DE3041745A1 - Elektrostatisches kopiergeraet - Google Patents
Elektrostatisches kopiergeraetInfo
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Classifications
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Description
DR. BERG DIPL.-ING. STAPF DIPL.-ING. SCHWABE DR. DR. SANDMAlR
PATENTANWÄLTE ^ U 4 1 / 4 5
Postfach 860245 · 8000 München 86
Anwaltsakte: 31 237
Ricoh Company, Ltd. Tokyo / Japan
Elektrostatisches Kopiergerät
VII/XX/Ktz
«(•189)988272 Telegramme: 1 ^ fi fl 0 1 /Π010 Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122850
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983310 0524560BERGd Postscheck München 6VMJ KOK (BLZ 7IX)IW)HO)
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein elektrostatisches Kopiergerät gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, und betrifft insbesondere
ein Kopiergerät, bei welchem ein latentes Bild elektrostatisch auf einem photoempfindlichen Teil in Form eines Bandes oder einer
Platte dadurch ausgebildet wird, daß darauf ein Lichtbild projiziert, entwickelt und dann das entwickelte Tonerbild auf
ein Aufzeichnungs- oder Kopierblatt übertragen wird.
In einem Kopiergerät der vorbeschriebenen Art wird üblicherweise ein photoempfindliches Teil verwendet, das die Form einer
Trommel, eines Bandes oder einer Platte haben kann. Eine photoempfindliche
Trommel, ein photoempfindliches Band oderPlatte wird dann kontinuierlich mit einer konstanten Geschwindigkeit
angetrieben, während es die verschiedenen Kopierschritte, wie Laden, Belichten, Entwickeln und Ü'bertragen durchläuft. Eine
Schwierigkeit bei der Verwendung eines photoempfindlichen Bandes oder Teils *·. besteht darin, daß es zu einem Schlupf zwischen
dem Band oder Teil - und Rollen kommt, mittels welchen es befördert bzw. zugeführt wird. Der Schlupf kann leicht dadurch
verhindert werden, daß bei der Verarbeitung die zeitlich richtige Einstellung der Kopierschritte mit den vorher bestimmten
übereinstimmt. Eine Aufzeichnung kann jedoch auch vollständig mißlingen, nachdem die vorher bestimmten zeitlichen Einstellun-
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gen vorüber sind, oder das aufgezeichnete Bild kann in kleinen und/oder großen Abschnitten Abweichungen aufweisen.
In einem bekannten System ist t eine Antriebseinrichtung mit
einem Zeitsteuer- oder Taktimpulsgenerator (Kodierer) versehen, der aus einer geschlitzten Platte und einem Photosensor gebildet
ist. Mit diesem System werden die Zeitsteuerimpulse des Generators vom Start eines Kopiervorgangs an gezählt und durch
das Zählen der Zeitsteuerimpulse werden verschiedene Einrichtungen zeitlich richtig erregt bzw. angeschaltet. Selbst wenn
die mechanischen Teile richtig arbeiten, werden entweder vorübergehend oder fortlaufend durch einen Schlupf zwischen dem
langgestreckten photoempfindlichen Teil und den Rollen die eigentliche Ladung, Belichtung oder andere zeitliche Einstellungen
entweder zum Teil oder ganz gegenüber den Betätigungsoder Steuerzeitpunkten des Mechanismus verschoben. Hierdurch
wird dann eine Übertragung eines gewünschten Bildmusters verhindert.
Während einer Reihe von nacheinander durchgeführten Kopierzyklen bleibt die Verschiebung oder Abweichung innerhalb
des Bereichs jeder Kopie, wenn der Zählstand von Kopie zu Kopie rückgesetzt wird. Wenn der Zählstand jedoch nicht
rückgesetzt wird, summieren sich die zeitlichen Abweichungen und es wird immer kritischer, wenn ein Kopierzyklus wiederholt
wird.
Die Erfindung soll daher ein Kopiergerät mit einem photoempfindlichen
Band oder Teil schaffen, bei welchem ein BiId-
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muster auf dem Band oder der Platte ohne eine Abweichung ausgebildet
wird, und bei welchem Bilder auf Blättern ohne irgendeine Abweichung aufgezeichnet werden. Ferner soll gemäß der
Erfindung ein Kopiergerät geschaffen werden, bei welchem eine Abweichung bei der zeitlich richtigen Einstellung der Verarbeitungszeitpunkte
im Hinblick auf das photoempfindliche Teil geringer ist. Darüber hinaus soll eine Summierung von Abweichungen
vermieden werden.
Gemäß der Erfindung ist dies bei einem elektrostatischen Kopiergerät
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des Anspruchs erreicht. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein
Kopiergerät geschaffen, bei welchem auf ein photoempfindliches Band oder Teil Ladung aufgebracht wird und dieses bildmäßig
belichtet wird, während es ortsfest gehalten ist bzw. stillsteht. Das Band oder Teil kann dann bei einer verhältnismäßig
frei wählbaren Oberflächenform, wie beispielsweise einer ebenen oder gekrümmten Formfgedehnt werden, und es kann folglich verhältnismäßig
leicht in die richtige Lage gebracht werden, so daß Bildmuster auf verschiedene Flächen seiner Oberfläche ohne
eine Verzerrung oder eine Veränderung des Schwärzungsgrades in Übereinstimmung mit ganz bestimmten Projektionskenndanten
eines optischen Belichtungssystems projiziert werden. In
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einer einfachen Ausführungsform kann das Band oder die Platte zumindest
eine in die richtige Lage gebrachte, ebene Belichtungsflache
aufweisen. In diesemFall ist vorzugsweise die Belichtungsfläche gegenüber eine Vorlage angeordnet, vorzugsweise
sind eine Lichtquelle und Spiegel mit oder ohne einen Schlitz zwischen der Belichtungsfläche und der Vorlage in eine entsprechende
Lage gebracht, und die für eine Belichtung vorgesehenen Teile werden zur Belichtung entlang der betreffenden
Fläche bewegt. Bei einer anderen bevorzugten Anordnung kann ein optisches System aus einer Lichtquelle und einem Faserkopf
aus lichtkonvergierenden optischen Fasern, die in einer integralen Anordnung angeordnet sind, verwendet werden, und
mit diesen Teilen kann dann eine Belichtung in der vorbeschriebenen Weise durchgeführt werden. Die zweite Anordnung ist insbesondere
dann vorteilhaft, wenn das optische Belichtungssystem nur eine geringe Anzahl von Teilen erfordert, die Positionierung
u.a. leicht durchführbar ist, und die Bilder mit einem
hohen Auflösungsvermögen aufgezeichnet werden können.
Um vor einer Belichtung öine Ladung auf das Band oder die
Platte aufzubringen, kann das Band oder die Platte bezüglich
einer Ladeeinrichtung, welche erregt ist, mit einer konstanten Geschwindigkeit angetrieben werden. Vorzugsweise ist jedoch
die Ladeeinrichtung fest an dem optischen Belichtungssystem angebracht, und während das Band oder die dünne Platte angehalten
wird, wird sie zusammen mit dem optischen Belichtungs-
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/ 40*
system bewegt, so daß die Belichtungsfläche auf dem stillstehenden
Band oder der Platte geladen undgleichzeitig belichtet wird; d.h. das stillstehende Band oder Teil kann durch den
konstanten Antrieb eines Wagens gleichförmig geladen·werden
(was ohne irgendeine Abweichung oder Verzerrung durchgeführt werden kann) . Wenn das Band . oder die Platte bezüglich einer ortsfesten
Ladeeinrichtung bewegt wird, damit eine Ladung aufgebracht wird, kann ein ungleichförmiges Laden wegen eines möglichen
Schlupfes des Bandes oder der Platte bezüglich der Antriebsrollen nicht vollkommen vermieden werden, obwohl ein
ungleichförmiges Laden aufgrund von Schlupf wiedergegebene
Bilder nicht kritisch beeinflussen würde. An dem Wagen sollte auch eine Hochspannungs-Energiequelle angebracht sein, um eine
hohe Spannung an die Ladeeinrichtung anlegen zu können. Wenn, wie üblich, eine Hochspannungsquelle an einer bestimmten Stelle
festgelegt ist, muß sie mit der an dem Wagen vorgesehenen Ladeeinrichtung durch ein flexibles sehr langes Hochspannungskabel
verbunden sein. Der Anschluß einer Niederspannungsleitung an dem Wagen reicht jedoch aus, wenn eine derartige
(Hochspannungs-)Energiequelle an dem Wagen angebracht ist.
Auf diese Weise können elektrostatische, latente Bilder auf
dem Band oder der Platteohne eine nennenswerte Abweichung oder Schwankung im Schwärzungsgrad mittels einer kompakten Ausführung
ausgebildet werden, wenn an dem Wagen ein lichtkonvergierender, optischer Faserkopf, eine Beleuchtungslampe, eine
Ladeeinrichtung und eine Hochspannungs-Energiequelle vorge-
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sehen sind, und dieser Wagen angetrieben wird, um die stillstehende
photoempfindliche Fläche bildmäßig zu belichten.
Zu einer Abweichung von auf Blättern wiedergegebenen Bildern kann es auch durch falsche zeitliche Einstellungen bei der
Blattzuführung und bei der Bildübertragung bezüglich der zeitlichen Einstellung bei der Zuführung eines latenten Bildes auf
dem Band oder der Platte kommen. Ferner beeinflussen die zeitliche Einstellung der Entwicklung und des Fixierens (hauptsächlich
bei einem sehr schnellen Fixieren) die Güte der wiedergegebenen Bilder. Diese Einstellzeitpunkte können infolge eines
Schlupfes des Bandesr-öder der Platte , ' welche während dieser Verarbeitungsschritte
bewegt werden, von vorher bestimmten Zeitpunkten abweichen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
ist daher ein Kopiergerät geschaffen, bei welchem wichtige Zeitpunkte, wie beispielsweise der Start eines Kopiervorgangs,
durch Lesemarken, Schlitze, Ansätze oder Nasen, Magnetstücke oder ähnliche Einstellteile, die an dem Band
oder der Platte vorgesehen sind, vorbestimmt werden. Hierdurch ist ein Ausgangspunkt für die zeitlich richtige Einstellung
jedes Kopiervorgangs geschaffen, und dadurch ist eine Summierung von Abweichungen bei der zeitlichen Steuerung eines
fortlaufenden Kopiervorgangs vermieden. Da eine genaue zeitlich richtige Einstellung bei jedem Verarbeitungsschritt ausfallen
kann, wenn sie nur durch Lesen von Einstellteilen an
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dem Band oder der dünnen Platte festgelegt sind, werden vorzugsweise
Impulse kurzer Dauer von dem Zeitpunkt an gezählt, an welchem ein Einstell- oder Auslöseteil an dem Band oder
der dünnen Platte gelesen worden ist, und auf diese Weise wird aufgrund der Zählungen jeder VerarbeitungsZeitpunkt zeitlich
richtig festgelegt. In diesem Fall kann dann, wenn das Zählen der Zeitsteuerimpulse für den Abstand oder das Zeitintervall
zwischen den Einstellteilen jedesmal dann ausgeglichen wird, wenn ein Einstellteil gelesen wird und von dem ausgeglichener
Zählstand aus dann mit dem Zählen fortgefahren wird, ein Summieren einer zeitlichen Abweichung aufgrund einer Abweichung
bei der Zuführung des Bandes oder der dünnen Platte auf ein Minimum herabgesetzt werden, selbst wenn nur eine einzige
Kopie verarbeitet wird. Zu einer Verschiebung eines Bildmusters auf einem Blatt kommt es hauptsächlich bei der Zuführung
eines Blattes in einer Übertragungsstation bei einer falschen
zeitlichen Steuerung bezüglich der Zuführung eines latenten Bildes ( oder umgekehrt). Aus diesem Grunde sollten die
Einstellteile an dem Band oder der dünnen Platte so angeordnet sein, daß nach dem Zählen von ZeitSteuerimpulsen, was auf das
Feststellen eines Einstellteils folgt, der Zählstand bei Feststellen eines zweiten Einstellteils ausgeglichen wird,
und unmittelbar nach diesem Ausgleichen mit dem Zuführen eines Blattes begonnen wird. Der Zählstand wird entsprechend der
tatsächlichen Stellung des Bandes oder der Platte vor dem Auslösen der zeitlichen Steuerung bei der Blattzuführung ausgeglichen.
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Gemäß der Erfindung wird ein Antriebsmotor für ein kontinuierliches
Antreiben eines photoleitfähigen Bandes angeschaltet und über eine Kupplung mit dem Band verbunden. Die Kupplung wird
ausgekuppelt und das Band stillstehend gehalten, solange ein elektrostatisches Bild einer Vorlage auf dem Band aufgebracht
und ausgebildet wird. Die Kupplung wird dann wieder eingekuppelt und das Band wird angetrieben, um das elektrostatische Bild in
ein Tonerbild zu entwickeln und um das Tonerbild an ein Kopierblatt
zu übertragen und auf. diesem zu fixieren. Der Motor treibt auch einen Impulsgenerator an, welcher ZeitSteuerimpulse
abgibt, die mittels eines Zählers gezählt werden. Eine Steuereinheit, wie beispielsweise ein Mikrokomputer, steuert die Arbeitsweise
des Geräts entsprechend von vorbestimmten Zählständen in dem Zähler. An dem Band sind in bestimmten Abständen
Markierungen oder Einstellteile vorgesehen. Eine Ausgleichseinrichtung stellt die Anzahl Zeitsteuerimpulse fest, die
mittels des Zählers zwischen dem Feststellen der Markierungen gezählt worden sind. Wenn die Anzahl der gezählten Zeitsteuerimpulse
innerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt, welcher einen vorbestimmten Wert enthält, aber von dem vorbestimmten
Wert abweicht, wird der vorbestimmte Wert in dem Zähler gesetzt, um dadurch einen Schlupf des Bandes bezüglich des Motors auszugleichen.
Wenn die Anzahl der gezählten Zeitsteuerimpulse außerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt, wird ein Alarm
ausgelöst. Ferner kann auch eine Periode von Zeitsteuerimpulsen festgestellt und ein Alarm ausgelöst werden, wenn die Periode
außerhalb des vorbestimmten Bereichs liegt. Somit ist durch
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die Erfindung ein insgesamt verbessertes elektrostatisches Kopiergerät geschaffen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen
unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen im einzelnen erläutert. Es zeigenr
Fig. 1 im Schnitt eine Seitenansicht der Hauptteile eines
Kopiergeräts, bei welchem dieErfindung anwendbar ist;
Fig. 2a und 2b in einem größeren Maßstab perspektivische Ansichten
von zwei verschiedenen Teilen in dem Kopiergerät;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer zentralen Steuereinheit des Kopiergeräts und von ihr zugeordneten elektrischen
Schaltungen;
Fig. 4 eine Darstellung und Erläuterung der in Fig. 3 verwendeten Symbole;
Fig. 5a ein Zeitdiagramm, in welchem die Arbeitsweise bei der Herstellung einer einzigen Kopie dargestellt ist;
Fig. 5b ein Zeitdiagramm für ein fortlaufendes Herstellen einer Anzahl Kopien;
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Fig. 6a und 6b Flußdiagramme zum Steuern des Kopiervorgangs;
und
Fig. 7 ein Flußdiagramm, das ein Zeitsteuerimpuls-
überwachungsdiagramm im Falle einer Unterbrechung darstellt.
In Fig. 1 ist ein Kopiergerät dargestellt, bei welchem die Erfindung anwendbar ist. Das Kopiergerät weist ein photoleitfähiges
oder photoempfindliches Band 1 auf, das über drei Transportrollen 2. bis 2^ geführt ist, welche wiederum über
eine Kupplung mit einer Antriebseinheit 3 verbunden sind, welche einen Untersetzungsmechanismus und einen Motor aufweisen.
Ein (nicht dargestellter) Wagen ist auf und entlang von zwei parallelen Führungsstangen 7. und 7„ (von denen die
Führungsstange 7« in Fig. 1 nicht dargestellt ist) parallel
zu dem oberen Trum des Bandes 1 und einer ebenen Glasplatte 8 verschiebbar. Zum Bewegen des verschiebbaren Wagens ist an
diesem ein Draht 9 angebracht. Ferner sind an dem Wagen fest angebracht eine Lichtquelle 4 in Form einer Lampe, eine
optische lichtkonvergierende Faseranordnung 5, eine Ladeeinrichtung 6a und eine Energiequelle 6b für die Ladeeinrichtung
6a. Der Draht 9 ist über Umlenkrollen geführt und wird für einen Vorwärtshub bzw. eine Vorwärtsbewegung (was in Fig. 1
durch einen Pfeil angezeigt ist) und für einen Rücklauf über eine Kupplung von der Antriebseinheit 3 angetrieben. Wie
eingangs ausgeführt, bleibt die Lampe 4 angeschaltet und die
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Ladeeinrichtung 6a ist erregt, d.h. ebenfalls angeschaltet, während der Wagen seinen Vorwärtshub ausführt, um eine Fläche
des photoempfindlichen Bandes, die einer ausgewählten Bildgröße (z.B. einem Format A3, B4, A4 oder B5) auf der Glasplatte
entspricht, 8 über die optische Faseranordnung 5 bildmäßig zu belichten. Während dieses Zeitabschnitts steht das
Band 1 still. Bei diesem System wird das Laden und Belichten des Bandes durchgeführt, während der Wagen bewegt wird. Dieser
Wagenantrieb kann ohne Schlupf mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit durchgeführt werden, und folglich kann ein elektrostatisches,
latentes Bild hoher Güte auf der oberen Fläche des Bandes 1 ausgebildet werden. Nach dem Belichten wird das
Band 1 entgegen dem Uhrzeigersinn bewegt, und zu diesem Zeitpunkt wird dann eine Entwicklungseinrichtung 10 angeschaltet,
um das latente Bild auf dem Band 1 in ein Tonerbild zu entwickeln.
Wenn nur eine Kopie herzustellen ist, wird das Band 1 selbst nach der Entwicklung stetig angetrieben, während ein Kopierblatt
von einer ausgewählten oberen oder unteren Blattkassette 12. oder 122 mittels Zuführrollen 13- oder 132 Ausrichtrollen
15 und durch diese einer Übertragungsladeeinrichtung 11 zu-
geführt wird. Die zeitliche Steuerung dieser Blattzuführung von der Blattkassette aus erfolgt so, daß das vordere Ende
des Blattes die übertragungsladeeinrichtung 11 zu dem Zeitpunkt
erreicht, wenn das vordere Ende des entwickelten Bildes auf dem sich bewegenden Band 1 in der Übertragungslade-
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einrichtung 11 eintrifft. Wenn "n" Kopien nacheinander herzustellen
sind, wird das Band 1 angehalten, wenn das erste latente Bild entwickelt worden ist,und das zweite latente Bild durch
Belichten auf der anderen Hälfte des Bandes 1 ausgebildet wird, welches dann die obere Hälfte ist. Dann wird das Band 1 wieder
angetrieben, so daß die Entwicklung des zweiten latenten Bildes und die übertragung des ersten Tonerbildes gleichzeitig
durchgeführt werden. Danach wird das Band 1 für eine dritte Belichtung wieder angehalten; hierauf folgt dann die Entwicklung
des dritten latenten Bildes und die Übertragung des zweiten Tonerbildes. Dieser Ablauf wird so oft wiederholt, bis
"n-1" Kopien hergestellt sind. Die letzte oder n-te Kopie wird dann auf dieselbe Weise wie eine einzelne Kopie hergestellt.
In der dargestellten Ausführungsform ist eine sich überschneidende
Verarbeitung möglich, da das Band 1 die doppelte, zum Herstellen einer Kopie notwendige Länge hat, welche die Summe
der maximal zulässigen Kopiergröße und gewisser Randbereiche ist. Selbstverständlich kann das Band auch das Drei- oder Mehrfache
der Länge aufweisen, die zum Herstellen einer Kopie benötigt wird. Wie aus Fig. 2a zu ersehen, ist ein Stück Aluminiumfolie
15.. an einer vorbestimmten Stelle an einem der gegenüberliegenden Seitenränder des Bandes 1 aufgebracht. Obwohl
es in Fig. 2a nicht dargestellt ist, ist ein weiteres Stück Aluminiumfolie 159 an demselben Rand des Bandes 1, aber
an einer Stelle aufgebracht, welche von dem Folienstück 1S1
um die Hälfte der Gesamtlänge des Bandrandes entfernt ist.
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304m5
Ein auf Reflexionen ansprechender Photosensor 16 ist zum Feststellen
der Folienstücke 15.. und 15„ an einer bestimmten Stelle
angebracht. Wenn der Photosensor 16 das Folienstück 1S1
oder 15? auf dem sich bewegenden Band 1 feststellt, wird ein
Ausgangspunkt einer Reihe von Kopiervorgängen festgestellt, der gezählte Wert wird ausgeglichen, die Kopiervorgänge werden
gestpppt und auf diese Weise werden die HauptbetriebsZeitpunkte
des Geräts gesteuert.
Die Antriebseinheit 3 ist so ausgelegt, daß sie sich während des Kopierbetriebs des Kopiergeräts fortlaufend dreht. Wie
in Fig. 2b dargestellt, ist eine geschlitzte Scheibe 17 auf einer Welle, an einem Zahnrad oder einem anderen mit einer
konstanten Drehzahl gedrehten Teil der Antriebseinheit 3 angebracht, während ein lichtaufnehmender Photosensor 18 so angebracht
ist, daß er die Schlitze der Scheibe 17 fühlt. Die Ausgänge des Photosensors 18 werden, nachdem sie zur Verstärkung
und Wellenformung einen Verstärker durchlaufen haben, als Zeitsteuerimpulse abgegeben. Bei dieser Ausführungsform bilden die
geschlitzte Scheibe 17, der Photosensor 18 und der Verstärker
einen Zeitsteuer- oder Taktimpulsgenerator. Wie unten noch
ausgeführt wird, ist die genaue zeitliche Steuerung der verschiedenen Kopierschritte durch die Anzahl der gezählten Zeitcbeuerimpulse
festgelegt. Dieser ZählVorgang wird ausgelöst und der Zählstand wird anhand der Ausgänge des Photosensors
16 ausgeglichen.
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Ein in Fig.1 durch eine strichpunktierte Linie bezeichneter Abschnitt enthält eine zentrale Steuereinheit und die hauptsächlichen
elektrischen Bauelemente und Schaltungen; diese erhalten Steuersignale und Kodes von einem Tastenfeld K20.
In Fig.3 sind die zentrale Steuereinheit E19 und die ihr zugeordneten
hauptsächlichen elektrischen Steuerelemente dargestellt. Die zentrale Steuereinheit E19 weist einen auf einem
Chip untergebrachten Mikrocomputer 19, einen Halbleiter-Festwert- oder ROM-Speicher 2O2 und einen Direktzugriffs- oder
RAM-Speicher 2O1 mit einem E/A-Teil auf. Mit dem Mikrocomputer
19 sind ein Impulsoszillator 21, die Photosensoren 16
und 18, eine Nulldurchgang-Feststellschaltung 22, eine Rücksetzschaltung 23 ,eine (blaue) Lampe 241# die eine "Kopierfreigabe"
anzeigt, eine (rote) Lampe 24„, die "Kopiersperren" anzeigt, und eine zweiziffrige 7-Segment-Anzeige 25 verbunden.
Weitere Elemente sind auf dieselbe Weise mit den E/ATeilen des ROM- und des RAM-Speichers 2O2 bzw. 20- verbunden.
Mit dem ROM-Speicher 2O2 sind eine Reihe von verstellbaren
und feststehenden Kontakten 26 des Tastenfelds K20, Anzeigelampen 271 bis 27c und Zeichendarstellungen 2S1 bis 28., verbunden.
Mit dem RAM-Speicher 2O1 sind Steuerausgangsanschlüsse
3I1 bis 3116 und Photosensoren 321 bis 32g verbunden. Der
Photosensor 321 fühlt ein Ver_einzeln von Blättern, der Photosensor
322 fühlt Blätter in der oberen Kassette 12 , der
Photosensor 323 fühlt Blätter in der unteren Kassette 122,
der Photosensor 32- fühlt den Tonerschwärzungsgrad und der Photosensor 32,- fühlt das Austragen von Blättern. Die Symbo-
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le der einzelnen in Fig.3 verwendeten Elemente stellen die
in Fig.4 wiedergegebenen Schaltungen dar. Wenn derSignalpegel
an dem Eingangsanschluß der Rücksetzschaltung 23 hoch oder "1" wird, wird ein mit "einem Anschluß 23.. verbundenes
Relais erregt, wodurch die Energiequelle für den jeweiligen Gleichspannungsabschnitt einer Schaltung angeschaltet wird.
Wenn der Signalpegel niedrig oder "0" wird, wird die Energieversorgung mit Hilfe der rückgesetzten Schaltungen 19, 20..
2O2 abgeschaltet.
Der ROM-Speicher 2O2 und ein interner ROM-Speicher des Mikrocomputers
19 speichern Programmdaten zum Verriegeln, Lesen und Anzeigen von Änderungen der Zustände auf dem Tastenfeld
K20 und der Sensoren in verschiedenen Abschnitten entsprechend der jeweiligen Ausgangssignale und von konstanten Daten,
welche für eine derartige Operation vorgesehen sind. Die Steuerzeitpunkte werden insgesamt in Verbindung mit den
Schritten Laden, Belichten, Entwickeln, Blattzuführen und Bildübertragen beschrieben, welche bei der Erfindung von Bedeutung
sind. Die Steuerabschnitte zum Herstellen einer einzelnen
Kopie sind in Fig.5a dargestellt. Die SteuerZeitpunkte,
um nacheinander eine Anzahl Kopien herzustellen, sind abgesehen von der letzten Kopie, welche entsprechend den Steuerabschnitten
der Fig.5a hergestellt wird, in Fig.5b darge stellt.
Auch sollte beachtet werden, daß die Steuerabschnitte in Fig.5a und 5b angewendet werden, wenn Kopien des Formats
A4 herzustellen sind. Bei anderen Formaten werden an-
130021/0812
dere Konstante verwendet, und folglich weisen die Steuerabschnitte
vorbestimmte Abweichungen gegenüber den Abschnitten in Fig.5a und!5b auf.
In Fig.6a und 6b wird zuerst die Energiequelle angeschaltet,
um den Eingangssignalpegel der Rücksetzschaltung 23 "1" zu machen (Schritt (J) ) . Dann wird überprüft, ob der Photosensor
16 das Folienstück 15.. (oder 15„) an dem Band 1 festgestellt
hat, oder ob sich das Band 1 in seiner Ausgangsstellung befindet (Schritt Q) ). Wenn das Band 1 gegenüber
seiner Ausgangsstellung verschoben ist, wird die Antriebsein heit 3 angeschaltet und die Bandkupplung eingekuppelt, um
das Band 1 zu drehen, bis der Photosensor 16 das Folienstück 15.J oder 152 feststellt (Schritt (To) ). Wenn sich das
Band 1 in seiner Ausgangsstellung befindet oder diese erreicht hat, wartet das System auf das Schließen einer Kopier
taste (einer der Tasten 26). Bei Schließen der Kopiertaste beginnt das System den Kopiervorgang (Schritt (&) ). Zuerst
wird die Antriebseinheit 3 angeschaltet und ein ungerade Zah len zählender Zähler (der nachstehend auch als "ungerader
Zähler" n^ bezeichnet wird) wird auf den Zählerstand der
Zeitsteuerimpulse eingestellt (Schritte ® und ^) ). Der
Zähler kann entweder ein interner Zähler des Mikrocomputers oder ein unabhängiger Zähler sein. Bei dieser Ausführungsform ist ein Programmzähler verwendet, der aus einem bestimmten
Speicherabschnitt des Mikrocomputers 6a besteht, welcher zuerst "1" speichert und jedesmal, wenn ein Zeit-
130021/0812
i/u*
steuerimpuls eintrifft; "1" zu den gespeicherten Daten addiert
und die gespeicherten Daten durch die Summe ersetzt. Wenn der Zählerstand des Zählers n. einen ersten vorbestimmten Wert
Md1) erreicht, wird der Zähler gelöscht und beginnt wieder
mit dem Zählen von ZeitSteuerimpulsen, während die Lampe 4
angeschaltet wird und an die Ladeeinrichtung 6a Spannung angelegt wird. Wenn ein zweiter vorbestimmter Wert fc, erreicht
wird, wird die Kupplung eingekuppelt, um den Wagen anzutreiben. Bei einem dritten vorbestimmten Wert t.,, der dem gewählten
Format entspricht, wird die Kupplung ausgekuppelt und die Lampe 4 sowie die Ladeeinrichtung 6a werden abgeschaltet,
da die Belichtung durchgeführt ist. Wenn der Zählerstand t> erreicht ist, wird die Bandkupplung eingekuppelt,
um das Band 1 anzutreiben. Bei einem Zählerstand t5 wird für
eine Entwicklung eine Vorspannung angelegt. Bei einem Zählerstand tg werden ein Umkehrsolenoid und die Kupplung erregt,
um den Wagen für den Rückkehrhub anzutreiben; beim Zählerstand tj beginnt die Entwicklung. Bei einem Zählerstand t„
wird die Entwicklung gestoppt, und bei einem Zählerstand tg
wird festgestellt, ob der Wagen seine Ausgangsstellung erreicht hat. Hierzu wird ein auf die Rückkehr des Wagens in
die Ausgangsstellung ansprechender Fühler verwendet. Diese Vorgänge werden beim Schritt (7) durchgeführt. Danach wartet
das System, bis der Photosensor 16 das Folienstück 15- (oder 1S1) bei den Schritten (D und @ feststellt. Nach dem
Feststellen des Folienstücks 152 wird festgelegt, ob die
voreingestellte Anzahl Kopien eins oder größer ist (Schritt
130021/0812
). Sobald der Fühler 16 das Folienstück 152 festgestellt
hat, hat ein frischer photoempfindlicher Bereich der Bandoberfläche,
welcher einer Seite entspricht, eine Lage unter der Glasplatte 8 erreicht.
Wenn die voreingestellte Kopienanzahl eins ist, was bedeutet, daß ein fortlaufender Kopiervorgang nicht notwendig
ist (Fig. 5a) wird der Zählerstand des Betriebszählers n·^ ausgeglichen
(Schritte (Π>) bis (2(j) ) . Der Zähler n^ hat zuerst
einen Zählerstand, der daraufhin geprüft wird, (Schritt Qj) )
ob der Zählerstand gleich oder verschieden von einer vorbestimmten Zahl 700 ist, nämlich der Zahl ZeitSteuerimpulse,
welche am Ende des Transports des Bandes 1 um eine Strecke
gezählt werden sollten, welche ohne irgendeinen Schlupf gleich dessen halben Länge ist. Wenn der Zählerstand gleich
700 ist, was bedeutet, daß das Band 1 nicht gerutscht ist, wird mit unverändertem Zählerstand auf den Schritt (2^) vorgegangen.
Wenn der Zählerstand davon abweicht, wird er mit der Bezugszahl oder dem Wert 700 verglichen, um den Absolutwert
j al des Unterschieds α zu erhalten (Schritt ^8)), und es
wird festgestellt, ob der Absolutwert innerhalb eines vorbestimmten, zulässigen Bereichs 50 liegt (Schritt (£§) ) . Wenn
dies der Fall ist, wird der Zähler n- mit 700 geladen und es
wird mit dem Zählen (aufgrund des Ausgleichs des Zählerstandes) fortgefahren. Wenn es nicht der Fall ist, wird der folgende
Verarbeitungsschritt unterbrochen, um festzustellen, ob der Unterschied zu groß ist, um eine weitere Benutzung des
130021/0812
Geräts zuzulassen (Schritt (2J/ ), und ohne einen Kopienzähler
aufwärts zu zählen (Schritt (£§) ), wird die Operation un
terbrochen und es wird ein vorbestimmter Ablauf durchgeführt (Schritt ^3) usw.)· Das Gerät wird in eine Bereitschaftsstellung gebracht, ohne irgendwelche weiteren Kopierzyklen
durchzuführen. Erforderlichenfalls wird beim Schritt 27 oder 28 ein Summer, eine Lampe oder eine andere Alarmeinrichtung
angeschaltet, um eine Bedienungsperson herbeizurufen oder um die Notwendigkeit einer überprüfung oder Reparatur anzuzeigen.
Wenn der Zähler n- einen Zählerstand t-» erreicht, werden
die Zuführrollen 13,, angetrieben, wenn die bezeichnete
Blattkassette die untere 12-, ist. Wenn die bezeichnete Kassette
die obere 12- ist, werden die Zuführrollen 13-einem
Zählerstand t1- angetrieben (Schritt \2jj) ), und dann
bei einem Zählerstand t-^ angehalten. Bei einem Zählerstand
t13 wird eine Bildübertragung und Reinigung begonnen, und
bei einem Zählerstand t-4 wird eine Blattzuführung von der
oberen Blattkassette 12- gestoppt (Schritte (^) und (^i) ) .
Selbst wenn der Fühler 16 das Folienstück 15- auf dem Band 1
feststellt, wird eine Energiequelle für eine sehr schnelle Fixierung bei einem Zählerstand t-_ angeschaltet, ohne den
Zählerstand des Zählers η auszugleichen. Bei den Zählerständen
t-g bis t-g wird eine Blitzlampe 13 ausgelöst, um
die Ladung zu verteilen, worauf bei einem Zählerstand t-q
die Blattzuführung und die Bildübertragung gestoppt werden.
Wenn zu diesem Zeitpunkt das Folienstück 152 festgestellt
wird oder nach einem Eintreffen von zwei aufeinanderfolgen-
130021/0812
den Feststellausgängen nach dem Ausgleich des Zählers n..
wird die Antriebseinheit 3 abgeschaltet, während das Ladungsentfernen und Reinigen durchgeführt werden. Wenn in dieser
Stoppstellung das Folienstück 15.. (oder 152) durch den
Fühler 16 bei dem ersten vorbestimmten Wert Md1 festgestellt
wurde, befindet sich das Band 1 in seiner Ausgangsstellung, in welcher der Fühler 16 das Folienstück 152 (oder 15^ feststellt.
Folglich hat zu diesem Zeitpunkt ein photoempfindlicher Bereich auf dem Band 1, welcher nicht der bei dem ersten
Kopiervorgang benutzte Bereich ist, eine Stellung genau unter der Glasplatte 8 erreicht. Hieraus ist zu ersehen, daß
selbst bei der Herstellung nur einer einzigen Kopie zwei verschiedene photoempfxndliche Bereiche auf dem Band 1 abwechselnd
mit der gleichen Häufigkeit benutzt werden. Das Endkennzeichen wird unmittelbar nach dem Zählerstand t^ überprüft,
und wenn es anzeigt, daß der Kopiervorgang einer bestimmten Anzahl Kopien durchgeführt ist, wird bei dem vorerwähnten
Wert Md- aufgehört.
Wenn nunmehr bei dem Schritt 11 festgestellt wird, daß fortlaufend
eine Anzahl Kopien herzustellen ist, wird geprüft, ob der Kopierzyklus eine ungerade oder gerade Folge ist.
(Schritt (i2J ). Wenn es ein gerader Kopierzyklus (Md2, Md4
) ist, findet die in Fig.5b dargestellte Operation statt. Ein für einen geraden Zählerstand vorgesehener Zähler
n.. wird auf den Zählerstand eingestellt, während aufgrund
dieses Zählerstands dann die Steuerzeitpunkte zur Ladungs-
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aufbringung und Belichtung festgelegt werden (Schritte Π3)
bis
Ob das Verfahren fortgesetzt werden kann, wird festgestellt, indem überprüft wird, ob der Unterschied zwischen dem Zählet stand
des Zählers n* und der Bezugszahl 700 innerhalb des zulässigen
Bereichs 50 liegt; der Zählerstand des Zählers n1
wird korrigiert, oder die Verarbeitung wird unterbrochen, wie bereits ausgeführt (Schritt (]jy uws.) . Wenn der Kopierzyklus
eine ungerade Zahl (Md3, ... ) ist, wird der hierfür vorgesehene Zähler n* auf den entsprechenden Zählerstand gesetzt
(Schritte (^j) bis (2^ ) und die Steuer Zeitpunkte zum
Ladungsaufbringen und Belichten werden aufgrund dieses Zählerstandes festgelegt. Ob der Unterschied zwischen dem Zählerstand
des Zählers n^ und der Bezugszahl 700 innerhalb des zulässigen Bereichs 50 liegt, wird gleichzeitig festgestellt,
um zu sehen, ob das Verfahren fortgesetzt werden kann. Dann wird, wie beschrieben, der Zählerstand des Zählers n1 korrigiert,
oder das Verfahren wird angehalten.
Auf diese Weise werden zum Zählen der ungeraden und geraden Kopien unterschiedliche Zähler abwechselnd in einem fortlaufenden
Kopierverfahren verwendet, so daß der eine von ihnen gesetzt und der andere korrigiert oder ausgeglichen wird, jedesmal
wenn der Fühler 16 das Folienstück 15., oder 15- feststellt.
Folglich werden, wie in Fig.5b dargestellt, eine ungerade und eine gerade Kopie einander zeitlich überdeckend
- 26 130021/0812
verarbeitet, obwohl sich die Schritte voneinander unterscheiden. Dasselbe gilt, wenn das Band 1 eine Länge aufweist,
die einem Drei- oder Mehrfachen der maximalen zulässigen Größe entspricht.
Unabhängig von der gewünschten Anzahl Kopien kommt es zu einem Zeitpunkt, der sich von dem Zeitpunkt zum Zählereinstellen
unterscheidet, zu einem Einstellen einer Blattzufuhr.
Trotzdem ist ein genaues Einstellen eines Kopierblattes bezüglich eines Tonerbildes auf dem sich bewegenden Blatt 1
erreichbar, und zwar dadurch, daß der Zählerstand des Zählers korrigiert wird, bevor eine Blattzufuhr durch Lesen
eines Folienstückes eingestellt wird, und die zeitliche Steuerung entsprechend der tatsächlichen Stellung des Bandes
1 korrigiert wird. Ein kum. ulativer Fehler bis zum Auftreten eines Schlupfes bei dem Band 1 ist dadurch ausgeschlossen.
Außerdem ist das Zeitintervall zwischen dem Lesen eines Folienstückes und einer Zählerstandkorrektur und dem Einstellen
einer Blattzuführung sehr kurz.
Da die Ladung aufgebracht wird und eine Belichtung durchgeführt wird, während das Band 1 stillsteht, kann ein latentes
Bild ohne eine nennenswerte Verschiebung auf dem Band 1 ausgebildet
werden. Durch die Korrektur der Zählung von Zeitsteuerimpulsen aufgrund des Feststeilens eines Folienstückes
wird hauptsächlich ein genaues Einstellen eines Papierblattes bezüglich eines Tonerbildes auf dem Band 1 gefördert.
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Außerdem können die Zeitsteuerimpulse leicht gestört werden, obwohl die Wahrscheinlichkeit nicht so groß ist, wie die des
Rutschens oder eines Schlupfes bei dem Band 1. Hierzu kommt
es insbesondere dann, wenn der Betrieb des Antriebssystems einschließlich der Antriebseinheit 3 während des Stoppens
des Bandes 1 gestört wird, oder wenn die Ausgangsimpulse des
Kodierers (des Taktimpulsgenerators) unregelmäßig werden. Das Ergebnis ist dann eine Störung des Zählerstandes, wodurch
eine entsprechende Verarbeitungsfolge undurchführbar wird.
Zum überwachen der Zeitsteuerimpulse weist daher die vorstehend
beschriebene Ausführungsform auch ein Unterbrechungsablaufdiagramm auf. In Fig.7, in welcher dieses zusätzliche Ablaufdiagramm
dargestellt ist, weist der Mikrocomputer 12 einen internen Taktgeberzähler auf, welcher in Betrieb gesetzt
wird (Schritt \2\ ), wenn ein Taktimpuls 1 von dem Taktimpulsegenerator
18 an dessen ünterbrechungsanschluß INT angelegt wird. In dieser Ausführungsform ist der Mikrocomputer
19 der Mikrocomputer Intel 8049, und es ist ein 6MHz-Quarzoszillator verwendet. Der Taktgeberzähler zählt βΟμε lange
Impulse, die durch Frequenzteilung in dem Mikrocomputer 19 erzeugt werden; der Mikrocomputer 19 wartet mit dem unterbrechen,
bis der nächste Zeitgeberimpuls eintrifft.(Schritt Q) ). Bei Eintreffen des zweiten Zeitgeberimpulses wird der
Zählerstand des Taktgeberzählers auf ein Register RQ verschoben
(Schritt (D ), und die Periode der Zeitsteuerimpulse
wird überprüft (Schritt φ ). Wenn die Istperiode der Zeit-
- 28 -
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Steuerimpulse innerhalb des zulässigen Bereichs von 4,5 bis 5,5ms liegt, innerhalb welcher die Bezugsperiode von 5ms
liegt, wird dies als richtig festgestellt und mit den nächsten Verarbeitungsschritte (Schritte ^) und φ) fortgefahren.
Wenn die Tstperiode außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, wird der Unterschied jß/ der Ist- und Bezugsperioden
festgestellt (Schritt (J3) ). Wenn der Unterschied bei 1,5ms
oder höher liegt, wird 1 (eins) in ein Register R2 eingegeben,
und die Anzahl Mal, sooft dies vorkommt, wird durch Addieren gespeichert. Wenn die Zahl über 5 (fünf) hinausgeht,
ist ein Kundendiensttechniker zu rufen, oder es wird die Notwendigkeit einer Überprüfung oder Reparatur durch einen
Alarm angezeigt, während gleichzeitig ein weiteres Kopieren unterbunden wird. Wenn der Unterschied kleiner als 1,5ms ist,
speichert ein Register R1 1 ".(eins) , und auch dieSumme des
Auftretens dieser Vorqänqe,welche fortlaufend zunehmen können. Wenn diese Zahl über 10 (zehn) liegt, finden dieselben
Vorgänge wie in dem ersten Fall statt. Die Register R^ und
R2 werden gelöscht, wenn die Istimpulsperiode innerhalb
des Bereichs von 4,5 bis 5,5ms bleibt, und folglich wird diese Maßnahme gegenüber einem solchen ungewöhnlichen Zustand
nur ergriffen, wenn nacheinander ungewöhnliche ZeitSteuerimpulse
5-mal oder häufiger oder 10-mal oder häufiger anliegen. Die Ausfalldaten werden in einem (nicht dargestellten) permanenten
Speicher gespeichert.
Ein Schritt (2j) in dem Ablaufdiagramm der Fig. 7 zeigt ein
- 29 130021/0812
Unterprogramm zum überprüfen von Zeitsteuerimpulsen an, deren
Dauer übermäßig lang ist. Wenn die geschlitzte Scheibe 17
aus irgendeinem Grund unbeweglich wird oder von der Welle nicht mehr mitgenommen wird, wird der Ausgangspegel des Photosensors
18 "1" oder "0". Dies wird bei dem Schritt festgestellt. Die Arbeitsweise geht dann unmittelbar auf das
Verfahren zum Korrigieren dieses ungewöhnlichen Zustandes über. Hierbei sollte beachtet werden, daß, obwohl die Dauer
der Zeitsteuerimpulse 5- bis 10-mal länger ist als gewöhnlich
unmittelbar vor oder nach dem Starten und Stoppen des Motors, derartige Zeitsteuerimpulse nicht überprüft werden,
und dieser Zustand als ungewöhnlich festgestellt wird.
Obwohl in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Zählerstand eines Zählers zu Korrekturzwecken auf eine bestimmte
Zahl eingestellt ist, die größer als null ist, wenn ein Zeichen oder ein Einstellteil an dem Band festgestellt
worden ist, kann die Korrektur durch Löschen des Zählerstandes auf null durchgeführt werden. Ferner kann der Zählerstand
dadurch auf null korrigiert werden, indem die Zähler von dem einen auf den anderen umgeschaltet werden, um dadurch
den Zählerstand des anderen zu benutzen, welcher für den weiteren Betrieb dann mit dem Zählen beginnt. Beispielsweise
können bezüglich der Zeitpunkte t.- bis t g in Fig.5a konstante
Daten entsprechend den Zählerständen festgelegt werden, welche den Ausgangspunkt bei Md„ haben.
130021/0812
yi
Durch die Erfindung ist somit ein verbessertes elektrostatisches Kopiergerät geschaffen, bei welchem die Schwierigkeiten
aufgrund eines Schlupfes oder aufgrund von Rutschen eines photoleitfähigen Bandes u.a. bezüglich einer Motorwelle
überwunden sind, durch welche ein Zeitsteuer- oder Taktgeberimpulsc- angetrieben wird.
130021/0812
Claims (10)
1./ Elektrostatisches Kopiergerät mit einem photoleitfähigen
Teil, mit einer Abbildungseinrichtung zum Schaffen eines elektrostatischen Bildes einer Vorlage auf dem photoleitfähigen
Teil, mit einer Entwicklungseinrichtung zum Entwickeln des elektrostatischen Bildes zum Ausbilden eines Tonerbildes, mit
einer Übertragungseinrichtung zum Übertragen des Tonerbildes an ein Kopierblatt, und mit einem Antriebsmotor zum Antreiben
des photoleitfähigen Teils, gekennzeichnet durch Markierungen (15.., 15p) an dem photoleitfähigen Teil
(1); durch einen Fühler (16) zum Fühlen der Markierungen (15.., 152)und zum Erzeugen von Signalen; durch einen von dem Motor
(3) angetriebenen Impulsgenerator (18) zum Erzeugen von Taktimpulsen; durch eine Zähleinrichtung (η-, n2) zum Zählen der
Taktimpulse; durch eine Steuereinrichtung (E19) zum Steuern der Abbildungs-, Entwicklungs- und Übertragungseinrichtung
«■ (089) 988272 Telegramme: I**? Γ) Π 9 1 /DR 1 !? Bankkonten: Hypo-Bank München 4410122850
988273 BERGSTAPFPATEhA1 HürSheTi £ ''UOIt (BLZ 700200U) Swifl Code: HVPO 1)1 MM
988274 TELEX: Bayer Vereinsbank München 453100 (Bl / 70020270)
983310 0524560BERGd Postscheck München 65343-808 (I)I./ 7(10IW))K))
entsprechend vorbestimmter Zählerstände in der Zähleinrichtung (n1, η«) , und durch eine Ausgleichseinrichtung zum
Rücksetzen der Zähleinrichtung (n^, n2) entsprechend einem
ersten Signal von dem Fühler (16), zum Feststellen eines Zählerstandes in der Zähleinrichtung (n.., n~) entsprechend
einem zweiten Signal von dem Fühler (16) und zum Setzen der Zähleinrichtung (».j, n~) auf einen vorbestimmten Wert, wenn
der festgestellte Zählerstand sich von einem vorbestimmten Wert unterscheidet.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichseinrichtung eine Alarmeinrichtung
und eine Einrichtung zum Auslösen der Alarmeinrichtung aufweist, wenn entsprechend dem zweiten Signal von
dem Fühler (16) der Zählerstand in der Zähleinrichtung (η..,
n^) außerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt, welcher
rirri vorbestimmten Wert enthält.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Kupplung zum Ankuppeln des Antriebsmotors (3)
an das photoleitfähige Teil (1), wobei die Steuereinrichtung (E19) die Kupplung auskuppelt, während die Abbildungseinrichtung
das elektrostatische Bild auf dem photoleitfähigen Teil (1) ausbildet.
4. Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das photoleitfähige Teil die Form
130021/0812
3 30A1745
eines Bandes (1) hat, daß die Markierungen eine erste (15..) und eine zweite Markierung (152) aufweisen, wobei die zweite
Markierung (15~) von der ersten Markierung (1S1) in der Bewegungsrichtung
des photoleitfähigen Teils (1) in einem vorbestimmten Abstand angeordnet ist, daß der Fühler (16)
die ersten und zweiten Signale entsprechend dem Fühlen der ersten und zweiten Marken (15.., 15_) aufweist, daß die Steuereinrichtung
(E19) die Kupplung entsprechend dem ersten
Signal auskuppelt, die Abbildungseinrichtung steuert, um das elektrostatische Bild auf dem Band (1) auszubilden, und
dann die Kupplung einkuppelt, und daß die Steuereinrichtung (E19) die Übertragungseinrichtung steuert, um das Tonerbild
auf das Kopierblatt entsprechend dem zweiten Signal zu übertragen.
5. Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Marken (15..,
15~) in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß das Band (1) in zwei gleichlange Abschnitte aufgeteilt
ist.
6. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung einen ersten (n-)
und einen zweiten Zähler (n~) aufweist, welche abwechselnd verwendet werden, um eine Anzahl Kopien von der Vorlage herzustellen.
130 0 21/0812
7. Kopiergerät nach Anspruch 6/ dadurch g e k e η η - '
zeichnet, daß die Ausgleichseinrichtung so ausgelegt ist, um den ersten Zähler (n-) rückzusetzen, während sie den
Zählerstand in dem zweiten Zähler (n_) fühlt, und umgekehrt.
8 - Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η - .
zeichnet, daß der Antriebsmotor (3) für eine kontinuierliche Drehbewegung angeschaltet wird, und daß die Ausgleichseinrichtung
eine Alarmeinrichtung und eine Einrichtung zum Auslösen der Alarmeinrichtung aufweist, wenn eine Periode
der Ansteuerimpulse außerhalb eines vorbestimmten Bereichs liegt.
9. Kopiergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichseinrichtung entsprechend
ausgelegt ist, um die Alarmeinrichtung nur dann anzuschalten, wenn festgestellt wird, daß Perioden einer vorbestimmten Anzahl
von Ansteuerimpulsen außerhalb des vorbestimmten Bere ichs 1iegen.
10. Kopiergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abbildungseinrichtung einen Wagen,
eine Ladeeinrichtung, eine Lichtquelle (4) und eine lineare optische Faseranordnung (5), die an dem Wagen angebracht
Sind,sowie eine Einrichtung (9) zum Antreiben des Wagens bezüglich
des photoleitfähigen Teils (1) aufweist.
130021/0812
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