in das Ionenaustauschergruppen, wie
Sulfonsäuregruppen, eingeführt sind. Außerdem kann ein
Polymerisat von Styrol-Divinylbenzol verwendet werden, in das Sulfonsäuregruppen eingeführt sind.
Die Kationenaustauschermembran besteht vorzugsweise aus einem fluorierten Polymerisat, das die folgenden Einheiten
aufweist:
(M) fC F2-CXX f>
(M MoI-JS)
(N) (CF0-CX)- (N Mol-%)
Y-A
worin X ein Fluor-, Chlor- oder Wasserstoffatom oder
-CF-, bedeutet; X1 für X oder CF-,(CHp) steht, wobei m eine
ganze Zahl von 1 bis 5 bedeutet. Die typischen Beispiele für Y weisen die Strukturen auf, bei denen A an eine Fluorkohlenstoff
gruppe gebunden ist, wie an
40-CF2-CF-)- , -CF24O-CF2-CF-)~ , 4O-CF2-CF-)y-4C-CF2-CF·)- und
Z Z Z Rf
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^F24yT-fCF2-O-CF·^; dabei stehen x
Z Rf
y und ζ jeweils für eine ganze Zahl von 1 bis 10, Z und Rf bedeuten -F oder eine Cj^Q-Perfluoralkylgruppe, und
A steht für -COOM oder -SO^M oder eine funktionelle Gruppe, die in -COOM oder -SOJM durch eine Hydrolyse oder eine
Neutralisation überführbar ist, z.B. -CN, -COF, -COOR1,
-SO2F und -CONR2R3 oder -SO2NR2R5, und M bedeutet ein
Wasserstoffatom oder ein Alkalimetallatom; R1 steht für
eine C1-10- .Alkylgruppe; R2 und R, stehen für H oder eine
C1-10-Alkylgruppe.
Vorzugsweise wird eine fluorierte Kationenaustauschermembran verwendet, die aus dem genannten Copolymerisat besteht und die einen Gehalt an lonenaustauschergruppen von
0,5 bis 4,0 mÄqu./g trockenes Polymerisat und insbesondere 0,8 bis 2,0 mÄqu. /g trockenes Polymerisat aufweist. Bei
der aus einem Copolymerisat mit den Einheiten (M) und (N) bestehenden Kationenaustauschermembran liegt das Verhältnis
der Einheiten (N) vorzugsweise in einem Bereich von 1 bis 40 Mol-96 und insbesondere 3 bis 25 Mol-96.
Die erfindungsgeraäß verwendete Kationenaustauschermembran
ist nicht darauf beschränkt, daß sie lediglich aus einer Art des Polymerisats besteht. Es ist auch möglich, eine
laminierte Membran einzusetzen, die aus zwei Polymerisatarten besteht, wobei das Polymerisat mit der geringeren
Ionenaustauschkapazität auf der Kathodenseite vorliegt und
z.B. eine schwach saure lonenaustauschergruppe, wie eine
Carbonsäuregruppe, auf der Kathodenseite trägt und wobei eine stark saure lonenaustauschergruppe, wie eine SuIfonsäuregruppe,
auf der Anodenseite vorgesehen ist.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Kationenaustauschermembran
kann durch Zumischen eines Polyolefins,
wie Polyäthylen, Polypropylen, vorzugsweise eines fluorier-
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ten Polymerisats, wie Polytetrafluoräthylen, oder eines
Copolymerisats von Äthylen und Tetrafluoräthylen, hergestellt sein.
Die Membran kann auch verstärkt sein, indem man das Copolymerisat durch ein Gewebe, wie ein gewebtes Tuch oder ein
Netz, ein Vliesmaterial oder eine poröse Folie, die aus dem Polymerisat besteht oder durch Drähte, ein Netz oder
eine durchlöcherte Metallplatte unterstützt. Das Gewicht der zugemischten Polymerisate oder des Trägermaterials
wird bei der Bestimmung der Ionenaustauscherkapazität nicht in Betracht gezogen. Die Dicke der Membran beträgt
vorzugsweise 20 bis 500/um und insbesondere 50 bis 400/um.
Die poröse Nicht-Elektrodenschicht wird auf der Oberfläche der Ionenaustauschermembran, und zwar vorzugsweise auf der
Anodenseite und auf der Kathodenseite, dadurch ausgebildet, daß man die Ionenaustauschermembran in einer für die Bindung
zweckentsprechenden Form verwendet. Dabei liegen die Ionenaustauschgruppen vorzugsweise in einer Form vor, in
der sie nicht zersetzt werden, z.B. in Säure- oder Esterform im Falle der Carbonsäuregruppe, und als -SOpF-Gruppe
im Falle der SuIfonsäuregruppe. Die Verbindung erfolgt vorzugsweise
unter Erhitzen der Membran zur Erzielung einer
2 10 k
Schmelzviskosität von 10 bis 10 P und insbesondere 10
bis 108 P.
In der erfindungsgemäßen elektrolytischen Zelle können verschiedene
Elektroden verwendet werden. Vorzugsweise werden z.B. löchrige Elektroden mit Durchgängen verwendet. Dabei
kann es sich um eine poröse Platte, ein Sieb oder ein Streckmetall handeln. Die Elektrode mit Durchgängen ist vorzugsweise
ein Streckmetall, dessen Öffnungen eine größte Ausdehnung von 1,0 bis 10 mm, vorzugsweise 1,0 bis 7 mm, und
eine kleinste Ausdehnung von 0,5 bis 10 mm, vorzugsweise 0,5 bis 4,0 mm, aufweisen und bei dem die Breite einer Ma-
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-JW-
sehe 0,1 bis 2,0 mm und vorzugsweise 0,1 bis 1,5 mm beträgt
und bei dem ein Verhältnis der Öffnungsfläche von 20 bis 95% und vorzugsweise 30 bis 90% vorliegt.
Es kann eine Vielzahl von plattenförmigen Elektroden in Schichten verwendet werden. Falls eine Vielzahl von Elektroden
mit unterschiedlichen Öffnungsflächen in Schichten verwendet wird, wird die Elektrode mit der kleinsten Öffnungsfläche
der Membran am nächsten angeordnet.
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete Elektrode weist eine niedrigere Überspannung auf als das Material
der mit der Ionenaustauschermembran verbundenen, porösen Nicht-Elektrodenschicht. Somit weist im Falle der Elektrolyse
eines Alkalimetallchlorids die Anode eine geringere Chlorüberspannung als die poröse Schicht an der Anodenseite
auf, während die Kathode eine geringere Wasserstoffüberspannung aufweist als die poröse Schicht auf der Kathodenseite.
Das verwendete Elektrodenmaterial hängt von dem Material ab, aus dem die mit der Membran verbundene, poröse
Nicht-Elektrodenschicht besteht.
Die Anode besteht gewöhnlich aus einem Metall oder einer Legierung eines Metalls der Platingruppe, einem leitenden
Platingruppen-Metalloxid oder einem leitenden, reduzierten Oxid derselben. Die Kathode besteht gewöhnlich aus einem
Metall oder einer Legierung eines Metalls der Platingruppe, einem leitenden Platingruppen-Metalloxid oder einem Metall
oder einer Legierung eines Metalls der Eisengruppe. Als Metall der Platingruppe kommen Pt, Rh, Ru, Pd und Ir
in Frage. Als Kathodenmaterial kommen Eisen, Kobalt, Nikkei, Raneynickel, stabilisiertes Raneynickel, Edelstahl,
ein durch Ätzen mit einer Base behandelter Edelstahl (US-SN 879751) in Frage sowie eine mit Raneynickel plattierte
Kathode (US-PSen 4 170 536 und 4 116 804) sowie eine
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mit Nickelrhodanat plattierte Kathode (US-PSen 4 190 514 und 4 190 516).
Falls die Elektrode mit Durchgängen verwendet wird, kann
d.i e Elektrode selbst aus den Anoden- oder Kathodenmaterialien bestehen; falls das Platinmetall oder das leitende
Platinmetalloxid verwendet wird, wird vorzugsweise ein aus einem Ventilmetall bestehendes Streckmetall mit einem derartigen
Material beschichtet.
Die Elektroden werden in der erfindungsgemäßen Elektrolysezelle vorzugsweise so- angeordnet, daß sie die poröse Nicht-Elektrodenschicht
kontaktieren und auf diese Weise die Zellenspannung verringert wird. Die Elektrode kann jedoch auch
so angeordnet sein, daß ein Zwischenraum von z. B. 0,1 bis 10 mm zwischen ihr und der porösen Nicht-Elektrodenschicht
vorhanden ist. Falls die Elektroden unter Kontakt mit der porösen Nicht-Elektrodenschicht angeordnet sind, erfolgt
der Kontakt vorzugsweise eher unter einem geringen Druck als unter einem hohen Druck.
Falls die poröse Nicht-Elektrodenschicht lediglich auf einer Oberfläche der Membran ausgebildet ist, kann die Elektrode,
die auf der anderen Seite, also der Nicht-Elektrodenschicht abgewandten Seite, der Ionenaustauschermembran
angeordnet ist, eine beliebige, zweckentsprechende Form aufweisen. Die Elektroden mit Durchgängen, wie die poröse
Platte, die Gaze oder das Streckmetall, können so angeordnet sein, daß sie mit der Membran in Kontakt stehen, oder
so, daß sie einen Zwischenraum bis zur Membran lassen. Bei den Elektroden kann es sich auch um poröse Schichten handeln,
weiche als Anode oder als Kathode wirken. Als poröse Schichten, die als Elektroden wirken, kommen diejenigen
in Frage, die gemäß GB-PS 2 009 795, US-PSen 4 210 501, 4 214 958 und 4 217 401 an die Ionenaustauschermembran gebunden
sind.
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-.23- 30A4767
- Jgr-
Die bei der vorliegenden Erfindung verwendete elektrolytische Zelle kann bei der oben beschriebenen Struktur vom
monopolaren oder bipolaren Typ sein. Die bei der Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorids verwendete
Elektrolysezelle besteht im Anodenabteil aus einem gegenüber der wäßrigen Lösung des Alkalimetallchlorids und
Chlor resistenten Material, wie einem Ventilmetall, z.B. Titan. Das Kathodenabteil besteht aus einem gegenüber einem
Alkalimetallhydroxid und Wasserstoff beständigen Material, wie Eisen, Edelstahl oder Nickel.
Das Prinzip der erfindungsgemäßen Ionenaustauschermembran-Elektrolysezelle
ist anhand der Fig. 1 dargestellt. Dabei ist mit 1 die Ionenaustauschermembran und mit 2 bzw. 3 sind
poröse Nicht-Elektrodenschichten auf der Anodenseite bzw.
der Kathodenseite, die jeweils mit der Ionenaustauschermembran verbunden sind, bezeichnet. Die Anode 4 bzw. die
Kathode 5 stehen jeweils mit den entsprechenden porösen Schichten in Berührung. Die Anode 4 und die Kathode 5
sind jeweils mit dem positiven Pol der Stromquelle bzw. dem negativen Pol der Stromquelle verbunden. Bei der Elektrolyse
eines Alkalimetallchlorids wird eine wäßrige Lösung eines Alkalimetallchlorids (MCl + H2O) in das-Anodenabteil
eingespeist. Andererseits wird Wasser oder eine verdünnte wäßrige Lösung eines Alkalimetallhydroxids in das
Kathodenabteil eingespeist. Im Anodenabteil wird durch die Elektrolyse Chlor gebildet und das. Alkalimetallion (M+)
wandert durch die Ionenaustauschermembran. Im Kathodenabteil wird durch die Elektrolyse Wasserstoff erzeugt und
außerdem werden Hydroxylionen gebildet. Die Hydroxylionen reagieren mit dem von der Anode wegbewegten Alkalimetallion
unter Bildung des Alkalimetallhydroxids.
Fig. 2 zeigt eine teilweise Draufsicht des als Elektrode in der Elektrolysezelle verwendeten Streckmetalls. Dabei
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ist mit a die größte Ausdehnung; mit b die kleinste Ausdehnung und mit c die Breite des Stegs bezeichnet.
Fig. 3 zeigt eine teilweise Ansicht einer weiteren Ionenaustauschermembranzelle
gemäß der vorliegenden Erfindung. Dabei sind die Anode 14 und die Kathode 15 so angeordnet,
daß jeweils ein Zwischenraum zu der porösen Nicht-Elektrodenschicht 12 an der Anodenseite bzw. der porösen Nicht-Elektrodenschicht
13 an der Kathodenseite gebildet wird, wobei beide Schichten mit der Ionenaustauschermembran 11
verbunden sind. Die Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorids wird, abgesehen von diesen Unterschieden,
in der gleichen Weise durchgeführt wie anhand der Fig. 1 erläutert.
Als Verfahrensbedingungen können bei der vorliegenden Erfindung für die Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines
Alkalimetallchlorids die dem Fachmann geläufigen Verfahrensbedingungen angewendet werden. So wird z.B. eine wäßrige
Lösung eines Alkalimetallchlorids (2,5 bis 5»O normal) in das Anodenabteil eingespeist und Wasser oder eine verdünnte
Lösung eines Alkalimetallhydroxids wird in das Kathodenabteil eingespeist. Die Elektrolyse wird vorzugsweise
bei 80 bis 1200C und bei einer Stromdichte von 10 bis 100 A/dm durchgeführt. Falls die poröse Schicht aus
einem elektrisch leitfähigen Material besteht, sollte jedoch die Stromdichte klein genug sein, um die mit der Membran
verbundene, poröse Schicht in> einem Nicht-Elektrodenzustand
zu halten.
Es wird ein Alkalimetallhydroxid mit einer Konzentration von 20 bis 50 Gew.% hergestellt. In diesem Fall verursacht
die Gegenwart von Schwermetallionen, wie Calcium- oder Magnesiumionen, in der wäßrigen Lösung des Alkalimetallchlorids
eine Schädigung der Ionenaustauschermembran. Folglich
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wird vorzugsweise der Gehalt an Schwermetallionen minimalisiert.
Um die Erzeugung von Sauerstoff an der Anode zu verhindern, ist es bevorzugt, in die wäßrige Lösung eines Alkalimetallchlorids
eine Säure einzuleiten.
Vorstehend wurde die Elektrolysezelle für die Elektrolyse eines Alkalimetallchlorids erläutert. Die erfindungsgemäße
Elektrolysezelle kann jedoch auch für die Elektrolyse von Wasser unter Verwendung eines Alkalimetallhydroxids mit
einer Konzentration von vorzugsweise 10 bis 30 Gew.%, für die Elektrolyse einer Halogensäure (HCl, HBr), eines Alkaliraetallsulfat,
eines Alkalimetallcarbonats und dergl. verwendet werden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand von Beispielen und
Vergleichsbeispielen näher erläutert.
In 50 ml Wasser werden 73 mg Zinnoxidpulver mit einem Teilchendurchmesser
von weniger als 44/um dispergiert. Es wird
eine Suspension von Polytetrafluoräthylen (PTFE) (Teflon 30 J, hergestellt von DuPont) zugesetzt. Es werden 7,3 mg
PTFE eingesetzt. Der Mischung wird 1 Tropfen eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels zugesetzt. Die Mischung
wird durch Ultraschallvibration unter Eiskühlung gerührt und auf ein poröses PTFE-Blatt unter Saugbeaufschlagung
unter Bildung einer porösen Schicht filtriert. Die dünne, poröse Schicht weist eine Dicke von 30/um, eine Porosität
von 7596 und einen Gehalt an Zinnoxid von 5 mg/cm
auf. Andererseits wird nach dem gleichen Verfahren eine dünne Schicht mit einem Teilchendurchmesser von weniger als
44/um, einem Gehalt an Nickeloxid von 7 mg/cm , einer Dicke von 35 /um und einer Porosität von 73% erhalten.
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Die beiden dünnen Schichten v/erden auf eine aus einem Copolymerisat
von CF2=CF2 und CF2=CFO(CF2UcOOCEU bestehende
Kationenaustauschermembran mit einer Ionenaustauschkapazität von 1,45 mÄqu./g Harz und einer Dicke von 210/um so
geschichtet, daß das poröse PTFE-Blatt die Kationenaustauschermembran
nicht berührt. Anschließend wird die Pakkung bei 1600C unter einem Druck von 60 kg/cm gepreßt,
um die dünnen, porösen Schichten mit der Kationenaustauschermembran
zu verbinden. Daraufhin werden die porösen PTFE-Blätter abgepellt. Man erhält eine Kationenaustauschermembran,
bei der beide Oberflächen jeweils mit einer porösen Schicht verbunden sind, und zwar mit der porösen
Zinnoxidschicht auf der.einen und der porösen Nickeloxidschicht auf der anderen Oberfläche. Die Kationenaustauschermembran
mit den Schichten auf beiden Seiten wird durch Eintauchen in eine 25 gew.%ige wäßrige Lösung von
Natriumhydroxid hydrolysiert, und zwar während 16 h bei 900C.
Ein feines Platinnetz (Gaze) (40 Maschen/2,54 cm) wird mit der Zinnoxidschicht-Oberfläche in Berührung gebracht
und ein feines Nickelnetz (Gaze) (20 Maschen/2,5 cm Tyler) wird mit der Nickeloxidschicht-Oberfläche unter Druck in
Berührung gebracht. Unter Verwendung der Kationenaustauschermembran
mit den porösen Schichten wird eine Elektrolysezelle zusammengebaut. Die Platingaze wird als Anode
und die Nickelgaze als Kathode verwendet.
In das Anodenabteil der Elektrolysezelle wird eine wäßrige Lösung von Natriumchlorid eingespeist, und zwar in der Weise,
daß eine Konzentration von 4N NaCl aufrechterhalten wird. In das Kathodenabteil wird Wasser eingespeist. Bei
900C wird eine Elektrolyse durchgeführt und die Konzentration
des Natriumhydroxids wird durch entsprechende Wasserzugabe bei 35 Gew.% gehalten. Die Ergebnisse sind wie
folgt.
130039/09 0 5
10 2,70
20 2,90
30 3,11
40 3,28
Bei dur Stromdichte von 20 A/dm "beträgt die Stromausbeute
bei der Herstellung von Natriumhydroxid 92%.
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt. Es wird jedoch die Kationenaustauschermembran eingesetzt, ohne auf
ihren beiden Oberflächen eine poröse Schicht vorzusehen. Die Kathode und die Anode werden direkt mit der Oberfläche
der Kationenaustauschermembran in Berührung gebracht. Es wird eine Elektrolysezelle zusammengebaut und eine Elektrolyse
einer wäßrigen Lösung von Natriumchlorid durchgeführt. Die Ergebnisse sind wie folgt.
10 2,90
20 3,30
30 3,65
40 3,91
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt. Es wird wieder die dünne, poröse Zinnoxidschicht mit einem Gehalt an
Zinnoxid von 5 mg/cm auf der Oberfläche der Kationenaustauschermembran, die der Anodenseite zugewandt ist, angeheftet.
Die Kathode wird jedoch direkt mit der Oberfläche der Kationenaustauschermembran in Kontakt gebracht, ohne
eine poröse Schicht vorzusehen. Es wird eine Elektrolyse durchgeführt, und zwar unter den gleichen Bedingungen. Die
Ergebnisse sind wie folgt.
130039/090S
10 2,74
20 3,01
30 3,21
40 3,36
Bei der Stromdichte von 20 A/dm beträgt die Stromausbeute
91%.
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 2 wird eine Elektrolyse durchgeführt. Dabei wird jedoch anstelle der dünnen, porösen
Zinnoxidschicht eine dünne, poröse Schicht von Titanoxid mit einer Dicke von 28/um, einer Porosität von 78% und
/ ρ
einem Titanoxidgehalt von 5 mg/cm eingesetzt. Die Ergebnisse
sind wie folgt.
10 2,73
20 3,00
30 3,19
40 3,34
Bei der Stromdichte von 20 A/dm beträgt die Stromausbeute
91,5%.
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 wird eine Elektrolyse durchgeführt. Dabei wird jedoch die Anode mit der Oberfläche
der Ionenaustauschermembran in Kontakt gebracht, ohne die poröse Schicht vorzusehen, und anstelle der porösen
Nickeloxidschicht wird eine dünne, poröse Zinnoxidschicht mit einer Dicke von 30/um und einer Porosität von 72% verwendet.
Die Ergebnisse sind wie folgt.
130039/0905
10 2,72
20 2,98
30 3,18
40 .3,34
Bei der Stromdichte■' von 20 A/dm beträgt die Stromausbeute
92,5%.
Beispiel -5
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 2 wird eine Elektrolyse unter den gleichen Bedingungen durchgeführt. Dabei wird
jedoch anstelle der Zinnoxidschicht eine dünne, poröse Eisenoxidschicht mit einem Gehalt an Eisenoxid von 1 mg/
cm mit der Oberfläche der Kationenaustauschermembran verbunden.
Die Ergebnisse sind wie folgt.
10 2,90
20 3,04
30 3,20
40 3,33
Beispiel 6
Das Verfahren von Beispiel 1 wird wiederholt. Dabei wird jedoch eine Kationenaustauschermembran, "Nafion 315" (Warenbezeichnung
der DuPont Company), verwendet. Auf einer Oberfläche wird die dünne, poröse Zinnoxidschicht angeheftet
und gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 hydrolysiert. Die Konzentration an Natriumhydroxids, das gebildet wurde,
wird bei 25 Gew.% gehalten. Bei der so durchgeführten Elektrolyse .erhält man folgende Ergebnisse.
130039/0905
Stromdichte (A/dm ) 20 40
. 30-
ZellenspannunK -(V)
2,93 3,31
Bei der Stromdichte von 20 A/dm beträgt die Stromausbeute
83%.
Gemäß dem Verfahren von Beispiel 1 wird jeweils eine Elektrolyse durchgeführt, indem man jeweils Membranen verwendet,
die poröse Schichten aufweisen. Dabei sind die in der Tabelle 1 angegebenen porösen Schichten jeweils mit einer
Anodenseite, einer Kathodenseite oder beiden Seiten der Oberfläche der Kationenaustauschermembran verbunden. Die
Ergebnisse der Elektrolyse sind ebenfalls in Tabelle 1 · angegeben. In der folgenden Tabelle bedeutet "Fe2O,-SnO2(I:1)"
eine Mischung von Fe2O, und SnO2 mit einem Molverhältnis
von 1:1, und das Symbol "-" bedeutet, daß keine poröse Schicht mit der Kationenaustauschermembran verbunden
ist.
Beispiel Metalloxid Metalloxid an Zellenspannung(V)
an d.Anoden- der Kathoden- 2 seite(mg/cm2) seite (mg/cm2) 20 A/dm 40 A/dm'
| 7 | (2.0) | Nb2O5 (t.5) |
2.91 | 3.33 ' |
| 8 | Cr2°3 (2.0) |
- | 3.02 | 3. 38 |
| 9 | MnO_ (2.5) |
Ta2°5 (1.5) |
2.92 | 3. 35 |
| 10 | ZrO2 (1.5) |
- | 3.04 | |
| 11 | Nb2°5 (1.5) |
TiO2 (2.0) |
2.89 | |
| 12 | MoO (2.0) |
HfO2 (1.5) |
2.88 | |
| 13 | HfO2 (1.0) |
Fe2°3 Lt O (2.0) |
2.95 | 3.40 |
| 3.31 | ||||
| 3. 30· | ||||
| 3.41 | ||||
130039/0905
| Tabelle 1 ( | [Fortsetzung) | - | - | 2.97 | 3.44 |
| 14 | Ta2°5 (2.0) |
Fe3°4 (1.5) |
2.90 | 3. 30 | |
| 15 | Fe3°4 (3.0) |
- | 3.03 | 3.39 | |
| 16 | Fe2O3-SnO2 (1:1) (2.0) |
- | 3.02 | 3. 37 | |
| 17 | ZrO0-SaO. (1:1) (1.5) |
- | 3.01 | 3. 36 | |
| 18 | XMb2O5-ZrO2 (2:3) (1.5) |
- " | 3.00 | 3. 36 | |
| 19 | Fe2°3-ZrO2 (1:1) (1.5) |
2.99 | 3.34 | ||
| 20 | ZrO2-TiO2 (1:1) (1.5) |
||||
B e i s ρ i e 1
21
5 Gew.Teile eines Hydrogels von Eisenhydroxid, enthaltend
4 Gew.% Eisenhydroxid mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 1/um; 1 Gew.Teil einer wäßrigen Dispersion
mit 20 Gew.% eines modifizierten Polytetrafluoräthylens
und 0,1 Gew.Teile Methylcellulose werden gründlich vermischt
und geknetet und mit 2 Gew.Teilen Isopropylalkohol
versetzt. Anschließend wird die Mischung weitergeknetet, um eine Paste zu erhalten. Die Paste wird im Siebdruck mit
den Abmessungen 20 cm χ 25 cm auf eine Oberfläche einer Kationenaustauschermembran, die aus einem Copolymerisat
von CF2=CF2 und CF2=CFO(CF2)3COOCH3 besteht und eine
Ionenaustauscherkapazität von 1,45 mÄqu./g trockenes Harz und eine Dicke von 220/um aufweist, aufgebracht.
130039/0905
Die Kationenaustauschermembran wird an der Luft getrocknet und unter einem Druck von 60 kg/cm bei 1650C in der
Hitze gepreßt. Die poröse Schicht, die sich auf der Kationenaustauschermembran ausbildet, weist eine Dicke von
10/um, eine Porosität von 95% und einen Gehalt an Eisenhydroxid
von 0,2 mg/cm auf. Die Kationenaustauschermembran wird hydrolysiert und die Methylcellulose wird durch Eintauchen
der Membran in eine 25 gew.Joige wäßrige Lösung von Natriumhydroxid während 16h bei 900C aufgelöst. Danach
wird eine Anode aus einem Titan-Mikrostreckmetall, das
mit Ru-Ir-Ti-oxid beschichtet ist, mit der porösen Schicht
in Kontakt gebracht. Eine Kathode aus einem Nickel-Mikrostreckmetall
wird direkt mit der anderen Oberfläche der Kationenaustauschermembran in Kontakt gebracht und es
wird eine Elektrolysezelle zusammengebaut. ^
Eine wäßrige Lösung von Natriumchlorid wird in ein Anodenabteil der Elektrolysezelle eingespeist, und zwar so, daß
eine Konzentration von 4N NaCl aufrechterhalten wird. Es wird eine Elektrolyse durchgeführt, wobei man Wasser in
ein Kathodenabteil in der Weise einspeist, daß eine Konzentration des Natriumhydroxids bei 35 Gew.% gehalten wird.
Die Ergebnisse sind wie folgt.
20 3,04
40 3,34
60 3,61
80 3,73
Das genannte modifizierte Polytetrafluoräthylen wird folgendermaßen
hergestellt. In einen 0,2 1 Edelstahl-Autoklaven gibt man 100 g Wasser, 20 mg Ammoniumpersulfat, 0,2 g
C8F17COONH4, 0,5 g Na2HPO4.12H2O, 0,3 g NaH2PO4.2H2O und
5 g Trichlortrifluoräthan. Die Luft im Autoklaven wird mit
flüssigem Stickstoff verdrängt und herausgespült und der
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Autoklav wird auf 570C erhitzt. Unter einem Druck von
20 kg/cm wird Tetrafluoräthylen eingespeist, um die Polymerisation zu starten. Nach 0,65 h wird das nichtreagierte
Tetrafluoräthylen abgelassen und Polytetrafluoräthylen wird mit einer Latexkonzentration von 16 Gew.?6 erhalten.
Trichlortrifluoräthan wird von dem Latex abgedampft und 20 g CF2=CFO(CF2)3COOCH3 werden zu dem Latex in dem Autoklaven
gegeben. Die Luft im Autoklaven wird herausgespült und der Autoklav wird auf 57°C erhitzt. Tetrafluoräthylen
wird unter einem Druck von 11 kg/cm eingeleitet und zur Umsetzung gebracht. 2,6 h nach dem Starten der zweiten Umsetzung
wird das Tetrafluoräthylen abgelassen und die Umsetzung beendet. Dem resultierenden Latex wird Trichlortrifluoräthan
zugesetzt, um das nichtreagierte CF2=CFO-(CH2),C00CH,
mittels Extraktion abzutrennen. Anschließend wird konz. Schwefelsäure zugesetzt, um das Polymerisat zu
koagulieren. Das Polymerisat wird gründlich mit Wasser gewaschen und anschließend 5 h bei 900C mit einer 8N NaOH
wäßrigen Lösung sowie 5 h bei 6O0C mit einer 1N HCl wäßrigen
Lösung behandelt. Daraufhin wird das Polymerisat gründlich mit Wasser gewaschen und getrocknet; man erhält 21,1 g
des Produkts. Das erhaltene, modifizierte Polytetrafluoräthylen weist eine Ionenaustauscherkapazität von -COOH-Gruppen
von 0,20 mÄqu./g Polymerisat auf. Daraus geht hervor, daß die Modifikationskomp'onente mit einem Verhältnis
von etwa 2,1 Mol-% einverleibt ist.
Das Verfahren von Beispiel 21 wird wiederholt. Dabei wird jedoch jeweils das in Tabelle 2 angegebene Hydrogel auf
eine Ano.denseite, eine Kathodenseite oder auf beide Seiten gebunden, und zwar anstelle des Hydrogels von Elsenhydroxid
(poröse Schicht an der Anodenseite). Es werden die in Tabelle 2 angegebenen Bedingungen angewendet. Unter
Verwendung der jeweils erhaltenen Membranen wird jeweils
130039/0905
eine Elektrolysezelle zusammengebaut und jeweils eine Elektrolyse der wäßrigen Lösung von Natriumchlorid durchgeführt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 3 zusammengestellt.
| Bsp. Poröse Schicht an Anodenseite |
Hydro#el | Art | 2C | 22 | ) A/dm2 | der | Poröse Schicht Kathodenseite |
an | der | - | ,66 |
| 23 | 3,05 | Hydrogel | - | ,70 | |||||||
| Titanoxid/Zirkon- oxid (1:1) |
24 | 3,07 | Menge (Gew.Teile) |
Art Menge (Gew.Teile) |
5 | ,64 | |||||
| 22 | Aluminiumoxid | 25 | 3,07 | 5 | 5 | ,55 | |||||
| 23 | Bleihydroxid | 3,02 | 5 | - | ,48 | ||||||
| 24 | - | i i s ρ i e 1 | 2,95 | 5 | - | ||||||
| 25 | Eisenhydroxid | 27 | - | Eisenhydrοxid | |||||||
| 26 | 5 | Eisenhydroxid | |||||||||
| Beispiel | Tabelle 3 | ||||||||||
| Zellenspannung (V) | |||||||||||
| SO A/dmZ | |||||||||||
| 3 | |||||||||||
| B € | 3 | ||||||||||
| 3 | |||||||||||
| 40 A/dm2 f | 3 | ||||||||||
| 3,40 | 3 | ||||||||||
| 3,44 | |||||||||||
| 3,40 | |||||||||||
| 3,27 | |||||||||||
| 3,20 | |||||||||||
In 50 ml Wasser werden 73 mg geschmolzenes Titanoxidpulver mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 44/um
suspendiert. Es wird eine Suspension von Polytetrafluoräthylen (PTFE) (Teflon 30 J, hergestellt von DuPont) zugesetzt,
so daß man 7,3 mg PTFE erhält. Der Mischung wird 1 Tropfen eines nichtionischen oberflächenaktiven Mittels
zugesetzt. Die Mischung wird unter Eiskühlung gerührt und auf eine poröse PTFE-Membran unter Saugbeaufschlagung
filtriert, wobei man eine poröse Schicht erhält. Die dünne, poröse Schicht weist eine Dicke von 30 /um, eine Poro-
130039/0905
sität von 75% und einen Gehalt an Titanoxid von 5 mg/cm
auf.
Die dünne Schicht wird auf eine Kationenaustauschermembran gelegt, die aus einem Copolymerisat von CF2=CF2 und CF2=
CFO(CF2),COOCH, mit einer Ionenaustauscherkapazität von
1,45 mÄquiv./g Harz besteht und eine Dicke von 250 /um aufweist. Dabei wird die poröse PTFE-Membran von der Ionenaustauschermembran
abgewandt angeordnet. Die Packung wird bei 16O°C unter einem Drtick von 60 kg/cm gepreßt, um die
dünne, poröse Schicht mit der Kationenaustauschermembran zu verbinden. Anschließend wird die poröse PTFE-Membran
abgepellt und man erhält eine Kationenaustauschermembran, deren eine Oberfläche mit der Titanoxidschicht verbunden
ist. Die mit der Schicht ausgerüstete Kationenaustauschermembran wird durch Eintauchen in eine 25 gew.&Lge wäßrige
Lösung von Natriumhydroxid während 16 h bei 90°C hydrolysiert.
Eine Anode aus Titan-Mikrostreckmetall, beschichtet mit einer
festen Lösung von Ru-Ir-Ti-oxid, wird mit der mit der Kationenaustauschermembran
verbundenen Titanoxidschicht in Kontakt gebracht. Eine aus Nickel-Mikrostreckmetall bestehende
Kathode wird mit der anderen Oberfläche unter Druck in Kontakt gebracht, und es wird eine Elektrolysezelle unter
Einsatz dieser Anordnung zusammengebaut. In ein Anodenabteil der Elektrolysezelle wird eine wäßrige Lösung von
Natriumchlorid eingespeist, und zwar in der Weise, daß eine Konzentration von 4N NaCl aufrechterhalten wird. In ein
Kathodenabteil wird Wasser eingespeist und bei 900C wird
eine Elektrolyse durchgeführt. Dabei wird durch entsprechende
Wasserzugabe eine Konzentration des Natriumhydroxids bei 35 Gew.% gehalten. Die Ergebnisse der Elektrolyse
sind wie folgt.
130039/0905
- se-
.-36-
Stromdichte (A/dm2) 20 40
Zellenspannunp; (V) •3,09 3,41
Die Stromausbeute bei der Herstellung von Natriumhydroxid bei der Stromdichte von 20 A/dm2 beträgt 92%.
28
Das Verfahren von Beispiel 27 wird wiederholt. Dabei wird jedoch ein stabilisiertes Raneynickel mit der Oberfläche
der Kationenaustauschermembran auf der Kathodenseite der
Membran verbunden, und zwar mit einer Menge von 5 mg/cm . Es wird eine Elektrolyse durchgeführt. Die Ergebnisse sind
wie folgt.
20 3,00
40 3,32
Bei der Stromdichte von 20 A/dm beträgt die Stromausbeute
Durch Vermischen von 1000 mg geschmolzenem Zinnoxidpulver mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 25 /um,
1000 mg eines modifizierten Polytetrafluoräthylens, das auch in Beispiel 21 verwendet wurde, 1,0 ml Wasser und
1,0 ml Isopropylalkohol wird eine Paste hergestellt. Die Paste wird durch Siebdruck auf eine Oberfläche einer Kationenaustauschermembran
aufgebracht, die aus CF2=CF2 und
CF2=CFo(CF2)^COOCH3 hergestellt wurde und eine Ionenaustauscherkapazität
von 1,45 inÄqu./g Harz sowie eine Dicke von 220 μ aufweist. Man erhält so eine poröse Schicht mit einem Gehalt
an Zinnoxid von 2 mg/cm . Mit dem gleichen Verfahren
wird Rutheniumschwarz mit einem Gehalt von 1,0 mg/cm unter
Bildung der Kathodenschicht angeheftet. Diese Schichten werden bei 1500C unter einem Druck von 20 kg/cm mit
130039/0905
der Kationenaustauschermembran verbunden. Anschließend wird die Kationenaustauschermembran durch Eintauchen derselben
in eine 25 gew.%ige wäßrige Lösung von Natriumhydroxid
während 16 h bei 9O°C hydrolysiert. Anschließend werden eine aus Titan-Mikrostreckmetall, beschichtet mit
Rutheniumoxid und Iridiumoxid (3ii), bestehende Anode sowie
ein aus Nickel-Streckmetall bestehender Stromkollektor mit der porösen Schicht bzw. der Kathodenschicht unter Druck
in Kontakt gebracht, und es wird eine Elektrolysezelle zusammengebaut. In ein Anodenabteil der Elektrolysezelle wird
eine 5N NaCl wäßrige Lösung eingespeist, und zwar in der Weise, daß eine Konzentration von 4N NaCl aufrechterhalten
wird. In ein Kathodenabteil der Elektrolysezelle wird V/asser eingespeist und die Elektrolyse wird bei 900C durchgeführt.
Die Wasserzugabe erfolgt so, daß eine Konzentration des Natriumhydroxids bei 35 Gew.% erhalten wird. Die
Ergebnisse sind wie folgt.
20 2,82
40 3,10
60 3,35
Die Stromausbeute bei der Herstellung von Natriumhydroxid bei der Stromdichte von 40 A/dm2 beträgt 92%.
Das Verfahren von Beispiel 29 wird wiederholt. Dabei wird jedoch eine poröse Schicht, hergestellt aus geschmolzenem
Niobpentoxid mit einem Gehalt von 2,0 mg/cm , mit der Kathodenoberfläche der Kationenaustauschermembran verbunden.
Die Anode wird direkt mit der anderen Oberfläche in Kontakt gebracht. Es wird eine elektrolytische Zelle zusammengebaut
und eine Elektrolyse durchgeführt. Die Ergebnisse
sind wie folgt.
130039/0905
20 3,03
40 3,40
60 3,61
Bei der Stromdichte von 40 A/dm beträgt die Stromausbeute bei der Herstellung von Natriumhydroxid 93%.
Das Verfahren von Beispiel 29 wird wiederholt. Dabei wird jedoch eine dünne, poröse Schicht mit einer Dicke von
28/um, einer Porosität von 78% und einem Gehalt an Titan-
/ ρ
oxid von 5 mg/cm anstelle der porösen Schicht mit geschmolzenem Zinnoxid verwendet. Es wird eine Elektrolyse
durchgeführt. Die Ergebnisse sind wie folgt.
20 2,78
40 3,09
Die Elektrolyse wird 210 Tage bei einer Stromdichte von
20 A/dm und einer Zellenspannung von 2,81 V durchgeführt. Die Zellenspannung erhöht sich nicht wesentlich. Die Stromausbeu-te
bei der Herstellung von Natriumhydroxid beträgt konstant 94%.
Durch gründliches Vermischen von 10 Gew.Teilen einer
2 gew.%igen wäßrigen Lösung von Methylcellulose (MC) mit
2,5 Gew.Teilen einer 20 gew.%igen wäßrigen Dispersion von
Polytetrafluoräthylen mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 1 /um (PTFE) und 5 Gew.Teilen Titanpulver mit
einem Teilchendurchmesser von weniger als 25/um sowie weiteres Zumischen von 2 Gew.Teilen Isopropylalkohol und
1 Gew.Teil Cyclohexanol wird eine Paste hergestellt. Die
130039/0905
Paste wird durch Siebdruck in den Abmessungen 20 cm χ 25 cm auf eine Oberfläche einer Kationenaustauschermembran
aufgebracht, die aus einem Copolymerisat von CF2=CF2 und
CF2=CFO(CF2),COOCH, mit einer Ionenaustauscherkapazität
von 1,45 mÄqu./g trockenes Harz besteht und eine Dicke von 220/um aufweist. Dabei wird ein Edelstahlsieb mit einer Dicke
von 60/um (200 Maschen/2,5 cm) und eine Druckplatte mit
einer Siebmaske verwendet, die eine Dicke von 8/um aufweist. Außerdem wird ein Polyurethan- Druckstempel verwendet.
Die auf einer Oberfläche der Kationenaustauschermembran ausgebildete, gedruckte Schicht wird an der Luft getrocknet,
um die Paste zu verfestigen. Andererseits wird ein stabilisiertes Raneynickel (Raneynickel wird entwickelt und teilweise
oxidiert) mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 25/um mittels Siebdruck auf die andere Oberfläche der
Kationenaustauschermembran aufgebracht. Die aufgedruckte Schicht wird bei 14O°C unter einem Druck von 30 kg/cm auf
der Kationenaustauschermembran angeheftet. Die Kationenaustauschermembran wird hydrolysiert und die Methylcellulose
wird durch Eintauchen der Membran in eine 25%ige wäßrige Lösung von Natriumhydroxid während 16 h bei 90°C aufgelöst.
Die auf der Kationenaustauschermembran ausgebildete Titanschicht weist eine Dicke von 20/um und eine Porosität von
70% sowie einen Gehalt an Titan von 1,5 mg/cm auf. Die
Raneynickelschicht weist eine Dicke von 24/um, eine Porosität
von 75% und einen Gehalt an Raneynickel von 2 mg/cm auf.
Eine aus Titanstreckmetall (2,5 mm χ 5 mm), beschichtet mit einer festen Lösung von Rutheniumoxid und Iridiniumoxid und
Titanoxid, bestehende Anode, welche eine niedrige Chlorüberspannung aufweist, wird mit der Oberfläche der Kationenaustauschermembran
in Kontakt gebracht, welche die
130039/0905
Titanschicht aufweist. Eine aus SUS 304 Steckmetall (2,5 mm χ
5 mm) bestehende Kathode, die in einer 52' %igen wäßrigen
Lösung von Natriumhydroxid 52 h bei 150°C geätzt wurde, um eine niedrige Wasserstoffüberspannung zu erzielen, wird
mit der stabilisierten Nickelschicht unter Druck in Kontakt gebracht. Es wird eine wäßrige Lösung von Natriumchlorid
in ein Anodenabteil der Elektrolysezelle eingespeist, und zwar in der Weise, daß eine Konzentration von 4N NaCl
aufrechterhalten wird. Bei 900C wird eine Elektrolyse durchgeführt,und
es wird dabei eine Konzentration des Natriumhydroxids von 35 Gew.% aufrechterhalten. Die Ergebnisse
sind wie folgt.
20 2,81
40 3,01
60 3,25
Bei der Stromdichte von 40 A/dm beträgt die Stromausbeute 93%. Die Elektrolyse wird 1 Monat bei der Stromdichte von
40 A/dm kontinuierlich durchgeführt. Die Zellenspannung
bleibt im wesentlichen konstant.
Das Verfahren des Beispiels 32 wird wiederholt. Dabei wird jedoch anstelle von Titan Tantalpulver verwendet und anstelle
des stabilisierten Raneynickels wird Edelstahl eingesetzt. Die Tantalschicht und die Edelstahlschicht werden
mit den Oberflächen der Kationenaustauschermembran verbunden. Es wird eine Elektrolyse durchgeführt. Die Ergebnisse
sind wie folgt.
20 2,85
40 3,03
60 3,29
130039/0905
Beispiel 34
Das Verfahren von Beispiel 32 wird wiederholt. Es wird jedoch eine Kationenaustauschermembran aus einem Copolymerisat
von CF2=CF2 und CF2=CFOCF2CF(CF3)0(CF2)2S02F mit einer
Ionenaustauscherkapazität von 0,67 mÄqu./g trockenes Harz verwendet, deren Oberfläche auf der Kathodenseite mit Amin
behandelt wurde. Die Titanschicht und die Schicht mit stabilisiertem Räneynickel werden mit den Oberflächen der Membran
verbunden und die Membran wird hydrolysiert. Es wird eine Elektrolyse durchgeführt. Die Ergebnisse sind wie
folgt.
20 2,98
40 3,19
60 3Λ0
Bei der Stromdichte von A-O A/dm beträgt die Stromausbeute
für die Herstellung von Natriumhydroxid 94,5%.
Beispiel 35 ■ ' '
Das Verfahren von Beispiel 32 wird wiederholt. Dabei wird
jedoch die Anode direkt mit der Oberfläche der Kationenaustauschermembran in Kontakt gebracht. Eine Schicht mit
stabilisiertem Räneynickel wird an der anderen Oberfläche der Membran, der Kathodenseite, angeheftet. Es wird eine
Elektrolyse durchgeführt. Die Ergebnisse sind wie· folgt.
Stromdichte (A/dm ) Zellenspannung (V) 20 2,89
40 3,13
60 3,38
Bei der Stromdichte von 40 A/dm beträgt die Stromausbeute bei der Herstellung von Natriumhydroxid 92,5%.
13003 9/0905
Beispiel 36
Es wird eine Paste hergestellt, indem man 10 Gew.Teile
einer 2%igen wäßrigen Lösung von Methylcellulose mit
2,5 Gew.Teilen einer 7%igen wäßrigen Dispersion eines modifizierten
Polytetrafluoräthylens (PTFE) (das gleiche, wie in 'Beispiel 21 verwendet) sowie mit 5 Gew.Teilen eines
Titanoxidpulvers mit einem Teilchendurchmesser von 25/um
vermischt und 2 Gew.Teile Isopropylalkohol und 1 Gew.Teil
Cyclohexanol zusetzt und die Mischung knetet. Die Paste wird mittels des Siebdruckverfahrens in einer Ausdehnung
von 20 cm χ 25 cm auf eine Oberfläche einer Kationenaustauschermembran
aufgedruckt, die aus einem Copolymerisat von CFp=CFo und CF2=CFO(CF2)^COOCh, mit einer Ionenaustauscherkapazität
von 1,43 mÄqu./g trockenes Harz besteht und eine Dicke von 210 /um aufweist. Dabei verwendet man eine
Druckplatte mit einem Edelstahlsieb (200 Maschen/2,5 crn) mit einer Dicke von 60/um und eine Siebtnaske mit einer
Dicke von 8/um und einen Polyurethan-Druckstempel.
Die aufgedruckte Schicht, die auf einer Oberfläche der Kationenaustauschermembran
ausgebildet ist, wird an der Luft getrocknet, um die Paste zu verfestigen. Nach dem gleichen
Verfahren wird Titanoxid mit einem Teilchendurchmesser von weniger als 25/um durch Siebdruck auf die andere Oberfläche
der Membran aufgebracht. Die gedruckten Schichten werden mit der Kationenaustauschermembran unter einem Druck von
30 kg/cm bei 14O°C verbunden. Anschließend wird die Kationenaustauschermembran
hydrolysiert und die Methylcellulose wird durch Eintauchen der Membran in eine 25?oige
wäßrige Lösung von Natriumhydroxid während 16 h bei 900C
aufgelöst.
Jede der auf der Kationenaustausehermembran ausgebildeten
Titanoxidschichten weist eine Dicke von 20/um, eine Porosität
2 von 70?ίί und einen Gehalt an Titanoxid von 1 ,5 mg/cm auf.
130039/0905
30U767
Das Verfahren von Beispiel 36 wird wiederholt. Dabei wird jeweils eine Kationenaustauschermembran mit einer porösen
Schicht hergestellt, die aus dem in Tabelle 4 angegebenen Material besteht. Die Schicht wird auf einer der Oberflächen
oder auf beiden Oberflächen ausgebildet. Bei den Beispielen 39, 45 und 52 werden anstelle der wäßrigen Dispersion
von PTFE 2,5 Gew.Teile einer 20%igen wäßrigen Dispersion
ii ine η PTFIi verwendet, da a mit einem Copolymere a t von CF2 =
CF2 und CF2=CFO(CF2)COOCH3.beschichtet ist und einen Teilchendurchmesser
von weniger als 0,5/um aufweist. In den Beispielen 41, 47 und 51 wird kein PTFE verwendet.
Bei- Poröse Schicht spiel (Anodenseite)
Gehalt
Poröse Schicht
(Kathodenseite)
(Kathodenseite)
Gehalt2 (mg/cm )
45 46 47 48 49 50 51 52
TiO2
Fe2O3
Ta2O5
Nb2O5
Fe(OH):
Ti
Ta
TiO2
Fe2O3
Ta2O5
Nb2O5
Fe(OH)-
Ti
1,5 1,0 1,2 1,2 0,5 1,0 1,0 1,5 1,0 1,2 1,2 0,5 1,0
Fe2O3
TiO2
Nb2O5
Ta2O5
TiO2
Fe2O3
Nb2O5
1,0
1,0
1,2 1,2
1,0
1,0
1,0
1,0
1,0
1,2 1,0 1,0
130039/0905
Das Verfahren von Beispiel 36 wird wiederholt. Dabei wird
eine Kationenaustauschermembran, "Nafion 315" (Handelsbezeichnung
der DuPont Company), eingesetzt. Es werden jeweils die in Tabelle 5 angegebenen porösen Schichten mit
der Kationenaustauschermembran verbunden, um jeweils Kationenaustauschermembranen
mit porösen Schichten zu erhalten.
Bei- ■ Poröse Schicht Gehalt- Poröse Schicht Gehalt2
spiel (Anodenseite) (mg/cm ) (Kathodenseite) (mg/cm )
55 TiO2 1,5 Pe2O3 1,0
56 Ta2O5 1,2
57 Ni 1,0
Beispiel 58
Eine aus Titan-Mikrostreckmetall, beschichtet mit einer
festen Lösung von Rutheniumoxid, Iridiumoxid und Titanoxid, bestehende Anode mit niedriger Chlorüberspannung und
eine aus SUS 304 Mikrostreckmetall (2,5 mm χ 5,0 mm) bestehende
Kathode, die durch Ätzen in einer 52%igen NaOH-Lösung während 52 h bei 1500C behandelt wurde und die eine niedrige
Wasserstoffüberspannung aufweist, werden mit jeder der die
porösen Schichten aufweisenden Kationenaustauschermembranen
unter einem Druck von 0,01 kg/cm in Kontakt gebracht.
Eine wäßrige Lösung von Natriumchlorid wird in ein Anodenabteil der Elektrolysezelle in der Weise eingespeist, daß
eine Konzentration von 4N NaCl aufrechterhalten wird. In ein Kathodenabteil wird Wasser eingespeist, und es wird jeweils
bei 90°C eine Elektrolyse durchgeführt. Dabei wird
eine Konzentration an Natriumhydroxid von 35 Gew.% bei βίο
ner Stromdichte von 40 A/dm aufrechterhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 6 zusammengestellt. Die bei der Elektrolyse
eingesetzten, mit der porösen Schicht ausgerüsteten Kationenaustauschermembranen sind anhand der Nummern der
Beispiele identifiziert.
130039/0905
| Test | Membran mit poröser | Zellenspannung | Stromausbeute |
| Nr. | Schicht (Beispiel Nr.) | 3,01 | ν /ö / |
| 1 | 36 | 2,98 | 93,0 |
| 2 | 38 | 2,97 | 93,5 |
| 3 | 40 | 3,05 | 94,0 |
| 4 | 42 | 3,10 | 92,1 |
| 5 | 44 | 3,09 | 94,5 |
| 6 | 48 | 3,12 | 95,0 |
| 7 | 50 | 3,11 | 92,3 |
| 8 | 54 | 3,21 | 91,6 |
| 9 | 55 | 82,4 | |
| B e | i s ν i e 1 59 |
Das Verfahren von Beispiel 58 wird wiederholt. Dabei werden jedoch die Anode und die Kathode so angeordnet, daß
sie von der Kationenaustauschermembran einen Abstand von etwa 1,0 mm aufweisen und diese nicht berühren. Es wird jeweils
eine Elektrolyse durchgeführt. Die Ergebnisse sind in Tabelle 7 aufgeführt.
| Test | Membran | mit poröser | Zellenspannung (V) |
Stromausbeute |
| Nr. | Schicht | (Beispiel Nr.) | 3,11 | (%) |
| 1 | 36 | 3,08 | 93,3 | |
| 2 | 3ö | 3,06 | 93,7 | |
| 3 | 40 | 3,17 | 94,5 | |
| 4 | 42 | 3,20 | 93,0 | |
| VJl | 44 | 3,29 | 95,0 | |
| 6 | 48 | 3,33 | 95,2 | |
| 7 | 50 | 3,35 | 93,3 | |
| 8 | 54 | 3,42 | 92,1 | |
| 9 | 55 | 83,3 | ||
| Be | i s ρ i | el 60 |
Das Verfahren von Beispiel 58 wird wiederholt. Dabei werden jedoch die Anode und die Kathode jeweils mit der die
130039/0905
,H-
poröse Schicht aufweisenden Kationenaustauschermembran un-
ter einem Druck von 0,01 kg/cm in Kontakt gebracht. Es
wird jeweils eine Elektrolyse von Kaliumchlorid durchgeführt. Dabei wird eine 3,5N wäßrige Lösung von Kaliumchlorid
in ein Anodenabteil in der Weise eingeleitet, daß eine Konzentration von 2,5N KCl aufrechterhalten wird. In ein
Kathodenabteil wird Wasser eingespeist und jede Elektrolyse wird bei 900C durchgeführt. Dabei wird eine Konzentration
an Kaliumhydroxid von 35 G&w.% bei einer Stromdichte
von 40 A/dm aufrechterhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 8 zusammengestellt.
Test Membran mit poröser Zellenspannung Stromausbeute
Nr. Schicht (Beispiel Nr.) (V) (%)
1 37 3,03 97,0
2 39 3,01 96,5
3 47 3,12 97,4
4 53 3,10 96,3
Beispiel 61
Eine Anode aus Nickel-Mikrostreckraetall (2,5 mm χ 5 mm)
und eine Kathode aus SUS 303 Mikrostreckmetall (2,5 mm χ 5 mm), die durch Ätzen in einer 52 %igen NaOH wäßrigen
Lösung während 52 h bei 1500C behandelt wurde und die eine
niedrige Wasserstoffüberspannung hat, werden jeweils mit der die porösen Schichten aufweisenden Kationenaustauschermembran
unter einem Druck von 0,01 kg/cm in Kontakt gebracht.
Eine wäßrige Lösung von Kaliumhydroxid mit einer Konzentration von 30% wird in ein Anodenabteil eingespeist. In
ein Kathodenabteil wird Wasser eingespeist. Bei 900C wird
eine Elektrolyse des Wassers durchgeführt. Dabei wird eine
Konzentration von Kaliumhydroxid bei 20 Gew.% aufrecht-
130039/0905
erhalten, und zwar bei einer Stromdichte von 50 A/dm . Die Ergebnisse sind in Tabelle 9 zusammengestellt.
Test Nr. Membran mit poröser Schicht Zellenspannung (Beispiel Nr.) (V)
1 36 .1,81
2 41 1 ,85
130039/0 9 05
Claims (1)
- Patentansprüche1. Elektrolysezelle vom Typ einer Ionenaustauschermembranzelle mit einer Anode, einer Kathode, einem Anodenabteil und einem Kathodenabteil, die durch eine Ionenaustauschermembran voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß mit wenigstens einer der Oberflächen der Ionenaustauschermembran eine für Gas und Flüssigkeit permeable, poröse Nicht-Elektrodenschicht (2;3) verbunden ist.2. Elektrolysezelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht eine Porosität von 1 bis 99% und eine Dicke von 0,01 bis 200/um aufweist.3. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht aus einem elektrisch nicht leitenden Material besteht, das elektrochemisch inaktiv ist.4. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht, das eine höhere Überspannung als eine verwendete Elektrode aufweist.5· Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht elektrisch nicht leitende Teilchen oder elektrisch leitfähige Teilchen in einer Menge von 0,01 bis 30 mg/cm enthält,6. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht durch Binden der elektrisch nicht leitenden130039/0905ORIGINAL INSPECTEDoder der elektrisch leitfähigen Teilchen mit einem fluorierten Polymeren ausgebildet ist.7. Elektrolysezelle nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem fluorierten Polymeren um Polytetrafluoräthylen handelt.8. Elektrolysezelle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem fluorierten Polymeren um ein modifiziertes Tetrafluoräthylen, copolymerisiert mit einem fluorierten Monomeren mit einer Säuregruppe, handelt.9. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 3 bis 51 dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht durch Vermischen der elektrisch nicht leitenden oder der elektrisch leitfähigen Teilchen mit einem wasserlöslichen, die Viskosität steuernden Mittel ausgebildet ist.10. Elektrolysezelle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel zur Steuerung der Viskosität aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Cellulosederivaten und Glykolen besteht.11. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 5., dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch nicht leitende Material aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus einem Oxid, einem Hydroxid, einem Nitrid oder einem Carbid von Metallen in der IV-A Gruppe, der IV-B Gruppe, der V-B Gruppe, der VI-B Gruppe, der Eisengruppe, des Aluminiums, des Mangans, des Antimons und Legierungen derselben besteht.12. Elektrolysezelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Material um ein Hydrogel des Metalloxids oder -hydroxide handelt.130039/090513. Elektrolysezelle nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Material um ein geschmolzenes Metalloxid handelt.14. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1,2,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch leitfähige Material aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Metallen in der IV-A Gruppe, der IV-B Gruppe, der V-B Gruppe, der VI-B Gruppe, der Eisengruppe, Aluminium, Mangan, Antimon und Legierungen derselben besteht.15· Elektrolysezelle nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem Material um Titan, Tantal, Kohlenstoff, Nickel oder Silber handelt.16. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Ni.cht-Elektrodenschicht durch Siebdruck unter Verwendung einer Paste aus einem elektrisch nicht leitenden oder elektrisch leitfähigen Material auf einer Oberfläche der Ionenaustauschermembran ausgebildet ist.17. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Anode und der Kathode mit der an die Ionenaustauschermembran gebundenen, porösen Nicht-Elektrodenschicht in Kontakt gebracht ist.18. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Anode und der Kathode mit Abstand von der mit der Ionenaustauschermembran verbundenen, porösen Nicht-Elektrodenschicht angeordnet ist.130039/090519· Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Anode oder der Kathode um eine poröse Platte, ein Maschensieb oder um ein Streckmetall handelt.20. Elektrolysezelle nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode aus einem Ventilmetall besteht, das mit einem Platingruppenmetall oder einem elektrisch leitfähigen Platingruppenmetalloxid beschichtet ist.21. Elektrolysezelle nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode aus einem Eisengruppenmetall, Raneynickel, stabilisiertem Raneynickel, Edelstahl,einem mit Alkali geätzten Edelstahl oder Nickelrhodanat besteht.22. Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Ionenaustauschermembran um eine Kationenaustauschermembran aus einem fluorierten Polymeren mit Sulfonsäuregruppen, Carbonsäuregruppen oder Phosphorsäuregruppen handelt.23. Verwendung der Elektrolysezelle nach einem der Ansprüche 1 bis 22 für eine Elektrolyse von Wasser oder einer wäßrigen Lösung einer Säure, einer Base, eines Alkalimetallsulfats ,. eines Alkalimetallcarbonats oder eines Alkalimetallhalogenide .24. Verfahren zur Elektrolyse einer wäßrigen Lösung eines Alkalimetallchlorids in einer Elektrolysezelle, die eine Anode, eine Kathode, ein Anodenabteil und ein Kathodenabteil umfaßt, welche durch eine Ionenaustauschermembran voneinander getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß man mit wenigstens einer der Oberflächen der Ionenaustauscher-130039/0905membran eine für Gas und Flüssigkeit permeable, poröse Nicht-Elektrodenschicht verbindet und eine wäßrige Lösung eines Alkalimetallchlorids in das Anodenabteil einspeist, um Chlor an der Anode zu bilden und ein Alkalimetallhydroxid in dem Kathodenabteil zu bilden.25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht eine Porosität von 10 bis 99% und eine Dicke von 0,01 bis 200/um aufweist und durch Binden von elektrisch nicht leitenden Teilchen, die elektrochemisch inaktiv sind, mit einem fluorierten Polymeren als Bindemittel ausgebildet wird.26. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht eine Porosität von 10 bis 99% und eine Dicke von 0,01 bis 200/um aufweist und. durch Binden von elektrisch leitfähigen Teilchen, die eine höhere überspannung als eine verwendete Elektrode haben, mit einem fluorierten Polymeren als Bindemittel ausgebildet wird.27. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Anode aus einem Ventilmetall besteht, das mit einem Platingruppenmetall oder einer Legierung desselben oder mit einem leitfähigen Platingruppenrnetalloxid beschichtet ist,und daß die Kathode aus einem Eisengruppenmetall, Raneynickel, stabilisiertem Raneynickel, Edelstahl, einem mit Alkali geätzten Edelstahl oder Nickelrhodanat besteht.23. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Ionenaustauschermembran um eine Kationenaustauschermembran handelt, die aus einem fluorierten Polymeren mit Sulfonsäuregruppen, Carbonsäuregruppen oder Phosphorsäuregruppen besteht.13 0039/090529· Verfahren nach einem der Ansprüche 24 bis 2ü, dadurch gekennzeichnet, dai3 man die Elektrolyse durchführt, indem man eine wäßrige Lösung eines Alkalimetallchlorids mit einer Konzentration von 2,5 bis 5,ON in das Anodenabteil bei einer Temperatur von 60 bis 120°C und bei einer Stromdichte von 10 bis 100 A/dm einspeist.30. Verfahren nach Anspruch 29, .dadurch gekennzeichnet, daß man Wasser oder eine verdünnte, wäßrige Lösung einer Base in das Kathodenabteil einspeist, um eine wäßrige Lösung eines Alkalimetallhydroxids mit einer Konzentration von 20 bis 50 Gew..% zu erhalten.31· Ionenaustauschermembran, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine für Gas und Flüssigkeit permeable, poröse Nicht-Elektrodenschicht umfaßt, die an wenigstens eine Oberfläche der Membran gebunden ist.32. Ionenaustauschermembran nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht aus einem elektrisch nicht leitenden Material besteht, das elektrochemisch inaktiv ist, wobei die Schicht eine Porosität von 10 bis 99% und eine Dicke von 0,01 bis 200/um aufweist.33· Ionenaustauschermembran nach Anspruch 31, dadurch gekennzeichnet, daß die poröse Nicht-Elektrodenschicht aus einem elektrisch leitfähigen Material besteht, das eine höhere Überspannung als eine verwendete Elektrode hat, wobei die Schicht eine Porosität von 10 bis 99/6 und eine Dicke von 0,01 bis 200 /um aufweist.34. Ionenaustauschermembran nach einem der Ansprüche bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei dem elek-130039/0905trisch nicht leitenden Material um ein anorganisches oder organisches Material handelt, das gegenüber einem Elektrolyten korrosionsbeständig ist.35. Ionenaustauschermembran nach einem der Ansprüche 31 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrisch nicht leitende Material oder das elektrisch leitfähige Material aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Metallen in der IV-A Gruppe, IV-B Gruppe, V-B Gruppe, VI-B Gruppe, der Eisengruppe und Aluminium, Mangan und Antimon sowie Legierungen, Oxiden, Hydroxiden, Nitriden oder Carbiden dieser Metalle besteht.36. Ionenaustauschermembran nach einem der Ansprüche 31 bis 35» dadurch gekennzeichnet, daß es sich bei der Ionenaustauschermembran um eine Kationenaustauschermembran aus einem fluorierten Polymeren mit SuIfonsäuregruppen, Carbonsäuregruppen oder Phosphorsäuregruppen handelt.37. Ionenaustauschermembran nach Anspruch 36, gekennzeichnet durch einen Ionenaustauschkapazität von 0,5 bis 4 mAqu./g trockenes Harz.38. Ionenaustauschermembran nach einem der Ansprüche 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, daß das fluorierte Polymere Einheiten (M) und (N) aufweist:(M) (CF2-CXX') (M M0I-9S)(N) 4CF2-CX) (N Mol-?0Y-Awobei X für ein Fluor-, Chlor- oder Wasserstoffatom oder -CF, steht; X1 für X oder CFv(CF0) steht; m eine ganze Zahl von 1 bis 5 bedeutet; und Y für eine der folgenden Einheiten steht: -^CFo)v, -OfCF-V, (O-CFnC. js. C-JfL *■130039/0905-CF0-(O-CF0-CF* , - (0-CF0-CF WO-CF0-CF* und -0-CF0-C. . £. x Y C. ι Λ. ■ C. t γ £LZ Z Rf '4CF-0-CFo*-rfCFo>~4CFo-0-CF> . wobei χ, y und ζ jeweilsZ Rfeine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeuten; Z und Rf für -F oder .eine C, ,,Q-Perfluoralkylgruppe stehen; und A -COOM oder -SO-zM oder eine funktioneile Gruppe bedeutet, die in -COOM oder SOJM durch eine Hydrolyse oder Neutralisation umwandelbar ist, wie -CN, -COF, -COOR1, -SO2F, -CONR^R^ und -SOpNRpR^f und wobei M für Wasserstoff oder ein Alkalimetallatom steht; R^ eine C1 _10-Alky!gruppe bedeutet; und R2 und R, für H oder eine C1-10-Alkylgruppe stehen.130039/0905
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