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DE3203353A1 - Elektronisches kopiergeraet - Google Patents

Elektronisches kopiergeraet

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Publication number
DE3203353A1
DE3203353A1 DE19823203353 DE3203353A DE3203353A1 DE 3203353 A1 DE3203353 A1 DE 3203353A1 DE 19823203353 DE19823203353 DE 19823203353 DE 3203353 A DE3203353 A DE 3203353A DE 3203353 A1 DE3203353 A1 DE 3203353A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unit
charging
exposure
toner image
discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19823203353
Other languages
English (en)
Other versions
DE3203353C2 (de
Inventor
Keiji Yokohama Itaya
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokyo Shibaura Electric Co Ltd filed Critical Tokyo Shibaura Electric Co Ltd
Publication of DE3203353A1 publication Critical patent/DE3203353A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3203353C2 publication Critical patent/DE3203353C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/14Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for transferring a pattern to a second base
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G21/00Arrangements not provided for by groups G03G13/00 - G03G19/00, e.g. cleaning, elimination of residual charge
    • G03G21/14Electronic sequencing control

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Or Security For Electrophotography (AREA)
  • Discharging, Photosensitive Material Shape In Electrophotography (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein elektronisches Kopiergerät, bei dem eine Übertragungs-Aufladeeinheit, eine Entladungseinheit (discharge charger),eine Entladungslampe usw. um eine zylindrische, lichtempfindliche Trommel herum angeordnet sind.
Bei einem elektronischen Kopiergerät sind im allgemeinen die verschiedenen Vorrichtungen bzw. Einheiten zur Erzeugung eines latenten elektrostatischen Bilds bzw. latenten Ladungsbilds, insbesondere eine Aufladungseinheit, ein Belichtungssystem, eine Entwicklungseinheit, eine übertragungs Aufladeeinheit, eine Trenn-Aufladeeinheit, eine Ladungsbeseitigungs- bzw. Entladungseinheit, eine Putzeinheit und eine Entladungslampe, in Drehrichtung der zylindrischen, lichtempfindlichen Trommel um diese herum angeordnet. Nach dem Drücken der "Kopier"-Taste beginnt sich dabei die Trommel zu drehen. Gleichzeitig werden die Übertragungs-Aufladeeinheit , die Trenn-Aufladeeinheit und die Entladungseinheit wirksam, und die Entladungslampe leuchtet auf. Für
-β-
die genannten Aufladeeinheiten werden üblicherweise Gleichspannungs-Koronaentladungseinheiten'verwendet. Mittels der Übertragungs-Aufladeeinheit wird eine Übertragungs-Koronaentladung mit einer der Polarität des auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Trommel erzeugten Tonerbilds entgegengesetzten Polarität auf die Rückseite eines Kopierpapierblatts gerichtet (radiated), so daß das Tonerbild auf das Kopierpapierblatt übertragen wird. Bei der Trenn-Aufladeeinheit wird eine Wechselspannungs-Koronaentladungseinheit verwendet, die eine Koronaentladung zum Trennen des Kopierpapierblatts von der Trommel in der Weise abgibt, daß die elektrische Ladung am Papierblatt neutralisiert wird. Dies bedeutet, daß die Entladungsgröße groß ist, wenn die Wechselspannungs-Koronaentladungseinheit eine der Übertragungs-Aufladeeinheit entgegengesetzte Polarität besitzt, während sie bei gleicher Polarität wie derjenigen der Übertragungs-Aufladeeinheit klein ist. Die Entladungslampe belichtet die Gesamtoberfläche der Trommel, die ihrerseits vorübergehend leitfähig gemacht wird, so daß die elektrische Ladung an der Trommeloberfläche neutralisiert und beseitigt wird. Bei dem in Fig. 1 dargestellten Vorgang zur Erzeugung eines latenten Ladungsbilds, beginnend mit der Übertragungs-Aufladeposition, wird daher (1) die lichtempfindliche Trommel durch die übertragungs-Aufladeeinheit auf ein vorbestimmtes Potential aufgeladen, (2) das Oberflächenpotential der Trommel um bzw. auf einen vorbestimmten Pegel gesenkt, wenn eine elektrische Ladung mit einer der Polarität der Übertragungs-Aufladung entgegengesetzten Polarität durch übertragungs- und Trenn-Entladungseinheit angelegt wird, und (3) beim Aufleuchten der Entladungslampe das Oberflächenpotential der Trommel auf eine Spannung in der Größenordnung von Ο V herabgesetzt. Die Entladungseinheit, die im allgemeinen eine Wechselspannungs-Entladungseinheit aufweist, bewirkt eine elektrische Entladung des auf der
— Q «-
' Oberfläche der Trommel verbliebenen Toners. Die Entladungswirkung der Wechselspannungs-Entladungseinheit ist in der negativen Phase größer als in der positiven Phase, so daß das Oberflächenpotential der lichtempfindlichen Trommel verringert wird.
Wenn die lichtempfindliche Trommel durch die Entladungslampe vollständig belichtet wird, wird eine, elektrische Ladung mit der einem Tonerbild, das auf der Oberfläche der Trommel erzeugt worden ist, entgegengesetzten Polarität nach Masse abgeführt (grounded). Das Oberflächenpotential der Trommel kann somit durch Entladung mittels der Entladungslampe herabgesetzt werden. Wenn jedoch die elektrische Ladung dieselbe Polarität besitzt wie das Tonerbild auf der Trommeloberfläche, kann das Oberflächenpotential der Trommel durch die Entladungslampe nicht verringert werden. Es sei angenommen, daß eine "Kopier"-Taste gedrückt ist, wenn sich ein vorgesehener Bereich auf der Trommel, in welchem beim ersten Kopiervorgang ein Tonerbild erzeugt werden soll, d.h. der Teil der Trommeloberfläche, der vor dem Drücken der "Kopier"-Taste bzw. bei sich nicht drehender Trommel für den ersten Kopiervorgang benutzt wird, zwischen übertragungs- und Entladungs-Aufladeeinheit befindet. Hierbei wird dieser genannte Bereich der Trommeloberfläche in den Vorgang der Erzeugung eines latenten Ladungsbilds einbezogen, und zwar beginnend mit der Betätigung der Aufladungseinheit nach den Betätigungen der Entladungs-Aufladeeinheit, der Entladungseinheit und der Entladungslampe, auch wenn die Betätigung der Übertragungs-Aufladeeinheit nicht erfolgt. Infolgedessen wird der genannte Bereich der Trommeloberfläche mittels der Entladungs-Aufladeeinheit mit einer elektrischen Ladung aufgeladen, deren Polarität derjenigen des
OJ auf der Trommeloberfläche erzeugten Tonerbilds entspricht. Obgleich die Trommel dabei nicht mittels der Entladungs-
-ΙΟΙ
lampe entladen worden ist, erfolgt daher der Vorgang der Erzeugung des latenten Ladungsbilds auf der lichtempfindlichen Trommel. Dieser Vorgang ist in Fig. 1 durch eine gestrichelte Linie angedeutet.
Ein Bereich auf der Trommel, der in deren stillstehendem Zustand der Übertragungs-Aufladeeinheit in Trommel-Drehrichtung nachgeschaltet ist, wird für die Erzeugung des latenten Ladungsbilds auf der Trommel benutzt, und zwar beginnend mit der Betätigung der Aufladungseinheit nach der Betätigung der übertragungs- und Trenn-Aufladeeinheit sowie der Entladungseinheit und der Entladungslampe. Dieser genannte Trommel(flächen)bereich wird dabei jedoch mit einer Polarität aufgeladen, welche derjenigen des auf der Trommeloberfläche erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist. Weiterhin wird eine elektrische Ladung, deren Polarität derjenigen der Übertragungs-Aufladeeinheit entgegengesetzt und kleiner als deren Ladung ist, auf der Trommeloberfläche durch die Trenn- und die Entladungs-Aufladeeinheit gespeichert, so daß das Oberflächenpotential der Trommel um bzw. auf einen vorbestimmten Pegel gesenkt wird. Die Polarität des Oberflächenpotentials der Trommel ändert sich nicht, d.h. das Oberflächenpotential besitzt eine
dem auf der Trommeloberfläche erzeugten Tonerbild entgegengesetzte Polarität, und die Betätigung der Entladungslampe wird durchgeführt. Dabei wird die Trommel entladen, und der Vorgang zur Erzeugung eines latenten Ladungsbilds auf der lichtempfindlichen Trommel wird auf die in Fig. 1 durch
die ausgezogene Linie dargestellte Weise durchgeführt. Infolgedessen entsteht ein Potentialunterschied zwischen dem sich zwischen übertragungs- und Trenn-Aufladeeinheit befindenden Trommelbereich einerseits und dem der Übertragungs-Aufladeeinheit in Drehrichtung nachgeschalteten
Trommelbereich andererseits. Mit anderen Worten: es tritt eine unregelmäßige Potentialverteilung auf dem Trommel-
bereich auf, der für den ersten Kopiervorgang benutzt wird. Infolgedessen ergibt sich ein Dichte- oder Konzentrationsunterschied im Kopiebild auf dem ersten Kopierpapierblatt sowie zwischen dem Kopiebild auf dem ersten Blatt und denen der folgenden Kopierpapierblätter.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Ausschaltung der vorstehend geschilderten Probleme durch Schaffung eines verbesserten elektronischen Kopiergeräts, das ein Kopiebild gleichmäßiger Konzentration bzw. Dichte zu liefern vermag und damit den Konzentrationsunterschied in einem einzigen Kopiebild oder zwischen Kopiebildern, die auf eine fortlaufende Kopierpapierrolle übertragen werden, ausschaltet.
Diese Aufgabe wird bei einem elektronischen Kopiergerät mit einem lichtempfindlichen Element, von dem eine elektrische (elektrostatische) Ladung, deren Polarität derjenigen eines auf der Oberfläche dieses Elements erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, mittels einer Entladungslampe entladen bzw. beseitigt wird, einer Aufladungseinheit zum Aufladen der Oberfläche des Elements einer Belichtungseinheit zur Schlitzbelichtung des lichtempfindlichen Elements mit dem von einer Vorlage reflektierten Licht und zur Erzeugung eines latenten Ladungsbilds dieser Vorlage, einer Entwicklungseinheit zum Aufbringen eines Toners auf das latente Ladungsbild zwecks Erzeugung eines Tonerbilds, einer Über-. tragungs-Aufladeeinheit zur Abstrahlung einer Übertragungs-
Korona(entladung), deren Polarität derjenigen des auf dem lichtempfindlichen Element erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, gegen eine Rückseite eines Übertragungsmediums zwecks Übertragung des Tonerbilds auf das Übertragungsmedium, einer Trenn-Aufladeeinheit zur Abstrahlung einer
OJ Wechselspannungs-Korona(entladung) gegen die Rückseite des Übertragungsmediums zum Neutralisieren der durch die über-
tragungs-Aufladeeinheit erzeugten Ladung und zum Trennen des Ubertragungsmediums vom lichtempfindlichen Element, einer Entladungseinheit zum elektrischen Entladen des nicht übertragenen, auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elements verbleibenden Toners sowie einer Entladungslampe zur Belichtung der Gesamtoberfläche des lichtempfindlichen Elements, das seinerseits vorübergehend leitfähig gemacht wird, zwecks Beseitigung der Ladung von der Oberfläche dieses Elements, erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine Steuereinrichtung zur Steuerung eines Aufladungszeitpunkts (charging timing) der Aufladungseinheit und eines Belichtungszeitpunkts der Belichtungseinheit in der Weise vorgesehen ist, daß von bzw. bei einem ersten Kopiervorgang ein einem vorlaufenden Ende des Ubertragungsmediums entsprechendes vorlaufendes Ende bzw. ein Anfangsteil eines Tonerbild-Erzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Elements durch die Aufladungseinheit nach der Betätigung der Übertragungs-Aufladeeinheit der Trenn-Aufladeeinheit, der Entladungseinheit und der Entladungslampe aufladbar ist und (dabei) der Anfangsteil des Tonerbild-Erzeugungsbereichs mittels der Belichtungseinheit belichtet wird.
Da bei diesem Kopiergerät das vorlaufende Ende bzw. der Anfangsteil des Tonerbilderzeugungsbereichs der lichtempfindlichen Trommel als der Bereich bestimmt ist, welcher der Einwirkung von übertragungs- und Trenn-Aufladeeinheit sowie Entladungslampe ausgesetzt wird, wird das Oberflächenpotential der Trommel nach der Betätigung der Entladungslampe, d.h. das Oberflächenpotential am Tonerbilder Zeugungsbereich der Trommel, konstantgehalten. Auf diese Weise wird der Dichte- bzw. Konzentrationsunterschied auf der Oberfläche ein und desselben Kopierpapierblatts sowie über die fortlaufende Kopierpapierrolle beseitigt, so daß ausgezeichnete Kopiebilder erhalten werden.
Im folgenden sind bevorzugte Ausfuhrungsformen der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine graphische Darstellung der Beziehung zwischen einer Stelle auf einer lichtempfindlichen Trommel und einem Oberflächenpotential zur Verdeutlichung der Mangel des bisherigen elektronisehen Kopiergeräts,
Fig. 2 eine schematische Seitenansicht zur Darstellung der Gesamtanordnung eines elektronischen Kopiergeräts mit Merkmalen nach der Erfindung,
Fig. 3A und 3B eine Vorderansicht bzw. eine Schnitt-Seitenansicht einer Zeit-Steuerscheibe zur Lieferung von Zeitsteuer- bzw. Taktsignalen für den Kopierbetrieb beim erfindungsgemäßen Kopiergerät,
Fig. 4 eine Aufsicht auf eine Schalttafel beim Kopiergerät nach Fig. 2,
Fig. 5A und 5B Blockschaltbilder des Steuersystems beim Kopiergerät nach Fig. 2,
Fig. 6A bis 6G graphische Darstellungen der Beziehungen zwischen den von der Steuerscheibe gelieferten Taktsignalen und den entsprechenden Arbeitszyklen beim Kopiergerät nach Fig. 2, wobei Fig. 6A einen
Rückstellimpuls, Fig. 6B einen Zeitsteuer- bzw. Taktimpuls und die Fig. 6C bis 6G Zyklen nach jeweils einer halben Umdrehung der Steuerscheibe darstellen,
- Ί4 -
Fig. 7a und 7B Zeitsteuerdiagramme zur Darstellung der Beziehung zwischen jedem Arbeitsgang (process) und seiner Takt- oder Zeitsteuerung (timing) beim Kopiergerät nach Fig. 2, wobei Fig. 7A die einzelnen Arbeitsgänge, wie übertragung, Entladung, Klingen-Putzvorgang, Löschlampenbetätigung, Aufladung, Belichtung, Transportrollenbetätigung, Entwicklung, Ausrichtrollenbetätigung, Übertragung, Heizrollenbetäti'gung und Austragrollenbe
tätigung, und Fig. 7 die Zeitsteuerung der hin- und hergehenden Bewegung eines Vorlagenträgers oder -tisches veranschaulichen,
Fig. 8 eine Tabelle zur Erläuterung der Beziehung zwischen den einzelnen Arbeitsgängen und dem entsprechenden Schieberegister bei einem Einzelkopiervorgang mit dem Kopiergerät nach Fig. 2,
Fig. 9 eine Tabelle zur Erläuterung der Beziehung zwischen den einzelnen Arbeitsgängen und dem betreffenden Schieberegister bei einem Doppel-'Kopiervorgang,
Fig. 1OA bis 101 Ablaufdiagramme zur Verdeutlichung der Folgesteuerung des erfindungsgemäßen Kopiergerätes für den Fall, daß Arbeitsgänge entsprechend den betreffenden Zyklen gemäß Fig. 6C bis 6G der
Reihe nach durchgeführt werden, 30
Fig. 11A bis 111 Zeitsteuerdiagramme von Takt- oder Zeitsteuersignalen für das erfindungsgemäße Kopiergerät, wobei insbesondere zeigen: Fig. 11A ein Zeitsteuersignal eines Rückstellimpulses (RP), Fig. *" 11B einen Zeitsteuerimpuls (TP), Fig. 11C Zeit
steuersignale für ein Motorrelais, Fig. 11D Zeit-
Steuersignale für eine 3elichtungslampe, Fig. 11E Zeitsteuersignale für eine Entwicklungsrollenkupplungund ein Heizrollen-Solenoid, Fig. 11F Zeitsteuersignale für eine Aufladungseinheit · (charger), Fig. 11G Zeitsteuersignale für eine Ubertragungs-Aufladeeinheit (transfer charger), Fig. 11H ein Zeitsteuersignal für eine Papiertransportkupplung und Fig. 111 Zeitsteuersignale . · für eine Papieranlauf- oder -Startkupplung, und
Fig. 12 eine Fig. 2 ähnelnde Darstellung einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kopiergeräts .
15
Fig. 1 ist eingangs bereits erläutert worden.
Fig. 2 veranschaulicht den grundsätzlichen Aufbau eines elektronischen Kopiergerätes, auf welches sich die Erfindung bezieht. Im rechten Teil der Oberseite eines Kopiergeräte-Gehäuses 1 ist ein Vorlagenträger 2 in Form einer durchsichtigen Glasplatte angeordnet, der durch einem automatischen Vorlagenzuführer 3 abgedeckt ist. Letzterer kann ohne weiteres geöffnet und geschlossen werden. Eine auf dem Vorlagenträger 2 aufgelegte Vorlage wird /dem Licht einer Belichtungslampe 5 bestrahlt, die in der durch die Pfeile angedeuteten Richtung hin- und hergehend bewegbar ist. Das von der Vorlage reflektierte Licht fällt durch, eine Linse 6, die in Richtung der Pfeile hin- und herbe-
3" wegbar ist, wird durch Spiegel 7 reflektiert bzw. umgeleifct und erreicht über einen Belichtungsschlitzkörper 8 eine lichtempfindliche Trommel 9. Dabei wird auf der Oberfläche der Trommel 9 durch Schlitzbelichtung ein (Ladungs^- Abbild der Vorlage erzeugt. In Drehrichtung der Trommel 9
sind von der Bilderzeugungsstelle aus in der angegebenen Reihefolge eine Entwicklungseinheit 12, eine übertragungs-
Aufladeeinheit 18, eine Trenn-Aufladeeinheit 20, eine Entladungseinheit 26, eine Putzeinheit 27, eine Entladungslampe 10 und eine Aufladungseinheit 11 angeordnet. Die Aufladungseinheit 11 lädt die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 9 mittels einer Gleichspannungs-K oronaentladung auf. Die Entwicklungseinheit 12 macht ein auf der Trommel 9 erzeugtes latentes Ladungsbild der Vorlage in Form eines Tonerbilds sichtbar. Die Übertragungs-Aufladeeinheit 18 legt eine Gleichspannungs- Koronaladung mit einer der elektrischen Ladung der Aufladungseinheit 11 entsprechenden Polarität an ein Kopierpapierblatt 13 an, das sich zwischen der Übertragungs-Aufladeeinheit 18 und der Trommel 9 befindet. Dabei wird insbesondere eine übertragungs-Koronaentladung, deren Polarität derjenigen eines auf der Trommel 9 erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, durch die Übertragungs-Aufladeeinheit 18 auf die Rückseite des Kopierpapierblatts aufgebracht, wodurch das Tonerbild auf das Kopierpapierblatt 13 übertragen wird.
Die Trenn-Aufladeeinheit 20 überträgt eine Wechselspannung-Koronaladung auf das Kopierpapierblatt 13, das durch die Übertragungs-Aufladeeinheit 18 aufgeladen worden ist und fest an der Trommel 9 haftet, um dabei die von der Übertragungs-Auf ladeeinheit erzeugte Aufladung zu neutralisieren. Eine Wechselspannungs-Trennk^oronaladung, welche die von der Aufladeeinheit 18 erzeugte Ladung neutralisiert, wird durch die Trenn-Aufladeeinheit 20 auf die Rückseite des Papierblatts 13 übertragen. Letzteres wird dadurch von der lichtempfindlichen Trommel 9 getrennt. Die Entla-
dungseinheit 26 in Form einer Wechselspannungs-K oronaentladungseinheit dient zur Entladung des Toners, der nicht übertragen worden ist und an der Oberfläche der Trommel 9 haftet. Die Putzeinheit 27 dient zur Entfernung des durch die Entladungseinheit 26 entladenen Resttoners von der
Oberfläche der Trommel 9. Die Entladungslampe 10 belichtet die Gesamtoberfläche der Trommel 9 derart, daß die
Trommel 9 vorübergehend leitfähig und die elektrische Ladung auf ihrer Oberfläche neutralisiert bzw. beseitigt wird. Die lichtempfindliche Trommel 9 liegt an Masse, wobei nur die elektrische Ladung, deren Polarität derjenigen des auf der Trommeloberfläche erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, nach Masse abgeleitet wird, wenn die Entladungslampe 10 die Gesamtoberfläche der Trommel 9 bestrahlt. Hierbei wird durch die Entladungslampe 10 die Ladung beseitigt, deren Polarität dem Tonerbild auf der Trommeloberfläche entgegengesetzt ist.
Das Kopierpapierblatt 13 wird auf einer Vorratskassette 14 mittels einer Papier-Transportrolle 15 durch Ausrichtrollen 17 über eine Führungs- oder Förderstrecke 16 zu einer Übertragungsposition gefördert. In dieser Übertragungsposition wird das Papierblatt 13 durch die übertragungs-Aufladeeinheit 18 zum festen Anhaften an der lichtempfindlichen Trommel 9 gebracht, so daß das Tonerbild von der Trommel 9 auf das Papierblatt 13 übertragen wird. Das Kopierpapierblatt 13 mit dem übertragenen Tonerbild wird mittels eines Trennstreifens 19 und der Trenn-Aufladeeinheit 20 von der Oberfläche der Trommel 9 getrennt. Anschließend wird das Kopierpapierblatt 13 durch eine Wenderolle 21 gewendet und auf einer Förderstrecke 22 zu Heizrollen 23 als Fixiereinheit geleitet, durch welche das übertragene Tonerbild auf dem Kopierpapierblatt fixiert wird. Anschließend wird das Kopierpapierblatt 13 mittels einer Austragrolle 24 zu einer Austragmulde '25 gefördert.
3" Nach dem Übertragungsvorgang wird die Oberfläche der Trommel 9 entladen, indem durch die Entladungseinheit 26 eine elektrische Ladung mit einer der Ladung der Trommel 9 entgegengesetzten Polarität angelegt wird. Danach wird der auf der Oberfläche der Trommel 9 zurückbleibende Toner
OJ durch die Putzeinheit 27 entfernt, so daß die Trommel 9 wieder in den Anfangszustand zurückversetzt wird.
Die Fig. 3A und 3B veranschaulichen eine Takt- bzw. Zeit-Steuer scheibe 78 zur Lieferung der für den Kopierbetrieb des erfindungsgemäßen Kopiergerätes erforderlichen Signale. Die Steuerscheibe 78 ist dabei über eine Welle 79 unmittelbar koaxial mit der lichtempfindlichen Trommel 9 gemäß Fig. 2 verbunden. Im folgenden sei angenommen, daß eine radial verlaufende Linie 80 eine O - bzw..360 -Stellung und eine Linie 81 einer 180 -Stellung entsprechen. Den Positionen entsprechend den 0 - und 180 -Stellungen sind Signalöffnungen 82 und 82_ vorgesehen, die zur Lieferung von Rückstellimpulsen dienen, welche die WinkelStellungen der Steuerscheibe 78 und somit der lichtempfindlichen Trommel 9 angeben. Vom Umfang der Steuerscheibe 78 stehen Signalplatten 83 bis 86 sowie 83 bis 86 ab. Die benachbarten Signalplatten legen zwischen sich in bezug auf auf die O - und 180 -Stellungen vorbestimmte Winkel fest. Wie sich aus Fig. 3A ergibt, sind bei der dargestellten Aus führung s form die Signalplatten 83.. bis 86.. sowie 83» bis 86_ symmetrisch um den Umfang der Steuerscheibe 78 herum angeordnet. Diese Signalplatten 83.. bis 86. und 83_ bis 86_ sind dabei zur Lieferung von Takt- bzw. Zeitsteuersignalen für den eigentlichen Steuervorgang angeordnet. In der Nähe des Umfangs der Steuerscheibe 78 ist eine Detektoreinheit 87 für die Rückstellsignale vorgesehen, um die Signalöffnungen 82 und 82« optisch abzutasten. Weiterhin ist in der Nähe (des Umfangs) der Steuerscheibe 78 eine Detektoreinheit 88 zur optischen Abtastung der Signalplatten 83 bis 86 und 83 bis 86- angeordnet. λ Λ ζ i
Fig. 4 veranschaulicht die Schalttafel des beschriebenen Kopiergerätes. Die Schalttafel umfaßt eine Schalttafel-Platte 89, eine "Kopier"-Taste 90, Zifferntasten 91 zur Eingabe der Kopien-Blattzahl, eine Lösch- oder Frei/Stop- OJ Taste 92, eine Anzeigeeinheit 93 für Kopien-Vorgabezahl, welche die eingestellte Blatt- bzw. Kopienzahl digital an-
zeigt, eine Kopienzahl-Anzeigeeinheit 94, welche die tatsächlich hergestellte Kopienzahl anzeigt, eine Unterbrechungstaste 95, welche die Unterbrechungsbetriebsart bestimmt, eine auf der Unterbrechungstaste 95 angeordnete Unterbrechung-Anzeigelampe 95a, eine Tonerkonzentration-Einstelltaste 96, mit welcher die Konzentration bzw. Dichte eines Kopiebilds der Vorlage einstellbar ist, einen Kopien-Pormatwahlabschnitt 97 zur Anzeige des Papierformats sowie einen Zustandsanzeige-Abschnitt 98.
Die Fig. 5A und 5B veranschaulichen schematisch das Steuersystem des Kopiergerätes. Ein Mikroprozessor 100 umfaßt eine Zentraleinheit 101 (CPU) zur Steuerung der gesamten Arbeitssequenz, einen Festwertspeicher 102 (ROM) zur Speicherung von Arbeitsfolgeprogrammen für einen Kopierbetriebsteil zur Durchführung der einzelnen Kopiervorgänge, wie Vorlagentransport, Papiertransport und übertragung, Entladung, Belichtung, Entwicklung und Fixierung, einen Randomspeicher 103 (RAM) zur Speicherung der für die Zentraleinheit 101 benötigten Daten und eine Eingabe/Ausgabe bzw. I/0-Steuereinheit 104, welche die Eingabe und Ausgabe von Signalen und Daten steuert. An den Mikroprozessor ist eine Eingabe-Schnittstellenschaltüng 105 für die Wahl eines Eingangs angeschlossen. Mit dieser Schnittstellenschaltung 105 verbunden sind ein Vorlagen-Transportschalter 74, ein Vorlagen-Anlauf- oder -Startschalter 75, ein Staudetektorschalter 76, die Detektoreinheit 87 und 88, die "Kopier"-Taste 90, die Zifferntasten 91, die Frei/Stop-Taste 92, die Unterbrechungstaste 95, die Tonerkonzentrations-Einstelltaste 96 usw. Weiterhin verbunden mit der Eingabe-Schnittstellenschaltung 105 sind ein Vorlagenschalter 106, der beim Schließen des automatischen Vorlagenzuführers 3 geschlossen wird, Kopieblattmengen-Detektoreinheiten zur Feststellung, ob die in der Vorratskassette 14 befindliche Menge der Kopierpapierblätter 13 kleiner ist als eine vorbestimmte Große, eine Papiermangel-Detektor-
einheit 107, welche den Mangel bzw. das Fehlen von Kopierpapierblättern 13 feststellt, eine Ausgabedetektoreinheit 108, welche die Ausgabe bzw. den Austrag des Kopiere papierblatts 13 an der Austragmulde 25 feststellt, eine Lampenstellungs-Detektoreinheit 109 zur Feststellung der • Position der Belichtungslampe 5, eine Fixiertemperatur-Detektor- bzw. -Meßeinheit 110 zur Messung der Fixiertemperatur der Heizrollen 23 und eine Tonerkonzentrations-
IQ Detektoreinheit 111 zur Bestimmung der Tonerkonzentration in der Entwicklungseinheit 12. Die Eingabe-Schnittstellenschaltung 105 wählt in Abhängigkeit von einem Wählsignal des 8421-Codes vom Mikroprozessor 100 eine Gruppe von Eingängen bzw.Eingangssignalen, die von den einzelnen Schaltern oder Tasten geliefert werden. Die gewählten Eingangssignale werden in einen Binärcode von "1" und "0" umgesetzt, und das umgesetzte Signal wird dem Mikroprozessor 100 eingegeben.
An den Mikroprozessor 100 ist eine Ausgabe-Schnittstellenschaltung 112 angeschlossen, welche die peripheren Einheiten ansteuert. An die Schnittstellenschaltung 112 sind die Belichtungslampe 5, die Aufladungseinheit 11, die Übertragungs-Auf ladeeinheit 18 usw. angeschlossen. Weiterhin angeschlossen an diese Schnittstellenschaltung 112 sind die Entladungslampe 10, die Trenn-Aufladeeinheit 20, die Entladungseinheit 26, ein Motorrelais 113 zur Steuerung des Ein/Aus-Schalters eines Motors 28, ein Heizerrelais zur Steuerung des Heizelements der Heizrollen 23, eine Entwicklungsrollenkupplung 115, welche die Entwicklungsrollen der Verbindungseinheit 12 steuert, ein Tonernachfüllsolenoid 116 zur Steuerung der Tonernachfüllrolle der Entwicklungseinheit 12, eine Papiertransportkupplung 117 zur Steuerung der Papiertransportrolle 15, eine Papieranlaufkupplung 118 zur Steuerung der Ausrichtrollen 17 sowie ein Heizrollensolenoid 119, welcher den Andruckrollenteil der Heizrollen 23 steuert.
Die Ausgabe-Schnittstellenschaltung 112 steuert die peripheren Einheiten in Abhängigkeit von verschiedenen Steuersignalen an, die vom Mikroprozessor 100 geliefert werden.
Mit dem Mikroprozessor 100 ist eine Verriegelungsschaltung 120 verbunden, an die ein Vorlagenanhaltesolenoid (document stopper solenoid) 57 eine Vorlagentransportkupplung 69, eine Vorlagenübertragungskupplung 61 und ein Vorlagenanhaltesolenoid 122 , welches dea Vorlagenanschlag (document stopper) 40 über eine Ausgabe-Schnittstellenschaltung zur Ansteuerung der peripheren Einheiten steuert, angeschlossen sind.
Mit dem Mikroprozessor 100 ist weiterhin ein Schieberegister 123 für Anzeigeeinheiten verbunden. Die Vorgabeblattzahl-Anzeigeeinheit 93 und die Kopienblattzahl-Anzeigeeinheit 94 sind an das Schieberegister 123 über eine Ausgabe-Schnittstellenschaltung 124 zur Ansteuerung der Anzeigeeinheiten angeschlossen. Weiterhin sind die Unterbrechungs-Anzeigelampe 195a und der Zustandsanzeigeabschnitt 98 mit dem Schieberegister 123 über eine Ausgabe-Schnittstellenschaltung 125 zur Ansteuerung der Anzeigeeinheiten verbunden.
Im folgenden ist die allgemeine Arbeitsweise beim Datenbzw. Signalaustausch im Mikroprozessor 100 erläutert. Die Zentraleinheit 101 liest sequentiell die im Festwertspeicher 102 gespeicherten Programme aus und führt die Folgesteuerung durch. Bei dieser Operation führt die Zentraleinheit 101 auch die erforderlichen Eingabe/Ausgabe-Steuervorgänge aus. Der zwischen der Zentraleinheit 101 und jeder Kopier-Verarbeitungseinheit bzw. der Schalttafel erforderliche Austausch der verschiedenen Daten oder Signale erfolgt durch die Eingabe/Ausgabe-Steuereinheit 104, die Eingabe-Schnittstellenschaltung 105 und die Ausgabe-Schnittstellenschaltung 112. Die Zentraleinheit 101
liest die Status- bzw. Zustands-Signale oder -Daten von jeder Verarbeitungseinheit und von der Schalttafel in der Steuereinheit 104 über die Eingabe-Schnittstellenschaltung 105 nach Maßgabe eines aus dem Festwertspeicher ausgelesenen Programms aus. Die Eingabedaten (read-in data) werden zur Ausführung des Programms bewertet. Auf der Grundlage des erzielten Ergebnisses werden die verschiedenen Steuersignale oder -Daten zur Ausgabe-Schnittstellenschaltung 112, zum Schieberegister 123 und zur Verriegelungsschaltung 120 über die Eingabe/Ausgabe-. Steuereinheit 104 geliefert. Die Zentraleinheit 101 verarbeitet in sich verschiedene Dateneinheiten und speichert die durch diese Operationen abgeleiteten Daten im Randomspeicher 103. Die im Randomspeicher 103 gespeicherten Daten werden nach Bedarf ausgelesen.
Im folgenden ist das die Zeit-Steuerscheibe 78 verwendende Steuersystem beschrieben. Erfindungsgemäß sind die für den Kopiervorgang erforderlichen Operationen bzw. Arbeitsgänge sämtlich auf die Stellung des optischen Systems bezogen, d.h. auf die Stellung der Steuerscheibe 78, die als Bezugselement unmittelbar mit der lichtempfindlichen Trommel 9 gekoppelt ist. Wenn sich die Trommel 9 zu drehen beginnt, dreht sich die Steuerscheibe 78 entsprechend mit. Bei der dargestellten Ausführungsform führt die Trommel 9 bei einem einzigen Kopiervorgang 2,5 Umdrehungen durch. Die Steuerscheibe 78 dreht sich dabei entsprechend über 2,5 Umdrehungen. Aufgrund der beschriebenen Ausbildung der Steuerscheibe 78 wird bei jeder halben Umdrehung der Steuerscheibe 78 von der Detektoreinheit 87 ein Zeitsteuersignal (Rückstellimpuls RP) gemäß Fig. 6A abgegriffen. Die Detektoreinheit 88 greift ein Zeitsteuersignal TP gemäß Fig. 6B ab. In Abhängigkeit vom Rückstellimpuls RP und vom Zeitsteuersignal TP führt der Mikroprozessor 100 verschiedene Kopieroperationen im Takt
des Zeitsteuersignals TP unter Bezug auf den Rückstellimpuls RP durch. Insbesondere werden die Übergangspunkte (Vorder- und Hinterflanken) TO bis T7 des Zeitsteuersignals TP gemäß Fig. 6B bis 6E sequentiell unter Bezugnahme auf den Rückstellimpuls RP bewertet bzw. abgegriffen, wobei bei jedesmaliger Feststellung des Rückstellimpulses RP ein Zyklus im Takt (at timings) der Ubergangspunkte TO bis T7 des Zeitsteuersignals TP ausgeführt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform umfaßt ein einziger Kopiervorgang 5 Zyklen. Beispielsweise sei angenommen, daß ein Zyklus O einer halben Umdrehung der Zeitsteuerscheibe 78 entspricht, während ein erster Zyklus einer vollen Umdrehung der Zeitsteuerscheibe 78, ein zweiter Zyklus 1,5 Umdrehungen der Zeitsteuerscheibe 78, ein dritter Zyklus 2 (vollen) Umdrehungen der Zeitsteuerscheibe 78 und ein vierter Zyklus 2,5 Umdrehungen der Zeitsteuerscheibe 78 entsprechen. Im Zyklus O wird der Arbeitsgang O durchgeführt, während in erstem bis viertem Zyklus die Arbeitsgänge 1 bis 4 durchgeführt werden. Zur Bestimmung, wie viele Zyklen von Anfang an durchgeführt worden sind, ist ein Schieberegister vorgesehen, dessen Bit-Zahl der Zykluszahl entspricht. Da bei der beschriebenen Ausführungsform 5 Zyklen im Spiel sind, ist ein Schieberegister SR von 4 Bits (erstes bis viertes Bit SRO bis SR3) in einem bestimmten Bereich des Randomspeichers 103 gemäß Fig. 5A angeordnet. Wenn der Zyklus (O) eingeleitet wird, wird das erste Bit SRO des Schieberegisters SR gesetzt. In jedem Zyklus wird der Inhalt des Schieberegisters SR so verschoben, daß das erste Bit SRO im ersten Zyklus auf'V gesetzt und das zweite Bit SRI im zweiten Zyklus auf "1" gesetzt werden. Auf diese Weise wird in jedem Zyklus der Inhalt des Schieberegisters SR entsprechend der Sequenz oder Folge der Zyklen verschoben.
Wenn das erste Bit SRO auf "1" gesetzt ist, wird der Arbeitsgang 1 des ersten Zyklus ausgeführt. Wenn das zweite
Bit SR1 auf "1" gesetzt ist, erfolgt die Durchführung des Arbeitsgangs 2 des zweiten Zyklus. Diese sequentielle Arbeitsweise erfolgt auf die vorstehend erläuterte Weise.
Die Fig. 7A und 7B sind Zeitsteuerdiagramme zur Erläuterung der Takte (timings) und der entsprechenden Arbeitsgänge bzw. Arbeitsabläüfe beim erfindungsgemäßen elektronischen Kopiergerät. Fig. 7A veranschaulicht die Taktsteuerung der Arbeitsgänge, die Übertragung, Entladung, Trommelreinigung mittels Klinge, Löschlampenbetätigung, Aufladung, Belichtung, Transportrollenbetätigung, Entwicklerbetätigung, Ausrichtrollenbetätigung, Übertragung, Heizrollenbetätigung und Austragrollenbetätigung. Fig. 7B veranschaulicht die Takt- bzw. Zeitsteuerung der Hin- und Herbewegung des Vor'lagenträgers. Die Arbeitstakte gemäß Fig. 7A und 7B entsprechen den betreffenden Arbeitszyklen gemäß Fig. 6C bis 6G.InFig.7A bezeichnen die gestrichelten Linien die Takt- bzw. Zeitsteuerung jedes Arbeitsschritts an der Seite der lichtempfindlichen Trommel 9, während die ausgezogenen Linien die entsprechende Zeitsteuerung jedes Arbeitsschritts nach der Förderung des Kopierpapierblatts bezeichnen. Die schräge Linie 241 steht für das (in Bewegungsrichtung) vorlaufende Ende des ersten Kopierpapierblatts, und die schräge Linie 243 bezeichnet das vorlaufende Ende des zweiten Papierblatts. Schräge Linien 245, 247 und 249 bezeichnen die (in Bewegungsrichtung) nachlaufenden Enden der ersten Kopierpapierblätter bei Verwendung von Kopierpapier des Formats B 5, A 4 bzw. B 4.
nie schrägen Linien 251, 253 und 255 stehen für die nachlaufenden Enden der zweiten Kopierpapierblätter des Formats B5, A4 bzw. B4. Kurze ausgezogene Linien 257, die sich im wesentlichen im Mittelbereich der schrägen Linien 241, 245, 247, 249, 243, 251, 253 und 255 befinden, geben die Wartezeit für die Zufuhr bzw. den Transport des Kopierpapierblatts an den Ausrichtrollen an. In Fig. 7
stehen die ausgezogenen Linien für die Vorwärtsbewegung des Vorlagenträgers und die gestrichelten Linien für seine Rücklaufbewegung. Wie aus Fig. 7A und 7B hervorgeht, wird die Vorlage praktisch im zweiten Zyklus abgetastet (read), wenn der Belichtungsvorgang eingeleitet wird. Fig. 8 veranschaulicht die Beziehung zwischen jedem Zyklus und dem Register SR im Einzelkopierbetrieb, während Fig. 9 die entsprechende Beziehung zwischen jedem Zyklus und dem Register SR beim Doppel- bzw. kontinuierlichen Mehrfachkopierbetrieb darstellt.
Im folgenden ist die Folgesteuerung im Kopierbetrieb beim erfindungsgemäßen Kopiergerät anhand der Ablaufdiagramme gemäß Fig. 1OA bis 101 beschrieben. Wenn ein nicht dargestellter Hauptschalter geschlossen ist, bewirkt die Zentraleinheit 101 die "Initialisierung" bzw. Einleitung des Kopierbetriebs im Schritt 130. Das Programm geht auf den Schritt 131 über. Im Schritt 131 wird das Heizelement-Relais 114 an Spannung gelegt, wobei den Heizelementen der Heizrollen 23 zur Einhaltung ihrer Erwärmung Strom zugeführt wird. Das Programm geht sodann auf den Schritt über. In diesem Zustand leuchtet eine Warmlauflampe 9S1 des Zustands-Anzeigeabschnitts 98 auf. Im Schritt 132 wird geprüft, ob die Temperatur der Heizrollen 23 den vorbestimmten Wert erreicht haben oder nicht. Ist diese Temperatur erreicht, schaltet das Heizelement-Relais ab. Das Programm geht hierauf auf den Schritt 133 über. Wenn die Temperatur der Heizrollen 23 den vorbestimmten wert erreicht hat, schaltet das Relais 114 entsprechend der Temperatur der Heizrollen 23 wiederholt ein und aus, so daß eine konstante Temperatur der Heizrollen 23 aufrechterhalten wird. Im Schritt 133 schaltet die Warmlauf-Lampe 98- ab. Dagegen leuchtet eine "Bereit"-Lampe 98_ des
or ' ^
OD Zustands-Anzeigeabschnitts 98 auf, wobei der Zählstand "1" in der Anzeigeeinheit 93 für gewählte Kopienzahl bzw. Vor-
gabekopienzahl erscheint. Die betreffenden Tasten an der Schalttafel stehen damit für die Betätigung bereit. Im Schritt 133 wird der Zählstand "1" in der genannten Anzeigeeinheit 93 angezeigt, oder das Programm geht auf den Schritt 134 über, wenn die Zifferntasten 91 gedrückt . werden. Im Schritt 134 wird geprüft, ob die Kopier-Taste 90 gedrückt ist oder nicht. Ist dies nicht der Fall, so geht das Programm auf den Schritt 140 über. Wenn andererseits im Bereitschaftszustand die Kopier-Taste 90 gedrückt ist, erfolgt der Übergang auf den Schritt 139. In diesem Schritt 139 werden das Motorrelais 113 und die Papieranlaßkupplung 118 eingeschaltet, so daß der noch zu beschreibende Kopiervorgang durchgeführt wird. Im Schritt 140 wird das Schieberegister SR freigemacht, und das Programm geht auf den Schritt 141 über, in welchem das Zeitsteuersignal TP geprüft wird (TP - CH), um den Übergangspunkt TO festzustellen, wonach das Programm auf den Schritt 142 übergeht. Wenn im Schritt 141 der übergangspunkt TO nicht festgestellt wird, geht das Programm auf das Prüf(routine)programm für abnormalen Betriebszustand über, wobei der Betrieb des Kopiergeräts unterbrochen wird. Wenn die Ubergang.spunkte bei der Prüfung des Zeitsteuersignals TP (TP - CH) bei der folgenden Operation nicht festgestellt werden , findet derselbe Vorgang, wie vorstehend beschrieben, statt, so daß sich eine nähere Erläuterung erübrigt. Im Schritt 142 wird der Rückstellimpuls RP (RP-EIN) festgestellt. Wenn das Vorhandensein des Zeitsteuersignals RP im Schritt 142 nicht festgestellt wird, fährt das Programm auf den Schritt 141 zurück, so daß die Schritte 141 und 142 wiederholt werden. Bei Feststellung des Rückstellimpulses RP erfolgt der Übergang auf den Schritt 143. Im Schritt 143 wird das Schieberegister SR um 1 Bit verschoben, worauf das Programm auf ·" den Schritt 144 übergeht, in welchem das Signal "O" im ersten Bit SRO des Schieberegisters SR gesetzt wird, wo-
rauf das Programm auf den Schritt 145 übergeht. Im Schritt 145 wird die Beziehung "Kopieblattzahl = Vorgabeblattzahl - 1" geprüft. Wenn in obiger Gleichung die linke Seite nicht der rechten Seite gleich ist, geht das Programm auf den Schritt 146 über. In letzterem werden die Belichtungslampe 5, die Entwicklungsrollenkupplung 115 und das Heizrollensolenoid 119 eingeschaltet, worauf das Programm zum Schritt 147 übergeht. Bei eingeschalteter Entwicklungs-
IQ rollenkupplung 115 beginnt sich die Entwicklungsmagnetrolle zu drehen, wobei das Heizrollensolenoid 119 an Spannung gelegt wird und die Andruckrollenteile der Heizrollen 23 mit dem (eigentlichen) Heizrollenteil in Berührung gelangen. Im Schritt 147 wird das Signal "1" im ersten Bit SRÖ des Schieberegisters SR gesetzt, worauf das Programm auf den Schritt 148 übergeht. Wenn andererseits im Schritt 145 die Bedingung "Vorgabeblattzahl = Kopieblattzahl - 1" erfüllt ist, geht das Programm auf den Schritt 149 über, in welchem geprüft wird, ob das zweite BitSRi des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Ist dies der Fall, so springt das Programm unter Auslassung der Schritte 146 und 147 auf den Schritt 148, in welchem geprüft wird, ob der Vorlagentransportschalter 74 geschlossen ist oder' nicht. Im positiven Fall geht das Programm auf den Schritt 150 über, in welchem geprüft wird, ob das erste Bit SRO des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist,oder nicht. Ist dies der Fall, so geht das Programm auf den Schritt 152 über, in welchem eine Zeitverzögerung von 50 ms erzeugt wird, worauf das Programm auf den Schritt 154 übergeht. Wenn dagegen im Schritt 148 der Vorlagentransportschalter 74 nicht geschlossen ist, springt das Programm unter Auslassung der Schritte 150 und 152 auf den Schritt 154 über. Im Schritt 154 wird das Zeitsteuersignal TP zur sequentiellen Erfassung der Übergangspunkte T1 und T2 geprüft. Wenn der Obergangspunkt T1 festgestellt wird, geht das Programm auf den Schritt 156 über, in welchem das Zeit-
Steuersignal TP geprüft wird, um sequentiell die Übergangspunkte T3, T4 und T5 festzustellen bzw. zu erfassen. Bei Erfassung des Übergangspunkts T5 geht das Programm auf den Schritt 158 über, in welchem geprüft wird, ob das erste Bit SRO des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Ist dies der Fall, so schaltet das Programm auf den Schritt 159 weiter, in welchem die Aufladungseinheit 11 eingeschaltet wird, worauf das Programm auf den Schritt 160 übergeht. Bei eingeschalteter Aufladungseinheit 11 wird die Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 9 elektrisch (elektrostatisch) aufgeladen, und der Belichtungsvorgang wird eingeleitet. Wenn andererseits im Schritt 168 das erste Bit SRO des Schieberegisters SR nicht auf "1" gesetzt ist, entscheidet die Zentraleinheit, daß die Aufladungseinheit 11 nicht eingeschaltet werden soll. Das Programm überspringt daher den Schritt 159 auf den Schritt 160. Im Schritt 160 wird das Zeitsteuersignal TP zur sequentiellen Erfassung der übergangspunkte T6 und T7 geprüft. Bei Erfassung oder Feststellung des Übergangspunkts T7 geht das Programm auf den Schritt 161 über, in welchem das Zeitsteuersignal TP erneut zur Erfassung des Übergangspunkts TO geprüft wird. Wenn der Übergangspunkt TO festgestellt wird, geht das Programm auf den Schritt 162 über, in welchem der Rückstellimpuls RP erfaßt bzw. festgestellt wird. Falls im Schritt 162 der Rückste.llimpuls RP nicht erfaßt wird, kehrt das Programm auf den Schritt 161 zurück, so daß die Schritte und 162 wiederholt werden. Wird dagegen im Schritt 162
der Rückstellimpuls RP festgestellt, so geht das Programm auf den Schritt 163 über, in welchem das Schieberegister SR um 1 Bit verschoben wird, worauf der Programmübergang auf den Schritt 164 erfolgt. Bei der Verschiebung des Schieberegisters SR um 1 Bit wird sein zweites Bit SR1
auf "1" gesetzt. Im Schritt 164 wird das erste Bit SRO des Schieberegisters SR auf "O" gesetzt, worauf der Über-
gang auf den Schritt 165 erfolgt.
Xm Schritt 165 wird zur Erfassung des Übergangspunkts T1 das Zeitsteuersignal TP geprüft, worauf das Programm auf den Schritt 166 übergeht, in welchem geprüft wird, ob das zweite Bit SRI des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Ist dies der Fall, so geht das Programm auf den Schritt 167 über, in welchem geprüft wird, ob die Blattmangel-Detektoreinheit 107 eingeschaltet ist oder nicht. Im negativen Fall geht das Programm auf den Schritt 168 über, in welchem der Zählerinhalt der Kopieblattzahl-Anzeigeeinheit 94 um 1 hochgezählt bzw. inkrementiert wird, worauf das Programm auf den Schritt 169 übergeht. Im Schritt 169 werden die Papiertransportkupplung 117 aktiviert und die Papieranlaßkupplung 118 abgeschaltet, worauf das Programm auf den Schritt 170 übergeht.
Wenn die Papiertransportkupplung 1.17 eingeschaltet ist, beginnt sich die Papiertransportrolle 15 unter Zufuhr des Kopierpapierblatts zu drehen. Bei abgeschalteter Papieranlaufkupplung 118 bleiben die Ausrichtrollen 17 stehen. Im Schritt 170 wird geprüft, ob die Tonerkonzentrations-Detektoreinheit 111 eingeschaltet ist oder nicht. Im positiven Fall schaltet das Programm auf den Schritt 171 vor. Das Tonernachfüllsolenoid 116 und die -lampe 98- im Zustandsanzeigeabschnitt 98 werden eingeschaltet, worauf das Programm auf den Schritt 172 übergeht. Wenn das Tonernachfüllsolenoid 116 eingeschaltet ist bzw. angezogen hat, "*" wird eine vorbestimmte Tonermenge in der Entwicklungseinheit 12 nachgefüllt. Falls dagegen die Tonerkonzentrations-Detektoreinheit 111 im Schritt 170 als nicht eingeschaltet festgestellt wird, ist kein Tonernachfüllvorgang erforderlich, so daß das Programm unter Auslassung des Schritts 171 auf den Schritt 172 springt. Wenn weiterhin im Schritt 166 das zweite Bit SR1 des Schieberegisters SR nicht auf
"1" gesetzt ist, entscheidet die Zentraleinheit, daß das Kopierpapier nicht zugeführt werden soll, so daß das Programm unter Auslassung der Schritte 167 bis 171 auf den Schritt 172 springt. Wenn im Schritt 177 die Papiermangel-Detektoreinheit 107 einschaltet, sind in der Kopierpapier-Vorratskassette keine Kopierpapierblätter vorhanden, so daß kein Papier zugeführt werden kann und daher das Programm auf den Schritt 173 übergeht. Die Bereit-Lampe 982 im Zustandsanzeigeabschnitt 98 wird abgeschaltet, während die Lampe 98. für "Papier nachfüllen" aufleuchtet. Außerdem wird im ersten und zweiten Bit SRO bzw. SR1 des Schieberegisters SR das Signal "0" gesetzt, worauf das Programm auf den Schritt 172 vorschaltet. Im Schritt 172 wird das Zeitsteuersignal TP zur Erfassung oder Bestimmung des Übergangspunkts T2 geprüft, worauf das Programm auf den Schritt 174 übergeht, in welchem die Aufladungseinheit und das Tonernachfüllsolenoid 116 abgeschaltet werden, worauf das Programm zum Schritt 175 weitergeht.
Im Schritt 175 wird das Zeitsteuersignal TP zur Feststellung des Übergangspunkts T3 geprüft, worauf das Programm auf den Schritt 176 übergeht, in welchem die Papiertransportkupplung 117 abgeschaltet wird; anschließend erfolgt der Übergang auf den Schritt 177. Bei abgeschalteter Papiertransportkupplung 117 hält das Kopierpapierblatt 13 vorübergehend an den Ausrichtrollen 17 an. Im Schritt 177 wird das Zeitsteuersignal TP zur Erfassung des Übergangspunkts T4 geprüft, worauf das Programm auf den.
Schritt 178 übergeht, in welchem die Papieranlaufkupplung 118 eingeschaltet wird; sodann schaltet das Programm auf den Schritt 179 weiter. Wenn die Papieranlaufkupplung eingeschaltet ist, beginnen die Ausrichtrollen 117 zu arbeiten, so daß das vorübergehend angehaltene Kopierpapier-
·" blatt 13 zur Übertragungsstation gefördert wird. Das Vorderende bzw. der Anfangsteil der Trommel 9 und das vorlaufende
Ende des Papierblatts 13 werden dabei miteinander in Flucht gebracht. Im Schritt 179 wird geprüft, ob das erste Bit SRO des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Ist dies nicht der Fall, so geht das Programm auf den Schritt 180 weiter. Im Schritt 180 wird die Belichtungslampe abgeschaltet, worauf das Programm auf den Schritt 181 fortschaltet. Wenn dagegen im Schritt 179 das erste Bit SRO des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist, springt das Programm unter Auslassung des Schritts 180 auf den Schritt 181, weil die Zentraleinheit entscheidet, daß die Belichtungslampe 5 nicht abgeschaltet werden soll. Im Schritt 181 wird geprüft, ob die Vorgabeblattzahl der Kopienblattzahl gleich ist oder nicht. Im positiven Fall geht das Programm auf den Schritt 182 über, in welchem die Bereit-Lampe 98 _ eingeschaltet wird, wonach das Programm auf den Schritt 183 übergeht. Das elektronische Kopiergerät ist dann für das Kopieren einer nächsten Vorlage 41 bereit. Wenn im Schritt 181 festgestellt wird, daß die Vorgabeblattzahl der Kopienblattzahl nicht gleich ist, ist der Kopiervorgang (noch) nicht abgeschlossen, so daß das Programm auf den Schritt .183 weiterschaltet.
Im Schritt 183 wird das Zeitsteuersignal TP zur Erfassung oder Feststellung des Übergangspunkts T5 geprüft, und das Programm geht sodann auf den Schritt 184 über, in welchem geprüft wird, ob das zweite Bit SRI des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Im positiven Fall schaltet das Programm auf den Schritt 185 weiter, in welchem die Übertragungs-Aufladeeinheit 18 eingeschaltet wird; das Programm geht sodann auf den Schritt 186 über. Wenn die Übertragungs-Aufladeeinheit 18 eingeschaltet ist, wird das auf der lichtempfindlichen Trommel 9 erzeugte Tonerbild auf das Kopierpapierblatt 13 übertragen. Wenn " 35 im schritt 184 das zweite Bit SR1 des Schieberegisters SR nicht auf "1" gesetzt ist, entscheidet die Zentralein-
heit, daß der Übertragungsvorgang nicht durchgeführt werden soll, so daß das Programm unter Auslassung des Schritts
185 auf den Schritt 186 springt. Im Schritt 186 wird gec prüft, ob das erste Bit SRO des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Im positiven Fall geht das Programm auf den Schritt 187 über, in welchem die Aufladungseinheit 11 eingeschaltet wird; sodann erfolgt der übergang des Programms auf den Schritt 188. Im Schritt wird der Aufladungsvorgang für das nächste Kopierpapierblatt im Dauerkopierbetrieb durchgeführt. Wenn im Schritt
186 das erste Bit SRO des Schieberegisters SR nicht auf "1" gesetzt ist, entscheidet die Zentraleinheit, daß der Aufladungsvorgang nicht durchgeführt werden soll, so daß das·Programm unter Auslassung des Schritts 187 auf den Schritt 188 springt. Im Schritt 188 wird.das Zeitsteuersignal TP zur sequentiellen Erfassung der Übergangspunkte T6 und T7 geprüft.- Wenn der Übergangspunkt T7 festgestellt wird, geht das Programm auf den Schritt 189 über. Im Schritt 189 wird das Zeitsteuersignal TP zur Erfassung des Übergangspunkts TO geprüft, worauf das Programm auf den Schritt 190 fortschaltet, in welchem der Rückstellimpuls RP festgestellt bzw. erfaßt wird. Wenn der Rückstellimpuls RP nicht festgestellt wird, kehrt das Programm auf den Schritt 189 zurück, so daß die Schritte 189 und 190 wiederholt werden. Bei Erfassung des Rückstellimpulses RP geht das Programm auf den Schritt 191 über. Im Schritt 191 wird das Schieberegister SR um 1 Bit verschoben, worauf das Programm auf den Schritt 192 übergeht. Da hierbei das Schieberegister SR um 1 Bit verschoben wird, wird das dritte Bit SR2 des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt. Im Schritt 192 wird das Signal "0" im ersten Bit SRO des Schieberegisters SR gesetzt, worauf das Programm auf den Schritt 198 fortschaltet, in welchem das Zeitsteuersignal ■ 35 TP zur sequentiellen Erfassung der Übergangspunkte T1 und T2 geprüft wird. Wenn der Übergangspunkt T2 erfaßt bzw.
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festgestellt worden ist, schaltet das Programm auf den Schritt 201 weiter.
Im Schritt 201 wird das Zeitsteuersignal TP zur sequentiellen Erfassung der Übergangspunkte T3 und T4 geprüft. Bei Feststellung des Übergangspunkts T4 geht das Programm auf den Schritt 204 über, in welchem geprüft wird, ob das zweite Bit SR1 des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist oder nicht. Ist dies nicht der Fall, so schaltet das Programm auf den Schritt 205 weiter, in welchem die Übertragungs-Auf ladeeinheit 18 abgeschaltet wird; das Programm geht danach auf den Schritt 206 über. Falls jedoch im Schritt 204 das zweite Bit SR1 des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt ist, entscheidet die Zentraleinheit, daß die Übertragungs-Aufladeeinheit 18 nicht abgeschaltet werden soll, so daß das Programm unter Auslassung des Schritts 205 auf den Schritt 206 springt. Im Schritt 206 wird das Zeitsteuersignal TP zur Erfassung des Übergangspunkts T6 geprüft, worauf das Programm auf den Schritt 208 übergeht.
Im Schritt 208 wird das Zeitsteuersignal TP zur Erfassung bzw. Feststellung des Übergangspunkts T7 geprüft, worauf das Programm auf den Schritt 210 übergeht, in welchem das Zeitsteuersignal TP wiederum zur Erfassung, des Übergangspunkts TO geprüft wird; das Programm schaltet sodann auf den Schritt 211 fort, in welchem der Rückstellimpuls RP festgestellt bzw. abgegriffen wird. Wenn der Rückstellimpuls nicht abgegriffen wird, kehrt das Programm auf den Schritt 210 zurück, so daß die Schritte 210 und 211 erneut durchgeführt werden. Wenn dagegen das Zeitsteuersignal bzw. der Rückstellimpuls RP festgestellt wird, geht das Programm auf den Schritt 212 über, in welchem das Schieberegister SR erneut um 1 Bit verschoben wird; sodann
schaltet das Programm auf den Schritt 213 fort. Da das Schieberegister SR um 1 Bit verschoben worden ist, ist in seinem vierten Bit SR3 das Signal "1" gesetzt. Im
Schritt 213 wird das Signal "O" im ersten Bit SRO des Schieberegisters SR gesetzt, worauf das Programm auf den Schritt 214 weiterschaltet, in welchem das Zeitsteuersignal TP zur sequentiellen Erfassung der Übergangspunkte T1 , T2 und T3 geprüft wird. Wenn der Übergangspunkt T3 erfaßt bzw. festgestellt wird, geht das Programm auf den Schritt 215 über, in welchem festgestellt wird, ob erstes bis drittes Bit SRO bis SR2 des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt sind oder nicht. Wenn die Bits SRO bis SR2
sämtlich nicht auf "1" gesetzt sind, schaltet das Programm auf den Schritt 216 weiter, in welchem die Entwicklungsrollenkupplung 115 und das Heizrollensolenoid 119 abgeschaltet werden, worauf das Programm auf den Schritt 217 .15 weiterschaltet. Wenn im Schritt 215 mindestens eines der Bits SRO bis SR2 auf "1" gesetzt ist, entscheidet die Zentraleinheit, daß die Entwicklungsrollenkupplung 115 und das Heizrollensolenoid 119 nicht abgeschaltet werden sollen. Das Programm springt daher unter Auslassung des
20· Schritts 216 auf den Schritt 217. Im Schritt 217 wird das Zeitsteuersignal TP zur sequentiellen Erfassung der Übergangspunkte T4, T5 und T6 geprüft. Bei Feststellung des Übergangspunkts T6 geht das Programm auf den Schritt 218 über, in welchem geprüft wird, ob die Bits SRO bis SR2 des Schieberegisters SR auf "1" gesetzt sind oder nicht. Falls nicht alle Bits auf "1" gesetzt sind, entscheidet die Zentraleinheit, daß der Kopiervorgang abgeschlossen ist, so daß das Programm auf den Schritt 219 weiterschaltet, in welchem das Motorrelais 113 und die Papieranlaufkupplung 118 abgeschaltet werden. Hierauf kehrt das Programm zum Schritt 133 zurück, wobei der Bereitschaftszustand wieder hergestellt wird. Wenn das Motorrelais 113, die Papieranlaufkupplung 118 und die Vorlagentransportkupplung 69 abgeschaltet sind, ist der Kopiervorgang des elektronischen Kopiergerätes beendet, und das Kopiergerät steht für die Durchführung des nächsten
Kopiervorganges bereit. Falls jedoch im Schritt 218 eines der Bits SRO bis SR2 auf "1" gesetzt ist, entscheidet die Zentraleinheit, daß der Dauerkopiervorgang nicht abgeschlossen ist, so daß das Programm auf den Schritt 141 zurückgeht und die folgenden Schritte wiederholt werden.
Auf diese Weise arbeiten beim Einzelkopiervorgang die einzelnen Einheiten in Abhängigkeit von der Hin- und Herbewegung des optischen Systems fünf mal (die Steuerscheibe 78 führt 2,5 Umdrehungen durch). Im Dauerkopierbetrieb wird dagegen derselbe Arbeitsvorgang wie im Einzelkopierbetrieb bis zum Abschluß wiederholt, wobei ein Zyklus des Einzelkopierbetriebs verzögert wird. Der vorstehend beschriebene Kopierbetrieb ist in Fig. 11 anhand der Zeitsteuerdiagramme für die Haupteinheiten dargestellt.
Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung anhand der Ablaufdiagramme ergibt, beginnt sich beim Drehen der "Kopier" Taste 90 des elektronischen Kopiergerätes die lichtempfindliche Trommel 9 zu drehen, wobei die Übertragungs-Aufladeeinheit 18, die Trenn-Aufladeeinheit 20, die Entladungseinheit 26 und die Entladungslampe 10 gleichzeitig arbeiten. Das vorlaufende Ende bzw. der Anfangsteil des"BiIdformbereichs auf der Trommel 9 läuft nacheinander an der Übertragungs-Aufladeeinheit 18, der Trenn-Aufladeeinheit 20 und der Entladungslampe 10 (beginnend mit dem ersten Kopiervorgang) vorbei. Dieser Anfangsteil des Bildformbereichs der Trommel 9, der für das Kopieren auf dem ersten Kopierpapierblatt benutzt worden ist, befindet sich nunmehr vor dem Drücken der Taste 90 hinter der Übertragungs-Auf ladeeinheit 18, wenn sich die Trommel 9 nicht dreht. Die Aufladungseinheit 11 beginnt zur Einleitung des Kopierbetriebs zu arbeiten, so daß der für den ersten Kopiervorgang benutzte Bereich der lichtempfindlichen Trommel 9 an der Übertragungs-Aufladeeinheit 18, der Trenn-Auflade-
einheit 20, der Entladungseinheit 26 und der Entladungslampe 10 vorbeiläuft und sich sodann zur Aufladungseinheit 11 bewegt.
Bei gedrückter "Kopier"-Taste 90 beginnt sich die lichtempfindliche Trommel 9 zu drehen, wobei gleichzeitig die Übertragungs-Aufladeeinheit 18, die Trenn-Aufladeeinheit 20, die Entladungseinheit 26 und die Entladungslampe 10 wirksam werden. Der vorbestimmte Flächen-Bereich der
: Trommel 9, der sich bei stillstehender Trommel 9 hinter der Ubertragungs-Aufladeeinheit 18 befindet, läuft an der Übertragungs-Aufladeeinheit 18, der Trenn-Aufladeeinheit 20, der Entladungseinheit 26 und der Entladungslampe 10 vorbei, um die Aufladungseinheit 11 zu erreichen, wobei letztere zu arbeiten beginnt. Hierbei werden das Belichtungssystem, die Entwicklungseinheit 12, die Putzeinheit
: 27 und der Vorlagentisch 2 in Betrieb gesetzt. Infolgedessen wird der mit dem Betrieb der Aufladungseinheit 11 beginnende Vorgang zur Erzeugung eines latenten Ladungsbilds durchgeführt. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Kopiervorgang durchgeführt wird, wird das Oberflächenpotential des an der Entladungslampe 10 vorbeigelaufenen Bereichs der Trommel 9, d.h. das Oberflächenpotentiäl der Trommel 9 bei Durchführung des Vorgangs zur Erzeugung des latenten Ladungsbilds, konstant gehalten. Infolgedessen wird ein Dichte- bzw. Konzentrationsunterschied des Kopiebilds auf ein und demselben (dem ersten) Kopierpapierblatt sowie auf der fortlaufenden Kopierpapierblattrolle (bzw. auf
den nachfolgenden Papierblättern) verhindert und damit ein einwandfreies Kopiebild gewährleistet.
Beim beschriebenen Kopiergerät, bei dem unmittelbar nach dem Drücken der Kopier-Taste 90 die Einheiten 18, 20, 26, OJ 10 und die Trommel 9 in Betrieb gesetzt werden, befindet sich das Vorderende bzw. der Anfangsteil des für den ersten
Kopiervorgang benutzten, zur Erzeugung des latenten Ladungsbilds dienenden Bereiches bei stillstehender Trommel 9 hinter der Übertragungs-Aufladeeinheit 18. Die Erfindung ist jedoch nicht auf diese Arbeitsweise beschränkt. Das Vorderende bzw. das Anfangsteil des Bildformbereichs der lichtempfindlichen Trommel 9 kann vielmehr so angeordnet sein, daß sich dieser Anfangsteil beim ersten Kopiervorgang zumindest an der Übertragungs-Aufladeeinheit 18, der Trenn-Aufladeeinheit 20 und der Entladungslampe 10 vorbeibewegt.
In Fig. 12 ist eine andere Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektronischen Kopiergerätes dargestellt. Dabei ist eine Korona-Aufladungseinheit 230, deren Ladung dieselbe Polarität besitzt wie die Aufladungseinheit 11, d.h. eine der Polarität des auf der Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel 9 erzeugten Tonerbilds entgegengesetzte Polarität, zwischen der Putzeinheit 27 und der Entladungslampe 10 angeordnet. Das vorlaufende Ende bzw. der Anfangsteil des Bildformbereichs auf der Trommel 9 kann sich dabei in einer Position befinden, aus welcher sich dieser Bereich beim ersten Kopiervorgang an der Korona-Aufladungseinheit 23Ο und der Entladungslampe 10 vorbeibewegt. Mit dieser Anordnung werden dieselben Wirkungen wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform erzielt. Außerdem kann sich der Bereich, auf dem das Tonerbild erzeugt wird, bei stillstehender Trommel 9 dicht an der Aufladungseinheit 11 befinden. Mit anderen Worten: Dieser Bereich kann sich dicht an der Position befinden, in welcher das latente Ladungsbild erzeugt wird, so daß die Zeit für den ersten Kopiervorgang verkürzt wird.
Obgleich die Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsformen dargestellt und beschrieben ist, sind dem Fachmann selbstverständlich verschiedene Änderungen und
Abwandlungen möglich, ohne daß vom Rahmen der Erfindung abgewichen wird.
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Claims (6)

  1. Henkel, Kern, Feiler & Härizef *"" * * Patentanwälte
    Registered Representatives
    before the
    European Patent Office
    Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Möhlstraße 37
    Kawasaki, Japan D-8000München80
    Tel.: 089/982085-87
    — Telex: 0529802 hnkl d
    Telegramme: ellipsoid
    :-?.F*b. 1982
    EYK-56P1O64-2
    Elektronisches Kopiergerät
    Patentansprüche
    Elektronisches Kopiergerät mit einem lichtempfindlichen Element (9) , von dem eine elektrische (elektrostatische) Ladung, deren Polarität derjenigen eines auf der Oberfläche dieses Elements erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, mittels einer Entladungslampe (10) entladen bzw. beseitigt wird, einer Aufladungseinheit (11) zum Aufladen der Oberfläche des Elements (9), einer Belichtungseinheit (5) zur Schlitzbelichtung des lichtempfindlichen Elements (9) mit dem von einer Vorlage reflektierten Licht und zur Erzeugung eines latenten Ladungsbildes dieser Vorlage, einer Entwicklungseinheit- (12) zum Aufbringen eines Toners auf das latente Ladungsbild zwecks Erzeugung eines Tonerbilds, einer Ubertragungs-Aufladeeinheit (18) zur Abstrahlung einer Ubertragungs-Korona ^entladung), deren Polarität derjenigen des auf dem lichtempfindlichen Element (9) erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, gegen eine Rückseite eines übertragungsme-
    diums (13) zwecks übertragung des Tonerbilds auf das Übertragungsmedium (13), einer Trenn-Aufladeeinheit (20) zur Abstrahlung einer Wechselspannungs-Korona(entladung) gegen die Rückseite des übertragungsmediums (13) zum Neutralisieren der durch die Übertragungs-Aufladeeinheit (18) erzeugten Ladung und zum Trennen des Übertragungsmediums (13) vom lichtempfindlichen Element (9), einer Entladungseinheit (26) zum elektrischen Entladen des nicht übertragenen, auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elements (9) verbleibenden Toners sowie einer Entladungslampe (10) zur Belichtung der Gesamtoberfläche des lichtempfindlichen Elements (9), das seinerseits vorübergehend leitfähig gemacht wird, zwecks Beseitigung der Ladung von der Oberfläche dieses Elements (9), dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (110, 112) zur Steuerung eines Aufladungszeitpunkts (charging timing) der Aufladungseinheit (11) und eines Belichtungszeitpunkts der Belichtungseinheit (5) in der Weise vorgesehen ist, daß von bzw. bei einem ersten Kopiervorgang ein einem vorlaufenden Ende des Übertragungsmediums (13) entsprechendes vorlaufendes Ende bzw. ein Anfangsteil eines Tonerbild-Erzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Elements (9) durch die Aufladungseinheit (11) nach der Betätigung der Übertragungs-Aufladeeinheit (18), der Trenn-Aufladeeinheit (20), der Entladungseinheit (26) und der Entladungslampe (10) aufladbar ist und (dabei)der Anfangsteil des Tonerbild-Erzeugungsbereichs mittels der Belichtungseinheit (5) belichtet wird.
  2. 2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (100, 112) einen programmierbaren Mikroprozessor (100), der zumindest mit der Aufladungseinheit (11) und der Belichtungseinheit (5) verbunden ist und eine Zentraleinheit (101) enthält, die ein Takt- oder Zeitsteuersignal zur Steuerung der genannten
    Einheiten (11, 5) abnimmt, sowie einen Festwertspeicher (102) aufweist, der ein permanentes bzw. festes Programm und eine vorbestimmte Zeitsteuerkonstante (timing constant) zur Bestimmung eines Aufladezeitpunkts bzw. -takts (charging timing) der Aufladungseinheit (11) und eines Belichtungszeitpunkts bzw. -takts der Belichtungseinheit (5) enthält, und daß das feste Programm des Festwertspeichers (102) für die Zentraleinheit (101) vorgesehen ist und die Steuereinrichtung (100, 112) in Abhängigkeit von diesem Programm eine vorbestimmte Funktion durchführt, wobei der AufladungsZeitpunkt der Aufladungseinheit (11) und der Belichtungszeitpunkt der Belichtungseinheit (5) so steuerbar sind, daß ab bzw. bei (from) einem ersten Kopiervorgang das vorlaufende Ende bzw. der Anfangsteil des Tonerbild-Erzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Elements (9) durch die Aufladungseinheit (11) aufgeladen wird, nachdem die Übertragungs-Aufladeeinheit (18), die Trenn-Aufladeeinheit (20), die Entladungseinheit (26) und die Entladungslampe (10) betätigt worden sind, und das vorlaufende Ende des Tonerbild-Erzeugungsbereichs durch die Belichtungseinheit (5) belichtet wird. '
  3. 3. Kopiergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufladungszeitpunkt (charging timing) der Aufladungseinheit (11) und der Belichtungszeitpunkt (exposure timing) der Belichtungseinheit (5) so steuerbar sind, daß das vorlaufende Ende des Tonerbild-Erzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Elements (9) einem vorlaufenden Ende des Übertragungsmediums (13) entspricht und sich unmittelbar vor der Übertragungs-Aufladeeinheit (18) befindet.
    -A-
  4. 4. Elektronisches Kopiergerät mit einem lichtempfindlichen Element (9), von dem eine elektrische (elektrostatische) Ladung, deren Polarität derjenigen eines auf der Oberfläche dieses Elements erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, mittels einer Entladungslampe (10) entladen bzw. beseitigt wird, einer Aufladungseinheit (11) zum Aufladen der Oberfläche des Elements (9), einer Belichtungseinheit (5) zur Schlitzbelichtung des lichtempfindlichen Elements (9) mit dem von einer Vorlage reflektierten Licht und zur Erzeugung eines latenten Ladungsbilds dieser Vorlage, einer Entwicklungseinheit (12) zum Aufbringen eines Toners auf das latente Ladungsbild zwecks Erzeugung eines Tonerbilds, einer Übertragungs-Aufladeeinheit (18) zur Abstrahlung einer Übertragungs-Korona-(entladung), deren Polarität derjenigen des auf dem lichtempfindlichen Element (9) erzeugten Tonerbilds entgegengesetzt ist, gegen eine Rückseite eines Übertragungsmediums (13) zwecks Übertragung des Tonerbilds auf das •Übertragungsmedium (13), einer Trenn-Aufladeeinheit (20) zur Abstrahlung einer Wechselspannungs-Korona(entladung) gegen die Rückseite des Übertragungsmediums (13) zum Neutralisieren der durch die Übertragungs-Aufladeeinheit
    ,*-■(■ (18) erzeugten Ladung und zum Trennen des Übertragungsmediums (13) vom lichtempfindlichen Element (9), einer Entladungseinheit (26) zum elektrischen Entladen des nicht ■ übertragenen, auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Elements (9) verbleibenden Toners sowie einer Entladungslampe (10) zur Belichtung der Gesamtoberfläche des lichtempfindlichen Elements (9), das seinerseits vorübergehend leitfähig gemacht wird, zwecks Beseitigung der Ladung von der Oberfläche dieses Elements (9), insbesondere nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Korona-Entladungseinheit (230), deren Ladung eine der Polarität des Tonerbilds entgegengesetzte Polarität besitzt, zwischen der Aufladungseinheit (11) und der Entladungslampe (10) angeordnet ist und daß eine Steuer-
    einrichtung (100, 112) einen AufladungsZeitpunkt der Aufladungseinheit (11) sowie einen Belichtungszeitpunkt der Belichtungseinheit (5) in der Weise steuert, daß ab bzw. bei (from) einem ersten Kopiervorgang ein vorlaufendes Ende bzw. Anfangsteil eines Tonerbild—Erzeugungsbereichs auf dem lichtempfindlichen Element (9) mit einem vorlaufenden Ende des Übertragungsmediums (13) übereinstimmt und nach den Betätigungen der Korona-Entladungseinheit (230) und der Entladungslampe (10) aufladbar und durch die Belichtungseinheit (5) belichtbar ist.
  5. 5. Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (100, 112) einen programmierbaren Mikroprozessor (100), der zumindest mit der Aufladungseinheit (11) und der Belichtungseinheit (5) verbunden ist und eine Zentraleinheit (101) enthält, die ein Takt- oder Zeitsteuersignal zur Steuerung der genannten Einheiten (11, 5) abnimmt, sowie einen Festwertspeicher (102) aufweist, der ein permanentes bzw. festes Programm und eine vorbestimmte Zeitsteuerkonstante (timing constant) zur Bestimmung eines Aufladezeitpunkts bzw. -takts (charging timing) der Auflädungseinheit (11) und eines Belichtungszeitpunkts bzw. -takts der Belichtungseinheit (5) enthält, und daß das feste Programm des Festwertspeichers (102) für die Zentraleinheit (1O1) vorgesehen ist und die Steuereinrichtung (100, 112) in Abhängigkeit von diesem Programm eine vorbestimmte Funktion durchführt, wobei der Aufladungszeitpunkt der Aufladungseinheit (11) und der Belichtungszeitpunkt der Belichtungseinheit (5) so steuerbar sind, daß ab bzw. bei (from) einem ersten Kopiervorgang das vorlaufende Ende bzw. der Anfangsteil des Tonerbild-Erzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Elements (9) einem vorlaufenden Ende des UbertragungBmediums (13) entspricht, nach der Betätigung der -Korona-Entladungs-
    einheit (230) und der Entladungslampe (10) durch die Aufladungseinheit (11) aufladbar und durch die Belichtungseinheit (5) belichtbar ist.
  6. 6. Kopiergerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der AufladungsZeitpunkt (charging timing) der Aufladungseinheit (11) und der Belichtungszeitpunkt (exposure timing) der Belichtungseinheit (5) so steuerbar sind, daß das vorlaufende Ende des Tonerbild-Erzeugungsbereichs des lichtempfindlichen Elements (9) einem vorlaufenden Ende des Ubertragungsmediums (13) entspricht und sich unmittelbar vor der Korona-Entladungseinheit (230) befindet.
DE3203353A 1981-02-02 1982-02-02 Elektrophotographisches Kopiergerät mit einer elektronischen Steuereinrichtung Expired DE3203353C2 (de)

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Owner name: KABUSHIKI KAISHA TOSHIBA, KAWASAKI, KANAGAWA, JP

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