DE2912749A1 - Verfahren zur anfertigung einer kopie von einem original - Google Patents
Verfahren zur anfertigung einer kopie von einem originalInfo
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Description
Anmelder: Oce-van der Grinten N.V., St. Urbanusweg Io2,
5914 CC Venlo/Holland
Verfahren zur Anfertigung einer Kopie von einem Original
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Anfertigung einer Kopie von einem Original entsprechend dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Ein derartiges Verfahren ist bekannt durch die holländischen Patentanmeldungen 7311992 und 7600943. In diesem bekannten
Verfahren werden die Abbildungen auf sogenannten festen Abbildungsorten
erzeugt, welches System von festen Abbildungsorten angewendet wurde, um einerseits das Putschen des Bandes hinsichtlich
des Antriebs des Impulsgenerators zu kompensieren und andererseits die Abweichung von der tatsächlichen Länge des Bandes
hinsichtlich der nominellen Länge zu korrigieren.
In dem Verfahren gemäß der holländischen Patentanmeldung
7311992 wird deshalb jeder Abbildungsort mit einer Markierung versehen, welche Markierung ermittelt wird, damit bei jeder Umdrehung
des Bandes die Abbildung stets am gleichen Ort erfolgt. Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, daß pro Abbildungsort
eine Markierung auf dem photoleitenden Band aufgebracht wer-
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den muß, was einen weiteren Herstellungsschritt erfordert. So
wird das Rutschen je Bildplatz korrigiert, während Abweichungen in der Länge des Bandes über kleine Abweichungen in der Länge
pro Abbildungsort verteilt werden.
in dem Verfahren gemäß der holländischen Patentanmeldung
7600943 wird im Prinzip nur eine Markierung auf dem photoleitenden Band aufgebracht und zwei Steuerschaltungen, die im Prinzip
identisch sind, werden während einer Umdrehung des Bandes wechselweise benutzt, wobei das Umschalten von der einen Schaltung
auf die andere in dem Moment stattfindet, wenn die Markierung den Fühler erregt. Auf diese Art ist es möglich, den Kopiervorgang
mit festen Bildplätzen durchzuführen, ohne daß die Länge des Bandes genau- gleich einem ganzen Vielfachen der Zahl der Abbildungsorte
ist. Sowohl das Rutschen als auch die Längenunterschiede werden hierbei pro Umdrehung korrigiert. Der Nachteil
dieses Verfahrens ist jedoch, daß ein großer Teil der Steuerschaltung doppelt vorgesehen werden muß.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verfahren der eingangs
genannten Art derart zu verbessern, daß die Korrektur des Schlupfs des photoleitenden Bandes hinsichtlich des Impulsgenerators mit
einer einfachen Zusatzeinrichtung bewirkt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand
des Patentanspruchs 1 dadurch gelöst, daß in dem Moment, wenn die Markierung den Fühler erregt, die Differenz zwischen der in
diesem Moment in der Zähleinrichtung vorhandenen Zahl und einer vorherbestimmten zahl in einem Speicherelement gespeichert wird,
und daß am Ende eines im selben Moment durchgeführten Kopiervorgangs die Zuführung von Impulsen vom Impulsgenerator zur
Zähleinrichtung so lange blockiert wird und diese impulse so
lange dem Speicherelement zugeführt werden, bis eine so große
Zahl von Impulsen diesem Speicherelement zugeführt worden ist,
daß diese Zahl von Impulsen gleich der gespeicherten Differenz ist.
Zusammenfassend sind deshalb wesentliche Merkmale der Erfindung darin zu sehen, daß eine Steuerung eines indirekten
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elektrophotographischen Kopiergeräts erfolgt, das mit einem endlosen
photoleitenden Band ausgestattet ist. Auf dem Band wird wenigstens eine Markierung aufgebracht, die einen Fühler erregt,
der an einer festen Stelle angebracht ist, jedesmal wenn die Markierung jene Stelle passiert. Die Bewegung des Bandes
wird elektronisch mittels einer Impulsscheibe verfolgt, die mit einer Transportwalze und einem Zähler gekoppelt ist. Abweichungen
zwischen der elektronisch registrierten Länge des Bandes und seiner tatsächlichen Länge können am Ende eines Kopiervorganges
korrigiert werden, indem der Antrieb des Bandes zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt angehalten wird.
Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht eines elektrophotographischen
Kopiergerätes, in dem das Verfahren gemäß der
Erfindung durchgeführt werden kann; und
Fig. 2 ein elektrisches Schaltbild, mit dem das verfahren
gemäß der Erfindung verwirklicht werden kann.
Ein endloses Band 5 mit einer photoleitenden Schicht auf
einer elektrisch leitenden Schicht wird von einer Walze 6, nach gleichmäßiger Aufladung durch eine Koronaeinrichtung 23, an
einem Saugkasten 4 vorbeitransportiert, der das Band eben gegen
sich hält, während auf dem Band, das sich kontinuierlich bewegt, durch bildweises Entladen ein elektrostatisches Ladungsbild ausgebildet
wird. Das bildweise Entladen wird dadurch verwirklicht, daß ein Original, das auf einer Belichtungsplatte 1 liegt, von
nicht abgebildeten Blitzlampen bestrahtl wird und die Abbildung des Originals über eine Linse 2 und einen Spiegel 3 auf das
Band 5 projiziert wird. Die Blitzlichtbestrahlung ermöglicht eine kontinuierliche Bewegung des Bandes, während das original
sich nicht bewegt. Der Bandabschnitt, auf dem das latente elektrostatische Ladungsbild ausgebildet worden ist, passiert anschließend
eine Entwicklungseinrichtung 7, wo das latente Bild in ein Pulverbild umgewandelt wird.
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Eine Antriebswalze 8, die rait einer Gegendruckwalze 9
versehen sein kann und die eine Oberfläche mit einem hohen Reibungskoeffizienten
bezüglich dem Band hat, treibt den Riemen 5 kontinuierlich an.
Das Band läuft nun über eine Walze 10, die entlang einer
Führung 11 zu und weg von dem Band derart nach oben und unten in Fig. 1 beweglich ist, so daß das Band gewünschtenfalls gegen
ein Empfängerband 24 gedrückt wird. Das Empfängerband 24 wird
auf solche Art um eine walze 25 geführt, daß das Pulverbild auf das Band 24 übertragen werden kann, wie in der holländischen Patentanmeldung
7502874 beschrieben. Das Band 5 bewegt sich anschließend über eine Walze 12, die mit einer Gegendruckwalze 13
ausgestattet sein kann, und hängt dann in einer Schleife 14 herunter und läuft zu einer statischen gekrümmten Oberfläche 15,
die zum Ausrichten des Bandes dient, wie in der holländischen Patentanmeldung 7114725 beschrieben. Anschließend läuft das Band
5 zu einer Reinigungseinrichtung 19 zur Entfernung von Restpulver,
wie allgemein bekannt, und wird dann um eine walze 2O zu und über eine zahl von Umlenkrollen 21 geführt, die zusammen
ein Magazin zur Speicherung einer großen Bandlänge bilden, nachdem das Band über eine Walze 22 zur Walze 6 transportiert wird,
während es an der Koronaeinrichtung 23 vorbeiläuft.
Die Walze 2 5 dient als Antriebswalze für das Band 24 und dieses Band wird zwischen den Walzen 26, 27 und 28, 29 zu einer
statischen Oberfläche 30 geführt, die zum Ausrichten des Bandes 24 dient, wie beschrieben in der genannten Patentanmeldung
7114725, während das Band 24 frei zwischen den Rollen 28, 29 und der Oberfläche 30 herunterhängt. Das Band 24 läuft von der
Oberfläche 30 zur Umlenkwalze 34, von dort zur Walze 35 und von dort zurück zur Antriebswalze 25.
Eine Heizeinrichtung 36, welche durch Wärmestrahlung das Pulverbild, das von dem Band 5 auf das Band 24 am Ort der Rollen
lO und 25 übernommen wurde, klebrig macht, ist vorgesehen, so daß dieses Pulverbild leicht von dem Band 24 auf Kopierpapier
übertragen werden kann. Dieses Papier wird vom Stapel 37 über
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Walzen 38, eine Führung 39, Walzen 40 und eine Führung 41 dem Walzenspalt zwischen Band 24 und Walze 27 zugeleitet, danach
wird dieses Kopierpapier durch eine Führung 42 zu Walzen 43
transportiert, die es auf dem Tisch 44 ablegen.
Im dargestellten Äusfuhrungsbeispiel wird das photoleitende
Band 5 von einem Band gebildet, das mit Hilfe einer Naht endlos gemacht wurde. Auf der Höhe der Naht ist das Band mit
einer Markierung versehen, die mit Hilfe eines Fühlers 5O nachgewiesen
werden kann, wodurch als Folge der Fühler 50 einen Signalimpuls GT erzeugt, der als einesder Eingangssignale des
elektrischen Schaltkreises, der noch beschrieben wird, verwendet
wird. Solch eine Markierung kann z.B. durch eine Perforation gebildet werden, oder durch ein kleines Viereck, dessen
lichtreflektierende Eigenschaften von denen des Bandes abweichen.
Es ist jedoch ebenfalls möglich, ein endloses nahtloses Band zu verwenden, das an irgendeiner Stelle mit einer Markierung
versehen ist. Außerdem ist die walze 8 mit einer sogenannten Impulsscheibe versehen, die einen Teil eines Impulsgenerators
bildet, wis in der US-PS 3912390 beschrieben.
Mit Hilfe dieses Impulsgenerators können Signalimpulse CL erzeugt werden, deren Frequenz proportional zur Geschwindigkeit
der Bewegung des Bandes 5 ist. Die Signalimpulse CL werden
ebenfalls als äußeres Eingangssignal für den elektrischen Schaltkreis, der noch beschrieben wird, verwendet. Ein drittes Eingangssignal,
das Signal DA, für diesen elektrischen Schaltkreis wird von einem sogenannten Selektor erzeugt. Dieser ist aus
einem Wählmechanismus und einem elektrischen Schaltkreis aufgebaut. Mit Hilfe des Wählmechanismus kann der den Apparat Bedienende
die zahl der Kopien, die von demselben Original gemacht werden sollen, einstellen* Die elektrische Schaltung vergleicht
die zahl der eingestellten Kopien mit der Zahl der schon angefertigten Kopien. Am Ausgang des Schaltkreises wird ein Signal
erzeugt, solange mindestens eine Kopie des Originals noch gemacht werden muß.
Die Steuerschaltung des Geräts nach Fig. 1 ist in Fig. 2
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dargestellt und besteht im Prinzip aus einem Zähler 60, einem
Schieberegister 70 und einer Kombinationsschaltung 80/ in der
die Ausgangssignale des Zählers 60 und des Schieberegisters kombiniert werden. Die prinzipielle Funktion und Arbeitsweise
dieser Steuerschaltung entspricht der Steuerschaltung, die in der holländischen Patentanmeldung 7311992 beschrieben ist. Der
Zähleingang des Zählers 6O steht über eine Gatterschaltung 61 mit dem Impulsgenerator des Signalimpulses CL in Verbindung.
Der Rückstelleingang des Zählers 60 ist über eine ODER-Schaltung
62 mit einem Ausgang der Schaltung 80 verbunden, an welchem Ausgang jedesmal ein Signalimpuls MP erzeugt wird, wenn
sich an den Ausgängen des Zählers 60 eine Signalkombination befindet, die mit einer vorherbestimmten Zahl, z.B. 360, übereinstimmt,
unabhängig von den Signalen, die an den Ausgängen des Schieberegisters 70 auftreten.
Der Taktgebereingang des Schieberegisters 7O steht mit
demselben Ausgang der Schaltung 80 in verbindung, an dein das
Signal MP erzeugt wird, wohingegen der Dateneingang des Schieberegisters 7O in Verbindung steht mit dem Ausgang des Selektors ,
in dem das Signal DA erzeugt wird. Die Ausgänge des Zählers stehen auch mit einem Speicherelement 90 in Verbindung. Das Speicherelement
90 hat einen aktivierenden Eingang, der mit dem Ausgang des Fühlers 50 (Signal GT) in Verbindung steht. Ein Signalimpuls
wird am Ausgang des Fühlers 50 erzeugt, sobald die Markierung auf dem photoleitenden Band den Fühler 50 passiert, so daß
das Speicherelement 90 aktiviert wird und die zahl, die sich in diesem Moment im Zähler 60 befindet, übernimmt.
Ein "Count-down"-Eingang des Speicherelements 90 steht
in Verbindung mit einem zweiten Ausgang der Gatterschaltung Die Arbeitsweise davon ist, daß bei jedem Signalimpuls, der in
dem "Count-down"-Eingang erzeugt wird, die Zahl, die sich in dem Speicherelement 90 befindet, um eine Einheit vermindert wird.
Die Gatterschaltung 61 besteht aus einer ODER-Schaltung 63 mit zwei Eingängen und einer UND-Schaltung 64 mit zwei Eingängen.
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Ein Eingang der ODER-Schaltung 63 und ein Eingang der UND-Schaltung 64 stehen in Verbindung mit dem Ausgang des Impulsgenerators,
in dem das Signal CL erzeugt wird. Die anderen Eingänge der ODER-Schaltung 63 und der UND-Schaltung 64 stehen
in Verbindung mit dem Ausgang einer UND-Schaltung 65 mit zwei Eingängen. Der erste Eingang der UND-Schaltung 65 steht in Verbindung
mit einem Ausgang der Schaltung 80, in der ein Signal CT erzeugt wird. Dieses Signal CT existiert, wenn ein Kopiervorgang
fast abgeschlossen ist und wird z.B. in dem Moment erzeugt, wenn die Signale an den ersten vier Ausgängen des Schieberegisters
"O" sind. Der zweite Eingang der UND-Schaltung 65 steht in Verbindung mit einem Ausgang des Speicherelements 90, an dessen
Ausgang sich so lange ein Signal befindet, wie eine zahl unterschiedlich von "0" im Element 90 gespeichert ist.
Der Ausgang der ODER-Schaltung 63 steht in Verbindung mit dem Zähleingang des Zählers 60 und der Ausgang der UND-Schaltung
64 steht in Verbindung mit dem "Count-down"-Eingang des Speicherelements 90.
Ein dritter Eingang des Speicherelements 90 steht in Verbindung
mit dem Ausgang einer Flip-Flop-Schaltung 66. Solange sich ein Signal an diesem dritten Eingang befindet, ist das
Speicherelement 90 zurückgestellt, mit anderen Worten, die zahl,
die sich im Speicherelement befindet, wird zurückgestellt und
auf "0" gehalten. Der Einstell-Eingang der Flip-Flop-Schaltung
66 steht derart in Verbindung mit dem Hauptschalter des Kopiergeräts,
daß die Flip-Flop-Schaltung eingestellt ist, wenn das Kopiergerät eingeschaltet wird. Der Rückstell-Eingang der Flip-Flop-Schaltung
66 steht in Verbindung mit dem Ausgang des Fühlers 50. Der Ausgang der Flip-Flop-Schaltung 66 steht auch in
Verbindung mit einem Eingang einer ODER-Schaltung 67 mit zwei Eingängen, deren Ausgang in Verbindung steht mit einem Erregerkreis
zum Antrieb des photoleitenden Bandes 5. Das Band 5 wird so lange angetrieben, wie das Ausgangssignal· der ODER-Schaltung
67 "1" ist.
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Der zweite Eingang der ODER-Schaltung 67 steht in verbindung
mit einem Ausgang der Schaltung 80, in der ein Signal erzeugt wird, solange ein Kopiervorgang abläuft, .z.B. so lange,
wie in wenigstens einem der ersten vier Ausgänge des Schieberegisters 70 sich ein Signal befindet oder der Zähler 60 eine
Zahl enthält, die kleiner als 3OO ist.
Die Arbeitsweise der Steuereinrichtung ist wie folgt:
Wenn das Kopiergerät eingeschaltet wird, z.B. durch Betätigung des Hauptschalters, wird das Signal IC erzeugt, wodurch d ie
Flip-Flop-Schaltung 66 eingestellt wird. Durch das Ausgangssignal der Flip-Flop-Schaltung 66 wird der Zähler 60 über eine
ODER-Schaltung 62 zurückgestellt und in diesem Zustand gehalten. Ferner wird das Speicherelement 90 zurückgestellt und in diesem
Zustand gehalten. Über die UND-Schaltung 64 wird der Antrieb des photoleitenden Bandes 5 erregt. Auf diese Weise werden Taktimpulse
CL erzeugt, die dem Zähler 60 eingegeben werden, aber da dieser durch das Ausgangssignal der Flip-Flop-Schaltung 66
zurückgestellt ist, hat dies keine weiteren Folgen.
In dem Moment, wenn die Markierung auf dem photoleitenden
Band 5 die Höhe des Fühlers 50 erreicht, wird das Signal GT erzeugt, wodurch die Flip-Flop-Schaltung zurückgestellt wird und
folglich der Antrieb angehalten wird. Die Position des photoleitenden
Bandes 5 ist nun bekannt und die Elemente 60 und 90 sind zurückgestellt, so daß das Gerät kopierbereit ist.
Ein KopierVorgang, der durch Betätigung der Kopiertaste
eingeleitet wurde, wird nun über die Signale DA und CL und die Elemente 60, 70 und 80 gesteuert. Während des Transports des
photoleitenden Bandes 5 zeigt das letztere ein gewisses Rutschen
bezüglich der Walze, auf welcher der Impulsgenerator installiert ist, so daß die Position des Bandes bezüglich der eingegebenen
Position abzuweichen beginnt. Diese Abweichung wird nun auf die unten beschriebene Weise korrigiert.
Wenn während eines Kopiervorgangs die Markierung auf dem photoleitenden Band 5 den Fühler 50 passiert, wird das Signal
GT erzeugt, wodurch der Zustand des Zählers 60 in das Speicher-
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element 90 eingeleitet wird. Angenommen, daß die Länge des photoleitenden
Bandes genau ein ganzzahliges Vielfaches der Länge entsprechend 360 Signalimpulsen CL ist, ist der Zähler normalerweise
in diesem Moment in der Null-Position, so daß die Zahl, die im Speicherelement 90 gespeichert ist, tatsächlich die Abweichung
bezüglich der Startposition darstellt.
Da es praktisch unmöglich ist, sowohl das Rutschen als auch Längenfehler zu vermeiden, wird eine Abweichung in den meisten
Fällen auftreten. Diese Abweichung kann positiv oder negativ sein, das bedeutet, der Zähler hat mehr bzw. weniger Impulse
bezüglich der Entfernung, über die das Band tatsächlich transportiert wurde, gezählt. In dem ersten Fall müßte das Band über
die entsprechende Entfernung weitertransportiert werden, wohingegen im zweiten Fall das Band über die entsprechende Entfernung
zurückgebracht werden müßte. Praktisch besteht das Band jedoch aus einer ganzen Zahl von Abbildungsorten, jeder davon
mit einer Länge, die einer gewissen Anzahl von Impulsen entspricht, z.B. 360, die von dem Impulsgenerator erzeugt werden.
Folglich kann die Korrektur im zweiten Fall durch weiteren Transport des Bandes über eine Entfernung entsprechend 36O Impulsen
abzüglich der Impulse, die zu wenig gezählt wurden, ausgeführt werden. Dies ist die Zahl, die auch im Speicherelement 90 durch
das Signal GT gespeichert wird.
Auf die beschriebene Weise wird die Abweichung der tatsächlichen Position des photoleitenden Bandes bezüglich der gewünschten
vorherbestimmten Position gespeichert, während der Kopie rvorgang normal fortgeführt wird. Am Ende dieses Kopiervorgangs,
d.h. nach Herstellung der letzten Kopie, und wenn z.B. diese Kopie in einem Augenblick noch ausgeworfen wird, in dem
das photoleitende Band noch angetrieben wird, wird von der Schaltung 80 ein Signal CT erzeugt. Dies ist z.B. der Fall, wenn die
ersten vier Ausgänge des Schieberegisters 70 auf "O" sind und der Zähler die Zahl Null enthält.
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Über die UND-Schaltung 65 und die Gatterschaltung 61
blockiert nun das Signal GT die Zufuhr von Zählimpulsen zum Zähler 60, während nun diese impulse über den "Count-down"-Eingang
dem Speicherelement 90 zugeführt werden, bis dieser
auf die Zahl Null eingestellt ist, wonach die UND-Schaltung blockiert wird und die Zählimpulse wieder dem Zähler 60 zugeführt
werden. Während dieser kurzen Inversion der Zähl impulse wird das photoleitende Band weitertransportiert, ohne erhöhten
Zählstand des Zählers, nämlich über eine Entfernung entsprechend der Zahl im Speicherelement 90.
Nachdem dies stattgefunden hat, wird das photoleitende
Band weitertransportiert, bis-ein gewisser Zählstand im Zähler
erreicht ist, so daß auch das. Signal MT verschwindet und das Gerät zum Beginn eines neuen Kopiervorgangs bereit ist.
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-Al -
Leerseite
Claims (3)
1. Verfahren zur Anfertigung einer Kopie von einem Original, bei
dem eine Abbildung elektrophotographisch auf einem sich bewegenden photoleitenden endlosen Band erzeugt wird, die auf ein
Empfangsmaterial übertragen wird, wobei der Abbildungsort auf
dem photoleitenden Band bestimmt wird bezüglich einer Markierung auf diesem Band, welche Markierung einen Fühler erregen
kann, der fest entlang der Transportbahn des Bandes eingebaut ist, und mit einer Zähleinrichtung mit wenigstens einem Zähler,
die von einem Impulsgenerator erzeugte Impulse zählt, deren Frequenz proportional zur Transportgeschwindigkeit des Bandes
ist, und wobei das Einschalten und das Ausschalten der elektrophotographischen
Funktionen in Abhängigkeit von der zahl der Impulse, die von der Zähleinrichtung gezählt werden, gesteuert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Moment, wenn die Markierung den Fühler erregt, die
Differenz zwischen der Zahl, die in diesem Moment in der Zähleinrichtung gezählt ist, und einer vorbestimmten Zahl in einem
Speicherelement gespeichert wird, und daß am Ende des ausgeführten Kopiervorganges in dem selben Moment die Zufuhr von
Impulsen von dem Impulsgenerator zu der Zähleinrichtung blokkiert
wird und diese Impulse so lange dem Speicherelement zugeführt
werden, bis diesem eine zahl von Impulsen zugeführt wurde, so daß diese Zahl von Impulsen gleich der gespeicherten
Differenz ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, in welchem das Gerät zur Ausführung des elektrophotographischen Kopiervorganges mit einem Haupt-
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ORIGINAL INSPECTED
schalter versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß, wenn das Gerät durch Betätigung des Hauptschalters eingeschaltet wird, das photoleitende Band so lange angetrieben
wird, bis die Markierung den Fühler erregt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, in welchem die Zähleinrichtung
einen Zähler und ein Schieberegister enthält, in welchem der Zähler die Impulse, die vom Impulsgenerator erzeugt
werden, zählt und zurückgestellt wird, wenn er eine vorbestimmte Zahl erreicht und zur gleichen Zeit das Schieberegister
einen Schritt weiter verstellt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß, wenn der Fühler durch die Markierung erregt wird, der Zählstand des Zählers vom
Speicherelement übernommen wird.
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Non-Patent Citations (1)
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| NICHTS-ERMITTELT * |
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